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Javier Pérez: Bleistiftzeichnungen gut kombiniert

Tool-Tipp

Der Grafikdesigner Javier Pérez ist sehr kreativ darin, Bleistiftzeichnungen mit Alltagsgegenständen zu kombinieren. In einem neuen Projekt integriert er seine Hände in Tierzeichnungen.Könnte die menschliche Hand das Geweih eines Hirsches sein? Der Stachel eines Skorpions? Der Kamm eines Huhns? In den Zeichnungen von Javier Pérez zumindest gelingt diese Zuweisung ganz gut. Die abfotografierte Hand oder die Finger des Künstlers harmonieren mit den Tierzeichnungen und vervollständigen diese. Das Endbild ist schlicht - und dennoch witzig anzusehen. So zeigt Pérez, dass sich mit ein bisschen Kreativität auch die einfachste Bleistiftzeichnung aufpeppen lässt.

  • Fächerübergreifend

Arbeitsblatt und Schaubild "Modelle der Krankenversicherung"

Arbeitsblatt der Woche

Die Schülerinnen und Schüler lernen die beiden Modelle der Krankenversicherung in Deutschland näher kennen: private Krankenversicherung (PKV) und gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Die Stiftung Jugend und Bildung bietet Materialien an, mit denen die Lücken in der Unterrichtsversorgung geschlossen werden. Ergänzende Unterrichtsmaterialien der Stiftung zur politischen, sozialen und ökonomischen Bildung erscheinen regelmäßig neu und sind immer aktuell und kostenfrei. Die Materialien können unter www.jugend-und-bildung.de kostenfrei heruntergeladen werden.

  • Fächerübergreifend

25 Jahre Mauerfall: Begegnungen via Graffiti

Tool-Tipp

Den Fall der Berliner Mauer kann man gar nicht lange genug feiern. Der Verein Grand méchant loup | Böser Wolf e. V. hat anlässlich der Feierlichkeiten zu 25 Jahren Mauerfall sein Themenspecial aktualisiert. Auf einer Mauer-Grafik können Kinder und Jugendliche weiterhin einen Gruß oder einen Spruch zum Thema Mauerfall erstellen. Vor 25 Jahren ist die Berliner Mauer gefallen. Das feiern auch die Jungreporterinnen und -reporter der Bösen Wölfe. Sie rufen Kinder und Jugendliche dazu auf, eine bunte Botschaft auf einer Online-Mauer zu hinterlassen. Inzwischen wurden über 8.000 Graffitis erstellt. Schauen Sie sich in der Online-Galerie die erstellten Graffitis an und sprayen Sie selbst drauflos oder lassen Ihre Schülerinnen und Schüler den virtuellen Pinsel schwingen. So feiern sie nicht nur den Mauerfall, sondern können im begleitenden Themenspecial auch noch etwas dazulernen.

  • Geschichte

Unterrichtsmaterial: Was sind soziale Medien?

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema soziale Medien wird aufgezeigt, was soziale Medien genau sind und wie sie in den Unterricht integriert werden können. Aus technischer Sicht können soziale Medien als neue Generation von Computerprogrammen (Software) verstanden werden. Dies ist jedoch ein Aspekt, mit dem sich IT-Experten beschäftigen sollen. Im Fokus dieses Artikels stehen vielmehr die Vor- und Nachteile ihres Einsatzes im Unterricht. Daher werden nun einige Plattformen auf Funktion und Bedeutung hin näher beleuchtet, um daran anschließend Beispiele zu deren unterrichtlichen Integration vorzustellen. Die Bedeutung sozialer Medien Soziale Medien scheinen überall zu sein und sich in ihrer grundlegenden Relevanz stetig zu steigern. Jeden Tag gibt es neue Diskussionen darüber, wie Twitter demokratische Bewegungen gegen unterdrückende Regimes unterstützt. Facebook hat mehr Mitglieder als die USA Bürger. Auf Instagram werden täglich mehr als 40 Millionen Bilder hochgeladen. Popstars haben mehr Freunde als der Papst und Wikipedia liefert mehr Informationen als die größte Bibliothek der Welt. Wandel durch Soziale Medien All diese Plattformen sind Teil der sozialen Medien. Durch sie wurde ein wichtiger Wandel angestoßen: Die Art und Weise, wie Menschen kooperieren und arbeiten, hat sich grundlegend verändert. Auch in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen haben die sozialen Medien ihren festen Platz. Ein Grund mehr, ihnen auch im Unterricht besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Dieser Artikel bietet eine übersichtliche und differenzierte Einführung in das Thema und stellt die wichtigsten Plattformen vor. Ein kurzer Videoclip zum Einstieg veranschaulicht die Bedeutung der sozialen Medien in der heutigen Zeit. Soziale Medien im Unterricht Soziale Medien im Unterricht Allgemeine Informationen zu Sozialen Medien sowie praktische Unterrichtsbeispiele mit Arbeitsblättern sind auf dieser Seite für Sie zusammengestellt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen den Unterschied zwischen Web 1.0 und Web 2.0. bekommen einen Überblick über die am häufigsten verwendeten sozialen Medien sowie über deren Bedeutung, Aufgaben und Funktionen. werfen einen bewussten Blick auf die Nutzung sozialer Medien (Erkennen Potenziale und Gefahren). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können unterschiedliche soziale Medien anwenden. lernen die nutzergesteuerte Seite des Web 2.0 kennen und produzieren etwas selbst im Internet (zum Beispiel Erstellen eines Aufsatzes in einem Wiki). wissen, welches soziale Medium sie für bestimmte Aufgaben am besten nutzen können. entdecken, welche neue Art von Kommunikation soziale Medien bieten und wie sich diese für das Unterrichtsgeschehen eignen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen die sozialen Medien, um sich über diese zu vernetzen und auszutauschen. legen zusammen Regeln für das gemeinsame Arbeiten mit sozialen Medien fest. reflektieren über die eigene Nutzung sozialer Medien und der damit im Zusammenhang stehenden Sicherheit. üben, mit sozialen Medien gemeinschaftlich zu arbeiten und miteinander zu kooperieren (zum Beispiel beim gemeinsamem Erstellen eines Aufsatzes in einem Wiki). Projekt "Learn to teach by social web" Diese Materialien wurden im Projekt "Learn to teach by social web" erarbeitet. Das Projekt gibt Lehrerinnen und Lehrern ein Curriculum an die Hand, mit dem sie sich auf die Lehre für und mit sozialen Medien vorbereiten können. Disclaimer Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben. Überblick über Funktionen und Aufgaben von sozialen Medien Durch die Vorstellung einiger der beliebtesten Plattformen soll ein Überblick darüber geschaffen werden, wie soziale Medien funktionieren und welche Aufgaben sie beinhalten. Twitter Twitter ist eine öffentliche Plattform zum Lesen und Verschicken von sehr kurzen Nachrichten mit maximal 140 Zeichen. (Zur audiovisuellen Veranschaulichung: Video "Was ist Twitter?" ) Facebook Facebook ist ein soziales Netzwerk, das seinen Nutzerinnen und Nutzern erlaubt, eigene Profile zu erstellen und mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Instagram Instagram ist ein kostenloses Programm zum Teilen von Fotos und Videos. Diese können in Sekundenschnelle hochgeladen werden - auch unterwegs über das Handy. Wikipedia Wikipedia ist eine freie Enzyklopädie, die in verschiedenen Sprachen vorliegt. Es gibt Einträge zu allen denkbaren Themen, die von Nutzerinnen und Nutzern verfasst und verändert werden können. YouTube YouTube ist eine öffentliche Plattform zum Ansehen und Veröffentlichen von Videomaterial. Es gibt kaum ein Thema, zu dem sich kein Video bei YouTube finden lässt. Wikis Wikis sind Websites, deren Inhalte die Benutzerinnen und Benutzer nicht nur lesen, sondern auch verändern können. Inhalte werden somit gemeinsam gesammelt und festgehalten. (Ein kurzes Video über die Funktionsweise von Wikis finden Sie hier .) Blogs Blogs (zusammengesetzt aus "web" und "log") werden häufig auch als Online-Tagebücher bezeichnet. Die Autoren, auch Blogger genannt, verfassen persönliche Beiträge, um andere an ihrem Leben teilhaben zu lassen. (Ein kurzes Video über die Funktionsweise von Blogs finden Sie hier .) Unterscheidung der Kommunikationsmodelle Web 1.0 und Web 2.0 Zunächst geht es hier um die Unterscheidung zweier Kommunikationsmodelle. Bei diesen handelt es sich einerseits um soziale Netzwerke (im folgenden Video: Web 2.0) und andererseits um nicht veränderbare Websites oder E-Mails (im folgenden Video: Web 1.0). Während E-Mails sich ausschließlich an die Empfängerin beziehungsweise den Empfänger richten und nicht veränderbare Websites nur von dem bearbeitet werden können, der sie erstellt hat, verbinden soziale Medien die Menschen untereinander. Über ein großes Netzwerk können Informationen und Fotos geteilt werden. Infolgedessen verbreiten sich Inhalte sehr viel schneller als früher. Dieser Vorgang wird als "Schneeballeffekt" bezeichnet. Ein kurzes Video, das den Unterschied zwischen den soeben angesprochenen Kommunikationsmodellen beschreibt, finden Sie hier . Zusammenfassend lässt sich darüber hinaus festhalten, dass soziale Medien von "normalen" Menschen erstellt werden, während viele statische Websites von Expertinnen und Experten betrieben werden. Dieser Umstand erklärt unter anderem, warum so viele Menschen soziale Medien nutzen. Vor- und Nachteile des Webs 2.0 Mithilfe der sozialen Medien ist es sehr viel einfacher geworden, Inhalte zu veröffentlichen. Gleichwohl kann diese Möglichkeit aber auch zu einer Art Informationsflut führen. Durch die nutzergesteuerte Gestaltung ändern und entwickeln sich Inhalte in sozialen Medien ständig weiter. Ferner bieten soziale Medien eine Plattform für freie Meinungsäußerungen in öffentlichen Diskussionen, ohne der Gefahr zu unterliegen, zensiert zu werden. Des Weiteren können sich Menschen im Web 2.0 über Chats unterhalten und Neuigkeiten austauschen. Zugleich kann die eigene Person der Netzgemeinschaft präsentiert werden. Dabei bleibt es jedem selbst überlassen, wie viel er von sich preisgeben möchte. Eine Hauptinnovation der sozialen Medien ist die Leichtigkeit, mit der diese ganzen Aktionen durchgeführt werden können. Nach einer kurzen Einarbeitung ist jeder in der Lage, online teilzunehmen, Kontakte über das Internet zu knüpfen und diese über soziale Medien aufrechtzuerhalten. Anwendung sozialer Medien im Unterricht - Lernziele Zwei Lernziele werden in den folgenden Beispielen hinsichtlich des Einsatzes sozialer Medien im Unterricht angestrebt: Die Schülerinnen und Schüler sollen einen bewussten Blick auf die Nutzung sozialer Medien werfen. Die meisten werden bereits Erfahrung in der Anwendung haben, können sich aber durch gezielte Arbeitsaufträge noch einmal vor Augen führen, für welche Zwecke sie soziale Medien nutzen. In diesem Zusammenhang kann den Lernenden auch deutlich werden, welche möglichen Gefahren sich hinter dem Gebrauch sozialer Medien verbergen. Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler entdecken, welche neue Art von Kommunikation soziale Medien bieten und wie sich diese für den Unterricht eignen. Die Tabelle auf Arbeitsblatt 1 kann von den Schülerinnen und Schülern ausgefüllt werden. Auf dieser Grundlage wird noch einmal veranschaulicht, welche Innovationen soziale Medien mit sich bringen. Sammeln Sie gemeinsam mit Ihren Schülerinnen und Schülern die sozialen Medien, mit denen die Lernenden bereits Erfahrung gemacht haben. Die Lernenden haben anschließend die Aufgabe, zu überlegen, wozu sie diese Medien jeweils nutzen. Aufgabenbeschreibung Viele Ihrer Schülerinnen und Schüler nutzen soziale Medien. Nur die Wenigsten werden sich ihrer Gefahren bewusst sein. Stellen Sie für die Schülerinnen und Schüler Informationsmaterial zusammen, das als Arbeitsgrundlage dient, und lassen Sie die Lernenden die verschiedenen Risiken und Gefahren auf Plakaten sammeln. An die Erfahrungen Ihrer Schülerinnen und Schüler haben wir bereits mit den ersten Unterrichtsbeispielen angeknüpft. Jetzt sollen die Lernenden einen Einblick erhalten, welche Kommunikationsmöglichkeiten soziale Medien bieten und wie sich diese für die kooperative Arbeit im Unterricht nutzen lassen. Wählen Sie hierfür ein Hauptthema aus und teilen Sie die Klasse in mehrere kleine Gruppen ein. Jede Gruppe behandelt nun einen themenbezogenen Aspekt. Anstatt nebeneinander zu sitzen, können Sie die Schülerinnen und Schüler auf verschiedene Räume verteilen. Als Basis für ihre Arbeit sollen sie ein von Ihnen erstelltes Wiki nutzen. (Wenn Sie bei Google nach "kostenloses Wiki Datenhosting" suchen, werden Ihnen hierfür mehrere Möglichkeiten geboten.) In diesem Wiki sollen die Lernenden nun gemeinsam einen Artikel über ihr Thema erstellen, ohne dabei nebeneinander zu sitzen und persönlich zu kommunizieren. Sind die jeweiligen Artikel der Gruppen fertig, können Sie alle in einem Wiki aufeinandertreffen lassen. Gemeinsam soll nun aus den vorliegenden Artikeln ein Aufsatz verfasst werden. Legen Sie ein Augenmerk auf die Schwierigkeiten, die auftreten können und entwickeln Sie gemeinsam die "Spielregeln", die für die Zusammenarbeit notwendig sind. Zu Lesen gibt es viel über soziale Medien. Den richtigen Einblick bekommen Sie aber nur, wenn Sie sich selbst auf einer sozialen Plattform anmelden und aktiv teilnehmen. Für die Interaktion mit Ihren Schülerinnen und Schülern kann es nur von Vorteil sein, wenn Sie sich selbst sicher auf den gängigen sozialen Plattformen bewegen können.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik / Informationstechnik / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Sicherheitszeichen

Unterrichtseinheit

Wo muss ich einen Schutzhelm tragen? Wie kann ich das Gebäude schnell verlassen? Am Arbeitsplatz weisen Sicherheitszeichen auf Risiken und Gefahren hin und regeln das Verhalten im Notfall. Gerade auch Auszubildende sollten mit ihnen vertraut sein.Sicherheitszeichen warnen vor Gefahren am Arbeitsplatz und weisen auf richtiges Verhalten hin. Und für den Notfall zeigen sie an, wo man Brandschutzvorrichtungen oder Erste-Hilfe-Einrichtungen findet und sich schnell in Sicherheit bringt. Eine richtige Kennzeichnung kann lebensrettend sein. Es lohnt sich also, die Bedeutung von Sicherheitszeichen zu kennen.Diese Unterrichtsmaterialien sensibilisieren Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen für das Thema Sicherheitskennzeichnung. Im ersten Teil erkennen die Schülerinnen und Schüler den Stellenwert einer vorschriftsmäßigen Sicherheitskennzeichnung und verstehen die Systematik der Zeichensymbole . Die Bedeutung einzelner Sicherheitszeichen wird ihnen dabei auf spielerische Weise anhand eines computergestützten Trainingsprogramms (Web-Based Training) vermittelt. Im zweiten Teil prüfen die jungen Leute die Sicherheitskennzeichnung in ihrem Ausbildungsbetrieb und diskutieren sie anschließend in der Klasse. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler begreifen die Bedeutung einer korrekten Sicherheitskennzeichnung. verstehen die Systematik der Sicherheitskennzeichnung. wissen, wer im Sinne eines betrieblichen Arbeitsschutzes für die Sicherheitskennzeichnung zuständig ist. kennen die Bedeutung einzelner Sicherheitszeichen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden ein medienbasiertes Lern-Tool an (Web-Based Training). erkundigen selbstständig, wie es um die Sicherheitskennzeichnung an ihrem Ausbildungsbetrieb steht. erweitern ihre Vortragsfähigkeit, indem sie die Rechercheergebnisse im Plenum präsentieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken durch Gruppenarbeit ihre Teamfähigkeit. begreifen, dass sie auch persönlich an ihrem Arbeitsplatz Verantwortung bezüglich der Sicherheitskennzeichnung übernehmen müssen.

  • Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit
  • Berufliche Bildung

Arbeitsblatt "Rentenversicherung - nicht nur fürs Alter"

Arbeitsblatt der Woche

Rente greift nicht nur im Alter: Drei Fallbeispiele zeigen den Lernenden, wann die Versicherung noch einspringt. Das Arbeitsblatt bietet dabei Hintergrund-Informationen und Schülermaterialien für die Sekundarstufen I und II.Die Stiftung Jugend und Bildung bietet Materialien an, mit denen die Lücken in der Unterrichtsversorgung geschlossen werden. Ergänzende Unterrichtsmaterialien der Stiftung zur politischen, sozialen und ökonomischen Bildung erscheinen regelmäßig neu und sind immer aktuell und kostenfrei. Die Materialien können unter www.jugend-und-bildung.de kostenfrei heruntergeladen oder unter www.jubi-shop.de bestellt werden.

  • Fächerübergreifend

Beautiful Chemical Reactions: So schön kann Chemie sein!

Tool-Tipp

Auch naturwissenschaftliche Inhalte lassen sich auf äußerst kreative und ansehnliche Weise vermitteln, wie unser Fundstück zeigt. Fast wie Kunst! Dass Chemie nicht nur interessant, sondern auch schön sein kann, zeigen die Videos, die in Zusammenarbeit der Tsinghua University Press und der University of Science and Technology of China entstanden sind. In "Beautiful Chemical Reactions" sehen wir chemische Reaktionen in Großaufnahme. Es blubbert, funkelt, raucht und Eiskristall ähnliche Gebilde entfalten sich. Damit wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Interesse auch derjenigen an Chemie wecken, die am liebsten einen großen Bogen um chemische Formeln machen. Es könnte helfen: Allzu gerne möchte man wissen, wie diese Reaktionen zustande kommen, die solch ein schönes Bild abgeben. Schauen Sie selbst!

  • Chemie

Soziale Medien: Online-Communities, Wikis und Blogs

Unterrichtseinheit

Der vorliegende Beitrag dient dazu, Ihnen einen Einblick in verschiedene Typen von sozialen Medien zu gewähren. Vorgestellt werden Online-Communities, Wikis sowie Weblogs. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf deren Einsatz in Lehr- und Lernzusammenhängen. Zunächst soll auf Online-Communities eingegangen werden, um daran anknüpfend die Nutzung von Wikis und Blogs näher zu erläutern. In diesem Zusammenhang werden nicht nur die Funktionen dieser sozialen Medien thematisiert, sondern auch deren Vor- und Nachteile in den Blick genommen. Anhand praktischer Anwendungsbeispiele wird schließlich das Potenzial von Online-Communities, Wikis und Blogs für den Unterricht herausgestellt. Hintergrundinformationen und Unterrichtsbeispiele Zu jedem der drei Themen - Online-Communities, Wikis und Blogs - werden zunächst relevante Hintergrundinformationen vorgestellt. Auch Beispiele aus der Praxis werden angesprochen, wobei es sich empfiehlt, an dieser Stelle auch die Nutzungsgewohnheiten der Schülerinnen und Schüler direkt abzufragen. Im weiteren Verlauf werden konkrete Anwendungsmöglichkeiten für den Unterricht vorgestellt, die eine differenzierte Betrachtung dieser sozialen Medien zulassen. Online-Communities im Unterricht Online-Communities im Unterricht Hintergrundinformationen zu Online-Communities sowie konkrete Ideen für deren Einsatz im Unterricht sind hier für Sie zusammengestellt. Wikis im Unterricht Wikis im Unterricht Hintergrundinformationen zu Wikis sowie konkrete Ideen für deren Einsatz im Unterricht sind hier für Sie zusammengestellt. Blogs im Unterricht Blogs im Unterricht Hintergrundinformationen zu Blogs sowie konkrete Ideen für deren Einsatz im Unterricht sind hier für Sie zusammengestellt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden für die Gefahren und Risiken bei der Nutzung sozialer Medien sensibilisiert. lernen, wie sie sich vor den Gefahren, die sich durch die Anwendung von sozialen Medien ergeben können, schützen (zum Beispiel Schutz der Privatsphäre). wissen um die Vor- und Nachteile, die sich aus dem Einsatz von sozialen Medien (unter anderem Online-Communities, Wikis, Blogs) für den Unterricht ergeben. reflektieren darüber, wie Vorteile sozialer Medien ausgebaut und Nachteile reduziert werden können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Online-Communities kennen und wissen, was es bedeutet, Teil einer Online-Gemeinschaft zu sein (generelle Funktionen, Integrationsmöglichkeiten in den Unterricht et cetera). sind in der Lage, ein eigenes Wiki zu erstellen und mit diesem zu arbeiten (Inhalte hinzufügen, Inhalte verändern, Inhalte löschen, Beiträge untereinander verlinken, Administratortätigkeiten). erfahren, was ein Weblog ist, wie dieser funktioniert und verwendet werden kann. können die Funktionen der Software Twitter benutzen (Account anlegen, Nachrichten selbstständig verfassen, anderen auf der Plattform folgen). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Teamfähigkeit gestärkt, indem sie gemeinsam ein Wiki erstellen und dieses bearbeiten. Projekt "Learn to teach by social web" Diese Materialien wurden im Projekt "Learn to teach by social web" erarbeitet. Das Projekt gibt Lehrerinnen und Lehrern ein Curriculum an die Hand, mit dem sie sich auf die Lehre für und mit sozialen Medien vorbereiten können. Disclaimer Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben. Einleitung Der folgende Beitrag soll darüber aufklären, was unter Online-Communities verstanden werden kann. Durch Erläuterungen und Beispiele erhalten Sie einen Überblick über deren Anwendungsmöglichkeiten für den schulischen Unterricht. Was ist eine Online-Community? Online-Gemeinschaften sind organisierte Gruppen von Menschen, die über soziale Medien miteinander kommunizieren und Inhalte und Interessen teilen. Beispiele für Online-Gemeinschaften sind zum Beispiel Twitter , Facebook oder die Plattform Instagram , auf der täglich mehr als 40 Millionen Bilder hochgeladen und geteilt werden. Um an Online-Gemeinschaften teilzunehmen, ist es fast immer notwendig, Mitglied zu werden. Hierfür kann man den eigenen Namen oder zum Schutz der Privatsphäre natürlich auch Pseudonyme verwenden. Angelegte Profile können in der Regel auch ohne größeren Aufwand wieder gelöscht werden, dies empfiehlt sich auch nach Abschluss einer gemeinsamen Arbeit im schulischen Rahmen. Weitere Hilfen zur Nutzung von Online-Communities Dieses Video erklärt auf einfache Weise, was Online-Gemeinschaften sind. Nutzen Sie das Wissen der Schülerinnen und Schüler. Am besten lernen Sie Online-Gemeinschaften kennen, wenn sie selbst Mitglied werden und an ihrem "Alltag" teilnehmen. Einsatz von Online-Communities im Unterricht Auch, wenn der Großteil der Lernenden bereits an verschiedenen Online-Communities teilnimmt, vermeiden Lehrkräfte häufig den Umgang mit diesen Medien. Der Grund dafür liegt in der potenziellen Unkontrollierbarkeit solcher Medien. Folgerichtig kann eine leichtfertige Nutzung auch Gefahren bergen. Allerdings ergeben sich auch viele Vorteile für Lehr- und Lernsituationen durch die Nutzung sozialer Medien. Aufgrund dessen sollte eine Integration in den Unterricht nicht von Vornherein ausgeschlossen werden. Vielmehr sollten Sie im Unterricht über die bereits gemachten Erfahrungen ihrer Schülerinnen und Schüler sprechen und gemeinsam die Gefahren thematisieren. Auf diese Weise können die Lernenden sensibilisiert werden. Informationen, wie Sie Sicherheitsvorkehrungen für den Einsatz sozialer Medien im Unterricht treffen können, finden Sie in dem Artikel "Sicherheit und Schutz im Internet" . Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler überlegen, was es bedeutet, Teil einer Online-Gemeinschaft zu sein: Welche Vorteile bieten sie? (zum Beispiel schnelle Kommunikation, weltweite Reichweite, schneller Austausch von Bildern und Inhalten). Welche Nachteile haben sie? (zum Beispiel Speichern von privaten Daten, Anonymität der anderen Benutzerinnen und Benutzer). Schutz der Privatsphäre Besprechen Sie mit den Lernenden, wie sie die Vorteile nutzen und die Nachteile minimieren können. Gehen Sie dabei besonders auf den Schutz der Privatsphäre ein. Als Grundlage bietet sich hier der Artikel zu "Sicherheit und Schutz im Internet" an. Gruppenarbeit Teilen Sie die Schülerinnen und Schüler in verschiedene Gruppen ein. In diesen Gruppen sollen Sie sich nun auf eine Online-Community einigen und zu dieser ein Referat oder eine Präsentation erstellen. Als Hilfestellung kann auch dieser Artikel genutzt werden. Ansatzpunkte für den Unterricht finden Anhand dieser Einheit lernen nicht nur Ihre Schülerinnen und Schüler verschiedene Online-Communities kennen, auch Sie als Lehrkraft erhalten einen Überblick und können einschätzen, welche Möglichkeiten sich für den Unterricht bieten. Gegebenenfalls können Sie auch gemeinsam mit Ihren Lernenden überlegen, welche Vorteile Communities für den gemeinsamen Unterricht haben können und wie sie am besten eingebracht werden. Einleitung Folgender Textabschnitt beschreibt, um was es sich genau bei einem Wiki handelt. Außerdem wird eine Software vorgestellt, mit der Sie Wikis selbst erstellen können. Auf diese Weise erhalten Sie einen Einblick in die Möglichkeiten, die Wikis für den Unterricht bieten. Darüber hinaus werden einige Vor- und Nachteile der Nutzung vorgestellt. Was ist ein Wiki? Ein Wiki ist eine bestimmte Form von Website, die von jeder Nutzerin und jedem Nutzer bearbeitet werden kann. Informationen werden gemeinschaftlich im Wiki gesammelt und unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung. Das Besondere ist, dass auch Menschen ohne Kenntnis der Programmiersprache Inhalte hinzufügen, bearbeiten und löschen können. Eine der wichtigsten Funktionen in einem Wiki ist die Verlinkung von verschiedenen Beiträgen und Artikeln des Wikis untereinander. Durch diese Verknüpfungen erreichen Sie, dass Besucherinnen und Besucher andere Artikel zu ähnlichem Inhalt schneller finden und aufrufen können. Hintergrund Wikis können auch selbst erstellt werden. Eine Software, die sich hierfür anbietet, ist MediaWiki . MediaWiki wurde ursprünglich für die freie Enzyklopädie Wikipedia entwickelt und steht jeder Nutzerin und jedem Nutzer kostenfrei zur Verfügung. Einfach Verwaltung des Wikis Auf der Website wird Schritt für Schritt erklärt, wie man ein eigenes Wiki erstellt. Über einen Bearbeitungsbutton auf der erstellten Seite können die Besucherinnen und Besucher den ausgewählten Inhalt verändern. Die Administratorin oder der Administrator des Wikis hat die Möglichkeit, die Anzahl derjenigen, die das Wiki bearbeiten dürfen, einzugrenzen. Darf eine Person nicht in den Bearbeitungs-Modus der Seite wechseln, erscheint nach dessen Aufruf ein Bereich, der durch einen Nutzernamen und ein Passwort geschützt ist. Sie alleine können somit bestimmen, wer das Passwort erhält und das Wiki bearbeiten kann. Jedes Mal, wenn eine Änderung vorgenommen wird, kommt es zu einer Aufzeichnung dieser. Über die Historie, in der die Abwandlungen festgehalten werden, lassen sich auch vorherige Versionen des Werkes wiederherstellen. Wenn Sie explizit etwas über die verschiedenen Funktionen von MediaWiki erfahren möchten, erhalten Sie über den Account von BlueSpiceVideo viele nützliche Anleitungen. Die folgenden zwei Videos stammen ebenfalls aus diesem Kanal. Installation MediaWiki Erstellen eines Artikels mit MediaWiki Vor- und Nachteile von Wikis Bevor Wikis im Unterricht eingesetzt werden können, sollten Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern die Vor- und Nachteile von Wikis besprechen. Auch, wenn viele von diesen während des Umgangs mit Wikis von alleine auffallen, sollten sie im Unterricht ausdrücklich thematisiert werden. Vorteile Es ergeben sich neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer fügen ihr Wissen zusammen. Die Bedienung eines Wikis ist einfach. Änderungen können nachvollzogen werden. Es kommt zu einer schnellen und weiten Verbreitung. Nachteile Jeder kann die Seiten bearbeiten: Informationen sind somit nicht wissenschaftlich geprüft. Öffentliche Wikis werden häufig für "Vandalismus" ausgenutzt. Wächst das Wiki schnell und werden viele Änderungen vorgenommen, ist die Kontrolle oft schwierig. Aufmerksam bleiben Diese angeführten Aspekte sind nur einige der Vor- und Nachteile von Wikis. Ihnen werden im Umgang mit dem Wiki noch weitere auffallen, die Sie gemeinsam mit der Klasse besprechen und sammeln sollten. Zusammenfassend bieten Wikis jedoch definitiv viele positive Aspekte für den Einsatz im Unterricht. Gemeinsam arbeiten zu einem Thema Erstellen Sie ein geschütztes Wiki und teilen Sie Ihren Schülerinnen und Schülern den Benutzernamen und das Passwort mit. Gemeinsam sollten sie ein Thema bestimmen, wie zum Beispiel Sportarten. Danach sollen sich die Lernenden in kleinen Gruppen zusammensetzen und sich für die Bearbeitung einer Sportart entscheiden. Ziel ist es, gemeinsam über das Wiki einen Artikel zu verfassen, der sich mit allen möglichen Facetten der ausgewählten Aktivität beschäftigt. Vernetzung Nachdem jede Gruppe einen eigenen Artikel geschrieben und fertiggestellt hat, sollen diese untereinander verlinkt werden. Machen Sie die einzelnen Schülerinnen und Schüler jeweils für bestimmte Schlagwörter verantwortlich. Ihre Aufgabe ist es nun, die zugeteilten Begriffe innerhalb der verschiedenen Artikel zu verlinken, um so einen schnelleren Zugriff und eine größere Vernetzung möglich zu machen. Einführung und Themenverteilung Das folgende Unterrichtsbeispiel ist ein Projekt, das über längere Zeit durchgeführt werden sollte. Geben Sie Ihren Schülerinnen und Schülern jeweils ein Thema, zu dem sie in Einzelarbeit ein Wiki erstellen sollen. Die Themenfindung kann sich an aktuellem Unterrichtsstoff orientieren, Sie können aber auch gemeinsam mit den Lernenden ein Thema suchen. Zuvor sollten Sie Ihre Klasse mit der Funktionsweise eines Wikis vertraut machen. Wikis verwalten Aufgabe ist nun, dass alle zu ihrem Thema ein eigenes Wiki erstellen und dieses verwalten. Die Lernenden verfassen selbstständig Artikel, diese sollen aber möglichst auch von anderen bearbeitet und verändert werden. Die Lernenden sind somit dafür verantwortlich, die Änderungen zu prüfen und zu entscheiden, ob diese sinnvoll sind oder nicht. Auf diese Weise lernen sie auch automatisch die Vor- und Nachteile eines Wikis kennen. Weitere interessante Aspekte und Beispiele zum Einsatz von Wikis im Unterricht bietet auch der Text "Wikis in der Schule" . Einleitung Im letzten Abschnitt des vorliegenden Beitrags wird nun das soziale Medium Weblog , kurz Blog, vorgestellt. Neben den Funktionen sollen hier vor allem die Vor- und Nachteile benannt werden. Abschließend wird anhand von Anwendungsbeispielen illustriert, wie Blogs in den Unterricht integriert werden können. Was ist ein Weblog? Blogs sind grundsätzlich in sich abgeschlossen und spiegeln die Meinungen, Gedanken und Ideen der Personen wider, die sie anfertigen. So umfassen viele Blogs Stellungnahmen oder Nachrichten zu einem bestimmten Gegenstand, andere funktionieren dagegen eher als persönliche Online-Tagebücher. Mitunter sind sie auf wissenschaftliche Seiten oder Themen bezogen, um Diskussionen über spezielle Themen zu entwickeln. Die Autorin oder der Autor, Bloggerin oder Blogger genannt, steht hinter den Einträgen, die meist aus der Ich-Perspektive verfasst sind. Genutzt werden Blogs sowohl von Privatpersonen als auch von Prominenten, Sportlerinnen und Sportlern, Politikerinnen und Politikern oder großen Firmen. Grundsätzlich lassen sich durch Blogs kurze Nachrichten im Handumdrehen veröffentlichen und für andere zugänglich machen. Nahezu jeder Inhalt kann so geteilt werden. Blogs - eine individuelle Ausdrucksform Die meisten Blogs sind textbezogen, werden aber oft mit Bildern, anderen Blogs oder Medien sowie weiterführenden Links zu Websites, die sich auf ihr Thema beziehen, kombiniert. Angezeigt werden die Einträge üblicherweise in umgekehrter chronologischer Reihenfolge. Die Struktur und das Layout eines Blogs drücken dabei zumeist die Art und Weise einer Nutzerin oder eines Nutzers aus, Informationen zu sammeln und zusammenzustellen. Allgemein ist zu beobachten, dass Blogs immer mehr an Relevanz als Kommunikationswerkzeug in sozialen, arbeitsbezogenen, aber auch wissenschaftlichen Kontexten gewinnen. Blogs - einfach erklärt Mikroblogging mit Twitter Die Anwendung Twitter ist wahrscheinlich die am häufigsten genutzte und bekannteste Software im Bereich des Bloggings. "Twittern" ist dabei eine Form von Mikroblogging . Dies bedeutet, dass jede Nachricht, die veröffentlicht wird, nur 140 Zeichen lang sein darf. So posten Privatpersonen, Unternehmerinnen und Unternehmer oder auch Promis schnelle, kurze Nachrichten darüber, was sie gerade tun oder was Interessantes in ihrem Leben passiert. Um Twitter nutzen zu können, müssen Sie sich anmelden und ein Konto anlegen. Dieses kann natürlich auch unter einem Pseudonym geschehen. Mehr zu diesem Thema können Sie auch in dem Beitrag "Sicherheit und Schutz im Internet" des L2T-Projektes nachlesen. Was ist Twitter - eine Erklärung Kostenlos Blogs erstellen mit Wordpress Möchten Sie eine Software nutzen, mit der auch Beiträge veröffentlicht werden können, die aus mehr als 140 Zeichen bestehen, eignet sich unter anderem das Programm "Wordpress" . Wordpress ist eine kostenlose Software zur Verwaltung von Inhalten wie Texte, Bilder und Videos. Um Wordpress nutzen zu können, muss die Software auf dem Computer installiert sein. Der Download der Software kann ganz einfach über die Website des Programms erfolgen. Einführung Wordpress Darum geht es Inhaltlich geht es in Shakespeares "Macbeth" um den Aufstieg des königlichen Heerführers Macbeth zum König von Schottland. Im Laufe des Stückes verwandelt er sich zu einem Tyrannen, bevor er am Ende in einem tragischen Kampf ermordet wird. Aufgabenbeschreibung Behandeln Sie mit ihren Schülerinnen und Schülern dieses Werk von Shakespeare. Wenn alle das Buch gelesen haben und der Inhalt bekannt ist, dürfen sich die Lernenden die Rolle einer der wichtigsten Personen aussuchen. Zum Beispiel könnte dies Macbeth selbst, eine der drei Hexen oder die Göttin Hecate sein. Jede Schülerin und jeder Schüler benötigt für die folgende Aufgabe einen Zugang zu Twitter. Dieser kann unter dem entsprechenden Namen der ausgewählten Rolle laufen. Die Lernenden sollen sich nun in ihre Rolle hineinversetzen und als Schauspielerin oder Schauspieler kurze Nachrichten auf Twitter veröffentlichen. Weisen Sie die Schülerinnen und Schüler darauf hin, dass sie so gut wie möglich in ihrer Rolle bleiben und vor allem auch die passende Sprache wählen sollen. Es wird interessant sein, wie die Lernenden in ihren Rollen untereinander agieren, aber auch wie Außenstehende am Weblog teilnehmen. Informationsbeschaffung über Twitter Wie bereits erwähnt, nutzen nicht nur Privatpersonen Twitter. Daher kann eine mögliche Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler sein, sich eine Person oder ein Unternehmen auf Twitter auszusuchen und dieser beziehungsweise diesem über einen gewissen Zeitraum zu folgen. Aufgabenbeschreibung Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler dabei entdecken und herausarbeiten, für welche Zwecke die Personen Twitter nutzen und auf welche Art und Weise sie das Mikroblogging anwenden. So nutzen beispielsweise viele Unternehmen Twitter, um neue Produkte anzukündigen. Darüber hinaus wird im Bereich der Politik oftmals Wahlkampf über die Plattform betrieben. Als Abschluss dieser Übung sollen alle von ihren gemachten Erfahrungen berichten. Neben den hier angeführten Einsatzmöglichkeiten für den Unterricht können Sie viele weitere interessante Beispiele aus diesem Bereich auf der Seite der "blogwerkstatt" finden. Diese wurde übrigens ebenfalls mit dem Programm Wordpress erstellt.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik / Informationstechnik / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

CD-Kopien für den Unterricht?

Fall des Monats

Ist es erlaubt, Schul-CDs für den Unterricht in MP3-Dateien umzuwandeln? Dieser Frage gehen unsere juristischen Experten in diesem Monat nach. Ausnahmsweise einmal ohne Verbindung zu einem bereits gefällten Urteil. Smartphones und Tablets sind für Lehrkräfte im Unterricht durchaus praktisch. Audio-CDs, die etwa zum Lehrbuch passen, lassen sich relativ einfach digitalisieren. Somit müsste ein Lehrer keine CD-Player mehr ins Klassenzimmer schleppen und könnte mit dem Smartphone und einem Lautsprecher die MP3-Dateien bequem vorführen. Sofern eine Original-CD ja angeschafft ist, sei es ja egal, ob im Unterricht eine digitale Kopie oder die CD selbst abgespielt würde - könnte man meinen. Genau das ist es aber nicht, weiß Rechtsanwältin Jetta Kasper: "Eine digitale Kopie einer CD ist für die Verwendung im Unterricht nicht erlaubt", warnt die Rechtsanwältin. Dabei ist es unerheblich, ob die Lehrkraft die Original-CD besitzt und somit etwa eine parallele Verwendung eines Kollegen ausschließen kann. Im Unterricht darf daher nur die CD selbst vorgeführt werden.

  • Fächerübergreifend

Lebensmittelverschwendung: Ursachen, Folgen und Lösungen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Lebensmittelverschwendung gehen die Schülerinnen und Schüler den Fragen nach, wie es zur hohen Verschwendung von Nahrungsmitteln kommt, welche Folgen daraus entstehen und was gegen die Verschwendung getan werden kann. Insgesamt wird in Deutschland über die Hälfte der Lebensmittel in den Müll geworfen. Das sind rund 20 Millionen Tonnen oder umgerechnet 500.000 LKW-Ladungen. Trotz dieser erschreckenden Zahlen ist das Thema Lebensmittelverschwendung gerade für Jugendliche vermutlich weit weg, da sie, abgesehen von Kleinigkeiten, nicht selbst einkaufen. Dennoch tragen sie als Verbraucher wesentlich zur Lebensmittelverschwendung bei. Diese Unterrichtseinheit führt die Schülerinnen und Schüler an das Thema Lebensmittelverschwendung heran. Sie setzen sich kritisch mit ihrer Rolle als Verbraucher sowie den Ursachen und Folgen der Lebensmittelverschwendung auseinander. Zudem lernen sie verschiedene Methoden kennen, wie sie der Verschwendung von Lebensmitteln im Alltag entgegenwirken können. Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen Die Unterrichtseinheit zum Thema Lebensmittelverschwendung ist so angelegt, dass sich die Schülerinnen und Schüler das Thema weitgehend selbstständig erarbeiten. Bei den einzelnen Aufgaben wird darauf geachtet, dass sie einen Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen haben und sie die Lernenden als Verbraucher ansprechen. Sie erhalten den Arbeitsauftrag, sich über die Ursachen und Folgen der Lebensmittelverschwendung zu informieren, die erhaltenen Informationen kritisch zu beleuchten und nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen ihren eigenen Umgang mit Lebensmitteln. erwerben Kenntnisse über Produktion, Vertrieb und Konsum von Lebensmitteln. setzen sich selbstständig mit einem komplexen Thema auseinander. entwickeln eine eigene Meinung zum Thema und können diese argumentativ vertreten. erkennen den Zusammenhang zwischen der globalen Nahrungsmittelindustrie und dem Hungerproblem. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig im Internet. lernen, unterschiedliche Websites kritisch zu analysieren und deren Inhalte zu hinterfragen. drehen eigenständig einen kleinen Film. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Standpunkte zum Thema kennen. arbeiten im Team und drehen gemeinsam einen Film. stellen gemeinsam ihre Arbeiten vor. lernen, Kompromisse zu schließen und diese zu akzeptieren. erfahren ihre eigene Verantwortung bezüglich des Themas und hinterfragen ihr eigenes Verhalten.

  • Politik / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Graphitti-Blog: Die Welt erklärt in lustigen Grafiken

Tool-Tipp

Mit diesem Fundstück ist eine unterhaltsame Abwechslung im stressigen Arbeitsalltag garantiert. Farbenfrohe Torten, Balken und andere Diagramme zeigen banale Alltagswahrheiten, die jeder von uns kennt. Wer schon immer einmal wissen wollte, was wir tun, wenn die Steuererklärung ansteht oder was Männer zu Tränen rührt und was Frauen, sollte dem Blog www.graphitti-blog.de unbedingt einen Besuch abstatten. Lustige Grafiken und Diagramme geben Aufschluss über Alltagssituationen oder aktuelle Themen. Als seriöse Statistiken sind die Grafiken wohl eher ungeeignet, einen hohen Unterhaltungswert bieten sie aber allemal. Von "Produktivität bei Hausarbeiten" bis hin zur "Anzahl verlorener Regenschirme" hält die Seite bunte Berechnungen parat.

  • Fächerübergreifend

YouTube im Unterricht

Unterrichtseinheit

Über das Videoportal YouTube lassen sich Videos zu allen denkbaren Themen und Kategorien finden, anschauen, kommentieren, bewerten und hochladen. Diese Funktionen können auch den Unterricht bereichern. Welche Möglichkeiten YouTube für den Unterricht konkret bietet, zeigen einige praktische Beispiele. Das Portal YouTube gilt seit dessen Erscheinen im Jahr 2005 im Bereich Videos als Marktführer. Nach dem Stand von Mai 2013 werden auf der Plattform pro Minute über 100 Stunden Videomaterial hochgeladen. In diesem Beitrag erhalten Sie einen Einblick in das Videoportal und erfahren, wie man Videos anschauen, bewerten oder selbstständig hochladen kann. Daran anknüpfend werden einige Praxisbeispiele für den Unterricht vorgestellt. Hintergrundinformationen und Ideen für den Unterricht Viele Lehrkräfte scheuen sich davor, YouTube im Unterricht zu nutzen. Als Begründung wird häufig angegeben, dass neben guten Inhalten auch viele nicht geeignete Videos auf der Plattform zur Verfügung stehen. Einerseits ist es also wichtig, ein Auge darauf zu haben, welche Videos von Ihren Schülerinnen und Schülern genutzt werden und mit ihnen auch die negativen Seiten der Plattform zu besprechen. Andererseits sollten auch die großen Vorteile gesehen werden, die die Videosammlung für den Unterricht bietet. YouTube kann bei einem gewissenhaften Umgang und einer sorgfältigen Auswahl der Videos vielseitig im Unterricht genutzt werden. Neben Hintergrundinformationen werden in dieser Einheit auch zwei konkrete Beispiele für den Einsatz von YouTube im Unterricht vorgestellt. Einsatz von YouTube im Unterricht Einsatz von YouTube im Unterricht Hintergrundinformationen zum Videoportal YouTube sowie konkrete Ideen für dessen Einsatz im Unterricht sind hier für Sie zusammengestellt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können aus der Informationsflut, die ihnen auf YouTube begegnet, die wichtigsten Informationen heraussuchen. wissen um die Unterschiede in der Qualität der Videos und beachten diese bei ihrer Auswahl. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, die Funktionen von YouTube anzuwenden (Videos anschauen, bewerten, aber auch selbst hochladen). können einen Kanal auf YouTube selbstständig bedienen. sind in der Lage, von schulischen Anlässen oder anderen Ereignissen Videos zu drehen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Gruppendynamik durch das gemeinsame Erstellen und Hochladen von Videos gestärkt. unterstützen sich gegenseitig bei ihrer Arbeit mit YouTube. Projekt "Learn to teach by social web" Diese Materialien wurden im Projekt " Learn to teach by social web " erarbeitet. Das Projekt gibt Lehrerinnen und Lehrern ein Curriculum an die Hand, mit dem sie sich auf die Lehre für und mit sozialen Medien vorbereiten können. Disclaimer Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben. YouTube verfügt über verschiedene Funktionen, die jeweils bestimmte Vorteile mit sich bringen: Jeder hat Zugriff auf die verschiedenen veröffentlichten Videos und kann sie sich so oft wie gewünscht anschauen. Manche Internetseiten bieten die Möglichkeit, Videos von YouTube herunterzuladen (hier muss jedoch darauf geachtet werden, dass das Herunterladen legal ist). YouTube lässt sich sehr einfach bedienen. Nach dem Aufrufen der Website kann man ganz einfach über die Suchleiste Stichwörter eingeben; das Programm liefert passende Vorschläge zu den jeweiligen Stichwörtern. In Sekundenschnelle bietet das Programm eine Liste von allen relevanten Videos (hier muss die Qualität der Videos beachtet werden, da diese sehr stark variieren kann, seien Sie daher bei der Auswahl einzelner Videos sehr vorsichtig und sorgfältig). Eigene Videos auf YouTube hochladen Um selbst Videos hochladen oder kommentieren zu können, muss man sich zunächst auf der Plattform anmelden. Die Anmeldung erfolgt über ein Google-Konto. Für jede Nutzerin und jeden Nutzer wird nach der Anmeldung ein eigener Kanal erstellt, auf dem alle hochgeladenen Videos angezeigt werden. Wenn die Lernenden ihren richtigen Namen nicht angeben möchten, können sie auch ein Pseudonym verwenden. Darüber hinaus bietet sich über den eigenen Kanal die Möglichkeit, andere Kanäle zu abonnieren. Gefällt Ihnen zum Beispiel ein Video einer anderen Nutzerin oder eines anderen Nutzers und Sie sind gespannt auf das nächste, können Sie den entsprechenden Kanal abonnieren und werden benachrichtigt, sobald die Nutzerin oder der Nutzer ein neues Video hochgeladen hat. Eine einfache Anleitung zum Erstellen eines eigenen Kanals und Hochladen eines Videos finden Sie hier . Differenzierte Auseinandersetzung Wie bereits erwähnt, ist es für den schulischen Einsatz von YouTube von Bedeutung, die negativen Seiten des Videoportals zu thematisieren und dennoch die positiven Möglichkeiten, die YouTube bietet, zu nutzen. Ein Text, der diese auf interessante Art und Weise zusammenfasst, findet sich bei der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen. Zwei konkrete Beispiele für den Einsatz von YouTube im Unterricht werden im folgenden Abschnitt vorgestellt. Aufgabenbeschreibung Geben Sie ein Thema vor, zum Beispiel "Kinderarmut in der BRD". Alleine für das Jahr 2014 treten hier knapp 4.000 Treffer auf. Die Lernenden sollen nun anhand der Videos ein Referat erstellen. Sie sollen dabei keine andere Quelle außer YouTube nutzen. Ziel der Aufgabe Durch diese Übung lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur die unterschiedlichen Qualitäten der Videos bei YouTube kennen, sondern entdecken darüber hinaus auch die Vielzahl an Informationen, die sich hinter den einzelnen Videos verbirgt. Ziel ist es, die Lernenden dazu zu befähigen, aus einer Informationsflut die wichtigsten Informationen herauszufiltern und deren Qualität zu beurteilen. Bei dieser Aufgabe lernen die Schülerinnen und Schüler nebenbei auch den sicheren Umgang mit dem Programm. Aufgabenbeschreibung Das zweite Beispiel ist zwar nicht direkt an den Unterricht gebunden, gibt den Lernenden aber die Möglichkeit, ihren Umgang mit der Plattform zu vertiefen. Sammeln Sie daher in der Schule Aufträge für Ihre Schülerinnen und Schüler. Das kann zum Beispiel eine Aufführung der Tanz-AG, das Finale eines Lesewettbewerbs oder die Verabschiedung einer Lehrkraft sein. Die Lernenden sollen diese besonderen Ereignisse filmen und über einen Schulkanal auf die Plattform YouTube hochladen. Prinzipiell sollten die Lernenden diese Aufträge jeweils in kleinen Gruppen übernehmen, sodass jeder einmal an der Reihe war. Die anderen Mitschülerinnen und Mitschüler stehen jedoch bei Fragen und Problemen zur Verfügung. Ziel der Aufgabe Diese Aufgabe trägt dazu bei, den Lernenden mehr Sicherheit im Umgang mit dem Programm zu vermitteln. Darüber hinaus können sich die Schülerinnen und Schüler darin üben, eine Videokamera (auch eine moderne Spiegelreflexkamera eignet sich hierzu) zu bedienen und einen Film zu bearbeiten. Nicht zuletzt profitiert auch die Schule von diesem Projekt, da eine interessante Video-Sammlung die Außendarstellung der Schule bereichern kann. Nicht nur Videos, sondern auch einfache Tonaufnahmen wie Podcasts , können erfolgreich im Unterricht eingesetzt werden. Zum Beispiel kann der Unterricht in Form von Podcasts über einen längeren Zeitraum aufgenommen werden. Die Schülerinnen und Schüler können die Aufnahmen zum Lernen für eine Klassenarbeit nochmals anhören oder im Fall von Krankheit den Unterricht auf diese Weise nachholen. Die Dateien können bei YouTube oder in der Dropbox für alle zur Verfügung gestellt werden. Hierbei sollte jedoch auch auf den Datenschutz Rücksicht genommen und die Einwilligung der Lernenden eingeholt werden. Wie Sie Dateien in die Dropbox hochladen und wozu dies überhaupt nützlich sein kann, können Sie im Artikel Cloud-Anwendungen im Unterricht nachlesen.

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