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Gegen den Strom. West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche

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Der Beitrag zeigt am Beispiel von Personen der evangelischen Kirche, warum und wie es bis zum Mauerbau 1961 zur West-Ost-Migration kam.Entgegen dem Hauptmigrationsstrom wanderten bis zum Mauerbau 1961 eine halbe Million Menschen aus der Bundesrepublik in die DDR ab. Unter ihnen befanden sich 1.000 bis 2.000 evangelische Theologiestudierende, Vikare, Pfarrer sowie Diakone und Diakonissen. Warum und wie es zu dieser besonderen Migration kam, zeigt der Beitrag von Claudia Lepp. Er ist auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung einzusehen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass es auch Migrationsbewegungen von West nach Ostdeutschland gab. erfahren, dass des neben Bürgern der Bundesrepublik auch Rückkehrer gab, die in die DDR emigrierten. setzen sich an exemplarisch anhand von Vertretern der evangelischen Kirche mit den Motiven, Erwartungshaltungen und Erfahrungen der West-Ost-Migranten auseinander. erfahren, wie die DDR-Regierung und die evangelische Kirche auf diese Migrationsbewegung reagierten. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte der Interpretation von Quellen sach- und themengerecht an. nehmen Verknüpfungen mit dem historischen Kontext vor und erkennen die Bedeutung einer Textquelle innerhalb dieses Kontextes. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Spinner, Schuldner und Spione? Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989

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Der Beitrag beleuchtet Ursachen und Phasen der West-Ost-Migration und illustriert diese anhand von drei beispielhaften Biografien.Für die Übersiedlung in die DDR gab es viele Motive. Auch die Erfahrungen, die die Übersiedler schließlich in der DDR sammelten, waren sehr unterschiedlich. Der Beitrag, von Eva Fuchslocher und Michael Schäbitz, der auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung einzusehen ist, beleuchtet Ursachen und Phasen der West-Ost-Migration und illustriert diese anhand von drei beispielhaften Biografien. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass es auch Migrationsbewegungen von West nach Ostdeutschland gab. beschreiben Motive und Erfahrungen der West-Ost-Migranten. erläutern anhand von drei beispielhaften Biografien reale Schicksale. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte der Interpretation von Quellen sach- und themengerecht an. nehmen Verknüpfungen mit dem historischen Kontext vor und erkennen die Bedeutung einer Textquelle innerhalb dieses Kontextes. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet.

  • Geschichte / Früher & Heute / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Gründe, die zum Widerstand führten

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Mithilfe einer Text- und Filmanalyse lernen die Schülerinnen und Schüler politische, gesellschaftliche und kulturelle Gründe kennen, die Menschen zum Widerstand gegen das DDR-Regime führten.Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten anhand einer Text- und Videoanalyse zentrale Gründe, die zum Widerstand gegen das DDR-Regime führten. Dafür nutzen sie ausgewählte Kapitel des Buches "Wir wollten was tun. Werderaner Jugendliche leisten Widerstand 1949-1953 und was danach geschah. Zusätzlich schauen sie sich einen Ausschnitt aus dem auf YouTube einzusehenden Beitrag "Wir wollten was tun" an. Eine Erläuterung ausgewählter Textstellen schließt rundet die Einheit ab. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen zentrale Gründe und Auslöser des Widerstands gegen das DDR-Regime. kennen und benennen zentrale Protestmöglichkeiten. erörtern Gründe, sich politisch zu engagieren. reflektieren mögliches eigenes politisch engagiertes Verhalten, um sich gegen restriktive staatliche Maßnahmen zu wehren. wenden grundlegende historische Fachbegriffe sachgerecht an. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen eine selbstständige kritische Wertung von Medienquellen vor. · identifizieren in Medienangeboten Informationen, die für die gestellte Frage relevante sind. stellen gedankliche Verknüpfungen dar und erschließen die Bedeutung des Begriffes "Widerstand". verwenden geeignete sprachliche Mittel zur Darstellung eines Sachverhaltes. thematisieren Alltagshandeln in historischer Perspektive. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler begründen eigene Deutungen und Wertungen historischer Sachverhalte argumentativ. analysieren und beurteilen Aussagen und Sachverhalte im Hinblick auf Interessensbezogenheit, beabsichtigte und unbeabsichtigte Nebenfolgen sowie ideologische Implikationen

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Politischer Widerstand, Opposition und Zivilcourage

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Anhand des Arbeitsmaterials definieren die Schülerinnen und Schüler die Begriffe "Politischer Widerstand", "Opposition" und "Zivilcourage". Anhand des Arbeitsmaterials lernen die die Schülerinnen und Schüler die Begriffe "Politischer Widerstand", "Opposition" und "Zivilcourage" kennen. Dafür setzen sie diese in einen Lückentext ein. Eine Auseinandersetzung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie der Schnittmengen in den Begriffen "Opposition" und "Widerstand" schließt sich daran an. Es bietet sich an, das Material gemeinsam mit dem Buch von Dr. Iris Bork-Goldfield "Wir wollten was tun. Werderaner Jugendliche leisten Widerstand 1949-1953 und was danach geschah" zu nutzen. Ergänzend kann der auf YouTube einzusehende Film "Wir wollten was tun" eingesetzt werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Begriffe "politischer Widerstand", "Opposition" und "Zivilcourage". wenden grundlegende historische Fachbegriffe sachgerecht an. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen eine selbstständige kritische Wertung einer Textquelle vor. verwenden geeignete sprachliche Mittel zur Darstellung historischer Sachverhalte. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler begründen eigene Deutungen und Wertungen historischer Sachverhalte argumentativ. wenden die Begriffe "politischer Widerstand", "Opposition" und "Zivilcourage" als Kategorien zur Deutung und Wertung historischer Prozesse an.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Demokratie und Diktatur – ein Vergleich

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Die Lernenden recherchieren zentrale Merkmale einer Demokratie und einer Diktatur und sammeln Informationen darüber, welche Herrschaftsform in der Bundesrepublik aktuell besteht und welche in der DDR bestand.Die Schülerinnen und Schüler recherchieren die Unterschiede zwischen Demokratie und Diktatur. Eine Einschränkung auf eine bestimmte Medienform (Online- oder Printmedien) ist nicht gegeben. Abschließend sammeln sie anhand vorgegebener Kriterien Informationen darüber, welche der beiden Herrschaftsformen in der Bundesrepublik aktuell besteht und in der DDR bestand. Ihre Ergebnisse tragen die Schülerinnen und Schüler in der Klasse zusammen. Dabei begründen und diskutieren sie ihre Ergebnisse. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen und benennen die Merkmale einer Demokratie und Diktatur. ordnen begründet der Bundesrepublik Deutschland und der DDR eine der beiden Herrschaftsformen zu. wenden die Begriffe "Demokratie" und "Diktatur" sachgerecht an. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschaffen selbstständig Informationen durch eigene Medienrecherchen. identifizieren in Texten Informationen, die für die gestellte Frage relevant sind und erschließen so die Bedeutung der Begriffe "Diktatur" und "Demokratie". Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler begründen eigene Deutungen und Wertungen historischer Sachverhalte argumentativ. wenden die Begriffe "Demokratie" und "Diktatur" als Kategorien zur Deutung und Wertung historischer Prozesse an.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Ausreise aus der DDR

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Das Arbeitsmaterial thematisiert die Reisebeschränkungen der DDR nach dem Bau der Mauer im Jahr 1961. Mit dem Bau der Mauer sollte vor allem der Flüchtlingsstrom aus der DDR in die Bundesrepublik gestoppt werden. Deshalb erlaubte die SED-Führung kurz nach Mauerbau nahezu keinem DDR-Bürger, nach West-Berlin oder in die Bundesrepublik zu reisen. Später durften ausschließlich Rentnerinnen und Rentner und mit Beginn der 1970er Jahre enge Familienangehörige zu Besuchszwecken in den Westen reisen. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich durch den Vergleich verschiedener Textquellen mit den Reisebeschränkungen der DDR auseinander. Schrittweise erarbeiten die Lernenden am Beispiel verschiedener Personengruppen den Wandel der Reisebeschränkungen im Laufe der Geschichte. Dabei entwickeln sie auch Hypothesen für die Unterschiede in den Reisebestimmungen für einzelne Personengruppen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben wesentliche Entwicklungen, Umbrüche und Kontinuitäten in Bezug auf die Reisebeschränkungen der DDR. analysieren historische Darstellungen. beschreiben Zusammenhänge unter dem Aspekt der Gemeinsamkeiten, aber auch dem Aspekt der historischen Differenz. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte der Interpretation von Quellen sach- und themengerecht an. nehmen Verknüpfungen mit dem historischen Kontext vor und erkennen die Bedeutung einer Textquelle innerhalb dieses Kontextes. nehmen selbstständig eine kritische Wertung von Textquellen vor. entwickeln und überprüfen Hypothesen. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen das Handeln der Menschen auf der Basis zeitgenössischer Wertvorstellungen, Rahmenbedingungen und Handlungsspielräume wahr. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Die Grenzsperranlagen: der Todesstreifen in Berlin

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Am Beispiel der Grenzanlage zwischen Ost- und West-Berlin befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Aufbau der Grenzsperranlagen. Dabei halten sie Unterschiede im geschichtlichen Zeitverlauf fest.Gleich ob an der Grenze zu West-Berlin oder an der innerdeutschen Grenze: die direkte Flucht über Mauer war risikoreich und gefährlich. Ihr war ein sogenannter "Todesstreifen" vorgelagert, der unter anderem streng von Grenzsoldaten bewacht wurde. Dennoch versuchten Menschen immer wieder, die Grenzsperranlagen zu überwinden. Am Beispiel der Grenzanlage zwischen Ost- und West-Berlin befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Aufbau der Grenzsperranlagen. Mithilfe einer online verfügbaren schematischen Zeichnung und von Fotografien des sogenannten "Todesstreifens" beschriften sie dessen wichtigste Bestandteile. Durch einen Bildvergleich halten sie auch Unterschiede im Aufbau der Grenzanlagen im geschichtlichen Zeitverlauf fest. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen den Aufbau der Grenzanlagen und wissen um die zentralen Bestandteile. beschreiben wesentliche Entwicklungen, Umbrüche und Kontinuitäten im Zusammenhang mit der Errichtung des Grenzstreifens. ordnen den Auf- und Ausbau der Grenzanlage grob chronologisch sowie räumlich ein. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur Sach- und fachgerechten Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Bildquellen. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. erschließen selbstständig die Kernaussagen von Bildquellen. wenden elementare Schritte der Interpretation von Quellen sach- und themengerecht an. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen Veränderungen im Geschichtsverlauf wahr. beschreiben historische Sachverhalte sprachlich angemessen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Gab es einen offiziellen Schießbefehl?

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Zahlreiche Fluchtversuche aus der DDR endeten tödlich. Die Unterrichtseinheit geht der Frage nach, inwieweit die Grenztruppen auf der Grundlage eines offiziellen Schießbefehls handelten.Tausende DDR-Bürger flohen bis zum Mauerfall 1989 über die deutsch-deutsche Grenze in den Westen. Viele der Fluchtversuche endeten dabei tödlich oder mit schweren Verletzungen der Flüchtenden, da die Grenzsoldaten mit scharfer Munition schossen. Handelten sie dabei Grundlage einer offiziellen oder inoffiziellen Anordnung, eines sogenannten Schießbefehls? Dies ist Gegenstand des vorliegenden Arbeitsblattes. Anhand von drei unterschiedlichen Quellen setzen sich die Schülerinnen und Schüler dabei kritisch und diskursiv mit dem Handeln der Grenzsoldaten auseinander. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Anweisungen an die Grenzsoldaten der DDR kennen. wissen um die Anwendung und Rahmenbedingungen von Waffengewalt an der deutsch-deutschen Grenze. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen die Merkmale verschiedener Gattungen von Textquellen und unterscheiden sie im Hinblick auf ihren Quellenwert. erschließen die Kernaussage von Quellen. fassen die Gesamtaussage einer Quelle in eigene Worte und ordnen diese in einen historischen Zusammenhang ein. lernen, Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen und analysieren die Perspektivität in Quellen. können das Handeln der Menschen auf der Basis zeitgenössischer Rahmenbedingungen und Handlungsspielräume wahrnehmen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Flucht aus der DDR in den 1970er und 1980er Jahren

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Anhand statischen Zahlenmaterials befassen sich die Lernenden mit dem Thema Flucht aus der DDR und lernen Gefahren und Hindernisse kennen, welche eine Flucht in den Westen erschwerten oder gar verhinderten.War die Flucht aus der DDR über West-Berlin unmittelbar vor dem Mauerbau noch eine Möglichkeit, der SED-Diktatur zu entkommen, machte der Mauerbau im Jahr 1961 ein Entkommen nahezu unmöglich. Die Flucht aus der DDR war nun mit dem Risiko behaftet, getötet, verletzt und/oder inhaftiert zu werden. Dennoch ließen sich viele Menschen nicht von einem Fluchtversuch abhalten. Mithilfe statistischer Daten des Ministeriums für Staatssicherheit vergleichen die Schülerinnen und Schüler zunächst, wie vielen Menschen eine erfolgreiche Flucht aus der DDR gelang. Dabei werden die auch zu einer kritischen Reflexion der Objektivität der statistischen Daten angehalten. Abschließend hören sie sich drei Rias-Hörbeiträge an, die über die Gefahren und Hindernisse einer Flucht in den Westen informieren. Dabei kommen auch Zeitzeugen zu Wort. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie vielen Menschen die Flucht aus der DDR gelang. setzen sich mit den Hindernissen auseinander, die eine Flucht aus der DDR erschwerten. wissen, dass es sich bei der Darstellung von Geschichte um eine Deutung handelt. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, zwischen ableitbaren Aussagen aus Statistiken und historischen Erklärungen der Befunde zu unterscheiden. können die Gesamtaussage einer Statistik in Worte fassen und diese in einen historischen Zusammenhang einordnen. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen und analysieren die Perspektivität in Quellen. reflektieren die Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit statistischen Zahlenmaterials kritisch. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Die Begründung des Mauerbaus in der DDR-Propaganda

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Anhand der Unterrichtsmaterialien erfahren die Lernenden, wie die DDR-Führung versuchte, den Bau der Mauer gegenüber der eigenen Bevölkerung zu rechtfertigen. Der Bau der Mauer am 13. August 1961 ist eine der wichtigsten Zäsuren der deutschen Nachkriegsgeschichte. Während der Mauerbau meist im Kontext der internationalen Politik der Zeit behandelt wird, nimmt das vorliegende Arbeitsblatt die Strategien der DDR-Führung in den Blick, um den Bau der Mauer gegenüber der eigenen Bevölkerung zu rechtfertigen. Anhand von Originaltondokumenten und Liedern setzen sich die Schülerinnen und Schüler dazu intensiv mit den manipulativen Elementen von Propaganda auseinander. Konkret werden geschürte Ängste sowie auch Feindbilder dekonstruiert. Darüber hinaus nehmen die Materialien die Verwendung von sprachlichen Mitteln in den Blick. Die offene Gestaltung der Materialien erlaubt einen flexiblen Einsatz im Unterricht. So können die Materialien wahlweise in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit bearbeitet werden. Jedoch sollten die die Lernenden bereits Methoden zur Analyse von Quellen kennen und anwenden können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen charakteristische Merkmale der DDR-Propaganda. kennen die Adressatengruppen der DDR-Propaganda. analysieren Tondokumente hinsichtlich charakteristischer Merkmale der DDR-Propaganda. reflektieren die Bedeutung von Sprache als Mittel zur Beeinflussung von Personen und Personengruppen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte der Interpretation von auditiven Quellen an. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. unterscheiden in den Quellen zwischen Begründung und Behauptung, Ursache und Wirkung sowie Voraussetzung und Folge. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und beurteilen Sachverhalte im Hinblick auf Interessenbezogenheit, beabsichtigte und unbeabsichtigte Nebenfolgen sowie ideologische Implikationen. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Die Fluchtbewegung aus der DDR vor 1961 und ihre Folgen

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Vor dem Mauerbau verließen viele Menschen die DDR. Wie viele waren es und welche Folgen für die DDR ergaben sich daraus? Welche Alternativen hätte es zum Bau der Berliner Mauer gegeben, um die Fluchtbewegung einzudämmen? Mit diesen und weiteren Fragen setzen sich die Schülerinnen und Schüler anhand der Unterrichtsmaterialien auseinander.De Lernenden erstellen und interpretieren auf der Grundlage bereitgestellten Zahlenmaterials Diagramme zur Entwicklung der Flüchtlingszahlen für den Zeitraum von 1949 bis 1961. Dabei stellen sie auch einen Bezug zu ihrem heutigen Lebensumfeld her, indem sie die damaligen Flüchtlingszahlen zum prozentualen Anteil der Bevölkerung in ihrem Heimatort ins Verhältnis setzen. Eine Diskussion alternativer Möglichkeiten zum Mauerbau rundet die Einheit ab. Die offene Gestaltung der Materialien erlaubt einen flexiblen Einsatz im Unterricht. So können die Materialien wahlweise in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit bearbeitet werden. Mit Blick auf die Ergebnisorientierung empfiehlt es sich jedoch, zuvor die Materialien "Fluchtmotive vor dem Mauerbau 1961" zu bearbeiten. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Folgen der Fluchtbewegung kennen. analysieren statistisches Zahlenmaterial zur Zahl der Flüchtlinge zwischen 1949 und 1961. formulieren Folgen für einen Staat, wenn zahlreiche Menschen das Land verlassen. diskutieren Alternativen zum Bau der Mauer und halten diese schriftlich fest. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erstellen und interpretieren auf der Grundlage bereitgestellten Zahlenmaterials Diagramme zur Entwicklung der Flüchtlingszahlen für den Zeitraum von 1949 bis 1961. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. stellen historische Sachverhalte medial dar, interpretieren und präsentieren diese. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Folgen der Fluchtbewegung für den Staat. analysieren und beurteilen Sachverhalte im Hinblick auf Interessensbezogenheit sowie beabsichtige und unbeabsichtigte Nebenfolgen. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Wann ist man angekommen? Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland

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Der Grundlagentext setzt sich am Beispiel der Flüchtlinge aus den Ostgebieten ins Nachkriegsdeutschland mit der Aufnahme und dem Umgang der Flüchtlinge in Deutschland auseinander.Flüchtlinge, die heute vor Terror und Kriegen fliehen, rufen bei vielen Deutschen historische Bilder wach. Millionen Biografien in Deutschland sind in ihrem Kern von einem Flüchtlingsschicksal geprägt. Der Beitrag von Andreas Kossert, der auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung einsehbar ist, befasst sich mit den Schwierigkeiten, Herausforderungen und verdrängten Erinnerungen der Flüchtlinge in der Nachkriegszeit. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie die Flüchtlinge in Deutschland auf- und wahrgenommen wurden und was eine Integration erschwerte. Zahlreiche Zitate sorgen dabei für Anschaulichkeit und Authentizität. Jedoch ist der Beitrag in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet. Er sollte seitens der Lehrkraft deshalb vor- und nachbereitet werden. Aufgrund der Informationsdichte sollten die Schülerinnen und Schüler darüber hinaus über historisches Grundlagenwissen zum Zweiten Weltkrieg sowie seine Folgen verfügen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlangen Wissen und Hintergrundinformationen zur Frage der Aufnahme von Vertriebenen im übrigen Deutschland und zur Integration in die deutsche Gesellschaft. beschreiben Gemeinsamkeiten und Unterschiede bezüglich der Integration von Flüchtlingen aus der aktuellen Flüchtlingswelle. setzen sich mit Sichtweisen und Empfindungen verschiedener Beteiligter zu bestimmten Ereignissen auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. benennen die Hauptgedanken eines Textes. stellen Verbindungen zwischen Informationen her, erkennen und erklären Zusammenhänge. unterscheiden zwischen Begründung und Behauptung, Ursache und Wirkung, Voraussetzung und Folge, Wirklichkeit und Vorstellung. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. berücksichtigen in ihrem Urteil die historische Bedingtheit der eigenen Lebenswelt und entwickeln aus ihrem Wissen und ihren Einsichten über die Vergangenheit Konsequenzen für die Gegenwart. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile und revidieren diese gegebenenfalls zugunsten besser begründbarer Urteile.

  • Politik / WiSo / SoWi / Geschichte / Früher & Heute / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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