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Großschreibung von Nomen

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die Regel zur Großschreibung von Nomen kennen. Sie erkennen Nomen im Text und schreiben sie regelkonform auf. In dieser Einheit wird die Regel zur Großschreibung von Nomen eingeführt und spielerisch gefestigt. Nach der gemeinschaftlichen Erarbeitung der Rechtschreibregel wird das Wissen abwechslungsreich in verschiedenen Aufgabenformaten angewandt: So finden die Lernenden in vorgegebenen oder eigenen Beispielen passende Artikel zu vorgegebenen oder eigenen Namenwörtern, sie spielen in Kleingruppen ein Nomen-Spiel und sie finden Nomen in kleinen Witzen, Reimen oder in einem Suchsel. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten altersangemessen Wörter und Texte lesen und schreiben können. Didaktische Analyse In der Unterrichtseinheit "Großschreibung von Nomen" wird die Rechtschreibregel systematisch und nachhaltig erarbeitet. Ist das Verständnis der Regel gesichert, können die Schülerinnen und Schüler selbstständig mit den Arbeitsblättern 1 bis 6 weiterarbeiten und die erlernte Regel in unterschiedlichen und motivierenden Übungen umsetzen. Methodische Analyse Die Methoden sollten sukzessive und kleinschrittig aufeinander bezogen sein. Die angebotenen Übungen sollen zur Mitarbeit motivieren und sich im Anspruch an den Könnensleistungen der Schülerinnen und Schüler orientieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Unterschiede zwischen groß- und klein geschriebenen Wörtern. ordnen den Nomen die passenden Artikel zu. können die Regel zur Großschreibung von Nomen selbstständig begründen und umsetzen. verstehen und bearbeiten schriftliche Arbeitsaufgaben selbstständig in dem ihnen angepassten Lerntempo. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gehen wertschätzend mit den Beiträgen anderer um. äußern sich themenzentriert. helfen sich gegenseitig bei der Aufgabenbewältigung.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe

Licht kann Dinge bewegen: Lichtsegler und optische Pinzette

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Licht erarbeiten die Schülerinnen und Schüler grundlegende Ideen, wie man die Kraftwirkung von Licht auf Materie sinnvoll für bestimmte Anwendungen nutzbar machen kann. Am Beispiel eines Lichtseglers für die Raumfahrt wird die Wirkung des Lichtdrucks auf sehr große Objekte thematisiert. Dass sich aber auch extrem kleine Körper (wie Bakterien oder Moleküle) mithilfe von Licht bewegen und festhalten lassen, wird am Beispiel der optischen Pinzette erarbeitet. Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und auf Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden. Der Experimentalphysiker Arthur Ashkin entdeckte zu Beginn der 1970er Jahre, dass sich sehr kleine Teilchen mithilfe von Licht einfangen und verschieben lassen. Seitdem hat die Entwicklung der sogenannten optischen Pinzette einen wahren Siegeszug in den unterschiedlichsten Forschungsbereichen angetreten. Die Funktionsweise und die Anwendungsmöglichkeiten dieser Lichtgreifer werden in dieser Unterrichtseinheit in zwei Arbeitsblättern behandelt. Um in die Thematik einzusteigen und sich mit dem Phänomen des Lichtdrucks vertraut zu machen, beschäftigen sich die Lernenden jedoch zunächst mit einem Anwendungsbeispiel, das physikalisch etwas einfacher zu verstehen ist. Dabei geht es um die Ausnutzung des Lichtdrucks zur Beschleunigung von Raumsonden. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen, um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier "Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht". Das Thema Licht im Unterricht Die Unterrichtseinheit verbindet Inhalte der Physik aus dem Unterricht der Mittel- und Oberstufe (beispielsweise die Lichtbrechung im Strahlenmodell, den Impulserhaltungssatz, das Teilchenmodell für Licht) mit interessanten Anwendungsbeispielen. Dadurch werden Inhalte des Physik-Unterrichts in einen stark motivierenden und anwendungsorientierten Kontext gestellt. Vorkenntnisse Im Unterricht der Oberstufe sollten die Wirkung von Stößen und der Impulserhaltungssatz thematisiert worden sein. Auch das Teilchenmodell von Licht, speziell die Vorstellung, dass Photonen mit einem Impuls behaftet sind und somit eine Stoßwirkung auf Objekte ausüben können, sollte bekannt sein. Aus dem Unterricht der Mittelstufe werden Kenntnisse zur Lichtbrechung vorausgesetzt. Didaktische und methodische Analyse Die Kraftwirkung von Licht auf Materie lässt sich sowohl im Wellenmodell als auch im Teilchenmodell für Licht verstehen. Allerdings ist die Vorstellung, dass Lichtteilchen (Photonen) einen Impuls mit sich führen und diesen auf einen Stoßpartner übertragen können, didaktisch wesentlich einfacher nachzuvollziehen als die elektromagnetische Wechselwirkung einer Lichtwelle auf die atomare Struktur von Materie. Der Comptoneffekt ist ein typisches, wenn auch schon recht anspruchsvolles Beispiel, wie sich das Teilchenmodell bei der Beschreibung solcher Wechselwirkungen bewährt. Allerdings wohnt der Ansicht, ein Photon verhalte sich wie eine kleine Kugel, auch die Gefahr einer Fehlvorstellung inne: Der Impuls des Photons beruht ja nicht auf einer bewegten Ruhemasse, sondern vielmehr ist dieser direkt mit der Energie des Lichtteilchens verknüpft. Solche Aspekte sollten im Physik-Unterricht der Oberstufe hinreichend thematisiert worden sein, bevor man sich zu den in dieser Unterrichtseinheit vorgestellten Anwendungsbeispielen zuwendet. Ein Schwerpunkt der Unterrichtseinheit "Licht kann Dinge bewegen" liegt auf der Funktionsweise und den Anwendungsmöglichkeiten von optischen Pinzetten, womit ein direkter Bezug zur Vergabe des Physik-Nobelpreises 2018 an Arthur Ashkin hergestellt wird. Allerdings ist das Phänomen, dass Licht bei seiner Brechung an einer Grenzschicht einen Impuls übertragen kann, für die Lernenden nicht so einfach nachzuvollziehen. Daher wird ein Arbeitsblatt vorangestellt, in dem die Stoßwirkung von Photonen aufgrund von Reflexion an einem Medium thematisiert wird. Die Vorstellung, die Photonen prallen an einer reflektierenden Folie ab wie Vollgummibälle an einer Wand, ist eingängig und führt unter Zuhilfenahme des Impulserhaltungssatzes schnell zu quantifizierbaren Aussagen. Außerdem eröffnet sich mit diesem Zugang ein sehr interessantes und äußerst motivierendes Anwendungsbeispiel, nämlich die Beschleunigung von Raumsonden mithilfe riesiger Lichtsegel, die den Strahlungsdruck der Sonne oder starker Laserkanonen aufnehmen können. Bei der physikalischen Erklärung des Lichtsegels begegnet den Lernenden die Tatsache, dass sich im Idealfall nicht der Betrag des Photonenimpulses ändert, sondern lediglich seine Richtung (Richtungsumkehr). Diese Erkenntnis ist hilfreich, um die Vorgänge beim Durchgang von Lichtstrahlen durch ein optisch dichteres Medium zu verstehen, also bei der Brechung von Licht. Denn auch dabei ändert sich die Richtung des Impulses, wobei in dem vereinfachenden Modell davon ausgegangen wird, dass der Betrag des Impulses konstant bleibt. Bei dem Beispiel des Lichtsegels ist es nicht unbedingt erforderlich, den Impuls als vektorielle Größe zu verstehen. Bei der Richtungsänderung des Impulses aufgrund der Brechung allerdings schon. Erfahrungsgemäß bereitet die Behandlung von Richtungen der Impulse den Lernenden einige Probleme. Daher wird im zweiten Arbeitsblatt ein Beispiel zeichnerisch vollständig gelöst, nämlich die Situation, dass ein kugelförmiges, transparentes Teilchen sich unterhalb des Fokus des Strahlenbündels des Laserlichts befindet. So sollte es den Lernenden gut möglich sein, zwei ähnliche Situationen selbständig zu bearbeiten – ein Teilchen, das sich oberhalb des Fokus befindet und eines, das sich seitlich davon aufhält. Die verwendeten Modelle sind stark vereinfachend – darüber sollten Sie sich als Lehrerin oder Lehrer stets im Klaren sein. So bleiben Effekte der Reflexion des Laserlichts an den Teilchen völlig unberücksichtigt. Ferner werden jeweils nur zwei Lichtstrahlen des einfallenden Laserlichts betrachtet. Das Teilchen wird aber von einem ganzen Strahlenbündel getroffen, welches zudem einen deutlichen Intensitätsgradienten in Richtung Strahlzentrum aufweist. Aus didaktischer Sicht ist die Verwendung vereinfachter und reduzierender Modelle durchaus zulässig. Dennoch ist es ratsam, auf die Komplexität der physikalischen Vorgänge bei der optischen Pinzette im Unterricht an geeigneter Stelle hinzuweisen. Vielleicht ergibt sich dann auch die Möglichkeit, besonders interessierten Schülerinnen und Schülern das Thema für eine vertiefende Facharbeit oder ein Referat anzubieten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden ihre Kenntnisse aus der Quantenphysik bezüglich des Photonenmodells für Licht in neuen Anwendungskontexten an. wenden Formeln zum Impuls und zur Energie von Photonen anwendungsorientiert an. wenden den Impulserhaltungssatz formelmäßig und zeichnerisch an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet und sammeln, sortieren und bewerten Informationen. binden Informationen eines Erklärvideos in ihre Lösungen ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten Aufgaben in Paararbeit. tauschen Informationen und Recherche-Ergebnisse untereinander aus. diskutieren und hinterfragen Lösungen untereinander und im Plenum .

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Unterrichten mit digitalen Medien – ein Beispiel aus dem Schulalltag

Fachartikel

Dieser Fachartikel zeigt am konkreten Beispiel der Grund- und Mittelschule Thalmässing, wie Unterricht mit digitalen Medien umgesetzt werden kann. Im Interview beschreibt Rektor Ottmar Misoph, wie die Schule interaktive Boards im Fachunterricht einsetzt, welche Vorteile dieses Unterrichten mit sich bringt und worauf Schulen bei der Entwicklung ihrer schulischen Medienkonzepte achten sollten. Herr Misoph, an Ihrer Schule kombinieren Sie digitale und analoge Lernmedien. Warum? Wir wollen die Vorteile aller Lernmethoden im Unterricht einsetzen. Die digitale Dividende , von der Professor und Buchautor Olaf Axel Burow spricht, entsteht nur, weil man nun digitale Medien hat, die etwas anderes leisten als die bisherigen analogen. Diese werden aber nicht ersatzlos gestrichen, sondern ergänzt. Damit Dinge möglich werden, die vorher nicht möglich waren. Sprich, ein interaktives Board wird in den Phasen des Unterrichts eingesetzt, wo es didaktisch sinnvoll ist. Ansonsten habe ich meine klassischen analogen Medien. Ich muss mich fragen: "Was leistet die Technik, die ja teuer ist, mehr als das andere?" Und da muss ich sie einsetzen. Was ist in Ihren Augen wichtig beim Unterrichten mit interaktiven Boards? Unser Unterrichtskonzept fördert die Eigenaktivität, indem wir unter anderem unterschiedliche Lernumgebungen bereitstellen. Unser Motto lautet "Stärken stärken durch eigenaktives, gemeinsames Lernen". Und die interaktiven Boards unterstützen gerade das eigenaktive Lernen . Wichtig ist dabei, dass das Board vor allem als Schülergerät verstanden wird. Die Arbeit der Schülerinnen und Schüler ist das Zentrale. Hier bieten die Boards eine sehr wertvolle Unterstützung, vor allem wenn man die richtige Software einsetzt. Sie ist das eigentlich Entscheidende, aber das ist bei vielen Schulen noch nicht angekommen. Denn neben der Hardware braucht es eine vernünftige Lernplattform , mit der man gezielt verschiedene Lehrmethoden anwenden, eigene Unterrichtseinheiten erarbeiten oder Lernstände abfragen kann. Sie ist der entscheidende Schritt, um ein digitales Board interaktiv im Unterricht einzusetzen. Sie arbeiten mit der SMART Notebook Software und SMART Boards. Können Sie Beispiele nennen, wie digitale Technik das Lernen erleichtert? Die Technik steht bei uns nicht im Vordergrund, sondern dient dazu, unsere Vorstellung von zeitgemäßem Unterricht zu verwirklichen. Aktuell praktizieren wir beispielsweise das Modell, dass Zweitklässlerinnen und -klässler den Erstklässlerinnen und -klässlern das Lesen und Schreiben beibringen. Dabei können sie sich die Medien und Lernräume selbst aussuchen. Am Board arbeiten sie sehr gerne, denn sie haben dort die Lehrschrift drauf, bei der man Wörter oder Buchstaben nachfahren und das selbst Geschriebene dann mit dem Finger herausziehen kann. Wenn mehrere Kinder am Board üben, können sie sehr schön sehen, wer es am besten gemacht hat. Und der Zweitklässler ist der Chef und bringt es ihnen bei. Die Schülerinnen und Schüler suchen ihren Lernort selbst aus und lernen eigenständig. Die Lehrkräfte mischen sich nicht groß ein und wir haben strahlende Zweitklässlerinnen und -klässler. Was will ich mehr? Freilich könnte man jetzt sagen, der Zweitklässler hätte in der Zeit etwas anderes lernen können. Aber dieses Kind lernt soziale Kompetenz, Verantwortung und erfährt eine Ich-Stärkung. Zum anderen erleichtert die Technik differenziertes Lernen . Jede Schülerin und jeder Schüler kann zum Beispiel in seinem eigenen Tempo arbeiten. Das geht analog nicht so leicht. Auch der jeweilige Lernstand kann mithilfe digitaler Medien besser abgefragt werden. Lehrkräfte können ihre Unterrichtseinheiten auch zu Hause abrufen und bearbeiten. Und sie haben alle Inhalte in jedem Klassenzimmer zur Verfügung und können es gleich am Board zeigen. Wir haben auch eine sogenannte freie Lernzeit, in der die Schülerinnen und Schüler im eigenen Tempo ihre Aufgaben bearbeiten. Mittlerweile verwalten wir auch die freie Lernzeit über das Board. Es hat vielfältige Funktionen. Wie funktioniert das genau? Vieles läuft über ein zentrales Schulnetzwerk , mit dem ich alle Geräte im Haus steuern kann. Jede Lehrkraft, jede Schülerin und jeder Schüler hat einen eigenen Account. Unter anderem können die Lehrkräfte jedem Lernenden die Lerninhalte zuweisen, die für seinen Lernstand geeignet sind. So hat jede Schülerin beziehungsweise jeder Schüler eine Oberfläche, die genau für sie oder ihn zum Arbeiten geeignet ist. Für uns als inklusive Schule ist das sehr wichtig. Dafür haben wir einen externen Administrator beauftragt, der den Support und den Helpdesk betreut. Was sind die Vorteile von interaktiven Boards im Vergleich zu Tablet und Beamer? Ich kenne Schulen, die mit Tablets im Unterricht arbeiten und mit dem Beamer auf eine Wand, Leinwand oder das Whiteboard projizieren. Aber das ist nicht das Gleiche wie die Arbeit am interaktiven Board, weil ich haptisch etwas ganz anderes mache! Am interaktiven Board sind die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv und können darauf schreiben oder Objekte bewegen. Als Lehrkraft hat man immer die Möglichkeit, allen Kindern gleichzeitig zu zeigen, wie etwas geht. Die Kinder können besser beobachten als am kleinen Bildschirm. Am großen Board ist die gesamte Gruppe eingebunden und in einigen Unterrichtseinheiten braucht man das. Und das ist entscheidend. Man muss vor allem in der Grundschule auch die Grobmotorik mit im Blick behalten. Denn wenn man nur an einer Tastatur oder gar am Tablet arbeitet, das sind ganz andere Bewegungsabläufe. Welche Schritte waren bei der Umsetzung Ihres Medienkonzeptes wichtig? Wir haben mit der Schulentwicklung vor vielen Jahren begonnen. Damals haben wir uns zuerst überlegt, was für uns guter Unterricht ist. Für uns hat das viel mit der Selbsttätigkeit und Eigenaktivität der Schülerinnen und Schüler zu tun. Wir sind darauf gekommen, dass wir die Lernräume anders gestalten müssen: mit flexibleren Tischen und flexibleren Tafeln – und wir wollten das "vorn" und "hinten" auflösen. Und dann erst kamen die Boards. Wir haben dann Stück für Stück unser Medienkonzept entwickelt. Was bringt die digitale Technik für den Unterricht an Ihrer Schule? Mich fragen die Leute oft: Lernen die Kinder bei euch besser? Fragen wir doch mal anders: Gehen die Kinder lieber hierher? Wenn ich heute Schülerinnen oder Schüler in der neunten Klasse habe, die in der sechsten Stunde Mathe bis zur letzten Minute motiviert arbeiten – das ist es doch, was wichtig ist. Wir haben im Schulgebäude einen schönen Satz von Otto Herz an der Tür hängen: "Schule soll Gelingen organisieren und nicht Misslingen dokumentieren." Das funktioniert bei uns über Wertschätzung, Motivation und eigenaktives Lernen . Und das ermöglichen wir in verschiedenen, auch digitalen Lernräumen. Wenn wir mit unserer Lernatmosphäre dafür sorgen können, dass Kinder ihre Stärken stärken, wenn sie gern in die Schule gehen und gern lernen, dann haben wir alles erreicht. Das heißt, im Hinblick auf die Lernerfolge merken Sie aber keine konkreten Unterschiede? Was dieses Konzept wirklich bringt, merken wir in der Mittelschule. Das eigenaktive selbstständige Lernen führt zu sehr guten Abschlüssen und die Leute merken es in der Berufsausbildung. Wir haben viele Firmen, die uns sagen, da ist ein Unterschied zu anderen Azubis. Die sind so eigenständig. Das ist heute in der Arbeitswelt wichtig: Flexible Kinder, motivierte Kinder, Kinder, die sich auf alles Mögliche einstellen können. Wir bilden die Kinder für eine Arbeitswelt aus, die es heute noch nicht gibt. Zum Thema DigitalPakt: Es gibt Schulen, die machen sich grad erst auf den Weg. Was sind Ihre Tipps? Setzen Sie sich mit Ihrem Kollegium zusammen und fragen Sie sich: Welche Art von Unterricht will ich machen? Wo will ich mit meiner Schule hin? Was ist für mich guter Unterricht? Welche Kompetenzen sollen die Schülerinnen und Schüler erwerben? Welche Methoden brauche ich dazu bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften? Und anschließend: Welche Ausstattung brauche ich dafür? Wo wollen wir hin und was unterstützt uns, dahin zu kommen? Wenn wir Boards haben wollen – wo bauen wir sie auf? Wie sollen die im Unterricht eingesetzt werden? Wofür wollen die Lehrkräfte sie einsetzen? Wie müssen wir das Kollegium schulen? Wo brauchen wir Support? Aber am allerwichtigsten ist wirklich, sich erst über die Qualität des Unterrichts zu unterhalten. Dann wird klar, wie die Ausstattung sein muss.

  • Fächerübergreifend

Einmaleins üben und wiederholen

Kopiervorlage

Diese Arbeitsblätter zum Einmaleins regen die Lernenden der Grundschule ab Klasse zwei in unterschiedlichen Aufgaben dazu an, mit der Multiplikation von kleinen Zahlen eine der vier Grundrechenarten schriftlich zu üben und zu wiederholen.Ab der zweiten Klasse geht im Mathematik-Unterricht der Grundschule nichts mehr ohne das kleine Einmaleins. Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Einmaleinsreihen dann auswendig gelernt haben, sollen sie ihre Kenntnisse anwenden und die Regeln der Multiplikation von kleinen Zahlen üben, um sie später auch für andere Rechenarten wie die Bruchrechnung parat zu haben. Diese Arbeitsblätter bieten deshalb Aufgaben zum 1x1, mit denen die Lernenden selbstständig im Unterricht oder auch zu Hause gezielt multiplizieren, bevor sie schließlich alle Grundrechenarten gemischt üben können. Im Sinne der Binnendifferenzierung zur individuellen Förderung hält das Unterrichtsmaterial zum 1x1 zusätzlich eine Aufgabe für besonders schnelle und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler bereit, bei der drei Faktoren multipliziert werden sollen. Da das Unterrichtsmaterial ohne große Vorbereitung einsetzbar ist, eignet es sich in besonderer Weise auch für den (fachfremden) Vertretungsunterricht , um grundlegende mathematische Kompetenzen zu trainieren. Schließlich ist in Vertretungsstunden endlich einmal Zeit, um wichtige bereits erlangte Fähigkeiten zu wiederholen. Drucken Sie die Kopiervorlagen zum Rechnen einfach aus und nutzen Sie die Lernzeit sinnvoll!

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Primarstufe

Ref-Müdigkeit

Blog

Hey ihr Lieben!! Etwa vor einem Jahr habe ich angefangen, hier zu schrieben. In diesem einen Jahr hat sich mein Leben – gefühlt – komplett auf den Kopf gestellt. Wegen des Refs bin ich damals aus Düsseldorf weggezogen und habe mir eine kleine Wohnung im Ort meiner Schule genommen. Und dann ging es los ... das große Abenteuer namens Referendariat! Diese Zeit hat mich bisher sehr geprägt und oft an meine Grenzen gebracht: Ich kann jetzt verstehen, warum viele das Ref als so belastend empfinden. Ich hatte und habe im Ref oft das Gefühl, nur funktionieren zu müssen. Das kommt hauptsächlich durch die regelmäßigen Unterrichtsbesuche, die viel Vorbereitungszeit erfordern und wo man einfach abliefern muss. So ist das Motto im Ref: Nach dem UB ist vor dem nächsten UB! Zum anderen muss ich für den Ausbildungsunterricht oft die Klassen wechseln - alle 6 Wochen in etwa. Das bedeutet, dass ich mich immer wieder auf neue Klassen einstellen und mich ständig in neue Themen einarbeiten muss - und das mitten im Schuljahr, wo sowieso schon ständig andere Dinge anstehen: Klassenarbeiten, Konferenzen, Elternsprechtage, Seminare etc... Hinzu kommt noch, dass die Ausbildungslehrer am Ende immer ein Gutachten schreiben, sodass die Stunden im Ausbildungsunterricht sehr aufwendig geplant und vorbereitet werden müssen. Natürlich ist es wichtig, Feedback zu bekommen, um sich weiter entwickeln zu können. Gleichzeitig ist es auf Dauer einfach kein schönes Gefühl, ständig beobachtet und bewertet zu werden. Über anderthalb Jahre ist man quasi einer dauerhaften Prüfungssituation ausgesetzt. Meine Gutachten waren bisher zwar immer in Ordnung - und trotzdem ist es nervig, ständig "abliefern" zu müssen. Zum Glück gibt es im Ref aber neben dem Ausbildungsunterricht auch noch den bedarfsdeckenden Unterricht (bdU), wo man allein für eine Klasse verantwortlich ist. Das sind die Stunden, auf die ich mich in der Woche am meisten freue. :) Ich kann noch nicht einmal sagen, dass ich für den bdU weniger machen würde, aber ich merke schon bei der Planung, dass es mir vieeeel mehr Spaß macht, diese Stunden vorzubereiten. Vielleicht liegt es daran, dass man im bdU eine Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern aufbauen kann, weil man ja hier dauerhaft eingesetzt ist. Ich mag meine Lerngruppen sehr, sodass ich mir auch gerne für sie etwas Schönes überlege. Mein Unterricht ist sicherlich nicht perfekt und oft nicht auf die Minute genau geplant - Aber was ist schon perfekt und muss man wirklich perfekt sein, um guten Unterricht zu machen? Im bdU fühle ich mich frei und kann ich selbst sein!! Das ist zur Abwechslung im Ref, wo man es sonst irgendwie allen recht machen muss, einfach ein tolles Gefühl! Ich stehe jetzt vor dem fünften UB in meinen beiden Fächern. In den nächsten vier Wochen ist also noch sehr viel Arbeit angesagt. Dann sind aber auch schon die Weihnachtsferien in Sicht. Ich sehne diese Tage sooooo herbei ... ? Drückt mir für die letzten UBs die Daumen! Ich werde euch davon berichten! Ganz liebe Grüße Eure (etwas refmüde) Anna

  • Fächerübergreifend

Wie funktionieren Nuklearwaffen?

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Nuklearwaffen lernen die Schülerinnen und Schüler die Funktionsweise von Kernspaltungs- und Wasserstoffbomben kennen. Ausgehend von der Darlegung der Entwicklungen nach der Entdeckung der Kernspaltung im Jahr 1938, recherchieren die Lernenden eigenständig zum Aufbau und zur Funktionsweise einer Plutoniumbombe sowie einer Wasserstoffbombe. Ziel der Einheit ist ebenso das Überblicken kurz- und langfristiger Folgen und Auswirkungen nach Atombombenabwürfen.Das Wissen um die Vorgänge der friedlichen Nutzung der Kernenergie durch kontrollierte Kernspaltung beziehungsweise Kernfusion im Vergleich zur unkontrollierten Energiefreisetzung in Millionstel Sekunden sind für die Lernenden von entscheidender Bedeutung bei der Bewertung der friedlichen Energiegewinnung und der gleichzeitig möglichen militärischen Nutzung mit den daraus resultierenden verheerenden Zerstörungen und über Generationen andauernden gesundheitlichen Folgen für die betroffenen Menschen. Die Möglichkeiten der militärischen Nutzung der Energiefreisetzung durch Kernwaffen sind leider auch in der heutigen Welt denkbar; umso wichtiger ist es, genau Bescheid zu wissen über Bau- und Funktionsweise solcher Massenvernichtungswaffen und deren Auswirkungen für die Menschheit - sollte es zu einer Anwendung kommen. Nuklearwaffen als Thema im Physik-Unterricht Die Unterrichtseinheit zum Thema Nuklearwaffen beschäftigt sich mit einer Entwicklung, die nach der Entdeckung der Kernspaltung im Jahr 1938 so nicht vorhersehbar war. Unter dem Decknamen "Manhattan-Projekt" wurde ab dem Jahr 1942 in der Wüste von Nevada die Kernspaltungsatombombe entwickelt. Mit dem Abwurf der ersten Uranbombe (Bezeichnung Little Boy) kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges am 6. August 1945 auf die japanische Stadt Hiroshima und dem drei Tage später folgenden Abwurf der ersten Plutonium-Atombombe (Bezeichnung Fat Man) erreichte diese Entwicklung ihren unrühmlichen Höhepunkt, der 300 000 Tote und eine völlig verwüstete und radioaktiv verseuchte Umgebung hinterließ. Die Entwicklung von Kernspaltungsatombomben war nur der erste Schritt, denn das verstärkte Wissen um die Möglichkeiten der Kernfusion hatte schnell zur Folge, dass auch die Wasserstoff-Bombe entwickelt wurde, deren Energiefreisetzung in schier unvorstellbare Dimensionen vordringen sollte. Das Wissen um die Vorgänge der friedlichen Nutzung der Kernenergie durch kontrollierte Kernspaltung beziehungsweise Kernfusion im Vergleich zur unkontrollierten Energiefreisetzung in Millionstel Sekunden sind für die Lernenden von entscheidender Bedeutung bei der Bewertung der friedlichen Energiegewinnung und der gleichzeitig möglichen militärischen Nutzung mit den daraus resultierenden verheerenden Zerstörungen und über Generationen andauernden gesundheitlichen Folgen für die betroffenen Menschen. Vorkenntnisse Grobe Vorkenntnisse von Lernenden können in gewisser Weise vorausgesetzt werden, da die Thematik in den verschiedensten Medien immer wieder aufbereitet wird. Konkrete Kenntnisse sind jedoch nur eingeschränkt zu erwarten, weil das physikalische Wissen zu Aufbau und Funktion von Atomwaffen kaum bekannt ist. Didaktische Analyse Radioaktive Strahlung als Folge von radioaktivem Fallout nach Kernwaffentests dürfte die Lernenden sehr interessieren, weil der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund steht. Die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema setzt aber viel konkretes Wissen voraus, um die Gefahren richtig einschätzen zu können. Bei der Behandlung dieses sensiblen Themas muss man darauf achten, dass nur das Wissen um die genauen Abläufe bei der unkontrollierten Kernenergie-Freisetzung die Voraussetzung bietet, bei der Diskussion um das Für und Wider solcher Waffen mitreden zu können. Im Unterricht sollte der Diskussion ausreichend Zeit gegeben werden. Lehrkräfte müssen deshalb gut präpariert sein, um auf kritische Fragen sachkompetent eingehen und antworten zu können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, wie Kernspaltungs- und Wasserstoffbomben prinzipiell funktionieren. können zum besseren Verstehen der Zusammenhänge Übungsaufgaben zu den unterschiedlichen Nuklearwaffen lösen. kennen die kurz- und langfristigen Folgen und Auswirkungen nach Atombombenabwürfen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare zu Nuklearwaffen im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und entnehmen den unterschiedlichen Formaten sinnvolle Sachinformationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern, Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Arbeitsblatt: Mit Ausbildung oder Studium Steuerberater/in werden

Kopiervorlage

Welche Hochschulen und Studiengänge bereiten auf die spätere Tätigkeit als Steuerberaterin oder Steuerberater vor? Welche Vor- und Nachteile haben Studium und Berufsausbildung? Als Einstieg befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit breit angelegten und spezialisierten Studiengängen, die für angehende Steuerberaterinnen und Steuerberater geeignet sind. Anschließend lernen sie die Eigenschaften eines dualen Studiums kennen, das Theorie und Praxis miteinander verbindet. Für einen selbst gewählten dualen Studiengang erstellen sie ein Handout, das sie im Plenum verteilen. Danach arbeiten sie anhand einer Tabelle heraus, wie sich Studium und Berufsausbildung in Bezug auf den Berufseinstieg unterscheiden. Schließlich setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Meinungen aus der Praxis auseinander: Anhand der Aussagen junger Steuerberaterinnen und Steuerberater diskutieren sie, ob eher Studium oder Berufsausbildung sinnvoll als Einstieg in diesen Beruf ist. Der Steuerberaterberuf ist ein Job mit sehr guten Perspektiven: krisensicher, attraktiv bezahlt und mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten. Als Beruf mit großer Verantwortung ist er gesetzlich geschützt: Angehende Steuerberaterinnen und Steuerberater müssen eine fundierte Ausbildung und praktische Berufserfahrung vorweisen, um zum Steuerberaterexamen zugelassen zu werden. Die meisten entscheiden sich für ein Studium als Einstieg in den Beruf. Mithilfe des Arbeitsblatts erarbeiten die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt, welche Studiengänge und Hochschulen für den Steuerberaterberuf infrage kommen. Dabei gehen sie auch der Frage nach, welcher Einstieg - Studium oder Beruf - am sinnvollsten wäre. Zitate junger Steuerberaterinnnen und Steuerberater stellen den Bezug zur beruflichen Praxis her und vermitteln einen realistischen Blick auf beide Berufswege. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Vor- und Nachteile breit angelegter und spezialisierter Studiengänge kennen. setzen sich mit Aufbau, Inhalten und Besonderheiten eines dualen Studiums auseinander. vergleichen Studium und Berufsausbildung als Einstiegsmöglichkeiten in den Steuerberaterberuf. erfahren anhand von praxisnahen Zitaten, wie der berufliche und der akademische Weg in den Steuerberaterberuf gelingen kann. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erstellen eine Übersicht über die Vor- und Nachteile breit angelegter und spezialisierter Studiengänge. erarbeiten ein Handout für einen dualen Studiengang ihrer Wahl. recherchieren anhand einer vorgegebenen Internetquelle die Vorteile von Studium und Berufsausbildung hinsichtlich des Einstiegs in den Steuerberaterberuf. diskutieren anhand von praxisnahen Zitaten, ob eher Studium oder Berufsausbildung geeignet ist, um Steuerberater oder Steuerberaterin zu werden. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich darin, in Partnerarbeit komplexe Sachverhalte auszuwerten und gemeinsam informative Übersichten zu erstellen. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse strukturiert und verständlich dem Plenum. trainieren im Rahmen einer Diskussion aktives Zuhören und bringen eigene Argumente überzeugend ein.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Umgang mit Geld: Was kostet das Leben?

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Umgang mit Geld: Was kostet das Leben?" ermitteln die Lernenden die Kosten des täglichen Lebens, betrachten Kreditangebote in der Werbung kritisch und hinterfragen ihren eigenen Bezug zu Taschengeld, Shoppen und Konsum."Du musst gute Noten haben, damit du später einen guten Beruf bekommst und gutes Geld verdienst." Ja, aber wofür? Was kostet denn wie viel und wie viel muss ich verdienen, um die Miete zu bezahlen, auch mal im Restaurant zu essen oder gute neue Turnschuhe kaufen zu können? Was kostet eigentlich das Leben? Was brauche ich wirklich und was ist Luxus? In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Umgang mit Geld und recherchieren die Kosten des täglichen Lebens – nicht nur zum Shoppen vor Weihnachten oder zur Finanzierung des neuesten Handys. Sie betrachten dabei Slogans und Kreditangebote der Werbung sowie Konsumfallen kritisch und stellen Regeln für den richtigen Umgang mit Geld auf. Der in den Medien oft vermittelte Eindruck, es sei ganz normal, durch einen Kredit den persönlichen Lebensstil mit Shoppen zu finanzieren, wird mit diesem Unterrichtsmaterial für den Unterricht in Politik oder SoWi hinterfragt. Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen sollen auf diese Weise ein besseres Verständnis für Geld und Zinsen entwickeln, um Lockrufen der Werbung zu widerstehen, Kaufentscheidungen gezielt zu treffen und die Kosten des Alltags angemessen einschätzen zu können. Je nach Klassenstufe und Schwerpunktsetzung können dabei im Unterricht auch die Themen Sparen, Altersvorsorge und Altersarmut Berücksichtigung finden. Das Thema "Umgang mit Geld: Was kostet das Leben?" im Unterricht Welche Kosten im Alltag notwendig sind und welches Geld durch den Verzicht auf überflüssigen Konsum eingespart werden könnte, erfahren die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit im Fach SoWi oder Politik der Sekundarstufe I. Um Kreditangebote und im Speziellen die Werbungen dafür angemessen zu bewerten, setzen sie sich exemplarisch mit einem Video auseinander und stellen Regeln für den kompetenten Umgang mit Geld auf. Didaktisch-methodische Analyse Bei dieser Unterrichtseinheit geht es nicht nur um die Beschaffung und Auswertung von Wissen zum Thema Geld. Die Schülerinnen und Schüler sollen vielmehr selbst durch Schätzen und Vergleich mit realen Prospekten und Inseraten erfahren, "was das Leben kostet". Sie bewerten selbstständig Kreditangebote und sollen so selbst erkennen, dass ein Kredit für einen besonderen Urlaub oder Shoppen durchaus kritisch zu reflektieren ist. Auf diese Weise erarbeiten die Lernenden in kooperativen Arbeitsphasen selbst Regeln für den Umgang mit Geld und tauschen sich dazu in der Klasse aus. Im Sinne der Schülerorientierung nähern sich die Lernenden dem Thema Kredit zunächst auch über das den Jugendlichen zur Verfügung stehende Taschengeld. Die Schülerinnen und Schüler suchen hier Informationen auf einer vorgegebenen Website und werten diese entsprechend aus. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schätzen die Kosten des täglichen Lebens. hinterfragen ihr eigenes Konsumverhalten und setzen sich kritisch mit Kreditangeboten auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einer Website gezielt und fragengeleitet die wesentlichen Informationen reflektieren mit der Kreditwerbung ein Video kritisch. entwerfen selbst ein Drehbuch für eine Werbung und drehen ein Video. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln selbst Verhaltensregeln zum kompetenten Umgang mit Geld. arbeiten zielorientiert und konzentriert in der Gruppe. akzeptieren die Sichtweisen der anderen und nehmen ihre Vorschläge mit auf.

  • Wirtschaft / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Typischer Lehrerspruch: Ich wette, das wissen mehr von euch!

Cartoon

Stellt die Lehrerin oder der Lehrer im Unterricht eine Frage und melden sich mal wieder nur die verdächtigen drei Schülerinnen oder Schüler, dann fällt mit Sicherheit der typische Lehrerspruch: "Das wissen mehr von euch!" Damit will die Lehrkraft die Schülerinnen und Schüler motivieren. Ob das wohl funktioniert?

  • Fächerübergreifend

Border: Animationsfilm zum Thema "Frieden"

Tool-Tipp

Wir haben uns mal wieder für Sie auf die Suche nach interessanten Dingen im Netz begeben und sind fündig geworden: Der Animationsfilm "Border" zeigt, wie absurd Grenzen sein können.

  • Geschichte

Unsichtbares Licht

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum "unsichtbaren Licht" erfahren die Lernenden, dass man Licht als elektromagnetische Welle verstehen kann und dass das Wellenlängenspektrum dieser Strahlung weit über den sichtbaren Bereich hinausgeht. Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und auf Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden. Ausgehend von dem Einstiegsvideo "Licht und Optik II: Was ist Licht? – Das elektromagnetische Spektrum (2019)" werden im ersten Arbeitsblatt schwerpunktmäßig die dem sichtbaren Bereich direkt benachbarten Wellenlängenabschnitte thematisiert, nämlich die Infrarotstrahlung und die UV-Strahlung. Die Lernenden erfahren, dass der Kamerachip ihres Smartphones in der Lage ist, bestimmte IR-Strahlung abzubilden, und lernen die vielfältigen Anwendungen von Infrarotbildern kennen. Bei der UV-Strahlung stehen die schädigenden Wirkungen auf die Haut sowie die Anwendungen der weichen UV-Strahlung (Schwarzlicht) im Vordergrund. Im zweiten Arbeitsblatt wird die Planck'sche Strahlungskurve thematisiert. Eine Computersimulation stellt diese Kurve in Abhängigkeit von der Temperatur des strahlenden Körpers dar und ermöglicht einen anschaulichen und schüleraktivierenden Zugang zum Thema. Die Lernenden erkennen, dass ein glühender, lichtaussendender Körper nur einen Teil seiner Strahlung als sichtbares Licht abgibt. Dieser Anteil hängt von der Temperatur des Strahlers ab. Im dritten Arbeitsblatt geht es dann um alle sieben Strahlungskategorien, die in dem Video erwähnt werden. Diese verschiedenen Wellenbereiche des elektromagnetischen Spektrums spielen in der Astronomie eine extrem wichtige Rolle, denn sie enthalten Informationen über die energetischen Prozesse, die in den Weiten des Universums diese Strahlung freigesetzt hat. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen, um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht. Das Thema "unsichtbares Licht" im Unterricht Die Unterrichtseinheit macht die Lernenden mit der Tatsache vertraut, dass der Wellenlängenumfang des elektromagnetischen Spektrums wesentlich größer ist als der des sichtbaren Lichts. Dabei unterscheiden sich die unsichtbaren Spektralbereiche in ihrer physikalischen Natur überhaupt nicht von den sichtbaren. Die Recherchen zur Entstehung und zu Anwendungen des unsichtbaren Lichts berühren viele Gebiete der Physik und Astronomie, was dem Thema eine kontextorientierte und stark motivierende Komponente verleiht. Vorkenntnisse Für die Durchführung dieser Unterrichtseinheit zum unsichtbaren Licht sollten die Grundlagen der Strahlenoptik bereits eingeführt worden sein. Außerdem sollte die spektrale Zerlegung von Licht durch Prismen bereits im Unterricht thematisiert worden sein. Didaktische und methodische Analyse Dass die Sonne außer dem sichtbaren Licht auch Wärmestrahlung und UV-Strahlung abgibt, sollte allgemein bekannt sein. Die Frage, welcher Natur diese Strahlungsarten sind und wie man sich dieser Fragestellung experimentell nähert, ist Gegenstand des ersten Arbeitsblattes. Der Nachweis der Infrarotstrahlung durch den sogenannten Herschel-Versuch beziehungsweise der Nachweis der UV-Strahlung mithilfe fluoreszierender Stoffe lässt sich im Unterricht experimentell durchaus durchführen. Sollten Sie in Ihrer Schule die Zeit und das entsprechende Experimentiermaterial haben, ist es ratsam, diese Möglichkeiten auf jeden Fall zu nutzen. Die Versuche wären dann eine gute Ergänzung zu den historischen Zugängen, die im Arbeitsblatt in Form von Recherche-Aufträgen zugänglich gemacht werden sollen. Ein wichtiges Teillernziel des Arbeitsblattes ist die Erkenntnis, dass die infrarote und die ultraviolette Strahlung von gleicher physikalischer Natur sind wie das sichtbare Licht und sich daher im Spektrum links und rechts vom sichtbaren Teil wiederfinden. Wie ausgeprägt (also wie intensiv) diese Strahlungsanteile bei glühenden Körpern sind, wird im zweiten Arbeitsblatt thematisiert. Die Computersimulation zur Planck-Kurve stellt eine gute Möglichkeit dar, einige wesentliche Aspekte dieser Thematik auf anschaulichem Niveau zu verstehen, ohne auf die Bezüge zur Quantenphysik und weiterführende Fragestellungen eingehen zu müssen. So lässt sich beispielsweise an der Strahlungskurve einer Glühlampe mit einem Blick erkennen, wie wenig der abgegebenen Strahlung in sichtbares Licht verwandelt wird und dass stattdessen der Löwenanteil der Energie in Form von Wärmestrahlung ausgesendet wird. Die seinerzeit auf europäischer Ebene getroffene Entscheidung, die Glühlampe nach und nach aus dem Verkehr zu ziehen, beruht auf einer eindeutigen physikalischen Erkenntnis – auch solche Aspekte sollten im Physik-Unterricht an passender Stelle thematisiert werden. Dass der Spektralbereich der elektromagnetischen Strahlung auf der Wellenlängenskala nach links und nach rechts noch wesentlich weiter ausdehnbar ist, wird im Einstiegsvideo angesprochen und im dritten Arbeitsblatt im Kontext astrophysikalischer Forschung thematisiert. Die Recherche zu den verschiedenen Spektralbereichen kann allerdings leicht ausufern, angesichts der großen Fülle an Informationen, die das Internet zur Verfügung stellt. Daher sollten Sie bereits im Vorfeld die Lernenden darauf hinweisen, nur einige wenige Aspekte, nämlich solche, die den Lernenden besonders wichtig und interessant erscheinen, aufzunehmen. Im Rahmen der anschließenden Sicherungsphase im Plenum sollten Sie dann die unterschiedlichen Ergebnisse sammeln und inhaltlich strukturieren. Es ist klar, dass bei dem gesamten Thema "unsichtbares Licht" Begriffe Verwendung finden, die eigentlich zur Wellenoptik gehören und in der Regel kaum oder gar nicht im Physik-Unterricht der Sekundarstufe I auftreten. Gemeint sind Begriffe wie Wellenlänge, Frequenz oder Energie von Licht und anderer Strahlung. Allerdings erscheinen diese Begriff hier eher in einem anschaulichen Kontext und dürften mit ein wenig Hilfestellung nicht zu Verständnisproblemen führen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden Kenntnisse aus dem Themenbereich Optik im Physik-Unterricht der Mittelstufe an. lernen das elektromagnetische Spektrum in seiner Gesamtheit kennen. lernen Anwendungsgebiete der unterschiedlichen Strahlungsarten kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet und sammeln, sortieren und bewerten Informationen. binden Informationen eines Erklärvideos in ihre Lösungen ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten Aufgaben in Partnerarbeit. tauschen Informationen und Recherche-Ergebnisse untereinander aus. diskutieren und hinterfragen Lösungen untereinander und im Plenum .

  • Physik / Astronomie / Englisch
  • Sekundarstufe I
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