Klimawandel verschärft Hunger weltweit!

veröffentlicht am 21.11.2019

Neue Unterrichtsmaterialien der Welthungerhilfe zu hochaktuellen Fridays for Future-Themen wie Lebensmittelverschwendung, Fleischkonsum, Saatgut und Landwirtschaft mit Zukunft sind erschienen – crossmedial, schülerbezogen und handlungsaktiv. Lehrkräfte können die Schülermagazine mit Lehrerbegleitheft für die Klassen 5-13 kostenlos bestellen oder downloaden.

Mülltonne als Warnung vor Klimawandel von der Welthungerhilfe

Die Welthungerhilfe bietet Ihnen Anregungen für handlungsaktive Projekte, aber auch Aufgaben, die Sie direkt im Unterricht umsetzen können. Somit können Sie das vorliegende Material für eine Projektwoche nutzen, oder aber einzelne Elemente für eine oder mehrere Doppelstunden herausgreifen und den Schwierigkeitsgrad dem Lernstand Ihrer Schülerinnen und Schüler anpassen.

Das Unterrichtsmaterial steigt ein über den Lebensweltbezug der Lernenden hier in Deutschland. Es zeigt auf, welche Auswirkungen unsere Ernährungsgewohnheiten auf den Klimawandel haben und dieser wiederum auf die Ernährungssicherung. Jedes Material enthält darüber hinaus konkrete themenbezogene Projektbeispiele aus der Arbeit der Welthungerhilfe. Lernziele und Leitideen finden Sie in den jeweiligen Lehrerbegleitheften.

Zukunft fängt beim Essen an

Vielleicht ist heute Freitag, und Ihre Schülerinnen und Schüler demonstrieren wieder für eine bessere Klimapolitik. Möglicherweise setzen sich einige auch unter dem Motto "Wir haben die Agrarindustrie satt!" für eine nachhaltigere Landwirtschaft ein. Die jungen Menschen spüren ganz genau, dass Klimapolitik, Landwirtschaft und Welternährung eng miteinander verflochten sind.

Die Fridays for Future Bewegung hat die Politik aufgerüttelt. Deutschland diskutiert über die Bepreisung von CO2 und Städte erklären den Klimanotstand. Für die Armen im Globalen Süden ist das zu wenig. Der Klimawandel hat ihr Leben längst verändert und erweist sich als Hungertreiber. Bei der Anpassung brauchen die Betroffenen unsere Unterstützung. Und wir müssen darüber hinaus politisch umsteuern: in der Energie-, Verkehrspolitik, im Konsumverhalten und in der Land- und Forstwirtschaft.