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Käfer aus dem All sehen? Waldschäden durch Satelliten erfassen

Video

Dieses Video geht der Frage nach, ob Satelliten sogar kleine Objekte wie Käfer beobachten können. Dabei wird die Rolle von Wäldern in den Blick genommen, die nicht nur eine entscheidende Rolle als Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten spielen, sondern sind auch von großer ökologischer Bedeutung für unser Klimasystem. Doch zunehmende Dürren, der Befall durch invasive Arten und Veränderungen in der Landnutzung beeinträchtigen die Vitalität der Wälder und führen teilweise sogar zu ihrem Absterben. Dieses Video ist im Rahmen des European Space Education Resource Office (ESERO) entstanden. ESERO ist ein gemeinsames Projekt der European Space Agency (ESA) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler für MINT-Themen zu begeistern. Themen der Raumfahrt werden hierzu spannend und innovativ in den Schulunterricht integriert und die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT-Fächer) gefördert. Satelliten ermöglichen uns einen Blick auf die Erde, der mit bloßem Auge verborgen bleibt. Durch hochauflösende Satellitenbilder ist es möglich, kleine Veränderungen auf der Erdoberfläche wahrzunehmen. Kann man durch Satellitenbilder auch kleine Objekte wie Käfer erkennen? Das Erklärvideo beantwortet diese und weitere Fragen zu Satellitenaufnahmen. Satelliten eröffnen uns eine Perspektive auf die Erde, die mit bloßem Auge nicht sichtbar ist. Dank hochauflösender Bilder können selbst kleinste Veränderungen auf der Erdoberfläche erkannt werden. Aber ist es auch möglich, so kleine Objekte wie Käfer mit Satellitenbildern zu entdecken? Dieses Erklärvideo geht auf diese und weitere spannende Fragen zu Satellitenaufnahmen ein.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I

Der Tunneleffekt – ein Phänomen der Quantenphysik

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II den Tunneleffekt kennen. Dieser ist ein Phänomen der Quantenphysik, bei dem ein Quantenobjekt – wie etwa ein Elektron oder ein Alphateilchen – eine Potentialbarriere mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit durchqueren (durchtunneln) kann, die es nach den physikalischen Gesetzen der klassischen Physik nicht überwinden könnte. Dieser sogenannte Tunneleffekt spielt zum Beispiel eine entscheidende Rolle beim Alphazerfall, einem typischen Phänomen der Kernphysik. Ausgehend von bereits erworbenen Kenntnissen zum wellenhaften Verhalten von Quantenobjekten werden Schülerinnen und Schüler durch einfache Versuche mit Wasserwellen an das Phänomen "Tunneleffekt" herangeführt. Übertragen auf Elektronen oder Alphateilchen beschreibt deren Wellenfunktion die Wahrscheinlichkeit, wo sie sich befinden. Diese Wellenfunktion erstreckt sich nicht nur auf den Bereich der Potentialbarriere, sondern auf beiden Seiten auch darüber hinaus. Dies bedeutet, dass es eine gewisse berechenbare Wahrscheinlichkeit gibt, die Quantenobjekte außerhalb der Potentialbarriere zu finden – ohne eine theoretisch benötigte klassische Energie haben zu müssen. Für die entsprechende Wahrscheinlichkeit gilt, dass sie von der Breite und Höhe der Potentialbarriere abhängt: Eine dünnere oder niedrigere Barriere erhöht die Wahrscheinlichkeit des Tunnelns deutlich! Betrachtet man die Verhältnisse im Atomkern, so wird dieser durch die Kernkraft stabil gehalten. Ein α-Teilchen im Inneren des Kerns müsste demzufolge durch die Coulombbarriere vom Austritt aus dem Kern abgehalten werden beziehungsweise es müsste eine sehr hohe Energie haben, um die Barriere zu überwinden – diese hat sie aber nicht! Nach klassischer Sicht wäre das Alphateilchen also für immer im Kern gefangen. Für den Unterricht sollten Lehrkräfte gut vorbereitet sein, um dieses klassisch nicht erklärbare Phänomen mithilfe der Besonderheiten der Quantenphysik verständlich zu machen. Vorkenntnisse Physikalische Vorkenntnisse von Lernenden können vorausgesetzt werden, wenn im Rahmen der Kursphase in der Sek II vorher das Verhalten von Wahrscheinlichkeitswellen bis hin zur Schrödingergleichung einschließlich entsprechender Berechnungen unterrichtet wurde. Didaktische Analyse Die Behandlung des schwierigen Stoffes zur quantenphysikalischen Erklärung des mit der klassischen Physik nicht beschreibbaren Verhaltens von Quantenobjekten führt die Schülerinnen und Schüler in eine Welt des Allerkleinsten ein, die sich dem logischen Verständnis des menschlichen Vorstellungsvermögens weitgehend entzieht – aber sehr hilfreich ist in Hinblick auf das Verständnis für die Komplexität unserer Natur! Methodische Analyse Das Thema Tunneleffekt dürfte bei den interessierten Lernenden durchaus auf hohes Interesse stoßen; durch ein großes Angebot an Medien mit entsprechendem anschaulichen Material ist es vorstellbar, bei entsprechender Freude an nicht immer einfachen mathematischen Herleitungen sich in das Thema zu vertiefen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die Grundgedanken, die zum Tunneleffekt führen, beschreiben und erläutern. wissen um die Bedeutung des Tunneleffektes als besonderes Phänomen der Quantenphysik. können Berechnungen anstellen und die Ergebnisse erläutern. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten und Hintergründe im Internet. können die Sachinhalte von Videos, Clips und Applets auf ihre Richtigkeit überprüfen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Paar- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. müssen sich mit den Ergebnissen anderer Gruppen auseinandersetzen und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben eine gewisse Fachkompetenz, um mit anderen Lernenden, Eltern, im Freundeskreis diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

"Das Wunder von Bern" - Film und Buch

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit stellt eine sprachlich niedrigschwellige Möglichkeit vor, "Das Wunder von Bern" im Unterricht zu behandeln. Zusätzlich werden Arbeitsmaterialien in leichter Sprache bereitgestellt. Teile der Unterrichtseinheit können auch als Einzelmodule in Vertretungsstunden verwendet werden. Fußball verändert die Welt. So geschehen am 4. Juli 1954 in Bern, als die bislang unbeachtete deutsche Nationalmannschaft nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs auf friedliche Weise zeigte: "Wir sind wieder wer!". Im Kinofilm und im Buch zum Film "Das Wunder von Bern" werden vielschichtige Motive verarbeitet. So werden die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Nachkriegszeit vor dem Einsetzen des Wirtschaftswunders dargestellt. Die Belastungen einer Familie, deren Ernährer erst spät aus der Kriegsgefangenschaft entlassen wird, stehen dem Hoffnungsträger Sport und speziell dem Fußball gegenüber. Schließlich ist es der Sport, der die Familie wieder vereint und zugleich Deutschland ein Stück weit mit der Welt versöhnt. Die Unterrichtseinheit bringt diese Themen über den Film oder das Buch in den Unterricht. Differenzierung erfolgt sowohl mit sprachlich altersgemäßen Texten als auch mit Material in leichter Sprache. Die drei Module der Unterrichtseinheit Der Fußball bietet für die ausgewählten Einzelthemen Nachkriegszeit, Weltmeisterschaft und "Reisen" einen Einstieg in schülergerechte Unterrichtsstunden. Methodisch ansprechend werden die Medienformate Text und Video in drei Einzelstunden zum Einsatz gebracht. Arbeitsmaterialien, die als Ausdrucke oder digital zum Einsatz kommen können, begleiten die vorgeschlagenen drei Unterrichtsstunden, können aber auch jeweils einzeln verwendet werden. Ablauf 1. Stunde: Nachkriegszeit Durch die Betrachtung der WM-Trophäe wird in der ersten Stunde dieser Reihe das Interesse am Thema "Wunder von Bern" geweckt: Fußballweltmeisterschaften sind auch heute Medienereignisse von weltweiter Bedeutung, aber der Sieg von 1954 war eine der Grundlagen für den Wiederaufschwung in Deutschland. Dazu sind gewisse Einblicke in die wirtschaftlichen (Armut, Umweltverschmutzung im Ruhrgebiet) und sozialen (durch Krieg/Gefangenschaft zerrissene Familien, die Not Kriegsversehrter) Bedingungen der Zeit notwendig, um die Bedeutung einer gewonnenen Weltmeisterschaft einordnen zu können. Diese erfolgen über Arbeitsmaterial, das in leichter und lerneraltersgemäßer Sprache vorliegt. 2. Stunde: Fußball gestern und heute In der zweiten Stunde wird zunächst die Bedeutung des Fußballs in der heutigen Zeit im Gespräch erarbeitet. Eine Wortsammlung zum Thema Fußball kann unterstützen. Des Weiteren arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit einem informierenden Text über die entscheidenden letzten Minuten des Endspiels von 1954. Dabei geht es um richtiges Textverständnis (Lückentext) sowie um die Erarbeitung von Fachbegriffen durch Definitionen in Paararbeit. Die Datei liegt in zwei verschiedenen Sprachversionen vor, darunter einmal in leichter Sprache. Zum Abschluss wird die Darstellung des Endspiels im Film "Das Wunder von Bern" von Sönke Wortmann gezeigt und kritisch besprochen. 3. Stunde: Reisen mit der Mannschaft In den 50er-Jahren war das Reisen noch nicht so komfortabel wie heute. Dies zeigt der Schluss des Films "Das Wunder von Bern". Davon ausgehend werden mit einem informierenden Text die Bedingungen der Unterbringung der Nationalmannschaft 1954 erarbeitet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es im Ausland nach dem Zweiten Weltkrieg Vorbehalte gegen Deutschland und deren Vertretung gab, die zum Beispiel die Hotelunterbringung in der Schweiz problematisch erscheinen ließen. Durch den Blick auf eine Landkarte wird deutlich, dass die Nationalmannschaft zwischen Trainingslager und Austragungsort sowohl mit dem Zug als auch auf der Straße befördert werden konnte. Der Flughafen von Bern stand zwar zur Verfügung, aber die An- und Rückreise erfolgte mit der Bahn. Abschluss: Der "Geist von Spiez" Den Abschluss der Unterrichtseinheit können Filmausschnitte bilden, in denen die Vorbereitung der Mannschaft im schweizerischen Ort Spiez gezeigt wird. Hier wird noch einmal der "Geist von Spiez" deutlich. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gewinnen Einblick in die wirtschaftlichen und sozialen Probleme in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. erkennen die Bedeutung des Sports für die private und internationale Aussöhnung. üben das Lesen und Verstehen von Sachtexten. erproben die Formulierung griffiger Definitionen und Erklärungen. erkennen Informationen in einem Text und ziehen diese zur Bearbeitung von Aufgaben heran. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Bilder. entwickeln Assoziationen zu Bildern. betrachten Film und Video konzentriert und entnehmen daraus Informationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler helfen einander, um erkannte Lücken zu schließen oder Wissen durch Übung zu vertiefen. lernen, mit den verschiedenen Leistungsfähigkeiten ihrer Mitschülerinnen und -schüler umzugehen. WM-Trophäe von 1954 Durch die Betrachtung der WM-Trophäe von 1954 wird in der ersten Stunde dieser Reihe das Interesse am Thema "Wunder von Bern" geweckt: Fußballweltmeisterschaften sind auch heute Medienereignisse von weltweiter Bedeutung, aber der Sieg von 1954 war eine der Grundlagen für den Wiederaufschwung in Deutschland. Dazu sind gewisse Einblicke in die wirtschaftlichen (Armut, Umweltverschmutzung im Ruhrgebiet) und sozialen (durch Krieg/Gefangenschaft zerrissene Familien, die Not Kriegsversehrter) Bedingungen der Zeit notwendig, um die Bedeutung einer gewonnenen Weltmeisterschaft einordnen zu können. Diese erfolgen über Arbeitsmaterial, das in leichter und lerneraltersgemäßer Sprache vorliegt. In der zweiten Stunde wird zunächst die Bedeutung des Fußballs in der heutigen Zeit im Gespräch erarbeitet. Eine Wortsammlung zum Thema Fußball, wie Material 3 anregt, kann unterstützen. Sodann arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit einem informierenden Text über die entscheidenden letzten Minuten des Endspiels von 1954. Dabei geht es um richtiges Textverständnis (Lückentext) sowie um die Erarbeitung von Fachbegriffen durch Definitionen in Partnerarbeit. Die Datei liegt in zwei verschiedenen Sprachversionen vor, einmal in leichter Sprache. Das Endspiel Zum Abschluss wird die Darstellung des Endspiels im Film "Das Wunder von Bern" von Sönke Wortmann gezeigt und kritisch besprochen. Unterbringung der Nationalmannschaft 1954 In den 50er-Jahren war das Reisen noch nicht so komfortabel wie heute. Dies zeigt der Schluss des Films "Das Wunder von Bern". Davon ausgehend werden mit einem informierenden Text die Bedingungen der Unterbringung der Nationalmannschaft 1954 erarbeitet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es im Ausland nach dem Zweiten Weltkrieg Vorbehalte gegen Deutschland und deren Vertreter gab, die zum Beispiel die Hotelunterbringung in der Schweiz problematisch erscheinen ließen. Durch den Blick auf eine Landkarte wird deutlich, dass die Nationalmannschaft zwischen Trainingslager und Austragungsort sowohl mit dem Zug als auch auf der Straße befördert werden konnte. Der Flughafen von Bern stand zwar zur Verfügung, aber An- und Rückreise erfolgten mit der Bahn. Abschluss: Der "Geist von Spiez" Den Abschluss der Stunde können Filmausschnitte bilden, in denen die Vorbereitung der Mannschaft im schweizerischen Ort Spiez gezeigt wird. Hier wird noch einmal der "Geist von Spiez" deutlich.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

"Das Wunder von Bern" aus historischem Kontext

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Das Wunder von Bern" behandelt die historischen und sozialen Kontexte des gleichnamigen Kinofilms. Nicht nur zur Fußball-Weltmeisterschaft erinnert man sich in Deutschland gern an das Endspiel der Nationalmannschaft gegen die Ungarn 1954. Das sogenannte "Wunder von Bern" ist mehr als ein sporthistorisches Ereignis und verdient es daher, im Geschichtsunterricht thematisiert zu werden. Die Geschehnisse und Erlebnisse des Jahres 1954 "fanden als nationaler Mythos Eingang in das kollektive Gedächtnis der Deutschen ..." (Ph. Bühler, bpb). Für die neunten und zehnten Klassen, die am Ende des Schuljahres die Nachkriegszeit im Unterricht behandeln und die WM erleben, bietet sich eine Unterrichtseinheit zum Film "Das Wunder von Bern" von Sönke Wortmann an. Darin wird erzählt, wie der elfjährige Junge Matthias den unerwarteten Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in Bern (das so genannte "Wunder von Bern") erlebt. Im Mittelpunkt des Films steht außerdem die Beziehung von Matthias zu seinem Vater, eines aus russischer Gefangenschaft heimgekehrten Kriegsgefangenen, der sich in seinem alten Leben nicht mehr zurecht findet. Neben den verschiedenen Handlungsabläufen schildert der Film das Alltagsleben einer Arbeiterfamilie im Nachkriegsdeutschland. Für den Geschichtsunterricht sind sowohl der historische als auch der soziale Kontext der Fimhandlung von Interesse: Die Problematik der Spätheimkehrer im Hinblick auf ihre Reintegration in Familie und Gesellschaft wird detailliert an der Beziehung zwischen Vater und Sohn aufgezeigt. In diesem Zusammenhang werden auch der Generationskonflikt und die Geschlechterrollen im Nachkriegsdeutschland beleuchtet. So werden in "Das Wunder von Bern" sowohl die politischen Vorwürfe der Jugendlichen gegen ihre "Nazi-Väter" zum Ausdruck gebracht, als auch die veränderte Rolle der Frau beleuchtet, die oftmals ohne Hilfe ihrer Männer für Lebensunterhalt und Erziehung einer Familie aufkommen musste. Schließlich steht am Ende des Films der Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft über die lange ungeschlagene ungarische Mannschaft und die versöhnliche Begegnung von Vater und Sohn als hoffnungsvoller Ausblick auf die Zukunft. Materialien für den Unterricht zum Thema "Wunder von Bern" Zu dem Kinofilm "Das Wunder von Bern" von Sönke Wortmann haben sowohl die Bundeszentrale für politische Bildung als auch die Stiftung Lesen empfehlenswerte Filmhefte mit Didaktisierungsvorschlägen für den Unterricht erarbeitet. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich angeregt durch den Film "Das Wunder von Bern" mit den politischen und sozialen Rahmenbedingungen in der Bundesrepublik beim Gewinn der Fußballweltmeisterschaft 1954 auseinander. beschäftigen sich mit dem Schicksal der deutschen Kriegsgefangenen sowie der Spätheimkehrer und beleuchten die Auswirkungen der langjährigen Gefangenschaft im Hinblick auf Familie und Gesellschaft. werden sich darüber im Klaren, dass es sich beim "Wunder von Bern" nicht um einen Dokumentarfilm, sondern um einen Spielfilm handelt, der allerdings das kollektive Gedächtnis beeinflusst. setzen sich kritisch mit der Bedeutung des "Wunders" für die junge Bundesrepublik und seine Interpretation im Film auseinander. Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat ein Heft zum Film herausgegeben, das zahlreiche Zusatzmaterialien enthält, die im Unterricht sehr nützlich sind, wie zum Beispiel ein Sequenzprotokoll, ein umfangreiches Dossier zur Filmsprache und einen Fragenkatalog, der sich für Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler nutzen lässt. Geschichtliche Hintergrundinformationen, Linktipps und Literaturhinweise finden sich hier ebenfalls. bpb: Filmheft zu "Das Wunder von Bern" Das Filmheft von Philipp Bühler kann im PDF-Format auf dem Server der Bundeszentrale für politische Bildung heruntergeladen werden. Thema Spätheimkehrer Richard Lubanski gehört zu den so genannten Spätheimkehreren, die erst 1953 oder später nach Deutschland zurückkamen. Leitfragen können hier sein: Wie werden die Probleme dieser Männer im Film dargestellt? Was bedeutete "Kriegsgefangenschaft" für den einzelnen? Warum endete sie für manche Männer erst in den 50er Jahren? Lemo: Kriegsgefangene Beim "Lebendigen Museum online" berichtet ein Zeitzeuge beispielhaft vom Kriegsgefangenenlager Dwjrian der Kura. Wikipedia: Die "Heimkehr der Zehntausend" Der Artikel in der Wikipedia enthält zahlreiche Verweise und eine Liste mit literarischen und filmischen Werken zum Thema. Thema Geschlechterrollen Der Film bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Analyse der Geschlechterrollen im sozialgeschichtlichen Kontext. Hier darf der Spielfilm natürlich nicht als historische Quelle dienen, aber er stellt den Anlass für die Beschäftigung mit dem Thema dar. LeMo: Leben in Trümmern Die "Trümmerfrauen" sind zum Symbol für den Aufbauwillen und die Überlebenskraft der Deutschen in der Nachkriegszeit geworden. LeMo: Frauenarbeit "Gleiche Rechte - doppelte Last" Krieg und Nachkriegszeit haben Ehe und Familie verändert. Die Frauen sind durch die erlittenen Erfahrungen und ihre Leistungen beim Wiederaufbau selbständiger geworden. Der Gewinn der Weltmeisterschaft 1954 als Politikum Der große Erfolg der Fußballmannschaft 1954 wurde häufig in Beziehung zur fast ein Jahrzehnt zurückliegenden Niederlage Deutschlands im zweiten Weltkrieg gesetzt. Die Verklärung des Gewinns der Fußballweltmeisterschaft zum "Wunder von Bern" deutet schon darauf hin, dass dieses Ereignis "als nationaler Mythos Eingang in das kollektive Gedächtnis der Deutschen" gefunden hat. Am Ende des Films wird auf ein weiteres Wunder verwiesen, nämlich den Beginn des "Wirtschaftswunders", das sich in den folgenden Jahren in der Bundesrepublik entfaltete. Ausgewählte Textstellen aus den folgenden Darstellungen können hier als Diskussionsgrundlage dienen: LeMo: Fußballweltmeisterschaft 1954 Nicht zuletzt die Äußerungen des DFB-Präsidenten brüskierten die Öffentlichkeiten. Zeitzeugen des "Wunders von Bern" berichten Eine privat erstellte Seite zur WM 1954 mit zwei Zeitzeugeninterviews.

  • Geschichte / Früher & Heute / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Cartoon der Woche: Quereinsteiger gesucht

Cartoon

Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger werden aufgrund des Lehrkräftemangels immer noch überall gesucht. In unserem Cartoon der Woche auch am Strand – dieser Kandidat bereitet sich schon fleißig darauf vor, die Schulferien tatkräftig zu unterstützen. Ob er den Einstieg schafft?

  • Fächerübergreifend

Fêter Noël en français: Wortschatzarbeit für Weihnachten

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial zum Thema Weihnachten kann im Französischunterricht der Unterstufe oder der Sekundarstufe I eingesetzt werden. Dabei wird Weihnachten in den Blick genommen und es werden wichtige themenbezogene Vokabeln vermittelt. Das Material bietet eine spielerische Auseinandersetzung mit Redemitteln und der Vertiefung dieser anhand eines Schreibanlasses, in den die Lernenden ihre eigenen kulturelle Erfahrungen mit Weihnachten einbeziehen. Daher eignet sich das Unterrichtsmaterial gut für den vorweihnachtlichen Französischunterricht. Das vorliegende Unterrichtsmaterial trainiert sowohl den Wortschatz als auch die Textproduktion. Das Arbeitsmaterial ist so konzipiert, dass es sowohl durch Anleitung der Lehrperson als auch selbstständig durch die Lernenden bearbeitet werden kann. Eingesetzt werden kann es bereits Ende des ersten Lernjahres. Nach einer ersten Auseinandersetzung mit weihnachtlichen Redemitteln anhand eines Lückentextes erweitern die Lernenden ihre Schreibkompetenz, indem sie einen Text über ihr persönliches Weihnachtsfest verfassen. Den Abschluss stellt ein weihnachtliches Ausmalbild dar, das die Lernenden auf Basis der themenspezifischen Redemittel gestalten. Ablauf 1. Lückentext "La fête de Noël": Der Lückentext sorgt für einen ersten Kontakt der Lernenden mit dem Themenfeld um Weihnachten. Der Text enthält authentische Formulierungen mit ausgewähltem Wortschatz für das Sprechen und Schreiben über Weihnachten. Durch das Ausfüllen der Lücken verknüpfen die Schülerinnen und Schüler die Vokabeln direkt mit spezifischen Formulierungen. 2. Textproduktion "Qu’est-ce que tu fais à Noël?": Die Schülerinnen und Schüler nutzen den neu erlernten Wortschatz, um ihr typisches Weihnachtsfest zu beschreiben. Zur Unterstützung können sie die bereitgestellten Formulierungshilfen nutzen. 3. Diskussion: Die Schülerinnen und Schüler diskutieren die verschriftlichten Beschreibungen mit einer Partnerin oder einem Partner. 4. Ausmalbild "Colore l’image selon la description": Zum Abschluss erfolgt eine spielerische Auseinandersetzung zur Festigung des Wortschatzes. Weihnachten und Feste im Französischunterricht Weihnachten nimmt eine wichtige Rolle in der Lebenswelt der Lernenden ein. Daher bietet es sich an, das Thema in einer Stunde vor den Weihnachtsferien zu besprechen. Dafür ist es wichtig, dass die Lernenden über einen Grundwortschatz zum Thema verfügen. Das Unterrichtsmaterial kann als Grundlage für eine tiefergehende Auseinandersetzung mit den Festtagen genutzt werden. So können ausgehend von dem Unterrichtsmaterial Sprechanlässe angeleitet werden, in dessen Rahmen Weihnachten in Frankreich und typische französische Weihnachtsbräuche besprochen werden können. Fokus auf Sprache und Sprachverwendung Das Verständnis themenbezogener Inhalte ist ein elementarer Teil des Französischunterrichts. Dadurch ist es wichtig, sich über bestimmte Themen äußern zu können. So lernen die Schülerinnen und Schüler die Redemittel in häufig vorkommenden Satzgefügen kennen und setzen das neu erworbene Wissen anschließend um. Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Weihnachtsfest stellt einen authentischen Kommunikationsanlass dar, bei dem sich die Lernenden nach der Textproduktion mit einem anderen Lernenden austauschen. Hierfür wird der mündliche Austausch geschult. Gleichzeitig wird das spielerische Lernen gefördert, da das Erlernte in einem Ausmalbild visuell umgesetzt wird. Die Arbeitsaufträge sind so formuliert, dass sie aufgrund ihrer Kürze leicht von den Lernenden verstanden werden können. Zusätzlich visualisieren die Symbole die zu erledigenden Aufgaben und nehmen daher ebenfalls eine unterstützende Funktion ein. Eine mögliche Herausforderung bilden eventuell vorhandene Unterschiede im Kenntnisstand der Lernenden. Durch die Angabe der „mots à remplir“ im Rahmen des Lückentextes erhalten die Schülerinnen und Schüler Unterstützung beim Einfüllen der Leerstellen. Eine weitere Unterstützung ist die Differenzierung anhand der beigefügten Formulierungshilfen „Quelques idées“, auf die die Lernenden bei Problemen zurückgreifen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden den Wortschatz zum Thema Weihnachten richtig an. beziehen den Wortschatz in die eigene Texterstellung ein. beachten in der Textproduktion grundlegende textsortenspezifische Merkmale. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten Übungen selbstständig und im Team. verfassen eigenständig einen Text. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig. arbeiten kommunikativ im Team. bringen ihr soziokulturelles Orientierungswissen in die Textproduktion ein.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I

Interkultureller Kalender mit Festen und Feiertagen

Tool-Tipp

Erhalten Sie einen Einblick in die Feiertage verschiedener Religionen und Kulturen! Der Interkulturelle beziehungsweise Interreligiöse Kalender gibt einen Überblick über wichtige Feiertage in den Weltreligionen Christentum, Islam, Judentum, Hinduismus, Buddhismus und weiteren Religionen – einsetzbar im Religions- oder Ethikunterricht oder in der interkulturellen Bildung.

  • Religion / Ethik / Ich und meine Welt

Klimaschutz und regenerative Energiegewinnung – Aktualisierte Unterrichtseinheit verfügbar

News

Die aktualisierte Unterrichtseinheit "Klimaschutz und regenerative Energiegewinnung" bietet Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II einen praxisnahen Einstieg in die Themen Klimaschutz und erneuerbare Energien. Sie lernen, wie regenerative Energieträger wie Photovoltaik, Windkraft und Solarthermie zur zukünftigen Stromversorgung beitragen können. Die praxisorientierten Aufgaben zur dezentralen Energieversorgung und zu Smart Home Technologien helfen den Lernenden, diese aktuellen Themen zu verstehen und ihre Bedeutung für die Energiewende zu erkennen. Themenvielfalt und Anwendungsbezug Die aktualisierte Unterrichtseinheit greift aktuelle Themen wie den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Optimierung des Energieverbrauchs auf. Sie kombiniert fundiertes Wissen mit praxisnahen Aufgaben, um Schülerinnen und Schüler für die Nutzung erneuerbarer Energien im Alltag zu sensibilisieren. Die Lernenden setzen sich unter anderem mit der Rolle von Speicherlösungen und modernen Technologien wie Smart Homes auseinander, die den Energieverbrauch effizienter gestalten können. Neu hinzugekommen sind Aufgaben, die die Schülerinnen und Schüler dazu anregen, über den sinnvollen Einsatz von Haushaltsgeräten und deren Energieeffizienz nachzudenken. Ebenso gibt es aktuelle Informationen über den massiven Ausbau von Photovoltaikanlagen in Deutschland und die damit verbundenen technologischen Entwicklungen, die für die Energiewende entscheidend sind. Vielfältige Einsatzmöglichkeiten der Unterrichtseinheit Diese aktualisierte Einheit ist vor allem im Geografieunterricht einsetzbar, bietet aber auch Anknüpfungspunkte für fächerübergreifenden Unterricht in Politik, Physik und Wirtschaft. Durch interaktive Arbeitsblätter und Projektideen wird die Energiewende greifbar, und die Schülerinnen und Schüler entwickeln eigene Lösungen, um einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Umfassendes Dossier "An den Schaltstellen der Zukunft" Die Unterrichtseinheit ist Teil des Dossiers "An den Schaltstellen der Zukunft", das bei Lehrer-Online verfügbar ist. Das Dossier bietet Lehrkräften vielfältige Unterrichtseinheiten zu Themen wie Digitalisierung, Smart Living, Energiewende und Elektromobilität. Die aktualisierte Einheit bietet Lehrkräften praxisnahe Materialien, die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, sich aktiv mit den Herausforderungen der Energiewende und des Klimawandels auseinanderzusetzen.

  • Geographie / Jahreszeiten / Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft / Physik / Astronomie
  • Sekundarstufen

Datenklau an der Schule: Wenn der Hacker-Angriff zum Schulverweis führt

Fall des Monats

Hacking, Datendiebstahl und Cybermobbing – digitale Gefahren sind längst auch Teil des Schulalltags. Doch was passiert, wenn ein Schüler oder eine Schülerin technische Fähigkeiten einsetzt, um Lehrkräfte sowie Mitschülerinnen und Mitschüler auszuspionieren? Ein Berliner Fall wirft Fragen auf, wie Schulen mit solch schwerwiegenden Regelverstößen umgehen sollten und welche Konsequenzen folgen können. Cybermobbing, Datendiebstahl, Hacking – digitale Gefahren lauern auch im Schulalltag. Was aber, wenn Schülerinnen und Schüler ihre technischen Fähigkeiten nicht ausschließlich zum Lernen, sondern zum Ausspionieren von Lehrkräften sowie Mitschülerinnen und Mitschülern einsetzen? Ein aktueller Fall zeigt, dass die Konsequenzen drastisch sein können. Schulverweis nach Hackerangriff: Verwaltungsgericht Berlin bestätigt harte Strafe Das Verwaltungsgericht Berlin hat am 13. November 2024 in einem Eilverfahren (VG 3 L 610.24) entschieden, dass ein Schüler, der über Monate hinweg den Datenbestand seiner Schule ausspioniert und verändert hat, an eine andere Schule versetzt werden darf. Der Hacker von der letzten Bank In dem durch das Rechtsportal " anwaltauskunft.de " mitgeteilten Fall hatte ein Schüler der gymnasialen Oberstufe eines Berliner Gymnasiums zusammen mit zwei Mitschülern im vergangenen Schuljahr einen Schulcomputer manipuliert, um das Administratorpasswort auszuspähen. Mit diesem Passwort installierten sie einen sogenannten "Keylogger", der alle eingegebenen Passwörter aufzeichnete. So konnten die Schüler Zugriff auf interne Informationen im Lehrerkanal erhalten und organisatorische Daten der Schulleitung einsehen. Nach Bekanntwerden des Vorfalls beschloss die Schulaufsicht, den Schüler an eine andere Schule zu verweisen. Schulverweis rechtens Das Verwaltungsgericht Berlin bestätigte die Entscheidung der Schulaufsicht. Die Richter sahen in dem Verhalten des Schülers einen schwerwiegenden Verstoß gegen die Schulordnung, der die ordnungsgemäße Unterrichts- und Erziehungsarbeit beeinträchtige. Der Schüler sei mit "krimineller Energie" vorgegangen und habe das Vertrauen der Schule in seine Integrität nachhaltig zerstört. Laut Berliner Schulgesetz (§ 63) sind Maßnahmen wie ein Schulwechsel zulässig, wenn sie erforderlich sind, um die Ordnung und Sicherheit des Schulbetriebs zu gewährleisten. Sie können insbesondere dann verhängt werden, wenn Erziehungsmaßnahmen nicht ausreichen oder keine Aussicht auf Erfolg haben. Die Richter betonten daher, dass die Schule bei der Wahl der Ordnungsmaßnahme einen pädagogischen Beurteilungsspielraum habe. In diesem Fall sei der Schulwechsel auch unter Berücksichtigung der Tatsache verhältnismäßig, dass sich der Schüler in seinem letzten Schuljahr vor dem Abitur befinde. Ausschlaggebend für die Entscheidung war die völlige Uneinsichtigkeit des Schülers. Quelle: www.anwaltauskunft.de

  • Informationstechnik
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