Unterrichtsmaterialien zum Thema "Primarschule"

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Australian wildlife

Unterrichtseinheit

Landeskundliche Aspekte zu vermitteln ist ein wichtiger Teilbereich des Englischunterrichts in der Grundschule. Der Kontinent Australien bietet mit seiner außergewöhnlichen Tierwelt einen besonderen Anreiz für fremdsprachliches Lernen.Dank der isolierten geografischen Lage haben sich in Australien etliche Tierarten erhalten, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt - ein guter Anlass, um mit Schülerinnen und Schülern der vierten Jahrgangsstufe die Tierwelt Europas, Afrikas und Australiens vergleichend zu betrachten. Beim Sammeln von Tiernamen und Tierbildern werden auch englischsprachige Internetseiten als Recherchequelle genutzt. Dabei erweitern die Kinder ihre Sprach- und Medienkompetenz. Abschließend gestalten die Schülerinnen und Schüler ein Wandbild in Form einer Fotocollage, das auf den Umrissen des australischen Kontinents landestypische Tierarten, ihre englischen Namen und die wichtigsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes zeigt.Das Thema ist für ein viertes Schuljahr geeignet. Die Kinder sollen schon einige Tiernamen kennen, diese in kurzen Sätzen beschreiben können und wissen, wie man eine bestimmte Internetseite aufruft. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen selbstständig an verschiedenen Aufgaben. Die Ergebnisse werden zusammengetragen und zu einer Fotocollage verarbeitet. Unterrichtsverlauf Hier finden Sie Hinweise zu den einzelnen Arbeitsschritten und können die verwendeten Arbeitsmaterialien einzeln anklicken und speichern. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen die Namen australischer Tiere kennen lernen (beispielsweise kangaroo, wallaby, wombat, dingo, koala, platypus, echidna, kookaburra). den Tierbildern die entsprechenden Wortkarten zuordnen. die Namen der Tiere lesen und schreiben. einige Sehenswürdigkeiten Australiens kennen lernen (zum Beispiel Ayers Rock und Opera House). eine Collage zum Thema in Gruppenarbeit anfertigen. eventuell einen Tiersteckbrief erstellen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen mit einem Textverarbeitungsprogramm einen englischen Text schreiben. im Internet eine kleine englischsprachige Geschichte aufrufen und anhören. sich im Internet über die australische Tierwelt informieren. Bilder und Malvorlagen von Tieren im Internet suchen und ausdrucken. die Microsoft Clip Gallery kennen lernen. Thema Australian wildlife Autorin Irene Overlack Fach Englisch in der Grundschule Zielgruppe Klasse 4 Zeitraum 3 - 4 Stunden Technische Voraussetzungen Computer/Medienecke mit Internetanschluss in der Klasse/im Computerraum; Drucker Konkrete Aufgaben für die Kleingruppen Von dieser gemeinsamen Ausgangsbasis aus arbeiten die Kinder in Gruppen weiter. Für die Teams stehen insgesamt sechs verschiedene Arbeitsaufträge zur Verfügung (Arbeitsblatt "australian_wildlife_arbeitsauftraege_ab01.pdf"), die je nach Gruppenzahl auch doppelt vergeben werden können. Einige Gruppen erhalten ergänzende Arbeitsblätter mit weiteren Aufgabenstellungen. Ziel ist die Gestaltung eines Wandbilds, auf dem Tiere und wichtige Sehenswürdigkeiten Australiens und deren englische Bezeichnungen zu sehen sind. Gruppe 1 Gruppe 1 hört und liest im Internet die Geschichte von Barnaby Bear in Australien. Danach wird der Lückentext (Arbeitsblatt "australian_wildlife_barnaby_ab02.pdf") ausgefüllt. Gruppe 2 und 3 Gruppe 2 informiert sich auf der Internetseite ozshots über australische Tiere und trägt einige Namen in ein Arbeitsblatt ein (Arbeitsblatt "australian_wildlife_names_ab03.pdf"). Anschließend werden mit den Tiernamen in einem Textverarbeitungsprogramm wordcards für die Collage erstellt. Gruppe 3 erhält denselben Arbeitsauftrag wie Gruppe 2, informiert sich aber auf einer anderen Internetseite, der Seite enchantedlearning . Gruppe 4 Gruppe 4 druckt Malvorlagen von bestimmten Tieren aus, die ebenfalls auf der Website enchantedlearning zu finden sind. Gruppe 5 Gruppe 5 lädt einige kleine Puzzles mit australischen Tieren aus der Homepage activityvillage auf den Computer und versucht diese zu lösen. Gruppe 6 Gruppe 6 sucht mithilfe der Bildersuche von google einige Sehenswürdigkeiten Australiens und druckt sie aus. Die Bilder werden in die Collage integriert. Absprachen zur Arbeitsteilung Die Schüler und Schülerinnen einer Gruppe sprechen ihre Arbeitsteilung ab, da je nach Gruppengröße nicht alle Kinder gleichzeitig am Computer arbeiten können. Das arbeitsteilige Verfahren hat den Vorteil, dass die Arbeiten zügig vorangehen. Alle Kinder sind beschäftigt. Bildersuche im Internet Die Arbeit im Internet hat einen hohen Motivationscharakter. Die meisten Kinder wissen, wie man sich ins Internet einwählt und eine Seite aufruft. Auch die Druckfunktion ist bekannt. Neu war für die Kinder die Funktion "Bilder", die alle Suchmaschinen anbieten. Hier ist die Hilfe der Lehrkraft gefragt. Nach dem Abschluss der Arbeiten im Internet und mit dem Textverarbeitungsprogramm werden alle Teile (Fotos, Tierbilder, Wortkarten) als Fotocollage auf den Umriss des australischen Kontinents geklebt. Dabei erläutert jede Gruppe ihren Anteil der Arbeit. Das Gesamtwerk wird beurteilt. Je nach Zeit und Lernstand der Schülerinnen und Schüler können noch Tiersteckbriefe erstellt werden. Die Microsoft Clipart Gallery bietet viele australische Tiere als Farb- oder Schwarz-Weiß-Zeichnungen zur Auswahl. Die Kinder lernen, wie man ein solches Bild auf ein Arbeitsblatt einfügt (Arbeitsblatt "australian_wildlife_clipgallery_ab04.pdf"). Sie können dann entweder den Lückentext am Computer ausfüllen (Arbeitsblatt "australian_wildlife_kangaroo_ab05.pdf") oder das Blatt zum Ausfüllen ausdrucken (Arbeitsblatt "australian_wildlife_beispiel_ab06.pdf").

  • Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe II

Old MacDonald

Unterrichtseinheit

Mithilfe eines der bekanntesten englischen Kinderlieder bereichern die Schülerinnen und Schüler der Grundschule ihren Wortschatz zum Wortfeld "animals on a farm".Mit dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler anhand des bekannten Liedes "Old MacDonald had a farm" Vokabeln aus den Bereichen Bauernhof und Tiere. Die Kreativität der Kinder kommt in dieser Unterrichtsstunde zum Einsatz: Sie basteln Tiermasken, arbeiten an einem Lückentext und binden selbständig ClipArts beziehungsweise selbst gemalte Grafiken in ein Word-Dokument ein.Der musikalisch-kreative Ansatz zur Erschließung des Wortfelds "animals on a farm" stößt bei den Schülerinnen und Schülern erfahrungsgemäß auf reges Interesse. Da hier sowohl visuelle als auch verbale Verfahren zur Wortschatzeinführung Anwendung finden, werden verschiedene Lernkanäle aktiviert. Vorbereitung und Durchführung Hinweise zur Vorbereitung und Durchführung dieser Unterrichtseinheit sowie Arbeits- und Hilfsmaterialien finden Sie auf dieser Seite. Die Schülerinnen und Schüler sollen sprachliche Mittel erwerben (hier: das Wortfeld "animals on a farm"). eine Folie mithilfe eines Textbearbeitungs- oder Präsentationsprogramms (zum Beispiel Microsoft PowerPoint) erstellen. ClipArts oder Grafiken in ein Textbearbeitungs- oder Präsentationsprogramm einfügen. Thema Old MacDonald Autor Esther Möllemann, Stephanie Hendriks Fach Englisch in der Grundschule Zielgruppe ab Klasse 1 Zeitraum Ein Vormittag Technische Voraussetzungen mindestens ein Computer mit Internetzugang, Scanner Benötigte Software Präsentationsprogramm (zum Beispiel Microsoft PowerPoint), Malprogramm (zum Beispiel Paint) Materialien Bastelmaterial für Masken, Overheadprojektor oder Beamer Erforderliche Vorkenntnisse Umgang mit Maus und Tastatur, Speichern einer Datei Diese Unterrichtsanregung basiert auf Materialien, die in dem Projekt "Computereinsatz in der Grundschule" von Super RTL (TOGGO-CleverClub) mit Unterstützung von Schulen ans Netz e.V. erarbeitet wurden. Alle Anregungen finden Sie auch in einer Broschüre mit CD-ROM, die Sie kostenlos unter Angabe Ihrer Adresse per E-Mail bestellen können. Quetz, Jürgen (1998): Der systematische Aufbau eines "mentalen" Lexikons. In: Timm, Johannes-P: Englisch lernen und lehren. Didaktik des Englischunterrichts. Cornelsen Verlag Für diese Unterrichtseinheit wird der Song "Old MacDonald had a farm" auf CD oder Kassette benötigt. Vorbereitend kopiert die Lehrkraft den Liedtext als Lückentext auf eine Folie und druckt diesen in ausreichender Zahl aus. Es ist empfehlenswert, die einzelnen Stationen für die verschiedenen Gruppen erst innerhalb der Unterrichtsstunde aufzubauen. Einstieg Zum Einstieg hören sich die Lehrerin oder der Lehrer und die Schulkinder das Lied an und singen es mehrmals gemeinsam. Zur Unterstützung wird der Liedtext mittels Overheadprojektor oder Beamer für alle gut sichtbar dargestellt. Geräuschrätsel Im Anschluss erraten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam die Tiere anhand von typischen Geräuschen. Hierzu sollten Bilder der Tiere im DIN A4- oder DIN A3-Format zur Verfügung stehen, die dann von den Schülerinnen und Schülern mit dem jeweiligen englischen Wort versehen und im Klassenzimmer aufgehängt werden. Tier-Gruppen Nun werden die Kinder in sechs Gruppen aufgeteilt, die jeweils einem anderen Tier zugeordnet sind (dog, cat, horse, duck, cow, pig). Die Schülerinnen und Schüler basteln in ihren Tier-Gruppen Tiermasken, ergänzen ein Lückentext-Arbeitsblatt und erstellen eine Folie, die ihr Tier und die entsprechende Liedstrophe zeigt. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Die Kinder können ClipArts, Bilder aus dem Internet (Google-Bildersuche) oder selbst gemalte Grafiken aus Paint einbinden. Bildbearbeitung Die Aufgabe der Lehrkraft besteht darin, die Texteingabe sowie das Einfügen von Grafiken den Schülerinnen und Schülern entweder per Beamer zu demonstrieren oder ihnen alternativ eine Anleitung zum Einfügen von Grafiken oder ClipArts zu geben. Wenn sich in jeder Gruppe mindestens ein "Computerexperte" oder eine "Computerexpertin" befindet, kann dies auch von diesen Kindern übernommen werden. Zum Abschluss dieser Unterichtseinheit präsentiert jede Gruppe ihre Strophe. Dabei tragen die Kinder ihre selbst gebastelten Tiermasken. Dann wird gemeinsam gesungen.

  • Englisch
  • Primarstufe

Easter Eggs

Unterrichtseinheit

Dieser Unterrichtsvorschlag bietet die Möglichkeit, ein Internet-Mitmachprojekt mit den Kindern zu realisieren und dabei in einfachen Sätzen die Verwendung der richtigen englischen Präpositionen zu üben.Die Verwendung der richtigen Präpositionen im Englischen bereitet vielen Schülerinnen und Schülern Schwierigkeiten. Dies liegt vielleicht auch daran, dass es eine reichhaltige Auswahl gibt. Einige Präpositionen lernen die Schulkinder durch diesen Unterrichtsvorschlag kennen und richtig einzusetzen. Durch die Bildung einfacher Sätze ergeben sich zudem Sprechanlässe. Das hier vorgestellte Internet-Mitmachprojekt motiviert zusätzlich durch den Wettbewerbscharakter der virtuellen Ostereier-Suche.Im Internet gibt es wenige kindgerechte Seiten für Schülerinnen und Schüler im ersten und zweiten Lernjahr Englisch (Grundschule). Meist enthalten diese Seiten zu viel Text und zu wenig auditive beziehungsweise audiovisuelle Inhalte. Deshalb haben wir versucht, eine eigene englische Webseite zu erstellen. Die kurzen einfachen Texte werden durch Bilder unterstützt. Und ganz wichtig: Die Schülerinnen und Schüler können sich die Texte sogar vorlesen lassen, original gesprochen von Kindern aus unserer Partnerschule in den USA. Der Wettbewerbscharakter (Ostereiersuche), sorgt für zusätzliche Motivation. Vorbereitung und Durchführung Die Schülerinnen und Schüler erstellen das gemeinsame Suchbild und gestalten die einzelnen Bilder. Webseitenerstellung mit Primolo Mit dem Homepage-Generator für die Grundschule lassen sich kinderleicht im Unterricht Webseiten erstellen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Wörter aus dem Bereich Natur / Tiere lernen. Präpositionen bei der Satzbildung benutzen. mit den verwendeten Wörtern einfache Sätze bilden (Sprechen, Schreiben). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das Malprogramm Paint kennen lernen und damit arbeiten. den Homepage-Generator Primolo oder den Webseiten-Editor Netscape-Composer kennen lernen und damit Internetseiten erstellen. Erfahrungen im Umgang mit einem Textverarbeitungsprogramm sammeln. mit dem Windows-Audiorecorder am Computer Texte aufnehmen und abspeichern. E-Mails schreiben und versenden/empfangen, entweder mit einem Standard-E-Mailprogramm oder mit der E-Mailfunktion bei Primolo. Erstellung von Wortkarten Die Schülerinnen und Schüler entwerfen zusammen ein gemeinsames Bild eines Gartens in Plakatform. Dabei sollen nur Gegenstände gemalt werden, die von den Kindern auf Englisch benannt werden können. Die Lehrkraft notiert die Wörter auf Wortkarten. Anschließend werden die Wortkarten den Gegenständen zugeordnet. Dann werden verschiedene Ostereier gemalt und im Gartenbild versteckt. Nun wird die Wortkarte "look" präsentiert und über das Bild gehängt. "Look under the flowers!" Die Lehrerin fordert die Schülerinnen und Schüler auf, die Ostereier zu suchen: "Look under the flowers!" Die Schülerinnen und Schüler zeigen auf das entsprechende Osterei und hängen die Wortkarte mit der Präposition "under" zu dem Osterei. So werden nach und nach verschiedene Ostereier mit möglichst unterschiedlichen Präpositionen gesucht. Bald formulieren die Kinder selbst Suchaufträge. Nun werden die verschiedenen Orte, an denen die Ostereier versteckt wurden, verteilt. Zwei Varianten Die Schülerinnen und Schüler überlegen nun, wie sie ihre drei Suchbilder gestalten wollen und entwerfen Skizzen auf einem Probeblatt. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Die Präposition wird gewechselt Der Schülerinnen und Schüler erstellen mit dem einfach zu bedienenden Programm Paint ein Bild auf dem ein Busch zu sehen ist. Zuletzt fügen Sie das Osterei an der richtige Stelle, also unterhalb des Buschs, ein. Das Bild wird abgespeichert. Das Osterei wird aus dem Bild wieder entfernt und auf den Busch gemalt. Wieder muss das Bild gespeichert werden. Diesmal aber unter einem anderen Namen. Noch ein weiteres Mal wird das Osterei an einer anderen Position eingefügt, zum Beispiel hinter den Busch. Achtung! Das erneute Abspeichern unter einem neuen Dateinamen nicht vergessen! Der Gegenstand wird gewechselt Zum Beispiel: "Look on the bench!". Diesmal müssen drei verschiedene Bilder gemalt werden. Jedes Mal befindet sich das Ei auf dem gemalten Gegenstand, zum Beispiel auf der Bank, auf einem Hund, auf der Blume. Statt mithilfe des Computers Bilder zu malen, kann auch - sofern an der Schule vorhanden - eine digitale Kamera zum Einsatz kommen. Ostereier werden draußen in passender Kulisse fotografiert. Von Nachteil ist, dass wohl nur wenige Schulen über mehrere Kameras verfügen und deshalb immer nur eine Schülergruppe beschäftigt ist. Ebenfalls können von den Kinder handgemalte Bilder eingescannt und verwendet werden. Eine Kombination dieser Möglichkeiten ist ohne weiteres möglich. Voraussetzung, um mit Primolo Internetseiten zu erstellen, ist, dass in der Schule Computer mit Internetzugang zur Verfügung stehen, und dass die Lehrkraft ein Projekt bei Primolo anmeldet. Das geht einfach und schnell: Alle Informationen befinden sich unter www.primolo.de/Lehrerzimmer . Für Sie als Lehrerin oder Lehrer ist eine vorhergehende Einarbeitung mit Primolo notwendige Voraussetzung für ein gutes Gelingen. Eine Zeitinvestition, die Ihnen bei weiteren Unterrichtsprojekten zu Gute kommt. Planen Sie dafür entsprechend etwa zwei bis drei Stunden Zeit ein. Schritt für Schritt Die Erstellung der Seiten erfolgt gemeinsam, Schritt für Schritt. Besondere Vorkenntnisse bei den Schülerinnen und Schüler sind nicht nötig. Allerdings ist es gut, wenn sie am Computer und mit der Nutzung des Internets schon erste Erfahrungen gesammelt haben. Seitengestaltung Insgesamt stehen vier Layoutvarianten zur Verfügung. Die Kinder können sich, sofern sie zu mehreren an einem Computer arbeiten, an der Tastatur abwechseln. Erstellen von Bildern Grundlage für die Projektseiten sind die Bilder. Aus rechtlichen Gründen sollte nur eigenständig erstelltes Bildmaterial verwendet werden. Lassen Sie sich von den Eltern bestätigen, dass von den Kindern erstellte Bilder im Internet veröffentlicht werden dürfe. Vorsicht ist beim Herunterladen von Bildern aus dem Internet geboten, da hier ebenfalls das Urheberrecht beachtet werden muss. Informieren Sie sich bei Lehrer-Online im Bereich Recht zum Thema Copyright. Dort finden Sie auch Mustertexte/Kopiervorlagen für Einverständniserklärungen der Eltern.

  • Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Erste Mailkontakte im Englisch-Unterricht

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit für den Englisch-Unterricht in der Grundschule lernen die Schülerinnen und Schüler, wie sie sicher und korrekt E-Mails verschicken. Sie lernen den nötigen Wortschatz kennen und wenden diesen in einer E-Mail-Partnerschaft mit englischsprachigen Partnerschülern an.Was bietet sich als kostengünstige Alternative im heutigen Zeitalter mehr an, als eine E-Mail-Partnerschaft mit englischsprachigen Partnerschülerinenn und -schülern? Sind unsere Grundschulkinder dabei aber möglicherweise schriftsprachlich überfordert? Ein vorgefertigter Lückenbrief vereinfacht die Sache sehr und kann schon nach wenigen Englischlektionen eingesetzt werden.Texte von Gleichaltrigen sind für das Erlernen einer Fremdsprache meist gut geeignet. Sie können die Inhalte der Lehrbücher durch ihre Lebendigkeit und den Realitätsbezug ergänzen. Durch den direkten Aufforderungscharakter zur Kommunikation werden Lernfortschritte begünstigt. Mit dem Einsatz von E-Mail wird der Vorteil der Unmittelbarkeit der Kommunikation genutzt. Je nach Absprache mit den beteiligten Partnern kann ein kurzer Briefwechsel sogar innerhalb einer Stunde stattfinden. Hinderlich für einen zügigen Austausch bleibt zumeist die Eingabe der Texte über die Tastatur, dies wird von den Kindern aber weniger problematisch empfunden. Anregungen zur Einführung des Wortschatzes Erste Mailkontakte im Englischuntericht Briefwechsel per E-Mail Erste Mailkontakte im Englischunterricht Anregungen zum Einsatz neuer Medien Erste Mailkontakte im Englischunterricht Fachspezifische Lernziele Die Schülerinnen und Schüler sprechen, schreiben und lesen einfache Wörter zu den Themen Farben, Hobbys, Familie und Freunde. lesen unter Verwendung von Schlüsselwörtern aus dem genannten Themenspektrum einfache Texte. Ziele für den Bereich der Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler versenden und empfangen E-Mails. befassen sich mit der Behandlung von Dateianlagen zu E-Mails (Sicherheitsaspekte). nutzen einfache Funktionen eines Schreibprogramms (Programm starten, Text schreiben, löschen, Bilder einfügen). nutzen Mal- oder Bildbearbeitungsprogramme kreativ. lernen den Umgang mit einem Browser kennen. lernen die Möglichkeit der direkten Kommunikation in einem Chat kennen. Begrüßung und Anrede Mithilfe verschiedener didaktischer Mittel werden die Begrüßung "How are you?" und die im folgenden aufgeführten Fragen und Begriffe eingeübt: "My name is…"; "I am ... years old"; "I am from ... "; "My Hair is blond/black/brown"; "dark/light"; "long"/"short"; "curly"; "ponytail"; "eyes"; "blue"/"green"/"grey"; "mouth"; "face"; "oval"/"round"/"small". "How are you?" Eine Stoffpuppe begrüßt alle Kinder. Die Schülerinnen und Schüler werfen sich gegenseitig einen Ball zu mit der Frage: "How are you?". Der folgende Liedtext passt auf die Melodie zu "Bruder Jakob": "Hello children, hello teacher, how are you, how are you, very well I thank you, very well I thank you, let's work and play, let's work and play." "Where do you come from? How old are you?" Die Stoffpuppe bringt ihre Familie mit. Die Lehrkraft fragt zunächst die Puppe: "How old are you?". Die Puppe antwortet, jedoch stellt sich die Lehrkraft taub und fragt wiederholt nach. Sie bittet die Kinder darum, die Antwort der Englischpuppe laut zu wiederholen. Anschließend werden die anderen Familienmitglieder befragt. Kinder übernehmen die Rolle der Fragenden. Ebenso wird die Frage/ Antwort. "Where do you come from?" ... " I am from ... " erarbeitet. Als Hausaufgabe sollen die Kinder ihr Lieblingsstofftier mitbringen. In der folgenden Stunde können so die Fragen "What's your name?", "How old are you?" und "Where do you come from?" sowie deren Beantwortung geübt werden. From face to face Die Lehrkraft setzt mit den Schülerinnen und Schülern ein Gesicht (aus bereits vorbereiteten Einzelteilen, siehe Downloadangebot weiter unten) zusammen. "Which face do you like? - The small one, the round one or the oval?" "Oh, you like the small one!" Anschließend können zur Wiederholung einzelne Teile entfernt werden: "Please close your eyes! What's missing?" Die Schülerinnen und Schüler basteln jetzt selbst ein Gesicht. Dazu bedienen sie sich aus den Kästchen, in denen die verschiedenen Teile liegen. Jedes Kästchen (zum Beispiel alle Haarteile) wird von einem Kind verwaltet. Auf die Bitte: "I like (to build) a small face" gibt es das entsprechende Teil heraus. Schülerinnen und Schüler, die noch nicht so mutig beim Sprechen sind, können eine Verwalterrolle übernehmen und später sich selbst ein Teil nehmen. Ratespiel Zur Förderung des Sprechens beschreibt die Lehrkraft einzelne Kinder, die Schülerinnen und Schüler raten, um wen es sich handeln könnte. Dabei wiederholen Sie die beschriebenen Eigenschaften des Kindes. Wenn die einzelnen Teile sprachlich gut eingeübt sind, werden die Wortbilder gezeigt. Zuordnungsspiele erschließen den Kindern den Zusammenhang zwischen Wortbild und Klangbild. "What do you see?" Die Farben können sehr schön mit den Bilderbüchern: "Brown bear", "What do you see?" oder "Mouse Paint" erschlossen und eingeübt werden. Auch im Internet gibt es Übungsmöglichkeiten. Beachten Sie dazu die Linkhinweise. Ein Stofftier wandert von Kind zu Kind. Alle zusammen fragen: "Mopsy, what do you see?" Das Kind mit dem Stofftier betrachtet das T-Shirt seines Nachbarn und antwortet: "I see a green girl looking at me." Farbkartenspiel Jeweils zwei bis drei Kärtchen mit den verschiedenen Farben werden im Stuhlkreis an die Kinder verteilt. Ein Kind (auch mit Farbkärtchen ausgestattet) befindet sich ohne Stuhl in der Mitte. Die Lehrkraft oder ein Kind nennt eine Farbe. Nun müssen die Schülerinnen und Schüler mit dem richtigen Farbkärtchen die Plätze tauschen, während das Kind in der Mitte versucht einen Platz zu ergattern. Nach einigen Runden werden die Farbkärtchen unter den Schülern getauscht. Wichtig ist, dass es immer mehrere Farbkärtchen von einer Farbe gibt. Gemeinsam im Computerraum oder im Rahmen des Wochenplans Für diesen Teil des Unterrichts kann der Computerraum in der Schule genutzt werden. Sollte dies nicht möglich sein, besteht die Möglichkeit, im Rahmen einer Wochenplanarbeit die vorbereiteten Briefe in der klasseneigenen Medienecke bearbeiten. Für den E-Mail-Versand ist ein Internetanschluss notwendig. Lückentext Die Schülerinnen und Schüler rufen das von der Lehrkraft bereitgestellte Word-Dokument auf und füllen selbständig die Lücken. Anschließend können die Computerplätze getauscht werden und die Kinder lesen die Briefe der anderen laut vor. Es darf auch geraten werden, von wem welcher Brief stammen könnte. Eigene E-Mail-Adresse Nun kommt das E-Mail-Programm zum Einsatz. Sind die Schulcomputer entsprechend konfiguriert, kann das vorhandene Mailprogramm, zum Beispiel Outlook (Express) genutzt werden. Möchten Sie eine eigene Klassen-E-Mail-Adresse haben, können Sie diese kostenfrei bei verschiedenen E-Mail-Anbietern enrichten. Dateianhänge Alle Dokumente werden als Attachment mit einer E-Mail verschickt. Eine nette Möglichkeit ist es, mit der Digitalkamera Bilder von den einzelnen Schülerinnen und Schüler anzufertigen und diese ebenfalls als Dateianhang mitzuschicken. (Dazu sollten Sie sich eine Einverständniserklärung der Eltern unterschreiben lassen. Vorlagen finden Sie bei Lehrer-Online im Bereich Recht.) Die Schülerinnen und Schüler der Partnerklasse können anhand der Bilder versuchen herauszufinden, welcher Brief wohl zu welchem Bild passen könnte. Vielleicht lässt sich ja die Partnerklasse ebenfalls überreden Bilder zu schicken. Wichtige Tipps! Achten Sie darauf, dass die zu versendenden Bilddateien komprimiert (am besten als JPG-Datei) verschickt werden. Sonst kann die Übermittlung sehr lange dauern. Manche Provider lassen nur kleine Dateianlagen zu, es kann also passieren, dass eine zu große E-Mail nicht beim Empfänger ankommt. Computerviren, -würmer und trojaner werden meist per E-Mail verbreitet. Üblicherweise in Form von harmlos erscheinenden Dateianlagen. Sie sollten mit den Schülerinnen und Schülern darüber sprechen, dass sie nicht wahllos Dateianhänge von E-Mails öffnen. Besser ist es, vorher den Posteingang genau zu prüfen. Sprachliche Voraussetzungen Im zweiten Brief stellen die Kinder ihre Familie, ihre Lieblingsfarbe, das Lieblingsfach in der Schule, ein Hobby und ihren Lieblingstar vor: "favourite"; "singer"; "subjekt"; "hobby"; "playing" "football" "playing an instrument"; "painting"; "reading"; "color"; "family"; "mother"; "father"; "sister"; "brother". Family Die Stoffpuppe bringt wieder ihre Familie mit. Sie stellt die einzelnen Personen vor. Die Lehrkraft fragt nach und wiederholt die Namen wissentlich falsch oder ordnet sie falsch zu. Zum Beispiel werden Mutter und Vater vertauscht. Die Schülerinnen und Schüler korrigieren die Lehrkraft. Anschließend berichten sie selbst über ihre Familien. Ein Ratespiel: "Who has two sisters, one called Jenny?" rundet die Stunde ab. Hobbys Das Klassenstofftier (in unserem Fall wieder "Mopsy") berichtet von seinem Wochenende und den vielen verschiedenen Hobbys, die es natürlich bis zur Perfektion beherrscht. Dabei macht es die Bewegungen deutlich vor. Eventuell kann es auch die entsprechenden Gegenstände mitbringen. Nun fragt Mopsy mit entsprechenden deutlichen Bewegungen in der Klasse: "Who likes to play football?" und anderes. Die Kinder melden sich, wenn ihr Hobby angesprochen wird. Anschließend berichten sie von Hobbys, die Mopsy nicht genannt hat. Die Lehrperson hilft beim Finden der englischen Bezeichnungen. Auch hier lässt sich der neue Wortschatz mit einem Ratespiel vertiefen. Dazu werden Wortkarten im Sitzkreis ausgelegt und Mopsy spielt ein Hobby vor. Die Schülerinnen und Schüler suchen die entsprechende Wortkarte. Jedem Kind wird eine Wortkarte mit einem Hobby an den Rücken geheftet. Es versucht nun durch Befragen anderer Kinder - "Is my hobby swimming?" - herauszufinden, welches Hobby zutrifft. Bildgestaltung Der Brief kann noch mit einem selbst gestalteten Bild verschönert werden. Mit dem Programm Paint können die Kinder Bilder erstellen, um sie in den Brief einzufügen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, herkömmlich gemalte Bilder der Kinder einzuscannen und gegebenenfalls mit einem der zuvor genannten Programme weiter zu bearbeiten. Chat Sehr motivierend ist ein kleiner englischsprachiger Chat. Beim Webseiten-Generator Primolo kann man zum Beispiel schnell und einfach einen klasseneigenen Chatraum einrichten. Die Fragerolle im Chat sollte am besten die Lehrkraft übernehmen, bestenfalls von einem benachbarten Raum aus. Die Schülerinnen und Schüler sitzen in Kleingruppen zu dritt oder zu viert vor einem Computer und sind unter einem Gruppennamen eingeloggt. Jeweils ein Kind übernimmt die Rolle des Antwortenden, die anderen helfen ihm beim Lesen. Nun müssen die Lehrkräfte erraten, um welches Kind es sich handeln könnte, indem sie Fragen zur Person stellen, die von den Kindern mit "yes" oder "no" beantwortet werden sollen (damit entfällt die "Tastatur-Barriere"). Alternativ könnte ein Chat mit der beteiligten Partnerklasse arrangiert werden.

  • Englisch
  • Primarstufe

Videokonferenzen im Englischunterricht

Unterrichtseinheit

Durch Videokonferenzen entsteht ein interkultureller Austausch zwischen britischen und deutschen Grundschulkindern. Die Anwendung der Fremdsprache in authentischen Kommunikationssituationen hat einen hohen Motivationsfaktor.Das Videokonferenz-Projekt im Rhein-Sieg-Kreis wurde im März 2005 auf Initiative der britischen Teacher Training Agency (TTA) ins Leben gerufen, die auch die vollständige Finanzierung des Projektes übernahm. Es sollte ein Austausch zwischen britischen und deutschen Schulkindern über Videokonferenzschaltungen aufgebaut werden, der sowohl sprachliche als auch interkulturelle Ziele verfolgt. An der Organisation waren das Studienseminar für Primarstufe in Siegburg und die Oxford Brookes University beteiligt. Die Durchführung übernahmen zwei Schulen des Rhein-Sieg-Kreises. Der Zeitplan des Projektes war zunächst auf anderthalb Jahre ausgelegt. In dieser Zeit fanden zwei Treffen der Projektpartner und Organisatoren statt. Darüber hinaus wurden alle Absprachen per E-Mail oder Videokonferenz getroffen.Die Durchführung von Videokonferenzen im Englischunterricht stellt für den interkulturellen Austausch zwischen englisch- und deutschsprachigen Kindern eine große Chance dar, denn Videokonferenzen kommen besonders nah an das Erlebnis einer realen Begegnung heran. Die deutschen Kinder erfahren, dass sie ihre sprachlichen Fähigkeiten in konkreten Situationen anwenden können. Die Reaktionen der englischsprachigen Kinder auf ihre Äußerungen belohnen sie für ihre Anstrengungen und motivieren sie für das weitere Sprachenlernen. Die Unterrichtsreihe ?Our town? Ein offenes, für den fächerübergreifenden Unterricht geeignetes Thema kann Unterschiede in den Lernständen bei deutschen und britischen Kindern auffangen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen ihren Wortschatz zu den Themen "buildings", "our town" und "transport" erweitern. im Austausch mit Muttersprachlern authentische Kommunikationssituationen erleben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das Medium Videokonferenz kennen lernen. die Bedeutung von Kameraeinstellungen für die Durchführung von Videokonferenzen verstehen und selbst geeignete Einstellungen planen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre interkulturelle Kompetenz durch den Austausch mit den britischen Schulkindern erweitern. Thema Videokonferenzen im Englischunterricht Autorinnen Santina Rupp, Babette Schulz Fächer Fächerübergreifend: Englisch, Sachunterricht, Kunst Zielgruppe 3. bis 4. Schuljahr Zeitraum circa 3 Monate Technische Voraussetzungen Multimediafähiger Computer oder Medienecke mit Internetzugang (ISDN-Leitung), Lautsprecher, Mikrofon, Webcam, Beamer Unterschiedliche Curricula Bei einem Treffen im März 2006 glichen die verantwortlichen Lehrkräfte die Schnittstellen der beiden Curricula ab. Im Gegensatz zum nordrhein-westfälischen Lehrplan Englisch sieht das National Curriculum noch keine zusätzliche Zeit für den Fremdsprachenunterricht in der Grundschule vor. Die Anforderungen, die ab 2008 verbindlich werden, bewegen sich auf einem niedrigen Sprachniveau. So musste bei der Themenfindung vor allem darauf geachtet werden, dass die Inhalte der Videokonferenzen gut in andere Fächer zu integrieren waren und genug Offenheit boten, um die unterschiedlichen Lernstände aufzufangen. "Wir erkunden unsere Heimatstadt" Das Präsentieren von Arbeitsergebnissen bietet eine gute Möglichkeit, auch mit geringen sprachlichen Mitteln miteinander zu kommunizieren. Gemeinsam entschied man sich für das Thema "Our town", welches sich in vier Sequenzen gliederte: Videokonferenz 1: Gegenseitiges Kennenlernen Videokonferenz 2: Shops and buildings Videokonferenz 3: Emergency services Videokonferenz 4: Transport Als weitere Themen wären auch "This is me", "Down our street" oder "Our school" denkbar gewesen. Einbindung in den Englisch-, Sach- und Kunstunterricht Die Unterrichtsreihe "Our town" wurde in Deutschland fächerübergreifend in einem dritten Schuljahr umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler der englischen Partnerklasse waren ein Jahr älter. Die Kinder erkundeten ihre jeweilige Heimatstadt, fotografierten und zeichneten Geschäfte, Gebäude, Fahrzeuge und Personen und beschrifteten diese in der Fremdsprache. Während der Videokonferenzen wurden vier unterschiedliche Schwerpunkte (siehe oben) der so entstandenen Stadt thematisiert. Jeder kommt dran Da die Schülerinnen und Schüler in den einzelnen Konferenzen keine gleich großen Redeanteile hatten, durfte nach und nach jedes Kind eine führende Sprecherrolle übernehmen (etwa fünf Kinder pro Konferenz). Dies waren meist einleitende Sätze in der Fremdsprache, kurze Erklärungen zu den gezeigten Bildern und Gegenständen oder einfache Fragen an die Partnerklasse, die vorher festgelegt wurden. Eine Ausstellung zum Abschluss Kinder mit Sprecherrollen saßen unmittelbar vor der Kamera und bekamen ihre eigene Einstellung (shot). Die übrigen Klassenmitglieder saßen gut sichtbar in den Reihen dahinter. Antworten auf gestellte Fragen konnten spontan von allen Kindern in der Muttersprache gegeben werden. Vor den Sommerferien endete die Unterrichtsreihe und die Partnerklassen bekamen die Materialien zur jeweils anderen Stadt zur Ausstellung im Schulgebäude per Post zugeschickt. Eine wertvolle Erfahrung Für die englischen und deutschen Schulkinder war das Videokonferenzprojekt eine wertvolle Erfahrung, die ihre Einstellungen gegenüber fremdsprachigen Kulturen und ihr Interesse an ihnen positiv beeinflusst hat. Durch das Nutzen der Fremdsprachen in einer authentischen Kommunikationssituation wurden auch ihre sprachlichen Fähigkeiten erweitert. Die Videokonferenzen stellen insbesondere von technischer Seite eine Herausforderung dar. Um die Kinder nicht zu enttäuschen ist es sinnvoll, im Vorfeld eine Konferenz nur mit Kolleginnen und Kollegen durchzuführen, um die Technik auszuprobieren. Es ist zu empfehlen, offene Themen zu wählen, die es ermöglichen, die Fremdsprache auf unterschiedlichem Niveau anzuwenden, da die Sprachkompetenz der deutschen Schülerinnen und Schüler in Englisch in der Regel höher ist als die der englischen Schulkinder im Deutschen. Einzelne Videokonferenzen sollten in eine themenbezogene Unterrichtsreihe eingebettet werden, die den Kindern die notwendigen sprachlichen Mittel näher bringt. Es ist wichtig, die Sitzordnung, die Verteilung und Reihenfolge der Sprecherrollen sowie den genauen Ablauf der Konferenz vor jedem Treffen genau mit den Kindern zu besprechen und einzuüben. Kameraeinstellungen können auf diese Weise erprobt und gespeichert werden. Damit die Schaltungen termingerecht umgesetzt werden können, müssen sich die verantwortlichen Lehrkräfte inhaltlich und zeitlich genau aufeinander abstimmen. Im Fremdsprachenunterricht allein sind Videokonferenzen aufgrund des hohen organisatorischen Aufwands schwierig zu realisieren. Gute Umsetzungsmöglichkeiten bieten sich allerdings für Klassenlehrerinnen und -lehrer, die den Englischunterricht in ihrer eigenen Klasse geben.

  • Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Hypertexte im Unterricht der Grundschule

Unterrichtseinheit

Herkömmliche Texte sind linear angeordnet und werden von oben nach unten gelesen. Ein Hypertext besteht dagegen aus einzelnen Textbausteinen, die in unterschiedlicher Reihenfolge miteinander verknüpft werden können.Der Fortgang einer Hypertext-Geschichte hängt von der Entscheidung des Lesenden ab. Eine solche Geschichte mit Grundschulkindern herzustellen ist eine reizvolle Aufgabe, bei der Gemeinschaftssinn, Erzähl- und Leselust gefördert werden. In Partner- oder Gruppenarbeit schreiben die Kinder die einzelnen Teile der Geschichte, die dann beurteilt, ausgewählt und zusammengefügt werden. Der fertige Hypertext wird am Computer in der Programmiersprache HTML umgesetzt. Spezielle Kenntnisse benötigt man dafür nicht. Es gibt einfach zu bedienende Programme, die diese Arbeit übernehmen.Der literarische Hypertext, den ich mit meinen Schülerinnen und Schülern im Grundschulunterricht entwickelt habe, ermöglicht die Zusammenführung einzelner Schülerarbeiten zu einem gemeinsamen Ganzen. Dazu muss sich jeder/jede intensiv mit allen Teilen befassen (lesen, bewerten, auswählen), um dem Ganzen eine Struktur zu geben. Die Verzweigungen (Links) werden zunächst auf einem Plakat dargestellt und dann mithilfe eines Softwareprogramms - hier: Microsoft Publisher - als Webseite gestaltet und veröffentlicht. Basisinformation: Hypertexte Was sind Hypertexte? Verschiedene Formen, Einsatzmöglichkeiten im Unterricht und didaktisch-methodischer Nutzen. Verlauf des Unterrichtsprojekts Erarbeitung eines literarischen Hypertext: Strukturierung der Arbeitsabläufe, fächerübergreifendes Arbeiten, Umsetzung am Computer und geeignete Software. Erfahrungen aus der Praxis Organisatorische Hinweise zur Computernutzung im Unterricht, Erfahrungen mit offenen Unterrichtsformen und Projektorganisation. Arbeitsblätter Die einzelnen Arbeitsblätter im PDF-Format sowie eine Zusammenstellung zur eigenen Weiterbearbeitung im DOC-Format. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen gemeinsam an einer Geschichte schreiben. die Ergebnisse diskutieren, Beurteilungskriterien entwickeln und bei der Überarbeitung anwenden. geeignete Erzählstränge auswählen. die Texte illustrieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in einem Textverarbeitungsprogramm arbeiten. mithilfe einer Software (zum Beispiel Microsoft Publisher) eine Webseite mit Texten, Hyperlinks und Illustrationen anlegen. Bilder einscannen und bearbeiten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen paarweise oder in Gruppen ein Gemeinschaftswerk erarbeiten. differenzierte Kritik üben und annehmen. Gruppenentscheidungen akzeptieren. Thema Hypertexte im Unterricht der Grundschule Autorin Margret Datz Fächer Deutsch, Kunst Zielgruppe Viertes Schuljahr Zeitraum Eine Schulwoche im geöffneten Unterricht (kleiner Hypertext) Technische Voraussetzungen Computerraum oder Medienecke im Klassenzimmer mit Zugang zum Internet oder Intranet, Scanner Software Software zur Webseiten-Erstellung (beispielsweise Microsoft Publisher, Netscape Composer, Microsoft Frontpage) Erforderliche Vorkenntnisse Genereller Umgang mit dem Computer (Tastatur, Maus, Klicken, Menü) Planung Verlaufsplan Hypertexte Was sind Hypertexte? Hypertexte im ursprünglichen Sinne bestehen aus einzelnen Textfragmenten, die durch Knotenpunkte (Links) zu einem netzartigen Gebilde verknüpft sind. Am Computer sind diese Links oft als Schaltflächen oder als unterstrichene Textstellen dargestellt. Meist ändert sich auch die Form des Cursors (Mauszeigers) bei ihrer Berührung. Die einzelnen Dokumente sind so gestaltet, dass sie für sich alleine stehen können, aber auch offen sind für frei anwählbare Erweiterungen in Text-, Ton- oder Bildform. Die Leserinnen und Leser stellen also die Abfolge und Anordnung der gewünschten Textteile selbst zusammen. Hypertexte wurden entwickelt, um umfangreiche Informationen in Datenbanken zu organisieren, zum Beispiel im Internet oder auf CD-ROMs. Einsatzmöglichkeiten im Unterricht Hypertexte können im Unterricht eingesetzt werden in Form von multimedialen Lerneinheiten, als Beteiligung der Schülerinnen und Schüler am Bau der Klassen- oder Schulhomepage oder im Deutschunterricht zur Herstellung einer Geschichte mit unterschiedlichen Erzählsträngen (literarischer Hypertext). Didaktisch-methodischer Nutzen Multimediale Lerneinheiten ermöglichen uns eine differenzierte Aufbereitung des Lernstoffes: genügt für das eine Kind die kurze Darstellung einer bestimmten Sache, ist das andere an umfangreichen Informationen interessiert und kann sie aufnehmen und verarbeiten. Texte können in verschiedenen Schwierigkeitsgraden angeboten werden, abhängig von der Lesefähigkeit der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Der unterschiedlichen Aufnahmefähigkeit tragen zusätzliche Bild- und Tondokumente oder interaktive Übungsmöglichkeiten Rechnung. Selbstgesteuertem, entdeckendem Lernen ist hier die Tür geöffnet. Eine Beteiligung am Bau der Klassen- oder Schulhomepage gibt den Kindern die Möglichkeit, Projekte und die eigenen Leistungen dabei einem breiteren Publikum vorzustellen. Literarischer Hypertext Beim literarischen Hypertext ist im Gegensatz zur herkömmlichen Printversion die Struktur einer Geschichte nicht linear angeordnet, sondern verzweigt. Der Verlauf des Geschehens ist abhängig vom jeweils gewählten Link. Der Lesende hat die Möglichkeit, sich durch Hyperlinks für verschiedene Pfade zu entscheiden. Die Gesamtstruktur bleibt ihm dabei verborgen; er weiß nie, an welcher Stelle der Geschichte er sich befindet. Führt ihn der nächste Link weiter oder zum Ende? Inzwischen gibt es kollaborative Schreibprojekte im Internet, die entweder nur einer ausgewählten Autorengruppe zugänglich oder ganz offen sind. Wichtig: Untergliederung in Arbeitsschritte Einen literarischen Hypertext als Gemeinschaftsprojekt mit Grundschülern zu erstellen ist eine reizvolle, aber auch anspruchsvolle Aufgabe, bei der die Schülerinnen und Schüler gemeinsam eine komplexe Textstruktur entwickeln sollen. Damit dies gelingt, ist eine starke Untergliederung in einzelne Arbeitsschritte notwendig. Ein geeigneter Ablauf ist im Unterrichtsablauf Hypertexte dargestellt. Fächerübergreifende Arbeit Während das Schreiben und Bearbeiten der einzelnen Erzählabschnitte als Papierversionen oder mit dem Textverarbeitungsprogramm des Computers eine Aufgabe des Deutschunterrichts ist, können andere Arbeiten auf verschiedene Fächer verteilt werden. Der Kunstunterricht bietet sich dafür an, entsprechende Illustrationen zu erstellen, die anschließend eingescannt und in den Text eingefügt werden. Das Übertragen der Texte in den Computer kann von den Schülerinnen und Schülern arbeitsteilig in Freiräume während des gesamten Unterrichts (unter Umständen ist hier Absprache mit Kolleginnen/Kollegen nötig) oder in die Freiarbeit verlegt werden. Das Scannen und Einfügen der Illustrationen und Erstellen der Hyperlinks kann schließlich im Sachunterricht oder während einer möglichen Computer AG erfolgen. Die Aufgabe der Lehrerin / des Lehrers Lehrerin oder Lehrer müssen entsprechendes Material bereit stellen und die Aufgaben so strukturieren, dass alle Kinder ein Betätigungsfeld finden und keine Leerräume entstehen. Hier bietet sich fächerübergreifendes Arbeiten an: zum Thema der Geschichte lassen sich Sachaufgaben finden oder entwickeln, die Illustrationen müssen auf Papier vorgezeichnet werden, Rechtschreib- und Grammatikübungen, die zum Thema passen, können bearbeitet werden, während andere Gruppen am Computer arbeiten. Darstellung im Browser Um Hypertexte im Internet für alle lesbar zu machen, werden sie in einer plattformunabhängigen Sprache geschrieben, in der Hypertext Markup Language (HTML). Die Darstellung erfolgt mit Browsern, die die Navigation ermöglichen. Die zurzeit bekanntesten Browser sind der Microsoft Internet Explorer und der Netscape Communicator, inzwischen auch recht verbreitet und ebenfalls kostenlos ist Mozilla. Die neusten Versionen kann man unentgeltlich aus dem Internet herunterladen. Man benötigt heutzutage keine HTML-Kenntnisse mehr, um einen Hypertext herzustellen, denn es gibt eine Reihe von einfach zu bedienenden Programmen, die diese Arbeit für uns übernehmen. Noch einfacher und ganz ohne spezielle Software geht es mit einem Homepage-Generator. Hier gibt es speziell für die Grundschule Primolo . Geeignete Software Hypertexte lassen sich beispielsweise mit dem Netscape Composer, mit Microsoft Frontpage oder mit dem Microsoft Publisher herstellen. Den Netscape Composer gibt es zwar als Bestandteil des Netscape Communicators umsonst, er bietet aber geringere Gestaltungsmöglichkeiten. Microsoft Frontpage dagegen ist für die meisten Etats zu teuer und die Anwendung für Kinder nicht ganz einfach. Microsoft Publisher ist Bestandteil der Officeversionen Office Small Business und Office Professional. Außerdem gibt es das Programm als Schulversion zu einem relativ geringen Preis (circa 85 Euro) zu kaufen. Seine Handhabung ist auch für Kinder einfach nachzuvollziehen. In dieser Projektbeschreibung wird der Publisher 2000 vorgestellt. Die Versionen 98, 2000 und 2002 unterscheiden sich nur geringfügig in der Darstellung und Benennung. Während des Projekts findet eine intensive Auseinandersetzung mit den Texten statt. Die Zwischenergebnisse der einzelnen Gruppen werden im Plenum besprochen, beurteilt und korrigiert. Die Texte werden verglichen, eine Auswahl geeigneter Abschnitte muss getroffen und begründet werden. Dabei wird der Sinn für die Qualität von Texten geschärft, was sich positiv auf das Schreibverhalten der Kinder auswirkt. PC-Nutzung gerecht organisieren Bei der Integration des Computers in den laufenden Unterricht tauchen immer wieder die gleichen organisatorischen Fragen auf: Alle Kinder sollen und wollen am Computer arbeiten; allerdings kann die Zahl der Computer-Arbeitsplätze den Bedarf in der Regel nicht decken. Um Konflikte und Ungerechtigkeiten zu vermeiden, sind genaue Absprachen zur Benutzung nötig. Wir haben von Anfang an (das heißt: schon ab dem ersten Schuljahr) genaue Regeln festgelegt, wer wann mit wem und wie lange an den vorhandenen Geräten arbeiten darf und wann gewechselt wird. So ist gesichert, dass alle möglichst die gleichen Chancen haben. Meine Erfahrung ist: Wenn die Kinder diese Regeln selbst aufstellen und nicht von der Lehrkraft "diktiert" bekommen, achten sie automatisch auch auf die genaue Einhaltung. Fortschritte beim sozialen Lernen Je selbstverständlicher die Arbeit mit dem Computer wird, desto automatischer findet dieser Wechsel statt. In meiner Klasse (mittlerweile viertes Schuljahr) ist eine punktgenaue Festlegung nicht mehr nötig, weil die Schülerinnen und Schüler selbst darauf achten, wann ein Computer frei wird oder gegebenenfalls die Mitschüler um Freigabe bitten. Die Atmosphäre in der Klasse muss natürlich von gegenseitigem Respekt und Verständnis getragen sein. Wochenplan, Stationenlernen, Werkstatt- und Projektarbeit Um anspruchsvollere Unterrichtseinheiten wie das Hypertext-Projekt durchführen zu können, sollten die Schülerinnen und Schüler an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Lehrende, die Wochenplan, Lernen an Stationen, Werkstattunterricht und Projektarbeit eingeführt haben und neben der Einzelarbeit regelmäßig Sozialformen wie Partner- oder Gruppenarbeit praktizieren, haben auch bei der Durchführung von Computerprojekten wenig Probleme. Vorteile der Projektarbeit Projektarbeit an sich begünstigt die Lesefähigkeit der Kinder, da hier viele schriftliche Anweisungen erteilt werden, die von den Schülerinnen und Schülern selbstständig zu erledigen sind. Diese Anweisungen sollten so klar wie möglich formuliert sein, um unnötige Nachfragen zu vermeiden. Sobald die Kinder meiner Klasse lesen konnten, habe ich Nachfragen zum reinen Leseverständnis nur noch in begründeten Ausnahmefällen zugelassen. Was anfangs als hart empfunden wurde, wirkte sich letztendlich sehr positiv aus, wie die Ergebnisse der projektorientierten Arbeit immer wieder zeigen. Microsoft Publisher 2000: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Lehrkräfte Die Arbeitsblätter sind als Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Arbeit mit dem Programm Publisher für Lehrerinnen und Lehrer konzipiert. Da sehr viele Bilder in die Seiten eingebettet sind, haben wir uns entschieden, sie als PDF anzubieten, denn damit ist die Dateigröße und damit Dauer der einzelnen die Downloads gering. Eine gezippte Zusammenstellung aller Arbeitsmaterialien finden Sie auf der Startseite des Unterrichtsprojekts. Nutzung im Unterricht Sie können die Materialien auch für den Einsatz mit den Schülerinnen und Schülern im Unterricht verwenden, müssen dazu allerdings Anpassungen vornehmen. Dafür steht Ihnen weiter unten auf der Seite ein Archiv mit allen Blättern im DOC-Format zur Verfügung.

  • Lesen und Schreiben
  • Primarstufe

Unternehmensprojekt: Schülerzeitung

Unterrichtseinheit

Das Zeitungsprojekt verknüpft zwei Themenbereiche miteinander: die Herstellung einer eigenen Zeitung und das kindgerechte Erleben unternehmerischen Handelns. Das eigenverantwortliche Handeln der Schülerinnen und Schüler nimmt hierbei einen großen Raum ein und fördert so in hohem Maße ihre Selbstständigkeit.Die Schulkinder lernen die Berufsgruppen und die Tätigkeitsbereiche eines Zeitungsunternehmens kennen. Sie ordnen sich ihren Fertigkeiten und Kenntnissen entsprechend einer Berufsgruppe zu und arbeiten für die eigene Zeitung in diesem Bereich. So lernen sie am eigenen Beispiel wie ein Unternehmen funktioniert.Durch das Unternehmensprojekt Schülerzeitung werden die Schülerinnen und Schüler zu unternehmerischem Denken angeregt und zu wirtschaftlichem Handeln motiviert. Das gemeinsame Projekt erfordert viel Teamarbeit und eigenverantwortliches Handeln, so dass hier besonders der Klassenzusammenhalt wie auch soziale Kompetenzen und die Selbstständigkeit der Kinder gefördert werden. Unterrichtsverlauf Das Unterrichtsprojekt "Schülerzeitung" ist organisiert als Lernwerkstatt mit Werkstattkarten für die einzelnen Berufsgruppen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen zu unternehmerischem Denken angeregt werden. selbstständig und eigenverantwortlich ein kleines Unternehmen gründen. ökonomische Prozesse kennen lernen. wirtschaftliche Konzepte umsetzen. eine Kostenkalkulation durchführen. selbstständig in Einzel- oder Partnerarbeit Beiträge für die Zeitung verfassen und gemeinsam überarbeiten. eigene und / oder fremde Texte überarbeiten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das Internet als Rechercheinstrument kennen und gebrauchen lernen. mit dem Computer Werbeplakete und Zeitungsseiten gestalten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen eigene Fertigkeiten und Kenntnisse erkennen und diese produktiv in die gemeinsame Arbeit einbringen. eigenverantwortlich Teilaufgaben des Projektes übernehmen. Thema Zeitungsprojekt Autorinnen Silke Sobotta, Christiane Biskup Fächer fächerübergreifend, Deutsch, Mathematik, Sachunterricht Zielgruppe ab Klasse 3 Zeitraum circa 4 Wochen Technische Voraussetzungen Computer mit Internetzugang Sonstige Voraussetzungen Textprogramm, Grafik- und Bildbearbeitungsprogramm Materialien Auszüge aus "Unternimm was mit Paula", dem Grundschulkoffer zur Selbstständigkeit von Go to school! - ausgezeichnet mit dem Quandt-Preis des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln Zu Beginn des Projekts planen die Schülerinnen und Schüler eine eigene Zeitung zu erstellen. Sie überlegen, wie ein Zeitungsunternehmen aufgebaut ist, welche verschiedenen Berufe in einem solchen Unternehmen vertreten sind und welche Aufgaben jede Berufsgruppe übernimmt. Anhand der Auftragskarte A.7 lernen die Kinder die einzelnen Arbeitsbereiche kennen und besprechen die Aufgabenbeschreibungen. Das Schaubild kann durch die Ideen der Kinder ergänzt werden. Durch den Einsatz von Kindersuchmaschinen, zum Beispiel Blinde Kuh , recherchieren sie im Internet. Planung In Kleingruppen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler mithilfe einer Umfrage, welche Rubriken ihre Zeitung enthalten soll. Sie einigen sich darauf, wieviele Seiten die Zeitung umfassen soll. Geschäftsplan Die Klasse entwirft gemeinsam einen Geschäftsplan. Die Arbeitskarte Geschäftsplan zeigt beispielhaft wie ein möglicher Geschäftsplan aussehen könnte. Die Schülerinnen und Schüler stellen beispielsweise die Adressatengruppe zusammen. schätzen die Marktsituation ein. recherchieren Informationen über die Konkurrenten. planen die Finanzierung. entwickeln Ideen für die Eigendarstellung. Titel der Zeitung Der Name für die Zeitung wird entweder durch die Klasse selbst bestimmt oder durch eine Ausschreibung, die mehrere oder auch alle Schulklassen mit einbezieht. Der Favoritenvorschlag jeder Klasse kommt dann in die nähere Auswahl. Die unten stehenden Listenpunkte zeigen Beispiele für Arbeitsgruppen und deren Aufgaben. Die Schülerinnen und Schüler ordnen sich den Arbeitsgruppen zu und bearbeiten die Themengebiete. Zur internen Kommunikation vereinbaren sie, regelmäßig Redaktionssitzungen abzuhalten. Finanzierung Sponsoren finden, Kostenkalkulation, Gewinnverwendung (beispielsweise für Klassenfeier, Freiarbeitsmaterial, Pausenspiele, Klettergerüst oder soziale Projekte) Reporter/Journalisten/Fotografen beispielsweise Interviews durchführen, Beiträge schreiben, fotografieren Redaktion lesen und überarbeiten der Beiträge, eine Auswahl an Beiträgen treffen Grafik/Layout Titelblatt, Seitengestaltung, künstlerische Beiträge Werbung Plakate malen, Werbeanzeigen schalten, organisieren, Werbesprüche überlegen Druck/Verkauf Vorbestellungen einholen, Arbeitsschritte planen, Papier und Druckerpatronen beschaffen Gemeinsam wird über das Projekt und seine Fortführung reflektiert. Die Schülerinnen und Schüler tragen ihre Ideen zusammen. Können sie beispielsweise ihre Zeitung im Internet veröffentlichen? Wie können regelmäßige Ausgaben geplant und finanziell abgesichert werden?

  • Lesen und Schreiben
  • Primarstufe

Der interaktive Fortsetzungsroman: "Die B@nde"

Unterrichtseinheit

Im Rahmen eines Leseprojektes mit digitalen Medien entwickeln Schülerinnen und Schüler einer Förderschule für Sprache einen interaktiven Fortsetzungsroman von Kindern für Kinder mit dem Titel: "Die B@nde und der geheimnisvolle Dieb".Erzählt wird die spannende Geschichte von "Kucku", einem gewitzten Papagei, der von einem ominösen Dieb entführt wird. Mit Geschick, Fantasie und guter Zusammenarbeit gelingt es der Schulklasse an der Erich Kästner-Schule in Paderborn, den Fall zu lösen (Emil und die Detektive lassen ein wenig grüßen).Leseförderung, insbesondere der Bereich des sinnentnehmenden Lesens, ist für sprachentwicklungsverzögerte Kinder, die nach Regelschul-Richtlinien lernen, von zentraler Bedeutung. Alle Kinder der Klasse lesen verhältnismäßig gerne, wenn auch zumeist wenig ausdauernd. Zur Steigerung der Lesemotivation wird das Interesse der Kinder an Abenteuergeschichten genutzt. Der Einsatz neuer Medien regt durch das große Potential an Interaktionsmöglichkeiten zum Mitmachen an. Unterrichtsverlauf Von der Planung zum fertigen Online-Roman: Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie sich das Projekt im Unterricht umsetzten lässt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen zu einem Themenbereich / Wortfeld neue Begriffe kennen lernen beziehungsweise festigen. Grundzüge einer Geschichte unter Anleitung erarbeiten. Texte überarbeiten (Schreibkonferenzen). Dialoge formulieren und in Partner- beziehungsweise Gruppenarbeit aufnehmen. Texte mit Bildern und Grafiken ausgestalten. im Sinn erfassenden Lesen gefördert werden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Texte in einem HTML-Editor (zum Beispiel Frontpage) am Computer schreiben und überarbeiten. Grafiken in einen Text einfügen. Bilder einscannen und (unter Anleitung) bearbeiten. mit Tabellen Texte formatieren und gestalten. mit dem Windows-Audiorecorder gesprochene Texte aufnehmen und abspeichern. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in Partner- und Gruppenarbeit zusammen arbeiten und sich gegenseitig unterstützen. gemeinsam planen und gestalten. ihr Expertenwissen an andere weitergeben. selbstständig Informationen einholen. in der Wochenplanarbeit eigenverantwortlich und kooperativ arbeiten. Thema Die B@nde - ein interaktiver Fortsetzungsroman Autor Bernd Beuerbach Fächer Deutsch, Sachunterricht, Kunst, Musik, Sprachförderunterricht Zielgruppe ab der dritten Klasse Zeitraum 11 Unterrichtsstunden Technische Voraussetzungen Multimedia-Computer (eventuell vernetzt) mit Soundkarte und Headsets; Digitalkamera, Scanner Software: Textverarbeitung; HTML-Editor (sicher auch mit Primolo möglich); Windows-Audiorecorder und / oder Audacity (Freeware), Bildbearbeitungsprogramm, zum Beispiel Irfanview (Freeware) Planung Verlaufsplan "Die B@nde" Steigerung der Lesemotivation Die Kinder sind begeistert von der Idee, selber eine Rolle im Roman spielen zu können. Auch ihre Familienmitglieder oder ihre Haustiere sollen in der Geschichte vorkommen. Diese hohe Identifikationsmöglichkeit dient zur Förderung der Lesemotivation. Um zu klären, wer welche Rolle übernimmt, werden die von der Lehrkraft vorbereiteten Fragebögen ausgeteilt. Als Hausaufgabe beantworten die Mädchen und Jungen die dort formulierten Fragen. Die Wortkarten Im Stuhlkreis wird noch einmal gemeinsam überlegt, wie weiter vorgegangen werden soll (Abb. 1, bitte anklicken). Die ausgefüllten Fragebögen werden besprochen und eventuelle Probleme geklärt. Die Lehrkraft hat Wortkarten zum Themenbereich 'Computer und Internet' vorbereitet. Jedes Kind bekommt zwei Karten. Anschließend werden reihum alle Begriffe erläutert. Die Spielregeln Ein Mädchen oder ein Junge zieht drei Karten. Die Begriffe, die auf diesen Karten stehen, bilden die Grundlage für ein Kapitel, das heißt, diese Begriffe müssen , die restlichen Wörter dürfen , in diesem Teil der Geschichte vorkommen. Dasselbe Kind bestimmt daraufhin ein weiteres Kind, welches als Co-Autor mitarbeitet. Die beiden denken sich zusammen mit der Lehrkraft - unbeobachtet von den Klassenkameraden - die Grundzüge und auch einige Details des ersten Kapitels aus. Das 1. Kapitel wird vorgestellt Die gesammelten Stichpunkte werden ausformuliert und in einen HTML-Editor (zum Beispiel FrontPage) eingegeben (Abb. 2, bitte anklicken). Anschließend wird der zunächst unformatierte und noch nicht bebilderte Text ausgedruckt und auf Diskette gespeichert. Gleich zu Beginn des Vormittags wird das 1. Kapitel der ganzen Klasse vorgelesen. Korrektur durch die Lehrkraft Da der Fortsetzungsroman gut leserlich und verständlich präsentiert werden soll, sind alle damit einverstanden, dass der Text von der Lehrkraft auf Rechtschreibung sowie Syntax und Grammatik überarbeitet wird. Ein Schüler und eine Schülerin entwerfen das 2. Kapitel (Wortkarten zum Thema 'Stadt'). Die beiden Autoren des 1. Kapitels machen passende Fotos und nehmen eine kurze Audiosequenz auf ("Olé, Oléoléolé ..."). Dann erhalten sie eine erste Einweisung in den HTML-Editor. Die Lehrkraft stellt den Schülerinnen und Schülern auf CD gebrannte Fotos, Zeichnungen und Geräusche zur Verfügung. Das 2. Kapitel wird der Klasse vorgelesen. Die nächsten beiden Schulkinder werden die Autoren des 3. Kapitels (Wortkartenthema: 'Wohnung / Haus'). Das zweite Autorenteam macht Fotos. Einer der beiden Autoren übt und spricht einen Satz, der per Audiodatei gespeichert wird (Abb. 3, bitte anklicken). Das 3. Kapitel wird vorgelesen. Das erste Autorenteam gestaltet das 1. Kapitel mit dem HTML-Editor. Zwei Kinder scannen die mittlerweile von allen Schülerinnen und Schülern der Klasse gemalten Bilder vom Papagei Kucku (Abb. 4, bitte anklicken). Ein Bauernhof soll der Schauplatz des 4. Kapitels sein. Ein Schüler, der direkt neben einem Bauernhof lebt und dort viel Zeit verbringt, und sein Freund sind die Autoren. Zuerst sammelt aber die ganze Klasse Begriffe, die zu dem Themenbereich passen: Hühnerstall, Mähdrescher, Wachhund, Kartoffelsack und so weiter. Erneut werden drei Begriffe gezogen und die beiden Autoren ziehen sich zusammen mit der Lehrkraft zurück. Das zweite Autorenteam fügt Zeichnungen, Fotos und Audiodateien in seine Seite (2. Kapitel) ein. Das 4. Kapitel wird vorgelesen. Autorenteam drei gestaltet die Seiten seines Kapitels, die ?Bauernhofgruppe' die des 4. Kapitels mit Fotos und Originaltönen von Bauernhoftieren. Das erste Autorenteam beendet seine Arbeit mit dem HTML-Editor. Zunächst werden wieder Begriffe, dieses Mal zum Thema 'Schule und Pause', gesammelt und ausgelost. Anschließend schreiben zwei Schulkinder mit Unterstützung der Lehrkraft Kapitel 5. Die Autorenteams zwei bis vier arbeiten an ihren jeweiligen Kapiteln (Überarbeiten der Texte, Zuordnen von Bildern, Audioaufnahmen). Kapitel 5 wird vorgelesen. Die beiden Schulkinder des Teams fünf werden in den HTML-Editor eingewiesen. Sie schreiben noch einzelne Passagen um und fügen Bilder und Fotos ein. Währenddessen befassen sich die anderen Schülerinnen und Schüler wieder mit dem Scannen, Verkleinern und Abspeichern von Bildern (Abb. 5, bitte anklicken). Ein Schulkind und die Lehrkraft beginnen mit Überlegungen zum 6. und letzten Kapitel. Der erste Teil des 6. Kapitels wird vorgelesen. Alle Gruppen arbeiten unter Einbeziehung des Computers an der Gestaltung ihrer Seiten. Die Teams fünf und sechs machen Fotoaufnahmen. Alle Kinder imitieren den Papagei Kucku - für die Hörbeispiele auf Kuckus Homepage. Einzelne Schülerinnen und Schüler malen Szenen der Geschichte, die später gescannt und in die Internetseiten eingebaut werden. Am Ende der Doppelstunde führen die Schulkinder eine Internetrecherche zum Thema 'Papageien' durch, deren Ergebnisse sie für die Homepage verwenden.

  • Lesen und Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe II

Bärengeschichten: ein interaktives Geschichtenbuch

Unterrichtseinheit

Bei diesem Unterrichtsprojekt zum Thema "Bärengeschichten" übernimmt das Spielzeug der Kinder die Hauptrolle. Nirgends lernt es sich leichter und nachhaltiger als im Spiel. Oft wird jedoch schulischer Unterricht und kindlicher Spieltrieb als nicht miteinander vereinbar gesehen. Dabei hatte Friedrich von Schiller bereits erkannt: "Nur dort ist der Mensch ganz Mensch, wo er spielt".Immer wieder mal möchten Kinder ihre Spielsachen mit in die Schule bringen. Dadurch kommt es gelegentlich zu Streitereien in der Klasse. Die Ablenkungsbereitschaft im Unterricht nimmt zu. Meist werden dann mit der Klasse Regeln vereinbart, beispielsweise ein gemeinsamer "Spielzeugtag", um das Problem zu lösen. In einer zweiten Klasse der Berliner Klecks-Grundschule war das Thema Anlass für ein Unterrichtsprojekt, bei dem die Lieblingskuscheltiere der Schülerinnen und Schüler die Hauptrolle besetzen. An neun Lernstationen arbeiteten die Kinder handlungsorientiert zu der Thematik. Entstanden ist dabei unter anderem ein interaktives Bilderbuch, das mit dem Programm Mediator erstellt wurde. Zum Abschluss des Projektes fand eine "Bärenparty" statt.Es kommt gelegentlich zu Streitereien, aber auch zu Unaufmerksamkeiten im Unterricht, wenn Grundschulkinder Spielsachen mit in die Schule bringen. Durch dieses Unterrichtsprojekt, in der das Spielzeug einen ganz anderen Stellenwert erhält, kann den Schülerinnen und Schülern verdeutlicht werden, dass ihr eigenes Spielzeug ein wichtiger Bestandteil ihres Umfeldes ist, in der Schule aber nur zu besonderen Anlässen eine Bedeutung hat. Die Idee des Unterrichtsprojektes ist, dass alle Kinder ihr Lieblingskuscheltier zu einem umfassenden Festprogramm in die Schule einladen. Dieser Tag soll ganz unter dem Motto "Teddybären" stehen. Die Stationen An neun Stationen setzen sich die Kinder mit der Thematik handlungsorientiert auseinander. Nutzung von Computer und Internet Hinweise zu den organisatorischen Voraussetzungen, den notwendigen Vorkenntnissen, zu Arbeitsformen und zum Verlauf. Literatur Hier finden Sie Hinweise zur Literatur, die in diesem Unterrichtsprojekt verwendet wurde. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schreiben und illustrieren Geschichten. bestimmen und beschreiben Bären aus der Tierwelt. gestalten ein Lesezeichen. erstellen ein "Fühlbuch". erstellen einen Bären-Kalender. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden ihre bisherigen Erfahrungen im Umgang mit dem Programmen Word und Mediator an und vertiefen diese. recherchieren zur Historie des Teddys und lernen dabei verschiedene Recherchemöglichkeiten kennen. schätzen ihre Ergebnisse ein und bewerten diese. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten zusammen an einem Gemeinschaftsprodukt. erkennen das Bedürfnis nach Zuneigung und Freundschaft und akzeptieren sich damit gegenseitig. erhalten Gelegenheit, geschlechtsspezifische Hemmnisse in der Klassengemeinschaft zu überwinden. Station 1: Rechercheaufgaben im Internet Exemplarische Rechercheaufgabe in der Schulbibliothek: Woher stammt der Begriff "Teddy" (Theodore Roosevelt, genannt Teddy, war ausschlaggebend für den Namen des Plüschtiers.) Station 2: Geschichten schreiben Diese Station kann als reine Computerstation eingerichtet werden, dann empfiehlt es sich, den Computerraum oder eine Medienecke mit mehreren Rechnern dafür freizuhalten. Schreiben und illustrieren können die Kinder alternativ auch auf klassische Weise auf Papier. Dann müssen die fertigen Bilder eingescannt und die Geschichten nachträglich abgetippt werden. Station 3: Gestalten von Bären Dazu benötigen die Kinder jeweils eine Schablone und geeignete Materialien. Entstehen können Lesezeichen in Bärenform, Girlanden für das Bärenfest... Station 4: Forschungsstation Forschungsauftrag "Bären aus der Tierwelt" - zu Braunbär, Eisbär, Grizzlibär, Koalabär, Pandabär, Waschbär - sollen Steckbriefe erstellt werden. Dazu werden Recherchemöglichkeiten in Sachbüchern, Zeitschriften und im Internet bereitgestellt. Verwendete Adressen: wissen.de wasistwas.de blinde-kuh.de Der Steckbrief war als Arbeitsblatt vorgegeben. Die Kinder suchten Informationen zum Name, Lebensraum, Aussehen, Größe, Gewicht, Aufzucht der Jungen, Verhalten im Winter, Aufzucht der Jungen und so weiter. Außerdem sollten Besonderheiten und eine Abbildung gesucht werden. Station 5: Malstation - einen Bären-Kalender erstellen Ein Fotokalender (Vorlage mit Kalendarium) zum selber Basteln wurde zu den Jahreszeiten passend mit Bildergeschichten gestaltet. Die Gestaltungstechniken (Klebearbeiten, Malen mit Tusche, Filzstift oder Buntstift, Ausmalen von Kopiervorlagen und so weiter können vorgegeben werden, die Kinder wählen eine aus. Station 6: Taststatioen - ein "Fühlbuch" erstellen Für das "Bärenfühlbuch" sollte jedes Kind Materialien mitbringen (zum Beispiel: Schleifpapier, Metallfolie, Velourspapier, Frottee, Plastikfolie, Samt, Holzfurnier, Toilettenpapier ...) Station 7: Backen von "Bärentatzen" Hier kann es hilfreich sein, Eltern zur Unterstützung in die Schule zu bitten. Das Rezept "Bärentatzen" Für den Teig braucht man: 250g Butter 175 g Zucker 2 Tüten Vanillezucker 1 Ei 350g Mehl 75g gemahlene Mandeln für die Füllung Marmelade, Pflaumenmus oder Nutella. Zubereitung: Man rührt Butter, Zucker, Vanillezucker und das Ei zu einer schaumigen Masse. Dazu gibt man vorsichtig das Mehl und die gemahlenen Mandeln. Der Teig wird in eine Spritztüte gefüllt und damit spritzt man Tatzen auf ein mit backpapier ausgelegtes Backblech. Backzeit: 15 Minuten bei 170°C Wenn die Tatzen abgekühlt sind, bestreicht man sie mit Marmelade, Nutella oder Pflaumenmus und "klebt" damit zwei Tatzen zusammen. Zum Schluss kann man sie noch mit Schokoguss braun färben. Station 8: Nähen eines eigenen Plüschbären Dazu benötigen die Kinder Material: Schablone, braunen und weißen Plüschstoff, Nähnadel, passendes Nähgarn, Schere, Filzstift, Füllwatte zum Ausstopfen, zwei Knöpfe für die Augen. Station 9: Spielstation Einüben eines Springspiels, Rollenspiel: ein gespielter Streit zwischen einem schwarzen und einem weißen Teddybären, Teddy-Würfelspiel Spielanleitung zum Hüpfspiel Suche dir einen Mitschüler oder eine Mitschülerin zum Seilspringen. Nehmt ein langes Seil, das von zwei Kindern an beiden Enden geschlagen wird. Dazu sprecht im Reim: Teddybear, teddybear, turn around, (Teddybär, Teddybär, dreh dich um) Teddybear, teddybear, touch the ground, (Teddybär, Teddybär, berühre den Boden) Teddybear, teddybear, show your shoe, (Teddybär, Teddybär, zeige deinen Schuh) Teddybear, teddybear, I love you! (Teddybär, Teddybär, ich liebe dich!) Seit Beginn der ersten Klasse lernten die Kinder wöchentlich eine Stunde am Computer und erwarben erste Grundfertigkeiten im Umgang mit Windows und Office. Für das Programm Mediator bedarf es einer Einweisung mit ersten Übungen. Dann können die Kenntnisse im Unterrichtsprojekt angewendet werden. Die Einzelarbeiten der Kinder sollen hinterher zu einem geschlossenen Ganzen (Produkt) zusammengefügt werden. Dafür ist es wichtig, sich untereinander abzusprechen und gegebenenfalls genauen Anweisungen zu folgen, damit zum Beispiel nicht gleiche Dateinamen überschrieben werden und Fehler entstehen. Organisatorische Voraussetzungen Selbstbestimmt arbeiten Die Kinder sollten möglichst selbstbestimmt ihre Arbeit an den Stationen einteilen. Dies kann zur Folge haben, dass sehr viele Kinder zur gleichen Zeit in den Computerraum möchten. In meiner Klasse hatte ich deshalb die Teilnehmerzahl für diese Station auf jeweils sechs Schülerinnnen und Schüler begrenzt. Damit hatte jedes Kind einen eigenen Computer zur Verfügung. Zusammenarbeit in Teams Die Arbeit am eigenen Computer war nicht zwingend, es konnte auch gemeinsam gearbeitet werden. Die Arbeit im Team war sehr wichtig. Hilfreich ist es, wenn die Zusammensetzung der Teams den Kenntnisstand der Kinder hinsichtlich des Umgangs mit dem Computer berücksichtigt. Auch weitere Aspekte, beispielsweise geschlechtsspezifische oder differenzierungsrelevante seien an dieser Stelle erwähnt. Von einer CD-ROM mit Cliparts wählte ich eine Reihe von Teddybärenbildern zu den unterschiedlichsten Situationen aus. Die Bilder habe ich vergrößert ausgedruckt und an die Tafel geheftet. Im Kreisgespräch ergaben sich spannende Geschichten. Die Kinder sollten nun je eine Geschichte schreiben. Da die Programme Word und Paint schon bekannt waren, waren hier nicht viele zusätzliche Hilfen und Hinweise nötig. Die Geschichten wurden am Computer den Kindern selbst geschrieben und fehlerkorrigiert. Aufgrund der bereits erworbenen Kenntnisse in der Bedienung von MS Word war hier wenig Unterstützung für die Kinder nötig. Sie konnten ihre Texte weitgehend selbstständig tippen und abspeichern. Für die Arbeit mit der Textverarbeitung und dem Malprogramm (in unserem Fall Windows-Paint) stellte ich eine kurze Arbeitsanleitung zur Verfügung. Bei der Einführung des Programms Mediator kam der Beamer zum Einsatz. Die notwendigen Teilschritte erläuterte ich vor gesamten Klasse, bevor die Kinder anhand eines Übungspfades mit dem Programm arbeiten konnten. Literatur-Werkstatt In der Literatur-Werkstatt sprechen die Kinder über Freundschaft, spielen Eifersuchtsszenen nach und überlegen, wie man am besten eine Versöhnung anfängt. Aufgaben zur Texterschließung und zahlreiche Schreibanlässe unterstützen dabei das sinnerfassende Lesen der Geschichte. Und die Kinder erfahren etwas über Koalabären, Eisbären, Gummibärchen ... Sie schreiben ein Bären-ABC, basteln Bären-Anstecker, nähen einen eigenen Wuschelbär und backen Bären-Gesichter. Kurzinformationen Titel Kreative Ideenbörse (Grundschule) Autorinnen Monika Zeidler, Marion Klinger Verlag mvg-Verlag ISBN 3-478-72070-2 Preis 98,00 EUR* (jährlich 4 Nachlieferungen mit je ca. 100 Seiten, Seitenpreis: EUR 0,23) Kreative Ideenbörse Grundschule Unterrichtseinheiten mit kopierfertigen Arbeitsmaterialien zu den Themenbereichen: Zusammenleben, Gesundheit, Heimat, Natur/Pflanzen, Natur/Tiere, Natur/Wissenschaft, Raum und Zeit, Medien und Konsum. Kam zum Einsatz beim Backen der Bärentatzen, Basteln der Girlanden und der Erstellung der Steckbriefe. Kurzinformationen Titel Literatur-Werkstatt Wuschelbär Autorin Ursula Arndt Verlag Verlag an der Ruhr ISBN 3-86072-641-2 Preis 17,90 €

  • Lesen und Schreiben
  • Primarstufe

Der Froschkönig – multimedial

Unterrichtseinheit

In dieser fächerübergreifenden Unterrichtseinheit wird das Märchen „Der Froschkönig“ von den Schülerinnen und Schülern mit dem Multimedia-Autorenwerkzeug ANI...PAINT™ aufbereitet.Die Medienkompetenz von Schülerinnen und Schüler zu stärken ist ein wichtiges Ziel, das dank entsprechender Angebote auch gut umzusetzen ist. Das einfach zu bedienende Autorenwerkzeug ANI...PAINT? bietet sich dazu in besonderem Maße an: Es ist ein Multimediaprogramm, das bereits Grundschulkindern erlaubt, mit Bild, Text und Ton animierte Geschichten zu erzählen.Bei diesem Projekt arbeiten die Schülerinnen und Schüler in Zweiergruppen. Je nach Klassengröße müssen einige Kinder alleine arbeiten, da insgesamt 15 Gruppen benötigt werden. Da es sich um eine arbeitsteilige Gruppenarbeit handelt, sollte man bei der Gestaltung nicht zu viele "Variablen" verwenden. Die Zeichnungen der Kinder werden schon sehr verschieden sein, deshalb sollte wenigstens die Stimme des Erzählers als "Konstante" bleiben. Falls einige Gruppen mit ihrer Arbeit am Computer früher fertig sind, können sie ein interaktives Puzzle oder ein Online-Spiel bearbeiten. Vorbereitung und Textarbeit Zunächst erfolgt die inhaltliche Erarbeitung des Märchens. Einen Gesamtbezug herzustellen ist wichtig, auch wenn später jedes Kind nur seine eigene Szene bearbeitet. Multimediale Umsetzung des Märchens Die von den Kindern mit ANI...PAINT? am Computer gestalteten Märchen-Szenen werden später von der Lehrkraft zu einem Gesamtprojekt zusammengefügt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen ein Märchen lesen und inhaltlich erfassen. ein Märchen mündlich nacherzählen. mit Stichwörtern und Skizzen ein multimediales Projekt planen. im Comic-Stil Geräusche und Effekte zeichnerisch darstellen. eine Märchenszene bildnerisch darstellen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das Programm ANI...PAINT? kennenlernen. mit ANI...PAINT? eine Märchenszene multimedial darstellen. Bilder am Computer malen. Texte und Töne einfügen. richtig abspeichern können. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das Projekt gemeinsam mit einem Partnerkind durchführen. mit anderen Gruppen inhaltliche Absprachen treffen. Thema Der Froschkönig - multimedial Autorin Brigitte Winkenbach Fächer Deutsch, Kunst, Musik Zielgruppe ab Klasse 3 Technische Voraussetzungen Computerraum mit einer ausreichenden Anzahl Computer und Kopfhörer Benötigte Software ANI...PAINT? , Audacity Systemvoraussetzungen Windows: 2000, XP Macintosh: Mac OS X ab Version 10.2 ANI...PAINT?-Demoversion Download auf den Seiten der Medienwerkstatt Mühlacker Verlaufsplanung Verlaufsplan "Froschkönig multimedial" Die Lehrerin oder der Lehrer muss vor Beginn des Unterrichtsprojekts mithilfe eines geeigneten Audioprogramms (zum Beispiel mit der Freeware Audacity ) den gesamten Text in Abschnitte zerlegen und als MP3-Dateien abgespeichern. Die ersten beiden Abschnitte können Sie als Beispiele herunterladen: Einführend werden die Schülerinnen und Schüler mit dem Märchen "Der Froschkönig" vertraut gemacht. Zunächst liest die Lehrkraft den Kindern das Märchen ganz oder teilweise vor. Die Kinder versammeln sich dazu im Stuhlkreis. Anschließend erhalten die Jungen und Mädchen ein Arbeitsblatt mit dem Märchentext zum selberlesen. Zusätzlich kann das Märchen per MP3-Datei, Audio-CD oder Kassette angehört werden. Textdurchdringung Zur inhaltliche Erarbeitung des Märchens beantworten die Mädchen und Jungen aus ihrer Erinnerung heraus grundlegende Fragen zum Text. Anschließend hört sich jedes Kind einzeln das Märchen erneut als Hörspiel am PC an. Hierfür empfiehlt es sich Köpfhörer zu verwenden, damit die anderen Schülerinnen und Schüler nicht gestört werden. Die Kinder erhalten dann noch einmal die Gelegenheit, ihre Antworten zu überprüfen und gegebenenfalls zu ändern. In eigenen Worten Im Anschluss sucht sich jedes Kind eine Partnerin oder einen Partner. Gegenseitig erzählen sich die Zweiergruppen nun abwechselnd das Märchen vom Froschkönig. Es ist wichtig, dass das Märchen inhaltlich völlig erschlossen wird. Auch wenn später jedes Kind nur seinen eigenen kleinen Abschnitt bearbeitet, muss der Gesamtbezug vorhanden sein. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten am Computer und lernen die grundlegenden Funktionen des Programms ANI...PAINT? kennen: Malen mit dem "Pinsel", Einfügen einer Tondatei, abspeichern (Abb. 1, bitte anklicken). Als ersten Malversuch malen sie den Froschkönig. Auch mit diesen wenigen Funktionen können schon sehr schöne Ergebnisse erzielt werden. Arbeitsblatt 3 dient zur Orientierung. Zur Vorbereitung der Projektarbeit am Computer müssen die Schülerinnen und Schüler zunächst in Gruppen aufgeteilt werden. Insgesamt werden für die einzelnen Szenen 15 Gruppen benötigt. Je nach Klassengröße müssen einige Kinder in Einzelarbeit arbeiten. Mit ANI...PAINT? wird später jede Gruppe einen Teil des Textes darstellen. Dazu müssen bestimmte Vorbereitungen und Absprachen getroffen werden. Sinnvoll ist es beispielsweise, die Konstanten von Personen und Gegenständen des Märchens festzulegen. So können diese wiedererkannt werden, auch wenn sie von verschiedenen Kinder gestaltet wurden. In arbeitsteiliger Gruppen, Partner- oder Einzelarbeit gestalten die Schülerinnen und Schüler nun ihre Szene mit ANI...PAINT? am Computer (Abb. 2). Sie stellen die einzelnen Abschnitte des Froschkönigs multimedial mit Bildern, Tönen und Szenenwechseln dar. Bezüglich der Anschlussszenen und der Szenenwechsel sprechen sie sich untereinander ab. Je nach Medienkompetenz der Mädchen und Jungen können schrittweise weitere Funktionen eingeführt werden. Schließlich speichern die Kinder ihre fertigen Projekte ab. Das richtige Abspeichern ist sehr wichtig, damit die Lehrkraft die Einzelprojekte später richtig zusammen fügen kann. Die Verwandlung des Frosches in einen Prinzen sollte besonders effektvoll sein. Diese Szene bietet besonders schöne Möglichkeiten der multimedialen Umsetzungen mit Farbe, Geräuschen und Effekten. Die Kinder können hier ihre Phantasie spielen lassen. Deshalb sollten alle Gruppen die Möglichkeit erhalten, diese Szene zu gestalten. Die beste wird später ausgewählt. Gruppen, die mit ihrer Arbeit am Computer früher fertig sind, können ein interaktives Puzzle oder ein Online-Spiel bearbeiten. Vorführung und Abstimmung Die Schülerinnen une Schüler berichten im Kreisgespräch über die Arbeit am Projekt. Anschließend werden die verschiedenen Verwandlungsszenen der Klasse vorgeführt, am Besten mit dem Beamer. Es wird darüber abgestimmt, welche der Szenen besonders gut gelungen ist und in das Gesamtprojekt einfließt. Zusammenführen der Einzelprojekte Die Lehrkraft muss später die gespeicherten Einzelszenen zu einem Gesamtprojekt zusammenfügen und dabei eventuell kleine Fehler beseitigen. Das fertige Projekt kann auf eine CD gebrannt und jedem Schulkind zur Verfügung gestellt werden. ANI...PAINT? liefert einen Player dazu, damit man das Projekt auch anschauen kann, ohne das Programm selbst installiert zu haben. Es besteht auch die Möglichkeit, mit ANI...PAINT? ein kleines Buch mit allen Bildern zu drucken.

  • Lesen und Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Digitalkamera im Unterricht mit geistig Behinderten

Unterrichtseinheit

Wer mit Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt "geistige Entwicklung" am Computer arbeitet, muss sich oft fragen lassen, ob nicht für diese Schülerschaft andere Inhalte wichtiger sind. Das hier beschriebene Lernangebot zum Umgang mit neuen Medien richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Abschlussstufe der Schule für geistig Behinderte.Diese Jugendlichen leben in einer Welt, die entscheidend durch neue Medien geprägt ist. Die Befähigung der Schülerinnen und Schüler, diese Medien zu nutzen, ist ein Schritt zum möglichst selbst bestimmten Leben in sozialer Integration und entspricht damit der Zielsetzung unserer Schulart. Darüber hinaus ermöglichen es neue Medien den Jugendlichen, bestimmte behinderungsbedingte Schwierigkeiten leichter zu überwinden. Handhabung der Digitalkamera und Herstellung der Computer-Anleitung Die Schülerinnen und Schüler kannten die Digitalkamera aus dem Schulalltag schon, dort allerdings aus Zusammenhängen, in denen Lehrkräfte sie zur Dokumentation von Schul- und Sportfesten oder ähnlichem benutzten. So hatten alle großes Interesse daran, die Kamera selbst bedienen zu lernen. Den dazu nötigen Ablauf (Kamerariemen umlegen, Diskette einlegen, Kamera einschalten, Objektivdeckel abnehmen, auslösen) erlernten die Jugendlichen schnell durch Nachahmung und Übung. Vorzüge der Digitalkamera Die Digitalkamera bietet gerade für Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung wesentliche Vorteile gegenüber einer herkömmlichen Kleinbildkamera. Mehrwert neuer Medien Durch den Umgang mit der Digitalkamera können Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt "geistige Entwicklung" sinnvoll an die Nutzung neuer Medien herangeführt werden. Computerbedienung nach eigener Anleitung In der selbst erstellten Bild-Anleitung ist jeder Arbeitsschritt auf einem Foto festgehalten. Der Gesamtablauf läßt sich in drei Teilziele gliedern. Leporello Die Anleitung in Form eines Leporellos ermöglicht die Nutzung der Bildfolge auf verschiedene Art und Weise. Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, möglichst selbstständig mit Kamera und Computer umzugehen. sich eine Bedienungsanleitung für den Computer erstellen, die der Lesefähigkeit angepasst ist. lernen, die Handlungsanleitung zur möglichst selbständigen Computerbedienung zu nutzen. Kamera und Computer als Werkzeug zur Kommunikationserweiterung nutzen. die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen im Umgang mit dem Computer erleben. Dies führt zur Erhöhung des Selbstwertgefühls. in gegenseitiger Hilfe das erworbene Wissen an ihre Mitschüler weitergeben. Das Sucherdisplay auf der Rückseite der Kamera ermöglicht die Auswahl des Bildausschnittes, ohne dass die Kamera ans Auge gehalten werden muss. Dadurch bleibt den Jugendlichen ihre Gleichgewichtskontrolle erhalten. Sie können besser Mitbewegungen vermeiden, die sonst beim Auslösen zum Verwackeln führen. Außerdem ist es bei dieser "körperfernen" Art zu fotografieren besser möglich, Unterstützung beim Festhalten des Apparats und der Korrektur des Bildausschnitts zu leisten und so der Schülerin oder dem Schüler Erfolgserlebnisse zu sichern. Durch die direkte Speicherung der Bilder auf der Diskette muss nicht erst ein Film "abfotografiert" werden, ehe man die Bilder ansehen kann. Es ist jederzeit möglich, die entstandenen Bilder am Computer zu betrachten, den Bedürfnissen entsprechend zu bearbeiten (zurechtzuschneiden) und besonders gelungene Bilder auszudrucken. Da Disketten preiswert sind und immer wieder formatiert und wiederverwendet werden können, stehen dem Ausprobieren des Mediums auch keine finanziellen Grenzen entgegen. Die Schülerinnen und Schüler erleben den Prozess vom Fotografieren bis zum Ausdruck des Fotos im Ganzen, ohne dass ein Fotogeschäft einen "unsichtbaren" Zwischenschritt übernimmt. Die digitalen Bilder können im Computer gespeichert und bearbeitet, später auch im Internet präsentiert oder per E-Mail verschickt werden. Die Schülerinnen und Schüler erleben bei verschiedenen Schulveranstaltungen, dass fotografiert wird und können schon wenig später die Fotos von allen auf dem Bildschirm im Foyer betrachten. Dadurch sind sie damit vertraut, dass man mittels eines Computers digitale Fotos vielen zugänglich machen kann. Um die Fotos betrachten und ausdrucken zu können, ist die Auseinandersetzung mit dem Computer als Werkzeug zur Bildbearbeitung notwendig. Die selbst gemachten Fotos können den Jugendlichen als Kommunikationsmittel und -grundlage oder als Hilfsmittel zum Abarbeiten einer Handlungsschrittfolge dienen. Dadurch wird die Kommunikationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler erheblich erweitert. Gegenüber herkömmlichen Kleinbildkameras bietet die Digitalkamera gerade für diese Schülerinnen und Schüler viele Vorteile Neue Medien bieten vielfältige Chancen, die kommunikativen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu erweitern: durch Kommunikation über selbst gemachte Fotos für Jugendliche, die sich nicht oder nicht verständlich lautsprachlich äußern können oder durch angepasste Möglichkeiten der Internet- und E-Mail-Nutzung. Mithilfe von Textverarbeitungsprogrammen mit Rechtschreibprüfung gelingt es viel leichter, lesbare Mitteilungen zu verfassen. Es ist beispielsweise einfacher, einen Buchstaben auf der Tastatur wiederzuerkennen, als ihn selbst aus dem Gedächtnis zu reproduzieren. Mit speziellen Programmen, die als Lern-Umgebung konzipiert sind, ist es möglich, zum Beispiel Baupläne zu entwerfen, ohne selbst mit Lineal und Dreieck exakt zeichnen können zu müssen. Da kein Jugendlicher der Klasse längere Texte sinnentnehmend lesen kann, lag es nahe, gemeinsam eine Bild-Anleitung herzustellen, für die jeder Schritt fotografiert wurde. Der Gesamtablauf lässt sich in drei Teilziele gliedern. Für jeden Bereich wurden die einzelnen Arbeitsschritte auf Fotos festgehalten. Die Strukturierung durch Farben sollte den Schülerinnen und Schülern helfen, einen für sie zu umfangreichen Vorgang in überschaubare Teile zu gliedern. Fotos zusammengehöriger Arbeitsschritte wurden mit der selben Farbe hinterlegt. Computer läuft Zu jedem Arbeitsschritt wurde ein Foto erstellt und in der dem Ablauf entsprechenden Reihenfolge sortiert. Alle Fotos, die mit dem Prozess verbunden sind, den Computer zu starten, wurden mit einem roten Rahmen hinterlegt. Erster Schritt: Stecker in die Steckdose Zweiter Schritt: Computer anstellen Ergebnis: Computer läuft Foto ansehen Alle Bilder, die in diesen Kontext gehören, wurden mit einem blauen Rahmen hinterlegt. Von "Maus klicken" über "Zeichen anklicken", "Diskette einschieben", "Bild öffnen" bis zu "Foto ansehen" wurden alle Teilziele dieser Handlungsanweisung anschaulich dargestellt. Drucken Die Fotos, die den Prozess des Druckens zeigen, wurden mit einem gelben Rahmen hinterlegt. Erster Schritt: Drucker anschalten Zweiter Schritt: Drucker anklicken Dritter Schritt: Drucken Zur Darstellung des Handlungsablaufs bietet sich als Form ein Leporello an, da so verschiedene Möglichkeiten bestehen, die Bildfolge zu sehen und zu benutzen. Bildquelle: Alle Bilder auf dieser Seite by Andrea Schenck Die Computer-Anleitung in Form eines Leporellos kann Seite für Seite wie ein Buch durchgeblättert werden. Jedes Teilziel mit seinen Unterschritten kann mit den dazugehörigen Fotos separat dargestellt werden. Die farbliche Kennzeichnung hilft bei der Orientierung. Das aufgeklappte Leporello zeigt den Handlungsablauf vom Anschalten des Computers bis zum ausgedruckten Foto. Das fertige Anleitungsbuch wird von den Schülerinnen und Schülern mit PCS-Piktogrammen (Picture Communication Symbols) für Fotografieren und Computer gekennzeichnet. Diese gemeinsame Arbeit an der eigenen Anleitung half den Schülerinnen und Schülern sehr beim Verständnis der Struktur des Arbeitsablaufes. Die Nutzung der Digitalkamera führte so zugleich zu einem sinnvollen Ergebnis, das durch den persönlichen Bezug der Herangehensweise den Möglichkeiten der geistig behinderten Schülerinnen und Schülern voll entsprach: Auf den Bildern ist nicht irgendein Computer zu sehen, sondern der aus unserem Klassenraum. Und noch Monate nach dem Fotografieren erkannten die Schülerinnen und Schüler wieder, zu wem die Hand gehört, die die Diskette einschiebt oder die Maus bewegt. Durch diese Nähe zum eigenen Erleben ist viel leichter einzusehen, dass der abgebildete Ablauf tatsächlich zum gewünschten Ergebnis führen wird - schließlich hat es offensichtlich schon einmal funktioniert.

  • Deutsch / Kunst
  • Sekundarstufe I, Primarstufe

Trau-Dich-Geschichten

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Trau-dich-Geschichten" soll Kindern helfen, ihre Ängste und Bedürfnisse zu artikulieren, damit sie für zukünftige Herausforderungen gewappnet sind. Es kann der Sprung vom Dreimeterbrett sein, oder ein Vortrag vor der gesamten Klasse: Jedes Kind steht gelegentlich vor der Situation, sich etwas Bestimmtes trauen zu wollen oder zu müssen. Oft sind es versteckte Befürchtungen oder sogar Ängste, die das verhindern.Mit diesem Unterrichtsprojekt soll den Kindern die Gelegenheit gegeben werden, diese Bedürfnisse auszusprechen um sie so in ihrer Persönlichkeit zu stärken. In einem Erzählkreis oder in einer Diskussionsrunde geben die Kinder ungern und selten ihre wahren Gefühle preis. Über die Homepage wird ein Raum geschaffen, in dem die Schülerinnen und Schüler sich ihre Wünsche von der Seele schreiben können. Die Kinder schreiben anonym oder unter einem Pseudonym Situationen auf, vor denen sie sich fürchten oder ängstigen.Das Internet bietet sich zur anonymen Veröffentlichung von Gefühlen und Erlebnissen unter einem Pseudonym an. Der erfundene Name schützt die Schülerinnen und Schüler vor Verspottungen und lässt sie ihre wahren Gefühle beschreiben. Diese Geschichten werden auf einer Homepage veröffentlicht und können dann überall gelesen und beantwortet werden. Dafür eignet sich der Homepage-Generator Primolo von Schulen ans Netz e. V. Mithilfe des Forummoduls lässt sich eine Kommunikationsmöglichkeit schaffen, um zu den Problemsituationen nun Hilfestellungen, eigene Erlebnisse und Erfahrungen mitzuteilen. So haben die Kinder die Möglichkeit zu erfahren, dass es anderen schon genauso ergangen ist, beziehungsweise wie sie diese die Situation gelöst haben. Die Bereitschaft zur Angst Hintergrundinformationen zum Umgang mit kindlichen Ängsten. Verlaufsplanung "Trau-Dich-Geschichten" Die Einheit besteht aus fünf Unterrichtssequenzen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen den Umgang mit dem Internet trainieren. eine einfache Internetseite mit Links erstellen. die geschriebenen Seiten gestalten. Webseiten mit Primolo aber auch mit einfachen Editoren, beispielsweise Netscape Composer erstellen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen eigene Gefühle in sinnvollen Sätzen aufschreiben. Geschichten lesen, sich darüber Gedanken machen und sich äußern. auf den anderen Rücksicht nehmen, sich in den anderen einfühlen. lernen, dass sie Angst haben können und dürfen. Hintergrundinformationen Die Angstbereitschaft ist von Kind zu Kind unterschiedlich ausgeprägt. Von den wichtigsten Bezugspersonen hat es für gewöhnlich gelernt, mit eigenen Ängsten umzugehen. Ganz entscheidend ist dabei das Vertrauen, das in das Kind gesetzt wurde. Angst ist lebenswichtig und gehört zu den elementaren Gefühlen des Menschen. Sie hilft dem Kind, sich vor Gefahren zu schützen und ein Gefühl für bestimmte Situationen zu erlangen. Angst kann sowohl auf eine Situation oder ein Erlebnis als auch auf Irreales zurückzuführen sein. Jedem sollte bewusst sein, dass man deshalb ein Kind zu nichts zwingen sollte. Die Angst kann dadurch vergrößert werden. Selbstständigkeit ist ein entscheidendes Ziel, das eben auch heißt, mit eigenen Ängsten umgehen zu können. Die Geschichte "Michael" bietet sich als Einführung an, da sich der Junge dem Druck von außen nicht beugt. Auch das kann eine Lösung von "Trau Dich" sein: Man soll in sich hineinhören und nicht alles riskieren. Es können auch besondere Anlässe oder Geschichten zum Einstieg herangezogen werden. Insbesondere die aktuell bei Kindern durch die Medien verstärkt aufkommmende Angst vor Krieg und Terror kann hier sinnvoll aufgegriffen werden. Lesen und erarbeiten der Geschichte "Michael" In der Geschichte "Michael" steigt Michael auf einen Sprungturm. Als er oben angekommen ist, wird ihm ganz mulmig. Er steigt wieder herunter. Eine ältere Frau lobt ihn deswegen. Die Geschichte wird unterbrochen, als Michael auf dem Sprungturm steht und es ihm ganz anders wird. Die Kinder können nun von ihren eigenen Erfahrungen erzählen, sich dazu äußern und Vorschläge bringen. Das Ende der Geschichte wird ebenfalls diskutiert. Es ist auch mutig, wieder herunterzusteigen! Entwurf einer eigenen "Trau-Dich"-Geschichte Jedes Kind überlegt sich ein Pseudonym, einen Phantasienamen. Damit wird vermieden, dass es von anderen ausgelacht oder bloßgestellt wird. In einer entspannten Atmosphäre werden die Kinder angeregt, eine Situation zu beschreiben, in der sie sich etwas nicht getraut haben. Manchen Kindern fällt das sehr schwer und sie schreiben eine Fantasiegeschichte auf. Auch das ist zulässig, da man auch hier das Kind nicht bloßstellen soll. Eintippen der geschriebenen Geschichten Im Rahmen der Wochenplan- oder Freiarbeit tippen die Kinder ihre Geschichten in den Computer. Das kann entweder online mit dem Homepage-Generator Primolo oder offline mit dem Textverarbeitungsprogramm oder dem Composer von Netscape erfolgen. Gestalten der geschriebenen Geschichte Farben und Zeichnungen ergänzen und verschönern die Geschichten. Ein Gästebuch wird eingerichtet. [Forum-Modul bei Primolo] Lesen der Geschichten und Kommentare Im Leseunterricht können nun die Antworten diskutiert und erweitert werden. Das ist ein ganz entscheidende Phase. Die Kinder sollen sich Gedanken zu den Geschichten der anderen machen und Antworten eintippen. Schnell merken sie, dass es nicht angebracht ist, etwas Unpassendes zu schreiben. Zu ihren Ängsten sollen ja auch sinnvolle Antworten kommen.Durch die Vernetzung ist es eben nun möglich, Antworten von fremden Kindern zu bekommen, die so etwas auch schon einmal empfunden haben. Das stärkt das Selbstbewusstsein: Auch andere haben solche Ängste. Literaturhinweis Klar, trau ich mich das! - Die schönsten Mutgeschichten zum Selberlesen Mut braucht man ziemlich häufig. Ob nun lästige Bettgespenster verscheucht werden sollen, ein ängstlicher Kater vom Dach gerettet werden muss oder eine Mutprobe für kleine Angsthasen ansteht ­ in diesen Geschichten geht es um Situationen, in denen man sich überwinden muss. Und das ist oft gar nicht so schwer, wie es aussieht... Die fünf Mutgeschichten eignen sich durch die große Schrift, die zahlreichen Bilder und die Kapiteleinteilung besonders gut zum Selberlesen. Ab etwa 7 Jahren. Verlag: Loewe Verlag ISBN: 3-7855-4574-6 Preis: EUR 10,00

  • Ich und meine Welt
  • Primarstufe