Unterrichtsmaterialien zum Thema "Primarschule"

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Von den Anfängen der Stadt München

Unterrichtseinheit

Dieses fächerübergreifende Unterrichtsprojekt zur Stadtgeschichte Münchens verbindet die theoretische Vermittlung historischer Ereignisse mit Exkursionen zu Originalschauplätzen. Das Internet dient den Schülerinnen und Schülern als Rechercheinstrument. Mit einer interaktiven Übungseinheit wird der gesamte Stoff wiederholt und gefestigt.In dieser Unterrichtseinheit über die Anfänge der Stadt München erwerben die Schülerinnen und Schüler ausgewähltes grundlegendes Wissen über die Menschen und ihr Leben in der Vergangenheit. Sie recherchieren gezielt im Internet, bearbeiten Texte und Arbeitsblätter und unternehmen Unterrichtsgänge zu außerschulischen Lernorten. Im Rahmen einer Stadtrallye erfahren die Kinder zahlreiche Geschichten, Sagen und Legenden aus früherer Zeit, die es ihnen ermöglichen, sich in das mittelalterliche Leben der Stadt einzufühlen. Zum Abschluss des Unterrichtsprojekts wird das Gelernte mittels interaktiver Hot-Potatoes-Übungen - verschiedenen Quiz, Lückentexten und Kreuzworträtseln - überprüft und gefestigt.Im Fach Heimat- und Sachunterricht sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, sich die Welt, in der sie leben, zu erschließen. Dazu greift der Lehrplan Themenbereiche aus der Lebenswirklichkeit der Kinder auf, wie etwa Orientierung in Zeit und Raum. Dieser Themenbereich wird aus der Perspektive der Lernfelder "Zeit und Geschichte" und "Heimat und Welt" bearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit wichtigen Ereignissen ihrer Regionalgeschichte befassen und die Orientierung mit der Karte lernen. Durch Kennen- und Schätzen lernen heimatlicher Kultur soll zudem ein Bezug zur Heimat aufgebaut werden. Unterrichtsmethode und Hintergrundinformationen Hier finden Sie einige grundsätzliche Anmerkungen zur Unterrichtsmethode und Hintergrundinformationen zur Durchführung des Projekts. Die Vorgeschichte Mittels Internetrecherche informieren sich die Schülerinnen und Schüler über die ersten bajuwarischen Siedler. Eine Exkursion führt zum "Bajuwarenhof". Die Anfänge Die Schulkinder erfahren wesentliche Fakten über die Anfänge der Stadt München. Das Gelernte überprüfen sie mit interaktiven Lückentexten und Quizfragen. Die Stadtgründung Im Internet recherchieren die Mädchen und Jungen zur Stadtgründung Münchens und lösen online einen historischen Kriminalfall. Die Entwicklung der Stadt Mit einer interaktiven Übungseinheit wird der gesamte Stoff wiederholt und gefestigt. Den krönenden Abschluss des Unterrichtsprojekts bildet eine Stadtrallye. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erreichen in den Fächern Heimat- und Sachunterricht und Deutsch Fächerspezifische Lernziele . Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet nach Informationen über die Bajuwaren. recherchieren im Internet nach Informationen über die Stadt München im Mittelalter. entnehmen aus verschiedenen Quellen (Texte, Bilder et cetera) gezielt Informationen. vergleichen verschiedene Karten (Stadtpläne) miteinander und ziehen daraus Schlussfolgerungen. festigen den Umgang mit dem Computer. bearbeiten verschiedene interaktive Übungen (Hot Potatoes) am Computer selbstständig. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen mit anderen. arbeiten mit Partnern zusammen. helfen sich gegenseitig. Die Schülerinnen und Schüler denken sich in das mittelalterliche Leben hinein und fühlen sich in die damalige Zeit ein. nutzen unterschiedliche Informationsquellen. entnehmen aus Quellentexten Informationen. werten Texte und Grafiken aus. erweitern ihre Kenntnisse in der räumlichen Orientierung. arbeiten mit Skizzen und Plänen. lesen verschiedene Geschichten und Legenden. unterstreichen wichtige Stichworte in einem Text. berichten anhand der Stichworte über das Gelesene. beantworten Fragen zu Internettexten. vervollständigen einen interaktiven Lückentext. spielen ein erfundenes historisches Gespräch. malen und zeichnen passende Bilder. erstellen eine einfache Zeitleiste. orientieren sich anhand eines Arbeitsbogens (Stadtrallye) selbstständig in einem Raum. verstehen geschichtliche Zusammenhänge. lernen ihre Heimatregion besser kennen. werden in ihrem aktiven Lernen gefördert . in ihrem aktiven Lernen gefördert werden. Kind- und sachgerecht In der Unterrichtseinheit über die Anfänge der Stadt München erwerben die Schülerinnen und Schüler ausgewähltes grundlegendes Wissen über die Lebensumstände der Menschen im Frühmittelalter. Der Unterricht muss sowohl kind- als auch sachorientiert sein: Das Begreifen geschichtlicher Zusammenhänge kann nur durch angemessene Elementarisierung der Inhalte angebahnt werden. Mitfühlen, Staunen und Erkunden wollen werden berücksichtigt, Erleben, Erfahren und Handeln stehen im Mittelpunkt. Aktives Lernen Eine methodisch sachgemäße Vorgehensweise ist unerlässlich, wenn geschichtliche Strukturen aufgezeigt werden und erste fachliche Bezüge durch Vermittlung entsprechender Arbeitsweisen hergestellt werden. Die Unterrichtsmethoden sollen das aktive Lernen der Kinder fördern, also die selbsttätige Auseinandersetzung mit den Inhalten. Originale Begegnungen und Unterrichtsgänge zu außerschulischen Lernorten gehören bei geschichtlichen Themengebieten unabdingbar dazu und werden auch bei der vorgestellten Unterrichtseinheit durchgeführt. Unsere Gemeinde Das Unterrichtsprojekt zur Geschichte der Stadt München wurde an der Silva-Grundschule Heimstetten in Kirchheim bei München durchgeführt. Die Gemeinde Kirchheim befindet sich im Osten der Stadt München. Mit der S-Bahn ist man in knapp 20 Minuten am Marienplatz, dem Mittelpunkt der Stadt. Im Heimat- und Sachunterricht der dritten Klasse wird an unserer Schule die Ortsgeschichte der Gemeinde Kirchheim behandelt. Dabei zeigt ein Besuch in der Archäologischen Staatssammlung zahlreiche Ausgrabungsfunde aus der Kelten-, Bajuwaren- und Römerzeit unseres gemeindlichen Siedlungsgebietes. Geschichte erleben Einige ausgewählte Funde, die erst in jüngster Vergangenheit bei Bauarbeiten geborgen werden konnten, sind in der Aula unserer Schule in einer Dauerausstellung ständig gegenwärtig. Ein Besuch des örtlichen "Bajuwarenhofs" veranschaulicht das Leben in längst vergangenen Zeiten. Im Heimat- und Sachunterricht der vierten Klasse wird die Regionalgeschichte der näheren Umgebung, in unserem Fall der Landeshauptstadt München, in Ausschnitten erarbeitet und unter verschiedenen Aspekten betrachtet. 2008 feierte München sein 850. Jubiläum. Die Schülerinnen und Schüler machen mit ihrer Lehrkraft einen Ausflug in Stadteile von München, an deren Stelle sich früher ehemalige bajuwarische Siedlungen befanden. Interaktiver Stadtplan vom heutigen München Bei München.de finden die Schulkinder einen Stadtplan, den sie für den Unterrichtsgang und die Bearbeitung von Arbeitsblatt 3 benötigen. Eine kleine bajuwarische Geschichte Mittels einer Internetrecherche auf der Homepage der Archäologischen Staatssammlung München informieren die Kinder sich über das Leben der Bajuwaren vor 1500 Jahren. In arbeitsteiliger Gruppenarbeit notieren sie Stichpunkte, berichten über das Gelesene und bearbeiten das Arbeitsblatt "So lebten die Bajuwaren". Stände der Bajuwaren Ein bajuwarisches Gehöft Kleidung der Bajuwaren Die Bajuwaren - ein Volk geschickter Handwerker Religion der Bajuwaren Um einen realistischen Eindruck des Lebens in Bayern vor circa 1400 Jahren zu erhalten, unternimmt die Schulklasse eine Exkursion zum Bajuwarenhof in Kirchheim bei München. Hierbei handelt es sich um den Nachbau eines frühmittelalterlichen bajuwarischen Gehöftes. Die Kinder erhalten eine Führung durch einen Archäologen. Die Schulklasse besucht Gina Gonsiors Figurentheater, um sich das Theaterstück "Am Anfang war die Isar" anzusehen. Dieses schildert die Ereignisse, die sich rund um die Stadtgründung von München rankten. Abb. 2 (Platzhalter bitte anklicken) zeigt eine Szene aus der Vorstellung mit Herzog Heinrich "dem Löwen". Auf der Internetseite des Kinderportals München machen sich die Schülerinnen und Schüler in arbeitsteiliger Gruppenarbeit mit verschiedenen Bildergeschichten rund um die Stadtgründung Münchens vertraut. Im Anschluss berichten sie über die Ergebnisse. Außerdem lösen sie in Partnerarbeit online das Rätsel "Ein historischer Kriminalfall" (Abb. 3, Platzhalter bitte anklicken). Festigung des Gelernten Mit den interaktiven Hot-Potatoes-Übungen zu diesem Unterrichtsprojekt (Abb. 4, Platzhalter bitte anklicken) reflektieren die Schülerinnen und Schüler in Partnerarbeit ihre Erlebnisse und überprüfen ihren Lernerfolg. Der gesamte Stoff wird mittels interaktiven Rätseln, Quizfragen und Lückentexten wiederholt und gefestigt. Bilderquiz: Was ist auf den Fotos zu sehen? Lückentext: Woher hat München seinen Namen? Stadtgründungsquiz zum Theaterstück "Am Anfang war die Isar" Lückentext: Die erste Stadtmauer Lückentext: Die zweite Stadtmauer Kreuzworträtsel zur Münchner Stadtgeschichte Die Altstadt Münchens ist voll von Zeugnissen der Vergangenheit. Im Rahmen der Stadtrallye gehen die Kinder den Verlauf des ersten Mauerrings (Länge circa 1,3 Kilometer) ab und erfahren eine Menge an Geschichten, Sagen und Legenden aus früherer Zeit, so dass sie sich gut in das mittelalterliche Leben der Stadt einfühlen können.

  • Früher und Heute
  • Primarstufe

The Gruffalo: vom Storybook zum Theaterstück

Unterrichtseinheit

In diesem handlungsorientiertem Unterrichtsprojekt zum englischen Kinderbuch "The Gruffalo" von Julia Donaldson und Axel Scheffler erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Lektüre rund um den Grüffelo durch intensive Textarbeit, das Hörspiel und schließlich durch eine Aufführung des Theaterstücks.Handlungsorientierter Unterricht macht den Schülerinnen und Schülern nicht nur Spaß, sondern vertieft auch das Verständnis für den Lernstoff und sichert den langfristigen Lernerfolg. In Projekten mit spielerischem Charakter machen die Kinder "ganz nebenbei" enorme Fortschritte, ohne die Situation als Lernsituation zu empfinden. Analytisches Hören fördert Lernerfolge In diesem Zeitraum haben die Kinder ihr Hör- und Leseverstehen geschult, Sicherheit bei Aussprache und Intonation gewonnen, grundlegende Strukturen und Redemittel der englischen Sprache kennen gelernt und eingeübt und den Mut zum Sprechen entwickelt. Dabei haben auch digitale Medien eine Rolle gespielt. Zum Einsatz kamen ein Minidisc-Player zur Erarbeitung und Aufnahme des Hörspiels in Kombination mit einem Computerprogramm (Audacity). Mithilfe dieser auditiven Medien konnten die Kinder ihre Aussprache selbst kontrollieren und verbessern, wobei das analytische Hören entscheidend zum Lernerfolg beitrug. Videoaufnahmen dienten bei den Theaterproben als Reflexionsgrundlage und schließlich zusammen mit Digitalfotografien als Dokumentationsmöglichkeit.Die Einstudierung und Aufführung eines Theaterstücks in einer Fremdsprache ist für Grundschulkinder eine große Herausforderung. Wichtig ist, dass die Vorlage sorgsam gewählt wird und dass die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt an die Aufgaben herangeführt werden. Nur so ist gewährleistet, dass die Kinder sich in jeder Phase des Projekts aktiv und handelnd ins Unterrichtsgeschehen einbringen können. Erarbeitung des Storybooks Nach der intensiven Beschäftigung mit einer ansprechenden, altersgerechten Vorlage erstellen die Kinder eigene Storybooks. Hörspiel und Theaterstück Mit neuen Formen der Textarbeit und handlungsorientiertem Lernen lassen sich auch passivere Schülerinnen und Schüler motivieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre rezeptiven Sprachkenntnisse. rezipieren einzelne Passagen der Geschichte. üben Aussprache und Intonation intensiv. lernen grundlegende Strukturen und Redemittel kennen (begrüßen und verabschieden, sich vorstellen, benennen und beschreiben, Auskunft einholen, sich bedanken und höflich ablehnen). übernehmen einige Konstruktionen in den aktiven Sprachgebrauch, indem sie handlungsorientiert mit der Sprache umgehen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien. werden sich der Nutzung digitaler Medien bewusst. gewinnen Kenntnisse über wesentliche Gestaltungsmittel. Übergreifende Ziele Die Schülerinnen und Schüler lernen, mit ihrer Stimme verschiedene Charaktere und Stimmungen auszudrücken. setzen eine Geschichte szenisch um. erwerben und stärken Schlüsselqualifikationen, wie zum Beispiel Einsatzbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsbereitschaft, Teamfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft und Kritikfähigkeit. Die Geschichte sollte authentisch und interessant genug sein, um die Motivation der Kinder über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten, darf die Schülerinnen und Schüler jedoch sprachlich nicht überfordern. Dies ist beim "Gruffalo" gegeben. Inhaltlich ist die Geschichte für Zehn- bis Elfjährige angemessen. Mit der Hauptfigur, einer cleveren Maus, können sich die Kinder gut identifizieren. Die Vorlesezeit von etwa sieben Minuten überschreitet auch die Konzentrationsspanne der Kinder nicht. Der szenische Ablauf der kleinen Erzählung - verschiedene kurze Begegnungen der Maus mit anderen Tieren - kommt einer schrittweise Erarbeitung des Textes und der Realisierung auf der Bühne sehr entgegen. Im Wald trifft die Maus nacheinander einen Fuchs, eine Eule und eine Schlange. Jeder von ihnen will die Maus zu einem gemeinsamen Essen in seine Behausung einladen - allerdings mit dem Hintergedanken, den Gast selbst zu verspeisen. Die schlaue Maus lehnt immer wieder dankend ab und behauptet, mit ihrem Freund, dem Gruffalo, verabredet zu sein. Der Gruffalo ist ein Geschöpf ihrer Fantasie, den sie zunehmend unheimlicher und furchteinflößender schildert. Mit diesem Trick schlägt sie ihre Feinde in die Flucht. Die Maus triumphiert - bis der Gruffalo tatsächlich auftritt. Auch er hat Appetit auf die Maus. Als sie ihm aber bei einem gemeinsamen Spaziergang beweist, dass sie die furchteinflößendste Gestalt des Waldes ist, vor der alle Tiere davon laufen (in Wahrheit fliehen sie natürlich vor dem Gruffalo!), ergreift der Gruffalo ebenfalls die Flucht Zum Auftakt des Projekts wird die Figur des Gruffalo eingeführt. Dies kann anhand eines Schattenspiels, der einzelnen Körperteile oder mit dem Gruffalo-Song geschehen. Anschließend wird die Geschichte in mehreren Unterrichtsstunden durch Vorlesen, Nachsprechen und Lesen Seite für Seite erarbeitet. Der Fortgang der Story kann den Kindern jeweils als Figurentheater mit Tierfiguren nahe gebracht werden. Der Wortlaut des Textes lässt sich gut in Form des "Bilderbuchkinos" vermitteln. Dabei projiziert die Lehrkraft die Bilder aus dem Buch an die Wand und liest den dazu gehörigen Text vor, der für die Schülerinnen und Schüler aber noch nicht sichtbar ist. Auch einzelne Bildelemente können anfangs verdeckt sein und passend zur Erzählung aufgedeckt werden. Gleichzeitig werden die neuen Vokabeln eingeführt und gefestigt: Wortkarten mit den unbekannten Wörtern werden nach ihrem Auftauchen im Text an die Tafel geheftet. Die Kinder sprechen die Wörter nach, erkennen sie im gesprochenen Text wieder und lernen ihr Schriftbild kennen. Zum Abschluss liest der Lehrende den Text zeilenweise vor, die Schülerinnen und Schüler sprechen ihn nach. Mehr und mehr sind die Kinder in der Lage die gesamte Geschichte mitzulesen und mit verteilten Rollen zu sprechen. Nach der gründlichen Auseinandersetzung mit dem Text fällt die Erarbeitung der Storybooks nicht mehr schwer. Dies geschieht ebenfalls Seite für Seite jeweils im Anschluss an die Erarbeitung der Textabschnitte. Die einzelnen Seiten habe ich so weit vorbereitet, dass die Kinder den Bildern nur noch die Texte (in Sprechblasen) zuordnen mussten. Der Text des Storybooks bildet die Grundlage für das Hörspiel und kann wortwörtlich übernommen werden. Aussprache und Intonation Mit dem Hörspiel wird die intensive inhaltliche und sprachliche Vorarbeit weiter vertieft, wobei der Schwerpunkt hier auf der korrekten Aussprache und dem freien Sprechen liegt. Aussprache und Intonation übernehmen die Kinder von der Lehrkraft. In der Anfangsphase ist intensive Fehlerkorrektur wichtig, damit sich keine Aussprachefehler einschleichen. Rollenverteilung Wenn alle Kinder einigermaßen textsicher sind, werden die Rollen verteilt. Kinder, die keine Rolle übernehmen, singen den Gruffalo-Song, sorgen für die Geräuschkulisse oder sind für die Aufnahmetechnik zuständig. Es bietet sich an, einzelne Szenen musikalisch zu untermalen (beispielsweise Trommeln zum Spannungsaufbau). Diese Elemente können später auch im Theaterstück eingesetzt werden. Die Produktion des Hörspiels gibt den Schülerinnen und Schülern die nötige Sicherheit im Umgang mit der fremden Sprache und den Mut, sich später auch auf die Bühne zu wagen. Bei den Hörspielproben werden Audioaufnahmen gemacht, mit denen die Kinder ihre Aussprache kontrollieren. Hier können Soundaufnahmen am PC zum Einsatz kommen. Die Aufnahme erfolgt mit einem Minidisk-Player, darauf folgt die Soundbearbeitung am Computer, beispielsweise mit dem Programm Audacity (Zusatzinformationen auf der Startseite) Das fertige Hörspiel wird am Computer vervielfältigt und auf CDs an die Kinder verteilt. Einen Hörspiel-Ausschnitt finden Sie als Download auf der Startseite dieses Unterrichtsprojekts. Den Worten folgen Taten Zunächst bemühen wir uns darum, den Sprechtext schauspielerisch umzusetzen, indem wir die Sprache mit Handlungen, Gestik und Mimik unterstreichen oder ausschmücken. So wird der Text gedeutet und die Geschichte Szene für Szene entschlüsselt. Dabei sollte immer wieder auf die Beibehaltung der korrekten Aussprache geachtet werden. Die Inszenierung: Teamwork in progress Zu den Vorarbeiten gehören gemeinsame Überlegungen und Entscheidungen bezüglich Kulisse, Requisiten und Kostümen. Dabei wird auch geklärt, welche Accessoires von den Kindern mitgebracht werden können und was in der Schule erstellt werden muss. Hier kann fächerübergreifender Unterricht anknüpfen, indem beispielsweise Kulissen und Einladungen im Kunst- oder Deutschunterricht erstellt werden. Das Agieren der Schülerinnen und Schüler, die tragende Rollen übernommen haben, wird von den anderen Kindern durch aufmerksames und kritisches Zuschauen und Zuhören begleitet. Immer wieder finden Unterbrechungen statt, um das Gespielte zu reflektieren und Verbesserungsvorschläge anzubringen. Der Lehrende hat in diesem Prozess eher beratenden Charakter. Hier kommt auch die Kamera zum Einsatz, indem einzelne Szenen gefilmt und besprochen werden. Dies sichert nochmals Verstehen und Aussprache und verbessert das Agieren auf der Bühne. Die Kinder können an den Filmarbeiten aktiv beteiligt werden und den Lernfortschritt dokumentieren. Damit jeder Schüler die Möglichkeit hat, sich in beiden Bereichen - Medienkompetenz und Sprachkompetenz - weiterzuentwickeln, werden die Rollen doppelt besetzt. Fazit Einige Kinder, die sich im herkömmlichen Unterricht eher passiv verhalten, nutzten das Theaterstück als Gelegenheit, sich aktiv einzubringen. Diese Kinder konnten die Inhalte besser durchdringen, indem sie sie nicht nur gedanklich nachvollzogen, sondern handelnd damit umgingen. Im Prozess des Inszenierens wuchs ihr Textverständnis - entweder nach und nach oder in Form spontaner Einsichten. Äußerungen verbaler und nonverbaler Art signalisierten, dass sie die Geschichte immer besser begriffen. Das traf nicht nur auf die Akteure zu, sondern auch auf Kinder, die in der Inszenierungsphase begleitend und beratend tätig waren.

  • Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Das Vamperl

Unterrichtseinheit

Mit dieser Unterrichtseinheit zu dem Buch "Das Vamperl" von Renate Welsh trainieren die Kinder ihre schriftliche und sprachliche Kompetenz sowie allgemeine Fähigkeiten am Computer.Das Buch von Renate Welsh handelt von einer älteren Dame. Nachdem sie von einem Kuraufenthalt heimkehrt, findet sie plötzlich einen kleinen Vampir in ihrer Wohnung vor und erlebt mit ihm viele lustige und spannende Geschichten. Neben literarischen Aspekten geht es in dieser Unterrichtseinheit um die Förderung der sprachlichen Kompetenz. Besonders die Groß- und Kleinschreibung wird geübt. Das Buch bietet über den Deutschunterricht hinaus viel Spielraum für den fächerübergreifenden Unterricht zu den Themen Mensch, Natur und Kultur.Beim Lesen und beim Umgang mit Texten und Medien können die Schülerinnen und Schüler Vermutungen über den weiteren Fortgang eines Textes äußern, Fragen zu Texten beantworten und gezielt Informationen in Texten finden. Sie können einfache Arbeitsanweisungen selbstständig lesen, verstehen und umsetzen. Hinzu kommt der ästhetische und kreative Umgang mit verschiedenen Texten und die Benennung relevanter Details aus der Biografie einer Autorin/eines Autors. Sie lernen die möglichen Wege kennen, wie sie diese Informationen einholen können. Im Schriftbereich können die Kinder selbstständig Texte verfassen, selbst geschriebene Texte mithilfe einer Vorlage kontrollieren und korrigieren sowie die Großschreibung von Nomen anwenden. Die Erarbeitung einer Ganzschrift unter Einbeziehung der neuen Medien ist ein geeignetes Instrument, diese Kompetenzen zu erreichen und zu festigen. Der Unterrichtsverlauf Elf exemplarisch dargestellte Unterrichtsstunden geben Anregungen für die Recherche im Internet und zum Lernen an Stationen. Linktipps für den fächerübergreifenden Unterricht Ob Bastelanleitungen für Fingerpuppen oder Informationen zur Biologie der faszinierenden Säuger: Anregungen zum Thema "Fledermäuse" finden Sie hier. Arbeitsmaterial Hier finden Sie alle Arbeitsblätter einzeln und in einem ZIP-Archiv als Word-Dokumente zur eigenen Weiterbearbeitung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, Inhalte frei nachzuerzählen. üben, den Text oder Teile des Textes selbständig zu erlesen. ihre Lesetechnik und den Lesefluss verbessern. im Sinn erfassenden Lesen gefördert werden. die Großschreibung von Substantiven beherrschen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, sich über ein Thema (zum Beispiel Fledermäuse) unter angegebenen Internetseiten zu informieren und die wesentlichen Inhalte herauszufiltern. eine Internetrecherche durchführen können. einen Text in Form eines Word-Dokuments am PC schreiben können. Titel Das Vamperl Autorin Welsh, Renate; Zeichnungen von Heribert Schulmeyer Verlag Deutscher Taschenbuchverlag Erscheinungsjahr München 2004 ISBN 3-423-07562-7 Preis: 5,50 € 1. Stunde Der Einstieg in die Unterrichtseinheit "Das Vamperl" erfolgt über einen Stuhlkreis, den die Klasse rund um ein Schmuckkästchen, oder alternativ eine Zigarrenkiste bildet. Die Lehrkraft hat vorher eine gebastelte Vamperlfigur hineingelegt. Die Schülerinnen und Schüler stellen nun Mutmaßungen an, was in dem Kästchen sein könnte. Anschließend darf ein Kind in die Kiste sehen und den anderen Kindern beschreiben, was darin zu finden ist. Die Kiste wird geöffnet und alle Kinder haben die Möglichkeit sich über den Inhalt zu äußern. Dann wird ihnen das neue Buch und anhand des Titelbilds das "richtige" Vamperl gezeigt. Während die Kinder im Stuhlkreis sitzen bleiben, liest die Lehrkraft das erste Kapitel des Buchs vor. Alternativ kann eine Hörspielkassette eingesetzt werden. 2. Stunde Die Schülerinnen und Schüler sammeln mithilfe des Internets Informationen zum Thema "Fledermäuse" und nutzen für Kinder geeignete Suchmaschinen, beispielsweise die Blinde Kuh . Weitere Informationen zu den kleinen Säugern bietet die Seite: Die Fledermaus . In Form eines Lückentextes werten die Kinder die Seite aus. Der Text wird anschließend im Klassengespräch gemeinsam korrigiert und die Kinder berichten über ihre Eindrücke und Erlebnisse bei der Internetrecherche. Bei der Gestaltung der Arbeitsblätter wurde davon ausgegangen, dass die Schülerinnen und Schüler bereits erste Erfahrungen mit dem Computer und dem Internet gesammelt haben. Auf detaillierte Erklärungen beispielsweise das Starten des Computer oder das Eingeben einer Internetadresse wurde verzichtet. Ist die Klasse mit diesen Funktionen noch nicht vertraut, muss die Lehrkraft im Vorfeld entsprechende Erklärungen und Vorbereitungsarbeiten leisten. 3. Stunde Die Lehrkraft bietet den Kindern Arbeitsblätter in Form einer Lerntheke an, so dass die Schülerinnen und Schüler die Aufgaben selbstständig bearbeiten können. Anhand von Lösungsblättern führen sie idealerweise eine Selbstkontrolle ihrer Ergebnisse durch. Ist dies in der Klasse nicht sinnvoll, kann die Kontrolle gemeinsam stattfinden. Werden die Aufgaben nicht vollständig bewältigt, können sie als Hausaufgabe fertig gestellt, beziehungsweise in der 6. Stunde der Unterrichtseinheit vervollständigt werden. 4. Stunde Die Arbeitsblätter zum Thema Groß/Kleinschreibung werden in Form von Stationen angeboten und durch Selbstkontrolle können die Kinder ihre Ergebnisse überprüfen. Sollten die Übungen mehr Zeit in Anspruch nehmen, können sie als Hausaufgabe fertig gestellt beziehungsweise in der 6. Stunde vervollständigt werden. Je nach Stand der Klasse wird das Vamperldiktat auf verschiedene Weise geübt (siehe Arbeitsblatt). Es bietet sich an, das Diktat zu teilen und verschiedene Übungsformen in mehreren Stationen durchzuführen. 5. Stunde Im Rahmen dieser Lesestunde erarbeiten die Schülerinnen und Schüler zwei Kapitel des Buches. Sie lesen im Klassenverband und besprechen anschließend die Inhalte. Gegebenenfalls können Passagen von einer Hörspielkassette vorgespielt werden. 6. Stunde In dieser Lerneinheit wird die Lerntheke aus der dritten und vierten Unterrichtsstunde fortgeführt und durch eine Internetrecherche zu der Autorin Renate Welsh erweitert. Der Computer im Klassenzimmer bildet eine Arbeitsstation, an der nach vorheriger Absprache die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen die Recherche durchführen, während sich die restliche Klasse mit den Arbeitsblättern befasst. Steht ein Computerraum zur Verfügung, so kann die gesamte Klasse die Internetrecherche gleichzeitig durchführen und anschließend an der Lerntheke weiterarbeiten. 7. Stunde Die Lesestunde gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich den Text weiter zu erschließen. 8. Stunde Die Kinder basteln das Vamperl-Spiel: die Kärtchen mit Fragen zum Text (Kapitel 1-10) werden ausgeschnitten und können zur besseren Haltbarkeit foliert werden. Jeweils vier Schülerinnen und Schüler spielen in einer Gruppe zusammen. 9. Stunde Den Inhalt des Buchs zu wiederholen und die Schlüsselszenen sowie den linearen Ablauf zu erfassen, ist Ziel dieser Unterrichtsstunde. Die Schülerinnen und Schüler finden anhand der Anleitung aus dem Internet selbstständig heraus, wie das Pocketstorybook gefaltet werden muss. Für die Zuordnung der Seiten ist es wichtig, das Buch erst zu falten und dann zu bemalen beziehungsweise zu beschriften. Die Kinder sollen ihre Bilder mit mindestens einem Satz pro Seite kommentieren. Eventuell muss die Pocketstory zu Hause vervollständigt werden. 10. Stunde Das offene Ende der Geschichte verlockt zum Weiterschreiben. Die Kinder arbeiten alleine oder in kleinen Gruppen und können bei dieser Gelegenheit die Funktion der Rechtschreibkontrolle kennen lernen. Die fertigen Ergebnisse werden ausgedruckt und wenn möglich als kleine Sammlung für alle kopiert. Die beste Version wird prämiert. 11. Stunde Soll ein Test die Unterrichtsreihe abschließen, so bietet sich das geübte Diktat aus der vierten Unterrichtsstunde an. Die Zusatzarbeitsblätter können je nach Bedarf während der gesamten Unterrichtseinheit eingesetzt werden. Arbeitsmaterial komplett im DOC- Format

  • Lesen und Schreiben
  • Primarstufe

Ein Kinderreiseführer für unsere Heimatregion

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit erstellen die Schülerinnen und Schüler einen Kinderreiseführer zu ihrer Heimatregion. Sie erwerben dabei grundlegende Kenntnisse in den Fachgebieten Deutsch, Sachunterricht und Medienkompetenz."Mir ist langweilig!" lautet eine gängige Kinderklage. In unserer Event- und Mediengesellschaft, die für permanente Unterhaltung sorgt, können viele Kinder mit ihrer Freizeit nichts mehr anfangen. Nicht umsonst steht in etlichen Bundesländern das Thema Freizeitgestaltung im Lehrplan. In der vorliegenden Unterrichtseinheit erstellen Schülerinnen und Schüler einen lokalen Reiseführer. Die Kinder sammeln Ideen für Wochenendausflüge oder Nachmittagsunternehmungen, die sie alleine oder mit den Eltern realisieren können. Dabei bekommen sie nicht nur Zugang zu ihrer heimischen Umgebung und deren Angeboten, sondern erwerben auch wichtiges Basiswissen. Im Rahmen des Projekts wird der Umgang mit den modernen Kommunikationsmedien geschult, die Beschaffung und Auswertung von Informationen geübt sowie das mündliche und schriftliche Ausdrucksvermögen gefördert.Für die Recherche nutzen die Kinder unterschiedliche Quellen: Sie befragen Oma und Opa, durchforsten das Internet, schreiben E-Mails und führen Telefongespräche. Anschließend werten sie die Informationen aus, sammeln Stichpunkte, formulieren formale Briefe, verfassen lebendige Erlebnisberichte und präsentieren ihre Ergebnisse. Um einen erfolgreichen Verlauf und Abschluss des Projektes zu gewährleisten, müssen die Kinder gezielt zu Informationen hingelenkt und mit konkreten Aufgabenstellungen von einem Arbeitsschritt zum nächsten geführt werden. Je nach Klassenstufe sind dafür umfassende Vorbereitungen und Vorarbeiten der Lehrkraft nötig. Entsprechend groß ist jedoch auch das Erfolgserlebnis. Die Texte und Bilder des Reiseführers stammen ausschließlich von den Kindern. Die Unterrichtsphasen Überblick und Einstieg Die Schülerinnen und Schüler werden in das Projektthema eingeführt und in gelenkten Einzelschritten bis zur Realisierung begleitet. Recherchen Anhand professioneller Werbeprospekte aus gängigen Urlaubsregionen machen sich die Kinder bewusst, wie touristisches Informationsmaterial gestaltet ist. Interviews, Befragungen (fakultativ) Mit mündlichen, schriftlichen und telefonischen Befragungen ergänzen die Schülerinnen und Schüler ihre Recherche und holen Rückmeldungen ein. Bilder und Texte Die Kinder erkennen und benennen unterschiedliche Möglichkeiten der Sprach- und Bildgestaltung und berücksichtigen dies bei der Erstellung ihres eigenen Materials. Umsetzung und Präsentation Die Kinder bewerten die entstandenen Texte und das Bildmaterial und treffen eine Auswahl. Mit diesen Materialien wird der Kinderreiseführer erstellt und online veröffentlicht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen unterschiedliche Textarten kennen (Sachtext, Brief, Erzähltext, Werbetext ...). formulieren Texte situations- und adressatengerecht. setzen unterschiedliche sprachliche und gestalterische Mittel ein. entwickeln ihr Ausdrucksvermögen und präzisieren ihre Sprache. lernen ihre Heimatregion besser kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verwenden moderne Kommunikationsmittel (Internet, E-Mail, Telefon) zur Informationsbeschaffung. gestalten Texte und Bilder am Computer. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden Gesprächsregeln an (aktiv zuhören, befragen, nachfragen). nutzen unterschiedliche Informationsquellen. gewichten Informationen, verarbeiten diese und werten sie aus. Die Lehrerin oder der Lehrer sollte Anschriften bekannter Ferienregionen im Netz suchen und per E-Mail Werbematerial anfordern (Richtwert: sechs bis zehn Adressen). Die meisten Touristeninfos reagieren positiv auf eine solche Anfrage und schicken teilweise sogar kleine Geschenke wie Luftballons oder Aufkleber für die Kinder mit. möglichst informative, übersichtliche und verständliche Webseiten zur Heimatregion herausfiltern und gezielte Fragestellungen beziehungsweise Aufgabenblätter dazu entwickeln. vorab selbst Kontakt mit möglichen Ansprechpartnern der Kinder (wie beispielsweise Touristeninfos) aufnehmen und das Anliegen erklären. Realisierung Damit die Schülerinnen und Schüler selbstständig und zielorientiert arbeiten können, werden sie mit konkreten Fragenstellungen und überschaubaren Arbeitsaufträgen von einem Arbeitsschritt zum nächsten geleitet. Präsentation Eine gute Alternative zum gedruckten Prospekt ist die Veröffentlichung im Internet. Mit dem Homepage-Generator Primolo können Schülerinnen und Schüler unkompliziert und ohne große Vorkenntnisse Internetseiten gestalten und publizieren. Vorschlag: Mehrere Schulen einer Region schließen sich in einem Gruppenraum zusammen und erstellen gemeinsam einen Kinderreiseführer für ein ganzes Gebiet. Erfahrungen Wir haben den Kinderreiseführer gemeinsam mit elf anderen Schulen aus unserer Heimatregion Auerbergland erstellt und einen etwa zwanzig Seiten umfassenden Flyer entwickelt. Möglich wurde dieses Vorgehen, da wir als Region Auerbergland zu einem Schulnetz zusammengeschlossen sind. Weil unser Projekt von den Gemeinden unterstützt wurde, gab es auch bei der grafischen Gestaltung des Flyers professionelle Hilfe. Ein großes Erfolgerlebnis für die Kinder war, dass ihr Kinderreiseführer in Form einer Hochglanzbroschüre "echt" zum Einsatz kommt und bei den Gästen des Auerberglandes (Kinder und Eltern) ein begeistertes Echo findet. Ziel Die Schülerinnen und Schüler sichten das offizielle Werbematerial verschiedener Feriengebiete und bewerten die Angebote. Dabei entwickeln sie inhaltliche Kriterien zum Erstellen eines Kinderreiseführers für die eigene Heimatregion. Vorgehensweise Die Schülerinnen und Schüler berichten vom Familienurlaub und schildern die Planungen und Vorbereitungen. Anschließend werden in Partner- oder Gruppenarbeit Prospekte aus verschiedenen Urlaubsgebieten (wie beispielsweise Grödnertal, Schwarzwald, Sylt) gesichtet, zu denen die Kinder sich spontan äußern. Die Gruppenmitglieder wählen ein Lieblings-Reiseziel aus und begründen ihre Entscheidung. Mit der provokanten Frage "Denkst du, dass auch bei uns jemand Urlaub machen möchte?" lenkt die Lehrkraft das Augenmerk der Kinder auf die eigene Region. Die Meinungen der Schülerinnen und Schüler werden festgehalten. Nach der Bekanntgabe der Projektziels ("Wir wollen einen Kinderreiseführer erstellen.") machen die Kinder Vorschläge zu möglichen Angeboten in ihrer Heimatregion, die sie zunächst aus ihren eigenen Freizeitaktivitäten ableiten. Erfahrungen Bei uns gestaltete sich die Motivation sehr einfach, da eine Klasse aus unserer Partnergemeinde Werdenberg (Schweiz/ Kanton St. Gallen) ihre Abschlussfahrt zu uns ins Auerbergland unternehmen wollte und die Schülerinnen und Schüler schon viel diskutiert hatten, was man den Schweizern bieten könne. Dennoch wunderten sich die Kinder sehr, dass jemand auf die Idee kommen könnte, hier Urlaub zu machen. Zitat: "Hier ist doch nichts los!" Doch schon bald wusste jede und jeder doch irgendeine tolle Sache, die man in Burggen oder Ingenried unternehmen konnte: Auf Bäume klettern, im Bach Dämme bauen, Baden im Ortsweiher waren die ersten Vorschläge. Ziel Die Schülerinnen und Schüler lernen mit der Suchmaschine Google zu arbeiten und sich auf Webseiten zurechtzufinden. Die Lehrkraft hat passende Seiten vorab bereits ausgewertet und kann die Kinder zu den relevanten Informationen lenken. "Was muss ein (Kinder-) Reiseführer enthalten?" Die Schülerinnen und Schüler äußern spontan ihre Vorschläge (wie etwa: Fotos, Texte, Informationen ...) und machen sich so die Bestandteile eines Werbeprospektes bewusst. "Stell dir vor, du bist Reiseleiterin oder Reiseleiter in deinem Dorf. Was würdest du mit deinen Gästen machen? Erstelle ein Programmangebot für einige Tage!" Die Kinder nennen Beispiele für konkrete Unternehmungen und Aktionen, die stichwortartig auf Wortkarten festgehalten werden. Anschließend ordnen sie die Vorschläge und versehen sie gemeinsam mit übergeordneten Begriffen, die ebenfalls auf Wortkarten notiert werden. Beispiele: Bademöglichkeit, Abenteuer, Sport, Feste/Kultur, Wandern, Museum, Rad fahren, Spielen ... (Arbeitsblatt "kinderreiseführer_ab01_sammelbegriffe") "Wie können wir uns über weitere Angebote informieren?" Die Schülerinnen und Schüler nennen verschiedene Recherchemöglichkeiten, mit denen die soeben entwickelten Kategorien inhaltlich gefüllt oder ergänzt werden können: Verwandte und Freunde fragen, Touristenbüro anschreiben, im Internet nachschauen. Die Lehrkraft greift den Vorschlag der Internetrecherche auf und weist die Kinder ein (Arbeitsblatt "kinderreiseführer_ab02_recherche"). Die Bearbeitungszeit beträgt zwischen 30 und 45 Minuten. Die Schülerinnen und Schüler können die gefundenen Angebote mit Smilies bewerten. Die Ergebnisse der Internetrecherchen werden auf Wortkarten notiert und zu den passenden Kategorien geheftet. Erfahrungen Wir mussten feststellen, dass sich in unserer Gemeinde niemand mit Tourismus beschäftigt hatte und somit auch keine Informationen auf der Webseite zu finden waren. Weitaus besser sah es aber in unseren Nachbargemeinden aus. Viele Gemeinden des Auerberglandes hatten ausgezeichnete Informationen zur Freizeitgestaltung. Mit Begeisterung und großem Erstaunen registrierten die Schülerinnen und Schüler die zahlreichen Angebote im Umkreis von weniger als 10 Kilometern und überlegten, welche sie selbst wahrnehmen wollten - wie etwa einen Besuch im hervorragenden Walderlebniszentrum, das bisher nur ein Schüler besucht hatte. Auch etliche der nahen Badeseen kannten die Kinder nicht. Gleich in der folgenden Stunde brachte eine Schülerin Fotos der Schleiherfälle mit, die sie mit ihren Eltern am Wochenende besucht hatte. Ziel Mit E-Mail-Anfragen versuchen die Schülerinnen und Schüler weitere Informationen über die Freizeitmöglichkeiten in der Region zu sammeln, auch über die Heimatgemeinde hinaus. Sie lernen mit einem Mailprogramm umzugehen, einen formalen Brief zu erstellen und ihre Recherchen sinnvoll zu ordnen. Vorgehensweise Die Kinder werden beauftragt eine E-Mail an das Informationszentrum der Heimatregion zu entwerfen. Meist gibt es eine zentrale Informationsstelle für mehrere Gemeinden oder eine Region. Der Schreibauftrag kann in Partner- oder Gruppenarbeit, aber auch in Einzelarbeit (als Hausaufgabe) ausgeführt werden. Bevor es ans Formulieren geht, müssen die Formvorschriften für einen Geschäftsbrief erarbeitet werden. Auf einem Arbeitsblatt erhalten die Kinder mehrere Formulierungsbeispiele (Arbeitsblatt "kinderreiseführer_ab03_brief1") und setzen daraus ein "formvollendetes" Schreiben zusammen. Die Abschnitte werden benannt und als Wortkarten in der richtigen Reihenfolge an die Tafel geheftet (Arbeitsblatt "kinderreiseführer_ab04_brief2"). Offizielles Schreiben per E-Mail verschicken Jedes Kind oder jede Gruppe formuliert nun einen passenden Brief für sein/ihr Anliegen. Der beste Brief wird ausgewählt und als Mail verschickt. Wenn die Briefe im Textverarbeitungsprogramm entworfen werden, lassen sie sich leicht korrigieren. Auch kann ein Musterbrief aus mehreren Briefen zusammengestellt werden. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler Texte oder Textblöcke mit copy und paste zu verschieben oder in das Mailprogramm zu übertragen. Erfahrungen Meine Schülerinnen und Schüler waren so motiviert, einen echten "Erwachsenenbrief" schreiben zu dürfen, dass ich zum Schluss 20 tolle Briefe hatte und uns nichts anderes übrig blieb als zu losen. Gespannt warteten die Kinder auf die Antwort. Sie konnten es gar nicht fassen, als eine Fülle von Prospektmaterial eintrudelte. Schon vor dem Unterricht wurden fleißig die Materialien durchforstet und bewertet. Ziel Mit Interviews und Befragungen versuchen die Kinder die Relevanz ihres Angebots zu überprüfen. Dabei lassen sich viele Lernziele aus dem Bereich Deutsch sinnvoll abdecken: Stichpunkte notieren, Fragen formulieren, Anliegen darlegen, Interviews durchführen. Die gesammelten Informationen werden in der Tabelle notiert. Vor der Befragung sollten folgende Punkte geklärt werden: Wer fragt? (Gruppensprecher oder -sprecherin bestimmen) Wie fragt man? (Formulierungen für höfliche Unterbrechungen suchen, zum Beispiel: "Entschuldigung, darf ich stören?") Warum fragt man? (Die Kinder erklären, warum sie diese Fragen stellen, und geben kurze Informationen zum Projekt.) Was fragt man? (Überlegen, welche Ergebnisse man sich erhofft. Dazu passend zielgerichtete Fragen formulieren.) Wie schreibt man die Ergebnisse auf? (Stichpunkte notieren.) Mündliche Befragung: Schülerteams (Zweiergruppen) führen in anderen Klassen der Schule Interviews durch. Nachmittags können die Kinder ihre Freunde und deren Eltern befragen. Schriftliche Befragung: Kinder aus Nachbarschulen werden per Mail schriftlich interviewt - entweder in Form eines gemeinsamen Klassenbriefs oder im individuellen Austausch mit einem festen Mailpartner oder einer Mailpartnerin. Telefonische Befragung: Der Bürgermeister kennt sich in der Gemeinde besonders gut aus. Bei ihm können die Schülerinnen und Schüler - nach entsprechender Terminvereinbarung - gezielt nachfragen, ob bestimmte Aktivitäten, die auf ihrer "Wunschliste" stehen, im Umkreis angeboten werden. Diese Aufgabe übernimmt eine ausgewählte Schülerin oder ein ausgewählter Schüler, beispielsweise der Klassensprecher. Vorher werden in der Klasse gemeinsam konkrete Fragen für das Interview gesammelt. Interview mit dem Bürgermeister Am aufregendsten war unser Telefonat mit dem Bürgermeister. Eifrig wurde diskutiert, wer geeignet wäre, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen. Natürlich habe ich den Bürgermeister vorgewarnt. Alle Schülerinnen und Schüler verfolgten atemlos das Gespräch mit. Obwohl wir schon viele Informationen gesammelt hatten, waren den Mädchen und Jungen noch mehr als 30 Fragen zum Thema Tourismus eingefallen. Unter anderem wollten sie wissen, ob die Eltern für die Dauer ihrer Aktivitäten ebenfalls beschäftigt werden könnten, zum Beispiel mit einem Tanzkurs. Öffnungszeiten wurden erfragt, und auch an Übernachtungs- und Essensmöglichkeiten hatten die Kinder gedacht. Interviews in der Schule und im sozialen Umfeld Die Interviews in den anderen Schulklassen förderten enorm die Selbstständigkeit meiner Schülerinnen und Schüler. In Zweiergrüppchen wanderten sie verantwortungsbewusst durchs Schulhaus, beeindruckten meine Kolleginnen und Kollegen durch ihre Höflichkeit, notierten mit bedeutungsvoller Miene die Ergebnisse und berichteten stolz über neue Erkenntnisse. Als besonders gute Quelle erwiesen sich Omas, Opas und Tanten. Hier erhielten wir echte Geheimtipps. Wie sind Werbeprospekte gestaltet? Im Rahmen eines Klassengesprächs oder einer Gruppenarbeit nehmen die Kinder Texte und Bilder aus Werbeprospekten unter die Lupe und entwickeln dabei ein Bewusstsein für verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten (Arbeitsblatt "kinderreiseführer_ab05_prospekte"). Die Kriterien werden gesammelt und auf einem Tafelbild festgehalten. Bilder: Größe, Art (Fotos, Zeichnungen, Comics), Anordnung Texte: Schriftgröße, Schriftart, Schriftfarbe, Anordnung, Stil (kurz und prägnant / ausschmückende Adjektive, beschreibende Verben ...) Ziel Die Kinder erstellen Fotos oder Zeichnungen zur Gestaltung ihres Kinderreiseführers. Dabei setzen sie sich auch mit den Themen Urheber- und Persönlichkeitsrechte auseinander. Fotos aus dem eigenen Ort können die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Unterrichtsgangs (oder einer freiwilligen Hausaufgabe) mit der Digitalkamera selbst erstellen. Nach dem Wochenende bringen Kinder oft Fotos aus der näheren Umgebung mit, die sie bei Freizeitaktivitäten mit der Familie aufgenommen haben. Werden Zeichnungen als Gestaltungselemente gewählt, muss vorab die maximale Bildgröße festgelegt werden. Zur Veröffentlichung im Netz werden die Gemälde eingescannt und als digitale Bilder gespeichert. Bei der Verwendung von Bildmaterial aus fremden Quellen (Werbeprospekte, Internet) ist auf das Urheberrecht, das Recht am eigenen Bild und den Personenschutz zu achten (siehe Lehrer-Online/Recht). Gegebenenfalls müssen Genehmigungen eingeholt werden. Erfahrungen Wir versanken geradezu in Fotos, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Freizeit erstellt hatten, während sie mit ihren Eltern die "Attraktionen" unseres Reiseführers ausprobierten. Interessant waren die Perspektiven, welche die Kinder wählten. Ganz wichtig war, dass immer Kinder oder Tiere auf den Fotos waren. Auch auf romantische Naturstimmungen legten sie sehr viel Wert. Ziel Die Schülerinnen und Schüler gehen kreativ mit Sprache um und verfassen addressatengerechte Texte. Vorgehensweise Aus den gesammelten Freizeitaktivitäten stellen die Kinder in Gruppen-, Partner- oder Einzelarbeit eine persönliche Auswahl zusammen. Unter der Überschrift "Eine Urlaubswoche bei uns in ..." verfassen sie eigene Werbetexte, die als Briefe oder E-Mails an imaginäre oder reale Partner verschickt werden. Als Briefpartner könnten beispielsweise Schülerinnen und Schüler aus anderen Klassen gewonnen werden (siehe Etappe 4, Interviews), die dann zurück schreiben und die Vorschläge bewerten. Um die beliebtesten Freizeitaktivitäten herauszufiltern, werden die Briefe nach Vorschlägen sortiert. Anschließend werden die Texte vorgelesen und bewertet. Die besten Fassungen werden für den Reiseführer verwendet. Je nach Umfang des Folders können 10 bis 15 Texte Verwendung finden. Ansprechende Motive Erstaunt beobachtete ich, welche Angebote die Kinder aus den Prospekten auswählten: Viel mehr als die tolle Wasserrutsche oder der Funpark beeindruckten sie romantische Sonnenuntergänge am See oder Tieraufnahmen. Auch beim Sammeln ihres eigenen Materials bevorzugten die Kinder Aktivitäten und Motive der Natur. Alle waren sich einig, dass Erwachsenenprospekte zu lange Texte haben. Sie wählten eine kurze beschreibende Sprache mit vielen Adjektiven und Zahlwörtern: hunderttausend Klettersteine, 1000 bunte Fische ... Austausch mit der Schweizer Partnerklasse Wir hatten das Glück, dass wir die "Werbetexte" an unsere Partnerklasse in der Schweiz schicken konnten. Daraus entstand ein eifriger Mailaustausch. Die Schweizer Schülerinnen und Schüler erstellten aus den Zusendungen ein eigenes "Wunschprogramm", das wir koordinieren und organisieren mussten: Anzahl der Schülerinnen und Schüler erfragen, Übernachtungsmöglichkeiten organisieren, finanzielle Mittel klären und Vieles mehr. Meine Schülerinnen und Schüler schrieben in diesem Projektmonat mehr als im ganzen übrigen Jahr. Sehr wichtig war ihnen, dass die Briefe formal korrekt und frei von Rechtschreibfehlern waren. Natürlich betrachteten sie auch die Rückantworten sehr kritisch. Der Kinderreiseführer kann als Folder, als Prospekt oder (gehefteter) Bildband erstellt werden oder in Form einer Werbetafel oder einer Internetseite veröffentlicht werden. Hier ein Vorschlag zur Gestaltung einer Webseite mit Primolo. Einfach zur eigenen Homepage Der Homepagegenerator Primolo ist ein kostenfreies netzbasiertes Werkzeug, mit dem Grundschulkinder bundesweit auf einfache Weise ansprechende eigene Webseiten erstellen und zusammen mit ihren Lehrerinnen oder Lehrern im Internet veröffentlichen können. Veröffentlichung der Werbematerialien mit Primolo Der Kinderreiseführer und seine Zwischenergebnisse, können medien- und altersgerecht "kinderleicht" ohne Programmierkenntnisse online präsentiert werden. Eigene Bilder und Zeichnungen werden eingescannt und die Texte aus den Gruppen-, Partner- oder Einzelarbeiten werden auf einer eigenen Seite online veröffentlicht. Hierzu muss die Lehrkraft bei der Internetadresse http://anmeldung.primolo.de eine Gruppe anmelden. Wie einfach das geht, ist auf den Seiten Arbeiten mit Primolo bei Lehrer-online.de beschrieben. Um die Kinderreiseführer aus Schulen der umliegenden Regionen zu einem regionalen Kinderreiseführer zusammen zu fassen, kann unter Federführung einer Lehrkraft bei Primolo eine eigene Gruppe angelegt werden, von der aus die einzelnen Projektseiten verlinkt sind. Die erstellten Werbematerialien In meiner Klasse erstellten je drei bis vier Kinder gemeinsam einen Folder. Die meisten Schülerinnen und Schüler nutzen die verschiedenen Schriftmöglichkeiten von Word, druckten diese dann aus und gestalteten den Folder mit der Hand. Einige erstellten Zeichnungen mit Paint. Die besonders Geschickten scannten Fotos ein und bearbeiteten sie mit der Software Photopublisher. Präsentation der Ergebnisse In unserem Fall wurden die Ergebnisse in einem Workshop mit Vertretern unterschiedlicher Gruppen (Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Klassen aus dem Auerbergland, ein Grafiker, eine Tourismus-Fachfrau) begutachtet und bewertet. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe die besten Folder auszusuchen, einen Gesamtentwurf fürs Auerbergland zu erstellen, die Fotos und Bilder festzulegen, die Kategorien zu bestimmen und die Texte auszuwählen. Die Kinder waren sich der Bedeutung der Aufgabe sehr bewusst und entsprechend aufgeregt. Alle teilnehmenden Erwachsenen, unter anderem ein im Personalmanagement tätiger Schülervater, waren von ihrer Leistung beeindruckt. Zum Schluss hatte der Grafiker die schwere Aufgabe die Vorschläge der Kinder umzusetzen. Das Ergebnis kann man beim Tourismusbüro des Auerberglandes bestellen. Auerbergland e. V. Marktplatz 4 D-86975 Bernbeuren tel.: (+49) 08860 - 8121 fax: (+49 08860 910115

  • Lesen und Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

"Die kleine Hexe" von Otfried Preußler

Unterrichtseinheit

Mit dieser Unterrichtseinheit zum Kinderbuchklassiker "Die kleine Hexe" von Otfried Preußler erweitern die Kinder ihre Lesekompetenz, fühen eine Internetrecherche zum Autor durch und schreiben eigene Geschichten in einem Textverarbeitungsprogramm.Innerhalb dieser Unterrichtseinheit begegnen die Schülerinnen und Schüler der Figur der kleinen Hexe und erhalten einen Einblick in die Märchen- und Fantasiewelt. Durch eine intensive Recherche lernen sie den Geschichtenschreiber und Autor Otfried Preußler und seine Werke kennen. Außerdem setzen sie sich kreativ mit einzelnen Kapiteln auseinander, indem sie Figuren und Szenen des Kindebuches malen oder den Text weiterführen. Dabei wird besonderer Wert auf die Verbindung zum Musik- und Kunstbereich gelegt. Märchenwelt und Realität Die Fantasie spielt eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Kreativität eines Kindes und in der Bewältigung von Alltagssituationen. Die kleine Hexe lebt in einer fantastischen Märchenwelt. Diese Fantasie-Welt wird ständig mit Alltäglichem verknüpft. Vor allem der Humor lebt von diesem Kontrast von märchenhafter und realer Welt. In einer Szene beispielsweise kauft die kleine Hexe ihren neuen Besen bei einem Gemischtwarenhändler. Durch Begegnungen wie diese, in denen Märchenfiguren mit real existierenden Wesen zusammen treffen, entsteht eine unerwartete Situationskomik. Die kleine Hexe als Identifikationsfigur Die kleine Hexe besitzt menschliche Gefühle wie Mitleid und Wut und macht Fehler, aus denen sie lernt. Ihr Handeln ist für die Kinder nachvollziehbar und glaubwürdig, wodurch es ihnen leicht fällt, sich mit der Heldin des Buches zu identifizieren. Kindliche Leser werden durch dieses Buch ermutigt, sich mit moralischen Aspekten von guten und bösen Taten auseinander zu setzen und reflektieren, wie weit sie hierarchische Ordnungen als gegeben hinnehmen müssen. Die kleine Hexe ist ihnen Vorbild, Anweisungen auf ihre Berechtigung hin zu überprüfen und sich gegebenfalls gegen die bestehenden Regeln aufzulehnen. Das Ausbrechen aus Erziehungszwängen und das gestärkte Durchsetzungsvermögen gegen Stärkere wird besonders zum Schluss des Buches deutlich: Die kleine Hexe hext den Größeren ihre Macht weg. "Die kleine Hexe" als Klassenlektüre Zielgruppe des Buches "Die kleine Hexe" sind Kinder im Erstlesealter ab acht Jahren. Die Geschichte handelt von einer kleinen Hexe, die im zarten Alter von 127 Jahren von den großen Hexen nicht für voll genommen wird. Sie erlernt die Hexenkunst mithilfe ihres Hexenbuches und kämpft um ihre Anerkennung, indem sie sich bemüht, eine "gute" Hexe zu sein. Die Handlung ist linear aufgebaut und jedes der 20 Kapitel stellt eine abgeschlossene Episode mit eigenem Spannungshöhepunkt dar. Dadurch ist das Buch gut geeignet, um es im Rahmen dieser Unterrichtseinheit je nach Ausgangslage ganz oder kapitelweise zu lesen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen das Buch "Die kleine Hexe". üben das sinnerfassende Lesen. lesen die ersten drei Kapitel, fassen deren Inhalte zusammen und erzählen sie frei nach. lernen das Lied "Ich bin 'ne kleine Hexe" kennen und singen dazu den Text und die Melodie. malen zu den gelesenen Texten eine Szene. gestalten Plakate passend zur Geschichte. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen ausgewählte Suchmaschinen für Kinder kennen und trainieren den Umgang mit ihnen. führen eine Internetrecherche zum Autor des Buches durch. präsentieren ihre Ergebnisse vor der Klasse. werden an die Arbeit mit einem Textverarbeitungsprogramm herangeführt.

  • Lesen und Schreiben
  • Primarstufe

Unterrichtsprojekt zum Geburtstag von Astrid Lindgren

Unterrichtseinheit

In dieser interaktiven Unterrichtseinheit lernen die Kinder Astrid Lindgren als Schriftstellerin, Mutter und Tierschützerin kennen. Astrid Lindgren, die erfolgreichste Kinderbuchautorin der Welt, wäre am 14. November 2007 100 Jahre alt geworden.Astrid Lindgren wurde am 14. November 1907 auf einem kleinen Hof in der Nähe von Vimmerby in Südschweden geboren. Sie verlebte eine sehr glückliche Kindheit auf dem Land, die ihr als Hintergrund für ihre Bücher diente. Talent zum Schreiben hatte sie zwar schon sehr früh, von Beruf aber war sie Sekretärin. Als 1941 ihre damals zehnjährige Tochter einmal lange krank war und sich langweilte, erzählte die Mutter ihr Geschichten von einem Mädchen, das Pippi Langstrumpf hieß. Erst drei Jahre später, als sie selbst mit einem gebrochenen Bein zu Hause lag, schrieb Astrid Lindgren diese Geschichten auf und schickte sie zu einem Verlag, der das Manuskript ablehnte. Erst nachdem sie mit einer anderen Geschichte an einem Schreibwettbewerb teilgenommen hatte, wurde man auf Astrid Lindgren aufmerksam und Pippi Langstrumpf erschien im September 1945 als Buch. Damit wurde eine Erfolgslawine ausgelöst, die bis auf den heutigen Tag rollt.Die interaktive Lerneinheit dient als Plattform für die Internetrecherche und verschiedene Übungen am Computer. Die Schülerinnen und Schüler sollen im Internet gezielt Arbeitsaufträge recherchieren, ein interaktives Quiz am Computer lösen, interaktive Übungen (Hot Potatoes) durchführen und herkömmliche Arbeitsblätter bearbeiten, für die das Internet als Informationsquelle dient. Kurzbeschreibung der Lerneinheit "Astrid Lindgren" Die interaktive Lerneinheit besteht neben der Eingangsseite aus sechs Hauptseiten, sechs intern verlinkten interaktiven Übungen und 27 externen Links. Arbeitsmaterial und Lernumgebung "Astrid Lindgren" 18 Arbeitsblätter im PDF-Format einzeln zum Download. Die interaktive Lerneinheit können Sie ebenfalls herunterladen und dann ohne Internetzugang nutzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bekommen einen Überblick über das Leben von Astrid Lindgren und lernen Schweden als Heimat der Schriftstellerin kennen. verschaffen sich einen Überblick über ihre Bücher. erfahren, dass die eigene glückliche Kindheit bei allen Geschichten als Vorbild diente. beschreiben arbeitsteilig verschiedene Bücher von Astrid Lindgren. erfahren, wie es zur Geschichte von Pippi Langstrumpf kam. dokumentieren den weltweiten Erfolg von Pippi Langstrumpf. beantworten Fragen zu ausgewählten Kapiteln von Pippi Langstrumpf. schreiben eine eigene Pippi-Geschichte und ein Pippi-Akrostichon. hören das Lied zu Pippi Langstrumpf in verschiedenen Sprachen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet durch und nutzen das World Wide Web als Informationsquelle. bearbeiten eine interaktive Lerneinheit am Computer und machen dabei Erfahrungen mit dem Prinzip der Verlinkung. kopieren Bilder aus dem Internet und drucken sie aus. bearbeiten interaktive Lückentexte, Kreuzworträtsel und Quiz (multiple choice). führen Online-Spiele durch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze. einigen sich über die Auswahl der Buchbeschreibungen. helfen sich gegenseitig. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Arbeitsergebnisse präsentieren. Bezug zu internen und externen Quellen Die Arbeitsanweisungen auf den meisten Arbeitsblättern beziehen sich jeweils auf direkt aufrufbare Internetseiten, was natürlich einen Internetzugang voraussetzt. Diese Arbeitsblätter sind besonders gekennzeichnet, auch auf dem Deckblatt. Die internen Links dagegen können offline bearbeitet werden. Die einzelnen Seiten sind frei wählbar, müssen also nicht in einer bestimmten Reihenfolge abgerufen werden - das Kind /die Gruppe entscheidet nach Neigung. Zeitlicher Ablauf Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen wie immer unmittelbar von der Anzahl der vorhandenen PC-Arbeitsplätze ab und davon, ob sie in einem Netzwerk gemeinsamen Zugang zum Internet haben. Sinnvoll hat sich auf jeden Fall Partnerarbeit erwiesen, da sich so zum einen die Zahl der auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und zum anderen die Partner sich gegenseitig unterstützen können. Der fächerübergreifende Ansatz ermöglicht es zudem, den normalen Stundenplan für die Projektdauer außer Kraft zu setzen. Wichtig sind jedoch eine gemeinsame Einführung und Erklärung der Handhabung der Lerneinheit und ein tägliches Feedback, bei dem exemplarisch einige Gruppensprecher über ihre Arbeit und etwaige Probleme berichten, für die dann gemeinsam Lösungswege gesucht werden. Organisation des Ablaufs Wichtig ist außerdem die Organisation des Unterrichtsablaufs. Absprachen bezüglich der Computer-Nutzung müssen getroffen werden, da nicht alle gleichzeitig am Rechner sitzen können. Dabei sollten Vorschläge der Kinder aufgegriffen werden, weil sie erfahrungsgemäß die Einhaltung eigener Vorschläge auch selbst überprüfen. Außerdem ist festzulegen, ob die Arbeit als Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen soll und eine entsprechende Einteilung vorzunehmen (freie Wahl, Zufallsprinzip durch Ziehen von Kärtchen oder von der Lehrkraft bestimmt). Voraussetzungen Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Kenntnisse im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig, da die Links direkt über die Lerneinheit angesteuert werden und keine Internetadressen eingegeben werden müssen. Erklären sollte man auf jeden Fall, dass die Rückkehr auf den heimischen Rechner über den Rückwärtspfeil des Browsers erfolgt. Erfolgskontrolle Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrkraft überprüft wird. Die Eingangsseite (Abb. 1, Platzhalter bitte anklicken) ist zugleich Inhaltsverzeichnis und Navigationsseite. Die Kinder finden hier zudem eine Einführung in die Arbeit mit der Lernumgebung und können sich die Seite wiederholt anschauen, um sich Dinge ins Gedächtnis zu rufen. Die Navigationsleiste führt zur Willkommensseite, den sechs Hauptseiten der Arbeitsumgebung und zum Impressum. Die nachfolgende Auflistung und Beschreibung der Arbeitsblätter orientiert sich an dieser Navigationsleiste. Diktattext Astrid Lindgren ist eine bekannte Kinderbuchautorin. Sie erfand die Figur Pippi Langstrumpf und viele andere. Von Pippi erzählte sie zuerst ihrer kranken Tochter. Auch deren Freunde wollten die Geschichte immer wieder hören. Als Astrid Lindgren selbst mit einem gebrochenen Bein im Bett lag, schrieb sie sie schließlich auf. Später schickte sie das Manuskript an einen Verlag, der es ablehnte. Erst der zweite Verlag veröffentliche das Buch. In allen ihren Büchern merkt man, dass Astrid Lindgren selbst eine glückliche Kindheit hatte und die Orte, die sie beschreibt, ähneln ihrem Heimatort. Lösungen 1) 62; 52; 26; 34; 2) 38; 3) Ergebnis der Rechnung: 95 (wäre sie im November des Todesjahres geworden); 4) Kosten: 257,40 €; Restgeld: 42,60 €; 5) Kosten: 61,80 €; Restgeld:38,20 €; 6) 10,10 € Die Kinder können aus dem Internet eine Pippi-Langstrumpf-Anziehpuppe ausdrucken und ausmalen. Dabei sollen sie versuchen, sich möglichst an die Beschreibung im Buch auf Seite 14 (Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg 2005, ISBN 3-7891- 1851-6) zu halten.

  • Lesen und Schreiben
  • Primarstufe

Astrid Lindgren - eine ganz besondere Kinderbuchautorin

Unterrichtseinheit

Die Schwedin Astrid Lindgren zählt wohl zu den bekanntesten, beliebtesten und erfolgreichsten Kinderbuchautorinnen der Welt.Viele von Astrid Lindgrens Büchern zählen zu den Klassikern der Kinderliteratur. Sie wurden in mehr als 70 Sprachen übersetzt und erscheinen in über 90 Ländern. So kennen Millionen von Kindern weltweit die Lindgren-Bücher mit ihren unverwechselbaren Hauptfiguren. Seit 1945, als ihr bekanntestes Buch "Pippi Langstrumpf" erschien, ließen sich in aller Welt Große und Kleine von Astrid Lindgrens Kindergeschichten begeistern, und die Beliebtheit dieser Kinderbuchautorin ist bisher ungebrochen geblieben. Es ist ein bisher einzigartiges Ereignis, dass in Deutschland ein ganzes Jahr zum Gedenkjahr einer ausländischen Schriftstellerin proklamiert wird. Da es sich dabei um eine zu Weltruhm gelangte Kinder- und Jugendbuchautorin handelt, kann und soll dies im Schulunterricht nicht unberücksichtigt bleiben.Aus der Feder Astrid Lindgrens gibt es für alle Jahrgangsstufen geeignete Bücher und Geschichten, deren zentrales Thema "Kinder und ihre Welt" hervorragend dafür geeignet ist, sich mit sich selbst und der Welt auseinander zu setzen, wie es der Lehrplan fordert. Astrid Lindgren schildert in ihren Büchern die kindliche Lebenswelt einfühlsam aus der Perspektive des Kindes und erzählt Geschichten, in denen die Kinder sich auch mit schwierigen Themen wie Ausgrenzung, Gewalt, Krankheit und Tod auseinandersetzen können. Da die meisten Bücher auch in anderen Sprachen greifbar sind, können Mitschülerinnen und Mitschüler mit weniger guten Deutschkenntnissen diese sogar in ihrer Muttersprache lesen. In dieser Unterrichtseinheit sollen die Schülerinnen und Schüler sich vorrangig mit dem Leben der Astrid Lindgren auseinandersetzen und sie kennen lernen. Darüber hinaus soll durch das erste Vorstellen des Gesamtwerks der Schriftstellerin auch in den Kindern der von Astrid Lindgren beschriebene "Lesehunger" erwachen. Projektverlauf Unterrichtseinheit "Astrid Lindgren" Die Kinder lernen Lebenslauf und Gesamtwerk von Astrid Lindgren kennen. Bei der Texterarbeitung werden verschiedene Arbeitstechniken im Wechsel angewandt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen eine Auswahl an Büchern von Astrid Lindgren auf einem Büchertisch zusammenstellen. auf den Webseiten nach Informationen über die Schriftstellerin recherchieren. aus Texten Informationen entnehmen. selbstständig wichtige Stationen aus dem Leben der Autorin erarbeiten. in Lückentexte (Arbeitsblätter und PowerPoint-Folien) ihre Ergebnisse einfügen. in verschiedenen interaktiven Übungen und Rätseln (Hot Potatoes) ihre Kenntnisse einbringen und überprüfen. auf Bücher neugierig werden. zum (außerschulischen) Lesen von Astrid-Lindgren-Büchern angeregt werden. ihr Leseinteresse weiterentwickeln. in ihrer Lesefertigkeit gefördert werden. Lieblingsbücher der Autorin vorstellen (eine besondere Textstelle vorlesen oder erzählen). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen den Umgang mit dem Computer und dem Internet festigen. im Internet verschiedene Webseiten aufrufen können. im Internet gezielt nach Informationen suchen und diese auswerten. in eine vorbereitete PowerPoint-Präsentation eigene Texte einfügen. verschiedene interaktive Übungen (Hot Potatoes) am Computer selbstständig bearbeiten. Motivation Die Kinder erzählen zum Einstieg, welche der Figuren sie bereits kennen: Pippi Langstrumpf, Karlsson, Michel et cetera. Die Lehrkraft stellt das Astrid-Lindgren-Projekt mit seinen einzelnen Stationen (Bücher lesen, Bücher vorstellen, Leselilli, Hörnacht) kurz vor. Ausstellung von Büchern Die Kinder bringen entweder eigene Bücher von Astrid Lindgren mit oder leihen sich welche in der Gemeindebücherei aus. Eine Gruppe durchforstet die Schulbibliothek nach Astrid-Lindgren-Büchern. Alle Bücher werden in der Aula ausgestellt, wenn möglich in einer Art Schaufenster oder Vitrine. Ein solches "Bücherfenster" hat sich als großer Leseanreiz entpuppt: Kinder aller Klassen versammeln sich immer wieder davor und verkünden lautstark, welches Buch sie auch zu Hause beziehungsweise bereits gelesen haben. Und immer wieder wurde gefragt, wann man denn die Bücher endlich ausleihen dürfe! Planung Die Schülerinnen und Schüler sammeln Vorschläge, wie man an Informationen über die Autorin Astrid Lindgren kommen könnte (Lexikon, Buchklappentexte, Internet, ...) Einige Kinder tragen die Informationen in Gruppenarbeit aus Büchern zusammen, andere geben in eine Suchmaschine den Begriff "Astrid Lindgren" ein und erhalten Unmengen an Fundstellen. Deshalb wird die Suche auf die Seite www.astrid-lindgren.de der Verlagsgruppe Oetinger eingeschränkt, da dort alle wesentlichen Informationen zu finden sind und auch alle Bücher vorgestellt werden. Als Veranschaulichung der 100 Jahre ist die Zeitleiste auf dieser Seite besonders gelungen. Internetrecherche Die Internetrecherche zum Lebenslauf von Astrid Lindgren findet in sechs Gruppen statt. Die Gruppenaufteilung erfolgt analog zur Zeitleiste nach Jahren (siehe Abb. 1). Die Recherchearbeit kann auch ohne Computer und Internet vonstatten gehen, dafür gibt es Ausdrucke der einzelnen Internetseiten auf Arbeitsblättern ("Internettexte", siehe AB 01 bis AB 06). Anhand der Fragen auf den Arbeitsblättern werden die Lebensstationen Astrid Lindgrens zusammengefasst und in die Arbeitsblätter eingetragen. Präsentation Mithilfe der ausgefüllten Arbeitsblätter tragen die einzelnen Gruppen der restlichen Klasse ihre Ergebnisse vor. Dies kann wahlweise auch mittels einer PowerPoint-Präsentation geschehen. Die fertige Präsentation (mit Lösungen) kann auch noch einmal als Zusammenfassung gezeigt werden. Als Wechsel der Perspektive und zur Vertiefung kann im Anschluss der Text "Astrid Lindgren erzählt über sich selbst" gelesen werden. Zur Kontrolle lösen die Schülerinnen und Schüler ein Textpuzzle. Diese Textarbeit kann auch als Hausaufgabe aufgegeben werden. "Ja, das grenzenloseste aller Abenteuer der Kindheit, das war das Leseabenteuer. Für mich begann es, als ich zum ersten Mal ein eigenes Buch bekam und mich da hineinschnupperte. In diesem Augenblick erwachte mein Lesehunger, und ein besseres Geschenk hat das Leben mir nicht beschert." (Astrid Lindgren, Das entschwundene Land)

  • Lesen und Schreiben

Planets

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema Planets spricht das Sachinteresse von Grundschülerinnen und Grundschülern an und ist besonders geeignet zum fächerübergreifenden Arbeiten. Ein englischsprachiges Internetangebot mit animierten, interaktiven Grafiken lässt sich dafür gut einsetzen.Die Kinder haben in dieser Englisch-Unterrichtseinheit zum Weltraum und den Planeten Gelegenheit, ihr Sach- und Sprachwissen durch eine übersichtlich gestaltete interaktive Grafik und kurze Informationstexte zu erweitern. Mithilfe von Bild- und Textinformationen erstellen sie auf einem Arbeitsblatt eigene kurze Beschreibungen zu einem oder mehreren Planeten ihrer Wahl in Rätselform. Die Rätsel werden zunächst als Textdateien gespeichert und dann mündlich in der Klasse vorgestellt. Zusätzlich können die Schülerinnen und Schüler im Internet Online-Spiele und Übungen zum Thema Planets im Internet bearbeiten. Lehrplanbezug Der Lehrplan Englisch legt verbindliche Erfahrungsfelder für das dritte und vierte Schuljahr fest. In Nordrhein-Westfalen beispielweise kann das Thema Planets dem Erfahrungsfeld "Eine Welt für alle - our environment" zugeordnet werden. Da das Weltall und die Planeten darüber hinaus Lehrplangegenstand sowohl im Deutsch- als auch im Sachunterricht ist, bietet sich das Thema zum fächerübergreifenden Arbeiten an. Im Englischunterricht kann man dem Thema inhaltlich besser gerecht werden, indem man visuelle Medien zur Unterstützung des sprachlichen Inputs nutzt - etwa mithilfe eines Internetangebots mit interaktiv gestalteten animierten Grafiken zum Sonnensystem. Sprachliche Fertigkeiten Bei dieser Art der didaktischen Aufbereitung werden alle vier Sprachfertigkeiten einbezogen: Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben. Um das Primat des Mündlichen im Englischunterricht der Grundschule zu berücksichtigen, empfiehlt es sich, die Textarbeit mit dem Computer in die Unterrichtsreihe einzubetten und mündliche Phasen als Vor- und Nachbereitung zu planen. Ablauf der Unterrichtseinheit "Planets" Über diesen Link gelangen Sie zur Ablaufplanung der Unterrichtseinheit "Planets". Mit entsprechender Vorbereitung und gezielten Fragen und Aufgaben arbeiten Kinder trotz geringer sprachlicher Vorkenntnisse selbstständig im Internet. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler lernen die englischen Namen für Planeten kennen. beschreiben Planeten mit einfachen Merkmalen. verstehen einfache Handlungsanweisungen auf Spaßseiten und führen sie aus. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen eine animierte Grafik und Texte aus dem Internet als Informationsquelle. notieren eine Beschreibung beziehungsweise Stichwörter in einem Textdokument. rufen Spaß- und Bastelseiten auf und drucken sie aus. Vorkenntnisse zu Planeten In der Vorbereitungsphase werden die Namen der Planeten mehrfach von der Lehrperson genannt, bevor die Kinder sich in Partnerarbeit am Computer selbstständig mit dem Thema beschäftigen. Darüber hinaus sollten die Adjektive zur Beschreibung, zu Farben und Zahlen bekannt sein; die Redewendung "is close to" kann zu Beginn der Stunde eingeführt werden. Die Partnerinnen und Partner werden so gewählt, dass mindestens ein Kind Erfahrungen im Umgang mit dem Textverarbeitungsprogramm hat (in unserem Fall: Word). Organisation und Arbeitsformen Einstieg und Präsentation der Ergebnisse werden mit der ganzen Klasse durchgeführt, während die Erarbeitungsphase arbeitsteilig verläuft. Da in den meisten Klassenräumen nur wenige Computerarbeitsplätze zur Verfügung stehen, bietet es sich an, die Kinder in Partnerarbeit nacheinander arbeiten zu lassen. Die anderen Schülerinnen und Schüler bekommen in dieser Zeit Gelegenheit, zum gleichen Thema andere Aktivitäten auszuführen, wie etwa Bastelarbeiten nach englischsprachiger Anleitung. Einstieg in die Unterrichtseinheit "Planets" Die Lehrperson präsentiert ein Bild, das unser Sonnensystem zeigt, oder malt eine einfache Skizze an die Tafel, in der links ein Ausschnitt der Sonne und rechts die neun Planeten nebeneinander angeordnet sind. Einfache Fragen strukturieren die Hinführung zum Thema und bereiten die Arbeitsphase am Computer und die anschließende Präsentation vor: This is our solar system. How many planets are there? What is this? (point to the sun). What's the name of our planet / the planet we live on? What colour is our planet? Do you know why it looks blue? Do you know the names of the planets? Which planet is big, which one is small? The earth is close to Venus and to…? Which planet is cold, which one is hot? Why is Mercury so hot? Aussprachehilfen Die Namen der Planeten werden mehrmals im Laufe des Gesprächs wiederholt, da sich ihre Aussprache im Englischen zum Teil stark von der deutschen unterscheidet (Beispiel: Saturn). Die Kinder werden auch auf ein Online-Dictionary aufmerksam gemacht, das sie als zusätzliche Hilfe während ihrer Arbeit am Computer aufrufen können. Dort können sich durch Klick auf einen Lautsprecherbutton die Namen der Planeten vorsprechen lassen. Die Kinder schauen sich zunächst die Startseite mit dem Sonnensystem an, lesen die Namen der Planeten und prägen sich - gegebenenfalls mit Hilfe des Online-Wörterbuchs - die englische Aussprache ein. Durch Klick auf die einzelnen Planeten rufen sie kurze Informationstexte auf, überfliegen den Text und entscheiden sich für die Beschreibung und Vorstellung eines oder mehrerer Planeten: Venus is a small, rocky planet with a very hot surface. It has no moons. Jupiter is a very big planet. It has sixteen moons. Ausfüllen der Arbeitsblätter Die benötigten Angaben zu den Planeten schreiben die Kinder in das vorbereitete Text-Dokument. Dabei wird die Informationsentnahme anhand von Schlüsselwörtern geübt. Farbe und Größe der Planeten entnehmen die Kinder der Grafik, ebenso kann die Temperatur aufgrund der Entfernung der Sonne mit cold, warm oder hot angegeben werden. Kriterien, zu denen es in der Vorlage keine Angaben gibt, werden frei gelassen. Diese Sätze lassen die Schülerinnen und Schüler bei der Präsentation aus. Spiele und Übungen zum Thema planets Stehen genügend internetfähige Computer zur Verfügung, bekommen die Kinder Gelegenheit, Online-Spiele und -Übungen zum Sonnensystem und den Planeten aufzurufen. Die Spiele und Übungen sind weitgehend selbsterklärend. Dennoch sollte die Lehrperson die Texte mit den Kindern lesen, um sie mit den englischen Handlungsanweisungen vertraut zu machen. Am Ende der Unterrichtsreihe werden die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, ihr Planetenrätsel der Klasse zu präsentieren. Dabei schlüpfen sie in die Rolle von Aliens und stellen sich selbst und die von ihnen gewählten Planeten mit ihren Charakteristika vor. Als Hilfe dienen die in der Textdatei gespeicherten Texte. Die Präsentation wird von den Kindern entweder einzeln oder in Partnerarbeit vorbereitet und eingeübt, wobei das Niveau der Darstellung breit gefächert ist. Hier zwei Beispiele: My name is ... - I'm from planet ….- It is cold/warm/small/big/blue/red … What's your name? Where are you from? Where do you live? What's the name of your planet? What's it like on your planet? Zur besseren Beobachtung und anschließenden Auswertung ist es hilfreich, die Monologe oder Dialoge mit dem Smartphone oder mit dem PC aufzunehmen. Während der Vorstellung werden zwei Kinder gebeten, die Beschreibungen ihrer Klassenkameradinnen und Klassenkameraden am Computer mit Hilfe der Informationstexte zu überprüfen.

  • Englisch
  • Primarstufe

Shapes - Formen und Farben im Englischunterricht

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit "Shapes" verbindet den Englisch- und Mathematik-Unterricht, indem die Schülerinnen und Schüler geometrische Formen in englischer Sprache kennenlernen und ein shape-book am Computer erstellen.Geometrische Formen wie Quadrat, Rechteck, Dreieck, Kreis, Oval und Stern haben einen konkreten Bezug zur Umwelt der Grundschulkinder. Sie können gezeichnet, gebastelt, angefasst und beschrieben werden und bieten daher neue Aspekte für die Vermittlung und den Gebrauch der englischen Sprache.Auf vielen Ebenen und Lernkanälen, beschreibend und gestaltend, befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Unterrichtsthema "Formen" und können dabei ihre Fremdsprachenkenntnisse und ihr mathematisches Verständnis anwenden und weiterentwickeln sowie ihre Medienkompetenz erweitern. Ablauf der Unterrichtssequenz Ausgehend von konkretem Material zum Anfassen werden die geometrischen Formen auf Englisch beschrieben, ihre Namen eingeführt sowie geübt und am Computer als Formencollage gestaltet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die englischen Namen für geometrische Grundformen kennen. beschreiben am Computer erstellte Grundformen und ihre Farben, Seiten- und Eckenzahl auf Englisch. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erstellen mit einem Textverarbeitungsprogramm Formen. färben diese Formen ein. fügen einen kurzen beschreibenden Text hinzu. speichern die Seite ab beziehungsweise drucken sie aus. Die Lehrkraft präsentiert den Kindern im Sitzkreis verschiedene geometrische Formen, die aus buntem Papier ausgeschnitten wurden. Quadrate, Rechtecke, Dreiecke, Rauten, Kreise, Ovale und Sterne werden nach Farbe, Größe oder Anzahl der Ecken sortiert. Dabei wird das bereits bekannte Wortmaterial reaktiviert (zum Beispiel "colours") oder neu eingeführt (bei uns: "sides", "corners") - zunächst ohne die englischen Namen der geometrischen Formen zu nennen: What's the colour of this form? How many corners does this form have? Einführung der englischen Namen Die Lehrkraft zeigt auf eine flashcard und nennt die darauf abgebildeten geometrischen Formen mit ihrem englischen Namen: Look, this is a square / rectangle / circle / oval / star / diamond ... Übungen zum Verständnis schließen sich an, zum Beispiel: Show me the circle / blue square / ... Point at the blue oval / red diamond / ... Swap the red square and the blue rectangle. Put the green diamond on your table. Colour dictation Nach der Arbeit mit den flashcards erhalten die Kinder ein Arbeitsblatt für ein so genanntes colour dictation. Die Formen auf dem Arbeitsblatt werden in der angegebenen Farbe ausgemalt. Colour the square green. Colour the rectangle yellow. Üben der Aussprache Vokabeln werden im Englischunterricht der Primarstufe fast immer durch Vor- und Nachsprechen im Chor eingeübt. Damit werden auch diejenigen Kinder eingebunden, die sich alleine nicht trauen, in einer anderen Sprache zu sprechen. Hier einige methodische Vorschläge für das Vor- und Nachsprechen von Wörtern: Wörter nur flüstern. Immer lauter reden. Sprechen wie Micky Maus. Sprechen wie ein Roboter. Wörter ganz lang dehnen. Wörter in die hohle Hand sprechen. Wörter "stumm" sprechen. Wörtern "singen". Wörter als mehrfaches Echo nachsprechen. Clap your hands Die neuen Wörter sind als Bild- oder Wortkarte an der Tafel befestigt. Die Wörter werden im Chor gesprochen, nach jedem Wort wird dreimal in die Hände geklatscht. Im zweiten Durchgang klatschen die Kinder nur zweimal, im letzten Durchgang nur einmal zwischen den einzelnen Wörtern. Mithilfe eines Textverarbeitungsprogramms - bei uns Word - erstellen die Schülerinnen und Schüler die Formen als farbige Bilder und fügen jeweils einen kleinen beschreibenden Text hinzu. Die Sätze werden als Lückentext vorgegeben, so dass lediglich die Namen, Farben und Zahlen eingefügt werden müssen. Jeweils zwei Kinder arbeiten am Computer zusammen. Nach einer Einführung in das Word-Programm werden die Formen nach Anweisung erstellt und der kleine Text hinzugefügt. Anschließend wird das Blatt ausgedruckt in der English Corner an die Wand gehängt. Zügig arbeitende Schülerinnen und Schüler können ergänzende Aufgaben im Internet bearbeiten: storyplace Bei der englischsprachigen Online-Story "I spy shapes" geht es darum, möglichst viele geometrische Formen zu finden und anzuklicken. Alle Partnergruppen stellen ihr Blatt in der Klasse vor. Die erstellten Blätter können in Klassenstärke ausgedruckt und zu einem shape-book für jedes Kind geheftet werden. Ich habe zu diesem Thema zwei schöne englische Kinderbücher gefunden: Bear in a Square von Stella Blackstone und The Shape of Things von Dayle Dodds Auf die Bücher bin ich zufällig bei einem Büchertisch an unserer PH (Schwäbisch Gmünd) beim Stand der Elterninitiative Englisch Lesen gestoßen. Soweit ich informiert bin, ist diese Elterninitiative inzwischen auch online. Sorry, kenne leider die Internet-Adresse nicht. Gruß, Michaela Bin soeben bei einer Google-Suche über Elterninitiative Englisch Lesen auf deren Webseite gekommen: www.ahbooks.de. Die Damen sind sehr kundig und beraten gut. Michaela Schmid

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  • Primarstufe

Unterrichtsmaterial "Weihnachten mit allen Sinnen"

Unterrichtseinheit

In diesem Stationenlernen erleben Kinder Weihnachten mit allen Sinnen: sie basteln Geschenke, backen Plätzchen, spielen die Weihnachtsgeschichte nach und vieles mehr. Am Computer entwerfen sie Weihnachtsrätsel, recherchieren Weihnachtsbräuche im Internet und befassen sich mit Lernsoftware zum Thema.Es empfiehlt sich, diese Unterrichtseinheit "Weihnachten mit allen Sinnen" als einen Projektvormittag durchzuführen, an dem die Kinder außer Schreibsachen, Schere, Klebstoff und Frühstück sowie einer kleinen Keksdose nichts mitzubringen brauchen. Solch ein ganzer Vormittag ist erfahrungsgemäß hervorragend dafür geeignet, um sich auf kreative Art und Weise mit kirchenjahreszeitlichen Themen (zum Beispiel auch Erntedank oder Ostern) zu beschäftigen und sich vertieft und auf anregende Weise damit auseinander zu setzen. Die fächerübergreifend angelegte Unterrichtseinheit ist in Lernstationen unterteilt, die auch auf mehrere Wochen verteilt werden und so eine vorweihnachtliche Unterrichtsreihe bilden können. Zudem können einzelne Stationen ausgesucht und in den vorweihnachtlichen Unterricht eingebaut werden.Vor Beginn des Projekttages müssen die sieben Lernstationen vorbereitet werden. Dazu stattet die Lehrkraft sie mit den entsprechenden Arbeitsblättern, Materialien und der dazugehörigen Software aus. Vor Beginn werden den Schülerinnen und Schülern die einzelnen Stationen erklärt und Rückfragen beantworten. Außerdem werden die Kinder darauf hingewiesen, die Arbeitsanweisungen gut durchzulesen und selbstständig zu arbeiten. Für die richtige Weihnachtsstimmung bietet es sich an, einen CD-Player und Weihnachts-CDs für die Hintergrundmusik mitzubringen. Passende Musik-Tipps finden Sie in der Linkliste Durchführung des Projekttages "Weihnachten mit allen Sinnen" Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen sieben Lernstationen mit fest umrissenen Arbeitsaufträgen. An drei Stationen arbeiten sie mit digitalen Medien. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit dem biblischen Hintergrund der Weihnachtsgeschichte. setzen sich kreativ mit dem weihnachtlichen Geschehen auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet als Informationsquelle. lernen eine Lernsoftware sowohl spielerisch als auch zur Informationsgewinnung kennen und nutzen sie. nutzen den Computer als Medium zur Erstellung von Aufgaben (hier: Rätsel). Zu Beginn des Projekttages beziehungsweise der Unterrichtsreihe wird der erste Teil der Geschichte vom kleinen Stern gezeigt. Für diese ansprechende Einführung ins Thema benötigt man Laptop, Lautsprecher und Beamer sowie die Präsentations-Software "Kleiner Stern ganz groß". Dazu wird unter dem Hauptmenü, das beim Öffnen der CD-ROM erscheint, auf "Präsentation mit Ton" geklickt". Nun werden die Bilder gezeigt und dazu der gesprochene Text. Es bietet sich an, an dem Punkt aufzuhören, an dem der kleine Stern sehr traurig ist (7. Bild, Zwei Weise in Großaufnahme). Der letzte Satz ist dann: "Die drei Männer saßen ratlos auf ihren Kamelen, und oben am Himmel weinte der kleine Stern leise vor sich hin." Alternativ kann auch das Bilderbuch verwendet werden (siehe Literaturhinweise). Jetzt werden die Schülerinnen und Schüler dazu angeregt, sich über den kleinen Stern Gedanken zu machen und ihm zu helfen. Wer möchte, kann mit Station 1 beginnen. Kreatives Schreiben, Malen oder Basteln Die Kinder denken sich ein schönes Ende für die Geschichte aus, schreiben dem kleinen Stern einen Brief oder basteln ein Geschenk für ihn. Benötigt werden ... Arbeitsblatt 1, weiße gelochte Blätter Gruppengröße Beliebig viele Knder Walnussplätzchen backen Wichtig ist, dass am Projekttag zwei Ladungen der Weihnachtsplätzchen gebacken werden, damit jedes Kind ein paar Plätzchen essen oder mit nach Hause nehmen kann. Daher sollten sich für diese Station gleich zu Beginn drei bis fünf Kinder finden und später, etwa nach der Hälfte des Projekttages, noch einmal eine Gruppe. Benötigt werden ... Zutaten des Rezepts (Arbeitsblatt 2), drei Kuchenbleche, Backpapier, Handrührgerät oder Küchenmaschine, Gabeln, Platz im Kühlschrank, Backofen, Gruppentisch mit genügend Platz zur Zubereitung der Plätzchen Gruppengröße Drei bis fünf Kinder Internetrecherche Auf der Website Advent ist im Dezember recherchieren die Mädchen und Jungen zu weihnachtlichen Bräuchen. Sie finden hier zum Beispiel Informationen zum Adventskalender, zu Heiligabend und zu Weihnachtsliedern. Benötigt werden ... Computer mit Internetanschluss, Arbeitsblatt 3, weiße gelochte Blätter Gruppengröße Zwei Kinder Theater spielen Die Schülerinnen und Schüler lesen die Weihnachtsgeschichte (Arbeitsblatt 4) und überlegen sich, wie sie diese als Theaterstück umsetzen können. Sie machen sich Gedanken über benötigte Kostüme und Requisiten und üben das Theaterstück, das später auch der Klasse vorgeführt werden kann. Benötigt wird ... Arbeitsblatt 4 Gruppengröße Beliebig viele Kinder Weihnachtsbastelei Hier stehen drei bis vier verschiedene Bastelangebote mit Bastelanleitungen und kopierten Bastelvorlagen für die Schulkinder zur Verfügung. Bereits fertige Bastelarbeiten werden zur Veranschaulichung ausgestellt. Es bieten sich beispielsweise Sterne, Kerzenhalter oder Fensterbilder an. Oftmals gibt es in den Lehrerzimmern bereits Ordner mit einer guten Auswahl an weihnachtlichen Bastelvorlagen. Falls nicht, finden Sie zwei Buchvorschläge in der Literaturliste. Benötigt werden ... Arbeitsblatt 5, Bastelvorlagen (kopiert), fertige Bastelarbeiten, Bastelmaterial Gruppengröße Sechs Kinder Rätsel selber ausdenken Die Kinder denken sich Rätsel zu weihnachtlichen Begriffen aus. Dafür machen sie sich zunächst eine Liste mit Begriffen, die zu Weihnachten passen, und denken sich dann zu jedem gefundenen Wort eine Frage aus. Die Aufgabe kann auch am Computer erledigt werden, wenn ein PC-Arbeitsplatz frei ist. Benötigt werden ... Arbeitsblatt 6, gelochte weiße Blätter, eventuell Computer mit Drucker Gruppengröße Beliebig viele Kinder Mit Wido Weihnachten entdecken Die Mädchen und Jungen setzten sich mithilfe der "Klick-Bibel 1" am Computer mit der Advents- oder Weihnachtsgeschichte auseinander. Anschließend können sie zur ausgewählten Geschichte unter "Spiele" das passende Spiel spielen und im "Malbuch" ein Bild anmalen und ausdrucken. Es ist für diese Station wichtig, dass die Lehrkraft die Software schon selbst ausprobiert hat und den Schulkindern bei eventuellen Fragen behilflich sein kann. Benötigt werden ... Arbeitsblatt 7, Computer, eingelegte und gestartete CD-ROM "Klick-Bibel 1" (Bei der Druckfunktion des Computers sollte der Farbdruck eingestellt sein.) Gruppengröße Zwei Kinder Vorstellung der Ergebnisse Im Sitzhalbkreis zeigen die Kinder ihre Basteleien, stellen ihre Rätsel und lesen ihre Geschichten vor oder zeigen ihr Theaterstück. Sehr wahrscheinlich braucht man für die Präsentation der Ergebnisse zusätzliche Zeit und kann dafür noch eine Stunde am nächsten Tag ansetzen. Um die Arbeit der Kinder zu würdigen, ist die Vorstellung und Vorführung ein sehr wichtiger Punkt. In dieser Runde sollten auf jeden Fall einige Texte vorgelesen werden, die an der Station 1 entstanden sind. "Kleiner Stern" - Teil 2 Zum Schluss des Projekttages oder der Unterrichtsreihe wird nun der Schluss der Geschichte vom kleinen Stern (ab 8. Bild) gezeigt. Danach kann eine kurze Austauschrunde erfolgen. Das Ende kann so zusammengefasst werden: Jeder Mensch, selbst der allerkleinste, den niemand sieht, ist für Gott wichtig und wertvoll. Gott hat für jeden Menschen eine wichtige Aufgabe! Nicht vergessen: Plätzchen! Ganz zum Schluss müssen natürlich auch noch die Plätzchen verteilt werden! Jedes Kind nimmt sich welche mit nach Hause.

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A Christmas Story

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Weihnachten erhalten die Lernenden Einblicke in die Weihnachtsbräuche Großbritanniens durch eine einfache Geschichte, die in wenigen Sätzen erzählt und mithilfe von flashcards und storycards erarbeitet wird.Im dritten Schuljahr haben die Kinder erst wenige Wochen Englischunterricht. Doch auch mit den wenigen Kenntnissen, die sie in der englischen Sprache zu diesem Zeitpunkt erworben haben, können sie bereits eine kleine Weihnachtsgeschichte zu dem Thema "Christmas in Great Britain" erstellen.Anhand einer einfachen Geschichte, die in wenigen Sätzen erzählt und mithilfe von flashcards und storycards erarbeitet wird, erhalten die Kinder einen ersten Einblick in die Weihnachtsbräuche Großbritanniens. Sie lernen Begriffe aus dem Wortfeld "Christmas" und die englischen Bezeichnungen der Farben kennen. Bei der Präsentation der story in Form eines Wandplakats kommt der Computer zum Einsatz. Our little Christmas Story Nach einer Einführung im Plenum erarbeiten die Kinder in Kleingruppen selbstständig ein Wandplakat zur Christmas Story. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen einige englische Weihnachtswörter kennen (Father Christmas, Rudolph, reindeer, sleigh, presents). verstehen eine kurze Weihnachtsgeschichte. bringen die Sätze der story in die richtige Reihenfolge. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler fügen eine neue Schriftart in die Systemsteuerung ein. schreiben mit einem Textverarbeitungsprogramm einen englischen Text. formatieren den Text nach Farbe und Größe. speichern die Seite ab beziehungsweise drucken sie aus. Animiert durch mehrere flashcards, die an der Tafel zu sehen sind (Father Christmas, sleigh, presents, Rudolph the reindeer), erzählen die Kinder in deutscher Sprache, was sie über das Weihnachtsfest in Großbritannien wissen. Die Lehrkraft fasst die Informationen in englischer Sprache zusammen und zeigt dabei auf die flashcards. Yes, you are right. This is Father Christmas. Father Christmas brings the presents to the children in England. Look, here is Rudolph. Rudolph is a reindeer. What colour is Rudolph? What's so special about him (auf die rote Nase zeigen)? Rudolph helps Father Christmas pull the sleigh. This is the sleigh. There are lots of presents on the sleigh. What colour are the presents? Malvorlagen zu den flashcards gibt es, wenn man sie nicht selber zeichnen möchte, zum Beispiel unter folgenden Adressen im Internet: afunk - Christmas Coloring Books Weihnachtscartoons Was ist ein Popup? Der kostenlose Download von Grafiken hat seinen Preis! Auf vielen Seiten öffnen sich Popups mit Werbungen aller Art. Erklären Sie den Kindern, dass ein Popup ein Fenster ist, das kurzfristig über dem geöffneten Internetfenster erscheint. In einem Popup werden oft Informationen wie Worterklärungen oder Bilder angezeigt, aber wie auf diesen Seiten zu sehen, häufig auch lästige Werbungen. Sicherheitsrisiko Popup Popups können ein Sicherheitsrisiko darstellen: sie sind in der Lage, Viren in den eigenen Computer einzuschleusen. Aus Sicherheitsgründen kann man Popups durch entsprechende Browsereinstellungen blockieren. Dies schränkt allerdings dann auch den Zugang zu gewünschten Inhalten ein. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Bilder vorab selbst aus dem Netz zu holen und sie den Kindern in einem Ordner auf dem Schulrechner zur Verfügung zu stellen. Die Kinder laden sie von dort in ihre Textverarbeitungsdateien. Einstieg ins Thema Mit folgender Aufforderung leitet die Lehrkraft die Erarbeitungsphase ein: " And now it's storytime. Let's make a little story with Father Christmas, Rudolph the reindeer, the sleigh and the presents. " Die Texte werden erstellt Nach und nach heftet die Lehrkraft die storycards an die Tafel und liest sie vor. Die Kinder sprechen den Text im Chor nach und zeigen dabei auf die passenden flashcards. In unserem Fall lauteten die Texte: This is Father Christmas. This is Rudolph. Rudolph is a reindeer. "Good morning, Father Christmas!" "Good morning, Rudolph." Here is the sleigh, and here are the presents. The presents are green, yellow, silver, golden, red, blue and purple. The presents are for the boys and girls. Merry Christmas! Vorlesen und nachlesen Zur Festigung und zur Verständniskontrolle werden die storycards an verschiedene Kinder verteilt, die sie nun in der richtigen Reihenfolge wieder an der Tafel befestigen. Die story wird noch mehrmals vor- und nachgelesen. Sortieren Anschließend bearbeiten die Kinder in Kleingruppen das erste Arbeitsblatt, auf dem die Sätze in vertauschter Reihenfolge abgedruckt sind. Die Schülerinnen und Schüler sortieren die Sätze, indem sie sie mit passenden Ziffern versehen. Die Kontrolle erfolgt an der Tafel. Aufschreiben Jede Kindergruppe gibt anschließend die Sätze mit einem Textverarbeitungsprogramm in den Computer ein. Gestalten mit Fonts Die Lehrkraft regt an den Text mit speziellen Weihnachtsfonts zu formatieren, die man sich aus dem Internet auf den eigenen Computer laden kann. Die Gruppen erhalten eine Internetadresse und wählen dort ihre Lieblingsschriftart aus. The Holiday Spot Internetseite mit Weihnachtsfonts zum freien Download. Eine Schriftart downloaden Die Kinder lernen nun, wie man die Schrift auf den Computer bringt und in die Systemsteuerung kopiert. Sie folgen dabei den Anweisungen auf dem Arbeitsblatt 2. Formatieren der Christmas story Viele Kinder kennen bereits den Vorgang des Formatierens. Besitzt in jeder Gruppe mindestens ein Kind diese Kenntnisse , gibt es sie gruppenintern weiter. Zur Unterstützung und vor allem für Kinder, die diesen Kenntnisstand noch nicht haben, gibt es das Arbeitsblatt 3 zur Hilfestellung. Präsentation Die zur story passenden Bilder werden von den Kindern gemalt oder ausgemalt und auf einen großen Plakatkarton geklebt. Die getippte story wird ausgedruckt, zurechtgeschnitten und zu den Bildern geklebt. Jede Gruppe stellt ihre Arbeit vor. Hallo, ich habe die Website erst kürzlich entdeckt und bin sehr angetan davon. Da ich mit geistig und körperlich behinderten Schülern arbeite, kann ich nichts "einfach so" umsetzen, habe aber schon viele Ideen und Anregungen gefunden. Danke! G. Oess-Langford

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