Unterrichtsmaterialien zum Thema "Primarschule"

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57 Treffer zu "Primarschule"
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Vulkane - "Wenn die Erde Feuer spuckt"

Unterrichtseinheit

Ein Vulkanausbruch ist ein faszinierendes Ereignis, dem man sich nicht entziehen kann. Die PuR Sendung "Wenn die Erde Feuer spuckt" (nach dem gleichnamigen Buch von Sabrina Ließ und Julika Rieger) greift dieses schöne und zugleich schaurige Naturschauspiel auf.Jo Hiller und der Vulkanexperte Boris Behncke besteigen gemeinsam den Ätna und werden bei ihrer Forschungsarbeit gefilmt. Infoclips erklären das Geschehen unter der Erde und Reportagen zeigen die zerstörerische Wirkung von Vulkanen. Diese fächerübergreifende interaktive Lerneinheit vertieft die in der Sendung angerissenen Themen und kann als Einstieg für ein umfassenderes Unterrichtsprojekt dienen. Bis auf das Quiz zur Sendung ist sie jedoch so angelegt, dass auch Kinder, die keine Möglichkeit haben, die Sendung zu sehen, damit arbeiten können. Die Schülerinnen und Schüler sollen im Internet gezielt Arbeitsaufträge recherchieren, ein interaktives Quiz und Puzzle am Computer lösen, eine interaktive Zuordnungsaufgabe und einen interaktiven Lückentext lösen und herkömmliche Arbeitsblätter bearbeiten, für die die Internetrecherche als Informationsquelle dient. Organisation und Ablauf Kurzbeschreibung, zeitlicher und organisatorischer Ablauf, Vorraussetzungen, Erfolgskontrolle. Anmerkungen zu den einzelnen Lernbereichen Hier finden Sie Erläuterungen zu allen elf Arbeitsblättern, die die Hauptthemen der Lerneinheit behandeln. Arbeitsmaterial und interaktive Lernumgebung Elf Arbeitsblätter plus Deckblatt einzeln im PDF-Format. Die interaktive Lerneinheit können Sie hier herunterladen und auch ohne Internetzugang nutzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen aus den Bereichen des Sachunterrichts, der Fächer Mathematik, Deutsch, Kunst und Religion vielfältige am Thema orientierte Aufgaben erarbeiten und auf dem Wege Lernziele Vulkane - "Wenn die Erde Feuer spuckt" erreichen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen gezielte Recherchen im Internet durchführen und das world wide web als Informationsquelle kennen lernen. Videoclips aus dem Web betrachten. eine interaktive Lerneinheit am Computer bearbeiten und dabei Erfahrungen mit dem Prinzip der Verlinkung machen. Lückentexte und Zuordnungsübungen per drag&drop bearbeiten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze treffen. sich als Partner über die Reihenfolge der Aufgaben einigen. sich gegenseitig helfen. Thema Vulkane Autorin Margret Datz Fächer fächerübergreifend: Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Kunst, Religion Zielgruppe 3. bis 4. Schuljahr Zeitraum circa 1 Woche Technische Voraussetzungen Computerraum oder Medienecke mit Internetanschluss, Soundkarte, RealPlayer oder Windows Media Player Erforderliche Vorkenntnisse genereller Umgang mit dem PC, Erfahrungen im Bereich der offenen Unterrichtsformen Planung Verlaufsplan "Wenn die Erde Feuer Vulkane sind nicht nur gefährlich und nützlich zugleich, nicht nur faszinierend und schaurig. Ihre Entstehung und Wirkung gehören zu den Einblicken in die Beschaffenheit der Erde, die Kinder im 4. Schuljahr gewinnen sollten. Neben der anschaulichen PuR-Sendung, die als Einstieg dienen kann, gibt es im Internet eine Fülle von interessanten und für Kinder geeignete Seiten, die sich mit dem Thema befassen. Inhalt Die interaktive Lerneinheit besteht neben der Eingangsseite (mit Quiz und Puzzle) aus neun weiteren Hauptseiten (wie Vulkane entstehen; wie Vulkane aussehen; wie Vulkane ausbrechen; wie Vulkane schaden; wie Vulkane nützen; wie Vulkane erforscht werden; Vulkan-Aufgaben; Vulkan-Geschichten; Vulkan-Experimente, -Rätsel und Malen), einer intern verlinkten Zuordnungsübung, einem Lückentext (Hot Potatoes), drei Hilfe-Seiten (intern) und 21 externen Links. Die Inhalte der Hauptseiten decken sich mit dem Inhalt der PuR-Sendung. Arbeitsweise Die Arbeitsanweisungen auf den Arbeitsblättern beziehen sich jeweils auf direkt aufrufbare Internetseiten, was natürlich einen Internetzugang voraussetzt. Die internen Links dagegen können offline bearbeitet werden. Die einzelnen Seiten sind frei wählbar, müssen also nicht in einer bestimmten Reihenfolge abgerufen werden - das Kind entscheidet nach Neigung. Partnerarbeit Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen hier unmittelbar von der Anzahl der vorhandenen Computer-Arbeitsplätze ab und davon, ob sie in einem Netzwerk gemeinsamen Zugang zum Internet haben. Sinnvoll hat sich auf jeden Fall Partnerarbeit erwiesen, da sich zum einen so die Zahl der auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und die Partner sich zum anderen gegenseitig unterstützen können. Arbeitsblätter Als zusätzliches Angebot können im Bedarfsfall weitere Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt werden, die die in der Lerneinheit beziehungsweise in der Sendung angesprochenen Themen vertiefen: zum Beispiel Vulkane in Deutschland, Sachbücher zum Thema anschauen, weitere Übungen zur Rechtschreibung (Wörter mit V), zum geometrischen Körper Kegel, Arbeiten mit großen Zahlen. Feedback Der fächerübergreifende Ansatz ermöglicht es zudem, den normalen Stundenplan für die Projektdauer außer Kraft zu setzten. Wichtig sind jedoch eine gemeinsame Einführung und Erklärung der Handhabung der Lerneinheit und ein tägliches Feedback, bei dem exemplarisch einige Gruppensprecher über ihre Arbeit und etwaige Probleme berichten, für die dann gemeinsam Lösungswege gesucht werden. Wichtig ist außerdem die Organisation des Unterrichtsablaufs. Absprachen bezüglich der Computer-Nutzung müssen getroffen werden, da nicht alle gleichzeitig am Rechner sitzen können. Dabei sollten Vorschläge der Kinder aufgegriffen werden, weil sie erfahrungsgemäß die Einhaltung eigener Vorschläge auch selbst überprüfen. Außerdem ist festzulegen, ob die Arbeit als Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen soll und eine entsprechende Einteilung vorzunehmen (freie Wahl, Zufallsprinzip durch Ziehen von Kärtchen oder vom Lehrer bestimmt). Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Kenntnisse im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig, da die Links direkt über die Lerneinheit angesteuert werden und keine Internetadressen eingegeben werden müssen. Erklären sollte man auf jeden Fall, dass die Rückkehr auf den heimischen Rechner über den Rückwärtspfeil des Browsers erfolgt. Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und vom Lehrer überprüft wird. Die Feuerspucker Das Quiz zur Sendung ist natürlich nur zu lösen, wenn die Kinder die Sendung auch gesehen haben. Es ist das einzige Element der Lerneinheit, das sich ausschließlich auf die Sendung bezieht. Hausaufgabe: "fernsehen!" Vielleicht haben einige Kinder oder deren Eltern die PuR-Sendung auf Video aufgezeichnet, so könnten sie sich zum gemeinsamen Anschauen mit anderen verabreden. Wie Vulkane entstehen Die Schülerinnen und Schüler werfen einen Blick in das Innere der Erde und lernen die Begriffe Erdkern, Erdmantel und Erdkruste sowie ihre Lage kennen (Lückentext, Abbildung). Ein weiterer Lückentext befasst sich mit den Konvektionsströmen des zähflüssigen Gesteins im Erdmantel. Ein Kurzvideo auf der dazu gehörenden Internetseite zeigt eine Reise durch die Erde. Entsprechende Abbildungen aus dem Internet sollen nachgezeichnet werden. Wie Vulkane aussehen Hier lernen die Kinder den Aufbau eines Vulkans (Magma, Magmakammer, Schlot, Hauptkrater, Nebenkrater, Kegel/Vulkan), Aschen und Lava) und die wichtigsten Vulkantypen (Schildvulkan, Schichtvulkan, Caldera-Vulkan) kennen. In einer interaktiven Zuordnungsübung können sie ihr Wissen überprüfen. Wie Vulkane ausbrechen Beredter als alle Erklärungen ist hier das Anschauen entsprechender Bilder beziehungsweise Videoclips, die Vulkanausbrüche zeigen. Wie Vulkane schaden Die Kinder sollen sich vorstellen, am Fuße eines Vulkans zu wohnen und Überlegungen zur eigenen Befindlichkeit anstellen. Sie lernen die sieben vulkanischen Gefahren kennen (Lavaströme, Airfall-Ablagerungen, Pyroklastische Ströme, Gase, Schlammlawinen, Erdrutsche und Tsunamis) und sehen eindrucksvolle Bilder von Landschaften vor und nach einem Vulkanausbruch. Wie Vulkane nützen Warum es trotz der Gefahren immer noch Menschen gibt, die in der Nähe von Vulkanen leben, zeigt der Aspekt "Wie Vulkane nützen" (fruchtbare Erde, Rohstoffe, Energiegewinnung, Heilwirkung durch Thermen). Wie Vulkane erforscht werden Vulkanforscher wie die beiden jungen Buchautorinnen und die Akteure in der PuR-Sendung brauchen eine ganz bestimmte Ausrüstung, um ihrer Aufgabe nachkommen zu können. Einen Einblick in die Arbeit von Vulkanforschern gewinnen die Kinder, die die Sendung nicht gesehen haben, hier durch die entsprechenden Fotos. Vulkan-Aufgaben Höhenangaben von bekannten Vulkanen sollen hier nachgeordnet und Unterschiede berechnet werden. Außerdem lernen die Schülerinnen und Schüler den geometrischen Körper Kegel kennen und ordnen ihm Gegenstände aus dem Alltag und abstrakte Formen zu. Vulkangeschichten Wörter mit V sollen nach dem Klang (W oder F) geordnet werden (Arbeitsblatt 9). Für Arbeitsblatt 10 finden die Kinder die Wörter aus dem Roman "Stiller" von Max Frisch in der Lernumgebung. In beeindruckender Weise beschreibt er den Ausbruch des Paricutin in Mexiko. Sie können den gesamten Text auch dem Buch entnehmen und von den Kindern Nomen, Verben und Adjektive heraussuchen lassen. Vulkan-Exprimente, Rätsel, Malen Bau eines Mini-Vulkans mit Zitronensäure und Natron, Lösen der Rätselseite (Arbeitsblatt 11) und Malen eines Vulkanbildes.

  • Geographie / Jahreszeiten
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Heimische Vögel

Unterrichtseinheit

Besonders im Frühjahr passiert es, dass die kleinen gefiederten Kerlchen uns morgens früher wecken als es vielen vielleicht recht ist. Aber könnten Sie am Klang der Vogelstimmen erkennen, ob es eine Amsel oder eine Meise oder vielleicht doch nur der Spatz vom Nachbardach ist, der da zwitschert?In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die Bestimmungsmerkmale heimischer Vögel kennen und erstellen mit Hilfe verschiedener Informationsmittel einen Steckbrief über einen Vogel ihrer Wahl, der anschließend auf der Schulhomepage, beispielsweise mithilfe von Primolo, präsentiert wird.Kinder lernen ihre Lebensumwelt durch das Benennen von neuentdeckten Dingen kennen. Vögel werden eher selten beachtet, da sie relativ schwer zu entdecken sind und man viel Geduld und Ruhe braucht, um sie zu beobachten. Durch das Entwerfen eines Steckbriefes zu einem Lieblingsvogel mit eigener Zeichnung und der Präsentation im Internet werden die Kinder für Naturerfahrungen sensibilisiert. Entwerfen einer Webpage verlangt von den Schülerinnen und Schülern übersichtliches und präzises Beschreiben. Information muss aus Fachbüchern oder dem Internet entnommen und entsprechend verarbeitet werden. Die Farbe des Federkleides Mithilfe von Bestimmungsbüchern bestimmen die Schulkinder selbstständig verschiedene Vogelarten. Ausschlaggebend hierfür ist die Farbe des Gefieders. Bestimmungsmerkmale Anhand von Bildern prägen sich die Schülerinnen und Schüler das Aussehen der unterschiedlichen Vögel ein und lernen deren Namen mithilfe von Wortkarten. Einen Unterrichtsgang unternehmen Vögel lassen sich in der freien Natur am Besten beobachten und studieren. Dies ist auch mitten in der Stadt möglich. Erstellen eines Steckbriefes Die Schülerinnen und Schüler suchen sich einen heimischen Vogel aus, sammeln in Büchern und im Internet Informationen über ihn und erstellen einen Steckbrief. Webseitenerstellung mit Primolo Websites lassen sich mit dem Homepage-Generator Primolo leicht selbst gestalten. Wer lieber offline arbeiten möchte, kann den Netscape Composer verwenden. Ein Vogelquiz erstellen Die Schülerinnen und Schüler erstellen ein Quiz zu ihrem jeweiligen Lieblingsvogel. Das Gelernte wird so auf interessante und spielerische Art gefestigt. Arbeitsmaterialien Hier finden sie die Bildsilhouetten der verschiedenen Vogelarten zur Präsentation mit dem Overheadprojektor. Die Schülerinnen und Schüler sollen Interesse am Thema entwickeln. Einige heimische Vogelarten kennen lernen. Vögel anhand der Bestimmungsmerkmale Farbe, Größe, Schwanz und Schnabel beschreiben. Informationen aus Büchern und Internet recherchieren. Einen Steckbrief zu einem Vogel eigener Wahl erstellen. Eine informative Website zu einem heimischen Vogel entwickeln. Vogelbilder Die Kinder erhalten in Gruppen ein Plakat oder Bildkarten von Vögeln (zum Beispiel Feldlerche, Goldammer, Rotkehlchen, Grünling, Storch, Gimpel, Kleiber, Rohrdommel, Buchfink, Anmerkung: einige auffällig gefärbte Vögel und einige mit braunem oder einfarbigen Federkleid). Die Zeitschrift "Medizini" aus der Apotheke ist hier zu empfehlen. Ebenso eignet sich aber auch anderes Bildmaterial. Die Vögel bestimmen Nun versuchen die Schülerinnen und Schüler mithilfe der Bestimmungsbücher ohne jede Anleitung die Vögel zu bestimmen (circa 1/4 Stunde). Eine Selbstkontrolle sollte möglich sein, beispielsweise dadurch, dass die Vogelnamen auf dem Plakat abgedeckt oder die Vögel mit Nummern versehen sind. Lösungskarten liegen entsprechend bereit. Ergebnisse Im Sitzkreis beschreiben die Kinder ihre Vögel und benennen sie. Im Gespräch wird erarbeitet, dass sie diese Vögel nach der Farbe bestimmt haben. Die braunen und grauen Vögel werden von den Schülerinnen und Schülern meist nicht erkannt. Ein Bestimmungsspiel kann die Stunde abrunden. Bestimmungsbücher Plakat oder Bildkarten von verschiedenen Vögeln Lied: "Alle Vögel sind schon da" Tafelanschrift: "Alle Vögel sind schon da" Stopfpräparat Lauschen von Vogelstimmen bei geöffnetem Fenster Beobachten von Vögel in Büschen oder Futterhäuschen Bilder und Wortkarten Einige Vögel (Zaunkönig, Rotkehlchen, Fichtenkreuzschnabel, Grünling, Bachstelze, Gimpel, Goldhähnchen, Kleiber) werden den Schülerinnen und Schülern in den Gruppen als Bilder präsentiert. Die Kinder prägen sich die Namen durch Zuordnung von Wortkarten oder Wortkartenmemory ein. Nun werden Bildkarten an der Tafel fixiert und beschriftet. Vogel-Silhouetten Die Silhouetten werden auf dem Overheadprojektor oder an der Tafel präsentiert. Je nach Können der Schülerinnen und Schüler werden die Bildkarten an der Tafel verdeckt oder als Erinnerungshilfe stehen gelassen. Die Silhouetten können auch in Gruppenarbeit bearbeitet werden. Die Kinder bestimmen die Vögel und stellen fest, dass sie die Vögel an Form, Schwanz und Größe erkannt haben. Grünling Kernbeißer Rotkelchen Bachstelze Zaunkönig Goldhähnchen Kleiber Gimpel Als Ergänzung können anschließend noch einige typische Vogelrufe angehört und erarbeitet werden. Dies kann entweder direkt am Fenster des Klassenraums geschehen oder aber mittels Tonträgern beziehungsweise via Stream aus dem Internet. Geeignet sind hier besonders Buchfink ("Ich, ich, ich geh' zur Regierung!", Goldammer ("Ich hab dich lieb!") Grünling, Amsel oder Goldhähnchen. Silhouetten der Vögel und ihrer Schnäbel Bestimmungsbücher Plakate Bildkarten Beobachten von Vögeln auf dem Pausenhof. Die Kinder versuchen die Vögel zu benennen. Da die Vögel aber oft im Gegenlicht auf den Büschen sitzen, können die Schülerinnen und Schüler die Farbe nicht erkennen. Die Frage ist also: Wie können wir Vögel unterscheiden, wenn wir die Farbe nicht erkennen können? Auch die Stadt hat was zu bieten Für einen Unterrichtsgang begibt man sich hinaus in die Natur. Dabei braucht man nicht Wald oder Wiese direkt vor der Tür zu haben. Frühlingsvögel lassen sich sehr gut auch in Vorstadtgärten, Parkanlagen und auf Friedhöfen beobachten. Dringend notwendig ist eine zweite oder dritte Begleitperson, da die Klasse in zwei bis drei Gruppen aufgeteilt werden sollte. Eine Gruppenstärke von acht bis zehn Kindern ist ideal, da sonst die Vögel vertrieben würden. Bestimmung nach der Farbe Für Bestimmungen nach der Farbe braucht man ein gutes Fernglas. Die Schülerinnen und Schüler werden schnell viele Vögel in den Bäumen und Hecken entdecken. Nun geht es darum, möglichst leise nahe an die Vögel heran zu kommen, um sie mit dem Fernglas genauer zu betrachten. Häufig beobachten lassen sich dabei Stare, Amseln, Rotschwänzchen, Buchfinken, Kohl- und Blaumeise sowie Grünlinge. Erkennen am Gesang Anschließend können noch einige typische Vogelrufe am Fenster oder durch Medien (Kassette, CD, Internet) erarbeitet werden. Geeignete Vögel sind hier zum Beispiel der Buchfink ("Ich, ich, ich geh zur Regierung"), Goldammer ("Ich hab dich lieb"), Grünling, Amsel und das Goldhähnchen. Um Vögel an ihrem Gesang zu erkennen braucht es eine sehr interessierte Lehrkraft oder einen Fachmann / eine Fachfrau. Vogelstimmen lassen sich auch durch Medieneinsatz recht einprägsam erlernen, um sie dann in der Natur wieder zu erkennen. Bei einem Unterrichtsgang sollte man sich auf vier bis fünf sehr einprägsame und signifikante Vogelstimmen beschränken, so zum Beispiel Grünling, Buchfink, Amsel und Kohlmeise. Die Schülerinnen und Schüler tragen in Gruppenarbeit zusammen, welche wichtigen Informationen in einem Steckbrief ihres Lieblingsvogels stehen sollen: Name Farbe des Gefieders Größe Gewicht Besondere Erkennungsmerkmale Farbe der Eier Vorkommen Nahrung Nestbau Partnerarbeit Die Kinder erhalten nun genügend Zeit, um sich im Internet oder mithilfe von Bestimmungsbüchern mit den verschiedenen Vögeln auseinanderzusetzen. So können sie ihren Lieblingsvogel bestimmen, die oben genannten Informationen über ihn sammeln und schriftlich fixieren. Bedingung ist, dass es sich um einen heimischen Vogel handelt und jede Gruppe einen anderen Vogel beschreibt. Die Schülerinnen und Schüler können alleine, in Partnerarbeit oder zu dritt arbeiten. Partnerarbeit scheint mir die beste Form zu sein, da niemand unter- oder überbeschäftigt ist. Bestimmungsbücher Internet Kurzreferat eines Schülers über einen Vogel Vorlesen eines Steckbriefes Außergewöhnliche Informationen über Vögel (zum Beispiel Sehfähigkeit eines Adlers, Fluggeschwindigkeit eines Wanderfalkens, Reisestrecke der Schwalben, Aufzucht der Jungen des Kuckucks) präsentiert als Text, auf Folie oder im Vortrag Mithilfe von Primolo können die Schülerinnen und Schüler leicht und schnell Internetseiten erstellen. Voraussetzung dafür ist, dass in der Schule Computer mit Internetzugang zur Verfügung stehen und dass die Lehrkraft ein Projekt bei Primolo anmeldet. Erstellung der Websites Die Erstellung der Internetseiten erfolgt gemeinsam, Schritt für Schritt. Besondere Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler sind nicht notwendig. Es stehen vier verschiedene Layoutvarianten zur Verfügung. Die Kinder können sich an der Tastatur abwechseln. Erstellen von Bildern Natürlich gehört in eine informative Seite über einen Vogel auch ein Bild. Aus urheberrechtlichen Gründen sollten besser keine aus Bestimmungsbüchern eingescannte Bilder verwendet werden! Vorsicht ist auch beim Herunterladen von Bildern aus dem Internet geboten, da hier das Urheberrecht ebenfalls beachtet werden muss. Außerdem macht es viel mehr Spaß, die Bilder selbst zu zeichnen und einzuscannen. Trauen sich die Schülerinnen und Schüler das selbständige Malen nicht zu, so können auch Umrisskopien angeboten werden, die dann nur noch farblich gestaltet werden müssen. www.primolo.de/lehrerzimmer Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um den Homepage-Generator für die Grundschule. Vorgehensweise Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit einem Vogel besonders intensiv auseinander gesetzt. Zu ihrem speziellen Vogel denken sie sich nun ein oder zwei Fragen aus, die sich mithilfe des Steckbriefes beantworten lassen. "Welcher Vogel klettert Kopf unter den Baum hinab?" (Kleiber) "Welcher Vogel ist schwarz und brütet auf dem Boden?" ( Amsel) "Welches ist der kleinste Vogel?" (Goldhähnchen) Multiple-Choice Die Fragen können als Multiple-Choice-Fragen gestellt werden. Dazu werden vier verschiedene Antwortmöglichkeiten gegeben. Die Antworten werden mit den entsprechenden Lösungsseiten "Richtig" oder "Falsch" verlinkt, so ist eine Kontrolle möglich. Möglich wäre es auch, die Antworten in einem Gästebuch zu sammeln oder direkt per E-Mail an die Klasse zu verschicken, um einen Wochensieger zu ermitteln. Diese Variante macht viel Spaß, ist aber sehr zeitintensiv. Als dritte Möglichkeit bietet sich ein Link ausgehend von dem Wort "Lösung" zur entsprechenden Vogelseite an. Öffnen des Programmes Netscape durch Doppelklick. Im Menü Comunicator anklicken und dort den Composer aufrufen: ein weißes Blatt erscheint. Datei unter einem geeigneten Namen speichern. Vogelnamen eingeben (Formatierungen werden später vorgenommen). Einige Zeilen frei klicken. Tabelle einfügen: Im Menü Tabelle anklicken. Ein neues Menü erscheint. Hier entsprechend viele Zeilen eingeben und zwei Spalten. Auch andere Formatierungen können hier vorgenommen werden, ruhig ausprobieren. Will man, dass die Tabelle keine Randstriche hat, dann bei Randbreite "0" (Pixel) eingeben. Auf "Okay" klicken: Tabelle erscheint. Nun können in die ersten Spalten alle Daten eingegeben werden. Die zweiten Spalten sind für die Bebilderung. Wie in Microsoft Word kann der Text farbig gestaltet werden. Cursor in die Spalte klicken, in der das Bild eingefügt werden soll. Im Menü auf Grafik klicken, nun erscheint ein Menü. Grafik wählen anklicken und den entsprechenden Dateiort suchen. "Okay" klicken. Grafik anklicken (es erscheint ein schwarzer Rahmen um die Grafik). Mit dem Cursor in eine Ecke der Grafik gehen bis ein schräger Pfeil erscheint (kein waagrechter oder senkrechter!). Linke Maustaste gedrückt halten und Bild kleiner ziehen. Maustaste loslassen und mit andern Bildern ebenso verfahren. Speichern! Zunächst den Seitenhintergrund farbig gestalten. Im Menü Format anklicken und dort ganz unten Seitenfarbe-Eigenschaften anklicken. Ein Menü erscheint. Bei Seitenfarbe das weiße Felde anklicken. Eine Farbauswahl erscheint. Entsprechende Farbe wählen. Cursor in die Tabelle klicken. Soll jedes Kästchen eine eigene Farbe haben muss der Cursor in dem Kästchen stehen, das bearbeitet werden soll. Rechte Maustaste klicken, ein Menü erscheint. "Tabelleneigenschaften" anklicken, ein Menü erscheint. Wählen ob die Tabelle, die Spalte oder ein Kästchen bearbeitet werden soll. Entsprechenden Menüpunkt anwählen, das Menü ändert sich. Auf der Titelseite müssen alle Vogelnamen stehen, die dann mit der entsprechenden Seite verknüpft werden müssen. Diese Seite können die Schülerinnen und Schüler, die schon fertig sind, gestalten. Dies geht natürlich nur, wenn sich alle Seiten auf der Festplatte des Computers befinden, an dem die Kinder arbeiten, beziehungsweise wenn die Schule idealerweise über ein Schulnetz verfügt und alle Computer vernetzt sind. Es empfiehlt sich, die Vogelnamen in Tabellenform zu schreiben. Seite wie oben erstellen und im selben Ordner abspeichern. Vogelname markieren und im Menü auf "Verknüpfen" klicken, ein Menü erscheint. "Datei wählen" anklicken und die entsprechende Vogelseite suchen. Auf "Okay" klicken. Der Vogelname ist nun blau unterstrichen. Mit allen andern Vogelnamen ebenso verfahren. Will man prüfen, ob alles funktioniert, so muss zunächst gespeichert werden. Nun klickt man im Menü auf "Vorschau". Wenn man nun mit dem Cursor über den Vogelnamen fährt, erscheint eine Hand und man kann sich zur entsprechenden Vogelseite klicken. Verknüpfungen sollten nur erfolgen, wenn alle zu verknüpfenden Dateien geschlossen sind und sich alle Dateien auf der Festplatte des Computers befinden, an dem gerade gearbeitet wird. Man kann natürlich die Verknüpfungen am sichersten vom Server aus erstellen. Ich lasse meine Schüler die Verknüpfungen selbst erstellen, auch wenn die Dateien sich nicht auf dem Computer befinden, an denen die Schüler arbeiten. Der Computer meldet dann, dass die Dateien an zu weit entfernten Orten liegen. Ich nehme die Verknüpfung trotzdem vor, auch wenn sie eigentlich nicht funktionieren. Dies merkt man aber erst, wenn die Seiten auf den Server des Providers geladen werden. Den Schülern macht es unheimlichen Spaß, alles mögliche zu verknüpfen. Es ist aber leichter für den Lehrer, hinterher die Verknüpfungen am Server selbst zu erstellen als alle Dateien ständig auf die Festplatten der Schülercomputer zu laden. Netscape 6.2 Download Um mit dem Netscape Composer Internetseiten erstellen zu können, benötigen Sie den Netscape Navigator. Sie können sich diesen Browser kostenlos aus dem Netz laden.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Australian wildlife

Unterrichtseinheit

Landeskundliche Aspekte zu vermitteln ist ein wichtiger Teilbereich des Englischunterrichts in der Grundschule. Der Kontinent Australien bietet mit seiner außergewöhnlichen Tierwelt einen besonderen Anreiz für fremdsprachliches Lernen.Dank der isolierten geografischen Lage haben sich in Australien etliche Tierarten erhalten, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt - ein guter Anlass, um mit Schülerinnen und Schülern der vierten Jahrgangsstufe die Tierwelt Europas, Afrikas und Australiens vergleichend zu betrachten. Beim Sammeln von Tiernamen und Tierbildern werden auch englischsprachige Internetseiten als Recherchequelle genutzt. Dabei erweitern die Kinder ihre Sprach- und Medienkompetenz. Abschließend gestalten die Schülerinnen und Schüler ein Wandbild in Form einer Fotocollage, das auf den Umrissen des australischen Kontinents landestypische Tierarten, ihre englischen Namen und die wichtigsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes zeigt.Das Thema ist für ein viertes Schuljahr geeignet. Die Kinder sollen schon einige Tiernamen kennen, diese in kurzen Sätzen beschreiben können und wissen, wie man eine bestimmte Internetseite aufruft. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen selbstständig an verschiedenen Aufgaben. Die Ergebnisse werden zusammengetragen und zu einer Fotocollage verarbeitet. Unterrichtsverlauf Hier finden Sie Hinweise zu den einzelnen Arbeitsschritten und können die verwendeten Arbeitsmaterialien einzeln anklicken und speichern. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen die Namen australischer Tiere kennen lernen (beispielsweise kangaroo, wallaby, wombat, dingo, koala, platypus, echidna, kookaburra). den Tierbildern die entsprechenden Wortkarten zuordnen. die Namen der Tiere lesen und schreiben. einige Sehenswürdigkeiten Australiens kennen lernen (zum Beispiel Ayers Rock und Opera House). eine Collage zum Thema in Gruppenarbeit anfertigen. eventuell einen Tiersteckbrief erstellen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen mit einem Textverarbeitungsprogramm einen englischen Text schreiben. im Internet eine kleine englischsprachige Geschichte aufrufen und anhören. sich im Internet über die australische Tierwelt informieren. Bilder und Malvorlagen von Tieren im Internet suchen und ausdrucken. die Microsoft Clip Gallery kennen lernen. Thema Australian wildlife Autorin Irene Overlack Fach Englisch in der Grundschule Zielgruppe Klasse 4 Zeitraum 3 - 4 Stunden Technische Voraussetzungen Computer/Medienecke mit Internetanschluss in der Klasse/im Computerraum; Drucker Konkrete Aufgaben für die Kleingruppen Von dieser gemeinsamen Ausgangsbasis aus arbeiten die Kinder in Gruppen weiter. Für die Teams stehen insgesamt sechs verschiedene Arbeitsaufträge zur Verfügung (Arbeitsblatt "australian_wildlife_arbeitsauftraege_ab01.pdf"), die je nach Gruppenzahl auch doppelt vergeben werden können. Einige Gruppen erhalten ergänzende Arbeitsblätter mit weiteren Aufgabenstellungen. Ziel ist die Gestaltung eines Wandbilds, auf dem Tiere und wichtige Sehenswürdigkeiten Australiens und deren englische Bezeichnungen zu sehen sind. Gruppe 1 Gruppe 1 hört und liest im Internet die Geschichte von Barnaby Bear in Australien. Danach wird der Lückentext (Arbeitsblatt "australian_wildlife_barnaby_ab02.pdf") ausgefüllt. Gruppe 2 und 3 Gruppe 2 informiert sich auf der Internetseite ozshots über australische Tiere und trägt einige Namen in ein Arbeitsblatt ein (Arbeitsblatt "australian_wildlife_names_ab03.pdf"). Anschließend werden mit den Tiernamen in einem Textverarbeitungsprogramm wordcards für die Collage erstellt. Gruppe 3 erhält denselben Arbeitsauftrag wie Gruppe 2, informiert sich aber auf einer anderen Internetseite, der Seite enchantedlearning . Gruppe 4 Gruppe 4 druckt Malvorlagen von bestimmten Tieren aus, die ebenfalls auf der Website enchantedlearning zu finden sind. Gruppe 5 Gruppe 5 lädt einige kleine Puzzles mit australischen Tieren aus der Homepage activityvillage auf den Computer und versucht diese zu lösen. Gruppe 6 Gruppe 6 sucht mithilfe der Bildersuche von google einige Sehenswürdigkeiten Australiens und druckt sie aus. Die Bilder werden in die Collage integriert. Absprachen zur Arbeitsteilung Die Schüler und Schülerinnen einer Gruppe sprechen ihre Arbeitsteilung ab, da je nach Gruppengröße nicht alle Kinder gleichzeitig am Computer arbeiten können. Das arbeitsteilige Verfahren hat den Vorteil, dass die Arbeiten zügig vorangehen. Alle Kinder sind beschäftigt. Bildersuche im Internet Die Arbeit im Internet hat einen hohen Motivationscharakter. Die meisten Kinder wissen, wie man sich ins Internet einwählt und eine Seite aufruft. Auch die Druckfunktion ist bekannt. Neu war für die Kinder die Funktion "Bilder", die alle Suchmaschinen anbieten. Hier ist die Hilfe der Lehrkraft gefragt. Nach dem Abschluss der Arbeiten im Internet und mit dem Textverarbeitungsprogramm werden alle Teile (Fotos, Tierbilder, Wortkarten) als Fotocollage auf den Umriss des australischen Kontinents geklebt. Dabei erläutert jede Gruppe ihren Anteil der Arbeit. Das Gesamtwerk wird beurteilt. Je nach Zeit und Lernstand der Schülerinnen und Schüler können noch Tiersteckbriefe erstellt werden. Die Microsoft Clipart Gallery bietet viele australische Tiere als Farb- oder Schwarz-Weiß-Zeichnungen zur Auswahl. Die Kinder lernen, wie man ein solches Bild auf ein Arbeitsblatt einfügt (Arbeitsblatt "australian_wildlife_clipgallery_ab04.pdf"). Sie können dann entweder den Lückentext am Computer ausfüllen (Arbeitsblatt "australian_wildlife_kangaroo_ab05.pdf") oder das Blatt zum Ausfüllen ausdrucken (Arbeitsblatt "australian_wildlife_beispiel_ab06.pdf").

  • Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe II

Old MacDonald

Unterrichtseinheit

Mithilfe eines der bekanntesten englischen Kinderlieder bereichern die Schülerinnen und Schüler der Grundschule ihren Wortschatz zum Wortfeld "animals on a farm".Mit dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler anhand des bekannten Liedes "Old MacDonald had a farm" Vokabeln aus den Bereichen Bauernhof und Tiere. Die Kreativität der Kinder kommt in dieser Unterrichtsstunde zum Einsatz: Sie basteln Tiermasken, arbeiten an einem Lückentext und binden selbständig ClipArts beziehungsweise selbst gemalte Grafiken in ein Word-Dokument ein.Der musikalisch-kreative Ansatz zur Erschließung des Wortfelds "animals on a farm" stößt bei den Schülerinnen und Schülern erfahrungsgemäß auf reges Interesse. Da hier sowohl visuelle als auch verbale Verfahren zur Wortschatzeinführung Anwendung finden, werden verschiedene Lernkanäle aktiviert. Vorbereitung und Durchführung Hinweise zur Vorbereitung und Durchführung dieser Unterrichtseinheit sowie Arbeits- und Hilfsmaterialien finden Sie auf dieser Seite. Die Schülerinnen und Schüler sollen sprachliche Mittel erwerben (hier: das Wortfeld "animals on a farm"). eine Folie mithilfe eines Textbearbeitungs- oder Präsentationsprogramms (zum Beispiel Microsoft PowerPoint) erstellen. ClipArts oder Grafiken in ein Textbearbeitungs- oder Präsentationsprogramm einfügen. Thema Old MacDonald Autor Esther Möllemann, Stephanie Hendriks Fach Englisch in der Grundschule Zielgruppe ab Klasse 1 Zeitraum Ein Vormittag Technische Voraussetzungen mindestens ein Computer mit Internetzugang, Scanner Benötigte Software Präsentationsprogramm (zum Beispiel Microsoft PowerPoint), Malprogramm (zum Beispiel Paint) Materialien Bastelmaterial für Masken, Overheadprojektor oder Beamer Erforderliche Vorkenntnisse Umgang mit Maus und Tastatur, Speichern einer Datei Diese Unterrichtsanregung basiert auf Materialien, die in dem Projekt "Computereinsatz in der Grundschule" von Super RTL (TOGGO-CleverClub) mit Unterstützung von Schulen ans Netz e.V. erarbeitet wurden. Alle Anregungen finden Sie auch in einer Broschüre mit CD-ROM, die Sie kostenlos unter Angabe Ihrer Adresse per E-Mail bestellen können. Quetz, Jürgen (1998): Der systematische Aufbau eines "mentalen" Lexikons. In: Timm, Johannes-P: Englisch lernen und lehren. Didaktik des Englischunterrichts. Cornelsen Verlag Für diese Unterrichtseinheit wird der Song "Old MacDonald had a farm" auf CD oder Kassette benötigt. Vorbereitend kopiert die Lehrkraft den Liedtext als Lückentext auf eine Folie und druckt diesen in ausreichender Zahl aus. Es ist empfehlenswert, die einzelnen Stationen für die verschiedenen Gruppen erst innerhalb der Unterrichtsstunde aufzubauen. Einstieg Zum Einstieg hören sich die Lehrerin oder der Lehrer und die Schulkinder das Lied an und singen es mehrmals gemeinsam. Zur Unterstützung wird der Liedtext mittels Overheadprojektor oder Beamer für alle gut sichtbar dargestellt. Geräuschrätsel Im Anschluss erraten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam die Tiere anhand von typischen Geräuschen. Hierzu sollten Bilder der Tiere im DIN A4- oder DIN A3-Format zur Verfügung stehen, die dann von den Schülerinnen und Schülern mit dem jeweiligen englischen Wort versehen und im Klassenzimmer aufgehängt werden. Tier-Gruppen Nun werden die Kinder in sechs Gruppen aufgeteilt, die jeweils einem anderen Tier zugeordnet sind (dog, cat, horse, duck, cow, pig). Die Schülerinnen und Schüler basteln in ihren Tier-Gruppen Tiermasken, ergänzen ein Lückentext-Arbeitsblatt und erstellen eine Folie, die ihr Tier und die entsprechende Liedstrophe zeigt. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Die Kinder können ClipArts, Bilder aus dem Internet (Google-Bildersuche) oder selbst gemalte Grafiken aus Paint einbinden. Bildbearbeitung Die Aufgabe der Lehrkraft besteht darin, die Texteingabe sowie das Einfügen von Grafiken den Schülerinnen und Schülern entweder per Beamer zu demonstrieren oder ihnen alternativ eine Anleitung zum Einfügen von Grafiken oder ClipArts zu geben. Wenn sich in jeder Gruppe mindestens ein "Computerexperte" oder eine "Computerexpertin" befindet, kann dies auch von diesen Kindern übernommen werden. Zum Abschluss dieser Unterichtseinheit präsentiert jede Gruppe ihre Strophe. Dabei tragen die Kinder ihre selbst gebastelten Tiermasken. Dann wird gemeinsam gesungen.

  • Englisch
  • Primarstufe

Easter Eggs

Unterrichtseinheit

Dieser Unterrichtsvorschlag bietet die Möglichkeit, ein Internet-Mitmachprojekt mit den Kindern zu realisieren und dabei in einfachen Sätzen die Verwendung der richtigen englischen Präpositionen zu üben.Die Verwendung der richtigen Präpositionen im Englischen bereitet vielen Schülerinnen und Schülern Schwierigkeiten. Dies liegt vielleicht auch daran, dass es eine reichhaltige Auswahl gibt. Einige Präpositionen lernen die Schulkinder durch diesen Unterrichtsvorschlag kennen und richtig einzusetzen. Durch die Bildung einfacher Sätze ergeben sich zudem Sprechanlässe. Das hier vorgestellte Internet-Mitmachprojekt motiviert zusätzlich durch den Wettbewerbscharakter der virtuellen Ostereier-Suche.Im Internet gibt es wenige kindgerechte Seiten für Schülerinnen und Schüler im ersten und zweiten Lernjahr Englisch (Grundschule). Meist enthalten diese Seiten zu viel Text und zu wenig auditive beziehungsweise audiovisuelle Inhalte. Deshalb haben wir versucht, eine eigene englische Webseite zu erstellen. Die kurzen einfachen Texte werden durch Bilder unterstützt. Und ganz wichtig: Die Schülerinnen und Schüler können sich die Texte sogar vorlesen lassen, original gesprochen von Kindern aus unserer Partnerschule in den USA. Der Wettbewerbscharakter (Ostereiersuche), sorgt für zusätzliche Motivation. Vorbereitung und Durchführung Die Schülerinnen und Schüler erstellen das gemeinsame Suchbild und gestalten die einzelnen Bilder. Webseitenerstellung mit Primolo Mit dem Homepage-Generator für die Grundschule lassen sich kinderleicht im Unterricht Webseiten erstellen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Wörter aus dem Bereich Natur / Tiere lernen. Präpositionen bei der Satzbildung benutzen. mit den verwendeten Wörtern einfache Sätze bilden (Sprechen, Schreiben). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das Malprogramm Paint kennen lernen und damit arbeiten. den Homepage-Generator Primolo oder den Webseiten-Editor Netscape-Composer kennen lernen und damit Internetseiten erstellen. Erfahrungen im Umgang mit einem Textverarbeitungsprogramm sammeln. mit dem Windows-Audiorecorder am Computer Texte aufnehmen und abspeichern. E-Mails schreiben und versenden/empfangen, entweder mit einem Standard-E-Mailprogramm oder mit der E-Mailfunktion bei Primolo. Erstellung von Wortkarten Die Schülerinnen und Schüler entwerfen zusammen ein gemeinsames Bild eines Gartens in Plakatform. Dabei sollen nur Gegenstände gemalt werden, die von den Kindern auf Englisch benannt werden können. Die Lehrkraft notiert die Wörter auf Wortkarten. Anschließend werden die Wortkarten den Gegenständen zugeordnet. Dann werden verschiedene Ostereier gemalt und im Gartenbild versteckt. Nun wird die Wortkarte "look" präsentiert und über das Bild gehängt. "Look under the flowers!" Die Lehrerin fordert die Schülerinnen und Schüler auf, die Ostereier zu suchen: "Look under the flowers!" Die Schülerinnen und Schüler zeigen auf das entsprechende Osterei und hängen die Wortkarte mit der Präposition "under" zu dem Osterei. So werden nach und nach verschiedene Ostereier mit möglichst unterschiedlichen Präpositionen gesucht. Bald formulieren die Kinder selbst Suchaufträge. Nun werden die verschiedenen Orte, an denen die Ostereier versteckt wurden, verteilt. Zwei Varianten Die Schülerinnen und Schüler überlegen nun, wie sie ihre drei Suchbilder gestalten wollen und entwerfen Skizzen auf einem Probeblatt. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Die Präposition wird gewechselt Der Schülerinnen und Schüler erstellen mit dem einfach zu bedienenden Programm Paint ein Bild auf dem ein Busch zu sehen ist. Zuletzt fügen Sie das Osterei an der richtige Stelle, also unterhalb des Buschs, ein. Das Bild wird abgespeichert. Das Osterei wird aus dem Bild wieder entfernt und auf den Busch gemalt. Wieder muss das Bild gespeichert werden. Diesmal aber unter einem anderen Namen. Noch ein weiteres Mal wird das Osterei an einer anderen Position eingefügt, zum Beispiel hinter den Busch. Achtung! Das erneute Abspeichern unter einem neuen Dateinamen nicht vergessen! Der Gegenstand wird gewechselt Zum Beispiel: "Look on the bench!". Diesmal müssen drei verschiedene Bilder gemalt werden. Jedes Mal befindet sich das Ei auf dem gemalten Gegenstand, zum Beispiel auf der Bank, auf einem Hund, auf der Blume. Statt mithilfe des Computers Bilder zu malen, kann auch - sofern an der Schule vorhanden - eine digitale Kamera zum Einsatz kommen. Ostereier werden draußen in passender Kulisse fotografiert. Von Nachteil ist, dass wohl nur wenige Schulen über mehrere Kameras verfügen und deshalb immer nur eine Schülergruppe beschäftigt ist. Ebenfalls können von den Kinder handgemalte Bilder eingescannt und verwendet werden. Eine Kombination dieser Möglichkeiten ist ohne weiteres möglich. Voraussetzung, um mit Primolo Internetseiten zu erstellen, ist, dass in der Schule Computer mit Internetzugang zur Verfügung stehen, und dass die Lehrkraft ein Projekt bei Primolo anmeldet. Das geht einfach und schnell: Alle Informationen befinden sich unter www.primolo.de/Lehrerzimmer . Für Sie als Lehrerin oder Lehrer ist eine vorhergehende Einarbeitung mit Primolo notwendige Voraussetzung für ein gutes Gelingen. Eine Zeitinvestition, die Ihnen bei weiteren Unterrichtsprojekten zu Gute kommt. Planen Sie dafür entsprechend etwa zwei bis drei Stunden Zeit ein. Schritt für Schritt Die Erstellung der Seiten erfolgt gemeinsam, Schritt für Schritt. Besondere Vorkenntnisse bei den Schülerinnen und Schüler sind nicht nötig. Allerdings ist es gut, wenn sie am Computer und mit der Nutzung des Internets schon erste Erfahrungen gesammelt haben. Seitengestaltung Insgesamt stehen vier Layoutvarianten zur Verfügung. Die Kinder können sich, sofern sie zu mehreren an einem Computer arbeiten, an der Tastatur abwechseln. Erstellen von Bildern Grundlage für die Projektseiten sind die Bilder. Aus rechtlichen Gründen sollte nur eigenständig erstelltes Bildmaterial verwendet werden. Lassen Sie sich von den Eltern bestätigen, dass von den Kindern erstellte Bilder im Internet veröffentlicht werden dürfe. Vorsicht ist beim Herunterladen von Bildern aus dem Internet geboten, da hier ebenfalls das Urheberrecht beachtet werden muss. Informieren Sie sich bei Lehrer-Online im Bereich Recht zum Thema Copyright. Dort finden Sie auch Mustertexte/Kopiervorlagen für Einverständniserklärungen der Eltern.

  • Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Erste Mailkontakte im Englisch-Unterricht

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit für den Englisch-Unterricht in der Grundschule lernen die Schülerinnen und Schüler, wie sie sicher und korrekt E-Mails verschicken. Sie lernen den nötigen Wortschatz kennen und wenden diesen in einer E-Mail-Partnerschaft mit englischsprachigen Partnerschülern an.Was bietet sich als kostengünstige Alternative im heutigen Zeitalter mehr an, als eine E-Mail-Partnerschaft mit englischsprachigen Partnerschülerinenn und -schülern? Sind unsere Grundschulkinder dabei aber möglicherweise schriftsprachlich überfordert? Ein vorgefertigter Lückenbrief vereinfacht die Sache sehr und kann schon nach wenigen Englischlektionen eingesetzt werden.Texte von Gleichaltrigen sind für das Erlernen einer Fremdsprache meist gut geeignet. Sie können die Inhalte der Lehrbücher durch ihre Lebendigkeit und den Realitätsbezug ergänzen. Durch den direkten Aufforderungscharakter zur Kommunikation werden Lernfortschritte begünstigt. Mit dem Einsatz von E-Mail wird der Vorteil der Unmittelbarkeit der Kommunikation genutzt. Je nach Absprache mit den beteiligten Partnern kann ein kurzer Briefwechsel sogar innerhalb einer Stunde stattfinden. Hinderlich für einen zügigen Austausch bleibt zumeist die Eingabe der Texte über die Tastatur, dies wird von den Kindern aber weniger problematisch empfunden. Anregungen zur Einführung des Wortschatzes Erste Mailkontakte im Englischuntericht Briefwechsel per E-Mail Erste Mailkontakte im Englischunterricht Anregungen zum Einsatz neuer Medien Erste Mailkontakte im Englischunterricht Fachspezifische Lernziele Die Schülerinnen und Schüler sprechen, schreiben und lesen einfache Wörter zu den Themen Farben, Hobbys, Familie und Freunde. lesen unter Verwendung von Schlüsselwörtern aus dem genannten Themenspektrum einfache Texte. Ziele für den Bereich der Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler versenden und empfangen E-Mails. befassen sich mit der Behandlung von Dateianlagen zu E-Mails (Sicherheitsaspekte). nutzen einfache Funktionen eines Schreibprogramms (Programm starten, Text schreiben, löschen, Bilder einfügen). nutzen Mal- oder Bildbearbeitungsprogramme kreativ. lernen den Umgang mit einem Browser kennen. lernen die Möglichkeit der direkten Kommunikation in einem Chat kennen. Begrüßung und Anrede Mithilfe verschiedener didaktischer Mittel werden die Begrüßung "How are you?" und die im folgenden aufgeführten Fragen und Begriffe eingeübt: "My name is…"; "I am ... years old"; "I am from ... "; "My Hair is blond/black/brown"; "dark/light"; "long"/"short"; "curly"; "ponytail"; "eyes"; "blue"/"green"/"grey"; "mouth"; "face"; "oval"/"round"/"small". "How are you?" Eine Stoffpuppe begrüßt alle Kinder. Die Schülerinnen und Schüler werfen sich gegenseitig einen Ball zu mit der Frage: "How are you?". Der folgende Liedtext passt auf die Melodie zu "Bruder Jakob": "Hello children, hello teacher, how are you, how are you, very well I thank you, very well I thank you, let's work and play, let's work and play." "Where do you come from? How old are you?" Die Stoffpuppe bringt ihre Familie mit. Die Lehrkraft fragt zunächst die Puppe: "How old are you?". Die Puppe antwortet, jedoch stellt sich die Lehrkraft taub und fragt wiederholt nach. Sie bittet die Kinder darum, die Antwort der Englischpuppe laut zu wiederholen. Anschließend werden die anderen Familienmitglieder befragt. Kinder übernehmen die Rolle der Fragenden. Ebenso wird die Frage/ Antwort. "Where do you come from?" ... " I am from ... " erarbeitet. Als Hausaufgabe sollen die Kinder ihr Lieblingsstofftier mitbringen. In der folgenden Stunde können so die Fragen "What's your name?", "How old are you?" und "Where do you come from?" sowie deren Beantwortung geübt werden. From face to face Die Lehrkraft setzt mit den Schülerinnen und Schülern ein Gesicht (aus bereits vorbereiteten Einzelteilen, siehe Downloadangebot weiter unten) zusammen. "Which face do you like? - The small one, the round one or the oval?" "Oh, you like the small one!" Anschließend können zur Wiederholung einzelne Teile entfernt werden: "Please close your eyes! What's missing?" Die Schülerinnen und Schüler basteln jetzt selbst ein Gesicht. Dazu bedienen sie sich aus den Kästchen, in denen die verschiedenen Teile liegen. Jedes Kästchen (zum Beispiel alle Haarteile) wird von einem Kind verwaltet. Auf die Bitte: "I like (to build) a small face" gibt es das entsprechende Teil heraus. Schülerinnen und Schüler, die noch nicht so mutig beim Sprechen sind, können eine Verwalterrolle übernehmen und später sich selbst ein Teil nehmen. Ratespiel Zur Förderung des Sprechens beschreibt die Lehrkraft einzelne Kinder, die Schülerinnen und Schüler raten, um wen es sich handeln könnte. Dabei wiederholen Sie die beschriebenen Eigenschaften des Kindes. Wenn die einzelnen Teile sprachlich gut eingeübt sind, werden die Wortbilder gezeigt. Zuordnungsspiele erschließen den Kindern den Zusammenhang zwischen Wortbild und Klangbild. "What do you see?" Die Farben können sehr schön mit den Bilderbüchern: "Brown bear", "What do you see?" oder "Mouse Paint" erschlossen und eingeübt werden. Auch im Internet gibt es Übungsmöglichkeiten. Beachten Sie dazu die Linkhinweise. Ein Stofftier wandert von Kind zu Kind. Alle zusammen fragen: "Mopsy, what do you see?" Das Kind mit dem Stofftier betrachtet das T-Shirt seines Nachbarn und antwortet: "I see a green girl looking at me." Farbkartenspiel Jeweils zwei bis drei Kärtchen mit den verschiedenen Farben werden im Stuhlkreis an die Kinder verteilt. Ein Kind (auch mit Farbkärtchen ausgestattet) befindet sich ohne Stuhl in der Mitte. Die Lehrkraft oder ein Kind nennt eine Farbe. Nun müssen die Schülerinnen und Schüler mit dem richtigen Farbkärtchen die Plätze tauschen, während das Kind in der Mitte versucht einen Platz zu ergattern. Nach einigen Runden werden die Farbkärtchen unter den Schülern getauscht. Wichtig ist, dass es immer mehrere Farbkärtchen von einer Farbe gibt. Gemeinsam im Computerraum oder im Rahmen des Wochenplans Für diesen Teil des Unterrichts kann der Computerraum in der Schule genutzt werden. Sollte dies nicht möglich sein, besteht die Möglichkeit, im Rahmen einer Wochenplanarbeit die vorbereiteten Briefe in der klasseneigenen Medienecke bearbeiten. Für den E-Mail-Versand ist ein Internetanschluss notwendig. Lückentext Die Schülerinnen und Schüler rufen das von der Lehrkraft bereitgestellte Word-Dokument auf und füllen selbständig die Lücken. Anschließend können die Computerplätze getauscht werden und die Kinder lesen die Briefe der anderen laut vor. Es darf auch geraten werden, von wem welcher Brief stammen könnte. Eigene E-Mail-Adresse Nun kommt das E-Mail-Programm zum Einsatz. Sind die Schulcomputer entsprechend konfiguriert, kann das vorhandene Mailprogramm, zum Beispiel Outlook (Express) genutzt werden. Möchten Sie eine eigene Klassen-E-Mail-Adresse haben, können Sie diese kostenfrei bei verschiedenen E-Mail-Anbietern enrichten. Dateianhänge Alle Dokumente werden als Attachment mit einer E-Mail verschickt. Eine nette Möglichkeit ist es, mit der Digitalkamera Bilder von den einzelnen Schülerinnen und Schüler anzufertigen und diese ebenfalls als Dateianhang mitzuschicken. (Dazu sollten Sie sich eine Einverständniserklärung der Eltern unterschreiben lassen. Vorlagen finden Sie bei Lehrer-Online im Bereich Recht.) Die Schülerinnen und Schüler der Partnerklasse können anhand der Bilder versuchen herauszufinden, welcher Brief wohl zu welchem Bild passen könnte. Vielleicht lässt sich ja die Partnerklasse ebenfalls überreden Bilder zu schicken. Wichtige Tipps! Achten Sie darauf, dass die zu versendenden Bilddateien komprimiert (am besten als JPG-Datei) verschickt werden. Sonst kann die Übermittlung sehr lange dauern. Manche Provider lassen nur kleine Dateianlagen zu, es kann also passieren, dass eine zu große E-Mail nicht beim Empfänger ankommt. Computerviren, -würmer und trojaner werden meist per E-Mail verbreitet. Üblicherweise in Form von harmlos erscheinenden Dateianlagen. Sie sollten mit den Schülerinnen und Schülern darüber sprechen, dass sie nicht wahllos Dateianhänge von E-Mails öffnen. Besser ist es, vorher den Posteingang genau zu prüfen. Sprachliche Voraussetzungen Im zweiten Brief stellen die Kinder ihre Familie, ihre Lieblingsfarbe, das Lieblingsfach in der Schule, ein Hobby und ihren Lieblingstar vor: "favourite"; "singer"; "subjekt"; "hobby"; "playing" "football" "playing an instrument"; "painting"; "reading"; "color"; "family"; "mother"; "father"; "sister"; "brother". Family Die Stoffpuppe bringt wieder ihre Familie mit. Sie stellt die einzelnen Personen vor. Die Lehrkraft fragt nach und wiederholt die Namen wissentlich falsch oder ordnet sie falsch zu. Zum Beispiel werden Mutter und Vater vertauscht. Die Schülerinnen und Schüler korrigieren die Lehrkraft. Anschließend berichten sie selbst über ihre Familien. Ein Ratespiel: "Who has two sisters, one called Jenny?" rundet die Stunde ab. Hobbys Das Klassenstofftier (in unserem Fall wieder "Mopsy") berichtet von seinem Wochenende und den vielen verschiedenen Hobbys, die es natürlich bis zur Perfektion beherrscht. Dabei macht es die Bewegungen deutlich vor. Eventuell kann es auch die entsprechenden Gegenstände mitbringen. Nun fragt Mopsy mit entsprechenden deutlichen Bewegungen in der Klasse: "Who likes to play football?" und anderes. Die Kinder melden sich, wenn ihr Hobby angesprochen wird. Anschließend berichten sie von Hobbys, die Mopsy nicht genannt hat. Die Lehrperson hilft beim Finden der englischen Bezeichnungen. Auch hier lässt sich der neue Wortschatz mit einem Ratespiel vertiefen. Dazu werden Wortkarten im Sitzkreis ausgelegt und Mopsy spielt ein Hobby vor. Die Schülerinnen und Schüler suchen die entsprechende Wortkarte. Jedem Kind wird eine Wortkarte mit einem Hobby an den Rücken geheftet. Es versucht nun durch Befragen anderer Kinder - "Is my hobby swimming?" - herauszufinden, welches Hobby zutrifft. Bildgestaltung Der Brief kann noch mit einem selbst gestalteten Bild verschönert werden. Mit dem Programm Paint können die Kinder Bilder erstellen, um sie in den Brief einzufügen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, herkömmlich gemalte Bilder der Kinder einzuscannen und gegebenenfalls mit einem der zuvor genannten Programme weiter zu bearbeiten. Chat Sehr motivierend ist ein kleiner englischsprachiger Chat. Beim Webseiten-Generator Primolo kann man zum Beispiel schnell und einfach einen klasseneigenen Chatraum einrichten. Die Fragerolle im Chat sollte am besten die Lehrkraft übernehmen, bestenfalls von einem benachbarten Raum aus. Die Schülerinnen und Schüler sitzen in Kleingruppen zu dritt oder zu viert vor einem Computer und sind unter einem Gruppennamen eingeloggt. Jeweils ein Kind übernimmt die Rolle des Antwortenden, die anderen helfen ihm beim Lesen. Nun müssen die Lehrkräfte erraten, um welches Kind es sich handeln könnte, indem sie Fragen zur Person stellen, die von den Kindern mit "yes" oder "no" beantwortet werden sollen (damit entfällt die "Tastatur-Barriere"). Alternativ könnte ein Chat mit der beteiligten Partnerklasse arrangiert werden.

  • Englisch
  • Primarstufe

Videokonferenzen im Englischunterricht

Unterrichtseinheit

Durch Videokonferenzen entsteht ein interkultureller Austausch zwischen britischen und deutschen Grundschulkindern. Die Anwendung der Fremdsprache in authentischen Kommunikationssituationen hat einen hohen Motivationsfaktor.Das Videokonferenz-Projekt im Rhein-Sieg-Kreis wurde im März 2005 auf Initiative der britischen Teacher Training Agency (TTA) ins Leben gerufen, die auch die vollständige Finanzierung des Projektes übernahm. Es sollte ein Austausch zwischen britischen und deutschen Schulkindern über Videokonferenzschaltungen aufgebaut werden, der sowohl sprachliche als auch interkulturelle Ziele verfolgt. An der Organisation waren das Studienseminar für Primarstufe in Siegburg und die Oxford Brookes University beteiligt. Die Durchführung übernahmen zwei Schulen des Rhein-Sieg-Kreises. Der Zeitplan des Projektes war zunächst auf anderthalb Jahre ausgelegt. In dieser Zeit fanden zwei Treffen der Projektpartner und Organisatoren statt. Darüber hinaus wurden alle Absprachen per E-Mail oder Videokonferenz getroffen.Die Durchführung von Videokonferenzen im Englischunterricht stellt für den interkulturellen Austausch zwischen englisch- und deutschsprachigen Kindern eine große Chance dar, denn Videokonferenzen kommen besonders nah an das Erlebnis einer realen Begegnung heran. Die deutschen Kinder erfahren, dass sie ihre sprachlichen Fähigkeiten in konkreten Situationen anwenden können. Die Reaktionen der englischsprachigen Kinder auf ihre Äußerungen belohnen sie für ihre Anstrengungen und motivieren sie für das weitere Sprachenlernen. Die Unterrichtsreihe ?Our town? Ein offenes, für den fächerübergreifenden Unterricht geeignetes Thema kann Unterschiede in den Lernständen bei deutschen und britischen Kindern auffangen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen ihren Wortschatz zu den Themen "buildings", "our town" und "transport" erweitern. im Austausch mit Muttersprachlern authentische Kommunikationssituationen erleben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das Medium Videokonferenz kennen lernen. die Bedeutung von Kameraeinstellungen für die Durchführung von Videokonferenzen verstehen und selbst geeignete Einstellungen planen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre interkulturelle Kompetenz durch den Austausch mit den britischen Schulkindern erweitern. Thema Videokonferenzen im Englischunterricht Autorinnen Santina Rupp, Babette Schulz Fächer Fächerübergreifend: Englisch, Sachunterricht, Kunst Zielgruppe 3. bis 4. Schuljahr Zeitraum circa 3 Monate Technische Voraussetzungen Multimediafähiger Computer oder Medienecke mit Internetzugang (ISDN-Leitung), Lautsprecher, Mikrofon, Webcam, Beamer Unterschiedliche Curricula Bei einem Treffen im März 2006 glichen die verantwortlichen Lehrkräfte die Schnittstellen der beiden Curricula ab. Im Gegensatz zum nordrhein-westfälischen Lehrplan Englisch sieht das National Curriculum noch keine zusätzliche Zeit für den Fremdsprachenunterricht in der Grundschule vor. Die Anforderungen, die ab 2008 verbindlich werden, bewegen sich auf einem niedrigen Sprachniveau. So musste bei der Themenfindung vor allem darauf geachtet werden, dass die Inhalte der Videokonferenzen gut in andere Fächer zu integrieren waren und genug Offenheit boten, um die unterschiedlichen Lernstände aufzufangen. "Wir erkunden unsere Heimatstadt" Das Präsentieren von Arbeitsergebnissen bietet eine gute Möglichkeit, auch mit geringen sprachlichen Mitteln miteinander zu kommunizieren. Gemeinsam entschied man sich für das Thema "Our town", welches sich in vier Sequenzen gliederte: Videokonferenz 1: Gegenseitiges Kennenlernen Videokonferenz 2: Shops and buildings Videokonferenz 3: Emergency services Videokonferenz 4: Transport Als weitere Themen wären auch "This is me", "Down our street" oder "Our school" denkbar gewesen. Einbindung in den Englisch-, Sach- und Kunstunterricht Die Unterrichtsreihe "Our town" wurde in Deutschland fächerübergreifend in einem dritten Schuljahr umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler der englischen Partnerklasse waren ein Jahr älter. Die Kinder erkundeten ihre jeweilige Heimatstadt, fotografierten und zeichneten Geschäfte, Gebäude, Fahrzeuge und Personen und beschrifteten diese in der Fremdsprache. Während der Videokonferenzen wurden vier unterschiedliche Schwerpunkte (siehe oben) der so entstandenen Stadt thematisiert. Jeder kommt dran Da die Schülerinnen und Schüler in den einzelnen Konferenzen keine gleich großen Redeanteile hatten, durfte nach und nach jedes Kind eine führende Sprecherrolle übernehmen (etwa fünf Kinder pro Konferenz). Dies waren meist einleitende Sätze in der Fremdsprache, kurze Erklärungen zu den gezeigten Bildern und Gegenständen oder einfache Fragen an die Partnerklasse, die vorher festgelegt wurden. Eine Ausstellung zum Abschluss Kinder mit Sprecherrollen saßen unmittelbar vor der Kamera und bekamen ihre eigene Einstellung (shot). Die übrigen Klassenmitglieder saßen gut sichtbar in den Reihen dahinter. Antworten auf gestellte Fragen konnten spontan von allen Kindern in der Muttersprache gegeben werden. Vor den Sommerferien endete die Unterrichtsreihe und die Partnerklassen bekamen die Materialien zur jeweils anderen Stadt zur Ausstellung im Schulgebäude per Post zugeschickt. Eine wertvolle Erfahrung Für die englischen und deutschen Schulkinder war das Videokonferenzprojekt eine wertvolle Erfahrung, die ihre Einstellungen gegenüber fremdsprachigen Kulturen und ihr Interesse an ihnen positiv beeinflusst hat. Durch das Nutzen der Fremdsprachen in einer authentischen Kommunikationssituation wurden auch ihre sprachlichen Fähigkeiten erweitert. Die Videokonferenzen stellen insbesondere von technischer Seite eine Herausforderung dar. Um die Kinder nicht zu enttäuschen ist es sinnvoll, im Vorfeld eine Konferenz nur mit Kolleginnen und Kollegen durchzuführen, um die Technik auszuprobieren. Es ist zu empfehlen, offene Themen zu wählen, die es ermöglichen, die Fremdsprache auf unterschiedlichem Niveau anzuwenden, da die Sprachkompetenz der deutschen Schülerinnen und Schüler in Englisch in der Regel höher ist als die der englischen Schulkinder im Deutschen. Einzelne Videokonferenzen sollten in eine themenbezogene Unterrichtsreihe eingebettet werden, die den Kindern die notwendigen sprachlichen Mittel näher bringt. Es ist wichtig, die Sitzordnung, die Verteilung und Reihenfolge der Sprecherrollen sowie den genauen Ablauf der Konferenz vor jedem Treffen genau mit den Kindern zu besprechen und einzuüben. Kameraeinstellungen können auf diese Weise erprobt und gespeichert werden. Damit die Schaltungen termingerecht umgesetzt werden können, müssen sich die verantwortlichen Lehrkräfte inhaltlich und zeitlich genau aufeinander abstimmen. Im Fremdsprachenunterricht allein sind Videokonferenzen aufgrund des hohen organisatorischen Aufwands schwierig zu realisieren. Gute Umsetzungsmöglichkeiten bieten sich allerdings für Klassenlehrerinnen und -lehrer, die den Englischunterricht in ihrer eigenen Klasse geben.

  • Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Hypertexte im Unterricht der Grundschule

Unterrichtseinheit

Herkömmliche Texte sind linear angeordnet und werden von oben nach unten gelesen. Ein Hypertext besteht dagegen aus einzelnen Textbausteinen, die in unterschiedlicher Reihenfolge miteinander verknüpft werden können.Der Fortgang einer Hypertext-Geschichte hängt von der Entscheidung des Lesenden ab. Eine solche Geschichte mit Grundschulkindern herzustellen ist eine reizvolle Aufgabe, bei der Gemeinschaftssinn, Erzähl- und Leselust gefördert werden. In Partner- oder Gruppenarbeit schreiben die Kinder die einzelnen Teile der Geschichte, die dann beurteilt, ausgewählt und zusammengefügt werden. Der fertige Hypertext wird am Computer in der Programmiersprache HTML umgesetzt. Spezielle Kenntnisse benötigt man dafür nicht. Es gibt einfach zu bedienende Programme, die diese Arbeit übernehmen.Der literarische Hypertext, den ich mit meinen Schülerinnen und Schülern im Grundschulunterricht entwickelt habe, ermöglicht die Zusammenführung einzelner Schülerarbeiten zu einem gemeinsamen Ganzen. Dazu muss sich jeder/jede intensiv mit allen Teilen befassen (lesen, bewerten, auswählen), um dem Ganzen eine Struktur zu geben. Die Verzweigungen (Links) werden zunächst auf einem Plakat dargestellt und dann mithilfe eines Softwareprogramms - hier: Microsoft Publisher - als Webseite gestaltet und veröffentlicht. Basisinformation: Hypertexte Was sind Hypertexte? Verschiedene Formen, Einsatzmöglichkeiten im Unterricht und didaktisch-methodischer Nutzen. Verlauf des Unterrichtsprojekts Erarbeitung eines literarischen Hypertext: Strukturierung der Arbeitsabläufe, fächerübergreifendes Arbeiten, Umsetzung am Computer und geeignete Software. Erfahrungen aus der Praxis Organisatorische Hinweise zur Computernutzung im Unterricht, Erfahrungen mit offenen Unterrichtsformen und Projektorganisation. Arbeitsblätter Die einzelnen Arbeitsblätter im PDF-Format sowie eine Zusammenstellung zur eigenen Weiterbearbeitung im DOC-Format. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen gemeinsam an einer Geschichte schreiben. die Ergebnisse diskutieren, Beurteilungskriterien entwickeln und bei der Überarbeitung anwenden. geeignete Erzählstränge auswählen. die Texte illustrieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in einem Textverarbeitungsprogramm arbeiten. mithilfe einer Software (zum Beispiel Microsoft Publisher) eine Webseite mit Texten, Hyperlinks und Illustrationen anlegen. Bilder einscannen und bearbeiten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen paarweise oder in Gruppen ein Gemeinschaftswerk erarbeiten. differenzierte Kritik üben und annehmen. Gruppenentscheidungen akzeptieren. Thema Hypertexte im Unterricht der Grundschule Autorin Margret Datz Fächer Deutsch, Kunst Zielgruppe Viertes Schuljahr Zeitraum Eine Schulwoche im geöffneten Unterricht (kleiner Hypertext) Technische Voraussetzungen Computerraum oder Medienecke im Klassenzimmer mit Zugang zum Internet oder Intranet, Scanner Software Software zur Webseiten-Erstellung (beispielsweise Microsoft Publisher, Netscape Composer, Microsoft Frontpage) Erforderliche Vorkenntnisse Genereller Umgang mit dem Computer (Tastatur, Maus, Klicken, Menü) Planung Verlaufsplan Hypertexte Was sind Hypertexte? Hypertexte im ursprünglichen Sinne bestehen aus einzelnen Textfragmenten, die durch Knotenpunkte (Links) zu einem netzartigen Gebilde verknüpft sind. Am Computer sind diese Links oft als Schaltflächen oder als unterstrichene Textstellen dargestellt. Meist ändert sich auch die Form des Cursors (Mauszeigers) bei ihrer Berührung. Die einzelnen Dokumente sind so gestaltet, dass sie für sich alleine stehen können, aber auch offen sind für frei anwählbare Erweiterungen in Text-, Ton- oder Bildform. Die Leserinnen und Leser stellen also die Abfolge und Anordnung der gewünschten Textteile selbst zusammen. Hypertexte wurden entwickelt, um umfangreiche Informationen in Datenbanken zu organisieren, zum Beispiel im Internet oder auf CD-ROMs. Einsatzmöglichkeiten im Unterricht Hypertexte können im Unterricht eingesetzt werden in Form von multimedialen Lerneinheiten, als Beteiligung der Schülerinnen und Schüler am Bau der Klassen- oder Schulhomepage oder im Deutschunterricht zur Herstellung einer Geschichte mit unterschiedlichen Erzählsträngen (literarischer Hypertext). Didaktisch-methodischer Nutzen Multimediale Lerneinheiten ermöglichen uns eine differenzierte Aufbereitung des Lernstoffes: genügt für das eine Kind die kurze Darstellung einer bestimmten Sache, ist das andere an umfangreichen Informationen interessiert und kann sie aufnehmen und verarbeiten. Texte können in verschiedenen Schwierigkeitsgraden angeboten werden, abhängig von der Lesefähigkeit der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Der unterschiedlichen Aufnahmefähigkeit tragen zusätzliche Bild- und Tondokumente oder interaktive Übungsmöglichkeiten Rechnung. Selbstgesteuertem, entdeckendem Lernen ist hier die Tür geöffnet. Eine Beteiligung am Bau der Klassen- oder Schulhomepage gibt den Kindern die Möglichkeit, Projekte und die eigenen Leistungen dabei einem breiteren Publikum vorzustellen. Literarischer Hypertext Beim literarischen Hypertext ist im Gegensatz zur herkömmlichen Printversion die Struktur einer Geschichte nicht linear angeordnet, sondern verzweigt. Der Verlauf des Geschehens ist abhängig vom jeweils gewählten Link. Der Lesende hat die Möglichkeit, sich durch Hyperlinks für verschiedene Pfade zu entscheiden. Die Gesamtstruktur bleibt ihm dabei verborgen; er weiß nie, an welcher Stelle der Geschichte er sich befindet. Führt ihn der nächste Link weiter oder zum Ende? Inzwischen gibt es kollaborative Schreibprojekte im Internet, die entweder nur einer ausgewählten Autorengruppe zugänglich oder ganz offen sind. Wichtig: Untergliederung in Arbeitsschritte Einen literarischen Hypertext als Gemeinschaftsprojekt mit Grundschülern zu erstellen ist eine reizvolle, aber auch anspruchsvolle Aufgabe, bei der die Schülerinnen und Schüler gemeinsam eine komplexe Textstruktur entwickeln sollen. Damit dies gelingt, ist eine starke Untergliederung in einzelne Arbeitsschritte notwendig. Ein geeigneter Ablauf ist im Unterrichtsablauf Hypertexte dargestellt. Fächerübergreifende Arbeit Während das Schreiben und Bearbeiten der einzelnen Erzählabschnitte als Papierversionen oder mit dem Textverarbeitungsprogramm des Computers eine Aufgabe des Deutschunterrichts ist, können andere Arbeiten auf verschiedene Fächer verteilt werden. Der Kunstunterricht bietet sich dafür an, entsprechende Illustrationen zu erstellen, die anschließend eingescannt und in den Text eingefügt werden. Das Übertragen der Texte in den Computer kann von den Schülerinnen und Schülern arbeitsteilig in Freiräume während des gesamten Unterrichts (unter Umständen ist hier Absprache mit Kolleginnen/Kollegen nötig) oder in die Freiarbeit verlegt werden. Das Scannen und Einfügen der Illustrationen und Erstellen der Hyperlinks kann schließlich im Sachunterricht oder während einer möglichen Computer AG erfolgen. Die Aufgabe der Lehrerin / des Lehrers Lehrerin oder Lehrer müssen entsprechendes Material bereit stellen und die Aufgaben so strukturieren, dass alle Kinder ein Betätigungsfeld finden und keine Leerräume entstehen. Hier bietet sich fächerübergreifendes Arbeiten an: zum Thema der Geschichte lassen sich Sachaufgaben finden oder entwickeln, die Illustrationen müssen auf Papier vorgezeichnet werden, Rechtschreib- und Grammatikübungen, die zum Thema passen, können bearbeitet werden, während andere Gruppen am Computer arbeiten. Darstellung im Browser Um Hypertexte im Internet für alle lesbar zu machen, werden sie in einer plattformunabhängigen Sprache geschrieben, in der Hypertext Markup Language (HTML). Die Darstellung erfolgt mit Browsern, die die Navigation ermöglichen. Die zurzeit bekanntesten Browser sind der Microsoft Internet Explorer und der Netscape Communicator, inzwischen auch recht verbreitet und ebenfalls kostenlos ist Mozilla. Die neusten Versionen kann man unentgeltlich aus dem Internet herunterladen. Man benötigt heutzutage keine HTML-Kenntnisse mehr, um einen Hypertext herzustellen, denn es gibt eine Reihe von einfach zu bedienenden Programmen, die diese Arbeit für uns übernehmen. Noch einfacher und ganz ohne spezielle Software geht es mit einem Homepage-Generator. Hier gibt es speziell für die Grundschule Primolo . Geeignete Software Hypertexte lassen sich beispielsweise mit dem Netscape Composer, mit Microsoft Frontpage oder mit dem Microsoft Publisher herstellen. Den Netscape Composer gibt es zwar als Bestandteil des Netscape Communicators umsonst, er bietet aber geringere Gestaltungsmöglichkeiten. Microsoft Frontpage dagegen ist für die meisten Etats zu teuer und die Anwendung für Kinder nicht ganz einfach. Microsoft Publisher ist Bestandteil der Officeversionen Office Small Business und Office Professional. Außerdem gibt es das Programm als Schulversion zu einem relativ geringen Preis (circa 85 Euro) zu kaufen. Seine Handhabung ist auch für Kinder einfach nachzuvollziehen. In dieser Projektbeschreibung wird der Publisher 2000 vorgestellt. Die Versionen 98, 2000 und 2002 unterscheiden sich nur geringfügig in der Darstellung und Benennung. Während des Projekts findet eine intensive Auseinandersetzung mit den Texten statt. Die Zwischenergebnisse der einzelnen Gruppen werden im Plenum besprochen, beurteilt und korrigiert. Die Texte werden verglichen, eine Auswahl geeigneter Abschnitte muss getroffen und begründet werden. Dabei wird der Sinn für die Qualität von Texten geschärft, was sich positiv auf das Schreibverhalten der Kinder auswirkt. PC-Nutzung gerecht organisieren Bei der Integration des Computers in den laufenden Unterricht tauchen immer wieder die gleichen organisatorischen Fragen auf: Alle Kinder sollen und wollen am Computer arbeiten; allerdings kann die Zahl der Computer-Arbeitsplätze den Bedarf in der Regel nicht decken. Um Konflikte und Ungerechtigkeiten zu vermeiden, sind genaue Absprachen zur Benutzung nötig. Wir haben von Anfang an (das heißt: schon ab dem ersten Schuljahr) genaue Regeln festgelegt, wer wann mit wem und wie lange an den vorhandenen Geräten arbeiten darf und wann gewechselt wird. So ist gesichert, dass alle möglichst die gleichen Chancen haben. Meine Erfahrung ist: Wenn die Kinder diese Regeln selbst aufstellen und nicht von der Lehrkraft "diktiert" bekommen, achten sie automatisch auch auf die genaue Einhaltung. Fortschritte beim sozialen Lernen Je selbstverständlicher die Arbeit mit dem Computer wird, desto automatischer findet dieser Wechsel statt. In meiner Klasse (mittlerweile viertes Schuljahr) ist eine punktgenaue Festlegung nicht mehr nötig, weil die Schülerinnen und Schüler selbst darauf achten, wann ein Computer frei wird oder gegebenenfalls die Mitschüler um Freigabe bitten. Die Atmosphäre in der Klasse muss natürlich von gegenseitigem Respekt und Verständnis getragen sein. Wochenplan, Stationenlernen, Werkstatt- und Projektarbeit Um anspruchsvollere Unterrichtseinheiten wie das Hypertext-Projekt durchführen zu können, sollten die Schülerinnen und Schüler an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Lehrende, die Wochenplan, Lernen an Stationen, Werkstattunterricht und Projektarbeit eingeführt haben und neben der Einzelarbeit regelmäßig Sozialformen wie Partner- oder Gruppenarbeit praktizieren, haben auch bei der Durchführung von Computerprojekten wenig Probleme. Vorteile der Projektarbeit Projektarbeit an sich begünstigt die Lesefähigkeit der Kinder, da hier viele schriftliche Anweisungen erteilt werden, die von den Schülerinnen und Schülern selbstständig zu erledigen sind. Diese Anweisungen sollten so klar wie möglich formuliert sein, um unnötige Nachfragen zu vermeiden. Sobald die Kinder meiner Klasse lesen konnten, habe ich Nachfragen zum reinen Leseverständnis nur noch in begründeten Ausnahmefällen zugelassen. Was anfangs als hart empfunden wurde, wirkte sich letztendlich sehr positiv aus, wie die Ergebnisse der projektorientierten Arbeit immer wieder zeigen. Microsoft Publisher 2000: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Lehrkräfte Die Arbeitsblätter sind als Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Arbeit mit dem Programm Publisher für Lehrerinnen und Lehrer konzipiert. Da sehr viele Bilder in die Seiten eingebettet sind, haben wir uns entschieden, sie als PDF anzubieten, denn damit ist die Dateigröße und damit Dauer der einzelnen die Downloads gering. Eine gezippte Zusammenstellung aller Arbeitsmaterialien finden Sie auf der Startseite des Unterrichtsprojekts. Nutzung im Unterricht Sie können die Materialien auch für den Einsatz mit den Schülerinnen und Schülern im Unterricht verwenden, müssen dazu allerdings Anpassungen vornehmen. Dafür steht Ihnen weiter unten auf der Seite ein Archiv mit allen Blättern im DOC-Format zur Verfügung.

  • Lesen und Schreiben
  • Primarstufe

Unternehmensprojekt: Schülerzeitung

Unterrichtseinheit

Das Zeitungsprojekt verknüpft zwei Themenbereiche miteinander: die Herstellung einer eigenen Zeitung und das kindgerechte Erleben unternehmerischen Handelns. Das eigenverantwortliche Handeln der Schülerinnen und Schüler nimmt hierbei einen großen Raum ein und fördert so in hohem Maße ihre Selbstständigkeit.Die Schulkinder lernen die Berufsgruppen und die Tätigkeitsbereiche eines Zeitungsunternehmens kennen. Sie ordnen sich ihren Fertigkeiten und Kenntnissen entsprechend einer Berufsgruppe zu und arbeiten für die eigene Zeitung in diesem Bereich. So lernen sie am eigenen Beispiel wie ein Unternehmen funktioniert.Durch das Unternehmensprojekt Schülerzeitung werden die Schülerinnen und Schüler zu unternehmerischem Denken angeregt und zu wirtschaftlichem Handeln motiviert. Das gemeinsame Projekt erfordert viel Teamarbeit und eigenverantwortliches Handeln, so dass hier besonders der Klassenzusammenhalt wie auch soziale Kompetenzen und die Selbstständigkeit der Kinder gefördert werden. Unterrichtsverlauf Das Unterrichtsprojekt "Schülerzeitung" ist organisiert als Lernwerkstatt mit Werkstattkarten für die einzelnen Berufsgruppen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen zu unternehmerischem Denken angeregt werden. selbstständig und eigenverantwortlich ein kleines Unternehmen gründen. ökonomische Prozesse kennen lernen. wirtschaftliche Konzepte umsetzen. eine Kostenkalkulation durchführen. selbstständig in Einzel- oder Partnerarbeit Beiträge für die Zeitung verfassen und gemeinsam überarbeiten. eigene und / oder fremde Texte überarbeiten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das Internet als Rechercheinstrument kennen und gebrauchen lernen. mit dem Computer Werbeplakete und Zeitungsseiten gestalten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen eigene Fertigkeiten und Kenntnisse erkennen und diese produktiv in die gemeinsame Arbeit einbringen. eigenverantwortlich Teilaufgaben des Projektes übernehmen. Thema Zeitungsprojekt Autorinnen Silke Sobotta, Christiane Biskup Fächer fächerübergreifend, Deutsch, Mathematik, Sachunterricht Zielgruppe ab Klasse 3 Zeitraum circa 4 Wochen Technische Voraussetzungen Computer mit Internetzugang Sonstige Voraussetzungen Textprogramm, Grafik- und Bildbearbeitungsprogramm Materialien Auszüge aus "Unternimm was mit Paula", dem Grundschulkoffer zur Selbstständigkeit von Go to school! - ausgezeichnet mit dem Quandt-Preis des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln Zu Beginn des Projekts planen die Schülerinnen und Schüler eine eigene Zeitung zu erstellen. Sie überlegen, wie ein Zeitungsunternehmen aufgebaut ist, welche verschiedenen Berufe in einem solchen Unternehmen vertreten sind und welche Aufgaben jede Berufsgruppe übernimmt. Anhand der Auftragskarte A.7 lernen die Kinder die einzelnen Arbeitsbereiche kennen und besprechen die Aufgabenbeschreibungen. Das Schaubild kann durch die Ideen der Kinder ergänzt werden. Durch den Einsatz von Kindersuchmaschinen, zum Beispiel Blinde Kuh , recherchieren sie im Internet. Planung In Kleingruppen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler mithilfe einer Umfrage, welche Rubriken ihre Zeitung enthalten soll. Sie einigen sich darauf, wieviele Seiten die Zeitung umfassen soll. Geschäftsplan Die Klasse entwirft gemeinsam einen Geschäftsplan. Die Arbeitskarte Geschäftsplan zeigt beispielhaft wie ein möglicher Geschäftsplan aussehen könnte. Die Schülerinnen und Schüler stellen beispielsweise die Adressatengruppe zusammen. schätzen die Marktsituation ein. recherchieren Informationen über die Konkurrenten. planen die Finanzierung. entwickeln Ideen für die Eigendarstellung. Titel der Zeitung Der Name für die Zeitung wird entweder durch die Klasse selbst bestimmt oder durch eine Ausschreibung, die mehrere oder auch alle Schulklassen mit einbezieht. Der Favoritenvorschlag jeder Klasse kommt dann in die nähere Auswahl. Die unten stehenden Listenpunkte zeigen Beispiele für Arbeitsgruppen und deren Aufgaben. Die Schülerinnen und Schüler ordnen sich den Arbeitsgruppen zu und bearbeiten die Themengebiete. Zur internen Kommunikation vereinbaren sie, regelmäßig Redaktionssitzungen abzuhalten. Finanzierung Sponsoren finden, Kostenkalkulation, Gewinnverwendung (beispielsweise für Klassenfeier, Freiarbeitsmaterial, Pausenspiele, Klettergerüst oder soziale Projekte) Reporter/Journalisten/Fotografen beispielsweise Interviews durchführen, Beiträge schreiben, fotografieren Redaktion lesen und überarbeiten der Beiträge, eine Auswahl an Beiträgen treffen Grafik/Layout Titelblatt, Seitengestaltung, künstlerische Beiträge Werbung Plakate malen, Werbeanzeigen schalten, organisieren, Werbesprüche überlegen Druck/Verkauf Vorbestellungen einholen, Arbeitsschritte planen, Papier und Druckerpatronen beschaffen Gemeinsam wird über das Projekt und seine Fortführung reflektiert. Die Schülerinnen und Schüler tragen ihre Ideen zusammen. Können sie beispielsweise ihre Zeitung im Internet veröffentlichen? Wie können regelmäßige Ausgaben geplant und finanziell abgesichert werden?

  • Lesen und Schreiben
  • Primarstufe

Der interaktive Fortsetzungsroman: "Die B@nde"

Unterrichtseinheit

Im Rahmen eines Leseprojektes mit digitalen Medien entwickeln Schülerinnen und Schüler einer Förderschule für Sprache einen interaktiven Fortsetzungsroman von Kindern für Kinder mit dem Titel: "Die B@nde und der geheimnisvolle Dieb".Erzählt wird die spannende Geschichte von "Kucku", einem gewitzten Papagei, der von einem ominösen Dieb entführt wird. Mit Geschick, Fantasie und guter Zusammenarbeit gelingt es der Schulklasse an der Erich Kästner-Schule in Paderborn, den Fall zu lösen (Emil und die Detektive lassen ein wenig grüßen).Leseförderung, insbesondere der Bereich des sinnentnehmenden Lesens, ist für sprachentwicklungsverzögerte Kinder, die nach Regelschul-Richtlinien lernen, von zentraler Bedeutung. Alle Kinder der Klasse lesen verhältnismäßig gerne, wenn auch zumeist wenig ausdauernd. Zur Steigerung der Lesemotivation wird das Interesse der Kinder an Abenteuergeschichten genutzt. Der Einsatz neuer Medien regt durch das große Potential an Interaktionsmöglichkeiten zum Mitmachen an. Unterrichtsverlauf Von der Planung zum fertigen Online-Roman: Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie sich das Projekt im Unterricht umsetzten lässt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen zu einem Themenbereich / Wortfeld neue Begriffe kennen lernen beziehungsweise festigen. Grundzüge einer Geschichte unter Anleitung erarbeiten. Texte überarbeiten (Schreibkonferenzen). Dialoge formulieren und in Partner- beziehungsweise Gruppenarbeit aufnehmen. Texte mit Bildern und Grafiken ausgestalten. im Sinn erfassenden Lesen gefördert werden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Texte in einem HTML-Editor (zum Beispiel Frontpage) am Computer schreiben und überarbeiten. Grafiken in einen Text einfügen. Bilder einscannen und (unter Anleitung) bearbeiten. mit Tabellen Texte formatieren und gestalten. mit dem Windows-Audiorecorder gesprochene Texte aufnehmen und abspeichern. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in Partner- und Gruppenarbeit zusammen arbeiten und sich gegenseitig unterstützen. gemeinsam planen und gestalten. ihr Expertenwissen an andere weitergeben. selbstständig Informationen einholen. in der Wochenplanarbeit eigenverantwortlich und kooperativ arbeiten. Thema Die B@nde - ein interaktiver Fortsetzungsroman Autor Bernd Beuerbach Fächer Deutsch, Sachunterricht, Kunst, Musik, Sprachförderunterricht Zielgruppe ab der dritten Klasse Zeitraum 11 Unterrichtsstunden Technische Voraussetzungen Multimedia-Computer (eventuell vernetzt) mit Soundkarte und Headsets; Digitalkamera, Scanner Software: Textverarbeitung; HTML-Editor (sicher auch mit Primolo möglich); Windows-Audiorecorder und / oder Audacity (Freeware), Bildbearbeitungsprogramm, zum Beispiel Irfanview (Freeware) Planung Verlaufsplan "Die B@nde" Steigerung der Lesemotivation Die Kinder sind begeistert von der Idee, selber eine Rolle im Roman spielen zu können. Auch ihre Familienmitglieder oder ihre Haustiere sollen in der Geschichte vorkommen. Diese hohe Identifikationsmöglichkeit dient zur Förderung der Lesemotivation. Um zu klären, wer welche Rolle übernimmt, werden die von der Lehrkraft vorbereiteten Fragebögen ausgeteilt. Als Hausaufgabe beantworten die Mädchen und Jungen die dort formulierten Fragen. Die Wortkarten Im Stuhlkreis wird noch einmal gemeinsam überlegt, wie weiter vorgegangen werden soll (Abb. 1, bitte anklicken). Die ausgefüllten Fragebögen werden besprochen und eventuelle Probleme geklärt. Die Lehrkraft hat Wortkarten zum Themenbereich 'Computer und Internet' vorbereitet. Jedes Kind bekommt zwei Karten. Anschließend werden reihum alle Begriffe erläutert. Die Spielregeln Ein Mädchen oder ein Junge zieht drei Karten. Die Begriffe, die auf diesen Karten stehen, bilden die Grundlage für ein Kapitel, das heißt, diese Begriffe müssen , die restlichen Wörter dürfen , in diesem Teil der Geschichte vorkommen. Dasselbe Kind bestimmt daraufhin ein weiteres Kind, welches als Co-Autor mitarbeitet. Die beiden denken sich zusammen mit der Lehrkraft - unbeobachtet von den Klassenkameraden - die Grundzüge und auch einige Details des ersten Kapitels aus. Das 1. Kapitel wird vorgestellt Die gesammelten Stichpunkte werden ausformuliert und in einen HTML-Editor (zum Beispiel FrontPage) eingegeben (Abb. 2, bitte anklicken). Anschließend wird der zunächst unformatierte und noch nicht bebilderte Text ausgedruckt und auf Diskette gespeichert. Gleich zu Beginn des Vormittags wird das 1. Kapitel der ganzen Klasse vorgelesen. Korrektur durch die Lehrkraft Da der Fortsetzungsroman gut leserlich und verständlich präsentiert werden soll, sind alle damit einverstanden, dass der Text von der Lehrkraft auf Rechtschreibung sowie Syntax und Grammatik überarbeitet wird. Ein Schüler und eine Schülerin entwerfen das 2. Kapitel (Wortkarten zum Thema 'Stadt'). Die beiden Autoren des 1. Kapitels machen passende Fotos und nehmen eine kurze Audiosequenz auf ("Olé, Oléoléolé ..."). Dann erhalten sie eine erste Einweisung in den HTML-Editor. Die Lehrkraft stellt den Schülerinnen und Schülern auf CD gebrannte Fotos, Zeichnungen und Geräusche zur Verfügung. Das 2. Kapitel wird der Klasse vorgelesen. Die nächsten beiden Schulkinder werden die Autoren des 3. Kapitels (Wortkartenthema: 'Wohnung / Haus'). Das zweite Autorenteam macht Fotos. Einer der beiden Autoren übt und spricht einen Satz, der per Audiodatei gespeichert wird (Abb. 3, bitte anklicken). Das 3. Kapitel wird vorgelesen. Das erste Autorenteam gestaltet das 1. Kapitel mit dem HTML-Editor. Zwei Kinder scannen die mittlerweile von allen Schülerinnen und Schülern der Klasse gemalten Bilder vom Papagei Kucku (Abb. 4, bitte anklicken). Ein Bauernhof soll der Schauplatz des 4. Kapitels sein. Ein Schüler, der direkt neben einem Bauernhof lebt und dort viel Zeit verbringt, und sein Freund sind die Autoren. Zuerst sammelt aber die ganze Klasse Begriffe, die zu dem Themenbereich passen: Hühnerstall, Mähdrescher, Wachhund, Kartoffelsack und so weiter. Erneut werden drei Begriffe gezogen und die beiden Autoren ziehen sich zusammen mit der Lehrkraft zurück. Das zweite Autorenteam fügt Zeichnungen, Fotos und Audiodateien in seine Seite (2. Kapitel) ein. Das 4. Kapitel wird vorgelesen. Autorenteam drei gestaltet die Seiten seines Kapitels, die ?Bauernhofgruppe' die des 4. Kapitels mit Fotos und Originaltönen von Bauernhoftieren. Das erste Autorenteam beendet seine Arbeit mit dem HTML-Editor. Zunächst werden wieder Begriffe, dieses Mal zum Thema 'Schule und Pause', gesammelt und ausgelost. Anschließend schreiben zwei Schulkinder mit Unterstützung der Lehrkraft Kapitel 5. Die Autorenteams zwei bis vier arbeiten an ihren jeweiligen Kapiteln (Überarbeiten der Texte, Zuordnen von Bildern, Audioaufnahmen). Kapitel 5 wird vorgelesen. Die beiden Schulkinder des Teams fünf werden in den HTML-Editor eingewiesen. Sie schreiben noch einzelne Passagen um und fügen Bilder und Fotos ein. Währenddessen befassen sich die anderen Schülerinnen und Schüler wieder mit dem Scannen, Verkleinern und Abspeichern von Bildern (Abb. 5, bitte anklicken). Ein Schulkind und die Lehrkraft beginnen mit Überlegungen zum 6. und letzten Kapitel. Der erste Teil des 6. Kapitels wird vorgelesen. Alle Gruppen arbeiten unter Einbeziehung des Computers an der Gestaltung ihrer Seiten. Die Teams fünf und sechs machen Fotoaufnahmen. Alle Kinder imitieren den Papagei Kucku - für die Hörbeispiele auf Kuckus Homepage. Einzelne Schülerinnen und Schüler malen Szenen der Geschichte, die später gescannt und in die Internetseiten eingebaut werden. Am Ende der Doppelstunde führen die Schulkinder eine Internetrecherche zum Thema 'Papageien' durch, deren Ergebnisse sie für die Homepage verwenden.

  • Lesen und Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe II

Bärengeschichten: ein interaktives Geschichtenbuch

Unterrichtseinheit

Bei diesem Unterrichtsprojekt zum Thema "Bärengeschichten" übernimmt das Spielzeug der Kinder die Hauptrolle. Nirgends lernt es sich leichter und nachhaltiger als im Spiel. Oft wird jedoch schulischer Unterricht und kindlicher Spieltrieb als nicht miteinander vereinbar gesehen. Dabei hatte Friedrich von Schiller bereits erkannt: "Nur dort ist der Mensch ganz Mensch, wo er spielt".Immer wieder mal möchten Kinder ihre Spielsachen mit in die Schule bringen. Dadurch kommt es gelegentlich zu Streitereien in der Klasse. Die Ablenkungsbereitschaft im Unterricht nimmt zu. Meist werden dann mit der Klasse Regeln vereinbart, beispielsweise ein gemeinsamer "Spielzeugtag", um das Problem zu lösen. In einer zweiten Klasse der Berliner Klecks-Grundschule war das Thema Anlass für ein Unterrichtsprojekt, bei dem die Lieblingskuscheltiere der Schülerinnen und Schüler die Hauptrolle besetzen. An neun Lernstationen arbeiteten die Kinder handlungsorientiert zu der Thematik. Entstanden ist dabei unter anderem ein interaktives Bilderbuch, das mit dem Programm Mediator erstellt wurde. Zum Abschluss des Projektes fand eine "Bärenparty" statt.Es kommt gelegentlich zu Streitereien, aber auch zu Unaufmerksamkeiten im Unterricht, wenn Grundschulkinder Spielsachen mit in die Schule bringen. Durch dieses Unterrichtsprojekt, in der das Spielzeug einen ganz anderen Stellenwert erhält, kann den Schülerinnen und Schülern verdeutlicht werden, dass ihr eigenes Spielzeug ein wichtiger Bestandteil ihres Umfeldes ist, in der Schule aber nur zu besonderen Anlässen eine Bedeutung hat. Die Idee des Unterrichtsprojektes ist, dass alle Kinder ihr Lieblingskuscheltier zu einem umfassenden Festprogramm in die Schule einladen. Dieser Tag soll ganz unter dem Motto "Teddybären" stehen. Die Stationen An neun Stationen setzen sich die Kinder mit der Thematik handlungsorientiert auseinander. Nutzung von Computer und Internet Hinweise zu den organisatorischen Voraussetzungen, den notwendigen Vorkenntnissen, zu Arbeitsformen und zum Verlauf. Literatur Hier finden Sie Hinweise zur Literatur, die in diesem Unterrichtsprojekt verwendet wurde. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schreiben und illustrieren Geschichten. bestimmen und beschreiben Bären aus der Tierwelt. gestalten ein Lesezeichen. erstellen ein "Fühlbuch". erstellen einen Bären-Kalender. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden ihre bisherigen Erfahrungen im Umgang mit dem Programmen Word und Mediator an und vertiefen diese. recherchieren zur Historie des Teddys und lernen dabei verschiedene Recherchemöglichkeiten kennen. schätzen ihre Ergebnisse ein und bewerten diese. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten zusammen an einem Gemeinschaftsprodukt. erkennen das Bedürfnis nach Zuneigung und Freundschaft und akzeptieren sich damit gegenseitig. erhalten Gelegenheit, geschlechtsspezifische Hemmnisse in der Klassengemeinschaft zu überwinden. Station 1: Rechercheaufgaben im Internet Exemplarische Rechercheaufgabe in der Schulbibliothek: Woher stammt der Begriff "Teddy" (Theodore Roosevelt, genannt Teddy, war ausschlaggebend für den Namen des Plüschtiers.) Station 2: Geschichten schreiben Diese Station kann als reine Computerstation eingerichtet werden, dann empfiehlt es sich, den Computerraum oder eine Medienecke mit mehreren Rechnern dafür freizuhalten. Schreiben und illustrieren können die Kinder alternativ auch auf klassische Weise auf Papier. Dann müssen die fertigen Bilder eingescannt und die Geschichten nachträglich abgetippt werden. Station 3: Gestalten von Bären Dazu benötigen die Kinder jeweils eine Schablone und geeignete Materialien. Entstehen können Lesezeichen in Bärenform, Girlanden für das Bärenfest... Station 4: Forschungsstation Forschungsauftrag "Bären aus der Tierwelt" - zu Braunbär, Eisbär, Grizzlibär, Koalabär, Pandabär, Waschbär - sollen Steckbriefe erstellt werden. Dazu werden Recherchemöglichkeiten in Sachbüchern, Zeitschriften und im Internet bereitgestellt. Verwendete Adressen: wissen.de wasistwas.de blinde-kuh.de Der Steckbrief war als Arbeitsblatt vorgegeben. Die Kinder suchten Informationen zum Name, Lebensraum, Aussehen, Größe, Gewicht, Aufzucht der Jungen, Verhalten im Winter, Aufzucht der Jungen und so weiter. Außerdem sollten Besonderheiten und eine Abbildung gesucht werden. Station 5: Malstation - einen Bären-Kalender erstellen Ein Fotokalender (Vorlage mit Kalendarium) zum selber Basteln wurde zu den Jahreszeiten passend mit Bildergeschichten gestaltet. Die Gestaltungstechniken (Klebearbeiten, Malen mit Tusche, Filzstift oder Buntstift, Ausmalen von Kopiervorlagen und so weiter können vorgegeben werden, die Kinder wählen eine aus. Station 6: Taststatioen - ein "Fühlbuch" erstellen Für das "Bärenfühlbuch" sollte jedes Kind Materialien mitbringen (zum Beispiel: Schleifpapier, Metallfolie, Velourspapier, Frottee, Plastikfolie, Samt, Holzfurnier, Toilettenpapier ...) Station 7: Backen von "Bärentatzen" Hier kann es hilfreich sein, Eltern zur Unterstützung in die Schule zu bitten. Das Rezept "Bärentatzen" Für den Teig braucht man: 250g Butter 175 g Zucker 2 Tüten Vanillezucker 1 Ei 350g Mehl 75g gemahlene Mandeln für die Füllung Marmelade, Pflaumenmus oder Nutella. Zubereitung: Man rührt Butter, Zucker, Vanillezucker und das Ei zu einer schaumigen Masse. Dazu gibt man vorsichtig das Mehl und die gemahlenen Mandeln. Der Teig wird in eine Spritztüte gefüllt und damit spritzt man Tatzen auf ein mit backpapier ausgelegtes Backblech. Backzeit: 15 Minuten bei 170°C Wenn die Tatzen abgekühlt sind, bestreicht man sie mit Marmelade, Nutella oder Pflaumenmus und "klebt" damit zwei Tatzen zusammen. Zum Schluss kann man sie noch mit Schokoguss braun färben. Station 8: Nähen eines eigenen Plüschbären Dazu benötigen die Kinder Material: Schablone, braunen und weißen Plüschstoff, Nähnadel, passendes Nähgarn, Schere, Filzstift, Füllwatte zum Ausstopfen, zwei Knöpfe für die Augen. Station 9: Spielstation Einüben eines Springspiels, Rollenspiel: ein gespielter Streit zwischen einem schwarzen und einem weißen Teddybären, Teddy-Würfelspiel Spielanleitung zum Hüpfspiel Suche dir einen Mitschüler oder eine Mitschülerin zum Seilspringen. Nehmt ein langes Seil, das von zwei Kindern an beiden Enden geschlagen wird. Dazu sprecht im Reim: Teddybear, teddybear, turn around, (Teddybär, Teddybär, dreh dich um) Teddybear, teddybear, touch the ground, (Teddybär, Teddybär, berühre den Boden) Teddybear, teddybear, show your shoe, (Teddybär, Teddybär, zeige deinen Schuh) Teddybear, teddybear, I love you! (Teddybär, Teddybär, ich liebe dich!) Seit Beginn der ersten Klasse lernten die Kinder wöchentlich eine Stunde am Computer und erwarben erste Grundfertigkeiten im Umgang mit Windows und Office. Für das Programm Mediator bedarf es einer Einweisung mit ersten Übungen. Dann können die Kenntnisse im Unterrichtsprojekt angewendet werden. Die Einzelarbeiten der Kinder sollen hinterher zu einem geschlossenen Ganzen (Produkt) zusammengefügt werden. Dafür ist es wichtig, sich untereinander abzusprechen und gegebenenfalls genauen Anweisungen zu folgen, damit zum Beispiel nicht gleiche Dateinamen überschrieben werden und Fehler entstehen. Organisatorische Voraussetzungen Selbstbestimmt arbeiten Die Kinder sollten möglichst selbstbestimmt ihre Arbeit an den Stationen einteilen. Dies kann zur Folge haben, dass sehr viele Kinder zur gleichen Zeit in den Computerraum möchten. In meiner Klasse hatte ich deshalb die Teilnehmerzahl für diese Station auf jeweils sechs Schülerinnnen und Schüler begrenzt. Damit hatte jedes Kind einen eigenen Computer zur Verfügung. Zusammenarbeit in Teams Die Arbeit am eigenen Computer war nicht zwingend, es konnte auch gemeinsam gearbeitet werden. Die Arbeit im Team war sehr wichtig. Hilfreich ist es, wenn die Zusammensetzung der Teams den Kenntnisstand der Kinder hinsichtlich des Umgangs mit dem Computer berücksichtigt. Auch weitere Aspekte, beispielsweise geschlechtsspezifische oder differenzierungsrelevante seien an dieser Stelle erwähnt. Von einer CD-ROM mit Cliparts wählte ich eine Reihe von Teddybärenbildern zu den unterschiedlichsten Situationen aus. Die Bilder habe ich vergrößert ausgedruckt und an die Tafel geheftet. Im Kreisgespräch ergaben sich spannende Geschichten. Die Kinder sollten nun je eine Geschichte schreiben. Da die Programme Word und Paint schon bekannt waren, waren hier nicht viele zusätzliche Hilfen und Hinweise nötig. Die Geschichten wurden am Computer den Kindern selbst geschrieben und fehlerkorrigiert. Aufgrund der bereits erworbenen Kenntnisse in der Bedienung von MS Word war hier wenig Unterstützung für die Kinder nötig. Sie konnten ihre Texte weitgehend selbstständig tippen und abspeichern. Für die Arbeit mit der Textverarbeitung und dem Malprogramm (in unserem Fall Windows-Paint) stellte ich eine kurze Arbeitsanleitung zur Verfügung. Bei der Einführung des Programms Mediator kam der Beamer zum Einsatz. Die notwendigen Teilschritte erläuterte ich vor gesamten Klasse, bevor die Kinder anhand eines Übungspfades mit dem Programm arbeiten konnten. Literatur-Werkstatt In der Literatur-Werkstatt sprechen die Kinder über Freundschaft, spielen Eifersuchtsszenen nach und überlegen, wie man am besten eine Versöhnung anfängt. Aufgaben zur Texterschließung und zahlreiche Schreibanlässe unterstützen dabei das sinnerfassende Lesen der Geschichte. Und die Kinder erfahren etwas über Koalabären, Eisbären, Gummibärchen ... Sie schreiben ein Bären-ABC, basteln Bären-Anstecker, nähen einen eigenen Wuschelbär und backen Bären-Gesichter. Kurzinformationen Titel Kreative Ideenbörse (Grundschule) Autorinnen Monika Zeidler, Marion Klinger Verlag mvg-Verlag ISBN 3-478-72070-2 Preis 98,00 EUR* (jährlich 4 Nachlieferungen mit je ca. 100 Seiten, Seitenpreis: EUR 0,23) Kreative Ideenbörse Grundschule Unterrichtseinheiten mit kopierfertigen Arbeitsmaterialien zu den Themenbereichen: Zusammenleben, Gesundheit, Heimat, Natur/Pflanzen, Natur/Tiere, Natur/Wissenschaft, Raum und Zeit, Medien und Konsum. Kam zum Einsatz beim Backen der Bärentatzen, Basteln der Girlanden und der Erstellung der Steckbriefe. Kurzinformationen Titel Literatur-Werkstatt Wuschelbär Autorin Ursula Arndt Verlag Verlag an der Ruhr ISBN 3-86072-641-2 Preis 17,90 €

  • Lesen und Schreiben
  • Primarstufe

Der Froschkönig – multimedial

Unterrichtseinheit

In dieser fächerübergreifenden Unterrichtseinheit wird das Märchen „Der Froschkönig“ von den Schülerinnen und Schülern mit dem Multimedia-Autorenwerkzeug ANI...PAINT™ aufbereitet.Die Medienkompetenz von Schülerinnen und Schüler zu stärken ist ein wichtiges Ziel, das dank entsprechender Angebote auch gut umzusetzen ist. Das einfach zu bedienende Autorenwerkzeug ANI...PAINT? bietet sich dazu in besonderem Maße an: Es ist ein Multimediaprogramm, das bereits Grundschulkindern erlaubt, mit Bild, Text und Ton animierte Geschichten zu erzählen.Bei diesem Projekt arbeiten die Schülerinnen und Schüler in Zweiergruppen. Je nach Klassengröße müssen einige Kinder alleine arbeiten, da insgesamt 15 Gruppen benötigt werden. Da es sich um eine arbeitsteilige Gruppenarbeit handelt, sollte man bei der Gestaltung nicht zu viele "Variablen" verwenden. Die Zeichnungen der Kinder werden schon sehr verschieden sein, deshalb sollte wenigstens die Stimme des Erzählers als "Konstante" bleiben. Falls einige Gruppen mit ihrer Arbeit am Computer früher fertig sind, können sie ein interaktives Puzzle oder ein Online-Spiel bearbeiten. Vorbereitung und Textarbeit Zunächst erfolgt die inhaltliche Erarbeitung des Märchens. Einen Gesamtbezug herzustellen ist wichtig, auch wenn später jedes Kind nur seine eigene Szene bearbeitet. Multimediale Umsetzung des Märchens Die von den Kindern mit ANI...PAINT? am Computer gestalteten Märchen-Szenen werden später von der Lehrkraft zu einem Gesamtprojekt zusammengefügt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen ein Märchen lesen und inhaltlich erfassen. ein Märchen mündlich nacherzählen. mit Stichwörtern und Skizzen ein multimediales Projekt planen. im Comic-Stil Geräusche und Effekte zeichnerisch darstellen. eine Märchenszene bildnerisch darstellen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das Programm ANI...PAINT? kennenlernen. mit ANI...PAINT? eine Märchenszene multimedial darstellen. Bilder am Computer malen. Texte und Töne einfügen. richtig abspeichern können. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das Projekt gemeinsam mit einem Partnerkind durchführen. mit anderen Gruppen inhaltliche Absprachen treffen. Thema Der Froschkönig - multimedial Autorin Brigitte Winkenbach Fächer Deutsch, Kunst, Musik Zielgruppe ab Klasse 3 Technische Voraussetzungen Computerraum mit einer ausreichenden Anzahl Computer und Kopfhörer Benötigte Software ANI...PAINT? , Audacity Systemvoraussetzungen Windows: 2000, XP Macintosh: Mac OS X ab Version 10.2 ANI...PAINT?-Demoversion Download auf den Seiten der Medienwerkstatt Mühlacker Verlaufsplanung Verlaufsplan "Froschkönig multimedial" Die Lehrerin oder der Lehrer muss vor Beginn des Unterrichtsprojekts mithilfe eines geeigneten Audioprogramms (zum Beispiel mit der Freeware Audacity ) den gesamten Text in Abschnitte zerlegen und als MP3-Dateien abgespeichern. Die ersten beiden Abschnitte können Sie als Beispiele herunterladen: Einführend werden die Schülerinnen und Schüler mit dem Märchen "Der Froschkönig" vertraut gemacht. Zunächst liest die Lehrkraft den Kindern das Märchen ganz oder teilweise vor. Die Kinder versammeln sich dazu im Stuhlkreis. Anschließend erhalten die Jungen und Mädchen ein Arbeitsblatt mit dem Märchentext zum selberlesen. Zusätzlich kann das Märchen per MP3-Datei, Audio-CD oder Kassette angehört werden. Textdurchdringung Zur inhaltliche Erarbeitung des Märchens beantworten die Mädchen und Jungen aus ihrer Erinnerung heraus grundlegende Fragen zum Text. Anschließend hört sich jedes Kind einzeln das Märchen erneut als Hörspiel am PC an. Hierfür empfiehlt es sich Köpfhörer zu verwenden, damit die anderen Schülerinnen und Schüler nicht gestört werden. Die Kinder erhalten dann noch einmal die Gelegenheit, ihre Antworten zu überprüfen und gegebenenfalls zu ändern. In eigenen Worten Im Anschluss sucht sich jedes Kind eine Partnerin oder einen Partner. Gegenseitig erzählen sich die Zweiergruppen nun abwechselnd das Märchen vom Froschkönig. Es ist wichtig, dass das Märchen inhaltlich völlig erschlossen wird. Auch wenn später jedes Kind nur seinen eigenen kleinen Abschnitt bearbeitet, muss der Gesamtbezug vorhanden sein. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten am Computer und lernen die grundlegenden Funktionen des Programms ANI...PAINT? kennen: Malen mit dem "Pinsel", Einfügen einer Tondatei, abspeichern (Abb. 1, bitte anklicken). Als ersten Malversuch malen sie den Froschkönig. Auch mit diesen wenigen Funktionen können schon sehr schöne Ergebnisse erzielt werden. Arbeitsblatt 3 dient zur Orientierung. Zur Vorbereitung der Projektarbeit am Computer müssen die Schülerinnen und Schüler zunächst in Gruppen aufgeteilt werden. Insgesamt werden für die einzelnen Szenen 15 Gruppen benötigt. Je nach Klassengröße müssen einige Kinder in Einzelarbeit arbeiten. Mit ANI...PAINT? wird später jede Gruppe einen Teil des Textes darstellen. Dazu müssen bestimmte Vorbereitungen und Absprachen getroffen werden. Sinnvoll ist es beispielsweise, die Konstanten von Personen und Gegenständen des Märchens festzulegen. So können diese wiedererkannt werden, auch wenn sie von verschiedenen Kinder gestaltet wurden. In arbeitsteiliger Gruppen, Partner- oder Einzelarbeit gestalten die Schülerinnen und Schüler nun ihre Szene mit ANI...PAINT? am Computer (Abb. 2). Sie stellen die einzelnen Abschnitte des Froschkönigs multimedial mit Bildern, Tönen und Szenenwechseln dar. Bezüglich der Anschlussszenen und der Szenenwechsel sprechen sie sich untereinander ab. Je nach Medienkompetenz der Mädchen und Jungen können schrittweise weitere Funktionen eingeführt werden. Schließlich speichern die Kinder ihre fertigen Projekte ab. Das richtige Abspeichern ist sehr wichtig, damit die Lehrkraft die Einzelprojekte später richtig zusammen fügen kann. Die Verwandlung des Frosches in einen Prinzen sollte besonders effektvoll sein. Diese Szene bietet besonders schöne Möglichkeiten der multimedialen Umsetzungen mit Farbe, Geräuschen und Effekten. Die Kinder können hier ihre Phantasie spielen lassen. Deshalb sollten alle Gruppen die Möglichkeit erhalten, diese Szene zu gestalten. Die beste wird später ausgewählt. Gruppen, die mit ihrer Arbeit am Computer früher fertig sind, können ein interaktives Puzzle oder ein Online-Spiel bearbeiten. Vorführung und Abstimmung Die Schülerinnen une Schüler berichten im Kreisgespräch über die Arbeit am Projekt. Anschließend werden die verschiedenen Verwandlungsszenen der Klasse vorgeführt, am Besten mit dem Beamer. Es wird darüber abgestimmt, welche der Szenen besonders gut gelungen ist und in das Gesamtprojekt einfließt. Zusammenführen der Einzelprojekte Die Lehrkraft muss später die gespeicherten Einzelszenen zu einem Gesamtprojekt zusammenfügen und dabei eventuell kleine Fehler beseitigen. Das fertige Projekt kann auf eine CD gebrannt und jedem Schulkind zur Verfügung gestellt werden. ANI...PAINT? liefert einen Player dazu, damit man das Projekt auch anschauen kann, ohne das Programm selbst installiert zu haben. Es besteht auch die Möglichkeit, mit ANI...PAINT? ein kleines Buch mit allen Bildern zu drucken.

  • Lesen und Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II