Unterrichtsmaterialien zum Thema "Primarschule"

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Von den Anfängen der Stadt München

Unterrichtseinheit

Dieses fächerübergreifende Unterrichtsprojekt zur Stadtgeschichte Münchens verbindet die theoretische Vermittlung historischer Ereignisse mit Exkursionen zu Originalschauplätzen. Das Internet dient den Schülerinnen und Schülern als Rechercheinstrument. Mit einer interaktiven Übungseinheit wird der gesamte Stoff wiederholt und gefestigt.In dieser Unterrichtseinheit über die Anfänge der Stadt München erwerben die Schülerinnen und Schüler ausgewähltes grundlegendes Wissen über die Menschen und ihr Leben in der Vergangenheit. Sie recherchieren gezielt im Internet, bearbeiten Texte und Arbeitsblätter und unternehmen Unterrichtsgänge zu außerschulischen Lernorten. Im Rahmen einer Stadtrallye erfahren die Kinder zahlreiche Geschichten, Sagen und Legenden aus früherer Zeit, die es ihnen ermöglichen, sich in das mittelalterliche Leben der Stadt einzufühlen. Zum Abschluss des Unterrichtsprojekts wird das Gelernte mittels interaktiver Hot-Potatoes-Übungen - verschiedenen Quiz, Lückentexten und Kreuzworträtseln - überprüft und gefestigt.Im Fach Heimat- und Sachunterricht sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, sich die Welt, in der sie leben, zu erschließen. Dazu greift der Lehrplan Themenbereiche aus der Lebenswirklichkeit der Kinder auf, wie etwa Orientierung in Zeit und Raum. Dieser Themenbereich wird aus der Perspektive der Lernfelder "Zeit und Geschichte" und "Heimat und Welt" bearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit wichtigen Ereignissen ihrer Regionalgeschichte befassen und die Orientierung mit der Karte lernen. Durch Kennen- und Schätzen lernen heimatlicher Kultur soll zudem ein Bezug zur Heimat aufgebaut werden. Unterrichtsmethode und Hintergrundinformationen Hier finden Sie einige grundsätzliche Anmerkungen zur Unterrichtsmethode und Hintergrundinformationen zur Durchführung des Projekts. Die Vorgeschichte Mittels Internetrecherche informieren sich die Schülerinnen und Schüler über die ersten bajuwarischen Siedler. Eine Exkursion führt zum "Bajuwarenhof". Die Anfänge Die Schulkinder erfahren wesentliche Fakten über die Anfänge der Stadt München. Das Gelernte überprüfen sie mit interaktiven Lückentexten und Quizfragen. Die Stadtgründung Im Internet recherchieren die Mädchen und Jungen zur Stadtgründung Münchens und lösen online einen historischen Kriminalfall. Die Entwicklung der Stadt Mit einer interaktiven Übungseinheit wird der gesamte Stoff wiederholt und gefestigt. Den krönenden Abschluss des Unterrichtsprojekts bildet eine Stadtrallye. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erreichen in den Fächern Heimat- und Sachunterricht und Deutsch Fächerspezifische Lernziele . Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet nach Informationen über die Bajuwaren. recherchieren im Internet nach Informationen über die Stadt München im Mittelalter. entnehmen aus verschiedenen Quellen (Texte, Bilder et cetera) gezielt Informationen. vergleichen verschiedene Karten (Stadtpläne) miteinander und ziehen daraus Schlussfolgerungen. festigen den Umgang mit dem Computer. bearbeiten verschiedene interaktive Übungen (Hot Potatoes) am Computer selbstständig. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen mit anderen. arbeiten mit Partnern zusammen. helfen sich gegenseitig. Die Schülerinnen und Schüler denken sich in das mittelalterliche Leben hinein und fühlen sich in die damalige Zeit ein. nutzen unterschiedliche Informationsquellen. entnehmen aus Quellentexten Informationen. werten Texte und Grafiken aus. erweitern ihre Kenntnisse in der räumlichen Orientierung. arbeiten mit Skizzen und Plänen. lesen verschiedene Geschichten und Legenden. unterstreichen wichtige Stichworte in einem Text. berichten anhand der Stichworte über das Gelesene. beantworten Fragen zu Internettexten. vervollständigen einen interaktiven Lückentext. spielen ein erfundenes historisches Gespräch. malen und zeichnen passende Bilder. erstellen eine einfache Zeitleiste. orientieren sich anhand eines Arbeitsbogens (Stadtrallye) selbstständig in einem Raum. verstehen geschichtliche Zusammenhänge. lernen ihre Heimatregion besser kennen. werden in ihrem aktiven Lernen gefördert . in ihrem aktiven Lernen gefördert werden. Kind- und sachgerecht In der Unterrichtseinheit über die Anfänge der Stadt München erwerben die Schülerinnen und Schüler ausgewähltes grundlegendes Wissen über die Lebensumstände der Menschen im Frühmittelalter. Der Unterricht muss sowohl kind- als auch sachorientiert sein: Das Begreifen geschichtlicher Zusammenhänge kann nur durch angemessene Elementarisierung der Inhalte angebahnt werden. Mitfühlen, Staunen und Erkunden wollen werden berücksichtigt, Erleben, Erfahren und Handeln stehen im Mittelpunkt. Aktives Lernen Eine methodisch sachgemäße Vorgehensweise ist unerlässlich, wenn geschichtliche Strukturen aufgezeigt werden und erste fachliche Bezüge durch Vermittlung entsprechender Arbeitsweisen hergestellt werden. Die Unterrichtsmethoden sollen das aktive Lernen der Kinder fördern, also die selbsttätige Auseinandersetzung mit den Inhalten. Originale Begegnungen und Unterrichtsgänge zu außerschulischen Lernorten gehören bei geschichtlichen Themengebieten unabdingbar dazu und werden auch bei der vorgestellten Unterrichtseinheit durchgeführt. Unsere Gemeinde Das Unterrichtsprojekt zur Geschichte der Stadt München wurde an der Silva-Grundschule Heimstetten in Kirchheim bei München durchgeführt. Die Gemeinde Kirchheim befindet sich im Osten der Stadt München. Mit der S-Bahn ist man in knapp 20 Minuten am Marienplatz, dem Mittelpunkt der Stadt. Im Heimat- und Sachunterricht der dritten Klasse wird an unserer Schule die Ortsgeschichte der Gemeinde Kirchheim behandelt. Dabei zeigt ein Besuch in der Archäologischen Staatssammlung zahlreiche Ausgrabungsfunde aus der Kelten-, Bajuwaren- und Römerzeit unseres gemeindlichen Siedlungsgebietes. Geschichte erleben Einige ausgewählte Funde, die erst in jüngster Vergangenheit bei Bauarbeiten geborgen werden konnten, sind in der Aula unserer Schule in einer Dauerausstellung ständig gegenwärtig. Ein Besuch des örtlichen "Bajuwarenhofs" veranschaulicht das Leben in längst vergangenen Zeiten. Im Heimat- und Sachunterricht der vierten Klasse wird die Regionalgeschichte der näheren Umgebung, in unserem Fall der Landeshauptstadt München, in Ausschnitten erarbeitet und unter verschiedenen Aspekten betrachtet. 2008 feierte München sein 850. Jubiläum. Die Schülerinnen und Schüler machen mit ihrer Lehrkraft einen Ausflug in Stadteile von München, an deren Stelle sich früher ehemalige bajuwarische Siedlungen befanden. Interaktiver Stadtplan vom heutigen München Bei München.de finden die Schulkinder einen Stadtplan, den sie für den Unterrichtsgang und die Bearbeitung von Arbeitsblatt 3 benötigen. Eine kleine bajuwarische Geschichte Mittels einer Internetrecherche auf der Homepage der Archäologischen Staatssammlung München informieren die Kinder sich über das Leben der Bajuwaren vor 1500 Jahren. In arbeitsteiliger Gruppenarbeit notieren sie Stichpunkte, berichten über das Gelesene und bearbeiten das Arbeitsblatt "So lebten die Bajuwaren". Stände der Bajuwaren Ein bajuwarisches Gehöft Kleidung der Bajuwaren Die Bajuwaren - ein Volk geschickter Handwerker Religion der Bajuwaren Um einen realistischen Eindruck des Lebens in Bayern vor circa 1400 Jahren zu erhalten, unternimmt die Schulklasse eine Exkursion zum Bajuwarenhof in Kirchheim bei München. Hierbei handelt es sich um den Nachbau eines frühmittelalterlichen bajuwarischen Gehöftes. Die Kinder erhalten eine Führung durch einen Archäologen. Die Schulklasse besucht Gina Gonsiors Figurentheater, um sich das Theaterstück "Am Anfang war die Isar" anzusehen. Dieses schildert die Ereignisse, die sich rund um die Stadtgründung von München rankten. Abb. 2 (Platzhalter bitte anklicken) zeigt eine Szene aus der Vorstellung mit Herzog Heinrich "dem Löwen". Auf der Internetseite des Kinderportals München machen sich die Schülerinnen und Schüler in arbeitsteiliger Gruppenarbeit mit verschiedenen Bildergeschichten rund um die Stadtgründung Münchens vertraut. Im Anschluss berichten sie über die Ergebnisse. Außerdem lösen sie in Partnerarbeit online das Rätsel "Ein historischer Kriminalfall" (Abb. 3, Platzhalter bitte anklicken). Festigung des Gelernten Mit den interaktiven Hot-Potatoes-Übungen zu diesem Unterrichtsprojekt (Abb. 4, Platzhalter bitte anklicken) reflektieren die Schülerinnen und Schüler in Partnerarbeit ihre Erlebnisse und überprüfen ihren Lernerfolg. Der gesamte Stoff wird mittels interaktiven Rätseln, Quizfragen und Lückentexten wiederholt und gefestigt. Bilderquiz: Was ist auf den Fotos zu sehen? Lückentext: Woher hat München seinen Namen? Stadtgründungsquiz zum Theaterstück "Am Anfang war die Isar" Lückentext: Die erste Stadtmauer Lückentext: Die zweite Stadtmauer Kreuzworträtsel zur Münchner Stadtgeschichte Die Altstadt Münchens ist voll von Zeugnissen der Vergangenheit. Im Rahmen der Stadtrallye gehen die Kinder den Verlauf des ersten Mauerrings (Länge circa 1,3 Kilometer) ab und erfahren eine Menge an Geschichten, Sagen und Legenden aus früherer Zeit, so dass sie sich gut in das mittelalterliche Leben der Stadt einfühlen können.

  • Früher und Heute
  • Primarstufe

Schulchronik erstellen: "Spurensucher" am Prenzlauer Berg

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit wird das Projekt "Spurensucher" der Berliner Heinrich-Roller-Grundschule vorgestellt, in dem eine Schulchronik erstellt wurde.Im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg - heute Teil von Pankow - steht das älteste öffentliche Gebäude des Bezirks: die 2. Grundschule in der Heinrich-Roller-Straße. Das denkmalgeschützte Gebäude und das Umfeld mit vielen erhaltenen Details waren Gegenstand eines Geschichtsprojektes des Schuljahres 2003/04. Aber auch die Schulgeschichte(n) von Zeitzeuginnen und -zeugen, Spuren aus Film und Literatur sowie von den Schülerinnen und Schülern mitgebrachten Unterlagen wurden zum Thema. Das Spurensucher-Projekt fand im Rahmen des WuV-Unterrichtes (Wahlpflichtunterricht verbindlich an Berliner Grundschulen) wöchentlich in einer Doppelstunde mit sieben Schülerinnen und Schülern der Klasse 6 statt. Die Kinder haben ausgewählte Arbeitsergebnisse für einen Internetauftritt im Rahmen des Projektes www.mein-kiez.de vorbereitet. Das Internet wurde sowohl zur Recherche als auch zu Präsentationszwecken genutzt. Neben den handwerklichen Beiträgen für die Veröffentlichung, wie Bildbearbeitung, Transkription von Textquellen und Vorschläge für die Struktur der Seite, wurden Vorteile und Gefahren des Internets im Zusammenhang mit der Vorstellungen der eigenen Person sowie der Darstellung historischer Sachverhalte thematisiert. Die Verbindung von Schulgeschichte und Präsentationsvorhaben im Internet hat den Schülerinnen und Schülern somit den Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit neuen Medien ermöglicht. Projektverlauf Das Projekt lief über ein ganzes Schuljahr. Es gliedert sich in drei Phasen. Fackompetenz Die Schülerinnen und Schüler erleben Projektunterricht anhand von historischen Inhalten. schärfen ihren Blick für das Schulgebäude und werden für ihr Wohnviertel sensibilisiert. vergleichen einzelne Aspekte vergangener und gegenwärtiger Bildungs- und Erziehungssysteme (hier Prügelerlaubnis der Lehrkraft). entwickeln Interesse an neuerer deutscher Geschichte. können Quellen zur Schulgeschichte recherchieren und erkennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler begreifen Internetseiten als Plattform zur weltweiten Präsentation. bereiten Informationen mithilfe neuer Medien auf. erfassen die Potenziale neuer Medien (hier Hypertext) und schöpfen sie aus. transkribieren eine Textquelle in Word. erstellen Fotokommentare in einem Editor (Dreamweaver, alternativ Frontpage). konstruieren den Schulhausgrundriss auf der Grundlage von Architektenplänen mit Freehand (alternativ Corel Draw). konstruieren den Dachbodengrundriss nach dem Grundriss des darunter liegenden Geschosses (Freehand, alternativ Corel Draw). erstellen Bäume mit Freehand (alternativ Corel Draw) und fügen sie ein. zeichnen einen Umgebungsplan der Schule mit Freehand (alternativ Corel Draw). Katja Virkus ist freiberufliche Historikerin und Pädagogin. Sie konzipiert und realisiert gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern Schulprojekte, die im weitesten Sinne Stadtgeschichte und Familienbiografien verbinden. Erste Projektphase: September bis Dezember Während dieser Projektphase fand der Unterricht überwiegend in einem Klassenraum ohne PC-Ausstattung statt. Den Computerraum der Schule nutzten wir nach Absprache mit einem Parallelkurs nach Bedarf. Spaziergang im Stadtviertel: Was macht das Winsviertel aus, welche Einrichtungen, Details sind für Menschen früher und heute wichtig: Läden, Industrie (Berliner Höfe), Litfasssäule, Friedhof, Fußweg Details auf dem Schulhof finden, die die Buchstaben des Alphabetes ergeben (siehe Abbildung oben). Namensgebung der Schule - Was können wir davon heute noch erkennen? Welche Bedeutung haben Schulnamen? Einführung in die Epochen, die unser Schulhaus "erlebt" hat (Kaiserreich bis Gegenwart). Historische Bildquellen (kontrastiv): Berlin zur Entstehungszeit unserer Schule (1873) - Industriemonopole und Hauptstadt des Kaiserreiches Schüleraufgabe: Vergleich eines Stundenplanes von 1892 mit dem aktuellen Plan. Zeitzeugin Frau Wittmann: Die Schule 1945-1948 Vorbereitung und Besuch im Stadtteilmuseum : Ausbeute: Fotos. Das älteste Foto im Museum ist eins von der Schule! Außerdem: Adolf Damaschke als autobiographische Quelle zu unserer Schule. Und: Die Sammlung von Zeugnisheften aus dem Bezirk. Hausaufgabe: Schüler befragen Eltern zu ihrer Schulzeit und bringen Material mit. Literatur als Spur für Schulgeschichte: Ludwig Thoma, Lausbubengeschichten, eine ausgewählte Episode. Film als Spur für Schulgeschichte: Heinz Rühmann, Die Feuerzangenbowle (scheitert an nicht vorhandenem Equipment - DVD-Player). Einladung des Hausmeisters als Spur! Gegeneinladung des Hausmeisters in seinen Keller. Ausbeute unter anderem: Jedes Kind und die Kursleiterinnen bekommen (auf dem Schulhof ausgegrabene) Tintenfässer. Zweite Projektphase: Januar bis März In dieser Phase traten neben der inhaltlichen Arbeit die Fragen der Online-Präsentation unserer Ergebnisse in den Vordergrund. Eine Stunde war der Begriffsklärung und Rechercheübungen zum Internet gewidmet. Im Mittelpunkt stand die "Abwicklung" von Einzelprojekten, für die sich die Shülerinnen und Schüler entschieden hatten. Dritte Projektphase: April bis Juni Die letzten drei Monate des Kurses waren der Entstehung der Website gewidmet. Die Schülerinnen und Schüler sollten die für sie interessantesten Materialien und sonstige Kursergebnisse nennen und der Mediengestalterin Gestaltungs- und Funktionalitätenvorschläge unterbreiten. Diese Stunde im parkähnlichen Teil des vor der Schule liegenden historischen Friedhofes war als eine Art Brainstorming mit Präsentation der Ideen gedacht und wurde von den Schülerinnen und Schülern mit besonderer Ernsthaftigkeit und Aktivität belohnt. Wichtig war es den Kindern/Jugendlichen, die vielen von uns gemachten Fotos zu veröffentlichen. Zu diesem Zweck durchforsteten kleine Gruppen, ausgestattet mit Digitalkameras, das Schulhaus erneut nach Lieblingsplätzen. Die Offenheit des Konzeptes aber auch das Feedback von außen haben den ersten "Spurensucher"-Kurs durch Quellen, Materialien und Informationen sehr umfangreich werden lassen. Die Direktorin hat die Durchführung des Kurses von vornherein unterstützt und gefördert. Zu Lehrerinnen und Lehrern der Schule wollen wir in diesem Jahr verstärkt Kontakt aufnehmen, um unsere Aktivitäten publik zu machen und Multiplikatoren zu gewinnen. Die Kurse finden mit 11 Kindern der 5. und 6. Klasse jeweils halbjährlich statt. Die Schülerinnen und Schüler des derzeitigen (zweiten) Kurses konnten sich sofort mit der Website identifizieren. Die Inhalte werden selbstverständlich zur Erledigung von einführenden Rechercheaufgaben genutzt. Die Dachboden-Seite wurde zur Orientierung auf dem Dachboden herangezogen und spontan machten die Kinder Vorschläge für weiterführende Projekte. Nach den angenommen noch lebenden Verewigern an den Wänden des Dachbodens soll nun geforscht werden. Neuheiten im Kurs sind das Projekttagebuch sowie der Wettbewerb unter den Schülerinnen und Schülern um ein Kurslogo.

  • Früher und Heute
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

The Gruffalo: vom Storybook zum Theaterstück

Unterrichtseinheit

In diesem handlungsorientiertem Unterrichtsprojekt zum englischen Kinderbuch "The Gruffalo" von Julia Donaldson und Axel Scheffler erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Lektüre rund um den Grüffelo durch intensive Textarbeit, das Hörspiel und schließlich durch eine Aufführung des Theaterstücks.Handlungsorientierter Unterricht macht den Schülerinnen und Schülern nicht nur Spaß, sondern vertieft auch das Verständnis für den Lernstoff und sichert den langfristigen Lernerfolg. In Projekten mit spielerischem Charakter machen die Kinder "ganz nebenbei" enorme Fortschritte, ohne die Situation als Lernsituation zu empfinden. Analytisches Hören fördert Lernerfolge In diesem Zeitraum haben die Kinder ihr Hör- und Leseverstehen geschult, Sicherheit bei Aussprache und Intonation gewonnen, grundlegende Strukturen und Redemittel der englischen Sprache kennen gelernt und eingeübt und den Mut zum Sprechen entwickelt. Dabei haben auch digitale Medien eine Rolle gespielt. Zum Einsatz kamen ein Minidisc-Player zur Erarbeitung und Aufnahme des Hörspiels in Kombination mit einem Computerprogramm (Audacity). Mithilfe dieser auditiven Medien konnten die Kinder ihre Aussprache selbst kontrollieren und verbessern, wobei das analytische Hören entscheidend zum Lernerfolg beitrug. Videoaufnahmen dienten bei den Theaterproben als Reflexionsgrundlage und schließlich zusammen mit Digitalfotografien als Dokumentationsmöglichkeit.Die Einstudierung und Aufführung eines Theaterstücks in einer Fremdsprache ist für Grundschulkinder eine große Herausforderung. Wichtig ist, dass die Vorlage sorgsam gewählt wird und dass die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt an die Aufgaben herangeführt werden. Nur so ist gewährleistet, dass die Kinder sich in jeder Phase des Projekts aktiv und handelnd ins Unterrichtsgeschehen einbringen können. Erarbeitung des Storybooks Nach der intensiven Beschäftigung mit einer ansprechenden, altersgerechten Vorlage erstellen die Kinder eigene Storybooks. Hörspiel und Theaterstück Mit neuen Formen der Textarbeit und handlungsorientiertem Lernen lassen sich auch passivere Schülerinnen und Schüler motivieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre rezeptiven Sprachkenntnisse. rezipieren einzelne Passagen der Geschichte. üben Aussprache und Intonation intensiv. lernen grundlegende Strukturen und Redemittel kennen (begrüßen und verabschieden, sich vorstellen, benennen und beschreiben, Auskunft einholen, sich bedanken und höflich ablehnen). übernehmen einige Konstruktionen in den aktiven Sprachgebrauch, indem sie handlungsorientiert mit der Sprache umgehen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien. werden sich der Nutzung digitaler Medien bewusst. gewinnen Kenntnisse über wesentliche Gestaltungsmittel. Übergreifende Ziele Die Schülerinnen und Schüler lernen, mit ihrer Stimme verschiedene Charaktere und Stimmungen auszudrücken. setzen eine Geschichte szenisch um. erwerben und stärken Schlüsselqualifikationen, wie zum Beispiel Einsatzbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsbereitschaft, Teamfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft und Kritikfähigkeit. Die Geschichte sollte authentisch und interessant genug sein, um die Motivation der Kinder über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten, darf die Schülerinnen und Schüler jedoch sprachlich nicht überfordern. Dies ist beim "Gruffalo" gegeben. Inhaltlich ist die Geschichte für Zehn- bis Elfjährige angemessen. Mit der Hauptfigur, einer cleveren Maus, können sich die Kinder gut identifizieren. Die Vorlesezeit von etwa sieben Minuten überschreitet auch die Konzentrationsspanne der Kinder nicht. Der szenische Ablauf der kleinen Erzählung - verschiedene kurze Begegnungen der Maus mit anderen Tieren - kommt einer schrittweise Erarbeitung des Textes und der Realisierung auf der Bühne sehr entgegen. Im Wald trifft die Maus nacheinander einen Fuchs, eine Eule und eine Schlange. Jeder von ihnen will die Maus zu einem gemeinsamen Essen in seine Behausung einladen - allerdings mit dem Hintergedanken, den Gast selbst zu verspeisen. Die schlaue Maus lehnt immer wieder dankend ab und behauptet, mit ihrem Freund, dem Gruffalo, verabredet zu sein. Der Gruffalo ist ein Geschöpf ihrer Fantasie, den sie zunehmend unheimlicher und furchteinflößender schildert. Mit diesem Trick schlägt sie ihre Feinde in die Flucht. Die Maus triumphiert - bis der Gruffalo tatsächlich auftritt. Auch er hat Appetit auf die Maus. Als sie ihm aber bei einem gemeinsamen Spaziergang beweist, dass sie die furchteinflößendste Gestalt des Waldes ist, vor der alle Tiere davon laufen (in Wahrheit fliehen sie natürlich vor dem Gruffalo!), ergreift der Gruffalo ebenfalls die Flucht Zum Auftakt des Projekts wird die Figur des Gruffalo eingeführt. Dies kann anhand eines Schattenspiels, der einzelnen Körperteile oder mit dem Gruffalo-Song geschehen. Anschließend wird die Geschichte in mehreren Unterrichtsstunden durch Vorlesen, Nachsprechen und Lesen Seite für Seite erarbeitet. Der Fortgang der Story kann den Kindern jeweils als Figurentheater mit Tierfiguren nahe gebracht werden. Der Wortlaut des Textes lässt sich gut in Form des "Bilderbuchkinos" vermitteln. Dabei projiziert die Lehrkraft die Bilder aus dem Buch an die Wand und liest den dazu gehörigen Text vor, der für die Schülerinnen und Schüler aber noch nicht sichtbar ist. Auch einzelne Bildelemente können anfangs verdeckt sein und passend zur Erzählung aufgedeckt werden. Gleichzeitig werden die neuen Vokabeln eingeführt und gefestigt: Wortkarten mit den unbekannten Wörtern werden nach ihrem Auftauchen im Text an die Tafel geheftet. Die Kinder sprechen die Wörter nach, erkennen sie im gesprochenen Text wieder und lernen ihr Schriftbild kennen. Zum Abschluss liest der Lehrende den Text zeilenweise vor, die Schülerinnen und Schüler sprechen ihn nach. Mehr und mehr sind die Kinder in der Lage die gesamte Geschichte mitzulesen und mit verteilten Rollen zu sprechen. Nach der gründlichen Auseinandersetzung mit dem Text fällt die Erarbeitung der Storybooks nicht mehr schwer. Dies geschieht ebenfalls Seite für Seite jeweils im Anschluss an die Erarbeitung der Textabschnitte. Die einzelnen Seiten habe ich so weit vorbereitet, dass die Kinder den Bildern nur noch die Texte (in Sprechblasen) zuordnen mussten. Der Text des Storybooks bildet die Grundlage für das Hörspiel und kann wortwörtlich übernommen werden. Aussprache und Intonation Mit dem Hörspiel wird die intensive inhaltliche und sprachliche Vorarbeit weiter vertieft, wobei der Schwerpunkt hier auf der korrekten Aussprache und dem freien Sprechen liegt. Aussprache und Intonation übernehmen die Kinder von der Lehrkraft. In der Anfangsphase ist intensive Fehlerkorrektur wichtig, damit sich keine Aussprachefehler einschleichen. Rollenverteilung Wenn alle Kinder einigermaßen textsicher sind, werden die Rollen verteilt. Kinder, die keine Rolle übernehmen, singen den Gruffalo-Song, sorgen für die Geräuschkulisse oder sind für die Aufnahmetechnik zuständig. Es bietet sich an, einzelne Szenen musikalisch zu untermalen (beispielsweise Trommeln zum Spannungsaufbau). Diese Elemente können später auch im Theaterstück eingesetzt werden. Die Produktion des Hörspiels gibt den Schülerinnen und Schülern die nötige Sicherheit im Umgang mit der fremden Sprache und den Mut, sich später auch auf die Bühne zu wagen. Bei den Hörspielproben werden Audioaufnahmen gemacht, mit denen die Kinder ihre Aussprache kontrollieren. Hier können Soundaufnahmen am PC zum Einsatz kommen. Die Aufnahme erfolgt mit einem Minidisk-Player, darauf folgt die Soundbearbeitung am Computer, beispielsweise mit dem Programm Audacity (Zusatzinformationen auf der Startseite) Das fertige Hörspiel wird am Computer vervielfältigt und auf CDs an die Kinder verteilt. Einen Hörspiel-Ausschnitt finden Sie als Download auf der Startseite dieses Unterrichtsprojekts. Den Worten folgen Taten Zunächst bemühen wir uns darum, den Sprechtext schauspielerisch umzusetzen, indem wir die Sprache mit Handlungen, Gestik und Mimik unterstreichen oder ausschmücken. So wird der Text gedeutet und die Geschichte Szene für Szene entschlüsselt. Dabei sollte immer wieder auf die Beibehaltung der korrekten Aussprache geachtet werden. Die Inszenierung: Teamwork in progress Zu den Vorarbeiten gehören gemeinsame Überlegungen und Entscheidungen bezüglich Kulisse, Requisiten und Kostümen. Dabei wird auch geklärt, welche Accessoires von den Kindern mitgebracht werden können und was in der Schule erstellt werden muss. Hier kann fächerübergreifender Unterricht anknüpfen, indem beispielsweise Kulissen und Einladungen im Kunst- oder Deutschunterricht erstellt werden. Das Agieren der Schülerinnen und Schüler, die tragende Rollen übernommen haben, wird von den anderen Kindern durch aufmerksames und kritisches Zuschauen und Zuhören begleitet. Immer wieder finden Unterbrechungen statt, um das Gespielte zu reflektieren und Verbesserungsvorschläge anzubringen. Der Lehrende hat in diesem Prozess eher beratenden Charakter. Hier kommt auch die Kamera zum Einsatz, indem einzelne Szenen gefilmt und besprochen werden. Dies sichert nochmals Verstehen und Aussprache und verbessert das Agieren auf der Bühne. Die Kinder können an den Filmarbeiten aktiv beteiligt werden und den Lernfortschritt dokumentieren. Damit jeder Schüler die Möglichkeit hat, sich in beiden Bereichen - Medienkompetenz und Sprachkompetenz - weiterzuentwickeln, werden die Rollen doppelt besetzt. Fazit Einige Kinder, die sich im herkömmlichen Unterricht eher passiv verhalten, nutzten das Theaterstück als Gelegenheit, sich aktiv einzubringen. Diese Kinder konnten die Inhalte besser durchdringen, indem sie sie nicht nur gedanklich nachvollzogen, sondern handelnd damit umgingen. Im Prozess des Inszenierens wuchs ihr Textverständnis - entweder nach und nach oder in Form spontaner Einsichten. Äußerungen verbaler und nonverbaler Art signalisierten, dass sie die Geschichte immer besser begriffen. Das traf nicht nur auf die Akteure zu, sondern auch auf Kinder, die in der Inszenierungsphase begleitend und beratend tätig waren.

  • Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Online-Stories im Englischunterricht

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Online-Stories" lernen die Schülerinnen und Schüler neue Wörter und Redewendungen in Situationszusammenhängen kennen. Eingebettet in die Originalbegegnung mit der englischen Aussprache und Intonation wird das Hör- und Leseverstehen gefördert.Grundschulkinder lieben Geschichten. Dies machen sich viele Lehrkräfte beim story-telling im Englischunterricht zunutze, indem sie neue Wörter und Redewendungen in Situationszusammenhänge eingebettet vermitteln. Neben der mündlichen Erzählweise, die in erster Linie das Hören und Hörverstehen fördert, wird dabei auch mit schriftlichen Vorlagen gearbeitet, die Leseverstehen einfordern. Als Quellen dienen meist englische Kinderbücher, wobei darauf zu achten ist, dass man Bücher für so genannte toddlers oder preschoolers wählt, die wegen ihres geringen Textanteils und der vielen Bilder für deutsche Kinder mit geringen Kenntnissen der englischen Sprache geeignet sind. Brauchbares Material lässt sich inzwischen aber auch im Internet auftreiben.Lesen und Scheiben gehören im Englischunterricht der Grundschule zwar neben Hörverstehen und Sprechen zu den Grundfertigkeiten, haben aber einen nachgeordneten Stellenwert. Bei lediglich zwei Unterrichtsstunden pro Woche ist es verständlich, dass nur kurze lauttreue Wörter und kurze Sätze gelesen und geschrieben werden. Dazu kommt die Schwierigkeit, dass Schriftbild und Aussprache im Englischen sehr stark divergieren. Mit englischen online-stories werden in erster Linie leistungsstarke Kinder angesprochen. Sie bieten sich im Rahmen der Differenzierung als zusätzliches Angebot an. Da der Einsatz der Geschichten die Fertigkeit des Leseverstehens erfordert, eignet sich dieses Unterrichtsangebot eher für das vierte Schuljahr. Lesen, Hören, Verstehen Wo finden Grundschulkinder angemessene Vorlagen, und wie gehen sie damit um? Erfahrungen aus der Praxis. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören und verstehen den Inhalt der story (transportiert über Textbild und Sprachausgabe). schreiben die Geschichte für andere Kinder auf. erkennen, dass Schriftbild und Aussprache in der englischen Sprache selten übereinstimmen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler aktivieren und schließen den Internetzugang. fügen eine URL in die Adresszeile ein. bewegen sich auf einer Website und finden sich zurecht. Thema Online-Stories im Englischunterricht Autorin Irene Overlack Fach Englisch in der Grundschule Zielgruppe Drittes und viertes Schuljahr Zeitraum variabel Technische Voraussetzungen Computer oder Medienecke mit Internetzugang in der Klasse beziehungsweise im Computerraum; Soundkarte, eventuell Kopfhörer Nähere Informationen zu den Internetadressen finden Sie im didaktisch-methodischen Kommentar. Geeignete Seiten Die Schülerinnen und Schüler erhalten von der Lehrkraft zwei Internetadressen, auf denen sie online-stories finden und in einer Auswahl anklicken können: storyplace Verschiedene Schwierigkeitsgrade Auf diesen Seiten gibt es leichtere und schwerer verständliche Geschichten. Eventuell sollte die Lehrkraft hier steuernd eingreifen, um die Schülerinnen und Schülern vor Misserfolgen zu bewahren. Die Hauptfiguren der Geschichten sind in der Regel Tiere, die Kinder in besonderem Maße motivieren. Der Text ist reduziert, der Inhalt durch die netten, teilweise animierten Bilder leicht zu verstehen. Viele Themenbereiche werden abgedeckt: Farben, Formen, Tiere, Spielzeug .... Zusatzangebote Auf der Seite "storyplace" werden begleitend zur story motivierende online activities wie beispielsweise Puzzles und kleine Wortschatzübungen angeboten, dazu jeweils eine sogenannte "Take-home activity" (zum Beispiel eine Fingerpuppe) zum Ausdrucken und Basteln sowie eine Bücherliste zum Thema. Auf beiden Internetangeboten ist Werbung und ein Webshop enthalten. Hierauf sollte man die Kinder hinweisen und die Klickwege klar vorgeben. Seite aufrufen und story auswählen Jeweils zwei bis drei Kinder sitzen an einem Computer, um sich gegenseitig zu unterstützen. In einer Einführungsphase lernen die Schülerinnen und Schüler - sofern keine ständige Verbindung über den Schulserver besteht - den Internetzugang aufzurufen und sich ins Internet einzuwählen - ein Vorgang, der vielen Kindern bereits bekannt ist. Danach tippen sie eine der angegebenen Internetadressen ins Adressfeld. Auf der Indexseite lesen sie die Titel der angebotenen Geschichten und treffen ihre Wahl (Download Schritt-für-Schritt-Anleitung siehe unten). Natürlich steht es der Lehrkraft frei, die passende Geschichte zu einem neu eingeführten Wortfeld anzugeben. Inhalte erfassen und wiedergeben Die Kinder hören und lesen die ausgesuchte story mehrmals, können eventuell beim zweiten oder dritten Durchgang bereits mitlesen und mitsprechen. Anschließend bearbeiten sie ein Arbeitsblatt, auf dem sie den Inhalt der Geschichte wiedergeben (Download siehe unten). Differenzierung* Die Lehrkraft sollte differenziert mit dieser Aufgabenstellung umgehen: Kinder, die sich in der englischen Sprache wohl fühlen und gut mitlernen, können versuchen, kurze englische Sätze zum Inhalt aufzuschreiben. Die anderen Kinder schreiben ihren Bericht in deutscher Sprache. Einige englische Wörter sollen aber von jedem Kind notiert werden. Auf Wunsch können die Kinder Bilder zeichnen, die sie in der Geschichte gesehen haben. Kinder, die nur schreiben wollen, füllen das Blatt in einem Textverarbeitungsprogramm aus. Zusätzlich wird eine Bewertung der story abgegeben. Die Blätter werden in einer Mappe gesammelt und stehen anderen Kindern als "Lesetipp" zur Verfügung. *Tipps Da die Kinder in Gruppen arbeiten, können sie sich gegenseitig beim Ausfüllen des Arbeitsblatts helfen. Natürlich wird auch die Lehrkraft Hilfestellungen bei unbekannten Wörtern bieten. Ein Bildwörterbuch sollte ebenfalls bereit liegen. Sichern und festigen Nach der Erarbeitung der Geschichte suchen sich die Schüler und Schülerinnen auf der Indexseite eine activity zur gewählten story aus. Sie können diese online am Computer ausführen (online-activity) oder sich die Arbeitsblätter zum Bearbeiten ausdrucken (take-home-activity) und so ihr Wissen anwenden und festigen. Sinn entnehmendes Lesen und Hören Das Medium Internet spricht die Schüler und Schülerinnen dieser Altersphase stark an. Viele können sich bereits ins Netz einwählen und kennen sich mit der Adresseingabe aus. Das Angebot, online stories im Unterricht zu nutzen, wird deshalb begeistert aufgegriffen. Kinder, die im Unterricht bereits viele Geschichten gehört haben, sind damit grundsätzlich nicht überfordert. Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass sie den Sinn einer Geschichte begreifen, auch wenn sie nicht alles verstehen oder lesen können. Originalbegegnung mit der englischen Sprache Die online-Variante hat den Vorteil, dass damit eine Originalbegegnung mit der englischen Aussprache und der Intonation ermöglicht wird, wie sie sonst nur durch einen native speaker an das Kind gebracht werden kann. Durch das mehrmalige Abspielen der story gewinnen die Kinder mehr Sicherheit, sie erkennen und verstehen zunehmend mehr Wörter und Sätze. In der richtigen Gruppenzusammensetzung machen auch Kinder mit weniger guten Englischkenntnissen die Erfahrung, dass sie etwas können und auch leisten können. Die Fähigkeit des Hörverstehens wird auch bei ihnen erweitert. Ein Problem besteht allerdings darin, dass die Orthographie einiger Wörter anders ist als die gelernte. Hier hilft der Hinweis, dass es sich in den meisten Fällen um die amerikanische Variante des Wortes handelt.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsprojekt zum Thema "Weltall"

Unterrichtseinheit

Dieses interaktive Unterrichtsprojekt zum Thema "Weltall" dient als Plattform für die Internetrecherche und verschiedene Übungen am Computer.Die erste Mondlandung ist über 50 Jahre her. Eine Reise ins All ist kein sensationelles Ereignis mehr, es gibt Weltraumstationen und Forschung und Wissenschaft haben schon viele Fragen beantwortet. Die Mittel der modernen Technik versetzen uns in die Lage, eine Reihe von Hypothesen zu erhärten oder zu verwerfen. Dennoch birgt der Weltraum mit seinen unvorstellbaren Weiten für uns letztlich immer noch zahlreiche Geheimnisse. In dieser Unterrichtseinheit sollen die Schülerinnen und Schüler im Internet gezielt Arbeitsaufträge recherchieren, ein interaktives Quiz am Computer lösen, interaktive Übungen (Hot Potatoes) durchführen und herkömmliche Arbeitsblätter bearbeiten, für die das Internet als Informationsquelle dient.Die unendliche Weite des Alls drückt sich aus in den fast unvorstellbar großen Zahlen, die im Zusammenhang mit dem Thema benutzt werden Kurzbeschreibung der Lerneinheit Eine Zusammenstellung ausgesuchter Inhalte zum Thema "Weltall" leitet die Kinder gezielt ins Internet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erreichen in den Fächern Deutsch, Sachunterricht, Kunst und Musik Fächerspezifische Lernziele . Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet durch und nutzen das World Wide Web als Informationsquelle. bearbeiten eine interaktive Lerneinheit am PC und machen dabei Erfahrungen mit dem Prinzip der Verlinkung. lösen interaktive Lückentexte, Kreuzworträtsel, ein Quiz (multiple choice) und eine Zuordnungsübung. sehen verschiedene Videos an. hören ein Radio-Interview an. drucken ein Foto aus dem Internet aus. führen ein Online-Spiel durch. präsentieren Arbeitsergebnisse. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze. einigen sich über die Auswahl der Planeten. führen ein Experiment (Mondkrater) als Gruppe durch. helfen sich gegenseitig. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie das Universum entstanden ist. lernen unser Sonnensystem kennen. sammeln Informationen zur Sonne. erfahren, wie eine Sonnenfinsternis entsteht. lernen einen Mond-Steckbrief erstellen und den Mond als einzigen Himmelskörper kennen, der sich um die Erde dreht. lernen die Mondphasen kennen. lernen Neil Armstrong als ersten Menschen auf dem Mond kennen. sammeln Informationen zum blauen Planeten Erde. erstellen einen Planeten-Steckbrief. werten Informationen zu Sternen aus und begreifen die Sonne als Stern. lernen Sternbilder und Sternschnuppen kennen. erhalten einen kurzen Einblick in die Geschichte der Raumfahrt. lernen die Weltraumstationen MIR und ISS kennen. lernen Thomas Reiter als ersten europäischen Astronauten mit einer Langzeitmission im All kennen. setzen sich mit den Schwierigkeiten des Lebens und Arbeitens im All auseinander. führen Experimente durch. finden Voraussetzungen für den Beruf des Astronauten heraus. erfahren, was die Sonne alles kann (Verben) und welche Eigenschaften sie hat (Adjektive). schreiben eine Reizwortgeschichte zum Thema Weltraum. erarbeiten einige englische Wörter zum Thema. betrachten das Bild "Sternennacht" von Vincent van Gogh und malen es nach. lernen den Maler van Gogh kennen. singen ein Lied gemeinsam. lösen ein Worträtsel, Rätselschriften und ein Kreuzworträtsel. ordnen Bilder und Namen zu. fügen zu Grafiken Bezeichnungen hinzu. ergänzen Tabellen. malen Bilder aus dem Internet ab. den Maler van Gogh kennen lernen. ein Lied gemeinsam singen. ein Worträtsel, Rätselschriften und ein Kreuzworträtsel lösen. Bilder und Namen zuordnen. zu Grafiken Bezeichnungen hinzufügen. Tabellen ergänzen. Bilder aus dem Internet abmalen. Die Eingangsseite Sie bietet allgemeine Anweisungen. Die Navigationsleiste führt zur Willkommensseite, den sieben Hauptseiten der Arbeitsumgebung und zum Impressum. Sieben Hauptseiten mit den Themen Weltall Raumfahrt Lesen und Schreiben Englisch Malen und basteln Experimente Spiel und Spaß Hot Potatoes-Übungen ein Quiz ein Kreuzworträtsel zwei Lückentexte ein Worträtsel 42 externen Links Diese Internetadressen führen die Schülerinnen und Schüler gezielt ins Internet. Auf ausgewählten kindgerechten Seiten recherchieren sie zum Thema und erarbeiten sich so Lösungen für die ihnen gestellten Aufgaben. Arbeitsanweisungen Die Arbeitsanweisungen auf den meisten Arbeitsblättern beziehen sich jeweils auf direkt aufrufbare Internetseiten, was natürlich einen Internetzugang voraussetzt. Diese Arbeitsblätter sind besonders gekennzeichnet, auch auf dem Deckblatt. Die internen Links dagegen können offline bearbeitet werden. Die einzelnen Seiten sind frei wählbar, müssen also nicht in einer bestimmten Reihenfolge abgerufen werden - das Kind entscheidet nach Neigung. Partnerarbeit Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen unmittelbar von der Anzahl der vorhandenen Computer-Arbeitsplätze ab und davon, ob sie in einem Netzwerk gemeinsamen Zugang zum Internet haben. Als sinnvoll hat sich Partnerarbeit erwiesen, da sich so zum einen die Zahl der auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und sich die zusammenarbeitenden Kinder zum anderen gegenseitig unterstützen können. Vertiefende Themen und weitere Übungen Als zusätzliches Angebot können im Bedarfsfall weitere Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt werden, die die in der Lerneinheit beziehungsweise im Film angesprochenen Themen vertiefen: Zum Beispiel nähere Informationen über andere Insektenarten, staatenbildende Insekten wie Bienen und Ameisen näher beleuchten, Sachbücher zum Thema anschauen, weitere Übungen zu ähnlich klingenden Wörtern und Sätze mit "denn", weitere Sachaufgaben zum Thema. Der fächerübergreifende Ansatz ermöglicht es, den normalen Stundenplan für die Projektdauer außer Kraft zu setzten. Tägliches Feedback Wichtig sind eine gemeinsame Einführung und Erklärung der Handhabung der Lerneinheit und ein tägliches Feedback, bei dem exemplarisch einige Gruppensprecherinnen und -sprecher, die von den Kindern bestimmt oder per Losverfahren ausgesucht werden können, über ihre Arbeit und etwaige Probleme berichten, für die dann gemeinsam Lösungswege gesucht werden. Koordination der Computer-Nutzung Wichtig ist außerdem die Organisation des Unterrichtsablaufs. Absprachen bezüglich der Computer-Nutzung müssen getroffen werden, da nicht alle gleichzeitig am Rechner sitzen können. Vorschläge der Kinder sollten aufgegriffen werden, weil sie erfahrungsgemäß die Einhaltung eigener Vorschläge auch selbst überprüfen. Partner- oder Gruppenarbeit Außerdem ist festzulegen, ob die Arbeit als Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen soll und eine entsprechende Einteilung vorzunehmen (freie Wahl, Zufallsprinzip durch Ziehen von Kärtchen oder von der Lehrkraft bestimmte Arbeitsgruppen). Es hat sich zudem bewährt, "Computer-Experten" unter den Schülerinnen und Schülern zu wählen, die bei Schwierigkeiten mit dem Medium als erste Ansprechpartner fungieren sollen. So können die Kinder viele Fragen unter sich klären und selbstständig arbeiten. Keine Internet-Vorkenntnisse nötig Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Kenntnisse im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig, da die Links direkt über die Lerneinheit angesteuert werden und keine Internetadressen eingegeben werden müssen. Der externe Link öffnet sich allerdings nicht in einem separaten Fenster, das bedeutet, man muss auf jeden Fall darauf aufmerksam machen, dass die Rückkehr zur heimischen Rechneroberfläche über den Rückwärtspfeil des Browsers erfolgt. Sicherheitseinstellungen beachten Je nachdem, welche Sicherheitseinstellungen die jeweiligen Rechner haben, ist es möglich, dass beim Aufruf des interaktiven Quiz eine Sicherheitswarnung erscheint. Dies geschieht beispielsweise, wenn das Öffnen von Popups blockiert ist. Über den Menüpunkt "Extras", "Popupblocker deaktivieren" können Sie Popups zulassen. Weitere Informationen zu Popups und welche Einstellungen die Kinder schrittweise vornehmen müssen, wenn die Sicherheitswarnung erscheint, finden Sie im folgenden Download. Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrkraft überprüft wird. Die Kinder finden hier eine Einführung in die Arbeit mit der Lernumgebung und können sich die Seite wiederholt anschauen, um sich Dinge ins Gedächtnis zu rufen. Leben in der Raumstation Der Aufenthalt in einer Raumstation ist wie das Leben auf einer einsamen Insel. Die Besatzung ist für Wochen oder Monate fern von zu Hause. Die Astronauten stammen aus verschiedenen Ländern, sprechen verschiedene Sprachen und haben unterschiedliche Gewohnheiten. Sie müssen lernen, alle Arbeiten gemeinsam durchzuführen, Probleme zu besprechen und sich auf Lösungen zu einigen. Zum Glück haben sie die Möglichkeit, per Telefon oder Video mit ihren Familien zu sprechen. Sie bekommen regelmäßig Post und manchmal sogar Besuch von anderen Astronauten. Die Arbeit dort oben ist spannend, aber alle freuen sich auch wieder auf zu Hause.

  • Sache und Technik
  • Primarstufe

Unterrichtsprojekt zum Geburtstag von Astrid Lindgren

Unterrichtseinheit

In dieser interaktiven Unterrichtseinheit lernen die Kinder Astrid Lindgren als Schriftstellerin, Mutter und Tierschützerin kennen. Astrid Lindgren, die erfolgreichste Kinderbuchautorin der Welt, wäre am 14. November 2007 100 Jahre alt geworden.Astrid Lindgren wurde am 14. November 1907 auf einem kleinen Hof in der Nähe von Vimmerby in Südschweden geboren. Sie verlebte eine sehr glückliche Kindheit auf dem Land, die ihr als Hintergrund für ihre Bücher diente. Talent zum Schreiben hatte sie zwar schon sehr früh, von Beruf aber war sie Sekretärin. Als 1941 ihre damals zehnjährige Tochter einmal lange krank war und sich langweilte, erzählte die Mutter ihr Geschichten von einem Mädchen, das Pippi Langstrumpf hieß. Erst drei Jahre später, als sie selbst mit einem gebrochenen Bein zu Hause lag, schrieb Astrid Lindgren diese Geschichten auf und schickte sie zu einem Verlag, der das Manuskript ablehnte. Erst nachdem sie mit einer anderen Geschichte an einem Schreibwettbewerb teilgenommen hatte, wurde man auf Astrid Lindgren aufmerksam und Pippi Langstrumpf erschien im September 1945 als Buch. Damit wurde eine Erfolgslawine ausgelöst, die bis auf den heutigen Tag rollt.Die interaktive Lerneinheit dient als Plattform für die Internetrecherche und verschiedene Übungen am Computer. Die Schülerinnen und Schüler sollen im Internet gezielt Arbeitsaufträge recherchieren, ein interaktives Quiz am Computer lösen, interaktive Übungen (Hot Potatoes) durchführen und herkömmliche Arbeitsblätter bearbeiten, für die das Internet als Informationsquelle dient. Kurzbeschreibung der Lerneinheit "Astrid Lindgren" Die interaktive Lerneinheit besteht neben der Eingangsseite aus sechs Hauptseiten, sechs intern verlinkten interaktiven Übungen und 27 externen Links. Arbeitsmaterial und Lernumgebung "Astrid Lindgren" 18 Arbeitsblätter im PDF-Format einzeln zum Download. Die interaktive Lerneinheit können Sie ebenfalls herunterladen und dann ohne Internetzugang nutzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bekommen einen Überblick über das Leben von Astrid Lindgren und lernen Schweden als Heimat der Schriftstellerin kennen. verschaffen sich einen Überblick über ihre Bücher. erfahren, dass die eigene glückliche Kindheit bei allen Geschichten als Vorbild diente. beschreiben arbeitsteilig verschiedene Bücher von Astrid Lindgren. erfahren, wie es zur Geschichte von Pippi Langstrumpf kam. dokumentieren den weltweiten Erfolg von Pippi Langstrumpf. beantworten Fragen zu ausgewählten Kapiteln von Pippi Langstrumpf. schreiben eine eigene Pippi-Geschichte und ein Pippi-Akrostichon. hören das Lied zu Pippi Langstrumpf in verschiedenen Sprachen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet durch und nutzen das World Wide Web als Informationsquelle. bearbeiten eine interaktive Lerneinheit am Computer und machen dabei Erfahrungen mit dem Prinzip der Verlinkung. kopieren Bilder aus dem Internet und drucken sie aus. bearbeiten interaktive Lückentexte, Kreuzworträtsel und Quiz (multiple choice). führen Online-Spiele durch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze. einigen sich über die Auswahl der Buchbeschreibungen. helfen sich gegenseitig. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Arbeitsergebnisse präsentieren. Bezug zu internen und externen Quellen Die Arbeitsanweisungen auf den meisten Arbeitsblättern beziehen sich jeweils auf direkt aufrufbare Internetseiten, was natürlich einen Internetzugang voraussetzt. Diese Arbeitsblätter sind besonders gekennzeichnet, auch auf dem Deckblatt. Die internen Links dagegen können offline bearbeitet werden. Die einzelnen Seiten sind frei wählbar, müssen also nicht in einer bestimmten Reihenfolge abgerufen werden - das Kind /die Gruppe entscheidet nach Neigung. Zeitlicher Ablauf Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen wie immer unmittelbar von der Anzahl der vorhandenen PC-Arbeitsplätze ab und davon, ob sie in einem Netzwerk gemeinsamen Zugang zum Internet haben. Sinnvoll hat sich auf jeden Fall Partnerarbeit erwiesen, da sich so zum einen die Zahl der auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und zum anderen die Partner sich gegenseitig unterstützen können. Der fächerübergreifende Ansatz ermöglicht es zudem, den normalen Stundenplan für die Projektdauer außer Kraft zu setzen. Wichtig sind jedoch eine gemeinsame Einführung und Erklärung der Handhabung der Lerneinheit und ein tägliches Feedback, bei dem exemplarisch einige Gruppensprecher über ihre Arbeit und etwaige Probleme berichten, für die dann gemeinsam Lösungswege gesucht werden. Organisation des Ablaufs Wichtig ist außerdem die Organisation des Unterrichtsablaufs. Absprachen bezüglich der Computer-Nutzung müssen getroffen werden, da nicht alle gleichzeitig am Rechner sitzen können. Dabei sollten Vorschläge der Kinder aufgegriffen werden, weil sie erfahrungsgemäß die Einhaltung eigener Vorschläge auch selbst überprüfen. Außerdem ist festzulegen, ob die Arbeit als Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen soll und eine entsprechende Einteilung vorzunehmen (freie Wahl, Zufallsprinzip durch Ziehen von Kärtchen oder von der Lehrkraft bestimmt). Voraussetzungen Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Kenntnisse im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig, da die Links direkt über die Lerneinheit angesteuert werden und keine Internetadressen eingegeben werden müssen. Erklären sollte man auf jeden Fall, dass die Rückkehr auf den heimischen Rechner über den Rückwärtspfeil des Browsers erfolgt. Erfolgskontrolle Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrkraft überprüft wird. Die Eingangsseite (Abb. 1, Platzhalter bitte anklicken) ist zugleich Inhaltsverzeichnis und Navigationsseite. Die Kinder finden hier zudem eine Einführung in die Arbeit mit der Lernumgebung und können sich die Seite wiederholt anschauen, um sich Dinge ins Gedächtnis zu rufen. Die Navigationsleiste führt zur Willkommensseite, den sechs Hauptseiten der Arbeitsumgebung und zum Impressum. Die nachfolgende Auflistung und Beschreibung der Arbeitsblätter orientiert sich an dieser Navigationsleiste. Diktattext Astrid Lindgren ist eine bekannte Kinderbuchautorin. Sie erfand die Figur Pippi Langstrumpf und viele andere. Von Pippi erzählte sie zuerst ihrer kranken Tochter. Auch deren Freunde wollten die Geschichte immer wieder hören. Als Astrid Lindgren selbst mit einem gebrochenen Bein im Bett lag, schrieb sie sie schließlich auf. Später schickte sie das Manuskript an einen Verlag, der es ablehnte. Erst der zweite Verlag veröffentliche das Buch. In allen ihren Büchern merkt man, dass Astrid Lindgren selbst eine glückliche Kindheit hatte und die Orte, die sie beschreibt, ähneln ihrem Heimatort. Lösungen 1) 62; 52; 26; 34; 2) 38; 3) Ergebnis der Rechnung: 95 (wäre sie im November des Todesjahres geworden); 4) Kosten: 257,40 €; Restgeld: 42,60 €; 5) Kosten: 61,80 €; Restgeld:38,20 €; 6) 10,10 € Die Kinder können aus dem Internet eine Pippi-Langstrumpf-Anziehpuppe ausdrucken und ausmalen. Dabei sollen sie versuchen, sich möglichst an die Beschreibung im Buch auf Seite 14 (Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg 2005, ISBN 3-7891- 1851-6) zu halten.

  • Lesen und Schreiben
  • Primarstufe

Astrid Lindgren - eine ganz besondere Kinderbuchautorin

Unterrichtseinheit

Die Schwedin Astrid Lindgren zählt wohl zu den bekanntesten, beliebtesten und erfolgreichsten Kinderbuchautorinnen der Welt.Viele von Astrid Lindgrens Büchern zählen zu den Klassikern der Kinderliteratur. Sie wurden in mehr als 70 Sprachen übersetzt und erscheinen in über 90 Ländern. So kennen Millionen von Kindern weltweit die Lindgren-Bücher mit ihren unverwechselbaren Hauptfiguren. Seit 1945, als ihr bekanntestes Buch "Pippi Langstrumpf" erschien, ließen sich in aller Welt Große und Kleine von Astrid Lindgrens Kindergeschichten begeistern, und die Beliebtheit dieser Kinderbuchautorin ist bisher ungebrochen geblieben. Es ist ein bisher einzigartiges Ereignis, dass in Deutschland ein ganzes Jahr zum Gedenkjahr einer ausländischen Schriftstellerin proklamiert wird. Da es sich dabei um eine zu Weltruhm gelangte Kinder- und Jugendbuchautorin handelt, kann und soll dies im Schulunterricht nicht unberücksichtigt bleiben.Aus der Feder Astrid Lindgrens gibt es für alle Jahrgangsstufen geeignete Bücher und Geschichten, deren zentrales Thema "Kinder und ihre Welt" hervorragend dafür geeignet ist, sich mit sich selbst und der Welt auseinander zu setzen, wie es der Lehrplan fordert. Astrid Lindgren schildert in ihren Büchern die kindliche Lebenswelt einfühlsam aus der Perspektive des Kindes und erzählt Geschichten, in denen die Kinder sich auch mit schwierigen Themen wie Ausgrenzung, Gewalt, Krankheit und Tod auseinandersetzen können. Da die meisten Bücher auch in anderen Sprachen greifbar sind, können Mitschülerinnen und Mitschüler mit weniger guten Deutschkenntnissen diese sogar in ihrer Muttersprache lesen. In dieser Unterrichtseinheit sollen die Schülerinnen und Schüler sich vorrangig mit dem Leben der Astrid Lindgren auseinandersetzen und sie kennen lernen. Darüber hinaus soll durch das erste Vorstellen des Gesamtwerks der Schriftstellerin auch in den Kindern der von Astrid Lindgren beschriebene "Lesehunger" erwachen. Projektverlauf Unterrichtseinheit "Astrid Lindgren" Die Kinder lernen Lebenslauf und Gesamtwerk von Astrid Lindgren kennen. Bei der Texterarbeitung werden verschiedene Arbeitstechniken im Wechsel angewandt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen eine Auswahl an Büchern von Astrid Lindgren auf einem Büchertisch zusammenstellen. auf den Webseiten nach Informationen über die Schriftstellerin recherchieren. aus Texten Informationen entnehmen. selbstständig wichtige Stationen aus dem Leben der Autorin erarbeiten. in Lückentexte (Arbeitsblätter und PowerPoint-Folien) ihre Ergebnisse einfügen. in verschiedenen interaktiven Übungen und Rätseln (Hot Potatoes) ihre Kenntnisse einbringen und überprüfen. auf Bücher neugierig werden. zum (außerschulischen) Lesen von Astrid-Lindgren-Büchern angeregt werden. ihr Leseinteresse weiterentwickeln. in ihrer Lesefertigkeit gefördert werden. Lieblingsbücher der Autorin vorstellen (eine besondere Textstelle vorlesen oder erzählen). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen den Umgang mit dem Computer und dem Internet festigen. im Internet verschiedene Webseiten aufrufen können. im Internet gezielt nach Informationen suchen und diese auswerten. in eine vorbereitete PowerPoint-Präsentation eigene Texte einfügen. verschiedene interaktive Übungen (Hot Potatoes) am Computer selbstständig bearbeiten. Motivation Die Kinder erzählen zum Einstieg, welche der Figuren sie bereits kennen: Pippi Langstrumpf, Karlsson, Michel et cetera. Die Lehrkraft stellt das Astrid-Lindgren-Projekt mit seinen einzelnen Stationen (Bücher lesen, Bücher vorstellen, Leselilli, Hörnacht) kurz vor. Ausstellung von Büchern Die Kinder bringen entweder eigene Bücher von Astrid Lindgren mit oder leihen sich welche in der Gemeindebücherei aus. Eine Gruppe durchforstet die Schulbibliothek nach Astrid-Lindgren-Büchern. Alle Bücher werden in der Aula ausgestellt, wenn möglich in einer Art Schaufenster oder Vitrine. Ein solches "Bücherfenster" hat sich als großer Leseanreiz entpuppt: Kinder aller Klassen versammeln sich immer wieder davor und verkünden lautstark, welches Buch sie auch zu Hause beziehungsweise bereits gelesen haben. Und immer wieder wurde gefragt, wann man denn die Bücher endlich ausleihen dürfe! Planung Die Schülerinnen und Schüler sammeln Vorschläge, wie man an Informationen über die Autorin Astrid Lindgren kommen könnte (Lexikon, Buchklappentexte, Internet, ...) Einige Kinder tragen die Informationen in Gruppenarbeit aus Büchern zusammen, andere geben in eine Suchmaschine den Begriff "Astrid Lindgren" ein und erhalten Unmengen an Fundstellen. Deshalb wird die Suche auf die Seite www.astrid-lindgren.de der Verlagsgruppe Oetinger eingeschränkt, da dort alle wesentlichen Informationen zu finden sind und auch alle Bücher vorgestellt werden. Als Veranschaulichung der 100 Jahre ist die Zeitleiste auf dieser Seite besonders gelungen. Internetrecherche Die Internetrecherche zum Lebenslauf von Astrid Lindgren findet in sechs Gruppen statt. Die Gruppenaufteilung erfolgt analog zur Zeitleiste nach Jahren (siehe Abb. 1). Die Recherchearbeit kann auch ohne Computer und Internet vonstatten gehen, dafür gibt es Ausdrucke der einzelnen Internetseiten auf Arbeitsblättern ("Internettexte", siehe AB 01 bis AB 06). Anhand der Fragen auf den Arbeitsblättern werden die Lebensstationen Astrid Lindgrens zusammengefasst und in die Arbeitsblätter eingetragen. Präsentation Mithilfe der ausgefüllten Arbeitsblätter tragen die einzelnen Gruppen der restlichen Klasse ihre Ergebnisse vor. Dies kann wahlweise auch mittels einer PowerPoint-Präsentation geschehen. Die fertige Präsentation (mit Lösungen) kann auch noch einmal als Zusammenfassung gezeigt werden. Als Wechsel der Perspektive und zur Vertiefung kann im Anschluss der Text "Astrid Lindgren erzählt über sich selbst" gelesen werden. Zur Kontrolle lösen die Schülerinnen und Schüler ein Textpuzzle. Diese Textarbeit kann auch als Hausaufgabe aufgegeben werden. "Ja, das grenzenloseste aller Abenteuer der Kindheit, das war das Leseabenteuer. Für mich begann es, als ich zum ersten Mal ein eigenes Buch bekam und mich da hineinschnupperte. In diesem Augenblick erwachte mein Lesehunger, und ein besseres Geschenk hat das Leben mir nicht beschert." (Astrid Lindgren, Das entschwundene Land)

  • Lesen und Schreiben

Planets

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema Planets spricht das Sachinteresse von Grundschülerinnen und Grundschülern an und ist besonders geeignet zum fächerübergreifenden Arbeiten. Ein englischsprachiges Internetangebot mit animierten, interaktiven Grafiken lässt sich dafür gut einsetzen.Die Kinder haben in dieser Englisch-Unterrichtseinheit zum Weltraum und den Planeten Gelegenheit, ihr Sach- und Sprachwissen durch eine übersichtlich gestaltete interaktive Grafik und kurze Informationstexte zu erweitern. Mithilfe von Bild- und Textinformationen erstellen sie auf einem Arbeitsblatt eigene kurze Beschreibungen zu einem oder mehreren Planeten ihrer Wahl in Rätselform. Die Rätsel werden zunächst als Textdateien gespeichert und dann mündlich in der Klasse vorgestellt. Zusätzlich können die Schülerinnen und Schüler im Internet Online-Spiele und Übungen zum Thema Planets im Internet bearbeiten. Lehrplanbezug Der Lehrplan Englisch legt verbindliche Erfahrungsfelder für das dritte und vierte Schuljahr fest. In Nordrhein-Westfalen beispielweise kann das Thema Planets dem Erfahrungsfeld "Eine Welt für alle - our environment" zugeordnet werden. Da das Weltall und die Planeten darüber hinaus Lehrplangegenstand sowohl im Deutsch- als auch im Sachunterricht ist, bietet sich das Thema zum fächerübergreifenden Arbeiten an. Im Englischunterricht kann man dem Thema inhaltlich besser gerecht werden, indem man visuelle Medien zur Unterstützung des sprachlichen Inputs nutzt - etwa mithilfe eines Internetangebots mit interaktiv gestalteten animierten Grafiken zum Sonnensystem. Sprachliche Fertigkeiten Bei dieser Art der didaktischen Aufbereitung werden alle vier Sprachfertigkeiten einbezogen: Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben. Um das Primat des Mündlichen im Englischunterricht der Grundschule zu berücksichtigen, empfiehlt es sich, die Textarbeit mit dem Computer in die Unterrichtsreihe einzubetten und mündliche Phasen als Vor- und Nachbereitung zu planen. Ablauf der Unterrichtseinheit "Planets" Über diesen Link gelangen Sie zur Ablaufplanung der Unterrichtseinheit "Planets". Mit entsprechender Vorbereitung und gezielten Fragen und Aufgaben arbeiten Kinder trotz geringer sprachlicher Vorkenntnisse selbstständig im Internet. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler lernen die englischen Namen für Planeten kennen. beschreiben Planeten mit einfachen Merkmalen. verstehen einfache Handlungsanweisungen auf Spaßseiten und führen sie aus. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen eine animierte Grafik und Texte aus dem Internet als Informationsquelle. notieren eine Beschreibung beziehungsweise Stichwörter in einem Textdokument. rufen Spaß- und Bastelseiten auf und drucken sie aus. Vorkenntnisse zu Planeten In der Vorbereitungsphase werden die Namen der Planeten mehrfach von der Lehrperson genannt, bevor die Kinder sich in Partnerarbeit am Computer selbstständig mit dem Thema beschäftigen. Darüber hinaus sollten die Adjektive zur Beschreibung, zu Farben und Zahlen bekannt sein; die Redewendung "is close to" kann zu Beginn der Stunde eingeführt werden. Die Partnerinnen und Partner werden so gewählt, dass mindestens ein Kind Erfahrungen im Umgang mit dem Textverarbeitungsprogramm hat (in unserem Fall: Word). Organisation und Arbeitsformen Einstieg und Präsentation der Ergebnisse werden mit der ganzen Klasse durchgeführt, während die Erarbeitungsphase arbeitsteilig verläuft. Da in den meisten Klassenräumen nur wenige Computerarbeitsplätze zur Verfügung stehen, bietet es sich an, die Kinder in Partnerarbeit nacheinander arbeiten zu lassen. Die anderen Schülerinnen und Schüler bekommen in dieser Zeit Gelegenheit, zum gleichen Thema andere Aktivitäten auszuführen, wie etwa Bastelarbeiten nach englischsprachiger Anleitung. Einstieg in die Unterrichtseinheit "Planets" Die Lehrperson präsentiert ein Bild, das unser Sonnensystem zeigt, oder malt eine einfache Skizze an die Tafel, in der links ein Ausschnitt der Sonne und rechts die neun Planeten nebeneinander angeordnet sind. Einfache Fragen strukturieren die Hinführung zum Thema und bereiten die Arbeitsphase am Computer und die anschließende Präsentation vor: This is our solar system. How many planets are there? What is this? (point to the sun). What's the name of our planet / the planet we live on? What colour is our planet? Do you know why it looks blue? Do you know the names of the planets? Which planet is big, which one is small? The earth is close to Venus and to…? Which planet is cold, which one is hot? Why is Mercury so hot? Aussprachehilfen Die Namen der Planeten werden mehrmals im Laufe des Gesprächs wiederholt, da sich ihre Aussprache im Englischen zum Teil stark von der deutschen unterscheidet (Beispiel: Saturn). Die Kinder werden auch auf ein Online-Dictionary aufmerksam gemacht, das sie als zusätzliche Hilfe während ihrer Arbeit am Computer aufrufen können. Dort können sich durch Klick auf einen Lautsprecherbutton die Namen der Planeten vorsprechen lassen. Die Kinder schauen sich zunächst die Startseite mit dem Sonnensystem an, lesen die Namen der Planeten und prägen sich - gegebenenfalls mit Hilfe des Online-Wörterbuchs - die englische Aussprache ein. Durch Klick auf die einzelnen Planeten rufen sie kurze Informationstexte auf, überfliegen den Text und entscheiden sich für die Beschreibung und Vorstellung eines oder mehrerer Planeten: Venus is a small, rocky planet with a very hot surface. It has no moons. Jupiter is a very big planet. It has sixteen moons. Ausfüllen der Arbeitsblätter Die benötigten Angaben zu den Planeten schreiben die Kinder in das vorbereitete Text-Dokument. Dabei wird die Informationsentnahme anhand von Schlüsselwörtern geübt. Farbe und Größe der Planeten entnehmen die Kinder der Grafik, ebenso kann die Temperatur aufgrund der Entfernung der Sonne mit cold, warm oder hot angegeben werden. Kriterien, zu denen es in der Vorlage keine Angaben gibt, werden frei gelassen. Diese Sätze lassen die Schülerinnen und Schüler bei der Präsentation aus. Spiele und Übungen zum Thema planets Stehen genügend internetfähige Computer zur Verfügung, bekommen die Kinder Gelegenheit, Online-Spiele und -Übungen zum Sonnensystem und den Planeten aufzurufen. Die Spiele und Übungen sind weitgehend selbsterklärend. Dennoch sollte die Lehrperson die Texte mit den Kindern lesen, um sie mit den englischen Handlungsanweisungen vertraut zu machen. Am Ende der Unterrichtsreihe werden die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, ihr Planetenrätsel der Klasse zu präsentieren. Dabei schlüpfen sie in die Rolle von Aliens und stellen sich selbst und die von ihnen gewählten Planeten mit ihren Charakteristika vor. Als Hilfe dienen die in der Textdatei gespeicherten Texte. Die Präsentation wird von den Kindern entweder einzeln oder in Partnerarbeit vorbereitet und eingeübt, wobei das Niveau der Darstellung breit gefächert ist. Hier zwei Beispiele: My name is ... - I'm from planet ….- It is cold/warm/small/big/blue/red … What's your name? Where are you from? Where do you live? What's the name of your planet? What's it like on your planet? Zur besseren Beobachtung und anschließenden Auswertung ist es hilfreich, die Monologe oder Dialoge mit dem Smartphone oder mit dem PC aufzunehmen. Während der Vorstellung werden zwei Kinder gebeten, die Beschreibungen ihrer Klassenkameradinnen und Klassenkameraden am Computer mit Hilfe der Informationstexte zu überprüfen.

  • Englisch
  • Primarstufe

Shapes - Formen und Farben im Englischunterricht

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit "Shapes" verbindet den Englisch- und Mathematik-Unterricht, indem die Schülerinnen und Schüler geometrische Formen in englischer Sprache kennenlernen und ein shape-book am Computer erstellen.Geometrische Formen wie Quadrat, Rechteck, Dreieck, Kreis, Oval und Stern haben einen konkreten Bezug zur Umwelt der Grundschulkinder. Sie können gezeichnet, gebastelt, angefasst und beschrieben werden und bieten daher neue Aspekte für die Vermittlung und den Gebrauch der englischen Sprache.Auf vielen Ebenen und Lernkanälen, beschreibend und gestaltend, befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Unterrichtsthema "Formen" und können dabei ihre Fremdsprachenkenntnisse und ihr mathematisches Verständnis anwenden und weiterentwickeln sowie ihre Medienkompetenz erweitern. Ablauf der Unterrichtssequenz Ausgehend von konkretem Material zum Anfassen werden die geometrischen Formen auf Englisch beschrieben, ihre Namen eingeführt sowie geübt und am Computer als Formencollage gestaltet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die englischen Namen für geometrische Grundformen kennen. beschreiben am Computer erstellte Grundformen und ihre Farben, Seiten- und Eckenzahl auf Englisch. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erstellen mit einem Textverarbeitungsprogramm Formen. färben diese Formen ein. fügen einen kurzen beschreibenden Text hinzu. speichern die Seite ab beziehungsweise drucken sie aus. Die Lehrkraft präsentiert den Kindern im Sitzkreis verschiedene geometrische Formen, die aus buntem Papier ausgeschnitten wurden. Quadrate, Rechtecke, Dreiecke, Rauten, Kreise, Ovale und Sterne werden nach Farbe, Größe oder Anzahl der Ecken sortiert. Dabei wird das bereits bekannte Wortmaterial reaktiviert (zum Beispiel "colours") oder neu eingeführt (bei uns: "sides", "corners") - zunächst ohne die englischen Namen der geometrischen Formen zu nennen: What's the colour of this form? How many corners does this form have? Einführung der englischen Namen Die Lehrkraft zeigt auf eine flashcard und nennt die darauf abgebildeten geometrischen Formen mit ihrem englischen Namen: Look, this is a square / rectangle / circle / oval / star / diamond ... Übungen zum Verständnis schließen sich an, zum Beispiel: Show me the circle / blue square / ... Point at the blue oval / red diamond / ... Swap the red square and the blue rectangle. Put the green diamond on your table. Colour dictation Nach der Arbeit mit den flashcards erhalten die Kinder ein Arbeitsblatt für ein so genanntes colour dictation. Die Formen auf dem Arbeitsblatt werden in der angegebenen Farbe ausgemalt. Colour the square green. Colour the rectangle yellow. Üben der Aussprache Vokabeln werden im Englischunterricht der Primarstufe fast immer durch Vor- und Nachsprechen im Chor eingeübt. Damit werden auch diejenigen Kinder eingebunden, die sich alleine nicht trauen, in einer anderen Sprache zu sprechen. Hier einige methodische Vorschläge für das Vor- und Nachsprechen von Wörtern: Wörter nur flüstern. Immer lauter reden. Sprechen wie Micky Maus. Sprechen wie ein Roboter. Wörter ganz lang dehnen. Wörter in die hohle Hand sprechen. Wörter "stumm" sprechen. Wörtern "singen". Wörter als mehrfaches Echo nachsprechen. Clap your hands Die neuen Wörter sind als Bild- oder Wortkarte an der Tafel befestigt. Die Wörter werden im Chor gesprochen, nach jedem Wort wird dreimal in die Hände geklatscht. Im zweiten Durchgang klatschen die Kinder nur zweimal, im letzten Durchgang nur einmal zwischen den einzelnen Wörtern. Mithilfe eines Textverarbeitungsprogramms - bei uns Word - erstellen die Schülerinnen und Schüler die Formen als farbige Bilder und fügen jeweils einen kleinen beschreibenden Text hinzu. Die Sätze werden als Lückentext vorgegeben, so dass lediglich die Namen, Farben und Zahlen eingefügt werden müssen. Jeweils zwei Kinder arbeiten am Computer zusammen. Nach einer Einführung in das Word-Programm werden die Formen nach Anweisung erstellt und der kleine Text hinzugefügt. Anschließend wird das Blatt ausgedruckt in der English Corner an die Wand gehängt. Zügig arbeitende Schülerinnen und Schüler können ergänzende Aufgaben im Internet bearbeiten: storyplace Bei der englischsprachigen Online-Story "I spy shapes" geht es darum, möglichst viele geometrische Formen zu finden und anzuklicken. Alle Partnergruppen stellen ihr Blatt in der Klasse vor. Die erstellten Blätter können in Klassenstärke ausgedruckt und zu einem shape-book für jedes Kind geheftet werden. Ich habe zu diesem Thema zwei schöne englische Kinderbücher gefunden: Bear in a Square von Stella Blackstone und The Shape of Things von Dayle Dodds Auf die Bücher bin ich zufällig bei einem Büchertisch an unserer PH (Schwäbisch Gmünd) beim Stand der Elterninitiative Englisch Lesen gestoßen. Soweit ich informiert bin, ist diese Elterninitiative inzwischen auch online. Sorry, kenne leider die Internet-Adresse nicht. Gruß, Michaela Bin soeben bei einer Google-Suche über Elterninitiative Englisch Lesen auf deren Webseite gekommen: www.ahbooks.de. Die Damen sind sehr kundig und beraten gut. Michaela Schmid

  • Englisch
  • Primarstufe

Colours all around us

Unterrichtseinheit

In einer Farben-Werkstatt lernen und üben Viertklässler den Einsatz englischer Farbadjektive in komplexen Situationszusammenhängen. Dabei werden auch interessante Internetressourcen genutzt.Zu Beginn des Englischunterrichts im dritten Schuljahr nimmt die Einführung der Farbadjektive einen breiten Raum ein. Das Lernen der englischen Farbbezeichnungen ist grundlegend für den weiteren Unterricht. Die Kinder nutzen die Farben, um Personen, Tiere und Dinge des täglichen Lebens zu beschreiben. Die Nutzung dieser Adjektive hat einen hohen Aufforderungscharakter zum aktiven Sprechen. Im vierten Schuljahr erfahren die Schülerinnen und Schüler, dass sie die gelernten Farbadjektive in größeren Situationszusammenhängen nutzen können. In einer englischen Farben-Werkstatt gehen sie kommunikativ mit dem Wortschatz um und üben und festigen das bekannte Wortmaterial. Bei etlichen Aufgabenstellungen werden ansprechende Internetressourcen mit spielerischen Angeboten genutzt, die Motivation und Medienkompetenz stärken. Der unterschiedliche Schwierigkeitsgrad der frei wählbaren Arbeitsaufträge trägt zur Binnendifferenzierung bei und fördert die Selbsteinschätzung.Voraussetzung für diese Werkstattarbeit ist, dass die Schülerinnen und Schüler bereits fortgeschrittene Kenntnisse im Umgang mit dem Computer haben. Die Kinder müssen nicht alle Aufgaben bearbeiten, sondern wählen einige Übungen aus. Dazu sollten sie ihre Englischkenntnisse zutreffend einschätzen können und sich für leichtere oder schwierigere Aufgaben entscheiden. Das Üben des Farben-Wortschatzes kann eine, zwei oder drei Unterrichtsstunden in Anspruch nehmen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben und vertiefen die englischen Farbadjektive in komplexen Situationszusammenhängen. hören kurze Online-Texte und setzen die neuen Informationen auf einem Arbeitsblatt ein. lesen und verstehen kurze Texte mit bekanntem Wortmaterial. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler rufen im Internet verschiedene Webseiten auf. bearbeiten in einem Textverarbeitungsprogramm Autoformen und Wörter. drucken aus dem Internet ein Colour-Book aus.

  • Englisch
  • Primarstufe

Crossing the Cultural Divide - Learning together

Unterrichtseinheit

Grundschulkinder erstellen mit dem Computer englische Texte, malen Bilder, lernen Gedichte und Reime kennen: All das geschieht im Rahmen einer deutsch-britischen Schulpartnerschaft.Akteure dieses binationalen Schulprojektes sind die Osningschule in Bielefeld und die britische Lent Rise School. Nach dem Prinzip: ?Nutzen, was da ist? wird die Partnerschaft in den laufenden Englischunterricht integriert und so anhand authentischer Texte von Muttersprachlern Lernen ermöglicht. Auch in anderen Fächern lässt sich mithilfe der Partnerschule das Lernen lebendig gestalten und der Einsatz der Medien spielerisch erleben.Kinder der zweiten Klassen in England und der vierten Klassen in Deutschland (zweites Lernjahr Englisch) kommunizieren schriftlich miteinander. Die englischen Kinder können einfache Texte aus bis zu fünf Sätzen erstellen, zum Beispiel über eine Geschichte über eine Prinzessin und einen Drachen. Solche Texte verstehen deutsche Grundschüler im zweiten Lernjahr Englisch. So können die Kinder mit authentischem Material lernen und sind darüber hinaus in der Lage, einfache kurze Sätze aus geübtem Wortmaterial selbst zu formulieren. Mögliche Themen und Unterrichtsbeispiele In deutschen Lehrplänen ist authentisches Lernen erwünscht. Diese Unterrichtsideen geben Anregungen für die Umsetzung in die Praxis. Projektbeschreibung: ?Brown Bear? Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen gestalten das Bilderbuch von Eric Carle "Brown Bear" mit dem Multimedia-Programm ANI...PAINT?. Fachbezogene Lernziele Die Schülerinnen und Schüler sollen durch die Kommunikation mit ihren englischen Mitschülern Zugang zur englischen Sprache finden. mithilfe der Materialien der Native Speaker Englisch lernen. kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und verstehen. Gedichte und Reime kennen lernen und eigene Fortsetzungen schreiben. Ziele im Bereich der Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen eine E-Mail zu schreiben und zu verschicken. die Multimedia-Software ANI...PAINT? kennen lernen. lernen, ihre Geschichten mit Sprache und Musik zu vertonen. Bilder und kurze Filme erstellen, die den Text untermalen. die eigene Schulhomepage und die der Partnerschule kennen lernen. Bettina Zeidler ist Bildungsberaterin und -managerin und arbeitet mit ihrem Unternehmen "kommweit- kommunikation und weiterbildung" für öffentliche Organisationen, Unternehmen und Schulen. Die Schülerinnen und Schüler stellen sich, ihre Schule und ihre Stadt vor. beschreiben ihren Schulalltag und Aktivitäten ihres Schullebens. geben Informationen zu Unterrichtsinhalten. bearbeiten gemeinsame Themen oder Bücher. Sie erzählen beispielsweise Geschichten weiter, schreiben Gedanken auf und malen Bilder. tauschen Unterrichtsergebnisse wie beispielsweise Gedichte und Rollenspiele untereinander aus. Englisch- und Sachunterricht Englische und deutsche Kinder lesen das gleiche Buch und tauschen sich darüber aus (zum Beispiel englische Kinderbücher von Eric Carle: "Brown Bear" und "Draw Me a Star"). Die erstellten Texte und Bilder tauschen sie untereinander per E-Mail oder über ihre eigenen Websites aus. Da im Englischunterricht der Primarstufe die gesprochene Sprache im Vordergrund steht, kann das Projekt idealerweise durch den Einsatz von Voice-Mails bereichert werden. Diese elektronische Mitteilung in Form einer Sprachaufnahme wird als Audiodatei im Anhang einer E-Mail verschickt. Der herkömmlich schriftlastige Unterricht des frühen Fremdsprachenlernens wird hin zum Mündlichen verlagert. Im Sachunterricht lernen die Kinder Stadt und Umgebung ihrer englischen Parntnerschule kennen. Beispielaufgaben für den Englischunterricht Die Schülerinnen und Schüler verändern Texte. erstellen Zeichnungen. entwickeln Geschichten weiter. erstellen Lückentexte, Puzzles oder ein Quiz. singen englische Lieder und schreiben eigene Strophen. inszenieren Rollenspiele. erstellen eine multimediale Produktion (zum Beispiel mit der Software ANI...PAINT™). Beispielaufgaben für den Sachunterricht Die Schülerinnen und Schüler bestimmen anhand von Landkarten, wo ihre Partnerschule liegt. erkunden die geographische Lage der Partnerschule. ermitteln die Größe der Stadt. finden heraus, ob es Besonderheiten in der Stadt oder Umgebung, beispielsweise berühmte Persönlichkeiten, Gebäude, Museen, Tierparks oder reizvolle Landschaften gibt. Für die Praxis Für einen reibungslosen Ablauf des Projektes ist es von Vorteil, folgende Punkte zu beachten: Planen Sie nur überschaubare Projekte und gehen in kleinen Schritten voran. Stimmen Sie die Auswahl der Themen mit den Lehrplaninhalten für den Englischunterricht ab, um das Projekt problemlos in den laufenden Unterricht integrieren zu können. Sichten Sie regelmäßig die Schulhomepage der primary school, um die Partnerschule und ihre Arbeit näher kennen zu lernen. Der persönliche Kontakt ist wichtig. Schaffen Sie Verbindlichkeit, indem Sie sich beispielsweise regelmäßig mit Ihrer englischen Kollegin oder Ihrem englischen Kollegen per E-Mail austauschen. Im zweiten Schulhalbjahr 2003/04 befinden sich neun Kinder aus fünf Klassen in einer jahrgangsübergreifenden PC-Arbeitsgemeinschaft. Die Dritt- und Viertklässler treffen sich wöchentlich für zwei Schulstunden. An acht Rechnern arbeiten die sechs Jungen und drei Mädchen allein oder mit Partnern so selbstständig wie möglich. Seit dem Schuljahr 2003/04 wird ab der dritten Klasse Englischunterricht erteilt. Die Begegnung mit authentischem Material hat einen hohen Stellenwert. Daher gehört das Erzählen von Geschichten ("storytelling"), zum festen Bestandteil des Lehrplans. Das Buch "Brown Bear, Brown Bear, What Do You See?" behandelt die Themen "colours" and "animals" und ist aufgrund der sehr einfachen Wortwahl für den Anfangsunterricht gut geeignet. Um das Verständnis abzusichern ist ein Transfer sinnvoll. Die Aufgabenstellung dieses Projektes war die eigene Umsetzung und Gestaltung des Themas. Die Kinder konnten sowohl Tiere des Buches mit ANI...PAINT? nachbilden als auch eigene Tiere hinzu erfinden. Anfang und Schluss wurden in Anlehnung an das Buch von den Kindern erarbeitet. Insgesamt war die größtmögliche Beteiligung der Schülerinnen und Schüler am Entstehungsprozess ein wichtiges Lernziel. Einstieg in das Projekt Die Kinder hatten Freude, in der Erprobungsphase die verschiedenen Möglichkeiten des Programms ANI...PAINT? zu entdecken. Sie arbeiteten stets motiviert und kreativ. Nach der Vorstellung der Textvorlage entstanden mehrere Einzelprojekte, die zum größten Teil in Partnerarbeit weiterentwickelt wurden. Viele Tiermotive wurden nach einer Zwischensichtung der Ergebnisse auch von anderen Kleingruppen übernommen, so dass sich mehrere Motive wiederholten. Gestaltung und Präsentation Die Tonaufnahmen erfolgten in Partnerarbeit und ersetzten die Computerstimme. Bei der Auswahl der Szenen, die in das Gesamtprojekt übernommen werden sollten, musste jedes Kind vertreten sein, ansonsten entschieden sich die Schülerinnen und Schüler für die wirkungsvollere Gestaltung. Mehrere Male wurde das Endprodukt begutachtet, Ideen für den Anfang und den Schluss gesammelt. Die Verbesserungsvorschläge fügten die Kinder selbstständig ein. Die Präsentation des Projekts vor einer dritten Klasse machte den Kindern viel Freude. Sie regte die Zuschauer zur eigenen Fortsetzung an, so dass nach dem bekannten Gestaltungsprinzip noch einige farbige Tiere auf Englisch genannt wurden. Kinder können mit der Multimedia-Software ihre erfundenen Geschichten mit Sprache und Musik vertonen und mit Bildern und kurzen Filmen untermalen. Das Programm ANI...PAINT? 3.0 kann in drei Sprachen genutzt werden: Deutsch, Französisch und Italienisch. ANI...PAINT? ist ein Programm, mit dem Kinder schnell selbstständig umgehen können. Aus der Fülle der Möglichkeiten wählten wir nur wenige aus, um den Arbeitsaufwand gering zu halten und um das Endprodukt nicht zu überfrachten. Das ANI...PAINT?-Projekt der Osningschule eignet sich zur Präsentation vor anderen Klassen, die das Buch "Brown Bear" kennen gelernt haben. Titel ANI...PAINT? (hergeleitet von ANImated PAINTing) Herausgeber Medienwerkstatt Mühlacker Technische Voraussetzungen Macintosh: Mac OS X ab Version 10.2, 256 MB RAM, 40-100 MB Festplattenplatz, CD-ROM Laufwerk Windows: Windows 98, ME, 2000, XP Min. 256 MB-RAM, Bildschirm mindestens 800*600 Pixel, DirectX-kompatible Soundkarte, 40-100 MB Festplattenspeicherplatz Preise Einzellizenz-CD: 49 € Einklassenlizenz: 75 € Schulartlizenz (die Klassen und Lehrkräfte einer Grund- oder Förderschule): 129 € Schulhauslizenz (alle Klassenstufen, Computerräume einer verbundenen Schule, zum Beispiel Grund- und Hauptschule in einer Verwaltungseinheit): 260 € Bettina Zeidler ist Bildungsberaterin und -managerin und arbeitet mit ihrem Unternehmen "kommweit- kommunikation und weiterbildung" für öffentliche Organisationen, Unternehmen und Schulen.

  • Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe II

Das Vamperl

Unterrichtseinheit

Mit dieser Unterrichtseinheit zu dem Buch "Das Vamperl" von Renate Welsh trainieren die Kinder ihre schriftliche und sprachliche Kompetenz sowie allgemeine Fähigkeiten am Computer.Das Buch von Renate Welsh handelt von einer älteren Dame. Nachdem sie von einem Kuraufenthalt heimkehrt, findet sie plötzlich einen kleinen Vampir in ihrer Wohnung vor und erlebt mit ihm viele lustige und spannende Geschichten. Neben literarischen Aspekten geht es in dieser Unterrichtseinheit um die Förderung der sprachlichen Kompetenz. Besonders die Groß- und Kleinschreibung wird geübt. Das Buch bietet über den Deutschunterricht hinaus viel Spielraum für den fächerübergreifenden Unterricht zu den Themen Mensch, Natur und Kultur.Beim Lesen und beim Umgang mit Texten und Medien können die Schülerinnen und Schüler Vermutungen über den weiteren Fortgang eines Textes äußern, Fragen zu Texten beantworten und gezielt Informationen in Texten finden. Sie können einfache Arbeitsanweisungen selbstständig lesen, verstehen und umsetzen. Hinzu kommt der ästhetische und kreative Umgang mit verschiedenen Texten und die Benennung relevanter Details aus der Biografie einer Autorin/eines Autors. Sie lernen die möglichen Wege kennen, wie sie diese Informationen einholen können. Im Schriftbereich können die Kinder selbstständig Texte verfassen, selbst geschriebene Texte mithilfe einer Vorlage kontrollieren und korrigieren sowie die Großschreibung von Nomen anwenden. Die Erarbeitung einer Ganzschrift unter Einbeziehung der neuen Medien ist ein geeignetes Instrument, diese Kompetenzen zu erreichen und zu festigen. Der Unterrichtsverlauf Elf exemplarisch dargestellte Unterrichtsstunden geben Anregungen für die Recherche im Internet und zum Lernen an Stationen. Linktipps für den fächerübergreifenden Unterricht Ob Bastelanleitungen für Fingerpuppen oder Informationen zur Biologie der faszinierenden Säuger: Anregungen zum Thema "Fledermäuse" finden Sie hier. Arbeitsmaterial Hier finden Sie alle Arbeitsblätter einzeln und in einem ZIP-Archiv als Word-Dokumente zur eigenen Weiterbearbeitung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, Inhalte frei nachzuerzählen. üben, den Text oder Teile des Textes selbständig zu erlesen. ihre Lesetechnik und den Lesefluss verbessern. im Sinn erfassenden Lesen gefördert werden. die Großschreibung von Substantiven beherrschen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, sich über ein Thema (zum Beispiel Fledermäuse) unter angegebenen Internetseiten zu informieren und die wesentlichen Inhalte herauszufiltern. eine Internetrecherche durchführen können. einen Text in Form eines Word-Dokuments am PC schreiben können. Titel Das Vamperl Autorin Welsh, Renate; Zeichnungen von Heribert Schulmeyer Verlag Deutscher Taschenbuchverlag Erscheinungsjahr München 2004 ISBN 3-423-07562-7 Preis: 5,50 € 1. Stunde Der Einstieg in die Unterrichtseinheit "Das Vamperl" erfolgt über einen Stuhlkreis, den die Klasse rund um ein Schmuckkästchen, oder alternativ eine Zigarrenkiste bildet. Die Lehrkraft hat vorher eine gebastelte Vamperlfigur hineingelegt. Die Schülerinnen und Schüler stellen nun Mutmaßungen an, was in dem Kästchen sein könnte. Anschließend darf ein Kind in die Kiste sehen und den anderen Kindern beschreiben, was darin zu finden ist. Die Kiste wird geöffnet und alle Kinder haben die Möglichkeit sich über den Inhalt zu äußern. Dann wird ihnen das neue Buch und anhand des Titelbilds das "richtige" Vamperl gezeigt. Während die Kinder im Stuhlkreis sitzen bleiben, liest die Lehrkraft das erste Kapitel des Buchs vor. Alternativ kann eine Hörspielkassette eingesetzt werden. 2. Stunde Die Schülerinnen und Schüler sammeln mithilfe des Internets Informationen zum Thema "Fledermäuse" und nutzen für Kinder geeignete Suchmaschinen, beispielsweise die Blinde Kuh . Weitere Informationen zu den kleinen Säugern bietet die Seite: Die Fledermaus . In Form eines Lückentextes werten die Kinder die Seite aus. Der Text wird anschließend im Klassengespräch gemeinsam korrigiert und die Kinder berichten über ihre Eindrücke und Erlebnisse bei der Internetrecherche. Bei der Gestaltung der Arbeitsblätter wurde davon ausgegangen, dass die Schülerinnen und Schüler bereits erste Erfahrungen mit dem Computer und dem Internet gesammelt haben. Auf detaillierte Erklärungen beispielsweise das Starten des Computer oder das Eingeben einer Internetadresse wurde verzichtet. Ist die Klasse mit diesen Funktionen noch nicht vertraut, muss die Lehrkraft im Vorfeld entsprechende Erklärungen und Vorbereitungsarbeiten leisten. 3. Stunde Die Lehrkraft bietet den Kindern Arbeitsblätter in Form einer Lerntheke an, so dass die Schülerinnen und Schüler die Aufgaben selbstständig bearbeiten können. Anhand von Lösungsblättern führen sie idealerweise eine Selbstkontrolle ihrer Ergebnisse durch. Ist dies in der Klasse nicht sinnvoll, kann die Kontrolle gemeinsam stattfinden. Werden die Aufgaben nicht vollständig bewältigt, können sie als Hausaufgabe fertig gestellt, beziehungsweise in der 6. Stunde der Unterrichtseinheit vervollständigt werden. 4. Stunde Die Arbeitsblätter zum Thema Groß/Kleinschreibung werden in Form von Stationen angeboten und durch Selbstkontrolle können die Kinder ihre Ergebnisse überprüfen. Sollten die Übungen mehr Zeit in Anspruch nehmen, können sie als Hausaufgabe fertig gestellt beziehungsweise in der 6. Stunde vervollständigt werden. Je nach Stand der Klasse wird das Vamperldiktat auf verschiedene Weise geübt (siehe Arbeitsblatt). Es bietet sich an, das Diktat zu teilen und verschiedene Übungsformen in mehreren Stationen durchzuführen. 5. Stunde Im Rahmen dieser Lesestunde erarbeiten die Schülerinnen und Schüler zwei Kapitel des Buches. Sie lesen im Klassenverband und besprechen anschließend die Inhalte. Gegebenenfalls können Passagen von einer Hörspielkassette vorgespielt werden. 6. Stunde In dieser Lerneinheit wird die Lerntheke aus der dritten und vierten Unterrichtsstunde fortgeführt und durch eine Internetrecherche zu der Autorin Renate Welsh erweitert. Der Computer im Klassenzimmer bildet eine Arbeitsstation, an der nach vorheriger Absprache die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen die Recherche durchführen, während sich die restliche Klasse mit den Arbeitsblättern befasst. Steht ein Computerraum zur Verfügung, so kann die gesamte Klasse die Internetrecherche gleichzeitig durchführen und anschließend an der Lerntheke weiterarbeiten. 7. Stunde Die Lesestunde gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich den Text weiter zu erschließen. 8. Stunde Die Kinder basteln das Vamperl-Spiel: die Kärtchen mit Fragen zum Text (Kapitel 1-10) werden ausgeschnitten und können zur besseren Haltbarkeit foliert werden. Jeweils vier Schülerinnen und Schüler spielen in einer Gruppe zusammen. 9. Stunde Den Inhalt des Buchs zu wiederholen und die Schlüsselszenen sowie den linearen Ablauf zu erfassen, ist Ziel dieser Unterrichtsstunde. Die Schülerinnen und Schüler finden anhand der Anleitung aus dem Internet selbstständig heraus, wie das Pocketstorybook gefaltet werden muss. Für die Zuordnung der Seiten ist es wichtig, das Buch erst zu falten und dann zu bemalen beziehungsweise zu beschriften. Die Kinder sollen ihre Bilder mit mindestens einem Satz pro Seite kommentieren. Eventuell muss die Pocketstory zu Hause vervollständigt werden. 10. Stunde Das offene Ende der Geschichte verlockt zum Weiterschreiben. Die Kinder arbeiten alleine oder in kleinen Gruppen und können bei dieser Gelegenheit die Funktion der Rechtschreibkontrolle kennen lernen. Die fertigen Ergebnisse werden ausgedruckt und wenn möglich als kleine Sammlung für alle kopiert. Die beste Version wird prämiert. 11. Stunde Soll ein Test die Unterrichtsreihe abschließen, so bietet sich das geübte Diktat aus der vierten Unterrichtsstunde an. Die Zusatzarbeitsblätter können je nach Bedarf während der gesamten Unterrichtseinheit eingesetzt werden. Arbeitsmaterial komplett im DOC- Format

  • Lesen und Schreiben
  • Primarstufe