Unterrichtsmaterialien zum Thema "Physiologie"

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Blut: Aussehen und Aufgaben der Blutkörperchen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Blut werden das Aussehen und die Aufgaben der Blutkörperchen mit Strukturmodellen und einem Online-Quiz erarbeitet.Die Lernenden arbeiten in Gruppen von bis zu sechs Schülerinnen und Schülern. Auf der Basis von Informationstexten bereiten sie arbeitsteilig Gruppenvorträge vor und stellen Strukturmodelle her, welche die Vorträge unterstützen. Die Modelle werden an der Tafel oder auf einem Plakat zu einem "Blutbild" zusammengefügt. Im Anschluss daran werden Fragen mithilfe des Internets beantwortet. Anstelle einer Lernerfolgskontrolle im klassischen Sinn bildet ein Online-Quiz den Abschluss der Unterrichtseinheit. Vorbemerkungen Hinweise zur Motivation der Schülerinnen und Schüler, zur Erstellung der Strukturmodelle und zur Differenzierung innerhalb der Arbeitsgruppen. Unterrichtsverlauf Einstieg, Erarbeitung, Präsentation und Ergebnissicherung. Arbeitsmaterialien Alle Arbeits- und Informationsblätter sowie Musterlösungen können Sie sich hier einzeln ansehen und herunterladen. Die Schülerinnen und Schüler äußern sich zur Fotografie einer blutenden Verletzung und berichten von eigenen Erfahrungen. unterscheiden mittels selbst hergestellter zweidimensionaler Strukturmodelle die Blutkörperchen (rote und weiße Blutkörperchen, Blutplättchen) begründet voneinander (Aussehen, Funktion). bereiten in arbeitsteiliger Gruppenarbeit Kurzvorträge vor und tragen ihre Ergebnisse den Mitschülern vor. beantworten Fragen im Internet (Online-Quiz). Der eigene Körper ist für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I etwas so Selbstverständliches, dass sie nur mit einem Achselzucken reagieren, wenn man versucht, sie zu motivieren etwas darüber zu erfahren. Ein zentrales Anliegen des Biologieunterrichts ist jedoch ein bewussteres Verhältnis zum eigenen Körper, zu seinen lebenswichtigen Leistungen und zu deren Gefährdungen aufzubauen und zu fördern. Das Interesse dafür lässt sich unter anderem dadurch wecken, dass die Lernenden von einer selbst erlebten Situation an das Thema herangeführt werden, wie zum Beispiel durch das Bild einer Schnitt- oder Stichwunde. So wird eine intrinsisch motivierte Auseinandersetzung mit dem Bildungsinhalt erreicht, die unterrichtstechnisch am Besten mithilfe von Modellen - eingesetzt im Sinne des Kontextmodells - umzusetzen ist. Für die Konstruktion von Blutkörperchen müssen die Schülerinnen und Schüler einen Anlass bekommen. Dieser wird in dieser Unterrichtseinheit dadurch gegeben, dass Gruppenvorträge vorbereitet werden, die für die Mitschüler besser zu verstehen sind, wenn visuelle Hilfsmittel bereitgestellt werden. Um den Lernenden zu verdeutlichen, dass sie alle gemeinsam die Verantwortung für den gesamten Bildungsinhalt tragen, werden alle Modelle zu einem "Blutbild" zusammengeklebt. Die Informationstexte (siehe Übersicht ) sind unterschiedlich anspruchsvoll. So sind die Funktionen der roten Blutkörperchen schwieriger zu verstehen als der Wundverschluss durch die Blutplättchen. Dies gleicht sich jedoch dadurch aus, dass die Erstellung von Modellen der roten Blutkörperchen einfacher ist als die von den Blutplättchen. Da die Gruppen mit etwa fünf bis sechs Schülerinnen und Schülern recht groß sein können, führt dies zu einer natürlichen Differenzierung innerhalb der Gruppen. Leistungsschwächere werden eher bereit sein, Modelle nach den Vorgaben der Mitschüler zu erstellen, als den Text für einen Kurzvortrag vorzubereiten. In der Phase der Präsentation muss jedoch die gesamte Gruppe vor der Klasse stehen. Damit eine Arbeitsaufteilung möglich ist, ist es sinnvoll, mehrere Modelle pro Gruppe erstellen zu lassen. Außerdem kann nur so ein "Blutbild" modellhaft hergestellt werden, das annähernd den natürlichen Verhältnissen entspricht. Eine tabellarische Darstellung der Unterrichtseinheit finden Sie im Verlaufsplan Blutkörperchen . Der Stundeneinstieg erfolgt über eine Overhead-Folie, die zum Beispiel die Hand eines Kindes zeigt, dass sich an einem Rosendorn verletzt hat (blutkoerperchen_einstiegsfolie.pdf, siehe Übersicht ), und ist als stummer Impuls konzipiert, um die Vielfalt der Schüleräußerungen nicht durch Fragestellungen einzuschränken und um eine hohe Schüleraktivität zu erreichen. Jeder Beitrag zum Bild ist möglich und passend. Dadurch werden auch schwächere Schülerinnen und Schüler dazu ermutigt, sich am Unterrichtsgespräch zu beteiligen. Während der Ermittlung der Vorkenntnisse wird neben dem Begriff "Blut" eventuell auch "Blutkörperchen" genannt werden. Das Stundenthema und damit das Thema der Unterrichtseinheit wird bekannt gemacht. In der Phase der Erarbeitung steht das eigenständige Arbeiten der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund. Sie erhalten vorstrukturiertes Material (farbiges Papier, Scheren, Edding, Klebstoff), aus dem sie Blutkörpermodelle herstellen sollen. Die Informationstexte werden so ausgeteilt, dass Lernende, die nebeneinander sitzen, unterschiedliche Texte erhalten. Die später gebildeten Gruppen werden im Raum so verteilt, dass sie möglichst weit getrennt voneinander sitzen. Die Informationstexte (jeweils zu roten und weißen Blutkörperchen sowie den Blutplättchen) werden zunächst in Einzelarbeit gelesen und die Schlüsselwörter markiert, um zu erreichen, dass sich jede Schülerin und jeder Schüler mit dem Sachverhalt auseinander setzt. Da die Arbeitsbögen sortiert verteilt wurden (siehe oben), richtet sich die Zusammensetzung der Gruppen für die roten und weißen Blutkörperchen sowie die Blutplättchen in meinem Unterricht nicht nach den persönlichen Affinitäten der Lernenden zueinander. Zu Beginn der Gruppenarbeit werden die Schlüsselbegriffe, die die Schülerinnen und Schüler in den Informationstexten markiert haben, reduziert, um die Gruppe zu einem Gespräch über den Unterrichtsgegenstand zu bringen. Die Lernenden wählen innerhalb der Gruppe selbstständig einen "Zeitnehmer", wie Sie es aus den Lernspiralen des Pädagogischen Schulentwicklungsmodells nach Klippert kennen. Die Differenzierung erfolgt innerhalb der Gruppe, da die Zeit für die Erstellung der Modelle und die Vorbereitung eines Kurzvortrages sehr knapp bemessen ist. In der Präsentationsphase der Gruppenergebnisse ist es wichtig, dass alle Schülerinnen und Schüler die Informationen verstehen können. Aus diesem Grund werden die Modelle zur Visualisierung während der Vorträge am Tafelbild befestigt und die Lernenden aufgefordert, den Vortrag ausschließlich mithilfe ihres "Spickzettels" zu halten, um schülerverständlich zu sprechen. Die Kritik zum Vortrag soll für die Gruppe immer konstruktiv sein. Im Anschluss an die Vorträge schließt sich eine Modellkritik an. Arbeitsbogen Die Ergebnissicherung mithilfe eines Arbeitsbogens (blutkoerperchen_ergebnisse.pdf; blutkoerperchen_ergebnisse_loesung.pdf) ist in leistungsschwachen Klassen besonders wichtig, da sie häufig auf Grund ihrer mangelnden Leistungen im Bereich der deutschen Sprache nicht in der Lage sind, einen Sachverhalt ausschließlich über die Präsentation eines Schülervortrages zu behalten. Aus gutem Grund kann ich empfehlen, dafür genug Zeit einzuplanen. Online-Quiz Eine Vertiefung des Gelernten am Computer und eine Arbeit im Internet ist für die Schülerinnen und Schüler immer mit einer hohen Motivation verbunden. Das dazu im Rahmen dieser Unterrichtseinheit eingesetzte Online-Material von Hans-Dieter Mallig ist schülergerecht gestaltet. Die Fragestellungen sind dem Entwicklungsniveau der Lernenden angepasst, so dass hier eine selbstständige Sicherung der Arbeitsergebnisse erfolgt. Der spielerische Umgang mit den Unterrichtsinhalten in Form eines Quiz' motiviert die Schülerinnen und Schüler altersgerecht dazu, sich intensiv mit der Vielfalt der in der Unterrichtseinheit erarbeiteten Erkenntnisse auseinander zu setzen. Blut und Blutkreislauf Unter diesem Link finden Sie die Informationen zur Zusammensetzung des Bluts, die Fragestellungen dazu und das Quiz zum Thema „Blut und Blutkreislauf“. Informationstexte Je ein Drittel der Klasse erhält einen der Texte als Informationsgrundlage für die spätere Gruppenarbeit. Arbeitsaufträge In der Gruppenarbeitsphase wird das Arbeitsblatt dem jeweiligen Gruppensprecher übergeben.

  • Biologie
  • Sekundarstufe I

Doping im Sport

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit wird der Einsatz von leistungssteigernden Medikamenten im Sport beleuchtet. Wegen der rasanten Entwicklung wird neben gedruckten Lehrwerken auch das Internet als Informationsquelle herangezogen.Spekulationen begleiten sportliche Höchstleistungen seitdem bekannt ist, dass es Medikamente gibt, welche die eigene Leistung steigern können. Wer die Probleme und Gefahren des Dopings richtig einschätzen will, braucht dazu aktuelle Informationen, die aufgrund der rasanten Entwicklung in dieser Frage oft nicht aus Lehrbüchern zu bekommen sind. Das Internet bietet sich deshalb als eine zusätzliche Informationsquelle an. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich anhand aktueller Dopingfälle im Spitzensport mit der Problematik des Dopings auseinandersetzen. Dazu gehört die Kenntnis der verschiedenen Dopingmittel und -methoden sowie ihrer Wirkungsweise und die damit verbundenen gesundheitlichen Gefahren. Angesprochen werden aber auch die ethischen Aspekte des Dopings. Ist ein "sauberer" und fairer Sport überhaupt möglich, sollte das Doping begrenzt freigegeben werden und wie wird sich der Sport in Zukunft entwickeln? Zu dieser Frage sollen Informationen gesammelt und kritisch gewürdigt werden. Themenauswahl Dopingmittel - Was ist eigentlich Doping? (Problemaufriss) Der Fall Dieter Baumann Körperliche Leistungsreserven und Doping (Übersicht) Die verschiedenen Dopingmittel (Stimulanzien, Anabolika, Wachstumshormone, Blutdoping/EPO) Grenzbereiche: Kreatin, HES und andere Nebenwirkungen von Dopingmitteln Nachweis von Dopingmitteln Antidopingkampagne im deutschen Sport Dopingmittel im Breitensport

  • Religion / Ethik  / Sport
  • Sekundarstufe II