Unterrichtsmaterialien zum Thema "Landeskunde"

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Gestik – die 'versteckte Dimension' des Französischen

Unterrichtseinheit

Es ist bekannt, dass die nonverbalen Anteile der Kommunikation mindestens ebenso wichtig sind wie die verbalen. Bestimmte Elemente der nonverbalen Kommunikation sind kulturspezifisch, insbesondere die so genannten konventionalisierten Gesten oder Embleme. In dieser Sequenz lernen die Schülerinnen und Schüler französische Alltagsgesten näher kennen.Je näher sich zwei Sprach- und Kulturräume sind, desto ähnlicher ist im Allgemeinen die Gestik. Jedoch lassen sich selbst zwischen Deutschland und Frankreich kleine, aber feine Unterschiede feststellen. Selbst die jüngste Lehrwerkgeneration geht darauf aber bisher kaum ein. Das Internet bietet Lernenden die Möglichkeit, sich diesen Phänomenen auf entdeckende Art und Weise anzunähern.Im Lehrbuchunterricht bleibt für viele unserer Schülerinnen und Schüler nicht nur die in der klassischen Studie von Edward T. Hall betrachtete Proxemik, sondern die nonverbale Kommunikation in ihrer Gesamtheit eine ?versteckte Dimension'. Doch wäre es gerade im Zusammenhang mit der neuerlichen Betonung der mündlichen kommunikativen Kompetenzen erstrebenswert, dass auch die nonverbalen Eigenheiten der Fremdsprachen vermittelt und eventuell in den entsprechenden Prüfungsformen, wie etwa dem Rollenspiel, eingefordert werden. Kommentierter Ablauf der Sequenz Über die Aktivierung von Bekanntem tauchen die Lernenden schnell in die Welt der französischen Gestik ein, die sich ihnen via Web erschließt. Die Schülerinnen und Schüler sollen Reflexionen über Sprache anstellen, auch kontrastiv. sich des Zusammenspiels verschiedener Komponenten der Kommunikation (der Multimodalität der Kommunikation) und der Bedeutung der nonverbalen Kommunikation bewusst werden. wichtige französische Gesten (Embleme) im Hinblick auf das Fremdverstehen kennen lernen, auch kontrastiv zum Deutschen. bestimmten Gesten entsprechende idiomatische Ausdrücke des Französischen zuordnen. Registerunterschiede im Gebrauch von Gesten verstehen. ausgewählte französische Gesten anwenden können. Thema Gestik - die 'versteckte Dimension' des Französischen Autor Dr. Daniel Reimann Fach Französisch Zielgruppe ab dem 3. Lernjahr; in der 3. Fremdsprache ab dem 2. Lernjahr Referenzniveau ab Referenzniveau A - Elementare Sprachverwendung Technische Voraussetzungen ein Computer mit Internetzugang für je 2 Personen Zeitlicher Rahmen 2-3 Unterrichtsstunden Einsatzmöglichkeiten lehrwerkunabhängig zu beliebigen Zeitpunkten im Lehrgang, etwa vor einem Schüleraustausch, vor der Behandlung eines Filmes oder zur Vorbereitung einer mündlichen Prüfung (Rollenspiel) Aktivierung von Bekanntem Zum Einstieg sollte im Unterrichtsgespräch die Frage «Qu'est-ce que c'est, un geste?» geklärt werden. So könnten die Schülerinnen und Schüler zur Bewusstmachung für das Phänomen der konventionalisierten Gesten gefragt werden, wie sie im Deutschen bestimmte Aussageabsichten durch Gesten unterstreichen. Hier könnte etwa gefragt werden: «Quel geste utilisez-vous pour souligner avec les mains les expressions suivantes: ungefähr, spitze, schlecht, sei leise!, hier stinkt's». Bekanntes aus dem französischsprachigen Raum Insbesondere dann, wenn die Klasse bereits an einem Schüleraustausch teilgenommen hat, kann die Frage «Quels gestes français connaissez-vous?» zum aktiven Handeln motivieren. Hier ist zumindest mit Kenntnis der «bise» zu rechnen, was eine erste Thematisierung von Differenzen in der nonverbalen Kommunikation zwischen Frankreich und Deutschland erlaubt. Hypothesen bilden Dann wird Arbeitsblatt 1 (vier Seiten) ausgegeben oder online zur Verfügung gestellt. Hier sollen die Schülerinnen und Schüler zunächst Hypothesen über die Bedeutung der dargestellten Gesten anstellen (Aufgabe 1.1), bevor sie diese eigenständig mithilfe der angegebenen Internetadresse überprüfen (Aufgaben 1.2, 1.3). Diese Arbeit kann wahlweise in Partner- oder in Stillarbeit erfolgen. Anmerkung zur Auswahl der Gesten auf dem Arbeitsblatt Bei der Auswahl wurde zum einen auf die Häufigkeit der Gesten geachtet, zum anderen darauf, dass auch eine ganze Reihe von Emblemen aufgenommen wurde, die im Deutschen ebenfalls verwendet werden. Dies soll nicht nur die Aufgabe erleichtern und daher motivierend wirken, sondern auch dem Eindruck vorbeugen, dass das Französische im Bezug auf sein Gesteninventar ein völlig anderes Kommunikationssystem darstellt als das Deutsche. Bewusstmachung von Gestik Der kognitivierenden Reflexion dienen auch die Aufgaben 2.1 («Comprendre les gestes») und 2.2 («Comparer les gestes»): Zunächst sollen sich die Schülerinnen und Schüler bewusst machen, welche französische Gesten sie problemlos verstanden haben (2.1), dann darüber nachdenken, welche Gesten im Deutschen überhaupt nicht existieren (2.2.1), welche im Deutschen «synonym» verwendet werden (2.2.2), welche im Deutschen zwar vorhanden sind, aber eine andere Bedeutung haben (2.2.3), und welchen französischen Gesten eine andere deutsche Geste entspricht (2.2.4). Einzel-, Partner- und Plenumsarbeit Bei der Bearbeitung dieser Aufgaben können sich Stillarbeit und Besprechung im Plenum abwechseln. Widersprüche innerhalb der Klasse bei den Lösungen zu den Aufgaben in 2.2 können einen Anlass dafür geben, die Tatsache zu thematisieren, dass der Gebrauch auch konventionalisierter Gesten individuell verschieden sein kann. Zudem lassen sich hier kulturelle Besonderheiten eventueller Herkunftsländer der Familien der Lernenden ansprechen. Textproduktion Die Überlegungen aus Arbeitsblatt 1, Aufgabe 2.2 sollen die Schülerinnen und Schüler dann in einen eventuell in Partnerarbeit zu erstellenden Text münden lassen. In diesem sollen sie wahlweise einen deutschen Freund oder eine deutsche Freundin, der oder die ein Schuljahr in Frankreich verbringen wird (Thema Nr. 1), oder einen französischen Freund beziehungsweise eine französischen Freundin, der oder die ein Schuljahr in Deutschland zu Gast sein wird (Thema Nr. 2), in einer E-Mail auf die Gemeinsamkeiten in der nonverbalen Kommunikation beider Sprachräume hinweisen. Sie sollen aber auch vor nonverbal begründeten Fallen in der deutsch-französischen Kommunikation warnen. Einzelne Wortschatzhilfen auf dem Arbeitsblatt sollen sie bei der Formulierung ihrer Erkenntnisse unterstützen. Die Erstellung dieses Textes kann auch als Hausaufgabe aufgetragen werden. Gesten und Idiome In der sich anschließenden Stunde wird Arbeitsblatt 2 ausgegeben, das sechs im Deutschen nicht gebräuchliche französische Gesten illustriert, deren verbale Entsprechungen in idiomatischen Ausdrücken bestehen. Die Aufnahme der «bise» in diese Reihe soll den Schülerinnen und Schülern den Einstieg in die Auseinandersetzung mit den vom Deutschen abweichenden Gesten erleichtern. Auch hier sollen - diesmal in Form einer Zuordnungsübung - zunächst Hypothesen über die Bedeutung aufgestellt werden (1.), welche dann mithilfe einer Internetseite zu verifizieren sind (2.). Anmerkung: Englisch als ergänzende Arbeitssprache Der Rückgriff auf eine englischsprachige Seite - der zunächst in der Qualität der Seite, die in Frankreich und Deutschland im Bezug auf diese Gesten keine Entsprechung kennt, begründet ist - erlaubt eine sachlich begründete Einbeziehung des Englischen im Sinne einer alltäglich werdenden europäischen Mehrsprachigkeit. Online-Übung: Idiomtraining Zur Übung der erworbenen Kenntnisse über die Bedeutung verschiedener französischer Embleme wird von Arbeitsblatt 2 aus zudem auf eine interaktive Übung im Internet verwiesen (Aufgabe 3.). Dort werden wichtige französische Embleme in kleinen Einheiten wiederholt und ihre Kenntnis in Zuordnungs- und Auswahlübungen sowie im Memory-Spiel gefestigt. Die Online-Übungen Die Übung umfasst drei Einheiten mit je vier Gesten: zunächst kann die verbale Bedeutung der Gesten schriftlich eingeblendet und wiederholt werden. Dann können Zuordnungs-, Auswahl- und Memory-Übungen jeweils aufgerufen werden. Die Qualität der Antworten wird in Form einer Trefferquote angezeigt und kurz kommentiert. Rollenspiel Schließlich sollen die Schülerinnen und Schüler das erworbene Wissen anwenden, indem sie kurze Spielszenen mit ausgewählten Gesten entwerfen(Aufgabe 4). Beim Einsatz der Unterrichtseinheit in der Oberstufe könnte sich eine vertiefte Reflexion über verschiedene Aspekte der nonverbalen Kommunikation anschließen. Diese könnte etwa vom Arbeitsblatt für die Oberstufe (siehe unten) ausgehend in der Erarbeitungsphase ebenfalls internetgestützt sein.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Pas seulement à Pâques - le jeu des œufs

Unterrichtseinheit

Wie wäre es mit einer französischen Sprachspielerei zwischendurch? Als Motivationsschub, wenn die Lehrbucharbeit an Reiz verloren hat oder Klausur- und Abiturstress den Lernspaß vergessen lassen? Vielleicht kann das märchenhafte Paar, le Prince de Motordu und la Princesse Dézécolle, helfen?Das stumme "e", der Accord in Femininum Singular und Plural, die unterschiedliche Orthografie gleicher Laute im Französischen: ewige kleine Ärgernisse für deutsche Schülerinnen und Schüler. Der Prince de Motordu geht, im Dialog mit der Princesse Dézécolle, spielerisch mit diesen Kniffligkeiten um und erklärt die Dinge - nicht nur für Kinder. Diese Unterrichtseinheit bietet Anlass, einen neuen, humorvollen Blick auf altbekannte Phänomene der französischen Orthografie und Grammatik zu werfen: le jeu des œufs - nicht nur zu Ostern ein Vergnügen für alle Beteiligten!Das französische Kinderbuch "L'ivre de français" von PEF bietet eine Fülle Wortspielmaterials und linguistischer Spielereien. Als Gegenstand für diese Unterrichtseinheit dient ein Kapital über les "e" (les œufs), das sich vom Thema her nicht nur zu Ostern anbietet, und ganz nebenbei und nicht ohne Ironie die französische Feminin-Bildung verdeutlicht. Methodische Hinweise und Ablauf Visualisierungen und Wortspiele motivieren und bieten einen Anlass für eine tiefer gehende Reflexion über die Mechanismen von Sprache. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich einige Phänomene des französischen Accord und der Grammatik (wieder) bewusst machen. Schreibung und Lautung in Beziehung setzen. den Wortschatz zum Thema "œufs de Pâques" erarbeiten. die Wirkungsmechanismen von jeux de mots, homonymes erkennen. Spaß an Sprachspielereien finden. kreativ und fantasievoll mit französischen Wörtern umgehen. selbst Texte nach dem Modell des Prince de Motordu produzieren. die Internetarbeit als Basis für spielerisches Lernen nutzen. eventuell: in einem Forum Hemmschwellen vor freier Textproduktion in der Zielsprache abbauen. Thema Pas seulement à Pâques - le jeu des œufs Autorin Birgit Tramnitz Fachbereich Französisch Schultyp alle Schultypen Zielgruppe Sek. I oder II Referenzniveau ab Referenzniveau A - Elementare Sprachverwendung Zeitraum variabel Medien ein Computer mit Internetanschluss für jeweils zwei Lernende Eiersuche im Anfangsunterricht Wegen der visuellen und spielerischen Elemente der Unterrichtseinheit und der relativ einfachen grammatischen Phänomene, die behandelt werden (Feminin-Bildung), sind die Materialien sicher schon für jüngere Schülerinnen und Schüler, insbesondere auch in Klassen mit Französisch als erster Fremdsprache, geeignet, wenn man auf das genaue Verständnis jedes einzelnen Wortspieles verzichtet. "Le jeu des œufs" in der Oberstufe Andererseits werden auch gerade Oberstufenschülerlernende (wieder) Freude an den kindlichen Elementen haben, und den subtilen Humor des Prince de Motordu verstehen und als Anlass für eine tiefer gehende Reflexion über die Mechanismen von Sprache nutzen. Eine Unterrichtsreihe mit "Le jeu des œufs" könnte in folgenden Phasen durchgeführt werden, wobei selbstverständlich Kürzungen und Umstellungen jeder Art möglich sind: Einstieg Der Einstieg in Thema und Vokabular erfolgt über Eier-Bilder im Internet und eine Wortschatzarbeit mit dem einsprachigen Dictionnaire (als Buch, CD oder online). Da die im Text enthaltenen Wortspiele einige subtile Vokabelkenntnisse voraussetzen, andererseits aber der Spaß sonst verloren ginge, müsste die Lektüre, besonders bei jüngeren Schülerinnen und Schülern, durch eine kleine Wortschatzarbeit vorentlastet werden. Oster-Spielerei Als motivierender, unterhaltsamer Zwischengang folgt eine interaktive Oster-Spielerei. Textarbeit Die eigentliche Textarbeit steht, besonders bei Gruppen mit höherem Lernniveau, im Zentrum der Unterrichtseinheit. Je nach Voraussetzungen des Kurses oder der Klasse sollte das Textverständnis mithilfe der Worterklärungen erleichtert werden. Textanalyse In den Aufgaben zur Textanalyse werden die SchülerInnen auf die Machart der Sprachspiele und die (scheinbare) Logik der falschen Analogien aufmerksam gemacht, was einerseits zu einer vertieften Reflexion über linguistische Phänomene, Grammatik- und Ausspracheregeln (zumindest bei älteren Schülerinnen und Schülern) führen kann, andererseits die Voraussetzung für die spätere kreative Textproduktion schafft. Am Schluss des Aufgabenblattes können zwei Fragen einige Gedanken auf der Meta-Ebene anregen und, im Sinne eines commentaire dirigé, den potentiellen Adressatenkreis bestimmen (handelt es sich um ein Buch für Kinder, Erwachsene, Schülerinnen und Schüler?). Grammatik-Übungsphasen Nun könnten sich eine oder mehrere Grammatik-Übungsphasen anschließen, sei es um die Feminin- oder Pluralbildung zu wiederholen oder zu festigen (letztere kann für die kreative Textproduktion gebraucht werden), sei es um mit den angegebenen Online-Übungen andere Grammatikkapitel zu vertiefen. Kreative Textproduktion Der Prince de Motordu fordert zu neuen Sprachspielen heraus, das soll in einer abschließenden kreativen Textproduktion genutzt werden. Ob dazu mit den Schülerinnen und Schülern die Beispiele vorher abgesprochen werden, ist sicher eine Frage, die in Abhängigkeit vom kreativen Potential und der Motivation der jeweiligen Gruppe entschieden wird. Der Spaßfaktor und die Fantasiefülle der Ergebnisse werden sicher noch erhöht und die Hemmschwelle bei manchen Schülerinnen und Schülern gesenkt, wenn man für die Textproduktion im Team ein Forum einrichtet, sodass die Ideen und Textanfänge von allen Lernenden (und von der Lehrperson) weiter geschrieben werden können und so schließlich eine Art Gruppentext entsteht.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Le sexisme dans la langue française

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit werden Oberstufen-Schülerinnen und -Schüler für Genderaspekte sensibilisiert, indem sie sexistische Elemente und Strukturen in der französischen Sprache entdecken und Strategien kennen lernen, wie diese überwunden werden können.Die Gleichstellung der Frau ist eine der zentralen Forderungen der europäischen Demokratiebewegung. Seit Beginn der französischen Revolution kämpft diese um die Durchsetzung einer ?égalité?, die Männer und Frauen gleich stellen würde. Zeitgleich mit der Französischen Revolution und der Durchsetzung der bürgerlichen Gesellschaft entfaltet sich eine gesellschaftliche Gegenbewegung, die eine Ausgrenzung und Abwertung der Frau betreibt. Betrachtet man die französische Sprache vor dem Hintergrund dieses Kampfes, so findet man in ihr eine Vielzahl von Spuren festgeschrieben. Zu finden sind Elemente, die in sexisischer Weise Frauen ausgrenzen und abwerten, andere Elemente wiederum, die den Gleichstellungskampf widerspiegeln.In der Unterrichtseinheit finden die folgenden Methoden Anwendung: Textanalyse, Interview und Internetrecherche. Notwendig sind bei den Schülerinnen und Schülern Vorkenntnisse im Umgang mit dem Computer und der Web-Recherche mit Suchmaschinen. Die Unterrichtseinheit richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe ab dem vierten Lernjahr, also in der Regel ab der Klasse 10. Ablauf der Unterrichtseinheit Wie die Sequenz, die linguistische und gesellschaftliche Phänomene aufgreift, ablaufen kann, schildert und reflektiert dieser Erfahrungsbericht. Beleuchtung des sprachlichen Phänomens Im ersten Teil der inhaltlich selbstständigen Arbeit nähern sich die Lernenden linguistischen Gesetzmäßigkeiten, hier als "magische Aspekte" bezeichnet, an. Erarbeitung der Hintergründe Zum Ende der Einheit steigen die Lernenden in eine vertiefende Diskussion zu den sprachlichen Phänomenen ein. Sprachlich-inhaltliche Ziele Die Schülerinnen und Schüler können sexistische Strukturen der französischen Sprache finden und beschreiben, indem sie durch die Nutzung von Online-Wörterbüchern und anderen Wörterbüchern recherchieren. erkennen, dass es viele nur in männlicher Form etablierte Bezeichnungen von gesellschaftlich hoch angesehenen Berufen gibt, beispielsweise "le peintre" (Aufgabe 5). herausfinden, dass weibliche Formen von bestimmten Wörtern, die in der männlichen Form neutral oder positiv besetzt sind, eine abwertende sexualisierte Bedeutung enthalten, etwa un courtisan - une courtisane (Aufgabe 3). die Wirkung dieses sprachlichen Phänomens auf sie selbst erfahren und beschreiben (Aufgabe 1). mögliche Ursachen benennen, die diese sexistisch-abwertenden Strukturen erzeugen (Aufgaben 6 und 10). sprachliche Strategien anwenden, um diese Strukturen zu überwinden (Aufgabe 9). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Online-Wörterbücher und gedruckte Wörterbücher benutzen. Thema Faut-il lutter contre le sexisme dans la langue française ? Autor Dr. Achim Schröder Fach Französisch Zielgruppe Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe ab dem 4. Lernjahr, also in der Regel ab der Klasse 10 Referenzniveau ab Referenzniveau B - Selbstständige Sprachverwendung Zeitraum 4 Stunden Medien Internetzugang Technische Voraussetzungen Computer mit Internetzugang (am besten für je 2 Personen), Beamer Planung Verlaufsplan "Le sexisme dans la langue française" Avant de commencer Von besonderer Bedeutung ist, die zu erarbeitenden Phänomene auf die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler zu beziehen und deren unbewusste Denkweisen über das Thema bewusst zu machen. Hierzu eignet sich die Übung "Avant de commencer", in der zunächst (möglichst in Still-, Partner- oder Gruppenarbeit) die persönlichen Voreinstellungen zu der Frage nach der Gleichheit der Geschlechter erarbeitet werden. Geschlechterhomogene Gruppen gestalten Plakate Die Frage "Est-ce que les hommes et les femmes sont égaux ?" wird an die Tafel geschrieben und in einer Schreibkonferenz kommentiert. Als zielführend hat sich erwiesen, eine Schreibkonferenz zu organisieren, in der geschlechterhomogene Gruppen Plakate zu der Frage gestalten. Die Plakate können im Anschluss an den Schreibprozess verglichen werden. Oder aber die Gruppen wechseln die Arbeitsplätze und kommentieren schriftlich die Plakate der anderen Gruppen so lange, bis jede Gruppe jedes Plakat gelesen und kommentiert hat. In einem Auswertungsblitzlicht können die Ergebnisse abgefragt und an der Tafel gesichert werden. Stereotype Denkweisen aufdecken Deutlich wird hier in der Regel werden, welche stereotype Denkweisen Schülerinnen über Schüler und Schüler über Schülerinnen haben. In der Lerngruppe, in der diese Einheit umgesetzt wurde, wurde übrigens in eindeutiger Weise deutlich, dass die Jungengruppen in einer überraschend offenen Art und Weise nahezu einhellig abwertende Äußerungen über die Mädchen notierten, während die Mädchen weniger Abwertendes über Jungen schrieben und stattdessen sehr intensiv ihre Schwierigkeiten reflektierten, Beruf und Familie miteinander in Einklang zu bringen. Sprachliche Phänomene aufdecken Im Anschluss an die Schreibkonferenz und an die Auswertung der Plakate kann die Analyse des Satzes "Les hommes et les femmes sont égaux" verdeutlichen, dass die französische Grammatik die Frauen verschwinden lässt, dass das Männliche dem Weiblichen in der Grammatik übergeordnet ist. In gleicher Weise logisch wären ja die Schreibweisen: "Les hommes et les femmes sont égales" und "Les hommes et les femmes sont égaux et égales". Überleitend zu den nächsten Arbeitsschritten kann die Lerngruppe darauf hingewiesen werden, dass sie nun eine Reihe "magischer" sprachlicher Phänomene kennen lernen wird. Est-ce que vous vous sentez concerné(e)s ? Das Thema wird nun auf die Erlebniswelt der Schülerinnen und Schüler bezogen, indem grammatikalische Strukturen erlebbar gemacht werden. Den Schülerinnen und Schülern werden die Sätze der Übung 1 des Materials 1 vorgelesen. Sie sollen durch Ankreuzen entscheiden, ob sie sich angesprochen fühlen oder nicht. Das sprachliche Phänomen Deutlich wird in dieser Phase, dass sich die Schüler wie selbstverständlich nicht angesprochen fühlen, wenn sie mit weiblichen Pronomen angesprochen werden, die Schülerinnen jedoch sehr wohl, wenn sie mit männlichen Formen konfrontiert sind. Wenn die Lerngruppe dies erkennt, erhält sie Einblick in einen "magischen Aspekt" des Französischen: Le français ne traite pas les hommes et les femmes de la même manière. Dans la grammaire française, les hommes sont les plus forts. Le féminin disparaît dès qu'il se trouve mélangé avec le masculin. La forme féminine de quelques mots change leur signification Durch die Arbeit mit Online- und / oder traditionellen Wörterbüchern wird in der nächsten Übung erarbeitet, dass mit der weiblichen Form einige Wörter, die in der männlichen Form eine Wertschätzung ausdrücken, eine sexualisierte Abwertung erfahren, sobald sie in der weiblichen Form gebildet werden. So wird aus einem «courtisan» (celui qui fréquente la cour d'un prince) eine «courtisane» (une femme de mauvaise vie). Die Beispiele sind vielfältig und enthüllen einen zweiten "magischen Aspekt" der französischen Sprache: In Übung 3 wird deutlich, dass weibliche Formen vieler männlicher Substantive eine abwertend-sexualisierte Bedeutung erhalten: Dans la langue française, certains mots valorisent les hommes et dévalorisent les femmes dès que le mot change de genre. Les professions sans nom (féminin) In einer weiteren Wörterbuchrecherche erarbeiten die Schülerinnen und Schüler, dass eine Reihe von gesellschaftlich wertgeschätzten Berufen nicht in der weiblichen Form aufgeführt sind. In Übung 5 des Arbeitsmaterials wird deutlich, dass für höherwertige Berufe in der Regel (noch) keine etablierten weiblichen Formen zur Verfügung stehen. Anmerkungen zur Wörterbucharbeit Bei der Durchführung dieser Übung ist darauf zu achten, dass die Schülerinnen und Schüler nicht mit aktuellen Wörterbüchern arbeiten. In einigen der aktuellen Ausgaben sind viele Berufsbezeichnungen inzwischen feminisiert. Es bietet sich an, ältere Wörterbücher aus der Lehrbuchsammlung der Schule zu benutzen und die Bearbeitung besser nicht als Hausaufgabe durchführen zu lassen. Aber auch Online-Wörterbücher haben häufig die weiblichen Berufsbezeichnungen noch nicht aufgenommen. Bei der Arbeit mit den Wörterbüchern wird deutlich: La langue française exclu les femmes des métiers de valeur. L'origine de la grammaire sexiste Durch die Erarbeitung eines fachwissenschaftlichen Textes wird eine Ursache für die Etablierung der sexistischen Strukturen im Französischen aufgedeckt. Hier wird zunächst deutlich, dass die sexistisch-abwertenden Strukturen des Französischen der Sprache nicht naturwüchsig innewohnen, sondern dass sie mit dem Beginn der Neuzeit als Norm festgelegt worden sind. Rekonstruktion von Berufsbezeichnungen Diese Erkenntnis wird in der Übung 6.2 des Materials 1 vertieft, indem einige verlorengegangene, vor der Normierung der Grammatik jedoch noch üblichen Berufsbezeichnungen in weiblicher Form rekonstruiert und schriftlich gesichert werden. Est-ce qu'il faut changer la langue française ? Die Frage, die sich angesichts dieser sprachlichen Strukturen - nicht nur in der französischensprachigen Welt - stellt, ist die nach einer Korrektur und Überwindung sexistischer Elemente. Disput zwischen Modernisierern und Traditionalisten Zwei gegensätzliche Positionen werden in der Übung 7 erarbeitet: ein Plädoyer für eine Modernisierung der französischen Sprache sowie eines gegen die Reformbemühungen. Zu erwarten ist - und die Unterrichtserfahrung untermauert diese Annahme -, dass in einer Lerngruppe keinesfalls eine Mehrheit begeistert für eine radikale Erneuerung der Sprache eintreten wird. Der in den Texten angelegte Disput zwischen Modernisierern und Traditionalisten verhilft so, die in einer Lerngruppe vorhandene Spaltung in Reformer und Konservative zu verdeutlichen und sprachlich zu artikulieren. Methodische Anmerkung Methodisch bietet sich an, die Texte zunächst in Still- oder Partnerarbeit erschließen zu lassen, indem entweder Fragen an die Verfassenden oder die Antworten auf mögliche Fragen erarbeitet werden. Da die Texte einen hohen Schwierigkeitsgrad haben, ist hier eine Hilfestellung durch die Lehrkraft notwendig. Die erarbeiteten Fragen und Antworten können in Form von Interviews, die im Plenum durchgeführt werden, angewendet werden. Die sich in den Interviews ergebenden Einsichten sollten dann in Form eines Tafelbildes gesichert werden. Streitgespräch Möglich ist es, im Anschluss an diese Sicherungsphase ein Streitgespräch spielen zu lassen, entweder im Plenum oder in Kleingruppen zu vier bis sechs Schülerinnen und Schülern. Wichtig wäre hier, eine konkrete Zielvorgabe zu benennen. Als hilfreich hat sich erwiesen, die Lerngruppe dazu zu verpflichten, eine Einigung darüber zu erzielen, ob eine neue (Schul)Grammatik des Französischen zu schreiben sei. In einem vorgegebenen Zeitrahmen sollen die Schülerinnen und Schüler über dieses Problem diskutieren und eine Entscheidung treffen und begründen. Die Entscheidungen und Begründungen werden dann im Plenum vorgetragen und miteinander verglichen. Wandzeitung: Comment féminiser la langue française ? In der Übung 8 lernen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Möglichkeiten einer Sprachreform kennen und sollen entscheiden, welche Formen sie bevorzugen würden, wenn eine Reform der französischen Sprache die Gleichbehandlung von Frauen und Männern durchsetzen sollte. Reizvoll wäre es, mit einem interessierten Kurs, eine Reformgrammatik zu verfassen und diese im Rahmen einer Ausstellung als Wandzeitung der Schulöffentlichkeit zu präsentieren. Wortbildung: La féminisation des métiers Mithilfe von modernen Wörterbüchern, Online-Lexika und Fachartikeln werden die Lösungen recherchiert, die vor allem in Belgien und im Quebec gefunden worden sind, um Berufsbezeichnungen zu modernisieren und mit weiblichen Formen zu versehen. Vorbereitung und Durchführung des Abschlussplenums In einer abschließenden Arbeitsphase werden mögliche Ursachen für die diskriminierenden sprachlichen Strukturen erörtert und Handlungsfelder eröffnet, um diesen entgegenzuwirken. Ein abschließendes Plenumsgespräch wird mithilfe des Arbeitsblattes (Aufgabe 10) in Stillarbeit vorbereitet. Klausur Die Materialien 2 und 3 bieten Textgrundlagen, die zur Gestaltung einer längeren abschließenden Hausarbeit oder einer Klausur genutzt werden können.

  • Französisch
  • Sekundarstufe II

„Japan sucht den Superstar“ und andere Jahresendfeiern

Unterrichtseinheit

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, die Regale in den Supermärkten sind schon lange mit Weihnachtsleckereien gefüllt. Warum also bis kurz vor Weihnachten warten und dann – wie jedes Jahr – „Rudolph, the red-nosed reindeer“ singen, die alten Weihnachtspuzzles herauskramen oder auf die Weihnachts-Ideen-Hefte der Schulbuchverlage warten? Hier erstellen Lernende Präsentationen weltweiter Weihnachtsbräuche.Die Welt am Jahresende besteht nicht nur aus Kartoffelsalat mit Würstchen, Weihnachtsgänsen, Christmas Pudding und Dickens? ?A Christmas Carol?. Haben Sie etwa gewusst, dass im japanischen Fernsehen zu Weihnachten nationale Singwettbewerbe ausgetragen werden? Zaubern Sie doch einmal internationales Flair in Ihre Klasse mit einer virtuellen Weihnachtsweltreise, die im besten Falle einen kulinarisch wertvollen Abschluss findet.Dieses Projekt bietet thematisch für jeden Schüler und jede Schülerin etwas Interessantes, und selbst Weihnachtsmuffel finden ein Spezialgebiet, vielleicht Halloween? Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund wird eine gute Möglichkeit eröffnet, Einblicke in ihre kulturellen Traditionen zu geben. Und nicht zuletzt sind soziokulturelle Kenntnisse für die Kommunikation in der Fremdsprache immer nützlich, oft sogar unerlässlich. Die vorweihnachtlichen Unterrichtsstunden verlaufen in intensiver Arbeit. Denn mittels Internet und PowerPoint entstehen sehenswerte, anschauliche Präsentationen, die allen Beteiligten einen nicht geringen Wissenszuwachs bringen. Ablauf der Unterrichtseinheit Das Thema "Jahresendfeiern" lässt sich der Klasse oder dem Kurs gewöhnlich ohne Probleme schmackhaft machen, vor allem, wenn es bis Weihnachten noch etwa drei Wochen sind und der Computer zum Einsatz kommt. Die Teamarbeit lockt ebenfalls. Inhaltliche Ziele Die Schülerinnen und Schüler sollen Sitten und Bräuche zum Jahreswechsel in unterschiedlichen Ländern und Kulturen kennen lernen. Informationen zu deren kulturgeschichtlichem und religiösem Hintergrund sammeln. über Vergleiche mit unseren Weihnachtsbräuchen Gemeinsamkeiten erkennen und Unterschiede herausstellen. Ziele aus dem Bereich der Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das Internet als Informationsquelle zur gezielten Recherche nutzen. ihre über das Internet gesammelten Informationen in Auswahl und Umfang für eine Darstellung auf Folien begrenzen. das Programm PowerPoint für die optimale multimediale Unterstützung ihrer Präsentation einsetzen und dabei auf einen zweckgemäßen Einsatz achten (angemessene leser- und zuhörerfreundliche Wahl von Farben und Effekten, genügend große Schrift). Methodische Ziele Die Schülerinnen und Schüler sollen Lesetechniken wie skimming und scanning trainieren. die angebotenen Texte kritisch betrachten (inhaltliche und sprachliche Qualität). die Informationsflut kanalisieren können. die Präsentationsfolien als Vortragsstütze nutzen. ihre Ergebnisse weitestgehend frei und sprachlich korrekt präsentieren. die Präsentationen inhaltlich und sprachlich bewerten und das Projekt kritisch reflektieren. Thema Jahresendfeiern international. Interkulturalität im Sprachunterricht am Beispiel von Weihnachten und Jahreswechsel Autorin Bettina Kondrjakow Schulform alle Schulformen Zielgruppe ab Klasse 9 Referenzniveau ab Referenzniveau B - Selbstständige Sprachverwendung Zeitbedarf 10 ( + 2 Küchen-)Unterrichtsstunden Medien ein PC mit Internetzugang pro Kleingruppe Ablauf Verlaufsplan: ?Japan sucht den Superstar? Die Vorstellung des Projekts kostet etwa zehn Minuten Unterrichtszeit der vorhergehenden Stunde. Hier sollte auch Klarheit über das Endprodukt und die Teamgröße (zwei oder vier Schülerinnen und Schüler) geschaffen werden. Dreiergruppen arbeiten erfahrungsgemäß meist nicht sehr effizient. Verschaffen Sie sich auch einen Überblick über die Computerkenntnisse, denn PowerPoint sollte allen Schülerinnen und Schülern bekannt sein. Eventuelle Anfängerinnen und Anfänger sollten mit Erfahrenen ein Team bilden. Als komfortable Arbeitsplattform können Sie einen virtuellen Klassenraum bei lo-net einrichten. Dort stehen Ihnen und Ihrer Projektgruppe dann Forum, Chat, Dateiaustausch, Aufgaben (hier ist Platz für die Arbeitsblätter), Mitgliederliste, ein Kalender und eine persönliche E-Mail-Adresse zur Verfügung. Die Plattform bietet einige Vorteile für Sie und die Schülerinnen und Schüler. Sie haben dort die Rechte eines Administrators, können Funktionen (wie den Chat) zuweisen oder sperren. Der virtuelle Klassenraum ist von außen nicht einsehbar und nur über ein Passwort zugänglich. Sie sind in der Lage, den Stand des Projektes anhand der von den Schülerinnen und Schülern abgehakten Aufgaben zu überprüfen. Die individuelle Betreuung über die hier zur Verfügung stehenden Mailadressen ist problemlos. Die Plattform kann über das Internet auch von zu Hause aus genutzt werden, um an den Präsentationen weiter zu arbeiten, denn das Speichern auf beweglichen Datenträgern ist in vielen Schulen nicht möglich oder sogar verboten. Sie sollten Zeit einplanen, um die Plattform zu erklären und mit dem Beamer zu demonstrieren. Sammeln und Kanalisieren von Informationen Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über Bräuche zu Weihnachten und dem Ende des Jahres in verschiedenen Ländern und Kulturen, um ihr Thema zu wählen. Sie machen sich erste Gedanken über eine mögliche Struktur ihrer Präsentation. Konkrete Themenwahl Im nächsten Schritt werden die Teams namentlich festgelegt und die Themenwahl getroffen. Bereiten Sie die Schülerinnen und Schüler darauf vor, dass sich manchmal erst nach der Themenwahl herausstellt, dass es nicht genügend Informationen und Bilder gibt. Dann sollten Sie die Recherche unterstützen oder bei der schnellen Neuwahl eines Themas behilflich sein. Gliederung Schritt drei besteht aus der gemeinsamen Erarbeitung einer Gliederung, die dann ebenfalls als Arbeitsblatt im gemeinsamen Ordner abgelegt wird. Wichtig ist, dass diese Gliederung lediglich als Richtschnur dient, nicht jedoch als Zwang empfunden wird, denn nicht immer lassen sich Angaben zu allen Punkten finden. Hinweise zur effektiven Gestaltung der Präsentationsfolien sollten nicht fehlen. Dazu gehören beispielsweise: Übersichtlichkeit durch kurze Texte Wiederaufgreifen der Gliederungspunkte Zwischenüberschriften Auflockerung durch Bilder Hintergrund Schriftgestaltung Internet-Recherche Die nächsten Stunden dienen der Internet-Recherche und der Speicherung ihrer Ergebnisse in den Team-Ordnern. Für eine eventuelle häusliche Arbeit gibt es neben lo-net (Funktion "Dateiaustausch") auch die Möglichkeit, Dateien per E-Mail zu verschicken. Aufbereiten von Informationen Die oftmals umfangreichen Texte auf den Webseiten werden auf das Wesentliche reduziert und den Inhaltspunkten zugeordnet, Folien werden erstellt. Die individuelle Betreuung erfolgt im Unterrichtsraum oder per E-Mail. Überarbeiten und Präsentationen proben Den Schülerinnen und Schülern werden die Bewertungskriterien für die Präsentation an die Hand gegeben. Dies kann je nach Konzeption der Reihe auch schon früher geschehen. Die Präsentationsfolien werden korrigiert und gestalterisch überarbeitet, und die Schülerinnen und Schüler erhalten die Gelegenheit, ihre Präsentation mittels Folien und Stichpunktzettel (nicht mehr als drei Wörter pro Fakt) zu üben, wobei Sie etwas Einfluss auf die Vortragsgeschwindigkeit, auf Intonation und Aussprache sowie auf Formulierungen und Syntax nehmen können. Solche Überarbeitungshinweise lassen sich sehr gut individuell über die Funktionen von lo-net geben. Präsentationen und Auswertung Endlich ist es soweit! Die erste Gruppe bekommt "mildernde Umstände" für die Bewertung, denn aller Anfang ist bekanntlich schwer. Je nach Leistungsstand der Klasse oder des Kurses können Sie die Länge der Präsentation durch Zeitvorgaben steuern, beispielsweise fünf Minuten. Das muss den Schülerinnen und Schülern allerdings von der ersten Projektstunde an klar sein. Die einzelnen Bewertungskriterien für die Qualität der Präsentation können Sie mit Punktzahlen versehen, dann wird das Ergebnis transparenter und für die Schülerinnen und Schüler leichter nachvollziehbar. Fehler können Sie durch die Lerngruppe notieren lassen. Geschüttelt und gerührt Sie werden von manchen Präsentationen geradezu gerührt sein, sich aber in den abschließenden beiden Stunden gewiss nicht schütteln, sondern sich kulinarischen Hochgenüssen hingeben und so manch interessantes Gericht entdecken, von dem Sie vorher höchstens den Namen kannten. Denn es ist schon erstaunlich, was Lernende im Internet in kulinarischer Hinsicht so alles finden. Doch bedenken Sie dabei, auf welches Abenteuer Sie sich beim Nachkochen weltweiter Spezialitäten einlassen. In großen Klassen und auch, wenn das Chaos in der Küche Sie in eine Krise stürzen könnte, empfiehlt es sich, die Speisen zu Hause zubereiten zu lassen. ?Japan sucht den Superstar? und andere Jahresendfeiern Englisch - Jahresendfeiern in der ganzen Welt

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

The Gates, Central Park, New York

Unterrichtseinheit

Der Künstler Christo und seine Frau Jeanne-Claude haben in New York ein neues Kunstwerk geschaffen: The Gates. 7.500 Tore, mit Tüchern geschmückt, ziehen sich 16 Tage lang durch 37 Kilometer Central Park. Dieser Unterrichtsvorschlag entführt Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler für eine Doppelstunde dorthin.Wenn Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern schnell mal nach New York reisen und die Tore anschauen möchten, ist das Internet genau der richtige Reiseveranstalter. Es zeigt sogar Hintergründe zum Kunstwerk auf. Und kommen Sie dann von diesem Kurztrip zurück, haben die Lernenden eine Mini-Präsentation im Gepäck. Textrezeption Auf der Basis des Textes und der Internetressourcen können Ihre Schülerinnen und Schüler sich das Kunstwerk und seine Idee selbst erarbeiten. Es bietet sich an, dass der Text zunächst gemeinsam gelesen wird. Dabei stellen sich sicher schon einige Leitfragen für die weitere Arbeit heraus. Webrecherche und Mini-Referate Dann können die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen zu zentralen Fragestellungen auf den angegebenen Websites recherchieren. Mögliche Themen für die Mini-Referate Why does New York's Mayor Bloomberg support the project? Find out and present the major facts concerning "The Gates". Summarize relevant background information about Christo and Jeanne-Claude. What do we learn about the importance of Central Park for New York City? Präsentation in der nächsten Stunde Als Hausaufgabe können die recherchierten Fakten als kleine Präsentationen aufbereitet werden - je nach Kenntnisstand und technischer Ausstattung als projizierbare Word-Seite oder mithilfe von PowerPoint. Die Präsentationen (pro Kleingruppe nicht mehr als fünf Minuten) können in der nächsten Stunde erfolgen. Wenn möglich, projizieren die Schülerinnen und Schüler ihre fixierten Ergebnisse an die Wand und illustrieren so ihre mündliche Präsentation.Die Schülerinnen und Schüler sollen das fremdsprachige Internet als Medium zur Beschaffung von Informationen erkennen und nutzen. arbeitsökonomische Suchstrategien kennen lernen und nutzen. Informationen sachgerecht verarbeiten und aufarbeiten. die Informationen in einem Kurzreferat in der Zielsprache präsentieren. Thema The Gates, Central Park, New York - ein Kunstwerk von vielen Seiten betrachten Autor Axel Braun Fach Englisch Zielgruppe spätere Sek. I oder II Referenzniveau ab Referenzniveau B - Selbstständige Sprachverwendung Technische Voraussetzungen ein Computer mit Internetzugang für zwei Personen; Beamer

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Prince Harry learns more about British Politics

Unterrichtseinheit

Schülerinnen und Schüler schlüpfen in die Rolle der Politikberater des britischen Prinzen Harry. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, recherchieren sie im englischsprachigen Netz Informationen zu Parteien und Institutionen. Abschließend sollen sie ihm einen Tipp geben, welche Partei er bei seiner ersten Stimmabgabe wählen sollte ...Mit einem Online-Arbeitsblatt können sich Ihre Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die politischen Parteien und Institutionen in Großbritannien verschaffen. Sie erhalten eine Arbeitsdatei, in der sie Links zu englischsprachigen Internetressourcen und die dazugehörigen Arbeitsaufträge finden. Diese Datei kann von Ihnen als Lehrkraft modifiziert und auf Ihre Zielgruppe angepasst oder aber auch ausgedruckt als Arbeitsmaterial verwendet werden. Recherche im Team Die Schülerinnen und Schülern erhalten eine Textverarbeitungsdatei per Diskette, über eine virtuelle Lernumgebung oder über das schulinterne Netzwerk. In Partnerarbeit oder in Dreierteams suchen die Schülerinnen und Schüler - begleitet durch diese Arbeitsdatei - britische Websites auf und finden dort die Informationen, die sie zur Lösung des anfangs aufgeworfenen Problems brauchen. Präsentation Wenn Sie möchten, können Ihre Schülerinnen und Schüler zur Ergebnissicherung zu Teilen der Recherchereihe beziehungsweise am Ende der Reihe entweder eine PowerPoint-Präsentation oder eine Word-Datei erstellen. Abschließend sollten Sie um ein Feedback zu dieser Arbeitsmethode bitten. Zusatzaufgabe In einem zweiten Download finden Sie einen Lückentext inklusive seiner Lösung. Wenn Sie mögen, können Sie diesen Text als Hausaufgabe oder als Zusatzarbeit für schneller arbeitende Lernende nutzen.Die Schülerinnen und Schüler sollen britische Websites besuchen und durch diese autonom navigieren. Informationen aus englischsprachigen Websites generieren. im Team zu einem Thema arbeiten und zentrale Informationen sichern. eine Ergebnispräsentation in Form einer PowerPoint-Folie oder einer Word-Datei erstellen (und durchführen). das britische Wahlsystem und die Parteienlandschaft kennen lernen.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II