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Das menschliche Auge – Bau und Funktion sowie Fehlerquellen und Korrekturhilfen

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler den Vorgang des Sehens. Dabei erfahren sie, wie das Licht durch das Auge einfällt und durch die darin enthaltene Linse gebrochen und auf die Netzhaut projiziert wird. Dabei lassen sich komplizierte Vorgänge im Auge auf relativ einfach zu verstehende optische Abläufe reduzieren.Das für die meisten Menschen völlig selbstverständliche Sehen von fernen und nahen Gegenständen sowie die Anpassung an starke Lichtschwankungen von Helligkeit zu Dämmerung und Dunkelheit ist aufgebaut auf einem komplizierten Ineinandergreifen verschiedener Bestandteile des menschlichen Auges wie Hornhaut, Iris, Linse, Netzhaut und Sehnerv. Bei einem gesunden Auge nehmen wir davon mehr oder weniger nichts wahr. Erst bei Auftreten von – allerdings häufigen – Beschwerden wie etwa Kurz- und Weitsichtigkeit und der daraus resultierenden Korrektur durch Brillen oder Kontaktlinsen wird man sich dessen bewusst und beginnt zu verstehen, zu welchen funktionierenden Mechanismen das gesunde menschliche Auge fähig ist. Die Lernenden erarbeiten sich mithilfe eines Grundlagentextes und eines Arbeitsblatts mit Übungsaufgaben die Vorgänge, die beim Sehen ablaufen. Außerdem haben sie im Sinne des handlungs- und produktionsorientierten Unterrichts die Möglichkeit, ihre Lösungen selbstständig zu kontrollieren. Das menschliche Auge – Bau und Funktion sowie Fehlerquellen und Korrekturhilfen Das Auge als Organ für das Sehen nimmt aufgrund seiner Komplexität und Anpassungsfähigkeit eine ganz besondere Stellung im menschlichen Organismus ein. Zudem kann bei vergleichsweise leichten Fehlstellungen wie Kurz- oder Weitsichtigkeit durch entsprechende Hilfsmittel wie Brillen oder Kontaktlinsen das normale Sehen weiter sehr gut ermöglicht werden. Vorkenntnisse Vorkenntnisse von Lernenden sind natürlich vorhanden, weil schlechteres Sehen auch bei Kindern keine Seltenheit ist. Das Tragen von Sehhilfen ist in allen Alterskategorien normal und damit für alle stets sichtbar. Didaktische Analyse Bei der Besprechung von Bau- und Funktionsweise des menschlichen Auges sollte neben den rein optischen Vorgängen beim gesunden und voll funktionierenden Auge auch darauf hingewiesen werden, dass es neben den einfach zu korrigierenden Sehfehlern auch zu schwerwiegenden Erkrankungen – vor allem bei zunehmendem Alter – kommen kann. Methodische Analyse Bei der optischen Beschreibung und Erklärung des Sehvorganges beim menschlichen Auge darf nicht übersehen werden, dass es sich bei der vergleichsweise einfachen Herleitung der Bildentstehung zwar um einen real auch im Auge ablaufenden Vorgang handelt, der allerdings hinsichtlich der im Detail ablaufenden Prozesse bei der Scharfstellung im Nah- und Fernbereich sowie bei der Anpassung an unterschiedliche Helligkeit äußerst kompliziert ist. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen um die Abläufe beim Sehen von der Linse zur Netzhaut und weiter zum Gehirn. kennen die verschiedenen Möglichkeiten für Fehlstellungen und den Korrekturmöglichkeiten. können die Komplexität des menschlichen Sehens und der daran beteiligten Bestandteile des Auges beschreiben und erklären. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinandersetzen und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern, Freundinnen und Freunden sowie anderen wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I

Politische Systeme im Vergleich – Diktatur und Demokratie

Kopiervorlage

Mit diesem Arbeitsblatt lernen die Schülerinnen und Schüler durch eigene Recherche die Unterschiede zwischen Diktatur und Demokratie kennen. In der Auseinandersetzung mit der Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) ist es wichtig, zu fragen, wie die DDR-Geschichte angemessen für den schulischen Unterricht aufgearbeitet werden kann. Eine zentrale Fragestellung bildet hier der Vergleich des Lebens in einer Diktatur mit dem Leben in einer Demokratie. Durch eigenständige Recherche lernen die Schülerinnen und Schüler die wichtigsten Unterschiede zwischen Demokratie und Diktatur kennen. Zusätzlich zu dem Arbeitsblatt für Schüler gibt es eine Handreichung mit Arbeitsanregungen sowie Vorschläge zum Erstellen eines Tafelbildes. Das Material kann im Zusammenhang mit dem Buch von Dr. Iris Bork-Goldfield "Wir wollten was tun. Werderaner Jugendliche leisten Widerstand 1949-1953 und was danach geschah" sowie Film oder separat verwendet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären, was eine Demokratie und was eine Diktatur ist. nennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Bundesrepublik und der DDR. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren eigenständig nach Merkmalen von Diktatur und Demokratie im Internet und in Fachliteratur. vergleichen anhand bestimmter Merkmale Demokratie und Diktatur. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren mit ihren Mitschülern darüber, ob sie die DDR für eine Diktatur halten oder nicht. begründen ihre Position mit sachgerechten und schlüssigen Argumenten.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Politischer Widerstand, Opposition und Zivilcourage

Kopiervorlage

Anhand des Arbeitsmaterials definieren die Schülerinnen und Schüler die Begriffe "Politischer Widerstand", "Opposition" und "Zivilcourage". Anhand des Arbeitsmaterials lernen die die Schülerinnen und Schüler die Begriffe "Politischer Widerstand", "Opposition" und "Zivilcourage" kennen. Dafür setzen sie diese in einen Lückentext ein. Eine Auseinandersetzung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie der Schnittmengen in den Begriffen "Opposition" und "Widerstand" schließt sich daran an. Es bietet sich an, das Material gemeinsam mit dem Buch von Dr. Iris Bork-Goldfield "Wir wollten was tun. Werderaner Jugendliche leisten Widerstand 1949-1953 und was danach geschah" zu nutzen. Ergänzend kann der auf YouTube einzusehende Film "Wir wollten was tun" eingesetzt werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Begriffe "politischer Widerstand", "Opposition" und "Zivilcourage". wenden grundlegende historische Fachbegriffe sachgerecht an. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen eine selbstständige kritische Wertung einer Textquelle vor. verwenden geeignete sprachliche Mittel zur Darstellung historischer Sachverhalte. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler begründen eigene Deutungen und Wertungen historischer Sachverhalte argumentativ. wenden die Begriffe "politischer Widerstand", "Opposition" und "Zivilcourage" als Kategorien zur Deutung und Wertung historischer Prozesse an.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Opposition und Widerstand heute

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt lässt die Schülerinnen und Schüler überlegen, welche Möglichkeiten Ihnen heutzutage offenstehen Protest und Kritik zu äußern. Widerstand und Opposition in der DDR waren für jeden involvierten ein großes persönliches Risiko. Wer Kritik an den Zuständen im Land äußerte konnte schnell ins Visier der Staatssicherheit geraten. Die Möglichkeiten freier Meinungsäußerung waren stark begrenzt. Das Arbeitsblatt lässt die Schülerinnen und Schüler überlegen, wofür oder wogegen sie heutzutage protestieren würden und welche Widerstandmöglichkeiten Ihnen dabei in einem liberalen demokratischen Staat zur Verfügung stehen. Den Hintergrund bilden ein Einführungstext und ein Onlinetext über das Schicksal der Geschwister Scholl in der NS-Zeit und Werner Bork in der DDR. Das Material kann im Zusammenhang mit dem Buch von Dr. Iris Bork-Goldfield "Wir wollten was tun. Werderaner Jugendliche leisten Widerstand 1949-1953 und was danach geschah" sowie mit dem Film oder separat verwendet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler zeigen auf, welche Protestmöglichkeiten ihnen in der heutigen Bundesrepublik zur Verfügung stehen. nennen zeitgenössische Protestbewegungen und -anlässe. beschreiben aktuelle Aktionen der freien Meinungsäußerung aus ihrer Stadt, Dorf oder Schule. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich durch eine Internetrecherche Informationen zur Wanderausstellung "Gegen Diktatur". recherchieren eigenständig im Internet nach aktuellen Protestbewegungen und Widerstandformen. stellen erarbeitete Informationen in einer Tabelle dar. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und vergleichen die Handlungsspielräume von Menschen in der DDR und heute. beurteilen gegenwärtige Widerstandsformen und -aktionen.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Flugblätter als Widerstandsform in der DDR am Beispiel von Werner Bork

Kopiervorlage

Anhand von Film- und Textquellen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler den Aufbau von Flugblättern und setzen sich mit den Motiven der Flugblattschreiber und den Konsequenzen, die sie fürchten mussten, auseinander. Widerstand in der DDR war gefährlich. Wer in der DDR öffentlich seinen Unmut durch Aktionen kundtat, musste damit rechnen bestraft zu werden. Trotzdem gab es immer wieder Menschen, die durch verschiedene Aktions- und Protestformen ihre Kritik verbreiten wollten. Einer davon war Werner Bork, der 1949 mit seinem Freund Herbert Herrmann begann Flugblätter gegen das SED-System zu schreiben und zu verteilen. Für die Bearbeitung des Materials ist das Buch von Dr. Iris Bork-Goldfield "Wir wollten was tun. Werderaner Jugendliche leisten Widerstand 1949-1953 und was danach geschah" notwendig. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären die inhaltlichen Absichten der Flugblätter. nennen Widerstandsformen von Menschen aus der DDR. beschreiben wichtige sprachliche Mittel zur Gestaltung von Flugblättern. zeigen auf, welche Probleme für Jugendliche in der frühen DDR wichtig waren. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verwenden das Flugblatt als historische Informationsquelle und erschließen daraus sowohl die Absichten der Schreiber als auch die Probleme, die Menschen in der frühen DDR beschäftigten. analysieren die Flugblätter von Werner Bork sprachlich und inhaltlich. verfassen ein eigenes Flugblatt. erschließen Werner Borks Motivation zum Widerstand aus Film- und Textquellen. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Werner Brocks Handeln im historischen Kontext. bilden sich ein Urteil über die Umstände in der frühen DDR und überlegen, ob sie selbst bereit gewesen wären, Widerstand zu leisten unter Berücksichtigung der drohenden Konsequenzen.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Aufruf!

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsblatt eignet sich als Projektarbeit zum Abschluss des Themas "Widerstandsformen in autoritären Regimen". Die Schülerinnen und Schüler werden dazu angeregt, gegenwärtige Probleme an ihrer Schule oder Stadt zu erschließen und exemplarisch einen eigenen Aufruf zu verfassen. Widerstand und Opposition ist und war in autoritären Staaten wie der DDR gefährlich. Trotzdem gab es mutige Menschen, die dazu aufriefen sich zu widersetzen und die Verhältnisse zu verändern. Der Aufruf ist dabei ein gängiges Mittel, um seine Meinung in die Öffentlichkeit zu bringen und Mitstreiter zu finden. Das Arbeitsblatt leitet die Schülerinnen und Schüler dazu an sich Gedanken über Probleme in ihrem Umfeld zu machen und selbst einen Aufruf zu verfassen. Sie wählen dabei Thema und Medium (Soziale Medien, Blog, Plakat, Film usw.) selbstständig aus. Durch die Anwendung auf ein real existierendes Problem, erhalten die Lernenden eine anschauliche Perspektive auf Protestmöglichkeiten. Das Material sollte im Zusammenhang mit dem Buch von Dr. Iris Bork-Goldfield "Wir wollten was tun. Werderaner Jugendliche leisten Widerstand 1949-1953 und was danach geschah" sowie dem Film oder separat verwendet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler skizzieren das Problem, auf das sich ihr Aufruf beziehen soll. nennen die verschiedenen Medien, mit denen sie einen Aufruf verbreiten können. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler identifizieren ein für sie relevantes Problem in ihrem Umfeld. verfassen eigenständig einen Aufruf zu einem zuvor identifizierten Problem in ihrem Umfeld. nutzen digitale Medien zur Verbreitung ihres Aufrufs. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler erläutern und begründen ihre eigene Position zu einem Problem. begründen die Wahl des Themas ihres Aufrufs und die Wahl des Mediums.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Die "Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit". Beginn des aktiven Widerstands (1950)

Kopiervorlage

Mit Hilfe des Arbeitsmaterials erarbeiten die Schülerinnen und Schüler anhand der Biographie Werners und eigener Internetrecherche, wie die "Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit" (KgU) organisiert war, was ihr Ziel war und wie sie arbeitete. Nach eigenen Flugblattaktionen in der DDR reißt Werner Bork in den Westen, um mit der "Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit" (KgU) zusammenzuarbeiten. Die KgU ist eine im amerikanischen Sektor Berlins gegründeter Suchdienst, der in der Sowjet-Zone verhaftete Menschen registriert und sowohl Namen von Spitzeln als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) erfasst und bekannt macht. Durch das Arbeitsmaterial analysieren die Lernenden die Vorgehensweisen des aktiven Widerstandes. Als Grundlage dienen ihnen hierfür Text-, Bild- und Filmquellen. Sie werden dazu angeregt sich in die Widerstandskämpfer hineinzuversetzen und informieren sich über die KgU. Das Material sollte im Zusammenhang mit dem Buch von Dr. Iris Bork-Goldfield "Wir wollten was tun. Werderaner Jugendliche leisten Widerstand 1949-1953 und was danach geschah" sowie dem Film verwendet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen die Ziele und Motive der Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit (KgU). nennen die Risiken für Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen ein Zeitzeugeninterview als historische Informationsquelle. erschließen gezielt Informationen aus einem Filmclip und einem Buch. recherchieren im Internet nach Informationen über die KgU. stellen historische Gegebenheiten in selbst geschriebenen Texten dar. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler versetzen sich in die Perspektive von Schülerinnen und Schülern in der DDR und schreiben einen Dialog, der ihre eigene Position in den Kontext der zuvor erarbeiteten Verhältnisse in der DDR stellt.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Asterix multilingual

Unterrichtseinheit
14,99 €

Wer kennt sie nicht, die berühmten Gallier, die den Römern das Fürchten beibringen? Seit Jahrzehnten begeistern Comics und Filme um Asterix und Obelix die ganze Welt. Auch die Nutzung diverser internationaler Websites mit aktuellen News können ein Highlight für einen fächerübergreifenden abwechslungsreichen Unterricht in Latein in Kooperation mit den modernen Fremdsprachen sein. Die Einheit richtet sich an die Sekundarstufe I/II und kann ergänzend zur Caesar-Lektüre in Klasse 10/11 eingesetzt werden. Waren die Asterix-Originale noch in französischer Sprache verfasst, so führte der Siegeszug der von René Goscinny und Albert Uderzo erfundenen Abenteuer zur Übertragung der Comics in heute mehr als 120 Sprachen und Dialekte. Neben den modernen Fremdsprachen kam dabei auch das Lateinische für einige Asterix-Bände zum Einsatz. Aufgrund der vielsprachigen Verfügbarkeit der Comics, aber auch wegen des enthaltenen realienkundlichen Fundus rund um Römer und Gallier sowie diverser anachronistischer Anspielungen bietet sich eine sinnvolle Integration multilingualer Asterix-Versionen in den modernen Lateinunterricht geradezu an. Als römisch-gallische Kriege werden eine Reihe kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen dem Römischen Reich und einigen keltischen Stämmen um 400 v. Chr. bezeichnet, die die Römer auch Gallier nannten. Die Gallier drangen von Norden nach Italien ein und versuchten mehrfach, die Stadt Rom zu erobern. Nach einigen Jahrhunderten Konflikten blieben die Römer siegreich und eroberten zunächst ehemalig keltische Gebiete in Oberitalien und schließlich Gallien im heutigen Frankreich, Belgien , Luxemburg und Teilen der westlichen Schweiz . Die sicher berühmtesten Kelten existieren heutzutage lediglich auf Papier oder virtuell in Film und Internet: Asterix und Obelix und alle anderen Bewohner eines tapferen kleinen Dorfes gehören dazu. Sie sind die Protagonisten in den von Albert Uderzo und René Goscinny , ab Band 35 dann von Jean Yves Ferri und Didier Conrad, ab Band 40 zusammen mit Fabrice Fabcaro als Texter ( Die weiße Iris ) kreierten französischen Asterix-Comics, die sich in der ganzen Welt mehr als 400 Millionen Mal verkauften. Nichtsdestotrotz betreiben renommierte Altertumsforscher immer wieder Quellenforschung, weil die Comicserie auf überraschende Art und Weise auf historisch belegbaren Fakten wurzelt . Die charakteristische Konstellation der Asterix-Bände ist fiktiv und historisch keinesfalls allumfassend belegt. Schließlich sind die Comichelden der Idee ihrer beiden Schöpfer entsprungen, dass nicht das komplette Gallien von Julius Cäsar okkupiert worden war. Das geniale Künstlerpaar schuf vielmehr im 1961er Startheft "Asterix der Gallier" ein keltisches Dörfchen auf dem heutigen Gebiet der Bretagne (Aremorica) , das sich im ständigen erbitterten Widerstand zum feindlichen Rom befand. Ihrer künstlerischen Freiheit verdanken wir, dass die Historie der Kelten hier mit Spaß genau andersherum erzählt wird, als sie in den "Commentarii de bello Gallico" des Gaius Julius Caesar nachzulesen ist. Eine multimediale, interdisziplinäre Unterrichtseinheit beziehungsweise ein derartiges Projekt rund um Asterix & Co eröffnen diverse Akzentsetzungen, die dem multilingualen historischen geographischen oder sportlichen Aspekt (Asterix Olympius verfilmen ) Rechnung tragen. Sprachliche Synergien gepaart mit Geschichts- und Geographiewissen auf der Basis medialer Kompetenz können so im Sinne einer innovativen Fachdidaktik im Fach Latein eine sehr belebende Bereicherung in der Spracherlernung sowie bei der Caesar-Übergangslektüre darstellen. Die Gewinn bringende Verknüpfung klassischer und moderner Sprachen gelingt aufgrund der hervorragenden Quellenlage und des ungebrochenen Schülerinnen- und Schülerinteresses an den Asterix-Abenteuern in hervorragender Weise. Zudem können bei der Integration der Asterix-Medien in den Lateinunterricht historische Kenntnisse rund um die Römer, Gallier, Griechen etc. auch auf unkonventionelle Weise überprüft, erweitert und gefestigt werden. Die einzelnen je nach Lernniveau individuell modifizierbaren Unterrichtsbausteine sind in beliebiger Reihenfolge konkretisierbar. Multilinguale Textvergleiche Die Standardeinleitungen der Asterix-Comics bzw. die Kurzcharakteristiken der Protagonisten zu Beginn jedes Comic-Bandes sind idealer Ausgangspunkt zur Erstellung multilingualer Arbeitsblätter. Die Internet-Recherche, die Nutzung diverser online-Wörterbücher und die Kreation optisch ansprechender Steckbriefe ermöglichen hierbei auch eine multilinguale didaktische Variante. Ausgehend von der lateinischen Fassung erarbeiten Lernende der Sekundarstufe I je nach eigenen Sprachkenntnissen eine französische, englische, spanische etc. Fassung (vergleiche den Erfahrungsbericht Asterix Olympius verfilmen mit Arbeitsmaterial auf Lehrer-Online). Asterix Internet-Rallye Die oft amüsanten Namen der Gestalten der Asterix-Comics und -Filme , die international in mannigfacher Variation zu beobachten sind, regen zur einer vor allem für jüngere Lernende spannenden Internet-Rallye an. Mit detektivischem Spürsinn gilt es, z. B. die lateinischen, spanischen, rätoromanischen, ja Esperanto-Entsprechungen zu den bekannten Benennungen der deutschen Fassung aufzuspüren. Als fakultative Arbeitsanweisung bietet sich zudem bei Wörtern lateinischer Herkunft die Frage nach der Etymologie und damit der Bedeutung der Namen an (zum Beispiel Cantorix – cantare = singen). Das häufige Suffix – ix (gallisch "rix"= König) sollte dabei als typisch gallische Wortendung, die auch bei der Caesar-Lektüre begegnet (z. B. Vercingetor ix , Orgetor ix ) thematisiert werden. (A 3: Asterix und Co international) Mit Asterix auf virtuelle Reise gehen Kaum ein anderer Comic-Held hat dank des Einfallsreichtums seiner Erfinder so viele Reisen unternommen wie Asterix. Abgesehen von seinem Heimatland Gallien hat er u. a. auch Spanien, die Schweiz, Britannien, Griechenland, den Orient und sogar Amerika aufgesucht. Virtuell können diese Abenteuer durch Arbeitsblätter (zum Beispiel Römerspuren in Britannien Latein/Englisch , oder Tour de France/ Iter Gallicum Latein-Französisch ) lebendig werden. Multilingua-Sprichwort-Mix Die in den Asterix-Comics häufig vorkommenden Sprichwörter werden multilingualen Entsprechungen in einem Arbeitsblatt zugeordnet. Dadurch wird die Sprachkompetenz im Lateinischen, aber auch zu romanischen und der englischen Sprache sowie Esperanto erweitert. Asterix-Quiz Deutsch, Latein oder multilingual Ein Asterix-Quiz kann zudem eine interessante Bereicherung des Lateinunterrichts sein. In der deutschen, englischen, französischen oder auch lateinischen Version eröffnet sich so eine weitere didaktische Facette der Behandlung der Thematik unter multilingualem Aspekt. Sie stößt bei Lernenden auf großes Interesse, fördert den Lerneifer und erweitert spielerisch das Wissen rund um Asterix & Co. Asterix-Homepage (pagina domestica Asterigis) Die Erstellung einer Homepage zur Asterix-Thematik ist eine zeitintensive lohnende Unterrichtsalternative, die am Ende einer entsprechenden Unterrichtseinheit der Ergebnissicherung dienen beziehungsweise als Projekt fächer- und klassenübergreifend durchgeführt werden kann. In arbeitsteiliger Gruppenarbeit können unter anderem folgende inhaltliche Schwerpunkte realisiert werden: Vorstellung der Asterix-Erfinder Goscinny und Uderzo (beziehungsweise deren Nachfolger) sowie der wichtigsten Comic-Gestalten in Deutsch/Latein Multilingualer Textvergleich ausgewählter Passagen eines Bandes Präsentieren von internationalen Asterix-Rezepten zum Nachmachen Bildergalerie mit selbstkreierten Zeichnungen Kurzes lateinisches oder multilinguales Asterix-Hörspiel beziehungsweise Asterix-Video Erstellen eines Asterix-Newsletters (epistula Asterigis) Konzeption eines Gästebuches (liber amicorum). Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass die Abenteuer von Asterix & Co weltweit in über 120 Sprachen und Dialekte übertragen wurden. sollen die international divergierende Nomenklatur den Comic-Helden zuordnen und erklären können. ihre geographischen und historischen Kenntnisse rund um Römer und Gallier spielerisch festigen und erweitern. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen den historischen Hintergrund der Asterix-Comics durch Internetrecherche kennenlernen. die Standard-Comic-Einleitung und die internationalen Bezeichnungen (eventuell auch die Charakterisierungen, siehe Asterix Olympius verfilmen ) der Hauptfiguren multilingual dank ihrer Lateinkenntnisse und Internet-Wörterbüchern vergleichen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler in einem Projekt eine eigene multilinguale Asterix-Homepage in Paar- beziehungsweise Gruppenarbeit erstellen. eventuell auf der Basis eines Asterix-Bandes ein lateinisches, bi- oder multilinguales Hörspiel- oder Filmskript verfassen und praktisch umsetzen.

  • Latein / Französisch / Englisch / Spanisch / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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