Bleiben Sie neugierig: Entdecken Sie unsere Fachartikel zu praxisnahen Themen und lernen Sie neue Methoden und Werkzeuge kennen, um die täglichen Herausforderungen im Schulalltag zu meistern. 

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Lernen lernen - mit Medien und Methoden

Fachartikel

Dieser Fachartikel beleuchtet das Lernen mit Medien und Methoden. Dabei schwenkt der Blick zu methodischen Finessen, die das Lernen unterstützen, und streift die Geschichte und die Mode der Unterrichtsmedienlandschaft. Eigentlich sollte es unnötig sein, sich Gedanken darüber zu machen, wie es geht, das Lernen zu lernen. Ein Kind erobert sich die Welt mit der ihm angeborenen Neugier - Konrad Lorenz nannte das "Explorationsbedürfnis" - und lernt so, sich zurecht zu finden und sich Erfahrungen zu Nutze zu machen. Jede neue Erfahrung spornt zu weiteren Lernaktivitäten an, durch die das Kind einen Erfahrungsschatz sammelt, der ihm das Leben in der Umwelt ermöglicht. Eltern und Bezugspersonen aus Familie und Nachbarschaft helfen, die gemachten Erfahrungen zu deuten und aufkommende Fragen zu beantworten. Das Kind kann so sein Wissen und Können altersentsprechend auf- und ausbauen und in die Erwachsenenwelt hineinwachsen.

  • Pädagogik / Fächerübergreifend

Mein Name - Dein Name

Fall des Monats

Das Alexander-von-Humboldt Gymnasium in Bonn möchte sich auf einer eigenen Website präsentieren. Die passende Domain humboldt-gymnasium-bonn.de wurde von dem Schüler Alexander für seine private Homepage registriert. Darf er das? Das Alexander-von-Humboldt Gymnasium in Bonn möchte sich im Rahmen verstärkter Öffentlichkeitsarbeit mit einer eigenen Schulhomepage im Internet präsentieren. Nach einer kurzen Diskussion im Kollegium einigen sich die Lehrerinnen und Lehrer in einem demokratischen Abstimmungsverfahren auf den Domainnamen humboldt-gymnasium-bonn.de. Schuldirektor Klein schlägt vor, sich bei der zentralen Registrierungsstelle für Domains DENIC e. G. zu erkundigen, ob diese Domain schon vergeben ist. Von der DENIC e. G erfährt er, dass die Domain humboldt-gymnasium-bonn.de bereits registriert wurde. Der Schüler Alexander betreibt unter www.humbold-gymnasium-bonn.de eine eigene Homepage. Herr Klein fordert Alexander auf, den Domain-Namen humboldt-gymnasium-bonn.de nicht mehr zu verwenden. Der Schüler ist hingegen der Meinung, dass ihm das Recht an der Domain zusteht, da er den Namen zuerst bei der DENIC e. G. beantragt und registriert hat. Schuldirektor Klein möchte nun wissen, ob der Schule das Recht an dem Namen zusteht und ob sie möglicherweise die Übertragung der Domain verlangen kann?

  • Fächerübergreifend

Audio-Projekte in der Schule

Fachartikel

Mit einer Klasse ein Hörspiel zu realisieren, eine Reportage zu machen oder eine Klangcollage zu basteln, kann allen Beteiligten viel Spaß bringen. In diesem Beitrag finden Sie Informationen rund um das Thema „Audio-Projekte“. Haben Sie schon einmal mit Ihren Schülerinnen und Schülern ausprobiert, was sie hören, wenn sie ganz aufmerksam lauschen? Eine solche Übung kann der Auftakt zu einer Unterrichtseinheit mit Schwerpunkt auf der Audio-Arbeit sein. Dieser Artikel stellt verschiedene Möglichkeiten vor, wie Sie mit Ihren Klassen und Kursen Hör-Sequenzen planen, umsetzen und publizieren können - und dabei viel Spaß haben.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Informationstechnik / Pädagogik / Fächerübergreifend

Stellarium – ein virtuelles Planetarium für die Schule

Fachartikel

Mit Stellarium können Himmelsbeobachtungen sehr schön vorbereitet werden. Das Programm ermöglicht eine sehr realistische Darstellung der Himmelskugel mit über 600.000 Sternen. Beobachtungsort und -zeit können nach Wunsch festgelegt werden. Die grafischen Darstellungen der kostenfreien Software sind hochwertig. Als besondere Merkmale hervorzuheben sind realistische Sonnenauf- und -untergänge sowie Grafiken von Planeten, Gasnebeln oder Galaxien. Die recht realistischen Darstellungen bereiten Schülerinnen und Schüler auf das vor, was tatsächlich am Himmel zu sehen ist. So werden angemessene Erwartungen geweckt und Enttäuschungen vermieden. Beim "Spielen" mit dem Programm entdeckt man immer wieder neue potenzielle Einsatzmöglichkeiten. Ob es die Nutzung der figürlichen Darstellung von Sternbildern in der Grundschule ist oder die Veranschaulichung unterschiedlicher Tagesabläufe auf der Nord- und Südhalbkugel der Erde - Verblüffung über die Vielfalt des Programms ist vorprogrammiert!

  • Physik / Astronomie / Geographie / Jahreszeiten

Zeichenstunden am Teleskop

Fachartikel

Dieser Fachartikel liefert Tipps und Beispiele zum Thema "Zeichenstunden am Teleskop". "Altmodische" Zeichnungen sind mehr als nur eine preiswerte Alternative zur Astrofotografie: Objekte werden besonders intensiv beobachtet und die naturwissenschaftlichen Grundtechniken des genauen Beobachtens und Protokollierens geübt. Beim Beobachten astronomischer Objekte entsteht schnell der Wunsch, das Gesehene zu dokumentieren. Dies dient nicht nur dem Aufbau eines eigenen "Beobachtungsschatzes", sondern ist auch die Grundlage für die Beobachtung und Auswertung dynamischer Vorgänge am Nachthimmel (zum Beispiel Jupiteratmosphäre und -monde, Sichtbarkeit der Saturnringe, Entwicklung von Kometen). Das Zeichnen ist in diesem Zusammenhang eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung zur aufwändigen und nicht ganz trivialen Digitale Astrofotografie mit einfachen Mitteln , für die nicht an allen Schulen die technischen Grundlagen vorhanden sind. Zeichnungen können eingescannt und auf der Homepage der Astro-AG veröffentlicht werden. Die Digitalisierung der Bilder bietet auch die Möglichkeit, Zeichnungen auf weißem Papier mithilfe von Bildbearbeitungsprogrammen in "Negative" umzuwandeln. Dies ist zum Beispiel bei der Darstellung von Nebeln oder Sternhaufen sinnvoll.

  • Physik / Astronomie

So kommen WebQuests in den Unterricht

Fachartikel

Dieser Artikel gibt Anregungen und Anleitungen zur Erstellung eigener WebQuests für den Unterricht. Neben Informationen zu methodisch-didaktischen Aspekten und einem Medienkompetenztraining im Rahmen der Blended-Learning-Veranstaltung unterstützt ein Template die WebQuests-Erstellung. WebQuests sind ein geeignetes Mittel, um Lernende selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten zu lassen. Die Zahl verfügbarer WebQuests ist aber - insbesondere in den Naturwissenschaften - recht überschaubar. Die Methode wird hier noch wenig eingesetzt. Woran liegt das? Man findet selten WebQuests, die genau in den eigenen Unterricht passen. Will man sie trotzdem einsetzen, muss man die Fundstücke den eigenen Bedürfnissen anpassen oder gar eigene WebQuests gestalten. Und dies fordert die Medienkompetenz der Lehrerinnen und Lehrer heraus. Medienkompetenz meint dabei nicht nur das didaktische Verständnis, sondern schließt auch technische Fertigkeiten ein. Und daran können Einsatz und Verbreitung dieser Methode im Alltag scheitern. Medienkompetenz als Mangelfaktor Technische Grundlagenkenntnisse sind nötig, um die WebQuest-Seiten zu gestalten. Dazu muss man sich zumindest ansatzweise mit HTML auskennen. Zum Veröffentlichen der WebQuests auf einer Homepage muss man mit einem Server kommunizieren. Auch das erfordert Kompetenzen im Umgang mit der entsprechenden Technik. Für medienaffine Lehrkräfte ist dies kein Problem. Aber für viele Kolleginnen und Kollegen sind das Barrieren für den WebQuest-Einsatz im Unterricht - auch wenn sie der Methode grundsätzlich positiv gegenüberstehen.

  • Pädagogik / Fächerübergreifend

Webdesign und Außenauftritt schützen

Fall des Monats

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b des Gutenberg-Gymnasiums haben Designs für ihre Website entworfen und möchten ihre Ideen nun vor Nachahmern schützen. Welche Möglichkeiten stehen ihnen offen? Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b des Gutenberg-Gymnasiums in Schönstadt haben im Kunstunterricht Mitte 2008 Designs für Webseiten entworfen, die seitdem als Hintergrunddesigns auf der klasseneigenen Webseiten eingesetzt werden. Im Rahmen der alljährlich stattfindenden Schönstädter Herbst-Messe Anfang Oktober 2008 wurden diese Designs in der Stadthalle präsentiert und stießen beim fachkundigen Publikum auf große Begeisterung. Nun liegen mehrere Anfragen von Interessenten zum Kauf vor. Die Kunstlehrerin schlägt der Klasse vor, rechtzeitig das Design schützen zu lassen, bevor es nachgeahmt wird. Die Schüler möchten gerne wissen, wie die Ideen mit einem möglichst geringen Kostenaufwand geschützt werden können.

  • Fächerübergreifend

Lukas Forscherland – Experimente rund ums Licht

Fachartikel

In Lukas Forscherland können Kinder den Geheimnissen des Lichts auf den Grund gehen. Das Projekt entstand im Rahmen der Kampagne "FaszinationLicht – Licht für die Schulen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). In Lukas Forscherland können Kinder mit ihren Lehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern - und natürlich mit Luka, dem "sehr besonderen Glühwürmchen", auf den Spuren des Lichts eine interessante Entdeckungsreise machen. Denn ohne Licht wäre es nicht nur ganz schön langweilig auf der Welt, ohne Licht wäre es zappenduster. Wenn es gar kein Licht mehr gäbe, dann müssten wir auf viel mehr verzichten, als uns im ersten Moment bewusst ist: Es gäbe keine Sonne, Mond und Sterne, keinen Kerzenschein, Regenbogen, Leuchtturm und auch keine Taschenlampe. Doch Licht ist noch viel mehr als das, was wir sehen. Scheinbar unsichtbar bringt es vieles in der Technik zum Laufen, versteckt sich in Smartphones, in Computern und Telefonkabeln. Die Mitmach-Projekte in Lukas Abenteuergeschichten bringen im wahrsten Sinne des Wortes Licht ins Dunkel, da es eine Menge zu bieten hat.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Chemie / Natur & Umwelt / Physik / Astronomie

IT-Sicherheit: Gefahren und Problemfälle

Fachartikel

Dieser Fachartikel beschäftigt sich mit dem Thema IT-Sicherheit allgemein. Welche Hackermethoden und Sicherheitsmechanismen gibt es? Und auf welche Probleme stoßen konkret Schulen? Der Artikel liefert Antworten. Entgegen dem eher romantischen Bild des Hackers als rebellischem Teenager, der ins Schulsystem einbricht, um seine Noten aufzubessern, bedeuten solche Aktivitäten heute eine ernstzunehmende Gefahr für Bildungsstätten aller Stufen. Attacken oder Missbrauch von Informatik-Sachmitteln können sich auf verschiedene Arten darstellen. Hackermethoden gibt es viele. Je nach Kenntnisstand steht der Angreiferin oder dem Angreifer eine Vielzahl von Möglichkeiten und Tools zur Verfügung. Diese Darstellung erhebt keinesfalls den Anspruch auf Vollständigkeit und soll nur einen kleinen Einblick erlauben.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Informationstechnik / Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit

Sicherheitsratschläge und Grundschutz zur IT-Sicherheit

Fachartikel

Dieser Fachartikel informiert Administratorinnen und Administratoren zum Thema IT-Sicherheit an Schulen. Er gibt Sicherheitsratschläge rund um das "Härten" des Betriebssystems sowie eine sichere Konfiguration der darauf laufenden Applikationen. Eine der größten Herausforderungen des Internets und der IT-Sicherheit ist deren Komplexität: Starke Vernetzung und die Unzahl von Software-Produkten haben immer mehr Sicherheitslücken zur Folge. Obwohl die grundlegenden Technologien, welche das Internet ermöglichen, einfach zu verstehen sind, führen doch die starke Vernetzung und die Unzahl von verschiedenen Software-Produkten auf dem Markt zu immer mehr Sicherheitslücken. Der User einer Applikation hat für gewöhnlich nicht viel Einfluss auf die Qualität der Programmierarbeit. So ist mit Fehlern zu rechnen, welche durchaus auch zum Sicherheitsproblem werden können. Das Gefahrenpotenzial lässt sich jedoch, durch ein ausreichendes "Härten" des Betriebssystems und eine sichere Konfiguration der darauf laufenden Applikationen bereits stark reduzieren.

  • Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit / Fächerübergreifend

Videokonferenz: Leben im Holocaust

Fachartikel

Dieser Fachartikel stellt ein schulisches Videokonferenzprojekt zum Thema "Leben im Holocaust" vor. Der Erfahrungsbericht über die Videokonferenz zwischen einem Leistungskurs Geschichte in Ingolstadt und der International School for Holocaust Studies in Yad Vashem regt zur Nachahmung an. Im Dezember 2007 führte der Leistungskurs Geschichte des Katharinen-Gymnasiums Ingolstadt als eine der ersten Schulen in Deutschland eine Online-Videokonferenz mit dem Holocaust-Überlebenden Naftali Fürst durch. Naftali Fürst war als Zwölfjähriger in den Konzentrations- und Vernichtungslagern Sered, Auschwitz-Birkenau, Budy und bis zur Befreiung im April 1945 in Buchenwald inhaftiert. Heute lebt Naftali Fürst in Haifa, Israel. Er hat lange gebraucht, um über die Dinge, die ihm und seiner Familie widerfahren sind, zu sprechen. Seine Muttersprache Deutsch hatte er über 60 Jahre lang nicht mehr genutzt. Geschichte des Überlebens Der verlorene Glaube In beeindruckender Weise schilderte Herr Fürst den 25 Schülerinnen und Schülern und den anwesenden Medienvertretern in einem etwa zweistündigen Gespräch den Weg hinein in die Hölle des Holocaust: "Den Glauben an Gott habe ich in Auschwitz-Birkenau verloren. Ich beschimpfte ihn und wollte - und hoffte -, dass er mich bestraft - aber es passierte nichts, es hatte sich nichts verändert." Der 12-jährige Naftali überlebte das Vernichtungslager, weil sich die Strategie der Familie in den Jahren zuvor ausgezahlt hatte: ständig den Aufenthaltsort wechseln, Spuren legen und wieder verwischen. Über Jahre hinweg konnte die Familie so ihren Häschern entkommen - und Lebenszeit gewinnen, denn als Naftali nach Auschwitz deportiert wurde, waren die Vergasungen bereits eingestellt worden. Befreiung Im Januar 1945 schickte ihn die SS auf einen der Todesmärsche nach Westen. Als eine deutsche Frau dem Jungen unter eigener Lebensgefahr ein Stück Brot zusteckte, begann er wieder zu hoffen, dass nicht alle Deutschen schlechte Menschen seien. Völlig entkräftet und krank kam Naftali schließlich in Buchenwald an, wo er am 11. April 1945 von amerikanischen Truppen befreit wurde. 1949 entschloss sich die Familie Fürst, die Tschechoslowakei zu verlassen und in Israel ein neues Leben aufzubauen. Pädagogische Aspekte der Videokonferenz Während und nach der Videokonferenz mit Holocaust-Opfer setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit einigen ethischen Fragen auseinander. Soziale Ungleichheiten Anhand der Lebensgeschichte von Naftali Fürst, die auch in unserem Gespräch - und das ist ein wichtiger pädagogischer Aspekt, der oftmals vergessen wird - beginnt, bevor er Opfer wurde, also vor dem Einsetzen der Verfolgung, Erniedrigung, Entmenschlichung und Ermordung, wurde den Schülerinnen und Schülern des Leistungskurses Geschichte vermittelt, dass es sich immer um einen individuellen Menschen und eben nicht um "den Juden" handelt, der vor 60 Jahren als Individuum ausgelöscht und vernichtet werden sollte. Denn in diesem Augenblick und mit dieser Erkenntnis scheitert der von den Nationalsozialisten gewollte Prozess der Enthumanisierung: Das anonyme Gesicht des "Opfers", des "Juden" verwandelt sich in ein ganz besonderes. Ethische Auseinandersetzungen Den Lernenden konnte während der Konferenz ein Einzelschicksal gezeigt werden, das ihnen einen emotionalen Zugang eröffnete und die Möglichkeit ebnete, Empathie aufzubauen, zugleich aber auch zu erkennen, dass hier nicht ikonenhaft Helden und Antihelden handeln, sondern individuelle Menschen. Das ganz konkret fassbare Leben und Leiden eines Menschen steht stellvertretend für das millionenfache Schicksal von Menschen, denen kein Gesicht und kein Name mehr gegeben werden kann. Dies und die unmittelbare Begegnung mit einem ganz besonderen menschlichen Schicksal macht den pädagogischen Wert einer Zeitzeugen-Befragung aus: Die Geschichte wird erlebbar, begreifbar und sichtbar. Eine Begegnung mit Geschichte, die die Schülerinnen und Schüler wohl nicht mehr vergessen werden. Glaubwürdigkeit Gerade die Reaktionen der Schülerinnen und Schüler auf diese Art der Auseinandersetzung mit Geschichte verdeutlicht dies. Eine der 18-jährigen Schülerinnen ist nach der Online-Befragung tief beeindruckt: "Die ganze Geschichte wird dadurch viel glaubhafter." Das berühmte Buchenwald-Foto, das in zahlreichen Geschichtsbüchern abgedruckt ist und das die Schülerinnen und Schüler kannten, wurde durch Naftali Fürst zum Leben erweckt. Geschichte nicht vergessen Die Generation der Überlebenden wird in absehbarer Zeit für immer verstummen. Gerade aber vor dem Hintergrund der rechtsextremen Umtriebe in Politik und Gesellschaft ist es von großer Bedeutung, die Erinnerung an den Holocaust nicht abstrakt und anonym werden zu lassen. Auch deswegen hat das Projekt inzwischen Aufnahme gefunden in die Newsletter der deutschen Botschaft in Washington sowie der israelischen Botschaft in Berlin. Binationales Kooperationsprojekt für den Unterricht Solange es noch Überlebende des Zweiten Weltkriegs gibt, die sich bereiterklären, unseren Schülerinnen und Schülern von ihren Erfahrungen zu berichten, sollten wir keine Gelegenheit versäumen, dies wahrzunehmen. Die positiven unterrichtlichen Erfahrungen mit Zeitzeugen waren ausschlaggebend dafür, mit Yad Vashem in Kontakt zu treten. Dabei zeigte sich die International School for Holocaust Studies sehr kooperativ und entgegenkommend. Mit Yad Vashem sollte sich der deutsche Geschichtsunterricht intensiver auseinander setzen, denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gedenkstätte sind in jeder Hinsicht offen und kooperationsbereit. Voraussetzungen vor Ort Die Vorbereitung der Videokonferenz Per E-Mail wurden die Termine für die Schaltungen vereinbart und die wichtigsten technischen und inhaltlichen Fragen unkompliziert und schnell geklärt. Der Leistungskurs hat sich im Web-Raum der Schule, in dem die Video-Anlage steht und auch die entsprechenden Anschlüsse vorhanden sind, zusammengefunden. Regelmäßige Nutzung der Video-Anlage Diese Anlage wurde bereits mehrfach intensiv genutzt - etwa für das Projekt BliK (Berufe Live im Klassenzimmer), sowie für Schaltungen an das Europäische Parlament in Brüssel. Mit diesen Voraussetzungen ausgestattet konnten wir dann problemlos aus dem eigenen Gebäude heraus eine Konferenz mit Yad Vashem durchführen. Ablauf der Videokonferenz Verbindungsaufbau Nachdem wir die Anlage auf Bereitschaft gebracht hatten, klingelte um 11:30 Uhr das Telefon - Yad Vashem rief an. Damit übernahm die israelische Gedenkstätte auch die Kosten für die zweistündige Sitzung. Auf dem großen Monitor erschienen die an der Konferenz Teilnehmenden in Jerusalem und kleiner, in einem Fenster eingeblendet, waren wir selbst zu sehen. Problemloser Ablauf Wir konnten uns dann tatsächlich fast zwei Stunden störungsfrei zwischen Jerusalem und Ingolstadt unterhalten. Bild und Ton wurden gleichzeitig übertragen und waren absolut verständlich. Es war lediglich notwendig, die von uns gestellten Fragen langsam, laut und deutlich ins Richtmikrofon zu sprechen, das mithilfe einer Fernbedienung entsprechend geschwenkt werden konnte. Mediennutzung als Kontaktmöglichkeit Abschließend ist vielleicht noch festzuhalten, dass mit der Videokonferenz die Begegnung mit der zentralen Gedenkstätte in Israel für den Holocaust und mit Überlebenden der Shoa zu einer großen Chance für den Geschichtsunterricht wird, die man nicht ungenutzt lassen sollte!

  • Geschichte / Früher & Heute / Religion / Ethik

Öffnung von Schule durch eine Astronomie-AG

Fachartikel

"Wie keine andere Naturwissenschaft prägt die Astronomie unser Weltbild, und wie keine andere Naturwissenschaft ist sie mit so einfachen Mitteln wie einem einfachen Teleskop in all ihrer Tiefe erfahr- und erlebbar." (John Dobson) Und wie keine andere Naturwissenschaft bietet sich die Astronomie an, Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen aus dem Schulhaus zu locken, um beeindruckende Himmelsphänomene zu erleben. Die Astronomische Gesellschaft formuliert in ihrem Memorandum Kriterien für einen guten naturwissenschaftlichen Unterricht. Dazu gehört zum einen die Vermittlung von Naturwissenschaft durch direkte Naturbeobachtung. Zum anderen sollen die Lernenden durch entdeckendes Lernen aktiv am Prozess "Wissenschaft" teilhaben. Für die Umsetzung dieser Kriterien erscheint es uns notwendig, die Schule mit ihrem traditionellen Unterricht in verschiedenen Dimensionen zu öffnen. Seit 1993 gibt es am Kopernikus-Gymnasium in Wissen (Rheinland-Pfalz) eine Arbeitsgemeinschaft, die versucht, bei Schülerinnen und Schülern Interesse an astronomischen Phänomenen zu wecken. In zahlreichen Projekten konnten seither neue Unterrichtsstrukturen, -methoden und -inhalte unter der Intention "Öffnung von Schule und Unterricht" erfolgreich umgesetzt werden.

  • Physik / Astronomie

Fortbildungsangebot in Form von Fachartikeln

Lehrer-Online ist eine zentrale Anlaufstelle für Lehrkräfte, die eine umfassende Sammlung an Fachartikeln bereitstellt, um Lehrerinnen und Lehrern in ihrer täglichen Arbeit und Weiterbildung zu unterstützen. Mit einer breiten Palette an Themen, von Didaktik und Methodik über Klassenmanagement bis hin zu den neuesten Trends in der Bildungslandschaft, bietet Lehrer-Online wertvolle Einblicke und praktische Tipps, die direkt im Klassenzimmer angewendet werden können. Unsere Fachartikel sind von Expertinnen und Experten verfasst und auf die Bedürfnisse moderner Lehrkräfte zugeschnitten.

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