Bleiben Sie neugierig: Entdecken Sie unsere Fachartikel zu praxisnahen Themen und lernen Sie neue Methoden und Werkzeuge kennen, um die täglichen Herausforderungen im Schulalltag zu meistern. 

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Lernstrategie: Logbuch für Lernende

Fachartikel
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Das Logbuch ist ein Instrument, mit dem Schülerinnen und Schüler lernen können, eigene schulische Ziele zu bestimmen, Lernprozesse zu planen und zu überwachen sowie Ergebnisse selbstständig auszuwerten. Wie in der Seefahrt im Logbuch der Standort des Schiffes auf seiner Fahrt aufgeschrieben wurde, dokumentiert das "Logbuch für Lernende" den Stand des Lernens der Schülerinnen und Schüler. Es ersetzt beispielsweise Mitteilungsheft, Hausaufgabenheft oder Entschuldigungszettel. Außerdem enthält das Logbuch Vorlagen für gemeinsame Auswertungsgespräche von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern. Entwickelt wurde das Logbuch im Verbundprojekt "Lernen für den Ganztag". Evaluation des Lernverhaltens Ziel der Arbeit mit dem Logbuch ist es, die Schülerinnen und Schüler bei der Evaluation des eigenen Lernverhaltens zu unterstützen, das Lernen zu planen, zu überwachen und Ziele aufzustellen. Schülerinnen und Schüler können sich mithilfe des Logbuchs das eigene Interesse an Themen im Unterricht und an außerunterrichtlichen Gegenständen bewusst machen. Das Logbuch kann also Lernstrategien fördern, insbesondere metakognitive, motivationale und Organisationsstrategien (Ressourcenstrategien). Einbindung in den Unterricht Wirksam wird eine solche Förderung von Lernstrategien, wenn diese im Unterricht an Inhalte der Fächer gebunden und in diesem Rahmen konkret thematisiert werden (direkte Förderung). Außerdem wirkt es unterstützend, die Lernenden regelmäßig zu beraten und die Erziehungsberechtigten einzubeziehen. Die Wirkung des Logbuchs hängt letztlich auch von der Gestaltung des Unterrichts ab.

  • Pädagogik / Fächerübergreifend

Unfall im Chemieunterricht

Fall des Monats

Verletzt sich ein Schüler bei einem Unfall im Unterricht, kann er Schmerzensgeld nur bei Vorsatz des Unfallverursachers verlangen. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Osnabrück hervor (Az. 5 O 596/14). Im vorliegenden Fall erlitt ein Schüler der sechsten Klasse einer Oberschule Verletzungen im Chemieunterricht. Die Schüler führten Versuche zum Thema "Verbrennungen" durch, indem sie mit Brennspiritus experimentierten. Als die Lehrerin die vermeintlich leeren Schälchen der Schüler wieder mit dem Zündstoff füllen wollte, entzündete sich dieser in ihrer Flasche. Dabei entstand eine Stichflamme, die einen der Schüler verletzte. Er erlitt Verbrennungen Zweiten Grades im Gesicht und am Oberkörper. Daraufhin zog der Junge vor Gericht und verlangte Schmerzensgeld in Höhe von 10.000 Euro.

  • Fächerübergreifend

Webtalk: iPad im Physikunterricht

Fachartikel / Video-Tutorial

Am Beispiel der Schwingungsdauer eines Federpendels werden in diesem Webtalk die Einsatzmöglichkeiten von iPads im Physikunterricht vorgestellt. Webtalks werden bei Lehrer-Online vom Learning Lab der Universität Duisburg Essen regelmäßig angeboten; sie präsentierten Verwendungsmöglichkeiten (privater) mobiler Geräte im Unterricht. Wie können iPads im Physikunterricht eingesetzt werden? Christian Herbst, Lehrer am Dientzenhofer-Gymnasium in Bamberg, stellt im folgenden Video eine Möglichkeit vor, das iPad als unterstützendes Instrument zur Dokumentation und Auswertung von Experimenten einzusetzen. Das iPad kann beispielsweise als Stoppuhr, Taschenrechner, zur Speicherung von Messwerten oder als Fotokamera fungieren. Christian Herbst stellt sein Konzept am Beispiel eines Experiments zur Periodendauer eines Federpendels, erprobt im Physikunterricht einer achten Klasse, vor.

  • Physik / Astronomie

Unterrichtsausschluss trotz Hyperaktivität

Fall des Monats

Legt ein Schüler in der Schule ein gewalttätiges Verhalten an den Tag, kann es durchaus gerechtfertigt sein, ihn vom Unterricht auszuschließen. Doch für die Gewalttätigkeit könnte auch eine psychische Störung der Aufmerksamkeit der Grund sein. Das schützt den Schüler jedoch nicht unbedingt vor dem Schulausschluss, wie ein Fall aus einer Grundschule zeigt. Ein Grundschüler, bei dem eine Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) diagnostiziert wurde, ist auf einen Mitschüler losgegangen, der bereits am Boden lag. Die Lehrerin beobachtete, wie der Junge dem Opfer dabei in den Rücken schlug. Bereits zuvor war der Schüler häufig wegen Beleidigungen und aggressivem Verhalten aufgefallen. Nach seinem Angriff wurde der Übeltäter mit sofortiger Wirkung für fünf Tage vom Unterricht ausgeschlossen. Dagegen gingen seine Eltern vor Gericht, doch bekräftigte das zuständige Verwaltungsgericht Stuttgart die Ordnungsmaßnahme der Schule und wertete die Prügelei des Jungen als schweres Fehlverhalten.

  • Fächerübergreifend

Schulbücher einscannen?

Fall des Monats

Darf eine Lehrkraft die digitale Kopie eines Schulbuchs, das sie selbst besitzt, auch im Unterricht verwenden oder verstößt sie damit gegen das geltende Urheberrecht? Tablets können Lehrkräften nicht nur den Alltag erleichtern, sondern auch die Büchertaschen. Statt die vielen schweren Bücher herumzuschleppen, werden sie eingescannt und sind als PDF-Dokument auf dem Smartphone oder dem Tablet dabei. Auch Notizen können digital eingefügt und jederzeit geändert oder angepasst werden. So praktisch diese Methode auch ist, sie ist nicht immer legal. Selbst dann, wenn der Lehrer die digitalen Kopien weder veröffentlicht noch präsentiert, kann der Scan an sich schon gegen das Urheberrecht verstoßen.

  • Fächerübergreifend

Das Handy beschlagnahmen?

Fall des Monats

Darf eine Lehrkraft Schülerinnen und Schülern, die ihr Handy unerlaubt in den Unterricht mitbringen oder es in der Schule trotz Verbotes benutzen, das Gerät wegnehmen? Im Schulalltag ergeben sich regelmäßig Situationen, in denen Schülerinnen oder Schüler das Handy unerlaubt benutzen und der Lehrer oder die Lehrerin dieses als sanktionierende Maßnahme einzieht. Meist wird dem oder der Lernenden dann mitgeteilt, dass das Gerät am Ende des Schultages abgeholt werden kann. Vereinzelt bestimmen die Lehrkräfte aber auch, dass das Gerät nur an die Eltern herausgegeben wird. Doch wie sieht die gesetzliche Grundlage in solchen Fällen aus?

  • Fächerübergreifend

CD-Kopien für den Unterricht?

Fall des Monats

Ist es erlaubt, Schul-CDs für den Unterricht in MP3-Dateien umzuwandeln? Dieser Frage gehen unsere juristischen Experten in diesem Monat nach. Ausnahmsweise einmal ohne Verbindung zu einem bereits gefällten Urteil. Smartphones und Tablets sind für Lehrkräfte im Unterricht durchaus praktisch. Audio-CDs, die etwa zum Lehrbuch passen, lassen sich relativ einfach digitalisieren. Somit müsste ein Lehrer keine CD-Player mehr ins Klassenzimmer schleppen und könnte mit dem Smartphone und einem Lautsprecher die MP3-Dateien bequem vorführen. Sofern eine Original-CD ja angeschafft ist, sei es ja egal, ob im Unterricht eine digitale Kopie oder die CD selbst abgespielt würde - könnte man meinen. Genau das ist es aber nicht, weiß Rechtsanwältin Jetta Kasper: "Eine digitale Kopie einer CD ist für die Verwendung im Unterricht nicht erlaubt", warnt die Rechtsanwältin. Dabei ist es unerheblich, ob die Lehrkraft die Original-CD besitzt und somit etwa eine parallele Verwendung eines Kollegen ausschließen kann. Im Unterricht darf daher nur die CD selbst vorgeführt werden.

  • Fächerübergreifend

E-Zigarette an Schulen

Fall des Monats

Auch E-Zigaretten fallen unter das Rauchverbot des hessischen Schulgesetzes, urteilte das Verwaltungsgericht Gießen und gab damit einem Schulleiter Recht (Az. 5 K 455/12.GI). Sie dampft schließlich und raucht nicht. Daher sei die E-Zigarette nicht vom Gesetz erfasst, wenn lediglich eine Flüssigkeit verdampft. Im geschlossenen Lehrerzimmer sei er auch kein schlechtes Vorbild für die Schülerinnen und Schüler. Das meint zumindest ein Marburger Lehrer und klagte gegen seinen Schulleiter. Dieser hatte E-Zigaretten auf dem Schulgelände ganz verboten.

  • Fächerübergreifend

SCHAU HIN!-Medienkompetenzpaket für Elternabende

Fachartikel

"SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.", der Medienratgeber für Familien, gibt Tipps, wie Eltern und Erziehende Kinder dabei unterstützen können, Medien sinnvoll zu nutzen. Hier haben wir Ihnen einige SCHAU HIN!-Materialien und -Infos für die Elternarbeit zusammengestellt. Die Welt der Medien ist faszinierend - für Kinder wie auch für Erwachsene. Viele Eltern und Erziehende fragen sich aber: Wie kann ich mein Kind dabei unterstützen, dass sie Handy, Internet und Co. sinnvoll nutzen? "SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht." hilft ihnen mit vielen Tipps dabei, ihre Kinder stark im Umgang mit Medien zu machen. Die vielfältigen Materialien und Informationen können Sie also auch gut im Rahmen Ihrer Elternarbeit einsetzen.

  • Fächerübergreifend

Obhutsbeziehung nur im Regelunterricht?

Fall des Monats

Es handelt sich nicht erst dann um einen sexuellen Missbrauch Schutzbefohlener, wenn der Beklagte ein Klassen- oder Fachlehrer einer Schülerin ist, sondern auch dann, wenn der Lehrer etwa nur ihre Arbeitsgruppe leitete. Auch dann sei eine Obhutsbeziehung gegeben, urteilte der Bundesgerichtshof und wies die Revision eines beklagten Lehrers ab. Ein Realschullehrer leitete einen freiwilligen Schulsanitätsdienst und bot interessierten Schülerinnen und Schülern einen Erste-Hilfe-Kurs an. Mit einer damals 14 Jahre alten Schülerin entwickelte sich ein persönliches Verhältnis, bei dem es auch zu einvernehmlichen sexuellen Handlungen kam. Daher wurde er vom Landgericht Bochum wegen sexuellen Missbrauchs einer Schutzbefohlenen in zwölf Fällen zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Gegen dieses Urteil ging der Lehrer bis zum Bundesgerichtshof vor. Seiner Ansicht nach war die Schülerin keine Schutzbefohlene, da er ihr keinen Regelunterricht erteilte, sondern nur einen freiwilligen Erste-Hilfe-Kurs.

  • Fächerübergreifend

Lehrerbewertung im Internet

Fall des Monats

Wer Lehrer auf Bewertungsportalen im Internet bewertet, verletzt deren Persönlichkeitsrecht nicht. Das hat der Bundesgerichtshof Karlsruhe entschieden und betonte, dass das Urteil aber nicht auf alle Bewertungsportale zu übertragen sei (Az. VI ZR 196/08). Streitpunkt ist ein Online-Bewertungsportal, bei dem Schülerinnen und Schüler ihre Lehrkräfte mit Schulnoten bewerten können. Viele Lehrerinnen und Lehrer waren nicht damit einverstanden, dass ihre personenbezogenen Daten in Verbindung mit Bewertungen im Internet veröffentlicht wurden. Dagegen klagten einige Pädagogen, da die Verwendung der auf dem Bewertungsportal verwendeten personenbezogenen Daten nicht erlaubt sei. Die Lehrkräfte waren der Meinung, dass ihrerseits eine Einwilligung nötig sei, damit die Daten genutzt werden dürfen. Der Fall kam bis vor den Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

  • Fächerübergreifend

Lernen im und mit dem Internet

Fachartikel

Neue Medien und besonders das Internet nehmen immer mehr Platz in unserem Leben ein. In diesem Fachartikel wird aufgezeigt, wie das Internet zum Lernen genutzt werden kann. Der Laptop, das Smartphone oder das Tablet stehen jederzeit bereit, um schnell etwas zu notieren, Briefe zu schreiben oder im Internet zu recherchieren. Und auch unsere Jüngsten lernen heute anders als noch vor wenigen Jahren. Der Computer und das Internet stellen eine neue Lernebene zur Verfügung, die von Kindern gern angenommen wird - und Eltern oft vor neue Fragen stellt: Was ist Online-Lernen überhaupt, wo liegen die Unterschiede zum klassischen Lernen mit Schulbuch und was sind die Vorteile für Schülerinnen und Schüler? Im ersten Moment erscheint das Lernen via Internet vielen Eltern kompliziert und möglicherweise sogar gefährlich. Es ist richtig, dass Eltern hier einiges beachten sollten, um ihr Kind optimal auf das Lernen mit digitalen Medien - und besonders mit dem Internet - vorzubereiten. Richtig angewendet, ist diese neue Form der Wissensvermittlung jedoch eine moderne und vielversprechende Unterstützung, die Abwechslung in das "althergebrachte Lernen" bringen kann. Was heißt Online-Lernen? Texte, Videos und Ton zeitgleich zum Lernen nutzen zu können, war noch vor wenigen Jahren eine vollkommen neue Idee. Mittlerweile etabliert sich der Gedanke des Online-Lernens, das eben diese Multimedialität bietet, aber immer mehr. Unter dem Sammelbegriff "digitales" oder "multimediales Lernen" werden sämtliche Facetten aller Lernprozesse, bei denen digitale Werkzeuge zum Einsatz kommen, zusammengefasst. So kann eine CD-ROM als Träger einer Lernsoftware fungieren, auf mobilen Endgeräten wie Smartphones können Apps das Lernen erleichtern oder das Internet wird direkt als sich ständig aktualisierende Online-Plattform genutzt. Wikis sowie virtuelle Klassenzimmer runden das Angebot ab. Hier den Überblick zu behalten, ist fast unmöglich, denn das Angebot wird ständig erweitert und optimiert. Lernerfolg? Auf den Methoden- und Medienmix kommt es an Digitales Lernen als eine von vielen Lernformen In ihrer Gesamtheit bieten all diese Varianten ein breites Spektrum an Möglichkeiten, Schülerinnen und Schüler beim Lernen zu begleiten. Die noch relativ junge Form des Lernens über digitale Kanäle bildet jedoch nur eine von vielen Lernformen: Das Erkunden der Umwelt, das Sammeln von Erfahrungen, das Beobachten und Experimentieren werden auch in Zukunft essenzielle Bestandteile eines erfolgreichen Bildungsweges jedes Schülers sein. Verschiedene Medien und Methoden kombinieren Gleichzeitig wird es immer wichtiger, verschiedene Medien und Methoden zu kombinieren und so das "Lernen zu lernen". Das klassische Schulbuch kann all das nicht bieten. Im Gegenteil: Oftmals gibt es hier nur einen Lösungsweg und kein direktes Feedback. Im schlimmsten Fall erfahren die Schülerinnen und Schüler erst in der Klassenarbeit, dass sie das Thema nicht richtig verstanden haben. Kinder sollten jedoch nicht die Fähigkeit verlieren, über den Tellerrand zu schauen und verschiedene Wege zur Lösung zu gehen - denn das wird schließlich später im Berufsleben von ihnen verlangt. Online-Lernangebote bergen größtes Potenzial Lernangebote, die mit dem Internet in direkter Verbindung stehen, bergen das größte Potenzial. Hier werden die Optionen, die das digitale Lernen bietet, optimal ausgeschöpft. In der heutigen Zeit gehört eine ständig verfügbare und stabile Internetanbindung zum "Mobiliar" der meisten Haushalte. Damit ist der wichtigste Grundstein für die Nutzung gelegt. Vorteile von online-basiertem Lernen Immer aktuell Das Internet ermöglicht es, sämtliche Anwendungen auf dem neusten Stand zu halten. Die Inhalte werden laufend weiterentwickelt und mögliche Fehler werden behoben, sodass mit jeder aktualisierten Fassung eine optimierte Version zur Verfügung steht. Dieser fließende Prozess unterscheidet das online-gebundene Lernen von der starren Version auf CD-ROM: Von diesen Verbesserungen profitiert der Nutzer ohne große Umstände, meist nur durch das Installieren eines Updates. Und nicht nur die stetige Optimierung der bestehenden Anwendungen ist ein Aspekt, der die Aktualität des Online-Lernens ausmacht. Auch die Möglichkeit, über einzelne kleine Updates aktuelle Informationen zu erhalten, ist ein Faktor. Die App "Quappiz" bereitet so beispielsweise in der Rubrik "Aktuelles" Nachrichten aus dem Tagesgeschehen altersgerecht auf und stellt diese zur Verfügung. Multimedial und interaktiv Die Tatsache, dass gute Online-Angebote multimedial aufgebaut sind, stellt einen großen Reiz für Kinder dar - und hat somit auch einen ganz entscheidenden Vorteil: Finden Kinder etwas spannend und zeigen Interesse, lernen sie gern, und das Wissen verankert sich nachhaltig im Gedächtnis. Gleichzeitig werden durch das Nebeneinander von Text, Bild, Film, Ton und interaktiven Elementen mehrere Sinne gleichzeitig angesprochen, was den Lernerfolg zusätzlich pusht. Und ganz wichtig: Durch Multimedialität und Interaktivität wird trockener Schulstoff lebendig, anschaulich, greifbar - denn wer versteht schon die DNA, wenn sie im Schulbuch beschrieben ist? Wäre es nicht viel schöner, erst ein anschauliches Video zu sehen und im Anschluss die Erklärung noch einmal schriftlich zu lesen? Wenn dann noch ein kleiner Test erscheint, der das Gelernte abfragt, sofort Feedback vermittelt und durch ein ausgeklügeltes Belohnungssystem Anreize schafft, weiterzumachen, wird das Lernen auf einmal irgendwie "cool". Gemeinsames Arbeiten Gruppenarbeit ist eine gute Möglichkeit, die Arbeit innerhalb eines Teams kennenzulernen und gemeinsam an der Lösung eines Problems zu arbeiten. Diese Teamarbeit ist auch online, durch virtuelle Klassenzimmer oder Wikis, umsetzbar und beeinflusst das Lernverhalten der Schülerinnen und Schüler nachweisbar positiv. So arbeiten sie beispielsweise in virtuellen Klassenzimmern auf gemeinsamen Plattformen, die von einer Lehrkraft gesteuert werden. Informationen, Dokumente und Bilder können gemeinsam genutzt werden. Gleichzeitig ist der Austausch durch Chats und Foren möglich. Gemeinsames Recherchieren, Fragen stellen und das Finden der Antworten fördert die Teamfähigkeit und Projektkompetenz - und Fachwissen haben sich die Schülerinnen und Schüler währenddessen fast nebenbei angeeignet - alles wichtige Voraussetzungen für das spätere Berufsleben. Individuelles Lernen Kinder lernen unterschiedlich schnell, verfügen über mehr oder weniger Vorwissen als andere, können sich unterschiedlich gut konzentrieren oder interessieren sich für andere Dinge als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Gute Lernsysteme, die über das Internet genutzt werden, reagieren auf diese unterschiedlichen Voraussetzungen flexibel und direkt. Unterschiedliche Levels, Wiederholungen oder das selbstständige Organisieren der Lerneinheiten ermöglichen das individuelle Lernen. Mehr Motivation zum Lernen Der große Vorteil von Laptops und Tablets ist, dass sie auf Kinder eine enorme Faszination ausüben. Das heißt, sie beginnen schon mit einer ausgeprägten Anfangsmotivation und haben eine hohe Bereitschaft, sich mit den digitalen Medien auseinanderzusetzen. Dieser Fakt in Kombination mit der angesprochenen "Multimedialität" führt zu einer sehr lebendigen Art der Wissensvermittlung, die tiefer geht und "hängen" bleibt. Koppeln gute Online-Lernprodukte dies mit Interaktivität und Belohnungssystemen wie Levels oder Bestenlisten, werden Kinder angespornt, weiter zu lernen und haben Spaß bei dem, was sie tun. Mobiles Lernen Stehen ein Internetzugang sowie ein entsprechendes Endgerät zur Verfügung, können Kinder überall und zu jeder Zeit lernen. Verregnete Urlaube oder Wartezeiten an Flughäfen lassen sich so sinnvoll nutzen.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.

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Lehrer-Online ist eine zentrale Anlaufstelle für Lehrkräfte, die eine umfassende Sammlung an Fachartikeln bereitstellt, um Lehrerinnen und Lehrern in ihrer täglichen Arbeit und Weiterbildung zu unterstützen. Mit einer breiten Palette an Themen, von Didaktik und Methodik über Klassenmanagement bis hin zu den neuesten Trends in der Bildungslandschaft, bietet Lehrer-Online wertvolle Einblicke und praktische Tipps, die direkt im Klassenzimmer angewendet werden können. Unsere Fachartikel sind von Expertinnen und Experten verfasst und auf die Bedürfnisse moderner Lehrkräfte zugeschnitten.

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