"Mia und der weiße Löwe" – jetzt im Kino

veröffentlicht am 13.02.2019

Als fiktionaler Tierfreundschaftsfilm verknüpft "Mia und der weiße Löwe" - ausgezeichnet mit dem Prädikat "besonders wertvoll" der Filmbewertungsstelle Wiesbaden - Coming-of-Age-Motive mit dem Thema Tierschutz. Pädagogisches Begleitmaterial für den Unterricht steht Ihnen zur Verfügung.

Kinofilm zum Thema Tierschutz

Über den Zeitraum von drei Jahren folgt Regisseur Gilles de Maistre in seinem Spielfilm seiner Protagonistin Mia, die vom Kind zur Jugendlichen wird und sich im Laufe dieser Zeit in Südafrika mit einem weißen Löwen anfreundet. Doch als sie die Schattenseiten der Löwenfarm ihres Vaters erkennt und ahnt, welches Schicksal auch ihrem Löwen droht, beginnt sie zu handeln.

MIA UND DER WEISSE LÖWE ist ein fiktionaler Tierfreundschaftsfilm, der Coming-of-Age-Motive mit dem Thema Tierschutz verknüpft. Anhand der Auseinandersetzung mit dem Vater erzählt er über die Rebellion einer Teenagerin, die Werte einfordert, eigene Wege gehen und die Welt besser machen will. Über die Hintergründe der Trophäenjagden, im Rahmen derer oft eigens für Jagdtouristinnen und -touristen aus den USA oder Europa Wildtiere erst unter dem Vorwand des Artenschutzes gezüchtet und schließlich in (oftmals) geschlossenen Gehegen zum Abschuss freigegeben werden, greift er überdies ein brisantes Thema auf.

"Mia und der weiße Löwe" hat eine eindeutige Haltung und zieht durch die dokumentarischen Qualitäten in den Bann. Dabei kommt es dem Film zugute, dass er auf digitale Spezialeffekte verzichtet und ausschließlich echte Tiere im Zusammenspiel mit den Menschen zeigt. Er feiert die Würde und Schönheit der Löwen exemplarisch für die Tierwelt Afrikas – und kann im besten Falle dadurch dazu beitragen, sich für den Schutz der Tiere einzusetzen.

Der Film eignet sich vor allem für Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 13 Jahren und bietet vielfältige Anknüpfungspunkte für die Fächer Deutsch, Ethik/Religion, Erdkunde, Biologie und Kunst.

Zum Unterrichtsmaterial

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