Dschungelcamp, DSDS und GNTM: Was für Kinder daran problematisch sein kann

veröffentlicht am 20.01.2017

Einige feiern die Sendungen, die alle Jahresanfänge wieder im Fernsehen laufen, als Kult, andere sind jedes Jahr fassungslos über das große Interesse und die hohen Einschaltquoten.

Seit vielen Jahren gibt es Sendungen im Fernsehen, die immer wieder für Diskussionsstoff sorgen: Am 13. Januar ist die 11. Staffel von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus", besser bekannt als Dschungelcamp, gestartet. Am 1. Februar folgt Staffel 7 von "Der Bachelor", bei Germany‘s next Topmodel geht es am 9. Februar mit der 12. Staffel los. Die bereits 14. Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" läuft schon seit Anfang des Jahres.

Auch Kinder wollen mitreden

Alle diese Formate sind zwar eher für Erwachsene und Jugendliche gemacht, finden aber auch bei jüngeren Zuschauerinnen und Zuschauern ihr Publikum. Späte Ausstrahlungstermine im Fernsehen können nicht immer verhindern, dass Kinder zusehen. Vieles ist über Mediatheken, begleitende Angebote im Internet oder Apps für Smartphones und Tablets abrufbar. Die umfangreiche Berichterstattung in Sozialen Medien, im Fernsehen, in Printmedien oder im Internet weckt die Neugierde. Kinder wollen auch mitreden, wenn sich die Gespräche auf dem Schulhof oder im Freundeskreis wieder um die jüngsten Vorkommnisse, Ekelbilder, Peinlichkeiten und Lacher drehen.

Unter www.flimmo.tv erklärt FLIMMO, was an den unterschiedlichen Sendungen für Kinder problematisch sein kann. Im Dschungelcamp etwa stehen häufig Streitereien, intime Geständnisse oder ekelige Prüfungen im Mittelpunkt. Vieles verstehen Kinder noch nicht, manches kann sie erschrecken. Bei "Deutschland sucht den Superstar" werden Kandidatinnen und Kandidaten teilweise zur Unterhaltung der Zuschauerinnen und Zuschauer bloßgestellt oder lächerlich gemacht. In "Der Bachelor" wird ein fragwürdiges Frauenbild vermittelt und bei "Germany‘s next Topmodel" findet eine Fokussierung auf Äußerlichkeiten statt. 


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