Alle(s) anders? Inklusion in Medienangeboten für Kinder und Jugendliche

veröffentlicht am 16.06.2017

Fachveranstaltung lädt zur Diskussion nach Erfurt am 16. Juni 2017.

Die Umsetzung der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben ist eine der drängenden Aufgaben unserer Zeit. Dies gilt auch für die gleichberechtigte Teilhabe an allen Medienangeboten. Im Bereich der Kinder- und Jugendmedien gibt es dazu bereits positive Ansätze und interessante Angebote. Figuren und Protagonisten in fiktionalen und non-fiktionalen Angeboten werden diverser und dadurch gewinnt nicht zuletzt die Qualität und Vielfalt der Erzählungen und Storys. Ein tieferer Blick in die Programmangebote zeigt allerdings: Hier ist noch „Luft nach oben.“ Untertitelung, Audiodeskriptionen oder auch die Übertragung in Gebärdensprache finden nur selten statt und Menschen mit Behinderungen kommen in der Realisierung der Angebote vor und hinter der Kamera kaum vor.

Medienmacherinnen und -verantwortliche sehen sich einer Vielzahl von Fragen und Herausforderungen gegenüber: Welche Erwartungen und welche Bedarfe haben Kinder und Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigungen an Medienangebote, um diese uneingeschränkt nutzen zu können? Welche technischen Möglichkeiten gibt es, Angebote für alle Kinder und Jugendlichen barrierefrei zu gestalten? Und wie lässt sich „Behinderung“ adäquat darstellen?

Einladung zur Fachveranstaltung

Die Fachveranstaltung „"Alle(s) anders? Inklusion in Medienangeboten für Kinder und Jugendliche"“ im Rahmen des Deutschen Kinder-Medien-Festival GOLDENER SPATZ soll auf diese Fragen Antworten finden. Sie findet am Freitag, den 16. Juni 2017, von 9:30 Uhr bis 14 Uhr im Haus Dacheröden, Anger 37, 99084 Erfurt, statt.

„Medienmacherinnen und -macher bekommen die Möglichkeit, ihre Arbeiten im Blick auf Inklusion zu diskutieren und sollen Impulse für neue, inklusive Projekte bekommen“, so Grimme-Direktorin Dr. Frauke Gerlach. Die Veranstaltung richtet sich an Medienmacher, die im Bereich Kinder- und Jugendmedien aktiv sind sowie an Journalisten, Medienpolitiker und Medienpädagogen. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben.


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