Haiti - Katastrophenhilfe aus dem All

Veröffentlicht am 07.12.2010
  • Geographie
  • Sekundarstufe I
  • 1 bis 3 Unterrichtsstunden
  • Software, Didaktik/Methodik, Ablaufplan
  • 2 Arbeitsmaterialien

In dieser Unterrichtseinheit zu Naturkatastrophen interpretieren die Lernenden Satellitenbilder zu den Folgen des Erdbebens in Haiti im Januar 2010. Dabei wenden sie mithilfe des virtuellen Globus Google Earth Methoden der Fernerkundung zur Beurteilung der Schäden an. Die Materialien sind auf Deutsch und auf Englisch verfügbar und somit auch im englisch-bilingualen Unterricht einsetzbar.

Beschreibung der Unterrichtseinheit

Anfang des Jahres 2010 hat sich mit dem Erdbeben in Haiti die verheerendste Naturkatastrophe seit dem Tsunami im Indischen Ozean 2004 ereignet. Eine Vielzahl an ortsfremden Rettungskräften und Hilfsorganisationen sind bei der Bewältigung der Katastrophe im Einsatz. Um Aussagen über die Folgen des Ereignisses machen zu können und den Hilfskräften möglichst aktuelle und präzise Informationen in Form von Karten und Koordinaten geben zu können, bietet sich der Einsatz von Fernerkundungsdaten an. Indem die Schülerinnen und Schüler mit Google Earth die Lage vor Ort analysieren, können sie Schäden kartieren und geeignete Schadenskategorien erstellen.

Die Unterrichtseinheit ist im Rahmen des Projekts "Fernerkundung in Schulen" (FIS) am Geographischen Institut der Universität Bonn entstanden. FIS beschäftigt sich mit den Möglichkeiten zur Einbindung des vielfältigen Wirtschafts- und Forschungszweiges der Satellitenfernerkundung in den naturwissenschaftlichen Unterricht der Sekundarstufen I und II.

Didaktisch-methodischer Kommentar

Ziel der Unterrichtseinheit "Haiti - Katastrophenhilfe aus dem All" ist es, mithilfe des virtuellen Globus Google Earth eine Kartierung der Erdbebenfolgen in einem kleinen Gebiet der Hauptstadt Haitis, Port-au-Prince durchzuführen. Dabei sollen Veränderungen, die sich in dem Gebiet zwischen zwei Zeitpunkten ergeben haben, analysiert werden. Dieses Vorgehen simuliert auf kleiner Ebene und mit ähnlichen Werkzeugen die Arbeitsweise von Zivil- und Katastrophenschutzeinrichtungen. Darüber hinaus ist die Gewinnung von Informationen aus Multimedia-Angeboten und aus internetbasierten Geoinformationsdiensten ein wichtiger Aspekt.

Unterrichtsmaterial "Katastrophenhilfe" zum Download
Unterrichtsmaterial "Catastrophe Management" zum Download

Vermittelte Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler

  • können die Schäden der Erdbeben in Haiti ermitteln und einschätzen.
  • können durch einen visuellen Vergleich Unterschiede zwischen Bildern benennen.
  • nehmen eine Kartierung der Schäden vor.
  • machen eigene gestalterische Vorschläge zur Klassifizierung von Schadenskategorien.
  • beherrschen die Grundfunktionen von Google Earth.

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Avatar Autorenteam "Satellitenbilder"

Caroline Kraas studiert Geographie an der Universität Bonn und arbeitet als Studentische Hilfskraft im Projekt "Fernerkundung in Schulen" (FIS).

Karsten Strätz studiert Geographie an der Universität Bonn und arbeitet als Studentische Hilfskraft im Projekt "Fernerkundung in Schulen" (FIS).

Dr. Kerstin Voß ist Akademische Rätin am Geographischen Institut der Universität Bonn und leitet das Projekt "Fernerkundung in Schulen".

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In Kooperation mit

Fernerkundung in Schulen

Ein Beitrag des Projektes Fernerkundung in Schulen (FIS).

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