Vulkanismus mit GIS - Risikokartierung

Veröffentlicht am 21.04.2005
  • Geographie
  • Sekundarstufe II
  • für das gesamte Unterrichtsthema (Katastrophen, Krisen und Konflikte: Risikogebiete der Erde): mindestens 25 Stunden für den hier vorgestellten Teil: 2 Doppelstunden
  • Ablaufplan, Recherche-Auftrag
  • 2 Arbeitsmaterialien

Die Schülerinnen und Schüler erstellen ein Modell der Risikoanfälligkeit und kartieren die Risikogebiete der Erde mit einem Geographischen Informationssystem.

Beschreibung der Unterrichtseinheit

Der Artikel beschreibt, wie mit frei zugänglichen Daten von der NGDC-Website (National Geophysical Data Center) HTML-Seiten mit Informationen zu Vulkanen und deren Lage als Ereignisthema im Diercke GIS 2.0 dargestellt werden können. Ein Klick auf die linke Abbildung zeigt Ihnen das Ergebnis. Der Artikel richtet sich in erster Linie an GIS-Fortgeschrittene, die zum Beispiel mit dem Diercke-GIS-Datenbaustein "UN-Entwicklungsindex (HDI-GDI)" Erfahrungen gemacht haben. Das Thema der in einem Leistungskurs der Jahrgangsstufe 13 durchgeführten Unterrichtseinheit beruht auf der Umsetzung des Lehrplans für Gymnasien in Schleswig-Holstein über Katastrophen, Krisen und Konflikte: Risikogebiete der Erde (13.2). Dieser Beitrag konzentriert sich auf die Darstellung der GIS-Arbeit der Schülergruppe, die sich mit den Vulkanen beschäftigte. Der GIS-Einsatz lässt sich neben Naturkatastrophen (Erdbeben, Tsunami, Vulkanausbrüche, Wirbelstürme, Überschwemmungen) auch auf die Behandlung "menschlicher Katastrophen" übertragen (Kriege, Chemieunfälle, Hungersnöte), die im Rahmen des Themas "Risikogebiete der Erde" auch behandelt wurden (siehe Verlaufsplan Risikokartierung - Vulkanismus mit GIS der Unterrichtseinheit).

Unterrichtsablauf

Inhalt
Sozial- / Aktionsform

Didaktisch-methodischer Kommentar

  • Wie kommen Vulkane ins GIS?
    Neben einer Anleitung zur Erstellung der Risikokarte mit den NGDC-Daten finden Sie hier auch die fertigen Excel- und Shapedateien zur Bearbeitung mit dem GIS.
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Vermittelte Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • Risikofaktoren zusammenstellen.
  • die Indikatoren zu einem Verwundbarkeitsindex verarbeiten.
  • die Regionen nach dem Grad der Verwundbarkeit typisieren.
  • ein Modell der Verwundbarkeit erstellen (zum Beispiel eine Weltkarte der Verwundbarkeit oder eine Risikokartierung auf Länderebene auf der Grundlage länderspezifischer Detailstudien).

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaVulkanismus mit GIS - Risikokartierung
AutorKnut Heyden
FachGeographie
ZielgruppeJahrgangsstufe 13 (Leistungskurs)
Zeitraumfür das gesamte Unterrichtsthema (Katastrophen, Krisen und Konflikte: Risikogebiete der Erde): mindestens 25 Stunden für den hier vorgestellten Teil: 2 Doppelstunden
Technische VoraussetzungenComputer in ausreichender Anzahl (Partnerarbeit), GIS-Raumlizenz, Excel
PlanungVerlaufsplan Risikokartierung - Vulkanismus mit GIS

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Avatar Knut Heyden

unterrichtet an der Lauenburgischen Gelehrtenschule Ratzeburg die Fächer Erdkunde, Mathematik und Informatik. Über weitere GIS-Projekte des Autors können können Sie sich hier informieren: GIS-Projekte an der LG

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