Naturwissenschaften

Tsunami – wenn Wellen alles ändern

Veröffentlicht am 06.04.2016
  • Sekundarstufe I
  • 3–4 Stunden
  • Audiovisuelles Medium, Arbeitsblatt, Anwendung/Software

Die Schülerinnen und Schüler interpretieren in dieser Unterrichtseinheit Satellitenbilder zu den Folgen des Tsunami im Jahr 2004. Dabei lernen sie Methoden der Fernerkundung zur Beurteilung der Schäden kennen. Ein interaktives Flash-Modul leitet sie von Aufgabe zu Aufgabe.

Didaktisch-methodischer Kommentar

Diese Unterrichtseinheit gehört in das Themenfeld "Gefährdung von Lebensräumen" und hat zum Ziel, die Lernenden in Bezug auf Raumwahrnehmung und -bewertung zu schulen, so dass sie Naturgefahren und deren Auswirkungen einordnen können. Darauf aufbauend sollen Schäden in der Landschaft wie auch für den Menschen erkannt und bewertet werden. Als wissenschaftliche Grundlage dient eine Einführung in die Methodik der Fernerkundung (Veränderungsanalyse, Klassifikation), mithilfe derer die Schülerinnen und Schüler das Ausmaß der Schäden genau ermitteln können. Weiterführend sind sie dazu angehalten, über mögliche Präventivmaßnahmen nachzudenken, um das Thema in seiner ganzen Komplexität zu begreifen.

Vermittelte Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler

  • erkennen die Bedeutung von Naturgefahren.
  • werden in Raumwahrnehmung und -bewertung geschult.
  • beschäftigen sich mit Entstehungsmöglichkeiten und Ursachen von Tsunamis.
  • lernen Möglichkeiten der Fernerkundung zur Schadensermittlung kennen.

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Avatar Autorenteam "Tsunamis"

Roland Goetzke ist Diplom-Geograph und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geographischen Institut der Universität Bonn im Projekt "Fernerkundung in Schulen".

Henryk Hodam studierte Geographie an der Universität Göttingen. Zurzeit arbeitet Herr Hodam als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt "Fernerkundung in Schulen".

Caroline Kraas studiert Geographie an der Universität Bonn. Seit 2007 arbeitet sie als Studentische Hilfskraft im Projekt "Fernerkundung in Schulen".

Dr. Kerstin Voß ist Akademische Rätin am Geographischen Institut der Universität Bonn und leitet das Projekt "Fernerkundung in Schulen". 

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