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Schule der Zukunft
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In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
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Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

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Stationenlernen zum Grundwortschatz Englisch in der Grundschule

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Grundwortschatz wiederholen, üben und festigen die Schülerinnen und Schüler bereits bekanntes Vokabular aus den Themenbereichen "fruits", "body parts", "family", "colours", "food", "clothes" und "countries". Dies geschieht anhand sieben abwechslungsreicher, motivierender und spielerischer Stationen.Das Erlernen der neuen Sprache Englisch in der Grundschule ist für die meisten Schülerinnen und Schüler aufregend und spannend zugleich. Die Motivation beim Stationenlernen sollte also hoch sein, sodass der Grundwortschatz in den ausgewählten Themenfeldern "fruits", "body parts", "family", "colours", "food", "clothes" und "countries" auf spielerische Weise gefestigt werden kann. Diese Unterrichtseinheit eignet sich besonders am Ende des Schuljahres als Wiederholung, wenn viele der verwendeten Wörter bereits bekannt sind. Vorkenntnisse und Vorbereitung Die meisten Wörter der Themenfelder sollten den Schülerinnen und Schülern bereits bekannt sein. Aus diesem Grund bietet es sich an, diese Unterrichtseinheit eher gegen Ende des Schuljahres einzusetzen, sodass die Klasse auf bereits vorhandenes Wissen zurückgreifen kann. Wie oftmals bei Stationenlernen bedeutet diese Unterrichtseinheit einen erheblichen Aufwand bei der Vorbereitung für die Lehrkraft. Die Unterrichtseinheit an sich sollte dann sehr entspannt ablaufen, sodass die Lehrkraft nur Hilfestellungen leistet und moderierend tätig ist. Stationenlernen Nach einem musikalischen Einstieg folgt eine allgemeine Einführung zur Organisation der einzelnen Stationen. Diese sollten gleichmäßig im Klassenzimmer verteilt werden. Grundsätzlich ist es ratsam, wenn die Lehrkraft die diversen Anweisungen an jeder Station farbig ausgedruckt und laminiert zur Verfügung gestellt hat. Jede Schülerin und jeder Schüler zieht ein Kärtchen, worauf ein Begriff aus den Themenfeldern zu lesen ist. Ebenso sind die Kärtchen farbig gekennzeichnet. Die Schülerinnen und Schüler finden sich dann gemäß den verschiedenen Themenfeldern und Farben zu homogenen Gruppen zusammen. Ebenso erhält jeder Schüler und jede Schülerin zur Ergebnissicherung einen Laufzettel, auf dem alle Vokabeln der Stationen festgehalten werden. Die Unterrichtseinheit ist für 30 Schülerinnen und Schüler mit je fünf Personen in 6 Gruppen geplant. Dies kann jedoch beliebig verändert werden. Wichtig: Die Schülerinnen und Schüler gehen nicht selbstständig von einer Station zur nächsten, sondern nur auf Anweisung der Lehrkraft. Nur so ist gewährleistet, dass alles in geordneten Bahnen abläuft und sich keine Staus an einer Station bilden. Pro Station sollen etwa 10 bis 15 Minuten einkalkuliert werden. Zur Differenzierung ist es auch möglich, die siebte Station "countries" fakultativ "für die ganz Schnellen" zu machen. Grundwortschatz: die sieben Stationen im Überblick Station 1: fruits . An dieser Station sollen die Lernenden gemeinsam memory spielen. Dabei sind die entsprechenden Vokabeln zu den Bildern zu suchen. Station 2: body parts . Die Station sollte an einem PC mit Internetanschluss und Lautsprechern platziert sein. Die Gruppe soll sich zuerst das bekannte englische Kinderlied "Head and shoulders, knees and toes" auf YouTube ansehen und anhören. Danach sollen sie die entsprechenden laminierten Vokabelkärtchen den Lücken im laminierten A3-Liedtext zuordnen. Das Ergebnis vergleichen die Schülerinnen und Schüler mit der angegebenen Lösung und achten auf die korrekte Schreibweise. Zum Schluss hört sich die Gruppe das Stück noch einmal an und singt mit. Ebenso werden die neuen Vokabeln auf dem Laufzettel ergänzt. Station 3: family . An dieser Station soll jedes Kind für sich seinen eigenen Familienstammbaum basteln. Dazu hat die Lehrkraft in ausreichender Anzahl die entsprechenden Vokabeln für Bruder, Schwester, Mutter, Vater, Großvater, Großmutter und Urgroßeltern laminiert und bereit gelegt. Danach vergleichen die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Stammbäume und stellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede fest. In das vorgegebene Schema soll nun auf dem Laufzettel der Stammbaum übertragen und mit den entsprechenden Namen der Familie ergänzt werden. Station 4: colours . Die Lehrkraft hat in Klassenstärke das Arbeitsblatt farbig kopiert, sodass für jeden Schüler und jede Schülerin ein Exemplar da liegt. Jeder in der Gruppe soll nun die Buntstifte mit den passenden Wörtern verbinden. Diese sollen anschließend in der entsprechenden Farbe ausgemalt werden. Die Farben werden auf den Laufzettel übertragen. Am Ende spielt die Gruppe noch "Ich sehe etwas, das du nicht siehst" mit Gegenständen im Klassenzimmer. Station 5: food . Diese Station bedeutet für die Lehrkraft vermutlich den größten Vorbereitungsaufwand. Zum Thema "food" soll ein 20-teiliges Puzzle erstellt werden. Es ist vermutlich am besten, wenn man zuerst die Vorlage drei bis vier Mal farbig ausdruckt und laminiert und dann die Puzzleteile ausschneidet. Das Puzzle kann entweder alleine oder paarweise gemacht werden und das Paar oder wer am schnellsten in der Gruppe ist, gewinnt. Danach werden die Begriffe auf dem Laufzettel eingetragen. Station 6: clothes . Diese Station behandelt das Themengebiet Kleidungsstücke. Die deutschen Begriffe sind gegeben und die englischen Vokabeln durcheinander geraten bis auf den ersten Buchstaben. Zuerst sollen die englischen Vokabeln gefunden und notiert werden. Eine Hilfe steht zur Verfügung. Danach sollen die Wörter im Buchstabengitter waagrecht und senkrecht gesucht und auf den Laufzettel übertragen werden. Station 7: countries . Diese Station kann man pflichtmäßig machen lassen, gegen eine andere tauschen oder auch fakultativ "für die Schnellen" - wenn eine Gruppe bei einer Station schon sehr viel früher als vor der vereinbarten Zeit mit einer Station fertig ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen die deutschen Ländernamen mit den richtigen englischen und den dazugehörigen Flaggen verbinden und dann auf dem Laufzettel notieren. Am Ende der Unterrichtseinheit werden die Lösungen der einzelnen Stationen besprochen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen. wiederholen, festigen oder lernen wichtigen Grundwortschatz zu den Themenfeldern "fruits", "body parts", "family", "colours", "food", "clothes" und "countries". erhalten spielerisch, praktisch und theoretisch einen Ein- und Überblick über obige Wortfelder. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit dem PC/Laptop. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. verhalten sich diszipliniert beim Arbeiten mit dem PC. arbeiten gut und respektvoll in ihren individuellen Gruppen beziehungsweise an den Stationen.

  • Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

FaceApp: Auf Knopfdruck das Alter verändern

Tool-Tipp

Möchten Sie auch mal wissen, wie Sie in vielen Jahren einmal aussehen werden? Mit unserem Fundstück der Woche ist dies auf Knopfdruck möglich, denn mit der FaceApp können Sie Gesichter auf Fotos um Jahre altern lassen. Oder lassen Sie Gesichter mit einem Klick jünger machen. Neben diesen zwei Funktionen sind noch viele weitere Filter verfügbar.

  • Fächerübergreifend

Mobile Geräte in der Schule: Regeln und Nutzungsordnungen

Fachartikel
5,99 €

Die Arbeit mit Tablet, Laptop und Smartphone im Unterricht wird immer selbstverständlicher. Nutzungsordnungen können dabei helfen, Gefahren wie Cybermobbing entgegenzuwirken und einen verantwortungsvollen Umgang mit eigenen sowie geliehenen mobilen Endgeräten zu gewährleisten. Dieser Artikel zeigt mögliche Regelungen auf. Im Zuge der KMK-Strategie "Bildung in der digitalen Welt" wird Lernen zunehmend digitaler. Für die Schülerinnen und Schüler mag der Umgang mit Smartphones, Laptops und Tablets im Unterricht motivierend sein, für Schulen und Lehrkräfte stellt die Vorgabe von digitalen Lernumgebungen eine enorme Herausforderung dar. Nach der Frage, an wessen mobilen Geräten die Lernenden arbeiten sollen , geht es im folgenden Schritt nun darum, einen respektvollen Einsatz von Handy, Laptop und Tablet im Unterricht ermöglichen zu können. Regeln und Nutzungsvereinbarungen können dabei helfen. Welche Überlegungen in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen, wird in diesem Artikel näher erläutert. Didaktisches Potenzial digitaler Medien Da digitale Endgeräte und insbesondere Smartphones in der Schule aufgrund des Missbrauchs ihrer vielfältigen Funktionen in der Kritik stehen, scheinen interne Ordnungen mit festen Regeln für die Schulen sinnvoll. Gefahren wie Cybermobbing, die Verbreitung von gewaltverherrlichenden Inhalten oder auch Täuschungsversuche bei Leistungsabfragen können auf diese Weise minimiert werden, um von digitalen Medien für den Unterricht durch vereinfachte Kommunikation, schnellen Materialaustausch oder motivierende Lern-Apps profitieren zu können. Schließlich möchte auch Schule die aktuelle Entwicklung mitgestalten und Schülerinnen und Schülern den Erwerb digitaler Kompetenzen ermöglichen. Regeln und Nutzungsordnungen Für die Arbeit an Computern und mobilen Geräten empfiehlt sich daher eine Nutzungsordnung, die als Bestandteil der Hausordnung verpflichtend ist. Folgende Regelungen können darin festgehalten werden: Nutzung digitaler Geräte im Unterricht Nutzung des schulischen Netzwerks sowie des Internets während des Unterrichts nur für schulische Zwecke verantwortungsvoller Umgang mit Internetzugang und Mailfunktion der Schule Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen wie Strafrecht, Urheberrecht und Jugendschutzrecht keine pornografischen, gewaltverherrlichenden oder rassistischen Inhalte aufrufen, speichern oder versenden versehentliches Aufrufen der oben genannten Inhalte umgehend mitteilen und beenden Anwendungen nur nach Aufforderung der Lehrkraft herunterladen und installieren, ebenso die Bearbeitung von Online-Formularen sorgsamer Umgang mit personenbezogenen Daten: Veröffentlichung von Fotos nur nach Zustimmung der Betroffenen, beziehungsweise der Erziehungsberechtigten Diskriminierungen, persönliche Angriffe, Unterstellungen und Verleumdungen unterlassen allgemein anerkannte Umgangsformen im Namen der Schule verwenden keine Abschlüsse von Verträgen oder kostenpflichtigen Diensten im Internet vorhandene Software weder für gewerbliche Zwecke verwenden noch vervielfältigen oder veräußern Nutzung schuleigener Geräte außerhalb des Unterrichts (GYOD) sorgfältiger und verantwortungsbewusster Umgang mit der schulischen Computerausstattung Bedienung der Hard- und Software entsprechend den Instruktionen der Lehrkraft Störungen oder Schäden umgehend melden grob fahrlässig oder vorsätzlich verursachte Schäden ersetzen. Nutzung der Geräte zur medienpädagogischen Arbeit auch für private Zwecke möglich oben genannten Regeln für die Nutzung digitaler Geräte im Unterricht gleichermaßen beachten Nutzung eigener Geräte im Unterricht (BYOD) Geräte mit geladenem Akku mitbringen keine rassistischen, pornografischen, gewaltverherrlichenden oder ehrverletzenden Medieninhalte speichern Fotos, Videos und Tonaufnahmen auf dem Schulgelände nur mit Erlaubnis der Lehrperson Verfügbarkeit von freiem Speicherplatz für die schulische Arbeit Kontrolle und Protokollierung Aufgrund ihrer Aufsichtspflicht ist die Schule berechtigt, die Einhaltung der Regeln und Nutzungsordnungen beispielsweise durch die Überführung von besuchten Websiten auf einen Zentralbildschirm stichprobenartig zu überprüfen. Dieses Vorgehen empfiehlt sich insbesondere, wenn der Verdacht eines Verstoßes besteht. Die verantwortliche Lehrkraft sollte in diesem Fall die Schülerin oder den Schüler über diese Maßnahme informieren. Bei entsprechender Vereinbarung ist auch eine systemseitige Protokollierung der IP-Adresse, Datum und Uhrzeit sowie die URL der aufgerufenen Seite zulässig. Es kann festgehalten werden, dass diese Daten nach einem bestimmten Zeitraum gelöscht werden, sofern sich ein Verdacht nicht bestätigt hat. Datenschutz und Passwörter Nicht nur in Bezug auf die aktuelle Datenschutzverordnung sollte der sensible Umgang mit personenbezogenen Daten im Internet vorab im Unterricht thematisiert werden. Auch in diesem Zusammenhang können Vereinbarungen getroffen werden wie zum Beispiel: Installationen, Zugriffsrechte und Konfigurationen nicht verändern oder Programme kopieren Fremdgeräte wie USB-Sticks oder Digitalkameras nur mit Zustimmung der Lehrkraft an Computer oder Netzwerk anschließen unnötiges Datenaufkommen durch Laden und Versenden von großen Dateien vermeiden verantwortungsvoller Umgang mit individuellen Zugangsdaten für schulische Zwecke möglichst sichere Passwörter vergeben (mindestens 8 Stellen mit Sonderzeichen), mindestens einmal im Schuljahr ändern eigenes Benutzerkonto mit individuellem Passwort freischalten nach der Nutzung am Gerät abmelden Fazit Alle Schülerinnen und Schüler müssen über die zugrunde gelegten Regeln und Nutzungsordnungen informiert sein. Es empfiehlt sich, eine Nutzungsordnung zu verfassen, die von den Schülerinnen und Schüler oder für Minderjährige von den Erziehungsberechtigten unterschrieben werden. Dabei können die oben genannten Aspekte – angepasst an die schuleigenen Richt- und Leitlinien, länderspezifische Gesetzestexte sowie ergänzt durch entsprechende Zeiträume – eine Grundlage bilden. Verstöße gegen diese Nutzungsordnung können mit schulordnungsrechtlichen Maßnahmen geahndet werden und straf- beziehungsweise zivilrechtliche Folgen nach sich ziehen. Liegt der Arbeit an mobilen Geräten im Unterricht eine derartige Vereinbarung zugrunde, können digitale Lernumgebungen durchaus motivieren und Schülerinnen und Schülern dabei helfen, sich Inhalte nachhaltig einzuprägen.

  • Fächerübergreifend

Papst Franziskus: Wer ist Jorge Mario Bergoglio?

Unterrichtseinheit

Als die Kurie 2013 Papst Franziskus als neuen Papst verkündete, hielt die Welt den Atem an – ein südamerikanischer Papst und ein Jesuit. Die Zeichen standen auf Aufbruch und von Beginn an setzte der Papst Zeichen einer neuen Kirche. Er behielt seine schwarzen Schuhe, verzichtete auf päpstliche Privilegien und zog einfache Symbole goldenen Kreuzen vor. Als er bei seinem Besuch im Weißen Haus in einem kleinen Fiat vorfuhr, hätten die Kontraste nicht größer sein können. Diese Einheit gibt Schülerinnen und Schülern der Unterstufe einen Einblick in die Person Jorge Mario Bergoglio beziehungsweise "Papst Franziskus".Gerade in unserer säkularisierten Welt erfahren Schülerinnen und Schüler immer weniger über religiöse Persönlichkeiten und die Geschehnisse im Vatikan. Häufig werden sie dann mit Religion konfrontiert, wenn es Negativschlagzeilen in den Medien gibt. Mit Papst Franziskus werden die Schülerinnen und Schüler einer Person gegenübergestellt, die für viele das repräsentiert, was Kirche sein sollte: bescheiden, arm, demütig, volksnah und liebevoll. In dieser Einheit geht es darum, die Person Jorge Mario Bergoglio (Papst Franziskus) näher kennen zu lernen. Schüler erfahren Gewöhnliches und Außergewöhnliches über den Papst. Sie erkennen, dass sie es hier mit einem Menschen zu tun haben, der einer von ihnen sein möchte. Sie erleben, dass dieser Papst durch seine Lebenshaltung und seine Lebensweise deutlich machen will was es heißt, in der Nachfolge Christi zu stehen. In Gruppenarbeiten und im Klassengespräch erkunden die Schülerinnen und Schüler die Person Papst Franziskus, werden überrascht und erstaunt. Sie lernen wichtige Lebensstationen des Papstes kennen und begreifen, dass dieser Papst seine Zeichen sehr bewusst setzt, um Jesu Anliegen zu vermitteln. Anhand eines Kurzvideos begegnen sie wichtigen Würdenträgern der katholischen Kirche Deutschlands und erfahren von diesen, was sie an der Person Franziskus so fasziniert. Die Schülerinnen und Schüler erhalten anhand des Materials einen Einblick in die Person Papst Franziskus. Eine Person wie er kann natürlich in einer Unterrichtseinheit nur angerissen werden. Während der Papst in der Mittel- und Oberstufe für viele eine Reizfigur ist, ist er in der Unterstufe eher noch mit einer gewissen Neugierde und Neutralität versehen. Gerade in der Unterstufe wird man auch auf theologische Lehren verzichten müssen. Dennoch dürfte es anhand der konkreten Beispiele seines Lebens gelingen, die Einzigartigkeit dieser Persönlichkeit herauszustellen. Die Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, dass mit Papst Franziskus ein Papst an der Spitze der katholischen Kirche steht, der die Botschaft Jesu ernst nimmt. Viele der Aktionen werden positiv auf die Schülerinnen und Schüler wirken. In dieser Einheit wird bewusst auf eine kritische Begegnung mit dem Papst verzichtet. Gerade Franziskus bietet durch sein Leben genügend Möglichkeiten, den Papst in einem positiven Licht zu sehen. Dies soll hier genützt werden. Die Stunde bietet gerade in Phase zwei viele Möglichkeiten über Einzelaspekte des Papstes zu reden (Namensgebung, Reichtum, Gehalt, Botschaft, Tagesablauf). Je nach Zeit und Interesse der Klasse kann und darf dies gerne eine weitere Stunde in Anspruch nehmen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Person "Papst Franziskus" beziehungsweise Jorge Mario Bergoglio näher kennen. erfahren, dass Papst Franziskus durch seine bewusste Zeichensetzung die katholische Kirche zu einer "armen Kirche für die Armen" machen will. verstehen, Zeichen und Insignien des Papsts genauer zu deuten. entnehmen Sachtexten Informationen und vergleichen diese dann mit eigenen Klischees und stereotypischen Annahmen. setzen Ideen und Gedanken über die eigene Person und ihren Glauben kreativ um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam mit einem Partner oder einer Partnerin zusammen, tauschen sich aus und halten Besprochenes schriftlich fest.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Der Ratgeber für die Schulfahrt: ein Reisefinder mit Budgetplanung

Fachartikel / Video-Tutorial

Dieser praxisorientierte Reisefinder für die Planung und Durchführung von Klassenfahrten und Ausflügen hilft Ihnen dabei, geeignete Ziele zum passenden Budget für Ihre Lerngruppe auszuwählen.

  • Fächerübergreifend

Der neokommunikative Unterricht im digitalen Zeitalter

Fachartikel
5,99 €

Dieser Artikel zum neokommunikativen Unterricht bietet einen Überblick über didaktisch-methodische Grundsätze, die den Fremdsprachenunterricht aktuell prägen, und verweist auf digitale Anwendungen, die deren Realisierung in der Schule ermöglichen. Seit dem didaktisch-methodischen Paradigmenwechsel der 1970er Jahre ist im Fremdsprachenunterricht eine stark ausgeprägte pragmatische Orientierung unverkennbar. Kommunikation ist das große Stichwort, das in der Welt der Fremdsprachendidaktik wiederhallt. Dabei geht es grundsätzlich um die Frage, welche Kompetenzen Lernende entwickeln müssen, um in der Fremdsprache handlungsfähig zu sein und kommunikative Situationen nicht nur sprachlich, sondern vor allem funktional und im soziokulturellen Sinne angemessen zu bewältigen. Von der kommunikativen zur neokommunikativen Methode Die frühe kommunikative Methode der 1970er und 1980er Jahre lieferte bereits zahlreiche Impulse für die Gestaltung eines Fremdsprachenunterrichts, bei dem der Lerner mit seinen kommunikativen Absichten und Erfahrungen als Handelnder auftritt und formal grammatische Aspekte lediglich als Hilfsmittel erfährt. Doch die kommunikative Methode ging ab den 1990er Jahren in eine Postphase über, als die Anzahl von pragmatisch ausgerichteten Lehr- und Lerntechniken immer größer und vielfältiger wurde. Die Notwendigkeit, kommunikative Prinzipien klarer zu definieren, um die methodischen Tendenzen der neueren Zeit besser nachvollziehen zu können, führte zur Entstehung des neokommunikativen Ansatzes (Reinfried 2001: 9) / (Martinez und Meißner 2018:2). Die Prinzipien dieser neuen Methodenkonzeption bilden heute noch die Basis des Fremdsprachenunterrichts. Aber wie können Lehrende die neokommunikativen Prinzipien im Schulalltag konkret anwenden und dabei dem Auftrag der Kultusministerkonferenz zur digitalen Bildung (KMK 2016) gerecht werden? Im Folgenden wird dieser Frage nachgegangen, indem die neokommunikativen Grundsätze und deren Realisierung mittels digitaler Anwendungen erläutert werden. Handlungsorientierung Das Prinzip der Handlungsorientierung fordert, dass die Schüler aktiv in der Fremdsprache tätig werden. Ihre Mitteilungsbedürfnisse, Interessen und Vorkenntnisse sollen im Mittelpunkt des Unterrichts stehen und den Anlass zu authentischen kommunikativen Handlungen bilden. Kooperative und kreative Arbeitsformen sowie offene Unterrichtsmethoden wie Projektarbeit oder Lernen durch Lehren (LdL) ermöglichen die Realisierung dieses Prinzips. Handlungsorientiertes Lernen lässt sich mit Unterstützung von Programmen wie Padlet durchführen. Padlet ermöglicht die freie Erstellung von digitalen Pinnwänden, auf denen Informationen zusammengeführt und kreativ verknüpft werden können. Erstellte Pinnwände können zur Präsentation von Ergebnissen als Gruppen- oder Expertenpuzzle oder zur Vermittlung erworbener Kenntnisse in Form von LdL genutzt werden. Fachübergreifendes Lernen Bei diesem Prinzip geht es grundsätzlich um die Öffnung des Fremdsprachenunterrichts für andere Sprachen oder Fächer, wie es im bilingualen Sachfachunterricht oder bei mehrsprachigen Unterrichtsformen der Fall ist. Mit dem Programm Anki lässt sich fachübergreifend arbeiten. Anki ermöglicht die regelmäßige und strukturierte Wiederholung von Wissen. Die Anwendung ist als App oder als Webversion verfügbar. Das Programm funktioniert nach dem Karteikartenprinzip, wobei die Karten nicht nur mit Text, sondern auch mit Sound, Bildern und Links gestaltet werden können. Mit Anki kann man zum Beispiel mehrsprachige Lernkarten erstellen und damit fachübergreifend lernen. Ganzheitlichkeit Das Lernen mit Einbezug aller Sinne bildet den Fokus der ganzheitlichen Spracherfahrung. Am effektivsten lässt sich dieses Prinzip in authentischen und komplexen Lernsituationen realisieren, die nicht nur zur geistigen, sondern auch zur körperlichen Aktivität motivieren. Zum ganzheitlichen Sprachenlernen empfiehlt sich der Einsatz von YouTube . Die Nutzung von Videos im Fremdsprachenunterricht fördert insbesondere das Hör-Seh-Verstehen und ermöglicht somit ein mehrkanaliges Lernen. Auf YouTube findet man zudem Videos, die zu einem bewegten Lernen anregen, etwa Videos zum Mitsingen und Mittanzen. Lernerorientierung Bei diesem Prinzip liegt der Fokus auf dem Lernenden mit seinem eigenen Lernstil und seinen Lernpräferenzen. Individuelle und nach Lerntypen differenzierte Lernaufgaben bieten sich für einen lernorientierten Unterricht an. Learningapps ist eine Anwendung, die einen lernorientierten Unterricht ermöglicht. Mit der Anwendung können interaktive Aufgaben zur Einübung und Wiederholung von Lerninhalten gestaltet werden. Zur Erstellung einer Aufgabe stehen verschiedene Templates zur Verfügung, mit denen unterschiedliche Lerntypen angesprochen werden können. Prozessorientierung Ein prozessorientierter Unterricht macht mentale Lernprozesse und Lernwege sichtbar und für den Lerner nachvollziehbar. Durch die Reflexion über angewandte Lernstrategien und die Erprobung unterschiedlicher Lerntechniken entwickeln Lernende ihre Lernbewusstheit. Das E-Portfolio ist die elektronische Version des herkömmlichen Lernportfolios. Es ermöglicht die digitale Sammlung und Dokumentation erbrachter Leistungen und verschafft Lernenden einen Überblick über ihre Lernprozesse.

  • DaF / DaZ / Englisch / Latein / Spanisch

Leitfaden zum Argumentieren im Ethik-Unterricht

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel zum Argumentieren im Ethik-Unterricht präsentiert in einem Leitfaden mit Bewertungsschema die verschiedenen Stufen einer moralischen Auseinandersetzung zur Förderung der Argumentations- und Urteilsfähigkeit sowie handlungsorientierter Kompetenzen. Die gymnasialen Bildungspläne erklären die Stärkung der "sittlichen Autonomie" zum Ziel des Ethik-Unterrichts. Damit ergeben sich zwei Schwerpunkte: Zum einen die Förderung moralischer Argumentations- und Urteilsfähigkeit, zum anderen die Entwicklung handlungsorientierter Kompetenzen. Da nun der Kompetenz zum ethisch-moralischen Argumentieren als theoretischem Überbau praktischen Handelns eine entscheidende inhaltliche wie formale Bedeutung zukommt, empfiehlt es sich, den Schülerinnen und Schülern spätestens in der Sekundarstufe I methodische Werkzeuge dafür an die Hand zu geben. Dieser Leitfaden kann die Lernenden an dieser Stelle unterstützen. Selbstverständlich ist die grundsätzliche Struktur des Schemas auch auf Argumentationen in anderen Fächern übertragbar und kann ohne großen Aufwand an Ihre Lerngruppe angepasst werden.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Religion / Ethik

100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland

Fachartikel

Das Magazin sowie die dazugehörige Handreichung für Lehrkräfte bieten einen fundierten Überblick rund um das Thema "100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland" und ermöglichen eine spannende und gegenwartsorientierte Umsetzung im Unterricht.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi

Claude Nougaros Chanson "Bidonville" genau lesen

Fachartikel

Dieser sich auf das literaturdidaktische Modell des "genauen Lesens" (Chirollo/Schröder 2017) beziehende Fachartikel zu Claude Nougaros Chanson "Bidonville" (1966) erläutert die fachdidaktischen Überlegungen, die der gleichnamigen Unterrichtseinheit zugrunde liegen.

  • Französisch

Songbranch: Songtexte visualisieren

Tool-Tipp

Während manche Sängerinnen und Sänger viele Wörter brauchen, um die Aussage eines Songs auszudrücken, kommen andere mit wenigen aus. Diese teils erstaunlichen Unterschiede macht unser Fundstück der Woche sichtbar. Mit Songbranch können Sie den Songtext Ihres Lieblingsliedes unter die Lupe nehmen!

  • Deutsch / Musik

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.

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