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Deutsche und fremdsprachliche Redensarten

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit zum Thema "Deutsche und fremdsprachliche Redensarten" kann auf verschiedenen Leistungsniveaus von der Primarstufe bis in die Sekundarstufe eingesetzt werden. Jüngere Schulkinder lernen Redensarten über Bilder und pantomimische Darstellungen kennen. Ältere Lernende reflektieren deutsche und fremdsprachliche Redensarten in ihrer Bedeutungsverschiebung. Redensarten und Metaphern erfreuen sich bei Kindern und Jugendlichen nicht zuletzt seit Fernseh-Ratesendungen wie "Genial daneben" einer großen Beliebtheit, vor allem, wenn es unbekannte Begriffe sprachwissenschaftlich zu "decodieren" gilt. Dies fällt jedoch nicht nur jüngeren Schülerinnen und Schülern oft schwer. Auch Lernende der Mittel- und Oberstufe haben bei eher unbekannten Redensarten Verständnisschwierigkeiten, vor allem im Sprachvergleich mit Fremdsprachen. Diese Unterrichtseinheit zum Thema Redensarten kann je nach Jahrgangsstufe auf verschiedenen Niveaus der Leistungsfähigkeit von Lernenden eingesetzt werden und besteht aus zwei Modulen. In einem ersten Modul sollen Redensarten in ihrer "übertragenen Bedeutung" durch visuelle Umsetzungen bildlich genommen werden, in einem zweiten Modul findet ein Vergleich von Redensarten aus dem Deutschen, Englischen, Französischen und Russischen statt. Neben der Nutzung von Bildmaterial aus dem Internet kommt dabei eine PowerPoint-Präsentation zum Einsatz. Ablauf des Unterrichts Hier finden Sie eine Beschreibung des Unterrichtsverlaufs - unterteilt in zwei nach Schwierigkeitsgrad abgestufte Module. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und interpretieren Bilder, indem sie wörtliche von übertragener Bedeutung unterscheiden. verinnerlichen den Zusammenhang zwischen wörtlicher und übertragener Bedeutung von Redensarten, indem sie Redensarten pantomimisch darstellen. sammeln traditionelle und moderne Redensarten und stellen sie vor. lernen deutsche und fremdsprachliche Redensarten kennen und interpretieren, indem sie sie separat und sprachvergleichend analysieren. werden sich der strukturellen Merkmale metaphorischer Sprichwörter und Redensarten bewusst, indem sie eine linguistische Definition hierzu erarbeiten. wenden ihre fremdsprachlichen Vorkenntnisse an und vertiefen sie, indem sie Redensarten einer oder mehrerer Fremdsprachen wörtlich und in ihrer übertragenen Bedeutung zu übersetzen versuchen. entwickeln ein Verständnis für die sprachübergreifende Funktion von Redensarten, indem sie nach analogen Beziehungen zwischen deutschen und fremdsprachlichen Redensarten suchen. gehen kreativ mit Redensarten aus dem Deutschen und aus den Fremdsprachen um, die von Mitschülerinnen und Mitschülern mit der Zweitsprache Deutsch beherrscht werden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schulen ihre Medienkompetenz, indem sie verschiedene (Online-) Wörterbücher und -Lexika kennen lernen und nutzen, um die fachlichen Ziele zu erreichen. üben den Umgang mit einen Präsentationsprogramm (zum Beispiel PowerPoint), indem sie die Aufgaben und Lösungen auf visuell ansprechende Weise präsentieren. Bildbeschreibung Als Einstieg zeigt die Lehrkraft den Schülerinnen und Schülern per Beamer Bilder oder Fotos, die verschiedene Redensarten verdeutlichen sollen. Passende Bilder findet man beispielsweise über die Bildersuche bei Google. Eine geeignete Plattform für die Bildrecherche zu Redensarten ist auch www.fotocommunity.de . Geben Sie einfach als Stichwort "Redensarten" oder die Redensart selbst in die Suche ein. Die Lernenden sollen anhand der Bilder erraten, welcher metaphorische Ausdruck gemeint ist. www.fotocommunity.de: Beispiel: "Jemanden auf die Hörner nehmen" Hier verlinkt ist das Beispiel: "Jemanden auf die Hörner nehmen", übertragene Bedeutung: Jemanden scharf angreifen oder kritisieren. Definition Metaphorik Jüngere Schulkinder, die die Bedeutung von Redensarten noch nicht sicher beherrschen, sollen unterstützend im fragend-entwickelnden Unterrichtsgespräch zu einer Definition von Metaphorik (siehe Arbeitsblatt 1) und der Bedeutung bekannter Redensarten hingeführt werden. Idealerweise kommen die Lernenden aber über die Betrachtung der ersten Bilder selbst auf das Thema der Unterrichtsreihe und definieren im Unterrichtsgespräch die grundlegende Funktionsweise von Metaphorik beziehungsweise Redensarten im Besonderen. Bekannte Redensarten Die Schülerinnen und Schüler wiederholen ihre eventuell vorhandenen Vorkenntnisse, indem sie im Anschluss in einem Lückentext bekannte Redensarten einsetzen (Arbeitsblatt 1) und Sekundärliteratur zum Thema benutzen. Dies kann wahlweise über entsprechende Wörterbücher oder eine Internetrecherche erfolgen. Redewendungen erkennen Anschließend wird die Klasse in fünf Gruppen zu je circa sechs Schülerinnen und Schülern aufgeteilt. Jede Gruppe bekommt ein ausgedrucktes Bild oder Foto (siehe Arbeitsblatt 2 und Linkhinweis), zu dem sie die passende Redewendung und deren übertragene Bedeutung mithilfe des Redewendungen-Wörterbuchs oder per Internetrecherche finden soll. www.fotocommunity.de: Redensarten Hier finden Sie eine Zusammenstellung von Bildern zu Redensarten, die zwei Germanistik-Studentinnen der Universität Bielefeld für diese Unterrichtseinheit recherchiert haben. Pantomimische Darstellung Im Anschluss daran überlegen sich die Schülerinnen und Schüler in ihrer Gruppe zwei weitere Sprichwörter (Vorschläge siehe Arbeitsblatt 2), die zu ihrer Thematik der Redewendung auf dem Bild passen. Die Lernenden sollen sich überlegen, wie man diese Redewendungen pantomimisch für die Klasse aufbereiten kann. Jüngere oder lernschwächere Schülerinnen und Schüler könnten alternativ eine Situation vorspielen (auch mithilfe von Dialogen), in denen ein passender Konflikt zu der jeweiligen Redensart im Mittelpunkt oder am Ende der Szene steht. Bei der Präsentation im Plenum sollen die jeweils Zuschauenden erraten, welche Redewendung gemeint ist oder am Ende paraphrasieren, inwiefern die Redensart auf die gespielte Situation zutraf. Redewendungen der Jugendsprache Eine mögliche Hausaufgabe für leistungsstärkere Lernende besteht darin, Redewendungen der Jugendsprache zu notieren. Durch diesen Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen wird das Bewusstsein für die Funktion von Metaphern vertieft und auf die Sprachbetrachtung von Soziolekten gelenkt. Fremdsprachliche Redensarten In einem zweiten Modul für lernstärkere Schülerinnen und Schüler beziehungsweise diejenigen der Mittel- und Oberstufe geht es darum, deutsche und fremdsprachliche Redensarten in ihrer Bedeutungsverschiebung zu reflektieren. Themenbereich "menschliche Charakterschwächen" Als Form der didaktischen Reduktion werden dafür anhand der vorliegenden PowerPoint-Präsentation Redensarten zum Themenbereich "menschliche Charakterschwächen" analysiert, die wohl am leichtesten "international" wieder zu erkennen sind. Die Lernenden sollen hieraus Interpretationshypothesen ableiten und zu einer kritischen Reflexion über die Übersetzungsproblematik von (poetischer) Sprache kommen. Nach einleitenden Worten mit dem entsprechenden Arbeitsauftrag werden dabei schrittweise Redensarten aus dem Englischen, Französischen, Russischen (interlinear ins Deutsche übertragen) und Deutschen präsentiert, die im Anschluss an die jeweils einzelner Besprechung miteinander verglichen werden. Eigene Präsentationen Weiterführend könnten die Jugendlichen im Rückgriff auf ihre eigenen Fremdsprachen- oder fremde Muttersprachenkenntnisse in analoger Weise Redensarten im Sprachvergleich über PowerPoint der Klasse präsentieren. Je nach Leistungsbereitschaft und -fähigkeit der Lerngruppen lassen sich in beiden Unterrichtsmodulen zu Beginn oder vertiefend am Ende Internetrecherchen durchführen, bei denen nach Definitionen der Metaphorik, Webseiten zur Interpretation von Redewendungen oder zur Übersetzung von Redensarten gesucht wird.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Back to school – a motivational start

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit "Back to school" motiviert zum Schuljahresanfang! Die Schülerinnen und Schüler arbeiten spielerisch und kreativ mit motivierenden Zitaten, wobei sowohl sprachliche als auch inhaltliche Aspekte zum Tragen kommen. Motivationssprüche schreiben wir uns an die Wand, in Hausaufgabenhefte, pinnen sie auf Pinterest oder posten sie auf Facebook, Instagram und Co. Manche Motivationssprüche tätowieren wir uns sogar unter die Haut, und so begleiten sie uns ein Leben lang. Im Unterricht können motivierende Zitate ebenfalls eine Bereicherung sein. Sie inspirieren nicht nur zum Schulstart , sondern liefern durch ihren persönlichen Charakter subjektive Sprechanlässe für den Fremdsprachen-Unterricht . In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Lernenden mit unterschiedlichen englischsprachigen Sprüchen und Zitaten, die alle einen motivierenden Charakter haben. Sie sollen die Schülerinnen und Schüler zum Schulstart beflügeln und sie durch das neue Schuljahr begleiten. In einem Zitate-Puzzle lernen sie zunächst verschiedene Sprüche kennen, bevor sie in kreativer Weise damit weiterarbeiten und je nach Sprachniveau ihre eigenen Motivationssprüche kreieren (analog oder digital) und vorstellen. Mithilfe von Bildern verbinden die Lernenden Stimmungen und Lebenssituationen mit den erarbeiteten Sprüchen. Die Unterrichtseinheit "Back to school" eignet sich besonders gut zum Einsatz zu Schuljahresbeginn, kann prinzipiell aber zu jeder Zeit im Schuljahr verwendet werden, besonders, wenn ihre Klasse einen Motivationskick nötig hat. Sie eignet sich auch gut für Vertretungsstunden . Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten die Bereitschaft mitbringen, kreativ mit Sprache umzugehen. Es ist sicherlich hilfreich, wenn sie bereits mit kreativen Methoden im Englisch-Unterricht vertraut sind und keine Scheu haben, sich abseits von Grammatik und reinen Wortschatzübungen auszudrücken. Didaktisch-methodische Analyse Die Unterrichtseinheit "Back to school – a motivational start" ermutigt die Schülerinnen und Schüler, ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken. Rund um die motivierenden Zitate liefert sie viele Sprechanlässe. Besonders Lerngruppen, die sich im Fremdsprachen-Unterricht nur zögerlich äußern und sich nicht trauen, frei zu sprechen, können mit dieser Unterrichtseinheit gefördert werden. In kreativen Aufgaben widmen sich die Lernenden englischsprachigen Zitaten und untersuchen diese sowohl sprachlich als auch inhaltlich. Dabei werden sie immer wieder aufgefordert, ihre Entscheidungen und Ideen auch zu versprachlichen. Darüber hinaus dürfen die Schülerinnen und Schüler sich persönlich in den Unterricht einbringen: Ihre Gedanken, Gefühle, Ideen und Erfahrungen werden wertgeschätzt. Die Unterrichtsstunde ist im ständigen Wechsel zwischen Einzel- beziehungsweise Partnerarbeit und Aktivitäten, in denen die Lernenden sich in der Gruppe oder im gesamten Klassenverband ausdrücken, angelegt. Durch die Arbeit in Teams oder Kleingruppen wird nicht nur der Sprechanteil aller Schülerinnen und Schüler erhöht. Die Lernenden bauen auch Hemmungen ab, sich in der Fremdsprache zu äußern, wenn sie dies zunächst im Rahmen der Gruppenarbeit tun dürfen. Neben den sprachlichen und affektiven Kompetenzen, die in dieser Unterrichtseinheit gefördert werden, wird nebenbei auch Wortschatz-Arbeit geleistet. Die authentischen englischsprachigen Zitate enthalten mitunter Vokabular, das die Schülerinnen und Schüler noch nicht kennen. Dies kann entweder durch unterschiedliche Worterschließungsstrategien oder auch mithilfe der "word banks" erarbeitet werden. Die kreative Arbeit mit den Zitaten erfordert eine Anwendung des neuen Vokabulars. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler drücken sich frei in der Fremdsprache aus. erarbeiten neuen Wortschatz und wenden diesen aktiv an. wenden Sprache kreativ an und produzieren eigene Kurztexte. erläutern eigene Gedanken, Gefühle, Ideen, Bilder und Assoziationen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, Wörter und Bilder kreativ zu verbinden und eigene Gedanken visuell umzusetzen. lernen Zitate als Kurzform von Literatur kennen und produzieren eigene Texte. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen eigene Gedanken in Klein- und Großgruppen aus. lernen, eigene Ideen zu verbalisieren und zu präsentieren. schätzen die Beiträge ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler wert.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Hablar en clase: freies Sprechen vor Gericht

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Hablar en clase" üben die Schülerinnen und Schüler ihre Fertigkeiten im freien Sprechen, indem sie der Schuldfrage in einem Todesfall nachgehen, sich eine Meinung bilden und diese begründen. In der vorliegenden Unterrichtseinheit schulen die Lernenden ihre Sprechfertigkeiten. Nach dem Hören oder Lesen einer Geschichte zu einem Todesfall überlegen sie, wer ihrer Meinung nach Schuld an dem Tod der Person trägt, begründen ihre Meinung und diskutieren diese im Plenum. In leistungsstärkeren Kursen kann diese Unterrichtseinheit auf eine Stunde verkürzt und vorwiegend mündlich erarbeitet werden, für leistungsschwächere Kurse bietet sich eine ausführlichere Arbeit in Kleingruppen an. Das Thema "Hablar en clase" im Unterricht Die vorliegende Unterrichtseinheit motiviert die Lernenden dazu, sich in der Fremdsprache auszudrücken und ihre Diskussionsfähigkeit zu erweitern. Besonders geeignet ist das Thema in der Qualifikationsphase, vorbereitend auf die verpflichtende mündliche Prüfung in Leistungskursen beispielsweise im Rahmen des Themas "Mujeres y hombres de ayer y de hoy". In diesem Fall kann es als Einstieg in den Komplex Rollenbilder genutzt werden oder auch im Abschluss die Grundlage dafür darstellen, die erarbeiteten Aspekte zu wiederholen und anzuwenden. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten das grundlegende Vokabular zur Diskussionsführung kennen und in der Lage sein, eigenständig eine Meinung zu bilden sowie diese in der Fremdsprache auszudrücken. Didaktische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit zur aktiven Sprachanwendung soll den Schülerinnen und Schülern einen motivierenden Anlass geben, sich in der Fremdsprache zu äußern, ihre Kenntnisse anzuwenden und freie Sätze zu formulieren. Zudem sollen sie am Ende der Einheit auf ihre Mitschülerinnen und Mitschüler eingehen und sprachlich an ihre Beiträge anknüpfen. Methodische Analyse Das Bild aus dem Gerichtssaal zum Einstieg in die vorliegende Unterrichtseinheit soll den Lernenden einen ersten Anlass liefern, sich mit dem anstehenden Thema auseinanderzusetzen. Zu diesem Zeitpunkt sollen sie Hypothesen formulieren, warum sie sich imaginativ in einem Gericht befinden könnten. Auf der Grundlage dieser Ideen leitet die Lehrkraft auf das eigentliche Stundenthema über – die Schuldfrage an dem Tod einer jungen Frau. Im direkten Anschluss erzählt die Lehrkraft möglichst frei die Geschichte der Toten. Um sicherzugehen, dass die Schülerinnen und Schüler den Inhalt verstanden haben, kann sie dazu auffordern, den Inhalt kurz wiederzugeben. Dies kann durchaus durch mehrere Lernende erfolgen, die an ihren Vorgänger anknüpfen. Im Anschluss leitet die Lehrkraft durch die Frage, wer die Schuld an dem Tod der jungen Frau trägt, in die Gruppen-, Einzel- oder Partnerarbeit über. Hierbei ist das Leistungsniveau der Gruppe zu beachten: Leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern tut sicherlich die Arbeit in einer Kleingruppe (höchstens drei Personen) oder zu zweit gut, leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler können die Aufgaben alleine erledigen oder sogar direkt in die Diskussion um die Schuldfrage einsteigen. Während der Diskussionsphase kommen die Lernenden nach vorne und positionieren ihre Ideen bezüglich der Schuldfrage, indem sie die Kärtchen zu den beteiligten Personen je nach Schuldgrad in die Nähe des Wortes "Culpa" schieben. Dabei können die Kärtchen entsprechend ihrer Meinung entweder so verbleiben oder das komplette Bild verändern. Die unterschiedlichen Antworten verdeutlichen, dass die Schuldfrage in dieser Geschichte nicht einfach zu klären ist und zwischen moralischer und juristischer Schuld zu unterscheiden ist. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden ihre Sprachkenntnisse an. wenden das Vokabular zur Darstellung der eigenen Meinung und der Diskussion an. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler agieren in einem Gespräch zur Meinungsbildung während der Diskussion und im anschließenden Unterrichtsgespräch miteinander. korrigieren und unterstützen sich bei der Meinungsbildung und der Vorbereitung der Diskussion.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Animals: creating an animal book

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "animals" lernen die Schülerinnen und Schüler anhand eines Bilderbuchs die englischen Tiernamen kennen. Durch die Erzählung geleitet, üben sie Vokabular aus dem Wortfeld "animals" in Form von einfachen Sätzen ein und erstellen anschließend ein eigenes "animal book". Die englischen Tiernamen sind fester Bestandteil der Lehrpläne für den Englisch-Unterricht in der Grundschule. In der Unterrichtseinheit "Animals: creating an animal book" erweitern Schülerinnen und Schüler mit Hilfe eines englischsprachigen Bilderbuchs, zum Beispiel "Monkey Puzzle" von Julia Donaldson und Axel Scheffler, ihren Wortschatz aus dem Wortfeld "animals". Zudem werden einige wichtige Redemittel in Form von Chunks eingeführt und in einfachster Form szenisch und schriftlich umgesetzt. So lernen die Schülerinnen und Schüler, Tiernamen auf Englisch zu erfragen beziehungsweise zu nennen. Anschließend werden die Schülerinnen und Schüler selbst kreativ. Die erlernten Satzstrukturen werden in einem "animal book" angewendet, das die Lernenden selbst entwerfen. Bei der Gestaltung des "animal book" mit Microsoft Word festigen sie nicht nur die englischsprachigen Vokabeln, sondern schulen zudem noch ihre Medienkompetenz. Durch den Einsatz authentischer Texte und Materialen sowie unterschiedlicher Medien wird der Englisch-Unterricht besonders motivierend gestaltet. Ergänzend zur Unterrichtseinheit "Animals: creating an animal book" können die interaktiven Übungen "Easy exercises with wild animals" eingesetzt werden. Hier können die Schülerinnen und Schüler eigenständig englischsprachige Tiernamen üben und wiederholen. Das Thema "animals" im Unterricht Das Thema "Tiere" ist im Englisch-Unterricht nicht nur Teil der curricularen Vorgaben; es motiviert die Schülerinnen und Schüler auch, sich in der Fremdsprache auszudrücken. Egal ob in der Natur, auf dem Bauernhof, im Zoo oder die eigenen Haustiere – Tiere sind fester Bestandteil der Lebenswelt der Lernenden. Außerdem begeistern sich die meisten Kinder schnell für das Unterrichtsthema Tiere. Jedes Kind hat ein Lieblingstier, ein Stofftier oder vielleicht sogar ein eigenes Haustier. Darüber zu reden ist den Schülerinnen und Schülern auch im Englisch-Unterricht ein Bedürfnis. Didaktische Analyse Der Einstieg in die Unterrichtseinheit orientiert sich an geliebten und bekannten Tieren: den Stofftieren der Kinder. Indem diese vorgestellt und beschrieben werden, wird nicht nur bereits bekanntes Vokabular reaktiviert; jedes Kind lernt so auch den ersten englischen Tiernamen. Anschließend bewegen sich die Lernenden durch den Klassenraum und stellen ihr Tier den Mitschülerinnen und Mitschülern vor. So werden Satzstrukturen gefestigt und die Lernenden werden zum Sprechen in der Fremdsprache angeregt. Dass sie nicht exponiert im Plenum sprechen müssen, entlastet die Schülerinnen und Schüler und baut Hemmungen in der Verwendung der Fremdsprache ab. Anschließend erarbeitet sich die Lerngruppe weitere Tiernamen anhand eines authentischen englischsprachigen Textes. Die Lehrkraft kann entscheiden, ob sie den Text selbst, eventuell in verkürzter Form, vorliest oder ein Youtube-Video zu Hilfe nimmt, das von einer englischsprachigen Person eingelesen wurde. Der Kontakt mit authentischen Audiomaterialien ist wichtig, um die optimale Aussprache der fremdsprachlichen Worte einzuüben und die Sprachmelodie des Englischen richtig zu erfassen. Das Vorlesen eines Bilderbuchs motiviert die Lernenden. Darüber hinaus begünstigen die mit der Geschichte zusammenhängenden Bilder das Verstehen des Textes und das Memorieren der neuen Vokabeln. Nachdem diese durch erneutes Lesen und szenisches Darstellen wiederholt und gefestigt wurden, wenden die Schülerinnen und Schüler das neue Vokabular aus dem Wortfeld "animals" nun eigenständig an. Das freie Gestalten eines eigenen "animal book" regt die Kreativität der Lernenden an. So verknüpfen sie das neue Vokabular mit ihrer gestalterischen Arbeit und schulen gleichzeitig ihre Medienkompetenz. Die Präsentation der Arbeitsprodukte bildet einen schönen Abschluss für die Unterrichtseinheit und würdigt die Arbeit der Schülerinnen und Schüler angemessen. Methodische Analyse Nachdem die ersten Vokabeln und Satzstrukturen im Plenum eingeführt wurden, werden die Lernenden entlastet, indem sie sich zunächst nur gegenüber einer Partnerin oder einem Partner ausdrücken müssen. Die wechselnden Partnerinnen und Partner, die sich durch das Bewegen im Klassenraum ergeben, ermöglichen eine hohe Anzahl an Wiederholungen unveränderter Satzstrukturen, was das Einüben des Frage-Antwort-Dialogs begünstigt. Beim Einsatz eines fremdsprachigen Buches muss die Lehrkraft im Vorfeld entscheiden, welches Vokabular sie einführen will (hier beispielsweise Tiernamen, Größenadjektive, Körperteile, ...). Eine Reduktion auf ein Wortfeld ist anzuraten, um die Kindern nicht zu überfordern. Die Bilderkarten, die beim Vorlesen eingesetzt werden, sind nicht nur besser für alle Lernenden sichtbar, sondern können auch für weitere Aktivitäten, die das Lesen des Buches nachbereiten, eingesetzt werden. So können die neuen Vokabeln mit visueller Unterstützung außerhalb des Textes wiederholt und angewendet werden. Das Erstellen des eigenen "animal book" in Gruppenarbeit fördert die Kooperation unter den Schülerinnen und Schülern und ermöglicht es ihnen, arbeitsteilig vorzugehen. Indem die Lehrkraft gut überlegt Gruppen einteilt, gelangen alle Lernenden zu einem Arbeitserfolg. So sollte in jeder Gruppe mindestens ein Kind bereits gute Kenntnisse im Umgang mit dem Computer oder Microsoft Word haben. Außerdem sollten Schülerinnen und Schüler, die bereits sicherer im Umgang mit den neuen Satzstrukturen sind, mit weniger sicheren zusammenarbeiten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die englischen Bezeichnungen verschiedener Tiere. erfragen Tiernamen in kurzen Dialogen. üben sich in der Aussprache einzelner Worte und kurzer Sätze. festigen das erlernte Vokabular aus dem Wortfeld "animals" schriftlich. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler orientieren sich an einer schriftlichen Anleitung zur Nutzung des Textverarbeitungsprogramms Microsoft Word. fügen Bilder und Sprechblasen in ein Word-Dokument ein. erstellen ein eigenes Tier-Buch mit Mircosoft Word. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören ihren Mitschülerinnen und Mitschülern im Plenum zu. gehen wertschätzend mit den Beiträgen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler um. bauen in Zwiegesprächen Hemmungen ab, sich in der Fremdsprache auszudrücken. unterstützen sich bei der Erstellung des Tier-Buchs in der Gruppe. Bilder: pixabay.com, Karten bearbeitet mit Canva.

  • Englisch
  • Primarstufe

The first weeks of fifth grade: classroom activities

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit werden zahlreiche kreative Ideen und Aktivitäten zum Schulstart für die 5. Klasse im Fach Englisch vorgestellt. Die Lehrkraft kann mit Kennenlernspielen, einem englischen Memory sowie dem spielerischen Erarbeiten von classroom phrases die ersten Wochen in der 5. Klasse gestalten und das Kennenlernen in der Fremdsprache erleichtern. Besonders der Übertritt in eine neue Schulart stellt für viele Schülerinnen und Schüler eine große Herausforderung dar. War in der vierten Jahrgangstufe noch alles bekannt - wie das Schulgebäude, die Lehrkräfte und die Klassenkameradinnen und Klassenkameraden -, so ändert sich nun sehr vieles. Um mögliche Startschwierigkeiten zu mindern, ist ein spielerischer, abwechslungsreicher und lockerer Start in die neue schulische Phase wichtig und hilfreich. Diese Unterrichtseinheit bietet der neuen Englisch-Lehrkraft, die im Idealfall auch die Klassenleitung darstellt, zahlreiche Anregungen, um die Lernenden durch die ersten Schulwochen im neuen Fach zu geleiten. Die Einheit besteht aus verschiedenen Stationen, die entweder allein oder mit einem Partner oder einer Partnerin oder einer Gruppe bearbeitet werden können. Die Reihenfolge der Stationen ist beliebig, ebenso kann auf Elemente verzichtet, diese angepasst oder ergänzt werden. Vorkenntnisse Manche Schülerinnen und Schüler bringen bereits von der Grundschule unterschiedliche Kenntnisse der englischen Sprache mit. Dies schadet nicht. Schülerinnen und Schüler, bei welchen Englisch in der Grundschule keinen großen Stellenwert hatte, haben dadurch aber keinen Nachteil. Viele der Sätze werden in dieser Unterrichtseinheit neu gelernt, so dass alle Schülerinnen und Schüler nach kurzer Zeit auf demselben Wissensstand sind. Didaktisch-methodische Analyse Diese Einheit soll dazu beitragen, einen sanften Einstieg in die neue Schulart und das neue Fach zu ermöglichen. Gerade Schülerinnen und Schüler in der fünften Klasse besitzen ein sehr hohes Maß an Motivation. Dies wird durch die Zurücknahme eines lehrerzentrierten Frontalunterrichts hin zu einem offenen und in den Sozialformen abwechslungsreichen Unterricht gefördert. Etwaige Berührungsängste mit etwas Neuem werden durch spielerisches Erlernen erster Sätze und Fragen sowie durch Bewegung abgebaut und überwunden. Der Fokus liegt klar auf dem Ankommen und dem sich gegenseitigen Kennenlernen in einer neuen Schule, so dass nach wenigen Schulwochen ein konzentrierter und zielgerichteter, geordneter Unterricht möglich ist. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen englische Fragen und Ausdrücke sowie classroom phrases kennen. sprechen und unterhalten sich in einfacher Form in der Fremdsprache. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen ihre neuen Klassenkameradinnen und -kameraden kennen. arbeiten respektvoll mit ihrem Partner oder der Partnerin beziehungsweise in der Gruppe zusammen. zeigen sich kooperativ und helfen einander bei Verständnisschwierigkeiten.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Redemittel in Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache: höfliche Fragen, Empfehlungen und Ratschläge

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mit diesem Unterrichtsmaterial zum Thema Redemittel in Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache üben die Lernenden zur Kommunikation spielerisch typische feste Ausdrücke der deutschen Sprache für alltägliche Situationen ein. Sie lernen höfliche Fragen, Empfehlungen und Ratschläge für Diskussionen in der Fremdsprache zu formulieren.Dieses Material für den Unterricht in Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache trainiert feste Strukturen der deutschen Sprache, um höfliche Fragen, Empfehlungen und Ratschläge in authentischen Kommunikationssituationen auszudrücken. Die Schülerinnen und Schüler üben in Spielen Redemittel ein, die ihnen Sicherheit geben, in der Zielsprache zu kommunizieren. Als Redemittel werden feste Satzteile bezeichnet, die unverändert oder nahezu unverändert in bestimmten kommunikativen Situationen verwendet werden. Während Wortschatz und Grammatik zu den klassischen Inhalten des Fremdsprachenunterrichts gehören, werden typische Redemittel der deutschen Sprache in DaF oder DaZ häufig vernachlässigt, obwohl sie für die idiomatische Sprachverwendung unabdingbar sind. Die Förderung der Sprechfertigkeit sowie der kommunikativen Handlungsfähigkeit sind damit die wesentlichen Lernziele dieser Einheit. Im Unterrichtsmaterial werden typische Situationen der Kommunikation aus der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufen I und II aufgegriffen, zu denen entsprechende Ausdrücke vorgestellt und eingeübt werden. Das Thema Redemittel der deutschen Sprache im Unterricht Vor der Einführung von Redemitteln in DaF oder DaZ sollte die Lehrkraft zur Vorentlastung einerseits die Funktion der Redemittel sowie andererseits ihre Einbindung in den Satz im Blick haben. Dazu ist es hilfreich, wenn bestimmte Phänomene der deutschen Grammatik wie indirekte Fragen, dass-Sätze, Konjunktiv II oder grammatische Zeiten bereits bekannt sind. Vorkenntnisse Die Lernenden benötigen Deutschkenntnisse auf dem Niveau A2 und sollten mit indirekten Fragen, Konjunktiv II Präsens und dass-Sätzen vertraut sein. Didaktische Analyse Während die Schülerinnen und Schüler häufig versuchen, auf der Wortebene zu lernen, und Lehrkräfte oft bemüht sind, ihnen Strukturen der deutschen Grammatik zu vermitteln, werden Redemittel im Unterricht oft vernachlässigt. Dabei schließen sie eine wichtige Lücke im Spracherwerb und sind eine Voraussetzung für den idiomatischen Sprachgebrauch. Das Arbeitsblatt zum Thema "Höfliche Fragen" lässt sich beispielsweise einbetten in eine Einheit zur Orientierung in der Stadt . Grammatikalisch ist es für die Übung wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler indirekte Fragen kennen. Gleichzeitig kann das Grammatik-Thema indirekte Fragen mit dem vorliegenden Arbeitsmaterial vertieft und gefestigt werden. Materialien zu indirekten Fragen finden Sie in Lehrbüchern der Stufe A2. Methodische Analyse Durch die spielerischen Situationen in diesem Unterrichtsmaterial, die möglichst nah an der Lebensrealität der Jugendlichen gestaltet sind, erschließt sich den Schülerinnen und Schülern unmittelbar, wie sie die erlernten Redemittel im Alltag einsetzen können. Es ist dabei wichtig, zu vermitteln, dass die Jugendlichen diese Satzteile auswendig lernen müssen und am besten nicht verändern sollten. Sie können die Übungen darüber hinaus als Beispiele verwenden, um selbstständig neue Materialien zu anderen kommunikativen Situationen zu erstellen, wenn Sie beobachten, dass den Jugendlichen in diesem Bereich wichtige Redemittel fehlen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das Prinzip Redemittel als feste, unveränderliche Satzteile der deutschen Sprache kennen. üben zur Förderung der Sprachkompetenz Redemittel zu bestimmten, im Alltag relevanten Situationen zur Kommunikation. festigen Vorwissen zu bestimmten grammatikalischen Strukturen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gehen in Rollenspielen kreativ mit gelernten Inhalten um. hören aktiv zu und gehen auf das ein, was Gruppenmitglieder oder Partnerinnen und Partner sagen. ordnen sprachlichen Äußerungen bestimmte Funktionen zu und machen damit die Kommunikationsabsicht klar.

  • DaF / DaZ
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Faire rire en français sur Internet: Sketch-Analyse im Blog

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit für das Fach Französisch für die Sekundarstufe I und Sekundarstufe II stellen Ihre Lernenden mithilfe von Internetrecherche und Gruppenpuzzle eine französische Fußball-Nationalmannschaft zusammen und begründen Auswahl sowie Positionen. In dieser Unterrichtseinheit arbeiten die Lernenden mit frankophonen Sketchen aus dem Internet und entwickeln Verständnishilfen, die sie in einem gemeinsamen Blog veröffentlichen. Im Zentrum stehen Hörverstehen, die sprachliche Erschließung (unter anderem mithilfe von Transkripten) sowie die Frage, warum bestimmte Stellen komisch wirken. Die Einheit ist als mehrwöchiges Unterrichtsprojekt angelegt und verbindet Medienrecherche, Schreibphasen und produktorientiertes Arbeiten. Die Lernenden wählen Sketche aus, sehen diese wiederholt, sichern Inhalte und erstellen didaktische Hilfen, die anderen beim Verstehen helfen. Dadurch entsteht ein sichtbares Produkt, das auch über die Lerngruppe hinaus genutzt werden kann. Zu Beginn führt die Lehrkraft exemplarisch in die Didaktisierung eines Sketches ein und stellt passende Lernhilfen bereit, damit Kriterien und Vorgehensweisen klar werden. Anschließend erschließen die Lernenden schrittweise einen Sketch, etwa über Vorentlastung, Lückentextarbeit mit einem Teiltranskript, gezielte Hörverstehensaufgaben und eine Auswertung zentraler Pointen. Daran anknüpfend erweitern die Lernenden ihren Blick auf Humor, indem sie Analysezugänge kennenlernen, die helfen, komische Wirkung sprachlich zu beschreiben. In der selbstständigen Projektphase recherchieren die Lernenden geeignete Sketche, erstellen ein Didaktisierungskonzept, reichen Entwürfe zur Rückmeldung ein und überarbeiten ihre Texte. Die Veröffentlichung im Blog bündelt die Ergebnisse, dokumentiert Lernwege und bietet eine klare Struktur für Präsentation und Austausch. Technische Voraussetzung ist ein schulischer Zugang zu einem Videodienst sowie eine unkomplizierte Bloglösung, die von der Lehrkraft, der Lerngruppe oder gemeinsam betreut werden kann. Sketche sind motivierende, authentische Höranlässe, bieten aber zugleich hohe Hürden durch Sprechtempo, Umgangssprache, kulturelle Anspielungen und situative Komik. Die Einheit reagiert darauf mit einem didaktisch sinnvollen Doppelfokus: Erstens wird Hörverstehen systematisch gefördert, zweitens werden Lernende befähigt, Verstehensprozesse zu reflektieren und für andere aufzubereiten. Der Blog als Produkt verstärkt den Anspruch, verständlich zu schreiben, Belege zu sichern und Erklärungen adressatengerecht zu formulieren. Methodisch lohnt es sich, den Einstieg stark zu rahmen: Wenn die Lehrkraft an einem Beispiel transparent macht, welche Arten von Hilfen funktionieren (zum Beispiel Vorentlastung, Wortschatz- und Kontextstützen, Strukturierung der Handlung, Klärung von Rollen, Markierung zentraler Pointen), gewinnen Lernende Orientierung für die eigene Arbeit. Die Kombination aus wiederholtem Sehen, Arbeit mit Transkripten und klaren Höraufträgen ist besonders wirksam, weil sie Unsicherheit reduziert und die Aufmerksamkeit auf sprachliche Signale lenkt. Für die Projektphase ist eine klare Aufgabenarchitektur entscheidend: vereinbarte Qualitätskriterien für Blogbeiträge, verbindliche Zwischentermine (Konzept, Rohfassung, überarbeitete Fassung) und kurze Feedbackschleifen. So bleibt das Projekt im Zeitrahmen, und die Beiträge werden sprachlich sowie didaktisch belastbar. Eine sinnvolle Differenzierung gelingt über die Komplexität des Sketches, den Grad der Transkriptstütze und den Umfang der eigenen Erklärtexte. Typische Stolperstellen liegen in der Auswahl der Sketche und in der Verbindlichkeit der häuslichen Sicht- und Kommentierphasen. Hilfreich sind hier klare Auswahlkriterien (Sprachanteil, Verständlichkeit, verfügbare Transkripte, kulturelle Zugänglichkeit) und Alternativen, falls Lernende Sketche wählen, die didaktisch nicht zum Kompetenzziel passen. Für die Blogkommunikation empfiehlt sich zudem, Kommentaraufträge inhaltlich zu fokussieren, damit Rückmeldungen nicht bei allgemeinem Lob stehen bleiben, sondern konkrete Hinweise zu Verständlichkeit, Hilfen und Analyse geben. Für Leistungsbewertung eignet sich ein Kriterienraster, das Produkt und Prozess zusammenführt, zum Beispiel: Qualität der Hörverstehenshilfen, Nachvollziehbarkeit der Inhaltserschließung, sprachliche Korrektheit und Angemessenheit, Analyse der komischen Wirkung mit Belegen, Überarbeitung auf Basis von Feedback sowie Kooperationsbeiträge im Projekt. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler erschließen frankophone Sketche aus dem Internet mithilfe geeigneter Hörstrategien und wiederholten Hörens oder Sehens. entnehmen Transkripten und Hörtexten zentrale Informationen, sichern Handlung, Figurenkonstellationen und zentrale Aussagen. identifizieren komische Stellen und beschreiben nachvollziehbar, wodurch die komische Wirkung entsteht. nutzen Wortschatz- und Kontextarbeit, um Verständnisbarrieren (zum Beispiel Anspielungen, Register, Sprechtempo) zu überwinden. verfassen adressatengerechte Verständnishilfen und Erklärtexte auf Französisch, die anderen Lernenden das Verstehen erleichtern. überarbeiten Texte auf Basis von Rückmeldungen und verbessern dabei sprachliche Richtigkeit sowie Verständlichkeit. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler recherchieren gezielt geeignete Sketche und Hintergrundinformationen auf Webseiten und Videoplattformen und wählen Material nach nachvollziehbaren Kriterien aus. strukturieren Rechercheergebnisse und dokumentieren Quellen so, dass sie für die Erstellung von Verständnishilfen nutzbar bleiben. nutzen eine Blogumgebung, um Texte zu veröffentlichen, Inhalte zu formatieren und Beiträge sinnvoll zu verlinken. beachten grundlegende Regeln zu Urheberrecht, Datenschutz und verantwortungsbewusster Veröffentlichung im schulischen Kontext. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler planen Arbeitsschritte im Projekt, halten Absprachen ein und übernehmen Verantwortung für Teilaufgaben. geben konstruktives Feedback zu Entwürfen und nutzen Rückmeldungen zur Überarbeitung eigener Texte. arbeiten kooperativ an einem gemeinsamen Produkt und treffen Entscheidungen zu Struktur, Qualität und Verständlichkeit der Beiträge. reflektieren Lernfortschritte, Schwierigkeiten und erfolgreiche Strategien im Umgang mit authentischen Hörtexten. Literaturhinweise Arnsdorf, Dieter/Majari, Chris/Steiner, Stefanie (1999) "Die Neuen Medien - eine Herausforderung für die Fremdsprachendidaktik?", in: Fremdsprache Deutsch, 21:2, 48-51. Bonaparte, Marie (1979), Freud, Sigmund (1905) Le mot d'esprit et ses rapports avec l'inconscient. Übersetzung, Paris: Gallimard. Freud, Sigmund (1905) Le mot d'esprit et ses rapports avec l'inconscient. Übersetzung von Marie Bonaparte, Paris 1979: Gallimard. Gruschka, Andreas (2002) Didaktik - Das Kreuz mit der Vermittlung. Elf Einsprüche gegen den didaktischen Betrieb, Wetzlar: Büchse der Pandora. Gruschka, Andreas (2003) Kritische Pädagogik nach Adorno, Vortrag auf der Arbeitstagung "Die Lebendigkeit der kritischen Gesellschaftstheorie" aus Anlass des 100. Geburtstages von Theodor W. Adorno, 4.-6. Juli 2003, Frankfurt: Johann Wolfgang Goethe-Universität. Moser, Heinz (2000) Abenteuer Internet. Lernen mit WebQuests, Zürich: Auer. Volgt, Gabriele (2004) "Grußworte", in: Ermert, Karl/Brinkmann, Annette/Lieber, Gabriele (Hg.), Ästhetische Erziehung und neue Medien. Zwischenbilanz zum BLK-Programm "Kulturelle Bildung im Medienzeitalter", Wolfenbütteler Akademie-Texte (17), Wolfenbüttel.

  • Französisch
  • Sekundarstufe II

Crashtest à la française

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit für das Fach Französisch der Sekundarstufe I und II analysieren die Lernenden einen preisgekrönten Renault-Werbespot, der nationale Stereotype humorvoll aufgreift, und setzen sich kritisch mit Vorurteilen auseinander. Diese Unterrichtseinheit nutzt einen ungewöhnlichen Werbespot des französischen Automobilherstellers Renault, um interkulturelles Lernen anzuregen. Das Besondere ist, dass in dieser Automobilwerbung kein einziges Auto zu sehen ist. Stattdessen zerschellen überdimensionierte Lebensmittel in einem Crashtest an einer Mauer – nur das Baguette bleibt unbeschädigt. Die Unterrichtseinheit verbindet Spracharbeit mit der kritischen Reflexion nationaler Stereotype. Im Zentrum steht die humorvolle Auseinandersetzung mit Klischees, die durch symbolische Lebensmittel dargestellt werden: Weißwurst für Deutschland, Sushi für Japan, Knäckebrot für Schweden und Baguette für Frankreich. Lernende erkennen, wie Werbung mit nationalen Zuschreibungen spielt, und hinterfragen diese kritisch. Die Einheit gliedert sich in vier Schritte. Zunächst erarbeiten die Schülerinnen und Schüler das Wortfeld „automobile" in einer Mindmap und diskutieren in Partnerarbeit mithilfe von Bedingungssätzen (si-Sätze mit imparfait und conditionnel), welches Auto sie sich wünschen würden. Im zweiten Schritt analysieren sie den Werbespot, erschließen den Wortschatz zu den Lebensmitteln und erkennen deren symbolische Bedeutung. Der dritte Schritt widmet sich der kreativen Verarbeitung: Lernende entwickeln humorvolle Rollenspiele zwischen einem französischen Autoverkäufer und Kundinnen und Kunden aus verschiedenen Ländern. Im vierten Schritt recherchieren sie in einer angeleiteten Internet-Rallye weitere französische Automobil-Werbespots. Der Umgang mit Stereotypen ist ein zentrales Thema des Fremdsprachenunterrichts: Wie sehen Menschen aus dem Land der Zielsprache uns, und wie sehen wir Menschen in anderen Ländern? Der Renault-Werbespot eignet sich hervorragend für diese Betrachtung, weil er selbst bewusst mit nationalen Klischees spielt und diese zugleich aufbricht. Der didaktische Mehrwert liegt darin, dass Lernende nicht nur Vokabular und Grammatik anwenden, sondern ihre eigenen Vorurteile kritisch reflektieren. Die Einheit folgt einem Aufbau vom Konkreten zum Reflexiven. Nach der Wortschatz- und Grammatikarbeit erschließen die Lernenden den Werbespot: Ein methodischer Kniff besteht darin, die Projektion nach der vierundvierzigsten Sekunde abzudecken, sodass die Markenbotschaft zunächst verborgen bleibt und die Lernenden eigene Hypothesen bilden. Unbekannte Vokabeln erschließen sie selbstständig durch die Verknüpfung von Welt- und Sprachwissen, was nachhaltiger wirkt als reines Auswendiglernen. Die zentrale und anspruchsvollste Phase ist die Sammlung und Reflexion von Stereotypen. Hier ist besondere Sensibilität der Lehrkraft gefragt, denn manche Äußerungen bewegen sich am Rande des guten Geschmacks. Entscheidend ist die anschließende Reflexion, die auch in der Muttersprache erfolgen darf: Ohne diese kritische Auseinandersetzung besteht die Gefahr, dass sich Vorurteile unkritisch verfestigen. In den kreativen Rollenspielen wenden die Lernenden das Erarbeitete an. Leistungsstärkere Gruppen können ein zweites Szenario entwerfen, das die Stereotypenbildung bewusst durchbricht – eine wertvolle Differenzierungsmöglichkeit. Für die Rollenspielphase empfiehlt sich eine Doppelstunde (Erstellen und Proben, anschließend Präsentation). Besonders reizvoll ist der Austausch der aufgenommenen Sketche mit einer französischen Partnerklasse, der die Sprachmittlungskompetenz fördert. Zur Leistungsbewertung eignen sich die Qualität der Rollenspiele, die Mitarbeit in der Reflexionsphase sowie die Rechercheergebnisse der Internet-Rallye. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten und erweitern ihren Wortschatz zum Themenfeld Automobil und wenden diesen in Gesprächen an. bilden und verwenden Bedingungssätze mit „si" (imparfait und conditionnel) sowie Komparativ- und Superlativformen von Adjektiven. erschließen unbekannte Vokabeln selbstständig durch die Verknüpfung von Welt- und Sprachwissen. verfassen kreative Dialoge in der Zielsprache und präsentieren diese in szenischen Rollenspielen. Interkulturelle Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler werden sich kulturell unterschiedlicher Bedeutungen von Konsumgütern bewusst und ordnen diese ein. setzen sich humorvoll und zugleich kritisch mit nationalen Stereotypen und Klischees auseinander. reflektieren die Wirkung von Vorurteilen und erkennen die Gefahr ihrer unkritischen Verfestigung. erproben Strategien im Umgang mit interkulturellen Kommunikationssituationen. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Video-Portal YouTube gezielt als Lerngelegenheit und analysieren Werbespots strukturiert. erkennen Werbestrategien und die bewusste Nutzung von Symbolen und Stereotypen in der Werbung. führen eine angeleitete Internet-Recherche durch, finden und vergleichen Werbespots verschiedener Länder. halten szenische Spiele in eigenen Videofilmen fest und bereiten diese für einen Austausch auf. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Partner- und Gruppenarbeit zielorientiert zusammen und verteilen Rollen bei den Dialogen. geben einander konstruktives Feedback zu den präsentierten Rollenspielen. hören einander in Diskussionen aktiv zu und begründen eigene Positionen respektvoll. übernehmen Verantwortung für ihre Äußerungen, insbesondere im Austausch mit der französischen Partnerklasse. Die hier zusammengsetellten Verweise geben Ihnen einen Überblick über weiterführende Informationen und die in der Einheit genutzten Web-Ressourcen. Blume, Otto Michael (2006): "Der Kniff mit dem Knick. Präsentieren ohne Angst mit Stichwortzetteln". In: Der Fremdsprachliche Unterricht Französisch 84. Seelze-Velber: Friedrich Verlag. Seite 18-22. Europarat* (Hrsg.) (2001). Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen. Berlin, München: Langendscheidt. *Kraus*, Alexander (2006): "Ça se discute. Eine Talkshow simulieren". In: Der Fremdsprachliche Unterricht Französisch 84. Seelze-Velber: Friedrich Verlag. Seite 24-27. *Kraus, Alexander (2007): "eTwinning: Austausch und Projektarbeit in virtuellen Lernumgebungen". In: Der Fremdsprachliche Unterricht Französisch 87. Seelze-Velber: Friedrich Verlag. Seite 34-39. Leupold, Eynar (2007): Kompetenzentwicklung im Französischunterricht. Standards umsetzen - Persönlichkeit bilden. Seelze-Velber: Kallmeye

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Frankreich entdecken: un rallye numérique à Strasbourg

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Un rallye numérique à Strasbourg" recherchieren die Lernenden eigenständig landeskundliches Wissen über die französische Stadt Straßburg. Eine Internet-Rallye fördert die Lesekompetenz in der Fremdsprache sowie die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler.In dieser Unterrichtseinheit zur französischen Stadt Straßburg erwerben die Schülerinnen und Schüler landeskundliches Wissen und schulen gleichzeitig die Lesekompetenz sowie die Medienkompetenz , indem sie die Internetseite des "Office de Tourisme de Strasbourg et sa Région" gezielt nach Informationen durchsuchen. Eingesetzt werden kann die Unterrichtseinheit bereits Ende des ersten Lernjahrs. Im Rahmen der Internet-Rallye erweitern die Lernenden darüber hinaus ihre Problemlösekompetenz, indem sie vergegenwärtigen, dass sie Texte nicht vollständig verstehen müssen, um ihnen Informationen entnehmen zu können. Nach der ersten Begegnung mit der fremdsprachigen Website auf dem Beamer oder Smartboard im Plenum nähern sich die Lernenden schrittweise zunächst der Sprache, dann den Inhalten an. Die Internet-Recherche wird durch gelenkte Aufgabenstellungen begleitet, die die sprachliche wie inhaltliche Orientierung nochmals erleichtern. Zum Abschluss bereitet eine Sprachmittlungsaufgabe die Lernenden auf einen Besuch in Frankreich vor. So sind sie bestens für einen Besuch in Straßburg oder einer anderen französischsprachigen Stadt gerüstet! Wie wäre es beispielsweise mit einer Klassenfahrt nach Paris oder einer Unterrichtsreise in den Senegal ? Wenn Sie sich für das englischsprachige Ausland interessieren, könnte Ihnen und Ihren Lernenden vielleicht ein Trip nach London gefallen! Das Thema "Un rallye numérique à Strasbourg" im Französisch-Unterricht Unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze gelegen ist Straßburg eine Stadt, die sich für eine Exkursion oder Klassenfahrt im Rahmen des Französisch-Unterrichts anbietet. Durch Begegnungen mit der Zielsprache im echten Leben, wie bei einem Ausflug, wird die interkulturelle Kompetenz der Lernenden in hohem Maße geschult. Die Unterrichtseinheit "Un rallye à Strasbourg" kann als Vorbereitung auf eine schülerzentrierte Exkursion in die französische Stadt dienen. Eine Reise nach Frankreich ist im schulischen Rahmen jedoch nicht immer möglich. Diese virtuelle Reise in das Land der Zielsprache bietet sich daher an, um sich zumindest digital damit auseinanderzusetzen. Didaktisch-methodische Analyse Die Landeskunde ist ein wichtiger Teil des Französisch-Unterrichts. Da eine Sprache nicht nur um ihrer selbst Willen gelernt wird, sondern auch, um Zugang zum zielsprachlichen Land zu erhalten, ist es wichtig, sich mit diesem vorab auseinanderzusetzen. Die Recherche auf der Website der Stadt Straßburg stellt einen authentischen Lese- und Kommunikationsanlass dar und weckt dabei das Interesse der Lernenden für die französische Stadt. Spielerisch werden sie mit der Rallye auf interkulturelle Begegnungssituationen vorbereitet. So üben sich die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit darin, gezielt Informationen in der Fremdsprache zu suchen, auch wenn sie nicht jedes Wort verstehen. Neben dem praktischen Nutzen des selektiven Lesens werden die Lernenden so auch besonders ermutigt: Sie erkennen, dass es ihnen möglich ist, sich auf einer französischen Website zurechtzufinden. Im Rahmen der Internet-Rallye wird besonders das selektive Leseverständnis geschult. Eine Schwierigkeit beim Erstellen geeigneter Materialien besteht darin, das passende Anspruchsniveau der Schülerinnen und Schüler zu treffen. Dabei können differenzierende Arbeitsaufträge im Sinne der individuellen Förderung helfen. Die stärkere Betonung rezeptiver Kompetenzen trägt dem noch eingeschränkten Vermögen der Schülerinnen und Schüler zur Fähigkeit themenbezogener Textproduktion Rechnung, gewährleistet hingegen gleichzeitig eine Inhaltsorientierung bei der Arbeit mit der Internetseite. Die Suchaufträge sind so formuliert, dass Antworten auf die Fragen möglichst einfach formuliert werden können und gegebenenfalls auch Textteile von der Internetseite zur Beantwortung herangezogen werden können. Die sehr gelenkte Arbeit mit der Internetseite steht nicht im Widerspruch mit der Forderung nach anspruchsvollen Aufgaben: Die Lernenden müssen sehr genau die Internetseiten durchforschen, um die gesuchten Informationen zu finden. Darüber hinaus übt der Rätselcharakter insbesondere auf jüngere Lernende einen hohen Reiz aus. Die abschließende Sprachmittlungsaufgabe fordert von Schülerinnen und Schülern, sich in eine französischsprachige Alltagsituation hineinzuversetzen, wie sie ihnen beispielsweise im Urlaub begegnen kann. Sie müssen nicht nur in die Zielsprache übersetzen, sondern auch Französisches ins Deutsche sinngemäß übermitteln. So werden sie auf reale Alltagskommunikation in der Zielsprache vorbereitet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verbessern ihre Lese- und Recherchekompetenz. bauen ihre Fähigkeit zum selektiven (suchenden) Lesen authentischer Texte aus. beantworten Fragen zum Text (in schriftlicher Form) stichwortartig auf Französisch. üben sich in der Sprachmittlung zwischen Fremd- und Muttersprache. vertiefen ihre landeskundlichen Kenntnisse über Straßburg. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler versprachlichen ihre stichwortartigen Notizen in Kurzvorträgen. recherchieren weitgehend selbstständig im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konzentriert mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zusammen.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Job application in the 21st century

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit "Job application in the 21st century" lernen die Schülerinnen und Schüler durch klassische und interaktive Aufgabenformate, wie man sich in der Fremdsprache Englisch auf eine Position bewirbt und sich erfolgreich im Bewerbungsgespräch schlägt. Das Material eignet sich dabei für den Präsenz- und den Distanzunterricht. When companies are looking for a new employee, they make use of the internet. They publish job offers in various job portals, which are linked to their website. The applicants are asked to fill in an application form, which in some companies seems to replace a CV and sometimes even a cover letter. Thus it is essential to check out the exact requirements and to follow the company's request. Key elements of a job application can be: Filling in an application form Building a resume Writing a cover letter And if that's to the company's liking: The job interview can take place face-to-face or online. Zentrale Figur dieser Unit ist Alexandra Müller, die als Elektro-Ingenieurin – nach einem Studium in Aachen und einer mehrjährigen Tätigkeit in Vancouver – eine Stelle sucht. Anhand unterschiedlicher interaktiver Aufgaben, erstellt mit dem Tool H5P, erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in ihrem Tempo die Unterrichtseinheit. Die erste Aufgabe besteht darin, Einzelschritte eines Bewerbungsprozesses in die richtige Reihenfolge zu bringen. Im nächsten Schritt werden die Abschnitte des Lebenslaufs eines fiktiven Charakters – Alexandra Müller – geordnet. Anschließend können sie auf der Basis des vorliegenden Lebenslaufs ihren eigenen Lebenslauf auf Englisch verfassen, gern auch mit modernen Vorlagen wie hier . Zur grundsätzlichen Orientierung kann die Lösung zur interaktiven Aufgaben 02 dienen, die zusätzlich im Print-Format erhältlich ist. Im dritten Schritt verfassen die Lernenden einen eigenen cover letter , in dem bestimmte Keywords vorhanden sein müssen und ihnen nach Erstellung rückgemeldet werden. Die vierte Übung umfasst typische Fragen eines Bewerbungsgesprächs , auf die sich die Schülerinnen und Schüler vorbereiten und anschließend in einem Rollenspiel umsetzen können. Auf der Website der Firma, für die sich die Figur interessiert, ist eine application form hinterlegt, die zum Ausfüllen zur Verfügung steht. Da die Firma per E-Mail alle Job-Interessierten aufgefordert hat, ihren Lebenslauf ( CV ) und ein Anschreiben (cover letter) als PDF-Datei zu mailen, erhalten die Lernenden Hinweise für das Abfassen eines cover letters Per Video wird ein erfolgreiches und ein erfolgloses Bewerbungsgespräch gezeigt und eröffnet damit auf sprachlicher und umfassender Ebene eine Betrachtung von Erfolgs- beziehungsweise Misserfolgsfaktoren. Am Ende der Unterrichtseinheit führen die Schülerinnen und Schüler in einem role-play das Erlernte durch. Relevanz des Themas In unserer globalisierten Welt existieren zahllose geschäftliche Verbindungen zwischen Firmen in allen Teilen der Welt. In global agierenden Firmen arbeiten Menschen aus unterschiedlichen Teilen der Welt, deren Muttersprache oder erste Fremdsprache Englisch ist. Daher ist in den meisten global agierenden Firmen Englisch die Geschäftssprache und das Beherrschen des Englischen auf dem Niveau B2 (gemäß des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen ) ist die Voraussetzung für eine anspruchsvolle Tätigkeit in jedem Unternehmen, das Handelsbeziehungen innerhalb Europas oder darüber hinaus betreibt. Durch die Globalisierung der Arbeitswelt erhöhen sich auch die Anforderungen im fremdsprachlichen Bereich, was vor allem den Managementbereich in nahezu allen Berufsgruppen betrifft. Bei der vorliegenden Unterrichtseinheit "Applying for a job in English" geht es sowohl darum, spezielles Fachvokabular zur Thematik zu erwerben und anzuwenden (fremdsprachliche Kompetenz), als auch den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, sich in einer neuen Rolle zu erfahren und dadurch soziale und interkulturelle Kompetenz zu entwickeln. Es wird dem Leitziel des modernen Fremdsprachenunterrichts, "der Entwicklung der interkulturellen Handlungsfähigkeit" Rechnung getragen, indem die verschiedenen Schritte bei der Bewerbung um eine Arbeitsstelle im englischsprachigen Kontext anhand interaktiver Übungen erarbeitet werden. Vorkenntnisse Im Berufs- oder Betriebspraktikum in der neunten Klasse, die im Deutsch- und/oder Politikunterricht vor- und nachbereitet werden, haben die Schülerinnen und Schüler erstmals direkten Einblick in die Arbeitswelt. Sie sammeln erste Erfahrungen und haben die Chance herauszufinden, ob sie sich eine Tätigkeit in dem jeweiligen Berufsfeld vorstellen können. Je besser sie ihre eigenen Interessen und Stärken kennen, umso erfolgreicher dürfte ihre Berufswahl sein. In der Regel wird parallel dazu im Englischunterricht eine Unterrichtseinheit bearbeitet, in der die Lernenden fächerübergreifend, zum Beispiel anhand eines Persönlichkeitstest ihre Interessen und Stärken eruieren. Sie lernen die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Berufe kennen, verfassen ihren Lebenslauf auf Englisch und können einfache Bewerbungsbriefe verfassen. Didaktisch-methodische Analyse Die vorliegende hybride Unterrichtseinheit ist so konzipiert, dass sie sowohl im Präsenz-Unterricht angeleitet durch eine Lehrperson als auch online im Distanz-Unterricht selbstständig erarbeitet werden kann. Durch die interaktiven Übungen werden die Lernenden motiviert und befähigt, einen Bewerbungsprozess auf Englisch zu durchlaufen. Ausgangspunkt ist ein Brainstorming , in dem sprachliche und technische Fähigkeiten, die für eine Bewerbung auf Englisch benötigt werden, gesammelt und anhand der App Popplet gesichert werden. Der Tatsache, dass Bewerbungsprozesse heutzutage fast vollständig online stattfinden, wird wie folgt Rechnung getragen: Ausfüllen einer online application form Erstellen eines Lebenslaufs auf der Grundlage einer Microsoft-Vorlage Verfassen eines Bewerbungsschreibens – cover letter – mithilfe von Microsoft Vorbereitung und Durchführung eines Vorstellungsgesprächs in der Zielsprache. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verfassen ihren Lebenslauf auf Englisch. schreiben einen Bewerbungsbrief. führen ein Bewerbungsgespräch in der Zielsprache durch. Medienkompetenz (orientiert an der KMK-Strategie Bildung in der digitalen Welt ) Die Schülerinnen und Schüler erstellen eine Mindmap mit der App Popplet. verfassen ihren Lebenslauf mit Microsoft Word und speichern ihn sicher ab. nutzen die mit H5P erstellten interaktiven Unterrichtsmaterialien zur Thematik "applying for a job". Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler versetzen sich in die zentrale Figur (Alexandra Müller) hinein. arbeiten mit ihren Sitznachbarinnen und Sitznachbarn kooperativ zusammen. korrigieren ihre Mitlernenden und erhalten Korrekturen und Feedback von Mitlernenden.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Software für den Fremdsprachenunterricht - Auswahlkriterien und Checkliste

Fachartikel

Gute Lernsoftware für den Fremdsprachenunterricht knüpft mit ihren Inhalten und Nutzungsmöglichkeiten an die Vorerfahrungen und Kompetenzen der Lernenden an und zielt auf die Erweiterung ihrer sprachlichen Handlungskompetenz. Doch wie kann man das schnell erkennen? Wir suchen alle ständig nach der idealen Lernsoftware für den Unterricht, und manche Angebote sind durchaus mit Mehrwert im Fremdsprachen-Unterricht einsetzbar. Zuweilen finden wir jedoch Lernsoftware, die neueren fachdidaktischen Ansprüchen nicht gerecht wird. Manchmal handelt es sich um rein medienbetonte Präsentationen des Lernstoffes ohne fachdidaktische Reflexion - in anderen Fällen treffen wir auf Lernsoftware, die eingescannten Übungsblättern aus dem Lehrwerk ähnelt, ohne das Potential zu nutzen, das uns dieses Medium eigentlich bietet. Bei allem Verständnis für die wirtschaftlichen Zwänge der Verlage (der Markt für Lernsoftware für den Spanisch- und Französisch-Unterricht ist zwar gewachsen, aber natürlich nicht annähernd so groß wie der für den Englisch-Unterricht) müssen wir dennoch didaktisch sinnvolle und gut gemachte Lernsoftware einfordern. Was aber macht eine gute Lernsoftware aus? Welchen Kriterien muss sie genügen, um eine wirkliche Bereicherung für den Fremdsprachenunterricht darzustellen? Dieser Artikel gibt Lehrkräften Antworten in Form einer hilfreichen Checkliste. Was macht gute Lernsoftware aus? Gute Lernsoftware für den Fremdsprachenunterricht knüpft mit ihren Inhalten und Nutzungsmöglichkeiten an die Vorerfahrungen und Kompetenzen der Lernenden an und zielt auf die Erweiterung ihrer sprachlichen Handlungskompetenz. Die Arbeit mit dem Medium erlaubt den Schülerinnen und Schülern Entscheidungen, die die Lernarbeit inhaltlich, methodisch und in Bezug auf das Ergebnis variieren. Die Arbeit mit dem Medium unterstützt unmittelbare Erfahrungen, bereitet diese vor, intensiviert sie oder macht Unzugängliches über das Medium zugänglich. Die Arbeit mit der Lernsoftware unterstützt die Lernenden bei der Konstruktion und Vernetzung eigenen sprachlichen Wissens. Bei der Arbeit mit dem Programm stehen Inhalte des Fremdsprachenunterrichts und die Auseinandersetzung mit ihnen im Vordergrund, nicht das Medium selbst. Die präsentierten Inhalte sind exemplarisch und relevant für die außerschulische Realität der Schülerinnen und Schüler. Wie erkenne ich geeignete Software für den Fremdsprachenunterricht? Ein erster Blick kann viel sagen - aber auch viel verschweigen. Daher ist es immer nötig, eventuell anzuschaffende Software auf digitales Herz und virtuelle Nieren zu prüfen. Eine Checkliste, die Sie sich neben den Computer legen können, wenn Sie sich Software anschauen. Allgemeine Aspekte Bei der Auswahl geeigneter Software für den Unterricht sollten folgende allgemeine Aspekte berücksichtigt werden: Ist die Software einfach zu installieren? Ist die grafische Darstellung übersichtlich (Bildschirm, Bedienung und so weiter)? Ist die Grafik ansprechend? Existiert eine gute Hilfefunktion (kontextbezogene, einfach zu bedienende und möglichst knappe Hilfe)? Werden Lösungshilfen angeboten (auf den individuellen Lernweg abgestimmt)? Ist die Software interaktiv (beziehungsweise reaktiv)? Gibt das Programm Feedback (sinnvolles Fehlerfeedback, möglichst auf die individuellen Eingaben abgestimmt)? Variieren die Lösungswege (Selbststeuerung des Lernprozesses)? Ist der Lernstoff altersgemäß aufbereitet? Inhaltliche Aspekte Darüber hinaus sollte man sich einen Überblick über die Inhalte verschaffen: Sind die Themen und Inhalte für den Sprach-Unterricht wirklich relevant? Sind die Themen didaktisch sinnvoll aufbereitet? Sind die Inhalte und ihre Darstellung sachlich richtig? Werden durch Verknüpfungen sinnvolle Zusammenhänge hergestellt? Sind die Inhalte klar strukturiert? Werden die Grundkompetenzen (Sprechen, Hören, Schreiben, Lesen) gefördert? Didaktisch-methodische Aspekte Außerdem sollten folgende didaktisch-methodische Aspekte berücksichtigt werden: Entsprechen die Lernwege fachdidaktischen Forderungen (entdeckendes Lernen, selbstgesteuertes Lernen, problemorientiertes Lernen)? Werden Lernstrategien veranschaulicht und vermittelt? Werden Strategien der Informationssuche und -gewinnung geübt? Gibt es ausreichend offene Übungsformen und Variation der Übungstypen? Sind Lernziele erkennbar beziehungsweise explizit formuliert? Gibt die Software Rückmeldungen zum individuellen Lernniveau? Sind die Fehler-Rückmeldungen differenziert genug? Multimediale Eigenschaften der Software Über folgende multimediale Funktionen sollte die Software verfügen: Werden unterschiedliche Symbol-Systeme verwendet (Text, Bild, Ton, Sprache)? Spricht das Programm unterschiedliche Wahrnehmungskanäle an? Gibt es Werkzeuge für die Weiterarbeit (E-Mail, Druckfunktion, Übungsgenerator und so weiter)? Verfügt das Programm über gut dosierte Motivationselemente (visuelle und akustische Reize, Animationen, Ankündigungen, Aufgaben, spielerische Komponenten)? Werden die multimedialen und spielerischen Elemente sinnvoll in den Lernprozess integriert oder wirken sie eher als Beigabe oder überlagern sie sogar die inhaltlichen Lernziele?

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Informationstechnik / Pädagogik / Englisch / Französisch / Latein / Spanisch / DaF / DaZ

Einführung neuer Grammatik im Französisch-Unterricht am Beispiel des Imperfekts

Unterrichtseinheit

Neue Grammatik einführen in Französisch ist das übergeordnete Thema dieser Unterrichtseinheit. Am Beispiel des Imperfekts lernen die Schülerinnen und Schüler im Unterricht eine neue grammatische Struktur der französischen Sprache kennen. Sie wenden das Phänomen nach der ersten Begegnung im Sinne des induktiven Grammatik-Unterrichts aktiv an, indem sie mit der Vergangenheitsform einen Zustand in ihrer früheren Kindheit beschreiben.Diese Unterrichtseinheit skizziert exemplarisch, wie lehrwerkbegleitend im Fremdsprachenunterricht der Sekundarstufe I die Elemente, die als hoch lernwirksam geltende "direkte Instruktion" (Wellenreuther 2014) für einen induktiven Grammatik-Unterricht nach dem Lehrphasenmodell (Zimmermann 1988) genutzt werden kann. Die Stunde konkretisiert eines von drei in der Ausbildung von Französisch-Lehrkräften langjährig erprobten Stundenformaten, die neben der sogenannten Lexikstunde Une interview - mit neuer Lexik kommunizieren sowie einer entsprechenden Textstunde zentrale Pfeiler der Ausbildung für Französisch-Lehrkräfte sein können. In der Grammatikstunde lernen die Schülerinnen und Schüler im 3. Lernjahr eine neue grammatische Struktur kennen und mit ihr zu kommunizieren, indem sie mit der Vergangenheitsform des Imparfait positive Erinnerungen an einen Zustand in ihrer früheren Kindheit beschreiben. Zugleich wird die Arbeit mit dem Lektionstext eines Lehrwerkes durch eine didaktische Reduktion von Lernschwierigkeiten vorentlastet. Das Thema "Einführung neuer Grammatik im Französisch-Unterricht am Beispiel des Imperfekts" im Unterricht Die Grammatik-Stunde folgt in Anlehnung an Zimmermann (1988) einem Vier-Phasen-Modell. In einer ersten Phase erfolgt im Plenum in einem dialogisch-kommunikativen Verfahren eine verständliche Einführung und Erklärung einer neuen grammatischen Struktur durch die Lehrkraft. In einer zweiten Phase wird die Regel kognitiv erarbeitet: Die Lernenden analysieren die Struktur und leiten induktiv eine Regel induktiv her, die sie in Schülersprache formulieren. In einer dritten Phase wird die Anwendung des Gelernten im Plenum von den Schülerinnen und Schülern an einer geschlossenen Aufgabe geübt. Eine Binnendifferenzierung der Arbeit wird wie folgt ermöglicht: Wer die neuen Formen schnell sicher beherrscht, kann gleich an der Aufgabe der nächsten Stufe arbeiten. Wer die neuen Formen langsamer erlernt, erläutert die Regel in einem Lerntempoduett einer Mitschülerin oder einem Mitschüler (und wiederholt gegebenenfalls den Lückentext), bis sie oder er ein Mindestniveau an Kenntnis und Fertigkeit erreicht hat. Die Lehrkraft begleitet diesen Prozess mit individueller Diagnose und Förderung, indem sie darauf achtet, ob die Lernenden die neue Form sicher mit nur wenigen Fehlern bilden können. Häufig in der Klasse gemachte Fehler können als Lerngelegenheit im Plenum besprochen werden. In einer vierten Phase (der Anwendungsphase, die in der hier exemplarisch konkretisierten Stunde in das Verfassen und Vorlesen von eigenen oder fremden Kindheitserinnerungen mündet) erhalten die Lernenden die Gelegenheiten, das neu Gelernte anhand einer offenen, "komplexen und authentischen" (Fäcke 2010, 142) kooperativ zu bearbeitenden Aufgabe in einer kommunikativen Situation selbstständig anzuwenden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr Wissen im Bereich der Grammatik um eine neue Struktur. schulen ihre Fähigkeit (Performanz), das französische Imperfekt kommunizierend anzuwenden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werten in der Differenzierungsphase Internetquellen aus, indem sie eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens recherchieren und eine Kindheitsbeschreibung verfassen, die als Rätsel in der nächsten Stunde vorgestellt werden soll. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören sich gegenseitig aktiv zu und arbeiten kooperativ zusammen. Fäcke, Christiane (2010): Fachdidaktik Französisch, Tübingen: Francke. Wellenreuther, Martin (2014): Zusammenfassung meines Beitrags "Direkte Instruktion" in der Zeitschrift "Pädagogik", Heft 1, 2014. Online Zimmermann, Günther (1988): Lehrphasenmodell für den fremdsprachlichen Grammatikunterricht, in: Dahl, Jürgen / Weiß, B. (Hg.): Grammatik im Unterricht, Goethe-Institut München, 160-176.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung
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