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Interaktives Übungspaket zum Grundwortschatz "Körperteile"

Interaktives

Mit diesem Paket interaktiver Übungen können die Schülerinnen und Schüler spielerisch den Grundwortschatz im Themenfeld "Körperteile" trainieren und sich somit auf die Anwendung im aktiven Sprachgebrauch vorbereiten. Dieses interaktive Übungspaket umfasst folgende Übungsformate: Interaktive Übung Nummer 01: Die Schülerinnen und Schüler lernen hier 19 Nomen des Wortschatzes kennen, indem sie sie in einem Wortgitter finden müssen. Sie üben spielerisch das Verknüpfen von Buchstaben zu Gruppen und schließlich zu Worten als Strategie beim Lesen. Die Übung kann durch eine Zuordnung der im Wortgitter gefundenen Nomen zum passenden Begleiter (beispielsweise an der Tafel) sinnvoll ergänzt werden. Interaktive Übungen Nummer 02 und 03: In zwei Schritten lernen die Schülerinnen und Schüler die Nomen in der Mehrzahl kennen, indem sie sie beim Memory mit den bereits bekannten Nomen in der Einzahl verknüpfen müssen. Interaktive Übung Nummer 04: Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten ein Quiz mit Multiple-Choice-Fragen. Dabei trainieren sie ihre Fähigkeit, zwischen Einzahl und Mehrzahl zu unterscheiden und den passenden Artikel zuzuordnen. Das Quiz kann mehrfach wiederholt werden. Ergänzend zu diesem interaktiven Übungspaket lohnt sich ein Blick in die Kopiervorlage "Grundwortschatz Körperteile" , die weiteres Unterrichtsmaterial in diesem Themenfeld umfasst. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen den Grundwortschatz zum Thema Körperteile. können zwischen Einzahl und Mehrzahl unterscheiden. können den passenden Begleiter zuordnen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten interaktive Übungen und erlangen Sicherheit im Umgang mit dem Computer/Tablet. entwickeln Bewusstheit für unterschiedliche Medien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig.

  • DaF / DaZ
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Konzept "Stundenplanforum" – Einsatzplanung für ein neues Schuljahr nach dem Bottom-up-Prinzip

Fachartikel
5,99 €

Der Fachartikel stellt das Konzept des Stundenplanforums vor, ein Verfahren, das sich vor allem für große Schulen eignet. Auf Basis von Absprachen im Kollegium nach dem Bottom-up-Prinzip entsteht eine tragfähige Grundlage für den Personaleinsatz. Die Schulleitung moderiert und profitiert von einer Planung, die zeitökonomisch, effektiv und weitgehend konfliktfrei verläuft. Damit ist das Stundenplanforum nicht nur ein praktisches Verfahren zur Unterrichtsverteilung, sondern auch ein Impuls für zentrale Schulentwicklungsaufgaben. Alle Jahre wieder im Frühling: Planung des anstehenden Schuljahrs Im Spätsommer beginnt ein neues Schuljahr – und alles funktioniert: Lehrende und Lernende verfügen über einen auf sie zugeschnittenen Stundenplan; die Einsatzpläne der Lehrkräfte berücksichtigen in korrekter Weise die Soll-Stundenzahl je nach Vollzeit- oder Teilzeit-Stelle, eine möglichst ausgewogene Fächerverteilung, spezielle Tätigkeiten an der Schule sowie Ermäßigungsstunden; neue Klassen werden eingeschult und bestehende Lerngruppen ihrem Bildungsziel entsprechend fortgeführt; die Verantwortlichkeiten für Klassen-, Kurs- und Stufenleitungen sowie für besondere Aufgaben und Projekte sind klar geregelt; der Raumbelegungsplan gewährt eine optimale Nutzung des Schulgebäudes während eines Schultags. Der Arbeitsaufwand, der alle Jahre wieder – beginnend im Frühling – hinter einer solchen frist- und bedarfsgerechten Planung der verfügbaren Ressourcen für ein neues Schuljahr steht und optimale Lösungen hervorbringen muss, lässt sich für Außenstehende erahnen. Dank der Digitalisierung sind natürlich die Zeiten, als Einsatzpläne an großen Tafeln manuell zusammengepuzzelt werden mussten, längst vorbei. Trotz effektiver Programme wäre es allerdings eine naive Illusion zu glauben, die Organisation eines anstehenden Schuljahres ließe sich einfach per Knopfdruck erledigen.

  • Fächerübergreifend

Organisationsentwicklung: Wissensmanagement-Systeme an Schulen

Fachartikel

Dieser Fachartikel zur Organisationsentwicklung zeigt, inwiefern Wissensmanagement-Systeme die Verteilung und Archivierung von Wissen an Schulen erleichtern können. Exemplarisch berichtet dabei eine Schule von der Einführung eines digitalen Tools inklusive einer Kosten-Nutzen-Analyse im Hinblick auf Kriterien wie Support, Funktionsumfang und Usability. Der Beitrag entstand im Rahmen des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Projekts "Berufsschule digital". Hintergründe zum Projekt An der Beruflichen Schule City Nord aus Hamburg wird seit ungefähr zwanzig Jahren mit einem Wissensmanagement-System gearbeitet, das kollaboratives Arbeiten ermöglicht und digitale Dateien der Lehrerinnen und Lehrer sowie auch der Schülerinnen und Schüler sichert. Weil aber der Hersteller keine Weiterentwicklung im Sinne der Schule mehr betreibt und ein mit einer Plattform für digitales Wissensmanagement gekoppeltes Lern-Management-System (LMS) nur bedingt möglich ist, scheint ein Systemwechsel unabdingbar: An der Schule soll ein neues Wissensmanagement-System eingeführt werden. In einem Projektbericht beschreibt ein Autorenteam der Beruflichen Schule City Nord den Auswahlprozess vor der Einführung eines neuen Wissensmanagement-Systems und zeigt mithilfe einer Kosten-Nutzen-Analyse an fiktiven Beispielen, welche Kriterien für Schulen eine Rolle spielen, um die Entscheidung für ein Softwareprodukt künftig fundiert treffen zu können (siehe Download-Bereich). In diesem Artikel geht es nun vorab aber allgemein darum, inwiefern Wissensmanagement-Systeme die Verteilung und Archivierung von Wissen an Schulen ermöglichen und den Alltag der Lehrkräfte sowie der Lernenden erleichtern können. Vorteile von Wissensmanagement in der Schule Nicht erst durch den DigitalPakt wird die Ausstattung von Schulen mit digitalen Medien zur Herausforderung für die Organisationsentwicklun g. Schließlich nimmt die Anzahl digitaler Materialien für den Unterricht in Form von Videos, Podcasts oder anderen Dateien täglich zu. Zur Archivierung und Verteilung dieses Wissens greifen Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen bereits dankbar auf E-Learning durch diverse Lernplattformen zurück. Die zentrale Aufgabe eines Wissensmanagement-Systems in der Schule ist es, Wissen zum Beispiel in Form von Unterrichtsmaterial oder auch Arbeitsergebnissen sowohl an Kolleginnen und Kollegen als auch an Schülerinnen und Schüler sowie gegebenenfalls an die Elternvertretung oder den Ausbildungsbetrieb bedarfsgerecht zu verteilen. Ein Wissensmanagement-System sorgt dafür, dass das akkumulierte Wissen sinnvoll und simpel in einer Cloud gemanagt wird, um dann schnell und einfach auffindbar und einsatzbereit zu sein. Da die Komplexität der Schulen selbst und die an sie gestellten Anforderungen zum Beispiel durch die Einführung eines schulinternen Qualitätsmanagements stetig zunehmen, scheint die Unterstützung bei der Selbstverwaltung der Schule durch digitale Tools zudem sinnvoll und notwendig. Wissensmanagement-Systeme können an dieser Stelle helfen. Darüber hinaus bereiten Schulen im Allgemeinen und Berufsschulen im Speziellen die Lernenden auf das Berufsleben vor, in dem sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf Wissensmanagement-Systeme stoßen. Zur optimalen Vorbereitung ist es daher von Vorteil, dass die jungen Menschen bereits in der Schule ein System für Wissensmanagement kennengelernt haben. Wissensmanagement-Systeme als Maßnahme der Schulentwicklung Die Einführung eines Wissensmanagement-Systems stellt eine umfassende und weitreichende Schulentwicklungsmaßnahme dar. Diese hat Berührungspunkte zu allen Teilbereichen der Schulentwicklung, wie zum Beispiel der Organisations-, Personal- und Unterrichtsentwicklung, die letztendlich immer nach dem gleichen Regelkreis ablaufen: Welches Ziel wird verfolgt? Ist-Zustand : Wie ist der derzeitige Status Quo und welche Rahmenbedingungen liegen vor? Soll-Zustand : Was soll nach erfolgreicher Umsetzung erreicht worden sein? Welche Maßnahmen , Aktivitäten, Schritte, Rahmenbedingungen und ähnliches müssen dazu angegangen, in die Wege geleitet und/oder geschaffen werden? Welche Stolpersteine existieren bereits oder sind zu erwarten und wie ge­ht die Schule damit um? Woran wird festgemacht, dass das Ziel erreicht wurde? Welche Maßnahmen zur Qualitätssicherung werden ergriffen, damit der neu erreichte Zustand auch Bestand haben kann? Wie wird das Schulentwicklungsvorhaben evaluiert und was wird für die Zukunft daraus abgeleitet? Nutzen und Auswahl digitaler Technologien Digitale Technologien können ohne Zweifel das Wissensmanagement an Schulen erleichtern und sind gewissermaßen die Voraussetzung dafür, dass Wissen anderen zur Verfügung gestellt werden kann. Ein sol­ches System sollte Antworten auf folgende Fragen geben: Wie gelangen Nutzerinnen und Nutzer schnell an das benötigte Wissen? Wie dokumentieren Nutzerinnen und Nutzer ihr Wissen? Wie werden Redundanzen vermieden und wie wird Wissen genau den richtigen Personengruppen zur Verfügung gestellt? Wie wird Wissen gesichert und wie wird der Datenschutz eingehalten? Wie kann Wissen in Teams gemeinsam genutzt werden? Um schließlich das geeignete Wissensmanagement-System auswählen zu können, muss der Entscheidungsprozess wie bereits oben erwähnt durch eine ausführliche Kosten-Nutzen-Analyse ergänzt werden. Welche Anforderungen dabei im Einzelnen an ein erfolgreiches System zum Beispiel im Bereich Hardware, Usability oder Anpassbarkeit gestellt werden, zeigt die Software-Auswahl an fiktiven Beispielen, die Sie im folgenden zum Download angebotenen Dokument nachlesen können.

  • Fächerübergreifend / Orga / Bürowirtschaft / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht

Action-Painting als kreative Pause mit Fantasiereise

Video

In dieser Fantasiereise verteilen die Schülerinnen und Schüler in Gedanken Farben auf eine Leinwand und regen dadurch ihre Kreativität an. Zuhören, entspannen und auf ins eigene geistige Atelier! Dieser vierminütige Audio-Track bietet eine angeleitete Fantasiereise für Kinder und Jugendliche und eignet sich ideal für den Einsatz im Kunstunterricht , in Vertretungsstunden , an Projekttagen oder für kreative Ruhephasen im Schulalltag. Die Übung unterstützt Entspannung, Konzentration, Vorstellungskraft und kreatives Denken . In der Fantasiereise stellen sich die Zuhörenden vor, vor einer riesigen weißen Leinwand zu stehen. Um sie herum leuchten kräftige Farben, die sie mit einem Pinsel frei auf die Leinwand auftragen. Die Farben dürfen fließen, sich mischen und großflächig verlaufen. So entsteht im Kopf ein individuelles Kunstwerk, das am Ende bewusst betrachtet und gedanklich festgehalten wird. Der Audio-Track verbindet kreative Entspannung mit einem niedrigschwelligen Zugang zum freien künstlerischen Gestalten und kann als Impuls für anschließende praktische Arbeitsphasen genutzt werden. Was ist Action-Painting? Action Painting ist eine kreative Methode des freien Malens, bei der Farbe spontan und experimentell eingesetzt wird – zum Beispiel durch Tropfen, Spritzen, Schleudern oder großflächiges Auftragen . Anders als bei gegenständlichen Darstellungen steht hier nicht ein konkretes Motiv im Vordergrund, sondern der künstlerische Ausdruck, die Bewegung und der kreative Prozess . Im Kunstunterricht fördert Action Painting insbesondere: Kreativität und Experimentierfreude freies Gestalten ohne Leistungsdruck individuellen Ausdruck Wahrnehmung von Farbe, Bewegung und Wirkung Die Methode eignet sich besonders gut, um Schülerinnen und Schülern einen offenen und motivierenden Zugang zur Kunst zu ermöglichen. Die Methode "Fantasiereise" Die Fantasiereise ist eine vielseitig einsetzbare Methode zur Entspannung, Aktivierung der Vorstellungskraft und Förderung kreativer Prozesse . Sie kann nicht nur im Kunstunterricht, sondern auch in vielen anderen schulischen Kontexten eingesetzt werden – etwa in Vertretungsstunden , bei Klassenausflügen , an Projekttagen oder als kreative Pause zwischendurch . Mehr Hintergrundinfos finden Sie im Fachartikel "Fantasiereisen: Wie funktioniert die Methode?" sowie im Artikel "Fantasiereisen: Einsatz im Unterricht und Hörbeispiele" . Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ihre Vorstellungskraft, indem sie innere Bilder zu einer angeleiteten Fantasiereise aufbauen und weiterführen. setzen sich mit der Methode des Action-Paintings auseinander und verstehen kreative Gestaltung als offenen, experimentellen Prozess. schulen ihre Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit, indem sie Farben, Stimmungen und Bildwirkungen bewusst erleben und reflektieren. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen einen Audio-Track aufmerksam und zielgerichtet als Impuls für kreative und entspannungsfördernde Prozesse. entnehmen gesprochenen Anleitungen wesentliche Informationen und setzen diese in innere Bilder und künstlerische Vorstellungen um. erfahren ein auditives Medium als Unterstützung für Konzentration, Entspannung und kreatives Arbeiten. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre Fähigkeit, sich auf ruhige und angeleitete Situationen einzulassen. entwickeln Offenheit für individuelle Ausdrucksformen und respektieren unterschiedliche kreative Vorstellungen und Ergebnisse. fördern ihre Selbstwahrnehmung und innere Ruhe durch bewusstes Erleben von Entspannung und Kreativität.

  • Kunst / Kultur / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Uranus und Neptun - Beobachtung der Eisriesen

Fachartikel

Dieser Fachartikel informiert über die Beobachtung der Eisriesen. Die auch als "Eisriesen" bezeichneten Planeten Uranus und Neptun sind im Rahmen schulischer Beobachtungsprojekte deutlich weniger relevant als alle anderen Planeten. Bei der Erkundung des Sonnensystems sollte dennoch ein Blick auf diese eigentlich "wahren blauen Planeten" nicht fehlen. Ein Blick durch das Teleskop - notfalls durch einen montierten Feldstecher - auf Neptun und Uranus lohnt sich trotz fehlender erkennbarer Oberflächendetails auf jeden Fall: Alle Naturfreunde sind auch kleine Sammler, und da Pluto nun "offiziell" kein Planet mehr ist, bekommen Schülerinnen und Schüler ihre persönliche Kollektion der mit eigenen Augen gesehenen Planeten problemlos zusammen, wenn sie die beiden Außenposten unseres Systems erst einmal "abhaken" können (alle anderen Planeten sind - zum richtigen Zeitpunkt - problemlos mit bloßem Auge zu sehen). Ausgestattet mit Hintergrundwissen um die Fremdartigkeit und Ferne der "Eisriesen" wird auch das bescheidene visuelle Erlebnis seine Faszination auf die Naturliebhaber unter den Lernenden entfalten und als Erstbeobachtung unvergesslich bleiben. Informationen zur Sichtbarkeit der Planeten am Abendhimmel finden Sie unter Links und Literatur . Zur Vorbereitung der Beobachtung können mithilfe kostenfreier Planetarium-Software ( Stellarium , Cartes du Ciel ) Simulationen durchgeführt und Sternkarten ausgedruckt werden.

  • Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie

Der erste Elternabend in der weiterführenden Schule

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel beschäftigt sich mit einem ganz besonderen Elternabend: Der ersten Elternversammlung in der weiterführenden Schule, die eine wichtige Grundlage für die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule legen soll. Für die Bildungslaufbahn der Kinder ist ein konstruktives Miteinander aller Beteiligten eine wertvolle Ressource. Zum Download stehen ein Kennenlernspiel für Eltern und Erziehungsberechtigte und eine PowerPoint-Vorlage für Elternabende zur Verfügung. Der erste Elternabend der fünften Klassen steht vor der Tür. Die Eltern der "Sextaner" sind gespannt darauf, wer und was sie da erwartet, und auch die Lehrkräfte sind neugierig auf die Mütter und Väter der Mädchen und Jungen in ihrer Klasse. Als Klassenlehrerin oder Klassenlehrer sind Sie bei diesem Elternabend weitgehend auf sich gestellt. Denn es gibt noch keinen Elternvertreter, keine Elternvertreterin, mit dem oder der Sie sich vorher absprechen und die Aufgaben (Gesprächsführung, Protokoll und Ähnliches) verteilen können. Nutzen Sie diesen Spielraum, um sich besonders gut vorzubereiten! Was für die Planung einer Unterrichtsstunde gilt, sollte auch beim Elternabend selbstverständlich sein. Die maximal zweistündige Veranstaltung braucht eine klare Struktur und lebt vom Wechsel der Phasen, Sozialformen und Methoden. Zur "didaktischen Analyse" des Elternabends gehört es auch, sich die Voraussetzungen der Zielgruppe bewusst zu machen. Versetzen Sie sich vorab gedanklich in die Eltern hinein und malen Sie sich aus, wie sie mit ihren Kindern die ersten Wochen in der weiterführenden Schule erleben.

  • Fächerübergreifend

Songs und Chansons im Englisch- und Französischunterricht

Fachartikel

In diesem Fachartikel wird vorgestellt, wie Songs und Chansons im Englisch- und Französischunterricht abwechslungsreich eingesetzt werden können. Popsongs nehmen einen hohen Stellenwert im Alltag vieler Schülerinnen und Schüler ein. Mit ihrer Hilfe kann eine Brücke vom gefühlsbetonten Konsum der Musik hin zum bewussten, gewinnbringenden sprachlichen und inhaltlichen Umgang mit Songtexten und Musikvideos geschlagen werden. Lieder sind meist kurz und können gut in einer Unterrichtsstunde behandelt werden. Gerade weil Liedtexte viele Wiederholungen beinhalten, fördern sie den Lernprozess, tragen zu einer ansprechenden Lernatmosphäre bei und sind somit eine willkommene Abwechslung gegen Routine und Monotonie im Fremdsprachenunterricht. Eine herunterladbare PowerPoint-Präsentation führt begleitend zu diesem Beitrag in das Thema ein und macht deutlich, dass es sich bei Songs und Chansons um authentische Materialien handelt. Ausbau verschiedener Kompetenzen Hörverstehen, Leseverstehen, Rede- und Schreibanlässe Mit Liedern können so gut wie alle wichtigen (Fremd-)Sprachkompetenzen geschult und trainiert werden: Das Hörverstehen (und bei Musikvideos das Hör-Seh-Verstehen) steht dabei im Vordergrund. Geschult werden aber auch das Leseverstehen (beim parallelen oder konsekutiven Einsatz des Liedtextes), das Sprechen (beim Mitsingen oder Diskutieren über Lied, Interpreten, musikalische und eventuell filmische Umsetzung) und auch das Schreiben (beim Verfassen eines alternativen Liedtextes). Sprachliche Phänomene betonen Je nach Lied und thematischem Schwerpunkt stehen entweder der Inhalt oder die Sprache im Vordergrund. So können Wortschatz, Grammatik und Intonation direkt oder indirekt durch Lieder geübt und gefestigt werden. Interkulturelle Kompetenzen Lieder können Interesse für Land und Leute, für eine andere Kultur und Mentalität wecken und einen wichtigen Beitrag zur interkulturellen Kompetenz leisten, zu deren Schulung Lehrerinnen und Lehrer nach den meisten modernen Lehr- und Bildungsplänen verpflichtet sind. Lieder im Unterricht thematiseren Mit welch kreativen Lernmethoden Lieder und Musikclips im Fremdsprachenunterricht behandelt werden können, wird hier aufgelistet.

  • Englisch / Französisch

Stilsicher für die Kamera – Berufsfeld OnAir-Stylist

Fachartikel

Dieser Fachartikel stellt das OnAir-Styling als Schnittstelle zwischen Handwerk und Medienwelt vor. Thematisiert werden die spezifischen Anforderungen des Make-up-, Haar- und Garderobenstylings in Fernsehen und Medien sowie Aspekte wie natürliche Inszenierung, Authentizität und Nachhaltigkeit. Der Fachartikel richtet sich an Lehrende und Lernende der Sekundarstufe I und II und eignet sich besonders für den fächerübergreifenden Unterricht sowie den Wirtschaftsunterricht. Make-up, Haar und Styling in der Medienwelt Die Arbeit in den Medien fasziniert viele Schülerinnen und Schüler, doch nicht jede/r eignet sich zur Journalistin, zum Cutter, zur Regisseurin oder zum Presenter . Für viele Tätigkeiten in der Medienbrache wird darüber hinaus das Abitur oder sogar ein Hochschulstudium vorausgesetzt. Das ist mit dem On-Air-Styling anders, denn hier treffen Handwerk und Medienwelt aufeinander. Die Perspektive im Friseurhandwerk erweitert sich mit dem Fortbildungslehrgang zum/zur OnAir-Stylisten/-Stylistin, der mit einer Prüfung vor der Handwerkskammer abschließt. Bereits als Geselle/Gesellin ist es möglich, sich für die Styling-Arbeit in den Medien zu qualifizieren: Zur Könnerschaft rund ums Haar kommen Fertigkeiten der Visagistik und praktische Grundlagen der Kleidungs-, insbesondere der Anzugkultur hinzu. Damit ist gerüstet, wer Moderatorinnen/Moderatoren und Reporterinnen/Reporter – kurz Presenter genannt – in Rundfunkanstalten, Produktionsfirmen oder in der Werbeindustrie für ihre Auftritte vor der Kamera optisch unterstützen möchte. OnAir-Stylistinnen und -Stylisten holen die Schönheit auf den (Bild-)Schirm Bei diesen non-fiktionalen Auftritten möchten sich Presenter nicht verändern, sehr wohl aber schöner werden. Sie möchten keine Maske und kein Kostüm, die aus ihnen jemand anderen machen, denn sie sind keine Schauspielerinnen/Schauspieler in einem Film, sondern sie sind Journalistinnen/Journalisten, Interviewgäste, Protagonistinnen/Protagonisten oder Models. Sie wollen sich auf ihre Arbeit konzentrieren und dabei gut aussehen. Mit on air gehen beschrieb man früher, dass man auf Sendung ist. Es kommt aus der Zeit, als die Programme der Rundfunksender terrestrisch ausgestrahlt wurden – eben über air (engl. Luft). Noch heute leuchtet das Rotlicht vor der Studiotür während der Sendung und bedeutet nach wie vor das absolute Betretungsverbot, auch wenn mit der digitalen Verbreitung auf den Schriftzug on air nun folgerichtig verzichtet wird. Dennoch passt der Begriff zum OnAir-Styling , da sich zwar der technische Verbreitungsweg geändert hat, nicht aber die Wünsche, Sorgen und Nöte der Akteurinnen und Akteure vor der Kamera. Sie sind in den Minuten vor ihrem Auftritt genauso aufgeregt und verletzlich wie immer schon. Geändert haben sich auch Kamera-Technik und Zeitgeist. Mit modernen HD-Kameras ist eine nicht immer sehr schmeichelnde Bildschärfe möglich. Gewünscht aber ist telegenes Strahlen des Gesichtes, was in Fernsehkreisen eine weiche Schärfe beschreibt. Die herzustellen gelingt technisch entweder mit einem Zauberregler in der Bildtechnik, der den Farbton der Haut in Unschärfe setzen kann, oder in der Nachbearbeitung. Ersteres braucht viel Erfahrung und noch mehr Fingerspitzengefühl, damit es natürlich wirkt – und ist deshalb verpönt. Letzteres ist teuer und ohnehin in den meisten Voraufzeichnungen und Live-Auftritten gar nicht erst vorgesehen. Oder es gelingt manuell mit der richtigen Wahl und Handhabung der für den HD-Standard entwickelten Make-ups. Doch allein um die aufzutragen, braucht es den/die OnAir-Stylisten/-Stylistin aber nicht. Das können Presenter im Zweifel auch selbst lernen, wie es in der Corona-Pandemie unter Beweis gestellt werden musste, als strikte Distanzvorschriften statt körpernaher Dienstleistung den Produktionsalltag beherrschten. Natürlich inszeniert – ist gar kein Widerspruch! OnAir-Stylistinnen und -Stylisten sind sehr viel mehr. Sie verstehen den Zeitgeist, der so tut, als sei die optische Erscheinung letztlich unwichtig – Nur die inneren Werte zählen! –, als entstünde der gelungene Look ohne Mühen von ganz allein. Kurz: Sie wissen, wie man Presenter natürlich inszeniert. Sie beherrschen den No-Make-up-Look , finishen Haare telegen gemäß ihrer Qualität und stellen ganz beiläufig Autorität her, indem sie aufmerksam im Detail auf den passgenauen Sitz der Kleidung achten. Sie können Presenter im Vorfeld briefen , wenn diese ihren Auftritt allein bewältigen müssen, wie es zum Beispiel in der Reportage üblich ist. Natürlich werden Presenter inszeniert, und sie wünschen sich eine natürliche Inszenierung – im Studio und an allen anderen Drehorten.

  • Fächerübergreifend

Stationenlernen und Lerntheke: Möglichkeiten und Voraussetzungen für offene Lernformen im Unterricht

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel zum "Stationenlernen und Lerntheke" diskutiert Möglichkeiten und Voraussetzungen dieser beiden offenen Lernformen, erläutert Unterschiede und zeigt ihren Einsatz sowie ihre Durchführung im Unterricht auf. Die Vorbereitung des Unterrichtsmaterials, die Funktion der Lehrkraft, Formen der Selbsteinschätzung sowie Begriffe wie selbstgesteuertes Lernen, Laufzettel und Portfolio werden dabei erläutert. Offene Lernformen: Wann, warum und für wen? Offene Lernformen, die Schülerinnen und Schüler zum selbstständigen, freien Lernen animieren, sind spätestens seit der Reformpädagogik bekannt. So beobachtete beispielsweise Maria Montessori schon das selbstvergessene, spielerische Lernen kleiner Kinder und erkannte darin die enorme Energie, die beim selbstgesteuerten Lernen freigesetzt wird. Bei der Förderung grundlegender sowie fachlicher Kompetenzen stoßen frontale Unterrichtsmethoden, bei denen die Lehrkraft präsentiert, während die Lernenden rezipieren und reproduzieren, an ihre Grenzen. Übergeordnetes Ziel soll es vielmehr sein, durch Kooperatives Lernen die Motivation zu erhalten und Lernfreude zu steigern, damit Kinder und Jugendliche das schulische Lernen nicht nur als fordernd und belastend empfinden, sondern sich aktiv mit neuem Lernstoff auseinandersetzen können. Methoden wie das Stationenlernen und die Lerntheke bieten einen Kompromiss zwischen vordefinierten Lerninhalten, die die Schülerinnen und Schüler sich aneignen müssen, um das Schuljahr zu bestehen, und freier Zeiteinteilung der Kinder und Jugendlichen. Auch die Sozialform kann selbst gewählt werden, sofern die Lehrkraft diese Option zugesteht. So vermitteln die beiden Methoden zwischen dem Lehrplan einerseits und den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler andererseits. Durch entsprechende Feedback-Methoden im Anschluss kann Lernen dadurch nachhaltig Erfolg bringen. Selbstständiges Lernen in offenen Formen bietet darüber hinaus Möglichkeiten zur Binnendifferenzierung , da sich die einzelnen Schülerinnen und Schüler mit ihren persönlichen Fähigkeiten einbringen und dadurch individuell gefördert werden können. Auf diese Weise können auch inklusive und integrative Klassen in besonderer Form profitieren. Darüber hinaus können offene Lernphasen mit Stationen oder einer Lerntheke in Ganztagsschulen am Nachmittag angeboten werden, wenn die Konzentration nachlässt und Frontalunterricht ohnehin aus unterschiedlichen Gründen gar nicht möglich ist. Die Selbststeuerung beim offenen Lernen kann hier ganz frische Energien freisetzen, sodass die Unterrichtszeit am Nachmittag effizienter genutzt wird und das Lernen mehr Freude bereitet. Stationenlernen und Lerntheke: Wo ist der Unterschied? Das Grundprinzip beider Lernformen ist tatsächlich recht ähnlich: Beide Methoden eignen sich vor allem zur Vertiefung von Unterrichtsinhalten . Der offenen Arbeit kann eine frontal organisierte Input-Einheit vorgeschaltet werden, in der die Schülerinnen und Schüler Wissen und Informationen erhalten, die sie für die selbstständige Arbeit benötigen. Im Laufe der Zeit, wenn die Klasse mehr Erfahrung mit offenen Lernformen hat, kann dieser Input allerdings immer geringer ausfallen. Mit den wachsenden Selbstlernkompetenzen der Schülerinnen und Schüler können Sie diesen zunehmend mehr aktive Wissensaneignung zutrauen, sodass das Lernen an Stationen sowie die Lerntheke dann auch zur Erarbeitung neuer Inhalte genutzt werden können. Bei beiden Lernformen stehen den Schülerinnen und Schülern verschiedene Materialien zur Verfügung. Sie bearbeiten die Aufgaben im Sinne der Schülerorientierung möglichst selbstständig, teilen sich die Zeit selbst ein, setzen Arbeitsanweisungen eigenständig um und können auch die Sozialform selbst bestimmen. Wer möchte, bearbeitet die Aufgaben in Einzelarbeit, wer lieber im Team arbeitet, in Partner- oder Gruppenarbeit. Als Lehrkraft sind Sie primär unterstützend und beratend tätig. Unterschiede in Umfang und Struktur der beiden Methoden werden im Folgenden erläutert: Im kleinen Rahmen: Stationenlernen auch für eine einzelne Unterrichtsstunde Das Lernen an Stationen ist auch im kleineren Rahmen realisierbar. Außerdem können Sie es mit Schülerinnen und Schülern ausprobieren, die im selbstgesteuerten Lernen noch wenig Erfahrung haben. So ist diese Methode als Einstieg in das selbstgesteuerte Lernen relativ gut geeignet. Eine offene Unterrichtseinheit sollte gut vorbereitet sein. Das bedeutet, dass die Inhalte der Input-Sequenz so aufbereitet sein müssen, dass die Lernenden die Materialien an den Stationen selbstständig bearbeiten können. Die Inhalte der Lernstationen sollten auf den geplanten Input abgestimmt sein. Lösungen zur Selbstkontrolle zur Erhöhung der Eigenverantwortlichkeit können an dieser Stelle sinnvoll sein. Die Lernstationen sollten thematisch zusammengehören, aber unterschiedliche Zugänge bieten. Besonders vorteilhaft ist die Ansprache unterschiedlicher Lerntypen . Bereiten Sie also nach Möglichkeit visuelles Material (Fotos, Illustrationen, bebilderte Artikel), auditives Material (Audio-Tracks oder Vorleseaufgaben) und haptisches Material (Experimente, Bausätze, Materialien zum Anfassen) in die Stationen ein. Reine Textstationen sollte es möglichst wenig geben. Zur Vorbereitung gehört außerdem ein Laufzettel für jeden Lernenden, auf dem die bearbeiteten Stationen abgehakt werden. Auch die Möglichkeit für ein Feedback kann hier gegeben werden oder aber am Ende der Unterrichtseinheit im Plenum erfolgen. Wichtig ist in jedem Fall, dass jede Schülerin und jeder Schüler den eigenen Lernvorgang reflektiert. Dabei ist einerseits Kritik an den Stationen erlaubt, andererseits soll die Selbsteinschätzung beim Lernen trainiert werden. Größer gedacht: Die Lerntheke als Unterrichtskonzept Die Lerntheke folgt einem ähnlichen Konzept, ist aber größer angelegt. Statt des Laufzettels erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Lernthekenheft . Das Heft bereiten Sie als Lehrkraft vor Beginn der Einheit vor. Sie formulieren dabei die Lernziele , wie sie im Lehrplan vorgegeben sind, so um, dass sie für die Kinder und Jugendlichen der entsprechenden Altersklasse verständlich sind. Das Heft bildet während des Unterrichts die Grundlage für die Selbststeuerung der Schülerinnen und Schüler. In heterogenen Klassen mit unterschiedlichen Lernzielen können diese Hefte natürlich unterschiedlich gestaltet sein. Da die Schülerinnen und Schüler zeitgleich an unterschiedlichen Aufgaben arbeiten, ist es nicht erforderlich, einheitliche Vorgaben zu machen. Lediglich der Aufwand bei der Vorbereitung ist höher, wenn Sie die Lernziele individuell formulieren. Auch bei der Lerntheke sind Input-Einheiten in Form von frontalem Unterricht im Vorfeld möglich. Anschließend können die Lernenden selbstständig auf vorbereitete Materialien zurückgreifen, mit denen sie das Thema aus verschiedenen Perspektiven erfassen können. Materialien werden einerseits in einem dafür eingerichteten Bereich im Klassenraum bereitgestellt, andererseits kann die Schulbibliothek genutzt werden, bei Bedarf auch Internetarbeitsplätze. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren ihre Lernerfahrungen in einem Portfolio . Als Lernzielkontrolle dienen mündliche oder schriftliche Tests . Anders als im konventionellen Unterricht entscheiden die Schülerinnen und Schüler allerdings selbst, wann sie sich bereit fühlen, einen solchen Test zu absolvieren. Sie melden sich dann bei der Lehrkraft an und erhalten sofort den Testbogen zur Bearbeitung. Auch Bewertung und Feedback werden zeitnah und individuell vorgenommen. Vor allem für jüngere Lernerinnen und Lerner ist es wichtig, dass zwischen dem Moment der Selbsteinschätzung, des Testens und der Rückmeldung nicht zu viel Zeit liegt. Schließlich stellt die realistische Selbsteinschätzung ein wichtiges Lernziel bei dieser Form des Unterrichts dar. Fazit Das offene Lernen im Allgemeinen und die beiden vorgestellten Methoden des Stationenlernens und der Lerntheke im Besonderen erfordern ein hohes Maß an Vorbereitung . Während der Unterrichtszeit allerdings herrscht oft eine entspannte, konzentrierte Atmosphäre, von der alle Beteiligten profitieren. Je geübter die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit offenen und selbstgesteuerten Lernformen sind, desto mehr Spielraum hat die Lehrkraft im Sinne einer individuellen Förderung, sich Lernenden zuzuwenden, die möglicherweise besondere Unterstützung benötigen. Eine weitere Stärke dieser Lernformen liegt darin, dass die Vorlieben und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler wesentliche Berücksichtigung im Unterricht erfahren. Außerdem trainieren die Kinder und Jugendlichen selbstständig und kreativ Problemlösungsstrategien und lernen, sich realistisch selbst einzuschätzen.

  • Fächerübergreifend

Wochenplan-Arbeit: Vorbereitung und Durchführung der Methode im Unterricht

Fachartikel
5,99 €

In diesem Artikel zum Wochenplan in der Grundschule sowie den Sekundarstufen wird erläutert, wie Sie die Klasse mit der Wochenplan-Arbeit vertraut machen und das Material für Wochenpläne so vorbereiten können, dass die Schülerinnen und Schüler die Aufgaben eigenverantwortlich bearbeiten können. Dieser Artikel baut auf den Grundlagen der Wochenplanarbeit auf und führt die Ideen mit konkreten Tipps für den Schulalltag fort. Wochenpläne in der Klasse einführen Eine unzureichende Vorbereitung der Wochenplanarbeit kann dazu führen, dass die Schülerinnen und Schüler organisatorisch über- und fachlich unterfordert sind, weil sie sich die Inhalte nicht in dem Maße erschließen, wie es im Idealfall möglich wäre. Trödeln, Ablenkungen und Nebenbeschäftigungen sind die Folge, außerdem sinkendes Interesse an den Inhalten. Eine planvolle Vorbereitung der Klasse sollte nach Möglichkeit kleinschrittig erfolgen. Dazu empfiehlt es sich, zunächst Lerninhalte zu wählen, für die in der jeweiligen Altersgruppe ein hohes Grundinteresse anzunehmen ist. Die Lehrkraft kann den Schülerinnen und Schülern außerdem altersgerecht erklären, welche Vorteile das selbstbestimmte Lernen für sie haben kann. Als Vorübung kann die Lehrkraft den geschlossenen Tagesplan einführen: Zu Beginn des Schultages erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Tagesplan mit Aufgaben. In jeder für diese Lernform vorgesehenen Unterrichtsstunde erhalten sie Zeit, an ihren Tagesplänen zu arbeiten. Reihenfolge und Tempo bestimmen sie dabei selbst. Am Ende des Tages werden Inhalte verglichen und Lernerfahrungen ausgetauscht. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel in einem Stuhlkreis die Möglichkeit, zu erzählen, was ihnen gefallen hat und was nicht, und die Tagesplanarbeit mit dem konventionellen Unterricht zu vergleichen. Als nächster Schritt kann ein geschlossener, fachinterner Wochenplan in Angriff genommen werden. Darauf aufbauend kann ein geschlossener, fachübergreifender Wochenplan stehen. So erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt mehr Selbstständigkeit. Vorbereitung des Lernstoffs und der Materialien Zur inhaltlichen Vorbereitung eines geschlossenen Wochenplans stimmt die Lehrkraft zunächst die individuellen Lernziele der Schülerinnen und Schüler mit dem Lehrplan ab. Anschließend sammelt oder entwirft sie entsprechende Lehrmaterialien, wobei visuelle, auditive und haptische Materialien berücksichtigt werden sollten. Folgende Materialien können beispielsweise genutzt werden: Lernvideos : Öffentlich zugängliche oder selbstproduzierte Lernvideos ersetzen den Frontalunterricht insofern, als sie Input geben. Die Schülerinnen und Schüler können Erklärvideos oder Teile davon beispielsweise aus der Sammlung zum Thema E-Learning zu Hause zum so oft sehen, wie sie möchten. Bei selbstproduzierten Videos kann die Lehrkraft interaktive Elemente einbauen und die Schülerinnen und Schüler auffordern, bestimmte Aufgaben zu lösen oder kleine Experimente zu machen. Präsentationen (zum Beispiel PowerPoint) können ähnlich eingesetzt werden wie Lernvideos. Audios : Wie bei Videos kann die Lehrkraft auch bei Audios auf existierendes Material zurückgreifen oder eigenes Material einsprechen. Lesetexte : Abhängig vom jeweiligen Fach können sowohl literarische Texte als auch Sachtexte eingesetzt werden. Arbeitsblätter und Lösungen : Sie stellen häufig das Herzstück der Erarbeitung dar. Die Lehrkraft achtet darauf, dass Lösungsbögen zur Selbstkontrolle nicht zu leicht zugänglich sind. Sie kann sie zum Beispiel am Ende der Woche ausgeben, damit die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse kontrollieren können. Protokolle für Experimente : Sollen die Schülerinnen und Schüler Experimente machen, können sie diese mithilfe von Protokollen dokumentieren. Interaktive Übungen : Gerade Jugendliche sind häufig für digitale Lernformen zu begeistern. Auf https://h5p.org/ können Lehrkräfte kostenlos interaktive digitale Formate wie "Drag the words", Tests oder Quiz oder Vokabelkarten erstellen. Hilfsmittel : Wörterbücher, Taschenrechner, Formelsammlungen, Grammatiken, Bücher aus der Schulbibliothek, das Lehrbuch des betreffenden Faches, Material für Experimente oder Ähnliches sollten in die Wochenpläne aufgenommen werden. Besonders in der Anfangszeit benötigen die Schülerinnen und Schüler möglicherweise noch Unterstützung in diesem Bereich. Der Wochenplan selbst ist eine Art Aufgabensammlung mit Anleitungen. Dabei muss für die Schülerinnen und Schüler klar ersichtlich sein, welche Aufgaben zum Pflichtbereich gehören und welche zum Wahlbereich . Auch der ungefähre zeitliche Rahmen, der für eine Aufgabe angenommen wird, kann vermerkt werden. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren, wie lange sie selbst gebraucht haben. So können sie einschätzen, ob sie eher schnell oder langsam arbeiten. Unterrichtsablauf Zu Beginn der Wochenplanarbeit ist es wichtig, dass die Lehrkraft den Ablauf für alle Schülerinnen und Schüler transparent macht: Wie läuft der Unterricht ab? Wann ist welche Arbeitsform erlaubt? Welche Hilfsmittel können genutzt werden? In welchen Situationen kann die Lehrkraft um Hilfe gebeten werden? Sind die Inhalte prüfungsrelevant? Die Schülerinnen und Schüler sollten Zeit haben, alle wichtigen Fragen zu klären. Anschließend wird der zeitliche Rahmen vereinbart, den die Schülerinnen und Schüler für die Bearbeitung des Stoffes haben, ebenso die Organisationsform als Hausaufgabe oder Präsenzunterricht . Videos, Audios und Präsentationen können beispielsweise als Hausaufgabe aufgegeben werden. Im Unterricht machen die Schülerinnen und Schüler dazu in Partner- oder Gruppenarbeit Aufgaben. Es gibt aber auch die Möglichkeit, diese Materialien im Unterricht zu bearbeiten. Die Voraussetzung dafür sind allerdings ausreichende Computerarbeitsplätze. Der Raum kann während des Wochenplanunterrichts den Bedürfnissen entsprechend umgestaltet werden. Schülerinnen und Schüler höherer Klassenstufen können sich –natürlich unter Berücksichtigung der Aufsichtspflicht – auf verschiedene Räume verteilen. Häufig werden Wochenpläne pro Tag eine Stunde lang bearbeitet. Bei weniger erfahrenen Schülerinnen und Schülern kann dies schon recht lang sein. Hier ist für den Anfang auch eine kürzere Zeit denkbar. Erfahrenere Schülerinnen und Schüler können durchaus mehr Zeit am Tag mit dem Wochenplan verbringen. Zum Ende der Woche schließt die Klasse die Arbeit an den Wochenplänen gemeinsam ab. Hier kann die Lehrkraft beispielsweise die Lösungen verteilen, mit denen die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitsblätter kontrollieren. Und die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Ergebnisse aus Wahlaufgaben vor der Klasse. Ganz am Schluss steht das Feedback als wichtige Möglichkeit, sich über das Lernen mit dem Wochenplan auszutauschen. Das kann entweder mündlich (vor allem mit kleineren Kindern) oder schriftlich mithilfe von Feedbackbögen geschehen.

  • Fächerübergreifend

Eigene Programme erstellen: Programmieren mit dem Calliope mini

Fachartikel

Dieser Fachartikel zum Thema "Eigene Programme erstellen – Programmieren mit dem Calliope mini" beschreibt, wie bereits Kindern der Grundschule die Grundlagen des Programmierens näher gebracht werden können. Zum Programmieren wird der Mikrocontroller "Calliope mini" verwendet. Der Artikel wurde im Kontext des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Programms "Digitales Lernen Grundschule" entwickelt. Hintergründe zum Projekt Im Rahmen einer Explorationsstudie der Universität Bremen wurde mit dem Calliope mini gearbeitet. Dies ist ein sogenannter Mikrocontroller , der explizit dafür entwickelt wurde, Grundschulkindern erste eigene Programmiererfahrungen zu ermöglichen. Der Calliope mini kann puzzelnd programmiert werden. Das bedeutet, dass nicht direkt eine Programmiersprache zur Programmierung verwendet wird. Einzelne Programmier-Elemente in Form von Puzzleteilen werden zusammengesetzt. So können auch nur Teile zusammengesetzt werden, die funktional zusammenpassen. Der Mikrocontroller reagiert dann entsprechend der Programmierung auf Knopfdruck oder auf Umgebungsbedingungen wie Licht, Schütteln, Wärme oder seine eigene Lage und zwar indem er beispielsweise blinkt, Laufschrift anzeigt, etwas steuert oder Töne erzeugt. Benötigt werden ein Computer (Laptop, Tablet oder ähnliches), ein Calliope mini und eigene Ideen oder Anregungen. Insgesamt wurden im Projekt sechs Unterrichtsvorschläge entwickelt, deren Ziel es war, Grundlagen der Programmierung bereits im Grundschulalter begreifbar zu machen. Diese wurden in drei verschiedenen Schulen erprobt. Dabei sollte Verschiedenes in Erfahrung gebracht werden: Was brauchen Lehrkräfte, um mit Kindern im Grundschulunterricht zu programmieren? Was verstehen Kinder? Welche Ideen und Umsetzungen können sie in kleinen Teams selbstständig entwickeln? Welche Randbedingungen sind nötig, um den Calliope mini erfolgreich im Deutsch-, Sach- oder Mathematik-Unterricht einzusetzen? Die Unterrichtseinheiten wurden in insgesamt sechs Module eingeteilt. Modul 1 dient dabei der Einführung "Was ist Programmieren?" Die übrigen fünf Module lassen sich weitestgehend unabhängig voneinander durchführen. Als Basis ist jedoch immer die Durchführung des ersten Moduls empfohlen. Informatische Bildung in der Grundschule Die Schülerinnen und Schüler der heutigen Generation wachsen als Digital Natives auf. Technik gehört rund um die Uhr zum Alltag vieler Kinder. Die reine Nutzung der Geräte führt jedoch nicht zu einem Grundverständnis der Funktionsweisen . Es bietet sich also an, informatische Konzepte bereits in der Grundschule einzuführen. Dies soll durch forschendes Lernen, algorithmisches Denken und vor allem lebensweltnah umgesetzt werden. Türen, die sich öffnen, wenn man sich ihnen nähert, Rolltreppen, die anspringen, wenn man sie betritt, Bedarfsampeln, Apps auf dem Smartphone – wir alle begegnen im Alltag oft unbewusst programmierten Funktionen und Geräten. Wie Steuerungen für Geräte aufgebaut sind und was nötig ist, um per Knopfdruck eine Laufschrift zu starten, können Kinder am besten erfahren, indem sie selbst solche Programme erstellen. Der Calliope mini lässt sich beispielsweise so programmieren, dass er als Alarmanlage für eine Schatztruhe eingesetzt werden kann: Wenn der Deckel der Truhe geöffnet wird, fällt Licht auf den Lichtsensor und ein Warnton ist zu hören. Unterrichtsvorschlag "Sensoren und Aktoren (Alarmanlage)" Im Folgenden wird eine Einheit aus den Handreichungen (siehe Linkliste am Ende der Seite) exemplarisch dargestellt. Dabei wird gezeigt, wie Schülerinnen und Schüler der Grundschule mit dem Calliope mini eine kleine Alarmanlage produzieren . Diese lässt sich fächerübergreifend in den Sachunterricht einbetten und ist auf etwa zwei Unterrichtsstunden ausgelegt. Ziel der Einheit ist es, dass Schülerinnen und Schüler den Unterschied zwischen Sensoren und Aktoren begreifen. Sensoren können Dinge erfassen, zum Beispiel ein Temperatur-Sensor. Aktoren können hingegen Dinge bewirken. Ablauf Nach einem Einstieg kann ein Gespräch darüber folgen, welche Sensoren und Aktoren den Schülerinnen und Schülern aus ihrem Alltag bekannt sind. Mögliche Antworten sind hier Türen, die sich automatisch bei Annäherung öffnen oder Straßenlaternen, die anfangen zu leuchten, wenn es dunkel wird. Anschließend erfolgt die Definition der Begrifflichkeiten und wie diese in Beziehung zueinander stehen. Daraufhin beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Lichtsensor: Diesen können die Lernenden auf dem Calliope mini identifizieren. Zudem erfolgt eine Einteilung, ab welchen Werten Licht hell und ab welchen es dunkel ist. Nach der theoretischen Einführung besprechen die Schülerinnen und Schüler, wofür eine Alarmanlage genutzt werden kann: Haustür, Tresor oder auch Keksdose. Somit kann auf andere Sensoren eingegangen werden (Lichtsensor, Lagesensor). Es ist in allen Einheiten üblich, dass mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam überlegt wird, welche Bausteine sie für nun für die Programmierung benötigen. Der entsprechende Code wird abschließend auf dem Calliope mini gesichert und kann beispielsweise an einer Box oder einem Schuhkarton getestet werden. Didaktisch-methodische Hinweise und Empfehlungen Es erscheint sinnvoll, wenn diese Unterrichtseinheit in eine kleine Geschichte eingearbeitet wird, zum Beispiel: " Stellt euch vor, ihr habt eine Box, in der ihr etwas sehr Wertvolles aufbewahren wollt. Ihr möchtet nicht, dass eine andere Person an den Inhalt eurer Box kommt. Deshalb möchtet ihr eine Alarmanlage programmieren, um eure Box zu schützen. Was benötigt ihr dafür? " Die Geschichte kann natürlich entsprechend der aktuellen Unterrichtsthemen angepasst und verändert werden. Dies gilt auch für die Programmierung: Soll der Alarm losgehen, wenn die Box geöffnet wird oder bereits, wenn die Box bewegt wird? Einen detaillierten Ablaufplan, Arbeitsblätter und nähere Erläuterungen finden Sie in der folgenden Linkliste. Dort sind auch alle weiteren Unterrichtsvorschläge mit den entsprechenden Handreichungen zu finden.

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AG Schülerzeitung – ein Leitfaden für die Konzeption und Umsetzung

Kopiervorlage

Ein Reader sowie eine dazugehörige Checkliste dienen als Anleitung zur Etablierung beziehungsweise Optimierung einer Schülerzeitung, die als fächerübergreifendes Projekt oder in einer AG umgesetzt werden kann. Im Reader werden zunächst mögliche Interessenkonflikte zwischen Schülerinnen und Schülern auf der einen und der Schulleitung auf der anderen Seite im Hinblick auf die Konzeption einer Schülerzeitung thematisiert. Daraus ergibt sich das nächste Kapitel: Einigung auf ein klares Konzept im Rahmen einer konstituierenden Sitzung. Es folgt ein ausführlicher Überblick über den Teambildungsprozess , die Aufgabenbereiche in einer Schülerzeitungsredaktion und die Organisationsstruktur . Die Planung einer konkreten Schülerzeitungsausgabe und die dabei zu bewältigenden Herausforderungen werden detailliert und realitätsnah anhand eines Fallbeispiels dargestellt. Der Reader enthält außerdem praxistaugliche Empfehlungen zu möglichen Themen, Textsorten und Qualitätsstandards . Abschließend erhalten Interessierte einen ausführlichen Leitfaden zu den Arbeitsschritten bei der Produktion eines Schülerzeitungsartikels. Die Checkliste fasst wesentliche Aspekte, die im Reader bei den einzelnen Themen erläutert werden, kompakt zusammen. Wer die Schreibkompetenzen der Teilnehmenden ausbauen möchte, findet in der Unterrichtseinheit "Journalistische Texte: für Zeitungen und Zeitschriften schreiben" oder auch in der Einheit "Journalistische Textsorten: Nachricht, Kommentar, Reportage, Leserbrief" weiteres Übungsmaterial. Schülerzeitung digital Wenn Sie im Rahmen einer AG eine Online-Schulzeitung aufsetzen möchten, testen Sie doch einmal digi.reporter , ein leicht bedienbares Online-Redaktionssystem für Schülerinnen und Schüler.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi / Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung
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