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Multimedia-Tour: Flucht und Fluchthilfe 1989

Kopiervorlage

Die Multimedia-Tour bietet Lernenden anhand von Fotos, Filmen, Originaldokumenten und Zeitzeugeninterviews einen Einblick in Thema Flucht und Fluchthilfe im Sommer vor dem Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989. Im Sommer 1989 harren Tausende DDR-Flüchtlinge viele Wochen in den Botschaften der Bundesrepublik in Ungarn, Polen und der damaligen Tschechoslowakei aus. Sie hoffen, dass die Bundesrepublik ihre Ausreise in den Westen durchsetzen wird. Auf ihrem Weg nach Budapest, Warschau und Prag in die bundesdeutschen Botschaften oder über Ungarn und Österreich direkt in die Bundesrepublik verhelfen den Ausreisewilligen DDR-Bürgern wieder Menschen zur Flucht. Am 9. November 1989 wird aufgrund der Ausreisewelle und von Protesten der DDR-Bürger die Reisefreiheit in der DDR eingeführt. Wenig später sind auch die DDR und die deutsch-deutsche Grenze Geschichte. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in dieser interaktiv aufbereiteten Multimedia-Tour anhand von Fotos, Filmen und Zeitzeugeninterviews einen authentischen und lebensnahen Einblick darüber, was im Sommer 1989 passierte und wie private Fluchthelfer DDR-Bürger dabei unterstützten in Bundesrepublik oder in deren Botschaften im sozialistischen Ausland zu gelangen. Die in der Tour zur Verständnisförderung vorhandenen Texte können dabei gelesen und angehört werden. Zusatzdokumente bieten weiterführende Informationen und die Möglichkeit für eine ausführlichere Beschäftigung. Die Materialien bieten sich insbesondere als Einstieg in die Thematik sowie zur anschaulichen Vertiefung zuvor vermittelter Informationen zum Thema Fluchthilfe an. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wodurch die Art der Fluchthilfe in diesem Zeitraum gekennzeichnet war. verstehen, welche Ereignisse zum Eintreten der Reisefreiheit vorangingen. wissen um die Folgen des Sommers 1989 für die deutsch-deutsche Geschichte. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichteten Zuhören. identifizieren relevante Informationen, die diesen Abschnitt der Fluchthilfe und Fluchtmöglichkeiten kennzeichnet. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Gruppen nach (Fremdverstehen). analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. betrachten historische Situationen und Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Sachaufgaben mit Fledermäusen: Addition und Subtraktion üben

Kopiervorlage

Diese Kopiervorlage für die Primarstufe verbindet Mathematik und Logik mit Sachwissen zu Fledermäusen: Die Schülerinnen und Schüler lösen Additions- und Subtraktionsaufgaben und lesen die Aufgabenstellungen genau, um passende Antworten zu finden. Die Kopiervorlage ermöglicht eine anschauliche Verbindung von Mathematik , genauem Lesen und naturbezogenem Sachwissen. Im Mittelpunkt stehen Fledermäuse als nachtaktive Säugetiere, die zu den wenigen Säugetieren gehören, die aktiv fliegen können. Ausgehend von diesem lebensweltlich interessanten Thema bearbeiten die Schülerinnen und Schüler fünf Aufgaben, in denen sie sowohl ihre Rechenfähigkeiten als auch ihr Textverständnis anwenden. Das Arbeitsblatt ist für die Primarstufe konzipiert und lässt sich besonders im Bereich Mathematik einsetzen. Zugleich bietet es Anknüpfungspunkte an Biologie sowie an sachunterrichtliche Themen rund um Tiere. Die Lernenden lösen Additions- und Subtraktionsaufgaben mit Fledermaus-Bezug. Einige Aufgaben erscheinen zunächst wie klassische Rechenaufgaben, fragen jedoch allgemeines Wissen über Fledermäuse ab. Dadurch werden die Schülerinnen und Schüler dazu angeregt, Aufgabenstellungen aufmerksam zu lesen, Informationen zu unterscheiden und passende Lösungswege auszuwählen. Das Material eignet sich für Einzelarbeit, Paararbeit oder kurze Übungsphasen im Unterricht. Die angegebenen Lösungen unterstützen die Selbstkontrolle und fördern eigenständiges Arbeiten. Durch die Kombination aus Sachaufgaben, Grundrechenarten und Tierwissen stärkt das Material zentrale Kompetenzen der Grundschule: sicheres Rechnen, sinnentnehmendes Lesen, Konzentration auf Aufgabenanforderungen und das Erschließen von Informationen in alltagsnahen mathematischen Kontexten. So werden mathematische Übungsphasen motivierend gestaltet und zugleich mit einem naturkundlichen Thema verbunden. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler lösen Additions- und Subtraktionsaufgaben in sachbezogenen Fledermaus-Kontexten. erschließen Aufgabenstellungen genau und unterscheiden Rechenaufträge von Wissensfragen. verknüpfen mathematische Lösungswege mit grundlegendem Sachwissen über Fledermäuse. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen ein Arbeitsblatt strukturiert zur Bearbeitung mathematischer und sachbezogener Aufgaben. überprüfen ihre Lösungen mithilfe der angegebenen Ergebnisse selbstständig. entnehmen schriftlichen Aufgabenstellungen relevante Informationen für die Bearbeitung. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler vergleichen Lösungswege und Ergebnisse in Paararbeit oder im Unterrichtsgespräch. begründen ihre Antworten verständlich und beziehen sich dabei auf Aufgabeninformationen. unterstützen Mitschülerinnen und Mitschüler beim genauen Lesen und Überprüfen von Lösungen.

  • Mathematik / Rechnen & Logik / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Wie lässt sich der Lehrkraftalltag bewusst gestalten?

Kopiervorlage

Das Arbeitsmaterial für Lehrkräfte bietet eine reflektierende Übung zur Achtsamkeit und Selbstfürsorge im Schulalltag: Pädagogische Fachkräfte schärfen ihre Wahrnehmung, treffen bewusste Entscheidungen und dokumentieren persönliche Eindrücke. Die Kopiervorlage bietet Lehrkräften eine alltagsnahe Übung, um den eigenen beruflichen Alltag bewusster wahrzunehmen und neue Perspektiven auf vertraute Routinen zu entwickeln. Das Material richtet sich an Lehrkräfte aller Schulformen, Schulstufen und Fachrichtungen und ist fächerübergreifend einsetzbar. Im Mittelpunkt steht nicht die Unterrichtsplanung für Lernende, sondern die Reflexion des eigenen professionellen Handelns und Erlebens im Schulalltag. Die Übung lädt dazu ein, alltägliche Abläufe gezielt anders zu betrachten, eingefahrene Muster wahrzunehmen und bewusst neue Entscheidungen zu treffen. Dadurch kann sie Impulse für mehr Achtsamkeit , Selbstwahrnehmung und innere Klarheit geben. Lehrkräfte erhalten eine Einführung in die Übung sowie Raum für eigene Beobachtungen und Notizen. So wird die Reflexion nicht nur angeregt, sondern direkt schriftlich festgehalten und für die persönliche Weiterarbeit nutzbar gemacht. Das Material eignet sich für die individuelle Nutzung, für pädagogische Tage, kollegiale Reflexionsphasen oder als Impuls im Kontext von Lehrkräftegesundheit und bewusster Schulalltagsgestaltung. Es unterstützt Lehrkräfte dabei, Belastungen nicht nur organisatorisch, sondern auch wahrnehmungsbezogen in den Blick zu nehmen. Durch das bewusste Training von Wahrnehmung, Perspektivwechsel und Reflexion kann die Kopiervorlage helfen, Routinen zu entschleunigen und den eigenen Handlungsspielraum im beruflichen Alltag wieder stärker wahrzunehmen. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den eigenen Lehrkraftalltag im Hinblick auf Routinen, Wahrnehmungsmuster und Handlungsspielräume. erkennen persönliche Überzeugungen und innere Haltungen, die das berufliche Handeln beeinflussen. entwickeln bewusste Perspektivwechsel für einen achtsameren Umgang mit schulischen Alltagssituationen. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen eine Kopiervorlage strukturiert zur Anleitung und Dokumentation einer täglichen Reflexionsübung. dokumentieren eigene Beobachtungen, Eindrücke und Veränderungen schriftlich in vorgesehenen Notizfeldern. werten persönliche Aufzeichnungen aus, um wiederkehrende Muster und mögliche Entwicklungsimpulse zu erkennen. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die eigene Rolle im schulischen Miteinander bewusster und differenzierter. tauschen sich bei Bedarf kollegial über Erfahrungen, Perspektiven und Entlastungsstrategien aus. stärken einen achtsamen, wertschätzenden Umgang mit sich selbst und anderen im Schulalltag.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung, Primarstufe, Spezieller Förderbedarf

Zusammengesetzte Nomen: Strandgut-Wörter

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für die Grundschule nutzt die Themen Sommerferien, Strand und Meer, um Komposita, Wortschatz und Erzählen zu verbinden. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit "Strandgut-Wörtern" und kommen über eigene Urlaubserfahrungen ins Gespräch. Die Kopiervorlage unterstützt Schülerinnen und Schüler der Primarstufe dabei, Wortbildung anschaulich und motivierend zu üben. Im Mittelpunkt stehen zusammengesetzte Nomen rund um Urlaub, Strand und Meer – Themen, die besonders vor und nach den Sommerferien an die Lebenswelt vieler Kinder anschließen. Die Lernenden suchen sogenannte Strandgut-Wörter , beschäftigen sich mit ausgewählten Komposita und erweitern dabei ihren Wortschatz im Bereich Deutsch. Das Arbeitsblatt nutzt den natürlichen Gesprächsanlass rund um Ferienerwartungen und Ferienerlebnisse. Die Schülerinnen und Schüler entdecken, dass zusammengesetzte Nomen aus einem Bestimmungswort und einem Grundwort bestehen, auch wenn diese Begriffe zunächst nicht zwingend theoretisch eingeführt werden müssen. Durch das spielerische Sammeln und Bilden eigener Wörter wird sprachliches Wissen praktisch angewendet und gefestigt. Neben der Wortbildung stärkt das Material auch die Fähigkeit zum Erzählen : Die Kinder können eigene Urlaubserfahrungen einbringen, Wörter mit persönlichen Erlebnissen verbinden und sich mit anderen darüber austauschen. So wird aus einer sprachlichen Übung ein kommunikativer Schreib- und Sprechanlass. Lehrkräfte können die Kopiervorlage flexibel einsetzen – etwa als Einstieg vor den Ferien, als Gesprächsimpuls nach den Ferien, in der Freiarbeit oder zur Förderung von Wortschatz und Sprachbewusstsein. Da das Material ohne Vorbereitung nutzbar ist, eignet es sich auch für spontane Unterrichtsphasen. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler erkennen zusammengesetzte Nomen im Themenfeld Urlaub, Strand und Meer. bilden eigene Komposita aus passenden Grund- und Bestimmungswörtern. erweitern ihren Wortschatz durch das Sammeln und Verwenden von Strand- und Urlaubswörtern. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einem Arbeitsblatt gezielt Informationen zur Wortbildungsaufgabe. strukturieren gefundene und selbst gebildete Wörter übersichtlich. nutzen die Kopiervorlage als Schreib- und Sprechanlass für eigene Ideen und Erfahrungen. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler erzählen von eigenen Ferien- oder Urlaubserfahrungen in verständlicher Form. tauschen sich über gefundene Wörter, Bedeutungen und persönliche Assoziationen aus. respektieren unterschiedliche Erfahrungen mit Urlaub, Reisen, Strand und Feriengestaltung.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe

Folgen des Klimawandels für das Ökosystem Wald

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für das Fach Biologie der Klassen 7–9 thematisiert die Folgen des Klimawandels für heimische Wälder. Ausgehend von sichtbaren Baumschäden erschließen sich die Lernenden die Zusammenhänge zwischen Trockenheit, geschwächten Bäumen und Schädlingsbefall. Sie analysieren das Ökosystem Wald als komplexes Wirkungsgefüge und erkennen, wie menschliche Einflüsse das ökologische Gleichgewicht stören. Abschließend entwickeln sie nachhaltige Handlungsoptionen für Umwelt- und Naturschutz. Das Arbeitsblatt für das Fach Biologie der Klassen 7–9 thematisiert die Folgen des Klimawandels für heimische Wälder. Ausgehend von sichtbaren Baumschäden erschließen sich die Lernenden die Zusammenhänge zwischen Trockenheit, geschwächten Bäumen und Schädlingsbefall. Sie analysieren das Ökosystem Wald als komplexes Wirkungsgefüge und erkennen, wie menschliche Einflüsse das ökologische Gleichgewicht stören. Abschließend entwickeln sie nachhaltige Handlungsoptionen für Umwelt- und Naturschutz. Beschreibung Das Arbeitsblatt thematisiert zentrale Folgen des Klimawandels für das Ökosystem Wald und kann in den Fächern Biologie und Geographie eingesetzt werden. Ausgangspunkt ist eine alltagsnahe Beobachtung: sichtbar geschädigte oder abgestorbene Bäume in heimischen Wäldern. Von diesem Punkt aus erschließen sich die Lernenden schrittweise die Ursachen dieser Entwicklung, insbesondere anhaltende Trockenheit, Dürren, Extremwetterereignisse, und deren Auswirkungen auf Bäume und Waldökosysteme. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Gefährdung von Ökosystemen bzw. des ökologischen Gleichgewichts durch Eingriffe des Menschen und deren systemischen Folgen (anthropogener Treibhauseffekt und Klimawandel). Das Arbeitsblatt kann als Einstieg oder Ergänzung zur Thematisierung von natürlicher Sukzession durch exogene oder anthropogene Einflüsse eingesetzt werden. Im Sinne der BNE werden die Lernenden mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Waldökosysteme konfrontiert und entwickeln gleichzeitig konkrete Handlungsoptionen für Klimaschutz und nachhaltige Ressourcennutzung, um damit ihre Gestaltungskompetenz für eine zukunftsfähige Welt zu stärken (SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz, SDG 15: Leben an Land, SDG 12: Nachhaltige/r Konsum und Produktion). Lernziel Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Ursachen und Folgen des Klimawandels für das Ökosystem Wald und erklären Zusammenhänge zwischen Trockenheit, geschwächten Bäumen und Schädlingsbefall. Sie analysieren die Bedeutung des Ökosystems Wald für Mensch, Umwelt und Wirtschaft und leiten Handlungsoptionen im Sinne der Nachhaltigkeit ab. Gleichzeitig werden anthropogene Einflüsse auf ökologische Zusammenhänge erläutert und die Notwendigkeit zur Verantwortungsübernahme für die Natur und regelgeleitetes Handeln im Umgang mit natürlichen Ressourcen aufzeigt. Ein grundlegendes biologisches Verständnis hinsichtlich des Themas Ökosystem Wald ist für die Bearbeitung der Aufgabenstellungen hilfreich. Im Fokus steht das Ökosystem Wald als komplexes Zusammenspiel aus abiotischen und biotischen Faktoren. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Schädlinge wie der Borkenkäfer nicht isoliert betrachtet werden dürfen, sondern häufig eine Folge klimabedingter Schwächung der Wälder sind. Dabei wird deutlich, wie eng Klimawandel, Waldwirtschaft und Holzwirtschaft miteinander verknüpft sind. Ablauf und Einsatz Das Material kombiniert Sachtexte, einen Interviewimpuls aus der Praxis einer Forstwirtin, strukturierte Arbeitsaufträge sowie handlungsorientierte Aufgaben. Besonders niedrigschwellig ist die Unterrichtseinheit durch den Einsatz von klaren Fragestellungen, überschaubaren Textmengen und einem logischen Aufbau. Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung von Holz als nachhaltigem Rohstoff und auf Nutzungskonflikten, die durch geschädigte Wälder entstehen können. Abgerundet wird das Arbeitsblatt durch einen Transfer in den Bereich Nachhaltigkeit und Klimaanpassung: Am Beispiel klimafreundlicher Dächer wird aufgezeigt, wie Handlungsfelder außerhalb des Waldes – etwa im Hausbau – zur Entlastung der Wälder beitragen können. Dadurch eignet sich das Material sowohl für Einzelstunden als auch für kurze Unterrichtsreihen und lässt sich problemlos in einen handlungsorientierten Unterricht integrieren. Differenzierung und Materialeinsatz Das Arbeitsblatt eignet sich für binnendifferenzierte Settings. Schwächere Lernende profitieren von klaren Leitfragen und der strukturierten Aufgabenfolge, stärkere Lernende können ihre Ergebnisse vertiefend begründen oder zusätzliche Beispiele aus Waldwirtschaft und Holzwirtschaft einbringen. Optional lassen sich Karten, Klimadiagramme oder regionale Waldbeispiele ergänzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Auswirkungen von Klimawandel, Trockenheit und Dürren auf das Ökosystem Wald. erläutern biologische Zusammenhänge zwischen Wasserverfügbarkeit, Vitalität von Bäumen und Schädlingsbefall (zum Beispiel Borkenkäfer) anhand konkreter Beispiele. stellen Zusammenhänge zwischen menschlichem Handeln, dem Klimawandel und den Folgen für Wälder sachgerecht dar. lernen Möglichkeiten kennen, den Wald zu schützen und zur Entlastung von gefährdeten Wäldern beizutragen. übertragen erarbeitetes Wissen auf neue Kontexte, zum Beispiel bei der Planung eines klimafreundlichen Daches. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Informationen aus altersangemessenen Sachtexten, Aufgabenstellungen und audiovisuellen Impulsen. strukturieren Informationen zu Ursachen, Folgen und Wechselwirkungen klimabedingter Waldschäden. beantworten Leitfragen schriftlich nachvollziehbar und fachlich korrekt. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Partner- oder Kleingruppen und übernehmen Verantwortung für gemeinsame Arbeitsergebnisse. bringen eigene Beobachtungen und Ideen in Diskussionen ein und respektieren unterschiedliche Perspektiven. entwickeln gemeinsam Lösungen im Sinne von Nachhaltigkeit und reflektieren individuelles sowie gesellschaftliches Handeln.

  • Biologie
  • Sekundarstufe I

Liebeslyrik: Gedichtevergleich "Ohne dich" von Hermann Hesse und Christina Stürmer

Kopiervorlage

Das Arbeitsmaterial zum Thema Liebeslyrik stellt eine vergleichende Gegenüberstellung des Gedichts "Ohne Dich" von Hermann Hesse und des Songs "Ohne Dich" von Christina Stürmer zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler können mit diesem Material das Deuten von sprachlichen Gestaltungsmitteln wiederholen und vertiefen. Gedicht und Song können innerhalb einer Unterrichtsreihe zum Thema "Liebeslyrik" zum Einsatz kommen, wobei der Frage nachgegangen wird, wie sich das Verhältnis zwischen lyrischem Ich und lyrischem Du beschreiben lässt und wie dies sprachlich-stilistisch zum Ausdruck kommt. Ein Vergleich der beiden Texte ist insofern interessant, als dass die Titel identisch, die inhaltlichen Aspekte jedoch konträr sind. Möglicher Unterrichtsablauf Je nach Leistungsstärke der Lerngruppe und gewählten Methoden/Verfahren kann man für diese Unterrichtssequenz drei bis fünf Unterrichtsstunden einplanen. In einem ersten Schritt kann die Klasse zum Beispiel in Form eines "Blitzlichts" ihre Erwartungshaltung an den Inhalt eines Gedichtes mit dem Titel "Ohne dich" formulieren. Die Erwartungen könnten dann später an entsprechender Stelle mit den eigentlichen Inhalten abgeglichen/kontrastiert werden. Es lohnt sich, das Lied von Christina Stürmer zuerst zu analysieren, da zum einen das Lied als motivierender Einstieg vorgespielt werden kann und es zum anderen sehr wahrscheinlich die Erwartungshaltung der Klasse an den Titel nicht widerspiegelt, was bereits eine erste inhaltliche Auseinandersetzung evozieren kann. Darüber hinaus könnte auch das Zusammenspiel von Melodie und Inhalt als Analyseaspekt ergänzend hinzugezogen werden. Die Lyrics beziehungsweise Texte zum Lied sowie zum Hesse-Gedicht finden Sie auf Arbeitsblatt 01. Nachdem im Unterrichtsgespräch das Verhältnis zwischen lyrischem Ich und lyrischem Du herausgearbeitet wurde, kann je nach Leistungsstärke der Lerngruppe entschieden werden, ob sich die (enger geführte) fragend-entwickelnde Vorgehensweise oder die (freiere) Paararbeit als Unterrichtsmethode zur Erarbeitung der sprachlichen Gestaltungsmittel eignet (Arbeitsblatt 02). Die Stilmittel , die in den vorgegebenen Textstellen vorkommen und nun analysiert werden sollen, sollten der Klasse bereits bekannt sein. Nach der Erarbeitungsphase und Besprechung der Ergebnisse könnte sich noch eine produktive Aufgabe anschließen, in der das lyrische Du zu Wort kommt und sich mit den an es gerichteten Vorwürfen auseinandersetzt. Dies könnte in Form eines Briefes geschehen oder auch in Gedichtform, in der wiederum verschiedene rhetorische Stilmittel zum Einsatz kommen, sodass die Schülerinnen und Schüler die Wirkungsweise von sprachlichen Gestaltungsmitteln selbst umsetzen und so einüben. Das Hesse-Gedicht kann nun im Anschluss besprochen werden. Auch hier liegt der Fokus wiederum auf der Stilmittelanalyse; abschließend erfolgt ein Vergleich mit dem Song von Stürmer. Wenn auch hier eine kreative/produktive Arbeitsphase angeschlossen werden soll, könnten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen das Gedicht vertonen oder mit MovieMaker , Stop Motion Studio verfilmen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben das Verhältnis des lyrischen Ichs zum lyrischen Du in eigenen Worten und erklären, welche Auswirkungen dies auf die Gefühlslage des lyrischen Ichs hat. nennen sprachlich-stilistische Auffälligkeiten und deuten diese im Textzusammenhang. belegen ihre Aussagen am Text. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können kreative Verfahren zur vertieften Auseinandersetzung mit Texten mündlich und schriftlich anwenden. entwerfen ein Skript für eine Gedichteverfilmung und setzen ihr Skript mithilfe eines Videoprogramms technisch um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen ihre Gedanken zum Text und zur Wirkungsweise der sprachlichen Gestaltungsmittel in Paararbeit aus. erstellen gemeinschaftlich in kleinen Gruppen eine Vertonung beziehungsweise Verfilmung des Gedichts von Hesse.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Arbeitsblatt "Rentenversicherung - nicht nur fürs Alter"

Arbeitsblatt der Woche

Rente greift nicht nur im Alter: Drei Fallbeispiele zeigen den Lernenden, wann die Versicherung noch einspringt. Das Arbeitsblatt bietet dabei Hintergrund-Informationen und Schülermaterialien für die Sekundarstufen I und II.Die Stiftung Jugend und Bildung bietet Materialien an, mit denen die Lücken in der Unterrichtsversorgung geschlossen werden. Ergänzende Unterrichtsmaterialien der Stiftung zur politischen, sozialen und ökonomischen Bildung erscheinen regelmäßig neu und sind immer aktuell und kostenfrei. Die Materialien können unter www.jugend-und-bildung.de kostenfrei heruntergeladen oder unter www.jubi-shop.de bestellt werden.

  • Fächerübergreifend

Unterrichten mit digitalen Medien – ein Beispiel aus dem Schulalltag

Fachartikel

Dieser Fachartikel zeigt am konkreten Beispiel der Grund- und Mittelschule Thalmässing, wie Unterricht mit digitalen Medien umgesetzt werden kann. Im Interview beschreibt Rektor Ottmar Misoph, wie die Schule interaktive Boards im Fachunterricht einsetzt, welche Vorteile dieses Unterrichten mit sich bringt und worauf Schulen bei der Entwicklung ihrer schulischen Medienkonzepte achten sollten. Herr Misoph, an Ihrer Schule kombinieren Sie digitale und analoge Lernmedien. Warum? Wir wollen die Vorteile aller Lernmethoden im Unterricht einsetzen. Die digitale Dividende , von der Professor und Buchautor Olaf Axel Burow spricht, entsteht nur, weil man nun digitale Medien hat, die etwas anderes leisten als die bisherigen analogen. Diese werden aber nicht ersatzlos gestrichen, sondern ergänzt. Damit Dinge möglich werden, die vorher nicht möglich waren. Sprich, ein interaktives Board wird in den Phasen des Unterrichts eingesetzt, wo es didaktisch sinnvoll ist. Ansonsten habe ich meine klassischen analogen Medien. Ich muss mich fragen: "Was leistet die Technik, die ja teuer ist, mehr als das andere?" Und da muss ich sie einsetzen. Was ist in Ihren Augen wichtig beim Unterrichten mit interaktiven Boards? Unser Unterrichtskonzept fördert die Eigenaktivität, indem wir unter anderem unterschiedliche Lernumgebungen bereitstellen. Unser Motto lautet "Stärken stärken durch eigenaktives, gemeinsames Lernen". Und die interaktiven Boards unterstützen gerade das eigenaktive Lernen . Wichtig ist dabei, dass das Board vor allem als Schülergerät verstanden wird. Die Arbeit der Schülerinnen und Schüler ist das Zentrale. Hier bieten die Boards eine sehr wertvolle Unterstützung, vor allem wenn man die richtige Software einsetzt. Sie ist das eigentlich Entscheidende, aber das ist bei vielen Schulen noch nicht angekommen. Denn neben der Hardware braucht es eine vernünftige Lernplattform , mit der man gezielt verschiedene Lehrmethoden anwenden, eigene Unterrichtseinheiten erarbeiten oder Lernstände abfragen kann. Sie ist der entscheidende Schritt, um ein digitales Board interaktiv im Unterricht einzusetzen. Sie arbeiten mit der SMART Notebook Software und SMART Boards. Können Sie Beispiele nennen, wie digitale Technik das Lernen erleichtert? Die Technik steht bei uns nicht im Vordergrund, sondern dient dazu, unsere Vorstellung von zeitgemäßem Unterricht zu verwirklichen. Aktuell praktizieren wir beispielsweise das Modell, dass Zweitklässlerinnen und -klässler den Erstklässlerinnen und -klässlern das Lesen und Schreiben beibringen. Dabei können sie sich die Medien und Lernräume selbst aussuchen. Am Board arbeiten sie sehr gerne, denn sie haben dort die Lehrschrift drauf, bei der man Wörter oder Buchstaben nachfahren und das selbst Geschriebene dann mit dem Finger herausziehen kann. Wenn mehrere Kinder am Board üben, können sie sehr schön sehen, wer es am besten gemacht hat. Und der Zweitklässler ist der Chef und bringt es ihnen bei. Die Schülerinnen und Schüler suchen ihren Lernort selbst aus und lernen eigenständig. Die Lehrkräfte mischen sich nicht groß ein und wir haben strahlende Zweitklässlerinnen und -klässler. Was will ich mehr? Freilich könnte man jetzt sagen, der Zweitklässler hätte in der Zeit etwas anderes lernen können. Aber dieses Kind lernt soziale Kompetenz, Verantwortung und erfährt eine Ich-Stärkung. Zum anderen erleichtert die Technik differenziertes Lernen . Jede Schülerin und jeder Schüler kann zum Beispiel in seinem eigenen Tempo arbeiten. Das geht analog nicht so leicht. Auch der jeweilige Lernstand kann mithilfe digitaler Medien besser abgefragt werden. Lehrkräfte können ihre Unterrichtseinheiten auch zu Hause abrufen und bearbeiten. Und sie haben alle Inhalte in jedem Klassenzimmer zur Verfügung und können es gleich am Board zeigen. Wir haben auch eine sogenannte freie Lernzeit, in der die Schülerinnen und Schüler im eigenen Tempo ihre Aufgaben bearbeiten. Mittlerweile verwalten wir auch die freie Lernzeit über das Board. Es hat vielfältige Funktionen. Wie funktioniert das genau? Vieles läuft über ein zentrales Schulnetzwerk , mit dem ich alle Geräte im Haus steuern kann. Jede Lehrkraft, jede Schülerin und jeder Schüler hat einen eigenen Account. Unter anderem können die Lehrkräfte jedem Lernenden die Lerninhalte zuweisen, die für seinen Lernstand geeignet sind. So hat jede Schülerin beziehungsweise jeder Schüler eine Oberfläche, die genau für sie oder ihn zum Arbeiten geeignet ist. Für uns als inklusive Schule ist das sehr wichtig. Dafür haben wir einen externen Administrator beauftragt, der den Support und den Helpdesk betreut. Was sind die Vorteile von interaktiven Boards im Vergleich zu Tablet und Beamer? Ich kenne Schulen, die mit Tablets im Unterricht arbeiten und mit dem Beamer auf eine Wand, Leinwand oder das Whiteboard projizieren. Aber das ist nicht das Gleiche wie die Arbeit am interaktiven Board, weil ich haptisch etwas ganz anderes mache! Am interaktiven Board sind die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv und können darauf schreiben oder Objekte bewegen. Als Lehrkraft hat man immer die Möglichkeit, allen Kindern gleichzeitig zu zeigen, wie etwas geht. Die Kinder können besser beobachten als am kleinen Bildschirm. Am großen Board ist die gesamte Gruppe eingebunden und in einigen Unterrichtseinheiten braucht man das. Und das ist entscheidend. Man muss vor allem in der Grundschule auch die Grobmotorik mit im Blick behalten. Denn wenn man nur an einer Tastatur oder gar am Tablet arbeitet, das sind ganz andere Bewegungsabläufe. Welche Schritte waren bei der Umsetzung Ihres Medienkonzeptes wichtig? Wir haben mit der Schulentwicklung vor vielen Jahren begonnen. Damals haben wir uns zuerst überlegt, was für uns guter Unterricht ist. Für uns hat das viel mit der Selbsttätigkeit und Eigenaktivität der Schülerinnen und Schüler zu tun. Wir sind darauf gekommen, dass wir die Lernräume anders gestalten müssen: mit flexibleren Tischen und flexibleren Tafeln – und wir wollten das "vorn" und "hinten" auflösen. Und dann erst kamen die Boards. Wir haben dann Stück für Stück unser Medienkonzept entwickelt. Was bringt die digitale Technik für den Unterricht an Ihrer Schule? Mich fragen die Leute oft: Lernen die Kinder bei euch besser? Fragen wir doch mal anders: Gehen die Kinder lieber hierher? Wenn ich heute Schülerinnen oder Schüler in der neunten Klasse habe, die in der sechsten Stunde Mathe bis zur letzten Minute motiviert arbeiten – das ist es doch, was wichtig ist. Wir haben im Schulgebäude einen schönen Satz von Otto Herz an der Tür hängen: "Schule soll Gelingen organisieren und nicht Misslingen dokumentieren." Das funktioniert bei uns über Wertschätzung, Motivation und eigenaktives Lernen . Und das ermöglichen wir in verschiedenen, auch digitalen Lernräumen. Wenn wir mit unserer Lernatmosphäre dafür sorgen können, dass Kinder ihre Stärken stärken, wenn sie gern in die Schule gehen und gern lernen, dann haben wir alles erreicht. Das heißt, im Hinblick auf die Lernerfolge merken Sie aber keine konkreten Unterschiede? Was dieses Konzept wirklich bringt, merken wir in der Mittelschule. Das eigenaktive selbstständige Lernen führt zu sehr guten Abschlüssen und die Leute merken es in der Berufsausbildung. Wir haben viele Firmen, die uns sagen, da ist ein Unterschied zu anderen Azubis. Die sind so eigenständig. Das ist heute in der Arbeitswelt wichtig: Flexible Kinder, motivierte Kinder, Kinder, die sich auf alles Mögliche einstellen können. Wir bilden die Kinder für eine Arbeitswelt aus, die es heute noch nicht gibt. Zum Thema DigitalPakt: Es gibt Schulen, die machen sich grad erst auf den Weg. Was sind Ihre Tipps? Setzen Sie sich mit Ihrem Kollegium zusammen und fragen Sie sich: Welche Art von Unterricht will ich machen? Wo will ich mit meiner Schule hin? Was ist für mich guter Unterricht? Welche Kompetenzen sollen die Schülerinnen und Schüler erwerben? Welche Methoden brauche ich dazu bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften? Und anschließend: Welche Ausstattung brauche ich dafür? Wo wollen wir hin und was unterstützt uns, dahin zu kommen? Wenn wir Boards haben wollen – wo bauen wir sie auf? Wie sollen die im Unterricht eingesetzt werden? Wofür wollen die Lehrkräfte sie einsetzen? Wie müssen wir das Kollegium schulen? Wo brauchen wir Support? Aber am allerwichtigsten ist wirklich, sich erst über die Qualität des Unterrichts zu unterhalten. Dann wird klar, wie die Ausstattung sein muss.

  • Fächerübergreifend

Arbeitsblatt "Arbeits-Welt im Wandel" in Leichter Sprache

Arbeitsblatt der Woche

Das Internet sorgt für eine zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt. Berufsbilder wandeln sich und mit ihnen die Anforderungen an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das Arbeitsblatt "Arbeits-Welt im Wandel" veranschaulicht die Auswirkungen der digitalen Revolution in kurzen, einfachen Sätzen und macht das komplexe Thema für Schüler und Berufseinsteiger mit Lernbehinderung oder Sprachschwierigkeiten verständlich. Die Stiftung Jugend und Bildung bietet Materialien an, mit denen die Lücken in der Unterrichtsversorgung geschlossen werden. Ergänzende Unterrichtsmaterialien der Stiftung zur politischen, sozialen und ökonomischen Bildung erscheinen regelmäßig neu und sind immer aktuell und kostenfrei. Die Materialien können unter www.jugend-und-bildung.de kostenfrei heruntergeladen werden.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft

Arbeitsblatt "Kalte Progression"

Arbeitsblatt der Woche

Mithilfe des Arbeitsblattes "Was bedeutet Kalte Progression?" lernen die Schülerinnen und Schüler den Begriff und das Phänomen der Kalten Progression und seine Konsequenzen, das linear-progressive Steuersystem in Deutschland sowie die Maßnahmen der Bundesregierung für eine gerechtere Besteuerung kennen.Die Stiftung Jugend und Bildung bietet Materialien an, mit denen die Lücken in der Unterrichtsversorgung geschlossen werden. Ergänzende Unterrichtsmaterialien der Stiftung zur politischen, sozialen und ökonomischen Bildung erscheinen regelmäßig neu und sind immer aktuell und kostenfrei. Die Materialien können unter www.jugend-und-bildung.de kostenfrei heruntergeladen oder unter www.jubi-shop.de bestellt werden.

  • Fächerübergreifend

Audiobericht Beschwerdebrief eines algerischen Vertragsarbeiters

Kopiervorlage

Dieser Erfahrungsbericht schildert in Form eines Beschwerdebriefs, wie das Leben und Arbeiten als Vertragsarbeiter in der DDR entgegen der Versprechungen und Traumvorstellungen in Wirklichkeit aussah. Den Arbeitskräftemangel versuchte die DDR mit Arbeitern aus dem Ausland zu beheben. Zur Ausbildung und Beschäftigung von Arbeitskräften schloss sie deshalb Abkommen mit Ungarn, Polen, Algerien, Kuba, Mosambik und Vietnam ab. Ausländische Arbeiter aus diesen Ländern konnten maximal zwei Jahre im Land bleiben. Meist übten sie körperlich schwere oder monotone Tätigkeiten aus. Erfüllten sie vorgegebene Arbeitsnormen nicht oder verstießen sie gegen die "sozialistische Arbeitsdisziplin", dann drohte ihnen vorzeitige Rückkehr in ihr Heimatland. In Wohnheimen untergebracht waren private Kontakte zur DDR-Bevölkerung schwer möglich, und auch von den DDR-Behörden nicht erwünscht. In diesem Audiobeitrag wird ein Beschwerdebrief eines ehemaligen Vertragsarbeiters aus Algerien an die Werksleitung vorgelesen, in dem er sich über die Arbeits- und Lebensbedingungen beschwert. Dabei geht es vor allem um den Widerspruch zwischen den von der DDR-Regierung und den Behörden getroffenen Versprechungen in Bezug auf die Arbeits- und Lebensqualität sowie den versprochenen Lohn und der Realität vor Ort. Durch die anschauliche Erzählung ergibt sich ein starker lebensweltlicher Bezug. Die Schülerinnen und Schüler erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen und erfahren, wie es ihnen in der Fremde ergeht. Das gesprochene Wort vermittelt Atmosphäre und Stimmungen. Die Stimme des Erzählenden sorgt für Empathie und emotionale Teilhabe. Vor allem aber erfahren die Zuhörer Migrationsgeschichte und Migrationsgeschichten aus "erster Hand". Der Beitrag kann als Einstieg und als Diskussionsgrundlage in das Thema Vertragsarbeiter in der DDR genutzt werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Lebens- und Arbeitssituation von Vertragsarbeitern in der DDR auseinander. lernen zentrale Argumente der DDR-Regierung und DDR-Behörden kennen, um Vertragsarbeiter zu gewinnen. kennen Motive, die Menschen dazu bewegten, als Vertragsarbeiter in der DDR zu arbeiten. erkennen Widersprüche zu den von der Regierung und den Behörden gemachten Versprechungen und der Wirklichkeit. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichtenten Zuhören. identifizieren im Hörbeitrag Informationen, die zur Beantwortung thematisch relevanter Fragen von Bedeutung sind. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Ein Gedicht über den Mond schreiben

Kopiervorlage

Rund um den Mond verfassen Schülerinnen und Schüler der Grundschule ein eigenes Gedicht, erweitern ihren Wortschatz und entdecken kreatives Schreiben auf fantasievolle und kindgerechte Weise. Der Mond fasziniert viele Kinder in der Grundschule und bietet einen motivierenden Zugang zum kreativen Schreiben. Dieses Arbeitsblatt für den Deutschunterricht in der Grundschule lädt Schülerinnen und Schüler dazu ein, sich sprachlich und fantasievoll mit dem Wortfeld Mond auseinanderzusetzen und ein eigenes Mond-Gedicht zu verfassen. Kindgerechte Abbildungen und ein ansprechendes Layout regen die Fantasie der Lernenden an und unterstützen sie dabei, passende Reimwörter und eigene Ideen zu entwickeln. Vorgegebene Reimwörter helfen zusätzlich dabei, auch leistungsschwächeren Kindern einen erfolgreichen Zugang zum Reimen , Schreiben und kreativen Sprachgebrauch zu ermöglichen. Durch die Beschäftigung mit dem Thema Mond , dem Wortschatzfeld Weltall und verschiedenen Reimwörtern erweitern die Schülerinnen und Schüler spielerisch ihren Wortschatz und stärken gleichzeitig ihr phonologisches Bewusstsein . Das Material fördert damit zentrale Kompetenzen in den Bereichen Lesen und Schreiben , Sprachbildung und kreatives Schreiben . Das Unterrichtsmaterial eignet sich für die Einzelarbeit , die Paararbeit oder für gemeinsame Sprachimpulse im Unterricht, zum Beispiel durch ein gemeinsames Sammeln von Wörtern zum Thema Mond. Auch für den Einsatz im Bereich DaF und DaZ ist das Arbeitsblatt gut geeignet, da es den Grundwortschatz erweitert und den bewussten Umgang mit Sprache unterstützt. Die fertigen Gedichte können anschließend in der Klasse vorgestellt werden und fördern so zusätzlich die Präsentationskompetenz . Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler verfassen ein einfaches Gedicht zum Thema Mond und nutzen dabei Reimwörter gezielt. erweitern ihren Wortschatz im Themenfeld Mond und Weltall und setzen Wörter kreativ und passend ein. stärken ihr Sprachgefühl und ihr phonologisches Bewusstsein durch das Erkennen und Bilden von Reimen. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einem Arbeitsblatt sowie bildlichen Impulsen wichtige Anregungen für das eigene Schreiben. nutzen vorgegebene Wörter und Gestaltungshilfen, um eigene Texte strukturiert zu entwickeln. halten eigene Schreibideen schriftlich fest und gestalten daraus ein übersichtliches und ansprechendes Arbeitsergebnis. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler bringen eigene Ideen und Fantasie in den Schreibprozess ein. arbeiten selbstständig oder mit anderen zusammen an sprachlichen Aufgaben. präsentieren ihre Gedichte vor der Klasse und begegnen den Beiträgen anderer wertschätzend und aufmerksam.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Spezieller Förderbedarf, Primarstufe
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