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Notfälle Teil 2: Notfälle im Kindesalter

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Im Kindesalter gibt es eine Reihe von Unfällen beziehungsweise Notfällen, die typisch für diese Altersgruppe sind und das Einleiten rascher Maßnahmen erfordern. Um bei Kindernotfällen adäquat zu reagieren, ist es wichtig, anatomische Besonderheiten zu berücksichtigen. In dieser Unterrichtseinheit stehen Lehrkräften eine PowerPoint-Präsentation und unterrichtsbegleitende Arbeitsblätter mit Lösungen zur Verfügung. Zwei Poster dienen als Musterlösungen zu Recherche-Aufträgen oder als zusammenfassende Handouts. Drei interaktive Aufgaben ergänzen die Unterrichtseinheit. Einführung Es gibt eine Reihe von Notfällen , die ein (sehr) schnelles Eingreifen erfordern. Insbesondere bei Kindern besteht eine große Hemmschwelle. Je nach Altersgruppe und Entwicklungsstand kommen unterschiedliche Unfälle zum Tragen: Während beispielsweise für das Säuglingsalter Sturzereignisse typisch sind, treten zwischen dem siebten Lebensmonat und dem vierten Lebensjahr vermehrt Verbrühungen, Fremdkörperaspirationen und Ertrinkungsunfälle auf. Da Säuglinge und (Klein-)Kinder über kein beziehungsweise ein beschränktes Sprachvermögen verfügen und sich je nach Alter teilweise noch nicht verbal äußern können, ist das sichere Erkennen der Symptome sowohl für die Bezugspersonen als auch für Pflegefachpersonen von elementarer Bedeutung. Gleichzeitig zeigt die Unterrichtseinheit auf, was in akuten Notfällen zu unterlassen ist. Themenschwerpunkte in dieser Unterrichtseinheit Den Grundstein für die Unterrichtseinheit bildet eine PowerPoint-Präsentation . Diese wird durch Arbeitsblätter und interaktive Übungen sinnvoll ergänzt. Die Unterrichtseinheit wird durch die Lehrperson moderiert. Zwischenzeitlich bearbeiten die Schülerinnen und Schüler mehrere interaktive Übungen sowie Aufgaben auf insgesamt vier Arbeitsblättern. Zu Beginn setzen sich die Lernenden mit den Besonderheiten im Säuglings- und Kindesalter auseinander. Darauf aufbauend werden verschiedene Notfälle thematisiert, die eingangs durch die Lehrperson anmoderiert und zur Verfestigung der Kenntnisse durch die Auszubildenden in Aufgabenstellungen bearbeitet werden. Die Notfälle sind: Ertrinkungs- und Stromunfälle sowie Krampfanfälle, Pseudokrupp, Fremdkörperaspiration, Asthma bronchiale, Frakturen im Wachstumsalter, Verbrennungen und Verbrühungen. In einem Rechercheauftrag erarbeiten die Schülerinnen und Schüler wesentliche Inhalte zu den Notfällen "Intoxikationen" und "Bisswunden" . Insgesamt bearbeiten die Lernenden vier zusammenhängende Arbeitsblätter. Die ersten beiden Aufgaben beinhalten die (anatomischen) Besonderheiten im Kindesalter. Weiterhin werden die Notfälle Ertrinkungsunfälle, Fieberkrampf, Vergiftungen, Bisswunden und Asthma bronchiale thematisiert. Die beiden Unfälle "Vergiftungen" und "Bisswunden" werden in einem Rechercheauftrag bearbeitet. Interaktive Übungen Die Lerneinheit wird durch drei interaktive Übungen ergänzt: Übung 1: Die Lernenden finden die häufigsten Notfälle im Kindesalter im Buchstabensalat. Übung 2: Die Schülerinnen und Schüler sortieren die Maßnahmen bei einem akuten Asthmaanfall. Übung 3: Die Lernenden ergänzen die Lücken zu den Verbrennungsgraden. Ein wesentliches Ziel der Unterrichtseinheit ist es, dass die Schülerinnen und Schüler die (anatomischen) Besonderheiten im Säuglings- und Kindesalter kennenlernen. Darauf aufbauend werden die entsprechenden Erste Hilfe Maßnahmen erläutert. Die Lerneinheit ist in drei Teile aufgeteilt: Während sich der erste Teil mit Notfällen im Bereich von Herz, Lunge und Gehirn beschäftigt, geht es in Teil 2 um Unfälle und Notfälle im Kindesalter. Im letzten Teil werden weitere Notfälle wie die Schockformen, Intoxikationen und Erfrierungen thematisiert. In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler die Inhalte zu einem Großteil selbstständig. Zu diesem Zweck werden sowohl Arbeitsblätter als auch interaktive Übungen hinzugezogen. Sowohl in Paararbeit als auch in einer Gruppenarbeit haben die Lernenden die Möglichkeit sich auszutauschen. Der Zeitpunkt für den Rechercheauftrag zu den Themenbereichen "Intoxikation" und "Bisswunden" ist variabel und kann von der Lehrperson selbst bestimmt werden. Der zeitliche Rahmen für die Vermittlung der Theorie sollte bei etwa zwei bis drei Unterrichtsstunden liegen. Dies ist unter anderem abhängig von dem Zeitbedarf für eine ausführliche (Internet-)recherche, die Präsentation sowie das Rollenspiel. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen typische Notfälle im Kindesalter. kennen entsprechende Erste Hilfe Maßnahmen. kennen die Schweregrade eines Pseudo-Krupp-Anfalls. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler überprüfen ihr Wissen selbstständig anhand interaktiver Übungen. erarbeiten sich Lerninhalte mittels interaktiver Übungen. sind in der Lage im Rahmen der Gruppenarbeit wissenschaftliche Quellen im Internet ausfindig zu machen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Ergebnisse im Plenum und geben sich gegenseitig konstruktives Feedback. erarbeiten gemeinschaftlich ein Rollenspiel. arbeiten effektiv und kooperativ in Paararbeit zusammen.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Berufliche Bildung

ATP - Kraftstoff des Körpers

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mit dieser Unterrichtseinheit erhalten Ihre Schülerinnen und Schüler ein detailliertes Wissen über den universellen Energieträger Adenosintriphosphat, kurz ATP. Zum einen wird auf die Bildung sowie die Funktion des Moleküls eingegangen und zum anderen wird die Bedeutung des Moleküls im menschlichen Körper diskutiert. Adenosintriphosphat ist das wichtigste Molekül, wenn es um die Speicherung und zur Bereitstellung von Energie in Lebewesen geht. Es ist für viele Stoffwechselprozesse von entscheidender Bedeutung und lebensnotwendig. Ohne ATP findet kein Leben statt. Diese Rolle als wichtigster Energielieferanten sollte im Unterricht thematisiert und verdeutlicht werden. In der Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler zunächst mit dem Aufbau des Moleküls und vergleichen strukturelle Ähnlichkeiten zu den bereits bekannten Nukleinsäuren. Neben dem Aufbau des Moleküls wird der Fokus zunächst auf die Unterscheidung und das Zusammenwirken von endergonischen und exergonischen Stoffwechselprozessen gelegt. Im Anschluss werden im Zuge der chemiosmotischen Theorie der ATP-Synthese, die zur Entstehung eines Protonengradienten notwendigen Stoffwechselprozesse sowie die eigentliche Funktion der ATP-Synthase im Detail besprochen. Zuletzt wird die Wichtigkeit dieses Moleküls für den menschlichen Körper hervorgehoben, indem die verschiedenen Wirkungsorte thematisiert werden. Die Einheit von Dr. Matthias Nolte wurde überarbeitet und im Zusammenhang mit MS Wissenschaft erstellt. Das Unterrichtsmaterial eignet sich für den Unterricht in der gymnasialen Oberstufe im Fach Biologie. Es orientiert sich vor allem an dem Rahmenlehrplan für die Länder Berlin und Brandenburg, lässt sich aber problemlos in alle anderen Rahmenlehrpläne der Bundesländer einbetten. Das Material kann insbesondere für das Thema "Stoffwechsel und Informationsweiterleitung auf zellulärer Ebene" angewandt werden. Die Einheit liefert einen detaillierten Überblick über das Molekül Adenosintriphosphat, dessen Aufbau und Funktion sowie dessen bedeutende Rolle bei biologischen Stoffwechselprozessen. Sie liefert damit einen klaren Lebensweltbezug. Das Material eignet sich für Grundkurse und Leistungskurse, sowie auch für heterogene Lerngruppen. Neben verschiedenen Lernmethoden und Sozialformen stellt die Unterrichtseinheit auch optionale Zusatzaufgaben zur Verfügung. Mit Hilfe der Infotexte können die Aufgabenstellungen in den meisten Fällen selbstständig bearbeitet werden. Einige Aufgaben enthalten eine zusätzliche Aufforderung zur Recherche, sodass ein kritischer Umgang mit Quellen und die eigene Fähigkeit zu recherchieren geschult werden. Vorkenntnisse in Bezug auf das Basiswissen des Stoffwechsels sollten vorliegen. Hierzu gehören beispielweise grundlegende Kenntnisse im Rahmen der Zellbiologie wie der Aufbau von eukaryotischen Zellen sowie insbesondere die Vorgänge an der Doppelmembran (zum Beispiel der aktive und passive Transport durch die Membran). Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlangen detailliertes Wissen über das Molekül ATP. befassen sich mit dem Aufbau und der Funktion von ATP. lernen die Bedeutung von ATP im menschlichen Körper kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen verschiedene Medienangebote für ihre Recherche. wählen digitale Inhalte und Informationen selbstständig aus. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden ihr Wissen auf fächerübergreifende Fragestellungen an. bearbeiten Aufgabenstellungen zusammen mit anderen Schülerinnen und Schülern. kommunizieren sachlich und geben ihr Wissen an andere Schülerinnen und Schüler weiter.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe II

Kein Schulverweis auf Zuruf: Warum Eltern keine Disziplinarmaßnahmen "bestellen" können - Gericht…

Fall des Monats

Was passiert, wenn Eltern Disziplinarmaßnahmen "bestellen" wollen und warum Schulen pädagogisch entscheiden dürfen (und müssen), statt dem Druck von außen nachzugeben. Ein aktueller Schulrechtsfall aus NRW zeigt, wo die Grenzen elterlicher Einflussnahme liegen und was Lehrkräfte über ihr pädagogisches Ermessen wissen sollten. Weder Eltern noch Mitschülerinnen oder Mitschüler haben einen subjektiven Anspruch darauf, dass die Schule bestimmte Ordnungsmaßnahmen gegen andere Schülerinnen oder Schüler erlässt. Dies entschied am 10. Juli 2025 (AZ: 19 B 217/25) das Oberverwaltungsgericht (OVG) für das Land Nordrhein-Westfalen. Es liegt im pädagogischen Ermessen der Schule, wie auf Pflichtverletzungen reagiert wird – und zwar ohne "Bestellwünsche" Dritter, erläutert das Rechtsportal anwaltauskunft.de . Belästigung eines Schülers – Suspendierung erzwingbar? Im Januar 2025 berührte in der Umkleidekabine eines Gymnasiums ein Schüler einen Klassenkameraden unangemessen. Die Eltern des betroffenen Schülers forderten daraufhin weitreichende Maßnahmen – unter anderem die Entlassung oder zumindest Versetzung des anderen Schülers in eine Parallelklasse. Die Schule hingegen reagierte mit abgestuften Maßnahmen: temporärer Ausschluss vom Unterricht, ein schriftliches Entschuldigungsschreiben, sozialpädagogische Begleitung und ein Reflexionstagebuch zum Thema Kinderrechte. Die Eltern gaben sich damit nicht zufrieden und klagten auf weitergehende schulische Sanktionen – ohne Erfolg vor dem Verwaltungsgericht Aachen und nun auch vor dem OVG NRW. Schulrecht: Pädagogisches Ermessen statt elterlicher Einflussnahme Das Oberverwaltungsgericht machte in seiner Entscheidung deutlich, dass §53 SchulG NRW der Schule ein weites Ermessen bei schulischen Ordnungsmaßnahmen einräumt. Die Regelung diene primär der Aufrechterhaltung des geordneten Schulbetriebs und dem Schutz von Personen und Sachen – nicht aber individuellen Sanktionswünschen. Weder Eltern noch Mitschülerinnen und Mitschüler hätten ein einklagbares Recht darauf, dass bestimmte Disziplinarmaßnahmen ergriffen werden. Wichtig sei auch, dass solche Maßnahmen pädagogisch sinnvoll und verhältnismäßig seien. Die Schule müsse die Persönlichkeit, Einsichtsfähigkeit und den Entwicklungsstand des betreffenden Kindes einbeziehen. Schulordnungsmaßnahmen seien keine Strafen im klassischen Sinne, sondern erzieherische Instrumente – und genau so habe die Schule in diesem Fall gehandelt. Was Lehrkräfte wissen sollten Schulen entscheiden eigenständig über schulische Maßnahmen – auch bei Konflikten zwischen Schülerinnen und Schülern. Schulordnungsmaßnahmen sind kein "Strafkatalog", sondern pädagogisch begründete Reaktionen. Weder Eltern noch andere Schülerinnen und Schüler haben ein Klagerecht auf bestimmte Sanktionen. Transparenz und Dokumentation der Maßnahmen stärken die Position der Schule im Konfliktfall. Gespräche mit allen Beteiligten und niedrigschwellige Maßnahmen (z. B. Reflexionstagebuch) können nachhaltiger wirken als reine Strafen. Informationen: www.anwaltauskunft.de

  • Fächerübergreifend

Mechanik – Technische Systeme zur Kraftübertragung

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Physik der Klassen 7–8 vermittelt den Schülerinnen und Schülern zentrale Kompetenzen im Bereich der Mechanik und Kräfteübertragung mittels schiefer Ebene, Flaschenzug und Zahnrädern. Die Kraftwandler werden durch lebensnahe Anwendungsbeispiele aus der LandBauTechnik veranschaulicht. Die vorliegende Unterrichtseinheit behandelt zentrale mechanische Prinzipien anhand lebensnaher Kontexte aus der LandBauTechnik und ist auf vier Stunden ausgelegt. Im Mittelpunkt stehen die einfachen Maschinen schiefe Ebene, Flaschenzug und Zahnräder, mit deren Hilfe Kräfte übertragen und verändert werden können. Dabei setzen sich die Schülerinnen und Schüler unter anderem mit der Frage auseinander, wie schwere Lasten effizient bewegt werden können, und lernen die dahinterliegenden physikalischen Zusammenhänge kennen. Die Erarbeitung erfolgt über alltagsbezogene Anwendungsbeispiele und stellt dabei immer wieder Bezüge zur LandBauTechnik her. Zu Beginn der Einheit wird die zentrale Problemstellung der Unterrichtseinheit eingeführt und die Schülerinnen und Schüler lernen die drei thematisierten einfachen Maschinen (schiefe Ebene, Flaschenzug, Zahnräder) kennen. Die Lernenden erproben in einem einfachen Experiment zur schiefen Ebene den Zusammenhang zwischen Rampenlänge, Weg und benötigter Kraft. Das Prinzip des Flaschenzugs wird anhand eines Erklärvideos und anschließender Aufgaben erarbeitet. Im weiteren Verlauf steht das Thema Zahnräder im Fokus. Mithilfe interaktiver Simulationen lernen die Schülerinnen und Schüler, wie sich Kraft und Geschwindigkeit über Zahnräder verändern lassen. In einer abschließenden Anwendungseinheit übertragen die Lernenden ihr Wissen auf konkrete Situationen aus der LandBauTechnik. Die vorliegende Unterrichtseinheit ist im Rahmenlehrplan Physik für die Sekundarstufe I in Nordrhein-Westfalen im Inhaltsfeld 7 "Bewegung, Kraft, Energie“ verankert. Die physikalischen Inhalte werden dabei motivierend in lebensnahen Anwendungskontexten aus der LandBauTechnik eingebettet, was die Relevanz für die Lernenden steigert und den Transfer in die Lebenswelt fördert. Vorkenntnisse zur Kraft als gerichtete Größe sind für die Einheit notwendig. Wissenslücken in diesem Bereich können jedoch im Rahmen der Unterrichtseinheit optional wiederholt bzw. nachgearbeitet werden. Dadurch können auch leistungsschwächer Lernende unterstützt werden. Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler erhalten an verschiedenen Stellen hingegen die Möglichkeit, über zusätzliche Aufgaben und Denkanstöße weiterführende Inhalte zu erarbeiten. Durch solche Differenzierungsoptionen wird die Einheit den unterschiedlichen Vorkenntnissen, Fähigkeiten und Lernrhythmen der Schülerinnen und Schüler gerecht. Methodisch wechseln sich Einzel-, Paar- und Gruppenarbeiten sowie Unterrichtsgespräche ab, um unterschiedliche Sozialformen und Lernstile zu berücksichtigen. Das Gruppenpuzzle ermöglicht es, dass Schülerinnen und Schüler Verantwortung für bestimmte Themenbereiche übernehmen und ihr Wissen anschließend an andere weitergeben. Diese Vielfalt fördert nicht nur die aktive Beteiligung, sondern auch kooperatives Lernen und selbstständiges Erarbeiten komplexer Sachverhalte. Die Beschäftigung mit einfachen Maschinen und deren Anwendung in der LandBauTechnik ist von hoher Bedeutung, da sie grundlegende physikalische Prinzipien anschaulich macht und einen Einblick in technische Lösungen des Alltags bietet. Dadurch wird das Verständnis für Technik und Naturwissenschaften gestärkt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können beschreiben, wie einfache Maschinen Kräfte übertragen und verändern. können den Einfluss der Rampenlänge auf die benötigte Kraft bei der schiefen Ebene beschreiben. können das Prinzip eines Flaschenzugs erläutern. können die Goldene Regel anhand der Kraftwandlung an einfachen Maschinen erläutern. können beschreiben, wie sich Kraft und Geschwindigkeit über Zahnräder verändern lassen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Informationen aus einem Video entnehmen und verschriftlichen . können Informationen und Daten analysieren, interpretieren und kritisch bewerten. können sich Informationen selbst erschließen und adressatengerecht aufbereiten. können digitale Werkzeuge bedarfsgerecht einsetzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten zielorientiert und kriteriengeleitet in Einzel-, Gruppen- und Paararbeit. verbessern ihre Fähigkeiten ihre Erkenntnisse zu präsentieren. kommunizieren adressatengerecht und verknüpfen dabei Alltags- und Fachsprache situationsgerecht.

  • Physik
  • Sekundarstufe I

Wortschatzerweiterung "Zahlen" im Fach DaF/DaZ

Kopiervorlage / Video / Interaktives

Mit dem Unterrichtsmaterial "Zahlenspaß: Wir lernen Zahlen von 0 bis 10" lernen Kinder mit DaF/DaZ-Hintergrund die Zahlen von 0 bis 10 spielerisch, kreativ und bewegungsreich. Durch Videos, Spiele und Malaufgaben wird Sprache erlebbar – ganzheitlich, kindgerecht und alltagsnah. Das Unterrichtsmaterial "Zahlenspaß: Wir lernen Zahlen von 0 bis 10" wurde speziell für den Einsatz im Bereich DaF und DaZ in der Grundschule konzipiert. Es unterstützt Kinder mit geringen Deutschkenntnissen dabei, die Zahlen von 0 bis 10 auf spielerische, visuelle und kinästhetische Weise zu erlernen und aktiv anzuwenden. Zu Beginn wird im Klassenverband ein kindgerechtes Video geschaut, das das auditive Sprachverständnis schult und die Lernenden motiviert, Zahlenwörter deutlich nachzusprechen mit der Figur Flunkeblunk. Durch gezielte Wiederholungen und multisensorische Übungen – wie das Klatschen bei ungeraden und das Hüpfen bei geraden Zahlen – werden der Wortschatz sowie das Hör-Seh-Verstehen nachhaltig gefestigt. Besonderes Augenmerk liegt außerdem auf der Verknüpfung von Zahl, Wort und Bild. Diese Verbindung erleichtert Kindern mit DaF/DaZ-Hintergrund das sinnentnehmende Lernen und das sichere Einprägen zentraler Begriffe. Ergänzende Aufgaben fördern die Anwendung im kommunikativen Kontext: Im Monster-Suchbild üben die Lernenden das Fragenstellen und genaue Beschreiben, wieder mit Fokus auf Zahlen. Die kreative Aufgabe "Mein Zahlenmonster" ermöglicht zudem eine individuelle Sprachproduktion: Die Kinder setzen Zahlen in einfache Satzstrukturen um und formulieren Sätze über die selbst gestalteten Monster. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren Wortschatz im Bereich der Zahlen von 0 bis 10 auf Deutsch. verstehen und verwenden Zahlenwörter in mündlicher und schriftlicher Form. verknüpfen Zahlen mit konkreten Bedeutungen, Bildern und Handlungen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen ein Lernvideo zielgerichtet zur Sprach- und Hörverstehensförderung. bedienen digitale Inhalte (z. B. QR-Code, Video, Audio) selbstständig oder angeleitet. reflektieren Inhalte aus digitalen Medien und setzen diese in Aufgaben um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Paar- und Gruppenphasen (z. B. Monster-Ratespiel). respektieren Gesprächsregeln und hören einander aufmerksam zu. treffen gemeinsame Entscheidungen und helfen sich gegenseitig bei Lernaufgaben.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Elementarbildung, Primarstufe

Grimms und moderne Märchen im Vergleich - Merkmale der Textgattung im Deutschunterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

Märchenhafte Themen tauchen seit der Romantik in jeder literarischen Epoche immer wieder auf. Die Schülerinnen und Schüler lernen in der folgenden Einheit die Textgattung Märchen kennen, sollen Eigenschaften ableiten und bestimmen sowie diese Merkmale mit und bei modernen Märchen vergleichen. Abschließend diskutieren sie die Relevanz von Märchen in ihrem eigenen Wahrnehmungs- und Erlebnishorizont. Die Unterrichtseinheit bietet ein Überblick über die Gattung des Volksmärchens . Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler klassische Märchen der Gebrüder Grimm lesen und Merkmale und Eigenschaften der Textsorte ableiten und erarbeiten. Ziel der Einheit ist, dass die Schülerinnen und Schüler in der Lage sind, wichtige Merkmale von Märchen zu benennen und diese an konkreten Beispielen zur Beschreibung der Gattung nutzen. Weiterhin sollen die Schülerinnen und Schüler die Merkmale von Märchen auf moderne Interpolationen/(Kunst)Märchengeschichten transferieren und im Anschluss und mithilfe der Lehrkraft diese Merkmale diskutieren. Zentrales Thema soll auch der Wandel von Märchen anhand von Merkmalen sein (sowie das Herausstellen von Gemeinsamkeiten). Schlussendlich sollen die Schülerinnen und Schüler klassische und moderne Märchen hinsichtlich ihrer Eigenschaften vergleichen. Das Ziel der Einheit ist es, Merkmale von Märchen zu benennen und anzuwenden sowie zu diskutieren . Zusätzlich soll den Schülerinnen und Schüler vermittelt werden, dass literarische Gattungen nicht zwangsläufig alle Merkmale in Gattungsvertretern vereinen werden (müssen). Vielmehr sollen die Schülerinnen und Schüler Elemente von Märchen benennen und an Texten beschreiben können und deren Märchencharakter dadurch diskutieren. Zentral ist in dieser Einheit, neben der Vermittlung des Gattungswissens und der Vergleich von Volksmärchen und modernen Märchen, die Sensibilisierung für Gattungsmerkmale, sodass den Schülerinnen und Schüler bewusst wird, dass Texte wie Märchen nicht immer alle typischen Merkmale beinhalten müssen, um als Märchen zu gelten, beziehungsweise dass die Einordnung zu einer Gattung nicht immer absolut sein wird. In der Unterrichtseinheit wird den Schülerinnen und Schülern Gattungswissen vermittelt und sie setzen sich mit einer Textsorte und deren Eigenschaften auseinander. Dabei geht es darum, diese zu nennen, zu beschreiben und final darüber diskutieren und sie anwenden zu können. In dieser Einheit sollen die Schülerinnen und Schüler sich auch selbst organisieren, wobei die Lehrkraft eine moderierende Rolle einnimmt. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten abwechselnd allein oder gemeinsam die Themen, dabei werden Sozial- und Selbstorganisationskompetenzen vorangetrieben. Zusätzlich hat das Thema nicht nur eine Relevanz für den Deutschunterricht und die fachlichen Kompetenzen, sondern knüpft an das Interessensfeld der Schülerinnen und Schüler an. Durch den Vergleich der grimmschen Märchen mit den moderneren Märchen soll den Schülerinnen und Schüler bewusst gemacht werden, dass Märchenmerkmale noch aktuell sind. Im Abschluss sollen sie selbst reflektieren, wie diese Merkmale auf sie wirken. Märchen haben schon immer Jung und Alt durch ihre fantasievollen Welten sowie Heldinnen und Helden, die auf eine Probe gestellt wurden, begeistert. Final liegt die Relevanz darin, aufzuzeigen, dass Literatur oft im Wandel ist und manche Gattungen nie verschwinden, aber sich stattdessen verändern und an moderne Gegebenheiten anpassen. Damit besitzen sie durchaus einen Einfluss auf die heutige Unterhaltungskultur. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler müssen bereits wissen, wie Nacherzählungen aufgebaut sind, um ihr Märchen ihrem Gegenüber gut nacherzählen zu können. Didaktisch-methodische Analyse Die Einheit ist so konzipiert, dass die Schülerinnen und Schüler sich zunächst mit klassischen Märchen beschäftigen und die abgeleiteten Merkmale für ein modernes Beispiel diskutieren sowie final die Relevanz von Märchen für sich selbst reflektieren. Dabei wird ihr Prozess durch die am Anfang erstellte Mindmap begleitet und dokumentiert, damit die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkraft selbst schauen können, wie der Lernfortschritt ist und was sich verändert hat. Die Gliederung ist dreiteilig angelegt: Der erste Teil beschäftigt sich mit klassischen Märchen. Die Schülerinnen und Schüler werden dabei aktiviert, selbst nachzudenken, was ihnen dazu einfällt. Im Verlauf sollen sie sich eigenständig oder mit einer Partnerin oder einem Partner Merkmale von Märchen am konkreten Beispiel ableiten und erarbeiten. Diese Erarbeitung wird von der Lehrkraft immer begleitet. Am Ende sichern die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen, indem sie eine eigene Definition für die Gattung Märchen notieren. Im zweiten Teil werden die Schülerinnen und Schüler aktiviert, indem sie erneut auf das Mindmapping verwiesen werden und ihren Fortschritt dokumentieren sollen. Sie beschäftigen sich in einem ähnlichen Ablauf mit einem modernen Märchen, sodass sie bereits ein bisschen Routine in der Analyse bekommen. Abschließend sollen sie für sich selbst die Relevanz von Märchen in der heutigen Kultur und Zeit diskutieren und Thesen aufstellen, warum es Märchen heute noch gibt. In dieser Unterrichtseinheit wechseln Schülerinnen und Schüler ständig zwischen eigenständigem Lernen und Lernen in Gruppen. Zentral ist, dass sie sich selbst organisieren und Wissen aneignen. Dabei haben sie unterschiedliche Möglichkeiten dieses Wissen zu generieren (anhand von Texten, Büchern oder dem Internet). Eine Differenzierung kann dadurch stattfinden, dass die Aufgabenstellungen überwiegend offen gehalten sind. Meist gibt es keine Musterlösung, sondern verschiedene (richtige) Lösungsvorschläge und -beispiele. Auch Ergänzungen sind häufig möglich. Die schnelleren Schülerinnen und Schüler können weitere Beispiele ergänzen oder sich bereits mit anderen Schülerinnen und Schüler austauschen, da die Auswertung nicht zwingend an die Lehrkraft gekoppelt ist (diese sollte lediglich überprüfen, ob alle relevanten Informationen vorhanden sind). Außerdem können durch die verschiedenen Sozialformen leistungsstarke Schülerinnen und Schüler mit den leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler gepaart werden, um den "Zugpferdeffekt“ zu gewährleisten. Vorbereitung Die Lehrkraft überlegt sich, wie die Mindmap am besten an die Tafel gebracht wird, damit die Schülerinnen und Schüler immer wieder sehen können, was sie bereits notiert haben, unter anderem, damit der Fortschritt visualisiert werden kann. Des Weiteren sollte die Lehrkraft den Inhalt der einzelnen Märchen kennen sowie sich über Coraline und Beispiele für moderne Märchen informiert haben. Auch die nötigen Medien (Internet, Bücher usw.) müssen verfügbar sein. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können konstitutive Merkmale von Volksmärchen benennen und diese verwenden, um zu bestimmen, ob es sich bei einem folgenden Text um ein Märchen handelt. können Beispiele von modernen Märchen nennen und diese bezüglich der Merkmale von Volksmärchen vergleichen. können die Merkmale von Märchen diskutieren und erkennen, dass Texte, die nicht alle Merkmale verwenden, auch als Märchen klassifiziert werden können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren ergänzend zu Merkmalen von Märchen im Internet (Selektionsfähigkeit, Integrationsfähigkeit) bewerten Rechercheergebnisse im Hinblick auf ihre Relevanz für die geforderte Aufgabenstellung (Evaluationsfähigkeit) Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam an Aufgaben und beteiligen sich in Gesprächssituationen durch themenbezogene Konversationen zum Erfüllen der Arbeitsaufträge. können die Aufmerksamkeit auf die Beiträge anderer richten und ihr Verstehen in vertrauten und überschaubaren Situationen zum Ausdruck bringen (Gruppenarbeiten, Partnerarbeiten zur Erarbeitung eines gemeinsamen Ergebnisses). nehmen in Gesprächen verschiedene Rollen (erklären, zuhören, diskutieren) ein.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Schulmarketing: "Tag der offenen Tür" und "Schnupperwoche"

Fachartikel
5,99 €

Wie können weiterführende Schulen gezielt neue Schülerinnen und Schüler gewinnen? Dieser Fachartikel macht deutlich, wie ein professionell gestalteter "Tag der offenen Tür" und eine durchdachte Schnupperwoche entscheidend zur Schulwahl beitragen. Lehrkräfte und Schulentwicklungsverantwortliche erfahren, welche Strategien wirken, welche Fehler zu vermeiden sind – und wie Schulmarketing zeitgemäß gelingt. Proaktives Schulmarketing: sinnvoll und häufig notwendig Eine effektive Akquise ist in der freien Wirtschaft ein Muss, um neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen. Diese Notwendigkeit gilt – wenn auch unter anderen Rahmenbedingungen – für so manche weiterführende Schule: Jahr für Jahr kommt es darauf an, Schülerinnen und Schüler von bestimmten "Zubringerschulen" zu akquirieren, um die Anmeldezahlen mindestens konstant zu halten und letztlich den Fortbestand des Schulprofils und des Schulstandorts zu sichern. Gerade in Zeiten geburtenschwacher Jahrgänge stehen weiterführende Schulen nämlich in einem durchaus spannungsgeladenen Konkurrenzverhältnis zueinander. Dies ist besonders in Städten und Ballungsräumen der Fall, wo Schulen – im Gegensatz zu dünn besiedelten ländlichen Gegenden – nicht über eine "Monopolstellung" verfügen. Da ist beispielsweise ein Gymnasium in privater Trägerschaft, das mit dem kaum einen Steinwurf entfernten staatlichen Gymnasium "konkurriert" – ob bei Sportwettbewerben, in puncto Medienpräsenz oder eben auch bei den Anmeldungen für das nächste Schuljahr. In einigen deutschen Innenstädten ist die Schuldichte so hoch, dass gleich mehrere Schulen mit ähnlichem Profil um die beste Position in der lokalen Schullandschaft kämpfen. Brisant werden solche Konkurrenzverhältnisse dann, wenn einem der "Wettbewerber" aus Effizienzgründen die Schließung droht. Vor diesen Hintergründen wäre Passivität für viele weiterführende Schulen fatal. Vielmehr ist zur Stärkung der Stellung, Resilienz und Zukunftstauglichkeit ein proaktives Schulmarketing gefragt. Grundsätzlich gibt es viele Mittel und Wege, um die Attraktivität einer Schule in der Öffentlichkeit zu demonstrieren: Internetauftritt in ansprechender und professioneller Form Präsentation gelungener Projekte und Veranstaltungen in lokalen Medien Informationsveranstaltungen in "Zubringerschulen" Einladung zu einem "Tag der offenen Tür" Einladung zu "Schnuppertagen" beziehungsweise einer "Schnupperwoche" "Tage der offenen Tür" und Möglichkeiten zum "Schnuppern" können – sofern sie solide geplant und durchgeführt werden – aufgrund des persönlichen Austauschs mit potenziellen neuen Schülerinnen und Schülern und deren Eltern eine besonders hohe Wirkungskraft entfalten. Deshalb widme ich diesen beiden Maßnahmen den vorliegenden Fachartikel, in den ich meine langjährigen persönlichen Erfahrungen als Lehrkraft an weiterführenden Schulen einfließen lasse. Kooperation mit den "Zubringerschulen" zum Wohle der Schülerinnen und Schüler Weiterführende Schulen rekrutieren ihre Schülerschaft in der Regel an bestimmten "Zubringerschulen": Beispielsweise haben über 90 Prozent der Fünftklässlerinnen und Fünftklässler des Gymnasiums A vorher die im Umfeld gelegenen Grundschulen X, Y und Z besucht. Es liegt in der Natur der Sache, dass derartige Bindungen zwischen aneinander anknüpfenden Schulformen in erster Linie durch den Aspekt der geografischen Nähe bedingt werden. In dem erwähnten Beispiel ist das Gymnasium A allerdings nicht die einzige Schule im Einzugsgebiet, die einen Weg zum Abitur bietet. Wenn sich die Viertklässlerinnen und Viertklässler der Grundschulen X, Y und Z mit Gymnasialempfehlung im Hinblick auf die Fortsetzung ihrer Schullaufbahn zwischen dem besagten Gymnasium A, dem Gymnasium B und der Gesamtschule C entscheiden können, ist es für alle drei weiterführenden Schulen enorm wichtig, in den Grundschulen Präsenz zu zeigen und für sich zu werben. Auch die Grundschulen sind daran interessiert, dass der Übergang ihrer Schülerinnen und Schüler zu einer passenden weiterführenden Schule reibungslos gelingt. Daher haben sich über viele Jahre feste Kooperationsstrukturen zwischen den Schulleitungen der Grundschulen und den Unterstufen-Koordinatorinnen und -Koordinatoren der weiterführenden Schulen entwickelt. Man kennt sich und hat feste Abläufe in den Jahresterminplänen etabliert, um den bevorstehenden Schulwechsel der Viertklässlerinnen und Viertklässler zu gestalten. Dies läuft beispielsweise an der Grundschule X folgendermaßen ab: Die Schulleiterin der Grundschule X trifft sich zu Beginn des Schuljahres mit den Unterstufen-Koordinatorinnen und -Koordinatoren der weiterführenden Schulen zu einer Kooperationssitzung, um die Situation in den vierten Klassen zu besprechen und Termine für Informations- und Werbeveranstaltungen festzulegen. Relativ früh im Schuljahr werden die Eltern der Viertklässlerinnen und Viertklässler im Rahmen eines Elternabends allgemein über das Angebot an weiterführenden Schulen, geplante Veranstaltungen und festgelegte Anmeldefristen informiert. Dadurch erhalten sie einen ersten Überblick. Vor dem Anmeldezeitraum – es ist mittlerweile später Herbst – präsentieren die weiterführenden Schulen bei einem Info-Abend für die Eltern ihr jeweiliges Schulprofil und laden zu einem "Tag der offenen Tür" ein. Außerdem stellen sie verschiedene "Schnupper-Formate" vor, die den Kindern ein erstes persönliches Kennenlernen ihrer neuen Schule ermöglichen. "Tage der offenen Tür" unterstützen die Familien der Viertklässlerinnen und Viertklässler bei der Entscheidungsfindung im Hinblick auf die Wahl einer passenden weiterführenden Schule. Kurze Zeit später genehmigt die Grundschule X die Freistellung von Schülerinnen und Schülern der vierten Klassen, die an "Schnuppertagen" den Schulalltag an einer weiterführenden Schule ihrer Wahl erleben wollen. Sowohl die Lehrkräfte der Grundschule als auch die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner an den weiterführenden Schulen stehen den Eltern und Kindern zur Verfügung, falls es hinsichtlich der Schulwahl oder der Anmeldeprozedur Beratungsbedarf gibt. Dieses Beispiel zeigt, dass "Zubringerschulen" und werbende Schulen idealerweise serviceorientiert zum Wohle der Schülerinnen und Schüler "an einem Strang ziehen", wenn Kindern und Jugendlichen im Laufe ihrer Bildungslaufbahn ein Schulwechsel bevorsteht. Ob nun das Gymnasium A, das Gymnasium B oder die Gesamtschule C bei den Anmeldungen für das nächste Schuljahr "die Nase vorn" hat, hängt maßgeblich vom Erfolg des "Tags der offenen Tür" und des "Schnupperunterrichts" ab.

  • Fächerübergreifend
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