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Die harmonische mechanische Welle

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit werden an verschiedenen Arten von mechanischen Wellen Gemeinsamkeiten und Gesetzmäßigkeiten abgeleitet, mit denen sich – ausgehend von der harmonischen mechanischen Schwingung – ihre Welleneigenschaften gut beschreiben lassen. Verwendet man den Begriff "Welle", so können damit sehr unterschiedliche Dinge gemeint sein. In physikalischer Hinsicht denken die meisten Menschen zuerst an Wasserwellen, die uns als kreisförmige Wellen nach einem Steinwurf ins Wasser oder Wellenfronten am Ufer eines Sees bekannt sind. Im gesamten Spektrum der Physik finden sich jedoch noch viele Arten von Wellen, zum Beispiel im Bereich der Akustik oder der Ausbreitung von Licht. Mit dem Begriff "Welle" wird automatisch assoziiert, dass sich etwas ausbreitet – und dem ist auch so! Allerdings ist es sehr wichtig, schon beim Einstieg in das Thema zu zeigen, dass sich etwa bei der Ausbreitung einer einfachen Seilwelle die einzelnen Wellenteilchen analog einer harmonischen mechanischen Schwingung ausschließlich auf und ab bewegen. Die Vorwärtsbewegung der "Welle" wird durch die mechanische Kopplung der einzelnen Teilchen erreicht, die in Abhängigkeit von der Zeit zu schwingen anfangen. Die darin enthaltene Energie wird mit der Ausbreitungs- oder Wellengeschwindigkeit c in Bewegungsrichtung weitergeleitet – im theoretischen Fall ungedämpft. Die harmonische mechanische Welle – eine Einführung Den Lernenden wird bei diesem Thema schnell bewusst werden, dass die Beschreibung der Wellenausbreitung einer mechanischen Welle und die Herleitung der zugehörigen Gesetze mathematisch nicht ganz einfach ist. Deshalb sollte man der Herleitung genügend Zeit einräumen und eventuell eine weitere Unterrichtsstunde einplanen. Schließlich ist die mechanische eindimensionale Wellengleichung Voraussetzung für das Verständnis weiterer Wellengleichungen im Rahmen des Oberstufenunterrichts. Vorkenntnisse Die Lernenden kennen typische Wellenbewegungen – zum Beispiel von Wasserwellen. Die zunächst einfach aussehenden Abläufe werden aber umgehend kompliziert, wenn die zugehörigen physikalischen Gleichungen abgeleitet werden. Didaktische Analyse Beim Thema "Wellen" erfahren die Schülerinnen und Schüler, dass – ausgehend von der Mechanik – die mathematische Beschreibung von unterschiedlichen Wellen in den verschiedenen Bereichen der Physik (Akustik, Elektrizitätslehre, Optik, Quantenphysik) in erheblichen Teilen auf ähnliche und damit bekannte Herleitungen der Mechanik zurückgeführt werden können. Methodische Analyse Will man den Lernenden das Thema "Wellen" näherbringen, muss man darauf achten, dass die eindimensionale Wellengleichung mit ihren unterschiedlichen Parametern wie "x" und "t" verstanden wird. Deshalb sollte man aufpassen, dass man das Niveau der Aufgabenstellung nicht zu hoch ansetzt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Zusammenhänge von Wellenausbreitung und Kreisbewegung. wissen um die mechanische Kopplung der einzelnen Teilchen bei der Wellenausbreitung. können die eindimensionale mechanische Wellengleichung herleiten und erläutern. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Paar- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschüler-/innen auseinandersetzen und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Vertretungsstunden: Wie kann ich KI-Tools wie ChatGPT, Bard und LLaMA für die Vorbereitung nutzen?

Fachartikel / Video-Tutorial
5,99 €

Sie müssen spontan eine Vertretungsstunde halten? Autorin Dr. Pauline Struve erklärt, wie Sie diese mit der Unterstützung von KI-Systemen sinnstiftend füllen können. "Kannst du mal schnell die 5a übernehmen? Herr Meier ist krank." So oder so ähnlich hört man es tagtäglich in den Schulen. Kurzfristige Vertretungsstunden sind dabei meist nicht planbar und enden oft mit einer Spielstunde, eigenständigem Arbeiten an Hausaufgaben oder einem Film. Zwar gibt es eine Vielzahl an Büchern oder Internetseiten, die Ideen für Vertretungsstunden geben, allerdings müssen diese erst gesichtet und gegebenenfalls angepasst werden. KI-Systeme hingegen bieten die Möglichkeit, Vertretungsideen für ausgewählte Klassen zu generieren, sodass langes Suchen meist ausbleibt. Im Folgenden werden konkrete Möglichkeiten vorgestellt, wie KI-Systeme das Planen von Vertretungsstunden vereinfachen können . Vorschläge für Unterrichtsthemen Wenn man keine Kenntnis über das aktuelle Thema der zu vertretenden Klasse hat, ist es möglich sich durch KI-Systeme Vorschläge für mögliche Unterrichtsthemen geben zu lassen. Es kann somit die lange Suche in Bildungs- und Rahmenplänen, was aktuell dran sein könnte, entfallen. Allerdings ist zu beachten, dass nicht alle Vorschläge, die die KI-Systeme machen, immer auch den Bildungs- und Rahmenplänen entsprechen. Beispielsweise schlägt ChatGPT als ein Thema für eine Vertretungsstunde in der 5. Klasse (Mathe, im Bundesland Hamburg) eine Einführung in die Algebra, hier insbesondere das Lösen von Gleichungen und Verwenden von Variablen, vor. Dieses Thema ist allerdings erst in Jahrgang 7 vorgesehen. Gerade fachfremde Vertretungslehrpersonen müssen hier vorsichtig sein. Materialien für den Unterricht Kennt man allerdings das Thema, können Sprachmodelle helfen, Materialien für den Unterricht zu finden . Arbeitsblätter, Quizfragen, Übungen oder andere Materialien können schnell erstellt und angepasst werden . Auch ist es möglich, sich hierbei die Lösungen generieren zu lassen. Beispiele für Aktivitäten Bevor man ideenlos in die nächste Vertretungsstunde stolpert, kann man sich von Sprachmodellen unterschiedliche Aktivitäten vorschlagen lassen. Dafür muss man einfach das Thema und die Zielgruppe eingeben. Anhand eines Beispiels wird deutlich, dass KI-Systeme hier durchaus kreative Ideen vorschlagen, die zum Teil auch schnell und ohne großen Vorbereitungsaufwand durchführbar sind.

  • Fächerübergreifend / Mathematik / Rechnen & Logik

Gesundheitsorientiertes Leitbild

Video-Tutorial

Dieses Interview zeigt die Bedeutung der Entwicklung eines gesundheitsorientierten Leitbildes an Schulen sowie die Herangehensweise an diese Entwicklung auf. Außerdem gibt es einen Einblick in Faktoren, die für eine hohe Unterrichtsqualität wichtig sind und was eine gute gesunde Schule ausmacht. Die aktuelle Situation an Schulen stellt für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler eine große Herausforderung dar. Lehrerinnen und Lehrer müssen täglich auf eine große Zahl heterogener Lernende eingehen, sie fördern und dabei gleichzeitig für geregelte Strukturen sorgen. Die Schülerinnen und Schüler wiederum müssen sich auf die Veränderungen des Schulalltags einstellen und sich den Anforderungen des Lehrplans stellen. Doch es gibt noch einige weitere Belastungsfaktoren, die diese Situation an Schulen ausmachen. Deshalb ist es umso wichtiger, in der Schulentwicklungsarbeit gesundheitsfördernde Grundsätze zu formulieren, die in einem konkreten Leitbild festgehalten und in die Schulkultur implementiert werden, um die Gesundheitsqualität an einer Schule zu steigern . Warum die Entwicklung eines solchen Leitbildes eine große Chance auf dem Weg zu einer guten gesunden Schule darstellt, wie man am besten vorgeht und was nach der Entwicklung des Leitbildes zu berücksichtigen ist, erläutert der Geschäftsführer des Instituts für Schulentwicklung und Hochschuldidaktik (ISH) Dennis Sawatzki in diesem Interview.

  • Fächerübergreifend
  • Berufliche Bildung, Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Fort- und Weiterbildung

KI-Sprachmodelle für die Unterrichtsvorbereitung in Mathematik

Fachartikel / Video-Tutorial
5,99 €

Jede Lehrperson kennt es: Unterrichtsvorbereitung kann etliche Stunden an Zeit kosten, das Suchen von geeigneten Inhalten, das Ausdifferenzieren von Arbeitsblättern, und so weiter. KI-Systeme können hier Abhilfe schaffen, denn Sprachmodelle wie ChatGPT können eine Vielzahl an Aufgaben bei der Unterrichtsplanung übernehmen und stellen damit eine große Arbeitserleichterung dar.

  • Mathematik / Rechnen & Logik / Fächerübergreifend

ChatGPT: a curse, a blessing, our future?

Unterrichtseinheit
14,99 €

Sprachmodelle wie ChatGPT sind in aller Munde – aber wissen wirklich alle Lernenden, was es hiermit auf sich hat? Das vorliegende Arbeitsmaterial zum Thema "ChatGPT: a curse, a blessing, our future?" verfolgt den Zweck, allen Schülerinnen und Schülern ein solides Grundwissen hinsichtlich besagter Thematik zu vermitteln. ChatGPT ist zwar derzeit überall ein Thema, aber nur wenige können doch ganz genau erklären, was den neuen Chatbot denn genau auszeichnet. Für die Garantie digitaler Teilhabe ist es allerdings wichtig, dass künftig die Mehrheit über entsprechende Technologien – wie die neue KI-Anwendung – Bescheid weiß und erklären kann, um was es sich dabei genau handelt. Dies gilt nicht nur für den Informatik-Leistungskurs. Dass ChatGPT und andere KI-Anwendungen ein fester Bestandteil unseres Lebens werden, das können wir nicht mehr verhindern. Aus diesen Gründen sollte die Thematik auch Einzug in das Bildungswesen finden. In dem vorliegenden Material wird diesbezüglich zunächst geklärt, welches Maß an Vorwissen die Schülerinnen und Schüler bereits bereits besitzen und ob bereits in Kontakt mit ChatGPT getreten sind. Anschließend soll ihnen anschaulich vermittelt werden, was ChatGPT eigentlich ist – Chatbot oder vielversprechende Suchmaschine? Hier soll Klarheit geschaffen werden. Außerdem sollen sich die Lernenden mit der Frage befassen, ob Technologien wie ChatGPT mehr Segen oder Fluch für uns als Gesellschaft bedeuten und wie wir künftig mit technischen Neuerungen umgehen wollen. Die Diskussion um ChatGPT ist eine aktuelle, welche uns auch künftig weiter begleiten wird und der wir und darum widmen müssen. Dennoch ist es ein Irrglaube, dass die Gesamtzahl der Lernenden an Schulen bereits genau über ChatGPT Bescheid weiß oder es bereits genutzt hat. Es ist aber auch Gewissheit, dass wir ChatGPT und anderen KI-Anwendungen von nun an häufiger begegnen werden – und zwar unabhängig davon, wie wir persönlich zu ihnen stehen. Die Entwicklung dieser neuen Technologieren geht zwar bisher weniger schnell voran als angenommen wurde, aber dennoch sollten wir uns – angelehnt an das Motto "If you can’t beat them, join them" – mit Systemen wie ChatGPT rechtzeitig auseinandersetzen und lernen, wie wir sie idealiter so gewinnbringend wie möglich einsetzen können. Für das vorliegende Material werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt. Das Arbeitsblatt setzt darauf, dass die Lernenden ihr Wissen selbst aus dem Internet eigenständig zusammentragen und sowohl in Einzel- als auch in Paar- und Gruppenarbeit ihr Wissen entsprechend teilen und erweitern. Die Methode "Writing Discussion" wird hier eingesetzt: So wird gleichwohl das Schreiben als auch der mündliche Austausch gefördert. Bei der Writing Discussion dürfen die Lernenden zunächst nicht sprechen, sondern wirklich nur schreiben. Dies kann eine Herausforderung für manche darstellen. Es trainiert aber auch bewusst das ruhige und konzentrierte Arbeiten – selbst innerhalb der Gruppe und eben nicht nur während Phasen der Einzelarbeit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit der gesellschaftlich-relevanten Thematik "Sprachmodelle" und "Künstliche Intelligenz". tauschen sich mündlich und schriftlich in der Fremdsprache aus. steigern ihre Argumentationskompetenz in der Fremdsprache. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr Wissen über aktuelle KI-Anwendungen. recherchieren selbstständig im Internet nach Informationen. nutzen Smartphone oder Tablet als Arbeitsinstrument. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen mit konkreten Ausweisungen. stellen erarbeitete Ergebnisse im Plenum vor.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Die Zeitformen im Latein-Unterricht: das Futur I

Interaktives / Video / Kopiervorlage

Das Ziel dieses Arbeitsmaterials besteht darin, die (neu gelernte und) sehr wichtige Zeitstufe des Lateinischen, das Futur I, anschaulich zu erklären sowie durch die anschließenden Übungen das Wissen zu festigen und auszubauen. Die spielerische Aufbereitung soll die neue Grammatik möglichst anschaulich und ansprechend gestalten. Die zusätzlichen analogen Materialien können als weitere Vertiefungs- und Übungseinheit beziehungsweise als Differenzierungsangebot fungieren. Die Unterrichtseinheit besteht aus einem Video, vier interaktiven digitalen Übungen und einem Arbeitsblatt. In dem Video , das entweder am Anfang der Stunde, in der Mitte oder auch am Ende der Unterrichtseinheit eingebunden werden kann, werden alle grundlegenden Informationen sowie Regeln zur Futurbildung ansprechend und altersgerecht erklärt. Außerdem werden die Verwendung und die Häufigkeit dieses Tempus' thematisiert sowie auf die unterschiedlichen Konjugationen hingewiesen. Ebenfalls beinhaltet das Lernvideo einen Überblick über unregelmäßige Formen beziehungsweise Sonderformen der Verben esse, posse , etc. Das Video ist zeitlich angemessen und überschaubar, um eventuelle Überforderungen auszuschließen. Im Anschluss daran bieten die interaktiven Übungen Gelegenheit zur Vertiefung. Das vielfältige Angebot beinhaltet Übungstypen, in denen die Schülerinnen und Schüler selbstständig Formen auswählen und die richtige Form bilden müssen. In stetiger Progression wird die Anwendung der neuen Grammatik gesichert und durch das konstruktive Bilden der Formen zusätzlich Souveränität generiert. In der ersten interaktiven Übung "Wirst du das Futur beherrschen?" wird die Formenbildung wiederholt, Flashcards helfen beim Einprägen. Die zweite Übung "Schreibe die angegebene Form im Futur" fordert die Schülerinnen und Schüler selbstständig heraus und verlangt das eigenständige Formenbilden. In der dritten Übung "Kannst du die Formen des Futurs bilden?" wird dieses Vorgehen intensiviert und eine Kompetenzsteigerung erreicht. Die vierte Übung "Erkennst du die Formen? Unterscheide, ob das Futur, Präsens oder Konjunktiv Präsens vorliegen und ordne richtig zu" stellt die wohl komplexeste Übung dar und fordert die Lernenden zunehmend heraus. Hier müssen sie sowohl die Formen beherrschen als auch von anderen Schwierigkeiten unterscheiden. Abschließend kann das zusätzlich enthaltene Arbeitsblatt verwendet werden, mit dem sich die Schülerinnen und Schüler entweder Zuhause oder in einer Intensivierungsstunde mit dem Futur I beschäftigen können. Auch hier ist eine steigende Progression vorliegend, am Ende des Arbeitsblattes und der Unterrichtseinheit sollen die Lernenden kompetent im Umgang und Verfahren mit dem neuen Tempus sein. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen ein neues Tempus und kennen dessen Wichtigkeit für die lateinische Grammatik. erweitern ihr Grundwissen und werden sukzessive souveräner und selbstständiger in der lateinischen Sprache. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen ein bis zwei Dimensionen der Medienkompetenz nach Baacke kennen, indem sie lernen, das Lernvideo sinnvoll, kritisch und reflektiert aufzunehmen. werden sicher und eigenständig im Umgang mit den digitalen Übungen, die sowohl vertiefen, festigen als auch zur Transferleistung anregen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch die Übungsaufgaben, die in Kleingruppen oder Paararbeit bearbeitet werden können, auf ihre Mitschülerinnen und Mitschüler und entsprechende Lernrückstände einzugehen. erweitern ihren Horizont durch die kooperativen Lernformen und die Aufgaben beiziehungsweise das Arbeitsblatt, das zur Binnendifferenzierung geeignet ist. erhalten die Möglichkeit, Mitschülerinnen und Mitschülern bei Verständnisschwierigkeiten zu helfen.

  • Latein
  • Sekundarstufe I

Sicherheit auf der Baustelle

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für den fächerübergreifenden Unterricht der Klassen 9–10 zeigt die Sicherheitsaspekte auf einer Baustelle am Beispiel des Gerüstbaus auf. Dabei werden nicht nur allgemeingültige Sicherheitsvorkehrungen (zum Beispiel Warn- und Gefahrenschilder) auf einer Baustelle sowie die persönliche Schutzausrüstung (PSA, PSAgA) einer Gerüstbauerin oder eines Gerüstbauers behandelt, sondern auch sichere Verhaltens- und Arbeitsweisen auf der Baustelle thematisiert. In dieser Unterrichtseinheit erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das Thema "Sicherheit auf der Baustelle" am Beispiel des Berufsbilds der Gerüstbauerin / des Gerüstbauers. Das Unterrichtsmaterial enthält drei Arbeitsblätter , die unterschiedliche Bereich des Themas behandeln. Die einzelnen Unterrichtsstunden bauen thematisch aufeinander auf, wobei die folgenden Unterrichtsstunden jeweils Teilaspekte der vorherigen Unterrichtsstunden aufgreifen. Inhaltlich geht es in den Unterrichtsstunden um die verschiedenen Sicherheitsschilder auf einer Baustelle, aber auch um die richtige Arbeits- und Schutzkleidung (PSA, PSAgA) einer Gerüstbauerin / eines Gerüstbauers sowie spezifische Sicherheitsbestimmungen im Gerüstbau (zum Beispiel Technische Regeln für Betriebssicherheit – TRBS). Insbesondere die dritte Unterrichtsstunde greift viele verschiedene Sicherheitsaspekte im Gerüstbau auf, beispielsweise sichere Verhaltensweisen auf einem Gerüst sowie die Verwendung und den Umgang mit Gerüsten beziehungsweise den Gerüstbauteilen. Diese Unterrichtseinheit kann fächerübergreifend oder im Fach Arbeitslehre eingesetzt werden. Idealerweise wird diese Unterrichtseinheit im Rahmen von drei bis vier Einzelstunden in der Sekundarstufe I in den Klassen sechs bis sieben einer Haupt-, Real- oder Gesamtschule behandelt. Jedoch lassen sich die Materialien auch in anderen Fächern, Klassenstufen und Schulformen nutzen und bieten ausreichend Differenzierungsmöglichkeiten. Bei Bedarf und unter Einsatz entsprechender Maßnahmen könnte die erste Unterrichtsstunde zum Thema "Sicherheitsschilder auf einer Baustelle" auch in der Grundschule in einer dritten oder vierten Klasse durchgeführt werden. Hierfür sollte man den Umfang des Inhalts reduzieren, die einfachsten Aufgaben des Arbeitsblattes wählen und lediglich eine kleine Auswahl bekannter Sicherheitsschilder thematisieren. Gleiches gilt für die zweite Unterrichtsstunde, welche ebenfalls begrenzt und mithilfe von Differenzierungsmaßnahmen in einer dritten oder vierten Klasse einsetzbar ist. Anhand der Arbeitsblätter , kleiner Rechercheaufträge, der audio-visuellen Impulse und der Unterrichtsgespräche erarbeiten sich die Lernenden am Beispiel des Gerüstbaus ein Basiswissen zum Thema "Sicherheit auf der Baustelle" und erkennen dabei, welche Verantwortung ein/-e Gerüstbauer/-in für seine/ihre Gesundheit und die aller Beteiligten übernehmen muss. Ferner lernen die Schülerinnen und Schüler einige Aufgaben der verschiedenen Arbeitsbereiche im Gerüstbauhandwerk kennen und erhalten somit einen realitätsnahen Einblick in das Berufsbild einer Gerüstbauerin / eines Gerüstbauers. Hierdurch kann das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Handwerksberuf Gerüstbau geweckt werden. Der Arbeitsschutz auf Baustellen stellt einen wichtigen und unabdingbaren Bestandteil von sicheren und gesunden Arbeitsbedingungen dar. In kaum einer anderen Branche ist es so wichtig wie im Gerüstbau, wo in großen Höhen gearbeitet wird. Bereits kleine Fehltritte und Unachtsamkeiten können fatale Folgen haben. Einige Inhalte der Unterrichtseinheit sind zum einen für alle Beteiligten auf einer Baustelle wichtig, sind aber auch für den Alltag der Schülerinnen und Schüler relevant. Sie entwickeln ihr Sicherheitsbewusstsein weiter und können Gefahren besser analysieren. Darüber hinaus ermöglichen viele Inhalte das Herstellen eines Alltagsbezugs, sodass die Schülerinnen und Schüler problemlos Schnittstellen (zum Beispiel Sicherheitsschilder, Schutzkleidung) zu ihrem Leben erkennen können. Grundsätzlich werden keine Vorkenntnisse für diese Unterrichtseinheit benötigt. Die bereitgestellten Arbeitsblätter bieten Zusatzinformationen, welche die Lehrvideos der Unterrichtsstunden ergänzen. Die erste Unterrichtsstunde behandelt die verschiedenen Sicherheitsschilder auf einer Baustelle und dient aufgrund des hohen Wiedererkennungswerts und intuitiven Symbolik als Einstieg in die Thematik. Sie bieten Impulse für einen Gesprächseinstieg. Die beiden folgenden Unterrichtsstunden thematisieren die persönliche Sicherheit im Gerüstbau: Die richtige Arbeits- und Schutzkleidung (PSA, PSAgA). Den Abschluss der Einheit bildet eine Unterrichtsstunde, die insbesondere sichere Verhaltensweisen auf Gerüsten sowie die Arbeitssicherheit im Umgang mit Gerüsten im Fokus hat. Zur Erarbeitung der Inhalte bietet sich entweder das Unterrichtsgespräch im Plenum an oder kooperative Lernformen, bei denen das Internet genutzt werden kann. Ebenso eignen sich die Arbeitsblätter zur Bearbeitung in Einzel-, Paar- oder Gruppenarbeit. Möglichkeiten der Differenzierung: Die Aufgaben der Arbeitsblätter haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und können bei Bedarf mit Hilfsmitteln und Tipps ergänzt werden. Ferner kann in den meisten Fällen das Videomaterial unterstützend zur Bearbeitung der Aufgaben herangezogen werden. Mit Einschränkung kann die erste Unterrichtsstunde nahezu in jeder Klasse eingesetzt werden, wobei sich der Schwierigkeitsgrad problemlos durch die Wahl der Sicherheitsschilder beeinflussen lässt. Gleiches gilt für die zweite Unterrichtsstunde zum Thema "Arbeits- und Schutzkleidung". Vor allem die ersten beiden Arbeitsblätter bieten ausreichend Raum für Differenzierung und könnten sogar in der dritten und vierten Klasse einer Grundschule unter Zuhilfenahme entsprechender Hilfsmittel oder Begrenzungen eingesetzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen zentrale Schilder und Begriffe zum Thema Sicherheit auf der Baustelle kennen und können sie einordnen. entwickeln am Beispiel des Gerüstbaus ein Grundverständnis für Sicherheitsbestimmungen und deren Notwendigkeit für ihre Gesundheit. setzen am Beispiel des Gerüstbaus sichere Verhaltens- beziehungsweise Arbeitsweisen in Beziehung zur richtigen Gefahrenabwehr. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und bewerten Informationen aus (Lern-)Videos. suchen und filtern relevante Informationen zu einem Thema. entwickeln ihre Recherchefähigkeiten im Internet weiter. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren sichere Verhaltensweisen und Arbeitskleidung auf der Baustelle. arbeiten kooperativ zusammen und entwickeln dadurch ihre sozialen Kompetenzen weiter.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Ernährung: Verdauungsstörung Laktoseintoleranz

Fachartikel
5,99 €

In der Pflege ist die Ernährung von Pflegebedürftigen elementar, dabei können Allergien und Unverträglichkeiten auftreten und müssen entsprechend in der Versorgung berücksichtigt werden – so zum Beispiel die Laktoseintoleranz. Doch was bedeutet Laktoseintoleranz überhaupt? Dieser Artikel soll darüber aufklären und bietet Lehrkräften wie Schülerinnen und Schülern kurz, kompakt und leicht verständlich Informationen zu dem Thema. Ziel des Artikels ist es, Laktoseintoleranz frühzeitig erkennen und den Betroffenen professionelle Hilfestellung anbieten zu können. Was steckt hinter dem Begriff Laktose? Laktose (Milchzucker) bezeichnet den Zweifachzucker (Disaccharid). Dieser enthält zwei Einfachzucker: zum einen die Glukose und zum anderen die Galaktose. Neben Milch und Milchprodukten findet man den Zweifachzucker heute auch in vielen Fertigprodukten, wie zum Beispiel in Pizza, Rahmgemüse oder Fertigsuppen. Daher ist immer ein Blick auf die Zutatenliste zu empfehlen. Was sind die Ursachen für eine Laktoseintoleranz? Damit die Laktose verwertet werden kann, braucht der Körper das Enzym Laktose. Freigesetzt durch die Dünndarmschleimhaut, spaltet es den Milchzucker in die Einfachzucker auf. Betroffene, die unter Laktoseintoleranz leiden, können die Laktose nicht richtig verdauen und spalten. Zu dieser Verdauungsstörung kann es auch sehr rasch kommen, wenn die Laktase, das Laktose-spaltende Enzym, nicht mehr so aktiv ist oder diese Aktivität langsam abnimmt. Allerdings kann eine solche Unverträglichkeit auch als Folge einer Erkrankung vorübergehend auftreten. Ebenso gibt es drei weitere Ursachen, welche zu dem Laktasemangel gehören. Zum einen der "Primäre (erbliche) Laktasemangel". Dieser ist genetisch bedingt, äußert sich allerdings häufig erst mit fortgeschrittenem Alter, da dort auch die Enzymaktivität abnimmt. Zum anderen gibt es noch den "Sekundären (erworbenen) Laktasemangel". Dabei ist die Laktoseintoleranz zeitlich begrenzt, da die Enzymbildung in der Dünndarmschleimhaut vorübergehend begrenzt ist. Ursachen dafür können Zöliakie (Glutenunverträglichkeit), Morbus Chron, bakterielle oder Pilzinfektionen sowie die Folge von Magen-Darm-Operationen oder Medikamenteneinnahme sein. Als dritte mögliche Ursache, gibt es noch den "Kongentialen (von Geburt an bestehenden) Laktasemangel". Als Folge eines Enzymdefekts ist eine Laktase Bildung gar nicht möglich. Bei Babys reichen bereits kleine Mengen vom Milchzucker, um starke Beschwerden auszulösen. Symptome bei Laktoseintoleranz Die Verdauungsstörung äußert sich häufig durch ein Völlegefühl, Blähungen, Durchfall oder Krämpfe. Ebenso können auch Kopfschmerzen und Müdigkeit als Begleiterscheinungen auftreten. Es kann auch zu Unterbauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen oder gar Verstopfung kommen. Geeignete versus ungeeignete Lebensmittel Alte Käsesorten beziehungsweise länger gereifter Käse, Hartkäse und Parmesan sind gut geeignet, da sie kaum Milchzucker enthalten. Im Supermarkt gibt es mittlerweile ein breit gefächertes Sortiment an laktosefreien Produkten, die gut gekennzeichnet sind. Sojaprodukte, Mandel- und Getreidemilch sind gute Alternativen zur Kuhmilch. Zur Unterstützung und um hin und wieder einmal ein nicht laktosefreies Produkt genießen zu können, gibt es in einigen Geschäften Enzympräparate zu kaufen. Diese sollen dem Körper dabei helfen, die zu sich genommene Laktose zu verdauen. Allerdings sollten diese Präparate nicht regelmäßig genommen werden, da es noch nicht sicher ist, ob und in welchem Maße sich die Präparate auf den Körper auswirken können. Des Weiteren können folgende Lebensmittel bei einer Laktoseintoleranz ohne Bedenken verzehrt werden: Tierische Lebensmittel (Eier, Fleisch, Schinken, Meeres- und Krustentiere) Getreide- und Kartoffelprodukte (Reis, Getreide aller Art, Gebäck ohne Milch, Zwieback, Teigwaren) Gemüse und Obst (Gemüse und Obst Natur, Salate mit Essig-Öl-Dressing) Marmelade, Honig, Zucker, Fruchtsirup Sojaprodukte aller Art Pflanzliches und laktosefreies Milchpulver Alle Pflanzenöle, Margarine ohne Milch Getränke ohne Milch, zum Beispiel Kaffee, Tee, Kakaopulver Fast laktosefrei sind Lebensmittel, die auf 100 Gramm weniger als 1 Gramm Laktose enthalten, wie zum Beispiel Butter oder Kokosmilch. Von einem mittleren Laktosegehalt spricht man bei einem bis viereinhalb Gramm Laktose auf 100 Gramm, wie beispielsweise bei einem Hüttenkäse. Liegt der Laktosegehalt über viereinhalb Gramm auf 100 Gramm, ist dies sehr hoch. Diesen Gehalt findet man häufig in Trinkkakao, Kondensmilch et cetera wieder. Neben den unterschiedlichen Laktosegehalten ist auch auf "Versteckte Laktose" zu achten. Diese wird häufig als Hilfsstoff in der Zubereitung von Fertigprodukten genutzt. Auf der Nährstoffliste der Verpackung des jeweiligen Produktes, sollte daher auf die Benennungen "Laktose" oder "Milchzucker" geachtet werden. Dies gilt auch für Medikamente, was besonders in der Pflege zu beachten ist.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin

Das Weltall interaktiv erleben

Interaktives

Diese drei interaktiven Übungen vermitteln spielerisch Grundwissen zum Thema "Weltraum", wie zum Beispiel die Namen der einzelnen Planeten unseres Sonnensystems. Aufgrund passender bildlicher Darstellungen können die Schülerinnen und Schüler die Begriffe kognitiv gut verankern und Bezüge zur Realität besser entwickeln. Bei dem Unterrichtsmaterial handelt es sich um drei interaktive Übungen zum Thema "Weltraum". Die Aufgaben bauen aufeinander auf und sind gut selbstständig lösbar, da die Begriffe wiederholend eingeübt werden. Dabei variieren die Übungsmethodiken. Passende Fotos unterstützen das Lernen der Begriffe. Die Übungen eignen sich gut zum Einstieg in die Thematik " Weltraum " und beanspruchen eine ungefähre Gesamtzeit von 45 Minuten. Die interaktiven Übungen sind für Einzel – und Paararbeit ausgelegt. Der Inhalt der Aufgaben fokussiert den Aufbau unseres Sonnensystems und das Außergewöhnliche, das uns im Weltraum begegnen kann, wie ein Astronaut oder eine Staubwolke. Zuerst soll sich mit den einzelnen Planeten und Besonderheiten des Weltraums durch ein Memory vertraut gemacht werden. Anschließend folgt ein Quiz, zur Überprüfung der Merkfähigkeit, unterstützend mit denselben Bildern, wie zuvor im Memory. Die Auflösungen, enthalten zusätzlich einen Wissensfakt, um das Wissensspektrum zu erweitern und das Interesse zum Thema anzuregen. Die dritte Aufgabe beinhaltet, das Suchen der Namen der einzelnen Planeten und zuvor erworbenen Begriffen, die den Weltraum betreffen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Auffassungsgabe in Bezug auf das Thema "Weltraum". erweitern ihr technisches Verständnis durch die Bearbeitung der Aufgaben per Tablet oder PC. erhalten Fachkenntnisse über Begrifflichkeiten des Weltraums. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen neue Medien wie das Tablet oder den PC eigenverantwortlich. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre Kooperationsbereitschaft in Paararbeit. werden dafür sensibilisiert, für ihre Aufgaben Verantwortung zu übernehmen. werden in Paararbeit zu fairer Diskussion angeregt.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten
  • Primarstufe
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