Unterrichtsmaterialien zum Thema "Wirtschaftsinformatik"

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Gästebuch mit PHP und MySQL

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit entwickeln Schülerinnen und Schüler in PHP und MySQL ein Gästebuch und binden es in ihre bestehenden Internetprojekte ein.Die Entwicklung von HTML-Seiten ist bei Schülerinnen und Schülern sehr beliebt. Die hohe Lernmotivation lässt sich elegant aufgreifen, um Lernende an die Anwendungsentwicklung heranzuführen. Der kombinierte Einsatz von PHP und MySQL bietet viele Vorteile. Beides sind weit verbreitete Open-Source-Produkte, die speziell für den Einsatz in Web-Anwendungen entwickelt wurden. Provider bieten für unterschiedlichste Anforderungen preisgünstigen Webspace an. Da PHP und MySQL im Vergleich zu anderen Programmiersprachen und Datenbankmanagementsystemen einfach zu erlernen und zu bedienen sind, eignen sie sich hervorragend für Unterrichtsprojekte.In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler die notwendigen Programmierschritte durch Nutzen der FAQs einer Newsgroup und der entsprechenden Sprachreferenzen im Internet. Sie entwickeln dabei eine Selbstlernkompetenz, die ihnen in vielen Situationen ihres Berufslebens zugute kommen wird. Unterrichtsablauf In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler die notwendigen Programmierschritte durch Nutzen der FAQs einer Newsgroup und der entsprechenden Sprachreferenzen im Internet. Die Schülerinnen und Schüler entwerfen ein Entity-Relationship-Diagramm für das Gästebuch mit DBDesigner. legen eine Projektdatenbank und Tabellen mit phpMyAdmin an. erstellen ein HTML-Formular. formulieren SQL-Befehle. fragen mit PHP Daten aus MySQL ab und speichern Abfrageergebnisse in Arrays. schreiben mit PHP Benutzereingaben in eine MySQL-Datenbank. greifen auf die FAQs einer Newsgroup zurück. setzen die Funktions- und Sprachreferenzen von PHP, MySQL und HTML ein. Inhalte vorangegangener Unterrichtseinheiten waren "Grundlagen relationaler Datenbanken" und das "Entity-Relationship-Diagramm". Des Weiteren haben die Schülerinnen und Schüler an Anwendungsbeispielen HTML-Formulare und Kontrollstrukturen in PHP erlernt. Auf diesen Lernvoraussetzungen baut die Unterrichtsreihe auf. Zu jedem der neu eingeführten Inhalte Anlegen von Datenbanken und Tabellen mit phpMyAdmin SQL (INSERT, SELECT) Zugriff von PHP auf MySQL Arrays Formulare mit Checkboxen Auswerten von Formularen werden Internetressourcen angeboten und Zwischenergebnisse gesichert. Entwurf eines Entity-Relationship-Modells Das Gästebuch nimmt neben den üblichen Eingabemöglichkeiten wie Beitrag, Nickname und E-Mail noch das Herkunftsland und die Hobbys der Benutzer auf. Die Entitätsmenge Land steht in einer 1:n-Beziehung und die Entitätsmenge Hobby in einer m:n-Beziehung zur Entitätsmenge Eintrag. Das Entity-Relationship-Diagramm (ERD) wird mit dem Open-Source-Produkt DBDesigner erstellt. Die Schüler nutzen phpMyAdmin, um das ERD in MySQL abzubilden. Abbildung des ERDs in MySQL Die Schülerinnen und Schüler nutzen phpMyAdmin, um manuell das ERD in MySQL abzubilden. Als Tabellentyp wird MylSAM gewählt. Eine komfortablere Herangehensweise wäre, aus DBDesigner ein SQL-Skript zu exportieren und dieses dann zum Beispiel mit phpMyAdmin auszuführen. Erstellen des PHP-Skripts für das Eingabeformular Für den Aufbau des Formulars müssen zunächst die Länder und Hobbys aus der MySQL-Datenbank gelesen werden. Das Formularelement "Land" wird als Pulldown-Menü aufgebaut. Dem auswertenden PHP-Skript wird die Landnummer übermittelt. Über Checkboxen kann ein Benutzer mehrere Hobbys auswählen, deren zugehörige Hobbynummern dann dem auswertenden PHP-Skript als Array zur Verfügung stehen. PHP-Skript zum Schreiben der Benutzereingaben in die Datenbank Die Benutzereingaben werden vom auswertenden Skript entgegengenommen und in die MySQL-Datenbank geschrieben. Da in der Konfigurationsdatei php.ini die Einstellung register_globals = Off gesetzt ist, stehen die Benutzereingaben im Array $_GET beziehungsweise $_POST zur weiteren Verarbeitung bereit. Eine Schleife wertet alle Hobbys aus und trägt sie in die Zwischentabelle der m:n-Beziehung ein. PHP-Skript zur Ausgabe der Gästebucheinträge im Browser Ein weiteres Skript liest die Gästebucheinträge aus der Datenbank und generiert eine HTML-Seite. Die MySQL-Abfrage verknüpft mehrere Tabellen (Join). Freigabe der Gästebücher Die Schülerinnen und Schüler geben ihre Gästebücher auf ihrem "localhost" frei. Mitschüler testen das Gästebuch und tragen ihr Feedback direkt ins Gästebuch ein.

  • Informationstechnik
  • Sekundarstufe II

Die Grundlagen der Typografie

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zu den Grundlagen der Typografie lernen die Schülerinnen und Schüler, wie sie durch eine ansprechende Formatierung bei der Gestaltung einer Webseite die Botschaft der Texte adäquat unterstützen und somit die Nutzerfreundlichkeit erhöhen können.Das "Layouten" am Computer eröffnet umfassende typografische Gestaltungsmöglichkeiten, die allerdings bei falschem Einsatz schnell zu einer schlechten Lesbarkeit von Texten führen können. Diese Unterrichtseinheit führt in die Grundlagen der Typografie ein und sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler für typografische Fragen.Die Grundlagen der Typografie erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig im Rahmen eines Gruppenpuzzles. Ablauf der Unterrichtseinheit Diese Unterseite erläutert den Ablauf der Unterrichtseinheit "Die Grundlagen der Typografie", außerdem können Sie dort die Arbeitsblätter einzeln anklicken und herunterladen. Die Schülerinnen und Schüler erklären typografische Grundbegriffe. unterscheiden Schriftarten und nennen Auswahlkriterien. beschreiben das Raster als Hilfsmittel im Layout. nennen Regeln für den Schriftsatz und wenden sie an. Im Rahmen eines Gruppenpuzzles werden die Schülerinnen und Schüler zunächst in vier Gruppen eingeteilt: "Typografische Grundbegriffe", "Schriftarten und Schriftauswahl", "Typografie im Raster", "Typografischer Knigge". Nach dem Lesen der Unterlagen in Einzelarbeit treffen sich die Schülerinnen und Schüler mit demselben Thema in einer Expertenrunde und klären offene Fragen. Dann werden Unterrichtsgruppen gebildet, in denen je ein Experte oder eine Expertin für ein Thema sitzt. In diesen Gruppen stellt jeder Experte sein Themengebiet vor und beantwortet Fragen. Zur Ergebnissicherung wird das Informationsblatt "Typografie" an alle Schülerinnen und Schüler ausgegeben. Zur Vertiefung und Anwendung steht das Arbeitsblatt "Typografie: Übungen" zur Verfügung. Als Einstieg in das Unterrichtsthema kann anhand von Zeitschriften oder Webseiten die Bedeutung der Typografie verdeutlicht werden. Dabei kann zum Beispiel kurz überlegt werden, warum bestimmte Schriften in bestimmten Größen gewählt wurden (zum Beispiel in der Bild-Zeitung im Vergleich zu anderen Zeitungen).

  • Informationstechnik
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Assoziationen in UML-Klassendiagrammen

Unterrichtseinheit

Die Unified Modeling Language (UML) ist eine standardisierte Sprache zur Modellierung von Software und anderen Systemen. Als Modellelement bestimmt eine Assoziation das Verhältnis von Klassen. Die folgende Unterrichtseinheit vermittelt anhand solcher Assoziationen wichtige statische Elemente zur Software- und Datenbankentwicklung.Bei der Entwicklung komplexer Software wird eine gute Planung notwendig und so ist es inzwischen zum Standard geworden, objektorientierte Programme und Datenbanken in UML zu planen und zu dokumentieren. Binäre Assoziationen dienen in UML-Klassendiagrammen der Abbildung von Interaktionen zwischen Klassen: Welche Klasse muss also welche Instanzen von anderen Klassen enthalten? Die Unterrichtsstunde veranschaulicht dies am konkreten Beispiel des Auftrags eines Mainboardherstellers zur Abbildung seiner Kundenbeziehungen .In der Unterrichtsstunde werden durch die Assoziationen wichtige statische Elemente zur Software- und Datenbankentwicklung vermittelt. Im Anschluss bieten sich die Behandlung der Generalisierung, der Aggregation und der Komposition an. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten sich in die Darstellung von Assoziationen in Expertengruppen ein. In Stammgruppen werden die Informationen aus den Expertengruppen weitergegeben. Unterschiedliche Leistungsstände werden in den Gruppen kompensiert. Die Darstellung der Leserichtung, der Eigenschaft und der Einschränkung ist in "Objecteering" nicht direkt umsetzbar. Die Navigierbarkeit ist auch in UML nicht eindeutig umsetzbar. Diese offenen Probleme sind bewusst eingeplant, um Diskussionen anzuregen. Problematisch ist die Arbeitsteilung in den Expertengruppen: Auf dem Arbeitsauftrag wird daher der bewusste Informationsaustausch gefordert, damit jede Expertin in der Stammgruppe allen anderen Gruppenmitgliedern die Ergebnisse vermitteln kann. In jeder Stammgruppe wird nur je ein PC verwendet, um die Aufmerksamkeit zu kanalisieren. Obgleich die Darstellung der Assoziationen in "Objecteering" vom UML-Standard abweicht, wird die Anwendung genutzt, um einen Praxisbezug herzustellen und Detailfragen zu diskutieren. Unterrichtsablauf und Einsatz der Materialien Der Ablauf der Unterrichtsstunde und die Einbindung der Materialien werden hier von der Problemstellung bis zur Anknüpfungsmöglichkeit der Folgestunde erläutert. Die Schülerinnen und Schüler können eine Assoziation mit Leserichtung, Rolle, Sichtbarkeit, Eigenschaft, Einschränkung und Navigierbarkeit in einem UML-Klassendiagramm (Version 2.0) darstellen und erläutern. vertiefen die Schreibweise und Darstellung einer Assoziation mit Assoziationsnamen und Multiplizität in einem UML-Klassendiagramm (Version 2.0). können in "Objecteering" eine Assoziation mit Assoziationsnamen, Multiplizität, Rolle und Sichtbarkeit umsetzen. Titel Assoziationen in UML-Klassendiagrammen - Auftrag eines Mainboardherstellers zur Abbildung seiner Kundenbeziehungen (Gruppenpuzzle) Autor Alexander Biehounek Fächer Mathematik, Technische Informatik Zielgruppe Technisch orientierte Bildungsgänge Zeitumfang 1 Unterrichtsstunde Technische Voraussetzungen Lehrerrechner mit Beamer, ein Computer pro 2-3 Schülerinnen und Schüler, mindestens Word 2000, Acrobat Reader (kostenloser Download), Objecteering , Lernplattform (z. B. lo-net² , Moodle) Planung Assoziationen in UML-Klassendiagrammen Der Einstieg in den Unterricht erfolgt über den Auftrag eines Mainboardherstellers zur Abbildung seiner Kundenbeziehungen in UML (Version 2.0) und in "Objecteering". Die Schülerinnen und Schüler lesen das Schreiben mit dem Anhang und formulieren die Problemfrage in fachlichem Zusammenhang. Methodik Zur Bearbeitung in Gruppen wird die neue Methode "Gruppenpuzzle" kurz vorgestellt. Auf diese Weise wird die Differenzierung und Zusammenstellung deutlich. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in den Stammgruppen regulär zu dritt, in den Spezialistengruppen regulär zu viert. Da aus jeder Stammgruppe mindestens ein Mitglied in eine Spezialistengruppe entsendet wird, muss die Anzahl der Gruppen im Vorfeld geplant werden. In der Stammgruppe erhalten die Lernenden zunächst jeweils einen Arbeitsauftrag. Danach sollen sich die Schülerinnen und Schüler aus jeder Stammgruppe eine Spezialistenrolle suchen. In der Spezialistengruppe erhalten sie ein Arbeitsblatt und einen Lösungsvordruck. Mit diesem kann der Arbeitsauftrag für diese Spezialistengruppe als Transfer gelöst werden. In den Stammgruppen werden die Ergebnisse der Spezialisten ausgetauscht und auf einem Lösungsvordruck eingetragen. Arbeitsblätter In den folgenden Downloads finden Sie die Konkretisierung des Auftrags, die detaillierte Zusammenstellung von Assoziationen und ein Lösungsvordruck zur vereinfachten Darstellung der Beziehungen. Exemplarisch stellt eine Stammgruppe ihre Lösung am Whiteboard und über den Beamer vor. Abweichende Ergebnisse der anderen Stammgruppen werden besprochen. Die Schülerinnen und Schüler notieren die entwickelten Lösungen. Zur Übung und Festigung des neu Erlernten sollte eine Hausaufgabe aufgegeben werden. Für die Folgestunde bietet sich die Behandlung der Generalisierung, der Aggregation und der Komposition in UML-Klassendiagrammen an.

  • Informationstechnik
  • Sekundarstufe II

Dokumentieren ausgewählter Unterrichtsthemen

Unterrichtseinheit

Erlerntes Wissen zu strukturieren und zu dokumentieren, um wieder darauf zurückgreifen zu können, gehört sicher zur Lernfähigkeit schlechthin. Nicht zu unterschätzen ist die Qualität der Dokumentation. In dieser exemplarischen Unterrichtseinheit geht es um die Aufarbeitung thematischer Schwerpunkte im Bereich Tabellenkalkulation, die zuvor im Unterricht behandelt wurden.Der Schwerpunkt dieser Stunde liegt auf der methodischen Erarbeitung von Richtlinien für eine gelungene Dokumentation. Die Schülerinnen und Schüler planen, welche Form und welchen Inhalt eine Dokumentation haben sollte, bevor sie die Dokumentation selbst erstellen. Da sie selbst die Nutzergruppe der Dokumentation bilden, können sie selbst entscheiden, welcher Inhalt wichtig und welche Form angemessen ist.Während im ersten Teil der Doppelstunde die Richtlinien für die Dokumentation erarbeitet werden, sollen diese im zweiten Teil umgesetzt werden. Unterrichtsablauf Während im ersten Teil der Doppelstunde die Richtlinien für die Dokumentation erarbeitet werden, sollen diese im zweiten Teil umgesetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler vertiefen ihre bisher gewonnenen Kenntnisse zur Tabellenkalkulation, indem sie sie dokumentieren und präsentieren. planen zielorientiert ein arbeitsteiliges Produkt. realisieren ihre eigenen Vorgaben für die Dokumentation. Einstieg Zum Einstieg in die Stunde treffen sich in einem kurzen Szenenspiel zwei Schüler nach dem Praktikum und den Sommerferien wieder. Dabei erfährt ein Schüler vom anderen, dass er alles zum Thema Excel über die lange Zeit vergessen hat und ein aus seiner Sicht vernünftiges Buch auch nicht vorhanden ist. Die Schüler sehen darin ihre eigene Situation nach den Sommerferien und erkennen den Nutzen einer Dokumentation der Excel-Themen vor dem Praktikum. Vorbereitung: Erarbeitung der Richtlinien Im weiteren Unterrichtsgespräch werden die behandelten Excel-Themen in Bereiche unterteilt und auf Karten geschrieben - in unserem Fall wurden sechs Themengebiete genannt. Danach wird überlegt, dass die Schülerinnen und Schüler nicht gleich mit der Dokumentation beginnen können, sondern erst Richtlinien für die Dokumentation festlegen müssen. In Partnerarbeit werden Kriterien für die Form (wie) und den Inhalt (was) überlegt. Dabei können sich die Schülerinnen und Schüler von einer vorhandenen (schlechten) Dokumentation, die auf ihrem Home-Laufwerk hinterlegt wurde, inspirieren lassen, indem sie diese auf Nutzen und Schwächen hin untersuchen. Aus den Erkenntnissen der Partnerarbeit werden in einem Unterrichtsgespräch gemeinsame Kriterien für den Inhalt und die Form einer Dokumentation am Flip Chart festgehalten. Erstellen der Dokumentation Die Anzahl und Größe der Gruppen für die nun folgende Arbeitsphase richtet sich nach den zu dokumentierenden Themenfeldern - in unserem Fall gab es sechs Themenbereiche. Es sollten sich heterogene Lerngruppen ergeben, sodass die schwächeren Schülerinnen und Schüler von den stärkeren profitieren können. Die Vergabe des Themas je Gruppe erfolgt zufällig durch Ziehen der zuvor beschrifteten Karten. Hierdurch wird verhindert, dass schwierigere Themen nur durch die ‚besseren' Schüler wiederholt werden. Dann wird das jeweilige Thema von den Schülerinnen und Schülern unter Berücksichtigung der eigenen Richtlinien dokumentiert. Dabei sollte eine Verknüpfung zu einem bekannten Beispiel in Excel, welches die Schülerinnen und Schüler in ihrem Home-Laufwerk gespeichert haben, hergestellt werden. Die Excel-Datei wird zuvor von ihnen auf das Raumlaufwerk kopiert, sodass alle auf sämtliche Dateien zugreifen können. Vor der Pause erfolgt ein kurzes Blitzlicht über den aktuellen Stand der Arbeitsphase. Hierzu gibt jede Gruppe eine Rückmeldung. Präsentation der Gruppenergebnisse Nach der 20-minütigen Pause wird die Arbeitsphase zur Erstellung der Dokumentation in Gruppen fortgesetzt. Vor der Präsentation der Ergebnisse erstellen die Schüler gemeinsam im Plenum eine übergreifende Gliederungsübersicht. Dabei geben Vertreter jeder Gruppe nacheinander das jeweilige Gruppenthema in eine Übersicht ein und verknüpfen die Zeile mit der von der Gruppe erstellten Datei. Danach erfolgt die Präsentation aller sechs Gruppenergebnisse durch ein oder zwei Schüler je Gruppe. Im Anschluss an alle Präsentationen werden offene Fragen geklärt und die Darstellungen bewertet. Jeder Schüler speichert die Dateien, die auf dem Raumlaufwerk abgelegt sind, zusammen mit seinem Partner auf das jeweilige Home-Laufwerk, um die Daten dauerhaft zu sichern. Schüler 1 Na, wie isses denn so nach den 3 Wochen Praktikum und den langen Ferien wieder in der Schule? Schüler 2 Grausam! Heute hatten wir wieder Datenverarbeitung. Es war schrecklich. Wieder so eine Aufgabe mit Grafik und dann auch noch mit wenn dann und so. Ich hab irgendwie alles vergessen, was wir so vor 2 Monaten schon alles mal gemacht haben. Und ein brauchbares Schulbuch haben wir natürlich auch nicht.

  • Orga und Bürowirtschaft
  • Primarstufe

Entwicklung eines Bestellformulars im PDF-Format

Unterrichtseinheit

Ein elektronisches Bestellformular zu entwickeln gehört mittlerweile zu den Basisqualifikationen von kaufmännischen Auszubildenden. In der hier vorgestellten Unterrichtsstunde lernen sie, wie ein PDF-Formular entwickelt wird.Nachdem in der vorangehenden Stunde eine Dokumentvorlage auf der Grundlage von MS Word entwickelt worden ist, soll in der hier vorgestellten Stunde ein Bestellformular im PDF-Format angefertigt werden.Im Rahmen der didaktischen Planung des Bildungsgangs wurde für die Unterrichtsreihe Bürowirtschaft die Großhandelsunternehmung "INFOTEAM GmbH" als Modellbetrieb eingeführt, anhand dessen die Themenbereiche in realitätsnahe betriebliche Problem- und Entscheidungssituationen eingebunden sind. Somit orientiert sich der Aufbau der Unterrichtsreihe an Fragestellungen, die innerhalb durchgehender, Unterrichtseinheiten übergreifender Fallbeispiele auftreten. Um den Lernprozess zu unterstützen, werden die heutigen Lerninhalte anhand einer Handlungssituation erarbeitet, die sich auf die Notwendigkeit der Umwandlung eines auf MS Word-Basis entwickelten Bestellformulars in ein Betriebssystem- und anwenderprogrammunabhängiges Format bezieht. Die Arbeitsmaterialien Hier können Sie die im Download zusammengefassten Dateien einzeln öffnen und anschauen. Die Schülerinnen und Schüler sollen eine Dokumentenvorlage auf der Grundlage von MS Word unter Berücksichtigung der Einstellungsoptionen in eine PDF-Datei konvertieren im Hinblick auf die Entwicklung eines elektronischen Bestellformulars die Formularfelder für die Eintragungen "Unternehmen, Privatperson, Bestelldatum, Firma/Name, Kunden-Nr., Straße, Postleitzahl, Ort, Artikel-Nr./Artikelbezeichnung, Menge, Stückpreis und Gesamtpreis" in einer PDF-Datei erstellen in Bezug auf die einzelnen zu erstellenden Formularfelder die geeigneten Feldtypen auswählen sowie die bei der Erstellung zu beachtenden Besonderheiten erarbeiten die zur Verfügung gestellten Informationsmaterialen zur Lösung der Aufgabenstellungen problemorientiert auswerten und anwenden ihre Präsentationstechnik sowie ihre Medienkompetenz durch die Ergebnispräsentation mithilfe von Laptop und Beamer stärken Hier haben Sie die Möglichkeit, die im Download zusammengefassten Dateien einzeln zu öffnen und anzusehen.

  • Orga und Bürowirtschaft
  • Sekundarstufe II

Anzeigenschaltung in Print- und Online-Medien

Unterrichtseinheit

Immer häufiger stellt sich für Unternehmen die Frage, ob sie ihre Stellenangebote in der Zeitung und/oder im Internet schalten. In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten Schülerinnen und Schüler entscheidungsrelevante Aspekte.Die Unterrichtsstunde wurde für Auszubildende im Groß- und Außenhandel konzipiert, ist aber thematisch interessant für alle kaufmännisch orientierten Bildungsgänge. Sie orientiert sich ursprünglich am Modellunternehmen "Maxischraub GmbH", einem Großhandel für Schrauben, kann aber mühelos unabhängig von diesem Fallunternehmen eingesetzt werden.Nachdem die Schülerinnen und Schüler in den vorangehenden Stunden selbst Inhalte von Stellenbeschreibungen erarbeitet und eine Stellenbeschreibung für eine(n) Sachbearbeiter(in) verfasst haben, sollen sie in dieser Stunde überlegen, wo sie dieses Stellenangebot annoncieren wollen - in der Zeitung oder im Internet. Den inhaltlichen Schwerpunkt bildet der Vergleich der beiden Medien unter verschiedenen Gesichtspunkten. Einsatz der Unterrichtsmaterialien Stellenanzeigen in Zeitung und/oder Internet Die Schülerinnen und Schüler sollen Jobportale im Internet als modernes Medium zur Veröffentlichung von Stellenanzeigen kennen lernen. Entscheidungskriterien bezüglich der Wahl des für die zu besetzende Stelle geeigneten Mediums (Zeitung oder Internet) nennen. die Kriterien beurteilen und eine Entscheidung für das dargestellte Unternehmen auf der Basis der erarbeiteten Aspekte treffen. Die Unterrichtsreihe orientierte sich ursprünglich an dem Fallunternehmen "Maxischraub GmbH" - einem Großhandel für Schrauben. Der Einstieg erfolgt mit einem Dialog, aus dem hervorgeht, dass das Budget für zwei Annoncen (eine in der Zeitung und eine im Internet) zu knapp ist. Zunächst werden im Unterrichtsgespräch mögliche Entscheidungskriterien für die beiden Alternativen gesammelt und an der Tafel festgehalten. Dabei ist es nicht notwendig, dass alle relevanten Aspekte genannt werden. Die Schülerbeiträge der spontanen Verarbeitungsphase bilden die Überleitung zur logischen Verarbeitung, in der sie nun eigenständig mithilfe des auf den PCs zur Verfügung gestellten Arbeitsmaterials die gesammelten entscheidungsrelevanten Gesichtspunkte für die beiden Medien auf der Tafel gegenüberstellen. Für die Erarbeitungsphase (20 Minuten) wurde eine Kleingruppenarbeit von drei Personen vorgesehen. Die gewählte Sozialform soll den gegenseitigen Austausch fördern und den Gruppenmitgliedern die Möglichkeit geben, abwechselnd auf das Arbeitsmaterial auf dem PC zuzugreifen.

  • Orga und Bürowirtschaft
  • Sekundarstufe II

Einkauf: Ermittlung einer optimalen Bestellmenge

Unterrichtseinheit

Beim Einkauf einer Ware werden bei Abnahme größerer Mengen bekanntlich Rabatte gewährt. Doch auch Lagerhaltungs- und Bestellkosten fallen ins Gewicht. Welche Menge gilt es also zu bestellen?Dass es unsinnig ist, riesige Mengen Kopierpapier und Radiergummis zu bestellen, führte schon "Herr Lohse" alias Loriot in "Pappa ante portas" vor. Dieser Filmausschnitt stellt daher einen ungewöhnlichen und amüsanten Einstieg in den Unterricht dar. Nachdem den Schülerinnen und Schülern die betriebswirtschaftliche Problemstellung vor Augen geführt wurde, heißt es, die Aufgabe angemessen lösen. Ein Tabellenkalkulationsprogramm wie MS Excel kann dabei helfen.Dies Unterrichtseinheit ist eingebunden in eine Unterrichtsreihe zu Microsoft Excel. Unterrichtliche Umsetzung Die Schülerinnen und Schüler sollen das vorliegende betriebswirtschaftliche Problem erkennen und nachvollziehen. erkennen, dass die Aufgabe mit Excel komfortabel und zeitlich effizient zu lösen ist. zur Lösung des Problems ein mathematisches Modell erstellen. eine Wertetabelle mit den ihnen bekannten Excel-Hilfen (Formeln, Zellbezüge, Zellen kopieren) erstellen. das numerische und graphische Ergebnis im Hinblick auf das Ausgangsproblem interpretieren und transferieren. für die Approximation der Lösung sensibilisiert werden. Im Rahmen der Unterrichtsreihe "Arbeiten mit Microsoft Excel" wurden im Vorfeld folgende Inhalte behandelt: eine allgemeine Einführung in Excel Zellformatierungen Zellbezüge statistische Funktionen (Minimum, Maximum) Wenn-Dann-Funktionen Grafiken Das Thema der hier vorgestellten Stunde gehört inhaltlich zur Kurzreihe "Erstellen von Grafiken" in der Reihe "Arbeiten mit Microsoft Excel". Der Schwerpunkt der Stunde liegt in der kaufmännischen Bestimmung der optimalen Bestellmenge Kopierpapier mithilfe von Excel. Dazu ist zunächst die mathematische Modellierung des gewählten betriebswirtschaftlichen Beispiels notwendig. Es müssen Formeln in Abhängigkeit der variablen Bestellmenge aufgestellt werden. Diese lassen sich in Excel zur Erstellung einer Wertetabelle nutzen. Die graphische Darstellung beinhaltet einen Transfer des vorangegangenen Unterrichtsinhalts. Abschließend soll der Schnittpunkt der Graphen (Lager- und Bestellkostenfunktion) als optimale Bestellmenge interpretiert werden. Dies graphische Ablesen, aus betriebswirtschaftlicher Sicht durchaus hinreichend, birgt aus mathematischer Sicht die Gefahr von Ungenauigkeiten, welhalb man ein exaktes Ergebnis berechnet. Der Unterrichtsinhalt der Stunde wird durch die didaktische Jahresplanung für die Unterstufe des Wirtschaftsgymnasiums (Nordrhein-Westfalen) legitimiert.

  • Orga und Bürowirtschaft
  • Sekundarstufe II

Webauftritt: Zahnarztpraxis im Internet

Unterrichtseinheit

Der medienkompetente Patient freut sich über das Informationsangebot seiner Zahnarztpraxis im Internet. Auch Zahnärztliche Fachangestellte sollten das mögliche Serviceangebot einer Praxis im Internet kennen lernen.Angesichts der zunehmenden Konkurrenz unter den Zahnärzten und des steigenden wirtschaftlichen Drucks auf Praxen, wird es immer wichtiger, Patienten an die Praxis zu binden und neue Patienten zu gewinnen. Es gilt, die Praxis auch als ein Serviceunternehmen zu erkennen und die Patienten-Praxis-Beziehung zu stärken. Die Selbstdarstellung der Praxis in neuen Medien gewinnt in diesem Zusammenhang an Bedeutung.In der heutigen Unterrichtseinheit erarbeiten die Schülerinnen die Ziele, die eine Arztpraxis mit einer Internetpräsenz verfolgt. Daraus leiten sie Inhalte der Site ab und strukturieren diese zu einem Inhaltsverzeichnis (Sitemap). Fortsetzung Kommentar und Unterrichtsverlauf Der Stoffverteilungsplan für Zahnmedizinische Fachangestellte vom 07.10.2001 sieht die Themen "Die Praxis als Serviceunternehmen" und "Möglichkeiten aktueller Telekommunikation" im Lernfeld 2 für die Unterstufe vor. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass eine Zahnarztpraxis in wirtschaftlichem Wettbewerb zu anderen Praxen steht. lernen das Internet als ein Marketinginstrument zur Patientenbindung und -gewinnung kennen. entwickeln Ideen für eine Internetseite. üben den Umgang mit dem Browser. erstellen die Struktur für einen Internetauftritt und schulen dabei ihre analytischen Fähigkeiten. Die Nähe des Themas zur Lebenswirklichkeit der Schülerinnen zeigt sich darin, dass die Schülerinnen das Thema "Internetpräsenz einer Zahnarztpraxis" von sich aus "auf den Stundenplan" gesetzt haben. Bei der Bearbeitung des Themas "Telekommunikation" erzählte eine Schülerin, dass ihre Praxis eine Homepage ins Internet gestellt habe. Die Klasse äußerte daraufhin den Wunsch, im Internet diese und andere Zahnarztpraxen "besuchen" oder eine Internetseite erstellen zu können. Das spontan geäußerte Interesse führe ich auf zwei Faktoren zurück: die zunehmende Bedeutung neuer Medien für den Lebensalltag der Mädchen einerseits und andererseits die Neugier, die eigene Arbeitswelt im Internet zu entdecken. In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten die Schülerinnen die Ziele, die eine Arztpraxis mit einer Internetpräsenz verfolgt. Daraus leiten sie Inhalte der Site ab und strukturieren diese zu einem Inhaltsverzeichnis. Einstieg In der Einstiegsphase sehen die Schülerinnen die Folie "Bald sind alle im Internet, nur wir nicht", die auf die Frage zielt, warum Ärzte ihre Praxis im Internet vorstellen. Die Ziele, die die Ärzte mit ihrer Internetpräsenz verfolgen, werden in einem fragend-entwickelnden Lehrer-Schüler-Gespräch erarbeitet. Die Schülerinnen überlegen nun, wie eine "gute" Internetseite einer Zahnarztpraxis denn aussehen müsste und welche Inhalte sie aufweisen sollte. Erarbeitung Anschließend wechselt die Klasse in einen internetfähigen PC-Raum. Die Schülerinnen sehen drei ausgewählte Internetsites von Zahnärzten und notieren auf dem Beobachtungsbogen ihre Anmerkungen zu Inhalt, Struktur, Gestaltung und (subjektiver) Zielerreichung der Sites. Schülerinnen, deren Arztpraxis bereits im Internet steht, sollen diese ihren Kolleginnen anschließend vorstellen. Auswertung der Beobachtung In der folgenden Stunde, die wieder in einem Klassenzimmer stattfindet, vergleichen die Schülerinnen ihre Beobachtungsbögen mit ihrem ersten Arbeitsergebnis und optimieren dieses. Strukturierung des Inhalts In arbeitsgleicher Gruppenarbeit strukturieren die Schülerinnen die Inhalte, indem sie diese in eine hierarchische Ordnung mit Haupt- und Untermenüs bringen. Eine der Arbeitsgruppen wird das auf Karten festgehaltene Ergebnis präsentieren. Um die Struktur zu verdeutlichen, werden für die Hauptmenüpunkte und die Untermenüpunkte blaue und grüne Farben vorgegeben. Präsentation und Vertiefung Das Arbeitsergebnis wird von der Klasse besprochen, überarbeitet und als gemeinsames "Klassenergebnis" freigegeben. Zum Schluss der Stunde sollen die Schülerinnen die Interneteuphorie kritisch hinterfragen und überlegen, weshalb wohl viele Ärzte nicht im Internet sind. In den folgenden Deutschstunden werden die Schülerinnen Layout und Text der Seiten erstellen.

  • Orga und Bürowirtschaft
  • Sekundarstufe II