Unterrichtsmaterialien zum Thema "Wirtschaftsinformatik"

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Formatieren mit Cascading Style Sheets

Unterrichtseinheit

Durch die Trennung von Formatierung und Inhalt einer HTML-Seite vereinfachen Cascading Style Sheets die Verwaltung einer Website. Diese Unterrichtseinheit führt in die Grundlagen von CSS ein und festigt diese durch mehrere Übungen.Ursprünglich wurden bei der Erstellung von Webseiten in HTML der Inhalt in jedem Tag formatiert. So wurde bei der Änderung des Überschriftenformats jeder Befehl für eine Überschrift geändert. Das ist sehr aufwändig und führt dazu, dass der Quellcode unübersichtlich wird. Durch den Einsatz von Cascading Style Sheets (CSS) wird dies vermieden. Die Formatierungen werden in einer separaten Datei definiert, so dass jede Änderung in dieser Datei automatisch alle betreffenden Formatierungen ändert. In der Regel profitiert auch das Seitenlayout sehr von einer CSS-Datei, da sich der Entwickler auf eine Formatauswahl beschränkt und "Wildwuchs" vermieden wird. Seit der Etablierung von XHTML wird der Einsatz von CSS noch bedeutsamer, da kommende Versionen von XHTML den Einsatz von CSS unbedingt erfordern.Zum Einsatz dieser Unterrichtsreihe benötigen die Schülerinnen und Schüler Vorkenntnisse im Bereich XHTML. Sie sollten einfache XHTML-Seiten selbst erstellen und im Browser testen können.Zunächst wird anhand einer Folie verdeutlicht, wozu Cascading Style Sheets eingesetzt werden und welche Vorteile der Einsatz bringt. Diese Erkenntnisse und Grundlagen von CSS werden auf Informationsblättern erarbeitet und gesichert. Unterrichtsablauf und Einsatz der Materialien CSS bietet mit der möglichen Positionierung von Inhalten auf Webseiten ferner Möglichkeiten, die mit HTML allein nicht bestehen. Diese Möglichkeiten werden auf Informationsblättern vorgestellt und von den Schülern getestet. Mithilfe einer Übersicht von CSS-Befehlen und von drei Übungsaufgaben mit steigendem Schwierigkeitsgrad setzen die Schülerinnen und Schüler CSS selbst ein. Die Schülerinnen und Schüler sollen den Begriff CSS erklären können. den Einsatz von CSS begründen können. wichtige CSS-Anweisungen kennen lernen. interne und externe CSS-Formatierungen erstellen. CSS zur Positionierung von Inhalten einsetzen. Thema Formatieren mit Cascading Style Sheets Autor Dr. Stefan Staiger Fach Computertechnik Zielgruppe berufliche und allgemein bildende Gymnasien, Berufskollegs Zeitraum 4 Unterrichtsstunden Technische Voraussetzungen Editor, Browser Sachanalytische Hinweise In HTML wird die Formatierung direkt an jedem zu formatierenden Objekt (zum Beispiel dem Text "Überschrift") vorgenommen. Beim Einsatz von XHTML wird die Überschrift mit der "Formatvorlage h1" formatiert. Welche Formatierung dann diese Formatvorlage enthält, wird in einer separaten so genannten CSS-Datei festgelegt. Dieses Konzept kann man mit den Formatvorlagen in WORD vergleichen, die vielen Schülerinnen und Schülern sicher bekannt sind. Der Hauptvorteil dieser Formatierung liegt in der Trennung von Format und Inhalt. Damit kann durch Änderung des Formats an einer Stelle (CSS-Datei) eine Änderung der Formatierungen auf vielen einzelnen Webseiten, die alle mit derselben CSS-Datei verknüpft sind, erfolgen. Die gezeigte Darstellung vereinfacht die Realität: Auch in HTML kann mit CSS gearbeitet werden. Dies wird auch auf vielen HTML-Seiten so durchgeführt. Ferner kann bei den XHTML-Dokumenttypen Transitional und Frameset auch ohne CSS formatiert werden wie bisher in HTML. Die gezeigte CSS-Formatierung ist nur bei der Variante Strict unbedingt erforderlich, jedoch auch in vielen anderen Fällen sinnvoll. Da es in Zukunft aber nur den Typ "Strict" geben wird, ist ein Einsatz von CSS in jedem Fall notwendig. Einstieg Anhand der Folie "Folie_Formatierungen" wird der Unterschied zwischen der Formatierung in HTML unmittelbar über Tags zur Formatierung und der Formatierung mittels Cascading Style Sheets bei XHTML gezeigt. Folie_Formatierungen.doc (22kB) CSS Grundlagen Die Schüler erarbeiten die Grundlagen der Cascading Style Sheets (CSS) selbstständig anhand der Informationsblätter. Positionierung mit CSS CSS können auch zur Positionierung von Inhalten auf Webseiten eingesetzt werden. Mithilfe der Informationsblätter können die Schülerinnen und Schüler diese Positionierung selbst anhand von Beispielen ausprobieren. Übersicht Zur Vereinfachung der Arbeit an den Übungsaufgaben erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Übersicht mit wichtigen CSS-Befehlen. Diese Übersicht kann auch kurz an einigen Beispielen besprochen werden. Übungen Das Aufgabenblatt enthält drei Übungen zum Thema CSS mit steigendem Schwierigkeitsgrad: In der ersten Aufgabe werden einige einfache Formatierungen als interne CSS-Formatangaben angelegt. Dabei wird noch keine separate CSS-Datei benötigt. In der zweiten Aufgabe sollen die Formatierungen der ersten Aufgabe in einer externen CSS-Datei abgelegt werden. Die dritte Aufgabe umfasst die Erstellung einer Rechnung mit fünf vorgegebenen CSS-Klassen und der Erstellung einer externen CSS-Datei. Lösungen der Aufgaben Die Lösungen der Aufgaben können am Beamer besprochen werden. Zudem kann jedem Schüler eine Lösung ausgehändigt bzw. über Netzlaufwerke verteilt werden.

  • Informationstechnik
  • Sekundarstufe II

Wissensspiel für den EDV-Unterricht

Unterrichtseinheit

Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie sowie der elektronischen Datenverarbeitung in den Gesundheitsberufen schreitet immer mehr voran. Ein motivierendes und sehr effektives Mittel der Lernerfolgskontrolle ist die "Magische Wand".Diese spielerische Methode dient der Wiederholung, Überprüfung und Festigung der Themeninhalte der elektronischen Datenverarbeitung für die Gesundheitsberufe. Die Schülerinnen und Schüler aus diesem Bereich (Arzthelferinnen, Zahnmedizinische Fachangestellte und andere) lernen durch dieses Quiz eine neue Art der Stoffwiederholung kennen, die ihnen Spaß am Lernen vermitteln soll. Der Schwerpunkt der Stunde liegt auf der Wiederholung und Übung der bisherigen Lerninhalte zur EDV als Vorbereitung auf die anstehende Klassenarbeit.Der hier vorgestellten Unterrichtsstunde ging die Behandlung folgender Inhalte voran: Einteilung der Hardware nach dem EVA-Prinzip Einteilung der Software in Betriebssysteme, Anwendungsprogramme, Branchensoftware Internet und E-Mail Office, DIN-Richtlinien, Word, Excel Unterrichtsablauf Auf dieser Seite finden Sie die Beschreibung des Unterrichtsverlaufs mit den dazugehörigen Arbeitsmaterialien. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr theoretisches Wissen zur elektronischen Datenverarbeitung und Kommunikation wiederholen und vertiefen. überprüfen, ob sie die für die Klassenarbeit relevanten Inhalte beherrschen. durch die gemeinsame Beantwortung der Fragen ihr Sozialverhalten durch die Vorgabe beziehungsweise Einhaltung der Spielregeln üben und gemeinsam eine Lösungsentscheidung treffen. das Spiel "Magische Wand" als Methode des Lernens kennen lernen. Thema Wissenspiel für den EDV-Unterricht - im Gesundheitsbereich Autor Josef Schwickert Fach EDV / Kommunikation Zielgruppe Berufsschülerinnen und Berufsschüler im Gesundheitsbereich (Arzthelferinnen, Zahnmedizinische Fachangestellte) Zeitumfang 1 Unterrichtsstunde Technische Voraussetzungen 1 Lehrer-PC, bzw. Laptop mit Beamer Die Aufgaben und Fragen sind so konstruiert, dass sie innerhalb einer Unterrichtsstunde bearbeitet werden können. Die Gruppeneinteilung sollte durch die Lehrperson vor dieser Unterrichtsstunde erfolgen, damit eine gleichmäßige Leistungsstärke der Gruppen sichergestellt wird. Alternativ kann dies auch zufällig mithilfe eines Kartenspiels erfolgen. Als Vorbereitung auf das Wissensspiel werden die Spielregeln und der Arbeitsauftrag besprochen. Die Themengebiete des Wissensspiels spiegeln die Inhalte der letzten Unterrichtsstunden wieder. Es spielen zwei Gruppen gegeneinander. Jedes Gruppenmitglied muss mindestens einmal eine Frage beantworten. Bestimmen sie deshalb im Vorhinein die Reihenfolge der Gruppensprecher. Die erste Gruppe wählt eine Frage (nach gewünschtem Schwierigkeitsgrad) aus - für die Beantwortung der Frage beraten sich die Gruppenmitglieder kurz miteinander - der Gruppensprecher gibt für seine Gruppe die Antwort. Die erste Antwort gilt! Ist die Antwort richtig, erhält die Gruppe die entsprechende Punktzahl (wird in € angegeben). Ist die Antwort falsch, bekommt die Gruppe keine Punkte und die andere Gruppe erhält die Möglichkeit, die Frage zu beantworten. Die Lernenden haben selbst die Möglichkeit zu bestimmen um welchen Punktwert gespielt werden soll. Zum einen soll die Spannung der Spielsituation bis zum Ende erhalten bleiben, zum anderen werden dadurch gruppendynamische Prozesse aufgrund der Entscheidungsfindung gefördert. Während die beiden Schülergruppen im Rahmen eines Wettbewerbs gegeneinander antreten, wird das Spiel von der Lehrperson geleitet. Die beiden Gruppen wechseln sich mit der Beantwortung der Fragen ab. Dabei wird die Bearbeitung der Aufgaben aber in beiden Gruppen gleichzeitig erfolgen, so dass zum einen bei einer Falschantwort die andere Gruppe die Möglichkeit hat, die Aufgabe zu lösen; zum anderen wird somit auch für die andere Gruppe der Übungscharakter sichergestellt. Der Punktgewinn und -verlust wird in Excel für jede Gruppe separat festgehalten. Der Spielstand errechnet sich aus den hinterlegten Excel-Formeln automatisch und ist für alle Spielteilnehmer ersichtlich. Nach Spielablauf wird die Siegergruppe ermittelt und der Beobachtungsbogen analysiert. Nach Beendigung des Wissensspiels werden in einer Wiederholungsphase alle nicht beantworteten Fragen aus dem gesammelten Themenspeicher gemeinsam gelöst. Zusätzlich werden die Fragen und Musterlösungen zur Sicherung ausgeteilt. In der Reflexion sollen die Lernenden dann beurteilen, ob sie die Form der "Magischen Wand" für eine geeignete Methode halten, um Inhalte zu wiederholen.

  • Orga und Bürowirtschaft
  • Sekundarstufe II

Passwortmanagement

Unterrichtseinheit

Der Wert der Datenbestände eines Unternehmens kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Umso wichtiger ist es für Auszubildende, die Bedeutung geeigneter Passwörter richtig einzuschätzen, um unbefugte Zugriffe auf wichtige Datenbestände zu verhindern.Datenbestände werden immer umfangreicher und stellen für ein Unternehmen einen besonderen Wert dar. Der Verlust von Daten kann die Existenz eines Unternehmens gefährden. Vor diesem Hintergrund erfordert die Thematik des Passwortmanagements eine explizite und umfassende Auseinandersetzung und wird für Beschäftigte zu Grundlagenwissen. Zudem erfordern technologische Veränderungen auch eine curriculare Anpassung der Themenbereiche ?Sicherheit und Datenschutz?.Sicherheitsrisiken bei der Nutzung von IT-Systemen werden in den Medien vielfach thematisiert. Die Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen wird hingegen meist als ein "notwendiges Übel" behandelt. Kenntnisse über derartige Sicherheitsrisiken gehören aber zu den wesentlichen Schlüsselqualifikationen im Berufsleben. Daher ist es wichtig, die Schülerinnen und Schüler für die Auswirkungen des Passwortmissbrauchs zu sensibilisieren. Ablauf des Unterrichts Der Verlauf der Unterrichtseinheit wird mithilfe von Folien und Arbeitsblättern unterstützt. Die Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, dass Datenbestände einen besonderen Wert darstellen und ihr Verlust die Existenz eines Unternehmens gefährden kann. sichere Passwörter erstellen lernen. die Bedeutung des Themenbereichs für ihre eigene Zukunft erkennen. Das Lernziel ist erreicht, wenn die Schülerinnen und Schüler sichere Passwörter generieren. Thema Passwortmanagement Autor Dr. Ingo Benzenberg Fach Informationswirtschaft Zielgruppe Berufsfachschulen Zeitumfang Eine Unterrichtsstunde Technische Voraussetzungen Mindestens ein PC für zwei SchülerInnen, Browser Mozilla oder Mozilla Firefox Planung Sichere Passwörter Einstieg Der Einstieg erfolgt über einen an die Wand projizierten Zeitungsartikel. Dieser dient ei-nerseits der Begriffsklärung "Phishing" und andererseits soll hiermit die gesamte Lerngruppe in den Prozess der Problematisierung eingebunden werden. Die Schülerinnen und Schüler werden durch das Nennen hoher Geldbeträge im Artikel implizieren, dass das Thema Phishing es wert ist, behandelt zu werden. Eine Phishing-Mail, dargestellt mit einem von den meisten Schülerinnen und Schülern verwendeten Programm, soll das Interesse der Lerngruppe wecken und auch einen persönlichen Bezug herstellen. Ich gehe davon aus, dass nur wenige Schülerinnen und Schüler auf Anhieb erkennen werden, dass es sich hier um eine E-Mail handelt, die zum Ziel hat, Passwörter auszuspionieren. Somit wird die Frage im Raum stehen, woran eine echte Mail von einer Bank zu erkennen ist. Im Anschluss an die Klärung dieser Frage werden weitere Möglichkeiten der Passwortspionage thematisiert. Hierbei wird das Phishing im Unternehmen fokussiert und die Qualität von Passwörtern in den Mittelpunkt gestellt. Dabei wird die These vertreten, dass bei einer geringen Passwortqualität, die Phisher sich erst gar nicht die Mühe der fingierten Mails machen brauchen, da einschlägige Software die Passwörter in Minuten identifiziert hätte. Erarbeitung Infolgedessen muss neben einem "kritischen Bewusstsein" für eventuell fingierte Passwortabfragen die Qualität von Passwörtern betrachtet werden. Der Passwort-Qualitätsmesser im Browser "Mozilla" ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine eigenständige Generierung mit anschließender Qualitätsprüfung von Passwörtern. Sicherung Die Lerninhalte sollen über einen Multiple-Choice-Test gesichert werden. Eine Leistungsbewertung wird mit dem Test nicht verfolgt. Dies wird den Schülerinnen und Schülern auch mitgeteilt. Eine weitere Besonderheit des Tests ist, dass alle vorgegebenen Antworten gültig sind. Damit wird nochmals der Charakter einer Lernsicherung bestätigt und im Gegenzug der Charakter einer Leistungsüberprüfung negiert.

  • Wirtschaftsinformatik
  • Sekundarstufe II

Die ABC-Analyse mit Excel

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit versetzen sich die Schülerinnen und Schüler in eine typische Situation in der Einkaufsabteilung eines Industrieunternehmens: Es besteht ein hoher Kostendruck, doch wo lohnt es sich zu sparen?Der in der Lernsituation dargestellte Kostendruck soll von den Schülerinnen und Schülern zum Anlass genommen werden, die zu beschaffenden Materialien des Unternehmens mithilfe der ABC-Analyse zu untersuchen. Mit Informationsblättern und Hilfstexten erlernen die Schülerinnen und Schüler selbstständig die Methode der ABC-Analyse und führen sie am PC mit einem Tabellenkalkulationsprogramm durch. Aus dem Ergebnis der Analyse entwickeln sie im Rahmen eines selbstgesteuerten, protokollierten Abteilungsgesprächs Vorschläge für die Einsparung von Kosten im Einkauf.Der Einsatz der Tabellenkalkulation ermöglicht eine strukturierte und schnelle Durchführung der ABC-Analyse. Um nicht zu viel Energie in die Handhabung des Programms zu stecken, arbeiten die Schüler mit einer Vorlage, in der nur die für die Analyse wesentlichen Formeln eingegeben werden müssen. Die Grafik der ABC-Analyse ist bereits vorbereitet und ermöglicht eine übersichtliche Darstellung des typischen Kurvenverlaufs. Die Protokollierung des Abteilungsgesprächs erfolgt mit vorbereiteten PowerPoint-Folien. Auf diese Weise kann gemeinsam am Beamer an der Dokumentation gearbeitet werden. Ein Ausdruck der Tabelle und der Dokumentation - oder die Verteilung durch das Klassennetz - gewährleistet die Sicherung der gemeinsam erarbeiteten Inhalte. Einsatz der Materialien Die Schülerinnen und Schüler erwerben methodische Kenntnisse zur ABC-Analyse und können diese neue Methode mithilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms anwenden. wiederholen durch die Umsetzung der Analyse mit dem Programm Excel ihr bisheriges Wissen zum Arbeiten mit Excel, bauen es aus oder vertiefen es, je nachdem, über welche individuellen Kompetenzen sie vorher verfügten. beurteilen die Eignung der Methode hinsichtlich eines fachlichen Problems, indem sie im Rahmen des Abteilungsgesprächs die Methode reflektieren und andere sinnvolle Anwendungsgebiete der ABC-Analyse im Unternehmen nennen. setzen sich konstruktiv mit dem unternehmerischen Problem des Kostendrucks auseinander, indem sie auf Basis der ABC-Analyse konkrete Maßnahmen zur Kostensenkung in der Einkaufsabteilung vorschlagen. Thema Die ABC-Analyse als Instrument zur Schwerpunktsetzung in der Beschaffung Autor Rüdiger Gelück Fach Betriebswirtschaftslehre, industrielle Geschäftsprozesse Zielgruppe kaufmännisch orientierte Bildungsgänge Zeitumfang eine bis drei Doppelstunden Technische Voraussetzungen Klassennetzwerk mit mehreren Computern, Beamer Planung ABC-Analyse Lernsituation Der Einstieg wird anhand einer praktischen Fallsituation aus der Einkaufsabteilung der Zantis Süßwaren GmbH gestaltet. Dort besteht ein starker Druck zur Kosteneinsparung, der die Schülerinnen und Schüler zum Problem der Schwerpunktbildung bei den unterschiedlichen zu beschaffenden Materialien hinführen soll. Im anschließenden Klassengespräch sollen die Schülerinnen und Schüler die Problematik mit eigenen Worten beschreiben und konkrete Vorschläge zur Vorgehensweise unterbreiten. Erarbeitung Danach erhalten sie ein Arbeitsblatt mit Aufträgen und Verständnisfragen zur Thematik. Es soll als Orientierung in der folgenden Erarbeitungsphase dienen und gewährleisten, dass sich die Schülerinnen und Schüler nicht in Detailfragen bei der Arbeit mit dem Programm verzetteln, sondern fallorientiert arbeiten. Auf einem Infoblatt wird die Methode der ABC-Analyse dargestellt, das den Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit dem Arbeitsblatt ausgeteilt wird. Ein entsprechendes Excel-Arbeitsblatt, das den Schülerinnen und Schülern aufwändige Formatierungsarbeiten abnimmt, ist vorbereitet. In dieser Datei, die jeder Schüler auf seinem Rechner vorfinden soll, sind die notwendigen Ausgangswerte, die Materialbezeichnungen, deren Jahresbedarfsmengen und Preise für die weiteren Rechenarbeiten enthalten. Alle anderen Spalten sind frei gelassen, damit die Schülerinnen und Schüler die entsprechenden Formeln selber eingeben und so den Umgang mit dem Programm erlernen oder vertiefen. Zur Gruppenarbeit Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in kleinen Teams, so wie sie es in einer ähnlichen Situation am Arbeitsplatz auch tun müssten. Die Teams sollten so vom Lehrer zusammengesetzt werden, dass möglichst in jeder Gruppe ein Schüler ist, der gut mit Excel arbeiten kann. Ein Gruppenmitglied soll die Rolle des Protokollanten übernehmen, um die getätigten Arbeitsschritte und die Antworten auf die Arbeitsfragen festzuhalten. Die Gruppengröße sollte maximal vier Personen betragen, um ein gemeinsames Arbeiten am Rechner zu ermöglichen. Zusätzliche Unterstützung Als Erste Hilfe stehen Infoblätter zur Verfügung, um nicht zuviel Zeit mit programmtechnischen Dingen zu verlieren und den Schülerinnen und Schülern, die sich nicht so sicher in Excel bewegen, eine Orientierung zu geben. Auf diese Weise sollte es allen Schülern möglich sein, die Analyse durchzuführen. Präsentation und Dokumentation Nach Beendigung der Erarbeitungsphase kopiert die Lehrkraft über das Klassennetzwerk die Datei der präsentierenden Gruppe auf den Lehrerrechner, damit die Gruppe ihr Ergebnis und ihre Vorgehensweise am Lehrerrechner mithilfe des Beamers vorstellen kann. Während in dieser Präsentationsphase noch die programmtechnische Umsetzung im Vordergrund steht, sollen die Schülerinnen und Schüler im nachfolgenden Klassengespräch die Perspektive erweitern und die Methode hinsichtlich der Situation im Einkauf der Zantis Süßwaren GmbH reflektieren. Ausgehend von den Arbeitsfragen auf dem Arbeitsblatt soll eine Diskussion zwischen den Schülern über die Methode der ABC-Analyse und über sinnvolle Maßnahmen in der Einkaufsabteilung zur Kostensenkung stattfinden. Um zu vermeiden, dass die Lehrkraft die Diskussion zu sehr lenkt, wird ein Schüler als Moderator bestimmt, der sich an den Fragen auf dem Arbeitsblatt orientieren kann. Der Lehrer, die Lehrerin protokolliert die Diskussion am Rechner mithilfe dazu vorbereiteter PowerPoint-Folien. Zur Sicherung kopiert man den Schülern den Ausdruck der Excel-Tabelle und die Dokumentation der Diskussion und verteilt die Kopien in der nächsten Stunde.

  • Wirtschaftsinformatik
  • Sekundarstufe II

Rechnungsformular in MS-Excel erstellen

Unterrichtseinheit

Schülerinnen und Schüler entwickeln in dieser Unterrichtsstunde ein Rechnungsformular nach präzisen Vorgaben. Dabei wenden sie ihr Vorwissen praktisch an (verschachtelte Wenn-Funktion und SVerweis).Als Einstieg dient die folgende Situation: Die Schülerinnen und Schüler sollen im Auftrag eines Pizzeria-Besitzers ein Rechnungsformular in Excel erstellen. Die Rohdaten (Speisekarte und Logo) stellt ihnen der Geschäftsführer zur Verfügung.Für die Durchführung dieser Unterrichtsstunden benötigen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Kenntnisse des Tabellenkalkulationsprogramms Excel, insbesondere der Wenn-Funktion und des SVerweises. Sie setzen allein oder zu zweit die Vorgaben des Auftrags mit Excel um. Anschließend werden die Ergebnisse im Plenum vorgestellt.Die Schülerinnen und Schüler erkennen die praktischen Anwendungsmöglichkeiten ihrer Excel-Kenntnisse. entwerfen zur Lösung des vorgegebenen Problems eine übersichtliche Tabelle mithilfe des Tabellenkalkulationsprogramms Excel. setzen die verschachtelte Wenn-Funktion im Rahmen eines praxisnahen Fallbeispiels zur Problemlösung ein. integrieren den SVerweis in die Wenn-Funktion berücksichtigen grafische Aspekte des zu erstellenden Formulars. Thema Wenn-Funktion und SVerweis für Fortgeschrittene Autor Markus Niederastroth Fach Informationswirtschaft Zielgruppe Höhere Handelsschule (Unterstufe) Zeitumfang 2 Unterrichtsstunden Technsiche Voraussetzungen Computer mit MS EXCEL

  • Wirtschaftsinformatik
  • Sekundarstufe II

Einführung der einfachen WENN-Funktion

Unterrichtseinheit

Die WENN-Funktion wird hier in einem Kontext vorgestellt, der ein typisches Beispiel für eine betriebswirtschaftliche Entscheidungssituation darstellt. Die damit verbundene Notwendigkeit zum Erkennen und Abwägen von Alternativen bietet viele Ansatzpunkte, um kaufmännische Problemlösungs- und Bewältigungsstrategien zu erlernen.Die Unterrichtsstunde ist Teil einer Unterrichtsreihe, in der Schüler und Schülerinnen am Beispiel eines Verkäuferwettbewerbs des Modellunternehmens Werner Becker e. K. unterschiedliche Funktionen der Tabellenkalkulation kennen lernen oder aber auch wiederholen. Dabei wird die WENN-Funktion nicht - wie üblich - durch ein Struktogramm veranschaulicht, sondern sprachlogisch abgeleitet und dann formal im Tabellenkalkulationsprogramm erstellt. Die vorgestellte Unterrichtsstunde kann problemlos aus der Unterrichtsreihe isoliert und einzeln durchgeführt werden. Deshalb ist sie auch gut geeignet, die WENN-Funktion, die in einem ersten Schritt zum Beispiel über ein Struktogramm eingeführt wurde, zur Vertiefung sprachlogisch abzuleiten.Den Schwerpunkt der Stunde bildet die Erstellung einfacher WENN-Funktionen. Auf mögliche Verschachtelungen zur Bearbeitung komplexer Auswahlentscheidungen sollte erst in der Folgestunde eingegangen werden. Ablauf des Unterrichts und Einsatz der Materialien Die Klasse soll sich in einer ersten gemeinsamen Erarbeitungsphase zunächst sprachlich, durch Erschließung der Einstiegssituation, der WENN-DANN-SONST-Formulierung annähern. Diese Vorgehensweise wird gewählt, damit die Schülerinnen und Schüler die Logik hinter der WENN-Funktion erfassen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, wie eine WENN-Funktion zur Bearbeitung von zweiseitigen Auswahlentscheidungen logisch aufgebaut ist. können eine WENN-Funktion auf zwei unterschiedliche Weisen logisch formulieren können eine WENN-Funktion formal richtig anwenden. sind in der Lage, die WENN-Funktion zur Lösung einer berufsnahen Problemstellung anzuwenden. übertragen das Gelernte auf andere Problemstellungen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren und festigen ihre Fähigkeiten, selbständig zu arbeiten, indem sie die Lösungen der Aufgaben selbst entwickeln. anderen Schülerinnen und Schülern einen Sachverhalt zu erklären. einen Rollenwechsel zu vollziehen, indem sie die Rolle eines Lehrenden wahrnehmen (Partnermix). Titel Einführung/Wiederholung der einfachen WENN-Funktion Autorin Dr. Gabriele Rother Fach Datenverarbeitungsanwendung Zielgruppe Kaufmännische Berufsschulklassen, Höhere Handelsschule, Wirtschaftsgymnasium Zeitumfang 1 Unterrichtsstunde Technische Voraussetzungen ein Computer für zwei Lernende, MS-Excel 2003, Beamer, Whiteboard oder Tafel Damit soll vermieden werden, dass die Schülerinnen und Schüler die reine Syntax einer Excel-Formel auswendig lernen. Dies erscheint wichtig, weil im Unterricht immer wieder auffällt, dass Lernende oftmals nicht in der Lage sind, die WENN-Funktion in einer veränderten Situation anzuwenden. Mit der Boni-Verteilung auf die Kundenbetreuer wird der Lerngegenstand auf der Basis eines typischen, repräsentativen Beispiels der Betriebswirtschaftslehre erarbeitet und eingeübt. Die hier verwendete Werner Becker e. K. dient den Kaufleuten für Bürokommunikation in der Abschlussprüfung als Modellunternehmen. Als Teil einer Unterrichtsreihe ist den Schülern und Schülerinnen die Situation bekannt. Die Werner Becker e. K. hat einen Wettbewerb für die Verkäufer ihrer Kunden veranstaltet. Frau Schmitz, die Geschäftsführerin, möchte den Mitarbeitern aus dem eigenen Haus, die diese Verkäufer betreuen, einen Bonus zukommen lassen. Dieser Bonus wird ausgezahlt, wenn die Verkäufer der Kundenbetreuer hohe Umsätze erwirtschaftet haben. Aisha, die Auszubildende, erhält den Auftrag die Boni der Kundenbetreuer zu errechnen. Schritt 1 Die Schüler und Schülerinnen bereiten die Tabelle für die Anfertigung der WENN-Funktion vor, indem sie die Gesamtumsätze der Kundenbetreuer errechnen. Schritt 2 Sprachlich wird am Whiteboard die WENN-Funktion formuliert. Dabei werden die Halbsätze zwei und drei auf zwei A3-Blätter geschrieben, die auf der Tafel kleben. (Diese Blätter werden anschließend für die alternative Formulierung der WENN-Funktion benötigt.) Aus der logischen Formulierung wird Schritt für Schritt die Syntax der WENN-Funktion abgeleitet. Schritt 3 Die Schüler und Schülerinnen tragen die WENN-Funktion in die Tabelle ein und errechnen die Boni. Die Ergebnissicherung erfolgt über einen Partnermix. Einer aus jeder Zweiergruppe kommt nach vorne und sucht sich dann einen anderen Partner. Als neue Zweiergruppe überprüfen die Schüler und Schülerinnen gemeinsam ihre Ergebnisse und speichern (eventuell nach Korrektur) abschließend ihre Ergebnisse. Zur Unterstützung werden die richtigen Werte zusätzlich per Beamer angezeigt. Die Schülerinnen und Schüler sehen aber nicht die Formel, sondern nur die Zahlenwerte. Wenn die Stunde hier endet, muss das Hausaufgabenblatt umgestaltet werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein weiteres Arbeitsblatt: Andi, ein anderer Auszubildender der Werner Becker e. K., formuliert die WENN-Funktion alternativ. Die Schüler und Schülerinnen erarbeiten sich eigenständig die Syntax auf dem vorgegebenen Bereich des Arbeitsblatts 2. Sie tragen anschließend die alternative WENN-Funktion in die Tabelle ein und errechnen die Boni. Die Ergebnissicherung erfolgt wieder über einen Partnermix, wobei die Zweiergruppen wieder in ihre Ausgangssituation zurückwechseln. Wieder überprüfen die Partner gemeinsam ihre Ergebnisse und speichern sie (eventuell nach Korrektur) abschließend. Zur Unterstützung werden die richtigen Werte zusätzlich per Beamer angezeigt. Die Schülerinnen und Schüler sehen aber nicht die Formel, sondern nur die Zahlenwerte. Abschließend wird die Methode "Partnermix" reflektiert. Eine mögliche Frage könnte sein: "Sie haben zur Überprüfung der Ergebnisse Ihre Partner getauscht. Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?" Aisha erhält den Auftrag zu überprüfen, welche Kundenbetreuer als erfolgreich einzustufen sind. Alle anderen sollen eine Schulung zur Verkaufsförderung besuchen.

  • Wirtschaftsinformatik
  • Sekundarstufe II

Programmierung einer Entscheidungstabelle

Unterrichtseinheit

Schülerinnen und Schüler entwickeln ein Programm, durch das dem Verkaufspersonal in einem Computergeschäft die Rabattvergabe erleichtert wird.Im Verlauf der Unterrichtseinheit stellen die Schülerinnen und Schüler eine Entscheidungstabelle zur Rabattberechnung auf und entwickeln aus dieser unter Einsatz der Programmiersprache Visual Basic ein Computerprogramm. Sie setzen zum ersten Mal eine Entscheidungstabelle in ein Computerprogramm um. Hierbei lernen sie die Formularelemente CheckBox und OptionButton sowie deren Handling in der Programmiersprache kennen.Da die Aufstellung einer Entscheidungstabelle zu Stundenbeginn für die Schülerinnen und Schüler eine Wiederholung darstellt, wird ihnen aus Gründen der Zeitökonomie ein Lösungsraster vorgegeben. Vorkenntnisse in Visual Basic (Selektion, Logische Operatoren) müssen vorhanden und die Aufstellung und Konsolidierung von Entscheidungstabellen bekannt sein. Einsatz der Materialien Vorkenntnisse in Visual Basic (Selektion, Logische Operatoren) müssen vorhanden und die Aufstellung und Konsolidierung von Entscheidungstabellen bekannt sein. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen aus der Situationsbeschreibung Bedingungen und Aktionen im Zusammenhang mit Lieferung und Rabattberechnung ableiten, aus diesen Bedingungen und Aktionen eine Entscheidungstabelle aufstellen, die Entscheidungstabelle unter Einsatz des Irrelevanzzeigers ("-") konsolidieren, aus der Entscheidungstabelle ein Visual Basic-Formular mit den Elementen OptionButton und CheckBox entwickeln die Codierung in Visual Basic durchführen und hierbei erkennen, dass als grundlegende Programmstruktur die mehrseitige Auswahl zu benutzen ist, den AND-Operator zur Verknüpfung von Bedingungen einsetzen, die MSGBOX-Funktion zur Ausgabe der einzelnen Aktionen benutzen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen zur Problemlösung erforderliche Sachinformationen selbständig analysieren und aufbereiten, die Fähigkeit und Bereitschaft erweitern, bei der Entwicklung von Anwendungssystemen Dokumentationstechniken einzusetzen und die dokumentierte Problemlösung unter PC-Einsatz umsetzen. Thema Aufstellung einer konsolidierten Entscheidungstabelle zur Rabattberechnung und deren Umsetzung in ein Computerprogramm mit der Programmiersprache Visual Basic Autoren Ursula Hahn, Armin Hahn Fach Anwendungsentwicklung Zielgruppe IT-Berufe, Wirtschaftsgymnasium Lernfeld "Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen" für die Berufe Informatikkaufmann/-frau und IT-Systemkaufmann/-frau Zeitumfang eine Unterrichtsstunde Technische Voraussetzungen Schüler-PCs, Visual Basic bzw. VBA Planung Rabattberechnung Armin Hahn ist am Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg tätig. Da die Aufstellung einer Entscheidungstabelle zu Stundenbeginn für die Schülerinnen und Schüler eine Wiederholung darstellt, wird ihnen aus Gründen der Zeitökonomie ein Lösungsraster vorgegeben. Im Gegensatz dazu ist das anschließende, bei der Umsetzung der Entscheidungstabelle in ein Computerprogramm verwendete Informationsblatt nicht bis ins kleinste Detail vorstrukturiert, sondern enthält nur die grundlegenden Informationen zur Entwicklung des Computerprogramms. Diese Situation entspricht der betrieblichen Praxis, auf die die Schülerinnen und Schüler gemäß Lernfeld 6 vorzubereiten sind und in der nur selten alle relevanten Informationen bis ins Detail vorstrukturiert sind. Die Informationsbeschaffung und -strukturierung muss im Rahmen der unterrichtlichen Erarbeitungsphase - ebenso wie im Betrieb - durch Teamarbeit mit Mitschülern beziehungsweise Kollegen erreicht werden. Ergebnispräsentation Die abschließende Schülerpräsentation des Computerprogramms findet unter Einsatz des im Computerraum installierten Beamers statt. Dies hat den Vorteil, dass sowohl der Ablauf des Programms als auch dessen Codierung gezeigt werden können, wodurch die Anschaulichkeit der Problemlösung erhöht und eine nachhaltige Lernerfolgssicherung bewirkt werden.

  • Wirtschaftsinformatik
  • Sekundarstufe II