Unterrichtsmaterialien zum Thema "Online-Publishing"

  • Schulstufe
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp
  • Quelle 6
    zurücksetzen

Weiteres Unterrichtsmaterial finden Sie im Lehrer-Online-Shop.

13 Treffer zu "Online-Publishing"
Sortierung nach Datum / Relevanz
Kacheln     Liste

Hypertexte im Unterricht der Grundschule

Unterrichtseinheit

Herkömmliche Texte sind linear angeordnet und werden von oben nach unten gelesen. Ein Hypertext besteht dagegen aus einzelnen Textbausteinen, die in unterschiedlicher Reihenfolge miteinander verknüpft werden können.Der Fortgang einer Hypertext-Geschichte hängt von der Entscheidung des Lesenden ab. Eine solche Geschichte mit Grundschulkindern herzustellen ist eine reizvolle Aufgabe, bei der Gemeinschaftssinn, Erzähl- und Leselust gefördert werden. In Partner- oder Gruppenarbeit schreiben die Kinder die einzelnen Teile der Geschichte, die dann beurteilt, ausgewählt und zusammengefügt werden. Der fertige Hypertext wird am Computer in der Programmiersprache HTML umgesetzt. Spezielle Kenntnisse benötigt man dafür nicht. Es gibt einfach zu bedienende Programme, die diese Arbeit übernehmen.Der literarische Hypertext, den ich mit meinen Schülerinnen und Schülern im Grundschulunterricht entwickelt habe, ermöglicht die Zusammenführung einzelner Schülerarbeiten zu einem gemeinsamen Ganzen. Dazu muss sich jeder/jede intensiv mit allen Teilen befassen (lesen, bewerten, auswählen), um dem Ganzen eine Struktur zu geben. Die Verzweigungen (Links) werden zunächst auf einem Plakat dargestellt und dann mithilfe eines Softwareprogramms - hier: Microsoft Publisher - als Webseite gestaltet und veröffentlicht. Basisinformation: Hypertexte Was sind Hypertexte? Verschiedene Formen, Einsatzmöglichkeiten im Unterricht und didaktisch-methodischer Nutzen. Verlauf des Unterrichtsprojekts Erarbeitung eines literarischen Hypertext: Strukturierung der Arbeitsabläufe, fächerübergreifendes Arbeiten, Umsetzung am Computer und geeignete Software. Erfahrungen aus der Praxis Organisatorische Hinweise zur Computernutzung im Unterricht, Erfahrungen mit offenen Unterrichtsformen und Projektorganisation. Arbeitsblätter Die einzelnen Arbeitsblätter im PDF-Format sowie eine Zusammenstellung zur eigenen Weiterbearbeitung im DOC-Format. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen gemeinsam an einer Geschichte schreiben. die Ergebnisse diskutieren, Beurteilungskriterien entwickeln und bei der Überarbeitung anwenden. geeignete Erzählstränge auswählen. die Texte illustrieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in einem Textverarbeitungsprogramm arbeiten. mithilfe einer Software (zum Beispiel Microsoft Publisher) eine Webseite mit Texten, Hyperlinks und Illustrationen anlegen. Bilder einscannen und bearbeiten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen paarweise oder in Gruppen ein Gemeinschaftswerk erarbeiten. differenzierte Kritik üben und annehmen. Gruppenentscheidungen akzeptieren. Thema Hypertexte im Unterricht der Grundschule Autorin Margret Datz Fächer Deutsch, Kunst Zielgruppe Viertes Schuljahr Zeitraum Eine Schulwoche im geöffneten Unterricht (kleiner Hypertext) Technische Voraussetzungen Computerraum oder Medienecke im Klassenzimmer mit Zugang zum Internet oder Intranet, Scanner Software Software zur Webseiten-Erstellung (beispielsweise Microsoft Publisher, Netscape Composer, Microsoft Frontpage) Erforderliche Vorkenntnisse Genereller Umgang mit dem Computer (Tastatur, Maus, Klicken, Menü) Planung Verlaufsplan Hypertexte Was sind Hypertexte? Hypertexte im ursprünglichen Sinne bestehen aus einzelnen Textfragmenten, die durch Knotenpunkte (Links) zu einem netzartigen Gebilde verknüpft sind. Am Computer sind diese Links oft als Schaltflächen oder als unterstrichene Textstellen dargestellt. Meist ändert sich auch die Form des Cursors (Mauszeigers) bei ihrer Berührung. Die einzelnen Dokumente sind so gestaltet, dass sie für sich alleine stehen können, aber auch offen sind für frei anwählbare Erweiterungen in Text-, Ton- oder Bildform. Die Leserinnen und Leser stellen also die Abfolge und Anordnung der gewünschten Textteile selbst zusammen. Hypertexte wurden entwickelt, um umfangreiche Informationen in Datenbanken zu organisieren, zum Beispiel im Internet oder auf CD-ROMs. Einsatzmöglichkeiten im Unterricht Hypertexte können im Unterricht eingesetzt werden in Form von multimedialen Lerneinheiten, als Beteiligung der Schülerinnen und Schüler am Bau der Klassen- oder Schulhomepage oder im Deutschunterricht zur Herstellung einer Geschichte mit unterschiedlichen Erzählsträngen (literarischer Hypertext). Didaktisch-methodischer Nutzen Multimediale Lerneinheiten ermöglichen uns eine differenzierte Aufbereitung des Lernstoffes: genügt für das eine Kind die kurze Darstellung einer bestimmten Sache, ist das andere an umfangreichen Informationen interessiert und kann sie aufnehmen und verarbeiten. Texte können in verschiedenen Schwierigkeitsgraden angeboten werden, abhängig von der Lesefähigkeit der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Der unterschiedlichen Aufnahmefähigkeit tragen zusätzliche Bild- und Tondokumente oder interaktive Übungsmöglichkeiten Rechnung. Selbstgesteuertem, entdeckendem Lernen ist hier die Tür geöffnet. Eine Beteiligung am Bau der Klassen- oder Schulhomepage gibt den Kindern die Möglichkeit, Projekte und die eigenen Leistungen dabei einem breiteren Publikum vorzustellen. Literarischer Hypertext Beim literarischen Hypertext ist im Gegensatz zur herkömmlichen Printversion die Struktur einer Geschichte nicht linear angeordnet, sondern verzweigt. Der Verlauf des Geschehens ist abhängig vom jeweils gewählten Link. Der Lesende hat die Möglichkeit, sich durch Hyperlinks für verschiedene Pfade zu entscheiden. Die Gesamtstruktur bleibt ihm dabei verborgen; er weiß nie, an welcher Stelle der Geschichte er sich befindet. Führt ihn der nächste Link weiter oder zum Ende? Inzwischen gibt es kollaborative Schreibprojekte im Internet, die entweder nur einer ausgewählten Autorengruppe zugänglich oder ganz offen sind. Wichtig: Untergliederung in Arbeitsschritte Einen literarischen Hypertext als Gemeinschaftsprojekt mit Grundschülern zu erstellen ist eine reizvolle, aber auch anspruchsvolle Aufgabe, bei der die Schülerinnen und Schüler gemeinsam eine komplexe Textstruktur entwickeln sollen. Damit dies gelingt, ist eine starke Untergliederung in einzelne Arbeitsschritte notwendig. Ein geeigneter Ablauf ist im Unterrichtsablauf Hypertexte dargestellt. Fächerübergreifende Arbeit Während das Schreiben und Bearbeiten der einzelnen Erzählabschnitte als Papierversionen oder mit dem Textverarbeitungsprogramm des Computers eine Aufgabe des Deutschunterrichts ist, können andere Arbeiten auf verschiedene Fächer verteilt werden. Der Kunstunterricht bietet sich dafür an, entsprechende Illustrationen zu erstellen, die anschließend eingescannt und in den Text eingefügt werden. Das Übertragen der Texte in den Computer kann von den Schülerinnen und Schülern arbeitsteilig in Freiräume während des gesamten Unterrichts (unter Umständen ist hier Absprache mit Kolleginnen/Kollegen nötig) oder in die Freiarbeit verlegt werden. Das Scannen und Einfügen der Illustrationen und Erstellen der Hyperlinks kann schließlich im Sachunterricht oder während einer möglichen Computer AG erfolgen. Die Aufgabe der Lehrerin / des Lehrers Lehrerin oder Lehrer müssen entsprechendes Material bereit stellen und die Aufgaben so strukturieren, dass alle Kinder ein Betätigungsfeld finden und keine Leerräume entstehen. Hier bietet sich fächerübergreifendes Arbeiten an: zum Thema der Geschichte lassen sich Sachaufgaben finden oder entwickeln, die Illustrationen müssen auf Papier vorgezeichnet werden, Rechtschreib- und Grammatikübungen, die zum Thema passen, können bearbeitet werden, während andere Gruppen am Computer arbeiten. Darstellung im Browser Um Hypertexte im Internet für alle lesbar zu machen, werden sie in einer plattformunabhängigen Sprache geschrieben, in der Hypertext Markup Language (HTML). Die Darstellung erfolgt mit Browsern, die die Navigation ermöglichen. Die zurzeit bekanntesten Browser sind der Microsoft Internet Explorer und der Netscape Communicator, inzwischen auch recht verbreitet und ebenfalls kostenlos ist Mozilla. Die neusten Versionen kann man unentgeltlich aus dem Internet herunterladen. Man benötigt heutzutage keine HTML-Kenntnisse mehr, um einen Hypertext herzustellen, denn es gibt eine Reihe von einfach zu bedienenden Programmen, die diese Arbeit für uns übernehmen. Noch einfacher und ganz ohne spezielle Software geht es mit einem Homepage-Generator. Hier gibt es speziell für die Grundschule Primolo . Geeignete Software Hypertexte lassen sich beispielsweise mit dem Netscape Composer, mit Microsoft Frontpage oder mit dem Microsoft Publisher herstellen. Den Netscape Composer gibt es zwar als Bestandteil des Netscape Communicators umsonst, er bietet aber geringere Gestaltungsmöglichkeiten. Microsoft Frontpage dagegen ist für die meisten Etats zu teuer und die Anwendung für Kinder nicht ganz einfach. Microsoft Publisher ist Bestandteil der Officeversionen Office Small Business und Office Professional. Außerdem gibt es das Programm als Schulversion zu einem relativ geringen Preis (circa 85 Euro) zu kaufen. Seine Handhabung ist auch für Kinder einfach nachzuvollziehen. In dieser Projektbeschreibung wird der Publisher 2000 vorgestellt. Die Versionen 98, 2000 und 2002 unterscheiden sich nur geringfügig in der Darstellung und Benennung. Während des Projekts findet eine intensive Auseinandersetzung mit den Texten statt. Die Zwischenergebnisse der einzelnen Gruppen werden im Plenum besprochen, beurteilt und korrigiert. Die Texte werden verglichen, eine Auswahl geeigneter Abschnitte muss getroffen und begründet werden. Dabei wird der Sinn für die Qualität von Texten geschärft, was sich positiv auf das Schreibverhalten der Kinder auswirkt. PC-Nutzung gerecht organisieren Bei der Integration des Computers in den laufenden Unterricht tauchen immer wieder die gleichen organisatorischen Fragen auf: Alle Kinder sollen und wollen am Computer arbeiten; allerdings kann die Zahl der Computer-Arbeitsplätze den Bedarf in der Regel nicht decken. Um Konflikte und Ungerechtigkeiten zu vermeiden, sind genaue Absprachen zur Benutzung nötig. Wir haben von Anfang an (das heißt: schon ab dem ersten Schuljahr) genaue Regeln festgelegt, wer wann mit wem und wie lange an den vorhandenen Geräten arbeiten darf und wann gewechselt wird. So ist gesichert, dass alle möglichst die gleichen Chancen haben. Meine Erfahrung ist: Wenn die Kinder diese Regeln selbst aufstellen und nicht von der Lehrkraft "diktiert" bekommen, achten sie automatisch auch auf die genaue Einhaltung. Fortschritte beim sozialen Lernen Je selbstverständlicher die Arbeit mit dem Computer wird, desto automatischer findet dieser Wechsel statt. In meiner Klasse (mittlerweile viertes Schuljahr) ist eine punktgenaue Festlegung nicht mehr nötig, weil die Schülerinnen und Schüler selbst darauf achten, wann ein Computer frei wird oder gegebenenfalls die Mitschüler um Freigabe bitten. Die Atmosphäre in der Klasse muss natürlich von gegenseitigem Respekt und Verständnis getragen sein. Wochenplan, Stationenlernen, Werkstatt- und Projektarbeit Um anspruchsvollere Unterrichtseinheiten wie das Hypertext-Projekt durchführen zu können, sollten die Schülerinnen und Schüler an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Lehrende, die Wochenplan, Lernen an Stationen, Werkstattunterricht und Projektarbeit eingeführt haben und neben der Einzelarbeit regelmäßig Sozialformen wie Partner- oder Gruppenarbeit praktizieren, haben auch bei der Durchführung von Computerprojekten wenig Probleme. Vorteile der Projektarbeit Projektarbeit an sich begünstigt die Lesefähigkeit der Kinder, da hier viele schriftliche Anweisungen erteilt werden, die von den Schülerinnen und Schülern selbstständig zu erledigen sind. Diese Anweisungen sollten so klar wie möglich formuliert sein, um unnötige Nachfragen zu vermeiden. Sobald die Kinder meiner Klasse lesen konnten, habe ich Nachfragen zum reinen Leseverständnis nur noch in begründeten Ausnahmefällen zugelassen. Was anfangs als hart empfunden wurde, wirkte sich letztendlich sehr positiv aus, wie die Ergebnisse der projektorientierten Arbeit immer wieder zeigen. Microsoft Publisher 2000: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Lehrkräfte Die Arbeitsblätter sind als Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Arbeit mit dem Programm Publisher für Lehrerinnen und Lehrer konzipiert. Da sehr viele Bilder in die Seiten eingebettet sind, haben wir uns entschieden, sie als PDF anzubieten, denn damit ist die Dateigröße und damit Dauer der einzelnen die Downloads gering. Eine gezippte Zusammenstellung aller Arbeitsmaterialien finden Sie auf der Startseite des Unterrichtsprojekts. Nutzung im Unterricht Sie können die Materialien auch für den Einsatz mit den Schülerinnen und Schülern im Unterricht verwenden, müssen dazu allerdings Anpassungen vornehmen. Dafür steht Ihnen weiter unten auf der Seite ein Archiv mit allen Blättern im DOC-Format zur Verfügung.

  • Lesen und Schreiben
  • Primarstufe

Unendliche Geschichten

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Unendliche Geschichten" zeigt, wie man selbst eine Fortsetzungsgeschichte initiieren kann. Manchmal trifft man beim Surfen im Internet auf "unendliche Geschichten", an denen mehrere gemeinsam schreiben können. Der besondere Reiz dieser Geschichten liegt in der Vielfalt der Ideen, die den Verlauf einer Geschichte prägen und interessante Wendungen enthalten.Ein Autor beginnt eine neue Geschichte, die er an einer Stelle seiner Wahl enden lässt. Andere lesen den Beginn und schreiben, wenn sie eine Idee haben, daran weiter. Es hört sich einfacher an als es ist, denn zumindest im Grundschulbereich ist Lesekompetenz der Schlüssel, um die angefangenen Geschichten fortzusetzen. Je länger eine Geschichte wird, umso mehr muss gelesen, verstanden und behalten werden, um sie logisch fortsetzen zu können. Kinder im Grundschulalter schreiben gerne Geschichten, besonders dann, wenn sie nicht an ein vorgegebenes Thema gebunden sind. Nach einer kurzen Einführung zu dieser Art des Geschichtenschreibens im Sprachunterricht muss noch der Umgang mit dem Medium eingeübt werden. Dann kann mit dem Verfassen unendlicher Geschichten begonnen werden.Zum Schreiben solcher Geschichten ist ein Skript notwendig, das folgende Anforderungen erfüllen muss: Mehrere Geschichten müssen parallel geschrieben werden können Das Schreiben von nur einer Geschichte würde die Schreibmotivation erheblich einschränken, da eigene Ideen für neue Geschichten nicht umgesetzt werden könnten. Die Gefahr, dass bei mehreren begonnen Geschichten keine Geschichte fertig geschrieben wird, ist natürlich gegeben. Die Erfahrung wird hier zeigen, ob die Anzahl der begonnenen Geschichten beschränkt werden muss. Einzelne Kapitel sollten zu einer Geschichte zusammengefügt werden Bei Gästebüchern oder in Foren muss man immer ein neues Fenster öffnen, um den Kommentar oder Eintrag auf einen Beitrag sehen zu können. Dies ist bei einer unendlichen Geschichte nicht wünschenswert. Der Text soll hier automatisch als komplette Einheit zur Verfügung stehen. Das hat mehrere Vorteile: Die Geschichte kann, wenn ein neues Kapitel angefügt werden soll, in der Gesamtheit gelesen werden. So stellen die Schülerinnen und Schüler leichter den Bezug her. Die Geschichten, die Kinder in der Grundschule schreiben, werden ebenfalls fortlaufend geschrieben, so dass hier kein Bruch gegeben ist. Die Bedienung soll einfach sein Komplizierte Bedienung erfordert eine intensive und zeitintensive Einführung und Hilfe. Hinzu kommt, dass komplizierte Bedienbarkeit immer wieder zu Fehlern führt und damit Grundschüler unnötig verunsichert. Ein einfach zu bedienendes Skript schließt das weitgehend aus und sorgt so für einen reibungslosen Ablauf beim Geschichtenschreiben. Alle Mitschreiber sollen genannt werden, aber nicht in jedem Abschnitt Die Namensnennung der Autorinnen und Autoren in jedem geschriebenen Abschnitt ist nicht gewünscht. Der direkte Vergleich der Schülerinnen und Schüler soll ausgeschlossen werden. Die Nennung der beteiligten Kinder im Kopf der Geschichte ist wichtig, da sie hier als Autoren auf das Produkt verweisen und sich inhaltlich identifizieren können. Sicherheit hat Vorrang Das Skript sollte so konfiguriert werden können, dass die Kinder geschützt sind. Aus diesem Grund soll das Einsehen der E-Mail-Adresse verhindert werden, um die Kinder so vor SPAM-Mails und ähnlichen unerfreulichen Dingen zu schützen. Skript in deutscher Sprache Viele Skripte, die im Internet zur Verfügung gestellt werden, sind in englischer Sprache verfasst. Die Nutzung hätte zur Folge, dass Grundschulkinder Schwierigkeiten bei der Bedienung hätten. Um dies auszuschließen, muss das Skript in deutscher Sprache sein oder mit geringem Aufwand ins Deutsche übertragbar sein. Wenn mehrere Personen Inhalte auf einer Webseite veröffentlichen können, ist es unerlässlich, dass es Verantwortliche gibt, die sich um das Projekt kümmern und missbräuchliche Nutzung verhindern. Das Editieren von Beiträgen muss möglich sein Da bei einem offenen System Missbrauch nicht auszuschließen ist, muss der Administrator die Beiträge ändern oder löschen können. Ohne Anmeldung geht gar nichts Eine kleine Hürde ist die Nutzeranmeldung. Zuerst müssen die aufgestellten Regeln für das Schreiben akzeptiert werden bevor es zur eigentlichen Anmeldung mit Abfrage der Benutzerdaten geht. Wichtig ist, dass die Kinder bei der Eingabe der E-Mail-Adresse die Option "nicht zeigen" wählen, um, wie bereits beschrieben, geschützt zu sein. Das Mitloggen der IP-Adresse bei der Anmeldung ermöglicht die Rückverfolgung zum Computernutzer. Bei Bedarf soll eine "Badword -Liste" erstellt werden können In eine Liste werden unerwünschte Wörter eingetragen. Tauchen Wörter aus der Liste im Text auf, wird es nicht in der Geschichte erscheinen, da vor dem Veröffentlichen des Kapitels die "Badword -Liste" abgefragt wird. E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Einträgen Die Benachrichtigung dient zur zusätzlichen Kontrolle, um zu verhindern, dass unerwünschte Texte erscheinen. Die Lehrkraft hat so die rechtzeitig die Möglichkeit, Texte zu löschen. Möglichkeit zur Änderung der Templates Das Aussehen des Eingabeformulars wird bei dieser Art von Skripten meist durch Templates gesteuert. Ein Template wird einmal angelegt und das Skript veröffentlicht anhand der Vorgaben im Template die geschriebenen Kapitel. Durch die Einflussnahmemöglichkeit erhält ein Geschichtenprojekt ein individuelles Erscheinungsbild. Das Skript sollte kostenlos sein Ein nicht unwichtiger Aspekt bei der herrschenden Finanznot von Schulen. Ein besonderer Dank gilt somit all den vielen Usern, die Skripte kostenlos zur Verfügung stellen und so dazu beitragen, dass Ideen verwirklicht werden können. Technische Voraussetzungen Je anspruchsloser ein Skript an die serverseitigen Voraussetzungen ist, umso einfacher ist die Einbindung in das eigene Angebot. Wenn ein Server, auf dem das Skript laufen soll, alle technischen Voraussetzungen bietet (Eigene CGI-Skripte, MySQL-Datenbank ...), kann allerdings auch jedes Skript genommen werden, das die obigen Anforderungen erfüllt. Viele Web-Hoster bieten entsprechende Komplettpakete. Suche nach geeigneten Skripten Die Suche nach einem Skript über die Suchmaschine Google brachte eine große Zahl von Treffern. Die Sichtung, Installation und das Ausprobieren der Skripte war eine zeitintensive Angelegenheit, mit der ich hier nicht langweilen möchte. Schließlich war ein geeignetes und dazu noch kostenloses Skript gefunden worden, das den oben aufgeführten Anforderungen entspricht. Allerdings stellte dieses Skript auch die höchsten Anforderungen an den Server. Erste Schritte Nach der (automatisch ablaufenden) Installation des Skripts, der Übertragung ins Deutsche und nach einigen kleineren Tests habe ich es den Schülerinnen und Schülern des dritten und vierten Schuljahres an meiner Schule vorgestellt. Diese Möglichkeit des Geschichtenschreibens kommentierten die Kinder spontan als "tolle Idee". In einer Stunde wurden Anmeldung und Login vorgestellt und eingeübt. Ideensammlung Ideen für neue Geschichten wurden schnell genannt und aufgegriffen. Parallel wurden im Sprachunterricht die Regeln erarbeitet (wiederholt), die Grundlage für das Schreiben von Geschichten sind. Begonnen wurden im Unterricht allerdings keine der dort zu findenden Geschichten, da die Nutzung des Angebots auf freiwilliger Basis geschehen sollte. In der Freiarbeit bestand das Angebot, Entwürfe von neuen Geschichten oder Fortsetzungen zu schreiben und zu besprechen. Anschließend müssen die Userdaten eingegeben werden. Pflichtfelder sind der User- oder Login-Name (frei wählbar), das Passwort (zur Sicherheit mit wiederholter Eingabe), der angezeigte Name, die E-Mail-Adresse und die Anzeige der E-Mail Adresse (hier soll zwingend "nein" ausgewählt werden, damit die Schüler von Spam-Mails verschont bleiben). Los geht's Über die Auswahl unterschiedlicher Optionen kann die Anzeige der Geschichten gesteuert werden. So können alle begonnen Geschichten, alle fertigen Geschichten oder Geschichten nach Kategorien angezeigt werden. Der Login Die Registrierung als neuer Schreibling ist denkbar einfach. Ein Klick auf "Registrieren" öffnet eine neue Seite. Vorab müssen die Benutzerregeln akzeptiert werden: Die Autoren sind immer freundlich zueinander. Hinweise auf Rechtschreibfehler sind unerwünscht.

  • Lesen und Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial: Wie frühstückt die Welt?

Unterrichtseinheit

In diesem Unterrichtsprojekt "Wie frühstückt die Welt?" zum Thema Ernährung hinterfragen die Lernenden mithilfe einer Umfrage ihre eigenen Frühstücksgewohnheiten und lernen, was ein gesundes Frühstück ausmacht.Mit einer Fragebogenaktion ermitteln die Kinder die Frühstücksgewohnheiten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Gleichzeitig sammeln sie Informationen über das Frühstück in anderen Ländern. Sie testen verschiedene Frühstücksempfehlungen und stellen gemeinsam ein Müsli her. Alle Rezepte werden in einem Kochbuch zusammengestellt und weitere Arbeitsergebnisse im Internet präsentiert. Zum Abschluss der Reihe gibt es ein internationales Frühstücksfest mit Eltern, Freunden, Bekannten und Verwandten.Das Unterrichtsprojekt greift eine Alltagserfahrung der Kinder auf: das tägliche Frühstück. Sie sollen Problembewusstsein für die Bedeutung eines gesunden Frühstücks entwickeln. Zentrale Lernziele sind dabei selbstgesteuertes Lernen und die Erweiterung der Kompetenzen im Umgang mit verschiedenen Medien. Arbeitsteilig erarbeiten verschiedene Gruppen unterschiedliche Aspekte des Themas. Um ihre Ergebnisse abschließend auf einer eigenen Internetseite zu präsentieren, müssen sie kooperieren und sich austauschen. Anknüpfen an Alltagserfahrungen Ernährungsfragen sind nur dann sinnvoll mit Kindern im Grundschulalter zu bearbeiten, wenn sie eine Chance zur Einflussnahme haben. Das Thema Frühstück ist deshalb besonders gut geeignet. Die Schülerinnen und Schüler gehen von ihren persönlichen Erlebnissen und Einflussmöglichkeiten aus. Ihre Perspektive weitet sich, indem sie andere Klassen befragen und schließlich morgentliche Ernährungsgewohnheiten in der Welt untersuchen. Im Laufe der Unterrichtsreihe entwickeln sie sich so zu "Frühstücksexperten". Anbindung an den Lehrplan Sowohl im Fach Deutsch als auch im Sach- und Kunstunterricht lässt sich beim Thema "Wie frühstückt die Welt?" problemlos der Bezug zum Lehrplan herstellen. Im Fach Deutsch steht der Handlungsbereich "Sich informieren und sachbezogen verständigen" im Vordergrund. Informationen zu sammeln, zu ordnen und weiterzugeben ist ebenfalls Lernfeld des Sachunterrichts. Hinzu kommen die Planung der Informationsbeschaffung (Fragebogen), des Abschlussprojektes (internationales Frühstücksfest) und das eigenständige Unterscheiden und Vergleichen von Ergebnissen. Der Themenbereich "Essen und Trinken" ist im Rahmenplan für das Fach Kunst ebenfalls vorgesehen. Die Schülerinnen und Schüler können Werbeplakate für ein gesundes Frühstück und Einladungen für das Abschlussfrühstück kreativ gestalten. Das Projekt "Wie frühstückt die Welt?" ist Teil des SEMIK-Projektes (Systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien in Lehr- und Lernprozesse). Es wurde als einer der besten Beiträge ausgezeichnet. Die Schülerinnen und Schüler erkennen den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit. prüfen eigene Frühstücksgewohnheiten kritisch. sammeln Rezepte, führen sie aus und schätzen ihren Wert für die Ernährung ein. erkunden die Frühstücksgewohnheiten anderer Länder und schätzen diese ein. planen und organisieren ein Frühstücksfest mit Gästen. dokumentieren ihre Arbeitsergebnisse im Internet.

  • Ich und meine Welt  / Sache und Technik
  • Primarstufe

Wordle im Unterricht: Ein Plakat aus Wörtern

Fachartikel

... bringen die Standardprogramme oft nicht mit. Alternative Programme Texte gestalten in Desktop Publishing-Programmen Freieres Gestalten erlauben Programme wie Corel Draw, Inkscape oder Paint.net. Allerdings ...

  • Informatik

Digital unterrichten, ohne über die Werkzeuge nachdenken zu müssen: Wie können...

Fachartikel

... unseres Partners Antares Project, das die gesamte Distributionskette vom Publishing, über die Medienverwaltung bis hin zur Online- und Offlinenutzung der Inhalte durch Lehrkräfte und Schüler abbildet. Schulen ...

  • Fächerübergreifend