Unterrichtsmaterialien zum Thema "Grammatik"

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Pendeln mit PowerPoint

Unterrichtseinheit

Von der Prädikatendung zum vermeintlichen Subjekt, zurück zum Prädikat, dann das Objekt finden und so weiter – beim Übersetzen kann man im lateinischen Satz hin- und herpendeln.Um das Bewusstsein für ein systematisches Vorgehen beim Übersetzen und damit die Basis für eine gute Übersetzungsfähigkeit bis in die Oberstufe zu legen, muss Schülerinnen und Schülern schon früh ein Methodeninstrumentarium vermittelt werden. Da es sich beim Übersetzen um einen dynamischen Prozess handelt, bietet sich eine PowerPoint-Präsentation zur Einführung einer Übersetzungsmethodik geradezu an: Die PowerPoint-Präsentation visualisiert die Übersetzungsmethodik und bietet durch dynamische Elemente, durch Symbolik und Metaphorik optische Stimuli, die eine Verankerung der Einzelschritte des Dekodierungsprozesses im Gedächtnis erleichtern. Zur Methode Die Pendelmethode von Fink/Maier ist eine für den Anfangsunterricht Latein hervorragend geeignete Übersetzungsmethode. Lernende verinnerlichen dabei den lateinischen und deutschen Satzbau. Hinzu kommt, dass die Pendelmethode wegen ihrer großen Anschaulichkeit und ihres spielerischen Charakters gerade Kindern, die schon ab Klasse 5 Latein lernen, sehr entgegen kommt. Erfahrungen Die Arbeit mit PowerPoint hat sich als effektiv erwiesen, da die Lernenden die vermittelte Methode sicher anwenden und ein größeres Verständnis für die abstrakten Vorgänge beim Übersetzen gewonnen haben. Der Erfolg der Methode zeigt sich auch darin, dass die Kinder neben den Fachtermini auch die metaphorischen Begriffe übernommen haben, zu denen sie immer bei hohen Anforderungen an die Übersetzungsfähigkeit greifen. Das Pendeln als Methode Welche Überlegungen hinter der Methode stecken, schildert die Autorin hier in wenigen Worten. Der Einsatz der PowerPoint-Präsentationen Wie die Methode in den Unterricht kommt und welche Materialien die Vermittlung unterstützen, lesen Sie hier. Die Schülerinnen und Schüler sollen verinnerlichen, dass das Prädikat in deutschen Hauptsätzen an die zweite Stelle vorgezogen werden muss. verinnerlichen, dass das Prädikat das Satzglied ist, von dem aus sie mehrdeutige Wörter bestimmen können. verinnerlichen, dass sie ein als Subjekt vermutetes Wort durch den Blick zum Prädikat bewusst in seiner Funktion bestätigen müssen. Thema Pendeln mit PowerPoint - das Pendeln als Übersetzungsmethode Autorin Ines Thüring Fach Latein Zielgruppe Anfangsunterricht Latein Dauer ab einer Unterrichtsstunde Medien 1 Computer mit Beamer für die Präsentation Das Pendeln Nach der Übersetzung des 1. Satzgliedes wird zum Prädikat und dann zurück zum Satzanfang gependelt. Nun werden die übrigen Satzglieder der Reihe nach übersetzt. Vorzüge und Grenzen Die Methode ermöglicht wegen ihrer leichten Handhabung eine effektive Heranführung an methodisches Arbeiten: Zum einen wird der natürliche Lese- und Verstehensprozess durch die Pendelschwünge nur geringfügig unterbrochen. Zum anderen wird der Dekodierungsprozess nicht durch den Kampf mit einem komplizierten Texterschließungsinstrumentarium behindert. Ergänzungen nötig Bei komplexen Satzgefügen reicht die Methode allerdings nicht aus, um Klarheit zu schaffen. Hier ist eine Ergänzung durch andere Verfahren, etwa die Wortblockmethode und eine grafische Analyse (Einrücken), erforderlich. Reihenfolge In Anlehnung an die Drei-Schritt-Methode wird die Pendelmethode in Gliedsätzen modifiziert angewendet. Die Schülerinnen und Schüler müssen verinnerlichen, dass bei Gliedsätzen zunächst die Subjunktion, an zweiter Stelle das Subjekt und dann die restlichen Satzglieder mit dem Prädikat am Schluss übersetzt werden. NIcht unfehlbar, aber praktisch Auch wenn die Vermittlung dieser Methode die Gefahr des häufigen Eingreifens durch die Lehrperson birgt, da sie nicht immer angewandt werden kann, stellt sie grundsätzlich eine hervorragende Herangehensweise für den Gliedsatz dar. Zeitpunkt Die erste PowerPoint-Präsentation wird eingesetzt, sobald der Akkusativ eingeführt ist. Denn nun müssen die Schülerinnen und Schüler eine Strategie erlernen, mittels derer sie zweideutige Formen sicher bestimmen können. Vorgehen In einem Lehrervortrag mit Unterstützung durch die erste Präsentation wird die Pendelmethode frontal vorgestellt. Durch die dynamischen Elemente, die eine sichtbare Abbildung der einzelnen Dekodierungsschritte ermöglichen, sind die Schülerinnen und Schüler dennoch aktiviert, da sie den nächsten Übersetzungsschritt antizipieren. Vorgehen In der zweiten PowerPoint-Präsentation wird der Ablauf der Ampelphasen von Rot > Rot/Gelb > Grün auf das schrittweise Vorgehen der Übersetzung von Subjunktion, Subjekt, übrigen Satzgliedern mit dem Prädikat am Schluss übertragen. Um das Gelernte zu sichern und zu üben, erhalten die Lernenden in beiden Fällen ein Arbeitsblatt, das das Verfahren nochmals erläutert und außerdem Übungen enthält, mit denen die Methodik geübt wird. Visualisieren Beide PowerPoint-Präsentationen verwenden Metaphern aus der Umwelt der Lernenden, da durch die Metaphorik Bilder in den Köpfen der Kinder und somit optische Anker für den abstrakten Vorgang des Übersetzens entstehen. Die Metapher des Stoppschilds für das Verharren bei Wortausgängen zur genauen Analyse des Morphems prägt sich ein, so dass auf sie im nachfolgenden Unterricht bei Missachtung von Morphemen verwiesen werden kann ("Welches Stoppschild hat xy überfahren?"). Emotional einbinden Da die Kinder sich zudem über solche Vergleiche freuen, sind sie auch emotional beteiligt, so dass die Behaltensleistung steigt.

  • Latein
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Lautmalerei und Wortstamm-Analyse mit PowerPoint

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit sollen die Schülerinnen und Schüler am Beispiel von lautmalenden Wörtern deren Wortstamm als Geräusch aussprechen. Dadurch wird sowohl die Lesekompetenz als auch das Hörverstehen der Kinder geschult.Als Medium zur Erarbeitung dient dabei eine einfach verständliche PowerPoint-Präsentation, die in drei Schritten für jedes Verb einen Beispielsatz vorgibt und nach dem Vorsprechen durch die Kinder das Geräusch-Morphem und die Infinitivform visualisiert. Weiterführend können die Kinder ihre Erkenntnisse auf einem Arbeitsblatt vertiefen und mit passenden Merkregeln sichern. Vorrangiges Ziel der Einheit ist die Definition onomatopoetischer Verben, sekundäres Ziel die Morphemanalyse.Die Lehrkraft entscheidet je nach Leistungsfähigkeit der Klasse, wie viele Verbbeispiele der PowerPoint-Präsentation den Kindern zur Erarbeitung präsentiert werden, denkbar ist auch eine Aufteilung auf mehrere Unterrichtsstunden. Die Verbbeispiele der Präsentation wurden bewusst "eindeutig" in der Lautmalerei ausgewählt - kreativ-phantasievolle Kinder, die dennoch andere Geräusche imitieren oder solche, die über den Wortstamm des Verbs hinausgehen, werden im Laufe der Übungen dennoch "das Prinzip" der Arbeitsfolien erkennen und mit steigendem "Gruppendruck" sicher in den Tenor der überwiegenden Äußerungen einstimmen. Ablauf des Unterrichts Die Umsetzung der PowerPoint-Präsentation via Beamer und die Arbeitsblätter mit vertiefenden Aufgabenstellungen werden hier erläutert. Die Schülerinnen und Schüler sollen lautmalende Verben im Satzzusammenhang lesen, indem sie einer PowerPoint-Präsentation folgen. Geräusche der lautmalenden Verben imitieren, indem sie den Wortstamm aussprechen. den Aufbau eines Verbs aus Wortstamm und Endung erkennen, indem sie die Wortart und ihre Zusammensetzung definieren. die Morphemanalyse üben, indem sie wiederholend den Wortstamm von Verben markieren. die Bedeutung lautmalender Verben erkennen, indem sie Bilder zu ausgewählten Beispielen malen und Beispielsätze zu weiteren onomatopoetischen Verben formulieren. Thema Lautmalerei und Wortstamm-Analyse mit PowerPoint Autorin Dr. Stefanie Schäfers Fach Deutsch Zielgruppe Klasse 1 bis 4 Zeitaufwand 4 Unterrichtsstunden Technische Voraussetzungen Lehrer-Computer mit Beamer zur Vorführung der PowerPoint-Präsentation, Overhead-Projektor Medien PowerPoint-Präsentation (siehe Download) Planung Verlaufsplan: Lautmalerei und Wortstamm-Analyse mit PowerPoint Die erste Folie dient der thematischen Orientierung der Lehrkraft, erst ab der zweiten Folie beginnt der Einstieg in die erste Unterrichtsstunde. Idealerweise sitzen die Schülerinnen und Schüler dabei im Halbkreis vor der Beamer-Präsentation und bekommen nun das Thema und den Arbeitsauftrag von Folie 2 bis Folie 5 vorgestellt: "Habt ihr Lust auf ein kleines Spiel? Wie gut kennt ihr Comics, also Zeichentrickgeschichten? Könnt ihr die Geräusche lesen, die darin stehen? Macht die nächsten Geräusche laut nach!" Wie auch im Folgenden bietet es sich an, die Kinder der Reihe nach abwechselnd laut vorlesen zu lassen, um sie bereits aktiv an der Präsentation teilhaben zu lassen. Beispiel: Der Frosch quakt Im Sinne einer didaktischen Reduktion werden die Worte zeilenweise einzeln eingeblendet (bis auf zwei Ausnahmen), auch wird das schwierige Kompositum "Zeichentrickgeschichten" in drei Teilen eingeblendet, um das Lesen zu erleichtern. Die sechste Folie kündigt ein Beispiel an, das vom Aufbau her allen nachfolgenden Beispielen entspricht. In der ersten Zeile steht der Beispielsatz, dessen letztes Wort das lautmalende Verb ist. Zur besseren Fokussierung wurde es farbig in rot markiert. Gemeinsames Vorlesen Die Lehrkraft kann je nach Lese- und Sprechgeschwindigkeit sowie nach Aufmerksamkeit der Klasse über den nächsten Mausklick selbst steuern, wann die Präsentation jeweils weiterarbeitet. Die erste Zeile kann der Reihe nach von einem oder zwei Kindern allein oder in Kombination vorgelesen werden. Als Zweites kommt der (Unter-Titel) des Geräusches, das die Schülerinnen und Schüler möglicherweise in aufgeweckten Klassen schon bei diesem Beispiel imitieren. Leichte Zuordung - leichtes Lesen Die Wortbeispiele wurden sämtlich so ausgesucht, dass die entsprechenden Wortstämme sich bei der Imitation der Geräusche auch in der Phonem-Graphem-Zuordnung leicht zuordnen lassen. Zur Erleichterung des Lesens orientiert sich die Schriftart der Präsentation an der Erstlese-Druckbuchstabenschrift, die die Lernenden so leichter erfassen können. Erfolgserlebnisse für alle Kinder Auch das Tu-Wort (siehe jeweils dritte Zeile der Folien) wird zunächst als Titel eingeblendet und soll danach im Plenum laut vorgelesen werden. Lernschwächere Schulkinder werden, in Anknüpfung an den Beispielsatz und die Geräusche, spätestens in diesem Schritt ein entsprechendes Erfolgserlebnis für sich verbuchen können. Je nach Leistungsbereitschaft und -fähigkeit der Mädchen und Jungen kann die Lehrkraft eine Pause oder Vertagung der Präsentation auf eine nachfolgende Unterrichtsstunde einplanen. Hierzu muss Arbeitsblatt 1 entsprechend getrennt beziehungsweise gekürzt werden. Arbeitsblatt 1 sichert das bis dahin Erarbeitete, erweitert und vertieft es in einer ersten Definition zum Wortstamm, seinen Endungen und den Begrifflichkeiten zum Verb und zur Konjugation. Idealerweise werden diese Kenntnisse bereits in Reflexionen der Folienbetrachtung erarbeitet. Die Definition zum Wortstamm ist einfach und sollte sich aus den Rückmeldungen der Kinder ergeben haben. Alternativ kann sie aus der Präsentation der Hausaufgabe hergeleitet werden. Hierbei können die Schülerinnen und Schüler ihre Bilder (Comics, Arbeitsblatt 2) offen auf ihren Plätzen auslegen und durch die ganze Klasse wandern, um alle Bilder zu besichtigen. Anstelle von Bildunterschriften sollen die Bilder mit ihren "Sprechblasen" als Kennzeichnung der Geräusche im Mittelpunkt stehen. Zur Kontrolle werden die Verben jedoch auch noch einmal unten auf dem Arbeitsblatt notiert. Die Verbbeispiele in Arbeitsblatt 3 und auf den Losen in Arbeitsbaltt 4 gehen über die Beispiele aus der Präsentation hinaus, weil ihre "Geräusche" nicht so eindeutig erschließbar sind. Im Sinne einer didaktischen Reduktion wurde dabei allerdings auch weiterhin nur die Wortart der Verben ausgesucht. Diese werden in fünf bis sechs weiteren Beispielen zu ganzen Sätzen formuliert. Die Zuteilung der Verben erfolgt über das Verlosen der ausgeschnittenen Verbkärtchen (Arbeitsblatt 4). Je nach Leistungsstärke der Klasse kann das Verlosen so oft wiederholt werden, bis alle Kinder in der Schreibphase genug "ausgelastet" sind. Erläuterung aller Verbbeispiele Die Verben können noch einmal alle einzeln über Overhead-Projektor auf Folie gezeigt werden, um im Plenum ihre Bedeutung zu erläutern oder Kinder, die schneller arbeiten, im Sinne einer Freiarbeit selbst zusätzliche Beispiele aussuchen und formulieren zu lassen. Denkbar ist auch eine Besprechung aller Verbbeispiele durch Auflegen einzelner Folienschnipsel und Vorlesen passender Satzbeispiele durch die Schülerinnen und Schüler, die diese Beispiele zur Erarbeitung als Los gezogen hatten. Wörterbuch-Arbeit In allen Phasen bietet es sich an, zur Arbeit mit dem Wörterbuch anzuregen, zum Beispiel um über die Unterscheidung von Silben und Endungen zu sprechen, falls bereits solche Nachfragen auftauchen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung