Unterrichtsmaterialien zum Thema "Gesundheit"

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Linksammlung: Gesundheit und Vorsorge

Fachartikel

... für Fragestellungen rund um das Thema Gesundheit stehen auf diesen Seiten im Mittelpunkt. Sie liefern auch ergänzendes Unterrichtsmaterial zum Thema Gesundheit in der Pubertät. ...

  • Fächerübergreifend

Lachen ist gesund – Lachen als Kommunikationsmittel

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtssequenz entdecken die Schülerinnen und Schüler Lachen als Kommunikationsmittel und erfahren, dass Lachen als nonverbale Ausdrucksform verschiedene Botschaften an unser Gegenüber senden kann.In der zwischenmenschlichen Kommunikation fungiert unsere Körpersprache als Ausdrucks- und Gestaltungsmittel. Auch unser Lachen zählt zu den nonverbalen Kommunikationsmitteln und hat (meist positiven) Einfluss auf die soziale Interaktion. In dieser Unterrichtssequenz beobachten die Lernenden sich zunächst gegenseitig beim Lächeln und Lachen, und sie beschreiben Veränderungen im Gesicht und an der Körperhaltung. Sie finden Antworten auf die Fragen "Was bringt dich zum Lachen?", "Wann lachst du?" und "Was spürst du, wenn du lachst?". Dabei erfahren sie, dass ein Lachen verschiedene Auslöser und jeweils eine unterschiedliche Wirkung auf das Gegenüber haben kann. Sie sammeln Redewendungen rund ums Lachen und reflektieren somit über Sprache und Sprachgebrauch. Unsere Körpersprache umfasst ein reichhaltiges Repertoire an Ausdrucks- und Gestaltungsmitteln. Mimik, Gestik, Haltung und andere bewusste oder auch unbewusste Signale und Regungen des Körpers verleihen unseren Gedanken und Gefühlen Ausdruck. Damit haben diese nonverbalen Kommunikationsmittel großen Einfluss auf die Botschaften, die wir unserem Gegenüber senden. Das Lachen zählt zu einer der wichtigsten emotionalen Ausdrucksmöglichkeiten, das entweder als natürliche Reaktion auf lustige oder komische Situationen erfolgt, als Bindung und Stärkung von sozialen Beziehungen oder als Abwehrreaktion vor oder Entlastungsreaktion nach schwierigen oder heiklen Situationen. Zumeist wird Lachen als Ausdruck für Sympathie gedeutet und hat auf unser Gegenüber eine entspannende oder harmonisierende Wirkung. Mögliche Reaktionen und Wirkungen von Lachen spüren die Lernenden in Selbstversuchen nach und halten ihre Beobachtungen schriftlich fest. Redewendungen rund ums Lachen (sich vor Lachen krümmen / kugeln / schütteln, Tränen lachen usw.) werden gesammelt und in ihrem Sprachgebrauch reflektiert. Eine Übung zu den kommunikativen Möglichkeiten des Lachens fokussiert den Sprach- beziehungsweise Grammatikunterricht: Die Schülerinnen und Schüler bestimmen in Sätzen, die mögliche Reaktionen auf ein Lachen beschreiben, den Kasus, in welchem das Gegenüber eingebaut ist. Sie werden durch das Sammeln weiterer Reaktionsmöglichkeiten dafür sensibilisiert, wie sehr Lachen Einfluss auf die Gefühle des Gegenübers haben kann und wie sorgsam sie selbst mit Lachen (im Zusammenhang mit Schadenfreude oder Herabwürdigung anderer) umgehen sollten. Eine Vertiefung zur weitergehenden Sensibilisierung rund ums "Auslachen" und "Ausgelachtwerden" kann je nach Einschätzung der Lehrkraft, zum Beispiel in Form von Rollenspielen oder Gruppenübungen, vorgenommen werden.Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre Beobachtungskompetenz und analysieren ihre eigene sowie die Körpersprache des Gegenübers beim Lächeln und Lachen. nehmen Körpersprache bewusst wahr und beschreiben ihre Wirkung. entdecken das Lachen als eine von vielfältigen Möglichkeiten der nonverbalen Kommunikation. erkennen Zusammenhänge zwischen verbalen und nonverbalen Ausdrucksmitteln und beschreiben wesentliche Faktoren, die die mündliche Kommunikation ergänzen (z.B. Gestik, Mimik, Stimme). sammeln Redewendungen rund ums Lachen und untersuchen, inwieweit diese ihren Ursprung in einem der tatsächlich im Körper erfolgenden Vorgänge während des Lachens beziehungsweise der Reaktionen aufs Lachen haben können.

  • Deutsch
  • Sekundarstufe I

Den Süchten keine Macht! - eine Podiumsdiskussion

Unterrichtseinheit

Das Internet bietet vielfältige Informationen, mit denen das Thema "Sucht" unter aktuellen Gesichtspunkten und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden kann. Im Mittelpunkt steht dabei das Beurteilen der Gefahren von Suchtmitteln und die Komplexität der Ursachen, die zur Sucht führen können. Eine Podiumsdiskussion (Rollenspiel) bildet den Abschluss des Projektes.Das Wort "Sucht" benutzen wir in den verschiedensten Zusammenhängen: Eifersucht, Gelbsucht, Spielsucht, Habsucht, Kaufsucht, ... Sucht, was ist das? Wie entsteht eine Sucht? Was geschieht im Körper eines Süchtigen? Kann jeder süchtig werden? Die Schülerinnen und Schüler setzen sich im Rahmen einer Internetrecherche intensiv mit den von Suchtmitteln ausgehenden Gefahren, deren Auswirkungen auf das Nervensystem und die damit verbundenen sozialen, psychischen und physischen Folgen des Missbrauchs auseinander. Die Ergebnisse sowie die Reflexion des eigenen Verhaltens und Erfahrungen anderer bilden die Grundlage für eine abschließende, multiperspektivische Betrachtung in Form einer Podiumsdiskussion. Dafür wird eine entsprechende Aufgaben- beziehungsweise Rollenverteilung vorgenommen (Moderatoren, Suchtexperten, Psychologe, Kriminalbeamter, Staatsanwalt, Lehrkraft, betroffene Eltern und Jugendliche, ... ). Im Mittelpunkt stehen die Möglichkeiten der Prävention, um den "Süchten keine Macht" zu geben.Die Unterrichtseinheit kann zwar auch ausschließlich im Fach Biologie umgesetzt werden, sinnvoller und effizienter ist aber der fächerverbindende Unterricht (Biologie/Deutsch), da jede Lehrerin und jeder Lehrer im Rahmen des Themas fachspezifische Lehrplanziele umsetzen kann und eine gemeinsame Arbeit an überfachlichen Zielen möglich wird. Bei der Durchführung und Koordination des Unterrichtsprojektes an unserer Schule spielte die auf SintraNet basierende schulinterne Plattform eine zentrale Rolle. Alternativ können auch Internetplattformen wie lo-net genutzt werden. Unterrichtsverlauf und Arbeitsmaterialien Nach einem Einstieg in das Thema Sucht werden Inhalte, Ablauf und Organisation einer Podiumsdiskussion besprochen. Die Schülerinnen und Schüler eignen sich "Expertenwissen" an, dass sie in einem Rollenspiel (Podiumsdiskussion) vortragen. Eine Videoaufzeichnung dient der Selbstevaluation. Erfahrungen und Beurteilung Das Konzept des Projektes zeichnet sich durch veränderte Schüler- und Lehrerrollen aus und ist auf andere Themen übertragbar. Es kann zwar auch mit konventionellen Medien umgesetzt werden, Intra- oder Internetplattformen fördern jedoch die effiziente Teamarbeit. Zudem ermöglicht das Internet Zugriff auf aktuelle Informationen. Bereich des Wissens Die Schülerinnen und Schüler lernen Einflüsse von Drogen auf das Nervensystem und deren Gefahren kennen. erkunden die Entstehung der Abhängigkeit stoffgebundener und stoffungebundener Süchte. betrachten die Komplexität der Ursachen für eine Drogenabhängigkeit aus unterschiedlichen Positionen. erkennen Wechselwirkung zwischen Sucht und Persönlichkeit. erarbeiten Möglichkeiten der Prävention. erkennen die Stärkung der Persönlichkeit als Weg, um Süchten keine Macht zu geben. Bereich des Könnens Die Schülerinnen und Schüler organisieren Lernen selbst. erschließen Quellen aus dem Internet und der Literatur, strukturieren und dokumentieren Informationen. hinterfragen Medieninformationen kritisch. erarbeiten einen Diskussionsbeitrag. organisieren und führen eine Podiumsdiskussion. kommunizieren vorbereitete Inhalte und beherrschen monologisches Sprechen. lernen Gesprächs- und Diskussionsmuster kennen (Referat, Diskussion). reflektieren Verhalten und respektieren Haltungen anderer. Im Biologieunterricht wird das Thema Sucht mit einer kurzen Videosequenz begonnen. Das Video ist Bestandteil des AOK Medienpaketes Drogenvermeidung (Herausgeber: AOK Bundesverband; über die Kreis- und Landesmedienstellen sind vergleichbare Videos erhältlich): "Sucht hat viele Ursachen. Es war einmal ... , in irgendeiner Schule ... , in irgendeiner Klasse ... " Die Videosequenz zeigt eine chaotische Pausensituation mit Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Situationen (heftig diskutierend, lachend, schreiend, nachdenklich, allein, sich umarmend, sich schlagend ... ). Die Szene wird durch das Lied "Another brick in the wall" von Pink Floyd untermalt. Ein Lehrer kommt hinzu, niemand nimmt davon Notiz. Der Lehrer setzt sich auf das Pult und beobachtet die Klasse. Unterschiedliche Schülercharaktere werden eingeblendet - die Gesichter "verraten" den Eigenbrödler, den Klassenclown, das verliebte Mädchen ... Langsam bewegen sich die Schülerinnen und Schüler an ihre Plätze. Der Lehrer geht still an die Tafel und schreibt das Thema der Stunde an: "Sucht hat viele Ursachen". Danach wird das Thema des fächerverbindenden Unterrichts auch an der Tafel im Klassenraum visualisiert. Mit dem Arbeitsblatt "Den Süchten keine Macht" wird zunächst in selbstständiger Schülerarbeit der aktuelle Wissensstand erfasst und in einem Unterrichtsgespräch ein einheitliches Ausgangsniveau geschaffen. Die Stunde endet mit dem authentischen Bericht "10 Jahre Drogen in einer Familie" aus einem Elternkreis in Freiburg. Der Text wird von der Lehrerin oder dem Lehrer vorgelesen und soll emotional auf das Thema einstimmen. Entsprechende Erfahrungsberichte können über den BVEK e.V. (Bundesverband der Elternkreise drogengefährdeter- und drogenabhängiger Jugendlicher) bezogen oder auch der Literatur entnommen werden (zum Beispiel "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" von Christiane F., siehe Informationsquellen zum Thema Sucht zum Thema Sucht). Sehr ergiebig sind auch die Materialien zur Suchtprävention der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ( BZgA ). Das Arbeitsblatt wird vervollständigt und die Antworten gegebenenfalls korrigiert. Die zweite Stunde wird auch zur Klärung von organisatorischen Fragen zur Vorbereitung der Podiumsdiskussion/des Rollenspiels genutzt. Wer eignet sich für die Aufgabe des Moderators, welche Rollen (Suchtexperten, Psychologe, Kriminalbeamter, Staatsanwalt, Lehrerin oder Lehrer, betroffene Eltern und Jugendliche, ... ) sind wie für Podium und Publikum zu verteilen? Im Rahmen des Rollenspiels diskutieren nicht nur die "Experten" auf der Bühne, sondern auch die Personen aus dem Publikum. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten dabei eine Rolle. Im Deutschunterricht werden parallel oder auch bereits vor Beginn des Projektes die folgenden Punkte erarbeitet: Inhalt, Ablauf und Organisation einer Podiumsdiskussion Gestaltung von Diskussionsbeiträgen Aufgabe der Moderatoren Die Besprechung der Arbeitsaufgaben, die Organisation und die Umsetzung des Projektes kann (entsprechend dem Stundenplan) im Biologie- oder Deutschunterricht fortlaufend erfolgen. Der Zeitplan und der Diskussionstermin werden gemeinsam abgestimmt und bei Bedarf angepasst (Abb. 1, Platzhalter bitte anklicken). Die Durchführung einer Internetrecherche, das Erarbeiten und die Ansprüche an die Form eines Diskussionsbeitrages wird wiederholend erläutert. Das gesamte Projekt (Arbeitsmaterialien, verschriftlichte Rechercheergebnisse mit Quellenangaben und Diskussionsbeiträgen) ist im Schulintranet oder im virtuellen Klassenraum von lo-net sowohl für die Lehrkräfte als auch für die Schülerinnen und Schüler immer verfügbar, so dass von den Lernenden auch Freistunden für die Projektarbeit genutzt werden können. Weiterhin stehen Kartons mit Informationsmaterialien zu den entsprechenden Inhalten und Rollen zur Verfügung, so dass immer mit traditionellen und neuen Medien gearbeitet werden kann. Die gesammelten Informationen werden selektiert und komprimiert. Die Reduzierung auf das Wesentliche ist erfahrungsgemäß bei den aus dem Internet recherchierten Informationen wichtig und zeitaufwändig, da die Schülerinnen und Schüler hier per "copy & paste" umfangreiche und ungegliederte Texte erstellen. Die Arbeitsergebnisse sind in einer gut strukturierten Form für die folgende Podiumsdiskussion schriftlich vorzubereiten. Die Moderatoren schreiben ein Szenario für den möglichen Ablauf der Diskussion. Zeitliche Freiräume für Flexibilität beim Rollenspiel sollten aber erhalten bleiben. Bei größeren Klassen empfiehlt es sich daher, die Sprechzeiten zu begrenzen. In der durch die Schülerinnen und Schüler moderierten Podiumsdiskussion wird das Thema Drogen unter unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert und die Komplexität der Ursachen des Phänomens "Sucht" verdeutlicht. Beide Fachlehrer beobachten und bewerten die Diskussion. Nach einer kurzen Verschnaufpause geben alle am Projekt Beteiligten ein kurzes "Blitzlicht". Das Blitzlicht dient dazu, die Befindlichkeiten und Erwartungen jedes Gruppenmitgliedes für alle anderen sichtbar zu machen. Es kann an unterschiedlichen Abschnitten des Arbeitsprozesses eingesetzt werden. Wir haben uns für das Ende entschieden, um allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, ihre Gefühle und Standpunkte zu äußern und eine Rückmeldung zum Grad der Bestätigung ihrer Erwartungen geben zu können. Das Rollenspiel wurde für eine Selbstevaluation von älteren Schülerinnen und Schülern (Klasse 10 /11) mit einer Videokamera aufgezeichnet. Anhand vorgegebener Links wurden Informationen im Internet recherchiert, kritisch bewertet und für die Lösung der Aufgaben ausgewählt. Der sachgerechte Umgang mit dem Internet wurde so wiederholt, geübt und vertieft. Die Informationsbeschaffung dauerte trotz der Vorgabe der Links zu lange. Diese erschienen den Lernenden oft als "zu wenig" und eine zeitaufwändige Suche im Netz begann. Zudem wurde die schnelle Erfassung von Informationen durch die wenig entwickelten Lesestrategien der Schülerinnen und Schüler am Bildschirm unterlaufen. Eine Internetrecherche im Fachunterricht muss daher sorgfältig geschult und kontrolliert werden. Recherche mit Suchmaschinen Die gezielte Recherche im Internet ist ein wichtiges Element der Medienkompetenz. Durch den Einsatz von Operatoren in Suchmaschinen wird in den meisten Fällen die Suche vereinfacht. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten selbstständig und intensiv. Die Lernziele wurden erfasst und die Lernhandlungen geplant. Die ständige Verfügbarkeit der Aufgabenstellungen und Informationsquellen (Schulintranet, Internet) außerhalb der Unterrichtszeit führte zu einer effizienten Arbeitsweise. Die Podiumsdiskussion wurde selbstständig von den Moderatoren geplant, organisiert und durchgeführt. Die Lernenden waren während des gesamten Projektes fast immer sehr selbstständig aktiv. Die beiden Fachlehrer (Biologie/Deutsch) koordinierten, berieten und steuerten den Arbeitsprozess. In der Diskussion sind sie nur Beobachtende und Bewertende. Das Konzept des hier vorgestellten Unterrichtsprojektes lässt sich auch auf andere Fächer und Unterrichtsthemen übertragen (siehe Unterrichtseinheit Unser Planet am Scheideweg). Falls eine Lernplattform wie SintraNet nicht zur Verfügung steht oder aufgrund der Rechnerausstattung der Schule die Nutzung von lo-net nicht möglich sein sollte, lassen sich vergleichbare Projekte auch mit traditionellen Medien umsetzen. Für die fächerverbindende Arbeit bietet die Nutzung derartiger Plattformen jedoch einen großen Vorteil, da die Teamarbeit aller Beteiligten unterstützt und effizienter wird. Auf die Nutzung des Internets für die Recherchen sollte nicht verzichtet werden, da so aktuelle Informationen und Statistiken in den Unterricht miteinbezogen werden können. Bitterschokolade Mirjam Pressler; Verlagsgruppe Beltz Meine hungernde Seele Vera Tomsche; Lübbe Verlag Diverse Medienpakete zum Thema Sucht und Drogen bieten die Krankenkasse an, zum Beispiel die AOK und die DAK . Videos sind auch über die Kreis- und Landesmedienstellen erhältlich.

  • Biologie
  • Sekundarstufe I

Handreichungen zum Münchner Fitness-Test

Unterrichtseinheit

Der Münchner-Fitness-Test (MFT) ist von den Sportwissenschaftlern Horst Rusch und Werner Irrgang speziell für den Sportunterricht für Gruppen im Alter von sechs bis 17 Jahren entwickelt worden. Er misst konditionelle und koordinative Fähigkeiten. Die sechs Übungen sind im Unterricht leicht zu organisieren und auszuwerten.Ziele der Testanwendung können sowohl die Grobdiagnose von Muskel-, Organleistungs- und Koordinationsschwächen als auch Veränderungsdiagnosen zur Beurteilung des Unterrichtserfolges sein. Mithilfe des Tests können statistisch gesicherte Informationen über den aktuellen Trainingszustand der Schülerinnen und Schüler gewonnen werden (Querschnittuntersuchung). Aus den Untersuchungsergebnissen können methodisch-didaktische Konsequenzen für die Unterrichtsplanung und -durchführung gezogen werden. Durch die Wiederholung des Tests in angemessenen Abständen, mindestens jedoch einmal in jeder Jahrgangsstufe, kann die individuelle Entwicklung der sportmotorischen Leistungsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen beurteilt werden (Längsschnittuntersuchung). Ergebnisse Die Ergebnisse der Testübungen, die von den Schülerinnen und Schüler selbst in die Bewertungsbögen eingetragen und beurteilt werden können, geben ihnen einen Überblick über ihre Fitness beziehungsweise ihre Defizite. Sie sollen auf diese Weise erfahren, dass bestimmte motorische Grundlagen für ein Erleben der Vielfalt und des Reichtums der Bewegungswelt in der Schule und in der Freizeit und damit für die Lebensqualität erforderlich sind. Aktualisierung der Normierungstabellen Um mit dem Münchner Fitnesstest ein aussagekräftiges Instrument zur Beurteilung der sportmotorischen Leistungsfähigkeit zur Verfügung zu haben, ist eine Aktualisierung der Normierungstabellen notwendig. Für eine wissenschaftliche Weiterentwicklung des Münchner-Fitnesstests wäre es deshalb hilfreich, wenn die erhobenen Testwerte über den Klassentest-Erfassungsbogen den Organisatoren zugeschickt werden würden.

  • Sport
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Primarstufe

Hilfe gegen Leistungsangst: Leistung auf den Punkt gebracht (Sek. I)

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtsmaterialien "Hilfe gegen Leistungsangst: Leistung auf den Punkt gebracht" sollen dazu beitragen, Schülerinnen und Schülern aufzuzeigen, dass proaktives Handeln der beste protektive Faktor gegen Prüfungs- und Leistungsangst ist.Kinder und Jugendliche, die unter Leistungsangst leiden, nehmen die Anforderungen in der Schule als persönliche Bedrohung wahr. Klassenarbeiten und mündliche Prüfungen erzeugen bei ihnen schon im Vorfeld schlaflose Nächte und andere Stressreaktionen. Die Unterrichtsmaterialien zeigen Wege auf, die Leistungsangst in den Griff zu bekommen und aus dem Teufelskreis der sich selbst verstärkenden Angst auszubrechen.Prüfungs- oder Leistungsangst kann auf zwei verschiedene Komponenten zurückgeführt werden. Zum einen kann sie auf einer Realangst beruhen - aufgrund mangelnder oder falscher Vorbereitung - und zum anderen auf einer irrationalen Angst, basierend auf dem "gelernten" Umgang mit der Angst im Zusammenhang mit Prüfungssituationen. Dabei ist das Phänomen Angst nicht von vornherein als leistungsmindernd einzustufen. Ein gewisses Maß an Angst kann sogar leistungsfördernd wirken. Deshalb ist es wichtig, den Schülerinnen und Schülern Handlungskompetenzen zu vermitteln, mit denen sie ihre Prüfungsangst bewältigen und positiv nutzen können.Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit dem Thema Angst im Allgemeinen auseinander. eignen sich neue Lernstrategien an. können sich aktiv auf Themen vorbereiten, die ihnen schwerer fallen. nehmen eine Aufgabe als Herausforderung an. erkennen, dass man aktiv etwas gegen Versagensängste tun kann. können den Handlungskreis in jedem Fach einsetzen.

  • Biologie
  • Sekundarstufe I