Unterrichtsmaterialien zum Thema "Gesundheit"

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Diabetes – Grundlagen der Krankheit

Unterrichtseinheit

Schülerinnen und Schüler sollen sich im Rahmen des Themas Diabetes mit der Wirkung von Hormonen, mit Peptidhormonen, Signalkaskaden und Immunreaktionen auseinandersetzen. Dabei helfen Recherchen im vorgegebenen Material und im Internet, entweder auf vorgegebenen Webseiten oder mithilfe von Suchmaschinen.Die Unterrichtseinheit soll den Lernenden die Ursachen für eine Diabetes-Erkrankung näher bringen und das Grundverständnis für den Umgang mit einer solchen Behinderung wecken. Diabetiker müssen ihren Blutzuckerspiegel ständig beobachten und einstellen. Das ist aufgrund der heutigen maßgeschneiderten Insuline mit langer oder kurzer Wirkzeit sehr viel leichter als früher. Die Vielfalt der möglichen Ursachen für Altersdiabetes wird deutlich, wenn man das Prinzip einer Signalkaskade verstanden hat und weiß, dass kein Bausteinchen der Signalkette fehlen darf. Die Schülerinnen und Schüler erlangen Kompetenzen im inhaltlichen, methodischen und sozialen Bereich.Voraussetzung für die Durchführung dieser Unterrichtseinheit ist die grundsätzliche Kenntnis der Hormonwirkung, der Wechselwirkung zwischen Enzym und Substrat (Spezifität der Bindungsstelle) sowie des Zuckerstoffwechsels. Unterrichtsverlauf und Materialien In arbeitsteiliger Partnerarbeit beschäftigen sich die Lernenden mit verschiedenen Diabetes-Themen. Ihre Ergebnisse präsentieren sie den Mitschülerinnen und Mitschülern. Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass Diabetes mellitus eine Stoffwechselerkrankung ist, die verschiedene Ursachen haben kann und können diese Ursachen benennen können die Regelung des Blutzuckerspiegels und das Zusammenwirken von Insulin und Glucagon durch einen einfachen Regelkreis darstellen können das Prinzip der Signalkaskade auf den Insulinrezeptor anwenden können den Zusammenhang zwischen Autoimmunreaktion und Diabetes Typ I mithilfe einer Immunantwort skizzieren. können die Fortschritte in der heutigen Diabetes-Forschung benennen und maßgeschneiderte Insuline und ihre Wirkungen beschreiben. können im Internet Kriterien geleitet recherchieren und die wesentlichen Punkte ihrer Recherche verschriftlichen. können recherchierte Materialien adressatenbezogen aufbereiten und anderen vortragen. Einstieg Als motivierender Einstieg in die Thematik eignet sich zum Beispiel ein Video aus der Mediathek des Deutschen Diabeteszentrums in Düsseldorf. Dort sind auch Fallbeispiele integriert. Die Videos stehen online zur Verfügung: Deutsches Diabeteszentrum (DDZ), Düsseldorf Auf der DDZ-Webseite finden Sie Videosequenzen (Presse und Öffentlichkeit / Mediathek / Videos) zu verschiedenen Diabetes-Themen. Partner- oder Gruppenarbeit Nach dem Einstieg empfehle ich Partnerarbeit zur inhaltlichen Recherche, wobei die Arbeitsblätter als Aufgabenstellungen für fünf Gruppen geeignet sind. In größeren Kursen können die Arbeitsblätter auch redundant bearbeitet werden. Alternativ ist auch Gruppenarbeit möglich, wobei sich außer der Beschäftigung mit den Faktoren, die den Blutzuckerspiegel beeinflussen, eine Gruppe mit Autoimunreaktionen, eine mit der Hormonwirkung und eine mit dem Insulinrezeptor und der Signalkaskade beschäftigen kann. Auch weitere Einteilungen sind je nach Vorwissen und Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler denkbar. Schülervorträge Die Ergebnisse werden didaktisch aufbereitet und zu Schülervorträgen verwendet. Ausführliche Hinweise zum Unterrichtsverlauf finden Sie in dem Verlaufsplan, Diabetes ? Grundlagen der Krankheit (Pop-up) der Unterrichtseinheit. Bickel, H. et al. Natura Oberstufe, Neurobiologie und Verhalten (1997), Ernst Klett Verlag Stuttgart; Seite 62 bis 69. Bickel, H. et al. Natura: Biologie f. Gymnasien Band 3b, 12. und 13. Schuljahr NRW (2001), Ernst Klett Verlag Stuttgart; Seite 284 bis 293. Bickel, S., Krull, H.-P., Wedershoven, B. Natura Schwerpunktvorhaben 3b NRW (2002) Ernst Klett Verlag Stuttgart; Seite 85 bis 96. Beyer, I. et al. Natura Biologie für Gymnasien, Oberstufe (2005) Ernst Klett Verlag Stuttgart; Seite 260 bis 265. Kattmann, U. Glucose im Fließgleichgewicht, Unterricht Biologie 158 (1990), Friedrich-Verlag Velber, Seite 32 ff. Ruppert, W. Insulin - vom Molekül zum Menschen, Unterricht Biologie 229 (1997), Friedrich-Verlag Velber, Seite 44 ff. Zürcher, S. Insulin und der Glucose-Stoffwechsel - Diabetes mellitus, Unterricht Biologie 331 (2008), Friedrich-Verlag Velber, Seite 22 ff. Conrad B, Weidmann E, Trucco G, Rudert WA, Behboo R, Ricordi C, Rodriquez-Rilo H, Finegold D, Trucco M. Evidence for superantigen involvement in insulin-dependent diabetes mellitus aetiology; Nature, 1994 Sep 22;371(6495):351-5. Über diesen Link gelangen Sie zurück zur Startseite der Unterrichtseinheit "Diabetes - Grundlagen der Krankheit".

  • Biologie
  • Sekundarstufe II

Allergien: Gefährlicher Kontakt

Unterrichtseinheit

Schülerinnen und Schüler sollen schon vor der Ausbildung ihr eigenes Allergierisiko realistisch einschätzen und im Hinblick darauf für ihren Berufswunsch bewusst Verantwortung übernehmen können.Die Haut ist gerötet, geschwollen und juckt? Die Augen tränen, die Nase trieft? Häufig weisen solche Symptome auf eine Allergie hin. Allergien sind weit verbreitet, an bestimmten Arbeitsplätzen ein Problem und für Berufseinsteiger oftmals eine böse Überraschung. Das Thema ist daher für junge Berufseinsteiger ein absolutes Muss. Schülerinnen und Schüler sollen ihr Allergierisiko realistisch einschätzen und im Hinblick darauf für ihren Berufswunsch bewusst Verantwortung übernehmen können.Das Thema "Berufsbedingte Allergien" ist für junge Menschen vor der Berufswahl und für Berufseinsteiger ein absolutes Muss. Viele reagieren bereits vor dem Berufseinstieg überempfindlich auf allergene Substanzen und leiden unter Heuschnupfen, Neurodermitis oder Asthma. Das Problem: Wer bereits durch eine Allergie vorbelastet ist, trägt ein erhöhtes Risiko, im Job eine weitere Allergie zu entwickeln oder die bestehende zu verschlimmern.Die Schülerinnen und Schüler begreifen, dass eine berufsbedingte Allergie ernste Folgen nach sich ziehen kann. erfahren, mit welchen Allergie auslösenden Substanzen man im Berufsalltag rechnen muss. recherchieren selbstständig über berufsbedingte Allergien im Internet und machen sich dabei mit Informationsangeboten der gesetzlichen Unfallversicherungsträger vertraut. bearbeiten Aufgaben in der Kleingruppe und stärken damit ihre Teamfähigkeit.

  • Fächerübergreifend

Ernährung: Dickmacher im Griff

Unterrichtseinheit

Wer ständig mehr isst, als der Körper verbrennen kann, riskiert nicht nur zunehmende Fettpölsterchen, sondern ernsthafte Folgekrankheiten. Deshalb sollte man möglichst früh lernen, den eigenen Energiebedarf zu berechnen und im Blick zu behalten.Junge Menschen sollten sich ganz besonders bewusst machen, was sie Tag für Tag essen. Schule kann dazu beitragen, dass auch Jugendliche, die bisher eher unbedarft an ihre Ernährung herangegangen sind, bewusster essen lernen. Dabei geht es nicht um den erhobenen Zeigefinger oder Verbote. Vielmehr sollen die gezielte Aufklärung über Nahrungsmittel und das Reflektieren eigener Erfahrungen die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, zu entscheiden, was sie auf ihren Teller legen.Wieviel Energie steckt eigentlich in Pizzen, Burger- und Sandwich-Menüs, Muffins und Sahne-Milchshakes? Wie hoch ist unser Energiebedarf überhaupt? Wie können wir energiereiche Lebensmittel erkennen und wie gehen wir richtig mit ihnen um? All diesen Fragen gehen die Schülerinnen und Schüler mithilfe dieser Unterrichtsmaterialien nach.Die Schülerinnen und Schüler begreifen, dass eine zu energiereiche Ernährung nicht nur dick, sondern auch krank machen kann. berechnen ihren täglichen Energiebedarf. recherchieren, welche beliebten Fastfood-Mahlzeiten und Snacks wie viele Kilokalorien haben. erkennen, warum einige Lebensmittel und Mahlzeiten trotz hoher Energiedichte schlecht sättigen. erarbeiten Strategien, wie man die Energiebilanz und den Sättigungsgrad von energiereichen Fastfood-Mahlzeiten positiv beeinflussen kann. reflektieren positive und negative Aspekte bestimmter Mahlzeiten und Lebensmittel. stellen eigene Essgewohnheiten auf den Prüfstand. recherchieren im Internet anhand der Nährwertinformationen der Lebensmittelhersteller den Kaloriengehalt typischer Fastfood-Mahlzeiten.

  • Fächerübergreifend

Hilfe gegen Leistungsangst: Leistung auf den Punkt gebracht (Sek. I)

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtsmaterialien "Hilfe gegen Leistungsangst: Leistung auf den Punkt gebracht" sollen dazu beitragen, Schülerinnen und Schülern aufzuzeigen, dass proaktives Handeln der beste protektive Faktor gegen Prüfungs- und Leistungsangst ist.Kinder und Jugendliche, die unter Leistungsangst leiden, nehmen die Anforderungen in der Schule als persönliche Bedrohung wahr. Klassenarbeiten und mündliche Prüfungen erzeugen bei ihnen schon im Vorfeld schlaflose Nächte und andere Stressreaktionen. Die Unterrichtsmaterialien zeigen, wie es gelingen kann, die Leistungsangst in den Griff zu bekommen und worauf es bei der Prüfungsvorbereitung ankommt – vom richtigen Arbeitsplatz bis zu Lernstrategien und Tipps für ein strukturiertes Arbeiten.Prüfungs- oder Leistungsangst kann auf zwei verschiedene Komponenten zurückgeführt werden. Zum einen kann sie auf einer Realangst beruhen – aufgrund mangelnder oder falscher Vorbereitung – und zum anderen auf einer irrationalen Angst, basierend auf dem "gelernten" Umgang mit der Angst im Zusammenhang mit Prüfungssituationen. Dabei ist das Phänomen Angst nicht von vornherein als leistungsmindernd einzustufen. Ein gewisses Maß an Angst kann sogar leistungsfördernd wirken. Deshalb ist es wichtig, den Schülerinnen und Schülern Handlungskompetenzen zu vermitteln, mit denen sie ihre Prüfungsangst bewältigen und positiv nutzen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen den Handlungskreis als Instrumentarium, um in herausfordernden Situationen strukturiert und planvoll zu reagieren. sammeln Stichworte, wie ein optimaler Arbeitsplatz aussehen sollte. kennen verschiedene Lernstrategien. verstehen, warum das Gehirn Pausen braucht, und welche Art von Pausen wann sinnvoll sind. kennen Möglichkeiten zur Entspannung. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erstellen einen persönlichen Wochenplan. erarbeiten anhand der Kopfstandmethode, welche Lernstrategien hilfreich sind. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen, dass Angst und Aufgeregtheit "normal" sind. erkennen, dass man aktiv etwas gegen Versagensängste tun kann. nehmen eine Aufgabe als Herausforderung an. arbeiten gemeinsam in Lerngruppen. erkennen eigene Stärken und nutzen sie.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I