Unterrichtsmaterialien zum Thema "Berufsbilder"

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Unterrichtsideen zur Berufsorientierung

Unterrichtseinheit

Mit dieser Unterrichtseinheit zur Berufsorientierung und dem Übergang von der Schule zur Arbeitswelt werden den Schülerinnen und Schülern Online-Medien der Bundesagentur für Arbeit vorgestellt, die die Jugendlichen innerhalb und außerhalb des Unterrichts selbstständig nutzen können.Schülerinnen und Schüler der 8. oder 9. Jahrgangsstufe stehen vor der Qual der Wahl: Welche Ausbildung soll ich anstreben? Welcher Beruf kommt für mich infrage? Der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt stellt für viele Jugendliche einen Sprung ins kalte Wasser dar. Daher ist dieser Schritt sorgfältig vorzubereiten und muss immer wieder aus anderer Perspektive betrachtet werden. Neben vielfältigen Angeboten der Berufsberatung vor Ort leisten die hier vorgestellten Online-Medien der Bundesagentur für Arbeit eine Beitrag, den die Schule nutzen kann, um ihre Schulabgängerinnen und -abgänger auf das Leben "draußen" vorzubereiten. Das Material eignet sich gut für den Einsatz in einer Vertretungsstunde oder vor den Ferien, um den Lernenden Impulse für die eigene Weiterarbeit zu geben. Anregung zur selbständigen Entscheidungsfindung Die vorgestellten Arbeitsblätter erfüllen zwei Funktionen: Sie helfen, die eigene Einstellung zu Arbeit und Beruf zu erforschen, und sie leiten dazu an, das umfangreiche Angebot der Bundesagentur für Arbeit gezielt zu durchforsten und zu nutzen. Da in wenigen Schulstunden keine qualifizierte Berufsentscheidung getroffen werden kann, sollen die Schülerinnen und Schüler zur selbstständigen Entscheidungsfindung angeregt werden. Deshalb enthalten die Arbeitsblätter einerseits spielerische Aufgaben, in denen eigene Stärken und Schwächen, Ziele und Wünsche reflektiert werden. Andererseits werden weiterführende Informationsquellen vorgestellt und durch gezielte Anleitungen erschlossen. Die Arbeitsblätter können ausgedruckt oder als digitale Materialien eingesetzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Bedeutung einzelner Schulfächer für ihren weiteren Lebensweg. erhalten Einblick in die große Vielfalt der in Deutschland angebotenen Ausbildungsberufe. gewinnen Eindrücke von Tätigkeitsfeldern, für die sie sich interessieren. üben, wie man sich ergebnisorientiert einer begründeten Berufswahl annähert. lernen, wo man detaillierte Informationen zu ausgewählten Berufen finden kann. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie man im Internet fachkundige Informationen zu verschiedenen Ausbildungsberufen findet. üben den Umgang mit komplexen Informationssystemen im Internet. erfahren, dass im Internet sachliche Informationen abgerufen werden können (zum Beispiel im Gegensatz zu Online-Spielen). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Überblick über verschiedene Bedeutungen, die die Berufswelt für den Menschen haben kann. werden gewahr, dass eigene Vorlieben und Interessen für die Berufswahl von Bedeutung sind. erkennen, dass Arbeit und Beruf wichtig für das Selbstbewusstsein sind (Personalfunktion). erkennen, dass die Sozialfunktion der Arbeit wichtig für die Zufriedenheit und ein erfülltes Leben ist. lernen, dass die Naturalfunktion der Arbeit (Geld verdienen, sich ernähren können) eine wesentliche Grundlage einer funktionierenden Gesellschaft ist.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Wie soziale Medien unseren Alltag verändern

Unterrichtseinheit

Dieser Beitrag zum Thema "Soziale Medien" beleuchtet die verschiedenen Lebensbereiche, die von sozialen Medien verändert wurden, und bietet Anregungen für die unterrichtliche Praxis, denn soziale Medien sind keine temporäre Mode-Erscheinung - sie verändern die Art und Weise, wie Menschen in der Wissensgesellschaft arbeiten, kommunizieren und lernen.Der immer höhere Stellenwert der sozialen Medien im Alltags- und Arbeitswesen beeinflusst nicht nur die verschiedenen Arbeitsprofile im Kommunikationsbereich, auch fast alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Wissensgesellschaft sind davon betroffen. Der kompetente Umgang mit sozialen Medien wird oftmals vorausgesetzt. Den Lernenden eine vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Thema zu ermöglichen, liegt auch in der Verantwortung der Schule. Wandel verschiedener Lebensbereiche durch soziale Medien Ziel dieses Beitrags ist es, zu veranschaulichen, wie soziale Medien die verschiedenen Bereiche des Lebens beeinflussen und verändern können. Dabei werden sowohl die vielseitigen Chancen als auch die möglichen Risiken sozialer Medien beleuchtet. Darüber hinaus wird an praktischen Beispielen gezeigt, wie soziale Medien im Unterricht eingesetzt werden können. Auswirkungen auf den Bereich der Arbeit Auswirkungen auf den Bereich der Arbeit Soziale Medien haben verschiedene Arbeitsprofile nachhaltig verändert. Die Lernenden erarbeiten die Neuerungen und reflektieren deren Vor- und Nachteile. Auswirkungen auf den Bereich der Bildung Auswirkungen auf den Bereich der Bildung In diesem Abschnitt werden verschiedene Bereiche vorgestellt, auf die sich soziale Medien innerhalb des Bildungssektors auswirken. Auswirkungen auf den Bereich der Freizeit Auswirkungen auf den Bereich der Freizeit Die Veränderungen, die soziale Medien für den Freizeitbereich mit sich gebracht haben, sind sowohl unter positiven als auch negativen Gesichtspunkten zu sehen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen Fähigkeiten im Bereich der Informations- sowie Kommunikationstechnik. wissen, welche Auswirkungen soziale Medien auf gewisse Arbeitsprofile haben. kennen die drei Bereiche, auf die sich soziale Medien im Bereich der Bildung auswirken (Lernende, Lehrkraft, Inhalt). können die Auswirkungen, die soziale Medien auf den Bereich Freizeit haben, benennen. sind sich der Vor- und Nachteile, die soziale Medien für die Bereiche Arbeit, Bildung und Freizeit aufweisen, bewusst (kritische Auseinandersetzung mit dem Gegenstand). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können mit sozialen Medien arbeiten. wissen, wie sie soziale Medien (insbesondere das Internet) sicher nutzen können. reflektieren ihren eigenen Umgang mit sozialen Medien (Zeit, Zweck). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten, ohne dabei räumlich aneinander gebunden zu sein. werden in ihrer Problemlöse-Kompetenz gefördert, indem sie Kompetenzen im Bereich der Kommunikation und Gruppenarbeit erlernen beziehungsweise vertiefen. übernehmen durch häufigere Teamarbeit mehr Kontrolle innerhalb des Unterrichts. werden durch ihre veränderte Rolle im Unterricht in ihrer Zusammenarbeit gestärkt. Zeit vor den sozialen Medien Zeitungen lagen vorwiegend in gedruckter Form vor. Ein Brief an die Redaktion war die einzige Möglichkeit, mit den Autorinnen und Autoren in Austausch zu treten. Die Redaktion konnte selbst entscheiden, welchen der Leserbriefe sie drucken und herausgeben wollte. Veränderungen durch die sozialen Medien Zeitungen bieten für jeden einzelnen Artikel zusätzlich ein Online-Diskussionsforum an. Viel Arbeitszeit wird der Kommunikation mit den Leserinnen und Lesern gewidmet. Journalistinnen und Journalisten müssen auch mit unangemessenen Kommentaren kämpfen. Autorinnen und Autoren müssen sich in einigen Situationen auch mit Menschen auseinandersetzen, die zu einem bestimmten Thema einen umfassenderen Kenntnisstand aufweisen als sie selbst. Vom Konsument zum Prosument Durch soziale Medien werden bestimmte Regeln und Einschränkungen aufgehoben, da Inhalte von den Leserinnen und Lesern selbst produziert werden. Dies hat zur Folge, dass Informationen aller Art ungefiltert mitgeteilt werden. Es gibt keine professionelle Instanz, die den Inhalt auf dessen Wahrheitsgehalt oder Qualität prüft. Wissen wird nicht mehr von einzelnen Institutionen oder Personen zur Verfügung gestellt, vielmehr kann jeder sein persönliches Wissen einbringen. Ebenso sind soziale Medien so einfach zu benutzen, dass es für fast jeden möglich ist, an ihnen teilzuhaben. Auf diese Weise können Menschen näher zusammengebracht werden, weltweit findet eine nie dagewesene Vernetzung statt. Vorteile und Nachteile für den Journalismus Auch auf den Bereich des Journalismus wirken sich diese Veränderungen entscheidend aus. Die direkte Beteiligung der Leserinnen und Leser kann einerseits Schwierigkeiten mit sich bringen, zum Beispiel unqualifizierte Kommentare oder einen Shitstorm . Andererseits können Journalistinnen und Journalisten so auch zusätzliche Informationen durch Expertinnen und Experten erhalten, welche den eigenen Artikel ergänzen und dadurch bereichern können. Stellen Sie den Lernenden die Aufgabe, die Bedeutung sozialer Medien auch für andere Arbeitsprofile herauszuarbeiten. In Gruppen können sie sich verschiedene Berufe vornehmen und überlegen, wie die sozialen Medien hier Einfluss nehmen. Das kann zum Beispiel der Lehrerberuf oder die Arbeit als Polizistin beziehungsweise Polizist sein. Anhand dieses Berufs wird zum Beispiel eine Veränderung bei der Suche nach Hinweisen und Tätern ersichtlich, da die Polizei mithilfe sozialer Medien ein viel größeres Publikum ansprechen kann. Die Schülerinnen und Schüler können hier auch mögliche Schwierigkeiten herausarbeiten, zum Beispiel die Zunahme von falschen Hinweisen. Aufgabe 1: Kontaktaufnahme zu einer Redaktion Die eine Hälfte der Schülerinnen und Schüler versetzt sich für die Bewältigung der Aufgabe in die Zeit vor den sozialen Medien. Die andere Hälfte darf für dieselben Aufgaben die sozialen Medien nutzen. So kann eine Schülergruppe zum Beispiel einen Leserbrief an die Zeitung schreiben, die andere kommentiert den ausgewählten Artikel im Online-Diskussionsforum. mögliche Fragestellungen: Welche Unterschiede lassen sich in den Umsetzungen ausmachen? Dokumentiere diese! Wer bekommt eine schnellere Rückmeldung? Auf welchen Brief beziehungsweise Kommentar gibt es eine Reaktion? Aufgabe 2: Erkennen der veränderten Arbeitsweise im Unterricht Auch der Unterricht hat sich durch die sozialen Medien verändert. Diese Übung gibt den Lernenden die Möglichkeit, neue Aspekte selbst zu erarbeiten. Ein Teil der Klasse kann zum Beispiel ein Referat zu einem bestimmten Thema vorbereiten, ohne dabei soziale Medien als Informationsquelle zu nutzen. Anstelle dieser können sie auf Bücher und Enzyklopädien zurückgreifen. Der Rest der Klasse darf sich die Informationen zusätzlich durch soziale Medien beschaffen. Besprechen Sie im Anschluss an die zwei Vorträge die wahrgenommenen Unterschiede mit Ihren Schülerinnen und Schülern. mögliche Fragestellungen: Welche Gruppe kann mehr Informationen liefern? Welche Erfahrungen haben die Gruppen bezüglich der Informationsbeschaffung gemacht? Grundidee sozialer Medien im Bildungsbereich: Befähigung der Lernenden zur gemeinsamen Arbeit an einer Aufgabenstellung, ohne räumlich gebunden zu sein. Die aus der Grundidee folgende Lerntheorie: Schülerinnen und Schüler stehen im Mittelpunkt und müssen in ihren Problemlösekompetenzen gefördert werden. Voraussetzung: Erlernen von Kompetenzen im Bereich der Kommunikation sowie der Gruppenarbeit Begründung: Fähigkeiten sind auch für einen späteren (von sozialen Medien beeinflussten) Beruf wichtig Wandel des Lehrerbildes als "Weiser", der vorne an der Tafel steht und erklärt, zu einem Bild als "Moderator und Begleiter" Schwierigkeit: Abgabe eines Teils der Kontrolle über den Unterrichtsverlauf an die Schülerinnen und Schüler Zweck des Wandels: Unterstützung der Zusammenarbeit der Lernenden untereinander Der Inhalt sozialer Medien wird von mehreren Menschen in einer Art "Co-Produktion" erstellt. Die aktive Gestaltung des Inhalts erfolgt durch lediglich circa 10 Prozent aller Nutzerinnen und Nutzer. Die Teilnahme an sozialen Medien durch die restlichen 90 Prozent ist eher passiv, sie lesen die Beiträge. Aufgabe 1: Voraussetzung für einen sicheren Umgang mit sozialen Medien Um den Lernenden deutlich zu machen, wie soziale Medien im Unterricht positiv genutzt werden können, müssen Sie diese auf ihren Einsatz vorbereiten. Hierzu sollten zunächst einige grundlegende Dinge geklärt werden. Besprechen Sie vor allem auch die Sicherheit im Umgang mit sozialen Medien. Ausführliche Informationen und konkrete Unterrichtsbeispiele dazu finden Sie auch in diesem Beitrag . Aufgabe 2: Schülerinnen und Schüler nach ihrer eigenen Meinung fragen Die Lernenden werden in einigen Dinge besser über soziale Medien Bescheid wissen als Sie, da sie mit sozialen Medien aufgewachsen sind. Sie kennen die Möglichkeiten und wissen, wie man mit diesen umgeht. Fragen Sie die Lernenden, wie sie sich den Einsatz sozialer Medien im Unterricht vorstellen. Mit Sicherheit können ihre Schülerinnen und Schüler gute Ideen beisteuern. Vorteile: Informationen können viel schneller verbreitet werden. Menschen auf allen Erdteilen können mittels sozialer Medien besser und vor allem schneller informiert werden. Ein unmittelbarer Austausch über die erhaltenen Informationen ist möglich. Die Informationen sind stets sehr aktuell. Nachteile: Es kann zu einem Missbrauch der sozialen Medien kommen. Die Verbreitung einer Tat in allen Nachrichten und Medien kann einen Anreiz für Nachahmer bilden (zum Beispiel im Fall von Terroranschlägen). Auch Fehlinformationen können sich wesentlich schneller verbreiten als früher. Die Lernenden haben die Aufgabe, sich zu weiteren Szenarien Gedanken zu machen. In welchen Situationen sind soziale Medien eher von Vorteil, wo vielleicht eher von Nachteil? Neben der Wahrnehmung positiver Seiten sozialer Medien werden die Schülerinnen und Schüler so auch für negative Aspekte sensibilisiert. Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler ein Tagebuch führen. Sie sollen aufschreiben, was sie wann gemacht haben. Dies kann in Form einer Tabelle oder eines Fließtextes geschehen. Dabei soll ein besonderer Fokus auf den Einsatz sozialer Medien im Alltag gelegt werden. Anschließend reflektieren die Lernenden ihren Tag beziehungsweise ihre Woche: Zu welchen Zeitpunkten und zu welchem Zweck haben sie soziale Medien benutzt? Dieser Text hält weitere Anregungen bereit, wie Sie soziale Medien für sich selbst entdecken und in den Unterricht einführen können.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Corona-Tests: Beaufsichtigung durch Lehrkräfte?

Schulrechtsfall

... ihrer Meinung war sie "zu einer Tätigkeit verpflichtet, die außerhalb ihrer Ausbildung, ihres Berufsbildes und ihrer Qualifikationen liege und vielmehr als Tätigkeit auf dem allgemeinen staatlichen Gebiet ...

  • Fächerübergreifend

eLBe - e-Learning in der Berufsbildung

Fachartikel

... effektiv die Möglichkeiten der Binnendifferenzierung und der Selbststeuerung des Lernens in berufsbildenden Schulen optimieren? Konkrete Antworten kann man von der Auswertung mehrerer Schulversuche in ...

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

WebQuests in der Berufsbildung

Fachartikel

In der beruflichen Bildung spielt die Vermittlung von Medienkompetenz und IT-Kompetenz eine wichtige Rolle. Im Rahmen eines BMBF-geförderten Modellversuchs im Bereich E-Learning (2003-2006) mit dem Titel „FortbildungOnline“ setzt sich das "heidelberger institut beruf und arbeit - hiba" intensiv mit der Erprobung des Modells Webquest für unterrichtliche Zwecke auseinander.Informations- und Kommunikationstechniken sind Schlüsseltechniken in einer Vielzahl von Berufen. Vor allem das Internet hat dazu geführt, dass heute anders gearbeitet, gelernt, anders kommuniziert, gezahlt und eingekauft wird. Das Internet wird zum täglichen Arbeitmittel für viele Auszubildende und somit auch zur Lernumgebung in der Ausbildung. Viele Lehrende und Lernende haben Schwierigkeiten, wenn es um die Vermittlung von Lerninhalten über das Internet geht, da keine didaktische Struktur oder Aufbereitung der Informationen existiert. Es bedarf also Methoden, die das Lernen mit dem Internet für den Unterricht didaktisch aufbereitet. In diese Richtung zielt die Methode WebQuest, die für die unterschiedlichen Berufsbranchen verschieden nutzbar gemacht werden kann.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe