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17. Juni 1953: Der Volksaufstand in der DDR – Arbeitsmaterial in Einfacher Sprache

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit "17. Juni 1953: Volksaufstand in der DDR" wurde gemeinsam mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur anlässlich des 70. Jahrestages des Aufstandes entwickelt und bündelt Arbeitsmaterialien in Einfacher Sprache zur Plakatausstellung "17. Juni kompakt" der Bundesstiftung Aufarbeitung. Die Plakatausstellung "17. Juni kompakt" der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur umfasst sechs Plakate und bündelt verschiedene Materialien und Informationen. Sie finden hier neben Darstellungstexten auch Illustrationen, Infografiken, zeithistorische Fotos und weiterführende Medienhinweise in Form von Video- und Audioquellen. Die Plakatausstellung vermittelt Grundlagenwissen über den Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1953 und macht das Thema auch für junge Menschen zugänglich. Die Materialien zur Ausstellung bearbeiten und vertiefen die Plakatinhalte. Schülerinnen und Schüler setzten sich hier mit der Vorgeschichte, dem Verlauf, den (europäischen) Folgen und der Bedeutung des Volksaufstands 1953 auseinander. Die Bearbeitung kann in die übergeordnete Fragestellung nach den Chancen und Grenzen von politischem Protest in Demokratien integriert werden und Schülerinnen und Schüler aktivieren, sich im Rahmen der Demokratiebildung mit freiheitlich demokratischen Werten auseinanderzusetzen. Einführung in das Thema: Der Volksaufstand 1953 Am 17. Juni 1953 protestierten eine Million Menschen in über 700 Städten und Gemeinden in der DDR gegen das kommunistische Regime. Sie bestreikten über 1.000 Betriebe und erstürmten über 250 öffentliche Gebäude. Der soziale Arbeiteraufstand entwickelte sich schnell zu einem Volksaufstand , der nicht nur vereinzelte Großstädte, sondern die gesamte DDR erfasste. Die Demonstrierenden forderten politische und persönliche Freiheiten wie freie Wahlen, die Wiedervereinigung, den Rücktritt Walter Ulbrichts sowie die Freilassung politischer Häftlinge. Die sowjetische Regierung verhängte den Ausnahmezustand und übernahm in weiten Teilen der DDR die Regierungsgewalt. Gemeinsam mit der Volkspolizei schlug sie den Aufstand militärisch nieder. 15.000 Menschen wurden festgenommen und 50 starben. In der DDR galt der Volksaufstand von 1953 als "faschistischer Putschversuch" , der Bundesrepublik hingegen diente er als "legitimatorischer Schub" für die eigene Demokratie. Der Volksaufstand steht "symbolisch für ein Ereignis, in dem die Gesellschaft versuchte, Freiheit zu erlangen" und ihm kommt "in der nicht gerade reichhaltigen deutschen Freiheitsgeschichte ein besonderer Platz [zu]" . Der Aufstand als Teil der deutschen Demokratiegeschichte erinnert an die Bedeutung demokratischer Werte. Allerdings werden in der deutschen Erinnerungskultur die Massenaufstände in der DDR um den 17. Juni 1953 als "demokratische Glanzpunkte" zu wenig beziehungsweise gar nicht gewürdigt. In der öffentlichen Wahrnehmung, aber auch im schulischen Kontext spielen diese Ereignisse im Vergleich zur Friedlichen Revolution 1989/1990 und der deutschen Einheit noch immer eine untergeordnete Rolle. Die Behandlung des Aufstands kann jedoch einen wertvollen Beitrag zur Demokratie- und Menschenrechtsbildung darstellen und als Teil der zeitgeschichtlichen Geschichtsvermittlung einen Beitrag zur Orientierung in unserer pluralistischen und demokratischen Gesellschaft leisten. Vorwissen Die Schülerinnen und Schüler sollten sich schon im Vorfeld bereits im Geschichtsunterricht mit der Teilung Deutschlands 1949 (etwa Besatzungszonen und Staatsgründung) auseinandergesetzt haben und Vorwissen zu den politischen und wirtschaftlichen Systemen der DDR und Bundesrepublik besitzen. Didaktische Analyse Das Angebot lässt sich insbesondere in die Fächer Geschichte und Politik integrieren. Es eignet sich aber auch für einen fächerübergreifenden Unterricht – etwa im Rahmen von Projekttagen oder -wochen. Die deutsch-deutsche Geschichte 1945–1989 ist fest in den Lehr- und Bildungsplänen verankert (Geschichte, 9./10. Klasse). Im Fokus steht die Entwicklung der beiden deutschen Staaten nach 1945 (Demokratie und Diktatur) im Vergleich. Ebenso werden nationale und internationale Prozesse und Ereignisse betrachtet, die zur deutschen Einheit führten (etwa Herrschaftsformen, Menschen- und Bürgerrechte, Umgang mit Opposition und Widerstand, Friedliche Revolution als Herausforderung und Prozess). Das Fach Politische Bildung vermittelt Fähigkeiten und Kenntnisse, damit Schülerinnen und Schüler das Leben in einer Demokratie mitgestalten und gesellschaftliche Fragen und Probleme verstehen und beurteilen können. Sie sollen in der Entwicklung ihrer politischen Mündigkeit unterstützt werden. Schülerinnen und Schüler behandeln in der 9./10. Klasse unter anderem die Mitwirkung an der Willensbildung und an Entscheidungen (Wahlen, Parteien, Regierung und Opposition, Formen der Bürgerbeteiligung). Ein Schwerpunkt hier ist die Auseinandersetzung mit gefährdenden Elementen für die Demokratie und die wehrhafte Demokratie (Vergleich mit DDR-Diktatur). Das Arbeitsmaterial richtet sich insbesondere an: Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte ab Klasse 9 an integrierten Gesamtschulen, Gemeinschaft- und Sekundarschulen, Förderschulen, Schülerinnen und Schüler mit Sprach- und Lernschwierigkeiten in heterogenen Lerngruppen, Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt Lernen oder Sprache, Deutschlernende und weitere. Methodische Analyse Zur schulischen Einbindung der Plakate stehen Arbeitsmaterialien in Einfacher Sprache bereit. Zu jedem Plakat wurde ein Arbeitsblatt in Einfacher Sprache entwickelt, das die medial vielfältigen Inhalte bearbeitet. Die Arbeitsblätter können je nach Lerngruppe und zeitorganisatorischen Rahmenbedingungen angepasst werden und stellen Impulse und Ideen für den Unterricht dar. Neben Aufgaben zum Textverständnis, inhaltlichen Reproduktion und Sicherung der historischen Prozesse, finden Sie auch produktions- und handlungsorientierte Aufgaben. Weitere didaktisch-methodische Hinweise finden Sie im Leitfaden, den Sie im Download-Bereich herunterladen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die Vorgeschichte, den Verlauf, die Akteure und die Auswirkungen des Volksaufstands 1953 nachvollziehen und strukturiert beschreiben. erschließen die Folgen und Auswirkungen des sozialistischen Aufbaus auf die Menschen. kennen die Forderungen des Aufstands und ordnen sie in den historischen Sachverhalt ein. können (historische) Fachbegriffe definieren, erklären und einordnen (z.B. Sozialismus, Volksaufstand, Demonstration). entwickeln eigene Fragestellungen zu historischen Ereignissen und Prozessen. bewerten die Niederschlagung des Volksaufstands, die darauffolgenden politischen Maßnahmen und deren Auswirkungen auf das Leben der Menschen. kennen die europäischen Dimensionen und Entwicklung der Rebellionen im Ostblock. erkennen die historische Bedeutung des Aufstands und bewerten diese aus heutiger Sicht. wissen, wie heute dem Volksaufstand gedacht wird und diskutieren Formen der Erinnerung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben, umfassende Informationen in wenigen Worten zusammenzufassen und die wesentlichen Inhalte zum Verständnis zu erfassen. recherchieren eigenständig Informationen und nutzen bereitgestellte Informationen, um reproduktive Fragen zu beantworten, Transferaufgaben zu lösen und bewertend historische Entwicklungen zu erörtern. interpretieren schriftliche, bildhafte und audiovisuelle Quellen zum Zeitgeschehen. analysieren Zeitzeugenaussagen und ordnen diese in den historischen Sachverhalt ein. nehmen einen Video- oder Audioclip auf, in dem sie aus der Perspektive eines Zeitzeugen oder einer Zeitzeugin ihr Fachwissen anwenden können. entwerfen Ideen für eine Protestbewegung mithilfe moderner Kommunikationsmittel. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken in der gemeinsamen Erarbeitung ihre Teamfähigkeit und üben sich im sachlichen und konstruktiven Diskutieren in einer Gruppe. gehen wertschätzend und respektvoll mit den Erfahrungen und Meinungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler um. stärken ihr Empathievermögen durch die Übernahme anderer Perspektiven. reflektieren, dass historische Ereignisse unterschiedlich rezipiert werden. Die Ausstellung "17. Juni kompakt" ist ein Beitrag zum 70. Jahrestag des DDR-Volksaufstands von 1953. Herausgeberin der Ausstellung ist die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur . Die Texte und Illustrationen stammen von Clara Marz, die das Projekt gemeinsam mit Dr. Ulrich Mählert in der Bundesstiftung Aufarbeitung verantwortet. Das didaktische Begleitmaterial zur Plakatausstellung wurde von der Eduversum GmbH , Wiesbaden entwickelt und stellt Arbeitsmaterialien in Einfacher Sprache zur Verfügung.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Menschliches Verdauungssystem

Kopiervorlage / Interaktives
0,00 €

Das Arbeitsmaterial zum Thema "Menschliches Verdauungssystem und Oberflächenvergrößerung im Dünndarm" enthält zwei Arbeitsblätter. Auf dem ersten Arbeitsblatt sind das menschliche Verdauungssystem und die Funktionen der einzelnen Abschnitte dargestellt, auf dem zweiten Arbeitsblatt ist die Oberflächenvergrößerung im Dünndarm abgebildet. Die beiden Arbeitsblätter gehören zu dem Film "Das menschliche Verdauungssystem" und dienen der Sicherung der dort behandelten Inhalte. Auf dem ersten Arbeitsblatt ist die gleiche Abbildung des menschlichen Verdauungssystems wie im Film dargestellt, die durch die Schülerinnen und Schüler beschriftet werden soll. Ebenso soll jeweils die Funktion der einzelnen Abschnitte stichwortartig in einer Tabelle festgehalten werden. Auf dem zweiten Arbeitsblatt ist die Oberflächenvergrößerung im Dünndarm durch drei aus dem Film stammende Abbildungen dargestellt. Die Schülerinnen und Schüler halten hier die Bezeichnung der Strukturen (Querfalten, Darmzotten, Mikrovilli) und den Faktor ihres Effekts auf die Oberfläche des Dünndarms fest. Der Film behandelt nacheinander die verschiedenen Abschnitte des Verdauungssystems, deren jeweiligen Funktionen und die enzymatischen Prozesse anhand auserwählter Enzyme und Nährstoffe : Zerkleinerung der Nahrung im Mundraum durch die Zähne, Spaltung der Stärke in Maltose durch das Verdauungsenzym Amylase, Transport der Nahrung durch die Speiseröhre, Magensäure im Magen, Spaltung der Proteine in Polypeptide durch Pepsin, Zerstreuung der Fette durch Gallensaft aus der Gallenblase, Spaltung der Polypeptide durch das Enzym Trypsin und weitere Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse, Neutralisation der Magensäure durch die Bauchspeicheldrüse, Spaltung der Fette in Glycerin und Fettsäuren durch Lipase und Spaltung der Maltose durch Maltase in Glucose, Oberflächenvergrößerung im Dünndarm zum Zwecke der Resorption und Rückgewinnung von Wasser im Dickdarm. Das Arbeitsmaterial wird durch ein interaktives Begleitmaterial – bestehend aus vier interaktiven Übungen – ergänzt, auf das Sie hier zugreifen können. Als Einstieg in die Unterrichtsstunde kann eine von Zöliakie betroffene Person und ihre Symptome vorgestellt werden, was die Frage nach der Ursache für ihre Beschwerden aufwirft. Zur Klärung dieser Frage schauen sich die Schülerinnen und Schüler auf ihrem mobilen Endgerät den Film an und füllen mit dessen Hilfe die Arbeitsblätter 1 und 2 in Paararbeit aus. Dies hat den Vorteil, dass die Zweiergruppen in ihrer eigenen Geschwindigkeit arbeiten können und den Film je nach Belieben anhalten, vor- oder zurückspulen können. Die Sicherung kann durch Schülerpräsentationen zum Beispiel mithilfe der ausgefüllten Arbeitsblätter und einer Dokumentenkamera erfolgen. Als Zirkelschluss kann die an Zöliakie erkrankte Person, die Zerstörung der Darmzotten und die Erklärung der Symptome der an Zöliakie erkrankten Person dienen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I

Warum Haare grau werden

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit für das Fach Biologie der Klassen 8–9 gehen die Schülerinnen und Schüler der Frage nach, warum Haare grau oder weiß werden. Sie untersuchen die Funktion der Pigmentzellen, werten Informationen zu den Ursachen des Ergrauens aus und recherchieren mögliche Wege zur Wiederherstellung der Haarfarbe. Dieses Arbeitsblatt kann unabhängig oder als Ergänzung zu den Unterrichtseinheiten "Wunderwelt Haare" und "Haare färben – für immer oder für eine bestimmte Zeit?" genutzt werden. Dabei geht es um die Frage: Warum werden Haare bei jungen und älteren Menschen grau beziehungsweise weiß? Dieser Fragestellung wird in einer Unterrichtsstunde in Einzel-, Paar- und Plenumsarbeit nachgegangen. Dazu gliedert sich das Arbeitsblatt in drei Phasen. Zunächst soll das eigene Wissen genutzt werden, um der Fragestellung "Warum ergrauen Haare?" nachzugehen. Dies erfolgt in Einzelarbeit. In einem zweiten Schritt geht es dann um das Analysieren eines kurzen Fachtextes, der die Ursachen für das Ergrauen darlegt. Die Informationen sollen laut Aufgabenstellung ausgewertet werden. Dazu kann Paararbeit hinzugezogen werden. Unter Aufgabe 3 geht es um einen problemlösenden Ansatz. Es soll mittels Internetrecherche ermittelt werden, wie man weiße Haare "renaturieren" kann – das heißt: Wie bekomme ich weiße Haare wieder farbig? Es bietet sich an, die entwickelten Ergebnisse im Plenum zum Ende der Unterrichtsstunde zu besprechen.

  • Biologie
  • Sekundarstufe I

Nährstoffe

Kopiervorlage / Interaktives
0,00 €

Das Unterrichtsmaterial zum Thema "Nährstoffe" enthält zwei Arbeitsblätter mit Übersichtsdarstellungen über den Aufbau von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten mit symbolischen Abbildungen. Für Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe ist ebenfalls eine Übersichtsdarstellung vorhanden. Auf den beiden Arbeitsblättern sind die Übersichtsdarstellungen der Kohlenhydrate, Proteine, Fette und Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe aus der dazugehörigen interaktiven Präsentation abgebildet. Die Übersichtsdarstellungen enthalten die gleichen Lücken wie in der interaktiven Präsentation, die nach Durchführung der Zuordnungsaufgabe am Ende und Überprüfung der Richtigkeit als Sicherung des Erlernten durch die Schülerinnen und Schüler ausgefüllt werden sollen. In den Übersichtsdarstellungen sind die Monomere der Nährstoffe Kohlenhydrate, Proteine und Fette in Form von symbolischen Abbildungen dargestellt: Monosaccharide werden als Sechs- beziehungsweise Fünfecke abgebildet, Aminosäuren als Kreise und Glycerin- und Fettsäuremoleküle als verschiedenfarbige Rechtecke. Ebenso sind Disaccharide, Polysaccharide, Dipeptide, Tripeptide, Polypeptide, Proteine und Fettmoleküle in symbolischer Form veranschaulicht. Bei den Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen wurde auf eine symbolische Darstellung verzichtet, da diese bei der sich anschließenden Thematik der Verdauung nicht benötigt werden. Hier wird anhand der Beispiele Vitamin C, Vitamin D, Calcium, Magnesium und Pflanzenfasern deren Funktion im menschlichen Körper abgebildet. Das Arbeitsmaterial wird durch ein interaktives Begleitmaterial – bestehend aus drei interaktiven Übungen – ergänzt, auf das Sie hier zugreifen können. Als Einstieg in die Unterrichtsstunde kann eine Nährwerttabelle eines bei den Schülerinnen und Schülern beliebten Nahrungsmittels im Original, zum Beispiel mithilfe einer Dokumentenkamera, dienen. Dadurch wird die Frage aufgeworfen, worum es sich bei den angegebenen Nährstoffen handelt und wie diese aufgebaut sind. Zur Erarbeitung dient die interaktive Präsentation "Nährstoffe", die den Aufbau der Nährstoffe in vereinfachter, symbolischer Form behandelt. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten die interaktive Präsentation in Einzelarbeit, da so jede und jeder in ihrer oder seiner eigenen Geschwindigkeit arbeiten und jeweils selbstständig den Wissensfortschritt überprüfen kann. Die Sicherung sollte in Paararbeit erfolgen, weil dann gegebenenfalls Unsicherheiten mit dem Partner oder der Partnerin besprochen werden können. Als Zirkelschluss kann anhand der Nährwerttabelle vom Beginn der Stunde der Aufbau der Nährstoffe wiederholt werden und gegebenenfalls auf ihre verschiedenen Energiegehalte eingegangen werden.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I

Kommunikationsmodelle: Das Eisbergmodell nach Freud

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit der Unterrichtsreihe "Kommunikationsmodelle" wird das Eisbergmodell nach Sigmund Freud thematisiert. Die Lernenden setzen sich darüber hinaus mit dem Drei-Instanzen-Modell auseinander, welches unter anderem die Bewusstseinsebenen differenziert. Für das alltägliche Miteinander ist Kommunikation unabdingbar. Um unter anderem die eigene Kommunikation zu analysieren, bietet es sich an, theoretische Modelle hinzuzuziehen. Hierfür kommen unterschiedliche Theorien in Frage. Das von Ernest Hemingway im Ursprung begründete Kommunikationsmodell wurde durch Sigmund Freud erweitert und ist heute bekannt als Eisbergmodell. Die Lernenden stellen eine Konfliktsituation mittels eines Rollenspiels dar und wenden die kommunikativen Grundsätze im Anschluss an. Als Leitfaden für den Unterricht dient eine Power-Point-Präsentation. Diese wird durch Arbeitsblätter und interaktive Übungen ergänzt. Durch mehrere Situationsbeschreibungen wird der Unterricht alltagsnah gestaltet. Zu den interaktiven Übungen gelangen Sie hier. Kommunikation findet ständig statt – auf verschiedenen Ebenen, verbal oder nonverbal. Nur wer versteht, wie Kommunikation funktioniert, kann eigene Verhaltensweisen reflektieren und optimieren. So lassen sich unter anderem Missverständnisse in Beziehungen zu Mitmenschen ausräumen. Vertiefte kommunikative Kompetenzen erwerben die Lernenden maßgeblich im Deutschunterricht (Prozessbezogene Kompetenzen: Sprechen und Zuhören). Dieses Ziel wird unter anderem durch ein Rollenspiel verfolgt. Die Unterrichtseinheit ist Teil der Unterrichtsreihe "Kommunikationsmodelle". Didaktisch-methodische Analyse Die Unterrichtseinheit beginnt mit einem induktiven Einstieg in Form eines Rollenspiels. Darüber hinaus wird ein Rechercheauftrag zu dem Drei-Instanzen- Modell durchgeführt. Der Unterricht wird belebt durch ständig wechselnde Sozialformen und verschiedene Informationsangebote. Zum Einsatz kommen sowohl Arbeitsblätter als auch interaktive Übungen. Der zeitliche Rahmen der Unterrichtseinheit sollte – je nach Bedarf für die Durchführung der Rollenspiele und des Rechercheauftrags – bei etwa 5 Unterrichtsstunden mit jeweils 45 Minuten liegen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen eigene Kommunikationsmuster wahr und differenzieren diese in verschiedenen Aufgabenstellungen. können das Eisbergmodell sowie das Drei-Instanzen-Modell nach Sigmund Freud in eigenen Worten wiedergeben. erkennen eigene Kommunikationsschwierigkeiten und reflektieren diese. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage im Rahmen der Gruppenarbeit wissenschaftliche Quellen im Internet ausfindig zu machen. recherchieren selbstständig verschiedene Aspekte von Kommunikation. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Paar- und Gruppenarbeit effektiv und konzentriert zusammen. geben sich nach den Gruppenpräsentationen konstruktives Feedback. entwickeln ihre Empathiefähigkeit weiter.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Unfall auf dem Weg ins Sportinternat – Schutz der Unfallversicherung?

Fall des Monats

Der Weg von und zur Schule steht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Dies sollten auch Schulen wissen, wenn sie von einem Unfall einer Schülerin oder eines Schülers erfahren. Geschützt ist aber grundsätzlich nur der unmittelbare Weg zwischen der Schule und dem Zuhause, man muss sich also auf direktem Wege befinden. Gleiches gilt im Übrigen für die Lehrkräfte. Was ist aber, wenn ein Schüler nicht unmittelbar nach Hause geht, sondern ins Sportinternat? Der konkrete Fall Ein elfjähriger Schüler musste täglich nach Schulschluss in ein etwa 700 Meter entferntes Sportinternat laufen, um dort zu Mittag zu essen und die Hausaufgaben zu erledigen. Danach ging er weiter zum ebenfalls 700 Meter entfernten Sportleistungszentrum, um am Schwimm-Kadertraining teilzunehmen. Auf dem Weg von der Schule ins Sportinternat verunfallte er unglücklicherweise. Die Unfallversicherung verweigerte den Versicherungsschutz. Schließlich sei das Sportinternat nur ein Zwischenziel gewesen. Tatsächlich sei die Teilnahme am Kadertraining im Leistungszentrum das Endziel des Schülers gewesen. Daher sei der Weg von der allgemeinbildenden Schule kein versicherter Schulweg. Die Entscheidung des Gerichts Das Sozialgericht in Hannover widersprach der Unfallversicherung, es lag ein versicherter Wegeunfall vor. Damit genoss der Schüler den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Dieser Weg hatte auch einen entsprechenden Zusammenhang mit dem Schulbesuch. Er ging ins Sportinternat, um dort zu essen und seine Hausaufgaben zu erledigen. Nichts anderes hätte er gemacht, wenn er in die elterliche Wohnung gegangen wäre. Die Eltern hatten dies wiederum im Rahmen ihres Sorgerechts und ihrer Aufsichtspflicht dem Sportinternat übertragen. Der Aufenthalt im Internat ersetze letztlich den Aufenthalt in der elterlichen Wohnung, so das Sozialgericht. Daher war die Station auch kein Zwischenziel, sondern das Endziel des Weges von der versicherten Tätigkeit, sprich dem Besuch einer allgemeinbildenden Schule. Schülerinnen und Schüler sind ergo unfallversichert, wenn sie sich nach Schulschluss auf dem Weg in ein Sportinternat befinden, um dort das Mittagessen einzunehmen und Hausaufgaben zu erledigen. Das Gericht äußerte sich allerdings nicht dazu, ob auch der später anzutretende Weg zum Kadertraining so zu beurteilen wäre. Hier muss der Einzelfall geprüft werden. Mehr Informationen zum Thema Recht unter: www.anwaltauskunft.de .

  • Fächerübergreifend

Mathematik zum Muttertag in der zweiten Klasse

Kopiervorlage

Die Schülerinnen und Schüler rechnen mithilfe dieses Unterrichtsmaterials zum Muttertag gemischte Aufgaben zur Addition und Subtraktion im Zahlenraum 1 bis 100 im Mathe-Unterricht in der Grundschule. Das Arbeitsmaterial "Mathematik zum Muttertag" ist thematisch passend zum Muttertag gestaltet und beliebt bei Lernenden der Klassenstufe 2. Es umfasst differenzierte Arbeitsblätter. Die Materialien mit Lösungen eignen sich auch für Vertretungsstunden. Dieses Arbeitsmaterial zum Muttertag mit Arbeitsblättern inklusive Lösungen und Differenzierung eignet sich für Schülerinnen und Schüler in der Grundschule der zweiten Klasse im Mathematik-Unterricht oder in Vertretungsstunden . Die differenzierten Arbeitsblätter sind mittels des Sternchens hinter dem Arbeitsblatttitel gekennzeichnet. Die Schülerinnen und Schüler rechnen die Aufgaben zur Addition und Subtraktion im Zahlenraum 1 bis 100. Außerdem üben und wiederholen sie mittels dieses Arbeitsmaterials die beiden Rechenarten und berechnen beispielsweise Platzhalteraufgaben oder Sachaufgaben und malen dazu – alles thematisch passend zum Muttertag. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie das Thema Muttertag in den Mathematik-Unterricht eingebunden werden kann. berechnen Aufgaben zur Addition und Subtraktion im Zahlenraum 1 bis 100. lernen Sachaufgaben zum Thema Muttertag kennen. wiederholen die Grundrechenarten Addition und Subtraktion.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Primarstufe
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