Bleiben Sie neugierig: Entdecken Sie unsere Fachartikel zu praxisnahen Themen und lernen Sie neue Methoden und Werkzeuge kennen, um die täglichen Herausforderungen im Schulalltag zu meistern. 

  • Fach
  • Schulform
  • Schulstufe
  • Fortbildungsthema
  • Materialtyp
Sortierung nach Datum
Kacheln     Liste

Die Rechtschreibwerkstatt

Fachartikel

Die Rechtschreibwerkstatt ist ein vom Diplom-Psychologen Norbert Sommer-Stumpenhorst entwickeltes Rechtschreiblernkonzept, das auf einem regelbasierten Vorgehen beim Erwerb der Schriftsprache beruht. Wie lernen Kinder die Rechtschreibung? Über diese schon seit langer Zeit diskutierte Frage herrscht nach wie vor Uneinigkeit zwischen Wissenschaftlern, Lehrkräften und Eltern. Sicher ist aber, dass es den Weg zum richtigen Schreiben nicht gibt. Das Konzept nach Norbert Sommer-Stumpenhorst orientiert sich an bereits lange veröffentlichten Untersuchungen aus der Lernpsychologie, die aber von vielen Lehrkräften und Schulbuchverlagen immer noch ignoriert werden. Dieser Artikel stellt kurz das Konzept und die Theorie der Rechtschreibwerkstatt vor.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben

Berufliche Erstausbildung im Virtuellen Berufsbildungswerk

Fachartikel

Im Rahmen eines Modellprojekts wurden schwerstkörperbehinderte Menschen im virtuellen Berufsbildungswerk nahezu vollständig virtuell via E-Learning und Telearbeit zu Bürokaufleuten ausgebildet. Das Modellprojekt "Aufbau eines virtuellen Berufsbildungswerkes zur Erstausbildung von schwerstkörperbehinderten Menschen" lief über drei Jahre; insgesamt 19 schwerstkörperbehinderte Menschen nahmen -inklusive IHK-Prüfung- daran teil. Hintergrund des Virtuellen Berufsbildungswerks (VBBW) ist die Problematik, dass die berufliche Erstausbildung schwerstkörperbehinderter Menschen oftmals selbst in den Berufsbildungswerken nicht geleistet werden kann. Schwerstkörperbehinderten Menschen bleibt der Zugang zu einer beruflichen Erstausbildung und somit zu einer späteren Berufsausübung oftmals verwehrt, weil

  • Fächerübergreifend

Dynamische Mathematiksoftware

Fachartikel

Dieser Fachartikel zum Thema "Dynamische Mathematik" zeigt die Möglichkeiten auf, die sich durch die Nutzung dynamischer Mathematiksoftware ergeben. Neben Visualisierungen, die mit traditionellen Medien nicht realisierbar sind, fördert die Software einen aktiv-entdeckenden Zugang zu mathematischen Inhalten. Lernprozesse werden dadurch wirkungsvoll unterstützt – und das nicht nur in der Mathematik! Mithilfe dynamischer Geometriesoftware können Sie Konstruktionen erstellen, die im Gegensatz zu "klassischen" Darstellungen im Heft oder an der Tafel beweglich sind: Durch einfaches Ziehen mit der Maus lassen sich geometrische Figuren am Bildschirm verändern. Die Möglichkeiten von Programmen wie GEONExT oder GeoGebra (die kostenlos zur Verfügung stehen!) gehen über herkömmliche dynamische Geometrie hinaus: Integrierte Computeralgebrasysteme schlagen eine Brücke zwischen Geometrie, Algebra und Analysis. So können Konstruktionen quantitativ ausgewertet werden, indem man Streckenlängen, Winkelgrößen oder Punktkoordinaten automatisch messen lässt und die Werte als Grundlage für weitere Berechnungen nutzt. Ihr Unterricht muss dafür nicht unbedingt im Computerraum stattfinden - es genügt schon ein einzelner Rechner, um in einer Gruppenarbeit oder einem Stationenbetrieb dynamisch zu experimentieren. Um die in diesem Artikel vorgestellten Materialien nutzen zu können, benötigen Sie das Plugin Java Runtime Environment (kostenfreier Download von der java.com-Website).

  • Mathematik / Rechnen & Logik

WebQuests in den Naturwissenschaften

Fachartikel

Ausgehend von einem zentralen WebQuest-Dokument erarbeiten Schülerinnen und Schüler, eingebettet in eine Rahmenhandlung, mithilfe des Internets ein Wissensgebiet und präsentieren anschließend ihre Ergebnisse. Das Internet ist ein riesiger Informationsspeicher, der nicht als strukturierte Lernumgebung angelegt ist. Um es im Unterricht dennoch sinnvoll nutzen zu können, bedarf es spezifischer Strukturen. Eine solche bietet das WebQuest-Konzept, das 1995 von Bernie Dodge erstmals als "inquiry-oriented activity" vorgestellt wurde. Es gewährleistet eine didaktische Reduktion der gigantischen Informationsmenge, die das Internet zu jedem beliebigen Thema bereit hält und unterstützt durch seine Strukturierung den handlungsorientierten Unterricht, der die Lerngruppe in eigenverantwortlichem, problemorientiertem, kreativem und reflexivem Denken und Handeln fördert. Das Konzept beinhaltet eine Hinwendung zu einem problemlösenden Unterricht, der neben der Vermittlung rein fachlichen Wissens auch noch den Erwerb weiterer wichtiger Kompetenzen mit sich bringt (Problemlösevermögen, Selbstständigkeit, Urteilsfähigkeit).

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Pädagogik / Mathematik / Rechnen & Logik / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Chemie / Natur & Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik

Einsatz des Computers bereits in der Grundschule?

Fachartikel

Oft heißt es: "Ohne Nutzung digitaler Medien ist man benachteiligt! Ohne Internetzugang ist man nur noch ein halber Mensch! Schülerinnen und Schüler lernen besser und leichter mit digitalen Medien!" Sind diese Aussagen zutreffend und vor allem, gelten sie auch für Grundschulkinder? Viele Autorinnen und Autoren beschäftigen sich damit, ihre Unterrichtsmaterialien "auf digitale Medien zu trimmen" und viele Verlage sind schon lange auf den Zug aufgesprungen und haben Unterrichtsmaterialien zur Einbindung von Computer und Internet in ihren Programmen. Aber ist das alles auch in der Grundschule wirklich so sinnvoll, wie man uns das täglich zu vermitteln versucht? Aus meiner Praxiserfahrung heraus sage ich entschieden: Nein. Vielleicht werden Sie denken, dass man das so undifferenziert nicht sagen kann. Im Folgenden möchte ich meine Aussage konkretisieren und hoffe damit Denkanstöße für eine rege Diskussion zum Thema zu geben.

  • Fächerübergreifend

WebQuests in der Berufsbildung

Fachartikel

In der beruflichen Bildung spielt die Vermittlung von Medienkompetenz und IT-Kompetenz eine wichtige Rolle. Im Rahmen eines BMBF-geförderten Modellversuchs im Bereich E-Learning (2003-2006) mit dem Titel „FortbildungOnline“ setzt sich das "heidelberger institut beruf und arbeit - hiba" intensiv mit der Erprobung des Modells Webquest für unterrichtliche Zwecke auseinander. Informations- und Kommunikationstechniken sind Schlüsseltechniken in einer Vielzahl von Berufen. Vor allem das Internet hat dazu geführt, dass heute anders gearbeitet, gelernt, anders kommuniziert, gezahlt und eingekauft wird. Das Internet wird zum täglichen Arbeitmittel für viele Auszubildende und somit auch zur Lernumgebung in der Ausbildung. Viele Lehrende und Lernende haben Schwierigkeiten, wenn es um die Vermittlung von Lerninhalten über das Internet geht, da keine didaktische Struktur oder Aufbereitung der Informationen existiert. Es bedarf also Methoden, die das Lernen mit dem Internet für den Unterricht didaktisch aufbereitet. In diese Richtung zielt die Methode WebQuest, die für die unterschiedlichen Berufsbranchen verschieden nutzbar gemacht werden kann.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Informationstechnik / Pädagogik / Fächerübergreifend

Prozessmodellierung im Wirtschaftsunterricht

Fachartikel

Prozessorientiertes Denken und Handeln zu fördern, ist ein zentrales Ziel des Lernfeldkonzepts. Aufbau- und Ablauforganisation eines Unternehmens zu dokumentieren und zu analysieren, ist in mehrfacher Hinsicht im Unterricht von Bedeutung. Mit den Qualitätszertifizierungsmaßnahmen (DIN/ISO 9000ff.), die sich in den 90er Jahren stark in Unternehmen verbreiteten, gingen vielfältige Dokumentationspflichten einher. Zwar lassen sich sowohl Aufbau- als auch Ablauforganisation eines Betriebs verbal beschreiben, dies hat jedoch gravierende Nachteile. Textdokumentationen sind oft lang, unübersichtlich und missverständlich. Insofern sind grafische Darstellungen wie Organigramme, Wertschöpfungskettendiagramme und ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK) überlegen und haben sich auch durchgesetzt.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Informationstechnik / Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft

Regeln der statischen Prozessmodellierung

Fachartikel

Eine grafische Darstellung der Organisationsstrukturen eines Unternehmens ermöglicht eine große Anschaulichkeit. Die Notation ereignisgesteuerter Prozessketten besteht nur aus wenigen Elementen. Zur Visualisierung der betrieblichen Aufbau- und Ablauforganisation existieren eine Vielzahl grafischer Modelltypen. Am bekanntesten dürfte das Organigramm sein, mit dessen Hilfe sich die Struktur eines Unternehmens verdeutlichen lässt. Mit Entity-Relationship-Modellen wird das Verhältnis der unternehmensrelevanten Daten dargestellt, während Fachbegriffsmodelle helfen, die zwischenmenschliche Kommunikation zu präzisieren, indem sie Fachbegriffe genau definieren und systematisch miteinander in Verbindung bringen. Besonders wichtig sind Modelltypen, die eine Darstellung unternehmerischer Prozesse erlauben, deren beiden bekannteste Vertreter im Folgenden erläutert werden: Wertschöpfungskettendiagramm und ereignisgesteuerte Prozessketten.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Informationstechnik / Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft

Dynamische Modellierungssoftware

Fachartikel

Begriffe wie Selbstorganisation oder Nicht-Linearität hinterlassen in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler meist nur Verwirrung. Abhilfe schaffen kostenfreie Programme wie NetLogo oder Powersim, die in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Natur- und Sozialwissenschaften eingesetzt werden können um dynamische Veränderungen vernetzter Systeme zu untersuchen und mit Komplexität "handgreiflich" zu experimentieren. Viele aus dem Alltag vertraute Prozesse - von der Bildung einer Ameisenstraße auf der Gartenterrasse bis hin zur Preisbildung auf Märkten erfordern für eine entsprechende mathematische Modellierung die Anwendung von Differenzialgleichungssystemen. Deren exakte Lösung ist (zu Recht) kein inhaltlicher Schwerpunkt des Unterrichts. Mit geeigneten Simulationswerkzeugen können jedoch Näherungslösungen erzielt werden, die eine Interpretation von Modellen und deren Einflussparametern zulassen. Letztere können zum Beispiel bequem per Schieberegler variiert werden, während die Effekte der Manipulationen in Diagrammen oder "zweidimensionalen Welten" dynamisch visualisiert werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei, dass die meisten natürlichen und gesellschaftlichen Systeme nicht durch lineare Kausalketten, sondern durch Rückkopplungen charakterisiert sind. Diese können dazu führen, dass kleine Veränderungen einzelner Parameter einen großen Einfluss auf das Verhalten des gesamten Systems haben. Die Abstraktionsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler wird durch die Arbeit mit solchen Modellen entwickelt und nachhaltig gefördert.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Informationstechnik / Mathematik / Rechnen & Logik / Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft

Modellbildung und Simulation

Fachartikel

Da Modellierung und Simulation durchgängig einem verbesserten Systemverständnis dienen, sind diese Methoden für den Einsatz im Unterricht prädestiniert. In den meisten Wissenschaften wird mit theoretischen Modellen gearbeitet, um die Komplexität der Wirklichkeit einzuschränken und dadurch Strukturen und Zusammenhänge deutlicher hervortreten zu lassen. Auf Basis mathematisch formalisierter Modelle können Softwareanwendungen programmiert werden, die eine Simulation der Vorgänge erlauben. Durch Simulationsläufe und Veränderung der Modellparameter lassen sich Erkenntnisse über das Modellverhalten gewinnen, die dann auf das reale System übertragen werden können.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Informationstechnik / Chemie / Natur & Umwelt / Physik / Astronomie / Elektrotechnik / Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft / Fächerübergreifend

Schulpartnerschaften - multimediale Konzepte

Fachartikel

Einmal im Jahr treffen sie sich real: Die Begegnung von Lehrenden und Lernenden in und mit dem fremden Land, der fremden Kultur und Lebensweise ist das Highlight der Schulpartnerschaft. Aber was passiert im Rest des Jahres? Und wie funktioniert eine Schulpartnerschaft, bei der ein Besuch nicht oder nur selten möglich ist? Das Internet und die neuen Medien können Schulpartnerschaften um die digitale Dimension erweitern. So bieten sie vielfältige Möglichkeiten für neue Konzepte - sei es im realen Schüler- oder im virtuellen Gedankenaustausch. Dieser Beitrag möchte dazu anregen, bestehende Partnerschaften in das schulische Medienkonzept zu integrieren und neue, multimedial gestützte Partnerschaftsmodelle zu konzipieren und zu erproben. Im Folgenden finden Sie außerdem einige Beispiele für den konkreten Einsatz der neuen Kommunikationsmöglichkeiten bei der Zusammenarbeit von Partnerklassen. Zudem gibt es Hinweise auf vorhandene Strukturen und Plattformen, die Ihnen die Gründung und Durchführung von Partnerprojekten erleichtern.

  • Kunst / Kultur / Pädagogik / Fächerübergreifend

Wiki (nicht nur) im Fremdsprachenunterricht

Fachartikel

In großen Klassenverbänden mit spürbarem Leistungsgefälle möchten Sie Unterricht mit individueller Differenzierung und sozialen Arbeitsformen organisieren – und das Ganze sogar mit modernen Medien? Die Arbeit mit einem Wiki ist unter diesen Voraussetzungen einen Versuch wert. Es ist nicht einfach, unter den genannten Bedingungen eine produktive und motivierende Arbeitsatmosphäre für Klassen und Kurse zu schaffen. Denn es gilt dabei, (technische) Schwierigkeiten zu vermeiden und die Motivation auf- und auszubauen. Diesen Ansprüchen können Sie mit einem Wiki erfolgversprechend begegnen.

  • Pädagogik / Informationstechnik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.

Fortbildungsangebot in Form von Fachartikeln

Lehrer-Online ist eine zentrale Anlaufstelle für Lehrkräfte, die eine umfassende Sammlung an Fachartikeln bereitstellt, um Lehrerinnen und Lehrern in ihrer täglichen Arbeit und Weiterbildung zu unterstützen. Mit einer breiten Palette an Themen, von Didaktik und Methodik über Klassenmanagement bis hin zu den neuesten Trends in der Bildungslandschaft, bietet Lehrer-Online wertvolle Einblicke und praktische Tipps, die direkt im Klassenzimmer angewendet werden können. Unsere Fachartikel sind von Expertinnen und Experten verfasst und auf die Bedürfnisse moderner Lehrkräfte zugeschnitten.

ANZEIGE