Bleiben Sie neugierig: Entdecken Sie unsere Fachartikel zu praxisnahen Themen und lernen Sie neue Methoden und Werkzeuge kennen, um die täglichen Herausforderungen im Schulalltag zu meistern. 

  • Fach
  • Schulform
  • Schulstufe
  • Fortbildungsthema
  • Materialtyp
Sortierung nach Datum
Kacheln     Liste

Roberta - ein Projekt zur Mädchenförderung

Fachartikel

Dieser Fachartikel stellt das Roberta-Projekt vor, welches unter dem Motto "Mädchen erobern Roboter" bei Mädchen und jungen Frauen mithilfe eines ganz besonderen LEGO-Bausteins Interesse für Technik, Naturwissenschaften und Informatik weckt und das Verständnis für technische Systeme fördert. Im Informatikunterricht der Sekundarstufe I ist es immer wieder eine Herausforderung, Themengebiete zu erarbeiten, die den inhaltlichen Anforderungen des Informatikunterrichts entsprechen, die die Interessen der Lernenden befriedigen, eine handlungsorientierte Auseinandersetzung mit einem theoretischen Problem ermöglichen und sich technisch einfach umsetzen lassen. Roberta, ein Projekt des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- Informationssysteme (IAIS) in Sankt Augustin bei Bonn, bietet diese Möglichkeiten und spricht dabei ganz gezielt Schülerinnen an.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.

Tipp für Schulen: Verwaltung von Passwörtern mit Clipperz

Fachartikel

Dieser Fachartikel beschäftigt sich mit Clipperz, einem verschlüsselten, kostenfrei nutzbaren Online-Passwort-Tresor, der besonders für Lehrkräfte viele Vorteile bietet. Kennen Sie das? Sie brauchen ein Passwort für Ihr E-Mailkonto, für die schulische Lernplattform, für den Online-Stundenplan, für den Schulbuchverlag, für den internen Bereich der Homepage und so weiter. Im Internet gibt es kaum noch Dienste, für die man sich nicht registrieren muss. Entsprechend müssen Lehrkräfte, natürlich auch Schülerinnen und Schüler, heutzutage jede Menge Zugangsdaten verwalten. Doch wie behält man den Überblick über die verwendeten Benutzernamen und Passwörter, und wie lassen sich gegebenenfalls die täglichen, lästigen Anmeldungen auf den verschiedenen Webseiten vereinfachen?

  • Fächerübergreifend

Uranus und Neptun - Beobachtung der Eisriesen

Fachartikel

Dieser Fachartikel informiert über die Beobachtung der Eisriesen. Die auch als "Eisriesen" bezeichneten Planeten Uranus und Neptun sind im Rahmen schulischer Beobachtungsprojekte deutlich weniger relevant als alle anderen Planeten. Bei der Erkundung des Sonnensystems sollte dennoch ein Blick auf diese eigentlich "wahren blauen Planeten" nicht fehlen. Ein Blick durch das Teleskop - notfalls durch einen montierten Feldstecher - auf Neptun und Uranus lohnt sich trotz fehlender erkennbarer Oberflächendetails auf jeden Fall: Alle Naturfreunde sind auch kleine Sammler, und da Pluto nun "offiziell" kein Planet mehr ist, bekommen Schülerinnen und Schüler ihre persönliche Kollektion der mit eigenen Augen gesehenen Planeten problemlos zusammen, wenn sie die beiden Außenposten unseres Systems erst einmal "abhaken" können (alle anderen Planeten sind - zum richtigen Zeitpunkt - problemlos mit bloßem Auge zu sehen). Ausgestattet mit Hintergrundwissen um die Fremdartigkeit und Ferne der "Eisriesen" wird auch das bescheidene visuelle Erlebnis seine Faszination auf die Naturliebhaber unter den Lernenden entfalten und als Erstbeobachtung unvergesslich bleiben. Informationen zur Sichtbarkeit der Planeten am Abendhimmel finden Sie unter Links und Literatur . Zur Vorbereitung der Beobachtung können mithilfe kostenfreier Planetarium-Software ( Stellarium , Cartes du Ciel ) Simulationen durchgeführt und Sternkarten ausgedruckt werden.

  • Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie

Jim Knopf lernt die Evolutionstheorie

Fachartikel

Dieser Fachartikel stellt ein Video von FAZ.NET zur Evolutionstheorie vor. Zum 200. Geburtstag des Naturforschers Charles Darwin und zum 150. Jahrestag der Veröffentlichung seines Werkes "Über die Entstehung der Arten" erklärt Frau Mahlzahn in einem FAZ.NET-Video ihrem Schüler Jim Knopf in ihrer Drachenschule in Lummerland die Evolutionstheorie. 2009 feiert die Wissenschaftswelt nicht nur das Internationale Jahr der Astronomie (anlässlich der ersten Himmelsbeobachtung Galileo Galileis mit einem Fernrohr), sondern auch das Darwin-Jahr. Die vor 150 Jahren veröffentlichte Theorie des britischen Naturforschers Charles Darwin (1809-1882) zur Entstehung der Arten markiert - ebenso wie Galileis Beobachtungen - einen tiefen Einschnitt in unser naturwissenschaftliches Welt- und Selbstverständnis. Zwar waren zu Darwins Zeit genetische Mutationen noch nicht bekannt, wohl aber, dass die darauf basierende natürliche Selektion ein wichtiger, wenn auch nicht der einzige, Evolutionsfaktor ist. "Die Evolutionstheorie, die versteht doch jedes Kind!" Nicht ganz so alt wie Darwin ist Michael Endes Jim Knopf, der vor über 30 Jahren erstmals über die Fernsehbildschirme flimmerte. Seither erfreuen die Bilder aus der Augsburger Puppenkiste jung und alt, wenn Jim Knopf zusammen mit Lukas dem Lokomotivführer und den beiden Lokomotiven Molly und Emma in Lummerland ihre Abenteuer bestehen. Julia Voss, Leiterin des FAZ.NET-Kunst-Ressorts, hatte die Idee, Jim Knopf im Darwin-Jahr zu reaktivieren, um sich von seiner Lehrerin Frau Mahlzahn die Evolutionstheorie erklären zu lassen. In einer sechsminütigen Videosequenz werden wesentliche fachliche Aspekte der Evolutionstheorie angesprochen und allgemein verständlich dargestellt. Zwar wurden nicht alle Fachbegriffe, die Frau Mahlzahn in ihren Erklärungen verwendet, so auch schon von Darwin benutzt. Der Film gibt jedoch einen guten Überblick über Faktoren und Abläufe der Evolution.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt

Twitter: Zwitscher-Ideen für den Fremdsprachenunterricht

Fachartikel

Da es sich bei Twitter um eine textbasierte Anwendung handelt, bieten sich natürlich die (fremd-)sprachlichen Fächer zum Einsatz der Plattform an. Schreibanlässe schafft Twitter in jedem Fall, wie diese inhaltlich angebunden werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein paar Einsatzszenarien werden hier kurz skizziert. Um in der Klasse mit Twitter zu arbeiten, müssen einige zentrale Voraussetzungen erfüllt sein. Twitter sieht vor, dass Jugendliche sich erst ab 13 Jahren im Netzwerk tummeln dürfen - also bietet sich der Einsatz ab der späteren Sekundarstufe I an. Auch die Grundlagen der (kritischen) Medienarbeit sollten bei den Jugendlichen vorausgesetzt werden können, um allzu große Verwirrung oder Abschweifungen im Netz zu vermeiden. Nach der Arbeit sollten die Accounts gelöscht werden. Kompetenzen Durch den Umgang mit Twitter können bei den Schülerinnen und Schülern die folgenden Kompetenzen ausgebaut werden: Texterstellungskompetenzen werden trainiert, das Tempo der Textproduktion kann beschleunigt werden. Der Umgang mit der Zielsprache in modernen medialen Kontexten wird erprobt und damit als alltäglich erkannt. Der themenspezifische Wortschatz verschiedener Bereiche wird je nach unterrichtlicher Zielsetzung erweitert. Der Bereich der Medienkompetenz wird vielfältig angesprochen, und Medienarbeit wird als inhaltlich zielführend erkannt. Kompetenzen im Umgang mit anderen Menschen in virtuellen Netzwerken werden ausgebaut. Twitter im Fremdsprachenunterricht Vorbereitung: Accounts anlegen Als Vorbereitung für die unterrichtliche Arbeit mit Twitter sollten alle Lernenden einen speziellen (anonymisierten!) Account anlegen. Einen zusätzlichen Account sollte die Klasse bekommen, dieser wird von der Lehrkraft betreut. Alle Mitglieder der Klasse "folgen" dem Klassen-Account und umgekehrt. Ziel: Sicheres Bewegen in der Zielsprache Ein zentrales Ziel des Unterrichts in den modernen Fremdsprachen ist es, dass die Lernenden im Hinblick auf ihre interkulturelle Handlungsfähigkeit einen selbstverständlichen Umgang mit der Zielsprache einüben. In diesem Rahmen kann es sinnvoll sein, landestypische Vor- oder Spitznamen bei der Einrichtung der Alias-Accounts zu wählen, typische Web-Abkürzungen der Chat- oder auch SMS-Sprache zu nutzen oder Lernende der Partnerschule im Zielland zur Teilnahme an gewissen Unterrichtssequenzen einzuladen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Englisch / Französisch / Italienisch / Latein / Polnisch / Spanisch

Twitter: Kommunikationstraining mit 140 Zeichen

Fachartikel

Der Name leitet sich von englisch "to twitter" für "zwitschern" ab. Und genau das ist es, was Menschen aus der ganzen Welt auf dem dezent blauen Portal tun. Wie die neue Kult-Anwendung des Web 2.0 in den Unterricht kommen kann, lesen Sie hier. Sie schreiben, dass sie jetzt einen Kaffee holen gehen, dass sie müde sind, worüber sie sich geärgert haben oder dass sie um ihren verstorbenen Hund trauern: Die Menschen, die "twittern", schreiben auf, was in ihrem Leben gerade aktuell ist. Und alle anderen Menschen, die sonst noch bei Twitter angemeldet sind, können folgen. Als "Followers" lesen sie wiederum alle Meinungen, Emotionen oder Reaktionen, die in einer Länge von maximal 140 Zeichen pro Eintrag, "Tweet", in die Welt geschickt werden. Twitter im Unterricht Neu im Netz, neu in der Klasse Ein neues Medium muss nicht zwangsläufig sofort in der Klasse genutzt werden. Aber Spaß macht es schon, zu testen, ob die technische Neuentwicklung auch für unterrichtliche Zwecke taugt. Je nach dem, welche Vorkenntnisse und Affinitäten gegeben sind, bietet es sich an, neue Wege zu gehen und Twitter im Klassenverband auszuprobieren. Die sprachlichen Fächer bieten sich an Da es sich bei Twitter um eine textbasierte Anwendung handelt, bieten sich natürlich die sprachlichen Fächer zum Einsatz der Plattform an. Schreibanlässe schafft der Einsatz in jedem Fall, wie diese inhaltlich angebunden werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein paar Einsatzszenarien werden hier kurz skizziert. Vorbereitung: Accounts anlegen Als Vorbereitung für die unterrichtliche Arbeit mit Twitter sollten alle Lernenden einen speziellen (anonymisierten!) Account anlegen. Einen zusätzlichen Account sollte die Klasse bekommen. Alle Mitglieder der Klasse "folgen" dem Klassen-Account und umgekehrt. Twitter sieht vor, dass Jugendliche sich erst ab 13 Jahren im Netzwerk tummeln. Unterrichtliche Einsatzmöglichkeiten Dramen nachtwittern Haben Sie schonmal versucht, Mephistos Monolog während des Spaziergangs mit Faust in 140 Zeichen wiederzugeben? Und wie reagiert Faust in 140 Zeichen? Sicher nicht einfach, aber vielleicht fühlen sich Ihre Elftklässler damit so richtig von Goethe herausgefordert! Lieder umschreiben Lassen Sie die Lernenden mit Twitters Hilfe doch einmal fremdsprachige Lieder kürzen oder Strophen zusammenfassen: pro Strophe ein "Tweet". Nach einer kurzen Einarbeitungszeit werden die Lernenden sich vernetzen und im Bestfall aufeinander reagieren. Rollenspiel im Netz Apropos aufeinander reagieren: Das Rollenspiel als Methode kann auch in SMS-Manier mit Twitter umgesetzt werden. Die Lernenden müssen nur einander "followen" und sich austauschen. Vergangenheitstempora Die Vergangenheitstempora in den Fremdsprachen können mit Twitter trainiert werden: Die eine Hälfte der Klasse übernimmt die Zustandbeschreibungen (imperfecto/imparfait). Die andere Hälfte klinkt sich mit punktuellen Handlungen ein (indefinido/passé composé). Gesellschaftliche Fächer Soziale Netze erkennen Wer kennt wen? Wer kennt wen über wen? Unter soziologischen Gesichtpunkten ein hochgradig spannendes Thema, für das sich Twitter als Stichprobenlieferant für spannende Untersuchungen nutzen lässt. Diskussion im Netz Ähnlich einem Rollenspiel kann auch eine Diskussion umgesetzt werden. Alle Klassen- oder Kursmitglieder äußern sich nacheinander zu einem Thema im eigenen Twitter-Account. Die Übersicht des Klassen-Accounts, der alle Einträge bündelt, wird an die Wand gebeamt.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Informationstechnik / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Französisch / Spanisch / Englisch / DaF / DaZ

Beobachtung der Internationalen Raumstation (ISS)

Fachartikel

Dieser Fachartikel gibt Tipps zur Beobachtung der Internationalen Raumstation (ISS) und stellt die Webseite "Heavens Above" als Online-Werkzeug vor. "Raumstation" hört sich sehr weit weg an, irgendwo da oben… Dabei zieht die ISS nur 330 bis 400 Kilometer über unseren Köpfen ihre Bahn. Sie bietet sich als Objekt für Himmelsbeobachtungen im astronomischen Sommerloch der kurzen Nächte an, da sie sich bereits in der Dämmerung zeigt. Ein ruhig strahlendes Objekt, das in etwa vier Minuten aus südöstlicher Richtung in nordwestlicher Richtung fliegt und im Gegensatz zu Flugzeugen nicht blinkt, ist ein guter Kandidat für die ISS. Etwa eineinhalb Stunden benötigt die ISS für eine Runde um unseren Planeten. Sie ist allerdings nur in der Abend- oder Morgendämmerung sichtbar, wenn sie von der Sonne angestrahlt wird. Als Beobachtungszeitfenster kommen nur etwa zwei Stunden vor Sonnenaufgang und zwei Stunden nach Sonnenuntergang infrage. Nicht immer kommt die ISS gerade zu diesen Stunden bei uns vorbei. Man muss aber nicht auf eine Zufallsbeobachtung warten: Auf der englischsprachigen Website "Heavens Above" können Sie herausfinden, wann genau die ISS am Himmel über Ihnen zu sehen ist.

  • Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie

Die "Magische Wand" - Wissensspiel zur Wiederholung von Lerninhalten

Fachartikel

Dieser Fachartikel stellt das Wissensspiel "Die Magische Wand" vor, das ein Wissensgebiet in verschiedene Teilbereiche aufteilt und hierzu auf Basis einer PowerPoint-Präsentation Fragen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden stellt. Das Erstellen und Spielen einer "Magischen Wand" eignet sich besonders zur Klausur- oder Prüfungsvorbereitung. Das Spiel fördert unterschiedliche Kompetenzen: Bezüglich der Fachkompetenzen verschafft es den Lernenden mithilfe der Fragen einen Überblick über ihren fachlichen Kenntnisstand. Sie werden in die Lage versetzt, Kenntnisse zu wiederholen und zu vertiefen, Wissensdefizite zu erkennen und diese durch wiederholtes Spielen zu beseitigen. Gestalten die Schülerinnen und Schüler die "Magische Wand" selber, formulieren sie also die Fragen und Antworten eigenständig, so wiederholen und vertiefen sie nicht nur die fachlichen Inhalte, sondern fördern darüber hinaus ihre Sprachkompetenz. Spielvorbereitung Fragen und Antworten erstellen Die Vorbereitung des Spiels kann in arbeitsteiliger Gruppenarbeit durchgeführt werden, sodass beispielsweise jeweils zwei Gruppen ein Themengebiet bearbeiten. Nachdem die Gruppen die Fragen und Antworten erstellt haben, müssen sie die Fragen mit Punkten bewerten, also jeder Frage einen Schwierigkeitsgrad zuordnen. 100 Punkte zeichnen eine leichte Frage aus. In Abständen von 100 Punkten steigt der Schwierigkeitsgrad auf 500 Punkte. Die Lehrkraft kann die Fragen durch eigene Fragen, die sogenannten "Risikokarten", ergänzen. Die Schülerinnen und Schüler können hier selber Punkte setzen, maximal die bisher erreichte Punktzahl ihrer Gruppe. Bei richtiger Antwort erhält die Gruppe die Punktzahl, bei falscher Antwort wird sie abgezogen. Von Kärtchen zur Präsentation Die Fragen können auf Kärtchen geschrieben werden, wobei die Punktzahl auf der Rückseite steht. Die Kärtchen werden dann, sortiert nach Themen und Punktzahl, mit der Punktzahl nach oben an der Wandtafel befestigt. Die Gruppe, die eine Frage formuliert hat, entscheidet über die Richtigkeit der Antwort. Selbstverständlich dürfen die Gruppen ihre eigenen Fragen nicht wählen. Richtig beantwortete Karten werden dem Punktekonto der jeweiligen Gruppen gutgeschrieben. Bearbeiten zwei Gruppen das gleiche Thema, so sollten sich ihre Kärtchen durch die Farbe unterscheiden. Fächerübergreifend kann im Informatikunterricht aus den Kärtchen eine PowerPoint-Präsentation erstellt werden. Kompetenzerwerb und -förderung Selbsteinschätzung und Individualkompetenz Die Einteilung der "Magischen Wand" in Themengebiete, deren Schwierigkeitsgrade durch die Punktzahl angegeben werden, ermöglicht es den Spielenden, ihren Wissensstand selber zu bewerten. Durch die Wahl einer Frage über das Themengebiet und über die Punktehöhe werden sie gefordert, ihre individuelle Leistungsfähigkeit einzuschätzen, und damit in die Lage versetzt, ihre Individualkompetenz zu fördern. Da die Antworten im Spiel den Fragen folgen, erhalten die Spielerinnen und Spieler ein sofortiges Feedback und können somit ihre Kompetenz, die eigene Leistungsfähigkeit einzuschätzen, weiter entwickeln. Sozial- und Sprachkompetenz Da die "Magische Wand" in Rateteams gespielt wird, werden soziale Kompetenzen durch gemeinsames Beraten und Entscheiden gefördert. Auch hier wird die Sprachkompetenz gefördert, da die Lernenden sich untereinander verständigen müssen und jeweils ein Gruppenmitglied die Antwort vorträgt. Um die Lernwirksamkeit zu erhöhen, sollte die Lehrkraft darauf achten, dass immer ein anderes Gruppenmitglied die gemeinsame Antwort mitteilt. Außerdem werden die Lernenden dazu motiviert, den konkurrierenden Rateteams aktiv zuzuhören, um die Richtigkeit von deren Antworten beurteilen zu können.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Informationstechnik / Pädagogik

Abgemahnt und abgestraft

Fall des Monats

Welche Handlungsmöglichkeiten haben Schülerinnen und Schüler, die illegal Musikdateien heruntergeladen haben und daraufhin von einer Rechtsanwaltskanzlei abgemahnt, auf Unterlassung verklagt oder sogar mit einer Vertragsstrafe bedroht werden? In der Klasse 11b der Carl-Zeiss-Realschule in Gotha wurden mehrere Schülerinnen und Schüler, die in peer-to-peer Netzwerken Musik-Dateien runtergeladen hatten, wegen des Anbietens urheberrechtlich geschützter Werke durch eine Rechtsanwaltskanzlei aus Hamburg abgemahnt. Für den Fall, dass der Abmahnung nicht Folge geleistet wird, droht der Rechtsanwalt mit der Beantragung einer Einstweiligen Verfügung. Vertrauensvoll wenden sich die betroffenen Schülerinnen und Schüler an ihren Rechtskundelehrer Ferdinand Peters, der sich bei seiner Studienfreundin Dr. jur. Sabine Schmidt informiert, was unter einer Abmahnung und einer Einstweiligen Verfügung zu verstehen ist, und welche Handlungsmöglichkeiten es für die Betroffenen gibt.

  • Fächerübergreifend

Gendergerechte Pädagogik in den Naturwissenschaften

Fachartikel

Gerade in den naturwissenschaftlichen Schulfächern ist eine Sensibilisierung der Lehrkräfte bezüglich der Genderthematik viel versprechend und kann maßgeblich zur Verbesserung des Schulerfolgs von Schülerinnen und Schülern, der Erhöhung ihrer Motivation und zur Verbesserung der Unterrichtsatmosphäre beitragen. Lehrerinnen und Lehrer können durch ihr Verhalten sowohl zur Behinderung als auch zur Herstellung von Chancengleichheit in der Schule beitragen. Durch einen nicht reflektierten Umgang mit der Geschlechterfrage wirken Lehrkräfte an Konstruktionen von sozialem Geschlecht in der Interaktion mit den Lernenden mit (vergleiche BMBWK, 2005: 7). Ein geschlechtergerechter Unterricht hat dagegen gleiche Lernchancen für alle Schülerinnen und Schülern zum Ziel.

  • Mathematik / Rechnen & Logik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Chemie / Natur & Umwelt / Physik / Astronomie

WebQuests für die Primarstufe leicht erstellt

Fachartikel

Dieser Artikel liefert eine Anleitung zum Erstellen von WebQuests für die Primarstufe. Mit dem WebQuest-Generator der Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e. V. (ZUM) können einfach und kostenlos WebQuests speziell für die Grundschule, so genannte PrimarWebQuests, erstellt werden. Viele Lehrerinnen und Lehrer schreckt der große Aufwand der anspruchsvollen Erstellung von WebQuests für den eigenen Unterricht ab. Hierzu wird nämlich in der Regel ein gewisses technisches Know-how benötigt. Ist ein WebQuest erstellt, bedarf es außerdem der Möglichkeit, diesen online zu stellen. In einigen Fällen kann dazu Webspace der Schule genutzt werden, Lehrkräfte haben eine private Homepage oder verwenden einen der Bildungsserver. Dazu kommt, dass die WebQuests von anderen Interessierten weniger gut zu finden sind, wenn sie an beliebigen Orten zur Verfügung gestellt werden.

  • Fächerübergreifend

Europawahl: Europa wählt ein neues Parlament

Fachartikel

Dieser Fachartikel zur Europawahl informiert über das Europäische Parlament und erläutert das Wahlprozedere. Konkrete Arbeitsaufträge zeigen, wie das Europäische Parlament im Unterricht behandelt werden kann. Alle fünf Jahre sind die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union (EU) aufgerufen, das Europäische Parlament neu zu wählen. Mit zuvor 785 Abgeordneten aus 28 Ländern, 24 Amtssprachen und drei Dienstsitzen übertrifft das Europäische Parlament alle parlamentarischen Dimensionen in Europa. Dennoch sank der Zuspruch der europäischen Wählerinnen und Wähler in den letzten Jahrzehnten stetig. Im Jahr 2004 Mal erreichte die Wahlbeteiligung in Deutschland einen absoluten Tiefpunkt: In Deutschland gaben nur 43 Prozent aller Wahlberechtigten ihre Stimme ab, der europäische Durchschnitt lag mit 45,6 Prozent nur unwesentlich darüber. Mit 42,6 Prozent Wahlbeteiligung im europäischen Durchschnitt lag die Wahlbeteiligung 2014 in Europa sogar noch niedriger. Teilaspekte des Artikels Dieser Beitrag zur Europawahl widmet sich auf den Unterseiten bestimmten Teilaspekten des Themas. Diese einzelnen Seiten können Sie nutzen, um den Lernenden Texte zu diesen Teilaspekten zur Verfügung zu stellen. Zudem bieten sie Anregungen zur weiteren thematischen Recherche. Die Wahl des Europäischen Parlaments Informationen zum Wahlmodus und zur Arbeit der Abgeordneten. Das Europaparlament Die historische Entwicklung und die aktuellen Befugnisse des Europaparlaments.

  • Politik / WiSo / SoWi

Fortbildungsangebot in Form von Fachartikeln

Lehrer-Online ist eine zentrale Anlaufstelle für Lehrkräfte, die eine umfassende Sammlung an Fachartikeln bereitstellt, um Lehrerinnen und Lehrern in ihrer täglichen Arbeit und Weiterbildung zu unterstützen. Mit einer breiten Palette an Themen, von Didaktik und Methodik über Klassenmanagement bis hin zu den neuesten Trends in der Bildungslandschaft, bietet Lehrer-Online wertvolle Einblicke und praktische Tipps, die direkt im Klassenzimmer angewendet werden können. Unsere Fachartikel sind von Expertinnen und Experten verfasst und auf die Bedürfnisse moderner Lehrkräfte zugeschnitten.

ANZEIGE