Tipp der Redaktion

Geschwindigkeit: Geradlinige Bewegungen

Fahrradspur mit Schatten eines Fahrrads
Tipp der Redaktion

Geschwindigkeit: Geradlinige Bewegungen

In dieser Einheit lernen die Schülerinnen und Schüler Bewegungsabläufe kennen, die ihnen vom Auto- oder Radfahren her bekannt sein sollten.

Tipp der Redaktion

Kraft und Reibung am Kraftfahrzeug

Person hinter dem Steuer im Auto
Tipp der Redaktion

Kraft und Reibung am Kraftfahrzeug

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler den Reibungsbegriff am Beispiel des Kraftfahrzeugs kennen.

Tipp der Redaktion

Relativistische Masse

relativistische Masse
Tipp der Redaktion

Relativistische Masse

In dieser Unterrichtseinheit wird gezeigt, wie Albert Einstein die Zunahme der "trägen" Masse in Abhängigkeit von ihrer Geschwindigkeit hergeleitet hat.

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Wärme und Temperatur

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Physik der Klasse 7 behandelt Wärme, Temperatur und Temperaturskalen. Die Lernenden vergleichen Celsius-, Kelvin- und Fahrenheitsskala, messen die Abkühlung von heißem Wasser und untersuchen, wie sich Stoffe bei Temperaturänderungen ausdehnen. Sie erklären Phänomene an Warmwassergeräten und Thermostatventilen und halten ihre Versuche in einem Protokollbogen fest. Die Unterrichtseinheit bearbeitet entsprechend des Hessischen Lehrplans für das Fach Physik die Inhalte im Themenfeld “Wärmelehre“. Die Unterrichtseinheit bettet Beispiele und Anwendungen aus dem Sanitär-, Heizungs-, Klimahandwerk in das physikalische Themenfeld der Thermodynamik ein. In der ersten Doppelstunde wird zunächst anhand eines Experiments zum subjektiven Temperaturempfinden das Thermometer als Instrument zur Temperaturmessung eingeführt. Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Thermometer und Temperaturskalen kennen und üben den Umgang mit dem Thermometer im Experiment. Die Auswertung des Experimentes erfolgt angeleitet in Form eines Temperatur-Zeit-Diagramms. Anknüpfend an das Sanitär-, Heizungs-, Klimahandwerk wenden die Schülerinnen und Schüler ihr in der ersten Doppelstunde erworbenes Wissen an, indem sie Thermometer und Temperaturmessungen an der heimischen Heizungsanlage entdecken und beschreiben. In der zweiten Doppelstunde wird anhand verschiedener Freihand-Experimente das Verhalten verschiedener Körper bei Wärmezufuhr zunächst experimentell untersucht, protokolliert und anhand dessen wesentliche Kenntnisse zur Volumenänderung von festen Körpern, Flüssigkeiten und Gasen bei Temperaturänderungen erworben und formuliert. Die im Experiment erworbenen Kenntnisse werden anschließend auf verschiedene Beispiele aus dem Heizungsbereich angewendet. Die in der Unterrichtseinheit enthaltenen Themenbereiche Wärme, Temperatur und Temperaturmessungen begegnen den Schülerinnen und Schülern in ihrem Alltag. Physikalische Inhalte werden in einen für die Lernenden sinnvollen Kontext, in diesem Fall schwerpunktmäßig aus dem Sanitär-, Heizungs- und Klimabereich, eingebettet. Dadurch kann die Unterrichtseinheit das Interesse der Schülerinnen und Schüler wecken, da sie ihnen ermöglicht, physikalische Phänomene in ihrem täglichen Leben zu erkennen und besser zu verstehen. Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler erhalten an verschiedenen Stellen hingegen die Möglichkeit, über zusätzliche Aufgaben und Denkanstöße Inhalte zu erarbeiten, die eine Transferleistung erfordern. Im Bereich der Temperaturmessung in der ersten Doppelstunde ist es außerdem denkbar, besonders interessierte oder leistungsstarke Schülerinnen und Schüler als Referat oder Zusatzleistung das Thema “Kalibrierung eines Flüssigkeitsthermometers“ selbstständig vorbereiten zu lassen. In der Unterrichtseinheit werden verschiedene Methoden der Wissensvermittlung wie beispielsweise Einzel- und Gruppenarbeit und die Arbeit im Plenum angewandt, um eine Aktivierung aller Lerntypen zu erreichen. Das experimentelle Arbeiten als besondere naturwissenschaftliche Methode wird in dieser Einheit verstärkt angewandt und geübt. Im Bereich der Kommunikation üben die Schülerinnen und Schüler das Erschließen und Aufbereiten von Informationen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden zwischen Wärmeempfinden und Temperatur kennen das Thermometer als Instrument zur Temperaturmessung beschreiben die Auswirkungen von Temperaturänderungen auf Festkörper, Flüssigkeiten und Gase Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen vorgegebene Internetquellen für die Recherche weiterführender Informationen können digitale Werkzeuge bedarfsgerecht einsetzen können Informationen aus einem Text aufgabengeleitet entnehmen und wiedergeben Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verbessern ihre Fähigkeiten ihre Erkenntnisse adressatengerecht zu präsentieren verbessern durch verschiedene Formen der Gruppenarbeit ihre Teamkompetenzen

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I

Chip-Zelle-Schnittstellen: Wenn Technik und lebendes Gewebe verschmelzen

Kopiervorlage

Cyborgs aus Science-Fiction-Filmen gibt es längst auch in der Wirklichkeit. Anders als im Film verleihen medizinische Implantate keine übermenschlichen Fähigkeiten, sondern helfen Menschen, durch Krankheit oder Unfall verlorene Funktionen ganz oder teilweise wiederzuerlangen. Das Arbeitsmaterial zeigt, wie sogenannte Chip-Zelle-Schnittstellen technische Bauteile mit lebendem Gewebe verbinden – vom Herzschrittmacher über Netzhaut- und Hörimplantate bis zu gedankengesteuerten Prothesen. Das Arbeitsmaterial führt anhand realer medizinischer Implantate in das Prinzip der Chip-Zelle-Schnittstelle ein. Ausgehend vom motivierenden Einstieg ‘Cyborg‘ wird zunächst erklärt, wie ein Chip ‘mit einer Zelle spricht‘: Das elektrische Potenzial einer Zelle wird mit dem Gate eines Feldeffekttransistors gekoppelt, sodass biologische Signale digital ausgewertet oder umgekehrt Zellen elektrisch angeregt werden können. Der historische Bezug zum Herzschrittmacher verbindet dieses Prinzip mit einer konkreten elektronischen Schaltung (astabile Kippschaltung). Darauf aufbauend werden Implantate für Sinneseindrücke (Retina- und Cochlea-Implantat), Steuerchips beziehungsweise Gehirn-Computer Schnittstellen für gedankengesteuerte Prothesen sowie Gesundheitstracker behandelt. Ein roter Faden führt vom Auslesen körpereigener Signale bis zum aktiven Steuern durch Gedanken. Vier Aufgabenblöcke sind in das Arbeitsblatt eingebettet und bauen im Anspruch aufeinander auf. Abschließend regen ethische und sicherheitsrelevante Fragen zur Diskussion in Gruppen oder im Plenum an. Hinweise für die betreuende Lehrkraft Für die Lösung der Online-Schaltungssimulation ist eine vorherige Recherche zum Herzschlag (60-80 Schläge pro Minute ≈ 1 Hz) und zum EKG-Verlauf notwendig. In der angegebenen Quelle zur Kippschaltung finden sich weiter unten Hinweise zu den Ein- und Ausschaltzeiten der Kippschaltung. Variiert werden nur die Widerstände R3 und R4 und die Kondensatoren C1 und C2. Für die erste Simulation sollte daher jede LED 500 ms eingeschaltet und ausgeschaltet sein. Schaut man aber einmal genauer auf eine EKG-Kurve (Recherche), ist die Pulsdauer nicht symmetrisch, sondern der Erregungspuls deutlich kürzer als der Herzschlag. Auch das lässt sich mit der Simulation schön erzeugen. In diesem Fall leuchtet LED1 nur kurz auf, LED2 nahezu 1 Sekunde. Die Frequenz einer einfachen Kippschaltung lässt sich nur schwer an die körperliche Belastung anpassen. Moderne Herzschrittmacher verwenden deshalb Mikrocontroller, die die Frequenz und auch die Pulsdauer individuell anpassen können. Bei der Aufgabe zum Gesundheitstracker ist eine Umfrage in der Klasse/dem Kurs zu der Frage, wer so einen Tracker benutzt, sehr spannend – auch im Hinblick auf den Datenschutz. Denn viele Tracker sind nur über eine App auslesbar und gewährleisten damit häufig externen Firmen Zugriff auf die Daten. Dies ist vielen Schülerinnen und Schülern gar nicht bewusst. Bei allen Implantaten sind neben der rein medizinischen Forschung auch militärische Nutzungen möglich. So investiert unter anderem die US-Armee seit Jahren in Gehirnimplantate. Solche Nutzungen werfen selbstverständlich weitere und tiefgreifende ethische Fragen auf. Dies könnte hier im Unterricht aufgegriffen werden: https://www.aerztezeitung.de/Panorama/Mit-Biotechnologie-zum-Super-Soldaten-414423.html https://www.stern.de/digital/frankreich--gruenes-licht-fuer-bionische-soldaten-9527618.html Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen das Grundprinzip einer Chip-Zelle-Schnittstelle, indem sie die Kopplung des Zellpotenzials mit dem Gate eines Feldeffekttransistors sowie die Rolle der Ionenkanäle und der Signalweiterleitung beschreiben. beschreiben Aufbau und Funktion medizinischer Implantate (Herzschrittmacher, Retina- und Cochlea-Implantat, Gehirnimplantate) und ordnen sie technisch ein. erläutern die Funktionsweise einer astabilen Kippschaltung und übertragen sie auf die Taktgebung eines Herzschrittmachers. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren gezielt Informationen zum aktuellen Stand der Technik (zum Beispiel zu Gehirn-Computer-Schnittstellen). nutzen ein digitales Simulationswerkzeug (Online-Schaltungssimulator), um eine elektronische Schaltung nachzubauen und zu testen. bereiten Informationen adressatengerecht und strukturiert auf, etwa in einer Vergleichstabelle oder in einer Pro-und-Kontra-Liste. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren ethische und gesellschaftliche Fragen von Implantaten und Gesundheitstracking in Gruppen und im Plenum sachlich und respektvoll. vertreten eine eigene, begründete Position (zum Beispiel zu Datenschutz, Haftung oder ‘Human Enhancement‘) und setzen sich mit abweichenden Standpunkten auseinander. entwickeln gemeinsam eine Regel (zum Beispiel zum Datenschutz bei implantierten Sensoren) und begründen ihre Entscheidung.

  • Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Energieumwandlung im Motor interaktiv erklärt

Interaktives

Die interaktive Übung für das Fach Physik der Klasse 10 vermittelt den Schülerinnen und Schülern zentrale Zusammenhänge der Energieumwandlung am Beispiel des Verbrennungsmotors. Sie erschließen sich den Aufbau des Motors, analysieren das 4-Takt-Prinzip und bearbeiten Aufgaben zu Bauteilen, Verdichtung, Ausdehnung und Wirkungsgrad. So vertiefen sie physikalische Grundlagen an einem technischen Anwendungsbeispiel. Dieses Übungsset ergänzt die Unterrichtseinheit " Kraft-Wärme-Kopplung im Modell – Aufbau und Funktion des Verbrennungsmotors " – kann aber ebenfalls losgelöst von der Unterrichtseinheit bearbeitet oder auch im Vertretungsunterricht genutzt werden. Die Übungen ermöglichen den Lernenden eine selbstständige Wissensüberprüfung mit sofortigem, lernförderlichem Feedback. Sie sind so konzipiert, dass sie sowohl begleitend zum Unterricht als auch zur abschließenden Festigung eingesetzt werden können. Die didaktische Konzeption folgt dem Prinzip des selbstgesteuerten Lernens mit direkter Rückmeldung. Nach Bearbeitung der Übungen können die Schülerinnen und Schüler die vier Takte des Viertaktmotors sicher benennen und erläutern, zentrale Bauteile identifizieren sowie physikalische Vorgänge wie Verdichtung, Ausdehnung und Energieumwandlung auf den Motor übertragen. Dabei entwickeln sie nicht nur fachliche Kompetenzen im Bereich der Energieumwandlung und Motorentechnik, sondern auch Medienkompetenz durch die eigenverantwortliche Nutzung digitaler Lernwerkzeuge. Besonders anschaulich und verständlich werden die Übungen durch Bezüge zum Kfz-Handwerk als Lernfeld. Den Lernenden wird anwendungsorientiert verdeutlicht, wie physikalisches Wissen in der Werkstattpraxis angewendet wird – von der Motordiagnose über Kompressionsdruckmessungen bis zur Fehlersuche. Das Übungsset folgt einer progressiven Kompetenzentwicklung: Übung 1 schafft die konzeptionelle Grundlage, indem Energieformen erkannt, zugeordnet und in Alltagssituationen verortet werden. Übungen 2 und 3 vertiefen das Verständnis für Aufbau und Arbeitsweise des Viertaktmotors. Übung 4 bildet den fachlichen Schwerpunkt mit Wirkungsgrad, Energiebilanz und Anwendung aus dem Lernfeld. Übung 5 verankert physikalische Grundprinzipien wie Verdichtung, Ausdehnung und Druckerhöhung im Motorkontext. Übung 6 regt zur kritischen Reflexion über Motorkonzepte und Zukunftstechnologien an. Die symmetrisch strukturierten Antwortoptionen erhöhen die diagnostische Validität und reduzieren unbewusste Hinweise. Um einen nachhaltigen Lernzuwachs zu fördern, sind die interaktiven Übungen so gestaltet, dass die Antwortoptionen bei jedem Durchlauf in variierender Reihenfolge präsentiert werden. Auf diese Weise werden die Lernenden dazu angeregt, sich inhaltlich erneut mit den Antwortmöglichkeiten auseinanderzusetzen, statt lediglich die Positionen der richtigen Lösungen wiederzuerkennen. Der Fokus liegt damit auf der aktiven inhaltlichen Auseinandersetzung und nicht auf reinem Wiedererkennen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden grundlegende Energieformen und erläutern einfache Energieumwandlungen anhand von Alltags- und Technikbeispielen. beschreiben den Aufbau und die vier Takte des Viertaktmotors und erläutern die physikalischen Vorgänge in den jeweiligen Takten. wenden ihre Kenntnisse zur Wärmeausdehnung von Gasen auf den Verbrennungsmotor an und erklären die Energieumwandlung von chemischer über Wärme- zu mechanischer Energie. erkennen Konzepte wie Verdichtungsgrad, Klopfen und Wirkungsgrad. erklären den Begriff des Wirkungsgrades, berechnen Nutzenergie und Energieverluste und bewerten die Effizienz von Verbrennungs- und Elektromotoren im Vergleich. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler überprüfen ihr Wissen selbstständig durch geschlossene Aufgabenformate und nutzen das direkte Feedback zur Reflexion ihres Lernstands. wenden unterschiedliche Aufgabentypen zur systematischen Wissensüberprüfung an. führen einfache Berechnungen zum Wirkungsgrad und zur Energiebilanz durch und interpretieren die Ergebnisse im Sachkontext. identifizieren eigene Wissenslücken durch die Bearbeitung differenzierter Übungen und entwickeln Strategien zur gezielten Nacharbeit. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen digitale Lernwerkzeuge eigenverantwortlich zur individuellen Festigung und Vertiefung fachlicher Inhalte. arbeiten mit interaktiven Übungsformaten und interpretieren automatisiertes Feedback zur Steuerung ihres Lernprozesses. erschließen sich physikalische Fachinhalte mithilfe digitaler Medien im eigenen Lerntempo und passen ihre Bearbeitungsstrategien an.

  • Physik
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial und News für das Fach Physik

Hier finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Physik-Unterricht oder in Vertretungsstunden. Ob Materialien zu Mechanik, Kinematik, Kernphysik, Optik, Elektrizität, Quantenphysik oder experimentelle Physik: Dieses Fachportal bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierte Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Physikunterricht an Gymnasien, Gesamt-, Real-, Haupt- und Mittelschulen. 

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