Tornados - der Zorn des Himmels

Veröffentlicht am 12.07.2013
  • Geographie
  • Sekundarstufe I
  • 1 bis 2 Unterrichtsstunden
  • Ablaufplan
  • 2 Arbeitsmaterialien

In dieser Unterrichtseinheit werden die Enstehung von Tornados sowie Schäden, die durch Tornados entstehen können, näher beleuchtet. Zudem gehen die Lernenden der These auf den Grund, dass es in den USA infolge des Klimawandels immer mehr Tornados gibt. Das Internet wird dabei als Informationsquelle herangezogen.

Beschreibung der Unterrichtseinheit

Tornados, im Amerikanischen auch Twister genannt, geraten von Jahr zu Jahr wieder in die Schlagzeilen. Beispielsweise immer dann, wenn in den USA die Tornadosaison beginnt (im Mittleren Westen von März bis Mai, im Südosten besonders im Winter). Daher ist es naheliegend, bei einem Tornado von einer rein amerikanischen Erscheinung auszugehen. Aber auch bei uns in Deutschland kommt es immer wieder zur Bildung von Tornados, die es dann allerdings höchst selten in die Schlagzeilen schaffen. Wie eine Fräse schneiden sich die Tornados durch die Landschaft und hinterlassen oftmals Verwüstungen, Zerstörungen und Leid.

Didaktisch-methodischer Kommentar

Die Unterrichtseinheit für Schülerinnen und Schüler der späten Jahrgangsstufe 10 ist für ein bis zwei Unterrichtsstunden ausgelebt und soll anhand von zwei Arbeitsblättern umgesetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits mit den Grundbegriffen der Klimatologie vertraut sein, daher ist es ratsam, vor Durchführung dieser Einheit die Grundzüge und -elemente der atmosphärischen Zirkulation behandelt zu haben. Es spricht allerdings auch nichts dagegen, diese Einheit früher durchzuführen, allerdings sollte man dann weniger auf klimatische Begriffe eingehen. Tornados, auch Twister oder Windhosen genannt, sind den Schülerinnen und Schülern bereits ein Begriff, sei es durch die Medien oder durch Aufenthalte in den USA zu Zeiten der Tornadosaison. Die Bearbeitung der Arbeitsblätter kann in Einzel- oder Partnerarbeit erfolgen.

  • Ablauf der Unterrichtseinheit
    Die Schülerinnen und Schüler setzten sich anhand von Internetquellen intensiv mit verschiedenen Aspekten des Wetterphänomens Tornado auseinander.
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Lösungsvorschläge

Vermittelte Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • erkennen, dass sich die Tornadobildung nicht nur auf die USA bezieht, sondern durchaus auch in Deutschland eine klimatische Erscheinung ist.
  • erkennen, dass es sich bei Tornados im Gegensatz zu Hurrikans um einen festländischen Orkanwirbel handelt, der sich bevorzugt an Frontalzonen im Bereich von Luftmassengrenzen bildet.
  • den Aufbau eines Tornados beschreiben, skizzieren und die Entstehung eines Tornados erklären können.
  • lernen, wie die Menschen in den USA mit Tornados leben.
  • Möglichkeiten aufzeigen, wie künftig Schäden durch Tornados vermieden werden können.
  • Stellung zu der Aussage nehmen, dass sich infolge der Klimaveränderungen die Anzahl der Tornados vergrößert hat.

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Avatar Sandra Schmidtpott

Sandra Schmidtpott hat die Fächer Mathematik und Erdkunde an der Georg-August-Universität Göttingen studiert und ist Fachobfrau für Erdkunde an einem Gymnasium in Hannover.

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