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Das Elisabethanische Weltbild in Shakespeares "Macbeth" und "Ein Sommernachtstraum"

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel fasst das Elisabethanische Weltbild zusammen und bietet auf zwei Grafiken eine Übersicht zum Elisabethanischen Weltbild in Shakespeares "Macbeth" sowie "Ein Sommernachtstraum". Das elisabethanische Zeitalter (zur Regierungszeit von Königin Elisabeth I., 1558–1603) war eine Epoche tiefgreifender sozialer und kultureller Veränderungen ; das Weltbild der Elisabethaner war aber trotz des Beginns der Renaissance immer noch stark von mittelalterlichen Traditionen geprägt: Die Zeitgenossen Shakespeares waren der Auffassung, dass es "eine universale Ordnung gibt, in der alle gegenwärtigen und vergangenen Phänomene ihren Platz haben und die sowohl materielle als auch geistige Wesenheiten umfasst." (Suerbaum 2001: 87) Die Einheit des Universums stammt aus Gott, der die Welt aus dem Chaos heraus geschaffen und ihr ein bestimmtes Ordnungsprinzip zugrunde gelegt hat. Dieses Ordnungsprinzip bezeichneten die Elisabethaner als frame of order . Ordnung kann in unterschiedlichen Bereichen ihren Niederschlag finden, wie zum Beispiel in der Hierarchie der Lebewesen oder der Liebe und Loyalität, die Kinder ihren Eltern schuldig sind. Aber auch der feste Lauf der Planeten und die Reihenfolge der Tages- und Jahreszeiten sind Hinweise für eine bestehende Ordnung. Der gesamte Kosmos ist eine Hierarchie, in der alle Kreaturen nach dem Prinzip der Rangstufung ( degree ) ihren Platz haben. "Für die Art und Weise der Ordnung nach degree werden vor allem die Bilder der Stufenleiter oder der Treppe – ladder , scale of degree – und der Kette des Seins – chain of being – verwandt." (Suerbaum 2001: 88) In der Seinskette erfolgt eine Einordnung jedes Wesens durch Unter- und Überordnung . Es lassen sich vier Bereiche unterscheiden: "Auf der untersten Ebene steht das Reich der Mineralien, deren einzige Grundeigenschaft die Existenz ist (Leitbeispiel: Fels). Auf der nächsten Stufe stehen die Wesen des Vegetable Kingdom (Leitbeispiel: der Baum), bei denen zum Sein noch das Leben tritt. Die Angehörigen des Animal Kingdom (Leitbeispiel: das Pferd) haben Gefühl und Bewegung als zusätzliche Qualitäten. Beim Menschen im nächst höheren, dem rationalen Bereich treten Verstand und Seele hinzu." (Suerbaum 2001: 89f.) Im Gegensatz zu den meisten anderen Kreaturen lebt der Mensch in einer Gesellschaft und wird dadurch zum Ordnungswesen schlechthin, da ihm die Gesellschaft seine Rangstufung in einer Reihe von Hierarchien zuweist, abhängig von seinem sozialen Stand und seinem Berufs-, Familien- oder Vermögensstand . Welcher Platz dem Einzelwesen in der Ordnung zukommt, beruht auf dem Prinzip der Verschiedenheit. Zu diesem Prinzip gehört das komplementäre Prinzip der Analogie, welches ermöglicht, dass die endlose Zahl der degrees eine Ordnung bildet: "Alle Kreaturen sind einander ähnlich. Der Grad ihrer Verwandtschaft mit anderen Wesen bestimmt – zusammen mit dem spezifischen Unterschied – ihre Seinsposition. Die Ordnung ist also auch ein System von Analogien und correspondences , von Übereinstimmungen der Bau- und Funktionsweise verschiedener Schöpfungsteile." (Suerbaum 2001: 90) Als Beispiel für analoges Denken dienen zum Beispiel oft der Körper mit seiner organischen Ordnung und der Staat als 'politischer Körper' ( body politic ); eine beliebte Metapher der elisabethanischen Zeit für Korrespondenzen ist der Spiegel: Die Welt besteht aus Spiegeln und benachbarte Kreaturen spiegeln einander. Eine Störung dieser Ordnung, im Himmel wie auf Erden hat Chaos zur Folge. Hauptstörfaktor ist der Mensch mit seinen Schwächen, denn durch seinen Sündenfall wurde "die Ordnung […] erschüttert und ein Element der Unsicherheit und Unbeständigkeit ( mutability ) in sie hineingetragen." (Suerbaum 2001: 99) Wird die vorgegebene Hierarchie missachtet, kann es zu Störungen in (a) der menschlichen Natur (Psyche), (b) der Natur/des Kosmos und/oder (c) des gesellschaftlichen/politischen/sozialen Lebens kommen. "Die elisabethanische Psychologie geht von einer Hierarchie der Seelenvermögen aus, an deren Spitze die Vernunft steht. Die Sinneseindrücke (impressions, fancies), die den psychischen Mechanismus auslösen, müssen nach dem Durchgang durch die Phantasie (fantasy, imagination) erst der Kontrolle durch die Vernunft (reason, judgement) unterworfen werden, die zwischen gut und böse unterscheidet, ehe es zu einem das Gute begehrenden Willensentschluss (will, persuasion) kommen kann, der auf die Leidenschaften (desires, blood) wirkt und eine zweckmäßige Handlung herbeiführt. Diese Ordnung kann jedoch umgestoßen werden, wenn die Phantasie unter Ausschaltung der Vernunft und des Willens unmittelbar auf die Leidenschaften der Begierde wirkt und von ihnen fehlgeleitete Handlungen herbeiführt." (Franke 2003: 164) Die Natur wurde zu Shakespeares Zeit als Instrument Gottes angesehen, als "a visible expression of God's intentions". (Emunds 1983: 53) Zuwiderhandlung gegen die göttliche Ordnung kommt in kosmischem Chaos zum Ausdruck, wie zum Beispiel durch Gewitter, Umkehrung der Rangordnung unter den Tieren oder aufkommende Dunkelheit am Tage. Ebenso kann auch die gesellschaftliche Ordnung aus den Fugen geraten, was sich in politischen Unruhen oder Kriegen äußert.

  • Englisch

Feiertage ja, Ferien nein: Bezahlung von Vorgriffsstunden von Lehrkräften

Fall des Monats

Fallen Vorgriffsstunden an Feiertagen oder in den Ferien aus, stellt sich die Frage: Besteht dennoch ein Anspruch auf Vergütung? Ein Fall aus Sachsen-Anhalt und ein Urteil des Arbeitsgerichts Halle werfen spannende Fragen zum Arbeitsrecht von Lehrkräften auf. Halle/Berlin (DAA). Sogenannte Vorgriffsstunden sind für viele Lehrkräfte fester Bestandteil und fallen auch auf Feiertage und die Ferien. Besteht ein Anspruch auf Vergütung, wenn diese in der schulfreien Zeit ausfallen? Zumindest lässt ein Urteil für Lehrkräfte aus Sachsen-Anhalt aufhorchen. Sie haben Anspruch auf Vergütung von Vorgriffsstunden, die wegen eines Feiertages ausfallen. Für in die Ferienzeit fallende Vorgriffsstunden gilt dies jedoch nicht. Das hat das Arbeitsgericht Halle am 10. Juli 2024 (AZ: 3 Ca 1900/23) entschieden, wie das Rechtsportal "anwaltauskunft.de" informiert. Einführung: Was sind Vorgriffsstunden? Da Lehrkräfte fehlen, verpflichtet das Land Sachsen-Anhalt mit einer Regelung alle Lehrkräfte, zusätzlich zu ihrer regulären Unterrichtsverpflichtung eine sogenannte Vorgriffsstunde pro Woche zu leisten. Diese Stunde wird entweder auf einem Ausgleichskonto verbucht oder auf Antrag vergütet. Ziel ist es, zukünftige Engpässe abzufedern, indem Lehrkräfte später entlastet werden. Doch wie sieht es aus, wenn Vorgriffsstunden wegen Feiertagen oder Schulferien ausfallen? Dieser Frage widmete sich das Arbeitsgericht Halle. Lehrer klagt auf Vergütung für ausgefallene Vorgriffsstunden Der Kläger, ein Lehrer aus Sachsen-Anhalt, leistet seine wöchentliche Vorgriffsstunde laut Dienstplan montags. Nachdem er im Mai 2023 die Auszahlung dieser Stunden beantragt hatte, stellte er fest, dass das Land keine Vergütung für Feiertage und Schulferien zahlte, an denen die Vorgriffsstunde ausfiel. Der Lehrer argumentierte, dass die Vorgriffsstunde fester Bestandteil der regelmäßigen Arbeitszeit sei und daher auch in solchen Fällen vergütet werden müsse. Das Land Sachsen-Anhalt sah dies anders und zahlte nur die tatsächlich geleisteten Stunden aus. Der Lehrer zog daraufhin vor Gericht. Entscheidung des Arbeitsgerichts Halle Das Gericht entschied teilweise zugunsten des Lehrers und stellte klar, dass Feiertage und Ferien unterschiedlich zu behandeln sind: Feiertage: Vergütungspflicht besteht Das Gericht begründete, dass Vorgriffsstunden als Teil der regelmäßigen Arbeitszeit auch unter die Regelungen zur Entgeltfortzahlung an Feiertagen fallen. Fällt eine Vorgriffsstunde aufgrund eines Feiertages aus, besteht dennoch Anspruch auf Vergütung, da Feiertage nicht zur Arbeitsbefreiung führen, sondern gesetzlich geschützt sind. Schulferien: Kein Vergütungsanspruch Anders bewertete das Gericht die Situation während der Schulferien. Es argumentierte, dass während der Ferien generell keine Unterrichtspflicht bestehe und auch kein Dienstplan erstellt werde. Der Lehrer habe bei Einführung der Regelung wissen müssen, dass die Vorgriffsstunden nur für reguläre Schulwochen vorgesehen seien. Zinsanspruch Das Gericht stellte zudem klar, dass die Vergütung für Vorgriffsstunden spätestens am letzten Werktag des zweiten Kalendermonats nach ihrer Entstehung fällig wird. Ab diesem Zeitpunkt sind Verzugszinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu zahlen. Fazit: Einzelfallentscheidung mit Signalwirkung Die Entscheidung des Arbeitsgerichts Halle ist rechtskräftig, da der Streitwert für eine Berufung nicht erreicht wurde. Allerdings wird erwartet, dass in ähnlichen Verfahren bei den Arbeitsgerichten des Landes eine Berufung zugelassen wird und das Landesarbeitsgericht (LAG) sich mit der Frage befasst. Lehrkräfte, die von der Regelung betroffen sind, sollten prüfen, ob sie ebenfalls Anspruch auf Vergütung für ausgefallene Vorgriffsstunden haben. Das Rechtsportal "anwaltauskunft.de" empfiehlt, sich bei Unsicherheiten rechtlich beraten zu lassen, um mögliche Ansprüche geltend zu machen. Quelle: www.anwaltauskunft.de

  • Fächerübergreifend

Gesprächsregeln: Respektvoll miteinander reden

Kopiervorlage

Die Gesprächsregeln sind in drei verschiedene Gesprächssituationen eingeteilt und dienen als Richtlinie für einen respektvollen Umgang miteinander. Die Schule ist ein Ort, wo viele Menschen aufeinandertreffen und täglich miteinander kommunizieren. Ob im Unterricht, in der Gruppenarbeit oder auf Social Media-Plattformen, wie zum Beispiel WhatsApp : Gesprächsregeln erleichtern die Kommunikation untereinander und reduzieren Konflikte . Dabei sollen sie den Schülern und Schülerinnen in verschiedenen Gesprächssituationen als Leitfaden dienen, um die eigene Meinung zum Ausdruck zu bringen, andere Meinungen annehmen zu lernen und Missverständnisse zu vermeiden. Regeln bilden dabei eine Voraussetzung für ein offenes und konstruktives Gespräch, bei dem die Rechte aller berücksichtigt und respektiert werden. Die folgenden Gesprächsregeln sind in drei verschiedene Gesprächssituationen unterteilt. Dabei handelt es sich einmal um das offene Gespräch in der Gruppe oder Klasse, dem Klassenrat und dem Klassenchat. Je nach Gesprächssituation wurden die Gesprächsregeln angepasst, zielen jedoch alle darauf ab, einen respektvollen Umgang im Lebensraum Schule zu fördern. Das offene Gespräch soll Schülerinnen und Schülern ermöglichen, sich aktiv zu beteiligen. Wünsche oder Meinung sollen dabei offen kommuniziert werden. Dafür ist es umso wichtiger, dass sich die Beteiligten zu Wort melden, wenn sie etwas sagen möchten. Außerdem wird in einem angemessenen Ton gesprochen und die Inhalte und Botschaften in der Ich-Form verfasst. Die Beteiligten versuchen beim Thema zu bleiben und sich auf bereits Gesagtes durch Erkundigungen, Bestätigungen oder Rückfragen zu beziehen. Dafür sollen sie sich gegenseitig ausreden lassen und aktiv und aufmerksam zuhören. Das Gespräch im Klassenrat beinhaltet ähnliche Regeln wie jenes im offenen Gespräch, verfolgt aber umso mehr das gezielte und aktive Zuhören. Auch im Klassenrat sollen sich die Schüler und Schülerinnen durch ein Handzeichen zu Wort melden. Die eigene Meinung soll hier vertreten und gehört werden. Dafür ist es nötig, dass alle Beteiligten beim Thema bleiben, der/dem Sprechenden emphatisch und zugewandt sind und dieses auch durch Anschauen signalisieren. Im Klassenrat sollen unterschiedliche Meinungen kommuniziert werden, dafür ist eine respektvolle Umgangsweise mit anderen Meinungen, die aus eigener Perspektive vielleicht als unpassend oder unverständlich bewertet werden, Voraussetzung. Das heißt in der Umsetzung, dass niemand für das Gesagte ausgelacht wird und es keine Beleidigungen oder persönliche Angriffe gibt. Jeder Beitrag wird hier als gleichwertig angesehen. Auch in Klassenchats auf WhatsApp oder ähnlichen digitalen Plattformen ist es wichtig, dass sich alle Mitglieder an Gesprächsregeln halten. Oft werden Inhalte unbedacht und ohne Einverständnis der betroffenen Personen geteilt. Außerdem sollten auch wirklich alle Mitglieder der Klasse Zugang zum Klassenchat haben, sodass niemand außen vor bleibt. Auch hier dürfen keine Beleidigungen oder Schimpfwörter vorkommen. Wichtig ist also auch eine gute Streitkultur, die am besten nicht im Klassenchat, sondern persönlich ausgetragen wird. Das bedeutet auch, dass private Unterhaltungen im Klassenchat nichts zu suchen haben. Im Klassenchat sollten des Weiteren nur Inhalte geteilt werden, die alle Mitglieder betreffen, Bilder dürfen nur verschickt werden, wenn alle auf dem Bild nach ihrem Einverständnis gefragt wurden und das Teilen von Kettenbriefen, Links oder unangemessenen Bildern und Videos sollte untersagt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen sich an Gesprächsregeln zu halten. lernen konstruktive Gespräche zu führen. beteiligen sich aktiv in verschiedenen Gesprächssituationen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bedienen sich verschiedener digitaler Plattformen als Kommunikationsmittel. kommunizieren über schulrelevante Themen digital. lernen Verantwortung für den Umgang mit digitalen Medien zu übernehmen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Kommunikationsfähigkeit gefördert. lernen einen respektvollen Umgang miteinander. lernen aktiv und aufmerksam zuzuhören.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Literaturwerkstatt Kurzgeschichten: "Shooter 4"

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit werden die Lernenden durch differenzierte Aufgabenstellungen zum Lesen, Erschließen und Interpretieren einer Kurzgeschichte angeleitet, die sich an der Lebenswelt der Lernenden orientiert und sich mit dem Motiv des Medienkonsums (hier am Beispiel des Gamingverhaltens mit Online-Spielen) auseinandersetzt. Die Kurzgeschichte "Shooter 4" von Bernhard Grafenauer spricht die Lernenden in ihrer Lebenswirklichkeit auf unterschiedlichen Ebenen an. Einerseits dient die literarische Vorlage als Basis für eine gemeinsame Reflexion des Medienkonsums der Lernenden und andererseits eröffnet sich gleichfalls für die Schülerinnen und Schüler (wenn gewünscht und eine vertraute Atmosphäre geschaffen ist) die Gelegenheit, über familiäre Rahmenbedingungen / Beziehungsverhältnisse im weitesten Sinne zu sprechen. Die Bearbeitung der Kurzgeschichte stellt nicht nur eine vertiefende Übung zum Textverständnis einer Kurzgeschichte dar. Präsentiert als Hörtext (etwa vorgelesen durch einen Mitschüler / eine Mitschülerin oder durch die Lehrkraft) kann auch ein reines Hörtraining geschult werden. Hierauf aufbauend erfolgt ein textimmanentes Arbeiten, indem insbesondere die Hauptfigur näher beleuchtet und charakterisiert wird. In der Progression führt diese Erarbeitung zur Deutung von Kernaussagen der Kurzgeschichte sowie zur Betrachtung typischer Merkmale von Kurzgeschichten. Ausgehend von einer Schulung des Hörverständnisses als Erstzugang zur Kurzgeschichte finden sich die Schülerinnen und Schüler vermutlich in weiten Teilen in ihrer privaten Lebenswirklichkeit wieder – zumindest hinsichtlich der Mediennutzung. Eine erste Deutung der Aussageabsicht der Kurzgeschichte (auch ohne detaillierte Analyse) lässt sich im Plenum oder in literarischen Gesprächs- oder Tischgruppen durchführen. Die sich anschließenden Materialien sind so aufgebaut, dass entweder eine alleinige, sukzessive Bearbeitung (zum Beispiel in einer Lernzeit oder vertiefend in häuslicher Arbeit) von allen Lernenden durchgeführt wird oder arbeitsteilig in graduell abgestuften Lernteams erfolgen kann, da die Arbeitsblätter vom Schwierigkeitsgrad unterschiedlich sind. Figurenaussagen zu interpretieren oder die typischen Kurzgeschichtenmerkmale zu erkennen und zu überprüfen, ist durchaus anspruchsvoller, als sich zunächst der zentralen Figur der Kurzgeschichte über eine textimmanente Erarbeitung zu nähern. Die Bearbeitung der Materialien mündet in einer Beschäftigung mit Deutungsmöglichkeiten der Kurzgeschichte, wobei insbesondere eine Merkmalsüberprüfung sowie eine sehr nahe und genaue Textanalyse in den Fokus gerückt wird. Bei allen Arbeitsblättern wird besonders viel Wert auf ein textimmanentes Arbeiten gelegt, wodurch immer wieder Textzitate aufgegriffen oder eingefordert werden. Starthilfen, Formulierungshilfen, Auswahlantworten oder auch "vorgedachte" Deutungen durchziehen die Materialien, um ein etwaiges Selbstlernen zuhause oder in eigener Lernzeit zu ermöglichen und zu erleichtern und um ein "literarisches Sprechen" mit einer Lernpartnerin / einem Lernpartner zu simulieren. Die Aufgabenformate sind deshalb in ihrer vollen Bandbreite von geschlossenen bis hin zu halb offenen oder offenen Formaten in den Materialien wiederzufinden. Lernlangsamere Schülerinnen und Schüler erhalten somit auch die Gelegenheit zum Teil nur "indirekt Erspürtes" auszudrücken. Abschließend lässt sich ein Spannungsbogen in der Deutung der Kurzgeschichte vom ersten Hören bis zur finalen Deutungsanalyse vornehmen. Ein arbeitsteiliges Vorgehen in unterschiedlichen Lernteams ist ebenso möglich, wobei die Bearbeitung und Präsentation der Ergebnisse der einzelnen Materialien stets ineinandergreift und sich zu einem Gesamtbild der Analyse und der Deutung der Kurzgeschichte zusammenfügt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler untersuchen Figurenmerkmale, belegen sie textimmanent und charakterisieren eine Figur in ihren Beziehungen (sowohl im realen Leben als auch in der virtuellen Welt). ermitteln, reflektieren und diskutieren Deutungsthesen. prüfen und belegen typische Gestaltungsmittel / Merkmale von Kurzgeschichten, um textimmanent Deutungen vornehmen zu können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihr Hör-/Leseverständnis von längeren, zusammenhängenden Texten. stellen Erstvermutungen über Textinhalte und Textaussagen an, ohne den konkreten Inhalt zu kennen. schulen ihr textimmanentes Arbeiten im Umgang mit Textbelegen und ihre Beweisführung bei der Ermittlung von Deutungsabsichten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren das Sozialverhalten der zentralen Figur in ihrer realen und virtuellen Lebenswirklichkeit und vergleichen diese mit ihnen bekannten (oder eigenen) Verhaltensstrukturen in ihrem direkten Umfeld. stärken ihren kritischen Blick auf die Mediennutzung und reflektieren mögliche Unterschiede im Verhalten angesichts realer Welt versus virtuelle Welt. werden sich bewusst, was möglicherweise hinter einer gesteigerten/übertriebenen Mediennutzung als Ursache stecken kann.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Erste Hilfe leicht gemacht: Interaktive Lernmaterialien

Kopiervorlage / Interaktives

In diesem Unterrichtsmaterial für die Primar- und Sekundarstufe lernen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Kenntnisse der Ersten Hilfe kennen. Das Unterrichtsmaterial des Jugendrotkreuzes bietet eine praxisorientierte Einführung in die Erste Hilfe für Kinder und Jugendliche. Es umfasst interaktive Elemente wie Memory-Spiele, die spielerisch Wissen vermittelt, ein kreatives und interaktives Lapbook zu den Grundlagen der Ersten Hilfe sowie eine DIY-Anleitungen zur Herstellung einer Reanimationspuppe aus einfachen Materialien und zur Realisierung eines Reanimations-Flashmobs. Ziel ist es, lebensrettende Maßnahmen verständlich zu machen und die Handlungskompetenz in Notfallsituationen zu stärken. Durch die Kombination von theoretischen Grundlagen und praktischen Übungen werden sowohl Fachwissen als auch soziale Kompetenzen wie Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein gefördert. Dieses Material eignet sich ideal für den Einsatz in Schulen, Jugendgruppen und außerschulischen Bildungsangeboten, um junge Menschen für Erste Hilfe zu sensibilisieren und sie zu befähigen, im Ernstfall kompetent zu handeln. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler verstehen grundlegende Erste-Hilfe-Maßnahmen (zum Beispiel Laien-Reanimation, stabile Seitenlage und Wundversorgung). ordnen Erste-Hilfe-Handlungen korrekt zu und erklären deren Bedeutung im Alltag. Methodenkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler wenden Erste-Hilfe-Techniken praktisch anhand klarer Schritt-für-Schritt-Anleitungen an. können strukturiert Probleme lösen und Entscheidungen in simulierten Notfallsituationen finden. können Anleitungen lesen, interpretieren und praktisch umzusetzen (zum Beispiel DIY-Reanimationspuppe). Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler können Maßnahmen der Ersten-Hilfe in Teamarbeit und Kooperation gemeinsamen umsetzen. entwickeln Verantwortungsbewusstsein und Empathie gegenüber hilfsbedürftigen Personen. stärken Ihre Kommunikationsfähigkeit, insbesondere bei der Zusammenarbeit und beim Absetzen eines Notrufs. refelektieren ihr eigenes Verhalten in Bezug auf Notfallsituationen bauen ihre Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit aus, indem sie Erste-Hilfe-Maßnahmen in Teams oder Gruppen trainieren. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen interaktive, digitale Lernangebote wie das Memory-Spiels zur Wissensvertiefung. reflektieren kritisch über den Einsatz von digitalen und analogen Materialien in der Wissensvermittlung. nutzen verschiedene Medienformate (digital und analog) effektiv für das Lernen. Personale Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler stärken die Selbstwirksamkeit durch das Erlernen und Umsetzen von Erste-Hilfe-Maßnahmen. bauen Selbstbewusstsein und Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen auf. entwickeln einen positiven Umgang mit Herausforderungen und Stresssituationen. reflektieren ihr eigenes Verhalten in Bezug auf Notfallsituationen kritisch und verstehen, dass schnelles und kompetentes Handeln entscheidend sein kann, um Leben zu retten. setzten sich aktiv, reflexiv und diskursiv mit verschiedenen Teilaspekten der Ersten Hilfe, wie der Relevanz von Hilfsbereitschaft, Teamarbeit und Eigenverantwortung, auseinander. Handlungskompetenzen Die Schülerinnen und Schüler wenden die gelernten Erste-Hilfe-Kenntnisse in simulierten und realen Notfallsituationen an. bauen Entscheidungsfähigkeit in kritischen Momenten auf. reflektieren den eigenen Beitrag zu einer sichereren Gemeinschaft durch aktive Hilfsbereitschaft und Prävention. erproben die Funktion und Anwendung von Erste-Hilfe-Materialien wie Verbandkästen praktisch. Dieses breite Kompetenzspektrum zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche umfassend auf reale Herausforderungen vorzubereiten und sie zu verantwortungsvollen, hilfsbereiten Mitgliedern der Gesellschaft zu machen.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Materialpaket "Meine Bewerbung": So gelingen Mappe, Anschreiben und Lebenslauf

Kopiervorlage / Video

Dieses Materialpaket zum Thema Bewerbung zeigt Lernenden, worauf es bei der Gestaltung einer Bewerbungsmappe mit den Bestandteilen Anschreiben und Lebenslauf ankommt. Es enthält ein ausführliches Erklär-Video sowie eine praktikable Checkliste und ist mit den Materialien einer Unterrichtseinheit zum selben Thema verlinkt. Die Gliederung des Erklär-Videos und der dazugehörigen Checkliste berücksichtigt formale, inhaltliche und sprachliche Aspekte einer schriftlichen Bewerbung : Grundlegende Kriterien einer angemessenen Bewerbungsmappe Bestandteile einer Bewerbungsmappe Formale Kriterien eines Anschreibens Inhaltliche Aspekte eines Anschreibens Sprachliche Gestaltung eines Anschreibens Formale Kriterien eines tabellarischen Lebenslaufs Angaben in einem tabellarischen Lebenslauf Zunächst werden grundlegende Anforderungen an eine Bewerbungsmappe aufgezeigt. Es folgen Anleitungen zur formalen, inhaltlichen und sprachlichen Gestaltung eines Anschreibens. Daraufhin wird dargestellt, worauf es beim Schreiben eines tabellarischen Lebenslaufs ankommt. Die Schülerinnen und Schüler werden durch die Materialien dazu befähigt, eine formgerechte, aussagekräftige und individuell zugeschnittene Bewerbung zu formulieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schreiben eine vollständige, aussagekräftige und individuelle Bewerbung. berücksichtigen bei der Gestaltung der Module Anschreiben und Lebenslauf formale, inhaltliche und sprachliche Qualitätskriterien.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Betrag eines Vektors

Kopiervorlage

Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand von praktischen Vektoraufgaben, wie Entfernungen zwischen Punkten im Raum berechnet und die geometrischen Beziehungen zwischen diesen verstanden werden können. Dabei werden sowohl theoretische als auch anwendungsorientierte Aufgaben, wie die Positionsbestimmung eines Flugzeugs, behandelt. Die Schülerinnen und Schüler lernen zunächst in einem circa sechsminütigen YouTube-Video "Betrag eines Vektors" , wie man Längen und Entfernungen zweier Punkte berechnet und die geometrischen Beziehungen zwischen diesen verstanden werden können. Im Anschluss berechnen die Schülerinnen und Schüler in Aufgabe 1 des Arbeitsblattes die Abstände zwischen drei Flugzeugen, die in einer bestimmten Formation fliegen. Diese Aufgabe führt zur Erkenntnis, dass die Flugzeuge ein gleichschenkliges Dreieck bilden, was das räumliche Vorstellungsvermögen der Lernenden stärkt und das mathematische Argumentieren fördert. In Aufgabe 2 beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Position eines Flugzeugs, das eine vorgegebene Richtung einschlägt. Sie lernen, wie der Richtungsvektor auf eine bestimmte Länge gekürzt wird und wie die Position des Flugzeugs nach einer bestimmten Zeit ermittelt wird. Diese Aufgabe schult das Verständnis für Vektoren im Raum und die praktische Anwendung von Mathematik im Bereich der Luftfahrt . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik und wenden diese auf Anwendungsaufgaben an. erkennen und erklären geometrische Formationen im Raum. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet eigenständig zur Vorbereitung auf den Unterricht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterstützen sich gegenseitig beim gemeinsamen Lösen der Aufgaben.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe II

3D-Moleküle verstehen und ihre räumliche Struktur entschlüsseln

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die räumliche Anordnung von Molekülen kennen, erstellen selbst dreidimensionale, digitale Moleküle und können deren Struktur begründen. Der Einstieg in die Einheit erfolgt über den Contergan-Skandal der Firma Grünenthal. Der Wirkstoff von Contergan – Thalidomid – hat zu schweren Missbildungen vor allem bei ungeborenen Kindern geführt, deren Mütter das Medikament während der Schwangerschaft einnahmen. Die Ursache lag darin, dass Thalidomid in zwei unterschiedlichen räumlichen Anordnungen existiert, eine davon ruft Missbildungen hervor. In i nteraktiven Quiz-Formaten wiederholen die Schülerinnen und Schüler die Arten von chemischen Bindungen, damit sie die räumliche Anordnung von Molekülen später vorhersagen und begründen können. Mit einer Infografik vertiefen sie ihr Wissen zur Elektronenpaarbindung und Oktettregel. Sie erkennen den Einfluss der freien Elektronen auf die Struktur des Moleküls. Über die eigene Erstellung von 3D-Molekülen über die Website molview.org erkennen die Schülerinnen und Schüler, dass Moleküle dreidimensionale Gebilde sind, deren Atome sich nach bestimmten Regeln anordnen. Durch einen kurzen Trailer erkennen die Lernenden die Bedeutung der freien Elektronenpaare auf die Anordnung der Atome im Molekül. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, die dreidimensionale Anordnung zweidimensional darzustellen, erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Keilstrichprojektion. Im weiteren Verlauf recherchieren sie Teile des VSEPR-Modells, mit dessen Hilfe man die 3D-Struktur von Molekülen vorhersagen kann. Durch weitere Aktivitäten auf molview.org steigern sie das Verständnis der dreidimensionalen Struktur. Als Gesamtzusammenfassung lösen die Lernenden ein H5P-Quiz. Beim Einstieg muss die Lehrkraft entscheiden, welche Inhalte der Website zum Contergan-Skandal relevant sind. Interessant sind die Daten und Fakten. Mit einem kurzen Vortrag kann die Lehrkraft unterstützen, den Skandal grob zu verstehen. Mithilfe der Präsentation erklärt die Lehrkraft den Spezialfall von Thalidomid, das aus zwei Enantiomeren besteht, die sich nur geringfügig in der Anordnung der Atome im Molekül unterscheiden. Sie verhalten sich zueinander wie Bild und Spiegelbild. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass die räumliche Anordnung von Atomen im Molekül mitentscheidend für die Eigenschaften ist. Als Vorwissen sollten die Schülerinnen und Schüler wissen, was Atombindungen sind und wie diese entstehen. Ebenfalls sollten sie mit der Valenzstrichschreibweise vertraut sein. Zur Wiederholung und Auffrischung dienen der Lückentext zu chemischen Bindungen sowie die Infografik zu Molekülen beziehungsweise der Oktettregel. Beim Erstumgang mit der Website molview.org sollte die Lehrkraft mithilfe der Präsentation kurz erklären, welche Eingaben auf der Internetseite vorgenommen werden müssen, damit man die 3D-Struktur betrachten kann. Die Schülerinnen und Schüler sollen direkt über die Suche arbeiten, Moleküle also nicht aus Atomen erstellen. Wichtig ist hierbei, dass auf molview.org keine freien Elektronenpaare dargestellt werden. Beim Skizzieren der Molekülstrukturen durch die Schülerinnen und Schüler, zum Beispiel bei der Keilstrichprojektion, sollten die freien Elektronenpaare dargestellt werden. Bei der Überleitung zum VSEPR durch den Vergleich von Ammoniak und Methan kann bei geübten Schülerinnen und Schülern auf das Zeigen des kurzen Filmes verzichtet werden. Wenn die Schülerinnen und Schüler die Strukturen der beiden Moleküle vergleichen, könnten sie selbst darauf kommen, dass Ammoniak nach ihrem jetzigen Wissensstand anders aussehen müsste (H-Atome gleichmäßig um das N-Atom angeordnet). Die Inhalte des VSEPRs sollten grob besprochen werden. Hierbei ist es wichtig, den Molekültyp, zum Beispiel AB 3 E zu besprechen. Beim Punkt "VSEPR in der Praxis" können gerne zusätzliche Moleküle vorgegeben und durch die Schülerinnen und Schüler selbst bestimmt werden. Je nach Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler kann hier differenziert werden. Das selbstgesteuerte Bestimmen von Strukturen ist für mathematisch-naturwissenschaftliche Klassen geeignet. Als Pufferlernziel kann kurz auf die Modellkritik eingegangen werden. Den Schülerinnen und Schülern sollte klar sein, dass Modelle lediglich ein Abbild der Realität sind, aber eben nicht der Realität entsprechen. Beim Rückbezug auf den Einstieg sollte nochmal betont werden, welchen Einfluss die räumliche Anordnung von Atomen im Molekül haben kann und wie die Eigenschaften dadurch verändert werden können. Die Gesamtzusammenfassung durch das Quiz sichert die wichtigsten Informationen und stellt eine weitere Einübung des VSEPRs dar. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler zählen chemische Bindungen auf. können die Entstehung von Molekülen begründen. können die Oktettregel erklären. stellen ausgewählte Moleküle in Keilstrichprojektion dar. beschreiben das VSEPR-Modell. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Informationen und verarbeiten sie. bearbeiten ein Online-Quiz. geben Moleküle auf einer Website ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vergleichen eigene Informationen mit Informationen von Mitlernenden. stellen Informationen anderen Schülerinnen und Schülern vor.

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Sekundarstufe I

Materialsammlung: Bundestagswahl 2025

Unterrichtseinheit

Am 23. Februar 2025 ist es soweit: Deutschland wählt einen neuen, den 21. Deutschen Bundestag. In dieser Sammlung finden Sie Unterrichtsanregungen rund um Demokratiebildung, Wahlen und natürlich speziell zur Bundestagswahl. In unserer Demokratie wird das deutsche Volk durch die Abgeordneten des Bundestags vertreten. Die Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerinnen und Bürger stimmen im Bundestag über wichtige Entscheidungen wie Gesetze oder die Wahl der Bundeskanzlerin beziehungsweise des Bundeskanzlers ab. Alle vier Jahre – so auch 2025 – wird der Bundestag neu gewählt. Aufgrund des Bruchs der Regierungskoalition wird dieses Jahr allerdings schon im Feburar statt im September gewählt. Die vorgezogene Wahl wurde notwendig, nachdem die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP an unüberbrückbaren Differenzen zerbrach. Differenzen in zentralen Fragen wie der Energiewende, der Steuerpolitik und der Haltung zu Migration haben nicht nur die Regierung, sondern auch die Gesellschaft tief gespalten. Der Rücktritt des Kanzlers und die darauf folgende Vertrauenskrise machten einen Neuanfang unumgänglich. Die Wahl zum 21. Deutschen Bundestag – Nationale und internationale Entwicklungen Deutschland sucht 2025 eine neue Regierung, eine neue Orientierung und Haltung vor dem Hintergrund nationaler und internationaler Krisen. Der seit Jahren andauernde Krieg in der Ukraine hat Europa in eine neue sicherheitspolitische Realität gezwungen. Russlands Präsident Wladimir Putin setzt weiterhin auf Aggression und Destabilisierung, was den Handlungsdruck auf die NATO und die Europäische Union erhöht. Auch transatlantisch wird die Lage nicht einfacher: Die Rückkehr von Donald Trump in eine Führungsrolle in den USA hat die internationalen Beziehungen weiter polarisiert. Sein konfrontativer Kurs stellt die Einheit westlicher Bündnisse auf die Probe und fordert von Deutschland eine klarere Positionierung auf der Weltbühne. Vor diesem Hintergrund steht Deutschland vor weitreichenden Entscheidungen. Neben der Stabilisierung der Innenpolitik und dem Wiederaufbau des gesellschaftlichen Vertrauens sind mutige Reformen notwendig, um drängende Themen wie den Klimawandel , die Digitalisierung und die soziale Gerechtigkeit anzugehen. Die Bundestagswahl 2025 ist daher mehr als ein simpler Machtwechsel – sie ist eine Richtungswahl, die darüber entscheiden wird, wie Deutschland die Krisen der Gegenwart bewältigt und seine Zukunft gestaltet. Nicht nur für viele Erwachsene, sondern besonders für Jugendliche wird die Bundestagswahl 2025 außerordentlich bedeutsam sein. Alle Volljährigen dürfen selbst ihr Kreuz auf dem Stimmzettel setzen und damit aktiv am Wahlgeschehen teilhaben. Wer steht zur Wahl? Der Kanzlerkandidat der Union (CDU) Friedrich Merz steht laut aktuellem ZDF-Politbarometer vor dem amtierenden Bundeskanzler und erneutem SPD-Kandidaten Olaf Scholz. Für die Grünen wird der aktuelle Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck, ins Rennen gehen. Die AfD nominierte Alice Weidel als Kanzlerkandidatin und das BSW stellt Sahra Wagenknecht . Damit stehen neben den Spitzenkandidatinnen und -kandidaten weiterer Parteien erstmals fünf Kanzlerkandidatinnen bzw. Kandidaten zur Wahl. Unterrichtsmaterialien zur Bundestagswahl 2025 Die Bundestagswahl 2025 wird eine spannende Wahl für deutsche Jugendliche werden. Die Unterrichtsanregungen aus dieser Materialsammlung unterstützen Lehrkräfte dabei, die Bundestagswahl und das Wahlrecht im Unterricht aufzugreifen. Damit leistet Schule und Unterricht einen Beitrag zur Demokratie-Bildung und Demokratie-Stärkung: Schülerinnen und Schüler lernen am Beispiel der Wahlen die Bedeutung der Demokratie und des Rechtsstaates für Freiheit und Gerechtigkeit. Sie können Grundsätze für gerechte und demokratische Abstimmungen und Wahlen sowie deren Funktionen beschreiben. Nicht zuletzt können stimmberechtigte Schülerinnen und Schüler selbst Teil der politischen Willensbildung werden.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Das Rastertunnelmikroskop – eine Anwendung des Tunneleffekts

Unterrichtseinheit
14,99 €

Ein Rastertunnelmikroskop (RTM) oder Scanning Tunneling Microscope (STM) ist ein leistungsstarkes Werkzeug zur Betrachtung und näheren Untersuchung von Oberflächen auf der Ebene von atomaren Strukturen. Aufgrund seiner Fähigkeit, Oberflächen auf atomarer Ebene untersuchen zu können, ist das RTM auf vielen Forschungsfeldern unverzichtbar geworden. Dazu gehören unter anderem die Oberflächenanalyse, Materialforschung, Nanotechnologie sowie die Elektronik und Quantenphysik. Das RTM funktioniert nach dem Prinzip des Quantentunneleffektes, wobei es eine extrem feine Spitze von wenigen Nanometern Durchmesser (oft nur so breit wie ein Atom ) verwendet. Anhand aussagekräftiger Grafiken, Animationen und Videos werden die Lernenden an die Funktionsweise eines RTM hingeführt. Die bereits bekannten Gesetzmäßigkeiten zum Tunneleffekt finden beim RTM ihre Anwendung und dienen dazu, Berechnungen zum groben Verständnis des komplexen Gerätes anzustellen. Das Rastertunnelmikroskop – eine Anwendung des Tunneleffektes Die Besprechung der Funktionsweise eines Rastertunnelmikroskops dient dazu, den Tunneleffekt in seiner praktischen Anwendung den Lernenden näherzubringen. Mit einem RTM kann ein präzises Relief einer Materialoberfläche sichtbar gemacht werden. Mit dem möglichen Auflösungsvermögen können klassische Lichtmikroskope um das Tausendfache übertroffen werden, sodass selbst einzelne Atome eines Materials sichtbar gemacht werden können. Vorkenntnisse Physikalische Vorkenntnisse von Lernenden können vorausgesetzt werden, wenn der zugrundeliegende Tunneleffekt im Unterricht besprochen wurde. Damit lassen sich einfache Übungsaufgaben lösen, die einen Einblick in die Möglichkeiten des RTM bieten. Didaktische Analyse Die Behandlung des interessanten Themas mithilfe von computergenerierten Mikroskopbildern, die teilweise faszinierende Landschaften von eigener Ästhetik zeigen, kann durchaus dazu dienen, den Schülerinnen und Schülern ein Bild von der Besonderheit naturwissenschaftlicher Forschung näherzubringen. Methodische Analyse Das Thema RTM sowie der zugrundeliegende Tunneleffekt in der Quantenphysik sind schwierige Themen. Dennoch ist es möglich, durch vielfältiges Bildmaterial und entsprechend nachvollziehbare Gesetzmäßigkeiten den Lernenden zu zeigen, dass solche Themen trotzdem in ihrer prinzipiellen Form verstanden werden können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die Funktionsweise eines RTM beschreiben und erläutern. wissen um die Bedeutung solcher Präzisionsgeräte für die naturwissenschaftliche Forschung. können ergänzende Übungsaufgaben berechnen und damit die Zusammenhänge bei der Funktionsweise eines RTM besser verstehen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten und Hintergründe im Internet. können die Sachinhalte von Videos, Clips und Applets auf ihre Richtigkeit überprüfen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. müssen sich mit den Ergebnissen anderer Gruppen auseinandersetzen und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben eine gewissen Fachkompetenz, um mit anderen Lernenden, Eltern, Freunden etc. diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Die Eigenschaften des Skalarproduktes verstehen und beweisen

Kopiervorlage

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten selbstständig anhand eines YouTube-Videos das Skalarprodukt und die damit verbundenen mathematischen Eigenschaften. Vertieft wird dieses Wissen durch verschiedene Aufgaben, die nach dem "Flip the Classroom"-Prinzip strukturiert sind. Die Schülerinnen und Schüler lernen im – vom Autoren produzierten – YouTube-Video "Skalarprodukt" , wie das Skalarprodukt definiert ist. Das Arbeitsblatt führt in das mathematische Beweisen anhand der Eigenschaften des Skalarprodukts ein. In Aufgabe 1 zeigen die Lernenden durch Ausmultiplizieren, dass die Kommutativität für das Skalarprodukt gilt. Sie lernen, dass ein einzelnes Beispiel zwar eine Aussage veranschaulichen kann, jedoch kein allgemeiner Beweis ist. Daher beweisen sie diese Eigenschaft auch allgemein. In Aufgabe 2 wird die mathematische Aussage überprüft, dass das Skalarprodukt zweier Vektoren stets positiv sei. Die Schülerinnen und Schüler widerlegen diese Behauptung durch ein Gegenbeispiel. In Aufgabe 3 setzen sich die Lernenden mit dem "Beweis durch Widerspruch" auseinander und erarbeiten ein Beispiel anhand der Eigenschaften des Skalarprodukts. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik und wenden diese auf Anwendungsaufgaben an. werden in die mathematische Beweisführung eingeführt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet eigenständig zur Vorbereitung auf den Unterricht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterstützen sich gegenseitig beim gemeinsamen Lösen der Aufgaben.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe II

Pronunciation Practice with a Chatbot

Kopiervorlage

Diese Kopiervorlage zum Thema "Aussprachetraining im Englisch-Unterricht" (Pronunciation/Speaking Skills) nutzt Chatbots, um die Schülerinnen und Schüler zu einer genaueren Aussprache der Fremdsprache Englisch anzuhalten. Dabei lernen sie, was Chatbots sind und wie sie im Grundprinzip funktionieren. Sie bauen aktiv selbst einen einfachen Chatbot mithilfe einer App und setzen sich aktiv mit den Lernmöglichkeiten auseinander, die aktuelle KI-unterstützte Medien für den Fremdsprachen-Unterricht bieten. Wenn es um zeitgemäße Unterrichtsinhalte und -gestaltung geht, dann kommen Lehrkräfte wie Schülerinnen und Schüler nicht mehr an KI (Künstlicher Intelligenz) vorbei. Chatbots sind beispielsweise im Fremdsprachen-Unterricht eine wunderbare Möglichkeit, Speaking und Pronunciation Skills (Sprech- und Aussprache-Kompetenzen) zu trainieren. Eine möglichst muttersprachlich getreue Aussprache ist im Unterricht eines der großen Lernziele, das stetige Übung, Anwendung und Sprechanlässe bedarf. Chatbots können hier Abhilfe schaffen und bieten zugleich einen idealen Lebensweltbezug zum Alltag der Lernenden, denn sie sind in vielen Bereichen des Lebens anzutreffen – bei Bestellvorgängen, Kundendiensten etc. Dieses Arbeitsmaterial thematisiert auch die grundsätzlichen Prinzipien eines Chatbots und bezieht Lerngruppen daher mit ein, indem sie mittels einer App einen eigenen Chatbot zum Training der Aussprachkompetenzen in der englischen Fremdsprache bauen. Hinweis: Die Schülerinnen und Schüler brauchen ein eigenes Google-Konto und müssen dieses auch benutzen dürfen. Alternativ kann man das Material im Unterricht verwenden und die Schülerinnen und Schüler den Chatbot daheim bauen lassen – und in der Klasse ihre Ergebnisse sowie Erfahrungen präsentieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene englischsprachige Aussprachen kennen. arbeiten praktisch mit der englischen Sprache. können einen einfachen Chatbot zwecks Sprachübungen selbstständig gestalten und nutzen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler befassen sich selbstständig mit einem Thema aus dem Bereich KI. wenden eigenständig einfache Programmiertechniken an. erfahren, wie ein einfacher Chatbot aufgebaut ist. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Einzelarbeit konzentriert und zielgerichtet. teilen vorhandenes Wissen mit anderen Mitschülerinnen und -schülern. befassen sich kritisch mit ihrer eigenen Aussprache-Kompetenz des Englischen.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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