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Mut machen

Kinder machen sich Mut
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Dieses Arbeitsmaterial ermöglicht Lernenden das Ausmalen einer motivierenden Vorlage und eignet sich perfekt für Kunststunden, Vertretungsunterricht oder als kreative Hausaufgabe.

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Strategien zum Umgang mit Unterrichtsstörungen

Junge macht Quatsch im Unterricht
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Strategien zum Umgang mit Unterrichtsstörungen

Dieser Fachartikel zeigt praxiserprobte und wirkungsvolle Interventions- und Präventionsstrategien zum Umgang mit Unterrichtsstörungen auf.

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Gesund und fit – Ideen für eine Projektwoche

Schülerin und Schüler die zusammen Sport machen
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Gesund und fit – Ideen für eine Projektwoche

Durch ein handlungsorientiertes Rahmenprogramm soll das Interesse an gesunder Ernährung und sinnvoller Bewegung gefördert werden.

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Können Eltern Schulen zu Sanktionen gegen Mitschülerinnen oder Mitschüler zwingen?

Fall des Monats

Werden Kinder von Mitschülerinnen oder Mitschülern gemobbt, verlangen Eltern sofortige Maßnahmen der Schule. Aus pädagogischen Gründen wird dagegen meist gezögert, oft wird aus Sicht der Eltern zu mild gehandelt. Können Eltern die Schule gerichtlich dazu zwingen, den Mitschüler zu suspendieren oder von der Schule zu verweisen? Das Hamburgische Oberverwaltungsgericht hat am 09. Januar 2026 (AZ: 4 Bs 128/25) entschieden, dass Schülerinnen und Schülern oder deren Eltern kein rechtlich durchsetzbarer Anspruch darauf zusteht, dass die Schule bestimmte Ordnungsmaßnahmen gegen Mitschülerinnen oder Mitschüler ergreift. Nach Auskunft des Rechtsportals "anwaltauskunft.de" des Deutschen Anwaltvereins (DAV) stärkt diese Entscheidung die pädagogische Autonomie von Schulen. Gleichzeitig werden den individuellen Durchsetzungsrechte im Schulverhältnis Grenzen aufzeigt. Das Gericht wies damit die Beschwerde von Antragstellern zurück, die im Wege des vorläufigen Rechtsschutzes die Bestrafung eines Mitschülers durch die Schulbehörde erzwingen wollten. Streit um staatliche Schutzpflichten Begonnen hatte das Verfahren nach einem Konflikt zwischen Schülern. Die Eltern verlangten, die Schule müsse zum Schutz der psychischen Gesundheit ihres Kindes zwingend gegen einen anderen Schüler vorgehen. Sie argumentierten, dass § 49 Abs. 4 des Hamburgischen Schulgesetzes (HmbSG) nicht nur dem öffentlichen Interesse, sondern auch dem Schutz der individuell beteiligten Personen diene. Aus der verfassungsrechtlichen Schutzpflicht für die körperliche und psychische Unversehrtheit leite sich daher ein subjektives Recht ab, bei schwerwiegenden Konflikten eine Sanktionierung des Störers zu verlangen. Nachdem das Verwaltungsgericht Hamburg den Eilantrag abgelehnt hatte, verfolgten die Antragsteller ihr Begehren mit der Beschwerde zum Hamburgischen Oberverwaltungsgericht weiter. Diese blieb ohne Erfolg, auch hier wurde die Beschwerde zurückgewiesen. Gericht: Ordnungsmaßnahmen als pädagogisches Instrument, nicht als Drittschutz Das OVG Hamburg stellt maßgeblich darauf ab, dass § 49 Abs. 4 HmbSG zwar Ordnungsmaßnahmen unter anderem "zum Schutz beteiligter Personen" ermöglicht, daraus aber kein subjektiv-öffentliches Recht eines betroffenen Schülerin oder Schülers folgt, Disziplinarmaßnahmen gegen andere Schülerinnen oder Schüler gerichtlich durchzusetzen. Nach der sogenannten Schutznormtheorie bedarf es einer Norm, die erkennbar (auch) Individualinteressen schützen soll. Dies verneint der Senat: Die Vorschrift diene primär der Sicherung des Bildungs- und Erziehungsauftrags sowie eines geordneten Schulbetriebs; etwaige Schutzwirkungen zugunsten Dritter seien reflexartig, nicht als einklagbarer Anspruch ausgestaltet. Zur Begründung verweist das Gericht besonders auf die Systematik des Gesetzes: Verfahrensrechte (zum Beispiel Anhörung, Vertrauensperson) seien in § 49 HmbSG nur für denjenigen vorgesehen, gegen den sich eine Ordnungsmaßnahme richtet – nicht aber für Dritte, die vom Fehlverhalten betroffen sind. Zudem spreche auch die gesetzliche Konzeption ("höchstens eine Ordnungsmaßnahme je Fehlverhalten") gegen ein nachträgliches "Nachfordern" strengerer Maßnahmen. Schließlich folge aus der staatlichen Schutzpflicht aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG nach Auffassung des Senats nicht, dass Betroffene einen gerichtlich durchsetzbaren Anspruch auf schulrechtliche Ordnungsmaßnahmen erhalten müssten; dem Gesetzgeber stehe hier ein weiter Gestaltungsspielraum zu. Die Konsequenz aus der Entscheidung Die Entscheidung verdeutlicht: Schulen und Behörden müssen Konflikte bearbeiten und Schutz gewährleisten. Betroffene können jedoch nicht ohne Weiteres gerichtlich erzwingen, dass und welche Ordnungsmaßnahme gegen andere Schüler ergriffen wird. Zugleich bleibt unberührt, dass Schulen bei Gefährdungslagen handeln müssen und ihnen hierfür ein Instrumentarium zur Verfügung steht. Rechtlich entscheidend ist jedoch, dass § 49 Abs. 4 HmbSG nach Ansicht des OVG Hamburg kein einklagbares Individualrecht Dritter begründet. Informationen: www.anwaltauskunft.de

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  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Primarstufe

Lehr-KRAFT, Du bist die erste Stimmgabel im resonanten Klasse(n)-Zimmer!

Fachartikel
5,99 €

Wir spüren es beim Betreten des Klassenzimmers: Diese leise Schwingung zwischen uns und den Lernenden, die den Raum mit Klasse und Leben füllt. Dieser Beitrag ist eine Einladung, Schule als Resonanzraum zu erleben – als Ort, an dem echte Verbindungen den Ton angeben. Resonanzpädagogik und die wichtigsten Erkenntnisse zur Freisetzung von Lehr-KRAFT Lernen gelingt, wenn Du als Lehrkraft, deine Lernenden und der Lerngegenstand in einem fruchtbaren Wechselverhältnis zueinanderstehen. Wenn du das erreichst, entsteht Resonanz – als natürliches Phänomen beschreibt Resonanz einen grundlegenden physikalischen Mechanismus, der in vielen Bereichen vorkommt, von der Mechanik über die Akustik bis zur Teilchenphysik. Der Mediziner Joachim Bauer greift den Resonanzbegriff auf, um die elementaren Prozesse in der Entwicklung des Selbst zu beschreiben. Daraufhin entwickelt der Soziologe Hartmut Rosa die Resonanzpädagogik. Resonanz zu erzeugen, so meine Erfahrung, ist eine der wichtigsten Grundbedingungen für ein gelungenes Lernerlebnis. Für Rosa bedeutet Resonanz "In-Beziehung-Treten mit einer Sache", zugleich bildet Resonanz "ein Moment der Offenheit und Unverfügbarkeit […]" (Rosa und Endres 2026:7). Wie ist das im Unterricht möglich? Dazu bedarf es einer kleinen Exkursion in die Physik: Resonanz – wenn Schwingungen sich gegenseitig verstärken Resonanz beschreibt ein Phänomen, bei dem ein schwingungsfähiges System besonders stark reagiert, wenn es von außen mit der passenden Frequenz angeregt wird – nämlich mit seiner Eigenfrequenz . In diesem Moment überträgt sich die Energie der äußeren Kraft besonders wirkungsvoll auf das System. Die Folge: Die Schwingung wird deutlich stärker als die ursprüngliche Anregung. Wie Resonanz entsteht: Schwingungsfähiges System: Jedes System, das schwingen kann – sei es eine Brücke, ein Musikinstrument oder ein Molekül – besitzt eine oder mehrere Eigenfrequenzen, also "Lieblingsfrequenzen", auf denen es besonders leicht in Bewegung gerät. Äußere Anregung: Eine periodische äußere Kraft (zum Beispiel Wind, Schall, elektrische Impulse) wirkt auf das System ein und liefert Energie. Treffen der Frequenzen: Stimmen die Frequenz der äußeren Anregung und die Eigenfrequenz des Systems überein, kommt es zur Resonanz. Die Energieübertragung läuft dann besonders effizient. Verstärkte Schwingung: Das System reagiert mit einer deutlich größeren Schwingungsamplitude – es "schaukelt sich auf". Wie können wir uns diesen Mechanismus für unsere Lehr- und Lernstunden in jedem Fach zunutze machen? "Unterricht" war gestern – heute gilt "freedom to learn" (Carl Rogers) Carl Rogers forderte schon in den 1960er Jahren die Ermöglichung von Lernen. Sein Konzept von der Freiheit des Lernens bedeutet keineswegs Beliebigkeit. "Freedom to learn" meint, Vertrauen in die Lernenden zu haben, in ihre Entwicklung, ihrer Einsatzbereitschaft, die sich von Natur aus einstellt, wenn das physikalische Phänomen der Resonanz durch Neugier, persönlicher Ansprache und Kooperation anstatt Konkurrenz im Mittelpunkt stehen. Den Beginn des resonanten Klassenzimmers markiert das Interesse der Lernenden: Welche Fragen bringen sie mit? Was bewegt sie, bedingt durch das Alter, die Herkunft, die mentalen Dispositionen? Wichtig ist, zuerst sich selbst als Kraft des Lehrens und Lernens zu begreifen, dann erst sind die Bedingungen für energiereiches Lernen gegeben. Energie entsteht, wenn die Lernenden Fragen stellen. Schülerinnen und Schüler wollen wissen: Welche Relevanz für mein Dasein in der Welt kann ich in dem vorgegebenen Lernthema erkennen? Wenn du als Lehrkraft die Bedeutsamkeit des Lerninhalts personalisierst, indem du einen Inhalt auswählst, der eine vertiefende Auseinandersetzung mit dieser Frage möglich macht, werden deine Lernenden zu aktiven Gestalterinnen und Gestaltern ihres Lernprozesses, anstatt zu passiven Konsumierenden von bloßem Faktenwissen. Rogers humanistische Pädagogik und Rosas Resonanzpädagogik treffen sich an dieser Stelle, nämlich in der Annahme, dass Lernen ein lebendiges Beziehungsgeflecht ist. Wann gilt ein Lerngegenstand als "resonant"? Resonant wird ein Lerngegenstand, wenn er drei Bedingungen erfüllt: Bedeutsamkeit: Lernende erkennen im Lerninhalt ihre persönlichen Fragen, ihre Gegenwart und Zukunft. Ansprechbarkeit: Der Lerngegenstand ermöglicht das Sprechen über die Sache durch den Vorrang von affektiven Lernkanälen vor kognitiven Zugängen zum Inhalt. Unverfügbarkeit: Resonanz lässt sich nicht erzwingen – sie entsteht im Moment, in dem der Funke überspringt, allein durch Dich als schwingungsfähiges System und Führungskraft im Klassenzimmer, die ihre Lernenden in den Mittelpunkt ihrer pädagogischen Arbeit stellt. Ein Beispiel: Das Thema Soziale Gerechtigkeit bleibt abstrakt, solange es nur mit Ergebnissen aus sozialwissenschaftlichen Studien, Statistiken und Umfragen gefüllt ist. Sobald die Klasse jedoch vorhandene Privilegien reflektiert und eigene Handlungsmöglichkeiten diskutiert, wird der Lernraum zum Energieraum – also resonant – man spricht vom Globalen und wechselt die Perspektive hin zum Persönlichen. Es findet eine Bewegung statt: vom Abstraktem zum Erlebbaren. Der Effekt: Du als Lehrkraft fühlst dich lebendig, denn du bist Initiatiorin oder Initiator eines positiven Wirkungskreislaufs. Leuchtende Augen von Kindern und Jugendlichen blicken dich voller Wertschätzung und Freude an. Du fühlst dich wie ein Musikinstrument, das lauter klingen will. Drei Organisationstools für ein resonantes Klassenzimmer Resonanzräume lassen sich systematisch gestalten. Ich stelle drei Tools vor, die wie praktische Werkzeuge genutzt werden können: Sitzordnung: Meiner Erfahrung nach ist eine dezidierte Lerngruppenanalyse sehr hilfreich, um eine maximale Resonanz in den Arbeitsphasen zu erzeugen. Ich teile die Schülerinnen und Schüler in zwei unterschiedlichen Gruppen ein und setze sie nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip (bekannt aus der Biologie) zusammen. Hierzu hilft die Analyse des Lern- und Arbeitsverhaltens im Hinblick auf fachspezifische und überfachliche Kompetenzbereiche. Rituale der Verbindlichkeiten: Ritualisierte, zur Lerngruppe passende Kooperationsformen, wie zum Beispiel das Think-Pair-Share-Verfahren, das je nach Spezifika der Lerngruppe, unterschiedlich zu gestalten ist. Ebenso hat sich der Einsatz von Musik zu Stundenbeginn als sinnvoll erwiesen. So erhalten die Lernenden die Gelegenheit, sich auf das Lernen einzustimmen. Das Lernen im Klassenzimmer öffnen : Share-Phasen in den digitalen Raum verschieben. Nutze die digitale Plattform deiner Schule als Raum zur Initiierung von positiven Spiegelungs- und Wertschätzungsprozessen und stärke damit das Klassengefühl deiner Schülerinnen und Schüler! Diese und viele weitere Tools helfen dir, deine Lehr-Kraft zu spüren. Sie schaffen einen verlässlichen Rahmen, der Offenheit zulässt, ohne ins Chaos abzugleiten. Fazit Resonanzpädagogik erinnert daran, dass Schule mehr ist als eine Stätte für Wissensaneignung. Sie zeigt auf, wie Schule und Klassenzimmer zum Ort der echten Leistung durch authentische menschliche Verbindung wird. Entscheidend ist nicht die perfekte Inszenierung von "Unterricht". Es kommt auf die Haltung an: Eine Lehrkraft agiert kraftvoll, wenn sie selbst in Resonanz geht mit ihrem Fach, mit ihren Schülerinnen und Schülern und dem geht voraus, mit sich selbst. Resonanz erzeugt wechselseitige Dynamik – deine Lehr-Kraft bildet die Lern-Kraft deiner Klasse. Literaturverzeichnis Rogers, Carl R. (1969). Lernen in Freiheit. München: Kösel-Verlag. Rosa, Harmut und Wolfgang Endres (2016). Resonanz Pädagogik. Weinheim: Beltz Verlag.

  • Fächerübergreifend
  • Berufliche Bildung, Elementarbildung, Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Rätsel: Ausflug in das Weltall

Kopiervorlage

Das Rätsel "Ausflug in das Weltall" für die Grundschule nimmt die Lernenden mit auf eine spannende Reise in den Weltraum und ferne Galaxien, indem sie auf einem Arbeitsblatt fächerübergreifend Begriffe rund um Außerirdische, Planeten und Astronauten suchen. Dieses Arbeitsblatt zum Thema Weltall ist fächerübergreifend in der Grundschule einsetzbar und kann als Kopiervorlage spontan in einer Randstunde, vor den Ferien oder auch im Vertretungsunterricht dabei helfen, den Unterricht ohne große Vorbereitung sinnvoll zu gestalten. Das Unterrichtsmaterial eignet sich sowohl für den Sachunterricht im Rahmen von "Sache und Technik" oder "Ich und meine Welt" als auch im Fach Sprache in "Lesen und Schreiben". Viele Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 bis 4 sind vom Weltraum, Planeten und fernen Galaxien begeistert. Zu gerne würden sie selbst den Mond, den Mars oder auch andere fremde Himmelskörper im Sonnensystem entdecken und erforschen oder natürlich auch mal Außerirdische kennenlernen. Auch wenn eine Begegnung mit kleinen grünen Männchen wohl ein Traum bleiben wird, mit diesem Arbeitsblatt können die Kinder der Grundschule zumindest für einen kurzen Moment mal in die Rolle eines Astronauten schlüpfen, indem sie ein spannendes Rätsel lösen: Angeregt durch unterschiedlich lange Definitionen suchen sie nach Begriffen rund um das gesamte Universum, um schließlich einen anderen Ausdruck für einen Ausflug in das Weltall als Lösungswort herauszubekommen. In einer stillen Einzelarbeit oder auch gemeinsam in Partnerarbeit sind die Schülerinnen und Schüler dabei zum Beispiel gefordert, ein unbekanntes Flugobjekt zu benennen oder ihr Wissen über die Umlaufbahn der Planeten um die Sonne anzuwenden. Das Material motiviert und aktiviert demnach nicht nur durch das ansprechende Thema Kosmos, sondern zusätzlich auch durch Rätseln und Tüfteln. Das Quiz fördert kognitive Kompetenzen und bereitet spielerisch in Form einer naturwissenschaftlichen Grundbildung auf den Unterricht der Sekundarstufe vor. Lösungen zur Selbstkontrolle ermöglichen den Lernenden, dass sie sich der Aufgabe eigenverantwortlich zum Beispiel auch zu Hause oder in der Freiarbeit widmen können.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Kinderrechte: Mitsprache und Mitbestimmung

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt "Kinderrechte: Mitsprache und Mitbestimmung" zur Förderung der Demokratiefähigkeit fokussiert das Thema Meinungsfreiheit und sensibilisiert die Kinder dafür, sich für ihre Rechte, die eigene Meinung und Gerechtigkeit einzusetzen. Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Artikel 19 aus dem Grundgesetz regelt die Freiheit, die eigene Meinung mitzuteilen sowie über Medien Informationen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten. Aber gilt das auch für Kinder? Viele insbesondere junge Schülerinnen und Schüler der Grundschule haben oft das Gefühl, dass ihre Meinung nicht wirklich gefragt ist. Vorbilder wie Greta Thunberg, die sich in den Aktionen Fridays for future für Klimaschutz in der Öffentlichkeit einsetzt, zeigen jedoch, dass Kinder auch in der Politik gehört werden, wenn sie sich engagieren, Argumente sammeln und Durchsetzungsvermögen haben. Mit diesem Material können Sie Mitsprache und Mitbestimmung der Kinder im Unterricht zum Thema machen. Dafür sammeln die Lernenden auf einem Arbeitsblatt zunächst Aspekte, die sie in der Schule, zu Hause und in der Freizeit mitbestimmen dürfen, bei welchen Themen sie nicht mitreden dürfen und an welchen Stellen sie gern ein Recht auf Mitsprache und Mitbestimmung hätten. Im Anschluss können die Lernenden darüber diskutieren, warum sie manchmal eben nicht mitbestimmen dürfen und wie sie es schaffen könnten, dass ihre Meinung gehört wird, Dadurch fördern Sie mit diesem Unterrichtsmaterial gleichermaßen Schreibfähigkeit, Argumentationsfähigkeit sowie Demokratiefähigkeit. Das Arbeitsblatt eignet sich fächerübergreifend in der Grundschule als Einstieg in das Thema Kinderrechte im Unterricht sowie für eine Stunde zwischendurch auch für den Vertretungsunterricht.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Kinderrechte: ein Traumbild malen

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt "Kinderrechte: ein Traumbild malen" ruft die Lernenden dazu auf, sich eine ideale Welt vorzustellen, in der die Kinder bestimmen können. Ihre Ideen halten sie in einem Bild oder alternativ auch in einem Text fest, bevor sie ihre Träume mit den Rechten der Kinder in der Realität vergleichen. Was wäre, wenn...? Auf diesem Arbeitsblatt stellen sich die Schülerinnen und Schüler der Grundschule vor, wie es wäre, wenn sie als Kinder selbst bestimmen könnten. Wie sähe eine Welt aus, wenn nicht die Erwachsenen die Rechte der Kinder festlegen würden? Die Kinder halten diese Vorstellung in einem Traumbild fest, bevor sie die Ergebnisse in der Klasse aushängen und anschauen. Im Anschluss vergleichen sie in einer Diskussion im Plenum oder auch zunächst in Kleingruppen ihre Vorstellung von einer idealen Welt mit der Realität. In diesem Zusammenhang gehen sie auf die Kinderrechte ein, die sie möglicherweise vorab in einer Einführung zum Beispiel durch das Unterrichtsmaterial Kennst du die Kinderrechte? kennengelernt haben. Der Arbeitsauftrag ist so angelegt, dass die Kinder im Sinne der individuellen Förderung gemäß Neigung und Interesse wählen können, ob sie ihre Ideen in einem Bild oder aber auch in einem Text ausdrücken wollen. In dieser Stunde werden demnach sowohl Kreativität und Fantasie als auch feinmotorische Fähigkeiten beim Malen beziehungsweise die Schreibfähigkeit gefördert. Je nach Schwerpunktsetzung kann dieses Arbeitsblatt fächerübergreifend eingesetzt werden, um die Lernenden für das Thema Kinderrechte zu sensibilisieren oder aber auch für eine Stunde zwischendurch, in der Malen und Erzählen als Auflockerung bei der Entspannung helfen können. Im Rahmen des Deutsch-Unterrichts eignet sich das Arbeitsblatt darüber hinaus auch zur Einstimmung auf den Konjunktiv II. Im Fach Lesen und Schreiben können die Lernenden ausgehend von einer Traumwelt, die die Kinder regieren, in einem kurzen Text ihre Wünsche formulieren und damit die Formen des Konjunktiv im Kontext einüben.

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Kennst du die Kinderrechte?

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsblatt zum Thema Kinderrechte regt die Lernenden mit Bildern dazu an, über die Rechte und Bedürfnisse von Kindern zu diskutieren und ihre eigene Lebenswelt sowie auch die Lebensbedingungen von Kindern in anderen Ländern zu hinterfragen. Kinder haben Rechte. Aber: Nicht überall auf der Welt geht es den Kindern so gut wie bei uns. Um Schülerinnen und Schüler deshalb für das Thema Menschenrechte im Allgemeinen und Kinderrechte im Besonderen zu sensibilisieren, bietet es sich bereits in der Grundschule an, in der Klasse über die besonderen Bedürfnisse von Kindern zu diskutieren und damit den Grundstein für interkulturelles Lernen und Toleranzfähigkeit zu legen. Dieses Arbeitsblatt zeigt dafür zehn Bilder von Situationen, die die Rechte von Kindern exemplarisch veranschaulichen. Die Lernenden sollen diese zunächst den Kinderrechten wie "Alle Kinder haben die gleichen Rechte" oder auch "Alle Kinder haben das Recht, gesund zu leben" zuordnen, bevor sie gemeinsam überlegen, ob einige dieser Rechte verletzt werden und wie sie ganz persönlich den betroffenen Kindern helfen können. Dieser Arbeitsauftrag zielt darauf ab, dass die Lernenden das Thema Kinderrechte sowohl in ihrer eigenen Lebenswelt betrachten als auch zur Förderung sozialer Kompetenzen wie Respekt, Toleranz und Einfühlungsvermögen die Lebensbedingungen von Kindern in anderen Ländern hinterfragen. Das Material eignet sich fächerübergreifend für den Einsatz in der Grundschule zum Beispiel im Rahmen eines Projekts, aber beispielsweise auch für den Unterricht in Sachunterricht, Religion oder Ethik.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Warum und wie wir Ostern feiern

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser fächerübergreifenden Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler den weltlichen Ursprung und die religiöse Dimension des Osterfestes kennen. Sie erarbeiten sich zudem die Wortfelder Ostern und Frühling, singen Frühlingslieder und gestalten ihr eigenes Osterheft. Ostern ist das zentrale Fest der Christen und hält mit seinen Bräuchen und Traditionen in fast allen Familien und Häusern Einzug. Dass es verschiedene Rituale, Sitten und Gebräuche rund um das Osterfest gibt, gehört zu den Grunderfahrungen von Kindern, denen in dieser Unterrichtseinheit Raum zur Beschreibung und zur Suche nach deren Ursprüngen und Sinnhaftigkeit gegeben wird. Die Kinder tauschen sich in Gruppengesprächen über ihre Erfahrungen und Familientraditionen aus, sodass sich Räume zur Wahrnehmung und verstehender Begegnung mit anderen Menschen und vielleicht sogar fremden Kulturen ergeben. Diese Erfahrungen leisten einen erheblichen Beitrag zur Identitätsentwicklung der Kinder. Neben der Möglichkeit, das Fest aus ihrer eigenen und womöglich fremden Perspektiven neu zu erleben, lernen sie Ostern als überliefertes, gewachsenes Kirchenfest kennen. Sowohl die weltlichen als auch der kirchliche Ursprung des Osterfestes samt seinen österlichen Symbolen werden thematisiert. Ergänzend zu den religiösen Ritualen lernen die Kinder Liedgut zur Oster- und Frühlingszeit kennen, erarbeiten die Wortfelder Ostern und Frühling und betätigen sich künstlerisch-kreativ bei der Gestaltung ihres eigenen "Oster-Arbeitshefts" mit den verschiedenen Arbeitsblättern. Ostern als Thema im Sach- und Religionsunterricht Das Thema "Warum wir Ostern feiern" informiert die Schülerinnen und Schüler über kulturelle und nationale Eigenheiten, Feste zu begehen und Rituale zu verstehen. Sie lernen den weltlichen Ursprung des Osterfestes kennen und österliche Symbole zu deuten. Die einzelnen Arbeitsblätter eignen sich für den Religions-, Sach-, Mathematik-, Musik- und Deutsch-Unterricht und ermöglichen so ein fächerübergreifendes Lernen. Die Lehrkraft sollte österliche Symbole, weltliche als auch kirchliche, zu identifizieren und zu deuten wissen. Didaktisch-methodische Analyse Grundlage für die Erarbeitung des Themas bildet das Arbeitsheft "Ostern". Die Aufgaben im Arbeitsheft sind so konzipiert, dass sie in unterschiedlicher Weise je nach individuellem Leistungsvermögen selbstständig bearbeitet werden können, nach Leistungsgruppen differenziert oder im gemeinsamen Frontalunterricht. Leicht verständliche Arbeitsanweisungen machen die selbstständige Bearbeitung des Themas möglich. Der kommunikative Austausch unter den Schülerinnen und Schülern wird durch Unterrichtsgespräche und Gespräche am Gruppentisch angeregt und sollen idealerweise zum Perspektivenwechsel beitragen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den weltlichen und kirchlichen Ursprung des Osterfestes kennen. lernen österliche Rituale und Symbole kennen und deuten. lernen Formen von Erinnerungskultur in ihrer Bedeutung wertschätzen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sammeln im Internet Informationen über österliche Rituale und Symbole in anderen Ländern. verstehen Arbeitsanweisungen und setzen sie selbstständig um. entnehmen Texten Informationen und geben sie wieder. erkennen in Textstellen falsche Begriffe im Kontext und korrigieren diese durch passende Begriffe. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören sich gegenseitig zu und stellen Fragen zum richtigen Verständnis. gehen würdigend mit den Beiträgen anderer um. respektieren individuelle und nationale Unterschiede, wie das Osterfest gefeiert wird.

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Unterrichtsmaterial und News für den fächerübergreifenden Unterricht in der Grundschule

Hier finden Grundschullehrkräfte kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im fächerübergreifenden Unterricht oder in Vertretungsstunden. Die Materialien verbinden Fächer miteinander oder thematisieren überfachliche Kompetenzen und Inhalte wie Medienkompetenz, Digitalisierung, Umwelterziehung, Nachhaltigkeit und Gesundheit. Dieser Fachbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren fächerübergreifenden oder fächerverbindenden Unterricht in der Grundschule. 

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.

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Aktuelle fächerübergreifende News für die Grundschule