Notfälle Teil 1: Herz, Lunge, Gehirn

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit geht auf die Grundsätze Erster Hilfe bei häufig vorkommenden Notfällen von Herz, Lunge und Gehirn ein. Um effektiv handeln zu können, werden vorrangig die Beobachtungskriterien sowie die dazugehörigen (Pflege-)Maßnahmen erläutert. Die Lernenden erarbeiten im Rahmen einer Gruppenarbeit ein Rollenspiel sowie eine Präsentation zu den Themenschwerpunkten Herzinfarkt und Apoplex.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Berufliche Bildung
  • 3 Doppelstunden
  • Arbeitsblatt, Interaktives Quiz, Ablaufplan
  • 3 Arbeitsmaterialien

Beschreibung der Unterrichtseinheit

Es gibt eine Reihe von Notfällen, die ein (sehr) schnelles Eingreifen erfordern. Dennoch bestehen oft Unsicherheiten auf Seiten der Pflegenden. Die Verunsicherung betrifft primär die korrekte Einschätzung des Notfalls. Daher ist es von besonderer Bedeutung, die Symptome sicher zu erkennen. Ein Austausch über die bisherigen Erfahrungen mit Notfällen leitet daher die Einheit ein. Auf den grundsätzlichen Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Unfällen aufbauend, werden Notfälle von Todesfällen differenziert. Weiterhin werden Notfälle, die die Organe Herz, Lunge und Gehirn betreffen, behandelt. In einem Rechercheauftrag erarbeiten die Schülerinnen und Schüler wesentliche Inhalte zu den Notfällen "Herzinfarkt" und "Apoplex". Gleichzeitig zeigt die Unterrichtseinheit auf, was in akuten Notfällen zu unterlassen ist. Darüber hinaus setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Patientenverfügung auseinander.  

Den Grundstein für die Unterrichtseinheit bildet eine PowerPoint-Präsentation. Diese wird durch Arbeitsblätter und interaktive Übungen sinnvoll ergänzt.

Überblick

Insgesamt bearbeiten die Lernenden vier zusammenhängende Arbeitsblätter. Zu Beginn der Unterrichtseinheit tauschen sich die Auszubildenden zu vorgegebenen Fragestellungen zum Thema Notfall aus. Im Anschluss definieren die Lernenden den Begriff "Notfall". Weiterhin ergänzen sie eine Grafik zu Erste-Hilfe-Maßnahmen. Die Schülerinnen und Schüler differenzieren sichere und unsichere Todeszeichen. Im Anschluss werden die Notfallsituationen "Atemnot" und "Apoplex" thematisiert.  

Insgesamt wird die Lerneinheit durch drei interaktive Übungen unterstützt.

Unterrichtsablauf

Inhalt
Sozial- / Aktionsform

Didaktisch-methodischer Kommentar

Ein wesentliches Ziel der Unterrichtseinheit ist es, dass die Schülerinnen und Schüler zunächst ihre Kenntnisse der Ersten Hilfe wiederholen. Die Lerneinheit ist in drei Teile aufgeteilt: Während sich der erste Teil mit Notfällen im Bereich von Herz, Lunge und Gehirn beschäftigt, geht es in Teil zwei um Unfälle und Notfälle im Kindesalter. Im letzten Teil werden weitere Notfälle wie Schock, Vergiftungen und Erfrierungen thematisiert.  

In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler die Inhalte zu einem Großteil selbstständig. Zu diesem Zweck werden sowohl Arbeitsblätter als auch interaktive Übungen hinzugezogen. Sowohl in Paararbeit als auch in einer Gruppenarbeit haben die Lernenden die Möglichkeit sich auszutauschen.

Der Zeitpunkt für den Rechercheauftrag zu den Themenbereichen "Herzinfarkt" und "Apoplex" ist variabel und kann von den Lehrkräften selbst bestimmt werden.

Der zeitliche Rahmen für die Vermittlung der Theorie sollte bei mindestens drei Unterrichtsstunden liegen. Dies ist unter anderem abhängig von dem Zeitbedarf für eine ausführliche (Internet-)Recherche, Präsentation sowie das Rollenspiel.

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Vermittelte Kompetenzen

Fachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • erkennen Notfälle, die das Herz, die Lunge oder das Gehirn betreffen sicher und können die Symptome entsprechend zuordnen.
  • kennen entsprechende Erste-Hilfe-Maßnahmen.
  • kennen die grundsätzlichen Inhalte einer Patientenverfügung.

Medienkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • überprüfen ihr Wissen selbstständig anhand interaktiver Übungen.
  • erarbeiten sich Lerninhalte mittels interaktiver Übungen.
  • sind in der Lage, im Rahmen der Gruppenarbeit wissenschaftliche Quellen im Internet ausfindig zu machen.

Sozialkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • präsentieren ihre Ergebnisse im Plenum.
  • geben sich im Anschluss an die Präsentationen der Gruppenarbeit konstruktives Feedback.
  • arbeiten effektiv und kooperativ in Kleingruppen zusammen.

Autorin

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Juliane Sorg

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