• Schulstufe
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp
  • Quelle6
Sortierung nach Datum / Relevanz
Kacheln     Liste

Proteste und Protestbewegungen im geteilten Deutschland und der Tschechoslowakei –…

Interaktives

Das multimediale Informations- und Lernangebot "Protest (er)zählt" gibt an drei Schauplätzen einen informativen und interaktiven Einblick in Protestbewegungen der Bundesrepublik Deutschland, der DDR und der Tschechoslowakei. Die begleitende digitale Lehrerhandreichung bietet didaktisch-methodische Hinweise zum Einsatz der multimedialen Webseite im schulischen Kontext. Das Materialangebot kann in den Klassenstufen 9 bis 13 eingesetzt werden. Die multimediale Webseite "Protest (er)zählt" nimmt Besucherinnen und Besucher mit in verschiedene Protestbewegungen: Die drei Schauplätze zeigen Proteste in der Bundesrepublik Deutschland, der DDR und der Tschechoslowakei. Dabei werden besonders die verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Umstände hervorgehoben, die jede diese Bewegungen in Bezug auf Auslöser und die Umsetzung einzigartig machen. Die Schülerinnen und Schüler können also mehr über die Ursachen, Mechanismen und Formen von Widerstand lernen. Von der Startseite aus können die Besucherinnen und Besucher zu den drei Schauplätzen gelangen. Hier erwarten sie einzelne Exponate, die angeklickt werden können, um sich mit weiteren Leitfragen und Informationen über die jeweilige Protestbewegung zu informieren. Eine Infobox bietet eine historische Einführung bzw. aktiviert Vorwissen. Jede historische Einführung startet mit einem Comic, das zielgruppengerecht und medial ansprechend das Interesse der Lernenden weckt. Bei den anklickbaren Exponaten erwarten die Besucherinnen und Besucher sowohl informative Texte als auch multimediale Begleitmaterialen, wie Fotos, Videos und Audio-Formate. Durch die einzelnen Schauplätze können sich die Besucherinnen und Besucher eigenständig in der gewünschten Reihenfolge navigieren. Das Angebot kann auf allen mobilen Endgeräten genutzt werden. Eine optimale Darstellung aller Inhalte ist vor allem über eine Desktopansicht oder – via Smartphone oder Tablet – im Querformat gegeben. Hier gelangen Sie zur multimedialen Webseite. Entdeckendes Lernen und lebendige, multimediale Angebote Dem Konzept der multimedialen Webseite liegt die pädagogisch-didaktische Methode des Entdeckenden Lernens zugrunde. Sie ermöglicht jugendlichen und erwachsenen Lernenden eigenständig in eigenem Tempo ihre Umwelt zu entdecken und sich mit Inhalten, Zusammenhängen und Anwendungen auseinanderzusetzen. So steigen das Selbstbewusstsein und die Motivation der Lernenden. Die erworbenen Kompetenzen werden nachhaltig verankert. Das Konzept der multimedialen Webseite ermöglicht es, dass die Jugendlichen sich die Inhalte selbstständig erarbeiten oder aber durch ihre Lehrkraft angeleitet werden. Somit kann das Projekt flexibel in verschiedenen Kontexten eingesetzt werden und nutzt dennoch die Vorteile des Entdeckenden Lernens. Die multimedialen Angebote der Webseite führen die Schülerinnen und Schüler altersgerecht an die verschiedenen Protestbewegungen heran. Die Informationstexte sind jeweils mit Bild-, Audio- und Videodateien verknüpft und enthalten interaktive Elemente (Grafiken, Diagramme, Karten und Schaubilder). Dies sorgt für ein multiperspektivisches Verständnis sowie für Abwechslung und eine höhere Bereitschaft, sich intensiv mit den Inhalten auseinanderzusetzen. So wird Geschichte lebendig! Begleitende digitale Lehrerhandreichung Zur multimedialen Webseite steht begleitend eine Unterrichtseinheit für sechs bis acht Unterrichtsstunden zur Verfügung. So bekommen Lehrkräfte die Möglichkeit, das innovative Medienformat lehrplanbezogen in den schulischen Unterricht einzubinden und die komplexen Themen auch mit heterogenen Lerngruppen zu erarbeiten. Lernende können so mit Unterstützung der Lehrkraft die Inhalte der multimedialen Webseite üben und vertiefen. Zielgruppe Die Hauptzielgruppe sind Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II. Lehrkräfte dieser Stufen an allgemeinbildenden Schulen können das Material für ihren Unterricht nutzen. Lerninhalte und Kompetenzen Übergeordnetes Ziel der sechs- bis achtstündigen Einheit ist es, dass die Schülerinnen und Schüler die Ursachen, Ziele und Auswirkungen von Protestbewegungen in unterschiedlichen politischen Systemen verstehen und analysieren. Dabei sollen sie die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Protesten in Demokratien und Diktaturen herausarbeiten und ein besseres Verständnis für historische und gegenwärtige Protestbewegungen entwickeln. So wird ihr Verständnis von Demokratie und Menschenrechten gefördert und sie dabei unterstützt, sich kritisch mit der Geschichte von Protestbewegungen auseinanderzusetzen. An den allgemeinbildenden Schulen gibt es Anknüpfungspunkte zu den Inhalten der Fächer Geschichte sowie Politik/Politische Bildung/Politik und Wirtschaft. Folgende Schlagworte finden sich bundesweit in Lehrplanthemen der Klassenstufen 9 bis 13: Geschichte Die Welt nach 1945 Deutsch-deutsche Geschichte nach 1945 Deutschland und seine Nachbarn im 20. Jahrhundert Internationale Politik im Wandel – von der bi- zur multipolaren Weltordnung? Transformation und Umbruch in den Gesellschaften des Westens im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts Europa und sein Gedächtnis – geteilte Erinnerungen im 21. Jahrhundert Politik/Politische Bildung/Politik und Wirtschaft Konflikte und Konfliktlösungen Demokratie in Deutschland (expliziter Vergleich mit DDR-Diktatur) Der überfachliche Kompetenzerwerb, der durch die multimediale Webseite und die begleitende Unterrichtseinheit angestoßen wird, fördert die informationstechnischen Fähigkeiten sowie die Medien- und Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler, indem sie unterschiedliche Medienformate als Informationsquelle nutzen müssen. Außerdem werden die Lernenden in ihrer personelle und Sozialkompetenz gestärkt, weil sie gemeinsam erproben, wie man in einer Arbeitsgruppe koordiniert und zielorientiert zusammenarbeitet, sachlich kommuniziert und schließlich die Gruppenergebnisse verständlich und strukturiert der Klasse vorträgt. In der Vertiefungsstunde etablieren die Jugendlichen eine konstruktive Diskussionskultur. Multimediale Webseite Protest (er)zählt! – Proteste und Protestbewegungen im geteilten Deutschland und der Tschechoslowakei Hier gelangen Sie zur multimedialen Webseite. Sie kann auf allen mobilen Endgeräten betrachtet werden. Unterrichtsmaterialen zur Ausstellung Unterrichtseinheit zur multimedialen Webseite Hier finden Sie die Lehrerhandreichung zur Unterrichteinheit zur Webseite. Interaktive Übungen zur multimedialen Webseite Hier gelangen Sie zu den interaktiven Übungen zur multimedialen Webseite "Protest (er)zählt! – Proteste und Protestbewegungen im geteilten Deutschland und der Tschechoslowakei", die begleitend zum Unterricht eingesetzt werden können. Volksaufstand in der DDR 1953 : Ursachen und Auslöser des Volksaufstandes 1953 Beteiligte des Volksaufstandes 1953 Verlauf des Volksaufstandes 1953 Prager Frühling : Ursachen und Auslöser der Reformpolitik ab 1968 in der ČSSR Beteiligte und Inhalte der Reformpolitik ab 1968 in der ČSSR Verlauf der Reformpolitik ab 1968 in der ČSSR 1968er-Bewegung in der Bundesrepublik : Ursachen und Auslöser der 68er Bewegung Forderungen der 68er Bewegung Beteiligte und Mittel der Beteiligten Die multimediale Webseite Proteste sind Ausdruck von gesellschaftlicher Kritik. In einer Demokratie können die Bürgerinnen und Bürger so ihre Meinung öffentlich zum Ausdruck bringen. In autoritären Systemen und Diktaturen ist Protest dagegen nicht so einfach möglich. Dort wird er staatlich unterdrückt und bietet hohe persönliche Risiken. In der DDR konnte zum Beispiel nur sehr eingeschränkt protestiert werden. Jegliche Form von Widerstand wurde an staatliche Institutionen gemeldet und war mit direkten Folgen für die individuelle Freiheit verbunden. Dennoch gab es auch dort viele, teils sehr erfolgreiche Protestbewegungen. Sie haben einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass in ganz Deutschland eine Demokratie entstehen und Menschenrechte garantiert werden konnten.

  • Politik / WiSo / SoWi / Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Quantenphysik multimedial: Atomare Spektren

Video

Der Versuch in diesem Video zeigt, wie mithilfe eines Prismas weißes Licht in die Spektralfarben zerlegt wird. Konkretes Beispiel ist das Spektrum des Wasserstoff-Atoms. Der Versuch in diesem Video zeigt, wie mithilfe eines Prismas weißes Licht in die Spektralfarben zerlegt wird, aus denen das weiße Licht besteht. Wählt man als Lichtquelle allerdings ein bestimmtes Gas - hier Neon, erscheinen nur ganz bestimmte Spektrallinien. Aus diesem Grund ist das Licht der Neonröhre nicht weiß, sondern gelblich orange. Beim Helium ergeben sich andere und bei Wasserstoff wiederum andere Linien, hier nur vier im sichtbaren Bereich. Joseph von Fraunhofer hat mit einem ähnlichen Aufbau das Spektrum von Sonnenlicht untersucht. Er entdeckte schwarze Linien im Farbspektrum - die man heute Fraunhofer-Linien nennt. Dabei werden ganz bestimmte Frequenzen aus dem Spektrum des Sonnenlichts auf dem Weg zu uns absorbiert. Emissionsspektren sind charakteristisch für das jeweilige Element, ähnlich Fingerabdrücken. Man kann also aus den schwarzen Absorptionslinien folgern, welche Elemente auf der Sonnenoberfläche vorkommen. Auf diese Weise wurde Ende des 19. Jahrhunderts das Element Helium auf der Sonnenoberfläche entdeckt. Heutzutage kann man die Sonne in unterschiedlichen Wellenlängen beziehungsweise Spektralbereichen direkt aus dem Weltraum beobachten. Nach der Entdeckung der Spektrallinien, die als Fingerabdruck und charakteristische Eigenschaft jedes Elements vermessen werden können, stellt sich die offensichtliche Frage, was die Ursache für diese Spektren ist. Die wichtigsten Meilensteine bis zur heutigen Erklärung durch die Quantenphysik werden in den nächsten Lehrvideos vorgestellt. Das hier vorgestellte Video ist Teil des Projektes "U2: Quantenspiegelungen" vom Institut für Didaktik der Physik der Universität Münster. Mathematisch fundierte Visualisierungen eröffnen Schritt für Schritt einen Zugang zu moderner Atomphysik – vom Wasserstoffatom bis zum Periodensystem der Elemente.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Wortschatz und Übungen zu den "Olympischen Spielen"

Kopiervorlage

Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren Wortschatz zum Thema "Olympische Spiele" durch vielseitige Aufgaben. Diese umfassen eine Wortschatztabelle, eine Brainstorming-Übung für die Durchführung mit der gesamten Klasse sowie eine Rechercheaufgabe, einen Lückentext und ein Wörter-Suchrätsel. Die Schülerinnen und Schüler erweitern mithilfe der Arbeitsblätter ihren Wortschatz rund um das Thema "Olympische Spiele" und wenden diesen an. Auf dem ersten Arbeitsblatt wird sich auf Brainstorming und Recherche zum Thema fokussiert. Die Schülerinnen und Schüler sollen zunächst überlegen, was sie bereits über das Thema "Olympische Spiele" wissen. Anschließend sollen sie verschiedene Olympische Sportarten recherchieren und notieren. Das zweite Arbeitsblatt bietet eine Übersichtstabelle mit Bildern zu den Olympischen Spielen. Die Aufgabe besteht darin, die abgebildeten Elemente mit den entsprechenden Begriffen zu beschriften. Arbeitsblatt drei enthält einen Lückentext, der allgemeine Informationen zum Thema bereitstellt. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei die fehlenden Wörter in die Lücken setzen. Zusätzlich wird ein Hinweis gegeben, wie unbekannte Wörter online übersetzt werden können, um den Schülerinnen und Schülern beim Verstehen und Vervollständigen des Textes zu helfen. Auf dem vierten Arbeitsblatt ist ein Suchrätsel, bei dem Wörter des Themenfeldes in einem Buchstabenfeld gefunden und markiert werden sollen. Dabei machen sich Schülerinnen und Schüler nicht nur mit den Begriffen vertraut, nebenbei wird auch Aufmerksamkeit und Konzentration gefördert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern und trainieren ihren Wortschatz im Bereich "Olympische Spiele". kennen allgemeine Informationen zum Thema "Olympische Spiele". können Wörter rund um das Thema "Olympische Spiele" richtig schreiben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können online zu einem bestimmten Thema recherchieren. können sich online Wörter in die Herkunftssprache übersetzen lassen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten gemeinsam im Klassenverband eine Aufgabe.

  • DaF / DaZ
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

"Spicy Literatur" im Klassenzimmer? Der BookTok-Hype um Dark Romance-Romane und ihre Potenziale für…

Fachartikel
5,99 €

Der Beitrag untersucht den aktuellen Hype von New Adult-Literatur und insbesondere von Dark Romance, dessen Popularität maßgeblich durch die BookTok-Community geprägt ist. Der Artikel nähert sich zunächst an Eigenschaften und Erzählweise der Texte an und untersucht die ambivalente Position des Genres im Spannungsfeld zwischen weiblicher Selbstermächtigung und der Reproduktion patriarchaler Geschlechterbilder. Vor diesem Hintergrund wird diskutiert, inwiefern Dark Romance-Romane trotz der kontroversen Inhalte als Gegenstand im Deutschunterricht der Sekundarstufe II genutzt werden können, um literarische Darstellungen von Geschlechterrollen kritisch zu analysieren sowie literarische und mediale Kompetenzen von Schülerinnen und Schüler zu fördern.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Schülerreferate und Internet-Quellen: Beurteilungstipps

Fachartikel

Kaum ein Referat wird ohne Internetrecherchen erarbeitet. Adressen wie referatschleuder.de oder e-hausaufgaben.de sind Schülerinnen und Schülern bestens bekannt. Sind Referate, die im wesentlichen nach dem Muster "copy and paste" erstellt wurden, überhaupt zulässig? Und wenn ja, wie sollen sie bewertet werden? Die Vorbereitung von Referaten gehört für Lernende genauso zum Schulalltag wie für Lehrende die Aufgabe, diese Referate angemessen zu beurteilen. Besonders schwierig wird das, wenn die Referate weitgehend oder ausschließlich mithilfe von frei recherchierten Internet-Quellen erstellt wurden. Die Versuchung für Schülerinnen und Schüler ist groß: Einerseits herrscht Zeitdruck, andererseits bietet das Internet reichlich Material und den Service der Suchmaschinen.

  • Pädagogik / Fächerübergreifend

ostsee-entdecker.de: Die Welt der Ostseeküste

Fachartikel

Die Internetseite ostsee-entdecker.de bietet Kindern im Grundschulalter eine informative Entdeckungsreise durch die Welt der heimischen Ostsee. Im Mittelpunkt steht die Ostseeküste als Region und als Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen. Durch die bunte Website führt Piet, der aufgeweckte Junge von der Waterkant. Ostsee-Entdecker Piet lädt seine kleinen Besucherinnen und Besucher auf eine bunte Entdeckungsreise durch die Ostseeregion ein. Mit ihm entdecken die Kinder viele spannende Dinge am Strand und im Wasser. Kurze Videos und viele illustrative Elemente vermitteln anschaulich die Besonderheiten der Küstenregion. Die Kinder können nachlesen, beobachten und erkennen. Sie lernen zum Beispiel, dass Seegras keine Alge und welcher Ostseebewohner das größte Raubtier Deutschlands ist.

  • Geographie / Jahreszeiten

learn:line NRW - Serviceangebot für Lehrerinnen und Lehrer

Fachartikel

Die learn:line NRW ist der zentrale Einstieg auf dem Weg zu Lernmitteln verschiedener Anbieter: Die Bildungssuchmaschine gestaltet das Auffinden vorhandener unterrichtsrelevanter Inhalte so einfach wie möglich. Die learn:line NRW bietet Zugang zu gut konzipierten Materialien, mit denen sich üben lässt, die den Kompetenzerwerb der Lernenden fördern und Lehrkräfte in ihrer Unterrichtsvorbereitung entlasten. Mittlerweile stehen rund 25.000 Medien für alle Schulstufen zur Verfügung. Hier finden sich Materialien zu aktuellen Themen ebenso wie zu den Inhalten des nordrhein-westfälischen Lehrplans der verschiedenen Fächer. Die Bildungssuchmaschine NRW wurde gemeinsam von der Medienberatung NRW, den kommunalen Rechenzentren regioIT Aachen, KRZN und LVR Infokom sowie d-NRW entwickelt.

  • Fächerübergreifend

Weblogs im Fremdsprachenunterricht

Fachartikel

Das digitale Tagebuch mit Kommentarfunktion – ein Geheimtipp für das Kommunikationstraining im Fremdsprachenunterricht? Das Tagebuch auf einer Homepage, das Besucher lesen und kommentieren können, findet im Internet großen Anklang. Warum sollte diese Möglichkeit zur schriftlichen Kommunikation nicht auch den Fremdsprachenunterricht bereichern? Wir möchten Sie zum Mitdenken und Selbermachen, zum Ausprobieren und Diskutieren anregen! Wie funktioniert ein Weblog? Das Weblog kann in eine Webseite eingebettet oder über eine eigene URL erreichbar sein. Besucher einer als Weblog erstellten Website lesen, was der Inhaber oder die Inhaberin der Webseite geschrieben hat. Jeder Beitrag ist mit Datum und Uhrzeit versehen, daher der Name (ein Log-Buch im Web). Unter jedem Eintrag finden Sie die Zeile "Beitrag kommentieren", auf die Sie klicken und in ein Formularfeld Ihre Meinung schreiben können. Dieser Kommentar wird dann sofort veröffentlicht. Nun können Besucher den Originalbeitrag und Ihren Kommentar lesen und (je nach Konzeption des Weblog) wiederum antworten. Wie richtet man ein Weblog ein? Auf den Seiten der Anbieter werden Sie beim Einrichten eines Weblog begleitet. Auf einer eigenen Webseite wird so ein Bereich geschaffen, in dem Sie Beiträge platzieren, die dann von Besuchern der Webseite kommentiert werden. Die so erstellte Seite können Sie in Ihre eigene Website einbinden oder einfach unter der URL, die Ihnen genannt wird, liegenlassen. Neue Beiträge ergänzen Sie nach Eingabe Ihres Passworts auf der Anbieter-Homepage. Wo liegen die Unterschiede zu Foren, E-Mails oder Chats? Wie Foren oder Chats eigenen sich auch Weblogs primär für den Austausch kurzer Texte in einer begrenzten oder offenen Nutzergruppe. Foren haben ähnliche Vorteile wie Weblogs: Sie bieten die Zeit, über Beiträge nachzudenken. Sie sind "haltbar", löschen Beiträge nicht sofort wieder, und ermöglichen Diskussions-Verästelungen. Hier können die Beiträge nur linear, nicht aber durch den schnellen chronologischen Zugriff eines kalendarischen Tagebuchs, eines Weblogs, gefunden werden. Die Kommunikation via E-Mail ist aufwändig: Alle Teilnehmer müssen eine E-Mail-Adresse und Zugang zu einem E-Mail-Account haben. Der Vorteil eines Weblogs gegenüber Chats ist, dass im Weblog die Kommunikation langsamer passiert. Die Schreibenden können also über ihre Texte nachdenken, bevor sie ihn publizieren. Die Kommunikation wirkt nicht so unverbindlich wie im Chat. Wie bringe ich das Weblog in den Unterricht? An dieser Stelle formulieren wir nur einige Ideen, wie das Weblog den Fremdsprachenunterricht bereichern könnte, und freuen uns über weitere Ideen und Erfahrungen von Ihrer Seite! Weblog als Austausch-Tagebuch Hier kommunizieren Lernende mit Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern, bereiten einen Austausch vor und erzählen sich gegenseitig von den Erlebnissen im Gastland. Weblog als Rollenspiel Die SchülerInnen können die Rollen von Protagonisten aus Roman, Drama oder Film übernehmen und ihr "Tagebuch" schreiben, das dann von den Mitschülerinnen und Mitschülern gelesen und kommentiert wird. Weblog als Ergebnispräsentation Die Ergebnisse aus Diskussionen in Kleingruppen können publiziert werden. So hat die ganze Klasse die Möglichkeit, auf diese Meinungen zu reagieren - in der Klasse oder von zu Hause aus. Weblog als Lerntagebuch Durch solche metakommunikativen Äußerungen machen Lernenden sich und der Gruppe Lernfortschritte bewusst. Weblog als Projekttagebuch Die Lernenden verfolgen hier den Fortschritt aller Projektgruppen, können Nachfragen stellen oder Tipps geben.

  • Englisch / Französisch / Italienisch / Latein / Spanisch / DaF / DaZ

Ausbildungsunterricht – Wenn Sie mal (plötzlich) Ausbildungslehrkraft für Referendarinnen und…

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel richtet sich als Erfahrungsbericht mit vielen praktischen Tipps an junge Lehrkräfte, die erstmalig Referendarinnen und Referendare im Ausbildungsunterricht betreuen. Auch für Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sind die Ausführungen erkenntnisreich. Plötzlich eine neue Rolle Es kann schneller kommen, als Sie denken – und meistens wie ein Blitz aus heiterem Himmel: Plötzlich sind Sie Ausbildungslehrkraft für eine Referendarin oder einen Referendar. Und wenn Sie sich zum ersten Mal in dieser Rolle befinden, kann das durchaus zu ziemlicher Aufregung führen – obwohl Sie den Ablauf des Ausbildungsunterrichts natürlich aus Ihrem (noch nicht lange zurückliegenden) eigenen Referendariat kennen. Bei mir lief es ungefähr so ab: Ich war im zweiten Jahr als Lehrer mit einer vollen Stelle tätig. An einem eigentlich völlig unspektakulären Schultag – irgendwann im Frühling – trottete ich in einer großen Pause vom Kopierer Richtung Lehrerzimmer, als mich plötzlich die neue Referendarin – Frau Julia K. – ansprach. Sie würde gern im Deutsch-Unterricht meiner 11. Klasse erst hospitieren und dann unterrichten, Unterrichtsbesuch inklusive. "Klar, kein Problem", war meine spontane Antwort. Natürlich wollte ich der neuen Kollegin helfen, die Anforderungen ihres Referendariats zu meistern. Trotzdem baute sich im Nachhinein ein mulmiges Gefühl auf, als ich immer stärker realisierte, dass ich mich nun – ohne Vorlauf und Vorbereitung – in eine neue, verantwortungsvolle Rolle begeben würde, nämlich die eines Ausbildungslehrers. Konkret bedeutete das für mich: der Referendarin meinen nicht immer einfachen Unterrichtsalltag mit all seinen Höhen und Tiefen "ungeschminkt" zeigen, meine eigene Lehrtätigkeit präsentieren und zusammen mit der Referendarin (selbst-)kritisch und didaktisch-methodisch fundiert reflektieren, den Unterricht der Referendarin gezielt beobachten und ihr hilfreiche, motivierende Rückmeldungen geben, der Referendarin bei der Vorbereitung ihres Unterrichts helfen und ihr aufgrund meines Erfahrungsvorsprungs sinnvolle Tipps geben, bei der Besprechung des Unterrichtsbesuchs in Anwesenheit der Fachleiterin die passenden Worte finden, ein faires und zugleich wohlwollendes Gutachten über den Ausbildungsunterricht der Referendarin verfassen. Positive Reaktion der Klasse Erfreulicherweise reagierte die Lerngruppe sehr positiv, als ich sie darüber informierte, dass die Deutsch-Stunden künftig für eine gewisse Zeit als Ausbildungsunterricht für eine neue Referendarin dienen würden. Ohne deutliche Appelle meinerseits kündigten die Schülerinnen und Schüler an, ihr Bestes geben zu wollen, um Frau K. bei der Umsetzung ihrer Unterrichtsplanung zu unterstützen – vor allem am Tag des bevorstehenden Unterrichtsbesuchs. Tatsächlich entwickelte sich von Beginn an ein sehr warmes, fast freundschaftliches Verhältnis zwischen der Referendarin und dieser menschlich äußerst angenehmen 11. Klasse – als Basis eines durchweg erfolgreichen Ausbildungsunterrichts. Die Schülerinnen und Schüler zogen mit uns an einem Strang. Dass dies nicht selbstverständlich ist, erfuhr ich einige Jahre später, als eine (andere) Referendarin Interesse am Ausbildungsunterricht in einer sehr problematischen Klasse bekundete. Angesichts der gravierenden Disziplinprobleme entschied sich die angehende Lehrerin allerdings dazu, in dieser "Horror-Lerngruppe" keinen Unterrichtsbesuch durchzuführen. Ich konnte ihr zumindest dabei helfen, eine passende Parallelklasse als Alternative zu finden.

  • Fächerübergreifend
ANZEIGE