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Votre horoscope - Grammatik einmal anders

Unterrichtseinheit

Wenn eine gewisse Lehrbuchmüdigkeit bei Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer eingetreten ist, bietet es sich an, das Lehrbuch auch für die Grammatikarbeit gelegentlich zu verlassen. Mit authentischen Materialien online zu arbeiten, bietet den Vorteil eines motivierenden Methoden- und Medienwechsels.Andererseits beziehen sich die meisten im Netz oder von Verlagen angebotenen Grammatikübungen auf die reine Formenlehre und sind oft trotz ihres interaktiven Profils wenig motivierend. Das hier vorliegende Unterrichtsprojekt, eine lehrwerkunabhängige, computer- und internetgestützte Unterrichtsreihe zur Einführung des Futur simple, das die grammatische Formenlehre in das Thema Horoskope einbindet, zeigt einen motivierenden, schülerorientierten Lernweg auf. Innerhalb der Unterrichtsreihe kann online und offline mit Horoskopen gearbeitet (und kreativ gespielt) werden. In diese ?spielerische? Arbeit wird die eigentliche Einführung des Futur simple mit einer PowerPoint-Präsentation integriert. Didaktische Hinweise Im Folgenden wird geschildert, in welchen Phasen die Unterrichtsreihe Votre horoscope ablaufen könnte. Arbeitsaufträge Arbeitsmaterial 1-3 Die Arbeitsmaterialien bestehen aus einem Arbeitsblatt mit einer graphischen Darstellung der unterschiedlichen Sternzeichen sowie Fragen zum eigenen Sternzeichen. Außerdem finden Sie hier ein Vokabular zum Wortfeld "Astrologie und Horoskop" und eine PowerPointPräsentation. Arbeitsmaterial 4-6 Hier gibt es die Anleitung zum Üben des Futur Simple im Internet, eine angeleitetete grammatikalische Internetrecherche sowie die kreative Schreibübung "L'horoscope catastrophe". Die Schülerinnen und Schüler sollen die Regeln für die Formenbildung des Futur simple lernen, üben und anwenden. die Abweichungen bei den unregelmäßigen und Hilfsverben lernen, üben und anwenden. Erfahrungen im Umgang mit interaktiven und Online-Übungsformen sammeln. den Lernprozess in Tempo und Konzentration weitgehend selbst steuern. durch die oben genannten Verfahren zu einem weiteren Schritt in Hinblick auf autonomes Lernen gelangen. erkennen, dass Grammatik kein formalistischer Selbstzweck ist, sondern in authentischen Kontexten vorkommt. eigenständig unbekannte Vokabeln aus dem Kontext erschließen. globale Basisinformationen auch aus semantisch stärker markierten Texten erfassen. das Wortfeld "astronomie + horoscopes" kennen lernen. in kreativer Textproduktion mit den gelernten semantischen und grammatischen Strukturen umgehen. Andererseits beziehen sich die meisten im Netz oder von Verlagen angebotenen Grammatikübungen auf die reine Formenlehre und sind oft trotz ihres interaktiven Profils wenig motivierend. Das hier vorliegende Unterrichtsprojekt, eine lehrwerkunabhängige, computer- und internetgestützte Unterrichtsreihe zur Einführung des Futur simple, das die grammatische Formenlehre in das Thema Horoskope einbindet, zeigt einen motivierenden, schülerorientierten Lernweg auf. Innerhalb der Unterrichtsreihe kann online und offline mit Horoskopen gearbeitet (und kreativ gespielt) werden. In diese "spielerische" Arbeit wird die eigentliche Einführung des Futur simple mit einer PowerPoint-Präsentation integriert. Ein kurzes Einstiegsgespräch zu Geburtsdaten und Sternzeichen der Schülerinnen und Schüler führt zum Arbeitsblatt 1 und der Internetseite, auf der die Klasse die französischen Begriffe für die "signes du zodiaque" erfährt. Das Arbeitsblatt 2 vermittelt weiteres Vokabular zum Thema, das im Verlauf der folgenden Arbeitsphasen gebraucht wird. Ein zentrales Element der Unterrichtsreihe ist die Power-Point-Präsentation, in der die Futurbildung eingeführt, systematisiert und geübt wird. Anschließend können die Formen im Internet geübt und trainiert werden. Es folgt eine Online-Arbeit mit dem Ziel, die neu gelernten Tempusformen in einem komplexen authentischen Kontext wieder zu finden. Als Festigungs- und Transferphase dient eine kreative Textproduktion in arbeitsteiliger Gruppenarbeit, die dann zu einem Gesamttext zusammen gestellt werden könnte. Da Schülerinnen und Schüler oft mit viel Spaß etwas "Böses" schreiben, soll die "negative" Aufgabenstellung die Motivation und Kreativität fördern (und verhindern, dass fertige Sätze aus den Internetseiten übernommen werden). Das Schema mit der Darstellung der unterschiedlichen Sternzeichen befindet sich im Download. Vous êtes né(e) le ...? 19...? Tapez l'adresse: Astrology .Puis, à l'aide des exemples que vous trouvez sur cette page, cherchez les mots français pour les signes du zodiaque et remplissez le schéma: Et votre signe personnel, c'est: ...? Si vous voulez, allez lire votre horoscope personnalisé. Im Folgenden wird auszugsweise das Vokabular des Wortfelds "Astrologie und Horoskop" dargestellt. Das komplette Vokabular befindet sich auf dem Arbeitsblatt zum Download. Einführung des Futur simple mit einer Power-Point-Präsentation Vous avez bien compris la formation du futur? Entraînez-vous donc! Tapez sur Cours sur Internet Cliquez: Table des exercices de formation des verbes. Cliquez : Futur simple de l'indicatif.Faites l'exercice:Pour chaque verbe, choisissez la bonne réponse, puis cliquez sur "valider".Si besoin, cliquez sur "Explications". Tapez: Cliquez: Exerciseur de conjugaison A gauche, choisissez: 1er groupe (avec ou sans) (Plus tard, vous choisirez le 2e et 3e groupe.) Choisissez: futur simple Cliquez: Un exercice SVP! Choisissez un verbe Taper les formes du verbe (+ son pronom!) Pour vérifier: cliquez sur ? Die Tabelle (grille) für die Schülerinnen und Schüler (L´infinitif du verbe-Forme du futur avec pronom ou sujet) befindet sich auf dem Arbeitsblatt zum Downloaden. Tapez l'adresse Horoscope Choisissez plusieurs signes (votre signe personnel et ceux de vos amis ou de votre famille, p.ex.) et cliquez sur les symboles. Dans les textes des horoscope, cherchez les formes du futur et remplissez la grille. Hier befindet sich nur ein Auszug an Unterrichtsideen zum Thema: "L´horoscope-catastrophe". Alle weiteren Unterrichtsideen befinden sich auf dem Arbeitsblatt zum Downloaden. Pour les béliers, écrivez un très mauvais horoscope qui ne prédit que des événements catastrophiques. Voici quelques éléments: (Le texte doit être rédigé au futur simple!) perdre un ami - tomber amoureux d'une personne - ne pas aimer - se retrouver seul - rapports avec les autres: difficiles Pour les capricornes, écrivez un très mauvais horoscope qui ne prédit que des événements catastrophiques. Voici quelques éléments: (Le texte doit être rédigé au futur simple!) travail: ne pas pouvoir profiter des chances - passer une semaine pleine de soucis - faire des efforts - ne pas réussir - éviter la jalousie des collègues - manquer de courage - ne pas oser

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Unterrichtsprojekt und interaktive Lerneinheit "Märchen"

Unterrichtseinheit

Auch im 21. Jahrhundert sind Kinder immer noch fasziniert von der Welt des Märchens mit den geheimnisvollen Gestalten und der Mischung aus Realität und Zauber. Dieses Projekt macht sich diese Wirkung des Märchens zu Nutze, um grammatische und mathematische Inhalte zu üben. Es enthält eine interaktive Lernumgebung, die sich mit der literarischen Seite des Themas befasst. Mit Arbeitsblättern werden Übungen zur Grammatik, zum Rechtschreiben, für Kunst und Mathematik einbezogen. Auch rund 150 Jahre nach dem Tod der Brüder Grimm lassen sich alle Kinder gerne in die seltsame Welt ihrer Geschichten entführen. Zauberer, Feen und Hexen, aber auch ganz normale Menschen, mit denen sie sich identifizieren können, bestimmen die Handlung. Es geschehen manchmal schreckliche Dinge, aber meist nehmen sie ein gutes Ende. Das Gute siegt über das Böse. In diesem Unterrichtsprojekt soll aber weniger der Inhalt der Märchen im Mittelpunkt stehen, es wird nicht von der Symbolik und ihrer Bedeutung die Rede sein. Die Kinder werden zwar einiges über Märchen und die Brüder Grimm erfahren, aber hauptsächlich soll die Faszination, die der Stoff ausübt, genutzt werden, um trockene Grammatik- und Rechtschreibübungen zu verpacken. Zeitlicher Ablauf und Verlaufsplanung Hier finden Sie Informationen und Tipps zur Organisation und Durchführung des Märchen-Projekts im Unterricht. Kurzbeschreibung der Lernumgebung Die Zusammenstellung ausgesuchter Inhalte zum Thema "Märchen" leitet die Kinder gezielt ins Internet. Arbeitsmaterial und interaktive Lernumgebung Elf Arbeitsblätter plus Deckblatt einzeln im PDF-Format. Die interaktive Lerneinheit können Sie hier herunterladen und auch ohne Internetzugang nutzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen zwei Märchen in Kurzfassung kennen lernen (Hase und Igel / Hänsel und Gretel), sich für die Bearbeitung eines der beiden Märchen entscheiden, anhand der Bearbeitung Unterrichtsprojekt "Märchen" - Lernziele - aus verschiedenen Fachbereichen erreichen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das Internet als Informationsquelle nutzen und gezielt damit recherchieren, eine interaktive Lernumgebung am Computer bearbeiten und dabei Erfahrungen mit Hypertextstrukturen sammeln, einen Lückentext am Computer ausfüllen (Hot Potatoes - JCloze), Satzteile am Computer in die richtige Reihenfolge bringen (Hot Potatoes - JMix). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Absprachen für die Benutzung der Rechner treffen und einhalten, einander als Partner bei der Arbeit helfen. Die Organisation des Unterrichts und der Arbeitszeitraum hängen unmittelbar von der Anzahl der Computerarbeitsplätze ab. Auch die Frage, ob sie durch ein Netzwerk einen gemeinsamen Internetzugang haben, spielt eine Rolle. Als Sozialform ist hier auf jeden Fall die Partnerarbeit sinnvoll. Zwei Kinder können sehr gut an einem PC arbeiten, wenn sie sich gegenseitig ablösen. Die Zahl der auf den Computer wartenden Kinder wird dadurch halbiert, außerdem ist gegenseitige Hilfe während des gesamten Projekts dadurch gewährleistet. Projektbesprechung im Plenum Da es sich um ein Projekt über einen größeren Zeitraum (circa zwei Wochen) handelt, ist eine herkömmliche Verlaufsplanung nicht möglich. Der Einstieg kann zum Beispiel über ein Rätselblatt erfolgen, das bei richtiger Lösung das Thema bekannt gibt. Auch ein Gespräch über den Satz "Und wenn sie nicht gestorben sind…" (Tafelanschrieb) könnte zum Thema hinführen. Auf jeden Fall muss eine eingehende Projektbesprechung im Plenum erfolgen. Dabei sollten die einzelnen Aufgaben umrissen und der Umgang mit der Lerneinheit erklärt werden. Falls den Kindern ein Leporello nicht bekannt sein sollte, muss auch darauf eingegangen und die Technik gezeigt werden. Organisation des Ablaufs Die einzelnen Arbeitsaufträge sind bewusst nicht aufeinander aufgebaut, müssen also nicht in chronologischer Reihenfolge erledigt werden. Sie können von den Kindern frei gewählt werden. Eine Ausnahme bildet die Lernumgebung am Computer Hier sind entsprechende Absprachen nötig (Reihenfolge und Dauer der Computernutzung), damit ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist - es sei denn, Sie verfügen über eine entsprechend große Anzahl von Computern. Partnerwahl Die Kinder wählen am Anfang ihre Partner (entweder freie Wahl oder durch Zufallsprinzip) und bekommen dann ihr Deckblatt mit den Arbeitsaufträgen ausgehändigt. Dort werden fertige Arbeiten abgehakt, das erledigte Arbeitsblatt wird dem Deckblatt angeheftet. Computerexperten Es empfiehlt sich außerdem, "Computerexperten" zu benennen, die bei Problemen am Rechner von den Mitschülern angesprochen werden können. Erfahrungsgemäß gibt es in jeder Klasse zwei oder drei Kinder, die zu Hause regelmäßig am Computer arbeiten und sich gerne als Helfer zur Verfügung stellen. Offener, binnendifferenzierter Unterricht Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein und Übung darin haben, miteinander zu reden, ohne dass die Nachbarn gestört werden. Partnerarbeit ist ja nur dann sinnvoll, wenn man Erfahrungen und Meinungen verbal austauschen kann. Tiefgehende Computerkenntnisse sind nicht erforderlich Erfahrungen im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig. Wenn der Rechner online ist, werden die entsprechenden Seiten durch die gesetzten Links automatisch aufgerufen. Man sollte jedoch darauf hinweisen, dass die Rückkehr in die Lernumgebung über die Schaltfläche Zurück im Browser erfolgt. Die abgehefteten Arbeitsblätter werden nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrperson überprüft. Da die Kinder während des Unterrichts möglichst selbstständig arbeiten sollen, ist es hier sogar möglich, bereits erledigte Aufgaben zwischendurch zu kontrollieren. Auf der Eingangsseite erhalten die Schülerinnen und Schüler die Anweisung, sich beide Märchen (Kurzfassungen) in Ruhe durchzulesen und sich für eines zu entscheiden. Danach sollen sie wieder "ins Märchenland" (Eingangsseite) zurückkommen, um sich die entsprechenden Arbeitsaufträge zu holen. Eine von mehreren Lernstationen Die Arbeitsaufträge für beide Märchen sind ähnlich und bestehen zum Teil aus Internetrecherchen. Die handelnden Personen sind aufzuschreiben, eine eigene Überschrift ist zu finden, Informationen über die beiden Dichter, beziehungsweise über den Ort der Handlung sind einzuholen und Bilder aus den Internetseiten abzumalen. Für beide Märchen gibt es entsprechende mit Hot Potatoes erstellte Übungen (Lückentext und Satzteile richtig stellen). Beim Märchen vom Hasen und vom Igel können noch passende Anregungen für den Sportunterricht oder die Pause abgerufen werden (www.zzzebra.de). Zum Schluss haben gute Leserinnen und Leser die Möglichkeit, ihr Märchen auch im Original (Internet) zu lesen. Diese Aufgabe ist freiwillig. Die Arbeit an der Lernumgebung ist nur ein Punkt unter zwölf anderen Arbeitsaufträgen, die auf dem Deckblatt des Projekts (siehe Arbeitsmaterial und interaktive Lernumgebung ) aufgelistet sind. Sie ist durch einen COMPUTER und ein Internetsymbol gekennzeichnet. Die Schülerinnen und Schüler können den Kurztext vom Hasen und vom Igel als Übungsdiktat schreiben, die beiden Märchen als Rollenspiel vortragen, ein eigenes Märchen als Bildergeschichte malen, einen Igel aus Salzteig oder Ton gestalten, ein Knusperhäuschen aus Butterkeksen oder Lebkuchen, Zuckerguss, Gummibärchen, Smarties und Puderzucker herstellen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Instagram is more popular with teens than Facebook

Kopiervorlage

Diese Unterrichtsmaterialien zum Thema "Jugendliche und ihre Nutzung von Instagram" der Sprachzeitung "Read On" setzen sich mit den steigenden Nutzerzahlen und längerer Nutzungsdauer von Apps wie Instagram auseinander. Vor- und Nachteile des sozialen Netzwerks werden zunächst in einem Zeitungsartikel gegenübergestellt. Auf Grundlage des Artikels werden Wortschatz und das Passiv im Englischen trainiert. Eine Schreibaufgabe zu Cybermobbing sowie Fragen zur eigenen und sicherer Mediennutzung für eine Diskussionsrunde runden die Einheit ab. Das Übungsmaterial führt zunächst mit einer Übung zum Leseverstehen, bei der gezielt Informationen im Text gesucht werden sollen, an den Zeitungsartikel "Instagram is more popular with teens than Facebook" heran. In 12 Abschnitten wird eine kurze Entstehungsgeschichte der App Instagram beschrieben, die steigende Popularität und gleichzeitige Unbeliebtheit von Facebook bei jungen Amerikanerinnen und Amerikanern erklärt sowie Vor- und Nachteile einer intensiven Mediennutzung beleuchtet. Die an das Leseverstehen anschließenden Übungen widmen sich der Arbeit am Wortschatz (Synonyme oder Gegensätze finden und Sätze paraphrasieren) und dem Passiv (Sätze vom Aktiv ins Passiv setzen und umgekehrt). Das Übungsmaterial bietet auch Vorschläge zur Diskussion und Textproduktion. Themen sind dabei die eigene Mediennutzung, gesunde Umgangsformen mit Medienkonsum, sinkende Popularität von Facebook, Cybermobbing in sozialen Netzwerken wie Instagram und das Aufzeigen konkreter Handlungsoptionen bei Cybermobbing. Lösungen für die Übungsteile zum Leseverstehen, Wortschatz und Grammatik sind am Ende des Übungsmaterials zu finden. Für einen umfassenden Lerneffekt kann die Audio-Datei eingesetzt werden. Die Übungsmaterialien lehnen sich an die Aufgabenformate für die Realschulprüfung in Bayern an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben das Leseverstehen. trainieren ihren Wortschatz. vertiefen ihre Grammatikkenntnisse im Bereich Aktiv und Passiv. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, einen Bericht in den Printmedien zu lesen und über das Gelesen hinaus eigene Gedanken zum Thema zu entwickeln. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten respektvoll in der Partner- und Gruppenarbeit. setzen sich kritisch mit sozialen Medien auseinander. werden an die Themen Cybermobbing und sichere Mediennutzung herangeführt.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Sprech- und Schreibanlässe für den Spanisch-Unterricht

Kopiervorlage
5,99 €

Diese Sprech- und Schreibanlässe für den Spanisch-Unterricht motivieren die Lernenden zur mündlichen oder schriftlichen Kommunikation in der Fremdsprache und schaffen Anreize, die spanische Sprachkompetenz sowohl im Anfängerunterricht als auch im fortgeschrittenen Unterricht zu trainieren. Nutzen Sie die 70 vielseitig einsetzbaren Karten mit authentischen Impulsen aus dem Alltag der Lernenden zum Aufwärmen und Üben zwischendurch. ¡Hablemos español! Die Förderung der kommunikativen Handlungsfähigkeit ist eines der Leitziele im modernen Fremdsprachenunterricht. Im Vordergrund steht deshalb, Kompetenzen zu fördern, mit denen sich die Lernenden im Land der Zielsprache verständigen und mitteilen können. Für den Erwerb der spanischen Sprachkompetenz bedeutet das, dass der Redeanteil der Lernenden bereits im Anfängerunterricht möglichst hoch sein sollte, damit die grammatischen Strukturen ebenso wie der Wortschatz bei der Sprachproduktion auch aktiv Anwendung finden. Nutzen Sie diese Impulskarten zur Motivation und ermöglichen Ihren Schülerinnen und Schülern damit einen raschen Lernfortschritt zur Verbesserung ihrer Kommunikationsfähigkeit. Die Sprech- und Schreibanlässe für den Spanisch-Unterricht fordern die Lernenden durch realistische und praxisnahe Impulse dazu auf, auf Spanisch miteinander zu kommunizieren und damit ihre sprachliche Ausdrucksfähigkeit zu trainieren. Sie finden in der Auswahl sowohl Themen für die Spracherwerbsphase als auch für den fortgeschrittenen Fremdsprachenunterricht: Begrüßung / Small Talk: Gesprächseinstieg, nach dem Befinden fragen, ... Gespräche über die eigene Person, Interessen, Tagesabläufe, Ängste, Wünsche, ... Grammatik: presente, indicativo, imperfecto, perfecto, futuro, subjuntivo, ... Da viele Lernende Hemmungen verspüren, wenn es um freies Sprechen geht, wurden für die Schreib- und Sprechanlässe gezielt Kommunikationssituationen ausgewählt, die durch Schülerorientierung, Anwendungsorientierung und Handlungsorientierung überzeugen: Dadurch, dass sich die Lernenden zu zweit oder auch in Kleingruppen auf Spanisch im Rahmen einer lockeren Unterhaltung im geschützten Raum über alltägliche Themen wie Hobby, Lieblingsessen oder aber auch ihr persönliches Engagement beim Umweltschutz austauschen, kommunizieren sie in realen Kontakten und authentischen Verwendungszusammenhängen. Gewissermaßen nebenbei vernetzen sie damit den gelernten Wortschatz, wenden grammatische Strukturen im Kontext an und verbessern ihre kommunikative Handlungsfähigkeit. Die 70 Karten sind ansprechend und altersgerecht für die Sekundarstufe gestaltet und können auch im Rahmen der schriftlichen Kommunikation zur Verbesserung der Schreibkompetenz eingesetzt werden. Ohne großen Aufwand können Sie weitere Impulse ergänzen oder einzelne Schreib- und Sprechanlässe ändern, um sie an den Lernstand Ihrer Schülerinnen und Schüler anzupassen.

  • Spanisch
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Der Hafen in Hamburg – unterwegs am größten Seehafen Deutschlands

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial für den DaF- und DaZ-Unterricht nimmt die Schülerinnen und Schüler mit in den Norden Deutschlands, in die Großstadt Hamburg und an den größten Seehafen Deutschlands. Dabei erfahren sie anhand kleiner Informationstexte sowie Rätseln und Knobelaufgaben Wissenswertes über die Stadt und die Schifffahrt und trainieren ihre Lesekompetenz und erweitern ihren Wortschatz. Außerdem werden sie an das Grammatikthema "Steigerung von Adjektiven" herangeführt und lernen den Komparativ und Superlativ kennen. Im Fokus steht mit dem Hamburger Hafen der größte Seehafen Deutschlands und der drittgrößte Europas. Das ganze Jahr über zieht es viele Touristen und Einheimische an die See; sie bewundern große Kreuzfahrt- und Containerschiffe im Hafen und genießen die maritime Atmosphäre. Insbesondere rund um den jährlichen Hafengeburtstag zieht es viele Menschen zu den Sehenswürdigkeiten. Dieses Datum bietet sich für einen Aufgriff der Materialien im Unterricht an, aber auch das restliche Schuljahr sind sie aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Unterrichtssituationen geeignet. Durch den Themenkomplex rund um Meer und Schiffe wird an Interessenbereiche der Lernenden angeknüpft. Auf anschauliche und teilweise spielerische Art und Weise vermitteln diese Arbeitsblätter Wissen, Wortschatz und Grammatik und fördern die interkulturelle Kompetenz der Schülerinnen und Schüler; somit kann das Material in zahlreichen Bereichen des Unterrichts eingesetzt werden. Es informiert mit kurzen, einfachen Sätzen und authentischen Fotos über das Thema, vermittelt Wissenswertes zur Landeskunde und umfasst auch die Bereiche der Wortschatz- und Grammatikvermittlung. Lesekompetenz und Wortschatz erweitern Anhand der kleinen Texte erweitern die Schülerinnen und Schüler nicht nur die Fähigkeit, Gelesenes zu verstehen und in einen Zusammenhang zu stellen, sondern sie erweitern auch ihren (thematischen) Wortschatz. Zusätzlich zu den Wörtern rund um "Hafen" und "Schifffahrt" können weitere Wortnetze erstellt und somit die Kinder mit einbezogen werden: Die Schülerinnen und Schüler können Vorwissen aktivieren, erweitern und miteinander in die Kommunikation gehen. Denkbar sind auch weitere Übungen, wie das Erzählen oder Schreiben von Geschichten. Landeskunde vermitteln und interkulturelle Kompetenz fördern Die Arbeitsmaterialien eignen sich zur Vermittlung von Landeskunde sowie zur Vertiefung der interkulturellen Kompetenz. Es bietet sich an, untereinander in den Austausch zu gehen und anknüpfend an die Interessensschwerpunkte der Lernenden Themenbereiche zu vertiefen. Waren die Kinder schon einmal am Meer? Sind sie vielleicht sogar schon mit dem Schiff oder einem Boot gefahren? Wie hat es ihnen gefallen bzw. würden sie es gerne einmal machen? So lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur Wissenswertes über Hamburg, seinen Hafen und Deutschland kennen, sondern erhalten auch Einblicke in andere Sichtweisen und Erfahrungen. Grammatik vermitteln und vertiefen: Komparativ und Superlativ Durch den Vergleich verschiedener Bilder und Fotos von Schiffen werden die Schülerinnen und Schüler anschaulich an Komparativ und Superlativ herangeführt. Als Beispiel "groß-größer-am größten" lernen sie die Steigerungsformen von Adjektiven im Deutschen kennen und das Thema kann, je nach Lerngruppe und gesetztem Unterrichtsschwerpunkt, entsprechend weiter vertieft bzw. geübt werden.

  • DaF / DaZ
  • Primarstufe

Sing with us!

Unterrichtseinheit

Kinder im Grundschulalter singen gerne Lieder mit einfachen Melodien und bewegen sich zur Musik. Dabei lernen sie mühelos englische Wörter und Sätze und deren Aussprache.In einem kleinen Projekt, das in zeitlichen Abständen immer wieder aufgegriffen wird, stellen die Kinder eines dritten Schuljahres ihr eigenes Songbook her. Das Liederbuch wird mit Powerpoint hergestellt. Damit können die Kinder auch Sound-Dateien einbinden und so zu instrumentaler Begleitung aus dem Computer die Lieder mitsingen, während sie die Texte vom Bildschirm ablesen.Viele Kinder halten sich mit Äußerungen in der fremden Sprache zurück, verlieren aber beim Singen ihre Scheu in der Gruppe oder Klasse. Aus diesem Grund bieten sich englische Lieder zur Unterstützung des Sprachenlernens an. Mit ihrer Hilfe werden Wortschatz und elementare grammatische Strukturen vermittelt und angewendet. Die häufigen Wiederholungen in den Liedstrophen helfen den Kindern, sich die Aussprache der neuen Wörter einzuprägen. Der musikalische Hintergrund unterstützt das Lernen, das Gelernte ist länger abrufbar. Wenn zur Melodie auch noch entsprechende Körperbewegungen gemacht werden, verankern sich Wortschatz und Strukturen noch besser im Gedächtnis. Erstellen des Songbook Liedauswahl und Umsetzung mit Powerpoint Fachbezogene Lernziele Die Schülerinnen und Schüler sollen die Texte der englischen Lieder nachsprechen. die Texte lesen und verstehen. die englische Lieder singen. ihren Wortschatz erweitern und elementare grammatische Strukturen kennen lernen. Ziele im Bereich der Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das Programm Powerpoint kennen lernen. einen Hintergrund herstellen. einen Text in Powerpoint eingeben. Grafiken einbinden. eine Powerpoint-Präsentation speichern. eine Sound-Datei einfügen (für Fortgeschrittene). Folienübergänge kennen lernen (für Fortgeschrittene). Thema Sing with us! Autorin Irene Overlack Fach Englisch in der Grundschule Zielgruppe drittes Schuljahr Zeitraum drei Stunden Technische Voraussetzungen Computer mit Soundkarte und Internetzugang; Drucker Software Powerpoint; Software zur Wiedergabe von Audiodateien (zum Beispiel Media Player oder RealPlayer) Die einzelnen Lieder sind im Vorfeld passend zu den im Lehrplan vorgegebenen Erfahrungsfeldern eingeführt worden. Für das Songbook beschränken wir uns zunächst auf vier Lieder mit schlichten Melodien und einfachen Texten. Bei "Do you know the muffin man" lernen die Kinder eine kleine kulturelle Eigenheit Englands kennen. Die Sammlung soll nach und nach ausgebaut werden. Die Titel der ausgewählten Lieder lauten: Ten little apples Do you know the muffin man Head, shoulders, knees and toes The wheels on the bus Arbeiten mit Powerpoint Die Lehrkraft gibt eine kurze Einführung in das noch unbekannte Powerpoint-Programm, danach werden die Arbeitsgruppen zusammengestellt. Sie bestehen aus je zwei Kindern, die gemeinsam am Computer arbeiten. Vier Gruppen kümmern sich um die Songs: Jede Gruppe gestaltet einen Folienhintergrund und gibt den Text eines Liedes ein. Je eine Gruppe legt die Startseite und das Inhaltsverzeichnis an. Die restlichen Kinder suchen auf Clipart-CDs oder im Internet nach geeigneten Grafiken und Sound-Dateien, die in einen Ordner auf dem Desktop gespeichert und später eingefügt werden. Kinder mit fortgeschrittenen Kenntnissen am Computer binden die sound-Dateien in das Programm ein und schaffen Folienübergänge. Dies kann auch die Lehrkraft übernehmen. Ein Arbeitsblatt für die Hand der Schülerinnen und Schüler zum Umgang mit Powerpoint finden Sie zum Arbeitsmaterial und Internetressourcen . Midi-Dateien downloaden und wiedergeben Als Sounddateien eignen sich Midi-Dateien, da sie erstens ein kleines Format haben und zweitens vielfach kostenlos im Internet erhältlich sind. Eine umfangreiche Quelle für Midi-Dateien findet man zum Beispiel bei "Baby Boo" . In der Auswahl ist auch das Lied "Do you know the muffin man" vertreten. Für die Wiedergabe von Audiodateien muss eine entsprechende Software auf dem Computer installiert sein (zum Beispiel Windows Media Player). YouTube Die oben aufgeführten Liedtitel lassen sich auch bei YouTube finden: youtube.com: Ten little apples Ten little apples youtube.com: Do you know the muffin man Do you know the muffin man youtube.com: Head, shoulders, knees and toes Head, shoulders, knees and toes youtube.com: The wheels on the bus The wheels on the bus Das fertige Produkt - digital und in Printform Eine Gruppe speichert die Präsentation. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass es dafür mehrere Möglichkeiten gibt. Da diejenigen Kinder, die einen Computer zu Hause haben, ihre Arbeit auch mit nach Hause nehmen möchten, entscheiden wir uns für eine PPS-Datei. Das Bildschirmpräsentationsformat mit der Endung .pps zeigt die Seiten sofort im Vollbildmodus an. Beim Abspeichern als "Pack-and-go"-Präsentation ist der kostenlose PowerPoint Viewer bereits integriert. Die CD-ROM kann damit auch auf Rechnern geöffnet werden, auf denen PowerPoint nicht installiert ist. Die Schülerinnen und Schüler, die zu Hause keinen Rechner haben, drucken das Songbook aus und binden es zu einem Buch. Ein Exemplar bleibt als ständiges Anschauungsobjekt in der Klassenbücherei.

  • Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Bewerbung bei der Sparkasse Bochum

Unterrichtseinheit

Die Lernenden erarbeiten sich selbstständig das Schreiben von Briefen nach DIN 5008 und DIN 676 mithilfe der in dieser Unterrichtseinheit zur Verfügung gestellten Materialien. Die Informationstexte, PowerPoint-Präsentationen und Beispielbriefe werden in digitalisierter Form entweder auf einer Lernplattform oder auf einer CD zur Verfügung gestellt. Der Geschäftsbrief A4, den die Sparkasse als Antwortschreiben auf die Bewerbung schreibt, ist praxisgerecht mit den entsprechenden Farben, Logos und Geschäftsangaben zu gestalten. Die Unterrichtsreihe "Bewerbung bei der Sparkasse Bochum" bezieht sich übrigens auf eine Stellenanzeige, die das Kreditunternehmen jährlich im Internet veröffentlicht. Wie erreichen wir die Aufmerksamkeit unserer Schülerinnen und Schüler? Indem wir mit ihnen lebensnahe Situationen nacharbeiten. Wie erreichen wir, dass sie das selbständig tun? Indem wir ihnen sachgerechte Informationen bereitstellen. Wie erreichen wir, dass sie mit Interesse dabei sind? Indem sie das Internet nutzen. Unterrichtsablauf Der Ablauf der Unterrichtsreihe mit dem Einsatz der Materialien wird hier erläutert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in den Fächern Bürowirtschaft, Informationswirtschaft und Textverarbeitung Fächerspezifische Lernziele erreichen. Medien- und Methodenkompetenz Die Schüler und Schülerinnen können Word als Textverarbeitungsprogramm bedienen. sind in der Lage, relevante Informationen aus einer Fülle von Materialien zu selektieren. Sozialkompetenz Die Schüler und Schülerinnen zeigen Verantwortung, indem sie das Internet nur aufgabenbezogen nutzen. sind bereit, Wissensdefizite durch Lesen der Informationen zu dezimieren. Thema Bewerbung bei der Sparkasse Bochum Autor Gisela Speicher Fach Textverarbeitung, Informationswirtschaft, Bürowirtschaft, Wirtschaftsinformatik, Datenverarbeitung Zielgruppe Jahrgangsstufe 11 und 12 des Berufskollegs Zeitraum 7 Schulstunden Technische Voraussetzungen Rechner mit Internetzugang, Word 2003 und PowerPoint Informationsbereitstellung über eine Lernplattform oder CD Planung Verlaufsplan: Bewerbung bei der Sparkasse Bochum Die Schüler und Schülerinnen wissen, dass die DIN 5008 und die DIN 676 Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung beinhaltet. können eine Dokumentenvorlage für einen formlosen A4 Brief erstellen. sind in der Lage, Dokumentenvorlagen für eine effiziente Briefgestaltung zu nutzen. kennen die Gestaltungsregeln für einen formlosen A4 Brief mit und ohne Infoblock. kennen die Gestaltungsregeln für einen Geschäftsbrief A4 mit Infoblock. können die Gestaltungsregeln anwenden, indem sie formlose A4 Briefe, einen Lebenslauf sowie einen Geschäftsbrief A4 mit Infoblock schreiben. Die erste Unterrichtseinheit ist für vier Unterrichtsstunden geplant und beinhaltet die selbständige Erarbeitung einer Dokumentenvorlage für den formlosen Geschäftsbrief sowie das Schreiben einer Bewerbung und eines Lebenslaufs. Dabei sollen sich die Schüler und Schülerinnen auf den Inhalt der Internetanzeige beziehen und selbständig formulieren. Es ist notwendig, dass die Lehrperson jede einzelne Bewerbung liest und anschließend mit dem einzelnen Schüler oder der einzelnen Schülerin Rechtschreib-, Grammatik-, Interpunktions- und Formulierungsfehler sowie Verstöße gegen die DIN 5008 bespricht. Der korrigierte Brief ist dann noch einmal zu schreiben. Die zweite Unterrichtseinheit ist für zwei Unterrichtsstunden geplant und beinhaltet die selbständige Erarbeitung des Geschäftsbriefes A4 mit Infoblock. Die Lernenden versetzen sich in die Situation der Sparkasse Bochum und schreiben eine Einladung zum Eignungstest. Damit der Brief authentisch wirkt, gestalten sie den Briefkopf dem der Sparkasse Bochum nach. Die Logos, Kommunikations- und Geschäftsangaben der Fußzeile beschaffen sie sich aus dem Internet. Die dritte Unterrichtseinheit ist eine kleine Einheit über eine Unterrichtsstunde und beinhaltet den formlosen A4 Brief mit Infoblock in Form eines Antwortschreibens an die Sparkasse Bochum. Alle notwendigen Informationen entnehmen die Schülerinnen und Schüler den Beispielbriefen, PowerPoint-Präsentationen und Arbeitsblättern. Dazu sind im tabellarischen Verlaufsplan die zu den einzelnen Unterrichtseinheiten zu benutzenden Informationsblätter, Arbeitsblätter und PowerPoint-Präsentationen zur schnellen Orientierung miteinander verlinkt.

  • Orga / Bürowirtschaft
  • Sekundarstufe II

Smartphones im Klassenzimmer: konstruktiver Umgang bei Unterrichtsstörungen

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel thematisiert die wohl häufigste Form der Störung im modernen Unterricht: die unerlaubte Nutzung des Smartphones durch die Lernenden. Über die Rechtslage hinaus wird die Schwierigkeit einer konsequenten Sanktionierung im Schulalltag dargestellt. Der Artikel gibt außerdem Tipps zur praktischen Einbindung des Smartphones in den Unterricht. Social Media und WWW: Verlockungen mit großem Ablenkungspotenzial Wir haben alle mal die Schulbank gedrückt und uns im Unterricht gelangweilt. Als ich in den 1980er und 1990er Jahren Schüler war, pflegte man in einer solchen Situation im Heft herumzukritzeln, Briefchen zu schreiben, mit den Nachbarn zu tuscheln oder einfach nur zu träumen. Diese Verhaltensweisen sind mit der rasant zunehmenden Digitalisierung nach der Jahrtausendwende natürlich nicht verschwunden, aber als gestandener Lehrer im Informationszeitalter wage ich die Behauptung, dass das größte Ablenkungspotenzial für Schülerinnen und Schüler heutzutage von ihren Smartphones ausgeht. Viele Jugendliche versuchen die verlockende Flucht in ihre sozialen Netzwerke und die unbegrenzten Weiten des World Wide Web, wenn Gedichtsanalysen, die englische Grammatik oder Mathe-Formeln unerträglich werden. Unzählbare Male habe ich im Laufe meines Berufslebens Teenager beim Tippen auf ihren Smartphones während des Unterrichts "erwischt". Die Smartphone-Sünderinnen und -Sünder verraten sich selbst meist schnell durch ihre Blickrichtung und die verdächtigen Bewegungen ihrer Finger. Die Standard-Ausreden ("Ich recherchiere gerade für den Unterricht." – "Ich habe gerade eine total wichtige Nachricht bekommen.") wiederholen sich von Jahrgang zu Jahrgang. Natürlich ist es für Digital Natives eine Zumutung, eine Unterrichtsstunde – oder gar eine Doppelstunde – lang auf ein Kommunikationsmedium zu verzichten, das ansonsten in ihrem Leben so selbstverständlich ist wie ein Körperteil. Dass zudem die suchtartige Beziehung heutiger Jugendlicher zu ihrem Smartphone kein seltenes Randphänomen mehr ist, belegen aktuelle Studien. – Trotz aller Erklärungen: Die unerlaubte Smartphone-Nutzung im Unterricht ist für die Klassengemeinschaft und die Lehrkraft eine Störung und damit ein Problem.

  • Fächerübergreifend

Olympische Spiele: schneller, höher, stärker

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

"Auf die Plätze, fertig, los!" Die besten Sportlerinnen und Sportler der Welt stehen alle vier Jahre in den Startlöchern, um sich bei den olympischen Spielen miteinander zu messen. Was aber ist die Geschichte dieser Spiele, welche Symbole gibt es, wie lautet das Motto und welche Wettkämpfe werden ausgetragen? Die Unterrichtseinheit gibt den Kindern einen Einblick in diese Dinge, die wichtig sind für das Verständnis dieser Wettkämpfe und die weit über den sportlichen Ehrgeiz hinausgehen. Die Unterrichtseinheit vermittelt rationale Kenntnisse über den sportlichen Wettkampf und seine emotionale Wirkung. Die interaktive Lernumgebung dient dabei als Plattform für die Internetrecherche, von der aus gezielt Webseiten zur Lösung der Arbeitsaufträge zum Thema Olympiade angeklickt werden können. Verschiedene interaktive Übungen und herkömmliche Arbeitsblätter runden die Unterrichtseinheit ab. Zielsetzung Ziel ist die möglichst selbstständige Erforschung des Themas Olympische Spiele. Das wird zum einen möglich durch Lösen von Rätseln, die durch Lösungswörter überprüft werden können. Zum anderen werden Fragen durch Erkunden von Internetseiten beantwortet. Einige Aufgaben sind explizit als Paaraufgaben gekennzeichnet, es sollte den Kindern aber erlaubt sein, sich bei Bedarf auch bei anderen Aufgaben mit Mitschülerinnen oder Mitschülern zusammenzuschließen. Kompetenzerwerb Die Kinder erwerben neben dem rein sachlichen Wissen zu den olympischen Spielen einen emotionalen Mehrwert, indem sie sportlichen Ehrgeiz mit dem Respekt vor der Gegnerin oder dem Gegner verbinden und lernen, dass der Weg wichtiger ist als das Ziel. Beschreibung zu den Arbeitsblättern Arbeitsblatt 1: Dieses Arbeitsblatt gibt einen kurzen Abriss über die Geschichte der Olympischen Spiele von der Antike bis heute. Arbeitsblatt 2: In diesem Arbeitsblatt wird die Wiederbelebung des olympischen Gedankens durch Pierre de Coubertin beschrieben. Arbeitsblatt 3: Dieses Arbeitsblatt enthält einen Steckbrief mit wichtigen Informationen zu Pierre de Coubertin. Arbeitsblatt 4: In diesem Arbeitsblatt wird die Bedeutung der olympischen Symbole Feuer, Ringe, Hymne und Medaillen erklärt. Arbeitsblatt 5: Der olympische Gedanke: Wichtiger als der Sieg ist die Teilnahme, das Streben nach dem Ziel und der Respekt vor den anderen Teilnehmenden. Arbeitsblatt 6: In diesem Arbeitsblatt werden verschiedene olympische Sportarten vorgestellt und in Sommer- und Wintersportarten unterteilt. Arbeitsblatt 7: Dieses Arbeitsblatt fordert dazu auf, drei unterschiedliche olympische Sportarten zu beschreiben. Arbeitsblatt 8: Die Lernenden erstellen Steckbriefe von zwei bekannten Olympiasiegerinnen und Olympiasiegern nach eigener Auswahl. Arbeitsblatt 9: Dieses Arbeitsblatt vergleicht den Medaillenspiegel der Olympischen Spiele 2022 mit dem von Mailand 2026. Arbeitsblatt 10 : In diesem Arbeitsblatt gestalten die Lernenden ein Akrostichon zum Thema Olympiade. Arbeitsblatt 11: Dieses Arbeitsblatt beschäftigt sich mit zusammengesetzten Nomen rund um das Thema Olympia. Arbeitsblatt 12: In diesem Arbeitsblatt üben die Lernenden die Steigerung von Adjektiven, die zum Thema Olympia passen. Arbeitsblatt 13: In diesem Arbeitsblatt wird der Text aus Arbeitsblatt 04 zum olympischen Feuer als Paardiktat zur Hälfte geschrieben, getauscht und gegenseitig korrigiert. Arbeitsblatt 14: Dieses Arbeitsblatt fordert dazu auf, eine Fairplay-Geschichte aus dem eigenen Erfahrungsbereich zu schreiben. Arbeitsblatt 15: In diesem Arbeitsblatt bearbeiten die Lernenden Minusaufgaben mit großen Zahlen sowie Minusaufgaben mit Kommazahlen. Kinder lieben Wettbewerbe, sich aneinander messen, schauen, wer besser oder schneller ist und natürlich möchten sie so weit wie möglich vorne sein. Das ist naturgemäß immer im Sport der Fall, aber auf Wettbewerb ausgerichtet wird sogar trockener Grammatikunterricht spannend: Wer findet die meisten Verben, Nomen… Die olympischen Spiele gehen aber über den reinen Wettbewerb hinaus. Zwar lautet das Motto: Schneller, höher, stärker, dass aber nicht um jeden Preis. Der Wettbewerb muss unter fairen Bedingungen stattfinden und mit der Siegerehrung erkennt eine andere Person neidlos als die Bessere an. Dieser olympische Gedanke gilt aber nicht nur für sportliche Auseinandersetzungen, sondern sollte zum Lebensmotto werden, um als Mitglied der Gesellschaft bestehen zu können und nicht zum Außenstehende zu werden. Das offizielle Motto der Spiele lautet zwar: citius, altius, fortius (schneller, höher, stärker), aber die Ideale von Pierre de Coubertin finden sich am besten im olympischen Credo wieder: "Das Wichtigste an den Olympischen Spielen ist nicht der Sieg, sondern die Teilnahme, wie auch das Wichtigste im Leben nicht der Sieg, sondern das Streben nach einem Ziel ist. Das Wichtigste ist nicht, erobert, sondern gut gekämpft zu haben." Zur theoretischen und virtuellen Aufarbeitung des Themas ist das Internet ein ideales Medium. Es gibt eine Reihe kindgemäßer Seiten, die den Kindern Gelegenheit zum selbstständigen Erforschen geben. Die interaktive Lerneinheit besteht neben der Eingangsseite aus vier weiteren Hauptseiten (Die Olympiade/ Olympische Sprache/Mathe-Marathon/ Dies und Das/), drei intern verlinkten interaktiven Übungen (Hot Potatoes-Lückentexte/Kreuzworträtsel) und 25 externen Links zur gezielten Recherche im Internet. Zur Steigerung der Motivation sind die Aufgaben der Arbeitsblätter oft in Rätseln bzw. Rätselschriften versteckt. An bestimmten Stellen ist auf den Arbeitsblättern Paararbeit gefordert, es ist aber durchaus erwünscht, dass Kinder gemeinsam an dem Projekt arbeiten, gemeinsam Rätsel lösen und dabei auch ihre digitalen Kompetenzen ergänzen. Vorbereitung Die interaktive Lerneinheit kann über den Link (siehe unter externen Links) oder über die Datei "indexOlympiade", die im Ordner "olympische-spiele-interaktive-lernumgebung" zu finden ist, gestartet werden. Erfolgt der zweite Weg, ist es wichtig, dass alle Dateien inklusive der "indexOlympiade" Datei im Ordner "olympische-spiele-interaktive-lernumgebung" bleiben und der gesamte Ordner heruntergeladen wird. Die Datei "indexOlympiade" kann in einem Internetbrowser geöffnet werden. Es empfiehlt sich, vor Beginn der Projektarbeit in der interaktiven Lerneinheit die Abrufbarkeit der einzelnen Links zu überprüfen. Es kann vorkommen, dass Seiten umziehen oder ganz aus dem Netz genommen werden und deshalb nicht mehr erreichbar sind, was für Irritationen während des Unterrichts sorgen kann. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler lernen die Geschichte der olympischen Spiele kennen. kennen den olympischen Gedanken und übertragen ihn vom Sport ins alltägliche Leben. unterscheiden verschiedene Sportarten der Winterspiele und Sommerspiele. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet durch und nutzen es als Informationsquelle. bearbeiten eine interaktive Lerneinheit am Computer. führen interaktive Übungen (HotPotatoes-Lückentext) durch. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze. einigen sich als Partnerinnen und Partner über die Reihenfolge der Aufgaben. helfen sich gegenseitig.

  • Geographie / Jahreszeiten / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Sport / Bewegung / Mathematik / Rechnen & Logik
  • Primarstufe

Der interaktive Fortsetzungsroman: "Die B@nde"

Unterrichtseinheit

Im Rahmen eines Leseprojektes mit digitalen Medien entwickeln Schülerinnen und Schüler einer Förderschule für Sprache einen interaktiven Fortsetzungsroman von Kindern für Kinder mit dem Titel: "Die B@nde und der geheimnisvolle Dieb". Erzählt wird die spannende Geschichte von "Kucku", einem gewitzten Papagei, der von einem ominösen Dieb entführt wird. Mit Geschick, Fantasie und guter Zusammenarbeit gelingt es der Schulklasse an der Erich Kästner-Schule in Paderborn, den Fall zu lösen (Emil und die Detektive lassen ein wenig grüßen). Leseförderung, insbesondere der Bereich des sinnentnehmenden Lesens, ist für sprachentwicklungsverzögerte Kinder, die nach Regelschul-Richtlinien lernen, von zentraler Bedeutung. Alle Kinder der Klasse lesen verhältnismäßig gerne, wenn auch zumeist wenig ausdauernd. Zur Steigerung der Lesemotivation wird das Interesse der Kinder an Abenteuergeschichten genutzt. Der Einsatz neuer Medien regt durch das große Potential an Interaktionsmöglichkeiten zum Mitmachen an. Unterrichtsverlauf Von der Planung zum fertigen Online-Roman: Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie sich das Projekt im Unterricht umsetzten lässt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen zu einem Themenbereich / Wortfeld neue Begriffe kennen lernen beziehungsweise festigen. Grundzüge einer Geschichte unter Anleitung erarbeiten. Texte überarbeiten (Schreibkonferenzen). Dialoge formulieren und in Partner- beziehungsweise Gruppenarbeit aufnehmen. Texte mit Bildern und Grafiken ausgestalten. im Sinn erfassenden Lesen gefördert werden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Texte in einem HTML-Editor (zum Beispiel Frontpage) am Computer schreiben und überarbeiten. Grafiken in einen Text einfügen. Bilder einscannen und (unter Anleitung) bearbeiten. mit Tabellen Texte formatieren und gestalten. mit dem Windows-Audiorecorder gesprochene Texte aufnehmen und abspeichern. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in Partner- und Gruppenarbeit zusammen arbeiten und sich gegenseitig unterstützen. gemeinsam planen und gestalten. ihr Expertenwissen an andere weitergeben. selbstständig Informationen einholen. in der Wochenplanarbeit eigenverantwortlich und kooperativ arbeiten. Thema Die B@nde - ein interaktiver Fortsetzungsroman Autor Bernd Beuerbach Fächer Deutsch, Sachunterricht, Kunst, Musik, Sprachförderunterricht Zielgruppe ab der dritten Klasse Zeitraum 11 Unterrichtsstunden Technische Voraussetzungen Multimedia-Computer (eventuell vernetzt) mit Soundkarte und Headsets; Digitalkamera, Scanner Software: Textverarbeitung; HTML-Editor; Windows-Audiorecorder und / oder Audacity (Freeware), Bildbearbeitungsprogramm, zum Beispiel Irfanview (Freeware) Planung Verlaufsplan "Die B@nde" Steigerung der Lesemotivation Die Kinder sind begeistert von der Idee, selber eine Rolle im Roman spielen zu können. Auch ihre Familienmitglieder oder ihre Haustiere sollen in der Geschichte vorkommen. Diese hohe Identifikationsmöglichkeit dient zur Förderung der Lesemotivation. Um zu klären, wer welche Rolle übernimmt, werden die von der Lehrkraft vorbereiteten Fragebögen ausgeteilt. Als Hausaufgabe beantworten die Mädchen und Jungen die dort formulierten Fragen. Die Wortkarten Im Stuhlkreis wird noch einmal gemeinsam überlegt, wie weiter vorgegangen werden soll (Abb. 1, bitte anklicken). Die ausgefüllten Fragebögen werden besprochen und eventuelle Probleme geklärt. Die Lehrkraft hat Wortkarten zum Themenbereich 'Computer und Internet' vorbereitet. Jedes Kind bekommt zwei Karten. Anschließend werden reihum alle Begriffe erläutert. Die Spielregeln Ein Mädchen oder ein Junge zieht drei Karten. Die Begriffe, die auf diesen Karten stehen, bilden die Grundlage für ein Kapitel, das heißt, diese Begriffe müssen , die restlichen Wörter dürfen , in diesem Teil der Geschichte vorkommen. Dasselbe Kind bestimmt daraufhin ein weiteres Kind, welches als Co-Autor mitarbeitet. Die beiden denken sich zusammen mit der Lehrkraft - unbeobachtet von den Klassenkameraden - die Grundzüge und auch einige Details des ersten Kapitels aus. Das 1. Kapitel wird vorgestellt Die gesammelten Stichpunkte werden ausformuliert und in einen HTML-Editor (zum Beispiel FrontPage) eingegeben (Abb. 2, bitte anklicken). Anschließend wird der zunächst unformatierte und noch nicht bebilderte Text ausgedruckt und auf Diskette gespeichert. Gleich zu Beginn des Vormittags wird das 1. Kapitel der ganzen Klasse vorgelesen. Korrektur durch die Lehrkraft Da der Fortsetzungsroman gut leserlich und verständlich präsentiert werden soll, sind alle damit einverstanden, dass der Text von der Lehrkraft auf Rechtschreibung sowie Syntax und Grammatik überarbeitet wird. Ein Schüler und eine Schülerin entwerfen das 2. Kapitel (Wortkarten zum Thema 'Stadt'). Die beiden Autoren des 1. Kapitels machen passende Fotos und nehmen eine kurze Audiosequenz auf ("Olé, Oléoléolé ..."). Dann erhalten sie eine erste Einweisung in den HTML-Editor. Die Lehrkraft stellt den Schülerinnen und Schülern auf CD gebrannte Fotos, Zeichnungen und Geräusche zur Verfügung. Das 2. Kapitel wird der Klasse vorgelesen. Die nächsten beiden Schulkinder werden die Autoren des 3. Kapitels (Wortkartenthema: 'Wohnung / Haus'). Das zweite Autorenteam macht Fotos. Einer der beiden Autoren übt und spricht einen Satz, der per Audiodatei gespeichert wird (Abb. 3, bitte anklicken). Das 3. Kapitel wird vorgelesen. Das erste Autorenteam gestaltet das 1. Kapitel mit dem HTML-Editor. Zwei Kinder scannen die mittlerweile von allen Schülerinnen und Schülern der Klasse gemalten Bilder vom Papagei Kucku (Abb. 4, bitte anklicken). Ein Bauernhof soll der Schauplatz des 4. Kapitels sein. Ein Schüler, der direkt neben einem Bauernhof lebt und dort viel Zeit verbringt, und sein Freund sind die Autoren. Zuerst sammelt aber die ganze Klasse Begriffe, die zu dem Themenbereich passen: Hühnerstall, Mähdrescher, Wachhund, Kartoffelsack und so weiter. Erneut werden drei Begriffe gezogen und die beiden Autoren ziehen sich zusammen mit der Lehrkraft zurück. Das zweite Autorenteam fügt Zeichnungen, Fotos und Audiodateien in seine Seite (2. Kapitel) ein. Das 4. Kapitel wird vorgelesen. Autorenteam drei gestaltet die Seiten seines Kapitels, die 'Bauernhofgruppe' die des 4. Kapitels mit Fotos und Originaltönen von Bauernhoftieren. Das erste Autorenteam beendet seine Arbeit mit dem HTML-Editor. Zunächst werden wieder Begriffe, dieses Mal zum Thema 'Schule und Pause', gesammelt und ausgelost. Anschließend schreiben zwei Schulkinder mit Unterstützung der Lehrkraft Kapitel 5. Die Autorenteams zwei bis vier arbeiten an ihren jeweiligen Kapiteln (Überarbeiten der Texte, Zuordnen von Bildern, Audioaufnahmen). Kapitel 5 wird vorgelesen. Die beiden Schulkinder des Teams fünf werden in den HTML-Editor eingewiesen. Sie schreiben noch einzelne Passagen um und fügen Bilder und Fotos ein. Währenddessen befassen sich die anderen Schülerinnen und Schüler wieder mit dem Scannen, Verkleinern und Abspeichern von Bildern (Abb. 5, bitte anklicken). Ein Schulkind und die Lehrkraft beginnen mit Überlegungen zum 6. und letzten Kapitel. Der erste Teil des 6. Kapitels wird vorgelesen. Alle Gruppen arbeiten unter Einbeziehung des Computers an der Gestaltung ihrer Seiten. Die Teams fünf und sechs machen Fotoaufnahmen. Alle Kinder imitieren den Papagei Kucku - für die Hörbeispiele auf Kuckus Homepage. Einzelne Schülerinnen und Schüler malen Szenen der Geschichte, die später gescannt und in die Internetseiten eingebaut werden. Am Ende der Doppelstunde führen die Schulkinder eine Internetrecherche zum Thema 'Papageien' durch, deren Ergebnisse sie für die Homepage verwenden.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I, Berufliche Bildung

Unterrichtsprojekt Schülerzeitung: Als Reporter unterwegs

Unterrichtseinheit
14,99 €

Eine Schulzeitung hat sich in vielen Schulen etabliert. Meist sind es aber die weiterführenden Schulen, die eine eigene Zeitung veröffentlichen. Wie dies sehr niederschwellig bereits in der Grundschule geschehen kann, soll diese Unterrichtsreihe veranschaulichen. Schwerpunkt der Einheit ist das Erstellen eines eigenen Produktes – einer Schülerzeitung – das an die Schülerinnen und Schüler, ebenso deren Eltern und andere Interessierte weitergegeben werden kann. Durch den Vergleich von gedruckter Schülerzeitung und der digitalen Ergänzung, sollen die Schülerinnen und Schüler die jeweiligen Vorteile herausarbeiten. Das Projekt lässt sich auch kleiner halten. Die Zeitung würde zum Beispiel als Klassenzeitung erstellt und an die Familien weitergegeben. Ein Schulfest oder eine Projektwoche bieten sich an, in Kleingruppen eine Zeitung zu erstellen, die auch Anzeigen enthält und mit einer größeren Auflage an den Start geht. Solch eine Zeitung berichtet über die einzelnen Gruppen, stellt Ergebnisse vor und führt Interviews. Es bietet sich an, diese Unterrichtsreihe im Anschluss an ein Zeitungsprojekt zu stellen, das viele Schulen im 3. und 4. Schuljahr durchführen. Die Klassen erhalten in einem Zeitraum von drei bis vier Wochen die Tageszeitung aus der Region zugestellt und lernen Aspekte und Bestandteile einer Zeitung kennen. Die meisten Zeitungen haben auch ein digitales Pendant, das von den Kindern genutzt werden kann. Unter den Internetadressen, weiter unten, erhalten Sie Infos zu Zeitungsprojekten am Beispiel des Bundeslandes NRW. Kinder, die die Zeitung in der Schule gelesen haben, verfügen bereits über Vorkenntnisse, wie so eine Zeitung aussehen kann und welche Kriterien von Bedeutung sind. Die Unterrichtsreihe deckt einige Kompetenzen aus den Fächern Deutsch und Sachunterricht ab. Die Auflistung der Kompetenzbereiche finden Sie weiter unten. Am Ende der Reihe, je nachdem wie umfänglich diese durchgeführt wird, sollten die Kinder in der Lage sein, Berichte und Interviews unter Beachtung besprochener Kriterien für eine eigene Zeitung zu schreiben, (im Internet) zu recherchieren, ein Layout für eine Zeitung zu erstellen, Interviews zu führen und gegebenenfalls ein Sponsoring durchzuführen. Weitere Ideen Das Zeitungsprojekt kann noch sehr viel umfangreicher durchgeführt werden und vielleicht entsteht an der Schule eine Schulzeitung, die regelmäßig in einer AG erstellt und gedruckt wird. Dann wäre es mitunter wichtig, Sponsorinnen und Sponsoren zu finden. Möglich wäre dies, indem die Kinder Anzeigen in lokalen Unternehmen beziehungsweise Geschäften anbieten und die Geschäfte "abklappern". Es ist möglich, die "Zeitungsredaktion" in verschiedene Tätigkeiten einzuteilen. Eine Gruppe könnte für Fotos und deren Bearbeitung zuständig sein. Eine andere als Reporterinnen und Reporter, die in der Schule unterwegs sind und Interviews stellen. Wiederum könnte es die Online-Redaktion geben, die zu bestimmten Themen recherchiert und Artikel schreibt. Vielleicht ist eine weitere Gruppe dazu da, die Texte und Fotos in das E-Book zu schreiben beziehungsweise einzufügen. Vielleicht lässt sich eine Zeitungsredakteurin oder ein Zeitungsredakteur in die Schule einladen, der den Kindern Tricks und Kniffe beibringt. Die örtliche Zeitung kann angesprochen werden. Zeitung nicht mehr alltagsrelevant Viele Kinder kennen das Medium Zeitung aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz nicht mehr. Sie bekommen in den meisten Fällen mit, dass sich ihre Eltern mit dem Smartphone oder dem Tablet informieren, häufig über soziale Netzwerke. Manche Eltern lesen digitale Formen von Zeitungen, zum Beispiel in einer Zeitungs-App, wie sie unter anderem der "Spiegel" oder die Wochenzeitung "Zeit" anbieten. Auch die Nachrichten im Fernsehen werden nicht mehr, wie früher ganz selbstverständlich, gemeinsam angesehen. Informieren kann man sich schließlich rund um die Uhr über das Internet. Wie wichtig die "richtige" Informationsbeschaffung insbesondere im Zusammenhang von "fake news" ist, sollte jeder Lehrkraft hinlänglich bekannt sein. Vorkenntnisse und Einführung in die App "Book Creator" Je nachdem, welche digitalen Kenntnisse bei der Lehrkraft und den Kindern vorhanden sind, kann dieses Projekt durchgeführt werden, zum Beispiel mit der App "Book Creator". Diese gibt einen "Rahmen" vor, in den hineingearbeitet werden kann. Vorwissen ist, bis auf dem Umgang mit einem Tablet, nicht nötig. Die Kinder lernen, Fotos und Audios zu erstellen. Dies haben viele Kinder mit den eigenen digitalen Geräten schon gemacht. Eine kurze Einführung in die App sollte zum Beispiel über das Tablet und den Beamer beziehungsweise das interaktive Whiteboard vorangestellt werden. Ebenso denkbar ist, dass ein paar Profis (Schülerinnen, Schüler und die Lehrkraft) in einer Kleingruppe ausgebildet werden, zum Beispiel im Rahmen des Förderunterrichts, die dann die anderen Kinder in die App einführen. Wer noch mehr Vorlagen benötigt, beispielsweise die Zeitungsvorlage von "Book Creator", sollte mit dem webbasierten Pendant von "Book Creator" arbeiten. Ein wunderschönes Beispiel, das mit "Book Creator" erstellt wurde, ist an der Grundschule Luthertoth zu finden. "Book Creator" – Arbeiten mit der App oder dem webbasierten Programm Der Zugang zur App ist niederschwelliger und sollte favorisiert werden, wenn Kinder noch wenig Erfahrung in der Arbeit mit digitalen Medien haben. Das webbasierte Pendant der "Book Creator"-App bietet mehr Layouts, mit denen gearbeitet werden kann. Insbesondere die Vorlage "Newspaper" ist sehr attraktiv, um dem Layout einer Zeitung nahe zu kommen. Dafür muss sich die Lehrkraft online anmelden und ein Buch vorgeben, in das die Kinder hineinarbeiten können. Die Kinder erhalten einen Scancode und bekommen einfach Zugriff auf "Book Creator" im webbasierten Format. Wie dies funktioniert, erfahren Sie in diesem Video. Sowohl die App als auch die webbasierte Version sind, je nach Ausführung, kostenpflichtig. Tutorial "Book Creator für Einsteiger" Um den Einstieg in die Arbeit mit "Book Creator" zu erleichtern, gibt es ein Tutorial auf YouTube sowie einen hilfreichen Blogbeitrag von "Digitales Klassenzimmer" . Die Zeitung mit einem Schreibprogramm erstellen Soll oder kann die App Book Creator nicht genutzt werden, besteht auch die Möglichkeit mit einem normalen Schreibprogramm zu arbeiten. Dies ist im Handling für die Kinder sicherlich anspruchsvoller. Wie gut eine Schülerzeitung, die mit einem normalen Schreibprogramm erstellt wurde, aussehen kann, sieht man am Beispiel der Grundschule Vilsendorf . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler klären Schreibabsicht, Schreibsituation und Adressatenbezug und vereinbaren Schreibkriterien. verfassen Texte verschiedener Textsorten funktionsangemessen: beispielsweise darstellende Texte verständlich und strukturiert (zum Beispiel Sachtexte, Lernergebnisse ). beraten über die Wirkung ihrer Textentwürfe auf der Grundlage der Schreibkriterien. überarbeiten ihre Entwürfe in Bezug auf die verwendeten sprachlichen Mittel (zum Beispiel Wortwahl, Satzbau, Gliederung, grammatische und orthografische Richtigkeit ) sowie die äußere Gestaltung. gestalten die überarbeiteten Texte in Form und Schrift für die Endfassung (zum Beispiel für eine Veröffentlichung oder Präsentation ). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen im Umgang mit einer App Fotos und Audios zu erstellen und zu nutzen. lernen das Anwenden App "Book Creator". verstehen die Vorzüge in der Nutzung eines digitalen gegenüber eines Printproduktes. erstellen ein kreatives, digitales Produkt und veröffentlichen dieses. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam im Team und der Gruppe und nehmen Rücksicht aufeinander. wechseln sich beim Arbeiten mit digitalen Medien ab. sprechen sich bei Entscheidungen gemeinsam ab und greifen auf bekannte Gesprächsregeln zurück.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Technik / Sache & Technik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Fächerübergreifend
  • Primarstufe

"Einführung in die Romantik" mit dem Visualiser

Unterrichtseinheit

Die spezifischen Möglichkeiten des Visualisers werden am Beispiel einer Sequenz zur Romantik im Deutschunterricht der gymnasialen Oberstufe beschrieben. Dabei geht es nicht vorrangig um eine erschöpfende Behandlung der Epoche, sondern exemplarisch um verschiedene Einsatzorte des Visualisers im Unterricht. "Ein gutes Unterrichtsgespräch kann durch nichts ersetzt werden." Stimmt. Persönliche Interaktion, Einbringung der Lehrerpersönlichkeit, spontane Reaktion auf die aktuelle Unterrichtssituation, Schülerbeteiligung, geführte Lern- und Denkwege lassen sich auf natürliche und einfache Weise im Gespräch realisieren. Soll ein solches Gespräch aber einen nachhaltigen Eindruck bei den Lernenden hinterlassen (Stichwort Lernzielsicherung), so ist der gezielte Einsatz verschiedener Medien unverzichtbar. Es ist erwiesen, dass Lerninhalte, die über mehrere Sinneskanäle vermittelt werden, besser im Gedächtnis haften bleiben, als nur Gehörtes. Wenn dazu noch die eigene Aktivität der Schülerinnen und Schüler kommt, so sind die Anforderungen einer modernen Didaktik an zeitgemäßen Unterricht erfüllt. Der Visualiser im Deutschunterricht Gerade digitale Medien eröffnen durch ihren Mix aus visuellen und audiellen Inhalten, verknüpft mit den elektronischen Möglichkeiten der Suche, Speicherung, Verarbeitung und Präsentation unterrichtliche Perspektiven, die weit über die traditionellen Medien, allen voran die Kreidetafel, hinausgehen. Ein Gerät, das die angesprochenen medialen Komponenten in den alltäglichen Unterricht einbringen kann, ist der sogenannte Visualiser, dessen spezifische Möglichkeiten hier am Beispiel einer Unterrichtssequenz zur Romantik im Deutschunterricht der gymnasialen Oberstufe beschrieben werden. Dabei werden exemplarisch verschiedene Einsatzorte des Visualisers im Unterricht vorgestellt, die je nach Bedarf erweitert, intensiviert, wiederholt oder variiert werden können. Materialien und Vorbereitung Neben den in dieser Unterrichtseinheit enthaltenen Materialien sind für die Präsentation mithilfe des Visualisers weitere Printmedien und multimediale Medien vorzuhalten. Dabei liegt es in der Natur des Visualisers, dass unterschiedliche Medien auch aus dem Privatbesitz der Lehrkraft präsentiert werden sollen. Der Visualiser sollte vor Beginn der ersten Stunde im Unterrichtsraum bereits aufgebaut und einsatzbereit sein. Je nach Anforderung der einzelnen Stunde ist der zusätzliche Anschluss eines Computers oder Notebooks, eventuell mit Internetzugang, erforderlich. Mögliche Referatsthemen, die durch einzelne Lernende vorbereitet und in den genannten Stunden präsentiert werden können, sind: Malerei der Romantik (Künstler und Bildbeispiele), 4. Stunde und E. T. A. Hoffmann: Der goldne Topf (Inhalt der Erzählung), 5. Stunde. 1. Stunde: "Schläft ein Lied ..." Einführung in die Romantik Eichendorffs Gedicht wird mit dem Visualiser in verfälschter Form präsentiert. Das Original-Gedicht wird erarbeitet und formal analysiert. 2. Stunde: Die literarische Epoche der Romantik Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten MindMaps zu wesentlichen Merkmalen der literarischen Romantik und präsentieren diese mit dem Visualiser. 3. Stunde: Wiederholung und Erweiterung Die Jugendlichen sehen den Film "Die Romantikepoche" an und bearbeiten in Gruppen Fragen dazu. Computer, Internet und der Visualiser kommen zum Einsatz. 4. Stunde: "Mann und Frau den Mond betrachtend" Die Schülerinnen und Schüler analysieren Caspar David Friedrichs Bild, das per Visualiser gezeigt wird. Die Ergebnisse werden auf einer SD-Karte gespeichert. 5. Stunde "Der goldne Topf" von E. T. A. Hoffmann Anhand gespeicherter Bilder erfolgt eine Wiederholung romantischer Motive. Eine Textanalyse wird von den Lernenden mithilfe des Visualisers dargestellt. Die Schülerinnen und Schüler sollen Einblick in die Grundzüge der Epoche der Romantik gewinnen. Beispiele für ausgewählte Aspekte der literarischen Romantik kennen lernen. Merkmale der Romantik in verschiedenen Texten erkennen und benennen können. eigene Erkenntnisse mithilfe moderner Präsentationstechnik wiedergeben. Thema Einsatzmöglichkeiten des "Visualisers" im Deutschunterricht der Oberstufe am Beispiel "Einführung in die Romantik" Autor Günther Neumann Fach Deutsch Zielgruppe Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 11 Zeitraum circa 5 Stunden Technische Voraussetzungen Computer oder Notebook mit Internetzugang, Visualiser mit Beamer Das Gedicht "Wünschelrute" von Joseph von Eichendorff ist nicht nur ein idealtypisches romantisches Gedicht, sondern kann zugleich als ein Programm dieser literarischen Epoche angesehen werden. Daher soll eine intensive Auseinandersetzung mit der Form, vor allem aber mit dem Inhalt und dem Bedeutungsgehalt dieses kurzen Liedes das Interesse an der Romantik wecken. Durch den Einsatz des Visualisers wird ein aktiver Umgang mit dem Text ermöglicht. Vorbereitung Der Text des Gedichts auf Arbeitsblatt 1 muss ausgedruckt werden. Empfehlenswert ist die Verwendung eines kräftig roten Papierbogens, weil dessen Leuchtkraft die Aufmerksamkeit besser reizt. Mit etwas Geschick können die beiden Seiten der Vorlage so auf die Vorder- und Rückseite des Blatts gedruckt werden, dass die entsprechenden Zeilen genau aufeinander zu liegen kommen. Das bedruckte Blatt wird dann in fünf Streifen zerschnitten, so dass auf jedem Papierstreifen vorne und hinten die Überschrift und je eine Gedichtzeile zu sehen ist. Original oder Fälschung? Zunächst werden nur die Zeilen mit "falschen" Wörtern mittels des Visualisers projiziert. Die Schülerinnen und Schüler sollen später diese weniger passenden Begriffe herausfinden und durch Alternativvorschläge ersetzen. Durch einfaches Umdrehen der Papierstreifen wird dann der Originaltext sichtbar. Die vier Gedichtzeilen werden einzeln, aber in falscher Reihenfolge projiziert. Damit das kurze Gedicht jedoch nicht einfach durchgelesen und dann schnell "abgehakt" wird, sind einige künstliche Hürden eingebaut, deren Überwindung eine intensive Auseinandersetzung erfordert und damit tieferes Eindringen und Verständnis des Textes forciert. Schwierig lesbare Schrift Der Text ist in einer Schrift ähnlich der Fraktur geschrieben. Das ist die Schriftart, die auch der zunächst ungenannte Dichter verwendet hat. Mit etwas Hilfe können die Schülerinnen und Schüler die Schrift jedoch entziffern und damit ein in Vergessenheit geratendes Stück deutsche Kultur erleben. Falsche Reihenfolge Ein zweites Problem besteht darin, dass die Gedichtzeilen offensichtlich in der falschen Reihenfolge präsentiert werden. Die einzelnen Verse lassen sich leicht verschieben und vertauschen. Jede neue Anordnung wird durch den Visualiser sofort im Unterrichtsraum sichtbar. Anhand des Reims kann jedoch die richtige Abfolge schnell ermittelt werden. Fälschung finden Die im Beispiel kursiv geschriebenen Wörter sind "Fälschungen". Das heißt, die Lehrkraft hat die Originalwörter Eichendorffs bewusst durch diese Fälschungen ersetzt. Spielerisch, durch Ausprobieren, durch Überlegen, durch Vergleichen werden zunächst die unpassenden Wörter herausgefunden, und dann werden Verbesserungsvorschläge gesammelt. Wenn durch bloßes Brainstorming die "richtigen" Wörter nicht gefunden werden, können folgende Tipps weiterhelfen: 2. Zeile: Ein Vorgang, der beim Liegen und Schlafen häufig auftritt, ist das -> Träumen 3. Zeile: Auf den veralteten Begriff "Anheben" für ein bedeutungsvolles Anfangen oder Beginnen ist schwer zu kommen 4. Zeile: Die bloße Kenntnis des Zauberworts reicht nicht aus, um eine Wirkung auszulösen. Das lyrische Du muss das Zauberwort aussprechen, eben treffen. Originaltext Sobald der richtige Begriff gefunden wurde, dreht die Lehrkraft den betreffenden Papierstreifen um, so dass nun der Originaltext sichtbar wird: Vorschläge für Überschriften Bleibt noch das Problem der Überschrift. Es ist unwahrscheinlich, dass die Schülerinnen und Schüler auf den Begriff "Wünschelrute" kommen, jedoch werden verschiedene brauchbare Vorschläge um die Begriffe Lied - Traum - Geheimnis - Zauber formuliert werden. Schließlich wird auch der letzte, bis jetzt nicht verwendete Papierstreifen mit der Originalüberschrift projiziert. Jetzt ist der ganze Text des Gedichts mittels des Visualisers sichtbar. Zusätzlich kann der Text verteilt werden (Arbeitsblatt 2). Die Formalia des Gedichts sind schnell bestimmt und notiert: Es handelt sich um ein einstrophiges Lied aus vier Versen mit dem Reimschema abab (Kreuzreim). Das Versmaß ist ein vierhebiger Trochäus (betont - unbetont). Der volksliedhafte Ton wird durch die Wortstellung der ersten Zeile erzeugt, in der das grammatisch eigentlich notwendige "Es" als erstes Satzglied vor dem finiten Verb "schläft" weggelassen wird. Die einfache Form und Sprache unterstreichen diesen Ton noch. Das veraltete "hebt an" lässt eine nicht näher bestimmbare Vergangenheit assoziieren. An einem kurzen Lehrtext sollen wesentliche Merkmale der literarischen Romantik erarbeitet werden. Der Visualiser ermöglicht hierzu die Projektion eines Ausschnitts aus einem eingeführten Lehrbuch. Im folgenden Beispiel wird jedoch aus Gründen des Urheberrechts ein gekürzter Auszug aus einem Artikel des freien Online-Lexikons Wikipedia verwendet. Dieser Text und die zugehörige Bearbeitung stehen insofern unter der Lizenz CC-BY-SA. Zu Beginn der Stunde wird eine Schülerin oder ein Schüler nach dem Gedicht "Wünschelrute" von Eichendorff gefragt. In der Regel findet sich jemand, der in der Lage ist, dieses kurze, eingängige Gedicht auch ohne vorher erfolgten Lernauftrag auswendig vorzutragen. Dadurch ist es auch möglich, einzelne, im Gedicht enthaltene Merkmale der Romantik zu wiederholen. Übersicht der romantischen Merkmale Eine systematische Übersicht über diese romantischen Merkmale erarbeiten die Schülerinnen und Schüler anhand eines Lehrtextes. Sie erhalten den Auftrag, einen Lexikonartikel über die Romantik zu lesen und die wichtigsten Merkmale dieser Epoche in einer MindMap darzustellen. Dabei sollen vor allem der historische Zusammenhang, Merkmale und Stilmittel sowie einige namhafte Vertreter der Romantik berücksichtigt werden. Text zugänglich machen Dazu wird entweder ein geeigneter Text über den Visualiser projiziert, wobei auf eine passende Vergrößerungsstufe geachtet werden muss, damit der gedruckte Text auch aus den hintersten Reihen gut gelesen werden kann. Hinweise für die Lernenden Den Schülerinnen und Schülern wird eine feste Zeit vorgegeben, in der die MindMap fertig gestellt sein muss. Außerdem müssen die Lernenden wissen, dass sie ihre Ergebnisse im Anschluss der Klasse vorstellen sollen, indem sie ihre MindMap projizieren und erläutern. Während der Stillarbeit beobachtet die Lehrkraft die Lernenden und berät sie bei Fragen zur MindMap oder zur Gestaltung des angestrebten Schülervortrags. Inhalt, Umfang, Form Bereits während der Erarbeitungsphase sieht die Lehrkraft, welche MindMaps gelungen sind und durch die betreffenden Schülerinnen und Schüler dem Plenum vorgestellt werden können. Dabei ist auf folgende Parameter zu achten: inhaltliche Richtigkeit und angemessener Umfang sowie präsentierbare Form. Präsentation per Visualiser Mehrere Lernende stellen ihre MindMap vor. Sie arbeiten dabei mit dem Visualiser, der ihre grafischen Darstellungen im Klassenraum sichtbar macht. Ihr mündlicher Vortrag wird unterstützt durch aktuelle Hinweise mittels eines Zeigestifts (oder des Zeigefingers) auf die Stichpunkte der MindMap. Eine oder mehrere besonders geglückte MindMaps werden mittels der Schnappschuss-Funktion des Visualisers auf SD-Karte gespeichert. Diese Bilder kommen in der folgenden Stunde erneut zu einem kurzen Einsatz. Für die Lehrkraft Hier finden Sie ein Beispiel für eine mögliche MindMap zu dem oben angegebenen Beispieltext. Die Seite ist nur für angemeldete und eingeloggte Nutzerinnen und Nutzer von "Mein LO" zugänglich. Mögliche Lösungen Damit Ihre Schülerinnen und Schüler die Lösung auch wirklich selbst erarbeiten, steht sie nur im Bereich "Mein LO" zur Verfügung. Der Begriff der (literarischen) Romantik soll auch in Bezug zum heutigen Begriff des Romantischen gesetzt werden. Dadurch wird die tiefere Bedeutung des ursprünglichen Romantikbegriffs deutlich im Vergleich zum eher oberflächlichen modernen Verständnis des Romantischen. Gleichzeitig werden multimediale Fähigkeiten des Visualisers eingesetzt, die über traditionelle Medien wie Lehrbuch und Overhead-Projektor hinaus gehen. Computer und Visualiser Zusätzlich zum Visualiser muss in dieser Stunde ein Computer möglichst mit Internetanschluss zur Verfügung stehen und an den Visualiser so angeschlossen sein, dass abwechselnd das Computerbild und eine auf der SD-Karte gespeicherte Grafik aus der letzten Stunde projiziert werden. Zusatzlautsprecher sollten den Ton projizierter Filme in angemessener Lautstärke wiedergeben können. Film: Die Romantikepoche Der YouTube-Film " Die Romantikepoche " von Albert Sonntag, Gabriel Kliegel und Fabian Friedrich aus Weimar sollte online abgerufen werden können oder vorher in einem passenden Videoformat auf dem angeschlossenen Computer gespeichert werden. Die Verwendung dieses Films im Unterricht ist durch den Autor Albert Sonntag autorisiert. Falls dieser Film nicht zur Verfügung stehen sollte, kann auch ein anderer, gleichwertiger Film verwendet werden. Die unten angegebenen Bearbeitungsschritte müssten dann entsprechend angepasst werden. Bei der Stichwortsuche nach "Romantik" im Internet listet Google nicht nur literarische Seiten auf, sondern zum Beispiel auch Hotels und Reiseunternehmen. Auf die Frage, was man heute landläufig unter Romantik oder romantisch verstehe, geben die Schülerinnen und Schüler verschiedene Antworten. Als gemeinsames Motiv für diese verschiedenen Antworten könnte Sehnsucht oder Fernweh ausgemacht werden. Dies soll anhand eines kurzen Films über die Romantik verifiziert werden. Gruppenarbeit Bevor der Film betrachtet wird, bekommen die Lernenden drei Aufgaben, die sie in Gruppen zu bearbeiten haben. Die erste Gruppe notiert in Stichpunkten, was in den Interviews zu Beginn des Films als typisch Romantisch genannt wird. Die zweite Gruppe schreibt Informationen über die literarische Epoche der Romantik nieder. Die dritte Gruppe schließlich hält außerliterarische Zeugnisse der Romantik fest, so weit sie im Film angesprochen werden. Vortrag und Vergleich Der genannte Film dauert 6:43 Minuten. Bei einem anderen Film ist auf eine angemessene Zeitplanung zu achten. Nach der Filmbetrachtung werden die verschiedenen Beobachtungen vorgetragen und verglichen. Die Ergebnisse der Filmanalyse werden nun der in der vergangenen Stunde erarbeiteten MindMap zur Romantik gegenüber gestellt. Zu diesem Zweck wird eine Schülerarbeit, die in der letzten Stunde mit der Fotofunktion des Visualisers fotografiert und auf SD-Karte gespeichert wurde, wieder aufgerufen. Dadurch können Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Schülerarbeiten und der Darstellung im Film herausgearbeitet werden. Die Nacht, in früheren Jahrhunderten Zeit der Angst vor Dämonen und anderen feindlichen Mächten, verliert in der Romantik ihre Schrecken. Die Zeit der Dämmerung, in der Sein und Schein verschwimmen, wird zu einer geradezu freundlichen Umgebung, in der heimliche Geborgenheit, aber auch zauberhafte, mystische Geheimnisse ihren Platz finden. Bis heute gehören gedämpftes Licht, Abendstimmung und Mondschein zum Repertoire einer oft genug trivialisierten Romantikvorstellung. Der Maler Caspar David Friedrich hat dieses ur-romantische Motiv immer wieder auf die Leinwand gebannt. Eine Abbildung des Gemäldes "Mann und Frau den Mond betrachtend" muss den Schülerinnen und Schülern zugänglich gemacht werden. Das kann durch eine Reproduktion im Lehrbuch geschehen, die per Visualiser projiziert wird, oder über eine Kopie aus dem Internet , die heruntergeladen werden kann. Die Abbildung wird bei wikimedia.org als "public domain worldwide" bezeichnet, wodurch ihre Verwendung urheberrechtlich unbedenklich erscheint. Gegebenenfalls kann durch ein Schülerreferat in die Malerei der Romantik eingeführt werden. Das genannte Gemälde wird zunächst eingehend betrachtet und anschließend im Plenum detailliert mündlich beschrieben. Gemälde von Caspar David Friedrich Die Lernenden erhalten Arbeitsblatt 6 mit der Abbildung des Gemäldes und darauf eingekreisten Details. Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler besteht darin, schriftlich die markierten Einzelheiten zu beschreiben, ihre Wirkung auf den Betrachter zu untersuchen und ihren Zusammenhang mit der Weltvorstellung de Romantik schriftlich darzustellen. Es soll ein circa ein bis zwei Seiten umfassender Text formuliert werden. Folgende Details sind zu deuten: Mann und Frau: Darstellung von hinten, Blick in die Ferne gerichtet, traute Zweisamkeit Durchblick zwischen den Bäumen: Motiv der Ferne, der Weite Mond: Geheimnisvolles, silbriges Licht als anziehender Fernpunkt Gezweig: Geheimnisvolles, mystisches Muster vor dem Abendhimmel Weg: Motiv der Wanderung, die in eine nicht näher bestimmbare Ferne führt und sich in der Dunkelheit verliert. Weitere interessante Motive: die Baumspitzen rechts im Hintergrund, der dunkle Baum auf der linken Seite oder der ungeheure Felsblock Am Schluss der Stunde (eventuell in einer zweiten Stunde!) tragen einige Schülerinnen und Schüler ihre Texte vor, während die Abbildung über den Visualiser projiziert wird. Dabei benutzen sie die Zoom-Funktion des Visualisers, um die besprochenen Details angemessen zu vergrößern. Ein wesentliches Merkmal der Romantik ist der unmerkliche Übergang von der Realität in eine Traumwelt, ein Verschwimmen der Wirklichkeitsebenen und eine Verwirrung der Sinne (Synästhesie). Eine phantastische Welt, in der dies möglich wird, ersehnt sich der Romantiker in der Ferne, die nicht durch die Einschränkungen des Hier und Jetzt begrenzt ist. Deshalb sind Reisen, Fernweh und Sehnsucht zentrale Motive nicht nur in der romantischen Literatur, sondern sie sind auch in der Malerei, beispielsweise Caspar David Friedrichs, präsent (Wiederholung der letzten Stunde). Bestimmte Grafiken des niederländischen Künstlers M. C. Escher sollten als Druckvorlage oder Datei für die Projektion über den Visualiser vorbereitet werden. Hierfür muss zuvor die Erlaubnis auf der offiziellen Website mcescher.com unter "Copyright" eingeholt werden. Arbeitsblatt 7 muss in ausreichender Anzahl vervielfältigt werden. Der Wechsel zwischen verschiedenen Wirklichkeitsebenen spielt auch in der modernen Malerei und Graphik eine große Rolle. Die Abbildung Metamorphosis III (1967 bis 1968) wird in geeigneter Weise projiziert. In diesem Teil der Metamorphosis geht es darum, dass eine scheinbar reale Stadt sich allmählich in einen Schwarm Vögel auflöst. Ein ganz ähnlicher Übergang wird in literarischer Form auch in einem Auszug aus E. T. A. Hoffmanns "Der goldne Topf" thematisiert. Gegebenenfalls wird der Inhalt der Märchennovelle in einem Kurzreferat vorgestellt. Die Schülerinnen und Schüler lesen den Ausschnitt der genannten Märchennovelle auf Arbeitsblatt 7. Die unterstrichenen Textteile sollen anschließend als schrittweise Darstellung des Übergangs von der Wirklichkeit in eine phantastische, traumhafte Welt interpretiert werden. Eine Schülerin oder ein Schüler trägt die Arbeitsergebnisse mithilfe des Visualisers vor. Dabei wird das Arbeitsblatt mithilfe des Visualisers projiziert. Die oder der Lernende markiert die bereits unterstrichenen Textteile zusätzlich mit einem farbigen Textmarker (es geht auch ein Buntstift) und erläutert die stichpunktartigen Erklärungen. Weitere Schülerinnen und Schüler ergänzen die bisherigen Darstellungen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II
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