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Piraten auf dem Meer

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Dieses Arbeitsblatt über Piraten informiert die Lernenden über das Leben von Seeräubern auf dem Meer. Kurze Sätze und authentische Fotos regen dabei zur Förderung der Lese- und Schreibkompetenz zum Selbstlesen an. Wie haben Piraten früher gelebt? Was essen Piraten und wo schlafen sie? Gibt es auch heute noch Piraten auf dem Meer? Piraten und Seeräuber faszinieren Kinder auf ganz unterschiedliche Weise. Während die einen sich vor ihren gefährlichen Waffen fürchten, sind die anderen begeistert von ihren Schiffen und verborgenen Schätzen. Diese Arbeitsblätter können im Unterricht deshalb dazu genutzt werden, das Interesse der Lernenden zu wecken, ihre Neugier zu stillen und gleichzeitig ihre Lese- und Schreibfähigkeiten zu fördern. Fächerübergreifend vermitteln Sie mit diesem Unterrichtsmaterial zum Beispiel in Sachunterricht sowie in Lesen und Schreiben Allgemeinwissen, das an das Vorwissen der Kinder anknüpft. Die Schülerinnen und Schüler tauchen mithilfe der authentischen Fotos ein in die Geschichte und das Leben von Piraten, wie es früher war. Kurze Lese- und Lückentexte dienen dazu, den Wortschatz zu erweitern und für Seeräuber typische Begriffe wie Pistole , Silber , Tabak , Beute , Schatzkiste oder Kanone aktiv in ihren Sprachgebrauch aufzunehmen. Anschließend können die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen testen, indem sie Begriffe, die sie mit Piraten in Verbindung bringen markieren. Das Material kann im Rahmen einer Unterrichtseinheit über Piraten auf dem Meer eingesetzt werden, aber auch spontan zum Beispiel im Vertretungsunterricht eine Stunde füllen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe

Wer suchet, der findet: eine Schatzkarte erstellen

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Aufgepasst, das Abenteuer beginnt! Mit diesen Materialien schlüpfen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule und frühen Sekundarstufe I selbst in die Rolle von Piraten, Schatzsuchenden und Kompanie: Sie können ihrer Fantasie freien Lauf lassen und ihre Kreativität entfalten, indem sie selbstständig eine eigene Schatzkarte anfertigen. Wo ist der Schatz versteckt, wer findet ihn? Rätsel , Knobeleien, Scherzfragen und Denkspiele verschiedenster Art können für Kinder sehr motivierend sein und damit unterstützend auf Lernprozesse wirken. Eine besondere Faszination im Grundschulalter oder der frühen Sekundarstufe üben häufig Schatzsuchen aus: Viele sind begeistert davon, versteckten Hinweisen zu folgen und verschlüsselte Informationen herauszufinden – oder in die Rolle eines Piraten zu schlüpfen, der verstecktes Gold sucht. Das beflügelt die Fantasie der Kinder, sie "tauchen" in eine andere Welt ein und setzen sich intensiv mit einem Thema auseinander, indem sie ihre Kreativität entfalten können. Lassen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler auf die Reise gehen und eine Schatzkarte anfertigen. Die vorliegenden Arbeitsblätter laden dazu ein, dass sie selbstständig eine Schatzkarte anfertigen : Anschauliche Bilder sowie kurze Erklärungen dienen als Anleitung, anhand derer die Kinder eigenständig arbeiten können. Der Einsatz dieses Materials bietet sich zum Beispiel an, wenn im Unterricht entsprechende Themen wie Piraten, Schatzsuche und so weiter (beispielweise im Rahmen von Lektürearbeit) behandelt werden sowie in den Fächern Kunst oder Geschichte . Auch Projektwochen oder die Zeit kurz vor den Ferien bilden einen geeigneten Rahmen. Die Arbeitsblätter können ebenso zwischendurch eingesetzt werden. Vorher sollte sichergestellt werden, dass alle Materialien, die zur Umsetzung benötigt werden, zur Verfügung stehen. Auch müssen gegebenenfalls Begriffe und einzelne Schritte besprochen und geklärt werden. Bei der Durchführung sind verschiedene Sozialformen denkbar: Eine Umsetzung bietet sich sowohl in Einzelarbeit, Paararbeit sowie Kleingruppen an. In diesem Zusammenhang wird nicht nur die Sozialkompetenz , sondern auch Fertigkeiten im Umgang mit Stiften und Materialien gefördert. Lassen Sie der Fantasie Ihrer Lernenden freien Lauf und tauchen auch Sie ein in fremde Welten voller Rätsel, Geheimnisse und Schätze!

  • Kunst / Kultur / Fächerübergreifend / Geschichte / Früher & Heute
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Adverbiale Bestimmungen erkennen und klassifizieren: "Wir gehen auf Schatzsuche!"

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zur adverbialen Bestimmung stellt eine erlebnisorientierte Einführung in das Grammatik-Thema dar: Eingebettet in eine Geschichte zu einem Piratenschatz werden adverbiale Bestimmungen nach der Einteilung lokal, temporal, modal und kausal klassifiziert. Dabei werden Kompetenzen in der Satzglied-Analyse und eine Sensibilität für Sprache und ihre Verwendung gefördert.Zur Bearbeitung verschiedener Satzglieder bei komplexen Texten ist die Beschäftigung mit adverbialen Bestimmungen eine Grundvoraussetzung. Diese Unterrichtseinheit führt in kleinen Arbeitsaufträgen zur Beantwortung der W-Fragen bei adverbialen Bestimmungen: Wo?, Wann?, Wie?, Warum?. Auch Funktion und Wirkung von adverbialen Bestimmungen werden dabei reflektiert. Das Gelernte wird durch das Verfassen eines eigenen Textes vertieft. Die Unterrichtseinheit ist eingebettet in das Thema der Schatzsuche. Die Schülerinnen und Schüler benötigen für diese Unterrichtseinheit keine Vorkenntnisse im Bereich der adverbialen Bestimmungen. Zur Differenzierung können bei Arbeitsblatt 1a die schwererer zu beantwortenden Fragen "Warum?" und "Wie?" - im Vergleich zu "Wo?" und "Wann?" - leistungsstärkeren Schülerinnen und Schülern zugeteilt werden. Arbeitsblatt 5 kann für schnellere Schülerinnen und Schüler während der Erarbeitungsphase II eingesetzt werden. Alternativ kann Arbeitsblatt 5 von allen Schülerinnen und Schülern vor der Vertiefungsphase II oder als Hausaufgabe bearbeitet werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass nach den adverbialen Bestimmungen mit den W-Fragen Wo?, Wann?, Wie? und Warum? gefragt werden kann, um die fehlenden Informationen zu erhalten. lernen die Kategorie "adverbiale Bestimmung" mit ihrer semantischen Untergliederung kennen. können temporale, lokale, kausale und modale Adverbien in einem Text erkennen und zuordnen sowie diese selbst in einem Schreibprodukt anwenden und kategorisieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Gruppen. gelangen zu einer Problemlösung im Konsens.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Kostüme zu Karneval: in verschiedene Rollen schlüpfen

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Auf diesem Arbeitsblatt zum Thema Karneval erweitern die Lernenden ihren Wortschatz rund um Kostüme zur Faschingszeit. Authentische Bilder sowie kurze Beschreibungen zeigen, wie sich Kinder als Cowboy, Indianer und Hexe verkleiden. Nicht nur in der Zeit rund um Karneval lieben es Schülerinnen und Schüler der Grundschule, sich zu verkleiden und in fremde Rollen zu schlüpfen. Dabei können sie endlich einmal so sein, wie sie schon immer sein wollten. So wird aus dem schüchternen Kind durch eine entsprechende Verkleidung und ein wenig Schminke im Handumdrehen eine gruselige Hexe, ein gefährlicher Pirat oder ein mutiger Feuerwehrmann. Dabei sind doch durchaus auch Accessoires erlaubt, die sich viele Kinder oft zum Spielen wünschen wie Pistole, Pfeil und Bogen, Lasso oder Pferd. Spätestens zu Rosenmontag ziehen in Deutschland dann nicht nur in den Hochburgen wie Köln und Mainz kleine und große Jecken in bunten Kostümen durch die Stadt. Doch woher kommt die Lust am Verleiden eigentlich? Klar ist: Das Kostümieren zu bestimmten Anlässen hat bereits eine lange Tradition und ist in ganz unterschiedlichen Kulturen seit vielen Jahrtausenden zu gewissen Zeiten Brauch. Aus der ursprünglichen Idee, Geister zu vertreiben und den Frühling zu begrüßen, ist mittlerweile eher ein psychologisches Bestreben geworden. Die Menschen legen die Rolle, die sie im Alltag einnehmen, für einen gewissen Zeitraum ab und probieren ungewöhnliche Verhaltensweisen aus. Klischees sind dabei durchaus erlaubt. ;-) Auf diesem Arbeitsblatt für den Unterricht in DaF oder Daz erweitern die Lernenden spielerisch ihren Wortschatz zum Thema Karneval und erfahren damit ganz nebenbei, dass es in Deutschland üblich ist, in diesen Tagen Berliner zu essen und ausgelassen zu feiern. Authentische Bilder zeigen Kinder in traditionellen Kostümen wie Cowboy, Indianer und Hexe. Das Unterrichtsmaterial kann als Anlass dienen, auch in der Schule eine Karnevalsfeier zu veranstalten und dabei in fremde Rollen zu schlüpfen. Neben dem Vokabular eignen sich die Schülerinnen und Schüler damit Landeskunde an und üben sich in Empathiefähigkeit.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe

Eine Podcast-Radiostation im Französischunterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der mehrwöchigen Unterrichtseinheit für das Fach Französisch der Sekundarstufe I und II gründen Lernende eine selbstverwaltete Podcast-Radiostation, schreiben Manuskripte, sprechen ihre Texte auf und veröffentlichen sie im Netz. Durch diese handlungsorientierte Medienproduktion entwickeln sie nicht nur ihre Sprech- und Schreibfertigkeit, sondern erleben auch, wie echte Zielgruppen ihre Inhalte nutzen und mit ihnen interagieren. Diese Unterrichtseinheit nutzt das Potenzial digitaler Medien, um Spracherwerb und Medienkompetenz zu vernetzen. Die Einheit beruht auf dem Gedanken des Web zwei Punkt null: Lernende sind nicht nur Konsumenten von Medieninhalten, sondern werden selbst zu Produzenten mit echten Verantwortlichkeiten. Aufbau und Phasen Die Unterrichtseinheit ist als mehrwöchiges Projekt angelegt und gliedert sich in vier Phasen. In der technischen Vorbereitung richten Lernende einen Blog auf WordPress-Basis ein und legen ein kostenloses Nutzerkonto bei einer Audioplattform wie AUDIYOU an. Sie organisieren Aufnahmegeräte (digitale Diktiergeräte, MP3-Rekorder oder Laptop mit Mikrofon) und laden die kostenlose Audiobearbeitungssoftware Audacity herunter. In der inhaltlichen Phase schreiben die Schülerinnen und Schüler Manuskripte. Eine typische Inspiration ist die Lektüre eines französischen Romans wie "Antéchrista" von Amélie Nothomb. Sie verfassen Dialoge zwischen Romanfiguren, schreiben Kurzhörspiele, die Leerstellen der Geschichte füllen, oder gestalten freie Textbeiträge. Eine Schreibkonferenz mit gegenseitigem Feedback sichert die Textqualität. In der Produktionsphase nehmen Lernende ihre Texte mit digitalen Geräten oder Computern auf, bearbeiten die Audiodateien mit Audacity, ergänzen sie mit kostenlosen Hintergrundmusiken und laden die MP3-Dokumente auf die Audioplattform hoch. Die Lehrkraft moderiert diesen Prozess. In der redaktionellen Phase organisieren sich die Lernenden als Redaktion: Sie wählen Themen, legen Veröffentlichungstermine fest und entscheiden gemeinschaftlich über die Ausrichtung ihrer Radiostation. Regelmäßig erscheinende Beiträge ermöglichen es Hörerinnen und Hörern, die Station via RSS-Feed zu abonnieren. Materialien und Flexibilität Das Unterrichtsmaterial umfasst vier Arbeitsblätter und zwei Tafelbilder. Eine Checkliste mit zehn Punkten sichert das Gelingen des Projekts durch klare Verantwortlichkeiten (wer administriert den Blog? Wer prüft Tonqualität?) und verbindliche Termine. Die Einheit lässt sich flexibel an verschiedene Jahrgangsstufen anpassen. Zentrale Ergebnisse sind eine live geschaltete Podcast-Radiostation mit regelmäßigen Beiträgen sowie die Erkenntnis, dass ihre Hörbeiträge tatsächlich von anderen Menschen gehört und heruntergeladen werden. Echte Publikation als Motivator Diese Unterrichtseinheit verfolgt das Prinzip "Produzieren statt Konsumieren" und nutzt die demokratisierenden Potenziale des Internets für schulisches Lernen. Der didaktische Mehrwert besteht darin, dass Lernende echte Zielgruppen erreichen – ihre Hörbeiträge werden tatsächlich von anderen Menschen gehört, heruntergeladen und möglicherweise kommentiert. Dies erhöht die Motivation erheblich und führt zu höheren Qualitätsansprüchen. Methodisch arbeitet die Einheit mit realen Publikationszielen: Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass ihre Texte öffentlich werden, was die Anforderungen an ihre Sprachproduktion erhöht. Dies führt zu ergebnisorientiertem Schreiben und Sprechen – zwei zentrale Kompetenzen des modernen Fremdsprachenunterrichts. Durch die Kombination von Schreiben (Manuskripte), Sprechen (Aufnahmen mit richtiger Aussprache und Intonation) und Technologie (Bearbeitung, Upload) werden verschiedene Lernzugänge angesprochen. Besonders wertvoll ist die historische und kulturelle Dimension: Die Erarbeitung der Geschichte der französischen "radios libres" (freien Radios) seit den neunzehn siebziger Jahren vermittelt kulturelles Kontextwissen. Lernende verstehen, dass ihr Projekt in einer Tradition von Bürgermedien steht – von Brice Lalondes ökologischem Piratenradio „Radio verte" (neunzehn siebziger Jahre) bis zu heutigen "radios associatives". Diese Perspektive würdigt ihre Arbeit als Teil einer größeren demokratischen Bewegung. Differenzierung und Individualisierung Differenzierungsmöglichkeiten ergeben sich durch mehrere Wege: Flexible Themenwahl ermöglicht es, dass Lernende Inhalte finden, die ihnen persönlich wichtig sind. Binnendifferenzierte Einführungsgruppen stellen sicher, dass jede Gruppe schrittweise in die Software Audacity und die Audioplattform eingeführt wird, sodass auch technisch weniger versierte Schülerinnen und Schüler mithalten können. Die Moderationsmethode bei der Redaktionssitzung erlaubt, dass alle ihre Themenideen einbringen und sich nach ihren Interessen spezialisieren (einige produzieren Interviews, andere Kurzhörspiele, wieder andere Musikkommentare). Wichtige Voraussetzungen und Herausforderungen Die Zustimmung der Erziehungsberechtigten zur Veröffentlichung muss schriftlich eingeholt werden. Auch muss geklärt sein, dass die Lehrkraft für Inhalte und deren Veröffentlichung verantwortlich zeichnet. Typische Stolperstellen sind technische Probleme (Tonqualität, fehlerhafter Upload, Kompatibilitätsprobleme zwischen Software und Geräten) – eine gewisse zeitliche Flexibilität bei Deadlines ist angebracht. Manche Gruppen werden schneller fertig, andere benötigen mehr Zeit; dies sollte vorher kommuniziert werden. Leistungsbewertung Zur Leistungsbewertung eignen sich Schreibkonferenzen mit Peer-Feedback (mündliche Mitarbeit), die Qualität der aufgenommenen Beiträge (Aussprache, Verständlichkeit, Inhalt), die Mitarbeit in der Redaktionssitzung sowie das finale Produkt selbst. Ein Portfolio mit den überarbeiteten Manuskripten und Reflexionen zum Lernprozess dokumentiert die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen schreiben kohärente und orthografisch sichere Manuskripte für Hörtexte, überarbeiten diese unter Anleitung und berücksichtigen dabei Feedback von Mitschülerinnen und Mitschülern. sprechen Texte laut vor, achten gezielt auf Aussprache, Intonation und Verständlichkeit und nehmen diese auf. bearbeiten geschriebene Texte zur Podcast-Produktion und setzen Rückmeldungen um. verarbeiten landeskundliche Inhalte (Geschichte der freien Radios in Frankreich, Bedeutung von Bürgerbeteiligung) und verknüpfen diese mit ihrem eigenen Projekt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen nutzen Blogs und Audioplattformen, um ihre Inhalte zu veröffentlichen, und erkennen deren Funktionsweise und Unterschiede. bedienen Aufnahmegeräte und die Audiobearbeitungssoftware Audacity zielgerichtet und eigenverantwortlich. laden Tondokumente korrekt auf Webplattformen hoch, verlinken diese sinnvoll und überprüfen die Funktionalität. reflektieren kritisch über digitale Veröffentlichungen und setzen sich mit Fragen von Urheberrecht und Datenschutz auseinander. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Kleingruppen zielorientiert zusammen, verteilen Aufgaben klar (Autor, Sprecher, Techniker, Redakteur) und unterstützen sich gegenseitig. führen Schreibkonferenzen durch und geben sich gegenseitig konstruktives, respektvolles Feedback. moderieren Redaktionssitzungen, in denen kollektive Entscheidungen getroffen werden, und hören einander aktiv zu. reflektieren ihre Zusammenarbeit regelmäßig und leiten Verbesserungen ab. entwickeln durch die Arbeit mit echten Zielgruppen Verantwortungsbewusstsein für ihre Äußerungen und Inhalte im öffentlichen Raum und verstehen die Reichweite ihrer Medienproduktion.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

35 Methoden-Tipps für lustbetontes Lernwort-Training

Fachartikel
5,99 €

Der folgende Fachartikel nimmt Möglichkeiten des Abspeicherns von Lernwörtern unter die Lupe und erläutert kreative Zugänge für das Automatisieren von Lerninhalten. Die vorgestellten Trainingseinheiten sollen Schülerinnen und Schülern die Freude am Üben ermöglichen und sich ebenso durch das Lernen mit allen Sinnen positiv auf den Lernerfolg auswirken. Lernwort-Training ist sowohl im Deutschunterricht, als auch als Vokabeltraining des Fremdsprachenunterrichts enorm wichtig, um Wörter mit Rechtschreib-Besonderheiten auch visuell abzuspeichern. Denn manchmal gibt es in der deutschen Sprache Wörter, deren Schreibweise nicht aufgrund eines Regelverständnisses oder einer Ableitung klar ist. Oft lassen Lehrpersonen aus Mangel an Ideen die berüchtigten Karteikästen mit Lernwörtern beziehungsweise Vokabeln füllen, kreieren Arbeitsblätter oder wählen das Partnerdiktat als Übungsform. Dabei gäbe es zahlreiche Ideen für motivierendes Lernwort-Training . Eines sei vorweg genommen: Je witziger und unterhaltsamer die Aktion, umso mehr arbeitet das Gehirn mit. Die folgende Sammlung bietet einen guten Überblick über die Vielfältigkeit. Viele der hier angeführten Übungsformen müssen nicht immer erneut hergestellt werden – einmal das Material dazu erstellt oder gekauft, müssen in der weiteren Arbeit nur noch die Lernwörter getauscht werden. Für jüngere Kinder bietet es sich an, einen Lernwort-Trainingspass mit einigen ausgewählten Stationen herzustellen. Einmal foliert, kann mit einem wasserlöslichen Folienstift immer wieder darauf gearbeitet und im Anschluss auch gelöscht werden. Nach einigen Wochen werden dann neue Stationen hinzugefügt oder alle ausgetauscht. Viele der hier angeführten Übungen können ebenso bei der Erarbeitung von Buchstaben nützlich sein. Eine Vielzahl der Ideen, nämlich jene ohne großen Materialaufwand, können auch leicht im Distanz-Unterricht als Übungspaket für zu Hause adaptiert werden. unsichtbarer Riesenstift : In der Vorstellung wird das Lernwort mit einem riesigen unsichtbaren Stift mit ganzem Körpereinsatz in der Luft geschrieben. Zeitungsdetektiv : Die Lernenden suchen die Lernwörter in Zeitungen, schneiden sie aus oder fügen einzelne Buchstaben zu dem Lernwort zusammen. Wörter-Salat : In selbst gestalteten Kreuzworträtseln oder einem Buchstaben-Wirrwarr entdecken Schülerinnen und Schüler die Worte (LSEE: Esel). Geheimschrift : Über das Lernwort werden Flecken oder Klebepunkte gemalt oder geklebt. Die Kinder erraten, welches Wort sich darunter verbirgt. Bilder füllen : Der Umriss eines Bildes wird mit thematisch passenden Wörtern gefüllt. Eine Schatztruhe können die Lernenden zum Beispiel mit Wörtern wie "Schatz", "Gold" oder "Pirat" beziehungsweise den Umriss eines Löwen mit vielen "L" und "l" füllen. Partneransage mal anders : Die Kinder müssen hierfür das Finger-Alphabet der Gehörlosen-Sprache beherrschen ( beispielsweise mithilfe dieses Videos ). Ein Kind diktiert das Wort stumm, während die Partnerin oder der Partner es aufschreibt. Schriftproben : Das Lernwort wird mit Filzstiften auf einem A4-Blatt in vielen Varianten gestaltet, zum Beispiel ganz groß oder klein, dick oder dünn, ganz hoch oder ganz breit, mit der nicht dominanten Hand, mit verschiedenen Stiften, absichtlich zittrig, mit zwei Stiften in der Hand, mit dem Fuß oder mit geschlossenen Augen. Guckerl-Karten : In einer folierten, einfarbigen, bunten Karte befindet sich ein mit der Nagelschere ausgeschnittenes, zackiges Guckloch. Dahinter wird eine Karteikarte mit dem zu lernenden Wort gelegt, ohne dass sie vorher angesehen wird. Durch Verschieben der Lochkarte soll das Wort dahinter entdeckt und im Anschluss aufgeschrieben werden. Wörter hüpfen : Auf einer Betonfläche im Freien wird ein Raster mit allen Buchstaben gemalt. Die Lernwörter sollen gehüpft und im Anschluss – vielleicht auch von einem Partner oder einer Partnerin – notiert werden. Wörter legen : Mit verschiedenen Materialien werden die Lernwörter gelegt. Je außergewöhnlicher, desto besser! Denkbar sind nasse Wollfäden, mit aneinander hängenden Büroklammern und Vieles mehr. Rollbrett-Sause : Mit einem Rollbrett oder anderem fahrbaren Gefährt fahren die Lernenden zu einem bestimmten Ort, holen das Wort, fahren zurück und schreiben das Lernwort am Ausgangspunkt im Liegen. Murmelspiel : In einen großen Schuhschachtel-Deckel werden Hindernisse wie Legosteine, Knöpfe oder Moosgummi-Teile geklebt. Außerdem werden Kärtchen mit Lernwörtern hineingelegt. Nun balancieren die Schülerinnen und Schüler eine Murmel durch das entstandene Labyrinth. Das Lernwort, bei dem die Murmel erstmals gestoppt wird, wird aufgeschrieben. Schreiben auf Zeit : Solange die Sanduhr oder Eieruhr läuft, notieren die Lernenden möglichst viele Lernwörter. Ein Zeitrahmen von maximal einer Minute und 30 Sekunden bietet sich an. In Wettbewerbsform können die Schülerinnen und Schüler vergleichen, wer die meisten fehlerfreien Wörter schafft. Schleichdiktat : Analog zur "Rollbrett-Sause" werden diesmal mit verschiedenen Bewegungsarten die Distanzen durch den Raum überwunden: schleichen, kriechen, hüpfen, rückwärts gehen, auf einem Bein ... Schreiben auf der Magnet-Tafel : Lernwörter werden beispielsweise auf eine Zauber-Tafel geschrieben. Autobahn : Mit Spielzeug-Autos wird das Wort groß am Boden nachgefahren. Eventuell kann man mit Malerkrepp Bahnen vorgeben. Körperkunst : Die Lernenden lassen sich ein Lernwort von jemandem auf Rücken, Bauch, Arm und Bein schreiben – entweder imaginär oder mit Hautcreme – und versuchen es zu erraten. Flohhüpf- oder Froschhüpfspiel : Lernwörter-Kärtchen werden auf dem Boden verteilt. Die Schülerinnen und Schüler versuchen mit einem Frosch- oder Flohsprung ein Kärtchen zu erreichen. Treffen sie ein Wort, schreiben sie es dreimal auf. Wirf mich ab : Bei dieser Variante werden in Hüpf-Felder Lernwörter gelegt und ein Stein geworfen. Das getroffene Feld wird beim Hüpfen ausgelassen. Abschließend wird das Wort dreimal aufgeschrieben. Farbmerkspiel : Unter sechs Farbkärtchen werden Lernwörter versteckt. Mit einem Farbwürfel wird eine Farbe gewürfelt und geraten, welches Lernwort sich darunter versteckt. Liegt man richtig, muss man das Wort nicht notieren, liegt man falsch, muss das Lernwort aufgeschrieben werden. Computer-Schrift : Die Lernwörter werden am Computer geschrieben und kreativ formatiert. Kreisel-Spiel : Die Lehrkraft dreht einen Kreisel. Solange er sich dreht, notieren die Lernenden beliebig viele Lernwörter. Wenn der Kreisel umfällt, wird mit dem Schreiben aufgehört. Nun kann verglichen werden, wer die meisten Wörter richtig notiert hat. Lupenwörter : Mehrere Wörter werden ganz klein ausgedruckt, zum Beispiel in Schriftgröße 4, und in eine Becherlupe gegeben – die Lernwörter, die von den Schülerinnen und Schülern entdeckt werden können, werden aufgeschrieben. Geheimschriften : Die Lernwörter werden mit verschiedenen Geheimschriften geschrieben, beispielsweise mit einem nassen Pinsel an der Tafel oder mit einer Taschenlampe im dunklen Raum an die Wand. besondere Stifte verwenden : Mit Riesenbleistiften, mehrfarbigen Kugelschreibern, einer großen Feder mit Tusche, mit Strohhalmen und Farbe, mit Schwämmen oder Wackelstiften werden die Lernwörter geschrieben. Teamwork : Zwei Lernende halten einen Stift und schreiben ein Lernwort gemeinsam auf. Wörter auf- und abbauen : W – Wi – Wit – Witz | Witz – Wit – Wi – W Pantomime : Die Schülerinnen und Schüler stellen die Lernwörter pantomimisch dar und erraten sie. Das ratende Kind schreibt das vermutete Lernwort auf und zeigt es der oder dem Darstellenden, um das Rätsel aufzulösen. Scrabbel : Aus möglichst vielen Lernwörtern soll ein zusammenhängendes Scrabbel-Bild entstehen. Wörter klatschen : Lernwörter liegen auf dem Tisch verteilt. Eine Fliegenklatsche wird mit geschlossenen Augen auf den Tisch geklatscht. Das getroffene Lernwort soll aufgeschrieben werden. Wortformen erraten : Das Lernwort soll mit sehr zarten Bleistiftlinien in Blockbuchstaben geschrieben werden. Um die Bleistiftlinien herum wird der Wortrahmen mit Filzstift gezeichnet; anschließend wird das Bleistift-Wort ausradiert. Wer erkennt das Lernwort nur anhand der Umrisse? verwehte Buchstaben : In einem Kuvert befinden sich die Buchstaben von ein oder zwei Lernwörtern. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Wörter erraten. Gedächtnis-Foto schießen : Sechs Lernwörter werden auf dem Tisch verteilt. In Partner- oder Gruppenarbeit prägen sich die Schülerinnen und Schüler die Wörter ein. Dann werden die Augen geschlossen und ein Kind nimmt eines der Lernwort-Kärtchen weg. Alle anderen raten nun, welches Wort entfernt wurde und schreiben das vermutete Wort auf. Schwieriger wird es, wenn die übrigen Kärtchen auf dem Tisch nach jeder Runde zusätzlich durchmischt werden. Wohin schreib ich es? : Die Lernenden finden außergewöhnliche Plätze, wo die Lernwörter hingeschrieben und fotografiert werden dürfen, zum Beispiel auf die beschlagene Duschwand, mit Kreide auf den Straßenboden, auf ein Plakat im Zimmer, mit Rasierschaum in die Badewanne, auf den Kühlschrank mit Post-Its oder auf die Abschnitte der Klopapierrolle. Lernwort-Hase : In der Wohnung oder dem Klassenraum werden Lernwort-Kärtchen versteckt. Die Eieruhr wird auf vier Minuten gestellt, in denen die Kinder die Wörter suchen dürfen. Alle Lernwörter, die nicht gefunden wurden, müssen im Anschluss notiert werden. Nicht vergessen: In der ersten Klasse reichen ein bis drei Lernwörter pro Woche , in der zweiten Klasse vier bis sechs Lernwörter , in der dritten Klasse sechs bis acht Wörter und in der vierten Klasse maximal acht bis zehn Lernwörter . Die dauerhafte Abspeicherung ist oft deshalb nicht gegeben, weil sich Lehrpersonen nach den Vorgaben aus Lehrwerken richten und Verlage hier oft viel zu viele Wörter vorschlagen. Man versucht den Grundwortschatz möglichst rasch aufzubauen, um die Fehlerquote in Texten der Schülerinnen und Schüler zu reduzieren. Doch lieber sei die Zeit in eine gute und sichere Wörterbucharbeit und umfangreiches Lesen investiert. Wenn das Kind wirklich rasch nachschlagen kann und dies laufend trainiert wird, aber auch viel und gerne liest, hilft das dem Grundwortschatz, wie auch dem Verfassen von Texten. Weniger Lernwörter , die dafür aber gut abgespeichert sind, sind für den Wortschatz weitaus wertvoller.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
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