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Kooperative Spiele für die Grundschule: den Teamgeist stärken

Kopiervorlage

Die folgenden Spiele fördern die kooperativen Fähigkeiten und stellen die gesamte Klasse vor gemeinsame Aufgaben. Für manche Spiele braucht es Material, wie beispielsweise Bälle oder Papier. Die Spiele können am Stundenanfang, Stundenende oder zwischendurch eingesetzt werden und garantieren Abwechslung und Spaß. Bei kooperativen Spielen steht nicht der Erfolg eines einzigen Spielers / einer einzigen Spielerin im Vordergrund, sondern das gemeinsame Gewinnen beziehungsweise das Lösen einer Aufgabe. Das bedeutet, dass die Klasse zusammen und gemeinschaftlich ein Ziel verfolgen und erreichen soll. Hierbei ist ebenfalls wichtig, dass kein Konkurrenz- und Wettbewerbsdenken entsteht. Kooperationsspiele konzentrieren sich auf das Miteinander innerhalb der Gruppe, wobei das Vertrauen und der Zusammenhalt der Klasse gestärkt werden sollen. Sie verfolgen unterschiedliche pädagogische Ziele und fördern dabei verschiedene soziale Kompetenzen, wie zum Beispiel die Kooperationsbereitschaft und die Kommunikationsfähigkeit . Auch der Einsatz von persönlichen Stärken oder die Hilfsbereitschaft können hier gefordert sein. Somit wird ein Bewusstsein für das Miteinander geschaffen und das Selbstbewusstsein gestärkt. Zu jedem Spiel wurde eine Anleitung hinzugefügt. Darunter befinden sich didaktische beziehungsweise methodische Hinweise, die die Umsetzung erleichtern sollen. Die Spiele sind so gestaltet, dass es sich um spaßbringende Spiele mit viel Bewegung und einer kurzen Durchführungszeit von circa 10 bis 15 Minuten handelt. Das heißt, sie können als Einstieg einer Stunde verwendet oder gezielt hintereinander durchgeführt werden. Viele der Spiele finden im Kreis statt, weil es darum geht, dass die ganze Gruppe an dem Spiel beteiligt ist und zusammenkommt. Ab und an übernimmt ein Kind eine besondere Rolle und hat eine bestimme Aufgabe zu erfüllen. Dennoch ist die Freiwilligkeit natürlich Voraussetzung. Bei allen Spielen steht der Spaßfaktor an erster Stelle. Die vorgestellten Spiele sprechen verschiedene Fähigkeiten an und bieten den Kindern die Möglichkeit, auf spielerische Weise ihre sozialen, kognitiven und motorischen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Sie bieten zudem Anreize für Bewegung und Aktivierung im Unterricht. Bei dem Spiel "Schnapp ihn dir" geht es um Körpergefühl, Koordination und schnelle Reaktionen. Bei dem Spiel "Zwei Bälle" geht es um Achtsamkeit und Aufmerksamkeit. Außerdem werden die Konzentration und das Durchhaltevermögen der Kinder gefördert. Das Spiel "Verbrannt" sorgt für jede Menge Spannung und Spaß. Bei dem Spiel "Schritt in den Kreis" müssen die Kinder gemeinsam ein Ziel erreichen. Es fordert zudem die Frustrationstoleranz der Gruppe heraus. Bei dem Spiel "Fußarbeit" geht es um das gemeinsame Erfüllen einer Aufgabe. Außerdem ist es bei diesem Spiel wichtig, gut miteinander zu kommunizieren. Das Spiel "Hula-Hoop" erfordert die Kooperations- und Hilfsbereitschaft eines jeden Einzelnen. Bei dem Spiel "In einer Reihe" geht es um das gemeinsame Erfüllen von Aufgaben innerhalb einer festgelegten Zeit. Es führt außerdem zu großen Erfolgserlebnissen. Das Spiel "Bleistift balancieren" erfordert Koordination, Konzentration und Kommunikation. Beim "Kontaktmalen" geht es darum, gemeinsam eine Aufgabe zu erfüllen und der Kreativität freien Lauf zu lassen. Außerdem lernen die Kinder verschiedene Rollen zu übernehmen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen spielerisch, sich an Regeln zu halten. reflektieren gemeinsam in der Gruppe über Erfolge und Misserfolge. lernen Verantwortung gegenüber anderen zu übernehmen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erproben ihre kooperativen Fähigkeiten und bilden Vertrauen. werden in ihrer Kommunikationsfähigkeit gefordert. erproben Koordination und Konzentration.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Literaturwerkstatt Kurzgeschichten: "Shooter 4"

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit werden die Lernenden durch differenzierte Aufgabenstellungen zum Lesen, Erschließen und Interpretieren einer Kurzgeschichte angeleitet, die sich an der Lebenswelt der Lernenden orientiert und sich mit dem Motiv des Medienkonsums (hier am Beispiel des Gamingverhaltens mit Online-Spielen) auseinandersetzt. Die Kurzgeschichte "Shooter 4" von Bernhard Grafenauer spricht die Lernenden in ihrer Lebenswirklichkeit auf unterschiedlichen Ebenen an. Einerseits dient die literarische Vorlage als Basis für eine gemeinsame Reflexion des Medienkonsums der Lernenden und andererseits eröffnet sich gleichfalls für die Schülerinnen und Schüler (wenn gewünscht und eine vertraute Atmosphäre geschaffen ist) die Gelegenheit, über familiäre Rahmenbedingungen / Beziehungsverhältnisse im weitesten Sinne zu sprechen. Die Bearbeitung der Kurzgeschichte stellt nicht nur eine vertiefende Übung zum Textverständnis einer Kurzgeschichte dar. Präsentiert als Hörtext (etwa vorgelesen durch einen Mitschüler / eine Mitschülerin oder durch die Lehrkraft) kann auch ein reines Hörtraining geschult werden. Hierauf aufbauend erfolgt ein textimmanentes Arbeiten, indem insbesondere die Hauptfigur näher beleuchtet und charakterisiert wird. In der Progression führt diese Erarbeitung zur Deutung von Kernaussagen der Kurzgeschichte sowie zur Betrachtung typischer Merkmale von Kurzgeschichten. Ausgehend von einer Schulung des Hörverständnisses als Erstzugang zur Kurzgeschichte finden sich die Schülerinnen und Schüler vermutlich in weiten Teilen in ihrer privaten Lebenswirklichkeit wieder – zumindest hinsichtlich der Mediennutzung. Eine erste Deutung der Aussageabsicht der Kurzgeschichte (auch ohne detaillierte Analyse) lässt sich im Plenum oder in literarischen Gesprächs- oder Tischgruppen durchführen. Die sich anschließenden Materialien sind so aufgebaut, dass entweder eine alleinige, sukzessive Bearbeitung (zum Beispiel in einer Lernzeit oder vertiefend in häuslicher Arbeit) von allen Lernenden durchgeführt wird oder arbeitsteilig in graduell abgestuften Lernteams erfolgen kann, da die Arbeitsblätter vom Schwierigkeitsgrad unterschiedlich sind. Figurenaussagen zu interpretieren oder die typischen Kurzgeschichtenmerkmale zu erkennen und zu überprüfen, ist durchaus anspruchsvoller, als sich zunächst der zentralen Figur der Kurzgeschichte über eine textimmanente Erarbeitung zu nähern. Die Bearbeitung der Materialien mündet in einer Beschäftigung mit Deutungsmöglichkeiten der Kurzgeschichte, wobei insbesondere eine Merkmalsüberprüfung sowie eine sehr nahe und genaue Textanalyse in den Fokus gerückt wird. Bei allen Arbeitsblättern wird besonders viel Wert auf ein textimmanentes Arbeiten gelegt, wodurch immer wieder Textzitate aufgegriffen oder eingefordert werden. Starthilfen, Formulierungshilfen, Auswahlantworten oder auch "vorgedachte" Deutungen durchziehen die Materialien, um ein etwaiges Selbstlernen zuhause oder in eigener Lernzeit zu ermöglichen und zu erleichtern und um ein "literarisches Sprechen" mit einer Lernpartnerin / einem Lernpartner zu simulieren. Die Aufgabenformate sind deshalb in ihrer vollen Bandbreite von geschlossenen bis hin zu halb offenen oder offenen Formaten in den Materialien wiederzufinden. Lernlangsamere Schülerinnen und Schüler erhalten somit auch die Gelegenheit zum Teil nur "indirekt Erspürtes" auszudrücken. Abschließend lässt sich ein Spannungsbogen in der Deutung der Kurzgeschichte vom ersten Hören bis zur finalen Deutungsanalyse vornehmen. Ein arbeitsteiliges Vorgehen in unterschiedlichen Lernteams ist ebenso möglich, wobei die Bearbeitung und Präsentation der Ergebnisse der einzelnen Materialien stets ineinandergreift und sich zu einem Gesamtbild der Analyse und der Deutung der Kurzgeschichte zusammenfügt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler untersuchen Figurenmerkmale, belegen sie textimmanent und charakterisieren eine Figur in ihren Beziehungen (sowohl im realen Leben als auch in der virtuellen Welt). ermitteln, reflektieren und diskutieren Deutungsthesen. prüfen und belegen typische Gestaltungsmittel / Merkmale von Kurzgeschichten, um textimmanent Deutungen vornehmen zu können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihr Hör-/Leseverständnis von längeren, zusammenhängenden Texten. stellen Erstvermutungen über Textinhalte und Textaussagen an, ohne den konkreten Inhalt zu kennen. schulen ihr textimmanentes Arbeiten im Umgang mit Textbelegen und ihre Beweisführung bei der Ermittlung von Deutungsabsichten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren das Sozialverhalten der zentralen Figur in ihrer realen und virtuellen Lebenswirklichkeit und vergleichen diese mit ihnen bekannten (oder eigenen) Verhaltensstrukturen in ihrem direkten Umfeld. stärken ihren kritischen Blick auf die Mediennutzung und reflektieren mögliche Unterschiede im Verhalten angesichts realer Welt versus virtuelle Welt. werden sich bewusst, was möglicherweise hinter einer gesteigerten/übertriebenen Mediennutzung als Ursache stecken kann.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Erste Hilfe leicht gemacht: Interaktive Lernmaterialien

Kopiervorlage / Interaktives

In diesem Unterrichtsmaterial für die Primar- und Sekundarstufe lernen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Kenntnisse der Ersten Hilfe kennen. Das Unterrichtsmaterial des Jugendrotkreuzes bietet eine praxisorientierte Einführung in die Erste Hilfe für Kinder und Jugendliche. Es umfasst interaktive Elemente wie Memory-Spiele, die spielerisch Wissen vermittelt, ein kreatives und interaktives Lapbook zu den Grundlagen der Ersten Hilfe sowie eine DIY-Anleitungen zur Herstellung einer Reanimationspuppe aus einfachen Materialien und zur Realisierung eines Reanimations-Flashmobs. Ziel ist es, lebensrettende Maßnahmen verständlich zu machen und die Handlungskompetenz in Notfallsituationen zu stärken. Durch die Kombination von theoretischen Grundlagen und praktischen Übungen werden sowohl Fachwissen als auch soziale Kompetenzen wie Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein gefördert. Dieses Material eignet sich ideal für den Einsatz in Schulen, Jugendgruppen und außerschulischen Bildungsangeboten, um junge Menschen für Erste Hilfe zu sensibilisieren und sie zu befähigen, im Ernstfall kompetent zu handeln. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler verstehen grundlegende Erste-Hilfe-Maßnahmen (zum Beispiel Laien-Reanimation, stabile Seitenlage und Wundversorgung). ordnen Erste-Hilfe-Handlungen korrekt zu und erklären deren Bedeutung im Alltag. Methodenkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler wenden Erste-Hilfe-Techniken praktisch anhand klarer Schritt-für-Schritt-Anleitungen an. können strukturiert Probleme lösen und Entscheidungen in simulierten Notfallsituationen finden. können Anleitungen lesen, interpretieren und praktisch umzusetzen (zum Beispiel DIY-Reanimationspuppe). Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler können Maßnahmen der Ersten-Hilfe in Teamarbeit und Kooperation gemeinsamen umsetzen. entwickeln Verantwortungsbewusstsein und Empathie gegenüber hilfsbedürftigen Personen. stärken Ihre Kommunikationsfähigkeit, insbesondere bei der Zusammenarbeit und beim Absetzen eines Notrufs. refelektieren ihr eigenes Verhalten in Bezug auf Notfallsituationen bauen ihre Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit aus, indem sie Erste-Hilfe-Maßnahmen in Teams oder Gruppen trainieren. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen interaktive, digitale Lernangebote wie das Memory-Spiels zur Wissensvertiefung. reflektieren kritisch über den Einsatz von digitalen und analogen Materialien in der Wissensvermittlung. nutzen verschiedene Medienformate (digital und analog) effektiv für das Lernen. Personale Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler stärken die Selbstwirksamkeit durch das Erlernen und Umsetzen von Erste-Hilfe-Maßnahmen. bauen Selbstbewusstsein und Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen auf. entwickeln einen positiven Umgang mit Herausforderungen und Stresssituationen. reflektieren ihr eigenes Verhalten in Bezug auf Notfallsituationen kritisch und verstehen, dass schnelles und kompetentes Handeln entscheidend sein kann, um Leben zu retten. setzten sich aktiv, reflexiv und diskursiv mit verschiedenen Teilaspekten der Ersten Hilfe, wie der Relevanz von Hilfsbereitschaft, Teamarbeit und Eigenverantwortung, auseinander. Handlungskompetenzen Die Schülerinnen und Schüler wenden die gelernten Erste-Hilfe-Kenntnisse in simulierten und realen Notfallsituationen an. bauen Entscheidungsfähigkeit in kritischen Momenten auf. reflektieren den eigenen Beitrag zu einer sichereren Gemeinschaft durch aktive Hilfsbereitschaft und Prävention. erproben die Funktion und Anwendung von Erste-Hilfe-Materialien wie Verbandkästen praktisch. Dieses breite Kompetenzspektrum zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche umfassend auf reale Herausforderungen vorzubereiten und sie zu verantwortungsvollen, hilfsbereiten Mitgliedern der Gesellschaft zu machen.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Materialpaket "Meine Bewerbung": So gelingen Mappe, Anschreiben und Lebenslauf

Kopiervorlage / Video

Dieses Materialpaket zum Thema Bewerbung zeigt Lernenden, worauf es bei der Gestaltung einer Bewerbungsmappe mit den Bestandteilen Anschreiben und Lebenslauf ankommt. Es enthält ein ausführliches Erklär-Video sowie eine praktikable Checkliste und ist mit den Materialien einer Unterrichtseinheit zum selben Thema verlinkt. Die Gliederung des Erklär-Videos und der dazugehörigen Checkliste berücksichtigt formale, inhaltliche und sprachliche Aspekte einer schriftlichen Bewerbung : Grundlegende Kriterien einer angemessenen Bewerbungsmappe Bestandteile einer Bewerbungsmappe Formale Kriterien eines Anschreibens Inhaltliche Aspekte eines Anschreibens Sprachliche Gestaltung eines Anschreibens Formale Kriterien eines tabellarischen Lebenslaufs Angaben in einem tabellarischen Lebenslauf Zunächst werden grundlegende Anforderungen an eine Bewerbungsmappe aufgezeigt. Es folgen Anleitungen zur formalen, inhaltlichen und sprachlichen Gestaltung eines Anschreibens. Daraufhin wird dargestellt, worauf es beim Schreiben eines tabellarischen Lebenslaufs ankommt. Die Schülerinnen und Schüler werden durch die Materialien dazu befähigt, eine formgerechte, aussagekräftige und individuell zugeschnittene Bewerbung zu formulieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schreiben eine vollständige, aussagekräftige und individuelle Bewerbung. berücksichtigen bei der Gestaltung der Module Anschreiben und Lebenslauf formale, inhaltliche und sprachliche Qualitätskriterien.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Betrag eines Vektors

Kopiervorlage

Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand von praktischen Vektoraufgaben, wie Entfernungen zwischen Punkten im Raum berechnet und die geometrischen Beziehungen zwischen diesen verstanden werden können. Dabei werden sowohl theoretische als auch anwendungsorientierte Aufgaben, wie die Positionsbestimmung eines Flugzeugs, behandelt. Die Schülerinnen und Schüler lernen zunächst in einem circa sechsminütigen YouTube-Video "Betrag eines Vektors" , wie man Längen und Entfernungen zweier Punkte berechnet und die geometrischen Beziehungen zwischen diesen verstanden werden können. Im Anschluss berechnen die Schülerinnen und Schüler in Aufgabe 1 des Arbeitsblattes die Abstände zwischen drei Flugzeugen, die in einer bestimmten Formation fliegen. Diese Aufgabe führt zur Erkenntnis, dass die Flugzeuge ein gleichschenkliges Dreieck bilden, was das räumliche Vorstellungsvermögen der Lernenden stärkt und das mathematische Argumentieren fördert. In Aufgabe 2 beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Position eines Flugzeugs, das eine vorgegebene Richtung einschlägt. Sie lernen, wie der Richtungsvektor auf eine bestimmte Länge gekürzt wird und wie die Position des Flugzeugs nach einer bestimmten Zeit ermittelt wird. Diese Aufgabe schult das Verständnis für Vektoren im Raum und die praktische Anwendung von Mathematik im Bereich der Luftfahrt . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik und wenden diese auf Anwendungsaufgaben an. erkennen und erklären geometrische Formationen im Raum. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet eigenständig zur Vorbereitung auf den Unterricht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterstützen sich gegenseitig beim gemeinsamen Lösen der Aufgaben.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe II

3D-Moleküle verstehen und ihre räumliche Struktur entschlüsseln

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die räumliche Anordnung von Molekülen kennen, erstellen selbst dreidimensionale, digitale Moleküle und können deren Struktur begründen. Der Einstieg in die Einheit erfolgt über den Contergan-Skandal der Firma Grünenthal. Der Wirkstoff von Contergan – Thalidomid – hat zu schweren Missbildungen vor allem bei ungeborenen Kindern geführt, deren Mütter das Medikament während der Schwangerschaft einnahmen. Die Ursache lag darin, dass Thalidomid in zwei unterschiedlichen räumlichen Anordnungen existiert, eine davon ruft Missbildungen hervor. In i nteraktiven Quiz-Formaten wiederholen die Schülerinnen und Schüler die Arten von chemischen Bindungen, damit sie die räumliche Anordnung von Molekülen später vorhersagen und begründen können. Mit einer Infografik vertiefen sie ihr Wissen zur Elektronenpaarbindung und Oktettregel. Sie erkennen den Einfluss der freien Elektronen auf die Struktur des Moleküls. Über die eigene Erstellung von 3D-Molekülen über die Website molview.org erkennen die Schülerinnen und Schüler, dass Moleküle dreidimensionale Gebilde sind, deren Atome sich nach bestimmten Regeln anordnen. Durch einen kurzen Trailer erkennen die Lernenden die Bedeutung der freien Elektronenpaare auf die Anordnung der Atome im Molekül. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, die dreidimensionale Anordnung zweidimensional darzustellen, erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Keilstrichprojektion. Im weiteren Verlauf recherchieren sie Teile des VSEPR-Modells, mit dessen Hilfe man die 3D-Struktur von Molekülen vorhersagen kann. Durch weitere Aktivitäten auf molview.org steigern sie das Verständnis der dreidimensionalen Struktur. Als Gesamtzusammenfassung lösen die Lernenden ein H5P-Quiz. Beim Einstieg muss die Lehrkraft entscheiden, welche Inhalte der Website zum Contergan-Skandal relevant sind. Interessant sind die Daten und Fakten. Mit einem kurzen Vortrag kann die Lehrkraft unterstützen, den Skandal grob zu verstehen. Mithilfe der Präsentation erklärt die Lehrkraft den Spezialfall von Thalidomid, das aus zwei Enantiomeren besteht, die sich nur geringfügig in der Anordnung der Atome im Molekül unterscheiden. Sie verhalten sich zueinander wie Bild und Spiegelbild. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass die räumliche Anordnung von Atomen im Molekül mitentscheidend für die Eigenschaften ist. Als Vorwissen sollten die Schülerinnen und Schüler wissen, was Atombindungen sind und wie diese entstehen. Ebenfalls sollten sie mit der Valenzstrichschreibweise vertraut sein. Zur Wiederholung und Auffrischung dienen der Lückentext zu chemischen Bindungen sowie die Infografik zu Molekülen beziehungsweise der Oktettregel. Beim Erstumgang mit der Website molview.org sollte die Lehrkraft mithilfe der Präsentation kurz erklären, welche Eingaben auf der Internetseite vorgenommen werden müssen, damit man die 3D-Struktur betrachten kann. Die Schülerinnen und Schüler sollen direkt über die Suche arbeiten, Moleküle also nicht aus Atomen erstellen. Wichtig ist hierbei, dass auf molview.org keine freien Elektronenpaare dargestellt werden. Beim Skizzieren der Molekülstrukturen durch die Schülerinnen und Schüler, zum Beispiel bei der Keilstrichprojektion, sollten die freien Elektronenpaare dargestellt werden. Bei der Überleitung zum VSEPR durch den Vergleich von Ammoniak und Methan kann bei geübten Schülerinnen und Schülern auf das Zeigen des kurzen Filmes verzichtet werden. Wenn die Schülerinnen und Schüler die Strukturen der beiden Moleküle vergleichen, könnten sie selbst darauf kommen, dass Ammoniak nach ihrem jetzigen Wissensstand anders aussehen müsste (H-Atome gleichmäßig um das N-Atom angeordnet). Die Inhalte des VSEPRs sollten grob besprochen werden. Hierbei ist es wichtig, den Molekültyp, zum Beispiel AB 3 E zu besprechen. Beim Punkt "VSEPR in der Praxis" können gerne zusätzliche Moleküle vorgegeben und durch die Schülerinnen und Schüler selbst bestimmt werden. Je nach Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler kann hier differenziert werden. Das selbstgesteuerte Bestimmen von Strukturen ist für mathematisch-naturwissenschaftliche Klassen geeignet. Als Pufferlernziel kann kurz auf die Modellkritik eingegangen werden. Den Schülerinnen und Schülern sollte klar sein, dass Modelle lediglich ein Abbild der Realität sind, aber eben nicht der Realität entsprechen. Beim Rückbezug auf den Einstieg sollte nochmal betont werden, welchen Einfluss die räumliche Anordnung von Atomen im Molekül haben kann und wie die Eigenschaften dadurch verändert werden können. Die Gesamtzusammenfassung durch das Quiz sichert die wichtigsten Informationen und stellt eine weitere Einübung des VSEPRs dar. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler zählen chemische Bindungen auf. können die Entstehung von Molekülen begründen. können die Oktettregel erklären. stellen ausgewählte Moleküle in Keilstrichprojektion dar. beschreiben das VSEPR-Modell. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Informationen und verarbeiten sie. bearbeiten ein Online-Quiz. geben Moleküle auf einer Website ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vergleichen eigene Informationen mit Informationen von Mitlernenden. stellen Informationen anderen Schülerinnen und Schülern vor.

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Sekundarstufe I

Materialsammlung: Bundestagswahl 2025

Unterrichtseinheit

Am 23. Februar 2025 ist es soweit: Deutschland wählt einen neuen, den 21. Deutschen Bundestag. In dieser Sammlung finden Sie Unterrichtsanregungen rund um Demokratiebildung, Wahlen und natürlich speziell zur Bundestagswahl. In unserer Demokratie wird das deutsche Volk durch die Abgeordneten des Bundestags vertreten. Die Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerinnen und Bürger stimmen im Bundestag über wichtige Entscheidungen wie Gesetze oder die Wahl der Bundeskanzlerin beziehungsweise des Bundeskanzlers ab. Alle vier Jahre – so auch 2025 – wird der Bundestag neu gewählt. Aufgrund des Bruchs der Regierungskoalition wird dieses Jahr allerdings schon im Feburar statt im September gewählt. Die vorgezogene Wahl wurde notwendig, nachdem die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP an unüberbrückbaren Differenzen zerbrach. Differenzen in zentralen Fragen wie der Energiewende, der Steuerpolitik und der Haltung zu Migration haben nicht nur die Regierung, sondern auch die Gesellschaft tief gespalten. Der Rücktritt des Kanzlers und die darauf folgende Vertrauenskrise machten einen Neuanfang unumgänglich. Die Wahl zum 21. Deutschen Bundestag – Nationale und internationale Entwicklungen Deutschland sucht 2025 eine neue Regierung, eine neue Orientierung und Haltung vor dem Hintergrund nationaler und internationaler Krisen. Der seit Jahren andauernde Krieg in der Ukraine hat Europa in eine neue sicherheitspolitische Realität gezwungen. Russlands Präsident Wladimir Putin setzt weiterhin auf Aggression und Destabilisierung, was den Handlungsdruck auf die NATO und die Europäische Union erhöht. Auch transatlantisch wird die Lage nicht einfacher: Die Rückkehr von Donald Trump in eine Führungsrolle in den USA hat die internationalen Beziehungen weiter polarisiert. Sein konfrontativer Kurs stellt die Einheit westlicher Bündnisse auf die Probe und fordert von Deutschland eine klarere Positionierung auf der Weltbühne. Vor diesem Hintergrund steht Deutschland vor weitreichenden Entscheidungen. Neben der Stabilisierung der Innenpolitik und dem Wiederaufbau des gesellschaftlichen Vertrauens sind mutige Reformen notwendig, um drängende Themen wie den Klimawandel , die Digitalisierung und die soziale Gerechtigkeit anzugehen. Die Bundestagswahl 2025 ist daher mehr als ein simpler Machtwechsel – sie ist eine Richtungswahl, die darüber entscheiden wird, wie Deutschland die Krisen der Gegenwart bewältigt und seine Zukunft gestaltet. Nicht nur für viele Erwachsene, sondern besonders für Jugendliche wird die Bundestagswahl 2025 außerordentlich bedeutsam sein. Alle Volljährigen dürfen selbst ihr Kreuz auf dem Stimmzettel setzen und damit aktiv am Wahlgeschehen teilhaben. Wer steht zur Wahl? Der Kanzlerkandidat der Union (CDU) Friedrich Merz steht laut aktuellem ZDF-Politbarometer vor dem amtierenden Bundeskanzler und erneutem SPD-Kandidaten Olaf Scholz. Für die Grünen wird der aktuelle Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck, ins Rennen gehen. Die AfD nominierte Alice Weidel als Kanzlerkandidatin und das BSW stellt Sahra Wagenknecht . Damit stehen neben den Spitzenkandidatinnen und -kandidaten weiterer Parteien erstmals fünf Kanzlerkandidatinnen bzw. Kandidaten zur Wahl. Unterrichtsmaterialien zur Bundestagswahl 2025 Die Bundestagswahl 2025 wird eine spannende Wahl für deutsche Jugendliche werden. Die Unterrichtsanregungen aus dieser Materialsammlung unterstützen Lehrkräfte dabei, die Bundestagswahl und das Wahlrecht im Unterricht aufzugreifen. Damit leistet Schule und Unterricht einen Beitrag zur Demokratie-Bildung und Demokratie-Stärkung: Schülerinnen und Schüler lernen am Beispiel der Wahlen die Bedeutung der Demokratie und des Rechtsstaates für Freiheit und Gerechtigkeit. Sie können Grundsätze für gerechte und demokratische Abstimmungen und Wahlen sowie deren Funktionen beschreiben. Nicht zuletzt können stimmberechtigte Schülerinnen und Schüler selbst Teil der politischen Willensbildung werden.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Das Rastertunnelmikroskop – eine Anwendung des Tunneleffekts

Unterrichtseinheit
14,99 €

Ein Rastertunnelmikroskop (RTM) oder Scanning Tunneling Microscope (STM) ist ein leistungsstarkes Werkzeug zur Betrachtung und näheren Untersuchung von Oberflächen auf der Ebene von atomaren Strukturen. Aufgrund seiner Fähigkeit, Oberflächen auf atomarer Ebene untersuchen zu können, ist das RTM auf vielen Forschungsfeldern unverzichtbar geworden. Dazu gehören unter anderem die Oberflächenanalyse, Materialforschung, Nanotechnologie sowie die Elektronik und Quantenphysik. Das RTM funktioniert nach dem Prinzip des Quantentunneleffektes, wobei es eine extrem feine Spitze von wenigen Nanometern Durchmesser (oft nur so breit wie ein Atom ) verwendet. Anhand aussagekräftiger Grafiken, Animationen und Videos werden die Lernenden an die Funktionsweise eines RTM hingeführt. Die bereits bekannten Gesetzmäßigkeiten zum Tunneleffekt finden beim RTM ihre Anwendung und dienen dazu, Berechnungen zum groben Verständnis des komplexen Gerätes anzustellen. Das Rastertunnelmikroskop – eine Anwendung des Tunneleffektes Die Besprechung der Funktionsweise eines Rastertunnelmikroskops dient dazu, den Tunneleffekt in seiner praktischen Anwendung den Lernenden näherzubringen. Mit einem RTM kann ein präzises Relief einer Materialoberfläche sichtbar gemacht werden. Mit dem möglichen Auflösungsvermögen können klassische Lichtmikroskope um das Tausendfache übertroffen werden, sodass selbst einzelne Atome eines Materials sichtbar gemacht werden können. Vorkenntnisse Physikalische Vorkenntnisse von Lernenden können vorausgesetzt werden, wenn der zugrundeliegende Tunneleffekt im Unterricht besprochen wurde. Damit lassen sich einfache Übungsaufgaben lösen, die einen Einblick in die Möglichkeiten des RTM bieten. Didaktische Analyse Die Behandlung des interessanten Themas mithilfe von computergenerierten Mikroskopbildern, die teilweise faszinierende Landschaften von eigener Ästhetik zeigen, kann durchaus dazu dienen, den Schülerinnen und Schülern ein Bild von der Besonderheit naturwissenschaftlicher Forschung näherzubringen. Methodische Analyse Das Thema RTM sowie der zugrundeliegende Tunneleffekt in der Quantenphysik sind schwierige Themen. Dennoch ist es möglich, durch vielfältiges Bildmaterial und entsprechend nachvollziehbare Gesetzmäßigkeiten den Lernenden zu zeigen, dass solche Themen trotzdem in ihrer prinzipiellen Form verstanden werden können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die Funktionsweise eines RTM beschreiben und erläutern. wissen um die Bedeutung solcher Präzisionsgeräte für die naturwissenschaftliche Forschung. können ergänzende Übungsaufgaben berechnen und damit die Zusammenhänge bei der Funktionsweise eines RTM besser verstehen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten und Hintergründe im Internet. können die Sachinhalte von Videos, Clips und Applets auf ihre Richtigkeit überprüfen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. müssen sich mit den Ergebnissen anderer Gruppen auseinandersetzen und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben eine gewissen Fachkompetenz, um mit anderen Lernenden, Eltern, Freunden etc. diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Die Eigenschaften des Skalarproduktes verstehen und beweisen

Kopiervorlage

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten selbstständig anhand eines YouTube-Videos das Skalarprodukt und die damit verbundenen mathematischen Eigenschaften. Vertieft wird dieses Wissen durch verschiedene Aufgaben, die nach dem "Flip the Classroom"-Prinzip strukturiert sind. Die Schülerinnen und Schüler lernen im – vom Autoren produzierten – YouTube-Video "Skalarprodukt" , wie das Skalarprodukt definiert ist. Das Arbeitsblatt führt in das mathematische Beweisen anhand der Eigenschaften des Skalarprodukts ein. In Aufgabe 1 zeigen die Lernenden durch Ausmultiplizieren, dass die Kommutativität für das Skalarprodukt gilt. Sie lernen, dass ein einzelnes Beispiel zwar eine Aussage veranschaulichen kann, jedoch kein allgemeiner Beweis ist. Daher beweisen sie diese Eigenschaft auch allgemein. In Aufgabe 2 wird die mathematische Aussage überprüft, dass das Skalarprodukt zweier Vektoren stets positiv sei. Die Schülerinnen und Schüler widerlegen diese Behauptung durch ein Gegenbeispiel. In Aufgabe 3 setzen sich die Lernenden mit dem "Beweis durch Widerspruch" auseinander und erarbeiten ein Beispiel anhand der Eigenschaften des Skalarprodukts. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik und wenden diese auf Anwendungsaufgaben an. werden in die mathematische Beweisführung eingeführt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet eigenständig zur Vorbereitung auf den Unterricht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterstützen sich gegenseitig beim gemeinsamen Lösen der Aufgaben.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe II

Die letzte Schulwoche vor Weihnachten: Rückblick und ein Blick nach vorne

Blog

Hey Leute, die letzte Schulwoche vor den Weihnachtsferien ist vorbei, und jetzt heißt es: drei Wochen wohlverdiente Winterpause! Zeit, kurz innezuhalten und euch einen kleinen Einblick zu geben, wie die letzten Tage verliefen und was ich für die Ferien geplant habe. Studienseminar: Eine Wohlfühloase Zwei Tage die Woche verbringe ich am Studienseminar – ein richtiger Ruhepol im Vergleich zum hektischen Schulalltag. Besonders der Donnerstag, unser gemeinsamer Seminartag, ist immer ein Highlight. Unsere Gruppe ist in den letzten Monaten echt zusammengewachsen. Der Zusammenhalt und die positive Stimmung machen das Ganze echt besonders. Ein toller Moment war unsere selbstorganisierte Weihnachtsfeier. Nach der letzten gemeinsamen Sitzung in diesem Jahr haben wir den Pausenraum in einen kleinen Weihnachtsmarkt verwandelt – mit Waffeln, Crêpes, Zuckerwatte, Kinderpunsch und sogar Glühwein. Lichterketten und Weihnachtsmusik durften natürlich nicht fehlen. Wir haben alle eingeladen: die anderen Semester sowie alle Fachleiterinnen und Fachleiter. Es war ein toller Nachmittag mit vielen Gesprächen und einem schönen Miteinander. Großer Vorteil unserer Gruppe: Wir haben einen Referendar mit dem beruflichen Schwerpunkt Hauswirtschaftslehre – dadurch haben wir immer die richtige Ausstattung und werden kulinarisch versorgt. :-)

  • Fächerübergreifend

Weitere Unterrichtsbesuche und der Eierfall

Blog

Hey Leute, der Lehralltag wird nicht langweilig! Daher möchte ich euch von den letzten Ereignissen berichten, die mich beruflich auf Trab gehalten haben. Unterrichtsbesuche: Herausforderungen und Erfolgserlebnisse In den letzten Wochen standen gleich zwei Unterrichtsbesuche auf meinem Plan: einmal im beruflichen Fach Wirtschaft und Verwaltung und einmal im Unterrichtsfach Politik . Beide Unterrichtsbesuche waren besonders wichtig, da sie mit einer Note bewertet werden, die für das Modul im ersten Hauptsemester relevant ist. Wirtschaft und Verwaltung: Visual Merchandising Für den Unterrichtsbesuch in Wirtschaft und Verwaltung zeigte ich eine Stunde bei meinen Einzelhandelskaufleuten , die ich im gleichen Lernfeld wie die Verkäuferinnen und Verkäufer unterrichte. Kurzer Exkurs: Die Ausbildung der Einzelhandelskaufleute und Verkäuferinnen und Verkäufer ist in den ersten ein bis zwei Lehrjahren identisch, jedoch endet die Ausbildung der Verkäuferinnen und Verkäufer nach zwei Jahren. Das Thema der Stunde war "Visual Merchandising". Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten sich Inhalte wie Fußböden, Beleuchtung, Farben und Musik mithilfe einer Lerntheke . Diese Methode ermöglicht es den Lernenden, im eigenen Tempo und selbstständig die Fachinhalte zu vertiefen. Zwar erfordert die Vorbereitung der verschiedenen Stationen viel Aufwand, doch im Unterricht selbst kann man sich dann auf die Rolle des Lernbegleiters konzentrieren. Am Ende hat sich die ganze Arbeit ausgezahlt: Meine Fachleiterin bewertete die Stunde mit einer sehr guten Note. Dieses Lob war ein echter Motivationsschub und gab mir den nötigen Rückenwind für den nächsten Unterrichtsbesuch. Politik: Wahlen in Deutschland Der zweite Unterrichtsbesuch fand im Fach Politik statt – ein Bereich, der mir aktuell noch etwas schwerfällt, vor allem bei der Planung. Da eine neue Unterrichtsreihe anstand, musste ich nicht nur den zu zeigenden Unterricht, sondern die gesamte Reihe neu entwickeln. Aufgrund der aktuellen politischen Geschehnisse entschied ich mich für das Thema "Wahlen in Deutschland" . Die Klasse, die dem Zweig der Berufsfachschule angehört, benötigt eine angepasste Aufbereitung der komplexen Inhalte. Eine Vorwissensabfrage zeigte, dass die Schülerinnen und Schüler kaum Einblick in die aktuellen Geschehnisse in der Bundesregierung hatten. Deshalb widmete sich die Einstiegsstunde den aktuellen Ereignissen rund um das Scheitern der Ampel-Regierung . Erneut setzte ich auf die Methode der Lerntheke und erstellte Arbeitsmaterialien zu Personen wie Olaf Scholz, Christian Lindner, Frank-Walter Steinmeier und der Opposition. Ziel war es, dass die Klasse die Rollen dieser Personen analysiert und versteht, wie es zu Neuwahlen kommt. Am Ende stellten sie die Ergebnisse mithilfe eines Schaubilds visuell dar. Der Unterricht verlief planmäßig, und ich wurde erneut mit einer sehr guten Note belohnt. Die Erleichterung war groß, besonders da der nächste Unterrichtsbesuch erst nach den Weihnachtsferien ansteht.

  • Fächerübergreifend
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