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Jugendliche als inoffizielle Mitarbeiter (IM) – IM "Shenja"

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Anhand der Arbeitsmaterialien erfahren die Lernenden, wie jugendliche inoffizielle Mitarbeiter angeworben wurden, wie ihre Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) aussah und welchen Einfluss dieses auf das Leben seiner Mitarbeiter hatte. Anhand von Originalakten setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Arbeitsweise des MfS auseinander. Die Materialien sind so konzipiert, dass sie modular oder auszugsweise im Unterricht eingesetzt werden können. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass das Thema Staatssicherheit sowie der Umgang mit Quellen bereits im Unterricht behandelt worden ist. Durch das Schicksal der jugendlichen inoffiziellen Mitarbeiterin Ute Beden ergibt sich ein starker lebensweltlicher Bezug, der die Schülerinnen und Schüler besonders anspricht. Mithilfe der Aufgabenstellungen werden die Lernenden außerdem dazu angeregt, nicht vorschnell zu urteilen, sondern durch intensive Quellenarbeit zu einem reflektierten und historisch begründeten Sach- und Werturteil zu gelangen. Die offene Gestaltung der Materialien erlaubt darüber hinaus einen flexiblen Einsatz im Unterricht. So können die Materialien wahlweise in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit bearbeitet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten, die Aufgaben und Methoden des Ministeriums für Staatssicherheit sowie der inoffiziellen Mitarbeiter. erläutern die Funktion der inoffiziellen Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit. vollziehen nach, aus welchen Gründen Menschen als inoffizielle Mitarbeiter für das Ministerium für Staatssicherheit arbeiteten. setzen sich mit den persönlichen Folgen der Mitarbeit für das Ministerium für Staatssicherheit in Bezug auf die inoffiziellen Mitarbeiter auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden die notwendigen Erschließungsmechanismen von Textquellen ergebnisorientiert an. organisieren Einzel- und Teamarbeit selbstständig. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse anspruchsvoll und angemessen. lernen, Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Flucht aus der DDR – Versuchter Grenzdurchbruch zweier Schüler

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Die Unterrichtsmaterialien thematisieren am Beispiel der beiden Schüler Tom und Olli das Thema Republikflucht. Im Dezember 1979 beschließen die beiden 15-jährigen Schüler Tom Meier und Olli Rüber, aus der Deutschen Demokratischen Republik in die Bundesrepublik zu fliehen. Der Fluchtversuch misslingt. Tom wird erschossen, sein Freund Olli verhaftet und zu einer mehrmonatigen Jugendstrafe verurteilt. Anhand von Originalakten thematisieren die Arbeitsmaterialien neben dem Fluchtversuch der beiden Schüler, wie das Ministerium für Staatssicherheit versuchte, den Vorfall, insbesondere die Tötung des 15-jährigen Tom Meier, zu verheimlichen. Die strafrechtlichen Konsequenzen des Fluchtversuchs von Olli Rüber sind ebenfalls Gegenstand. Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits über Grundwissen zu den Themen Grenzpolitik der Deutschen Demokratischen Republik sowie über das Ministerium für Staatssicherheit verfügen und mit Methoden zur Analyse von Textquellen vertraut sein. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, die Arbeitsweisen des Ministeriums für Staatssicherheit kennen. erörtern und reflektieren kritisch mit der Sicherung der Grenzen verbundenen Interessen des Staates. erkennen das Verhältnis zwischen dem Ministerium für Staatssicherheit und den Grenztruppen. vollziehen nach, welche möglichen Folgen die Republikflucht für die Flüchtenden haben konnte. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden die notwendigen Erschließungsmechanismen von Textquellen ergebnisorientiert an. organisieren Einzel- und Teamarbeit selbstständig. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse vor der Klasse. lernen Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen anhand von Kriterien Argumente aus historischen Deutungen. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. deuten historische Sachverhalte kritisch. beziehen Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation ein.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Jugendliche im Stasi-Visier am Beispiel des Operativen Vorgangs (OV) „Signal“

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Die Lernenden erfahren, welchen Ermittlungsaufwand das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) unternahm, um die Urheber öffentlich geäußerter systemkritischer Aussagen ausfindig zu machen und welche Konsequenzen dies für die betreffenden Personen hatte. Im September 1985 werden in der Rostocker Innenstadt an sieben Hauswänden regimekritische Parolen entdeckt. Im Zuge der Ermittlungen durch das Ministerium für Staatssicherheit fällt der Verdacht auf das Ehepaar Ute und Gunnar und dessen Freundin Dörte. Nach aufwendiger Observation und den Informationen eines inoffiziellen Mitarbeiters (IM) werden die Drei verhaftet, verhört und wegen "staatsfeindlicher Hetze" zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Neben den detaillierten Ermittlungsschritten thematisieren die Arbeitsmaterialien, welche politischen Überzeugungen die Verdächtigen vertraten, die sie zu ihren Handlungen veranlassten und welche Zugeständnisse sie machten, um einer mehrjährigen Haftstrafe zu entgehen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, die Arbeitsweisen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) kennen. erfahren, dass es in der DDR auch politischen Widerstand gegen das Regime gab. setzen sich mit den Motiven auseinander, die zu regimekritischen Äußerungen führten. setzen sich mit den Folgen regimekritischer Äußerungen auseinander. lernen Methoden des MfS kennen, Personen als inoffizielle Mitarbeiter (IM) zu gewinnen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden die notwendigen Erschließungsmechanismen von Textquellen ergebnisorientiert an. organisieren Einzel- und Teamarbeit selbstständig. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse vor der Klasse. lernen Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive von betroffenen Personen und Personengruppen nach. beurteilen anhand von Kriterien Argumente aus historischen Deutungen. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. beziehen Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation ein.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Fluchtmotive vor dem Mauerbau 1961

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Seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR siedelten viele Menschen aus dem Osten in den Westen über. Was waren ihre Beweggründe? Eine Flucht aus der DDR war bis zum Mauerbau 1961 über Berlin möglich. Die Gründe für eine Flucht aus der DDR waren vielfältig. Anhand von Flüchtlingsprotokollen aus dem West-Berliner Notaufnahmelager in Marienfelde erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Gründe, aus denen die Menschen die DDR bereits vor dem Bau der Mauer verließen. Darüber hinaus werden die Lernenden dazu angehalten, Profile der Geflüchteten zu erstellen, um sich so die Fluchtmotive genauer nachvollziehen zu können. Das Material eignet sich insbesondere zum Einstieg in das Thema "Flucht aus der DDR". Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen die Motive von Menschen, die sie zu einer Flucht aus der DDR veranlasst haben. erfahren, dass es verschiedene Motive für eine Flucht gab und setzen sich mit diesen intensiver auseinander. differenzieren zwischen den politischen, wirtschaftlichen und persönlichen Fluchtmotiven. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Kriterien geleitet Informationen aus Texten. stellen ihre Arbeitsergebnisse angemessen dar. organisieren ihre Arbeitsprozesse selbstständig. lernen Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen kriteriengeleitet Argumente aus historischen Deutungen. deuten historische Sachverhalte kritisch. beziehen Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation ein.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

"Falter Extra": Fluchtgeschichten

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Das Arbeitsmaterial illustriert persönliche Erlebnisse von je einer Flucht aus Syrien und Eritrea Station für Station und macht sie so für Lernende nachvollziehbar. Wisam und Kibrom haben es geschafft: Sie sind nun in Deutschland. Dort erzählen sie den Autorinnen des Arbeitsmaterials aus der Reihe "Falter" der Bundeszentrale für politische Bildung, Nadine Ritzi und Dagmar Nolden, von ihrer Flucht. Wie viele Kilometer waren es pro Streckenabschnitt? Wie viel Geld wurde an wen gezahlt? Und wie lang waren die beiden aus Syrien und Eritrea unterwegs? Ergänzt um diese Angaben bietet das Material persönliche Einblicke in die Gedanken und Gefühle der Flüchtenden. Sie bilden so eine individuelle Momentaufnahme, die es Lernenden dennoch ermöglicht, nachzuvollziehen, was es bedeutet, zu fliehen. Ergänzend steht für Lehrkräfte eine als PDF erhältliche Lehrerhandreichung bereit, die Zusatzinformationen und didaktische Hinweise enthält. Darüber hinaus bietet es sich an ergänzen die Arbeitsmaterialen "Zuflucht Deutschland" der Bundeszentrale für politische Bildung zu nutzen. Diese beleuchten anhand von fünf Arbeitsblättern zum Lernen an Stationen plus Zusatzmaterial unterschiedliche Aspekte von Zuflucht und stellen damit die Perspektive des Aufnahmelandes heraus. Beide "Falter" zusammen bieten somit sowohl die Perspektive der Flüchtenden als auch die der aufnehmenden Gesellschaft. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen und verstehen Hintergründe, die zum Krieg in Syrien geführt haben. wissen, warum Menschen ihre Heimat verlassen. setzen sich mit den Stationen der Flucht und den damit verbundenen Schwierigkeiten, Hindernissen und Gefahren auseinander. erfahren etwas von den Ängsten der Geflüchteten. hinterfragen und revidieren bestehende Ängste, Vorurteile und Stereotype gegenüber Flüchtlingen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur sach- und fachgerechten Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Bildquellen. benennen die Hauptgedanken eines Textes. stellen Verbindungen zwischen Informationen her, erkennen und erklären Zusammenhänge. lernen, Diskussionen argumentativ und rational zu führen. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen. berücksichtigen in ihrem Urteil die historische Bedingtheit der eigenen Lebenswelt und entwickeln aus ihrem Wissen und ihren Einsichten über die Vergangenheit Konsequenzen für die Gegenwart. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile und revidieren diese gegebenenfalls zugunsten besser begründbarer Urteile.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zuflucht Deutschland

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Wie neu ist eigentlich das "Phänomen Flucht"? Was meinen die Begriffe "Asylgesuch", "Sichere Herkunftsstaaten" oder "Dublin-Verfahren"? Was haben Wirtschaft und Klima mit Migration zu tun? Und was bedeutet es im Alltag, "geduldet" zu sein? Diesen und weiteren Fragen geht das Arbeitsmaterial aus der Zeitschrifteneihe "Falter" der Bundeszentrale für politische Bildung nach. Insgesamt stehen dazu fünf Arbeitsblätter bereit, die für das Lernen an Stationen konzipiert sind. Sie beleuchten unterschiedliche Aspekte von Zuflucht und stellen damit die Perspektive des Aufnahmelandes heraus. So wird die aktuelle Debatte über Flucht historisch eingebettet, globale Fluchtursachen werden in die Diskussion einbezogen und verschiedene Begrifflichkeiten rund um die Themen Asyl und Flucht definiert. Ergänzend steht für Lehrkräfte eine als PDF erhältliche Lehrerhandreichung bereit, die Zusatzinformationen und Lösungen enthält. Darüber hinaus bietet es sich an ergänzend die Arbeitsmaterialen "Falter Extra: Fluchtgeschichten" der Bundeszentrale für politische Bildung zu nutzen. Es illustriert persönliche Erlebnisse von je einer Flucht aus Syrien und Eritrea Station für Station und macht sie so für Lernenden nachvollziehbar. Beide Materialien bieten somit zusammen sowohl die Perspektive der Flüchtenden als auch die der aufnehmenden Gesellschaft. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, das Flucht und Migration kein Phänomen unserer Zeit ist. können zentrale Begriffe zum Thema Flucht und Asyl definieren. reflektieren und diskutieren auf der Grundlage von Zahlenmaterial, was Aufnahme der Geflüchteten für die hiesige Gesellschaft und das Zusammenleben bedeutet. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur sach- und fachgerechten Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Bildquellen. benennen die Hauptgedanken eines Textes. stellen Verbindungen zwischen Informationen her, erkennen und erklären Zusammenhänge. lernen, Diskussionen argumentativ und rational zu. trainieren die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen. berücksichtigen in ihrem Urteil die historische Bedingtheit der eigenen Lebenswelt und entwickeln aus ihrem Wissen und ihren Einsichten über die Vergangenheit Konsequenzen für die Gegenwart. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile und revidieren diese gegebenenfalls zugunsten besser begründbarer Urteile.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugenbericht von vier Flüchtlingskindern

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In diesem Zeitzeugenbericht erzählen vier Kinder aus Aleppo, Syrien, wie sie Vertreibung und Flucht nach Deutschland erlebten, und wie es ihnen nun in der Fremde geht. Anhand der bewegenden Geschichte der vier Cousins Anas (7), Abdelhamid (9), Mohamed (9) und Mahmoud (8) aus Aleppo und ihren Weg von Syrien nach Deutschland setzen sich die Schülerinnen und Schülern mit den Ängsten, Entbehrungen, Herausforderungen, aber auch mit dem neuen, teilweise noch fremden Leben der portraitierten Kinder auseinander. Aufgrund des Alters und der wörtlichen Rede in den Erzählungen der Kinder sorgt der Beitrag für Lebensnähe und Empathie und zeigt, dass hinter der aktuellen Flüchtlingswelle Schicksale von realen Personen stecken. Der Bericht ist in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet. Er sollte deshalb unbedingt seitens der Lehrkraft vor- und nachbereitet werden. Der Zeitzeugenbericht von "xaus Syrien" ist Teil der auf UNICEF-Blog-Serie "Kindheit kann nicht warten - Flüchtlingskinder erzählen von ihrem Schicksal". Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Situation von Flüchtlingen und der aktuellen Flüchtlingswelle. kennen Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Texten und Bildquellen. wenden elementare Schritte zur Interpretation von Texten und Aussagen an. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugenbericht Jamila

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In diesem Hörbeitrag erzählt Jamila, die mit damals sieben Jahren 1999 mit ihrer Familie aus Tschetschenien flüchtete, wie ihre Leben nach der Flucht weiterging und warum sie manchmal ihre Heimat vermisst. Durch die anschauliche Erzählung in der Tradition der OralHistory ergibt sich ein starker lebensweltlicher Bezug, der die Schülerinnen und Schüler anspricht. Sie erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen und erkennen auch Gemeinsamkeiten in ihren Lebenswünschen. Das gesprochene Wort vermittelt Atmosphäre und Stimmungen, Witz, Tragik, Freude, Anstrengung und Leichtigkeit der Erinnerung - in allen Facetten und Zwischentönen. Die Stimme des Erzählenden sorgt für Empathie und emotionale Teilhabe. Vor allem aber erfahren die Zuhörer Migrationsgeschichte und Migrationsgeschichten aus "erster Hand". Der Beitrag kann als Einstieg in das Thema Flucht und Asyl genutzt werden. Mit Blick auf die Ergebnissicherung bietet es sich an, während des Anhörens die Höraufträge im ebenfalls hinterlegten Arbeitsblatt von den Schülerinnen und Schülern ausfüllen zu lassen und anschließend als Diskussionsgrundlage zu nutzen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Situation von Emigranten auseinander. kennen Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichtenten Zuhören. identifizieren im Hörbeitrag Informationen, die zur Beantwortung der Fragen auf den Materialien relevant sind. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugenbericht Hamed R.

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Hamed R., der als Kind mit seinen Eltern aus dem Iran floh, weil sein Vater verfolgt wurde, erzählt in diesem Hörbeitrag über seine Erfahrungen als in Deutschland lebender Flüchtling. Dabei geht es auch um Integration, Vorurteile und Rassismus. Durch die anschauliche Erzählung in der Tradition der OralHistory ergibt sich ein starker lebensweltlicher Bezug, der die Schülerinnen und Schüler anspricht. Sie erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen und erkennen auch Gemeinsamkeiten in ihren Lebenswünschen. Das gesprochene Wort vermittelt Atmosphäre und Stimmungen, Witz, Tragik, Freude, Anstrengung und Leichtigkeit der Erinnerung - in allen Facetten und Zwischentönen. Die Stimme des Erzählenden sorgt für Empathie und emotionale Teilhabe.
Vor allem aber erfahren die Zuhörer Migrationsgeschichte und Migrationsgeschichten aus "erster Hand". Der Beitrag kann als Einstieg in die Themen Flucht und Integration genutzt werden. Mit Blick auf die Ergebnissicherung bietet es sich an, während des Anhörens die Höraufträge im ebenfalls hinterlegten Arbeitsblatt von den Schülerinnen und Schülern ausfüllen zu lassen und anschließend als Diskussionsgrundlage zu nutzen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Situation von Emigranten auseinander. kennen Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. reflektieren und hinterfragen Vorurteile und Stereotype gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichtenten Zuhören. identifizieren im Hörbeitrag Informationen, die zur Beantwortung der Fragen auf den Materialien relevant sind. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugenbericht Emmanuel Peterson

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Emmanuel, den seine Mutter mit neun Jahren aus Ghana nach Deutschland holte, erzählt, wie es ist, in einer deutschen Kleinstadt zu leben und warum es für ihn wichtig war, schnell die deutsche Sprache zu erlernen. Durch die anschauliche Erzählung in der Tradition der OralHistory ergibt sich ein starker lebensweltlicher Bezug, der die Schülerinnen und Schüler anspricht. Sie erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen und erkennen auch Gemeinsamkeiten in ihren Lebenswünschen. Das gesprochene Wort vermittelt Atmosphäre und Stimmungen, Witz, Tragik, Freude, Anstrengung und Leichtigkeit der Erinnerung - in allen Facetten und Zwischentönen. Die Stimme des Erzählenden sorgt für Empathie und emotionale Teilhabe.
Vor allem aber erfahren die Zuhörer Migrationsgeschichte und Migrationsgeschichten aus "erster Hand". Der Beitrag kann als Einstieg in die Themen Flucht und Integration genutzt werden. Mit Blick auf die Ergebnissicherung bietet es sich an, während des Anhörens die Höraufträge im ebenfalls hinterlegten Arbeitsblatt von den Schülerinnen und Schülern ausfüllen zu lassen und anschließend als Diskussionsgrundlage zu nutzen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Situation von Emigranten auseinander. kennen Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. reflektieren und hinterfragen Vorurteile und Stereotype gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund. kennen wichtige Faktoren für eine gelingende Integration. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichtenten Zuhören. identifizieren im Hörbeitrag Informationen, die zur Beantwortung der Fragen auf den Materialien relevant sind. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zwei Leben, zwei Kriege, eine Flüchtlingsgeschichte: Die Geschichten von Harry und Ahmed

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Was verbindet den 92-jährigen Harry aus Deutschland und den 12-jährigen Ahmed aus Syrien? In einem Video, das im Auftrag von UNICEF produziert wurde, erzählen sie ihre Lebensgeschichten. 80 Lebensjahre und einige tausend Kilometer liegen zwischen Harry aus Deutschland und Ahmed aus Syrien. Dennoch gibt es in ihrem Leben eine Parallele: Beide mussten ihre Heimat verlassen, vor Verfolgung und Gewalt fliehen und in der Ferne ein neues Zuhause finden. In einem Video, das im Auftrag von UNICEF produziert wurde, erzählen beide Protagonisten ihre Lebensgeschichten. Der Beitrag verdeutlicht dabei Parallelen von Kindern auf der Flucht - damals wie heute. Dabei wechselt das Video zwischen den Erzählungen von Ahmed und Harry. Durch die anschauliche Erzählung in der Tradition der OralHistory ergibt sich ein starker lebensweltlicher Bezug, der die Schülerinnen und Schüler anspricht. Sie erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen mussten. Das gesprochene Wort vermittelt Atmosphäre und Stimmungen, Witz, Tragik, Freude, Anstrengung und Leichtigkeit der Erinnerung - in allen Facetten und Zwischentönen. Die Bilder und O-Töne der Protagonisten sorgen für Empathie und emotionale Teilhabe. Vor allem aber erfahren die Zuhörer Fluchtgeschichte und Fluchtgeschichten aus "erster Hand". Der Beitrag ist in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet. Er sollte deshalb unbedingt seitens der Lehrkraft vor- und nachbereitet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Situation von Flüchtlingen in der Geschichte und Gegenwart auseinander. kennen Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. wissen, dass auch Kinder von Flucht und Gewalt betroffen sein können. beschreiben wesentliche Veränderungen und nehmen Vergleiche zwischen "früher" und "heute" sachgerecht vor. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden zwischen historisierenden Spielfilmen und Dokumentarfilmen und entnehmen einem Film historische Informationen. nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Texte und Bildquellen. wenden elementare Schritte zur Interpretation von Bildern und Illustrationen sowie Aussagen an. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. berücksichtigen in ihrem Urteil die historische Bedingtheit der eigenen Lebenswelt und entwickeln aus ihrem Wissen und ihren Einsichten über die Vergangenheit Konsequenzen für die Gegenwart.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Die europäische Flüchtlingskrise und Syrien erklärt

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Der englischsprachige Clip vermittelt zentrale Informationen zum Hintergrund des Syrienkonflikts und zur europäischen Flüchtlingskrise. Dabei geht es auch darum, faktenorientiert mit Ängsten und Vorurteilen aufzuräumen und so einen Beitrag zu Integration von Flüchtlingen zu leisten. Wie kam es zum Syrienkonflikt? Was waren die Auslöser für die aktuelle Flüchtlingskrise? Wie regierten Nachbarländer Syriens, aber auch die Europäische Union auf den Flüchtlingsstrom? Inwieweit sind populistisch geschürte Ängste und Vorurteile berechtigt? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der knapp sechsminütige Beitrag. Gute Fremdsprachenkenntnisse sind mit Blick auf das Verständnis von Vorteil, da der Beitrag in englischer Sprache erstellt wurde. Deutschsprachige Untertitel tragen jedoch zur Verständnisförderung bei. Ergänzend finden sich auf der Webseite des Deutschen Bildungsservers Links zu weiterführenden Unterrichtsmaterialien, Hintergrundinformationen und Medientipps zu den Themen Flucht, Asyl und Migration. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die politischen Hintergründe, die zum Krieg in Syrien geführt haben. wissen, warum Menschen ihre Heimat verlassen. wissen, welche Länder sich in der Flüchtlingskrise engagieren. hinterfragen Ängste, Vorurteile und Stereotype gegenüber Flüchtlingen. · kennen wichtige Faktoren für eine gelingende Integration. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichtenten Zuhören. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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