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Getrennte Welten? Migranten in Deutschland

Kopiervorlage

Welche Probleme entstehen, wenn die Integration von Zugewanderten verbesserungswürdig ist? Was sollten Mehrheitsgesellschaft und Politik, was die Migranten selbst dazu beitragen, "getrennte Welten" zu verhindern? Seit einiger Zeit ist das Schlagwort der "Parallelgesellschaften" in aller Munde. Dieser Begriff macht einerseits deutlich, dass die Integration von Zugewanderten nicht immer gelingt, trägt andererseits jedoch auch zu einer Dramatisierung vorhandener Probleme bei. Das Themenblatt der Bundeszentrale für politische Bildung nennt Ghettobildung sowie Schul- und Sprachdefizite von Migranten als zentrale Problemfelder, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler auseinandersetzen sollen. Welche Folgen hat eine mangelnde Integration für beide Seiten? Wo liegen Lösungsmöglichkeiten? Was sind Bedingungen für eine erfolgreiche Integration? Ein Auszug aus der 63-seitigen Broschüre kann unter dem unten aufgeführten Link kostenlos eingensehen und heruntergeladen werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit dem Phänomen der "getrennten Welten" auseinander. erkennen, dass vor allem in Großstädten solche "Parallelgesellschaften" existieren. kennen Probleme für alle Beteiligten die aus diesen "Parallelgesellschaften" erwachsen. verstehen und beurteilen integrationspolitische Maßnahmen. nehmen die Schule als ein Ort zur Förderung von Toleranz und Integration wahr und arbeiten an der Umsetzung. erkennen und hinterfragen (rechts-)populistische Meinungsmache. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur sach- und fachgerechten Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Bildquellen. benennen die Hauptgedanken eines Textes. stellen Verbindungen zwischen Informationen her, erkennen und erklären Zusammenhänge. lernen, Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen in Diskussionen und Präsentationen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen. erkennen, hinterfragen und revidieren eigene Vorurteile und Stereotype. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile und revidieren dieses gegebenenfalls zugunsten besser begründbarer Werturteile.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

50 Jahre Deutsch-türkisches Anwerberabkommen

Kopiervorlage

Die Kopiervorlagen bieten einen ersten historischen Überblick über die Einwanderung der türkischen Migranten in die Bundesrepublik. Am 30. Oktober 1961 unterzeichneten Vertreter der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei das Deutsch-türkische Anwerbeabkommen in Bad Godesberg. Kurze Zeit später kamen die ersten Arbeiter aus der Türkei in die Bundesrepublik Deutschland. Beide Seiten konnten nicht erahnen, welche weitreichenden Folgen und Veränderungen dies für das Leben der damaligen "Gastarbeiter" haben würde. Die Kopiervorlagen aus der Reihe "Falter" der Bundeszentrale für politische Bildung bieten einen ersten historischen Überblick über die Einwanderung der türkischen Migranten in die Bundesrepublik. Anhand von Fotos, Zeitungsausschnitten, Grafiken und anderen Materialien setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Anwerbung der ersten türkischen Gastarbeiter und der Einwanderungssituation seit den späten 1970er Jahren auseinander. Ergänzend steht für Lehrkräfte eine als PDF erhältliche Lehrerhandreichung bereit, die Zusatzinformationen und didaktische Hinweise enthält. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen Gründe und den Verlauf der Anwerbung der Gastarbeiter. kennen Beweggründe der deutschen Bundesregierung Gastarbeiter anzuwerben. definieren die Begriffe "Gast" und "Arbeiter" und diskutieren drauf aufbauend die Widersprüchlichkeit des Begriffs "Gastarbeiter". befassen sich mithilfe von Texten und Grafiken mit Auswirkungen des Anwerbestopps. kennen Gründe für den dauerhaften Aufenthalt türkischer Gastarbeiter. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur sach- und fachgerechten Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Bildquellen. benennen die Hauptgedanken eines Textes. stellen Verbindungen zwischen Informationen her, erkennen und erklären Zusammenhänge. lernen, Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen und Präsentationen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen. berücksichtigen in ihrem Urteil die historische Bedingtheit der eigenen Lebenswelt und entwickeln aus ihrem Wissen und ihren Einsichten über die Vergangenheit Konsequenzen für die Gegenwart. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile und revidieren diese gegebenenfalls zugunsten besser begründbarer Urteile.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Multimedia-Tour: Flucht und Fluchthilfe 1989

Kopiervorlage

Die Multimedia-Tour bietet Lernenden anhand von Fotos, Filmen, Originaldokumenten und Zeitzeugeninterviews einen Einblick in Thema Flucht und Fluchthilfe im Sommer vor dem Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989. Im Sommer 1989 harren Tausende DDR-Flüchtlinge viele Wochen in den Botschaften der Bundesrepublik in Ungarn, Polen und der damaligen Tschechoslowakei aus. Sie hoffen, dass die Bundesrepublik ihre Ausreise in den Westen durchsetzen wird. Auf ihrem Weg nach Budapest, Warschau und Prag in die bundesdeutschen Botschaften oder über Ungarn und Österreich direkt in die Bundesrepublik verhelfen den Ausreisewilligen DDR-Bürgern wieder Menschen zur Flucht. Am 9. November 1989 wird aufgrund der Ausreisewelle und von Protesten der DDR-Bürger die Reisefreiheit in der DDR eingeführt. Wenig später sind auch die DDR und die deutsch-deutsche Grenze Geschichte. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in dieser interaktiv aufbereiteten Multimedia-Tour anhand von Fotos, Filmen und Zeitzeugeninterviews einen authentischen und lebensnahen Einblick darüber, was im Sommer 1989 passierte und wie private Fluchthelfer DDR-Bürger dabei unterstützten in Bundesrepublik oder in deren Botschaften im sozialistischen Ausland zu gelangen. Die in der Tour zur Verständnisförderung vorhandenen Texte können dabei gelesen und angehört werden. Zusatzdokumente bieten weiterführende Informationen und die Möglichkeit für eine ausführlichere Beschäftigung. Die Materialien bieten sich insbesondere als Einstieg in die Thematik sowie zur anschaulichen Vertiefung zuvor vermittelter Informationen zum Thema Fluchthilfe an. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wodurch die Art der Fluchthilfe in diesem Zeitraum gekennzeichnet war. verstehen, welche Ereignisse zum Eintreten der Reisefreiheit vorangingen. wissen um die Folgen des Sommers 1989 für die deutsch-deutsche Geschichte. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichteten Zuhören. identifizieren relevante Informationen, die diesen Abschnitt der Fluchthilfe und Fluchtmöglichkeiten kennzeichnet. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Gruppen nach (Fremdverstehen). analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. betrachten historische Situationen und Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Multimedia-Tour: Private Fluchthilfe 1961 - 1989

Kopiervorlage

Die Multimedia-Tour bietet Lernenden anhand von Fotos, Filmen, Originaldokumenten und Zeitzeugeninterviews einen Einblick in Thema private Fluchthilfe vom Mauerbau bis zum Fall der innerdeutschen Grenze. Seit 1961 leisten nicht nur professionelle Fluchthelfer, sondern auch Freunde und Verwandte Fluchthilfe. Im Gegensatz zu den professionellen Helfern sind sie nicht vernetzt und es mangelt ihnen an Erfahrung, Routine und Ortskenntnissen. Jedoch ziehen sie seltener die Aufmerksamkeit der Staatssicherheit auf sich - ein Grund, warum die Vorhaben teilweise glücken. Dabei nutzen sie genau wie die professionellen Fluchthelfer Fluchtwege über Ostblockstaaten sowie über die innerdeutsche Grenze und über Berlin. Bei einer Entdeckung oder einem gescheiterten Versuch droht ihnen, genau wie den professionellen Helfern, eine mehrjährige Haftstrafe nach dem DDR-Strafgesetzbuch. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in dieser interaktiv aufbereiteten Multimedia-Tour anhand von Fotos, Filmen und Zeitzeugeninterviews einen authentischen und lebensnahen Einblick in die Arbeit privater Fluchthelfer für die Zeit von 1961 bis 1989. Dabei können die in der Tour zur Verständnisförderung vorhandenen Texte nicht nur gelesen, sondern auch angehört werden. Zusatzdokumente bieten weiterführende Informationen und die Möglichkeit für eine ausführlichere Beschäftigung. Die Materialien bieten sich insbesondere als Einstieg in die Thematik sowie zur anschaulichen Vertiefung zuvor vermittelter Informationen zum Thema Fluchthilfe an. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sich die Art der Fluchthilfe in diesem Zeitraum veränderte. verstehen, mit welchen Problemen die freiwilligen Fluchthelfer konfrontiert waren. wissen um Folgen für die freiwilligen Fluchthelfer, die von der Stasi bespitzelt, oder bei der Fluchthilfe verhaftet wurden. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichteten Zuhören. identifizieren relevante Informationen, die diesen Abschnitt der Fluchthilfe kennzeichnen. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Gruppen nach (Fremdverstehen). analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. betrachten historische Situationen und Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Multimedia-Tour: Fluchthilfe nach dem Transitabkommen ab 1972

Kopiervorlage

Die Multimedia-Tour bietet Lernenden anhand von Fotos, Filmen, Originaldokumenten und Zeitzeugeninterviews einen Einblick in Thema Fluchthilfe in der Zeit ab 1972. 1972 tritt das deutsch-deutsche Transitabkommen in Kraft. Dieses erlaubt es, ohne willkürliche Kontrollen durch DDR-Grenzer zwischen dem Bundesgebiet und West-Berlin zu reisen. Kommerzielle Fluchthelfer nutzen die neuen Bestimmungen, um verstärkt Aktionen auf den Transitwegen durchzuführen. Die DDR-Regierung, die darin ein Abkommensmissbrauch sieht, baut die Überwachung der Transitstrecken aus. Darüber hinaus verlangt sie von der Bundesregierung, die Fluchthilfe zu stoppen. Vor diesem Hintergrund geraten die Fluchthelfer zunehmend in die Kritik, auch wenn ihr Verhalten im Rahmen geltenden Rechts durch das Grundgesetz geschützt ist. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in dieser interaktiv aufbereiteten Multimedia-Tour anhand von Fotos, Filmen und Zeitzeugeninterviews einen authentischen und lebensnahen Einblick in die Arbeit der Fluchthelfer für die Zeit ab 1972. Dabei können die in der Tour zur Verständnisförderung vorhandenen Texte nicht nur gelesen, sondern auch angehört werden. Zusatzdokumente bieten weiterführende Informationen und die Möglichkeit für eine ausführlichere Beschäftigung. Die Materialien bieten sich insbesondere als Einstieg in die Thematik sowie zur anschaulichen Vertiefung zuvor vermittelter Informationen zum Thema Fluchthilfe an. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen um die Bedeutung des deutsch-deutschen Transitabkommens von 1972. erfahren, wie sich die Art der Fluchthilfe in diesem Zeitraum veränderte. verstehen, warum die professionalisierten Fluchthelfer zunehmend in Kritik gerieten. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichteten Zuhören. identifizieren relevante Informationen, die diesen Abschnitt der Fluchthilfe kennzeichnen. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Personengruppen nach (Fremdverstehen). analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. betrachten historische Situationen und Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Multimedia-Tour: Fluchthilfe im Abseits 1965 - 1971

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Die Multimedia-Tour bietet Lernenden anhand von Fotos, Filmen, Originaldokumenten und Zeitzeugeninterviews einen Einblick in Thema Fluchthilfe in der Zeit von 1965 bis 1971. Mitte der 1960er Jahre steigen viele vormals aktive Fluchthelfer aus und widmen sich anderen Aktivitäten. Diejenigen, die weitermachen, lassen sich bezahlen, nutzen die bewährten Transitwege und arbeiten mit Alliierten oder Diplomaten zusammen, die an der DDR-Grenze nicht kontrolliert werden dürfen. Gemeinsam mit den Geheimdiensten anderer sozialistischer Staaten bekämpft die Staatssicherheit der DDR die Fluchthilfe. So werden die Fluchthelfer bei einer Entdeckung vor Gericht gestellt und müssen mit einer Auslieferung an die DDR rechnen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in dieser interaktiv aufbereiteten Multimedia-Tour anhand von Fotos, Filmen und Zeitzeugeninterviews einen authentischen und lebensnahen Einblick in die Arbeit der Fluchthelfer in der Zeit von 1965 bis 1971. Dabei können die in der Tour zur Verständnisförderung vorhandenen Texte nicht nur gelesen, sondern auch angehört werden. Zusatzdokumente bieten weiterführende Informationen und die Möglichkeit für eine ausführlichere Beschäftigung. Die Materialien bieten sich insbesondere als Einstieg in die Thematik sowie zur anschaulichen Vertiefung zuvor vermittelter Informationen zum Thema Fluchthilfe an. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sich die Art der Fluchthilfe in diesem Zeitraum veränderte. lernen die unterschiedlichen Vorgehensweise und Methoden der West-Berliner Fluchthelfer kennen. wissen um Folgen für Fluchthelfer, die von der Stasi bespitzelt, oder bei der Fluchthilfe verhaftet wurden. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichteten Zuhören. entnehmen einer Audio- und Bilddokumentation historische Informationen. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Personengruppen nach (Fremdverstehen). analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Multimedia-Tour: Fluchthilfe nach dem Mauerbau 1961 bis 1965

Kopiervorlage

Die Multimedia-Tour bietet Lernenden anhand von Fotos, Filmen, Originaldokumenten und Zeitzeugeninterviews einen Einblick in Thema Fluchthilfe in der Zeit kurz nach dem Mauerbau im Jahr 1961. Nach der Grenzschließung am 13. August 1961 leisten viele West-Berliner spontan Fluchthilfe. Es entstehen unter anderem an Universitäten Fluchthilfegruppen, die dafür sorgen, dass Tausende von Menschen vom Osten in den Westen gelangen. Die Fluchthelfer genießen im Westen Hochachtung, doch wecken Risiken und Kosten bald erste Zweifel. Als der DDR-Grenzer Egon Schultz 1964 bei einer Fluchthilfeaktion erschossen wird, ändert sich die Stimmung und die Fluchthilfe verliert im Westen an Akzeptanz. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in dieser interaktiv aufbereiteten Multimedia-Tour anhand von Fotos, Filmen und Zeitzeugeninterviews einen authentischen und lebensnahen Einblick in die Arbeit der Fluchthelfer in der Zeit von 1961 bis 1964. Dabei können die in der Tour zur Verständnisförderung vorhandenen Texte nicht nur gelesen, sondern auch angehört werden. Zusatzdokumente bieten weiterführende Informationen und die Möglichkeit für eine ausführlichere Beschäftigung. Die Materialien bieten sich insbesondere als Einstieg in die Thematik sowie zur anschaulichen Vertiefung zuvor vermittelter Informationen zum Thema Fluchthilfe an. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen um die Folgen des Mauerbaus für die Menschen im geteilten Deutschland. verstehen, warum West-Berliner Studenten Menschen aus dem Osten bei ihrer Flucht halfen. lernen die unterschiedlichen Vorgehensweise und Methoden der West-Berliner Fluchthelfer kennen. wissen um Folgen für Fluchthelfer, die von der Stasi bespitzelt wurden oder bei der Fluchthilfe starben. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichteten Zuhören. beschaffen in Einzel- oder Teamarbeit selbstständig Informationen durch den Gebrauch digitaler Medien. identifizieren relevante Informationen, die diesen Abschnitt der Fluchthilfe kennzeichnen. erfassen die unterschiedlichen Standpunkte zu dem Engagement von West-Berliner Fluchthelfern. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Personengruppen nach (Fremdverstehen). betrachten historische Situationen und Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Ein Grenzfall: Wie eine DDR-Flucht zum Familiendrama wurde.

Kopiervorlage

Die Lernenden setzen sich mithilfe eines Features über eine Flucht aus der DDR mit der Bedeutung der Teilung Deutschlands sowie den Unterschieden zwischen den Systemen einer Demokratie und einer Diktatur auseinander. Mithilfe des Features "Ein Grenzfall" sollen die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung der Teilung Deutschlands und die Unterschiede von Demokratie und Diktatur nach 1945 anhand einer spektakulären DDR-Flucht exemplarisch analysieren und verstehen. Sie arbeiten heraus, inwiefern der Systemunterschied die Lebenswelten der Menschen in Ost und West beeinflusste und mit welcher Härte die SED-Regierung Menschen bestrafte, die die DDR verlassen wollten. Die Schüler erkennen, wie die politische Verfolgung Familien und Freundschaften zerstörte und die Handlungsbedingungen für Anpassung, Mut und Zivilcourage in der Diktatur deuten lernen. Für Lehrkräfte steht ein Vorschlag für die Ausgestaltung einer Doppelunterrichtsstunde mit methodisch-didaktischen Hinweisen, Links zu Arbeitsblättern und weiterführenden Materialien bereit. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und verstehen die Bedeutung der Teilung Deutschlands und die Systemunterschiede zwischen einer Demokratie und einer Diktatur. erarbeiten, welchen Einfluss das jeweilige System auf das Leben der Menschen hat. wissen um die Folgen für Personen, die die DDR-verlassen wollten sowie für deren Freunde und Familienangehörige. beschreiben die Vorgehensweise und Methoden der Staatssicherheit im Umgang mit Republikflüchtlingen und ihren Angehörigen. erläutern Handlungsbedingungen für Anpassung, Mut und Zivilcourage in einer Diktatur. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler organisieren Einzel- und Teamarbeit selbstständig. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse anspruchsvoll und angemessen. lernen Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Gruppen nach (Fremdverstehen). analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. betrachten historische Situationen und Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven. lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugenbericht: Jürgen-Kurt Wenzel "Freiheit, die ich meine. Mein Leben in der 'DDR'"

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In diesem autobiografischen Zeitzeugenbericht wird der Alltag als politischer Häftling in einem DDR-Gefängnis geschildert.Die anschauliche autobiografische Erzählung weist einen starken lebensweltlichen Bezug auf, der die Schülerinnen und Schüler anspricht. Sie erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, wie politische Gefangene in der DDR behandelt wurden und welche Folgen dies physisch, psychisch und für ihren weiteren Lebenslauf hatte. Dabei erlangen die Schüler reale Einblicke in das Rechtssystem der DDR. Der mehrteilige Bericht, der schriftlich und als Hörfassung bereitsteht, vermittelt Schülerinnen und Schüler Erlebnisse im Zusammenhang mit dem Thema Flucht aus der DDR aus "erster Hand". Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie politische Gefangene in der DDR behandelt wurden. erlangen einen Einblick in das DDR-Justizsystem. erkennen den Einfluss und die Folgen politischer Haft auf die Biografie von Menschen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichtenten Lesen und Zuhören. entnehmen einem Dokument historische Informationen. wenden elementare Schritte der Interpretation von Quellen sach- und themengerecht an. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Personengruppen nach (Fremdverstehen). formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Gegen den Strom. West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche

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Der Beitrag zeigt am Beispiel von Personen der evangelischen Kirche, warum und wie es bis zum Mauerbau 1961 zur West-Ost-Migration kam.Entgegen dem Hauptmigrationsstrom wanderten bis zum Mauerbau 1961 eine halbe Million Menschen aus der Bundesrepublik in die DDR ab. Unter ihnen befanden sich 1.000 bis 2.000 evangelische Theologiestudierende, Vikare, Pfarrer sowie Diakone und Diakonissen. Warum und wie es zu dieser besonderen Migration kam, zeigt der Beitrag von Claudia Lepp. Er ist auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung einzusehen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass es auch Migrationsbewegungen von West nach Ostdeutschland gab. erfahren, dass des neben Bürgern der Bundesrepublik auch Rückkehrer gab, die in die DDR emigrierten. setzen sich an exemplarisch anhand von Vertretern der evangelischen Kirche mit den Motiven, Erwartungshaltungen und Erfahrungen der West-Ost-Migranten auseinander. erfahren, wie die DDR-Regierung und die evangelische Kirche auf diese Migrationsbewegung reagierten. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte der Interpretation von Quellen sach- und themengerecht an. nehmen Verknüpfungen mit dem historischen Kontext vor und erkennen die Bedeutung einer Textquelle innerhalb dieses Kontextes. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Spinner, Schuldner und Spione? Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989

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Der Beitrag beleuchtet Ursachen und Phasen der West-Ost-Migration und illustriert diese anhand von drei beispielhaften Biografien.Für die Übersiedlung in die DDR gab es viele Motive. Auch die Erfahrungen, die die Übersiedler schließlich in der DDR sammelten, waren sehr unterschiedlich. Der Beitrag, von Eva Fuchslocher und Michael Schäbitz, der auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung einzusehen ist, beleuchtet Ursachen und Phasen der West-Ost-Migration und illustriert diese anhand von drei beispielhaften Biografien. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass es auch Migrationsbewegungen von West nach Ostdeutschland gab. beschreiben Motive und Erfahrungen der West-Ost-Migranten. erläutern anhand von drei beispielhaften Biografien reale Schicksale. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte der Interpretation von Quellen sach- und themengerecht an. nehmen Verknüpfungen mit dem historischen Kontext vor und erkennen die Bedeutung einer Textquelle innerhalb dieses Kontextes. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet.

  • Geschichte / Früher & Heute / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Gründe, die zum Widerstand führten

Kopiervorlage

Mithilfe einer Text- und Filmanalyse lernen die Schülerinnen und Schüler politische, gesellschaftliche und kulturelle Gründe kennen, die Menschen zum Widerstand gegen das DDR-Regime führten.Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten anhand einer Text- und Videoanalyse zentrale Gründe, die zum Widerstand gegen das DDR-Regime führten. Dafür nutzen sie ausgewählte Kapitel des Buches "Wir wollten was tun. Werderaner Jugendliche leisten Widerstand 1949-1953 und was danach geschah. Zusätzlich schauen sie sich einen Ausschnitt aus dem auf YouTube einzusehenden Beitrag "Wir wollten was tun" an. Eine Erläuterung ausgewählter Textstellen schließt rundet die Einheit ab. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen zentrale Gründe und Auslöser des Widerstands gegen das DDR-Regime. kennen und benennen zentrale Protestmöglichkeiten. erörtern Gründe, sich politisch zu engagieren. reflektieren mögliches eigenes politisch engagiertes Verhalten, um sich gegen restriktive staatliche Maßnahmen zu wehren. wenden grundlegende historische Fachbegriffe sachgerecht an. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen eine selbstständige kritische Wertung von Medienquellen vor. · identifizieren in Medienangeboten Informationen, die für die gestellte Frage relevante sind. stellen gedankliche Verknüpfungen dar und erschließen die Bedeutung des Begriffes "Widerstand". verwenden geeignete sprachliche Mittel zur Darstellung eines Sachverhaltes. thematisieren Alltagshandeln in historischer Perspektive. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler begründen eigene Deutungen und Wertungen historischer Sachverhalte argumentativ. analysieren und beurteilen Aussagen und Sachverhalte im Hinblick auf Interessensbezogenheit, beabsichtigte und unbeabsichtigte Nebenfolgen sowie ideologische Implikationen

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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