Tipp der Redaktion

Les métiers – Wortschatztraining rund um Berufe und Arbeitswelt in Französisch

Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Berufsgruppen stehen beisammen.
Tipp der Redaktion

Les métiers – Wortschatztraining rund um Berufe und Arbeitswelt in Französisch

Mit diesen Materialien erweitern Ihre Schülerinnen und Schüler ihren französischen Wortschatz im Bereich Berufe und Arbeitswelt.

Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

Tipp der Redaktion

Advent und Weihnachten

 

Erfreuen Sie sich und die Lernenden mit glänzenden Materialien und lassen Sie Weihnachtsstimmung Einzug in Ihr Klassenzimmer gewähren!

 

  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp11
  • Quelle7
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Trade fair booth etiquette: How to behave professionally at a trade fair – The Dos and Don’ts

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich auf Messen professionell zu verhalten. Sie üben richtige Körperhaltung, höfliche Kommunikation, offene Fragen und entwickeln ein Bewusstsein für professionelle Etikette beim Umgang mit Besucherinnen, Besuchern und ausstellenden Personen. Die Unterrichtseinheit vermittelt professionelles Verhalten an Messeständen und legt den Fokus auf Kommunikationsfähigkeiten, Körpersprache und Etikette. Schülerinnen und Schüler analysieren Beispiele aus der Praxis, reflektieren Best Practices und wenden das Gelernte in Rollenspielen sowie kreativen Aufgaben an. Im Zentrum stehen der sichere Umgang auf Messen, eine professionelle Kommunikation und Präsentation, eine bewusste Körperhaltung und Körpersprache, der Einsatz offener Fragetechniken sowie die Dos and Don’ts der Messestand-Etikette. Ziel ist es, ein professionelles Verhalten und Bewusstsein in Messe-Situationen zu entwickeln, angemessene verbale und nonverbale Kommunikation zu erkennen und gezielt zu üben, eigene Gewohnheiten kritisch zu reflektieren und das relevante Fachvokabular rund um Messeauftritte anzuwenden. Die Lernenden erweitern ihre Fachkompetenz, indem sie professionelle Kommunikation trainieren, ihr Messeverständnis vertiefen und Produkte beziehungsweise Dienstleistungen adressatengerecht präsentieren. Durch die Verbindung aus Analyse, praxisnahen Übungen und strukturiertem Feedback entsteht ein handlungsorientiertes Lernsetting, das Sicherheit in typischen Messesituationen schafft und nachhaltige Kommunikationsroutinen etabliert. Messen sind für Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger besonders in Verkauf, Marketing, Logistik und Industrie relevant; professionelles Verhalten in Messesituationen erhöht die Berufs- und Handlungskompetenz. Die Lernenden bringen Grundkenntnisse in Englisch, ein Basisvokabular für Geschäftskontexte sowie Erfahrungen mit Teamarbeit und Präsentationen mit – darauf baut die Einheit passgenau auf. Zu Beginn werden Vorwissen und Sprache aktiviert: Die Klasse analysiert das Bild eines Messestands, formuliert Vorhersagen zu typischen Gesprächssituationen und arbeitet gezielt am Vokabular. Daran schließen sich methodisch abwechslungsreiche Arbeitsaufträge an: Ein Leseverständnis zu Messekommunikation bereitet Rollenspiele zu Stand- und Kundengesprächen vor; reflektierende Phasen sichern Gelerntes und münden in eine kreative Posterarbeit, welche zentrale Botschaften sichtbar macht. Die Binnendifferenzierung ist durchgängig angelegt: Aufgaben eröffnen verschiedene Einstiegsmöglichkeiten – kurze, einfache Antworten für Anfängerinnen und Anfänger sowie vertiefende Reflexionsaufgaben für fortgeschrittene Lernende, etwa zu Sprachregister, Interkulturalität und Argumentationsstrategien. Für die Vorbereitung werden ein Bild eines Messestands, der Text und Vokabellisten in Druckform, die Worksheets 1–5 samt Lösungsvorschlägen sowie Materialien für Poster oder digitale Slides bereitgestellt. Lehrkräfte nutzen für die visuelle Aufbereitung Slides oder geeignete digitale Tools und unterstützen die Lernenden bei Bedarf digital, beispielsweise während der Recherche oder bei der Präsentation. Die Einheit verbindet einen authentischen Einstieg mit klarer Sprachförderung und handlungsorientierter Praxis. So wird sichere Messekommunikation aufgebaut, methodische Vielfalt gewährleistet und die professionelle Handlungskompetenz der Lernenden nachhaltig gestärkt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler präsentieren sich professionell auf Messen. kommunizieren fachlich korrekt mit Besucherinnen und Besuchern. wenden angemessene Körpersprache an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erstellen digitale Slides oder Poster. nutzen digitale Tools für Recherche und Präsentation. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Paar- oder Gruppenarbeit zusammen. beobachten und reflektieren das Verhalten von Mitschülerinnen und Mitschülern. reflektieren ihre eigene Professionalität.

  • Englisch
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Meerwert – die Bedeutung der Ozeane

Unterrichtseinheit

Umweltschutz und Frieden sind unmittelbar miteinander verknüpft: Kein Umweltschutz ohne Frieden, kein Frieden ohne Umweltschutz. Komplexe globale Herausforderungen wie die Zerstörung der Meeresumwelt bedürfen eines komplementären Perspektivwechsels. MEERWERT beschreibt die Zusammenhänge von Umwelt und Frieden im Bereich der Ozeane, erklärt die vielfältigen Ursachen der Gefährdung der Meeresumwelt und zeigt mögliche Lösungsansätze auf. Dadurch erlangen junge Menschen eine argumentative Grundlage für die Debatte um eine der großen globalen Herausforderungen unserer Zeit. MEERWERT beschreibt die existenzielle Bedeutung der Meere für das System Erde und die Beziehung zwischen Menschen und Meeresumwelt. Meere – wovon sprechen wir eigentlich? Was verursacht die Gefährdung der Meere und wie weit ist die Zerstörung dieses gewaltigen Ökosystems vorangeschritten? Gibt es tragfähige Lösungsansätze oder nur gute Ideen? Diese und viele weitere grundlegende Fragen stehen im Zentrum dieses zum kritischen und lösungsorientierten Denken anregenden Materials. Das Bildungsmaterial ist schulartübergreifend an die Bildungspläne der Länder für die Klassen 9 bis 11 angelehnt und eignet sich insbesondere zur Kompetenzentwicklung in den Fächern Geographie, Politik und Gesellschaftswissenschaften. Dabei fördert es den fächerübergreifenden Unterricht. Thematischer Hintergrund Zu den am stärksten bedrohten Teilsystemen des Systems Erde zählen die Meere, die mit ihrem Reichtum an Ressourcen, ihrer genetischen Vielfalt und der Fülle an Ökosystemdienstleistungen unser Leben auf der Erde ermöglichen. Die Regenerationsfähigkeit der Meere und damit deren ökologischer Fortbestand werden auf vielfältige Weise erschwert, in Teilen gar zerstört. Die direkten Eingriffe in das Ökosystem Meer reichen von der Überfischung und Rohstoffgewinnung über vielfältige Arten der Verschmutzung mit Abwässern, Kunststoffen, Ölen und atomaren Abfällen bis hin zu immer stärkerer Lärmbelastung. Mehr Informationen zum thematischen Hintergrund dieser Unterrichtseinheit finden Sie auf den Seiten 4 bis 7 des Bildungsmaterials "Meerwert - Die Bedeutung der Ozeane" (siehe Download-Bereich). Didaktische Überlegungen Globale Herausforderungen haben immer auch Einfluss auf die Dimensionen Umwelt und Frieden. Deswegen nimmt das Bildungsmaterial "Meerwert - Die Bedeutung der Ozeane" diese zwei Perspektiven in den Blick. Eine Reise zur deutschen Nord- und Ostseeküste und ein globaler Überblick zeigen dabei, welche Auswirkungen unser Umgang mit den Meeren heute bereits auf Ökologie (GREEN) und das friedliche, gerechte Miteinander (PEACE) hat. Das Bildungsmaterial gliedert sich in die folgende Themenblöcke: Das Meer - wovon sprechen wir eigentlich? Die Gefährdung der Meere Von Meereswissenschaft zu Meerespolitik Das UN-Abkommen zum Schutz der hohen See Politische Maßnahmen: Deutschland, Europa und die Welt Tiefseebergbau- auf Kosten der Umwelt Ozeane – Weltweit bedroht Agenda 2030: 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung Eine Reise zum Thema Meere in Deutschland Unsere Schule für den Meeresschutz Das Bildungsmaterial knüpft dabei an den Nationalen Aktionsplan "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" an und trägt zur Umsetzung der Agenda 2030 (17 Ziele für nachhaltige Entwicklung) bei. Methodische Überlegungen Die Themenblöcke dieser Unterrichtseinheit enthalten zum Einstieg jeweils inhaltliche Grundlagen-Informationen. Daran angeschlossen sowie darauf aufbauend enthalten die Themenblöcke beispielsweise Arbeitsaufträge zur Zusammenfassung und Sicherung des inhaltlichen Verständnisses, Impulse zur Reflexion, Evaluation und Diskussion sowie Anreize für die vertiefende Auseinandersetzung mit der Thematik, die in aktivem Handeln münden sollen. Mit der spezifischen Verknüpfung von Informationen und der Aufforderung zur Bewertung und Handlung ist das Bildungsmaterial an das Konzept "Erkennen, Bewerten, Handeln" des Orientierungsrahmens für den Lernbereich globale Entwicklung angelehnt, orientiert sich am lösungsorientierten Ansatz und leistet einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung mit einer verantwortungsbewussten, globalen Perspektive. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich fundiertes Wissen zu den Ursachen und Folgen der Belastungen der Ozeane. kennen und verstehen verschiedene Maßnahmen und Lösungsansätze zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der Meere. wenden ihr Wissen an, um eigene begründete Positionen zur Bedeutung der Ozeane und zu ihrem Schutz zu entwickeln. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, analysieren und bewerten Informationen aus unterschiedlichen Medienquellen kritisch. vergleichen Argumente und Daten aus verschiedenen Darstellungen und Quellen. reflektieren den Einfluss von Medien und Kommunikation auf den öffentlichen Diskurs zum Thema Ozeane. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren unterschiedliche Lösungsansätze konstruktiv in der Gruppe. entwickeln und vertreten eigene Standpunkte im gesellschaftlichen Diskurs. werden zu verantwortungsbewusstem Handeln für Umwelt und Klima in ihrem eigenen (Schul-)Umfeld angeregt. In der Greenpeace Unterrichtsmaterialreihe "Umwelt und Frieden" sind außerdem folgende Hefte erschienen:

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft / Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Auf der Kippe - Vielfalt und Grundlagen des Lebens

Unterrichtseinheit

Umweltschutz und Frieden sind unmittelbar miteinander verknüpft: Kein Umweltschutz ohne Frieden, kein Frieden ohne Umweltschutz. Komplexe globale Herausforderungen, wie die des Verlusts der Artenvielfalt, bedürfen eines komplementären Perspektivwechsels. Das Material "Auf der Kippe" beschreibt die Zusammenhänge der Themen Umwelt und Frieden, erklärt die Ursachen des Verlusts der Biodiversität und zeigt mögliche Lösungsansätze auf. Dadurch erlangen junge Menschen eine argumentative Grundlage für eine der wichtigsten Debatten unserer Zeit. Oft kennen wir die Bedeutung einzelner Arten nicht und erkennen ihren Wert erst, wenn sie verschwinden und Schäden sichtbar werden. Biodiversität umfasst alle Lebensräume der Erde und bildet die Grundlage stabiler Ökosysteme und ist dabei ein äußerst komplexes Thema. Ihr Verlust betrifft nicht nur die Umwelt, sondern auch zentrale gesellschaftliche Themen wie Gesundheit, Ernährungssicherheit und den Umgang mit dem Klimawandel. Das Bildungsmaterial "Auf der Kippe" macht diese Zusammenhänge verständlich und regt zum Nachdenken über Verantwortung und Zukunft an. Das Bildungsmaterial ist schulartübergreifend an die Bildungspläne der Länder für die Klassen 9 bis 11 angelehnt und eignet sich insbesondere zur Kompetenzentwicklung in den Fächern Geographie, Politik und Gesellschaftswissenschaften. Dabei fördert es den fächerübergreifenden Unterricht. Eine digitale Erweiterung bietet die App "Der Artenvielfalt auf der Spur" und öffnet dabei eine virtuelle Tür aus dem Klassenraum zu besonderen Lebensräumen dieser Welt. Thematischer Hintergrund Die genetische Vielfalt und die daraus hervorgehende Artenvielfalt gehören zu den am stärksten bedrohten Teilsystemen der Erde. Durch die Zerstörung von Ökosystemen sowie durch Klimawandel, Wassermangel und Bodendegradation geht sie heute um ein Vielfaches schneller verloren als durch natürliche Prozesse. Der wachsende Ressourcenbedarf moderner Gesellschaften beschleunigt diese Entwicklung und führt zu tiefgreifenden ökologischen Schäden. Der Verlust der biologischen Vielfalt gefährdet nicht nur stabile Ökosysteme, sondern auch die Lebensgrundlagen indigener Gemeinschaften und verschärft globale Konflikte um den Schutz wertvoller Lebensräume. Mehr Informationen zum thematischen Hintergrund dieser Unterrichtseinheit finden Sie auf den Seiten 4-9 des Bildungsmaterials "Auf der Kippe – Vielfalt und Grundlagen des Lebens". Didaktische Überlegungen Globale Herausforderungen wie der Verlust der Biodiversität wirken sich auf die Umwelt und ebenso auf den gesellschaftlichen Frieden aus. Das Bildungsmaterial "Auf der Kippe" nimmt diese beiden Perspektiven gezielt in den Blick. Anhand ausgewählter Beispiele aus unterschiedlichen Ökosystemen sowie eines globalen Überblicks wird deutlich, welche Folgen menschliche Eingriffe in die Natur bereits heute haben. Dabei werden die Auswirkungen auf ökologische Stabilität (GREEN) ebenso thematisiert, wie auf ein friedliches und gerechtes Zusammenleben der Menschen (PEACE). Das Bildungsmaterial gliedert sich in folgende Themenblöcke: Biodiversität – wovon sprechen wir eigentlich? Dimensionen und Ursachen des Artensterbens Warum ist Artensterben so gefährlich? Politische Maßnahmen: Deutschland, Europa und die Welt Ist die Biodiversitätsstrategie der EU zielführend? Eine gute Idee oder wirkungsloser Aktivismus? Artenvielfalt und Artenschwund weltweit Agenda 2030: 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung Eine Reise zur Artenvielfalt in Deutschland Meine Schule für den Artenschutz Das Bildungsmaterial knüpft dabei an den Nationalen Aktionsplan "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" an und trägt zur Umsetzung der Agenda 2030 (17 Ziele für nachhaltige Entwicklung) bei. Methodische Überlegungen Die Themenblöcke dieser Unterrichtseinheit enthalten zum Einstieg jeweils inhaltliche Grundlagen-Informationen. Daran angeschlossen sowie darauf aufbauend enthalten die Themenblöcke beispielsweise Arbeitsaufträge zur Zusammenfassung und Sicherung des inhaltlichen Verständnisses, Impulse zur Reflexion, Evaluation und Diskussion sowie Anreize für die vertiefende Auseinandersetzung mit der Thematik, die in aktivem Handeln münden sollen. Mit der spezifischen Verknüpfung von Informationen und der Aufforderung zur Bewertung und Handlung ist das Bildungsmaterial an das Konzept "Erkennen, Bewerten, Handeln" des Orientierungsrahmens für den Lernbereich globale Entwicklung angelehnt, orientiert sich am lösungsorientierten Ansatz und leistet einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung mit einer verantwortungsbewussten, globalen Perspektive. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich fundiertes Wissen zu den Ursachen und Folgen des Verlustes der biologischen Vielfalt sowie zu menschlichen Eingriffen in natürliche Ökosysteme. kennen und verstehen verschiedene Maßnahmen und Lösungsansätze zum Schutz der Biodiversität und zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Lebensräume. wenden ihr Wissen an, um eigene begründete Positionen zur Bedeutung der Biodiversität und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu entwickeln. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, analysieren und bewerten Informationen aus unterschiedlichen Medienquellen kritisch. vergleichen Argumente und Daten aus verschiedenen Darstellungen und Quellen. reflektieren den Einfluss von Medien und Kommunikation auf den öffentlichen Diskurs zum Thema Biodiversität Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren unterschiedliche Lösungsansätze konstruktiv in der Gruppe. entwickeln und vertreten eigene Standpunkte im gesellschaftlichen Diskurs. werden zu verantwortungsbewusstem Handeln für Umwelt und Klima in ihrem eigenen (Schul-)Umfeld angeregt. In der Greenpeace Unterrichtsmaterialreihe "Umwelt und Frieden" sind außerdem folgende Hefte erschienen:

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft / Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Social-Media-Projektleitfaden: Zwischen Geschichte und Gegenwart

Fachartikel

Wie lassen sich deutsch-deutsche Geschichte, politische Bildung und Social Media sinnvoll verbinden? Der kostenlose Leitfaden zeigt anhand des Instagram-Projekts @wir_in_ost_und_west, wie Social-Media-Projekte didaktisch fundiert im Unterricht und in der politischen Bildungsarbeit umgesetzt werden können.

  • Politik / WiSo / SoWi / Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe II

Körperkult und Rollenbilder – Tradwives, Essstörungen und Selbstliebe

Unterrichtseinheit

Körperkult und Rollenbilder haben schon immer den Medienkonsum und damit auch die Selbstwahrnehmung und -inszenierung Jugendlicher beeinflusst – und sind dabei noch nie so tief in die Realität der Jugendlichen eingedrungen wie heute. Diese Deeper-Learning-Einheit ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, sich mit verschiedensten aktuellen Phänomenen rund um Körperkult und Rollenbildern auseinanderzusetzen und auf dieser Grundlage im Peer-to-Peer-Format jüngere Lernende zur Auseinandersetzung damit anzuleiten. Schwerpunkte der Einheit Die Phasierung der Unterrichtseinheit gliedert sich nach dem Deeper-Learning-Modell: Sequenz I "Instruktion und Aneignung" , in der die Schülerinnen und Schüler Vorwissen aktivieren, medial vermittelte Strukturen kennenlernen und sich in einem Materialpool (zum Beispiel Erklärvideos, Podcasts, Forschungstexte) selbstgesteuert mit Begriffen und Theorie vertraut machen und diese mit ihrem Vorwissen verknüpfen; Sequenz II "Ko-Konstruktion und Ko-Kreation" , in der die Lernenden in Teams eigene Workshops für jüngere Schülerinnen und Schüler und dazugehörige Werbetexte unter Zuhilfenahme von formativem Feedback entwickeln; Sequenz III und IV "Authentische Lernleistung" und "Reflexion" , in denen die Lernenden diese Workshops tatsächlich durchführen und ihren Lern- und Gestaltungsprozess reflektieren. Die Deeper-Learning-Einheit kann über den Fachschwerpunkt Deutsch (Schwerpunkt Medien, IF4) hinaus auch fächerübergreifend mit Sport (Gesundheit, IF f) und Biologie (Mensch und Gesundheit, IF 7) verknüpft werden. Als Abschluss dient statt einer Klassenarbeit ein dreiteiliges alternatives Prüfungsformat (Workshop-Entwurf, Werbetext, Reflexion). Zielsetzung Die Schülerinnen und Schüler sollen in die Lage versetzt werden, mediale Rollenbilder und Körperinszenierungen nicht nur zu erkennen, sondern kritisch zu hinterfragen. Sie sollen verstehen, wie Medien Einfluss auf Selbstwahrnehmung und gesellschaftliche Normen nehmen, und eigene Haltungen und Handlungsoptionen entwickeln. Darüber hinaus zielt die Einheit darauf ab, dass sie ihre Kompetenzen produktiv einsetzen: durch kreative Gestaltung, Peer-Kommunikation und Verantwortungsübernahme im Peer-to-Peer-Format gegenüber jüngeren Lernenden. Kompetenzerwerb Gemäß dem Kernlehrplan Deutsch Sekundarstufe I in Nordrhein-Westfalen erwerben die Schülerinnen und Schüler schwerpunktmäßig Kompetenzen in den Inhaltsfeldern "Medien" (Rezeption und Produktion), zum Beispiel die Identifikation medialer Darstellungen in Bezug auf Körper und Geschlecht als Konstrukt (vergleiche KLP NRW SI Deutsch, S. 36). Ebenso fördert die Einheit Ziele aus dem Medienkompetenzrahmen Nordrhein-Westfalen, wie Informationsbewertung, Medienproduktion und -Präsentation sowie Identitätsbildung. In Sport und Biologie werden gesundheitliche Aspekte von Körperbild sowie physiologische Zusammenhänge von Ernährung und Körperbewusstsein berücksichtigt, wodurch auch die fachwissenschaftliche Kompetenz in Bezug auf Mensch und Gesundheit gestärkt wird. Die Unterrichtseinheit greift mit den Themen Körperkult und Rollenbilder ein hochaktuelles und für Jugendliche äußerst lebensweltrelevantes Thema auf. Angesichts des wachsenden Einflusses sozialer Medien auf Körperwahrnehmung und Selbstinszenierung ist die Auseinandersetzung mit medialen Inszenierungen ein zentraler Beitrag zur Persönlichkeitsbildung, Medienkritik und Gesundheitsförderung. Die Schülerinnen und Schüler bringen bereits vielfältige Vorerfahrungen mit – etwa durch Social-Media-Nutzung, Werbung oder Musikvideos – die in Sequenz 0 gezielt aktiviert werden. Dadurch wird das Vorwissen nicht nur sichtbar gemacht, sondern auch als Ressource genutzt, um eine kritische Distanz zu eigenen Medienerfahrungen aufzubauen. Die didaktisch-methodische Anlage folgt dem Deeper-Learning-Ansatz: Instruktion, Ko-Konstruktion und Ko-Kreation sowie eine authentische Lernleistung (und ihre Reflexion) sind die strukturgebenden Elemente der Unterrichtsreihe. Die Lernenden übernehmen schrittweise Verantwortung für ihren Lernprozess, arbeiten kollaborativ und wenden Wissen praktisch an. Methoden- und Sozialformvielfalt (zum Beispiel Think-Pair-Share, Concept Maps, Workshoparbeit) ermöglicht eine hohe Aktivierung und eröffnet Raum für (selbstregulierte) Binnendifferenzierung, etwa durch selbstregulierte Materialwahl auf unterschiedlichen Anforderungsniveaus (SOLO-Taxonomie). Formatives Feedback ermöglicht echte Lernfortschritte und eine passgenaue Begleitung des Lernprozesses. Die Vorbereitung erfordert von der Lehrkraft insbesondere das eigene Erschließen und gegebenenfalls Überarbeiten beziehungsweise Ergänzen des differenzierten Materialpools und die Planung von Zeit für Feedbackschleifen (nach der Erstellung der Mind-Maps sowie nach der Einreichung der Erstentwürfe). Im Sinne des DigCompEdu-Kompetenzrahmens sollten Lehrkräfte sich auf dem Niveau B1/B2 befinden, um digitale Ressourcen gezielt auswählen und anpassen zu können sowie für ihre Schülerinnen und Schüler selbstgesteuertes Lernen (Sequenz I und II) zu ermöglichen und im Sinne der Lernenden-Orientierung (Sequenz 0 und III) sowie der Förderung der Digitalen Kompetenz der Lernenden zu agieren (gesamte Unterrichtsreihe). Beschreibung zu den Arbeitsblättern Die gesamte Unterrichtsreihe wird über eine TaskCard gesteuert, auf der alle Materialien und Arbeitsaufträge gesammelt werden: https://schule-mg.taskcards.app/#/board/7ade90a8-39e4-4838-a4e9-b2ef610c4d99?token=37127f04-1365-4fbc-8d62-297d54d6395f Diese TaskCard kann geclont werden, um sie selbst zu bearbeiten und zu ergänzen, Abgabedaten und andere individuelle Absprachen einzutragen. An dieser Stelle werden die Spalten im Sinne von Arbeitsmaterialien Schritt für Schritt erklärt. TaskCard-Spalte 1: Phase 0: Gemeinsamer Start ins Thema a, b und c) Sammlung ausgewählter Videos, die für Sequenz 0 genutzt werden können. d und e) Unter den Punkten "Auseinandersetzung mit den Videos" und "Blick auf eigene Prägungen und Erkenntnisse" sind die Impulsfragen sowie die im Plenum gesammelten und gesicherten Unterrichtsergebnisse. TaskCard-Spalte 2: Phase I: Recherche und Verstehen Einführung Selbstdiagnose Im Arbeitsblatt sind sowohl die Fragen auf drei verschiedenen Leveln als auch die Antworten zur Selbstüberprüfung sowie eine Einordnungsmöglichkeit auf der SOLO-Taxonomie integriert. Recherche und Verstehen ist eine weitere TaskCard, auf der sortiert nach den Stufen der SOLO-Taxonomie jeweils drei verschiedene Materialien und dazugehörige Aufgaben hinterlegt sind, anhand derer die Schülerinnen und Schüler selbstreguliert und anknüpfend an das eigene Vorwissen ihre Kompetenzen erweitern können. Sichern: Hier findet sich die Aufgabenstellung zur Erstellung der Mind-Map (Abschluss von Sequenz I). TaskCard-Spalte 3: Phase II: Gemeinsame Workshop-Planung Einführung Skizze für den Entwurf: Die Schülerinnen und Schüler finden hier eine Vorlage, um ihren Workshop Schritt für Schritt und Phase für Phase zu planen und abschließend den ausgefüllten Erstentwurf für das formative Feedback einzureichen sowie eine überarbeitete Version als Finalentwurf einzureichen. Logbuch: Die Schülerinnen und Schüler finden hier ein Logbuch, in das sie während des Erarbeitungsprozesses ihre erfolgten und geplanten Arbeitsschritte eintragen können. Das Logbuch kann am Ende abgegeben werden, um den Arbeitsprozess besser beurteilen zu können. Vier Phasen eines Workshops: Mit dieser Seite müssen sich die Schülerinnen und Schüler vertraut machen, um ihren Workshop mit einer sinnvollen Phasierung zu planen. Noch mehr Tipps für gute Workshops: Auf dieser Seite können die Schülerinnen und Schüler weitere Ideen, etwa Methoden und Spiele, für ihre Workshops sammeln. TaskCard-Spalte 4: Phase III: Durchführung Die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler sollten nicht geteilt oder veröffentlicht werden. TaskCard-Spalte 5: Phase IV: Reflexion Hier findet sich das Arbeitsblatt zur Reflexion, das den Schülerinnen und Schülern im besten Fall erst in der Stunde, in der diese durchgeführt wird, zur Verfügung gestellt werden sollte. TaskCard-Spalte 6: Ersatz für die Klassenarbeit Hier findet sich der Erwartungshorizont, mit dem das gesamte Modul bewertet wird und so als Alternatives Prüfungsformat fungiert. Der Erwartungshorizont kann und sollte von Anfang an transparent gemacht werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ermitteln Informationen aus selbst recherchierten Texten und nutzen für das Benennen eigene Schreibziele, um daraus Texte selbstständig zu planen und zu verfassen (Inhaltsfeld 2: Texte). wählen für Kommunikationssituationen passende Sprachregister und tragen eigene Beiträge situations- und adressatengerecht vor (Inhaltsfeld: Kommunikation). prüfen die Qualität verschiedener Quellen an Kriterien (Autor/in, Ausgewogenheit, Informationsgehalt, Belege) und begründen eine Bewertung schlüssig, setzen selbstständig unterschiedliche mediale Quellen für eigene Recherchen ein und wählen Informationen quellenkritisch für die eigene Planung aus (Inhaltsfeld 4: Medien) Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die ihnen zur Verfügung gestellte Medienausstattung und gehen mit ihr verantwortungsbewusst um ( Bedienen und Anwenden ). wählen für sie hilfreiche digitale Werkzeuge aus und setzen sie kreativ, reflektiert und zielgerichtet ein (Bedienen und Anwenden). führen Informationsrecherchen zielgerichtet durch, wenden dabei Suchstrategien an und filtern themenrelevante Informationen und Daten, strukturieren und bereiten diese auf ( Informieren und Recherchieren ). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten verantwortungsvoll mit anderen zusammen, übernehmen Aufgaben und tragen zum Gruppenerfolg bei. erkennen Konflikte, gehen respektvoll mit ihnen um und suchen konstruktive Lösungen. übernehmen Verantwortung für eigenes und gemeinsames Handeln.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Green IT – Unterrichtsmaterial zum virtuellen Lernraum

Kopiervorlage

Das digitale Lernangebot "Green IT – nachhaltig digital" taucht mit drei Themenmodulen in die Welt der nachhaltigen Digitalisierung ein. Die begleitenden digitalen Lehrerhandreichungen bieten didaktisch-methodische Hinweise zum Einsatz der multimedialen Webseite im schulischen Kontext. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Digitalisierung und IKT-Nutzung im privaten und schulischen Alltag auseinander. setzen sich kritisch mit Konsumverhalten auseinander und reflektieren mögliche umweltfreundliche Alternativen. benennen ökologische Auswirkungen von Gaming und Streaming (z. B. CO₂-Ausstoß, Energieverbrauch, Rohstoffbedarf). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen Mechanismen der Ablenkung, Sucht und algorithmischer Steuerung in Social-Media-Plattformen. nutzen digitale Tools und Übungen (z. B. CO₂-Rechner, interaktive Quizformate), um die Auswirkungen ihres eigenen Medienverhaltens sichtbar zu machen. lernen, Games und Streaming-Angebote nicht nur unterhaltungsorientiert, sondern auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Bildungsziele (z. B. Serious Games) zu betrachten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen ihr persönliches IKT-Konsumverhalten und damit implizit auch ihr Handeln auf ökologischer, sozialer und ethischer Ebene. entwickeln ein Bewusstsein für die Auswirkungen ihres eigenen digitalen Handelns auf andere und auf die Umwelt. arbeiten kooperativ in Kleingruppen (z. B. bei Recherchen zu Umweltversprechen von Herstellern, bei Datenspar-Tipps oder der Entwicklung eigener Game-Ideen) und übernehmen Verantwortung für gemeinsame Ergebnisse. Die multimediale Webseite " Green IT – nachhaltig digital " zeigt Jugendlichen auf, welche Folgen die Nutzung von digitalen Technologien für die Umwelt mit sich bringen. Differenziert in drei Lernmodulen werden Inhalte wie die Definition von Green IT, das Nutzungsverhalten von Social Media und die Lebensbereich Gaming und Streaming in den Vordergrund gerückt. Von der Startseite aus können die Jugendliche zu den drei Themenwelten gelangen. Jede Themenwelt wird durch eine Person repräsentiert, die durch eine kleine Story aus ihrem Alltag in das Thema einführt. In den Ausstellungsräumen selbst erwarten sie einzelne Hotspots, die angeklickt werden können, um sich mit einzelnen Aspekten der Themenwelt zu beschäftigen. Die Informationen sind neben Textelementen mit Videos, Audio-Dateien, Statistiken und Hintergrundbildern anschaulich aufbereitet und bieten so Abwechslung beim Lesefluss. Eine Infobox bietet eine Einführung bzw. aktiviert Vorwissen. In welcher Reihenfolge sich die Hotspots angeguckt werden ist den Jugendlichen hierbei frei überlassen. Das Angebot kann auf allen mobilen Endgeräten genutzt werden. Eine optimale Darstellung aller Inhalte ist vor allem über eine Desktopansicht oder – via Smartphone oder Tablet – im Querformat gegeben. Hier gelangen Sie zur multimedialen Webseite. Zu jeder der Themenwelten steht eine begleitende Unterrichtseinheit für 3-6 Unterrichtsstunden zur Verfügung. So bekommen Lehrkräfte die Möglichkeit, das innovative Medienformat lehrplanbezogen in den schulischen Unterricht einzubinden und die komplexen Themen auch mit heterogenen Lerngruppen zu erarbeiten. Lernende können so mit Unterstützung der Lehrkraft die Inhalte der multimedialen Webseite üben und vertiefen.

  • Politik / WiSo / SoWi / Mathematik / Rechnen & Logik / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Chemie / Natur & Umwelt / Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I

Säurekatalysierte Veresterung

Video

Erleben Sie eine prägnante und visuell eindrucksvolle Darstellung der säurekatalysierten Veresterung: 3D-Molekülmodelle, sauber animierte Elektronenpaarverschiebungen und klare Lewis-Schreibweisen – perfekt aufbereitet, um komplexe Mechanismen im Unterricht der Oberstufe anschaulich zu vermitteln. Dieses Video bietet eine strukturierte Erklärung des Reaktionsmechanismus der säurekatalysierten Veresterung – ideal zur Ergänzung Ihres Chemieunterrichts in der gymnasialen Oberstufe. Schritt für Schritt werden alle wesentlichen Stadien gezeigt: von der Protonierung des Carbonyls über den nucleophilen Angriff des Alkohols bis hin zur Wasserabspaltung und Regeneration des Katalysators. 3D-Visualisierungen ermöglichen den Lernenden einen intuitiven Blick auf Molekülgeometrien, während die Lewis-Schreibweise die fachlich präzise Nachvollziehbarkeit jedes Teilschritts sicherstellt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen Edukte und Produkte. erläutern die Rolle des Katalysators. beschreiben den Reaktionsmechanismus der säurekatalysierten Veresterung in Worten. formulieren den Reaktionsmechanismus der säurekatalysierten Veresterung in der Lewis-Schreibweise. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen ein Erklärvideo gezielt, um fachliche Inhalte zu erwerben und zentrale Informationen zu entnehmen. identifzieren relevante Inhalte und unterscheiden diese von ergänzenden Beispielen oder Kontextinformationen.

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Sekundarstufe II

Argumentativ-adressatengerechte Texte schreiben

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für das Fach Deutsch der Klassen 8–9 vermittelt Schülerinnen und Schülern, wie sie argumentativ-adressatengerechte Texte verfassen. Anhand des Themas schlechte Raumluft lernen sie, Informationen aus einem Expertengespräch zu entnehmen, eigene Positionen zu formulieren und diese zielgruppengerecht zu verschriftlichen. Mithilfe des Arbeitsblatts setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema schlechte Raumluft im Klassenzimmer auseinander. Ausgangspunkt ist eine Alltagsszene in Form eines Klassenchats, in dem eine Schülerin schildert, dass sie müde wird und Kopfschmerzen bekommt. Ein fiktives Expertengespräch mit einer Schornsteinfeger-Meisterin liefert Hintergrundwissen aus dem Handwerk und erklärt die Ursache des Problems: geschlossene Fenster, mangelnder Luftaustausch und dadurch hohe CO₂-Konzentrationen. Die Lernenden erfahren zusätzlich, welche technischen und handlungspraktischen Maßnahmen möglich sind, um das Problem mit schlechter Raumluft zu lösen. Im Mittelpunkt der Unterrichtseinheit steht das Verfassen eines argumentativ-adressatengerechten Textes. Die Schülerinnen und Schüler analysieren das Problem, ordnen ihre Argumente und formulieren überzeugende Lösungsvorschläge für eine definierte Zielgruppe. Mithilfe des Infoblattes lernen die Schülerinnen und Schüler, argumentativ-adressatengerechte Texte zu verfassen: Sie üben Struktur und Aufbau (Einleitung, Hauptteil, Schluss), wenden das Argumentationsschema (Behauptung – Begründung – Beispiel/Beleg) an und unterscheiden Ursachen, Wirkungen, Lösungsmöglichkeiten sowie Sach-, Erfahrungs- und Appellargumente. Das Infoblatt dient dabei nicht nur als Schreibhilfe für den konkreten Text, sondern auch als wiederverwendbare Vorlage für andere argumentative Aufgaben, wie z. B. in Hausaufgaben, Projekten oder zur Klausurvorbereitung. So können sie es immer wieder als Struktur-Schablone nutzen. Das Planungsblatt ist ein optionales, zusätzliches Arbeitsblatt, das nur gezielt zur Binnendifferenzierung für leistungsschwächere Lerngruppen eingesetzt werden sollte. Bevor die Schülerinnen und Schüler mit dem Verfassen des argumentativ-adressatengerechten Textes beginnen, bearbeiten sie das Blatt in einer separaten Unterrichtsstunde: Sie strukturieren ihre Argumente, legen Adressatinnen und Adressaten sowie den Tonfall fest und skizzieren Lösungsvorschläge. Erst danach formulieren sie den Text aus. So dient das Blatt als schrittweise Schreibhilfe, die den Prozess vereinfacht und die logische Argumentation vorwegnimmt. Am Ende der Einheit präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Texte und reflektieren sie anhand der erarbeiteten Kriterien. So erfahren sie, dass durch gezielte Sprache und überzeugende Argumentation Selbstwirksamkeit und Problemlösungskompetenz entstehen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Verfahren des Erörterns zur Stellungnahme zu einem Problem oder Sachverhalt kennen üben das Verfassen eines adressatengerechten argumentativen Textes und wenden dabei sprachliche Mittel gezielt an, um zu überzeugen. unterscheiden zwischen Ursache, Wirkung und Lösung sowie zwischen Sach-, Erfahrungs- und Appellargumenten. reflektieren, wie Sprache zur Problemlösung beitragen kann, und erkennen, dass sie durch überzeugendes Argumentieren selbst wirksam handeln können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Informationen aus einem Interviewtext und übertragen sie in eigene Texte. überprüfen und bewerten Quellen kritisch hinsichtlich Inhalt und Verständlichkeit. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren umwelt- und gesundheitsrelevante Probleme im schulischen Alltag. arbeiten kooperativ im Think-Pair-Share-Format, um Argumente zu sammeln und Texte zu überarbeiten. geben sich gegenseitig konstruktives Feedback zu Struktur, Sprache und Wirkung ihrer Texte. entwickeln Problemlösefähigkeiten und Verantwortungsbewusstsein für gemeinsames Handeln in der Schulgemeinschaft.

  • Deutsch
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.

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