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Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
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In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
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In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

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Akrobatik und Turnen

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Akrobatik und Turnen" machen die Schülerinnen und Schüler Übungen zu Gleichgewicht und Körperspannung und bauen Pyramiden. Sie erlernen grundlegende Bewegungstechniken, wobei ihnen zahlreiche Bilder und Animationen helfen. Akrobatik arbeitet mit dem Gerät "Körper" und ist ein idealer Ansatzpunkt für Lern- und Entwicklungsprozesse im Sport-Unterricht. Im körperlichen Miteinander-Umgehen entstehen aus Bewegungsaufgaben kleine Kunststücke sowie vielseitige Körper- und Bewegungserfahrungen. Akrobatik eröffnet Möglichkeiten, kreativ mit dem Körper umzugehen (unterstützend, haltend, schwebend), aber auch eigene Grenzen zu erkennen. Zahlreiche Bilder, Grafiken und Animationen veranschaulichen Technik-Elemente und den Ablauf des Lernprozesses und lassen die Unterrichtsreihe schon am Computer lebendig werden. Das Notebook in der Sporthalle kann Bewegungsvorstellungen unterstützen und hilft bei der Planung von Pyramiden. Figuren zu bauen und mit Gleichgewicht und Schwerkraft zu spielen, ist für viele Schülerinnen und Schüler eine besondere Herausforderung und wird meist mit mehr Begeisterung aufgenommen als das herkömmliche Geräteturnen.Die pädagogischen Perspektiven "Gestaltung", "Kooperation", "Wagnis", "Leistung" und "Körpererfahrung" sind bei der Bewältigung akrobatischer Aufgabenstellungen besonders gut zu realisieren. Die Unterrichtseinheit beinhaltet die Themen: Akrobatik im Sportunterricht - Pädagogische Perspektiven Spielerische Vorbereitung Methodische Grundsätze des Akrobatikunterrichts Übungen zu Gleichgewicht und Körperspannung Übungen zur richtigen Bewegungstechnik Paarakrobatik-Übungssammlung Pyramiden bauen Pyramiden-Übungssammlung Einsatz des Computers bei der Pyramidenplanung (Pyramidenplaner) Arbeitskarten zum Download Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Beweglichkeit, ihrer Körperspannung, ihrem Gleichgewichtssinn, ihrer Konzentrationsfähigkeit, ihrer Kooperationsbereitschaft, ihrer körperlichen Geschicklichkeit und ihrer Kraft gefördert. sammeln Wissen und Erfahrungen über Körperbelastungspunkte und bauen das gegenseitige Vertrauen aus. erfahren den Computer bei der Vorbereitung von Bewegungsaufgaben als hilfreiche Unterstützung.

  • Sport / Bewegung
  • Sekundarstufe I

Navidad en el mundo hispánico

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mit dieser Unterrichtseinheit zu Weihnachten in der spanischsprachigen Welt können Sie eine unterhaltsame Unterrichtsstunde im Spanisch-Unterricht der Vorweihnachtszeit gestalten. Die Arbeitsblätter dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Navidad en el mundo hispánico" sind ähnlich einem WebQuest einsetzbar: Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich mithilfe von Arbeitsaufträgen und einer Auswahl passender Links zu spanischsprachigen Webseiten einen Überblick über das Weihnachtsfest in Spanien und Lateinamerika, stellen ein typisches Weihnachtsmenü zusammen, schreiben Weihnachtskarten und einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann (Papá Noel) beziehungsweise - wie in der spanischsprachigen Welt üblich - an die "Reyes Magos", die Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland. Je nach unterrichtlicher Intention können Sie die Schülerinnen und Schüler durch das Internet surfen lassen und den gesamten Ablauf der Einheit in den Kleingruppen oder Einzelpersonen übertragen. Die Arbeitsaufträge - vor allem auf Arbeitsblatt 1 - sind dabei auch arbeitsteilig durchführbar. Die zweite und dritte Aufgabe auf Arbeitsblatt 2 ist wahrscheinlich eher für jüngere Schülerinnen und Schüler geeignet. Wenn Sie möchten, können Sie zur Ergebnissicherung eine PowerPoint-Präsentation erstellen lassen. Die Schülerinnen und Schüler generieren Informationen aus spanischsprachigen Webseiten. besuchen spanische und lateinamerikanische Webseiten und navigieren durch diese autonom. teilen die vorgegebene Bearbeitungszeit selbst ein. schreiben eine Weihnachtskarte auf Spanisch. schreiben einen Brief an den Weihnachtsmann oder die Heiligen drei Könige. erstellen eventuell eine Ergebnispräsentation in Form einer PowerPoint-Folie oder einer Word-Datei und führen die Präsentation durch.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Ludwig XIV - der Sonnenkönig

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zu Ludwig XIV. erforschen die Schülerinnen und Schüler durch eine Internetrecherche die Möglichkeit, die Person, das Umfeld und die Politik des Sonnenkönigs, der in Frankreich im 17. Jahrhundert als absoluter Monarch regiert hat. Anhand von drei unterschiedlichen Quellen (Gemälde, Schloss, Zitat) sollen in dieser Sequenz die Selbstdarstellung und das Selbstverständnis des absoluten Monarchen analysiert und mit der Selbstdarstellung der heutigen Prinzen von Wales verglichen werden. Außerdem nähert sich die Klasse der Theorie des Absolutismus an. Anhand vorgegebener Internetseiten werden auch die Entmachtung des Adels sowie das Leben bei Hofe untersucht. Je nach den Sprachkenntnissen der Klasse ist die Erarbeitung des Themas fächerverbindend mit dem Fach Französisch möglich. Der Einsatz der neuen Medien bringt methodische Abwechselung in den Alltag des Geschichtsunterrichts. Aufgrund der hohen Affinität der meisten Jugendlichen für die neuen Medien gelingt es, auch absolute Geschichtsmuffel zu motivieren. Viele Schülerinnen und Schüler haben Probleme. sich auf lange Schulbuchtexte ausreichend zu konzentrieren. Die vorgeschlagenen Seiten im Internet bieten für sie kurze, knappe Grundinformationen in einer nachvollziehbar gegliederten Form. Weitere Vorteile der Online-Arbeit: Die Anschaulichkeit beim virtuellen Besuch von Versailles bietet kein Printmedium, und benötigte Zusatzinformationen sind sofort abrufbar. Sogar der Gegenwartsbezug ist gegeben, denn heutzutage nutzen Monarchen das Internet zur Selbstdarstellung, und auch touristische Anziehungspunkte wie das Schloss von Versailles haben einen Internetauftritt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Selbstdarstellung der heutigen Prinzen von Wales. untersuchen vergleichend die Selbstdarstellung Ludwigs XIV. beschreiben ausgewählte Räume des Schlosses von Versailles mittels Panoramafotos und erkennen die Bedeutung des Schlosses als Machtmittelpunkt. holen mithilfe vorgegebener Links Informationen über Schloss und Bau ein und erschließen die Absichten des "Bauherrn" Ludwig XIV. arbeiten den Vergleich des Königs mit der Sonne heraus. definieren die Herrschaft Ludwigs XIV. (und vergleichen eventuell mit der des Prinzen von Wales). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren den Umgang mit dem Internet als Informationsmedium. lesen die gefundenen Informationen, sammeln zusammenfassend und werten die Informationen aus. reflektieren kritisch, welche Vor- und Nachteile die Selbstdarstellung eines Herrschers in einem Gemälde und in einem Medium wie dem Internet hat.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I

​Challenging gender roles in the world of work

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Englisch der Klassen 11–13 sensibilisiert Schülerinnen und Schülern für Geschlechterstereotype in der Arbeitswelt und bei der Berufswahl, indem sie diese analysieren und dekonstruieren. Sie erschließen die Entstehung und Wirkung von geschlechterbezogenen Klischees, vergleichen Daten zur Geschlechterverteilung diverser Arbeitsbereiche in Deutschland und dem Vereinigten Königreich und werten Erfahrungsberichte aus. Sie untersuchen Image-Kampagnen und entwickeln eine eigene Kampagne, um Geschlechterstereotypen abzubauen. Die Unterrichtseinheit „Gender roles in the world of work - analysing and challenging stereotypes" verbindet die Themen „Gender Issues" und „The World of Work" mit Fragen zu Geschlechterstereotypen, Berufswahl, Chancengleichheit und Fachkräftesicherung im Handwerk. Leitfrage ist, wie Stereotype entstehen, sich auf dem Arbeitsmarkt zeigen und abgebaut werden können. Die Einheit eignet sich besonders für die gymnasiale Oberstufe. Die Materialien fördern zentrale Kompetenzen des Englischunterrichts: Analysieren, Vergleichen, Diskutieren, Präsentieren und argumentatives Schreiben. Unterschiedliche Sozialformen und Aufgabenformate unterstützen selbstständiges und kooperatives Lernen. Kreative Transferaufgaben stärken Problemlösefähigkeit und adressatengerechtes Präsentieren. Die drei Arbeitsblätter folgen einem aufeinander aufbauenden Lernprozess. Zunächst reflektieren die Schülerinnen und Schüler Vorstellungen von „typischen Männer- und Frauenberufen" und untersuchen anhand von Videos, wann und wie Geschlechterstereotype entstehen und wirken. Historische und aktuelle Beispiele aus dem Handwerk erweitern die Perspektive. Anschließend analysieren sie Statistiken aus Deutschland und dem Vereinigten Königreich, Fachtexte und persönliche Erfahrungsberichte. Dabei untersuchen sie, wie sich Stereotype in der Arbeitswelt und bei der Berufswahl zeigen und welche individuellen sowie strukturellen Barrieren entstehen können. Im dritten Teil analysieren sie Kampagnen, entwickeln eine eigene Imagekampagne für geschlechtsuntypische Handwerksberufe und reflektieren die Verantwortung verschiedener Akteurinnen und Akteure beim Abbau von Stereotypen. Die Unterrichtseinheit verbindet sprachliches Lernen mit gesellschaftlicher Bildung und Medienkompetenz. Sie unterstützt die Schülerinnen und Schüler dabei, Rollenbilder kritisch zu hinterfragen, Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt zu reflektieren und die Bedeutung von Diversität zu erkennen. Die Unterrichtseinheit greift mit den Themen Geschlechterstereotypen, Berufswahl, Chancengleichheit und Fachkräftesicherung im Handwerk eine gesellschaftlich und wirtschaftlich relevante Fragestellung auf. Sie knüpft an die Bildungspläne der gymnasialen Oberstufe im Fach Englisch an, insbesondere an die Themenfelder „Gender Issues" und „The World of Work". Anhand englischsprachiger Materialien entwickeln die Schülerinnen und Schüler kommunikative Kompetenzen und reflektieren gesellschaftliche Entwicklungen kritisch. Das Thema hat einen hohen Gegenwarts- und Lebensweltbezug, da Jugendliche täglich mit Geschlechterrollen und Stereotypen in sozialen Medien, Werbung und ihrem persönlichen Umfeld konfrontiert werden. Zugleich besitzt es Zukunftsbedeutung: Fachkräftesicherung, Chancengleichheit und Diversität prägen zunehmend gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen. Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Lebens- und Berufswegen trägt dazu bei, eigene Vorstellungen zu hinterfragen und berufliche Möglichkeiten unabhängig von traditionellen Rollenbildern wahrzunehmen. Ziel ist es, Informationen auszuwerten, Perspektiven zu vergleichen und den Zusammenhang zwischen Geschlechterstereotypen, Berufswahl, ungleicher Repräsentation und Fachkräftesicherung kritisch zu beurteilen. Durch die Analyse von Vorbildern und Kampagnen sowie die Entwicklung einer eigenen Imagekampagne übertragen die Lernenden ihre Erkenntnisse auf konkrete Handlungssituationen. Eine abschließende Schreibaufgabe thematisiert die Verantwortung von Familie, Freundeskreis, Schule, Betrieben, Medien und Einzelpersonen beim Abbau von Stereotypen. Methodisch folgt die Einheit einem kompetenz- und handlungsorientierten Ansatz. Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit fördern selbstständiges und kooperatives Lernen sowie vielfältige Sprechanlässe. Statistiken, Fachtexte, Interviews, historische Beispiele, Kampagnen und Social-Media-Beiträge ermöglichen einen multiperspektivischen Zugang und stärken Analyse-, Bewertungs- und Argumentationskompetenz. Der Gestaltungsauftrag fördert kreatives Arbeiten, Transfer und adressatengerechte Kommunikation. Vorausgesetzt werden grundlegende Kenntnisse zur Beschreibung und Auswertung von Statistiken sowie sprachliche Mittel zum Beschreiben, Vergleichen, Begründen und Diskutieren. Sprachliche Hilfen und strukturierte Aufgabenformate unterstützen den Kompetenzaufbau und erleichtern den Umgang mit den Materialien. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und vergleichen authentische englischsprachige Texte, Statistiken, Interviews, Kampagnen und Informationsmaterialien zum Themenfeld Gender Issues und The World of Work. ​​beschreiben, erklären und bewerten den Zusammenhang zwischen Geschlechterstereotypen, Berufswahl und Fachkräftesicherung im Handwerk anhand evidenzbasierter Argumente.​ ​​entwickeln begründete eigene Positionen zu gesellschaftlichen Fragestellungen und vertreten diese adressatengerecht in mündlicher und schriftlicher Form.​ ​​wenden themenspezifischen englischen Wortschatz sowie geeignete sprachliche Mittel zum Beschreiben, Vergleichen, Diskutieren, Argumentieren und Präsentieren sicher an.​ Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ​​analysieren, bewerten und reflektieren unterschiedliche analoge und digitale Medienformate (z. B. Kampagnen, Social-Media-Beiträge, Statistiken und Informationsmaterialien) hinsichtlich ihrer Informations- und Überzeugungsfunktion.​ ​​bewerten Informationen aus authentischen Quellen kritisch und nutzen diese zur Entwicklung eigener evidenzbasierter Argumentationen.​ ​​reflektieren den Einfluss medial vermittelter Geschlechterstereotype auf Wahrnehmung, Berufswahl und gesellschaftliche Rollenbilder.​ ​​gestalten auf Grundlage authentischer Materialien eine eigene zielgruppenorientierte Image-Kampagne zur Erweiterung geschlechterunabhängiger Berufswahlen und setzen dabei geeignete Gestaltungs- und Kommunikationsstrategien ein.​ Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ​​entnehmen Informationen aus unterschiedlichen Textsorten und Darstellungsformen, strukturieren diese und setzen sie in Beziehung zueinander.​ ​​vergleichen, analysieren und bewerten authentische Materialien mithilfe geeigneter Strategien der Text-, Bild- und Datenanalyse.​ ​​entwickeln auf Grundlage ihrer Analyse eigene Lösungsansätze und übertragen ihre Erkenntnisse auf neue Handlungssituationen.​ ​​präsentieren Arbeitsergebnisse adressatengerecht, begründen ihre Entscheidungen nachvollziehbar und reflektieren den eigenen Lernprozess.​ Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ​​arbeiten kooperativ in Partner- und Gruppenarbeitsphasen zusammen und übernehmen Verantwortung für gemeinsame Arbeitsprozesse.​ ​​tauschen unterschiedliche Sichtweisen respektvoll aus und setzen sich konstruktiv mit anderen Positionen auseinander.​ ​​reflektieren gesellschaftliche Vielfalt sowie unterschiedliche Lebens- und Berufsperspektiven und entwickeln Offenheit gegenüber verschiedenen Rollenbildern.​ ​​geben wertschätzendes Feedback, begründen ihre Einschätzungen sachlich und berücksichtigen unterschiedliche Perspektiven bei der Bewertung von Arbeitsergebnissen.​

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Aktive Wortschatzarbeit mit dem digitalen Wörterbuch

Unterrichtseinheit

In dieser einstündigen Unterrichtseinheit zur aktiven Wortschatzarbeit mit dem digitalen Wörterbuch erkennen die Schülerinnen und Schüler die Struktur eines Wörterbucheintrags und bilden sie nach. Diese Unterrichtseinheit zur aktiven Wortschatzübung bietet eine motivierende Anleitung, um die vermeintlichen oder tatsächlichen Lücken, die eine Wörterbucharbeit aufzeigt, zu schließen. Während einer Textarbeit werden Wörter etwa im "Deutschen Wörterbuch" (der Gebrüder Grimm) nachgeschlagen. Dabei werden Lücken offenbar: Einschlägige Einträge fehlen. Diese sollen die Schülerinnen und Schüler nun selbst erstellen. Hinweise zur Umsetzung der Unterrichtssequenz: Problem Bei der Textarbeit mithilfe eines Wörterbuchs kann deutlich werden, dass Einträge unbekannter oder problematischer Wörter im Wörterbuch vermisst werden. Kategorisierung Man könnte solche als "fehlend" erkannte Wörter in vier Gruppen einteilen: Deutsche Wörter, die zu Grimms Zeiten in Gebrauch waren, aber aus unerfindlichen Gründen nicht im Wörterbuch enthalten sind. Beispiele hierfür sind landschaftlich begrenzt vorkommende Wörter wie "Warft" und "Wehle" (Theodor Storm: Der Schimmelreiter), die aber in klassischen Schullektüren enthalten sind. Fremdwörter, die aus Gründen der Reinerhaltung der deutschen Sprache nicht aufgenommen wurden, aber heute doch zum festen Bestand unserer Alltagssprache gehören. Beispiele sind "Drama", "Pullover". Ergänzungen zu bereits enthaltenen Begriffen. Beispiel: Der mathematischen Konstante "Pi" sollte neben dem "lockruf für hühner" eine angemessene Erklärung gewidmet werden. Neue Wörter, die erst nach der Bearbeitung des entsprechenden Buchstabens in unsere Sprache aufgenommen wurden. Das sind zwar meist Fremdwörter, doch haben auch manche urdeutsche Wörter eine neue, zusätzliche Bedeutung angenommen. Beispiele: "Welle" als Ausdruck für elektromagnetische Kräfte oder im Sinn von "Schallwelle" wird nicht im Wörterbuch aufgeführt. Allerdings gibt es im Band 28 (1940) bereits den "Wellenempfänger". Obwohl das Verb "frisieren" enthalten ist, fehlt der "Frisör" oder "Friseur". Ging man in früheren Zeiten in Badekleidern ins Wasser, so trägt man heute am Strand eine Badehose, die dem Grimm noch unbekannt ist. Auf Grimms "Schreib-" oder "Schreibetisch" fehlen noch die "Schreibwaren". Notwendige Angaben Die Angaben zur Lieferung, die gleich nach dem Lemma in eckigen Klammern stehen, müssen natürlich entfallen. Aber grammatische Angaben zur Wortart und zum Genus können gemacht werden. Eine etymologische Herleitung würde die Schülerinnen und Schüler meist überfordern, muss deshalb ebenso entfallen. Aber eine kurze, treffende Definition der Wortbedeutung und möglichst mehrere Belegstellen aus der Literatur oder aus Fachlexika sind unverzichtbar. Ebenso ist auf die Mehrdeutigkeit vieler Wörter zu achten, wodurch mehrere Erklärungen und jeweils dazu passende Belegstellen anzuführen sind. Erweiterte unterrichtliche Möglichkeiten Eine solche Aufgabenstellung kann eine zusätzliche Dimension in der Lektürearbeit werden. Beim Auffinden weiterer Wortbelege hilft die Suchfunktion in Textsammlungen wie zum Beispiel die Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka ( Digitale Bibliothek ) oder eine Suchmaschine. Letztere liefert zwar meist Zusammenhänge in nichtfiktionalen Texten, aber durch geschickte Abfragetechniken ist die Recherche in literarischen Textsammlungen möglich. Bei Wörtern, deren Bedeutung heute allgemein unumstritten ist, können auch selbst formulierte Beispiele als Belegstelle fungieren. Damit begeben sich die Schülerinnen und Schüler sogar in die Tradition der Brüder Grimm, die gelegentlich ebenso verfuhren. Die Schülerinnen und Schüler machen Leerstellen in Wörterbüchern aus und füllen diese Leerstellen durch neue Definitionen. erkennen, wie ein Wörterbucheintrag aufgebaut ist. lernen etymologische Phänomene kennen. lesen vorhandene Texte genau und bewusst, um sich über die Bedeutung der Wörter vollkommen klar zu werden. entwickeln ein Gespür dafür, welche Wörter vor 50, 100 oder mehr Jahren noch nicht in der heutigen Form gebraucht wurden. üben, prägnante Definitionen zu formulieren. üben, Texte zu exzerpieren, Zitate zu notieren und genaue Quellenangaben festzuhalten. lernen, adressatenbezogen zu schreiben. erhalten Einblick in fachwissenschaftliche Methoden der Germanistik.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II

Stoffgemische und Trennverfahren erproben

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Chemie der Klasse 8–9 behandelt Stoffgemische und Trenn-verfahren am Beispiel von Wasser. Die Lernenden unterscheiden Reinstoffe und Stoffgemische, untersuchen, ob Stoffe gelöst oder ungelöst vorliegen, und erproben passende Trennverfahren wie Sedimentation, Filtration und Adsorption. Anschließend übertragen sie ihr Wissen auf die Trinkwasserinstallation im Haus und erklären, wie Filter und Enthärtungsanlagen zur Erhaltung der Wasserqualität beitragen. Die Unterrichtseinheit behandelt Stoffgemische und Trennverfahren am Beispiel von Trinkwasser. Die Lernenden setzen sich mit der Frage auseinander, ob klares Wasser ein Reinstoff ist, welche Stoffe in Wasser enthalten sein können und wie sich unterschiedliche Bestandteile voneinander trennen lassen. Sie unterscheiden Reinstoffe und Stoffgemische sowie homogene und heterogene Gemische. Dabei lernen sie, dass Stoffe im Wasser sichtbar oder unsichtbar, gelöst oder ungelöst vorliegen können und dass das Aussehen allein nicht ausreicht, um die Zusammensetzung einer Wasserprobe zu beurteilen. Anhand verschiedener Beispiele ordnen die Schülerinnen und Schüler Stoffgemische ein und wählen passende Trennverfahren aus. Sie beschäftigen sich mit Sedimentation und Filtration für ungelöste feste Teilchen sowie mit Adsorption, Eindampfen und Destillation für weitere Trennaufgaben. In einer Experimentierphase planen sie Untersuchungen mit Wasserproben, beobachten die Ergebnisse und erklären, weshalb ein Verfahren funktioniert oder an seine Grenzen stößt. So verknüpfen sie fachliche Begriffe mit eigenen Beobachtungen und begründen ihre Entscheidungen. Das Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk (SHK) eignet sich als Lernfeld, weil Trinkwasser auf seinem Weg vom Wasserwerk bis zum Wasserhahn durch Leitungen, Filter, Armaturen und weitere Bauteile einer Gebäudeinstallation fließt. SHK-Fachkräfte planen, installieren und warten diese Anlagen und tragen damit dazu bei, die Trinkwasserqualität im Gebäude zu erhalten. Die Lernenden begegnen dabei konkreten Anwendungen chemischer Prinzipien: Ein mechanischer Trinkwasserfilter hält größere ungelöste Teilchen wie Sand oder Rost zurück, während eine Enthärtungsanlage gezielt gelöste Calcium- und Magnesium-Ionen durch Ionenaustausch verringert. Der Einblick in diese berufliche Praxis zeigt, dass Trennverfahren nicht nur im Labor vorkommen, sondern auch bei der Planung und Wartung technischer Anlagen eine Rolle spielen. Im abschließenden Transfer ordnen die Schülerinnen und Schüler die Stationen einer Trinkwasserinstallation und erklären, wie die Bauteile zur Wasserqualität beitragen. Dabei wird zugleich deutlich, dass die verschiedenen Anlagen unterschiedliche Aufgaben erfüllen und ein Filter nicht alle gelösten Stoffe entfernt. Die Einheit verbindet somit chemische Grundlagen mit einer alltagsnahen Fragestellung und einem konkreten Berufsfeld. Sie eignet sich zur Einführung oder Festigung der Stofflehre und ermöglicht das Experimentieren, fachsprachliche Begründen und kooperative Präsentieren. Die Einheit verknüpft zentrale Inhalte des Chemieunterrichts der Sekundarstufe I mit der Trinkwasserinstallation als Beispiel aus dem Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk. Im Mittelpunkt stehen Stoffeigenschaften, Reinstoffe und Stoffgemische sowie das begründete Auswählen geeigneter Trennverfahren. Die Lernenden erkennen, dass klares Aussehen keine Aussage darüber erlaubt, ob Wasser ein Reinstoff ist: Gelöste Mineralstoffe sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Diese Einsicht ist fachlich bedeutsam und alltagsnah, weil Wasser in Haushalt und Gebäude ständig genutzt wird. Der Bezug zur Installation verdeutlicht zugleich, dass die Trinkwasserqualität nicht nur im Wasserwerk, sondern auch im Gebäude erhalten werden muss. Filter können größere ungelöste Teilchen zurückhalten; Enthärtungsanlagen tauschen gezielt Calcium- und Magnesium-Ionen gegen Natrium-Ionen aus. Die Materialien grenzen diese Funktionen voneinander ab und beugen der Fehlvorstellung vor, ein mechanischer Filter entferne gelöste Stoffe oder eine Enthärtungsanlage reinige das Wasser vollständig. Als Lernziele erschließen die Schülerinnen und Schüler die Unterscheidung von Reinstoff und Gemisch, ordnen Gemische als homogen oder heterogen ein, beschreiben Stoffe als gelöst oder ungelöst und wählen Trennverfahren anhand ihrer Eigenschaften aus. Sie erklären Beobachtungen fachsprachlich und übertragen ihr Wissen auf Bauteile einer Hausinstallation. Die Arbeitsblätter strukturieren den Lernweg vom Vorwissen über Klassifikation und Experiment bis zur Anwendung. Mindmap und Sortieraufgaben aktivieren Vorstellungen und machen Vorwissen sichtbar. Tabellen unterstützen den systematischen Vergleich von Aggregatzuständen, Gemischarten und Trennverfahren. In der Experimentierphase planen Gruppen die Bearbeitung von Wasserproben, beobachten die Ergebnisse und präsentieren ihre Begründungen. So werden Erkenntnisgewinnung, Kommunikation und kooperatives Arbeiten miteinander verbunden. Für die Durchführung sind grundlegende Kenntnisse zu Stoffen und Teilchen hilfreich. Benötigt werden geeignete, sicher handhabbare Wasserproben sowie Filtermaterial, Aktivkohle und gegebenenfalls Geräte zum Erwärmen beziehungsweise Destillieren. Die Lehrkraft wählt Proben und Verfahren passend zu Ausstattung und Sicherheitsregeln aus und begleitet insbesondere das Erhitzen. Nicht alle gelösten Stoffe lassen sich durch einfache Schulversuche nachweisen oder entfernen; die Auswertung sollte daher zwischen Modellversuch und realer Trinkwasseraufbereitung unterscheiden. Die Aufgaben sind in drei Schwierigkeitsstufen markiert und bieten eine Grundlage für binnendifferenzierte Bearbeitung: Satzergänzungen und Begriffshilfen stützen Lernende, während offene Erklär- und Experimentieraufgaben vertiefte Begründungen ermöglichen. Die genaue Dauer und Stundenverteilung hängt von Lerngruppe, Ausstattung und Zahl der untersuchten Proben ab. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… unterscheiden Reinstoffe und Stoffgemische sowie homogene und heterogene Gemische. beschreiben, ob Stoffe in Wasser gelöst oder ungelöst vorliegen. ordnen verschiedenen Wasserproben geeignete Trennverfahren zu und erklären deren Wirkungsweise. vergleichen die Funktion eines Trinkwasserfilters mit der einer Enthärtungsanlage. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… entnehmen Informationen aus Texten, Tabellen und Abbildungen der Arbeitsblätter. dokumentieren Beobachtungen und Ergebnisse ihrer Untersuchungen übersichtlich. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… planen Untersuchungen zu Wasserproben und wählen geeignete Trennverfahren aus. führen Versuche durch und halten ihre Beobachtungen fest. begründen ihre Zuordnungen und werten Versuchsergebnisse aus. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… arbeiten bei der Untersuchung von Wasserproben kooperativ in der Gruppe. vergleichen ihre Ergebnisse mit denen anderer Gruppen und präsentieren ihre Beobachtungen verständlich.

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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