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Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
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In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
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In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

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Sprichwörter aus dem Mittelalter

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit "Sprichwörter aus dem Mittelalter" lernen die Schülerinnen und Schüler an sieben Stationen die Herkunft und die Bedeutung mittelalterlicher Sprichwörter kennen. Viele Sprichwörter aus dem Mittelalter sind uns zwar in unserem sprachlichen Alltag präsent, ihre Bedeutung und Herkunft jedoch kennen wir häufig nicht. Interessant sind sie für den Unterricht, weil sie in vielfältiger Weise aus dem Alltag des Mittelalters berichten und etwas von den Lebensweisheiten dieser Zeit preis geben. Zu Beginn der Unterrichtseinheit inszeniert die Lehrkraft eine Situation, die sie mit einem mittelalterlichen Sprichwort kommentiert. Beispiel: (Sollte es zufällig an diesem Tag regnen): "So ein Scheißwetter!" – das normalerweise aus pädagogischen Gründen zu vermeidende Vulgärwort "Scheiße" legitimiert sich durch eine ganz andere Bedeutung. "Scheiße" und Unrat, Müll und Abfall gab es im Mittelalter reichlich – aber niemanden, der für die Entsorgung verantwortlich war. Es muss fürchterlich gestunken haben. Aus diesem Grund waren die Menschen froh, wenn es regnete und der ganze Dreck weggespült wurde und mit ihm der fürchterliche Gestank verschwand. Das Thema "Sprichwörter aus dem Mittelalter" im Unterricht Sprichwörter aus dem Mittelalter ermöglichen den Schülerinnen und Schülern Einsicht in die Lebensweise der Menschen aus dieser Zeit. Die mündlich überlieferten Alltagserfahrungen gilt es zu deuten und zu interpretieren, auf den Ursprung der Entstehung zurückzuführen und in diesem Kontext das mittelalterliche Alltagsleben zu verstehen. Die Unterrichtseinheit "Sprichwörter aus dem Mittelalter" vermittelt konkrete Vorstellungen der mittelalterlichen Lebensweise und ist eine lebendige Bereicherung des Geschichtsunterrichts. Das Thema im Deutschunterricht eröffnet vielfältige Themenfelder: Die Veränderung von Sprache in Abhängigkeit von aktuellen Umwelt- und Lebensbedingungen, die Kenntnis unterschiedlicher Textsorten wie Sprichwörter, Aphorismen, Geschichten und Redewendungen. Vorkenntnisse Grundkenntnisse der mittelalterlichen Lebensweise sollten bekannt sein. Didaktische Analyse Die mittelalterlichen Sprichwörter vermitteln nachvollziehbare und konkrete Vorstellungen von der Lebens- und Denkweise der Menschen im Mittelalter. Die Veränderung der Lebensbedingungen, die Veränderbarkeit von Sprache, Sitten und Gebräuchen werden lebendig und erweitern das Geschichts- und Weltverständnis. Methodische Analyse Das "Lernen an Stationen" ermöglicht den Schülerinnen und Schülern viel Freiraum zur Gestaltung und Nutzung des eigenen Lernprozesses. Durch konkretes und veranschaulichendes Arbeitsmaterial werden Inhalte transparent und nachvollziehbar. Unterschiedliche und kreative Arbeitsmethoden fordern motivierte Bewältigung und Selbstbeteiligung heraus. Das Angebot selbst zu organisierender und mit Erfolg zu bewältigender Lernprozesse optimiert die Motivation, die Nachhaltigkeit und das Erreichen der angestrebten Lernziele. Mithilfe eines Laufzettels können die Schülerinnen und Schüler prüfen, ob sie alle Aufgaben gelöst haben und ihren Lernprozess daraufhin reflektieren. Den Stationen ist als zusätzliche Aufgabe ein Kartenspiel beigefügt. In Gruppen legen die Schülerinnen und Schüler die Karten verdeckt aus den Tisch. Ein Schüler zieht eine Karte und liest den anderen die Beschreibung des mittelalterlichen Sprichwortes vor. Wer zuerst das passende Sprichwort nennt, erhält einen Punkt. Die Arbeitsblätter können alternativ zur Stationsarbeit selbstverständlich auch in Einzel- oder Partnerarbeitsphasen im Unterricht eingesetzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Abbildungen und Texten die passenden Sprichwörter zuordnen. können Texte zu ausgesuchten Sprichwörtern verfassen. können die Spielregeln einhalten und das erworbene Wissen spielerisch anwenden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können selbstständig und entsprechend ihrem individuellen Lerntempo Aufgaben erfolgreich bearbeiten. können Texte interpretieren und Rückschlüsse daraus ziehen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ und unterstützen sich bei der Bearbeitung der Aufgabenstellungen. beachten die Spielregeln. würdigen und respektieren die Beiträge ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Primarstufe

Overtourism: Ursachen und Folgen des Massentourismus

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Overtourism beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Ursachen und den Folgen des zunehmenden Massentourismus. Sie entdecken anhand der Beispiele europäischer Großstädte die Ausmaße von Overtourism, erhalten wichtige Hintergrundinformationen und setzen sich kritisch mit dem Thema auseinander. Die Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit dem zunehmenden Massentourismus, der für viele Gegenden und Städte zu einem ernsthaften Problem geworden ist. In manchen Städten übersteigt die Zahl der Touristen die der Einwohner um ein Vielfaches und ein normaler Alltag wird für die Einheimischen nahezu unmöglich. Eine nicht unwesentliche Rolle hierbei spielen auch die Sozialen Medien wie beispielsweise Instagram. Umso wichtiger ist es, dass sich bereits Jugendliche kritisch mit dem Thema auseinandersetzen. Die Unterrichtseinheit führt die Schülerinnen und Schüler an das Thema Overtourism heran, sie erfahren mehr über Zahlen, Ursachen und Folgen und erarbeiten ein eigenes (nachhaltiges) Tourismuskonzept für ihre Stadt. Das Thema "Overtourism" im Unterricht Jeder fährt gerne in den Urlaub, doch nur wenige machen sich über die Folgen des zunehmenden Massentourismus Gedanken. Waren Reisen, insbesondere in ferne Länder, aber auch innerhalb Europas lange Zeit ein Luxus, den sich nur wenige leisten konnten, sind heute auch die entferntesten Ziele relativ kostengünstig erreichbar. Und nicht nur das, Billigflieger ermöglichen einen Wochenendtrip in die angesagtesten Städte Europas und es kostet meist nicht viel mehr als eine Zugfahrt zur Oma auf dem Land. Doch was dem einen Freud, ist dem anderen Leid und für viele Bewohner touristischer Hochburgen ist ein normaler Alltag gar nicht mehr möglich. Die Lösung dieses Problems erfordert nicht nur neue und schärfere Gesetze, sondern auch ein allgemeines Umdenken hinsichtlich des eigenen Verhaltens und stellt daher auch ein wichtiges gesellschaftliches Thema dar. An dieser Stelle kann und sollte der Sozialkunde- und Politikunterricht ansetzen und zu einer Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler beitragen. Diese wiederum können im besten Fall als Multiplikatoren dienen und ihr Wissen in die Familien tragen. Vorkenntnisse Die Unterrichtseinheit orientiert sich an der Lebenswelt der Jugendlichen und ist so angelegt, dass sie als Lehrkraft keine besonderen Vorkenntnisse benötigen. Wenn Sie sich bisher bereits in den Medien über das Thema informiert haben und auch mal einen Blick in das Netzwerk Instagram geworfen haben, sind sie ausreichend vorbereitet. Auch das eingesetzte Quiz Tool bedarf keines weiteren Vorwissens. Gleiches gilt für die Lernenden. Es ist zwar davon auszugehen, dass sie bereits von der Problematik gehört haben, sollte dies jedoch nicht der Fall sein, reicht Arbeitsblatt 01 aus, um sie in die Problematik einzuführen. Für die technische Umsetzung der Aufgaben reicht das Wissen der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich der Funktionsweise ihrer Smartphones vollkommen aus. Didaktisch-methodische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit kann und soll dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Verantwortlichkeit hinsichtlich des Themas erkennen. Das Thema Overtourism ist sehr facettenreich. Hier spielen nicht nur soziale und wirtschaftliche Aspekte, sondern auch der Umweltschutz eine große Rolle und dies sind nur einige Beispiele. Im Rahmen einer solchen Unterrichtseinheit können daher nur einzelne Aspekte angesprochen werden. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler auf die Problematik aufmerksam zu machen und sie zum Nachdenken über ihr eigenes Verhalten im Urlaub oder auch hinsichtlich von Reiseträumen anzuregen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit einem in der Gesellschaft kontrovers diskutierten Thema auseinander. hinterfragen die Nutzung sozialer Medien wie Instagram. lernen Positionen und eigenes Verhalten zu hinterfragen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Erstellung eines Videos auseinander. arbeiten erhaltene Informationen auf und setzen diese um. informieren sich/recherchieren selbstständig zu einem Thema. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen sich kritisch mit einem gesellschaftlich relevanten Thema auseinanderzusetzen sind gefragt, sich eine eigene Meinung zu bilden. hinterfragen ihren eigenen Standpunkt. arbeiten in Gruppen.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Der spanische Bürgerkrieg im Comic

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Der spanische Bürgerkrieg im Comic" erstellen die Lernenden ein Storyboard zum Thema "Guerra Civil" und setzen ihren Entwurf mithilfe eines digitalen Programms kreativ im Spanischunterricht um. Im Rahmen einer umfassenden Unterrichtseinheit zum Thema "Vivir en tiempos revueltos" spielt "La Guerra Civil" eine zentrale Rolle. Die Schülerinnen und Schüler sollen in diesem Zusammenhang die wesentlichen Hintergründe des spanischen Bürgerkriegs sowie die relevanten Ereignisse der Diktatur Francisco Francos kennenlernen. In dieser Unterrichtseinheit fertigen die Lernenden mithilfe von verschiedenen Programmen, die von der Lehrkraft zur Auswahl gestellt werden, einen Comicstrip zur Zeit des spanischen Bürgerkriegs an. Sie sollen dabei das Leben während des spanischen Bürgerkriegs darstellen und reflektieren. Jede Zweiergruppe zieht dafür zunächst willkürlich drei Schlagworte, die sie in ihre Geschichte einbinden sollen. Im Anschluss erhalten die Gruppen ein direktes Feedback in Form eines Spinnenrasters vom Plenum sowie ein individuelles Feedback einer anderen Zweiergruppe sowie der Lehrkraft mithilfe eines Evaluationsrasters. Das Thema "Der spanische Bürgerkrieg im Comic" Diese Unterrichtseinheit kann den Abschluss einer umfassenden Einheit zum Thema "La guerra civil" darstellen, in dem die Lernenden anhand einer produktiv-kreativen Aufgabe ihr zuvor erarbeitetes Wissen anwenden und vertiefen. Die kreativere Auseinandersetzung mit dem Thema hat zum Ziel, das Thema Krieg und seine Folgen auf eine emotionale Ebene zu holen, um Empathievermögen zu fördern, indem die Lernenden Geschichten erzählen, die in jede Zeit übertragbar sind und auch heutzutage passieren (können). Dem Prinzip der Schülerorientierung wird auf diese Weise in besonderer Form Rechnung getragen. Vorkenntnisse Die Lernenden haben zuvor das Thema "Guerra Civil" inhaltlich und sprachlich erarbeitet, das heißt sie sind mit den Faktoren, Ursachen und Folgen in den verschiedenen Bereichen sowie mit dem entsprechenden Wortschatz vertraut. Im Hinblick auf die technische Umsetzung hilft es, wenn sich die Schülerinnen und Schüler bereits mithilfe von Lernvideos Inhalte angeeignet und diese selbstständig in die Praxis umgesetzt haben. Didaktische Analyse Die Arbeit mit einem digitalen Programm fordert ein hohes Maß an selbstständigem und eigenverantwortlichem Arbeiten und Lernen. Zuvor erarbeiten die Lernenden ein Handlungsgerüst, sodass sie sich bei der technischen Umsetzung ganz auf das Programm konzentrieren können. Dies kann möglicherweise problematisch sein, da die Phasen der Erarbeitung des Inhalts und dessen Umsetzung gegebenenfalls vermischt werden. Die anschließende Bewertung erfordert darüber hinaus eine besondere Reflexionsfähigkeit. Zunächst bewerten die Lernenden die Produkte der anderen, um dies in die Bewertung des eigenen Produktes einzubringen. Je nach Lerngruppe sollten daher möglicherweise vorab Regeln für ein konstruktives Feedback erarbeitet werden. Methodische Analyse Die konsequente Trennung zwischen Inhalt und technischer Umsetzung soll den Schülerinnen und Schülern helfen, sich Schritt für Schritt dem Produkt zu nähern. Das Handlungsgerüst sowie die intensive Auseinandersetzung mit der Struktur der Geschichte ermöglicht es in der zweiten Phase, die Umsetzung des Inhalts im Fokus zu behalten. Ablenkungen, die durch die Vielzahl an technischen Möglichkeiten der einzelnen Programme bestehen, sollen auf diese Weise verhindert und die gezielte Anwendung einzelner Elemente ermöglicht werden. Die abschließende eigene Einschätzung der Umsetzung mithilfe des Kriterienrasters dient ebenfalls der Reflexion darüber, ob die Fokussierung erfolgreich gewesen ist. Die schriftliche Eigenreflexion kann ebenfalls als Grundlage für das Feedback der Lehrkraft zur Benotung dienen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vertiefen ihre Kenntnisse zum Thema "La guerra civil" und wenden ihr Wissen produktiv-kreativ an. erarbeiten ein Handlungsgerüst nach der Drei-Akte-Struktur. reflektieren ihren eigenen Lernprozess sowie das Produkt unter Anwendung von Evaluationskriterien. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler produzieren ein digitales Produkt mithilfe eines Programms. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden kollaborativ neu erworbenes Wissen, stellen und beantworten Fragen und unterstützen andere Lernende im Konstruktionsprozess. geben konstruktives Feedback.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Textverarbeitung in Word: Seitenformatierung üben

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Textverarbeitung - Layout" wiederholen und üben die Schülerinnen und Schüler wichtige Formatierungsfunktionen in einem Textverarbeitungsprogramm. Als Grundlagentext dient "Jack O'Lantern", den die Lernenden abtippen und nach vorgegebenen Aufgaben formatieren sollen. Perfekt für eine Informatikstunde zu Halloween! Das verantwortungsbewusste Beherrschen moderner Medien und des PC im Besonderen ist eine grundlegende Fähigkeit, die Schülerinnen und Schüler im Laufe ihrer Schulzeit erlangen sollen. Dazu gehört auch der Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen wie etwa das bekannte "Word" von Microsoft Office. In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit Seitenformatierungsfunktionen am Textbeispiel "Jack O'Lantern" zum Thema Halloween. Die Aufgabe besteht darin, den vorgegebenen Text abzutippen und ihn nach vorgegebenen Aufgaben zu formatieren. Dabei wird nicht nur das 10-Finger-Tastenschreiben wiederholt und geübt, sondern auch grundlegende, aber kreative Funktionen in einem Textverarbeitungsprogramm. Vorkenntnisse Grundsätzlich ist es sehr ratsam, wenn die Klasse schon geübt im 10-Finger-Tastenschreiben ist und über grundlegende Kenntnisse im Textverarbeitungsprogramm Microsoft Word verfügt. Diese Stunde eignet sich nicht dazu, eine neue Thematik zu erlernen, sondern vielmehr zur Übung und Vertiefung bereits vorhandener Fähigkeiten und Funktionen. Didaktisch-methodische Analyse Jeder Schüler und jede Schülerin hat unterschiedliche Fertigkeiten und Fähigkeiten im Umgang mit dem PC und dem Textverarbeitungsprogramm. Dadurch, dass die Bearbeitung der Aufgaben in Einzelarbeit geschieht, kann jeder Schüler und jede Schülerin diese im eigenen Lerntempo bearbeiten. Die Lehrkraft kann bei Bedarf unterstützend eingreifen und Hilfestellung leisten. Da es sich bei der Textvorlage mit "Halloween" um ein populäres und spannendes Thema handelt und das Layouten von Texten Schülerinnen und Schülern erfahrungsgemäß großen Spaß bereitet, sollte die Motivation in der Gruppe sehr hoch sein. Es kann erkannt werden, dass Textverarbeitung und das Gestalten von Vorlagen Spaß machen kann und dadurch sehr ansehnliche und kreative Ergebnisse entstehen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen bezüglich Seitenformatierungsfunktionen. lernen neue beziehungsweise nicht geläufige Funktionen in der Textverarbeitung kennen. wiederholen und üben das 10-Finger-Tastenschreiben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit dem PC. wiederholen, üben und festigen den Umgang mit einem Textverarbeitungsprogramm. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind diszipliniert beim Bearbeiten von Aufgaben am PC.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe I

Erklärvideos im Spanisch-Unterricht selbst erstellen: Grammatik lernen durch Lehren

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit "Erklärvideos im Spanisch-Unterricht selbst erstellen: Grammatik lernen durch Lehren" zeigt auf, wie Lernende spanische grammatische Phänomene in ihrem Kontext erschließen, auf Fotos festhalten und daraus mit einem Storyboard eigene Lernvideos als Screencast oder Animationsvideo produzieren. In Gruppen produzieren die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit selbst Lernvideos, wiederholen dabei die spanische Grammatik und verbessern ihre Medienkompetenz. Sie wählen dafür zunächst ein grammatisches Phänomen der spanischen Sprache aus und einigen sich auf typische Situationen, in denen die Phänomene benutzt werden. Diese halten sie auf Fotos fest und planen mit einem Storyboard ihr Video. Anschließend erstellen sie mithilfe der Fotos ein Erklärvideo, zum Beispiel als Screencastvideo oder als online animiertes Videos im Sinne von Digital Story Telling mit einem Programm wie PowToon . Die Einheit eignet sich im besonderen Maße zur Wiederholung der Grammatik zum Beispiel im Anschluss an eine Klassenarbeit. Je nach Einbettung können die Lernenden selbst Phänomene auswählen oder aber auch beispielsweise zur impliziten Fehlerkorrektur im Fremdsprachenunterricht von der Lehrkraft vorgegebene Phänomene bearbeiten. Im Anschluss können die Lernvideos dann zur selbstständigen Wiederholung und Vertiefung auf einer digitalen Lernplattform den anderen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt werden. Das Thema "Erklärvideos selbst erstellen" im Unterricht Diese Unterrichtseinheit für den Spanisch-Unterricht der Sekundarstufe zielt auf eine selbstständige Aufbereitung eines Grammatik-Themas in Form eines Lernvideos. Gemäß dem Prinzip Lernen durch Lehren erschließen sich die Lernenden mit diesem Unterrichtsmaterial selbstständig einen grammatischen Lernstoff und stellen es den anderen vor. Die Methode fördert neben der selbstständigen Erschließung und Aufbereitung von Lerninhalten kollaboratives Lernen, indem die Schülerinnen und Schüler miteinander den Lernstoff für andere aufbereiten. Jeder Lernende übernimmt in der Gruppe im Sinne des Kooperativen Lernens eine Rolle, die dazu beiträgt, ein gemeinsames Produkt zu erstellen. Kontextorientierte Grammatikarbeit Diese Unterrichtseinheit beinhaltet ebenfalls die Erschließung grammatischer Phänomene in realtypischen Kontexten. Die Schülerinnen und Schüler überlegen, in welchen Kontexten das von ihnen zu erklärende grammatische Phänomen häufig verwendet wird und stellen dies durch Situationen dar. Dies ermöglicht eine authentischere Auseinandersetzung und fügt Grammatik-Themen situativ ein. Vorkenntnisse Die Lernenden sind vertraut mit verschiedenen Typen von Lernvideos, das heißt, sie kennen mehrere Formen der Darstellung von Informationen in Erklärvideos. Darüber hinaus haben sie Kenntnisse in der Videoproduktion, sodass sie mit einem Smartphone, einer Digitalkamera, einem Screencast-Programm oder einem Videoanimationprogramm Videoaufnahmen erzeugen und diese gegebenenfalls nachbereiten können. Für die Erarbeitungsphase II sollten die Lernenden mit dem Konzept des Flipped Classroom vertraut sein. Didaktisch-methodische Analyse Die Methode Lernen durch Lehren fordert ein hohes Maß an selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten und Lernen. In der Planungsphase brauchen die Schülerinnen und Schüler Unterstützung, ihre Ideen realistisch zu sortieren und anschließend umzusetzen. Im Anschluss sollten die Lernenden in der Erarbeitungsphase II mit Materialien versorgt werden, da die didaktische Aufbereitung von Arbeitsmaterial Erfahrung braucht, über die nur wenige Schülerinnen und Schüler bereits verfügen. Nachdem die Lernenden ihre Videos in Gruppen aus bis zu vier Lernenden produziert haben, bietet es sich an, dass die Schülerinnen und Schüler im Anschluss mit den Erklärvideos der anderen in Einzelarbeit die spanische Grammatik individuell wiederholen und üben. Dadurch, dass die Schülerinnen und Schüler selbst entscheiden, welchen Teil der Grammatik sie noch einmal festigen wollen, wird dem Prinzip der Schülerorientierung an dieser Stelle in besonderer Weise Rechnung getragen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich selbstständig grammatische Phänomene im Spanischen. setzen spanische Grammatik-Phänomene in situative Kontexte ein. erstellen mit einem Video selbst Unterrichtsmaterial zu einem Grammatik-Thema. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stellen ein Thema audiovisuell dar. visualisieren einen Kontext photographisch. integrieren visuelle Elemente in weitere mediale Umgebungen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten und konstruieren kollaborativ neu erworbenes Wissen. stellen Wissen für andere zur Verfügung. reflektieren verschiedene Lernzugänge und wählen einen passenden für ein Thema aus.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Direkte Proportionalität

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mithilfe der hier vorgestellten Materialien sollen die Schülerinnen und Schüler in Klasse 6 den Schritt von der direkten Proportionalität zur linearen Funktion nahezu selbstständig erarbeiten. Zu Beginn der Unterrichtseinheit erfolgt eine Wiederholung des Dreisatzes für die direkte Proportionalität, zuerst in Text- und dann in Tabellenform (Arbeitsblatt 1). Das Ausfüllen von Wertetabellen bildet die Grundlage für das anschließende Eintragen der Werte in ein Koordinatensystem (Arbeitsblatt 2). Bei der Bearbeitung von Arbeitsblatt 3 erfolgt die Auswertung der Ergebnisse nun auch anschaulich: Die richtig eingetragenen Werte werden als Funktion angezeigt! Einsatzmöglichkeiten Die Unterrichtseinheit zielt in erster Linie auf das Übertragen von Werten aus einer Wertetabelle in ein Koordinatensystem. Dazu können die interaktiven Übungen der Arbeitsblätter entweder nach der Behandlung des Themas im Unterricht zur selbstständigen Schülert.tigkeit angeboten werden (eine Unterrichtsstunde) oder bereits für die Erarbeitung des Themas "Darstellung der direkten Proportionalität im Koordinatensystem" verwendet werden (drei Unterrichtsstunden). In Klasse 6 empfiehlt sich der Einsatz eines Beamers, wenn die Kinder die Arbeit mit interaktiven Arbeitsblättern noch nicht gewohnt sind. Interaktives Koordinatensystem Da sehr viele Schülerinnen und Schüler Schwierigleiten haben, Funktionen im Koordinatensystem darzustellen, ist die Arbeit mit einem interaktiven Koordinatensystem eine Möglichkeit, die Lernenden an dieses Thema heranzuführen und eigenverantwortlich arbeiten zu lassen. Der Einsatz des interaktiven Koordinatensystems kann im weiteren Unterrichtsverlauf auch bei der indirekten Proportionalität und bei den geometrischen Bewegungen sowie allen Funktionsdarstellungen wieder aufgegriffen werden. So lernen die Schülerinnen und Schüler anhand bewährter Hilfsmittel stets neue mathematische Aufgaben zu meistern (siehe Zusatzinformation). Die Schülerinnen und Schüler sollen den Dreisatz für die direkte Proportionalität richtig anwenden. Wertetabellen richtig ausfüllen. Zuordnungsvorschriften der Form y=mx formulieren. das Eintragen von Wertepaaren in ein Koordinatensystem beherrschen. erkennen, dass die Graphen direkt proportionaler Zuordnungen ansteigende Geraden ergeben, die durch den Koordinatenursprung verlaufen.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

Halloween bei Gustav Klimt: "Stoclet Fries"

Kopiervorlage

In diesem Unterrichtsmaterial zum Thema "Halloween bei Gustav Klimt" erarbeiten die Lernenden die besonderen Merkmale des Malstils von Gustav Klimt anhand des Gemäldes "Stoclet Fries" und vertiefen ihre Kenntnisse in den Bereichen Werkanalyse und Bildproduktion, indem sie einen Bildausschnitt gruselig ergänzen. Das Thema "Halloween bei Gustav Klimt: "Stoclet Fries" im Unterricht In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Halloween" lernen die Schülerinnen und Schüler den Maler Gustav Klimt kennen, indem sie zwei Bilder von ihm näher betrachten. Die Werkanalyse stellt in diesem Zusammenhang eine der wichtigsten Arbeitsweisen im Kunst-Unterricht dar, sodass sie möglichst frühzeitig eingeführt und geschult werden sollte. Die knappe Analyse der Farben und Formen in dem Bild "Der Kuss" soll die eigene produktive Gestaltung der Schülerinnen und Schüler im weiteren Verlauf der Stunde vorentlasten. Die PowerPoint-Präsentation führt als "Anleitung" durch die Stunde und kann gemäß dem individuellen Lerntempo der Klasse abgespielt werden. Das Beispielbild dient dabei lediglich als Anregung für die Schülerinnen und Schüler bei der eigenen Bildproduktion. Vorkenntnisse Im praktischen Bereich sollten die Schülerinnen und Schüler eine Bildergänzung bereits kennengelernt oder sogar schon einmal durchgeführt haben. Andernfalls ist eine entsprechende Einführung vorab notwendig. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Maler Gustav Klimt sowie mit "Der Kuss" und "Stoclet Fries" zwei seiner bekanntesten Werke kennen. führen eine kurze Werkanalyse zu Farben und Formen am Beispiel von "Der Kuss" durch. setzen die künstlerischen Besonderheiten des Malers Gustav Klimt eigenständig im Bild um und greifen dabei das Thema "Halloween" auf. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen der PowerPoint-Präsentation die wesentlichen Informationen über den Maler Gustav Klimt. setzen die Arbeitsaufträge aus der Präsentation weitgehend selbstständig um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler finden gemeinsam im Team treffende Begriffe für den Titel "Halloween bei Gustav Klimt". führen die Werkanalyse von "Der Kuss" im Klassengespräch durch.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I, Primarstufe

Kulturdenkmal - medial erschließen

Unterrichtseinheit

Wie kann ein Kulturdenkmal im schulischen Unterricht erschlossen werden, und welche Rolle können dabei Medien spielen? Die Unterrichtseinheit stellt ein bereits durchgeführtes Projekt vor. Anhand dieses Beispiels werden Möglichkeiten der praktischen Umsetzung sichtbar. Zugleich soll das Projekt dazu anregen, eigene ähnliche Vorhaben zu entwickeln und an den jeweiligen Lernort anzupassen. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster St. Johannis in Schleswig bildet den Ausgangspunkt für das einjähriges Schulprojekt der elften Klasse. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich fächerverbindend mit der Geschichte, der heutigen Gestalt und dem Erhalt der mittelalterlichen Klosteranlage auseinander. Dabei entstehen unterschiedliche Projektergebnisse – von einem Klostermodell und einem Brettspiel bis hin zu einem virtuellen Rundgang und einem abschließenden Klosterfest. Das Förderprogramms "denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule" der Deutschen Stiftung für Denkmalschutz unterstützt das durchgeführte Projekt und zeigt beispielhaft, wie die Beschäftigung mit einem Kulturdenkmal vielfältig und praxisnah in den Unterricht eingebunden werden kann. "Alte Gemäuer", so ein Zitat eines Schülers, stoßen bei 16- und 17-Jährigen nicht sofort auf Begeisterung und uneingeschränktes Interesse. Von den am Projekt beteiligten Jugendlichen wussten zu Beginn des Projekts nur wenige von der Existenz des Klosters, niemand kannte seine kunst- und kulturgeschichtliche Bedeutung. Das ungewöhnlich lange Projekt mit einer Laufzeit von einem Schuljahr brauchte eine besonders gut überlegte, nachhaltig wirkende Motivations- und Planungsphase. Projektmethode: Eingangsphase Das Projekt orientiert sich grundsätzlich an den Phasen der Projektmethode nach Karl Frey (Die Projektmethode, 2007). Die Eingangsphase hat zum Ziel, das Interesse der Lerngruppe an der gewählten Thematik zu wecken. Das erscheint nicht ganz einfach: Jugendlichen ein altes Klostergebäude am Stadtrand nahezubringen und sie zu motivieren, ein langes Jahr Engagement und harte Arbeit in dieses Objekt zu investieren, mag zunächst als eine fast unmögliche Aufgabe erscheinen. Es handelt sich nicht um einen Bereich aus ihrer Lebenswelt, und es ist auch kein Thema, das von sich aus neugierig macht. Deshalb wird nach Berührungspunkten und Motivationsstrategien gesucht. Die Schülerinnen und Schüler tragen ihr Vorwissen über das Kloster zusammen, Meinungen und Voreinstellungen zum Objekt werden ausgetauscht. Anschließend werden erste Recherche-Aufgaben zum Kloster verteilt, die in Gruppen zu bearbeiten sind. Ein allererstes Interesse regt sich bereits bei der Verteilung dieser Aufgaben, da die Schülerinnen und Schüler möglichst selbstständig arbeiten sollen, sie bewusst aus der Schule hinaus geschickt und an andere Menschen verwiesen werden. Zudem sollen sie Medien einsetzen, die ihnen vertraut sind: das Internet und Digitalkameras. "Stellen Sie sich mal vor, in der Tourist-Info gibt es überhaupt nichts über das Kloster!" Dieser entrüstet vorgetragene Kommentar einer Schülerin in der zweiten Stunde belegt, dass der motivierende Einstieg erste Wirkungen zeigt. Dem allgemeinen Wunsch, mehr über das Kloster und seine Geschichte zu erfahren, wird mit einem methodischen Wechsel zwischen Begehungen des Klosters, Führungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und eigener Recherche der Arbeitsgruppen an weiteren außerschulischen Orten nachgekommen. Neben einer baugeschichtlich und kunsthistorisch ausgerichteten Begehung ist in dieser Phase eine Führung durch die amtierende Priorin des Klosters besonders motivierend, da sie die Jugendlichen als Person und durch ihr eigenes Engagement für die Sache zu begeistern vermag. Die Erwartungshaltung und das Vertrauen, das von allen außerschulischen Beteiligten in sie gesetzt wird, liefert den Schülerinnen und Schülern zu jedem Zeitpunkt des Projekts wichtige Motivationsschübe. Sie lernen dabei zunehmend eigenständig zu arbeiten und ihr Vorgehen vor sich selbst und vor anderen zu verantworten. Zur gezielten Informationsbeschaffung und -verarbeitung lernen die Schülerinnen und Schüler während der Recherchephase sich einer ganzen Bandbreite wissenschaftlicher Methoden zu bedienen. Dabei stehen traditionelle Methoden, wie Literatur in verschiedenen Bibliotheken zu recherchieren, Texte zu exzerpieren oder Fachvokabular nachzuschlagen, neben der Internetrecherche, die sie systematisch und kritisch zu betreiben lernen. Internetquellen sollen korrekt zitiert werden. Daneben gilt es aber auch, örtliche Archive aufzusuchen, mit Findbüchern zu arbeiten und Archivmaterialien zu bestellen. Handschriften oder Baupläne sollen gelesen und verstanden werden. Internetdatenbanken und digitalisierte Bibliothekskataloge veranschaulichen den Schülerinnen und Schülern, wie traditionelle und mediale Recherchemethoden in den heutigen Kulturwissenschaften ineinandergreifen. Handlungs- und Produktorientierung Handlungs- und Produktorientierung ist eine traditionelle Säule der Kunstdidaktik, die sich im Projektunterricht wiederfindet. Ein entscheidender Wendepunkt des Projekts von der Informationsphase zur Phase der zielgerichteten Arbeit an Produkten wird durch die Einladung an Mitglieder des Freundeskreises des Klosters eingeleitet. Die Idee der Schülerinnen und Schüler ist es, die eigene Arbeit in den Dienst der Öffentlichkeitsarbeit dieses Gremiums zu stellen, um sicher zu gehen, dass die eigenen Initiativen in die richtige Richtung führen. Nach diesem Gespräch entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler für fünf Produkte, zu deren Erarbeitung sie sich in neuen Gruppen zusammenfinden. Bei den Entscheidungen spielen neben den Wünschen des Freundeskreises die eigenen Fähigkeiten und Interessen eine wichtige Rolle. Nach den Gesprächen mit dem Arbeitsgruppen entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler für fünf Produkte. Virtueller Rundgang durch die Klosteranlage auf CD-ROM Flyer zur Klosteranlage Modell des Klosters und Modellbaubogen Klosterspiel (Brettspiel) Organisation eines Klosterfestes Es zeigt sich, dass die meisten Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenzen im gestalterischen Umgang mit digitalen Medien sehen und sich zutrauen, diese Fähigkeiten in den Dienst des "alten Gemäuers" und seiner Erhaltung zu stellen. Hier scheinen die Schnittmengen zwischen der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler und den Interessen derjenigen zu liegen, die sich für den Erhalt und die Nutzung von Kulturdenkmalen engagieren. Die einzige Gruppe, die für ihr Produkt weitgehend auf den Einsatz digitaler Medien verzichtet, plant die Gestaltung eines Brettspiels. Umsetzungsphase Zu Beginn der Umsetzungsphase formulieren die Gruppen ihre Zielvorstellungen, stellen Arbeitspläne auf und verteilen die Arbeitsaufträge an die Gruppenmitglieder. In dieser Phase brauchen sie die Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer, die darauf achten, dass die Ziele so konkret formuliert werden, dass sie einlösbar und nachprüfbar sind. Die endgültig formulierten Zielvereinbarungen bilden die Grundlage für die Arbeitspläne der Arbeitsgruppen, deren Einhaltung über regelmäßige Protokolle dokumentiert wird. Dabei ergeben sich im Verlauf des Projekts über Selbstreflexionen des Arbeitsstands der Gruppen Korrekturen an den Zielformulierungen, die immer der gemeinsamen Absprache bedürfen. Alle Arbeitsunterlagen sind über ein Internetforum allen Beteiligten jederzeit zugänglich. Die Verknüpfung von "altem Gemäuer" mit neuen Medien kann für die Jugendlichen einen Schlüssel zur eigenen regionalen Kulturgeschichte bedeuten. Die Kenntnisse der Jugendlichen im Umgang mit digitalen Medien finden hier ein Aktionsfeld, auf dem, für sie unerwartet, großer Bedarf für ihre Arbeit besteht. Diejenigen, die sich professionell mit den Objekten des Denkmalschutzes beschäftigen, sind zeitlich kaum in der Lage, Öffentlichkeitsarbeit im notwendigen Umfang zu leisten. Und diejenigen, die sich ehrenamtlich engagieren, verfügen oft nicht in dem Maß über Kenntnisse und Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien wie die Jugendlichen. So finden hier zwei Interessen in sinnvoller Weise zusammen. Die Jugendlichen lernen die Bedeutung von Medien für Öffentlichkeitsarbeit kennen und erfahren, dass ihre Fähigkeiten und Kenntnisse an einer Stelle und von Menschen geschätzt und gebraucht werden, von denen sie es so nicht erwartet hätten. Im Verlauf des Projekts erweitern die Jugendlichen ihre Erfahrungen mit ihnen bekannten Computerprogrammen und experimentieren mit neuen. Sie lernen Programme und Medienangebote gezielt für bestimmte Absichten öffentlichkeitswirksam auszuwählen und einzusetzen. Beispielsweise erarbeiten sie sich bei der Gestaltung des Faltblatts und des virtuellen Rundgangs professionelle Kriterien für die Auswahl von Fotos für Publikationen. Sie lernen bereits beim Fotorundgang auf Bildausschnitt, Belichtung und perspektivische Richtigkeit zu achten, etwa stürzende Linien zu vermeiden. Die Arbeit am Computer erfahren sie als ergänzende, kommunikative und interaktive Gruppenarbeit. Beim Modellbau lernen sie, Dreidimensionalität anhand von Bauplänen, Zeichnungen und Fotos zu rekonstruieren, fehlende Größen bei der Auswertung der Baupläne zu berechnen, Fassaden zeichnerisch zu gestalten, Materialien für ein maßstabgerechtes Modell zu erproben und geeignete Materialien zu wählen. Das Projekt wurde von einem Seminar des Kunsthistorischen Instituts der Christian-Albrechts-Universität Kiel begleitet. Im Rahmen ihrer kunstdidaktischen Ausbildung arbeiten Studentinnen und Studenten inhaltlich und organisatorisch am Projekt mit. Jeweils vor und nach der wöchentlichen Doppelstunde werten die Studierenden den beobachteten und gehaltenen Unterricht aus und bereiten die nächste Stunde gemeinsam vor. Ihre Rolle reicht von der teilnehmenden Beobachtung bis hin zur der Beratung und Mitarbeit in den Gruppen. In ihrem Wissen über das Kloster stehen sie nahezu auf einer Stufe mit den Schülerinnen und Schülern - ihr didaktisches und methodisches Wissen, ihre Erfahrungen im wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeiten und in der Projektarbeit stellen sie dagegen auf eine Stufe mit den Lehrenden. Die Schülergruppen benötigen und akzeptieren die Beratung und Begleitung in ganz unterschiedlicher Weise. Einige holen sich vorrangig technische Hilfe, beispielsweise Beratung bei der Materialwahl für den Modellbau, eine andere Gruppe benötigt dagegen in hohem Maße die Unterstützung bei der Lösung sozialer und kommunikativer Probleme. Ergebnisse und Präsentation Der virtuelle Rundgang durch das Kloster wurde mit den Programmen GIMP und Matchware Mediator 6 Pro erstellt und als CD-ROM in kleiner Auflage produziert. Diese kann vom Freundeskreis vorgeführt und für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden. Zudem steht der virtuelle Rundgang auf der Website des Klosters zum Download zur Verfügung. Das Faltblatt zur Klosteranlage erstellten die Schülerinnen und Schüler mithilfe der kostenfreien Programme GIMP und Scribus. Der Freundeskreis des St. Johannisklosters konnte die notwendigen Mittel für den Druck aufbringen. Zudem lässt sich der Flyer auf der Website des Klosters herunterladen. Das Modell des St.-Johannis-Klosters um 1800 steht unter einem Glassturz im Kapitelsaal des Klosters und wird in die Klosterführungen einbezogen. Darüber hinaus erstellten die Schülerinnen und Schüler einen Modellbaubogen der Klosteranlage zum Selberbasteln. Das Arbeiten am Modellbau wurde durch das kostenfreie Programm Google SketchUp unterstützt. Eine Schülergruppe entwickelte und realisierte ein Brettspiel zum Kloster. Das Brettspiel liegt als Prototyp vor und wurde von vielen Spielerinnen und Spielern erfolgreich erprobt. Dieses Ergebnis ist das einzige, das die Schülerinnen und Schüler ohne Einsatz digitaler Medien erstellt und präsentiert haben. Das Klosterfest wurde von einer Schülergruppe organisiert, beworben und vor zahlreichem Publikum durchgeführt. Im Rahmen des Festes übergab eine Schülerin symbolisch die Projektergebnisse an die Priorin und den Vertreter des Freundeskreises. Die beteiligten Studentinnen und Studenten sowie die Projektpartner (Prof. Dr. Uwe Albrecht, CAU Kiel, Friedrich Wenner, Untere Denkmalbehörde Schleswig-Flensburg), die Schulleiter der beiden Schleswiger Gymnasien und natürlich Eltern und Freunde waren anwesend. Eine Musikgruppe der Schule umrahmte das Fest mit mittelalterlicher Musik. Schülerinnen aus dem Projektkurs führten im Kreuzgang eine szenische Lesung zur Geschichte des Klosters auf. Tipps für die Umsetzung Als besonders hilfreich hat sich in der Eingangsphase des Projekts die Zusammenarbeit mit engagierten, fachlichen Partnern vor Ort erwiesen. Eine Führung durch die im St. Johannis-Kloster lebende Priorin Frau Henny von Schiller zeigte Wirkung: Mit ihrem Witz und ihrer Aufgeschlossenheit den Jugendlichen gegenüber hatte sie großen Anteil an der wachsenden Begeisterung für das Projekt. Eine kunsthistorische Führung durch Professor Uwe Albrecht vom Kunsthistorischen Institut der Universität Kiel, Gespräche mit einem Mitarbeiter der regionalen Denkmalschutzbehörde und mit Mitgliedern des Freundeskreises schufen das notwendige Verständnis für die komplexen Probleme der Restaurierung und Finanzierung. Diese Begegnungen und Erfahrungen mit engagierten Menschen vor Ort hatten großen Anteil daran, dass die Jugendlichen für sich selbst entschieden, die Öffentlichkeitsarbeit des Klosters unterstützen zu wollen und eigene entsprechende Arbeitsvorhaben zu entwickeln. Die meisten Schülerinnen und Schüler sind projektorientiertes, selbstbestimmtes Arbeiten nicht gewöhnt und müssen deshalb langsam an die zuverlässige, eigenverantwortliche Arbeit in Gruppen herangeführt werden. Den Jugendlichen wurde die Entscheidung selbst überlassen, in welcher Form sie ihre Arbeitskraft eines Schuljahres in dieses Umfeld einbringen wollen. Bei der Formulierung der Zielvorstellungen sollte sehr darauf geachtet werden, dass diese so konkret wie möglich die angestrebten Ziele benennen, so dass deren Einlösung bei Abschluss des Projekts nachprüfbar ist. Ebenso wichtig ist es, die Gruppen bei der Erstellung ihrer Arbeitspläne zu beraten, regelmäßige Protokolle der Gruppentreffen abzurufen, realistische Terminfestlegungen einzufordern und deren Einhaltung zu überprüfen. Sehr empfehlenswert ist die regelmäßige Präsentation des Arbeitsstandes vor außenstehenden Personen. Anlässlich eines Elternabends stellten die Schülergruppen ihre Arbeiten vor Eltern, Lehrerinnen und Lehrern vor. Und während einer Studienfahrt nach Benediktbeuern wurde der Arbeitsstand vor einer anderen Schülergruppe präsentiert, die ebenfalls ein Projekt im Rahmen des "denkmal-aktiv"-Programms durchführte. Jede dieser Zwischenpräsentationen führte zu einem deutlich spürbaren Motivations- und Arbeitsschub. Besonders vor der konkurrierenden Schülergruppe wollte man sich nicht blamieren. Solche Zwischenpräsentationen können für die Schülerinnen und Schüler einen Rahmen liefern, der die lange Projektlaufzeit in überschaubare Zeitabschnitte teilt und das Formulieren und Erreichen von Zwischenzielen auch aus Schülersicht sinnvoll macht. Ein Erfolgsrezept bestand nach übereinstimmender Ansicht der beteiligten Lehrerinnen und Lehrer darin, den Schülerinnen und Schülern von Anfang an zu signalisieren, dass in diesem Projekt anders als in schulischen Veranstaltungen die Verantwortung für das Gelingen der Arbeitsvorhaben den außenstehenden Partnern gegenüber bei ihnen lag und nicht von der Instanz Schule abgefangen werden würde. Die Schülerinnen und Schüler traten selbst als Fragende, Forschende und als Akteure auf. Ihnen wurde in diesem Projekt auch von der anderen Seite Vertrauen und Offenheit entgegengebracht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen die Relevanz und den Wert von Kulturerbe und Denkmalschutz an einem regionalen Beispiel erfahren. das Recherchieren und wissenschaftliche Arbeitsmethoden kennen lernen. anhand eines regionalen Beispiels ihr kunsthistorisches Wissen vertiefen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern kennen lernen. die Interessenvielfalt gesellschaftlicher Gruppierungen erfahren und ihre eigenen Interessen mit denen anderer abstimmen. zielstrebig und zuverlässig an einer termingerechten Umsetzung arbeiten und dabei lernen, innere und äußere Widerstände zu überwinden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen die Bedeutung von Medien für die Öffentlichkeitsarbeit kennen lernen. Medienangebote gezielt auswählen und sie für bestimmte Ziele und Absichten einsetzen. Qualitätsmaßstäbe für den Umgang mit digitalen Fotografien und Layoutprogrammen kennenlernen. die Arbeit am Computer als ergänzende, kommunikative und interaktive Gruppenarbeit verstehen.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

El gerundio: Erarbeitung und Anwendung mit Videos

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zu "el gerundio" erarbeiten sich die Lernenden mithilfe eines Lehrvideos und einer Website sowie begleitender Arbeitsblätter zur Binnendifferenzierung die Formen und den Gebrauch des spanischen Gerundiums selbstständig. Sie vertiefen ihr Wissen zu "el presente continuo" anhand einer Einsetzübung sowie einer kreativen Gruppenarbeit, bei der sie selbst einen kurzen Videobeitrag produzieren. In dieser Unterrichtseinheit wird die Grammatik rund um "el presente continuo" mithilfe eines Lehrvideos in einen kommunikativen Kontext eingebettet und erklärt. Zum besseren Verständnis wird den Lernenden im Vorfeld aufgezeigt, welches Vorwissen sie aktivieren können, um den neuen Lernstoff besser zu erschließen. Begleitend mit zwei Arbeitsblättern mit zwei Niveaustufen und inhaltlich aufeinander aufbauend erarbeiten sich die Lernenden den neuen Lernstoff gemäß der individuellen Förderung weitgehend selbstständig. Im Anschluss vertiefen die Schülerinnen und Schüler das neue Wissen mithilfe einer Einsetzübung sowie einer kreativ-produktiven Aufgabe in Gruppenarbeit. Erarbeitung und Anwendung des Gerundiums im "Flipped Classroom" Das Konzept des "Flipped Classroom" basiert auf der Idee, dass die Lehrkraft den Lernenden den Lernstoff mittels eines Lehrvideos zur Verfügung stellt und diese sich den neuen Lernstoff eigenständig zu Hause aneignen. Im Unterricht tauschen sich die Schülerinnen und Schüler dann zunächst über das neu angeeignete Wissen aus und klären Fragen, um anschließend in einer Übungsphase das Wissen anzuwenden und zu vertiefen. In dieser Einheit wird das Konzept darüber hinaus erweitert, indem es zwei begleitende Arbeitsblätter gibt. Das eine enthält weitere Informationen zu den unregelmäßigen Formen des Gerundiums und dient der inneren Differenzierung, sodass leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler in der Austauschphase in die Rolle des Lehrenden treten und somit gefordert werden. Vorkenntnisse Die Lernenden sind vertraut mit den Phasen des Konzepts Flipped Classroom, das heißt sie verschaffen sich Zugang zum Lehrvideo über den angegebenen Link und/oder QR-Code auf dem begleitenden Regelblatt und füllen dies mithilfe des Lehrvideos aus. Dabei nutzen sie die technischen Möglichkeiten eines Lehrvideos und spulen zum Beispiel an bestimmten Stellen zurück und/oder nutzen die interaktiven Übungen. Didaktische Analyse Die Arbeit mit einem Lehrvideo im Rahmen des Flipped Classroom fordert ein hohes Maß an selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten und Lernen. Die erste Inputphase, das eigenständige Erschließen des neuen Lernstoffs in Einzelarbeit, birgt möglicherweise Phasen von Unsicherheit, da der Lerner nicht direkt nachfragen kann und auf sich alleine gestellt ist. Methodische Analyse Mögliche Phasen der Unsicherheit bei der Wissensaneignung werden durch das begleitende Regelblatt sowie das Lehrvideo überwunden. Die eigentliche Wissenskonstruktion findet jedoch im Unterricht in der Austauschphase mit den anderen Schülerinnen und Schülern statt, in der Ergebnisse verglichen, besprochen und hinterfragt werden. Die Lehrkraft sollte der Lerngruppe bewusst machen, dass diese Phase entscheidend ist, um Unsicherheiten zu beseitigen. Schließlich ist es durchaus konstruktiv, wenn mögliche Fragen und Unsicherheiten aus der Inputphase in den Unterricht gebracht werden und gemeinsam mit den anderen geklärt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich die Form- und Regelbildung des "gerundio". erschließen sich neuen Lernstoff eigenständig und eigenverantwortlich mithilfe von verschiedenen und individuellen Lernstrategien, unter anderem wählen sie ihr eigenes Lerntempo. wenden die neuen Strukturen mündlich in neuen Kontexten an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler organisieren, strukturieren und fassen Informationen und Daten zusammen. verschaffen sich Zugang zu digitalen Daten. üben mithilfe der Produktion eines Videos die Form- und Regelbildung des spanischen Gerundiums. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten, konstruieren und kollaborieren neu erworbenes Wissen, stellen und beantworten Fragen, unterstützen andere Lernende im Konstruktionsprozess. kooperieren und unterstützen sich in der Übungsphase bei mündlichen Interaktionsübungen.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Proportionen des Gesichts

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler, ein Gesicht möglichst naturgetreu und proportional stimmig abzuzeichnen. Dabei hilft ihnen ein interaktives Whiteboard. Die richtigen Proportionen zu finden, bereitet Schülerinnen und Schülern häufig Schwierigkeiten. Deshalb werden vor der eigentlichen Porträtzeichnung einige Vorübungen durchgeführt und drei einfache Proportionsregeln aufgestellt. Im Lehrplan der bayerischen Hauptschule beschreibt das Fachprofil Kunst im Bereich Gestalten zwei Schwerpunkte, einerseits die "Auseinandersetzung mit dem Sichtbaren" und andererseits die "Entfaltung der Fantasie". Das Thema dieser Unterrichtseinheit betrifft vor allem die Auseinandersetzung mit dem Sichtbaren, mit einem Bereich der Natur, dem menschlichen Gesicht. Im Lehrplan der achten Jahrgangsstufe heißt es unter "8.2 Abbilden und Variieren: Gegenstand - Mensch - Natur", die Schülerinnen und Schüler lernen beim "Abbilden einfacher Objekte (...), deren Erscheinungsmerkmale eingehend zu betrachten, sie in ihren Einzelheiten genau zu erfassen und zeichnerisch festzuhalten. Dazu werden (...) Größenverhältnisse (...) erkundet und wiedergegeben." Mithilfe der Übungen finden die Schülerinnen und Schüler intuitiv die richtige Anordnung von Augen, Augenbrauen, Ohren, Nase und Mund im menschlichen Gesicht. Anschließend formulieren sie hierzu entsprechende Proportionsregeln, die sie in ihren eigenen Zeichnungen umsetzen können. Wie zeichne ich ein Porträt? Der Einstieg ins Thema Folie 2 beinhaltet den Umriss eines Gesichts und einzelne Gesichtsteile außerhalb. Zum Einstieg ziehen die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines Whiteboards die Gesichtsteile in den Umriss und versuchen, sie an die richtige Stelle zu platzieren. Die vermutete Anordnung der Gesichtsteile bleibt zunächst so stehen. Später wird darauf zurückgegriffen. Das Ziel: Die Schülerinnen und Schüler sollen das Unterrichtsthema "Wie zeichne ich ein Porträt?" selbst erkennen. Wirklichkeitsnahes Abzeichnen eines Gesichts Die Lernenden erhalten zu zweit ein Porträtfoto mit den Arbeitsaufträgen. Davon ausgehend stellen sie in Partnerarbeit drei Regeln für die Anordnung der Gesichtsteile auf. Dabei fallen sehr wahrscheinlich Äußerungen wie: "Die Augen liegen etwa in der Mitte des Kopfes", "Zwischen die Augen passt etwa ein weiteres Auge" oder "Die Nase beginnt auf Höhe der Augen". Erarbeitung von drei Proportionsregeln Die in den Arbeitsaufträgen gestellten Fragen sollen dazu führen, dass die Schülerinnen und Schüler drei relativ einfache Regeln erarbeiten, die sie sich merken und in ihren späteren Zeichnungen auch umsetzen können. Zunächst wenden sie die neu erarbeiteten Regeln auf das Gesicht vom Stundenanfang an: Die Schülerinnen und Schüler überarbeiten ihre erste Vermutung und verändern die Anordnung der Gesichtsteile mithilfe der Regeln. Sicherung und Überprüfung Auf Folie 4, eine in Einzelteilen zerlegte Porträtzeichnung von Angelina Jolie, wenden die Schülerinnen und Schüler die aufgestellten Regeln erneut am Whiteboard an und setzen das Gesicht wieder zusammen. Als Überprüfung dient Folie 7. In einer weiteren Porträtzeichnung (Folie 5) überprüfen die Lernenden am Whiteboard die Anordnung der vorhandenen Gesichtsteile mithilfe eines Lineals. Dies bietet eine Möglichkeit, später die eigene Zeichnung auf Richtigkeit hin zu überprüfen. Die Schülerinnen und Schüler finden eine stimmige Anordnung von Augen, Augenbrauen, Ohren, Nase und Mund zum Zeichnen eines Porträts. stellen Regeln für richtige Proportionen des menschlichen Gesichts auf: Die Augen liegen in der Mitte des Kopfes, zwischen den beiden Augen beträgt der Abstand etwa ein Auge, und die Nase beginnt auf Höhe der Augen. überprüfen die drei Proportionsregeln an einer Porträtzeichnung. Der Einstieg ins Thema Folie 2 beinhaltet den Umriss eines Gesichts und einzelne Gesichtsteile außerhalb. Zum Einstieg ziehen die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines Whiteboards die Gesichtsteile in den Umriss und versuchen, sie an die richtige Stelle zu platzieren. Die vermutete Anordnung der Gesichtsteile bleibt zunächst so stehen. Später wird darauf zurückgegriffen. Das Ziel: Die Schülerinnen und Schüler sollen das Unterrichtsthema "Wie zeichne ich ein Porträt?" selbst erkennen. Wirklichkeitsnahes Abzeichnen eines Gesichts Die Lernenden erhalten zu zweit ein Porträtfoto mit den Arbeitsaufträgen. Davon ausgehend stellen sie in Partnerarbeit drei Regeln für die Anordnung der Gesichtsteile auf. Dabei fallen sehr wahrscheinlich Äußerungen wie: "Die Augen liegen etwa in der Mitte des Kopfes", "Zwischen die Augen passt etwa ein weiteres Auge" oder "Die Nase beginnt auf Höhe der Augen". Erarbeitung von drei Proportionsregeln Die in den Arbeitsaufträgen gestellten Fragen sollen dazu führen, dass die Schülerinnen und Schüler drei relativ einfache Regeln erarbeiten, die sie sich merken und in ihren späteren Zeichnungen auch umsetzen können. Zunächst wenden sie die neu erarbeiteten Regeln auf das Gesicht vom Stundenanfang an: Die Schülerinnen und Schüler überarbeiten ihre erste Vermutung und verändern die Anordnung der Gesichtsteile mithilfe der Regeln. Sicherung und Überprüfung Auf Folie 4, eine in Einzelteilen zerlegte Porträtzeichnung von Angelina Jolie, wenden die Schülerinnen und Schüler die aufgestellten Regeln erneut am Whiteboard an und setzen das Gesicht wieder zusammen. Als Überprüfung dient Folie 7. In einer weiteren Porträtzeichnung (Folie 5) überprüfen die Lernenden am Whiteboard die Anordnung der vorhandenen Gesichtsteile mithilfe eines Lineals. Dies bietet eine Möglichkeit, später die eigene Zeichnung auf Richtigkeit hin zu überprüfen.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I

Sicher?! Checken Sie Ihr Passwort

Tool-Tipp

Wie sicher ist Ihr Passwort? In diesem Fundstück zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr Passwort auf die Probe stellen können.

  • Fächerübergreifend

Halloween in der Grundschule

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Halloween entdecken die Schülerinnen und Schüler mithilfe einer Kinder-Suchmaschine altersgerechte Internetseiten über Herkunft und Hintergründe des Festes. Das Internet bietet eine Fülle von Informationen und Hintergrundwissen zu dem Fest, das eigentlich erst in den letzten Jahren auch in Deutschland von immer mehr Menschen gefeiert wird. Klar, dass Halloween oftmals auch in der Schule als Thema aufgegriffen wird. Schließlich bieten sich eine Reihe von Möglichkeiten für den Unterricht. Gruselgeschichten werden gegenseitig vorgelesen. Das Thema Halloween in der Grundschule Ein Halloweenfest kann als Anlass dienen, Einkaufszettel zu schreiben, Mengen zu berechnen und Kosten zu verteilen. Im Englischen erweitern die Schüler ihren Wortschatz um einige thematische Begriffe. Abschließend erfolgt eine Präsentation der neu gelernten Wörter auf der Homepage. In dieser Unterrichtseinheit werden die folgenden Themengebiete berührt: Brauchtümer Fremde Länder und Kulturen Kelten Gruselgeschichten Halloweenparty Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sinnentnehmendes Lesen und Vorlesen mit Betonung. lernen Herkunft und Brauchtum des Festes Halloween kennen. lernen die englischen Wörter witch, broomstick cauldron, cat, wizard, wand, spellbook, owl, ghost, chain, eyes, mouth, skeleton, skull, bone, claws, dracula, cape, bat, teeth, pumpkin, sad, happy, angry, nasty, trick or treat. erstellen einen Einkaufszettel für eine Hallowen-Party. berechnen die benötigten Mengen an Zutaten für die Rezepte. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit einer Suchmaschine und Aufrufen von Internetseiten. üben das Fotografieren mit der Digitalkamera und das Scannen. erstellen eine einfache Internetseite mit Hyperlinks.

  • Technik / Sache & Technik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Geographie / Jahreszeiten / Geschichte / Früher & Heute
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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