Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
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Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
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Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

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Europawahl: Was wäre wenn?

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zur Europawahl beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit einem Zukunftsszenario, in dem das Europäische Parlament alle nationalen Parlamente ersetzt. Zum Einstieg setzen sich die Lernenden mit den Aufgaben und bisherigen Entwicklungen des Europäischen Parlaments auseinander. Im weiteren Verlauf der Unterrichtseinheit entwickeln die Schülerinnen und Schüler in mehreren Lernrunden und auf der Grundlage von Internetrecherchen eine Vorstellung davon, welche praktischen Konsequenzen es hätte, wenn das Europäische Parlament mit seiner jeweiligen politischen Zusammensetzung die zentrale gesetzgebende Institution der EU würde. Inhaltlich differenzierte Auseinandersetzung Damit sich Jugendliche eine eigene Meinung zur Europawahl und zur europäischen Einigung bilden können, ist eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Aufgaben, Entscheidungsprozessen und politischen Zielsetzungen des Europäischen Parlaments notwendig. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler eignen sich Kenntnisse über die Stellung des Europäischen Parlaments innerhalb der EU und seiner legislativen Entscheidungsbefugnisse an. verschaffen sich einen Einblick in die politische Zusammensetzung und die politischen Mehrheitsverhältnisse des bisherigen EU-Parlaments. bilden sich eine Meinung über die Auswirkungen einer legislativen Aufwertung des EU-Parlaments für Europa, Deutschland und für ihr eigenes Leben und vertreten diese argumentativ. lernen, Beschlüsse und Verlautbarungen des EU-Parlaments inhaltlich zu verstehen und politisch zu interpretieren. eignen sich ein profundes Wissen für eine bewusste und reflektierte Wahlentscheidung hinsichtlich der Parteien und Abgeordneten des Europäischen Parlaments an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen qualifizierte Internetrecherchen im Informations-Labyrinth der EU durch. interpretieren gefundene Internetquellen im politischen Kontext. wählen geeignete mediale Präsentationsformen aus und nutzen diese für ihre Ergebnispräsentationen. absolvieren einen Online-Test. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Arbeitsgruppen ziel-, ergebnis- und teamorientiert zusammen. hinterfragen und interpretieren Äußerungen von Politikern und Lobbyisten im politischen und gesellschaftlichen Kontext. verstehen die Arbeit von Fraktionen in einem Parlament auch als soziale und kommunikative Teilhabe und Auseinandersetzung. brechen fiktive politische Entscheidungen eines politischen Gremiums auf die eigene gesellschaftliche Lebensrealität herunter. bilden sich eine profunde politische Meinung zur Wahl des Europäischen Parlaments, seiner Parteien und Abgeordneten.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Feuer und Verbrennung: Was ist eine Flamme?

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtssequenz zum Themenbereich Feuer und Verbrennung lernen die Schülerinnen und Schüler den Aufbau einer Flamme am Beispiel einer Kerzenflamme kennen. Sie erfahren, welche chemischen Reaktionen während der Verbrennung ablaufen. "Feuer und Verbrennung" ist eines der ersten Themen im Chemie-Unterricht, in dem es tatsächlich um chemische Reaktionen mit ihren Stoff- und Energieumsätzen geht. In diesem Kontext werden Grundlagen für das Verständnis von Oxidation, Reduktion und Atombau geschaffen. Damit die Lernenden die komplexen Abläufe verstehen können, müssen sie Schritt für Schritt erarbeitet werden. In dieser Unterrichtsstunde zur Frage "Was ist eine Flamme?" schauen sich die Schülerinnen und Schüler eine Flamme genau an, erkennen und zeichnen ihren Aufbau. Durch Informationen aus einem Text können sie den Aufbau der Flamme mit Fachwörtern beschriften und die ablaufenden chemischen Reaktionen benennen. Vorkenntnisse Die Lernenden kennen einfache Trennverfahren. Sie wissen, dass bei chemischen Reaktionen neue Stoffe entstehen, die nicht durch einfache Trennverfahren in die Ausgangsstoffe umgewandelt werden können. Die Lernenden kennen die Voraussetzungen für eine Verbrennung. Außerdem werden Kenntnisse der Sicherheitsregeln im Chemieraum vorausgesetzt. Didaktische Analyse Die Kerzenflamme ist allen Lernenden bekannt. In dieser Unterrichtseinheit wird sie genau unter die Lupe genommen und es werden entstehende Fragen geklärt. Dabei wird gleichzeitig das Wissen über chemische Reaktionen aufgefrischt und auf die Nutzung von Wortgleichungen hingearbeitet. Methodische Analyse Die Zeichnung der Flamme geschieht in der Stammgruppe, damit sich die Lernenden gegenseitig unterstützen können. Damit sich alle Lernenden in ihrem Tempo mit dem Inhalt beschäftigen können, wird der Info-Text über die Flamme von allen Schülerinnen und Schülern einzeln bearbeitet. Der Text liegt in differenzierter Form vor um allen Lernenden das notwendige Textverständnis zu ermöglichen. In der Partnerarbeit können die Lernenden ihr Textverständnis abgleichen und anschließend mit mehr Sicherheit bei der Besprechung im Plenum mitarbeiten. Umgang mit Fachwissen Die Schülerinnen und Schüler können Phänomene und Vorgänge mit einfachen chemischen Konzepten beschreiben und erläutern. Erkenntnisgewinnung Die Schülerinnen und Schüler können Glut- oder Flammen-Erscheinungen nach vorgegebenen Kriterien beobachten und beschreiben. Kommunikation Die Schülerinnen und Schüler können altersgemäße Texte mit chemischen Inhalten sinnentnehmend lesen und sinnvoll zusammenfassen.

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Sekundarstufe I

Rap im Musikunterricht

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Aspekten von Rapmusik: Sie lernen die theoretischen Hintergründe dieser Musikrichtung sowie ausgewählte berühmte US-amerikanische Rapper kennen. Mithilfe der kostenlosen Sequencer-Software "Music Maker" von Magix erstellen die Lernenden selbst Raps. Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Einblick in theoretische Grundlagen von Rap, einen groben Überblick über aktuelle berühmte US-amerikanische Rapper und sie sammeln Erfahrungen beim eigenen Musizieren von Rapmusik. Sie üben sich in Bodypercussion, wiederholen grundlegende Notenwerte und Rhythmen, und erlernen beziehungsweise üben das Stück "Rapper's Delight". Abschließend erhalten die Lernenden einen Einblick in eine kostenlose Musik-Software, mit der sie eigenständig Beats komponieren und ihre eigenen Texte dazu singen können. Diese Unterrichtseinheit kann eigenständig oder als Sequenz zur Einheit Die Entstehungsgeschichte des Hip-Hops durchgeführt werden. Rap als Thema im Musikunterricht War Rap früher eine Musikrichtung, die vornehmlich von Jugendlichen konsumiert wurde, hat sich der schnelle Sprechgesang zu einem weltweit anerkannten Massenphänomen für Jung und Alt entwickelt, wenngleich es vermutlich immer noch Teenager sind, die diese Musik hauptsächlich hören. Selbst wenn jemand eine andere Musikpräferenz hat, so wird die Leistung, das schnelle deutliche Sprechen begnadeter Rapper, durchaus anerkannt und vielleicht sogar bewundert. Genau hier liegt eine der Herausforderungen beim Musizieren, da das Sprechtempo in der Regel viel schneller ist als im Alltag. Dabei soll das Gesprochene noch in einem bestimmten, stimmigen Rhythmus dargeboten werden. Eine weitere Hürde ist der Text an sich, da er einen gewissen Inhalt transportieren soll, ein Thema, welches der Rapper ausgiebig behandelt und sich dazu noch im Idealfall reimen sollte. Nicht alle Schülerinnen und Schüler haben mit Rapmusik positive Erfahrungen gemacht, viele verspüren eher eine Abneigung gegen diese oft als aggressiv angesehene Musikrichtung. Diese Vorbehalte sollen auf vielfältige Weise abgebaut oder relativiert werden. Dies geschieht auf spielerische Arten, sowohl auf eine theoretische und dennoch humorvolle Art und durch zahlreiche praktische Übungen. Für diejenigen Lehrkräfte und Klassen, die gerne digital arbeiten, eröffnen sich zahlreiche multimediale Möglichkeiten. Dadurch, dass versucht wird, den Schülerinnen und Schülern Rapmusik auf unterschiedlichste Arten und einem Wechsel der Sozialformen nahe zu bringen, ist sowohl ein hohes Maß an Motivation und Schüleraktivität gewährleistet. Rapmusik nachahmen und selbst produzieren Das bekannte Stück "Rapper's Delight" der Gruppe Sugar Hill Gang wird in dieser Einheit auf verschiedene Arten nachgeahmt: singen zum Original, singen zum Playback, musizieren mit Instrumenten und Bodypercussion. Ebenfalls können die Schülerinnen und Schüler zum Rhythmus von "Rapper's Delight" eigene Text verfassen und musizieren. Darüber hinaus lernt die Klasse das kostenlose Sequenzer-Programm "Music Maker" von Magix in Grundzügen kennen. Durch die leichte Bedienoberfläche der Software ist es für jeden möglich, zu Hause am eigenen Rechner Playbacks zu erstellen und dann dazu zu rappen oder zu singen. Erste Schritte mit der Software werden auf Arbeitsblatt 05 erklärt. Ergänzende interaktive Übungen Vertiefend zu dieser Einheit stehen interaktive Übungen mit Quizfragen, Memory und Drag und Drop Übungen zur Verfügung, mit denen sich das Thema Rapmusik abrunden lässt. Die Rap-Übungen fokussieren US-amerikanische Rapper, Hits deutscher Rapmusiker sowie allgemeine Fragen zur Musikrichtung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen. verschaffen sich einen Überblick über Grundlagen der Rapmusik. kennen berühmte US-amerikanische Rapper und deren Musikstücke. musizieren gemeinsam das Stück "Rapper's Delight" der Sugar Hill Gang. texten und komponieren eigenständig Raps. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler installieren die kostenlose Software "Music Maker" auf ihrem PC/Laptop und erstellen/komponieren mit dem Programm eigenständig Beats und Rapstücke. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten respektvoll mit ihrem Partner oder Partnerin zusammen. hören den Rap-Interpretationen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler aufmerksam zu.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Jesus Christus: Herkunft und Geburt

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit geht es um Fragen der Herkunft Jesu Christi. Ausgehend von biblischen, neutestamentlichen Texten werden die Umstände der Geburt Jesu Christi und sein Wesen in einigen Schwerpunkten erarbeitet. Die Weihnachtserzählungen der Synoptiker Matthäus und Lukas enthalten verschiedene Schwerpunkte der Herkunft und Kindheit des Erlösers Jesus Christus. Der Evangelist Johannes bietet demgegenüber eine theologische Einführung in die Menschwerdung. Das Dogma von der Gottesmutterschaft Mariens zeigt, dass Jesus wahrer Gott ist. Mit dem Begriff Kindheitsevangelium wird konkret eine apokryphe Schrift bezeichnet, die Ende des 2. Jahrhunderts entstand. Während diese Schrift nicht zum Kanon des Neuen Testaments gehört, werden die Geburt und erste Tage Jesu nur in den kanonischen Evangelien nach Matthäus und Lukas erzählt. In diesen sogenannten Weihnachtsevangelien wird die Menschwerdung Gottes in vielerlei Hinsicht veranschaulicht. Die Vorrede des Johannesevangeliums, der sogenannte Johannes-Prolog, ist keine Weihnachtsgeschichte wie in den beiden synoptischen Evangelien nach Matthäus oder Lukas. Es ist vielmehr ein strophisch gegliederter Hymnus, der das Geheimnis der Menschwerdung Jesu Christi theologisch umschreibt. Der sprachlich und inhaltlich sehr anspruchsvolle Text kann im schulischen Zusammenhang nur in wenigen Schwerpunkten erfasst und dargestellt werden. Zum Ablauf der Unterrichtseinheit In der ersten Stunde vergleichen die Lernenden wesentliche Inhalte der beiden Weihnachtsevangelien mit dem Ergebnis, dass beide Erzählungen stark voneinander abweichen. Es sollte als Lernergebnis festgehalten werden, dass es bei den Unterschieden nicht um eine Verdrehung oder Fälschung von Tatsachen geht, sondern um eine verständliche Erklärung der Menschwerdung Gottes. Den Kern der zweiten Stunde bildet der Johannes-Prolog. Beim lauten Vorlesen werden sprachlicher Rhythmus und inhaltliche Wucht des Hymnus spürbar. Im geführten Lehrer-Schüler-Gespräch werden einige Phänomene der Textgestalt erläutert: die hymnische Form, erkennbar an der Gliederung in Versen. die redaktionellen Einschübe, die nicht in Versen formuliert sind (Verse 6-8, 15, 18). die Ähnlichkeit mit dem Schöpfungsbericht des Alten Testaments (Vers 1). die stringente Hinführung auf "Jesus Christus", das letzte Wort in Vers 17, der letzten Zeile des Hymnus. (Vers 18 ist lediglich eine Überleitung zum Folgenden.) den inhaltlichen Höhepunkt in Vers 14: "Und das Wort ist Fleisch geworden". Die formal-inhaltliche Erarbeitung des Hymnus kann bewusst in Einzel- oder Gruppenarbeit und mit den unterschiedlich differenzierten Arbeitsblättern geschehen. In der dritten Stunde widmen sich die Lernenden der Figur Maria. Selbstverständlich spielt Maria bei der Geburt Jesu eine entscheidende Rolle. In dieser Unterrichtseinheit geht es jedoch weniger um die Frau und Mutter, sondern um das Wesen des Kindes, das sie zur Welt gebracht hat: Das Jesuskind ist Gottes Sohn, mithin selbst Gott. Um dies zu bekräftigen, wird Maria seit frühester Zeit als Gottesmutter verehrt. Da diese Thematik nicht leicht begreiflich ist, wird sie auf zwei unterschiedlichen Anspruchsniveaus erarbeitet: Einmal mit einfacheren, haptisch und meditativ orientierten Methoden, und einmal mit anspruchsvolleren kognitiven, textorientierten Methoden. Die einfachere Version ist eher für Sekundarstufe I (5./6. Klasse) geeignet, die anspruchsvollere eher für Sekundarstufe II (9./10. Klasse). Mithilfe der Arbeitsblätter erschließen sich die Lernenden Aussagen über Maria, die einerseits ihre Gottesmutterschaft bekräftigen, andererseits jedoch unchristliche Irrlehren enthalten. Wenn am Ende der Stunde noch Zeit bleibt, kann gemeinsam mit der Klasse die Lauretanische Litanei gebetet werden. Litaneien gehören heute zu den unbekannteren Gebetsformen. Daher ist es nicht verkehrt, im Religionsunterricht dieses meditativ wirkende Gebet im Wechsel aus Vorbeter (Lehrkraft) und gemeinsamer Antwort der Schüler wirken zu lassen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den fachgerechten Umgang mit der Bibel, indem sie bestimmte Textstellen mithilfe der traditionellen Kapitel- und Versangaben auffinden und bearbeiten. erhalten einen Überblick über verschiedene Versionen der neutestamentlichen Weihnachtserzählungen und vertiefen ihr Verständnis dafür ansatzweise. vertiefen ihr Verständnis von Jesus Christus, wie es in den Weihnachtserzählungen seinen Ausdruck findet. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit der Bibel (online und offline). lernen ausgewählte Inhalte als Quellen für theologische Studien kennen. wiederholen und vertiefen verschiedene Arbeitsformen auf Arbeitsblättern (z.B. freie Textproduktion, Lückentext, Zuordnungsübung). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen zusammen, in denen sie sich mit Respekt und Verständnis begegnen sollen. erkennen ihre Eigenverantwortlichkeit, mit der sie sorgfältig erarbeitete Gruppenergebnisse teilen müssen. erhalten Einblick in bestimmte Aspekte des Glaubens der eigenen Glaubensgemeinschaft.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Pop-Art-Weihnachten mit Keith Haring

Kopiervorlage

In diesem Unterrichtsmaterial zu "Pop-Art-Weihnachten mit Keith Haring" lernen die Schülerinnen und Schüler den bekannten Künstler Keith Haring und seine Pop Art-Kunst kennen. Anschließend zeichnen sie ein Bild von Josef, Maria und Jesus in der Krippe mit den für Haring typischen Linienführungen nach. In diesem Unterrichtsmaterial für den Kunst-Unterricht wird es bunt! Die Schülerinnen und Schüler lernen den Künstler Keith Haring und den Pop-Art-Stil kennen und versuchen sich selbst an einem weihnachtlichen Pop-Art-Kunstwerk Keith Haring lernen die Schülerinnen und Schüler anhand einer PowerPoint-Präsentation kennen. Dabei führen sie exemplarisch eine Werkanalyse durch und erarbeiten die besonderen Merkmale des Künstlers. Anschließend wenden sie seinen speziellen Malstil selbst an, indem sie die weihnachtliche Krippenszene von Josef, Maria und Jesus in der Krippe mit den für Haring typischen Linienführungen nachzeichnen. Ein Arbeitsblatt für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler ergänzt im Sinne der Binnendifferenzierung zur individuellen Förderung die Auseinandersetzung. Die Auswahl der Farben erschließen sich die Lernenden anhand der Beispielbilder und des Informationstextes. Das Material eignet sich aufgrund der Motivauswahl auch für den fächerverbindenden Unterricht mit Religion. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler benötigen keine Vorkenntnisse zu Keith Haring. Da der Künstler eine leicht zu erkennende und beschreibende Darstellungsform hat, kann die Bildanalyse mündlich und recht zügig erfolgen. Im praktischen Bereich sollten die Lernenden eine Bildergänzung bereits kennengelernt oder sogar schon einmal durchgeführt haben. Methodisch-didaktische Analyse Die PowerPoint-Präsentation führt als Anleitung durch die Stunde und kann gemäß dem individuellen Lerntempo der Klasse gezeigt werden. Dadurch, dass die Lernenden einem Informationstext gezielt Informationen über den Künstler Keith Haring entnehmen, wenden sie selektive Lesestrategien an. Das Beispielbild auf dem Arbeitsblatt dient lediglich als Anregung für die Lernenden, sodass leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler die Vorlage ergänzen können. Geübtere Schülerinnen und Schülerinnen können hingegen ohne Hilfe auf einem weißen Blatt arbeiten. Auf diese Weise wird dem Prinzip der Binnendifferenzierung Rechnung getragen. Kreative Ideen für die Weiterarbeit mit Pop-Art zu Weihnachten: Bild auf einem weißen DIN A5 Karton als Weihnachtskarte Arbeit auf einer DIN A4 oder DIN A3 Leinwand als Weihnachtsgeschenk Arbeit auf einem großen Bogen Butterbrotpapier als Geschenkpapier für Weihnachten Entwurf eines Logos beispielweise für Weihnachtskarten Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Maler Keith Haring und seine Pop-Art Kunst an Beispielwerken kennen. führen eine kurze Bildbetrachtung und Analyse durch. setzen den comicartigen Malstil Harings im Bild um. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler folgen der PowerPoint-Präsentation konzentriert und entnehmen die wesentlichen Informationen zum Künstler. setzen die Aufgaben weitgehend selbstständig um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen die Bildbetrachtung im Klassengespräch durch.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I

Weihnachtsbingo: Begriffe sammeln und spielerisch festigen

Kopiervorlage

Bei dieser Spielidee eines Weihnachtsbingos für die Vorweihnachtszeit werden Weihnachtsbegriffe gesammelt und anschließend in einem Spielfeld notiert. Wer die richtigen Begriffe aufschreibt, gewinnt mit etwas Glück das Klassen-Bingo! Die Kopiervorlage bietet Lehrkräften ein flexibel einsetzbares Lernspiel für die Vorweihnachtszeit . Die Schülerinnen und Schüler sammeln zunächst Weihnachtsbegriffe und tragen diese anschließend in ein Bingo-Spielfeld ein. Je nach Schwierigkeitsstufe stehen Vorlagen mit 9 oder 16 Bingo-Feldern zur Verfügung. Gewonnen wird, wenn passende Begriffe aufgerufen oder über Bildkarten eingebunden werden und sich daraus ein vollständiges Bingo ergibt. Das Material ist fächerübergreifend angelegt und für Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II und berufliche Bildung ausgewiesen. Besonders geeignet ist es für Klassenleiterstunden, Vertretungsstunden oder den Unterricht kurz vor Weihnachten, wenn eine aktivierende, kommunikative und zugleich strukturierte Lernphase gefragt ist. Auch im Fremdsprachen-Unterricht lässt sich die Spielidee nutzen, etwa zur Wiederholung thematischer Wortfelder oder zur Festigung von Vokabeln. Neben der weihnachtlichen Variante eröffnet das Bingo weitere Einsatzmöglichkeiten: Die Spielidee kann mit anderen Bildkarten zu Festen und Feiertagen wie Karneval, Ostern oder Halloween umgesetzt werden. Ebenso sind fachliche Anpassungen denkbar, etwa mit Tierarten im Biologie- oder Sachkunde-Unterricht oder mit Wortfeldern wie Lebensmitteln in Englisch, Spanisch oder Französisch. Lehrkräfte erhalten mit dem Weihnachtsbingo ein niedrigschwelliges Material, das Wortschatzarbeit , Kommunikation, Konzentration und spielerische Wiederholung verbindet. Die ausgedruckten Bingo-Vorlagen, Bildkarten sowie einfache Zusatzmaterialien wie Magnete oder Klebeknete ermöglichen einen schnellen Einsatz im Unterricht. Vorbereitung des Bingospiels Kleben Sie die Bildkarten mit etwas Platz an die Tafel. Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler im Anschluss alle Bilder beschriften. Ideal ist diese Übung im Fremdsprachen-Unterricht, da man hier die Begriffe und damit neues Vokabular in der Fremdsprache sammeln kann. Aber ebenso gut lassen sich damit auch in anderen Fächern beispielsweise Fachbegriffe üben. Spielanleitung Erklären Sie der Klasse anschließend die Spielregeln des Weihnachtsbingos: Jeder Lernende muss in sein Bingo-Feld 9 oder 16 Begriffe von der Tafel eintragen. Kein Begriff darf doppelt vorkommen. In der ersten Runde ist die Lehrkraft die Spielleitung und nennt einen ersten Begriff. Alle Lernenden, die den Begriff auf ihrem Bingo-Feld notiert hatten, dürfen diesen nun mit einem Kreuz durchstreichen. Im Anschluss folgt ein zweiter Begriff. Wieder dürfen alle Schülerinnen und Schüler ihr Kreuz setzen, wenn Sie den Begriff notiert hatten. Dies wird solange fortgesetzt, bis ein Lernender drei Begriffe in einer Reihe -entweder horizontal, vertikal oder diagonal - durchstreichen konnte. Dieser Lernende ruft nun laut "BINGO!" und zeigt der Lehrkraft das ausgefüllte Bingo-Feld. Ist das Blatt richtig ausgefüllt, so kürt die Lehrkraft den Gewinner. Der Lernende darf nun entweder neuer Spielleiter beziehungsweise neue Spielleiterin werden oder sich einen Gewinn aussuchen. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sammeln thematisch passende Weihnachtsbegriffe und ordnen sie einem Bingo-Spielfeld zu. festigen bekannten Wortschatz durch spielerische Wiederholung und gezielte Auswahl. übertragen die Bingo-Spielidee auf weitere Themenfelder, Feste, Fachinhalte oder Fremdsprachen. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen Bingo-Vorlagen und Bildkarten strukturiert für ein regelgeleitetes Lernspiel. entnehmen Bildkarten oder aufgerufenen Begriffen relevante Informationen für das eigene Spielfeld. dokumentieren ausgewählte Begriffe übersichtlich in einem 9er- oder 16er-Bingo-Raster. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler spielen nach vereinbarten Regeln fair und aufmerksam in der Lerngruppe. vergleichen eigene Begriffsauswahlen mit denen anderer Lernender. stärken durch gemeinsames Spielen, Zuhören und Mitfiebern die Klassengemeinschaft in der Adventszeit.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

In dulci iubilo – Weihnachten im Lateinunterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zum Thema Weihnachten enthält zahlreiche Vorschläge für einen gewinnbringenden Einsatz weihnachtlicher Arbeitsmaterialien im Lateinunterricht. Alle Jahre wieder wächst mit Beginn der Adventszeit die Vorfreude auf das schönste Fest des Jahres: Weihnachten . Adventskalender, Adventskranz, Weihnachtsmärkte, Lieder, Kerzen stimmen ein auf dieses weltweit gefeierte christliche Fest. Auch im Lateinunterricht kann das Thema Weihnachten gewinnbringend aufgegriffen und auf vielfältige Weise ausführlich oder in Form kleiner Unterrichtsbausteine individuell je nach zur Verfügung stehender Zeit und Alter der Lernenden multimedial behandelt werden. Historische Weihnachten Das Fest der Wintersonnenwende am 21./22. Dezember und das Fest des Sonnengottes Mithras , spätrömisch des Sol Invictus, am 25. Dezember wurden zur Römerzeit in vorchristlicher Zeit gefeiert. Papst Julius (336–352 n. Chr.) beschloss per Dekret diese Feierlichkeiten durch ein christliches Fest zu ersetzen: den 25. Dezember als den Tag der Geburt Christi. Das erste Weihnachtsfest wurde 336 in Rom gefeiert. Mit einer Predigt von Johannes Chrysostomos am 25. Dezember in 386 beginnt die schriftliche Überlieferung als christliches Weihnachtsfest. Ganz sicher wurde der Termin des Heiligen Abend erst unter dem heiligen Bonifatius (673–754/55), der das heidnische Germanien missionierte. Weil der 24. Dezember der erste, wieder längere Tag ist und die längste Nacht vorüber war, feierten die Germanen das Fest der Sonnenwende. Bonifatius wollte die Geburt Christi mit diesem Ereignis als Fest zusammenführen. Der fächerübergreifende Ansatz einer multimedialen Unterrichtseinheit zum Thema Weihnachten wird im Fach Latein in eindrucksvoller Weise in der weltweiten Bedeutung des Geburtsfestes Jesu deutlich. Schon der Begriff Advent (latein . adventus, us m. – die Ankunft ) – die Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest – zeigt lateinische Wurzeln. Das Weihnachtsevangelium nach Lukas in der Vulgata-Fassung ist der grundlegende Text der Weihnachtsbotschaft. Der Wunsch "Frohe Weihnachten" kann international in nahezu allen modernen Sprachen ausgedrückt werden. Auch das Lateinische steht hier nicht zurück und stellt damit seine bleibende Aktualität unter Beweis: "Natale hilare!" oder "Bonum festum nativitatis Iesu Christi!" Obwohl das Thema Weihnachten in den meisten Lateinlehrbüchern nicht auftaucht, finden sich auch im Lateinunterricht Anknüpfungspunkte, die eine Einbettung in den kontextuellen Zusammenhang erleichtern. Da der Entstehung und Entwicklung des Christentums in der Regel mehrere Lektionen gewidmet sind, bietet sich dort die ideale Ausgangsbasis für eine Unterrichtseinheit mit adventlich-weihnachtlicher Schwerpunktsetzung. Aber auch ohne Lehrbuchbezug können die in unterschiedlicher Reihenfolge variabel einsetzbaren Sequenzen einer solch saisonal motivierten Unterrichtseinheit sehr abwechslungsreich sein und den Bezug zu den modernen Schulfremdsprachen stärken. Eine fächerübergreifende Kooperation mit Religion, Musik und Kunst ist zudem bei einem derartigen multimedial orientierten Unterrichtsvorhaben sehr wünschenswert. Je nach Zeitumfang, Alter und Lernniveau der Lernenden eröffnen sich diverse didaktische Möglichkeiten zur Umsetzung der Weihnachtsthematik im Lateinunterricht: Weihnachtliches Latein Gibt es überhaupt im Lateinischen ein Wort für Weihnachten, Christkind oder Ähnliches? Ausgehend von dieser Fragestellung gehen die Lernenden mithilfe von Online-Lexika auf Vokabelsuche und erstellen ein Weihnachtsglossar . Wo lateinische Entsprechungen fehlen, ist eigene Kreativität gefragt. Als positiver Nebeneffekt werden dadurch grammatische Fähigkeiten geübt und das Vokabular spielerisch erweitert. Weihnachtsevangelium Kern weihnachtlicher Unterrichtsstunden im Fach Latein sollte die Vulgata-Übersetzung des Weihnachtsevangeliums nach Lukas sein. Biblisches Spezial-Vokabular kann aus Zeitgründen vorgegeben oder durch Aufspüren in online-Wörterbüchern erschlossen werden. Ratsam ist dabei eine Einteilung der Weihnachtsgeschichte in drei Textteile , so dass bei arbeitsteiliger Gruppen- oder Paararbeit ein zügiges Übersetzen möglich ist. Weihnachtliches Gestalten Bilder zum Thema Weihnachten hält das Internet in großem Umfang bereit. Denkbar ist beispielsweise die Zuordnung einzelner Stationen der biblischen Weihnachtsgeschichte zu jeweils von der Lehrperson vorgegebenen kurzen lateinischen Sätzen. Oder auch die Gestaltung einer lateinischen Wandzeitung beziehungsweise Collage . Eine lateinische Bastelanleitung für einen Engel erweitert das Vokabular, trainiert die Übersetzung und bringt zudem noch eine schöne Weihnachts-Deko hervor. Weihnachtslieder Darüber hinaus ermöglichen die verschiedenen Sprachversionen weltbekannter Weihnachtslieder einen multilingualen Vergleich der klassischen und modernen Sprachen (zum Beispiel In dulci Iubilo , Sancta nox ; Adeste Fideles ). Weihnachtsquiz Ein beliebig erweiterbares Weihnachtsquiz mit je drei Antwortmöglichkeiten testet auf kurzweilige Art das Wissen der Lernenden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern und festigen ihr Wissen rund um Advent und Weihnachten. übersetzen das lateinische Weihnachtsevangelium. lernen ein deutsch-lateinisches Weihnachtslied kennen und übersetzen es. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler spüren im Internet lateinische Entsprechungen zu modernen Begriffen rund um Advent und Weihnachten im Internet auf beziehungsweise kreieren sie selbst. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern Dank eines lateinischen Weihnachtsquiz in Paar- oder Gruppenarbeit beziehungsweise im Plenum ihr Weihnachtswissen. erfahren beim Basteln eines Weihnachtsengels nach lateinischer Anleitung gemeinsam das vorweihnachtliche Herstellen von Geschenken.

  • Latein
  • Sekundarstufe I

Weihnachten interkulturell: Traditionen, Bräuche und Symbole

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Weihnachten interkulturell" tauschen sich die Lernenden in DaF-/DaZ-Klassen oder auch anderen Lerngruppen mit unterschiedlichen Sprachniveaus und religiösen Hintergründen über Bräuche, Traditionen und Symbole zur (Vor-)Weihnachtszeit in den Herkunftsländern aus und organisieren praktisch, spielerisch und eigenverantwortlich eine interkulturelle Weihnachtsfeier. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten zunächst spielerisch soziokulturelle Hintergründe zum Weihnachtsfest. Sie beschäftigen sich mit christlichen und vorchristlichen Bräuchen und erzählen von Traditionen in den Herkunftsländern. Anschließend planen sie in Kleingruppen verschiedene Aspekte der Vorweihnachtszeit und des Weihnachtsfestes, die sie dann mit der ganzen Klasse gemeinsam umsetzen. Am Ende der Vorbereitungen steht eine Weihnachtsfeier. Interaktive Übungen zur Überprüfung stehen als Ergänzung im Unterricht oder zum Selbstlernen für Zuhause bereit. Das Thema "Weihnachten interkulturell" im Unterricht Mit dieser praxisorientierten Einheit soll Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft und religiöser Zugehörigkeit das Weihnachtsfest in seinem Volksfestcharakter nahe gebracht werden. Christliche Inhalte werden vorgestellt, es stehen aber vor allem Traditionen im Vordergrund, die nicht-christlichen Ursprungs sind. Die Lehrkraft benötigt grundlegendes Hintergrundwissen zu Weihnachtsbräuchen in Deutschland. Außerdem sollte sie die Lernenden ermutigen, eigene Ideen sowie Traditionen aus dem Herkunftsland in den Unterricht einzubringen. Auf Nachfrage der Jugendlichen kann es hilfreich sein, wenn die Lehrkraft Hintergrundwissen zu der biblischen Geschichte der Geburt Jesu hat. Vorkenntnisse Die Lernenden benötigen keine Vorkenntnisse zum Thema. Souverän alphabetisierte Schülerinnen und Schüler mit dem Sprachniveau A2 werden mit dem Material keine Schwierigkeiten haben. Aber auch Lernende aus dem Alphabetisierungsbereich und mit geringeren Deutschkenntnissen können dieses Projekt durch die Arbeit in Gruppen im Sinne des kooperativen Lernens durchführen. Didaktische Analyse Das Material dient dazu, Traditionen und Bräuche rund um Weihnachten kennenzulernen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Mitgestaltbarkeit von Traditionen. Methodische Analyse Durch den niedrigschwelligen Zugang über Bilder und kurze Texte wird zunächst Hintergrundwissen vermittelt. In der praktischen Gruppenarbeit gestalten die Lernenden selbst einen bestimmten traditionellen Aspekt. Sie sind eingeladen, Traditionen zu erweitern oder zu verändern. So könnten sie zum Beispiel Objekte aus Herkunftsländern als Baumschmuck verwenden, oder Lieder in den Muttersprachen einzelner Schülerinnen und Schüler singen. Durch die Gruppeneinteilung nach dem Zufallsprinzip arbeiten auch Lernende zusammen, die sich bisher noch nicht so gut kennen, was sich positiv auf das Lernklima auswirken kann. Das Prinzip der arbeitsteiligen Gruppenarbeit stärkt darüber hinaus das Verantwortungsgefühl aller Schülerinnen und Schüler. Die Weihnachtsfeier am Ende führt die unterschiedlichen Aspekte der Gruppenarbeit zu einem interkulturellen Ganzen zusammen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die internationale Weihnachtsbräuche kennen. setzten sich mit vorchristlichen Traditionen auseinander. setzen in der Gruppenarbeit einen organisatorischen Arbeitauftrag um. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet Dokumente und Videos zu interkulturellen Bräuchen und Traditionen in der Weihnachtszeit. lernen, Recherche in aktives Handeln zu übersetzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler planen ein gemeinsames Projekt. lernen von den Alltagserfahrungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. sprechen Aspekte ihres Projekts mit der ganzen Klasse ab.

  • DaF / DaZ
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

WhatsApp – Kommunikation zwischen Alltag, Verantwortung und Kritik

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit für die Klassen 7-10 setzen sich Schülerinnen und Schüler mit WhatsApp als alltäglichem Kommunikationsmedium auseinander. Sie untersuchen Nutzungsmotive, Chancen und Risiken, reflektieren ihr eigenes Kommunikationsverhalten und bewerten, wie digitale Kommunikation Beziehungen, Sprache und Privatsphäre beeinflusst. WhatsApp ist für viele Jugendliche ein zentraler Bestandteil des Alltags: Nachrichten werden schnell verschickt, Gruppen organisiert und Fotos, Sprachnachrichten oder Emojis genutzt. Die App erleichtert Kommunikation, kann aber auch zu Missverständnissen, sozialem Druck, Ablenkung, Datenschutzproblemen oder problematischem Nutzungsverhalten führen. In der Einheit lernen die Schülerinnen und Schüler, WhatsApp differenziert zu betrachten. Sie recherchieren Funktionen und Nutzungsweisen, analysieren eigene Erfahrungen, diskutieren Chancen und Risiken und entwickeln eine reflektierte Haltung zur digitalen Kommunikation. Dabei werden auch Themen wie Netiquette, Datenschutz, Gruppenchats, Bildrechte, Bildschirmzeit und die Wirkung von Emojis und Sprachnachrichten aufgegriffen. Die Unterrichtseinheit "WhatsApp – Fluch oder Segen?" setzt bei einem Medium an, das für viele Schülerinnen und Schüler Teil ihres Alltags ist. Gerade dieser enge Lebensweltbezug macht das Thema didaktisch besonders geeignet: Die Lernenden bringen eigene Erfahrungen, Routinen und Einschätzungen mit, die im Unterricht aufgegriffen, reflektiert und weiterentwickelt werden können. Dadurch entsteht ein motivierender Zugang zu Fragen digitaler Kommunikation und Mediennutzung. Im Mittelpunkt der Einheit steht nicht nur die Funktionsweise von WhatsApp, sondern vor allem der bewusste Umgang mit digitaler Kommunikation. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Nutzungsmotiven, Vor- und Nachteilen, Datenschutz, Privatsphäre, Gruppenchats, Sprachverhalten und der Wirkung von Emojis und Kurzformen auseinander. Ergänzend wird mit Meta AI auch eine aktuelle Entwicklung aufgegriffen, sodass die Einheit den Wandel von Messenger-Diensten als Plattformen mit zusätzlichen KI-Funktionen berücksichtigt. Die Arbeitsblätter sind thematisch klar voneinander abgegrenzt und bauen zugleich inhaltlich aufeinander auf. Dadurch eignet sich die Einheit besonders gut für offene Lernformen. Sie kann entweder als Stationsarbeit oder als Wochenplanarbeit durchgeführt werden. Beide Varianten eröffnen die Möglichkeit, Pflicht- und Wahlaufgaben zu kombinieren: Zentrale Themen können von allen bearbeitet werden, während vertiefende Aufgaben zur digitalen Balance, zu Konflikten, zu alternativen Kommunikationswegen oder zu Meta AI ergänzend zur Verfügung stehen. So wird eine innere Differenzierung ermöglicht, ohne den gemeinsamen thematischen Kern zu verlieren. Die Stationsarbeit eignet sich vor allem dann, wenn kooperatives und handlungsorientiertes Lernen im Vordergrund stehen soll. Die Lernenden arbeiten in wechselnden Sozialformen, tauschen sich aus und erschließen sich die Inhalte schrittweise. Die Wochenplanarbeit bietet sich an, wenn selbstständiges Arbeiten, individuelle Zeiteinteilung und eine klare Dokumentation der Bearbeitung gewünscht sind. Beide Varianten fördern eigenverantwortliches Lernen und unterstützen die Entwicklung von Medienkompetenz und Urteilsfähigkeit. Didaktisch verfolgt die Einheit das Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu einem reflektierten, verantwortungsvollen und sozial sensiblen Umgang mit digitalen Kommunikationsräumen zu befähigen. Sie sollen WhatsApp nicht nur als alltägliches Werkzeug nutzen, sondern auch kritisch einordnen, bewerten und in seiner Wirkung auf Kommunikation, Sprache und zwischenmenschliches Verhalten verstehen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, unabhängig von der eigenen Meinung zu argumentieren. arbeiten im Team und kommen zu gemeinsamen Ergebnissen. setzen sich kritisch mit dem Thema Mediennutzung auseinander. recherchieren und bewerten Informationen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen einen kritischen Umgang mit dem Smartphone. lernen, mit einer App umzugehen. nutzen das Internet, um Informationen zu sammeln. visualisieren Ergebnisse. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den vernünftigen Umgang mit Chats. lernen die Kommunikation anderer kennen und verstehen. lernen, einen sorgfältigen Umgang mit der deutschen Sprache in Chats.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Wie funktioniert die EU? Unterrichtsangebote der EU-Institutionen

Fachartikel

Von sechs auf 27 – seit 1951 ist die EU um einiges gewachsen. Aber wie funktioniert der Staatenverbund der Europäischen Union (EU) genau und mit welcher Zielsetzung? Kann ich eigentlich bei der Gesetzgebung mitreden? Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Angebote, wie Sie die EU in Ihrem Unterricht behandeln können – fachübergreifend, altersgerecht aufbereitet und kostenlos.

  • Politik / WiSo / SoWi

10 Tipps für das Referendariat

Fachartikel

Dein Referendariat startet durch – aber wie meisterst du diese intensive Phase? Von bewährten Unterrichtsritualen über Binnendifferenzierung bis hin zu Stressmanagement: Wir haben 10 praktische Tipps für dich zusammengestellt, die dir in den wichtigsten Bereichen deiner Arbeit helfen. Jeder Tipp führt dich zu vertiefenden Artikeln, praktischen Checklisten und erprobten Strategien – damit du diese Zeit erfolgreich und erfüllend meistern kannst.

  • Fächerübergreifend
  • Fort- und Weiterbildung

Chip-Zelle-Schnittstellen: Wenn Technik und lebendes Gewebe verschmelzen

Kopiervorlage

Cyborgs aus Science-Fiction-Filmen gibt es längst auch in der Wirklichkeit. Anders als im Film verleihen medizinische Implantate keine übermenschlichen Fähigkeiten, sondern helfen Menschen, durch Krankheit oder Unfall verlorene Funktionen ganz oder teilweise wiederzuerlangen. Das Arbeitsmaterial zeigt, wie sogenannte Chip-Zelle-Schnittstellen technische Bauteile mit lebendem Gewebe verbinden – vom Herzschrittmacher über Netzhaut- und Hörimplantate bis zu gedankengesteuerten Prothesen. Das Arbeitsmaterial führt anhand realer medizinischer Implantate in das Prinzip der Chip-Zelle-Schnittstelle ein. Ausgehend vom motivierenden Einstieg ‘Cyborg‘ wird zunächst erklärt, wie ein Chip ‘mit einer Zelle spricht‘: Das elektrische Potenzial einer Zelle wird mit dem Gate eines Feldeffekttransistors gekoppelt, sodass biologische Signale digital ausgewertet oder umgekehrt Zellen elektrisch angeregt werden können. Der historische Bezug zum Herzschrittmacher verbindet dieses Prinzip mit einer konkreten elektronischen Schaltung (astabile Kippschaltung). Darauf aufbauend werden Implantate für Sinneseindrücke (Retina- und Cochlea-Implantat), Steuerchips beziehungsweise Gehirn-Computer Schnittstellen für gedankengesteuerte Prothesen sowie Gesundheitstracker behandelt. Ein roter Faden führt vom Auslesen körpereigener Signale bis zum aktiven Steuern durch Gedanken. Vier Aufgabenblöcke sind in das Arbeitsblatt eingebettet und bauen im Anspruch aufeinander auf. Abschließend regen ethische und sicherheitsrelevante Fragen zur Diskussion in Gruppen oder im Plenum an. Hinweise für die betreuende Lehrkraft Für die Lösung der Online-Schaltungssimulation ist eine vorherige Recherche zum Herzschlag (60-80 Schläge pro Minute ≈ 1 Hz) und zum EKG-Verlauf notwendig. In der angegebenen Quelle zur Kippschaltung finden sich weiter unten Hinweise zu den Ein- und Ausschaltzeiten der Kippschaltung. Variiert werden nur die Widerstände R3 und R4 und die Kondensatoren C1 und C2. Für die erste Simulation sollte daher jede LED 500 ms eingeschaltet und ausgeschaltet sein. Schaut man aber einmal genauer auf eine EKG-Kurve (Recherche), ist die Pulsdauer nicht symmetrisch, sondern der Erregungspuls deutlich kürzer als der Herzschlag. Auch das lässt sich mit der Simulation schön erzeugen. In diesem Fall leuchtet LED1 nur kurz auf, LED2 nahezu 1 Sekunde. Die Frequenz einer einfachen Kippschaltung lässt sich nur schwer an die körperliche Belastung anpassen. Moderne Herzschrittmacher verwenden deshalb Mikrocontroller, die die Frequenz und auch die Pulsdauer individuell anpassen können. Bei der Aufgabe zum Gesundheitstracker ist eine Umfrage in der Klasse/dem Kurs zu der Frage, wer so einen Tracker benutzt, sehr spannend – auch im Hinblick auf den Datenschutz. Denn viele Tracker sind nur über eine App auslesbar und gewährleisten damit häufig externen Firmen Zugriff auf die Daten. Dies ist vielen Schülerinnen und Schülern gar nicht bewusst. Bei allen Implantaten sind neben der rein medizinischen Forschung auch militärische Nutzungen möglich. So investiert unter anderem die US-Armee seit Jahren in Gehirnimplantate. Solche Nutzungen werfen selbstverständlich weitere und tiefgreifende ethische Fragen auf. Dies könnte hier im Unterricht aufgegriffen werden: https://www.aerztezeitung.de/Panorama/Mit-Biotechnologie-zum-Super-Soldaten-414423.html https://www.stern.de/digital/frankreich--gruenes-licht-fuer-bionische-soldaten-9527618.html Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen das Grundprinzip einer Chip-Zelle-Schnittstelle, indem sie die Kopplung des Zellpotenzials mit dem Gate eines Feldeffekttransistors sowie die Rolle der Ionenkanäle und der Signalweiterleitung beschreiben. beschreiben Aufbau und Funktion medizinischer Implantate (Herzschrittmacher, Retina- und Cochlea-Implantat, Gehirnimplantate) und ordnen sie technisch ein. erläutern die Funktionsweise einer astabilen Kippschaltung und übertragen sie auf die Taktgebung eines Herzschrittmachers. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren gezielt Informationen zum aktuellen Stand der Technik (zum Beispiel zu Gehirn-Computer-Schnittstellen). nutzen ein digitales Simulationswerkzeug (Online-Schaltungssimulator), um eine elektronische Schaltung nachzubauen und zu testen. bereiten Informationen adressatengerecht und strukturiert auf, etwa in einer Vergleichstabelle oder in einer Pro-und-Kontra-Liste. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren ethische und gesellschaftliche Fragen von Implantaten und Gesundheitstracking in Gruppen und im Plenum sachlich und respektvoll. vertreten eine eigene, begründete Position (zum Beispiel zu Datenschutz, Haftung oder ‘Human Enhancement‘) und setzen sich mit abweichenden Standpunkten auseinander. entwickeln gemeinsam eine Regel (zum Beispiel zum Datenschutz bei implantierten Sensoren) und begründen ihre Entscheidung.

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