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Schluss mit der Stille: Strategien gegen Sprechbarrieren in heterogenen Klassen

Fachartikel

Stille im Englischunterricht? Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie Sie mit Methoden wie dem "Sprachbuffet" oder "Thinking Cards" Sprechbarrieren in der Sekundarstufe I abbauen und Ihre Lernenden angstfrei zur Kommunikation motivieren. Wenn das Klassenzimmer zum Schweigeraum wird Eine Szene, die wohl alle von uns kennen: Englischstunde, Klasse 7 an einer Oberschule – wir haben uns im Vorfeld viele Gedanken gemacht und wollen mit den Schülerinnen und Schülern über ein brandaktuelles Thema sprechen. Doch dann: Stille im Klassenzimmer. Das ist Peter, ein starker Sprecher, der aber kein "Streber" sein will. Er spürt die Blicke der anderen und möchte sich nicht schon wieder melden. Dann ist da Sarah, die in ihrem Kopf bereits eine gute Antwort parat hat, aber immer wieder zwischen "He don’t" oder "He doesn’t" schwankt. Als sie ihren Satz perfekt gebildet hat, ist der Moment schon vorbei. Und schließlich Marc, der die Vokabeln aus der letzten Stunde schon wieder vergessen hat und hofft, dass er ja nicht aufgerufen wird. Diese Szene repräsentiert eine klassische Schieflage: Wenn Kommunikation stattfindet, dann oft nur als Gespräch zwischen der Lehrkraft und den immer gleichen zwei Schülerinnen und Schülern. Die restliche Klasse ist in ihren Mustern gefangen – der Perfektionismusfalle, dem Gefühl, nicht mithalten zu können. Schweigen gilt als die sicherste Strategie. Was dieser Artikel leisten möchte Ziel dieses Beitrags ist es, diese Dynamik aufzubrechen. Wir untersuchen nicht nur die Ursachen für diese Sprechbarrieren, sondern stellen fünf konkrete, praxiserprobte Strategien vor: Das Sprachbuffet: Wie Sprachgerüste den Perfektionismus besiegen. Die Thinking Card: Wie kleine Joker-Karten die "Ein-Wort-Falle" umgehen. Information Gap Activities: Wissen teilen müssen: Wie eine Informationslücke zum Sprechen anregt. Sprech-Steine: Mit klaren Regeln dafür sorgen, dass alle zu Wort kommen. Delayed Correction (verzögerte Fehlerkorrektur): Sprechen lassen, später korrigieren. So machen Sie aus Ihrer Englischstunde einen Ort, an dem Schülerinnen und Schüler ohne Angst und gerne miteinander sprechen. Warum erstickt Kommunikation oft schon im Keim? Für das Schweigen der Lernenden gibt es vier wesentliche Gründe: A) Die Perfektionismusfalle Sprechen ist für Lernende die Königsdisziplin. Beim Schreiben haben sie Zeit, ihre Gedanken zu sortieren und das Geschriebene auf Korrektheit zu überprüfen. Das Sprechen hingegen verlangt von ihnen eine sofortige Leistung: Die passenden Vokabeln müssen zur Verfügung stehen, die Grammatik muss stimmen und die Aussprache sollte korrekt sein. Das Problem: Die Angst, einen Fehler zu machen, ist größer als das Bedürfnis, etwas zu sagen. Bevor die Schülerin oder der Schüler den Satz ausspricht, wird dieser im Kopf so lange überprüft, bis der Gesprächsmoment vorbei ist. B) Die "Ein-Wort-Falle" Ein im Unterricht häufig auftretendes Problem ist, dass Lernende oft nur kurz mit einem Wort wie "Yes" , "No" oder "Good" antworten. Es entsteht damit kein Redefluss, sondern lediglich eine kurze Antwort. Das Problem: Die Lernenden stehen unter Zeitdruck. Sie haben nicht genug Zeit, eine passende Antwort zu formulieren. Aus diesem Grund nennen sie ein kurzes Wort, um die unangenehme Situation schnellstmöglich zu beenden. C) Mangelndes Interesse Ein oft unterschätzter Grund für mangelnde Beteiligung ist das Interesse der Schülerin oder des Schülers am Thema. Wenn das Thema nicht in die Lebenswelt des Lernenden passt, fehlt sowohl auf motivationaler als auch auf kognitiver Ebene die Bereitschaft, sich in einer fremden Sprache anzustrengen. Warum sollte sich jemand bemühen, in einer fremden Sprache zu sprechen, wenn das Thema für die Person nicht relevant ist? D) Die Schieflage (Heterogenität) In jeder Klasse gibt es unterschiedliche Leistungsniveaus. Das Problem: Die leistungsstarken Schülerinnen und Schüler nehmen unbewusst mehr Raum ein als die Schwächeren. Die schwächeren Schülerinnen und Schüler kommen zu der Überzeugung, dass sie mit den anderen Schülerinnen und Schülern nicht mithalten können, und halten sich daher zurück. Sie verfallen in eine Passivität. Es entsteht automatisch eine Schieflage: Die Leistungsstarken können sich einbringen und ihre Kompetenzen stärken, während die Leistungsschwächeren zurückbleiben. Strategien zur Überwindung der Sprechbarrieren A) Perfektionismus Die Vorbereitung: Das "Sprachbuffet" Das Sprachbuffet ist eine ideale Methode, um den Lernenden den Druck zu nehmen, den Satz spontan bilden zu müssen. Damit Schülerinnen wie Sarah nicht mehr zwischen don’t und doesn’t pendeln müssen, geben wir ihnen Sprachbausteine an die Hand. Ein Sprachbuffet ist weit mehr als eine Vokabelliste – es ist ein gut aufbereitetes Angebot aus Phrasen, Satzanfängen und Ausdrücken. Die Lehrkraft visualisiert diese im Raum an der Tafel oder bereitet sie als Tischvorlage auf beziehungsweise gibt sie den Schülerinnen und Schülern als Handout. Um der Heterogenität in der Klasse gerecht zu werden, sollte das Sprachbuffet drei verschiedene Niveaus enthalten: Niveau 1: Einfache Satzanfänge für den schnellen Einstieg ("I think...", "In my opinion..."). Niveau 2: Opinion-Phrases: Sprachbausteine, um Meinungen und Überzeugungen auszudrücken ("That sounds interesting, but...", "I’ve never thought about that, however..."). Niveau 3: Themenspezifisches Vokabular als Fachvokabular der aktuellen Stunde. Didaktischer Hintergrund: Das Konzept des Sprachbuffets (Scaffolding) wurde vor allem durch Pauline Gibbons geprägt. Es sieht Sprache als ein Baugerüst. Für Lernende wie Sarah oder Marc ist es essenziell. Sie sind mental stark beansprucht, wenn sie gleichzeitig auf Inhalt, Grammatik und Aussprache achten sollen. Es entlastet sie, den Satz nicht mehr unter Zeitdruck auf die Schnelle bilden zu müssen. Sie haben ein Gerüst an der Hand, das ihnen sprachliche Sicherheit vermittelt. Somit können sie sich auf den Inhalt konzentrieren. Auch Schüler wie Marc erhalten Unterstützung durch Vokabellhilfen aus dem Sprachbuffet. Die Nachbereitung: Fehler als wertvolle Lerngelegenheiten Die methodische Nachbereitung der Diskussion ist ebenso wichtig wie eine zielgerichtete Vorbereitung. Eine zentrale Methode ist die verzögerte Korrektur (Delayed Correction). Während der aktiven Phase hält man sich als Lehrkraft im Hintergrund und übernimmt die Rolle der beobachtenden Person. Das heißt, man korrigiert Fehler nicht unmittelbar, sondern notiert sich drei bis vier prägnante Fehler oder sprachliche Ungenauigkeiten. Nach der Kommunikationsphase bringt man diese anonym an der Tafel an. Anschließend verbessert man sie gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern durch eine wertfreie Fragestellung wie "Ich habe diesen interessanten Gedanken vorhin so gehört – wie können wir das noch runder, präziser oder klarer formulieren?". Didaktischer Hintergrund: Die Fachwissenschaft belegt, dass Sprachangst eine der größten Hemmschwellen im Unterricht darstellt. Durch die Thinking Card erhalten die Lernenden die Möglichkeit, ihr eigenes Lern- und Sprechtempo zu bestimmen. Dies reduziert die mentale Last deutlich. Ergänzend dazu hilft die Delayed Correction, die Phasen der Fluency (Flüssigkeit) und Accuracy (Genauigkeit) konsequent voneinander zu trennen. Damit wird zum einen der Redefluss nicht durch ständige Korrekturen unterbrochen. Zum anderen verliert der Lernende nicht die Lust am Sprechen, weil er "nur" Fehler macht. B) Ein-Wort-Falle Für die Ein-Wort-Falle eignet sich die "Thinking Card" besonders gut. Die "Thinking Card" ist eine kleine Karte, die die Schülerin oder der Schüler als "Joker" nutzen kann. Sie signalisiert der Lehrkraft, dass der Lernende noch Bedenkzeit braucht. Jeder Lernende sollte eine solche Karte auf dem Platz haben. Wird ein Schüler wie Marc dann aufgerufen und fühlt sich noch nicht bereit für einen ganzen Satz, kann er die Karte hochhalten oder auf sie deuten. Dadurch weiß die Lehrkraft, dass der Schüler noch 30 Sekunden Bedenkzeit braucht, um die eigenen Gedanken zu strukturieren. Didaktischer Hintergrund: Didaktisch unterstützt die Karte das Prinzip des Scaffoldings, indem sie eine zeitliche Brücke baut, die besonders schwächeren Schülerinnen und Schülern oder perfektionistische Personen die notwendige Sicherheit gibt, ihren Satz zu bilden. C) Mangelndes Interesse Echte Interaktion durch Information Gap Activities Information Gap Activities sind eine Methode, durch die echter Redebedarf im Fremdsprachenunterricht entsteht. Das Prinzip ist einfach, aber effektiv: Partner A verfügt über Informationen, die Partner B fehlen, und umgekehrt. Ein klassisches Beispiel ist die gemeinsame Terminfindung. Partner A kennt die freien Zeiten von Montag bis Mittwoch, während Partner B über die restlichen Wochentage Bescheid weiß. Es liegt also ein konkretes Problem vor, das die Schülerinnen und Schüler durch aktiven Austausch lösen müssen. Es entsteht dadurch echter Redebedarf. Die Schülerinnen und Schüler sprechen nicht nur, um eine gute Note zu erhalten, sondern weil sie an einem gemeinsamen Problem arbeiten. Die Fremdsprache wird damit zum Mittel, das Problem verbal zu lösen. Da dieser Ansatz ergebnisorientiert ist, tritt die Angst vor Fehlern in den Hintergrund. Was zählt, ist der Erfolg der gemeinsamen Kommunikation. Didaktischer Hintergrund: Information Gap Activities sind ein wesentlicher Bestandteil des aufgabenorientierten Lernens. Didaktisch unterscheidet man zwischen "Display Questions" und "Referential Questions". Bei "Display Questions" handelt es sich um Fragen zur Überprüfung des Wissensstands ("What is the opposite of 'happy'?"). "Referential Questions" hingegen zielen auf die Meinungen und Erfahrungen der Lernenden ab ("How did you feel when you first started at this school?"). Durch "Referential Questions" entsteht echter Kommunikationsbedarf. Die Information Gap Activities machen sich dieses Prinzip zunutze: Durch das gezielte Vorenthalten von Informationen entstehen Fragen, die zwar nicht auf die persönliche Meinung abzielen, sondern auf den Erhalt fehlender Informationen. Da der Fragende die Antwort tatsächlich nicht kennt, wird die Kommunikation authentisch und zielgerichtet. D) Die Schieflage (Heterogenität) Die "Sprech-Steine": Gerechtigkeit durch Struktur Damit die leistungsstarken Schülerinnen und Schüler den Unterricht nicht dominieren und die Unsichtbaren sich in Schweigen hüllen, können "Sprech-Steine" zum Einsatz kommen. Das Prinzip ist simpel: Jede Schülerin und jeder Schüler erhält vorab eine bestimmte Anzahl an Steinen (zum Beispiel drei Stück), die während der Diskussion eingesetzt werden können. Immer, wenn die Schülerin oder der Schüler einen Beitrag leistet, wird einer der Steine in die Mitte gelegt. Sind die Steine der Person aufgebraucht, erfolgt der Wechsel zunächst in die Rolle der aktiven zuhörenden Person. Mit den Sprech-Steinen erzielt man zwei Effekte: Fokussierung: Engagierte Sprecherinnen und Sprecher lernen, sich zurückzuhalten und ihre Beiträge auf das Wesentliche zu reduzieren. Aktivierung: Zurückhaltende Schülerinnen und Schüler erhalten einen sanften Anreiz, sich einzubringen. Sie sehen visuell vor sich, dass ihre Meinung noch gefragt ist. Didaktischer Hintergrund: Die Sprech-Steine basieren auf den Prinzipien des kooperativen Lernens. Hier geht es um die "Equal Participation" (gleiche Beteiligung). Didaktisch gesehen überträgt die Lehrkraft die Verantwortung auf die Klasse. So lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur Vokabeln, sondern auch, wie man eine Diskussion eigenständig und fair organisiert. Fazit: Von der Wissensvermittlung zum Kommunikations-Coach Man kann also festhalten: Das Schweigen im Klassenzimmer beruht in der Regel nicht auf mangelndem Interesse der Schülerinnen und Schüler oder Faulheit. Oft fehlen den Schülerinnen und Schülern die richtigen Werkzeuge oder der Mut zum Sprechen. Wenn wir Sarah die Angst vor dem Grammatikfehler nehmen (Sprachbuffet), Marc die nötige Bedenkzeit geben (Thinking Card) und durch echte Probleme (Information Gap) einen Grund zum Reden schaffen, verändert sich die Unterrichtsdynamik grundlegend. Die Lehrkraft hält sich in den aktiven Phasen bewusst zurück. Sie sucht nicht mehr aktiv nach Fehlern, sondern begleitet das Gespräch der Schülerinnen und Schüler im Hintergrund. Der Lohn für diese Mühe: Die Schülerinnen und Schüler erleben die Fremdsprache nicht mehr als Hindernis, sondern als nützliches Werkzeug. Wenn sie merken, dass der Inhalt wichtiger ist als die perfekte Grammatik, entsteht das, was wir uns alle wünschen: echte Interaktion. Der praktische Transfer – ein Beispiel Die "Speak-up" Woche In der neuen Woche beginnen wir eine Unterrichtsreihe zum Thema "Social Media".Um die Kommunikation unter den Schülerinnen und Schülern anzuregen, integrieren wir die oben genannten Methoden. 1. Das "Sprachbuffet" im Klassenraum (Visualisierung) Die Materialien des Sprachbuffets werden im Klassenraum ausgehängt. Station 1 (Tafel links): Level 1 – Phrasen "I think social media is fun." "I agree that social media is great." Station 2 (Tafel rechts): Level 2 – Phrasen "I doubt that social media is always good for us because people want to look perfect." "On the other hand, social media is very helpful because you can talk to your friends anytime." Station 3 (ein hinterer Beistelltisch im Klassenzimmer): Level 3 – Phrasen "I agree that social media is important because we can stay in touch with friends." "On the other hand, social media is great for learning new things and finding creative ideas." 2. Die "Thinking Card" als Ampelsystem Statt einer einzelnen Karte können Sie auch verschiedene Karten als Ampel benutzen. Rot: "Ich höre gerade nur zu und sortiere meine Gedanken." Gelb: "Ich brauche noch 30 Sekunden Vorbereitungszeit (Thinking Card)." Grün: "I'm ready to talk!" Effekt: Das hilft, die richtigen Schülerinnen und Schüler anzusprechen, ohne Druck aufzubauen. 3. Die "Information Gap" im Alltag (The Daily Gap) Integrieren Sie kleine Informationslücken in Routineaufgaben. Beispiel Hausaufgaben-Check: Partner A hat die Lösungen für Aufgabe 1 und 3, Partner B für 2 und 4. Sie müssen miteinander reden, um ihr Heft zu vervollständigen. Transfer-Tipp: Benutzen Sie "Referential Questions" am Stundenanfang: "Don’t tell me what you did, tell me how you felt on Monday morning." (Hier gibt es kein Richtig oder Falsch). 4. Sprech-Steine 2.0 (Murmeln oder Clips) Anstatt echter Steine kann man auch Büroklammern nutzen, wenn diese zu schwer sind oder zu viel Lärm machen. Die Regel: Jede Person muss bis Ende der Woche 5 Klammern "verbraucht" haben. Der Clou: Wer die Klammern zuerst losgeworden ist (die "Peters" der Klasse), wird zum "Coach" ernannt und muss nun einer Mitschülerin oder einem Mitschüler helfen, dessen Klammer loszuwerden, indem er ihm eine einfache Frage stellt. 5. Delayed Correction Damit die Angst vor Fehlern (wie bei Sarah) den Redefluss nicht stoppt, wird während der gesamten "Speak-up"-Woche nicht sofort korrigiert. Stattdessen nutzen wir die Delayed Correction: Während die Schülerinnen und Schüler mit ihren Büroklammern und Phrasen diskutieren, hält sich die Lehrkraft im Hintergrund und notiert häufige Fehler ohne die Namen der Schülerinnen und Schüler zu notieren. (zum Beispiel "He don’t" oder Aussprachefehler). Die gesammelten Sätze werden anonymisiert an die Tafel geschrieben. Die Klasse arbeitet nun gemeinsam an der Verbesserung der Sätze.

  • Fächerübergreifend / Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Weihnachtliche Dekoration basteln

Tool-Tipp

Mit der richtigen Dekoration lässt sich in jeden Raum ein Hauch von Weihnachten bringen. Wir zeigen Ihnen Bastelideen, mit denen Klassenzimmer oder die eigenen vier Wände weihnachtlich dekoriert werden können.

  • Kunst

Advent: ein Gedicht zur Weihnachtszeit

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Advent" stellt die Besonderheit der Vorbereitungszeit auf Weihnachten als Fest der Liebe heraus. Anhand des Gedichtes "Im Advent wird alles besser" lernen die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung adventlicher Symbole sowie traditionelle Rituale kennen, die auf das größte Fest der Christen einstimmen. Ein fächerübergreifender Einsatz im Religionsunterricht ist möglich. Gerade die Adventszeit gebietet es, die Bedürfnisse unserer Mitmenschen aufmerksam wahrzunehmen und ihnen respektvoll und hilfreich zur Seite zu stehen. Dass dies nicht immer leicht ist, bringt die Hauptfigur Benni in dem Gedicht "Im Advent wird alles besser" zum Ausdruck. Die Lehrkraft beginnt die Unterrichtseinheit mit dem einfachen Kindergedicht: "Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…". Die Frage, warum gerade vier Kerzen brennen, steht im Raum und wird beantwortet mit dem Hinweis, dass im Mittelalter die Leute weder lesen noch schreiben konnten und auf die Ankündigung der Kirche angewiesen waren, das erste Licht anzuzünden. Dann wusste jeder, dass nach vier angezündeten Kerzen der letzte Adventssonntag vor dem Weihnachtsfest war. Auf einem ausgehängten Kalender können die Schülerinnen und Schüler dann herausfinden, an welchem Kalendertag der erste Adventssonntag gefeiert wird. Die Lehrkraft zeigt typischen Adventsschmuck und erarbeitet mit den Schülerinnen und Schülern deren symbolische Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler bringen ihr Vorwissen zum Thema ein und die Lehrkraft lenkt das Thema auf den Schwerpunkt "Fest der Liebe" und der implizit geforderten Nächstenliebe, die in einem freundlichen und hilfsbereiten Verhalten zum Ausdruck kommt. Die Unterrichtseinheit "Advent: Wird jetzt wirklich alles besser?" soll die Schülerinnen und Schüler auf die Rituale und den tieferen Sinn der auf Weihnachten vorbereitenden Adventszeit einstimmen. Sie sollen sich des Gebotes der Nächstenliebe besonders in dieser Zeit bewusst werden und dieses durch das eigene Verhalten umsetzen. Der Schwerpunkt sollte auf der initiierten Wahrnehmung von Freundlichkeit liegen und sprachlich zum Ausdruck bringen, dass Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft "gute Gefühle" bei jedem auslösen: "…denn die Freude, die wir geben, kehrt in jedes Herz zurück" (Marie Calm). Die Adventszeit ist der thematische Anlass über Respekt, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft nachzudenken mit dem Ziel, diese Adventszeit auch über das Jahr zu verlängern. Vorkenntnisse Die unterrichtende Lehrkraft sollte Symbole und Gebräuche der Advents-und Weihnachtszeit deuten und interpretieren können. Didaktische Analyse Das Unterrichtsmaterial leitet zum stufenweisen Erkennen auf der kognitiven Ebene an, zur Wahrnehmung eigener Gefühle, die erwiesene Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft auslösen und zur Bereitschaft, durch eigenes Verhalten diese Gefühle weiterzugeben und damit eine freundliche Atmosphäre in unterschiedlichen Beziehungskontexten auch selber herzustellen. Methodische Analyse Die Rezeption und Interpretation des Gedichtes "Im Advent wird alles besser" liefert alle Möglichkeiten, die intendierten Lernziele zu erarbeiten und umzusetzen. Konkrete Anschauungsmittel wie die des traditionellen Adventsschmuckes erleichtern den Transfer zu inhaltlichen Aussagen und den Bezug auf eigenes Verhalten. Das "Kerzenspiel" und das "Schreibtheater" regen die Auseinandersetzung mit eigenen Gedanken und eigenem Verhalten an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler deuten Symbole und interpretieren ein Gedicht. beziehen Beschreibungen eines Protagonisten auf sich selbst und reflektieren diese kritisch. formulieren gute Vorsätze und geben Texte mit eigenen Worten wieder. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen Arbeitsmaterial sinnvoll ein und bearbeiten dieses zielführend. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen eigene Schwächen und reflektieren diese selbstkritisch. kommunizieren mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern und beziehen geäußerte Gedanken in die eigenen Überlegungen mit ein. erkennen die rückwirkende Funktion von Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft und bemühen sich um angemessene Umsetzung.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Primarstufe

Beautiful Chemical Reactions: So schön kann Chemie sein!

Tool-Tipp

Auch naturwissenschaftliche Inhalte lassen sich auf äußerst kreative und ansehnliche Weise vermitteln, wie unser Fundstück zeigt. Fast wie Kunst! Dass Chemie nicht nur interessant, sondern auch schön sein kann, zeigen die Videos, die in Zusammenarbeit der Tsinghua University Press und der University of Science and Technology of China entstanden sind. In "Beautiful Chemical Reactions" sehen wir chemische Reaktionen in Großaufnahme. Es blubbert, funkelt, raucht und Eiskristall ähnliche Gebilde entfalten sich. Damit wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Interesse auch derjenigen an Chemie wecken, die am liebsten einen großen Bogen um chemische Formeln machen. Es könnte helfen: Allzu gerne möchte man wissen, wie diese Reaktionen zustande kommen, die solch ein schönes Bild abgeben. Schauen Sie selbst!

  • Chemie

Wortspiele in Bildern: Illustrationen von Nabhan Abdullatif

Tool-Tipp

Was passiert, wenn man Redewendungen wörtlich nimmt und diese in Zeichnungen umsetzt? Es entstehen Bilder zum Schmunzeln, wie unser Fundstück zeigt. Nabhan Abdullatif macht Wortspiele sichtbar: Ein Männchen läuft mit dem "Ctrl"-Button einer Computertastatur davon, darüber ist der Spruch "Taking control" zu lesen, die Sonne freut sich über den "Sunday", eine kleine Wolke "couldn't hold it any longer" und zwei Spinnen treffen sich im "Web". Nabhan Abdullatif nimmt englische Redewendungen und Sätze ganz genau und setzt diese in simple Zeichnungen um, mal mehr, mal weniger trivial, aber sehr liebevoll und stets zum Schmunzeln.

  • Kunst

Graphitti-Blog: Die Welt erklärt in lustigen Grafiken

Tool-Tipp

Mit diesem Fundstück ist eine unterhaltsame Abwechslung im stressigen Arbeitsalltag garantiert. Farbenfrohe Torten, Balken und andere Diagramme zeigen banale Alltagswahrheiten, die jeder von uns kennt. Wer schon immer einmal wissen wollte, was wir tun, wenn die Steuererklärung ansteht oder was Männer zu Tränen rührt und was Frauen, sollte dem Blog www.graphitti-blog.de unbedingt einen Besuch abstatten. Lustige Grafiken und Diagramme geben Aufschluss über Alltagssituationen oder aktuelle Themen. Als seriöse Statistiken sind die Grafiken wohl eher ungeeignet, einen hohen Unterhaltungswert bieten sie aber allemal. Von "Produktivität bei Hausarbeiten" bis hin zur "Anzahl verlorener Regenschirme" hält die Seite bunte Berechnungen parat.

  • Fächerübergreifend

Akinator.com: Ein gedankenlesender Flaschengeist

Tool-Tipp

Es ist ein beliebtes Spiel an Kindergeburtstagen und auch auf so mancher Party unter Erwachsenen soll es die Stimmung anheizen: Die Rede ist von dem Ratespiel "Wer bin ich?". Gerade keine Post-its oder Mitspielerinnen und Mitspieler zur Hand? Dann spielen Sie doch online mit dem "gedankenlesenden" Flaschengeist Akinator! Im Grunde ähnelt das Spiel mit dem Akinator dem Ratespiel "Wer bin ich?". Den albernen Zettel auf der Stirn, auf dem der Name einer berühmten Persönlichkeit steht, die Sie selbst erraten müssen, können Sie sich nun jedoch getrost sparen: Mit dem Akinator, einem "gedankenlesenden" orientalischen Flaschengeist, geht es viel einfacher. Man braucht für das Online-Spiel weder Post-its, noch Mitspielerinnen und Mitspieler. Denken Sie einfach an eine fiktive oder reale, lebende oder verstorbene, bekannte Persönlichkeit und klicken Sie auf "spielen". Der Akinator stellt Ihnen dann eine Reihe von Fragen zu dieser Person, die sie mit "ja", "nein", "ich weiß nicht" oder "wahrscheinlich" beantworten können. Egal ob Angela Merkel, Joachim Löw oder das eigene Haustier - in unserem Selbstversuch lag der Akinator nie daneben. Übrigens, Gedankenlesen - Sie werden es schon geahnt haben - kann der Akinator natürlich nicht. Das Spiel greift auf hinterlegte Datenbanken beziehungsweise Algorithmen zurück.

  • Fächerübergreifend

Brainfood: Leckere Rezepte für die geistige Fitness

Tool-Tipp

Unser Gehirn ist ständig im Einsatz. Damit unsere grauen Zellen optimal arbeiten können, sollten wir unseren Körper durch eine richtige Ernährung mit den wichtigsten Nährstoffen versorgen. In unserem Fundstück der Woche zeigen wir Ihnen leckere Rezepte, mit denen Sie Ihre geistige Leistungsfähigkeit steigern können.

  • Fächerübergreifend

digiPress: In Zeitungen aus vier Jahrhunderten stöbern

Tool-Tipp

Was war in vergangenen Zeiten aktuell? Mit "digiPress" können Sie diese Frage leicht beantworten. In dem Zeitungsportal der Bayerischen Staatsbibliothek können Sie in Zeitungen aus vier Jahrhunderten blättern. Viel Spaß beim Stöbern :-)

  • Deutsch / Geschichte / Politik / SoWi

Geocaching: Mit GPS auf Schatzsuche gehen

Tool-Tipp

Natur und Technik miteinander verbinden? Das ist mit Geocaching gar kein Problem! Bei dieser modernen Art der Schnitzeljagd werden GPS-fähige Geräte genutzt, um "Caches" zu finden. Mit dem Smartphone und der passenden Geocaching-App kann die Schatzsuche also direkt starten.

  • Fächerübergreifend

Taschentuchtiere: Die Kunst des Papierfaltens im Werbespot

Tool-Tipp

Wir holen die Taschentücher heraus! Doch statt tränender Augen und schniefender Nasen präsentiert das Fundstück der Woche künstlerisch gefaltete Tiere. Nur die wenigsten Werbespots machen Spaß beim Zuschauen. Der Werbespot des japanischen Herstellers Nepia tut dies! Zumindest wir hatten Freude dabei, uns den ziemlich lebendig wirkenden Taschentuchzoo anzugucken. Die Firma setzt die Taschentücher, die sie produziert, mal etwas anders in Szene, indem sie ihnen Leben einhaucht. Im Video fliegen sie, in Origamitechnik gefaltet, als Vogel über den Bildschirm, verwandeln sich blitzschnell in einen Forsch und hüpfen anschließend als Känguru umher. Das alles ist nicht etwa computeranimiert, sondern per Stop-Motion-Technik mit tatsächlich gefalteten Taschentuchtieren aufgenommen.

  • Kunst

BlaBlaMeter: Testen Sie Ihren Schreibstil auf heiße Luft

Tool-Tipp

"Ihr Text zeigt schon erste Anzeichen heißer Luft. Für Werbe- oder PR-Sprache ist das noch ein guter Wert, bei höheren Ansprüchen sollten Sie vielleicht noch ein wenig daran feilen" (das BlablaMeter). Denken Sie beim Lesen auch öfter, "das hätte man aber einfacher formulieren können"? Manche Autorinnen und Autoren wollen wohl mit aller Macht überzeugen, merken allerdings nicht, dass sie ihre Leserschaft mit unnötigem Geschwafel langweilen. In vielen Texten wimmelt es von Phrasen. Das ist auch dem Kommunikationswissenschaftler Bernd Wurm negativ aufgefallen. Er entwickelte das BlaBlaMeter, ein Online-Tool, das entlarvt, wie viel heiße Luft sich in Texte eingeschlichen hat. Man kopiert einfach einen vermeintlich aufgeblasenen Text in das leere Feld auf der Website, und das BlaBlaMeter zeigt an, ob dieser Text gut formuliert ist oder noch einmal überarbeitet werden sollte. Wer beispielsweise auf Verben verzichtet und den Nominalstil bevorzugt, schneidet schlecht ab. Auch besonders geschwollene Formulierungen oder Bandwurmwörter kommen bei der Software nicht gut an. Aber versuchen Sie's selbst. Dieser Text zeigt bis hierher beispielsweise "nur geringe Hinweise auf 'Bullshit'-Deutsch" ...

  • Deutsch

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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