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Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
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Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
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Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

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Weihnachtsbingo: Begriffe sammeln und spielerisch festigen

Kopiervorlage
0,00 €

Bei dieser Spielidee eines Weihnachtsbingos für die Vorweihnachtszeit werden Weihnachtsbegriffe gesammelt und anschließend in einem Spielfeld notiert. Wer die richtigen Begriffe aufschreibt, gewinnt mit etwas Glück das Klassen-Bingo! Die Kopiervorlage bietet Lehrkräften ein flexibel einsetzbares Lernspiel für die Vorweihnachtszeit . Die Schülerinnen und Schüler sammeln zunächst Weihnachtsbegriffe und tragen diese anschließend in ein Bingo-Spielfeld ein. Je nach Schwierigkeitsstufe stehen Vorlagen mit 9 oder 16 Bingo-Feldern zur Verfügung. Gewonnen wird, wenn passende Begriffe aufgerufen oder über Bildkarten eingebunden werden und sich daraus ein vollständiges Bingo ergibt. Das Material ist fächerübergreifend angelegt und für Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II und berufliche Bildung ausgewiesen. Besonders geeignet ist es für Klassenleiterstunden, Vertretungsstunden oder den Unterricht kurz vor Weihnachten, wenn eine aktivierende, kommunikative und zugleich strukturierte Lernphase gefragt ist. Auch im Fremdsprachen-Unterricht lässt sich die Spielidee nutzen, etwa zur Wiederholung thematischer Wortfelder oder zur Festigung von Vokabeln. Neben der weihnachtlichen Variante eröffnet das Bingo weitere Einsatzmöglichkeiten: Die Spielidee kann mit anderen Bildkarten zu Festen und Feiertagen wie Karneval, Ostern oder Halloween umgesetzt werden. Ebenso sind fachliche Anpassungen denkbar, etwa mit Tierarten im Biologie- oder Sachkunde-Unterricht oder mit Wortfeldern wie Lebensmitteln in Englisch, Spanisch oder Französisch. Lehrkräfte erhalten mit dem Weihnachtsbingo ein niedrigschwelliges Material, das Wortschatzarbeit , Kommunikation, Konzentration und spielerische Wiederholung verbindet. Die ausgedruckten Bingo-Vorlagen, Bildkarten sowie einfache Zusatzmaterialien wie Magnete oder Klebeknete ermöglichen einen schnellen Einsatz im Unterricht. Vorbereitung des Bingospiels Kleben Sie die Bildkarten mit etwas Platz an die Tafel. Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler im Anschluss alle Bilder beschriften. Ideal ist diese Übung im Fremdsprachen-Unterricht, da man hier die Begriffe und damit neues Vokabular in der Fremdsprache sammeln kann. Aber ebenso gut lassen sich damit auch in anderen Fächern beispielsweise Fachbegriffe üben. Spielanleitung Erklären Sie der Klasse anschließend die Spielregeln des Weihnachtsbingos: Jeder Lernende muss in sein Bingo-Feld 9 oder 16 Begriffe von der Tafel eintragen. Kein Begriff darf doppelt vorkommen. In der ersten Runde ist die Lehrkraft die Spielleitung und nennt einen ersten Begriff. Alle Lernenden, die den Begriff auf ihrem Bingo-Feld notiert hatten, dürfen diesen nun mit einem Kreuz durchstreichen. Im Anschluss folgt ein zweiter Begriff. Wieder dürfen alle Schülerinnen und Schüler ihr Kreuz setzen, wenn Sie den Begriff notiert hatten. Dies wird solange fortgesetzt, bis ein Lernender drei Begriffe in einer Reihe -entweder horizontal, vertikal oder diagonal - durchstreichen konnte. Dieser Lernende ruft nun laut "BINGO!" und zeigt der Lehrkraft das ausgefüllte Bingo-Feld. Ist das Blatt richtig ausgefüllt, so kürt die Lehrkraft den Gewinner. Der Lernende darf nun entweder neuer Spielleiter beziehungsweise neue Spielleiterin werden oder sich einen Gewinn aussuchen. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sammeln thematisch passende Weihnachtsbegriffe und ordnen sie einem Bingo-Spielfeld zu. festigen bekannten Wortschatz durch spielerische Wiederholung und gezielte Auswahl. übertragen die Bingo-Spielidee auf weitere Themenfelder, Feste, Fachinhalte oder Fremdsprachen. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen Bingo-Vorlagen und Bildkarten strukturiert für ein regelgeleitetes Lernspiel. entnehmen Bildkarten oder aufgerufenen Begriffen relevante Informationen für das eigene Spielfeld. dokumentieren ausgewählte Begriffe übersichtlich in einem 9er- oder 16er-Bingo-Raster. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler spielen nach vereinbarten Regeln fair und aufmerksam in der Lerngruppe. vergleichen eigene Begriffsauswahlen mit denen anderer Lernender. stärken durch gemeinsames Spielen, Zuhören und Mitfiebern die Klassengemeinschaft in der Adventszeit.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Pop-Art-Weihnachten mit Keith Haring

Kopiervorlage
0,00 €

In diesem Unterrichtsmaterial zu "Pop-Art-Weihnachten mit Keith Haring" lernen die Schülerinnen und Schüler den bekannten Künstler Keith Haring und seine Pop Art-Kunst kennen. Anschließend zeichnen sie ein Bild von Josef, Maria und Jesus in der Krippe mit den für Haring typischen Linienführungen nach. In diesem Unterrichtsmaterial für den Kunst-Unterricht wird es bunt! Die Schülerinnen und Schüler lernen den Künstler Keith Haring und den Pop-Art-Stil kennen und versuchen sich selbst an einem weihnachtlichen Pop-Art-Kunstwerk Keith Haring lernen die Schülerinnen und Schüler anhand einer PowerPoint-Präsentation kennen. Dabei führen sie exemplarisch eine Werkanalyse durch und erarbeiten die besonderen Merkmale des Künstlers. Anschließend wenden sie seinen speziellen Malstil selbst an, indem sie die weihnachtliche Krippenszene von Josef, Maria und Jesus in der Krippe mit den für Haring typischen Linienführungen nachzeichnen. Ein Arbeitsblatt für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler ergänzt im Sinne der Binnendifferenzierung zur individuellen Förderung die Auseinandersetzung. Die Auswahl der Farben erschließen sich die Lernenden anhand der Beispielbilder und des Informationstextes. Das Material eignet sich aufgrund der Motivauswahl auch für den fächerverbindenden Unterricht mit Religion. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler benötigen keine Vorkenntnisse zu Keith Haring. Da der Künstler eine leicht zu erkennende und beschreibende Darstellungsform hat, kann die Bildanalyse mündlich und recht zügig erfolgen. Im praktischen Bereich sollten die Lernenden eine Bildergänzung bereits kennengelernt oder sogar schon einmal durchgeführt haben. Methodisch-didaktische Analyse Die PowerPoint-Präsentation führt als Anleitung durch die Stunde und kann gemäß dem individuellen Lerntempo der Klasse gezeigt werden. Dadurch, dass die Lernenden einem Informationstext gezielt Informationen über den Künstler Keith Haring entnehmen, wenden sie selektive Lesestrategien an. Das Beispielbild auf dem Arbeitsblatt dient lediglich als Anregung für die Lernenden, sodass leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler die Vorlage ergänzen können. Geübtere Schülerinnen und Schülerinnen können hingegen ohne Hilfe auf einem weißen Blatt arbeiten. Auf diese Weise wird dem Prinzip der Binnendifferenzierung Rechnung getragen. Kreative Ideen für die Weiterarbeit mit Pop-Art zu Weihnachten: Bild auf einem weißen DIN A5 Karton als Weihnachtskarte Arbeit auf einer DIN A4 oder DIN A3 Leinwand als Weihnachtsgeschenk Arbeit auf einem großen Bogen Butterbrotpapier als Geschenkpapier für Weihnachten Entwurf eines Logos beispielweise für Weihnachtskarten Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Maler Keith Haring und seine Pop-Art Kunst an Beispielwerken kennen. führen eine kurze Bildbetrachtung und Analyse durch. setzen den comicartigen Malstil Harings im Bild um. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler folgen der PowerPoint-Präsentation konzentriert und entnehmen die wesentlichen Informationen zum Künstler. setzen die Aufgaben weitgehend selbstständig um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen die Bildbetrachtung im Klassengespräch durch.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I

In dulci iubilo – Weihnachten im Lateinunterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zum Thema Weihnachten enthält zahlreiche Vorschläge für einen gewinnbringenden Einsatz weihnachtlicher Arbeitsmaterialien im Lateinunterricht. Alle Jahre wieder wächst mit Beginn der Adventszeit die Vorfreude auf das schönste Fest des Jahres: Weihnachten . Adventskalender, Adventskranz, Weihnachtsmärkte, Lieder, Kerzen stimmen ein auf dieses weltweit gefeierte christliche Fest. Auch im Lateinunterricht kann das Thema Weihnachten gewinnbringend aufgegriffen und auf vielfältige Weise ausführlich oder in Form kleiner Unterrichtsbausteine individuell je nach zur Verfügung stehender Zeit und Alter der Lernenden multimedial behandelt werden. Historische Weihnachten Das Fest der Wintersonnenwende am 21./22. Dezember und das Fest des Sonnengottes Mithras , spätrömisch des Sol Invictus, am 25. Dezember wurden zur Römerzeit in vorchristlicher Zeit gefeiert. Papst Julius (336–352 n. Chr.) beschloss per Dekret diese Feierlichkeiten durch ein christliches Fest zu ersetzen: den 25. Dezember als den Tag der Geburt Christi. Das erste Weihnachtsfest wurde 336 in Rom gefeiert. Mit einer Predigt von Johannes Chrysostomos am 25. Dezember in 386 beginnt die schriftliche Überlieferung als christliches Weihnachtsfest. Ganz sicher wurde der Termin des Heiligen Abend erst unter dem heiligen Bonifatius (673–754/55), der das heidnische Germanien missionierte. Weil der 24. Dezember der erste, wieder längere Tag ist und die längste Nacht vorüber war, feierten die Germanen das Fest der Sonnenwende. Bonifatius wollte die Geburt Christi mit diesem Ereignis als Fest zusammenführen. Der fächerübergreifende Ansatz einer multimedialen Unterrichtseinheit zum Thema Weihnachten wird im Fach Latein in eindrucksvoller Weise in der weltweiten Bedeutung des Geburtsfestes Jesu deutlich. Schon der Begriff Advent (latein . adventus, us m. – die Ankunft ) – die Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest – zeigt lateinische Wurzeln. Das Weihnachtsevangelium nach Lukas in der Vulgata-Fassung ist der grundlegende Text der Weihnachtsbotschaft. Der Wunsch "Frohe Weihnachten" kann international in nahezu allen modernen Sprachen ausgedrückt werden. Auch das Lateinische steht hier nicht zurück und stellt damit seine bleibende Aktualität unter Beweis: "Natale hilare!" oder "Bonum festum nativitatis Iesu Christi!" Obwohl das Thema Weihnachten in den meisten Lateinlehrbüchern nicht auftaucht, finden sich auch im Lateinunterricht Anknüpfungspunkte, die eine Einbettung in den kontextuellen Zusammenhang erleichtern. Da der Entstehung und Entwicklung des Christentums in der Regel mehrere Lektionen gewidmet sind, bietet sich dort die ideale Ausgangsbasis für eine Unterrichtseinheit mit adventlich-weihnachtlicher Schwerpunktsetzung. Aber auch ohne Lehrbuchbezug können die in unterschiedlicher Reihenfolge variabel einsetzbaren Sequenzen einer solch saisonal motivierten Unterrichtseinheit sehr abwechslungsreich sein und den Bezug zu den modernen Schulfremdsprachen stärken. Eine fächerübergreifende Kooperation mit Religion, Musik und Kunst ist zudem bei einem derartigen multimedial orientierten Unterrichtsvorhaben sehr wünschenswert. Je nach Zeitumfang, Alter und Lernniveau der Lernenden eröffnen sich diverse didaktische Möglichkeiten zur Umsetzung der Weihnachtsthematik im Lateinunterricht: Weihnachtliches Latein Gibt es überhaupt im Lateinischen ein Wort für Weihnachten, Christkind oder Ähnliches? Ausgehend von dieser Fragestellung gehen die Lernenden mithilfe von Online-Lexika auf Vokabelsuche und erstellen ein Weihnachtsglossar . Wo lateinische Entsprechungen fehlen, ist eigene Kreativität gefragt. Als positiver Nebeneffekt werden dadurch grammatische Fähigkeiten geübt und das Vokabular spielerisch erweitert. Weihnachtsevangelium Kern weihnachtlicher Unterrichtsstunden im Fach Latein sollte die Vulgata-Übersetzung des Weihnachtsevangeliums nach Lukas sein. Biblisches Spezial-Vokabular kann aus Zeitgründen vorgegeben oder durch Aufspüren in online-Wörterbüchern erschlossen werden. Ratsam ist dabei eine Einteilung der Weihnachtsgeschichte in drei Textteile , so dass bei arbeitsteiliger Gruppen- oder Paararbeit ein zügiges Übersetzen möglich ist. Weihnachtliches Gestalten Bilder zum Thema Weihnachten hält das Internet in großem Umfang bereit. Denkbar ist beispielsweise die Zuordnung einzelner Stationen der biblischen Weihnachtsgeschichte zu jeweils von der Lehrperson vorgegebenen kurzen lateinischen Sätzen. Oder auch die Gestaltung einer lateinischen Wandzeitung beziehungsweise Collage . Eine lateinische Bastelanleitung für einen Engel erweitert das Vokabular, trainiert die Übersetzung und bringt zudem noch eine schöne Weihnachts-Deko hervor. Weihnachtslieder Darüber hinaus ermöglichen die verschiedenen Sprachversionen weltbekannter Weihnachtslieder einen multilingualen Vergleich der klassischen und modernen Sprachen (zum Beispiel In dulci Iubilo , Sancta nox ; Adeste Fideles ). Weihnachtsquiz Ein beliebig erweiterbares Weihnachtsquiz mit je drei Antwortmöglichkeiten testet auf kurzweilige Art das Wissen der Lernenden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern und festigen ihr Wissen rund um Advent und Weihnachten. übersetzen das lateinische Weihnachtsevangelium. lernen ein deutsch-lateinisches Weihnachtslied kennen und übersetzen es. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler spüren im Internet lateinische Entsprechungen zu modernen Begriffen rund um Advent und Weihnachten im Internet auf beziehungsweise kreieren sie selbst. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern Dank eines lateinischen Weihnachtsquiz in Paar- oder Gruppenarbeit beziehungsweise im Plenum ihr Weihnachtswissen. erfahren beim Basteln eines Weihnachtsengels nach lateinischer Anleitung gemeinsam das vorweihnachtliche Herstellen von Geschenken.

  • Latein
  • Sekundarstufe I

Weihnachten interkulturell: Traditionen, Bräuche und Symbole

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Weihnachten interkulturell" tauschen sich die Lernenden in DaF-/DaZ-Klassen oder auch anderen Lerngruppen mit unterschiedlichen Sprachniveaus und religiösen Hintergründen über Bräuche, Traditionen und Symbole zur (Vor-)Weihnachtszeit in den Herkunftsländern aus und organisieren praktisch, spielerisch und eigenverantwortlich eine interkulturelle Weihnachtsfeier. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten zunächst spielerisch soziokulturelle Hintergründe zum Weihnachtsfest. Sie beschäftigen sich mit christlichen und vorchristlichen Bräuchen und erzählen von Traditionen in den Herkunftsländern. Anschließend planen sie in Kleingruppen verschiedene Aspekte der Vorweihnachtszeit und des Weihnachtsfestes, die sie dann mit der ganzen Klasse gemeinsam umsetzen. Am Ende der Vorbereitungen steht eine Weihnachtsfeier. Interaktive Übungen zur Überprüfung stehen als Ergänzung im Unterricht oder zum Selbstlernen für Zuhause bereit. Das Thema "Weihnachten interkulturell" im Unterricht Mit dieser praxisorientierten Einheit soll Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft und religiöser Zugehörigkeit das Weihnachtsfest in seinem Volksfestcharakter nahe gebracht werden. Christliche Inhalte werden vorgestellt, es stehen aber vor allem Traditionen im Vordergrund, die nicht-christlichen Ursprungs sind. Die Lehrkraft benötigt grundlegendes Hintergrundwissen zu Weihnachtsbräuchen in Deutschland. Außerdem sollte sie die Lernenden ermutigen, eigene Ideen sowie Traditionen aus dem Herkunftsland in den Unterricht einzubringen. Auf Nachfrage der Jugendlichen kann es hilfreich sein, wenn die Lehrkraft Hintergrundwissen zu der biblischen Geschichte der Geburt Jesu hat. Vorkenntnisse Die Lernenden benötigen keine Vorkenntnisse zum Thema. Souverän alphabetisierte Schülerinnen und Schüler mit dem Sprachniveau A2 werden mit dem Material keine Schwierigkeiten haben. Aber auch Lernende aus dem Alphabetisierungsbereich und mit geringeren Deutschkenntnissen können dieses Projekt durch die Arbeit in Gruppen im Sinne des kooperativen Lernens durchführen. Didaktische Analyse Das Material dient dazu, Traditionen und Bräuche rund um Weihnachten kennenzulernen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Mitgestaltbarkeit von Traditionen. Methodische Analyse Durch den niedrigschwelligen Zugang über Bilder und kurze Texte wird zunächst Hintergrundwissen vermittelt. In der praktischen Gruppenarbeit gestalten die Lernenden selbst einen bestimmten traditionellen Aspekt. Sie sind eingeladen, Traditionen zu erweitern oder zu verändern. So könnten sie zum Beispiel Objekte aus Herkunftsländern als Baumschmuck verwenden, oder Lieder in den Muttersprachen einzelner Schülerinnen und Schüler singen. Durch die Gruppeneinteilung nach dem Zufallsprinzip arbeiten auch Lernende zusammen, die sich bisher noch nicht so gut kennen, was sich positiv auf das Lernklima auswirken kann. Das Prinzip der arbeitsteiligen Gruppenarbeit stärkt darüber hinaus das Verantwortungsgefühl aller Schülerinnen und Schüler. Die Weihnachtsfeier am Ende führt die unterschiedlichen Aspekte der Gruppenarbeit zu einem interkulturellen Ganzen zusammen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die internationale Weihnachtsbräuche kennen. setzten sich mit vorchristlichen Traditionen auseinander. setzen in der Gruppenarbeit einen organisatorischen Arbeitauftrag um. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet Dokumente und Videos zu interkulturellen Bräuchen und Traditionen in der Weihnachtszeit. lernen, Recherche in aktives Handeln zu übersetzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler planen ein gemeinsames Projekt. lernen von den Alltagserfahrungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. sprechen Aspekte ihres Projekts mit der ganzen Klasse ab.

  • DaF / DaZ
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

WhatsApp – Kommunikation zwischen Alltag, Verantwortung und Kritik

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit für die Klassen 7-10 setzen sich Schülerinnen und Schüler mit WhatsApp als alltäglichem Kommunikationsmedium auseinander. Sie untersuchen Nutzungsmotive, Chancen und Risiken, reflektieren ihr eigenes Kommunikationsverhalten und bewerten, wie digitale Kommunikation Beziehungen, Sprache und Privatsphäre beeinflusst. WhatsApp ist für viele Jugendliche ein zentraler Bestandteil des Alltags: Nachrichten werden schnell verschickt, Gruppen organisiert und Fotos, Sprachnachrichten oder Emojis genutzt. Die App erleichtert Kommunikation, kann aber auch zu Missverständnissen, sozialem Druck, Ablenkung, Datenschutzproblemen oder problematischem Nutzungsverhalten führen. In der Einheit lernen die Schülerinnen und Schüler, WhatsApp differenziert zu betrachten. Sie recherchieren Funktionen und Nutzungsweisen, analysieren eigene Erfahrungen, diskutieren Chancen und Risiken und entwickeln eine reflektierte Haltung zur digitalen Kommunikation. Dabei werden auch Themen wie Netiquette, Datenschutz, Gruppenchats, Bildrechte, Bildschirmzeit und die Wirkung von Emojis und Sprachnachrichten aufgegriffen. Die Unterrichtseinheit "WhatsApp – Fluch oder Segen?" setzt bei einem Medium an, das für viele Schülerinnen und Schüler Teil ihres Alltags ist. Gerade dieser enge Lebensweltbezug macht das Thema didaktisch besonders geeignet: Die Lernenden bringen eigene Erfahrungen, Routinen und Einschätzungen mit, die im Unterricht aufgegriffen, reflektiert und weiterentwickelt werden können. Dadurch entsteht ein motivierender Zugang zu Fragen digitaler Kommunikation und Mediennutzung. Im Mittelpunkt der Einheit steht nicht nur die Funktionsweise von WhatsApp, sondern vor allem der bewusste Umgang mit digitaler Kommunikation. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Nutzungsmotiven, Vor- und Nachteilen, Datenschutz, Privatsphäre, Gruppenchats, Sprachverhalten und der Wirkung von Emojis und Kurzformen auseinander. Ergänzend wird mit Meta AI auch eine aktuelle Entwicklung aufgegriffen, sodass die Einheit den Wandel von Messenger-Diensten als Plattformen mit zusätzlichen KI-Funktionen berücksichtigt. Die Arbeitsblätter sind thematisch klar voneinander abgegrenzt und bauen zugleich inhaltlich aufeinander auf. Dadurch eignet sich die Einheit besonders gut für offene Lernformen. Sie kann entweder als Stationsarbeit oder als Wochenplanarbeit durchgeführt werden. Beide Varianten eröffnen die Möglichkeit, Pflicht- und Wahlaufgaben zu kombinieren: Zentrale Themen können von allen bearbeitet werden, während vertiefende Aufgaben zur digitalen Balance, zu Konflikten, zu alternativen Kommunikationswegen oder zu Meta AI ergänzend zur Verfügung stehen. So wird eine innere Differenzierung ermöglicht, ohne den gemeinsamen thematischen Kern zu verlieren. Die Stationsarbeit eignet sich vor allem dann, wenn kooperatives und handlungsorientiertes Lernen im Vordergrund stehen soll. Die Lernenden arbeiten in wechselnden Sozialformen, tauschen sich aus und erschließen sich die Inhalte schrittweise. Die Wochenplanarbeit bietet sich an, wenn selbstständiges Arbeiten, individuelle Zeiteinteilung und eine klare Dokumentation der Bearbeitung gewünscht sind. Beide Varianten fördern eigenverantwortliches Lernen und unterstützen die Entwicklung von Medienkompetenz und Urteilsfähigkeit. Didaktisch verfolgt die Einheit das Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu einem reflektierten, verantwortungsvollen und sozial sensiblen Umgang mit digitalen Kommunikationsräumen zu befähigen. Sie sollen WhatsApp nicht nur als alltägliches Werkzeug nutzen, sondern auch kritisch einordnen, bewerten und in seiner Wirkung auf Kommunikation, Sprache und zwischenmenschliches Verhalten verstehen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, unabhängig von der eigenen Meinung zu argumentieren. arbeiten im Team und kommen zu gemeinsamen Ergebnissen. setzen sich kritisch mit dem Thema Mediennutzung auseinander. recherchieren und bewerten Informationen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen einen kritischen Umgang mit dem Smartphone. lernen, mit einer App umzugehen. nutzen das Internet, um Informationen zu sammeln. visualisieren Ergebnisse. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den vernünftigen Umgang mit Chats. lernen die Kommunikation anderer kennen und verstehen. lernen, einen sorgfältigen Umgang mit der deutschen Sprache in Chats.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Wie funktioniert die EU? Unterrichtsangebote der EU-Institutionen

Fachartikel

Von sechs auf 27 – seit 1951 ist die EU um einiges gewachsen. Aber wie funktioniert der Staatenverbund der Europäischen Union (EU) genau und mit welcher Zielsetzung? Kann ich eigentlich bei der Gesetzgebung mitreden? Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Angebote, wie Sie die EU in Ihrem Unterricht behandeln können – fachübergreifend, altersgerecht aufbereitet und kostenlos.

  • Politik / WiSo / SoWi

10 Tipps für das Referendariat

Fachartikel

Dein Referendariat startet durch – aber wie meisterst du diese intensive Phase? Von bewährten Unterrichtsritualen über Binnendifferenzierung bis hin zu Stressmanagement: Wir haben 10 praktische Tipps für dich zusammengestellt, die dir in den wichtigsten Bereichen deiner Arbeit helfen. Jeder Tipp führt dich zu vertiefenden Artikeln, praktischen Checklisten und erprobten Strategien – damit du diese Zeit erfolgreich und erfüllend meistern kannst.

  • Fächerübergreifend
  • Fort- und Weiterbildung

CleanTok: Säure-Base-Reaktionen im Experiment​

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für das Fach Chemie der Klassen 8–9 nutzt einen viralen CleanTok-Hack zur Kalkentfernung als Ausgangspunkt, um Säure-Base-Reaktionen und Stoffeigenschaften experimentell zu erarbeiten. Die Lernenden prüfen, welche Stoffe Kalk tatsächlich lösen und woran sich eine chemische Reaktion erkennen lässt. Sie dokumentieren ihre Beobachtungen, ziehen Schlussfolgerungen und bewerten, ob spektakuläre Effekte auch wirksam sind. Zudem reflektieren sie Sicherheitsaspekte beim Umgang mit Reinigungsmitteln und Gefahrstoffkennzeichnung. Das Arbeitsblatt greift das lebensweltnahe Phänomen viraler Reinigungs-Hacks aus sozialen Medien auf und verbindet es mit chemischem Fachwissen sowie handlungs- und praxisorientierten Bezügen zum Gebäudereiniger-Handwerk. Ausgangspunkt ist ein CleanTok-Hack zur Entfernung von Kalkflecken. Unter „CleanTok" versteht man Inhalte auf TikTok und anderen sozialen Medien, in denen Reinigungstipps, Reinigungsmethoden und sichtbare Vorher-nachher-Effekte präsentiert werden. Derartige Beiträge können aufgrund ihrer visuellen Wirkung, etwa durch besonders viel Schaum oder scheinbar schnelle Reinigungserfolge, überzeugend erscheinen. Die Lernenden hinterfragen diesen ersten Eindruck und überprüfen die tatsächliche Wirksamkeit des Hacks mithilfe eines Experiments. Im Zentrum steht die Frage, welche Stoffe Kalk tatsächlich lösen können und woran sich eine chemische Reaktion erkennen lässt. Dazu untersuchen die Schülerinnen und Schüler die Wirkung von Spülmittel, Zitronensäure, Natron sowie einer Kombination aus Zitronensäure und Natron auf Kalk. Sie formulieren zunächst Vermutungen, führen Beobachtungen durch, dokumentieren ihre Ergebnisse und leiten daraus begründete Schlussfolgerungen ab. So erkennen sie, dass nicht jeder spektakuläre Effekt automatisch eine wirksame Reinigung bedeutet. Der Bezug zum Gebäudereiniger-Handwerk wird hergestellt, weil die Auswahl und der sachgerechte Einsatz von Reinigungsmitteln zu den zentralen Aufgaben von Gebäudereinigerinnen und Gebäudereinigern gehören und so direkt einen Anwendungsfall für das neu erworbene Wissen dargestellt wird. Fachkräfte müssen die Verschmutzung und das Material der zu reinigenden Oberfläche berücksichtigen und geeignete Reinigungsmittel auswählen. Die untersuchten Stoffe veranschaulichen, dass Reinigungsmittel aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften unterschiedlich wirken und nicht beliebig miteinander kombiniert werden dürfen. Neben der Reinigungswirkung spielen auch Sicherheitsaspekte eine wichtige Rolle: Das Arbeitsblatt thematisiert die Gefahren beim unüberlegten Mischen von Reinigungsmitteln, etwa am Beispiel von Essig und Chlorreiniger. Dadurch werden chemische Fachinhalte mit Medienkritik, Verbraucherbildung und Arbeitssicherheit verknüpft. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Eigenschaften ausgewählter Reinigungsstoffe wie Zitronensäure, Natron und Spülmittel im Zusammenhang mit Kalkentfernung. erklären die Reaktion von Säuren mit Kalk anhand beobachtbarer Phänomene wie Bläschenbildung oder Stoffumwandlung. vergleichen die Wirksamkeit verschiedener Stoffe und Stoffkombinationen auf Grundlage experimenteller Beobachtungen. beurteilen die chemische Sinnhaftigkeit eines CleanTok-Hacks unter Berücksichtigung von Stoffeigenschaften und Reinigungswirkung. kennen und beurteilen die Gefahren von hausgemachten Reinigungsmitteln. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Inszenierung eines Social-Media-Hacks hinsichtlich visueller Effekte, Überzeugungsstrategien und Informationsgehalt. unterscheiden zwischen scheinbarer Wirkung und nachweisbarer Funktion eines im Internet gezeigten Reinigungsverfahrens. prüfen digitale Inhalte kritisch mithilfe naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und experimenteller Ergebnisse. reflektieren die Verantwortung von Personen, die Reinigungs-Hacks online veröffentlichen und verbreiten. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler formulieren begründete Vermutungen zur Wirkung verschiedener Chemikalien auf Kalk. führen ein angeleitetes Experiment unter Beachtung von Materialien, Chemikalien und Sicherheitsregeln durch. dokumentieren Beobachtungen strukturiert in Tabellen und nutzen sie als Grundlage für die Auswertung. leiten fachlich begründete Schlussfolgerungen aus Versuchsergebnissen zur Bewertung einer Ausgangshypothese ab. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des Experiments in Partner- oder Gruppenarbeit. kommunizieren Beobachtungen und Deutungen sachlich im Austausch mit Mitschülerinnen und Mitschülern. diskutieren unterschiedliche Einschätzungen zur Wirksamkeit und Sicherheit von Reinigungs-Hacks respektvoll und faktenbasiert. übernehmen Verantwortung für sicherheitsbewusstes Verhalten beim Umgang mit Reinigungsmitteln und Chemikalien.

  • Chemie
  • Sekundarstufe I

KI oder echt - kioderecht.de prüft es

Tool-Tipp

KI oder echt? Auf kioderecht.de können Bilder und Videos auf Hinweise für KI-Erzeugung oder KI-Bearbeitung geprüft werden. Ideal für eine kurze Challenge im Unterricht: Erst selbst entscheiden, dann die Analyse vergleichen. Kostenlos und ohne Registrierung. Mit kioderecht.de lassen sich Bilder und Videos daraufhin untersuchen, ob es Hinweise auf eine Erstellung oder Bearbeitung durch künstliche Intelligenz gibt. Im Unterricht kann das Tool unkompliziert als kleine "KI oder echt?"-Challenge eingesetzt werden: Die Schülerinnen und Schüler geben zunächst ihre eigene Einschätzung ab und vergleichen diese anschließend mit der Analyse des Tools. So lässt sich das Thema KI-generierte Medien anschaulich und praxisnah behandeln. Eine Registrierung ist nicht erforderlich, die Nutzung ist kostenlos.

  • Fächerübergreifend

Gruppenarbeit mit Padlet am Beispiel "Hinduismus"

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum kooperativen Lernen mit Padlet setzen sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam und zielgerichtet mit einem Thema auseinander, bearbeiten und strukturieren es in Gruppenarbeit mithilfe der Präsentationssoftware Padlet und können ihre Ergebnisse abschließend mediengestützt präsentieren. Die Arbeit mit Padlet wird exemplarisch am Beispiel eines Religionsprojektes zum Thema "Hinduismus" für die Sekundarstufe I erklärt und dokumentiert. Das beschriebene Vorgehen ist aber natürlich auch auf andere Fächer und Themen übertragbar. "T oll E in A nderer M achts" ist sowohl bei Schülerinnen und Schülern wie auch Lehrkräften ein weitverbreiteter Slogan und die Abkürzung für TEAM . Bei Gruppenarbeiten sieht man häufig einzelne Schülerinnen und Schüler, die mit Engelsgeduld die Überschrift eines Plakates ausmalen oder Bilder ausschneiden. Der Rest der Gruppe schaut häufig mehr oder weniger gelangweilt zu und beschäftigt sich anderweitig. Dies ist auch nicht verwunderlich, da es schwer ist, als Gruppe gemeinsam an einem Plakat zu arbeiten. Gleichzeitig macht es wenig Sinn, 30 Plakate pro Klasse erstellen zu lassen. Die Software "Padlet" eröffnet hier völlig neue Möglichkeiten . So können die einzelnen Gruppenmitglieder zeitgleich mit verschiedenen Computern an einem Projekt arbeiten. Sie sehen alle dieselbe grafische Oberfläche. Jede Veränderung wird simultan an allen Bildschirmen angezeigt, sodass ein wirklich gemeinsames Arbeiten möglich ist. Durch die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten setzen sich die Gruppenmitglieder kontrovers und produktiv mit Inhalt und Form auseinander und arbeiten zielgerichtet auf ein Ergebnis hin. Ein "Padlet" hat keine natürlichen Grenzen und kann beliebig erweitert werden, sodass es sich auch hervorragend für komplexere Themen und für die am Ende stehende Präsentation eignet. Für diese Unterrichtseinheit wurde das Thema "Hinduismus" in der Mittelstufe gewählt. Das Arbeitsprinzip kann jedoch beliebig auf jedes andere Sachthema in unterschiedlichen Jahrgangsstufen übertragen werden. Im Downloadbereich finden Sie ein Beispiel eines Padlets aus der Einheit “Hinduismus”. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten gemeinsam ein Thema und präsentieren dieses. Im Vordergrund stehen die selbständige kooperative Planung und Durchführung des Projekts. Welche Inhalte mit diesem Projekt erkannt werden können, hängt wiederum von der konkreten Themenwahl ab. Methodische Analyse Die Arbeit in der Gruppe ist immer eine Herausforderung für Schülerinnen und Schüler. Nicht alle Gruppen sind homogen und nicht alle Themen gleich einfach zu bearbeiten. Auch die Bereitschaft, sich in die Gruppe einzubringen, kann sehr unterschiedlich sein. Sehr schnell sind gruppendynamische Prozesse sichtbar und es kann zu Spannungen innerhalb der Gruppe kommen, weil jedes einzelne Gruppenmitglied die eigene Rolle finden und gleichzeitig die angenommene Rolle der anderen akzeptieren lernen muss. Die gemeinsame Arbeit am Padlet erfordert zwingend, dass sich die Gruppe über alle Einzelheiten (Layout, Inhalte, Bilder, usw.) austauscht und einigt. Das gleichzeitige Arbeiten am Dokument erfordert Rücksichtnahme und Absprache. Die Lehrkraft kann im Vorfeld die Gruppen frei einteilen oder die Schülerinnen und Schüler selbst über die Gruppenzusammensetzung bestimmen lassen. Während die meisten Schülerinnen und Schüler eine eigene Einteilung bevorzugen, hat die Einteilung im Vorfeld den Vorteil, dass bestimmte Gruppenprozesse bereits in dieser Phase beeinflusst werden können. Eine ausführliche Beschreibung der Vor- und Nachteile des Einsatzes von Padlet im Unterricht finden sich im Download "Padlet als Präsentationssoftware". Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Teilbereiche eines größeren Themas und stellen dieses detailliert vor. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Software padlet.com kennen und erstellen eigene Padlets. präsentieren ihre Ergebnisse vor der Klasse mithilfe der zuvor erstellten Padlets. recherchieren eigenständig im Internet, wählen aus, wägen ab und bereiten gewählte Inhalte logisch auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Gruppen, tauschen sich aus und lernen Differenzen gemeinschaftlich zu lösen. präsentieren selbst erarbeitete Ergebnisse vor der Klasse. arbeiten verantwortungsvoll an einem gemeinsamen Projekt.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Schwarzer Freitag und Weltwirtschaftskrise 1929/1930

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Schwarzer Freitag" recherchieren die Schülerinnen und Schüler ausgehend von der Analyse des Dow-Jones-Charts die Gründe und den Verlauf des New Yorker Börsenkrachs vom Oktober 1929. Seit im Herbst 2008 die Weltwirtschaft durch eine neue Rezession erschüttert wurde, sahen viele Beobachter Parallelen zur großen Wirtschaftskrise von 1929, obwohl das weltwirtschaftliche Gefüge damals noch ganz anderes aussah. Die politischen Folgen des Börsencrashs in den USA und der sich daraus ergebende Einbruch der ohnehin auf wackeligen Beinen stehenden deutschen Wirtschaft waren schwerwiegend. Sie gehören mit zu den Gründen, welche die Radikalisierung weiter Teile des Bürgertums der Weimarer Republik verursachte und letztlich deren Ende einläuteten. Die Schülerinnen und Schüler recherchieren ausgehend von der Analyse des Dow-Jones-Charts die Gründe und den Verlauf des New Yorker Börsenkrachs vom Oktober 1929. Sie lernen dabei die wirtschaftlichen Auswirkungen auf Deutschland kennen und sollen dabei unter anderem die Zusammenhänge visualisieren. Die politischen Folgen und insbesondere die Radikalisierung infolge des wirtschaftlichen Zusammenbruchs werden anhand von Statistiken, Bild-, Text- und Audioquellen erarbeitet. Zur Abrundung und Vertiefung dient ein Vergleich der Situationen von 1929 und 2008. Zudem besteht die Möglichkeit, die Thematik anhand ausgewählter Internetseiten weitergehend zu behandeln (Oberstufe). Die Ergebnisse der Recherche können im Heft festgehalten oder als Kurzpräsentation umgesetzt werden. Hier bietet sich auch die Chance fächerübergreifenden Unterrichts mit dem Fach Wirtschaft. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Ursachen und Ablauf des Schwarzen Freitags kennen. erarbeiten die finanztechnischen Zusammenhänge, die die massiven Auswirkungen des Börsencrashs auf das Deutsche Reich bedingten. nehmen die Wirtschaftskrise als Ursache zunehmender politischer Radikalisierung wahr. lernen die historischen Geschehnisse anhand unterschiedlicher Quellen kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet nach Informationen. werten Statistiken und Grafiken aus. werten unterschiedliche Quellen aus. visualisieren Texte. erproben Textarbeit am Bildschirm zielgerichtet.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Struktur und Eigenschaften von Kunststoffen

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Chemie der Klassen 12–13 vermittelt den Schülerinnen und Schülern grundlegendes Wissen über Kunststoffklassen, Materialeigenschaften und Struktur-Eigenschafts-Beziehungen. Sie unterscheiden Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere und erklären, wie strukturelle Merkmale die Eignung von Kunststoffen für verschiedene Anwendungen beeinflussen. Die Unterrichtseinheit liefert einen Einblick in die Welt der Kunststoffe und vermittelt dabei ein weitreichendes Wissen über die Klassifizierung der Kunststoffe sowie deren Eigenschaften. Es wird hierbei zwischen Thermoplasten, Duroplasten und Elastomeren unterschieden ( Arbeitsblatt 1 ). Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit der Leitfrage, warum sich unterschiedliche Kunststoffe für verschiedene Anwendungsbereiche, insbesondere für Aufgaben im Flachdach, eignen und thematisieren hierfür das Struktur-Eigenschafts-Prinzip im Detail. Sie beschäftigen sich mit dem Einfluss verschiedener struktureller Merkmale wie der Kettenlänge, dem Vernetzungsgrad oder der Polarität der Bindungen auf die Materialeigenschaften ( Arbeitsblatt 2 ). Darüber hinaus kann ergänzend auf die Besonderheiten des Polymers Polyurethan eingegangen werden. Im weiteren Verlauf der Unterrichtseinheit wird dann die Synthese dieser organischen Makromoleküle besprochen. Es wird zunächst auf die verschiedenen Reaktionstypen der Polymerisation eingegangen und daraufhin der Reaktionsmechanismus der radikalischen Polymerisation von Polyethylen eingehend betrachtet ( Arbeitsblatt 3 ). Im Anschluss an die einzelnen Unterrichtsstunden können optional fächerübergreifende Aufgabenstellungen eingebaut und dadurch ein Bezug zur gegenwärtig immer relevanter werdenden Nachhaltigkeitsthematik geschaffen werden. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt und für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Kunststoffen sowie der Wertschätzung von Werkstoffen im Allgemeinen sensibilisiert. Da Kunststoffe aus dem Alltag eines jeden Menschen nicht mehr wegzudenken sind, ist dieses Thema äußerst relevant. Insbesondere in Hinblick auf einen gesellschaftlichen Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit, ist es auch deshalb wichtig, die Lernenden mit diesem Thema zu konfrontieren und bewertende Aspekte einzubauen. Die Unterrichtseinheit ist Teil der bundesweiten Rahmenlehrpläne und lässt sich für die Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe im Fach Chemie nutzen. Mit Hilfe dieses Unterrichtsmaterials erhalten die Schülerinnen und Schüler ein weitreichendes Verständnis der Struktur-Eigenschafts-Beziehungen von Kunststoffen und wenden dieses auf ein reales Anwendungsfeld – das Flachdach – an. Das Material besitzt dabei fächerübergreifende Aspekte und ermöglicht so das Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Unterricht zu integrieren. Bei der radikalischen Polymerisation auf Teilchenebene handelt es sich um eine Thematik auf fortgeschrittenem Niveau und könnte bei Bedarf durch das Zeigen eines erklärenden Videos vertieft werden. Der komplexe Sachverhalt könnte dadurch vereinfacht und das Verständnis für chemische Reaktionsmechanismen verbessert werden. Ein gewisses Basiswissen in Bezug auf die organische Chemie ( funktionelle Gruppen , Kohlenwasserstoffe, dreidimensionale Struktur von Molekülen) wird vorausgesetzt. Erste in der Sekundarstufe I vermittelte Kenntnisse über die Struktur-Eigenschafts-Beziehungen sind hilfreich, können bei Bedarf und als Vorbereitung auf die Bearbeitung des zweiten Arbeitsblattes aber kurz wiederholt werden. Die Wahl verschiedener Sozialformen und Methoden erlaubt es den Unterricht interessant zu gestalten, sodass eine höhere Schülerzentrierung und -aktivität erreicht werden kann. So bietet beispielsweise das Gruppenpuzzle (Arbeitsblatt 2) die Möglichkeit die eigene Recherche- und Kommunikationsfähigkeit zu verbessern, indem die Informationen zunächst selbstständig erarbeitet und dann mittels Think-Pair-Share in Expertengruppen sowie anschließend im Plenum weitergegeben werden. Um das Thema zu vertiefen, kann im Anschluss die gemeinsame Bearbeitung von Anwendungsaufgaben erfolgen. Auch das Durchführen eines Lehrerversuchs zur Demonstrierung der Synthese eines Kunststoffs vertieft das zuvor erlernte Wissen und steigert außerdem das Interesse der Lernenden. Zudem wird das genaue Beobachten geschult und eine Verbindung zur Theorie geschaffen, was wiederum das tiefere Verständnis fördert. Um den Unterricht darüber hinaus abwechslungsreicher zu gestalten und die Medienkompetenz sowie einen kritisch-reflektierten Umgang mit Medien zu fördern, muss in einigen Aufgaben eigenständig recherchiert werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… definieren Kunststoffe fachlich korrekt und unterscheiden zwischen Thermoplasten, Duroplasten und Elastomeren. ordnen den drei Kunststoffklassen charakteristische Eigenschaften zu. erhalten einen Überblick über die charakteristischen Merkmale verschiedener Polymerisationsreaktionen. beschreiben das Prinzip der radikalischen Polymerisation anhand des Reaktionsmechanismus auf Teilchenebene. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… nutzen verschiedene Medien für ihre Recherche. wählen digitale Inhalte und Informationen selbständig aus. hinterfragen verschiedene Medien kritisch-reflektiert. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… wenden verschiedene Lerntechniken selbstständig an. planen die Erarbeitungsphase einer Aufgabe selbstständig. präsentieren ihre Ergebnisse strukturiert. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… kommunizieren sachlich. bearbeiten Aufgaben in Zusammenarbeit mit anderen Lernenden. teilen ihr zuvor erarbeitetes Wissen und geben dieses an ihre Mitschüler/innen weiter

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