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Rätselbuch zum Muttertag

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4,99 €

Dieses Unterrichtsmaterial zum Muttertag regt die Schülerinnen und Schüler und deren Mütter an, darüber nachzudenken, was man über die jeweils andere Person denkt und wie man sie im Alltag wahrnimmt. Gemeinsam erstellen Kinder und deren Mütter ein Rätselbuch mit Fragen, was man über die andere Person schon weiß und was man noch gerne wissen möchte. Der Muttertag ist in den 1940er Jahren entstanden. Zu dieser Zeit war es üblich, dass die Frauen die Hausarbeit zu erledigen hatten, die Berufstätigkeit der Frau war wenig gefragt oder gewünscht. Während der Mann die Möglichkeit hatte, in seinem Beruf zu Ansehen und Ehren zu gelangen, sich fortzubilden, soziale Kontakte zu pflegen und der Eintönigkeit des Alltags zu entfliehen, wurden diese Möglichkeiten der Frau vielfach vorenthalten. Sie musste bis 1970 sogar den Mann noch um Erlaubnis bitten, einer Berufstätigkeit nachzugehen. Der "Muttertag" ist dem Gedenken der hausfraulichen Tätigkeiten gewidmet, die in dieser Weise wenigstens einmal im Jahr öffentliche Beachtung und Wertschätzung erfahren sollen. Grund genug, den Schülerinnen und Schülern durch diese Unterrichtseinheit den intendierten Sinn des "Muttertages" bewusst zu machen, sich über die Wünsche und Sorgen ihrer Mutter zu informieren und die Mutter-Kind-Beziehung reflektierter und aufmerksamer zu gestalten. Die Schülerinnen und Schüler versprachlichen Wahrnehmungen und Gefühle und bringen sie schriftsprachlich zum Ausdruck. vergleichen Texte miteinander und beziehen die Personenbeschreibung auf die eigene Person.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Kennst du die Farben?

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Die Farben mit Namen zu benennen gehört zu den Basiskompetenzen, die grundsätzliche Voraussetzung für die Arbeit in der Grundschule sind. Hierbei bieten sich spielerische Übungen an, mit denen die Benennung der Farben immer wieder geübt und gefestigt werden können. Zu den basalen Fähigkeiten und Kenntnissen für die Arbeit in der Grundschule gehört die sichere Kenntnis der gebräuchlichen Farben. In einem ersten Schritt lernen die Kinder anhand von Buntstiften die Farben zunächst zu benennen, danach malen sie verschiedene Gegenstände mit Farben aus. Spiele wie "Ich sehe was, was du auch siehst..." oder das Lied "Grün, grün, grün sind alle meine Kleider" festigen die richtige Zuordnung und Benennung der Farben. In mehreren Schritten lernen die Kinder die Namen der Farben kennen und festigen sie durch Sprachspiele, Lieder, Ausmalen von Gegenständen. Im Folgenden werden die Abläufe der einzelnen Phasen beschrieben. Farbe bekennen Die Lehrkraft malt mit roter Kreide einen dicken roten Punkt an die Tafel. Die Kinder halten den entsprechenden Buntstift hoch und benennen die Farbe rot. So geht es reihum, bis die Farben aller Buntstifte benannt sind. Eine Ausnahme bildet der Bleistift. Den Kindern wird der Name "Bleistift" erklärt, ebenso wie der Name Filzstift. Beide Namen bezeichnen die unterschiedliche Materialbeschaffenheit dieser Stifte. Zur Übung und Festigung werden die Arbeitsblätter 01 und 02 bearbeitet. Die Kinder sollten darauf hingewiesen werden, dass auf manchen Bildern mehrere Farben angemalt werden müssen: Zum Beispiel die Frucht Pflaume ist blau, deren Stängel aber braun und das Blatt grün. Auf Arbeitsblatt 01 sollten die Stifte nicht nur beliebig angemalt werden. Die Lehrkraft kann hier lenkend eingreifen: Male den ersten Stift rot, den letzten Stift grün, den Stift neben dem roten Stift blau, neben dem blauen Stift einen gelben Stift, vor dem grünen Stift einen lila Stift. Den Stift in der Mitte kannst du mit deiner Lieblingsfarbe anmalen, den Stift neben deiner Lieblingsfarbe male braun. Ich sehe was, was du auch siehst Für dieses Spiel zur Wiederholung und Festigung der Farbbezeichnungen sitzen die Schülerinnen und Schüler in einem Stuhlkreis zusammen. Jedes Kind braucht sein Federmäppchen mit Schreibutensilien. Diese sollten in einer vorangegangenen Stunde bereits erklärt und benannt worden sein. Ein Kind beginnt: In meinem Etui sehe ich einen Gegenstand, der ist so lang wie mein Daumen. Er ist silbern und hat eine kleine Klinge, mit der man etwas scharf und spitz machen kann. Vorne ist ein Loch, in das man etwas hineinstecken kann… Lösung: Der Anspitzer. Das Kind, das die Lösung genannt hat, führt das Rätsel fort: Ich sehe was, was du auch siehst… Auf diese Weise üben die Kinder noch einmal die richtige Benennung der Schreibutensilien, was dem Förderbedarf von Kindern mit Migrationshintergrund und anderen Einschränkungen besonders entgegenkommt. Lied: Grün, grün, grün sind alle meine Kleider Vorbereitung: An der Tafel hängen farbige Abbildungen einzelner Berufe. An der Farbe der Berufskleidung ist der Beruf erkennbar, den die Person ausübt: Arzt, Feuerwehrmann, Polizist, Postbote, Jäger… Die Lehrkraft übt mit den Kindern das Lied ein: Grün, grün, grün sind alle meine Kleider. Grün, grün, grün ist alles, was ich hab'. Darum lieb' ich, alles was so grün ist, weil mein Schatz ein Jägermeister ist. Die Schüler identifizieren während des Singens den grünen Buntstift in ihrem Mäppchen und legen ihn vor sich hin. Ein Kind denkt sich eine Farbe aus und beginnt den nächsten Vers zu singen: Rot, rot, rot sind alle meine Kleider… Die Kinder fallen in das Lied mit ein und legen den roten Stift an die Seite des grünen Stiftes. Ein Kind beendet das Lied mit dem letzten Vers: Bunt, bunt, bunt sind alle meine Kleider….

  • Kunst / Kultur / DaF / DaZ
  • Primarstufe

Händewaschen im Experiment: Schimmelbildung auf Brot

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Dieses Unterrichtsmaterial zeigt den Lernenden der Grundschule durch ein einfaches Experiment auf, wie wichtig Händewaschen nicht nur vor dem Essen ist, um gesund zu bleiben sowie Krankheitserreger nicht zu übertragen. Diese Unterrichtseinheit ermöglicht einen anschaulichen und alltagsnahen Zugang zum Thema Bakterien, Hygiene und Gesundheit im Sachunterricht der Grundschule . Die Lernenden setzen sich mit der Frage auseinander, wo sich Bakterien im Alltag befinden, wie sie übertragen werden können und warum hygienisches Verhalten für die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer wichtig ist. Im Mittelpunkt steht ein handlungsorientiertes Experiment , mit dem Bakterien beziehungsweise Keime für Kinder verständlich und sichtbar gemacht werden. Dadurch wird ein abstraktes naturwissenschaftliches Thema greifbar und lebensweltbezogen erschlossen. Die Schülerinnen und Schüler beobachten, dokumentieren und vergleichen ihre Ergebnisse und leiten daraus erste Erkenntnisse über Sauberkeit, Händehygiene und Gesundheitsvorsorge ab. Das Material eignet sich besonders für Unterrichtsreihen zu Ernährung und Gesundheit , Körper und Gesundheit , Hygiene im Alltag oder naturwissenschaftlichem Arbeiten in der Grundschule . Die Unterrichtseinheit unterstützt Lehrkräfte dabei, Gesundheitsbildung mit forschendem Lernen zu verbinden und Kinder für hygienebewusstes Verhalten zu sensibilisieren. Durch den experimentellen Zugang fördert das Material sowohl das naturwissenschaftliche Denken als auch die Fähigkeit, Beobachtungen zu reflektieren und auf Alltagssituationen zu übertragen. So entsteht ein motivierender Unterrichtsanlass, der Gesundheitskompetenz stärkt und gleichzeitig grundlegende Methoden des Forschens im Sachunterricht vermittelt.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Die Welt der Navigation

Unterrichtseinheit

Die Schülerinnen und Schüler erkunden die Entwicklung der Navigation von historischen Anfängen bis zu modernen Satellitensystemen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Flugnavigation und dem Beruf der Fluglotsin beziehungsweise des Fluglotsen bei der Deutschen Flugsicherung. Das Unterrichtsmaterial steht als Versionen für den Vertretungs- und für den Fachunterricht zur Verfügung. Die Unterrichtseinheit 'Abenteuer Himmel – Die Welt der Navigation' führt Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II von den historischen Anfängen der Orientierung bis zu hochmodernen Navigationssystemen in Luft- und Raumfahrt. Ausgehend von alltagsnahen Fragestellungen "Wie finde ich mich ohne Smartphone zurecht?" erschließen sie sich zunächst klassische Orientierungsmethoden und verfolgen anschließend die Entwicklung zentraler Erfindungen wie Astrolabium, Kompass, Sextant, Chronometer, Funknavigation, Radar und GPS. So wird sichtbar, wie technische Innovationen Entdeckungsreisen, Globalisierung, Handel und Kolonialgeschichte geprägt haben. Im Zentrum steht die heutige Navigation auf Land, zu Wasser und in der Luft: Die Lernenden arbeiten mit Materialien zu Satellitennavigation, Funk und Radar, nutzen Webseiten, Videos und interaktive Aufgaben und setzen sich kritisch mit Chancen, Grenzen und Störanfälligkeit moderner Systeme auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Flugnavigation und der Arbeit der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS). Anhand von Videomaterial, wie 'Ein Tag als Fluglotse' und Webangeboten analysieren die Jugendlichen Aufgaben, Anforderungen und Berufsprofile von Fluglotsinnen und Fluglotsen sowie technischen und IT-Berufen bei der DFS und erhalten so fundierte Impulse für die Berufs- und Studienorientierung. Ein Arbeitsblattpaket wurde für Vertretungsstunden konzipiert und ein weiteres Arbeitsblattpaket dient als Einsatz für den Fachunterricht. Im Fachunterricht kann die Einheit um eine Projektphase zur 'Zukunft der Navigation' erweitert werden. Dabei recherchieren die Lernenden in arbeitsteiliger Gruppenarbeit Zukunftstechnologien wie KI-gestützte Flugsicherung, autonomes Fliegen, Flugtaxis, Drohnenmanagement oder Augmented Reality und diskutieren technische, gesellschaftliche und ethische Fragestellungen. Die Materialien sind sowohl für Vertretungsstunden (90 Minuten, sofort einsetzbar) als auch für vertiefenden Fachunterricht (bis zu 180 Minuten) konzipiert. Zusätzlich steht eine interaktive Lernumgebung zur Verfügung, die weiter unten heruntergeladen werden kann. Durch Öffnen des Ordners 'scormcontent' und Anklicken der Datei 'index' kann die Umgebung gestartet werden. Wichtig ist, dass keine Dateien aus den Ordnern gelöscht oder extrahiert werden. Alternativ kann die interaktive Lernumgebung auch über einen Link unter 'externe Links' geöffnet werden. Die Unterrichtseinheit 'Abenteuer Himmel – Die Welt der Navigation' knüpft an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an. Ausgangspunkt ist ihre alltägliche Erfahrung mit Navigations-Apps und GPS, die schrittweise auf historische, technische und berufspraktische Kontexte ausgeweitet wird. Durch den Einstieg über Bildimpulse, Brainstorming und einfache Orientierungssituationen ohne Smartphone wird Vorwissen aktiviert, Motivation aufgebaut und das Thema unmittelbar erfahrbar gemacht. Die Materialien ermöglichen zwei Zugänge: Im Vertretungsunterricht können Lehrkräfte ohne große Vorbereitung eine klar strukturierte 90‑Minuten-Sequenz durchführen. Arbeitsblätter mit geschlossenen und halboffenen Aufgaben, anschauliche Beispiele sowie Erwartungshorizonte sichern dabei eine hohe Unterrichtsqualität auch in fachfremd vertretenen Klassen. Im Fachunterricht bietet die Einheit vertiefende, fachübergreifende Lerngelegenheiten in Geographie, Technik/IT, Geschichte, Englisch sowie im Bereich Berufs- und Studienorientierung. Historische Meilensteine der Navigation werden über Timeline-Arbeit, Recherchephasen und Präsentationen erarbeitet und in größere gesellschaftliche Zusammenhänge (Entdeckungsreisen, Globalisierung, Kolonialgeschichte) eingebettet. Moderne Navigationssysteme (Satellitennavigation, Funk, Radar) werden mithilfe von Fachtexten, Videos, Webseiten und interaktiven Aufgaben erschlossen. Ein besonderer didaktischer Mehrwert liegt in der systematischen Berufsorientierung: Anhand authentischer Medien (YouTube-Video mit einem Tag als Fluglotse, DFS-Webangebote, Webgames) erhalten die Jugendlichen Einblicke in den Beruf der Fluglotsin beziehungsweise des Fluglotsen sowie technische und IT-nahe Berufsfelder der Deutschen Flugsicherung. Unterschiedliche Sozialformen (Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit, Plenum), digitale Tools (TaskCards, Webangebote, Videos) und optionale Projekt- und Diskussionsphasen zur 'Zukunft der Navigation' fördern Methodenkompetenz, Medienkompetenz, kooperative Lernformen und die Reflexion über Chancen und Risiken neuer Technologien, einschließlich ethischer Fragestellungen rund um KI und autonome Systeme. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die historische Entwicklung zentraler Navigationsverfahren (zum Beispiel Astrolabium, Kompass, Sextant, GPS) und ordnen sie in geographische und historische Zusammenhänge ein. erklären die Funktionsweise moderner Navigationssysteme (Satellitennavigation, Funk, Radar) und unterscheiden deren Einsatzbereiche in Alltag, Luft- und Seefahrt. analysieren Aufgaben und Anforderungen in den Berufsfeldern der Deutschen Flugsicherung und beziehen diese auf eigene Interessen und Fähigkeiten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Informationen zielgerichtet in digitalen Quellen (Webseiten, WBT, Online-Tools) und werten diese für ihre Arbeitsaufträge aus. nutzen Videos, interaktive Anwendungen und Online-Materialien zur Informationsentnahme und zur Vorbereitung eigener Präsentationen. reflektieren Chancen und Grenzen digitaler Navigations- und Assistenzsysteme kritisch, insbesondere im Kontext von KI und Automatisierung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Paar- und Gruppenarbeit kooperativ zusammen, treffen Absprachen und verteilen Aufgaben verantwortungsvoll. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse adressatengerecht im Plenum und gehen konstruktiv auf Rückfragen und Rückmeldungen ein. setzen sich in Diskussionen respektvoll mit unterschiedlichen Positionen auseinander, insbesondere zu ethischen Fragen der Technik- und Berufsorientierung.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Geographie / Jahreszeiten / Technik / Sache & Technik / Geschichte / Früher & Heute / Englisch
  • Sekundarstufe II

Auftrag Sicherheit: So funktioniert Flugsicherung

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit entdecken die Lernenden, wie die DFS Deutsche Flugsicherung mit Fluglotsinnen und Fluglotsen, modernen Technologien wie Remote Tower Control und einem umfassenden Sicherheitsmanagement dafür sorgt, dass täglich tausende Flüge sicher durch den deutschen Luftraum geführt werden. In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Arbeit der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und der sicheren Abwicklung des Luftverkehrs auseinander. Ausgehend von einer Recherche auf der Website der DFS erstellen sie im ersten Kapitel einen Steckbrief zum Unternehmen und gewinnen einen ersten Überblick über Aufgaben, Struktur und Verantwortung der Flugsicherung. Kapitel 2 rückt das Berufsfeld der Fluglotsinnen und Fluglotsen in den Mittelpunkt. Anhand von zwei Videos und einem Informationstext analysieren die Lernenden die vielfältigen Tätigkeiten im Kontrollzentrum und am Tower sowie innovative technische Unterstützungssysteme. Im dritten Kapitel vertiefen sie diesen Einblick, indem sie das Konzept der Remote Tower Control kennenlernen. Ein Interview mit einem Towerlotsen aus dem Remote Tower Control Center in Leipzig bildet die Grundlage für eine Pro-Kontra-Diskussion und einen abschließenden Kommentar zur Frage, ob auch größere Flughäfen künftig per RTC gesteuert werden sollten. Kapitel 4 fokussiert die technischen Grundlagen von Navigation, Ortung und Kommunikation im Flugverkehr. Mittels Infografik erstellen die Schülerinnen und Schüler eine strukturierte Übersicht und bearbeiten in Gruppen vertiefende Aufgaben zur Erneuerung der Navigationsinfrastruktur und zu Voraussetzungen für reibungslosen Funkverkehr, die sie in Kurzreferaten präsentieren. In Kapitel 5 lernen die Schülerinnen und Schüler das Sicherheitsmanagement der DFS kennen. Auf Basis eines Experteninterviews erschließen sie reaktive und proaktive Sicherheitsstrategien, gestalten ein Plakat und übertragen das Just-Culture-Prinzip reflektiert auf den schulischen Kontext. Kapitel 6 eröffnet schließlich einen Blick in die Zukunft der Flugsicherung und regt über einen Lückentext und Zukunftsszenarien dazu an, eigene Vorstellungen vom Arbeitsplatz im Jahr 2035 zu entwickeln. Das Thema Flugsicherung: Viele Schülerinnen und Schüler sind bereits geflogen oder kennen Flughäfen aus den Medien. Die Unterrichtseinheit nutzt diese Ausgangslage, um Einblicke in ein wenig bekanntes, aber gesellschaftlich wichtiges Berufsfeld zu geben und technische, organisatorische und sicherheitsrelevante Aspekte des Luftverkehrs sichtbar zu machen. Gleichzeitig leistet die Einheit einen Beitrag zur Berufsorientierung, indem sie reale Tätigkeitsprofile (Fluglotsin und Fluglotse, Safety Management) und Zukunftsaussichten in der Luftfahrtbranche thematisiert. Didaktisch verbindet die Einheit sachorientierte Informationserschließung mit reflexiver Auseinandersetzung und Meinungsbildung. Authentische Materialien wie Unternehmenswebsite, Infografiken, Videos und Interviews ermöglichen einen realitätsnahen Zugang. Die Lernenden recherchieren, strukturieren Informationen (Steckbrief, Tabellen, Plakate) und vertiefen diese über produktive Aufgabenformate wie Kurzreferat, Kommentar, Pro-Kontra-Diskussion und Zukunftsszenario. So werden fachliche, mediale und kommunikative Kompetenzen gleichermaßen gefördert. Methodisch ist die Einheit abwechslungsreich angelegt: Einzel-, Paar- und Gruppenarbeitsphasen wechseln sich mit Plenumsphasen ab. Besonders die Diskussionen zu Remote Tower Control und zum Just-Culture-Prinzip eröffnen Räume für Urteilsbildung und fördern Argumentationskompetenz. Die Interviews mit Praxisexpertinnen und -experten dienen als Ausgangspunkt für problemorientiertes Lernen und regen dazu an, Sicherheit, Verantwortung und Fehlerkultur kritisch zu reflektieren. Die Kapitel sind modular einsetzbar und können je nach Zeitbudget und Klassenniveau gekürzt oder vertieft werden. Differenzierung ist über gestufte Rechercheaufträge, Hilfestellungen bei Texten und Präsentationen sowie optionale Zusatzaufgaben zu technischen Details möglich. Die Einheit eignet sich ab der Sekundarstufe I (Klassenstufe 9-13) und enthält neben dem Einsatz im Technikunterricht Fachbezüge zu Politik, Physik, Informatik und Deutsch. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erläutern Aufgaben und Verantwortung der DFS sowie das Berufsbild Fluglotsin und Fluglotse einschließlich des Konzepts Remote Tower Control. beschreiben die Grundprinzipien von Navigation, Ortung, Kommunikation und Sicherheitsmanagement im Luftverkehr. beurteilen Chancen und Risiken neuer Technologien in der Flugsicherung und formulieren dazu ein begründetes Urteil. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren gezielt in digitalen Quellen (Website, Infografiken, Videos, Interviews) und werten die Informationen adressatengerecht aus. strukturieren Informationen in geeigneten Darstellungsformen (zum Beispiel Steckbrief, Tabelle, Plakat, Kurzreferat). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Paar- und Gruppenarbeit, treffen Absprachen und übernehmen Verantwortung für gemeinsame Ergebnisse. führen sachliche Diskussionen zu kontroversen Fragestellungen (zum Beispiel Remote Tower Control, Just Culture) und vertreten ihre Position argumentativ. geben und nehmen konstruktives Feedback und präsentieren Arbeitsergebnisse verständlich im Plenum.

  • Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I

Hausrecht versus Schulpflicht: Was darf die Schulleitung?

Fall des Monats

Darf eine Schulleitung eine Schülerin oder einen Schüler per Hausverbot vom Schulgelände ausschließen? Wenn Konflikte eskalieren, erscheint das Hausrecht oft als schnelles Mittel. Doch sobald Schulpflicht und das Recht auf Bildung betroffen sind, stellen sich rechtliche Grenzen. (DAA). Bei Konflikten an Schulen greifen Leitungen gelegentlich zu drastischen Mitteln, um die Sicherheit von Lehrern und Schülern zu gewährleisten. Ein Hausverbot gegen eine Schülerin oder einen Schüler gilt dabei oft als das letzte Mittel der Wahl. Doch das Hausrecht der Schulleitung ist kein unbegrenztes Instrumentarium, insbesondere wenn es die Schulpflicht und das Recht auf Teilhabe am Unterricht betrifft. Juristisch stellt sich die Frage, ob allgemeine Befugnisse zur Sicherung des Schulbetriebs ausreichen, um Schülerinnen und Schüler dauerhaft vom Gelände zu verweisen, oder ob hierfür ausschließlich die im Schulgesetz streng reglementierten Ordnungsmaßnahmen zulässig sind. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat am 2. März 2026 entschieden, dass ein durch die Schulleitung ausgesprochenes Hausverbot gegen eine Schülerin oder einen Schüler rechtswidrig ist, wenn es an einer hinreichenden Ermächtigungsgrundlage fehlt oder Ermessensfehler vorliegen (AZ: OVG 3 S 142/25). Wie das Rechtsportal anwaltauskunft.de mitteilt, bestätigte der 3. Senat damit eine vorangegangene Entscheidung des Verwaltungsgerichts Frankfurt (Oder). Die Richter stellten klar, dass das Hausrecht der Schulleitung nicht dazu genutzt werden darf, gesetzlich normierte Ordnungsverfahren zu umgehen oder Eltern zu medizinischen Behandlungen ihres Kindes zu drängen. Ausschluss vom Unterricht nach Beschluss der Klassenkonferenz Ausgangspunkt des Verfahrens war ein Konflikt an einer Schule in Brandenburg. Ein Schüler war nach mehreren Vorfällen vom Unterricht ausgeschlossen worden. Zugleich wurde ihm untersagt, das Schulgelände zu betreten. Vorausgegangen waren Vorfälle im Schulalltag, unter anderem während des Sportunterrichts im Oktober 2024, die auf Veranlassung der Schule zu einer Einlieferung des Schülers in eine psychiatrische Klinik führten. Im Juni 2025 kam es zudem zu einem Polizeieinsatz an der Schule. Die Schulleitung sah in dem Schüler eine Gefahr für den Schulbetrieb, für Mitschülerinnen und Mitschüler sowie für Lehrkräfte. Daraufhin wurde ein dauerhafter Ausschluss vom Unterricht und ein Hausverbot ausgesprochen. Die Schule argumentierte, das Hausrecht sei das letzte Mittel zur Gefahrenabwehr, auch um die Eltern zu bewegen, Vorkehrungen für eine gefahrlose Beschulung zu treffen oder eine Behandlung einzuleiten. Der Schüler wandte sich gegen den Ausschluss und beantragte vor dem Verwaltungsgericht einstweiligen Rechtsschutz. Das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) gab dem Antrag statt. Gegen diese Entscheidung legte die Schule Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg ein. Hausrecht reicht nicht ohne weiteres für Unterrichtsausschluss Das Oberverwaltungsgericht bestätigte jedoch die Entscheidung der Vorinstanz. Die Beschwerde der Schule blieb erfolglos. Im Urteil hieß es, es sei unklar, ob die Schulleitung überhaupt eine eigene Ermessensentscheidung getroffen habe. Tatsächlich habe die Klassenkonferenz den Ausschluss beschlossen. Daran fühlte sich die Schulleitung gebunden, was einen Ermessensausfall darstelle. Zudem betonten die Richter, dass das Hausrecht nicht zweckentfremdet werden dürfe, um Druck auf Erziehungsberechtigte bezüglich fachärztlicher Untersuchungen auszuüben. Schwerwiegende Eingriffe in das Grundrecht auf Bildung bedürfen laut Gericht einer klaren gesetzlichen Grundlage. Das Brandenburgische Schulgesetz sieht für dringende Fälle lediglich kurzzeitige Ausschlüsse von bis zu drei Tagen vor. Ein unbefristetes Hausverbot lasse sich daraus nicht ableiten. Bedeutung für die schulische Praxis Das Urteil unterstreicht die hohen Hürden für einen Schulausschluss. Schulleitungen müssen sich strikt an die im Gesetz vorgesehenen Ordnungsmaßnahmen halten. Ein Rückgriff auf das allgemeine Hausrecht ist gegenüber Schülerinnen und Schülern nur in extremen Ausnahmefällen und unter strenger Wahrung des Ermessens denkbar. Für Lehrkräfte bedeutet dies, dass Disziplinarmaßnahmen formal korrekt über die zuständigen Konferenzen eingeleitet werden müssen, statt auf hausrechtliche Verbote zu setzen. Informationen in der Rubrik "Schule und Recht": www.anwaltauskunft.de

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Primarstufe

Mein Lieblingsbaum: Arbeitsblatt für den Sachunterricht

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Mit diesem Arbeitsblatt für den Sachunterricht in der Grundschule entdecken Schülerinnen und Schüler Bäume und den Wald auf kreative Weise, beobachten Naturmerkmale und setzen sich kindgerecht mit heimischen Baumarten und ihrer Umwelt auseinander. Mit diesem Arbeitsblatt setzen sich Schülerinnen und Schüler kreativ und forschend mit dem Thema Bäume und Wald auseinander. Das Unterrichtsmaterial eignet sich besonders für den Lernbereich Natur und Umwelt und greift die persönlichen Erfahrungen der Kinder mit Wald, Park, Garten und Jahreszeiten auf. Die Lernenden wählen einen Lieblingsbaum , malen ihn und benennen ihn. Anschließend beschreiben sie ihn genauer, indem sie zum Beispiel ein Blatt , Nadeln , Samen , Blüten , Früchte oder ein Stück Baumrinde ergänzen und erläutern, warum ihnen dieser Baum besonders gut gefällt. So verbinden sie Naturbeobachtung , Sachwissen und persönlichen Ausdruck . Das Arbeitsblatt fördert das Wissen über Laubbäume und Nadelbäume , typische Blattformen , Farben , Merkmale von Bäumen sowie deren Bedeutung für Tiere wie Eichhörnchen und Vögel . Gleichzeitig stärkt das Material die Beobachtungskompetenz , die Feinmotorik , das Lesen , das Schreiben und das Beschreiben von Naturphänomenen . Besonders gut eignet sich das Unterrichtsmaterial als Einstieg oder Vertiefung zu den Themen Wald , heimische Bäume , Frühling , Herbst und Jahreszeiten . Es kann mit einem Spaziergang durch den Wald, Park oder Schulgarten verbunden werden und lädt die Kinder dazu ein, ihre Umwelt bewusst wahrzunehmen und Naturmaterialien zu sammeln. Auf diese Weise wird das Bewusstsein für Natur und Umwelt nachhaltig gestärkt. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden grundlegende Merkmale von Laub- und Nadelbäumen. beschreiben sichtbare Bestandteile eines Baumes wie Blätter, Nadeln, Früchte, Samen, Blüten oder Rinde mit einfachen Fachbegriffen. erkennen die Bedeutung von Bäumen als Lebensraum für Tiere und als wichtigen Teil ihrer Umwelt. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einem Arbeitsblatt gezielt Aufgabenstellungen und setzen diese eigenständig um. dokumentieren Naturbeobachtungen anschaulich durch Malen, Beschriften und kurze Texte. nutzen gesammelte Naturmaterialien und visuelle Darstellungen, um Merkmale von Bäumen zu erkennen und festzuhalten. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nehmen ihre Umwelt aufmerksam wahr und setzen sich wertschätzend mit der Natur auseinander. bringen persönliche Erfahrungen und Vorlieben ein und tauschen sich darüber mit anderen aus.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe
Titelbild Karneval der Tiere

Camille Saint-Saëns - Der Karneval der Tiere

Kopiervorlage
13,80 €

Mit einem musikalischen Meisterwerk Grundschulkinder begeistern! Die kurzen und heiteren Musikstücke aus dem „Karneval der Tiere“ bereiten Kindern viel Freude und helfen ihnen, ein grundlegendes Verständnis für klassische Musik und ästhetische Bildung zu entwickeln. Humorvoll wurden von Camille Saint-Saëns die Bewegungen und Stimmen von Tieren in Noten und Melodien umgesetzt. Durch genaues Hinhören können Kinder diese bald unterscheiden und erkennen und werden außerdem zur Konzentration geführt – weg von der üblichen Musikberieselung des Alltags. Durch die Beschäftigung mit den abwechslungsreichen Aufträgen der Arbeitsblätter werden sie befähigt, Musik intensiv zu erleben, zu gliedern und gestalterisch mit ihr umzugehen. Sie lernen zudem die verschiedensten Orchesterinstrumente kennen und erleben deren erstaunliche Ausdrucksmöglichkeiten. Die schön illustrierten Kopiervorlagen lassen sich nicht nur in Musik einsetzen, sondern auch im Rahmen eines fächerübergreifenden Projekts mit Kunst, Deutsch, Darstellendem Spiel, Bewegung und Tanz verbinden. Zusätzlich bietet Ihnen dieser Band das verkürzt abgedruckte Hörspiel von "Loriot" zum "Karneval der Tiere". Aus den dazu erstellen Arbeitsblättern kann ein seperates, attraktives Minibüchlein für jedes Kind erstellt werden. Handlungsorientierte Lernstationen zu einer zoologischen Fantasie ab Klasse 3 von Juliane Linker 52 S., DIN A4, Kopiervorlagen mit Lösungen

  • Kunst / Kultur / Musik
  • Primarstufe

Säurestärke – pKs-Wert, Dissoziation und Einflussfaktoren

Video

Dieses Erklärvideo zur Säurestärke unterstützt Sie dabei, zentrale Inhalte wie pKs-Wert und Dissoziation verständlich zu vermitteln. Komplexe chemische Zusammenhänge werden anschaulich reduziert und so aufbereitet, dass Schülerinnen und Schüler ein tragfähiges Konzept von starken und schwachen Säuren entwickeln können. Ideal zur Einführung, Wiederholung oder zur eigenständigen Erarbeitung im Unterricht. In diesem Erklärvideo setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Konzept der Säurestärke auseinander. Sie lernen, wodurch sich starke und schwache Säuren unterscheiden und welche Rolle der pKs-Wert spielen. Dabei wird deutlich, dass die Säurestärke nicht nur vom pH-Wert abhängt, sondern vor allem durch die Fähigkeit einer Säure bestimmt wird, Protonen abzugeben. Anhand anschaulicher Beispiele wird das chemische Gleichgewicht der Dissoziation verständlich gemacht und in einen alltagsnahen Kontext eingeordnet. Das Video eignet sich zur Einführung oder Wiederholung zentraler Inhalte im Chemieunterricht der Sekundarstufe I und II. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären den Begriff Säurestärke auf Teilchenebene. unterscheiden zwischen starken und schwachen Säuren. beschreiben die Dissoziation von Säuren als Gleichgewichtsreaktion. erläutern den Zusammenhang zwischen Säurestärke und pKs-Wert. ordnen den pH-Wert als Maß für die Konzentration von Oxoniumionen ein. wenden ihr Wissen auf Beispiele aus Alltag und Labor an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einem Erklärvideo gezielt Fachinformationen. strukturieren und sichern Inhalte aus audiovisuellen Medien (zum Beispiel Notizen, Schaubilder). reflektieren die Darstellung komplexer Inhalte in digitalen Formaten. nutzen das Video zur selbstständigen Wiederholung und Vertiefung.

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Säurestärke - Induktiver Effekt

Video

Warum ist Salzsäure stärker als Essigsäure – und was hat das mit Elektronen zu tun? In diesem Video tauchen Schülerinnen und Schüler in die Welt der Säurestärke ein und entdecken, wie der induktive Effekt die Eigenschaften von Molekülen beeinflusst. Das Erklärvideo vermittelt zentrale Grundlagen zur Säurestärke und zum induktiven Effekt im Kontext der organischen Chemie. Ausgehend von der Frage, warum sich Säuren in ihrer Stärke unterscheiden, lernen die Schülerinnen und Schüler den Zusammenhang zwischen Molekülstruktur, Elektronenverteilung und Protonenabgabe kennen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem induktiven Effekt, also der Verschiebung von Elektronendichte innerhalb eines Moleküls durch elektronegative Atome oder Atomgruppen. Anhand anschaulicher Beispiele (zum Beispiel Halogensubstitutionen bei Carbonsäuren) wird gezeigt, wie dieser Effekt die Stabilität der konjugierten Base beeinflusst – und damit direkt die Säurestärke bestimmt. Das Video eignet sich zur Einführung oder Wiederholung und unterstützt das Verständnis für struktur-reaktionsbezogene Zusammenhänge in der Chemie. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erläutern den induktiven Effekt als Ursache für Elektronenverschiebungen im Molekül. erklären den Einfluss elektronegativer Substituenten auf die Säurestärke. unterscheiden den Begriff Säurestärke erklären und von der Konzentration. beurteilen die Stabilität konjugierter Basen in Abhängigkeit von Molekülstrukturen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten zentrale Inhalte eines Erklärvideos gezielt heraus und strukturieren diese. deuten Fachbegriffe und Visualisierungen (zum Beispiel Elektronenverschiebung) korrekt. erkennen Vereinfachungen und Modelle im Video und einordnen diese ein. bewerten die Aussagekraft von Visualisierungen (zum Beispiel Pfeildiagramme, Ladungsverteilungen).

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

"Spicy Literatur" im Klassenzimmer? Der BookTok-Hype um Dark Romance-Romane und ihre Potenziale für…

Fachartikel
5,99 €

Der Beitrag untersucht den aktuellen Hype von New Adult-Literatur und insbesondere von Dark Romance, dessen Popularität maßgeblich durch die BookTok-Community geprägt ist. Der Artikel nähert sich zunächst an Eigenschaften und Erzählweise der Texte an und untersucht die ambivalente Position des Genres im Spannungsfeld zwischen weiblicher Selbstermächtigung und der Reproduktion patriarchaler Geschlechterbilder. Vor diesem Hintergrund wird diskutiert, inwiefern Dark Romance-Romane trotz der kontroversen Inhalte als Gegenstand im Deutschunterricht der Sekundarstufe II genutzt werden können, um literarische Darstellungen von Geschlechterrollen kritisch zu analysieren sowie literarische und mediale Kompetenzen von Schülerinnen und Schüler zu fördern.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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