Unterrichtsmaterialien zum Thema "Prävention"

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Linksammlung: Gesundheit und Vorsorge

Fachartikel

... Prävention und die Sensibilisierung für Fragestellungen rund um das Thema Gesundheit stehen auf diesen Seiten im Mittelpunkt. Sie liefern auch ergänzendes Unterrichtsmaterial zum Thema Gesundheit in der ...

  • Fächerübergreifend

Rauchprävention: hautnah und interaktiv mit digitalen Medien

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Rauchprävention" zeigt anhand zwei ausgewählter Beispiele aus der Präventionsarbeit, wie Jugendliche mithilfe digitaler Medien vom Rauchen abgebracht werden sollen.Jugendliche greifen immer früher zur ersten Zigarette. Auch wenn die Bundesregierung seit den 1990er Jahren einen Rückgang der Zahl jugendlicher Raucher vermeldet, rauchten 2016 noch immer zehn Prozent der 12- bis 17-jährigen. Die Thoraxklinik Heidelberg und das Internetportal www.drugcom.de beziehen neue Medien gezielt in ihre Präventionsarbeit ein und bereichern sie mit informativen und interaktiven Elementen. Deutsche Jugendliche als Raucher in Europa Spitze Gerade unter Jugendlichen ist die Entwicklung des Rauchverhaltens Besorgnis erregend. Statistisch gesehen greifen sie inzwischen mit 14,8 Jahren zur Zigarette, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA). Auch wenn die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk, im September 2004 bekannt gab, die Zahl jugendlicher Raucher sei seit 2001 rückläufig, ist das kein Grund zur Entwarnung. Die Mädchen machen es nach Verschiedene bundesdeutsche Statistiken zum Rauchverhalten erfassen unterschiedliche Altersgruppe, unterscheiden sich daher in ihren prozentualen Angaben zum Anteil der Raucher an der Zielgruppe. Auffällig ist aber in allen Untersuchungen, dass immer mehr Mädchen rauchen. Während der Anteil der Raucherinnen und Raucher an der Gesamtbevölkerung in den vergangenen Jahren leicht zurückging (1999 lag er bei 28,3 Prozent, 2003 bei 27,5 Prozent, so das Statistische Bundesamt), stieg die Kurve bei Mädchen an. Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung nahm der Anteil der Raucherinnen im Alter von 12 bis 15 Jahren von 1993 bis 2001 von 12 auf 21 Prozent zu. Vorteile neuer Medien Informationen allein wirken nicht Rauchprävention muss in der Schule und Jugendarbeit weiterhin einen festen Platz haben. In vielen Schulprogrammen ist sie ohnehin verankert. Das Problem: Selten fehlt es Jugendlichen an Informationen über die suchtfördernden, gesundheitsschädlichen Wirkungen des Nikotins. Info-Broschüren, kritische Schulbuchbeiträge, Diskussionen mit Lehrkräften oder Mitarbeitern der Drogenberatungsstelle vor Ort informieren zwar, ihre abschreckende Wirkung aber ist begrenzt, der pädagogische Zeigefinger ohnehin kontraproduktiv. Individuelle Angebote mit Interaktionsmöglichkeiten Die Einbeziehung neuer Medien in die Präventionsarbeit bietet gleich mehrere Vorteile. Einerseits fördert die Affinität Jugendlicher gegenüber Internet und Co. ihre Motivation, sich über Online-Informationsangeboten mit dem Thema auseinander zu setzen. Sie lernen, das Internet nicht nur als Spaß-Medium zum Mailen, Chatten oder wahllosen Surfen, sondern gezielt als Informationsquelle zu nutzen. Andererseits bieten Online-Angebote interaktive Elemente wie Wissenstests, Tests zum Drogenkonsum oder anonyme Beratung, die besser auf individuelle Fragen und Gewohnheiten der Jugendlichen eingehen können als jedes Schulbuch. Ausgewählte Projekte Die Technik der neuen Medien ermöglicht sogar Einblicke, die weit über die Grenzen des Klassenraums hinausgehen, zum Beispiel bis hin zur Videokonferenz aus der Endoskopie der Thoraxklinik Heidelberg, der größten Lungenfachklinik Deutschlands. Und auch die Hemmschwelle, Probleme in der anonymen Online-Beratung des Portals www.drugcom.de zu besprechen, ist geringer als bei einem Gespräch mit Mitarbeitern der Drogenberatung, bei dem nicht nur die gesamte Klasse, sondern auch die Lehrerin oder der Lehrer zuhören. Rauchprävention der Thoraxklinik Heidelberg: Per Videokonferenz in den OP Die Thoraxklinik Heidelberg hat ein spezielles Rauch-Präventionsangebot für Schulen entwickelt. Rauchprävention mit drugcom.de: Anonym, individuell, unverkrampft Das Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet täglich eine anonyme Online-Beratung durch Drogen-Experten. Fazit Die rauchfreie Schule ist ein wichtiges Signal, aber keine Garantie für einen Rückgang der Zahl jugendlicher Raucher. Zu einem gesamtgesellschaftlichen Bewusstseinswandel gehört mehr. Rauchprävention in Schule und Familie Bewirkt die rauchfreie Schule einen Imagewandel? Langsam gleitet das Endoskop die Luftröhre hinab in den Tunnel aus feucht schimmerndem Gewebe, vorbei am Gaumenzäpfchen, an den Stimmbändern, hinunter bis in die Bronchien, wo sich dichte Fäden aus gelb-braunem Schleim spannen. Die dunkle Narbe, die die Entfernung des Lungentumors hinterlassen hat, ist hier noch gut zu erkennen. 120 Schülerinnen und Schüler sind live dabei. Nicht im Operationssaal, sondern 300 Meter entfernt im Vortragssaal der Thoraxklinik Heidelberg, der größten Lungenfachklinik Deutschlands. Live dabei: Rauchspuren Im Rahmen der Rauchprävention lädt die Thoraxklinik Heidelberg Schulklassen ein, über moderne Videokonferenztechnik die Untersuchung von Patienten aus der Endoskopie mitzuerleben. 90 Prozent der Patienten in der Thoraxklinik sind oder waren Raucherinnen oder Raucher. Aus diesem Grund hat die Klinik ein Programm entwickelt, das Jugendliche überzeugen soll, gar nicht erst mit dem Rauchen zu beginnen (Primärprävention). Nach einem einführenden Vortrag zum Thema Rauchen wird eine Endoskopie live in den Hörsaal übertragen, bei der die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen direkt an den untersuchenden Arzt stellen können. Fast 20.000 Jugendliche haben die Veranstaltungen seit Juni 2000 bereits besucht, und die Anmeldefristen für Schulklassen sind lang. Authentizität wirkt Den Erfolg erklärt sich Michael Ehmann von der Thoraxklinik durch die Authentizität des Informationsangebotes: "Die Konfrontation mit einer authentischen Situation macht die Wirkung aus. Die Schülerinnen und Schüler erleben keine didaktisierte, sondern eine reale Situation. Die 30-minütige Live-Sequenz beeindruckt sie sichtbar, und beim anschließenden Gespräch mit Patienten aus unserer Klinik wird deutlich, dass die Krankheitsgeschichten sie auch berühren." Wenn ein 52-jähriger Patient von seinem hühnereigroßen Lungentumor berichtet, wenn er erzählt, dass die Metastasen bis in seine Wirbelsäule reichen und er vier Tage pro Woche in der Chemotherapie verbringt, bekommt die statistische Wahrscheinlichkeit, nach der jeder zweite Raucher an den Spätfolgen seiner Sucht erkrankt, ein Gesicht. Die Konsequenzen erkennen Die Heidelberger Mediziner wollen nicht moralisieren. Unverblümt gesteht Prof. Dr. Peter Drings, dass auch er einmal geraucht hat. Aber das ist lange her. Warum er aufgehört hat, muss er den Jugendlichen nach seinem Vortrag und den OP-Bildern nicht mehr erklären. Wer weiterrauchen will, soll es tun, aber sich gleichzeitig der Konsequenzen für seine Gesundheit bewusst sein. Drings betont: "Wer täglich eine Schachtel Zigaretten raucht, 'verzichtet' im Durchschnitt auf acht Lebensjahre. Die Hälfte der Raucher haben eine geringere Lebenserwartung als Nichtraucher. Rauchen ist für 30 Prozent der krebsbedingten Todesfälle verantwortlich. 90 Prozent der Patienten mit Lungenkrebs waren Raucher. Und je früher zur Zigarette gegriffen wird, desto größer das Krebsrisiko. Die meisten Tabaktoten sind keine besonders starken Raucher, aber sie haben sehr früh begonnen." Nicht zu spät kommen Dass die Raucher unter den jugendlichen Besuchern auch nach dem Klinikbesuch erst einmal weiter zur Zigarette greifen, ist den Medizinern bewusst. Stichprobenartige Umfragen in Schulklassen haben jedoch gezeigt, dass besonders die Nichtraucher durch den Klinikbesuch in ihrem Verhalten bestärkt werden. Und in einigen Klassen haben Jugendliche nach einigen Wochen (erst einmal) mit dem Rauchen aufgehört. Das Konzept der Primärprävention scheint aufzugehen. Auch 2005 bauen die Mediziner der Thoraxklinik daher ihr Informationsangebot aus. Sie wollen im OP einfach nicht immer zu spät kommen. Wer stellt sich schon gerne gegen den Star der Klasse, der scheinbar selbstsicher und unbeirrbar behauptet: "Ich rauche, weil es einfach Spaß macht, aber wenn ich will, kann ich jederzeit aufhören." Und auch die Mädchen-Clique kann in der Pause ziemlich zickig werden, wenn eine "Streberin" bekennt, bislang keine einzige Zigarette geraucht zu haben. Allgemeine Diskussionen zum Thema Rauchen sind in den meisten Schulklassen kein Problem. Wenn es aber um den eigenen Zigarettenkonsum, die persönlichen Gründe für das Rauchen oder Nicht-Rauchen geht, erreicht die Debatte einen sensiblen Punkt. Je nach Altersgruppe, Klassenklima und dem Verhältnis zur Lehrkraft ist es für Jugendliche schwer, ihre Erfahrungen mit Zigaretten offen zu thematisieren. Peergroups sind pressure groups Allzu persönliche Fragen der Lehrkraft schüchtern ein oder fordern Selbstdarsteller heraus, denn Peergroups üben in vielen Klassen Druck aus (daher auch die Bezeichnung pressure groups). Sie lassen Nichtraucher gerne als uncoole "Langeweiler" oder "Streber" dastehen. Selbsttests im Internet, betreute Chats oder Foren können in diesem Zusammenhang die Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten oder Drogenkonsum fördern und gut in den Unterricht einbezogen werden. Informationen, Test und Chats Das Internetportal www.drugcom.de informiert über die Wirkung und Abhängigkeitspotenziale von über 150 Drogen und verschiedenste Suchtformen. Im "druglex" sind Alkopops, Cannabis, Ecstasy und Zigaretten ebenso vertreten wie Beruhigungsmittel, Appetitzügler, Kaffee oder "Magic Mushrooms". In acht Online-Tests können Jugendliche ihr Wissen zu Drogen wie Cannabis, Speed, Kokain oder Nikotin testen. Die Besonderheit des Informationsangebotes ist die tägliche Online-Beratung. Im Gruppenchat oder per E-Mail können Jugendliche hier ihre Fragen zum Drogenkonsum loswerden. Die Online-Beratung findet in einem geschützten Beratungsraum statt. Bei besonders schwierigen Fällen versucht das Team, den Kontakt zu den Fragenden aufrecht zu erhalten, zum Beispiel mit der Anregung, sich doch an einem bestimmten Tag noch einmal zu melden und sich dann weiter auszutauschen. Anonym, aber ehrlich Dr. Peter Tossmann von www.drugcom.de unterstreicht die Attraktivität der Online-Beratung für Jugendliche: "Es ist ein professionelles, aber niedrigschwelliges Angebot, wenn man anonym per E-Mail oder Chat Fragen stellen kann. Die User sind unzweifelhaft offener, denn es gibt keinen Grund, die Unwahrheit zu sagen. Der soziale Hintergrund, der Druck einer Clique spielt hier keine Rolle." Jugendliche und junge Erwachsene wenden sich an die Online-Beratung mit Fragen, die für sie subjektiv relevant sind, aber wegen derer sie den Gang zur Drogenberatung oder zum Arzt noch scheuen. Ob es normal ist, nach drei Wochen ohne Nikotin noch Entzugserscheinungen zu spüren oder ob andere gesundheitliche Probleme mit dem Drogenkonsum zusammenhängen können, sind typische Fragen im Zusammenhang mit dem Rauchen. Kein Ersatz für ärztliche Beratung Die Online-Beratung kann die persönliche Beratung nicht ersetzen, aber eine erste Anlaufstelle für individuelle Fragen sein. Darüber hinaus will sie Jugendliche, die offensichtlich Probleme mit - meist illegalen - Drogen haben motivieren, den Schritt zur Drogenberatung oder zum Arzt zu wagen. Im Rahmen eines schulübergreifenden Unterrichtsprojekts hat ein Lehrer den Chat bei www.drugcom.de bereits zum Informations- und Meinungsaustausch unter den Schülerinnen und Schülern genutzt. Zuvor hatte er mit dem Betreuerteam des Forums abgesprochen, wann seine Klasse in das Forum gehen könnte. Die Mär vom harmlosen Genussmittel Dringende Fragen zum Thema Rauchen sind in der Online-Beratung eher selten. Meist betreffen sie Cannabis, Ecstasy und andere illegale Drogen. Ein möglicher Grund: "Die Jugendlichen nehmen Zigaretten weniger als Droge, sondern als Genussmittel wahr. Die Bereitschaft, den eigenen Zigarettenkonsum zu problematisieren ist daher geringer als beim Konsum von Drogen, deren Rauschwirkung sie ganz massiv spüren," so Tossmann. Um das eigene Rauchverhalten kritischer einschätzen zu lernen, entwickelt das Portal derzeit ein Online-Modul nach dem Vorbild von "Check your drinking". Anfang 2005 soll der interaktive Test online sein. Schule ohne Rauch Ob in dreißig Jahren in Deutschland immer noch 140.000 Menschen pro Jahr an den Folgen ihres Nikotinkonsums sterben, hängt unter anderem vom Image der Zigarette und von der Überzeugungskraft der aktuellen Rauchprävention ab. Die rauchfreie Schule ist ein erster Weg, den Zigarettenkonsum zumindest am Vormittag einzuschränken. Wenn der Qualm komplett vom Schulgelände verbannt wird, gilt das Verbot aber nicht nur für Raucherecken auf dem Hof, die Schüler-Toiletten und versteckte Winkel im Fahrradkeller. Auch die Raucherinnen und Raucher im Lehrerzimmer müssen wohl oder über Vorbild sein und ihre Entzugserscheinungen am Vormittag in den Griff bekommen. Die rauchfreie Schule hat Signalwirkung, ist jedoch noch lange kein Garant für einen Rückgang der Zahl rauchender Jugendlicher. Der lange Weg zum Imagewandel Ob sie den Gruppenzwang in der Freizeit einschränken kann, bleibt abzuwarten. Und dass Eltern ihren Kindern schlecht das Rauchen vorwerfen können, wenn sie selbst regelmäßig zur Zigarette greifen, versteht sich von allein. Verbote haben letztlich eine begrenzte Wirkung. Sie greifen, wenn bei Verstößen unangenehme Konsequenzen drohen. Sie lösen aber auch einen enormen Erfindungsreichtum aus, wie sie sich umgehen lassen. Viel wirksamer als das Verbot wäre da ein allgemeiner Imagewandel. Den kann die Schule allein nicht bewirken. Aber es ist gut, dass sie sich nicht um ihre Verantwortung drückt. Die Eltern, die Werbebranche, die Gesundheitspolitik, die Tabakindustrie und natürlich alle Nichtraucher wie Raucher haben ihre eigene. Wenn es eines Tages hieße: "Nikotin, Mundgeruch, Bluthochdruck, Raucherlunge - wie uncool", wären Verbote überflüssig.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsprojekt: Drogen, ihre Wirkung und Gefahren

Unterrichtseinheit

In diesem Unterrichtsprojekt zum Thema Drogen sollen sich die Schülerinnen und Schüler über die Wirkung und Gefahren verschiedener Stoffe informieren, aber auch persönliche Erfahrungen mit dem Thema Drogen diskutieren."Werbung gegen Drogen" wird von den meisten Fachleuten als kontraproduktiv eingeschätzt. Dieses Internetprojekt greift daher vor allem auf attraktive Webangebote zu, die die positiven Seiten eines drogenfreien Lebens in den Vordergrund stellen. Anschließend informieren sich die Schülerinnen und Schüler über Möglichkeiten der Erkennung von und Hilfe bei Drogenabhängigkeit und recherchieren im Internet nach Beratungsangeboten vor Ort.Dieses "Anti-Drogenprojekt" wurde in einer 9. Hauptschulklasse erfolgreich durchgeführt. In modifizierter Form lässt es sich für andere Schularten und Klassenstufen schnell anpassen. Im Rahmen eines solchen Projekts sollten Lehrkräfte genau hinhören, wenn sich die Klasse über das Thema Drogen unterhält. Gerade in der Klassenstufe 8 und 9 gibt es viele Jugendliche, die bereits erste Kontakte mit einer illegalen Droge hatten, haben und eventuell über verschiedene Signale Hilfsangebote gerne annehmen. Das Anti-Drogenprojekt im Unterricht Detaillierte Informationen zu den einzelnen Unterrichtsphasen. Erweiterungsmöglichkeiten Anti-Drogenprojekt Eine Analyse der persönlichen Stärken und Schwächen soll auf mögliche Konfliktsituationen vorbereiten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick darüber, welche Substanzen als Drogen eingestuft werden, und unterscheiden zwischen legalen und illegalen Drogen. lernen Gründe für eine Drogensucht kennen. beschreiben eine ausgewählte (illegale) Droge ausführlich (Herkunft, Wirkung, Gefahren ...). lernen mögliche strafrechtliche Folgen durch Drogenbesitz kennen. können sich über die Beratungsangebote vor Ort erkundigen und mögliche Hilfen für gefährdete Freunde nennen. stellen eine Hausarbeit zum Thema zusammen und präsentieren und diskutieren ihre Arbeitsergebnisse vor der Klasse. nehmen eine kritische Einstellung zum Thema Drogen ein. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler orientieren sich auf der Website www.drogen-und-du.de mithilfe von gelenkten Aufgaben. recherchieren weitere Informationen zum Thema Drogen und zu Beratungsstellen im Internet. schätzen sich in kleinen Online-Quiz selbst ein und überprüfen ihr Fachwissen. gestallten eventuell eine Präsentation zum Thema (zum Beispiel mit Powerpoint). Impulse zum Klassengespräch Zum Einstieg in die Unterrichtsreihe eignen sich Zeitungsartikel zum Thema mit einem regionalen Bezug (zu finden beispielsweise per Suchmaschine mit der Eingabe Stadt + Drogen). Auch Karikaturen oder Abbildungen schaffen einen Diskussionsanlass (zu finden per Bildersuchmaschine mit Stichworten wie Drogen; illegale Drogen, Suchtprävention, Sucht; Drogen; Schule). Nach einem ersten Klassengespräch zum Thema Drogen sammeln und fixieren die Schülerinnen und Schüler ihr Vorwissen. Sie benutzen dazu das Arbeitsblatt 1. www.drogen-und-du.de Nachdem die Klasse mit den inhaltlichen Anforderungen der Internetrecherche sowie den Präsentationsvorgaben bekannt gemacht wurden, kann bereits in der zweiten Stunde die Partnerarbeit am PC beginnen. Die Website "Drogen und Du" empfängt die Schülerinnen und Schüler in aktuellem Design und mit Musik. Animationen bringen Bewegungen in die informativ gehaltenen Texte. Auf diese Weise kann das Thema "Drogen" auf jugendgerechte Weise eingeführt werden, ohne dass gleich eine "Zeigefingerpädagogik" abschreckt - was besonders bei betroffenen Schülerinnen und Schülern kontraproduktiv wäre. Webquest: Teil 1 Mithilfe gelenkter Lehrerfragen vom Arbeitsblatt orientieren sich die Jugendlichen auf der Internetseite. Dabei teilen sie die vorgestellten Substanzen zunächst in "illegale" und "legale" Drogen ein. Kurzinformationen zu den meisten Substanzen erlauben den Schülerinnen und Schülern (und Lehrkräften) einen verständlichen Einblick in die häufig auch unbekannten Begriffe aus der Drogenszene. Ein erster Selbsttest im "Checkroom" ermöglicht es den Jugendlichen, sich über ihre Stärken und Schwächen und damit über ihre mögliche Anfälligkeit für Drogenmissbrauch zu orientieren. Dieser Selbsttest lässt zugleich auf mögliche Ursachen und Gründe für die Drogenabhängigkeit bei Jugendlichen schließen. In der Rubrik "fun and risk" beschäftigen sich die Lernenden dann mit dem möglichen Grad der "Abhängigkeit von Drogen" und den typischen Merkmalen einer Drogenabhängigkeit. Informationsrecherche Die Schülerinnen und Schüler sollen nach einer ersten Auseinandersetzung und dem Kennenlernen verschiedener legaler und illegaler Drogen mithilfe der Website "Drogen und du" eine Droge auswählen, die sie genauer beschreiben und dann vor der Klasse vorstellen. Dabei sollen bestimmte inhaltliche Kriterien (Geschichte, Herstellung, Gefahren, Langzeitschäden, strafrechtliche Folgen) bearbeitet werden. Ergänzende Informationen können die Lernenden aus dem Internet (siehe Internetressourcen in den Zusatzinformationen oder allgemeine Suchmaschine) oder aus Informationsmaterialien der Krankenkassen erschließen. Sicherung Die schriftliche Bearbeitung des Themas soll als Hausarbeit erfolgen. Die Schülergruppen stellen ihre Arbeitsergebnisse vor der Klasse vor und diskutieren. Auch in diesem Rahmen bietet es sich für die Lehrkraft an, immer wieder die Ursachen und Gründe für Drogenabhängigkeit sowie Möglichkeiten der Handlungsalternativen (Selbstvertrauen, Freizeitgestaltung, Freude am Leben und Beruf, Vorbilder) aufzuzeigen. Webquest: Teil 2 Der zweite Teil des Drogenwebquests zeigt abschließend nochmals Möglichkeiten der Hilfe und Beratung für Betroffene. Die Schülerinnen und Schüler suchen die Online-Angebote der nächstgelegenen Drogenberatungsstelle oder informieren sich über anonyme Beratungsstellen. Ein Unterrichtsgang zu einer Drogenberatungsstelle hat sich in diesem Zusammenhang bewährt, denn so werden erste Hemmschwellen abgebaut - für den Fall, dass Schülerinnen und Schüler einmal selbst eine Beratung für sich oder Familienmitglieder in Anspruch nehmen müssen. Zusatzangebote für schnellere Schülerinnen und Schüler Da an einem solchen Projekt bekanntlich einige Schülerinnen und Schüler schneller als andere arbeiten, erhalten die Schnellen Anregungen für weitere interaktive Angebote zum Thema Drogen im Internet. Ein weiterer Selbsttest im "Checkroom" der Website "Drogen und Du" ermöglicht ihnen beispielsweise eine abschließende Selbstkontrolle. Welche Gründe gibt es für eine Drogenabhängigkeit? Während der gesamten Unterrichtsarbeit wurden die vielseitigen Gründe, die zur Drogenabhängigkeit führen können, thematisiert. Dazu zählen beispielsweise Perspektivlosigkeit, Neugierverhalten, Konflikte, Langeweile oder Traurigkeit. Die Betroffenen glauben zunächst mit Suchtstoffen Vergessen zu finden. Erst sehr viel später realisieren sie selbst (und ihre Umwelt) die Abhängigkeit und den Teufelskreis, in dem sie sich befinden. Sie sind ohne fremde Hilfe nicht mehr in der Lage einen Ausweg zu finden. Analyse von Stärken und Schwächen Natürlich lassen sich in einer solchen Unterrichtseinheit Werte und Eigenschaften, die helfen, gegenüber Drogen stark zu bleiben, nicht in Kürze vermitteln. An dieser Stelle sollten diese Einzelkonflikte jedoch erstmals genannt werden. Indem sie bewusst gemacht werden, können sie eine Vorbereitung auf mögliche Konfliktsituationen darstellen. Aus diesem Grund notieren die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Stärken und Schwächen und beratschlagen, wie sich das Ausweichen vor Konflikten und Realitätswahrnehmung in die Drogenabhängigkeit vermeiden lässt. Die Jugendlichen können erste spontane Anmerkungen während des Unterrichts nennen, sie sollen sich jedoch über einen kurzen Zeitraum hinweg auch selbst beobachten und auf diese Weise weitere Stärken und Schwächen erkennen. Selbstbeobachtung Da Jugendliche insbesondere die eigenen Schwächen nicht gerne offen vor der Klasse zugeben, habe ich an dieser Stelle entschieden, dass sie die Selbstbeobachtungsbögen (Siehe Arbeitsblatt 5) ausfüllen, ohne ihre Ergebnisse mir oder den Klassenkameraden mitteilen zu müssen. Die einzelnen Rubriken bin ich jedoch mit der Klasse durchgegangen und habe mögliche Antwortenmuster notiert. Besonders positive Eigenschaften einzelner Schülerinnen und Schüler wurden hervorgehoben. Bei der Besprechung wurde insgesamt Wert darauf gelegt, dass nur positive Kritik untereinander ausgetauscht wurde. Zitate zum Mut machen Die Auseinandersetzung mit dem "Erwachsenwerden", die Suche nach Anerkennung und die Frage nach dem "Lebenssinn" beschäftigt Lyrik und Dichtung seit Generationen, wie die Schülerinnen und Schüler bei einer abschließenden Internetrecherche feststellen. In einem Zitatarchiv im Internet (zum Beispiel bei www.sinnsprueche.de) sollen sie einen passenden Spruch für sich selbst beziehungsweise für einen Mitschüler oder eine Mitschülerin auswählen. Die Zitatensuche soll Mut machen und darüber hinaus eine positive Rückmeldung der Schülerinnen und Schüler untereinander ermöglichen. Ideen und mehr Weitere Tipps und Erweiterungsmöglichkeiten zum Thema finden Sie unter den Internetressourcen (siehe Zusatzinformationen), insbesondere auf der Internetseite von www.kinderstarkmachen.de .

  • Religion / Ethik / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Sucht hat viele Gesichter

Unterrichtseinheit

So unterschiedlich die Möglichkeiten sind, von Substanzen oder auch Verhaltensweisen abhängig zu werden, so komplex und facettenreich ist auch der Prozess der Suchtentwicklung.Im Rahmen schulischer Gesundheitsförderung spielt Suchtprävention eine wichtige Rolle. Neben Wissensvermittlung stehen dabei vor allem Persönlichkeitsbildung und Erziehung zu einer lebensbejahenden, selbstbewussten, selbstständigen und belastbaren Lebensführung im Fokus. Ziel der Unterrichtssequenz ist es, ausgehend von der Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler, Funktion und Bedeutung von Suchtmitteln, aber auch von süchtigen Verhaltensweisen zu beleuchten. Die daraus resultierenden persönlichen Erkenntnisse werden mit theoretischem Hintergrundwissen über Suchtentwicklung kontrastiert.Im Zusammenhang mit dem Erziehungs- und Bildungsauftrag gilt Suchtprävention als Teil der schulischen Aufgaben. Die Auseinandersetzung mit entsprechenden Fragestellungen ist jedoch überwiegend in der Sekundarstufe I verortet und wird dort in den Lehrplänen vieler Fächer als verbindlicher Unterrichtsinhalt gefordert. Aber gerade die Jugendlichen in der gymnasialen Oberstufe sehen sich mit vielfältigen Entwicklungsaufgaben konfrontiert wie beispielsweise Fragen nach der eigenen Identität und Persönlichkeit, nach Anpassung und Abgrenzung, nach dem Austesten von Freiheiten und Grenzen und nicht zuletzt nach ihrer persönlichen Rolle innerhalb bestimmter Peergroups, so dass gerade in diesem Zusammenhang ein Aufgreifen von suchtpräventiven Aspekten sinnvoll erscheint.Die Schülerinnen und Schüler erlangen fundiertes Wissen über Sucht und Suchtentstehung. erkennen die persönliche Bedeutung von Suchtmitteln und süchtigen Verhaltensweisen. überlegen Handlungsalternativen zum Konsum von Suchtmitteln und süchtigen Verhaltensweisen. erfahren, wo sie bei Bedarf Unterstützung und Hilfe bekommen. beschaffen sich Informationen und präsentieren Arbeitsergebnisse. entwickeln Handlungsalternativen und somit eine gesundheitsfördernde Einstellung und die Bereitschaft, sich entsprechend zu verhalten und zu handeln.

  • Politik / WiSo / SoWi

Bildschirmarbeit: gut sehen

Unterrichtseinheit

Mithilfe dieser Materialien können Sie Ihre Schülerinnen und Schüler für das gesundheitsbewusste Arbeiten am Monitor sensibilisieren.Die tägliche Arbeit am Computerbildschirm stellt hohe Anforderungen an die Augen. Mehrere Stunden am Tag kleine Zeichen und Buchstaben auf dem Monitor zu fixieren, kann zum Hochleistungssport werden. Ist das Sehvermögen ohnehin eingeschränkt oder der Arbeitsplatz schlecht beleuchtet und unter ergonomischen Gesichtspunkten unzureichend eingerichtet, können Beschwerden auftreten wie Kopfschmerzen, brennende Augen, verschwommene Sicht oder sogar Nacken- und Rückenschmerzen.Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, die Schülerinnen und Schüler für die Belastungen zu sensibilisieren, die sich aus stundenlanger Arbeit am Bildschirm - speziell für die Augen - ergeben können. Sie sollen motiviert werden, ihren Bildschirmarbeitsplatz - beruflich wie auch privat - nach ergonomischen Kriterien zu überprüfen und regelmäßig ihr Sehvermögen ärztlich kontrollieren zu lassen.Die Schülerinnen und Schüler kennen die Ursachen für Augenbeschwerden durch Bildschirmarbeit. erarbeiten Strategien, wie man diesen Beschwerden vorbeugen kann. kennen die wichtigsten Merkmale eines ergonomisch eingerichteten Bildschirmarbeitsplatzes. erfahren, dass sie - wenn sie in einem Arbeitsverhältnis stehen - ein Recht auf arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen haben. schätzen anhand einer Punktabfrage ihre eigenen Belastungen ein. führen einen Sehtest durch. reflektieren eigene Verhaltensweisen und stellen diese auf den Prüfstand. überprüfen ihren Computerarbeitsplatz - auch zu Hause - anhand einer Checkliste und optimieren ihn gegebenenfalls.

  • Arbeitsschutz

Warm Up - Cool Down

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit werden abwechslungsreiche und schülergerechte Formen des Aufwärmens und Einstimmens gezeigt.Jede Sportstunde beginnt mit einer Aufwärmphase, damit sich der Organismus von Ruhe auf Belastung umstellen kann. Ziel des Sportunterrichts ist nicht nur die körperliche Erwärmung und motorische Aktivierung. Die Schülerinnen und Schüler sollen zu einem individuell angemessenen Aufwärmen befähigt werden und den Sinn dieser Einstimmungsphase verstehen.In dieser Unterrichtsanregung werden Materialien vorgestellt, welche die physiologischen und pädagogischen Aspekte des Auf- und Abwärmens im Sportunterricht verdeutlichen. Dabei werden vielfältige Anregungen zur Gestaltung von abwechslungsreichen Aufwärmphasen gegeben, die auch individuelle Gestaltungsmöglichkeiten in großen Klassen ermöglichen. Umfangreiche Materialen zum sinnvollen Einsatz von Aufwärmspielen und zum sportartspezifischen Aufwärmen ergänzen das Angebot. Besonders umstritten ist zurzeit die Bedeutung des Dehnens/Stretchings. Wissenschaftliche Untersuchungen stellen zunehmend die positiven Wirkungen beim Auf- und Abwärmen in Frage und zeigen, wann Stretching sinnvoll ist und wann nicht.Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Bedeutung des Auf- und Abwärmens bei sportlichen Belastungen auseinander. arbeiten eigenständig anhand von Aufgabenstellungen und interaktiven Arbeitsblättern am Computer (Internet). arbeiten selbstständig mit den im Internet abrufbaren Materialien und bringen ihre neu erworbenen Kenntnisse in den praktischen Sportunterricht ein. entwickeln eigene und abwechslungsreiche Warm up- und Cool down-Programme mithilfe der angebotenen Materialien.

  • Sport
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II