Unterrichtsmaterialien zum Thema "Fachmedien"

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12 Treffer zu "Fachmedien"
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Mai '68 - une révolution mondiale

Unterrichtseinheit

Anhand der CD-ROM "Mai '68 - une révolution mondiale", die im Fremdsprachenunterricht eingesetzt werden kann, erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler die Ereignisse im Mai 1968 als weltweites Phänomen.Alle Texte und Hintergrundinformationen lassen sich per Knopfdruck ausdrucken. Die CD-ROM bietet eine Fülle an Video- und Tonmaterialien. Die Filmbeiträge geben einen guten Einblick in die Zeit, die für die Schülerinnen und Schüler schon Geschichte ist. Aufgrund relativ schwieriger Texte, ist es mit leistungsschwächeren Lerngruppen ratsam, lediglich die Film- und Radiodokumentationen als authentisches Material zu nutzen. Installation der Software Die Software ist problemlos zu installieren. Das Programm bietet eine gute Soundausgabe und eine Fülle an Videodokumentationen. Diese Filmbeiträge lassen sich auch unabhängig von den Texten als authentisches Material in eine Unterrichtseinheit einbauen. Der Zugang zu den Materialien wird über eine Länderauswahl geregelt. Dabei stehen folgende Gliederungsmerkmale zur Verfügung: Vietnam - Spanien - Italien - Osteuropa - USA - Deutschland - Frankreich - China - Griechenland - Lateinamerika - Japan. Besonders gut ist die Möglichkeit, alle Texte schnell und einfach ausdrucken zu können. Das Programm verfügt über ein Stichwortregister und eine Suchdatenbank, mit der Informationen zu Personen und Ereignissen dieser Zeit auch ohne einen spezifischen Länderzugang möglich ist. Erwähnenswert ist eine ausführliche Chronologie wichtiger Ereignisse des Jahres 1968 anhand von kommentierten Bildern. Die Texte und Hintergrundinformationen sind relativ schwierig, so dass eine intensive Textarbeit mit der CD-ROM sicherlich nur in Leistungskursen möglich ist. Ein fächerübergreifendes Arbeiten bietet sich an (Politik, Geschichte, Gesellschaftskunde andere Fremdsprache).Der Zugang zu den Materialien wird über eine Länderauswahl geregelt. Dabei stehen folgende Gliederungsmerkmale zur Verfügung: Vietnam - Spanien - Italien - Osteuropa - USA - Deutschland - Frankreich - China - Griechenland - Lateinamerika - Japan. Die Software ist problemlos zu installieren. Das Programm bietet eine gute Soundausgabe und eine Fülle an Videodokumentationen. Diese Filmbeiträge lassen sich auch unabhängig von den Texten als authentisches Material in eine UE einbauen. Besonders gut ist die Möglichkeit, alle Texte schnell und einfach ausdrucken zu können. Das Programm verfügt über ein Stichwortregister und eine Suchdatenbank, mit der Informationen zu Personen und Ereignissen dieser Zeit auch ohne einen spezifischen Länderzugang möglich ist. Erwähnenswert ist eine ausführliche Chronologie wichtiger Ereignisse des Jahres 1968 anhand von kommentierten Bildern. Die Texte und Hintergrundinformationen sind relativ schwierig, so dass eine intensive Textarbeit mit der CD-ROM sicherlich nur in Leistungskursen möglich ist. Ein fächerübergreifendes Arbeiten bietet sich an (Politik, Geschichte, Gesellschaftskunde andere Fremdsprache).

  • Französisch
  • Sekundarstufe II

Anaxiphorminx - Sonderzeichensatz für die metrische Analyse

Unterrichtseinheit

Immer wieder stellt sich die Frage, wie die neuen Medien in den altsprachlichen Unterricht kommen. Und immer wieder finden sich Antworten! In diesem Beitrag geht es um die metrische Analyse lateinischer Texte am Computer.Möchte man seinen Schülerinnen und Schülern einen poetischen Text mit der metrischen Analyse präsentieren, so bietet Anaxiphorminx hierfür nach einer gewissen Einarbeitungszeit Lehrerinnen und Lehrern eine komfortable Möglichkeit. So wird die angeblich tote Sprache im mündlichen Unterricht sehr lebendig. Präsentation durch die Lehrperson Möchte man seinen Schülerinnen und Schülern einen poetischen Text mit der metrischen Analyse präsentieren, so bietet Anaxiphorminx hierfür nach einer gewissen Einarbeitungszeit Lehrerinnen und Lehrern eine komfortable Möglichkeit. So wird die angeblich tote Sprache im mündlichen Unterricht sehr lebendig. Lernende arbeiten mit Computer und Beamer Ist der Zeichensatz auf dem Schulsystem installiert, können die Schülerinnen und Schüler die metrische Analyse am Rechner vornehmen und über einen Beamer der Klasse präsentieren. Dies hat durch den frei verfügbaren Zeilenabstand gegenüber einer Textpräsentation per Folie und Tageslichtprojektor den Vorteil, dass die Übersichtlichkeit auch nach mehrmaliger Korrektur im Plenum gewährleistet bleibt.Anaxiphorminx ist ein Zeichensatz, der von Dr. I.L. Pfeijffer am Classics Department, Leiden University in den Niederlanden für den Macintosh entwickelt wurde, aber auch in einer Windows-Version verfügbar ist. Anaxiphorminx enthält eine große Zahl von Symbolen für die metrische Analyse lateinischer und griechischer Verse. Der Zeichensatz ist downloadbar, editierbar, kopierbar und unbegrenzt benutzbar. Klicken Sie auf den Download und speichern Sie die ZIP-Datei in einen Übergangs-Ordner auf Ihrer Festplatte. Öffnen Sie die ZIP-Datei, sie entpackt sich dann selbstständig in den Ordner C:\WINNT\TEMP, wenn Sie keinen anderen Speicherort angeben. Tipp: Speichern Sie die Datei dort, wo Sie sie leicht wiederfinden! Öffnen Sie den Ordner, in dem die Datei nun liegt. Wenn Sie schon einmal schauen möchten: Doppelklicken Sie "Anaxiph4" - Sie sehen den Schriftsatz im Viewer. Schließen Sie diese Ansicht wieder. Kopieren oder verschieben Sie die Datei in den Unterordner "Schriftarten" oder "Fonts" in der Systemsteuerung. Beim nächsten Word-Start können Sie die neue Schriftart nutzen: Wählen Sie im Schriftarten-Menü "Anaxiphorminx" und geben Sie die Zeichen laut Tastatur-Schlüssel ein. Will man nicht mit der Tastatur arbeiten, können die einzelnen Zeichen oder eine Gruppe von Zeichen in die Zwischenablage kopiert und eingefügt werden. Viel Spaß!

  • Latein
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Sibelius 3 Professional: Notationen mithilfe des Computers

Unterrichtseinheit

Viele Lehrkräfte nutzen inzwischen die Musiknotations-Software Sibelius für die Vorbereitung wie für die Gestaltung des Unterrichts. Der wesentliche Grund dafür liegt in der intuitiven Bedienung und den schnellen Bearbeitungsmöglichkeiten von Notenblättern.Das Programm Sibelius ist ein Spezialist: So wie Textverarbeitungsprogramme in erster Linie hervorragend zur Erstellung und Bearbeitung von Texten geeignet sind, bieten sich Notationsprogramme zur Erstellung und Bearbeitung von Notenblättern und Partituren an. Ähnlich wie Textverarbeitungsprogramme Schriften und Formatierungen für Texte bereit halten, beinhaltet Sibelius 3 Notenfonts und praktische Formatierungshilfen. Natürlich lässt sich die gleiche Arbeit handschriftlich erledigen. Aber diese Ergebnisse sehen deutlich weniger ansprechend und leserlich aus. Außerdem müssen sämtliche wiederkehrenden Bestandteile eines Musikstücks mit Sibelius nicht immer wieder neu geschrieben werden. Jede Lehrkraft kann bereits erstellte Unterrichtsmaterialien immer wieder öffnen und anpassen. Das Handbuch Auch wenn das Programm auf die Intuition der Nutzerinndn und Nutzer setzt, ist das Handbuch eine unerlässliche Hilfe, um die Software zu erlernen und sich neue Möglichkeiten zu erschließen. Allerdings schrecken die fast 700 Seiten jeden Neuling zunächst ab. Dabei ist das Handbuch sehr lebendig geschrieben und die Gliederung vorbildlich: Da gibt es zuerst den Schnellkurs mit circa 60 Seiten und den Referenzteil, der den Rest des Handbuchs ausmacht. Den Schnellkurs sollte jeder neue Anwender an einem ruhigen Sonntagnachmittag durcharbeiten, weil sie oder er danach die grundlegende Bedienung beherrscht und den Referenzteil als Nachschlagewerk nutzt. Arbeitsfluss Die Arbeit mit Sibelius geht flüssig von der Hand, sofern man die Aufforderungen der Bedienungsanleitung beherzigt, so viele Tastaturkürzel wie möglich und auch das Keypad zu benutzen. Die Orientierung geht dem Anwender nicht verloren, da der Navigator, eine stark verkleinerte Übersicht über die Partitur, stets präsent bleiben kann. Im Navigator kann man sogar das Notenblatt an eine beliebige Stelle verschieben. Die Funktionen der Software Mehr Informationen zur Anwendung der Software Installation und Registrierung Die Software Sibelius ist sowohl auf dem klassischen PC wie auch auf dem Mac lauffähig. Die Installation des Programms ist denkbar einfach, da ein Assistent den Benutzer durch die Installation führt. Nach erfolgreicher Installation bietet es sich an, das Programm über das Internet zu registrieren und damit dauerhaft lauffähig auf dem Rechner zu machen. Der Benutzer erhält dabei im allgemeinen zwei Lizenzen, zum Beispiel eine für den Rechner zuhause und eine für den Laptop oder den Rechner in der Schule. Arbeitsblätter für Übungen, Hausaufgaben oder Tests Sibelius lässt sich auf unterschiedliche Weise im Unterricht einsetzen: Auf der einen Seite kann die Lehrkraft Arbeitsblätter erstellen, die in ausgedruckter Form den Schülerinnen und Schülern zur Bearbeitung ausgeteilt werden. Übersichtlich könnte so zum Beispiel ein Refrain notiert sein, dessen Melodie und Akkorde taktweise durcheinander geraten sind. Direkt darunter kann der Lehrer oder die Lehrerin ein leeres Notensystem hinzufügen, das die Klasse mit dem korrekten Refrain beschreiben soll. Die Erstellung eines solchen Arbeitsblatts bedarf nur weniger Minuten in Sibelius. Später kann die Lehrkraft diese Übungen auch mit neuem Inhalt für Hausaufgaben oder einen Test versehen, ohne immer wieder in der Arbeit von vorn zu beginnen. Zur Arbeit mit der Software im Unterricht Mehr Informationen zu den Verwendungsmöglichkeiten im Unterricht Produkt Sibelius 3 Professional Hersteller Sibelius Software Ltd., London Preise 455 € Sibelius 3, Einzelplatzlizenz, Schulversion 899 € Sibelius 3, Lizenz für fünf Arbeitsplätze, Schulversion 1.545 € Sibelius 3, Lizenz für zehn Arbeitsplätze, Schulversion Technische Voraussetzungen PC: P II, 64MB und RAM (128 MB für Win 2000/XP), CD-ROM. Mac: ab MacOS 9.1 bzw. OS X 1.5, iMac/G3/G4/G5, 128MB (OS 9) oder 192MB (OS X). Scann-Funktion erfordert TWAIN-kompatiblen Scanner. Einige Funktionen erfordern Drucker, Sound-Karte, MIDI-Keyboard, Internet-Zugang. Sibelius 3 ist im Vergleich zu anderen Notationsprogrammen ein Rolls-Royce - im Preis wie in der Qualität. Jeder User findet sich nach nur wenigen Stunden in dem Programm zurecht. Dabei kommt nicht nur bei den Schülerinnen und Schülern sondern auch beim Lehrpersonal schnell Spaß an der Arbeit auf. Diese geht so zügig von der Hand, dass die Kreativität dorthin rückt, wo sie hingehört: in den Mittelpunkt. Diese Vorteile haben allerdings ihren Preis. Besonders schwer wiegt dabei, dass ein kostenloses Programm wie Notepad von Sibelius nicht erhältlich ist. Aber hier kündigen sich Änderungen in die richtige Richtung an. Auf der anderen Seite spart jede Lehrkraft mit der Benutzung des Programms viel Arbeitszeit ein. Natürlich richtet sich Sibelius in erster Linie an professionelle Notensetzer für Verlage, Filmmusiken und Orchester. Aber was für diese Berufsgruppen gut ist, kann für die Lehre nicht falsch sein. Viele Funktionen in Sibelius lassen sich im Arrangieren für große Orchester genauso gut einsetzen wie im Schulalltag. Assistent hilft beim Öffnen und Erstellen von Dokumenten Wie in jedem anderen Programm lassen sich mit dem Musiknotationsprogramm Dokumente öffnen und verändern. Oft erreicht man sein Ziel schneller, indem man ein neues Dokument erstellt. Dazu gibt es einen praktischen Assistenten (siehe Abbildung 1). Schritt für Schritt wählt man mit dem Assistenten das Papier, die verschiedenen Instrumente, den Font (zum Beispiel mittelalterlich oder Jazz) sowie Taktart, Tempo und Tonart. Sofort erscheint auf dem Bildschirm ein neues Notenblatt, das auf die Eingabe wartet. Jede Notenzeile ist mit dem dazugehörenden Instrumentennamen versehen und automatisch in der richtig notierten Tonart (zum Beispiel bei einem Altsaxofon). Noteneingabe per Scanner, Mausklick oder Tastatur Sibelius kann auf unterschiedliche Weise Noteninformationen aufnehmen. Im Lieferumfang ist die Scanning-Software Photoscore Light enthalten. Mit ihr können Notenblätter gescannt und danach in Sibelius 3 weiter verarbeitet werden. Leider kann nur die professionelle Version von Photoscore Liedtext und andere Buchstaben bezogene Elemente wie Dynamiksymbole lesen und interpretieren. Natürlich können Noten und andere Notationszeichen in die Notensysteme des neu erstellten Notenblatts mit der Maus eingeklickt werden. Zur besseren Übersicht erscheint dazu eine Schattennote - in der Darstellung lediglich eine angedeutete Note, die die mögliche Zielposition zeigt. Selbst über die Computer-Tastatur können die Noten eingegeben werden, wobei zum Beispiel ein A auch im Notenbild einem A entspricht. Zwei Eingabemodi zur Auswahl So wie die Computer-Tastatur ein spezielles Eingabeinstrument für Text und Zahlen ist, ist eine MIDI-Tastatur das perfekte Werkzeug zur musikalischen Eingabe von Noten. Sibelius bietet dabei zwei Arten an: Die Real-Time-Eingabe zum Metronom, bei Sibelius Flexi-Time genannt, und die Step-Time-Eingabe. Flexi-Time zeichnet sich dadurch aus, dass sich das Programm dem Einspielenden in der Geschwindigkeit anpasst. So stellt das Programm sicher, dass musikalisch sinnvolle Eingaben aufgezeichnet werden. Die wahrscheinlich effizienteste Art der Eingabe ist die Step-Time-Eingabe. Über die MIDI-Tastatur erhält die Software Informationen über die Tonhöhe und Anschlagstärke. Über das so genannte Keypad (siehe Abbildung 2) bezieht Sibelius zum Beispiel die Informationen zu Notendauer. Das Keypad ist der numerische Bereich der Computer-Tastatur und wird auf dem Bildschirm in einem eigenen Fenster dargestellt. Hier wählt man die Notenlängen, Punktierungen und vieles mehr aus. Zum einen hat der Anwender damit stets Übersicht über die Eingabewerte und andererseits kann er so mit einer Hand die Töne auf der MIDI-Tastatur eingeben, während er mit der anderen das Keypad bedient. Wiedergabe mit dem Sample-Player Zur Kontrolle wie auch zur Darstellung vor der Klasse muss die Notation wiedergegeben werden können. Dazu besitzt jeder aktuelle Computer einen kleinen Synthesizer, dessen Klang sich aber in Grenzen hält. Sibelius beinhaltet daher ebenfalls einen eigenen Sample-Player: den Kontakt Player Silver von Native Instruments (siehe Abbildung 3). Optional ist der Kontakt Player Gold erhältlich mit noch mehr Instrumenten. Aber selbst die Silver-Version erreicht erstaunlich authentisch klingende Partituren. Layoutvorschläge kommen automatisch Wie in einem Textverarbeitungsprogramm steht auch bei Sibelius am Ende der Arbeit das Layout im Mittelpunkt. Hier spielt Sibelius eine seiner größten Stärken aus, in dem das Programm selbst während der Eingabe beständig das Layout neu formatiert. Die Automatik dieser Funktion ist dabei so ausgereift, dass die Vorschläge für Seitenumbrüche und ähnliches fast nie weiterer Bearbeitungen bedürfen. Möchte der Anwender dennoch extrem spezielle Layout-Wünsche realisieren, sind ihm keine wirklichen Grenzen gesetzt. Arbeit mit Stimmen und Melodien Sibelius enthält eine praktische Funktion wie "Notenzeilen bündeln", die es erlaubt, vor der Klasse oder auch auf Arbeitsrechnern nur jene Notenzeilen anzeigen zu lassen, auf die die Schülerinnen und Schüler sich konzentrieren sollen. Egal ob es sich dabei um die erste Violine eines Motivs von Beethoven handelt oder um die Schlagzeugspur eines Popsongs, die Schülerinnen und Schüler sehen alleine diese Spuren, obwohl sie alle anderen Stimmen der Notation hören können. Sofern jeder selbst an einem Rechner mit Sibelius arbeiten kann, steigt die Motivation. So könnte eine Aufgabe darin bestehen, zu einer gegebenen Melodie eine Spiegelung hinzuzufügen. Die Schülerinnen und Schüler können sich auf die einzelne Stimme konzentrieren, ihre eigenen Bearbeitungen vornehmen und selbst akustisch kontrollieren. Musizieren mit Sibelius Das Programm ist so intuitiv und schnell zu bedienen, dass es sich durchaus dazu eignet, um im Klassenraum mit jüngeren Kindern gemeinsam zu komponieren und die Ideen der Kinder direkt im Rechner festzuhalten. Die Möglichkeit der direkten Wiedergabe der Ideen ist hier förderlich für die Motivation der Kinder. Für Kinder und Jugendliche, deren Fähigkeiten an ihren Instrumenten weitergehen, ist die Partizipation in Schulorchestern spannend. Große Hilfe für die Unterrichtsvorbereitung Mit Sibelius haben Lehrerinnen und Lehrer ein Werkzeug an der Hand, mit dem sie zum Beispiel Partituren scannen, um darauf die Instrumente der Originalpartitur den Instrumenten des Schulorchesters anzupassen (siehe Abbildung 4). Dabei sind Transpositionen ganzer Stimmen für das Programm eine Sache von drei Klicks mit der Maus. Im Gegensatz dazu kann die Lehrkraft mithilfe der Funktion "Arrangieren" in wenigen Augenblicken aus einfachen Popsongs, die den Jugendlichen gut bekannt sind, Arrangements für ein Schulorchester erstellen und dabei beispielsweise die Noten der Akkorde einer Rockgitarre auf die Blasinstrumente verteilen.

  • Musik

Das "Anne Frank Haus" auf CD-ROM

Unterrichtseinheit

Der Besuch des Hauses in der Prinsengracht gehört zum Standardprogramm eines Schulausfluges nach Amsterdam. Stressfreier und nicht weniger informativ gestaltet sich ein virtueller Rundgang durch das Museum mit der CD-ROM "Anne Frank Haus. Ein Haus mit einer Geschichte".Das im Amsterdamer Versteck geschriebene Tagebuch der Anne Frank ist das bekannteste Dokument eines Holocaust-Opfers und längst zur Schullektüre geworden. In mühevoller Kleinarbeit wurde das Anne-Frank-Haus für den Rundgang per CD-ROM so rekonstruiert, wie es zu Annes Zeit aussah. Die zusätzlichen Angebote wie das Glossar, die Zeitleisten oder die zahlreichen historischen und aktuellen Fotografien machen die CD-ROM zu einer ebenso anschaulichen wie lehrreichen Ergänzung im Geschichts- oder Deutschunterricht. Die Macher der CD-ROM zeigen eine vorbildhafte Liebe zum Detail. Auf dem Rundgang durch die Räume des Hauses werden alle Punkte mit den entsprechenden Textstellen aus dem Tagebuch verknüpft. Neben dem virtuellen Rundgang bietet die CD-ROM noch eine Menge Optionen, mit denen sich der jeweilige Lebensbereich der Anne Frank anschaulich erschließen lässt.Die Schülerinnen und Schüler erhalten den Auftrag, auf Grundlage der CD-ROM einzelne Präsentationen in Arbeitsgruppen zu erarbeiten. Die Auswahl der Themen kann individuell in jeder Gruppe erfolgen, da das Programm ein Fülle an Möglichkeiten bereithält. Die Präsentation sollte im Plenum mithilfe des multimedialen Materials geschehen, sodass Texte, Bilder oder Tondokumente von den Schülerinnen und Schülern eigenständig in den Vortrag eingebaut werden. Mögliche Themen für die Präsentation sind: der Alltag der Versteckten: Ein Tagesablauf, die Sicherheitsproblematik, die Versorgung: Geld, Nahrung, Hygiene, die Beziehungen der Versteckten untereinander und zu den Helfern. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei lernen, aus der Fülle des zur Verfügung gestellten Materials auszuwählen und dieses produktiv bei einer Präsentation einzusetzen. Darüber hinaus wird die Lektüre des Tagebuchs durch die Erarbeitung der Situation, in der sich Anne Frank beim Verfassen befand, gefestigt und ergänzt. Fächerverbindendes Lernen: Deutsch und Geschichte Das Tagebuch der Anne Frank bietet sich bestens für fächerverbindendes Lernen in den Fächern Deutsch und Geschichte/Politik an. Die CD-ROM kann dabei parallel zum Buch vorteilhaft als Arbeitsgrundlage eingesetzt werden. Anhand der sorgfältig erstellten Zeitleisten lassen sich die Arbeitsthemen in zwei Bereiche gliedern: Die Lerngruppe Deutsch wählt diejenigen Tagebucheinträge aus, die sich zeitgeschichtlich verorten lassen, während die Lerngruppe Geschichte dazu die Hintergrundinformationen liefert. Zusammen können im Anschluss daran die Folgen der allgemeinen Geschehnisse für Anne Frank und die anderen Versteckten erarbeitet werden. Weitere Verwendungsmöglichkeiten Aufgrund ihrer Materialfülle bietet die CD-ROM eine Vielzahl an weiteren Verwendungsmöglichkeiten für den Unterricht: Kurzreferate: Antisemitismus, Judenverfolgung, die Nazis in den Niederlanden und weitere Themen Vergleich der Medien Buch und CD-ROM: Vor- und Nachteile Internetrecherche über das Leben der Anne Frank und die Wirkung ihres Tagebuchs (siehe Anne Frank online ) Die Vorbereitung eines Schulbesuchs des realen Anne-Frank-Hauses in Amsterdam

  • Deutsch  / Geschichte
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Mu-Zine - Das Musik-Webmagazin

Unterrichtseinheit

Schülerinnen und Schüler schreiben CD-Kritiken für andere Lernende – kritisch, unabhängig, aktuell. Unter diesen Vorgaben wurde vom Musikverbund bei InfoSCHUL-II ein Webauftritt konzipiert. Das Musik-Magazin "Mu-Zine" ist seit März 2001 online.Hierzu werden laufend weitere interessierte Schülerinnen und Schüler aus allen Bundesländern als Redakteurinnen und Redakteure gesucht - Kontakt über die "Mu-Zine"-Website oder den Autor dieses Artikels. Das Verfassen eigener CD-Rezensionen lässt sich auch sehr gut als "Mini-Projekt" in der Mittelstufe durchführen. Entstandene Unterrichtsergebnisse können ebenfalls gern an die Mu-Zine-Redaktion gesandt werden und werden dort gegebenenfalls veröffentlicht! Die Sparten von "Mu-Zine" CD, Concert, Charts, News, Dates, Bands, Forum und Chat bilden im Prinzip das gesamte musikalische Spektrum ab und sind beliebig hierarchisch nach unten durch "Links" erweiterbar.Die Schülerinnen und Schüler des InfoSCHUL-Projektes haben ihre Arbeit in drei Abteilungen aufgefächert - "organisation", "content" und "design" - mit jeweils einem Hauptverantwortlichen. Jedem Team ist eine beratende Lehrkraft zugeordnet. Für alle drei Bereiche wurden Fortbildungen mit Profis aus den Sparten Web-Design, Musik-Journalismus und html-Programmierung veranstaltet. Die laufende Kommunikation zwischen den im Bundesgebiet verteilten Schülerinnen und Schüler findet in der Hauptsache "online" über ICQ und interne Mailinglisten statt. Ziel ist es, die aktive Beschäftigung und Auseinandersetzung mit Musik bei Jugendlichen zu beleben und intensivieren. Mu-Zine bietet hierfür ein bundesweites Forum, das fortlaufend ausgebaut wird und alle Bereiche des Musiklebens umfassen soll. Verlauf Die einzelnen Arbeitsschritte (mit der Projektbeschreibung auch als Download). Arbeitsaufträge Hier finden Sie eine CD-Rezension und mögliche Arbeitsaufträge. Beides steht zum Download zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler beleben und intensivieren ihre aktive Beschäftigung und Auseinandersetzung mit Musik. entwickeln Kriterien für differenzierte musikalische Wahrnehmung und eine Erweiterung ihres musikalischen Erfahrungshorizontes. entwickeln in der kritischen Berichterstattung über musikalische Neuerscheinungen, Newcomer der Szene oder aktuelle Konzerte Kriterien für differenzierte musikalische Wahrnehmung und eine Erweiterung ihres musikalischen Erfahrungshorizontes. 1. Phase Zu Beginn sollten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst einen Überblick zu verschiedenen kommerziellen Online-Musikmagazinen (z.B. www.laut.de oder www.n-joy.de ) verschaffen. Hierzu kann eine freie Internetsuche über die gängigen Suchmaschinen erfolgen. Die Ergebnisse sollten anhand von Kriterien - entweder vorgegeben oder zuvor zusammen erarbeitet - präsentiert und verglichen werden. Mögliche Kriterien sind: vorhandenes inhaltliches Angebot vermutete Zielgruppe optische Aufarbeitung und Konzept der Verlinkung enstandene Motivation / Interesse Quantität, Umfang der Texte Qualität, Aktualität der Texte 2. Phase Um sich dem Gegenstand weiter zu nähern, folgt im Anschluss die Analyse einer oder mehrerer aktueller Online-Kritiken (auf Arbeitsblatt exemplarisch vorgegeben). Hieraus sollten wiederum Kriterien für die zu erarbeitenden eigenen CD-Kritiken abgeleitet und schriftlich fixiert werden. Mögliche Vorgaben sind: Aussagen über die Künstlerin, den Künstler oder die Band Informationen über die bisherige Karriere der Musikerinnen oder Musiker, bisherige Veröffentlichungen, Konzerte etc. Beschreibung des Covers, der Gesamt-Gestaltung Konzept der aktuellen CD Analyse/Wertung der Texte Beschreibung der Musik (analytisch, umschreibend, wertend ...) Subjektive Wertung des Ganzen Gliederung des eigenen Textes (Aufhänger, Erläuterung, Zusammenfassung ...) Stilistische Ausrichtung Längenvorgabe für Online-Text Die Gewichtung der einzelnen Bereiche sollte mit den Schülerinnen und Schülern diskutiert werden. Mit besonderer Sorgfalt sollte man auch gemeinsam der Frage nachgehen, wie man etwas über Musik aussagen kann! 3. Phase Nun geht es an die eigenen Kritiken der Schülerinnen und Schüler. Die Schülerinnen und Schüler können entweder einzeln oder in Kleingruppen (max. drei) eine Themenauswahl treffen. In den meisten Fällen haben genügend Schülerinnen und Schüler in der Klasse aktuelle, eigene CDs, die für das Projekt jeweils mitgebracht werden können und auf dem CD-ROM-Laufwerk im Multimedia-Raum abspielbar sind. Alternativ ist auch die Analyse einer CD durch Download der Real-Audio-Beispiele bei den größeren Online-CD-Anbietern ( z.B. JPC ) möglich. 4. Phase Neben der Analyse und Einschätzung des musikalischen Materials sollte eine Materialsammlung zu der zu besprechenden CD im Internet und ggf. auch anderswo (Musikmagazine, CD-Cover ...) stattfinden. Hierzu gehören schon existierende CD-Kritiken, Hintergründe über die Musiker oder stilistische Informationen. 5. Phase Aus den vorhandenen Stichworten und Informationen wird ein erster Rohentwurf geschrieben - auch dies im Idealfall am Computer, ebenso wie die bisherigen Arbeitsschritte. Es sollten auf jeden Fall mehrere Korrekturdurchgänge vorgesehen werden, um zu einer ausgereiften Kritik zu gelangen. Beim ersten Mal gelingt dies nur in seltenen Fällen. Die Korrektur kann z.B. auch im Deutsch-Unterricht thematisiert und verarbeitet werden. Das Feedback der Klasse ist dabei genauso wichtig wie das der Lehrenden. 6. Phase Den krönenden Abschluss stellt die Präsentation der Ergebnisse im Internet dar. Dies kann zunächst eine Veröffentlichung auf der schuleigenen Website, aber auch die Übernahme beim Musikmagazin von Schülerinnen und Schülern für Schülerinnen und Schüler www.mu-zine.net sein! CD-Review einer Schülerin der 10. Klasse bei "Mu-Zine.Net": "New Radicals - Maybe you've been brainwashed too" Eigentlich besteht diese Band aus nur einem Musiker, nämlich Gregg Alexander. Das Besondere zeichnet sich vor allem durch die einmalige Kombination von Klavier und der E-Gitarre aus, die Gregg Alexander selbst in die Hand nimmt und spielt. Fügt man dem noch die eindrucksstarke Stimme des 30-jährigen hinzu, ist der perfekte Melodie-Rock geboren - á la Gregg Alexander wohlgemerkt! Über seine Stimmbändchen lässt sich allerdings mehr sagen, denn mit ihnen kann der Grosse Pointer die wunderschönsten Jammertöne und Jaul-Klä(n)ge erzeugen und, sowohl in den höchsten als auch in den tiefsten Etagen der Notenleiter, wimmert er sich in unsere Gehörgänge. Das beste Beispiel hierfür liefert die Ballade "Someday we'll know", die einem auch nach stundenvergangenem Anhören noch im Kopf schwirrt. Melancholische und fröhliche Lieder sind auf diesem Album ziemlich gerecht aufgeteilt. Euphorische Songs, wie "You'll get what you give", oder "Mother we just can't get enough" sprudeln gerade nur so von Energie und Lebensgefühl. Doch eigentlich sind es schon allein die Texte - stammen alle aus der Feder von Gregg Alexander - die dieses Album lobenswert machen, denn die Zeilen, die er schreibt, sind ehrlich und direkt. Dass er wirklich vor nichts halt macht oder zurückschreckt, bestätigt der Titelsong "Maybe you've been brainwashed too". Auffällig bei dieser Nummer ist die Tatsache, dass in jeder zweiten Zeile der Ausdruck "Maybe you've been brainwashed too" wiederholt wird, Gregg Alexander aber einen völlig anderen Text singt, als den, der im Booklet steht. Diese CD wirkt wie ein heißer Sommertag am Meer. Man fühlt sich dabei so, als ob die Sonne die Wassertropfen auf dem langgestreckten Körper verdunsten lässt und man zu faul ist, mit dem Handtuch dem 2 Zentimeter weitergewanderten Schatten nachzurutschen ! Sabine Singer - Regensburg Aufabe 1 a. Was gefällt Dir an dem Text gut ? b. Was würdest Du anders schreiben ? Aufgabe 2 Welche Elemente einer CD-Kritik tauchen in dem Text auf ? Aufgabe 3 Welche Informationen könnten zusätzlich noch in eine CD-Kritik einfließen ? Aufgabe 4 Wie kann man die nötigen Informationen für eine solche Kritik beschaffen ?

  • Musik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Sound-Produktion im Musikunterricht: hoerspielbox.de

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit werden Soundclips vorgestellt. Ob Hörspielproduktion oder Schultheater, Radioarbeit oder Multimedia-Live-Performance – Soundclips für die kreative Arbeit kann man eigentlich nie genug haben. Soundclips - Geräusche und Klänge aus dem Internet Am spannendsten ist es natürlich, sich mit Mikrofon und handlichem Aufnahmegerät selbst auf den Weg zu machen und Geräusche für die Medienproduktionen oder für Einspielungen bei Livedarbietungen aufzunehmen. Aber wie soll man zum Beispiel das Brüllen eines Elefanten aufnehmen, wenn nicht gerade ein Zoo um die Ecke zu finden ist oder ein Zirkus in der Stadt gastiert? Viel Sound-Material für die kreative Medienarbeit findet man natürlich im Internet, stellt sich nur wieder die Frage: Wo? Bevor man sich auf die mühsame Suche mit Hilfe von Yahoo und Co. begibt, lohnt sich ein Besuch bei einer Adresse, die umfangreiche Sammlungen an Soundclips bereithält. hoerspielbox.de: "Alles rund um Sounds im Netz" Die hoerspielbox.de ist ein gemeinsames Projekt des Festival "Z 2000" (Akademie der Künste Berlin) und der Hörspielabteilung des SFB. Zentrales Angebot sind 1000 lizenzfreie und qualitativ hochwertige MP3-Sounds: Geräusche und Stimmen, Instrumente und Atmos stehen zum Anhören und Mitnehmen bereit. Die Sounds können mit Hilfe einer eigenen Suchmaschine durchforstet werden, man kann sich aber auch eine Übersicht als Text herunterladen und offline lesen. Die hoerspielbox.de wendet sich direkt an Kinder und Jugendliche, die bei der kreativen Arbeit mit dem Computer unterstützt werden sollen. Dazu bietet die hoerspielbox neben den MP3-Files auch notwendiges Know-how für die Arbeit mit Sounds am Computer (Programme, ihre Bedienung, Anleitung zur Produktion einer eigenen Audiominiatur etc.) und einen Theoriebereich mit Texten zu den Themen Audio, Radio, Hörspiel und Klangkunst. Im Pool können dann eigene Ergebnisse vorgestellt werden und man kann sich über die Chatbox mit anderen austauschen.

  • Musik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Vocabulaire illustré - Wortschatzarbeit im Internet

Unterrichtseinheit

Dieser Unterrichtsvorschlag versetzt die Schülerinnen und Schüler in die Lage, Vokabular zu erwerben. Diese dient dazu, alltägliche Kommunikationssituationen im Französischen zu bewältigen.Im Zusammenspiel mit dem Erwerb grammatischer Strukturen wird die Fähigkeit zur Kommunikation entsprechend größer, je umfangreicher der Wortschatz ist. Die Vermittlung von Vokabeln sollte deshalb nicht nur nebenher geschehen, sondern im Fremdsprachenunterricht von Anfang an eine zentrale Rolle einnehmen. Dazu bietet sich heute Software zum Erwerb von Wortschatz an, aber auch das Internet eröffnet - wie dieses Beispiel zeigt - neue Wege zur Wortschatzarbeit. Wortschatzarbeit mit visuellen Reizen Neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass lexikalisches Wissen nicht allein in der abstrakt-begrifflichen linken Hemisphäre gespeichert wirdsondern dass auch die rechte, künstlerisch-kreative Hirnhälfte den Aufbau und das Speichern des lexikalischen Wissens unterstützt. Als Konsequenz für die fruchtbare unterrichtliche Wortschatzarbeit ergibt sich, dass möglichst das gesamte Gehirn beschäftigt werden muss, damit die Schüler neues Sprachmaterial sinnvoll aufnehmen und verarbeiten, um es dann wieder aktiv anwenden zu können. Dies erfordert das Einbeziehen möglichst vieler Eingangskanäle (also auch visueller Reize). vocabulaire illustré Diese Adresse ist wirklich ein motivierendes Vokabel-Lern-Spiel für Schüler. Ich setze es mit viel Erfolg zum Beispiel in Vertretungsstunden ein. Angela Fuerbeth-Schulz

  • Französisch
  • Sekundarstufe I

Der Wahl-O-Mat im Unterricht

Unterrichtseinheit

Mehr Parteien und frisches Design: Im Superwahljahr ist vieles neu beim Wahl-O-Mat. Zur Bundestagswahl am 26. September 2021 hat die Bundeszentrale für politische Bildung wieder den Wahl-O-Mat online geschaltet.Auf zahlreiche Nachfragen von Lehrerinnen und Lehrern, die den Wahl-O-Mat in der Schule einsetzen möchten, hat die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) Unterrichtsbausteine erstellen lassen. Für Eilige gibt es Kurzmodule zum Einsatz des Wahl-O-Mat in einer Unterrichtsstunde und "best practices" aus der Schulpraxis. In kleinen Projekten können Lerngruppen sich mit ihren Partei-Images und den Themen des Wahlkampfs auseinandersetzen, politische Diskussionen gestalten oder selbst einen "Mini-Wahl-O-Mat" entwickeln.Die zur Verfügung stehenden Unterrichtsbausteine nehmen die innere Dynamik des Wahl-O-Mat auf, um sie im Unterricht für die weitere Bearbeitung von inhaltlichen Aspekten und sozialen Kompetenzen nutzbar zu machen. Im Zentrum der Unterrichtsbausteine steht der Wahl-O-Mat, dessen Einsatzmöglichkeit im Unterricht der Baustein "Wahl-O-Mat im Unterricht" beschreibt. Drei Hauptaspekte werden mit dem Einsatz des Wahl-O-Mat aufgegriffen: Motivation Der Wahl-O-Mat bietet durch die Internetpräsenz und durch seinen spielerischen Ablauf eine hohe Motivation, ihn auch mehrfach zu durchlaufen. Dies wird vor allem dadurch verstärkt, dass die Nutzerinnen und Nutzer direkt angesprochen werden, um zu unterschiedlichen Fragestellungen eigene Position zu beziehen. Wahrnehmung und Wahlmotive Im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Einsatz des Wahl-O-Mat sollten die Erwartungsdifferenzen der Nutzerinnen und Nutzer thematisiert werden. Wie habe ich die Parteien eingeschätzt und welche Positionen haben sie zu den Thesen tatsächlich eingenommen? Wodurch wird die eigene Wahlentscheidung geprägt (Familie, Peergroup, Werbung, Information et cetera)? Weiterführende Informationen Fehlende Informationen beim Durchlauf des Wahl-O-Mat können als Impuls aufgegriffen und vielfältig in die bereits vorhandene Unterrichtsplanung eingebunden werden. Umfangreiches Unterrichtsmaterial zum Wahl-O-Mat Zahlreiche Unterrichtsbausteine zum Wahl-O-Mat gibt es für die Jahrgangsstufen 10 bis 13, von einer Unterrichtseinheit für eine Schulstunde bis zum Klassenprojekt. Dazu kommen weitere Informationsmaterialien und Online-Lernspiele. Beispielhafte Unterrichtsprojekte Die folgenden Beispiele sind für die Projektarbeit und den fächerübergeifenden Unterricht vorgesehen und werden hier zum Download angeboten:

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

text aktiv Französisch

Unterrichtseinheit

text aktiv Französisch ist ein vom Klett-Verlag vertriebene CD-ROM, die speziell auf die Bedürfnisse von Französischlehrerinnen und Französischlehrer abgestimmt ist. Im Klappentext verspricht der Verlag, dass Lehrerinnen und Lehrer mithilfe des Programmes „beliebige Texte auf unbekannte Wörter überprüfen, Übungen erstellen und Arbeitsblätter ausdrucken (können)“.Die Lehrkraft kann hier beliebige Texte auf unbekanntes Vokabular hin prüfen und gegebenenfalls auch das Vokabular der verwendeten Lehrwerke miteinbeziehen. Zudem kann die Bedeutung einzelner Wörter sowie der Zeitpunkt ihrer Einführung in den Klett-Lehrwerken erfragt werden.Das Programm ist formal nach dem Vorbild von Word for Windows aufgebaut und enthält daher auch Grundfunktionen und Bedienungselemente, die jeder Microsoft-Nutzer sofort versteht (in den Menüs Datei, Bearbeiten, Gestalten, Optionen). Eine besondere Einarbeitung ist für normale PC-NutzerInnen daher nicht notwendig. Diese Menüs sind für FremdprachenlehrerInnen sicher von besonderem Interesse: Menü "Untersuchen" Die Lehrkraft kann hier beliebige Texte auf unbekanntes Vokabular hin prüfen und gegebenenfalls auch das Vokabular der verwendeten Lehrwerke miteinbeziehen. Zudem kann die Bedeutung einzelner Wörter sowie der Zeitpunkt ihrer Einführung in den Klett-Lehrwerken erfragt werden. Menü "Übungen" Dieses Menü bietet eine Vielzahl von Übungstypen, die in Ausgangstexte eingebracht werden können. Texte in den gängigen Formaten können per Kopierfunktion oder von Datenträgern eingefügt werden. Zu den Übungstypen: Allgemeine lexikalische Kenntnisse werden mit Cloze-Tests und Buchstabenmix abgefragt. Würfel oder Ketten fordern von den "SchülerInnen", dass ein Text inhaltlich rekonstruiert wird. Schließlich können mit Hilfe eines Wortartenfilters, der auf Befehl Verben, Substantive, Pronomen, Adjektive und Partikeln aus einem Text herausfiltert, Lückentexte aller Art erzeugt werden. Insgesamt ist "text aktiv Französisch" für FranzösischlehrerInnen eine sehr attraktive Ergänzung zu den herkömmlichen Textverarbeitungsprogrammen, da es eine Vielzahl an Möglichkeiten bietet, die eine rasche Verarbeitung von Texten für den Unterricht eröffnet. Trotz kleinerer Einschränkungen können mit dem Programm tatsächlich sehr schnell attraktive Arbeitsmaterialien erstellt werden. Bedacht werden sollte, dass die Wortschatzüberprüfung per Diskette nur mit Lehrwerken aus dem Klett-Verlag möglich ist. Andere Listen müssten bei Bedarf selbst erstellt werden, was natürlich zeitaufwändig ist. Als preiswerter Ersatz für die gängigen Textverarbeitungsprogramme wie Word ist "text aktiv" jedoch nicht zu verstehen. In Ergänzung mit diesen ist es jedoch eine echte Bereicherung für die Unterrichtsvorbereitung im Fremdsprachenunterricht. Erstellung von Wortschatzlisten Unter "Untersuchen" kann man beliebige Texte in Sekundenschnelle auf unbekannte Wörter hin prüfen und sich aus dieser Prüfung Wortschatzlisten erstellen, die man an ein Arbeitsblatt anhängen kann. Ausgangsvokabular sind dabei entweder selbst erstellte Listen (bei der freien Textarbeit in der Kollegstufe nützlich) oder aber das Vokabular der Lehrwerke aus dem Klett-Verlag, das man auf Disketten erwerben und in das Programm integrieren kann. Einschränkung Als Einschränkung ist zu nennen, dass bei der Arbeit immer nur ein Lehrwerk aktiv benutzt werden kann. LehrerInnen, die gleichzeitig Französisch als zweite und als dritte Fremdsprache unterrichten, müssen daher das Vokabular des bei der Arbeit Lehrwerks jedes Mal neu integrieren. Automatische Textüberprüfung Hat man beispielsweise im Internet einen interessanten Text gefunden, so kann er binnen Sekunden überprüfen, ob sich der Text sprachlich für seine zehnte Klasse als Textaufgabe eignet - kein anderes Textverarbeitungsprogramm leistet dies bisher. Die Funktion ist besonders dann nützlich, wenn man etwa im Internet auf der Suche nach einem passenden Text ist. Binnen Sekunden kann überprüft werden, ob sich der Text lexikalisch für die betreffende Klasse eignet: Man kopiert den Text aus dem Internet in text aktiv, markiert ihn und nach Sekunden ist das Ergebnis sichtbar. Langes und zeitraubendes Überprüfen von Vokabular in Schulbuchregistern entfällt also. Als sehr hilfreich erweisen sich die Befehle im Menü "Übungen", die die Erstellung von Materialien für alle Altersstufen ermöglichen. Rasch kann man Lückentexte, Cloze-Tests, Buchstabenmix, Satz- und Wortwürfel erstellen. Das Programm filtert etwa auf Wunsch alle Pronomen aus einem Text und ersetzt sie durch eine Lücke. Gleiches kann man mit dem Verb- und dem Adjektivfilter durchführen; hier erscheint hinter der Lücke auch noch die Grundform des entsprechenden Ausdrucks: "Je _____________ (faire) des devoirs". Bei der Erkennung von Wortarten stößt das Programm allerdings manchmal an seine Grenzen: Im Falle von "que" kann es nicht unterscheiden, ob es sich um eine Konjunktion oder ein Relativpronomen handelt. Eine Nachbearbeitung durch die Lehrperson ist daher in allen Fällen notwendig, um unbrauchbare Ergebnisse zu vermeiden.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II