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Die Haut und der UV-Schutz

Unterrichtseinheit / Interaktives

Diese Unterrichtseinheit für Biologie in den Klassen 7 bis 9 der Sekundarstufe I vermittelt anschaulich, wie die Haut aufgebaut ist, wie UV-A- und UV-B-Strahlung wirken und warum konsequenter Sonnenschutz für die Gesundheit wichtig ist. Anhand von alltagsnahen Fallbeispielen, QR-Code-gestützten Recherchen, Mythen-Checks und problemorientierten Aufgaben setzen sich Schülerinnen und Schüler mit wichtigen Themen rund um das Thema Sonnenschutz der Haut wie zum Beispiel Sonnenbrand, Hautschäden, Lichtschutzfaktor, Hauttypen und UV-Index auseinander und reflektieren ihr eigenes Verhalten im Umgang mit der Sonne. Die Unterrichtseinheit "Sonnenschutz? Sonnenklar! – Die Haut und der UV-Schutz" für das Fach Biologie in den Klassenstufen 7 bis 9 verknüpft grundlegendes biologisches Wissen mit einem gesundheitsrelevanten Alltagsthema. Im Zentrum steht die Leitfrage, warum der natürliche Schutz der Haut bei Sonnenstrahlung nicht ausreicht. Dazu erarbeiten die Schülerinnen und Schüler zunächst den Aufbau und die Funktionen der Haut als Schutzbarriere des Körpers unter anderem vor der Sonnenstrahlung. Anschließend untersuchen sie das Lichtspektrum, lernen die unterschiedlichen Strahlen kennen und analysieren die Wirkung von UV-A- und UV-B-Strahlung. Sie erklären die Entstehung von Sonnenbrand und langfristigen Hautschäden durch die UV-Strahlung und setzen sich mit der Bedeutung von Sonnenschutz für die Haut auch bei bewölktem Himmel und im Jahresverlauf auseinander. Im weiteren Verlauf analysieren die Lernenden verschiedene Sonnenschutzmaßnahmen, beschäftigen sich mit dem Eigenschutz der Haut durch Melaninbildung und erarbeiten die Bedeutung von Lichtschutzfaktor, Hauttypen und UV-Index. Ein Fallbeispiel sowie die Formulierung persönlicher Sonnenschutzregeln fördern den Transfer in die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. Die Einheit verbindet so Fachwissen, Gesundheitsbildung und reflektiertes Handeln in einer klar aufgebauten Lernprogression von der Problemfrage über die fachliche Erarbeitung bis zur persönlichen Anwendung. Die Unterrichtseinheit ist konsequent problemorientiert angelegt. Der Einstieg über das Bild einer jugendlichen Person mit Sonnenbrand aktiviert lebensweltnahe Erfahrungen und eröffnet einen motivierenden Zugang zum Thema. Die gemeinsame Problemfrage lenkt den Blick auf ein biologisches Erklärungsproblem und schafft einen roten Faden für die gesamte Reihe. Durch das Formulieren von Vermutungen zu Beginn und deren Überprüfung am Ende arbeiten die Schülerinnen und Schüler sichtbar an Erkenntnisgewinn und fachlicher Urteilsbildung. Methodisch kombiniert die Reihe Einzelarbeit, Paararbeit, Plenumsphasen und Think-Pair-Share, wodurch sowohl selbstständiges Arbeiten als auch kooperative Lernformen gefördert werden. Die Materialien sind zudem binnendifferenzierend anschlussfähig, da zentrale Inhalte über Infotexte, Abbildungen, Videos und digitale Zusatzangebote per QR-Code erschlossen werden. So erhalten Lernende unterschiedliche Zugänge zu denselben biologischen Inhalten. Besonders wertvoll ist die wiederholte Rückbindung an Vorwissen und Alltagsvorstellungen, etwa über Blitzlichter, Mythen-Checks und das abschließende Rekapitulieren der Problemfrage. Die Unterrichtseinheit setzt auf eine hohe Alltags- und Gesundheitsrelevanz. Die Lernenden erwerben nicht nur biologisches Wissen über Haut und UV-Strahlung, sondern wenden dieses unmittelbar auf konkrete Entscheidungssituationen an: Welcher Schutz ist sinnvoll? Was sagt der UV-Index aus? Warum reicht Bräunung nicht als Schutz? Dadurch verbindet die Reihe Fachlernen mit Prävention, Selbstreflexion und verantwortungsbewusstem Handeln. Die abschließende Formulierung individueller Sonnenschutzregeln stärkt den Transfer in den Alltag und macht die biologische Erkenntnis für die eigene Lebensführung nutzbar. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler beschreiben den Aufbau der Haut und erläutern die Funktionen von Oberhaut, Lederhaut und Unterhaut. erklären die Schutzfunktion der Haut und setzen diese in Beziehung zu äußeren Einflüssen wie UV-Strahlung. unterscheiden UV-A- und UV-B-Strahlung hinsichtlich Wellenlänge, Eindringtiefe und Wirkung auf die Haut. erläutern die Entstehung von Sonnenbrand sowie kurzfristige und langfristige Hautschäden durch UV-Belastung. beschreiben die Bedeutung von Lichtschutzfaktor, Hauttyp und UV-Index für gesundheitsbewusstes Verhalten. beurteilen verschiedene Sonnenschutzmaßnahmen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und leiten passende Schutzmaßnahmen für Alltagssituationen ab. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Informationen aus Infotexten, Schaubildern, Videos und digitalen Zusatzmaterialien über QR-Codes. nutzen digitale Informationsangebote gezielt zur Bearbeitung biologischer Fragestellungen, etwa zu UV-Strahlung, Hauttypen oder Sonnenbrand. vergleichen Informationen aus unterschiedlichen Medienformaten und übertragen diese in eigene Darstellungen, Erklärungen und Entscheidungen. reflektieren gesundheitsbezogene Aussagen und Mythen kritisch und prüfen diese anhand fachlicher Informationen. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich respektvoll über eigene Erfahrungen und Alltagsvorstellungen zum Thema Sonnenbrand und Sonnenschutz aus. entwickeln Vermutungen gemeinsam, besprechen Ergebnisse in Paararbeit und bringen diese in das Unterrichtsgespräch ein. arbeiten kooperativ in Formaten wie Think-Pair-Share, Paararbeit und Plenumsdiskussion zusammen. begründen ihre Einschätzungen zu Mythen, Fallbeispielen und Schutzmaßnahmen fachlich nachvollziehbar. reflektieren ihr eigenes Verhalten und formulieren persönliche Ziele für einen verantwortungsvollen Umgang mit UV-Strahlung.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I

Optische Phänomene und Täuschungen in der Natur

Unterrichtseinheit
14,99 €

Ausgehend von einfachen Grundversuchen wird in dieser Einheit die Lichtbrechung und damit die Aufspaltung des "weißen" Lichtes in seine Bestandteile erläutert. Die Besonderheit des Lichtes in seinem Dualismus als "Welle und Teilchen" je nach Versuchsanordnung wird grob angerissen – eine genaue Herleitung bleibt der Sekundarstufe II vorbehalten. Gut beschreiben lassen sich trotzdem optische Phänomene wie Totalreflexion, Regenbogen, das Blau des Himmels sowie Morgen- und Abendrot. Die Schülerinnen und Schüler werden anhand von Beispielen oder mit einem geeigneten Video und in das vielfältige Thema Licht und den daraus resultierenden optischen Besonderheiten herangeführt. Ausgehend von einfachen Grundversuchen wird die Lichtbrechung und damit die Aufspaltung des "weißen" Lichtes in seine Bestandteile erläutert. Optische Phänomene, zumal man sie durch Versuche gut im Unterricht vorstellen kann, sollten das Interesse von Lernenden in der Sekundarstufe I durchaus wecken. Auf die exakte physikalische Erklärung der Vorgänge um das Licht kann dabei noch verzichtet werden, weil die grundlegenden Dinge, die man sehen kann, ausreichend gut ohne die – teilweise schwierigen, dann in Teilbereichen in der Sekundarstufe II abzuleitenden Formeln – verstanden werden können. Optische Phänomene und Täuschungen in der Natur "Optische Phänomene und Täuschungen in der Natur" gibt es vielfältiger Art, wobei etwa ein Regenbogen nach einem Gewitter – in unserem Alltag als schöne Erscheinung am Himmel – betrachtet wird, wohingegen das Blau des Himmels in der Regel als gegeben angenommen wird, ohne die wirkliche Ursache überhaupt nachzufragen. Dabei hängt alles mit dem Licht zusammen, das wir als Helligkeit wahrnehmen – vielleicht in dem Wissen, dass es aus verschiedenen Farben zusammengesetzt ist, deren Gesamtheit das so bezeichnete "weiße Licht" ergibt, das aber eigentlich keiner Farbe zugeordnet werden kann, sondern transparent ist. Didaktische-methodische Analyse Licht ist der sichtbare Bereich des elektromagnetischen Spektrums und umfasst die Wellenlängenbereiche von 380 Nanometern (Violett) bis zu 780 Nanometern (Rot). Alle außerhalb dieses Bereiches liegenden Wellenlängen sind unsichtbar wie etwa Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung), Ultraviolettstrahlung (verursacht zum Beispiel Sonnenbrand bis hin zu gefährlichen Hautschädigungen), Radiowellen , Röntgenstrahlen oder Gammastrahlung als Begleiterscheinung bei radioaktiven Zerfällen . Bei der Behandlung des Themas sollte man auch darauf hinweisen, dass in vielen Ländern unserer Erde durch massive Luftverschmutzung durch Verbrennung fossiler Energieträger oft nur noch an wenigen Tagen im Jahr eine Beobachtung der in diesem Beitrag thematisierten optischen Phänomene und Täuschungen möglich ist. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, welche physikalischen Bedingungen die zahlreichen optischen Phänomene und Täuschungen in der Natur bewirken. kennen die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten beim Übergang von optisch dünneren Medien zu optisch dichteren und umgekehrt. können die manchmal auftretenden und tageszeitlich unterschiedlichen optischen Phänomene mit den Möglichkeiten der Sekundarstufe I erklären. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Paar- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern und Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I

Wortbildung mit Sonne: Rätsel zu Sommerbegriffen

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt und Lernspiel für die Grundschule eignet sich für den fächerübergreifenden Einsatz rund um Sommer, Sonne und Sonnenschutz: Die Lernenden erweitern ihren Wortschatz, üben Wortbildung und reflektieren den Umgang mit UV-Strahlung. Die Kopiervorlage macht die Sonne zum Ausgangspunkt einer motivierenden Sprachübung für die Primarstufe . Die Schülerinnen und Schüler sammeln sommerliche Begriffe, die als zusammengesetzte Nomen mit dem Wort "Sonne" gebildet werden, zum Beispiel Sonnenstrahlen, Sonnenschutz, Sonnenbrand, Sonnenblume, Sonnenbrille oder Sonnenschirm. Diese Begriffe tragen sie in die Strahlen einer Sonne ein und setzen sich dabei spielerisch mit Komposita , Wortbildung und thematischem Wortschatz auseinander. Das Material ist fachlich bei Deutsch verortet und zugleich fächerübergreifend anschlussfähig. Neben der sprachlichen Arbeit eröffnet das Rätsel Gesprächsanlässe zu Sommer , Hitze , Sonnenschutz und einem verantwortungsvollen Umgang mit UV-Strahlen. Dadurch lässt sich das Arbeitsblatt besonders gut in Stunden einsetzen, in denen sommerliche Temperaturen oder die Zeit vor und nach den Ferien ohnehin Thema sind. Die Unterrichtsidee ist ohne größeren Vorbereitungsaufwand nutzbar und eignet sich für Einzelarbeit oder Partnerarbeit. Versteckte Lösungen auf dem Arbeitsblatt ermöglichen je nach Lerngruppe eine Selbstkontrolle und fördern eigenverantwortliches Arbeiten. Die Suche nach dem Lösungswort am Ende unterstützt die Motivation und hilft den Lernenden, alle gesuchten Begriffe zu finden. Lehrkräfte erhalten mit dem Sonnenrätsel ein unkompliziertes, aktivierendes Material, das Sprachkompetenz , Wortschatzarbeit, genaues Lesen und sommerbezogene Sachthemen miteinander verbindet. Es eignet sich als kurze Übungsphase, zur Auflockerung, für Vertretungsstunden oder als thematischer Impuls rund um Sonne und Sommer. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler bilden zusammengesetzte Nomen mit dem Wort "Sonne" und erweitern ihren thematischen Wortschatz. erschließen sommerliche Begriffe durch sprachliches Kombinieren und genaues Lesen. reflektieren grundlegende Aspekte von Sonne, Hitze und Sonnenschutz im Alltag. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüle nutzen eine Kopiervorlage strukturiert zur Bearbeitung eines Sprachrätsels. überprüfen ihre Lösungen mithilfe versteckter Hinweise und eines Lösungswortes selbstständig. dokumentieren gefundene Komposita übersichtlich in der vorgegebenen Rätselstruktur. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüle vergleichen gefundene Sonnen-Komposita in Paararbeit oder im Unterrichtsgespräch. unterstützen Mitschülerinnen und Mitschüler beim Finden weiterer Sommerbegriffe. tauschen sich wertschätzend über Ideen, Lösungswege und Erfahrungen mit Sonne und Sonnenschutz aus.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Sicher unterwegs mit dem richtigen Sonnenschutz

Unterrichtseinheit / Interaktives

In dieser Unterrichtseinheit mit interaktiven Übungen zum Thema Sonnenschutz entdecken Schülerinnen und Schüler spielerisch, wie UV-Strahlung wirkt, warum sie schädlich sein kann und wie sie sich aktiv und wirksam schützen können. Durch einfache Experimente, kooperative Aufgaben und den Bezug zu eigenen Alltagserfahrungen wird ein nachhaltiges Bewusstsein für die Wichtigkeit von Sonnenschutz geschaffen. Die Lernenden formulieren eigene Sonnenschutzregeln, die sie im Schulalltag anwenden können – und erleben dabei, dass es auch Spaß machen kann, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen. Kinder im Grundschulalter verbringen viel Zeit im Freien – auf dem Schulhof, bei Ausflügen oder beim Spielen im Alltag – und sind dabei regelmäßig der UV-Strahlung ausgesetzt; häufig, ohne sich der damit verbundenen Gefahren bewusst zu sein. Gleichzeitig ist das Thema Sonnenschutz (UV-Schutz) bei vielen Kindern negativ belegt: Sonnencreme gilt als lästig, Hüte, Kappen mit Nackenschutz oder lange Kleidung oft als "uncool". Umso wichtiger ist es, das Thema frühzeitig, altersgerecht und motivationsfördernd im Unterricht aufzugreifen und für Sonnenschutz zu sensibilisieren. Die vorliegende Unterrichtseinheit verfolgt das Ziel, Schülerinnen und Schüler spielerisch über die Wirkung von Sonnenstrahlung, die Gefahren übermäßiger UV-Belastung und wirksame Schutzmaßnahmen aufzuklären. Dabei stehen vor allem die Förderung von Selbstverantwortung, der Aufbau von Handlungswissen sowie die positive Besetzung des Themas im Fokus. Der Einstieg in die Unterrichtseinheit erfolgt über eine kindgerechte Einführung in die verschiedenen Arten der Sonnenstrahlung, insbesondere in die unsichtbare UV-Strahlung. Mithilfe eines einfachen Experiments mit UV-Perlen wird das Unsichtbare für die Lernenden sichtbar gemacht (Sollten keine UV-Perlen zur Verfügung stehen, sieht der Ablaufplan eine Alternative vor, bei der die Experimente anschaulich durch ein Video dargestellt werden.): Die Perlen verfärben sich bei Kontakt mit UV-Strahlung und machen diese sichtbar. Dies dient als Ausgangspunkt, um gemeinsam über die Risiken nachzudenken, die mit der UV-Belastung für den Körper verbunden sind. Ein kurzer Info-Text klärt schließlich über diese Risiken auf. Falls an der Schule noch keine UV-Perlen vorhanden sind, empfiehlt es sich, diese vorab zu organisieren und den Schülerinnen und Schülern für die Experimente bereitzustellen. Im Anschluss erarbeiten die Schülerinnen und Schüler anhand eines Wimmelbildes sinnvolle Schutzmaßnahmen in einer alltäglichen Szene – dem Spielen auf dem Schulhof. Sie reflektieren eigene Erfahrungen, benennen geeignete Schutzmittel wie Kleidung, Schatten oder Sonnencreme und testen deren Wirkung erneut bei einem einfachen Experiment mithilfe der UV-Perlen. In einem weiteren Schritt wird auch der UV-Index eingeführt und als hilfreiches Instrument zur Einschätzung der täglichen UV-Belastung einfach und anschaulich mithilfe einer Sonnenuhr erklärt. Weiter lernen die Kinder, wie sich Sonnenschutz dem individuellen Hauttyp anpassen lässt, und wenden das Gelernte auf ihren Alltag an. Neben dem Erwerb von fachlichem Wissen steht in dieser Unterrichtsphase vor allem die Förderung aktiven, reflektierten Handelns im Vordergrund und der Transfer des Wissens auf die eigene Lebenswelt. Zum Abschluss der Reihe erstellen die Lernenden in Gruppenarbeit ein Sonnenschutz-Poster mit eigenständig formulierten Sonnenschutz-Regeln und bauen gemeinsam eine Sonnenschutz-Station für das Klassenzimmer auf. Durch dieses kooperative Vorgehen wird das Wissen nachhaltig gefestigt und in konkrete Handlungen überführt. Als kreative Erinnerung an das Gelernte und als gemeinsamen Abschluss gestalten die Kinder zudem ein UV-Perlen-Armband, das sie auch im Alltag an die Bedeutung von Sonnenschutz erinnert. Begleitet werden die Lerninhalte durch zwei Sympathiefiguren – Elif und Jari. Gemeinsam mit den beiden entdecken die Schülerinnen und Schüler alles Wichtige rund um den Sonnenschutz und bauen Schritt für Schritt ihr Wissen auf, indem sie die Sympathiefiguren in ihrem Lernprozess begleiten. Ergänzend zu den Arbeitsblättern steht zu jedem inhaltlichen Schwerpunkt (zu jedem Arbeitsblatt) je eine interaktive Übung zur Verfügung. Diese sind thematisch auf die jeweiligen Lerninhalte abgestimmt und unterstützen die Vertiefung sowie Festigung des erarbeiteten Wissens auf spielerische Weise und eignen sich insbesondere für den jeweiligen Stundenabschluss. Die Unterrichtseinheit ist lebensweltbezogen, handlungsorientiert und interaktiv angelegt. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Jahrgangsstufe für die Bedeutung wirksamen Sonnenschutzes zu sensibilisieren und ihnen ein grundlegendes Verständnis für die Wirkung der Sonnenstrahlung sowie geeignete Schutzmaßnahmen für den Alltag zu vermitteln. Im Mittelpunkt steht folglich ein handlungsorientierter Zugang: Durch einfache Experimente mit den UV-Perlen, gezielte Beobachtungen in ihrer Umgebung (Sonne auf dem Schulhof), die Nutzung interaktiver Übungen zur Festigung des Wissens sowie kreative Arbeitsphasen (Basteln von UV-Armbändern) wird das anfänglich noch abstrakt scheinende Thema UV-Strahlung konkret für die Lernenden erfahrbar gemacht. Die Schülerinnen und Schüler lernen so nicht nur, was sie tun können, um sich vor der Sonne zu schützen, sondern auch, warum bestimmte Schutzmaßnahmen notwendig sind – ein entscheidender Schritt hin zu selbstverantwortlichem, gesundheitsförderndem Handeln. Kooperative Lernformen spielen dabei ebenso eine wichtige Rolle. Durch Gespräche, Paar- und Gruppenarbeiten tauschen die Kinder Erfahrungen aus, entwickeln gemeinsam Regeln und bewerten Schutzmaßnahmen. Dieser soziale Austausch trägt nicht nur zum Wissenserwerb bei, sondern hilft auch dabei, mögliche Vorbehalte abzubauen – etwa gegenüber dem Auftragen von Sonnencreme oder gegenüber "uncooler" Kleidung. Die Erfahrung, dass alle gemeinsam an denselben Aufgaben arbeiten und gemeinsame Schutzmaßnahmen und Klassenregeln für beispielsweise den Sonnenschutz in der Pause entwickeln, wirkt dabei motivierend. Eine besonders sinnvolle Maßnahme zur positiven Besetzung des Themas ist das Basteln von UV-Perlen-Armbändern oder Schlüsselanhängern, bei dem die Kinder individuelle Varianten wählen können. Diese selbst erstellten Produkte dienen nicht nur als Erinnerung im Alltag an das Gelernte, sondern verbinden das Thema mit einem kreativen, persönlichen Zugang. Die Schülerinnen und Schüler lernen zudem nicht nur in kooperativen Settings, sondern auch durch die gezielte Einbindung von Sympathiefiguren, die den Lernprozess emotional begleiten und strukturieren. Die Einbindung der Sympathiefiguren Elif und Jari schafft zusätzlich Identifikationsmöglichkeiten. Sie begleiten die Kinder als roter Faden durch die Einheit, geben Impulse und regen zur Reflexion an. Die Kinder beobachten deren Verhalten, übertragen es auf ihren eigenen Alltag und lernen so auf modellhafte Weise. Die Unterrichtsphasen sind zudem so angelegt, dass die Schülerinnen und Schüler möglichst oft selbst aktiv werden: durch Erkundungen im Freien, einfache Experimente mit den UV-Perlen, das Testen von Sonnencreme, das Auswerten von Beobachtungen und das Erstellen eigener Regeln. Die interaktiven Übungen ergänzen die Arbeitsblätter gezielt, dienen der Differenzierung und der spielerischen Festigung. Für jedes Arbeitsblatt ist eine interaktive Übung vorgesehen. Insgesamt stehen drei interaktive Übungen zur Verfügung, die flexibel nach den jeweiligen Schwerpunkten oder am Ende der Unterrichtseinheit einsetzbar sind. Ziel ist es unter anderem, das im Unterricht erworbene, theoretische Wissen in praktisches Handlungswissen zu überführen – etwa durch das Aufstellen einer Sonnenschutz-Station im Klassenraum, das Erstellen von Schattenplatz-Schildern oder das Einbringen von Sonnenschutzregeln in den Schulalltag. So wird Partizipation ermöglicht, Selbstwirksamkeit gestärkt und die Bedeutung des Gelernten über die Unterrichtssituation hinaus erfahrbar gemacht. Insgesamt verfolgt die Einheit also das Ziel, naturwissenschaftliche und gesundheitliche Zusammenhänge alltagsnah und kindgerecht aufzubereiten und damit zur Gesundheitsbildung sowie zur Entwicklung eines verantwortungsvollen, selbstbestimmten Umgangs mit der Umwelt beizutragen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… benennen die drei Strahlenarten des Sonnenlichts. beschreiben die drei Strahlenarten des Sonnenlichts. beschreiben die Wirkung von UV-Strahlung auf den menschlichen Körper. bewerten alltägliche Situationen im Hinblick auf mögliche UV-Belastung und geeignete Schutzmaßnahmen. begründen die Notwendigkeit, sich bei Sonneneinstrahlung zu schützen – unabhängig vom Hauttyp. erklären, wie sie sich im Alltag wirksam vor UV-Strahlung schützen können (z. B. durch Kleidung, Sonnencreme, Schatten, Kappen mit Nackenschutz). entnehmen einem altersgerechten Sachtext zentrale Informationen (z. B. zur Wirkung von Sonnenstrahlen oder zum UV-Index). Medien- und Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… gehen verantwortungsbewusst mit digitalen Endgeräten um. lösen mithilfe digitaler Endgeräte verschiedene interaktive Übungen. dokumentieren Beobachtungen aus einem Experiment. gestalten ein Plakat zu Sonnenschutzregeln. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… verbessern ihre Sozialkompetenz, indem sie kooperativ ein Poster zu Sonnenschutz-Regeln erstellen. verbessern ihre Sozialkompetenz, indem sie im Team oder in Kleingruppen zusammenarbeiten. stimmen sich bei der Durchführung von Aufgaben und Präsentationen ab. verbessern ihre Sozialkompetenz, indem sie ihre Ergebnisse adressatengerecht präsentieren. übernehmen Verantwortung für die eigene Gesundheit und die ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. reflektieren eigene Erfahrungen mit Sonne und Sonnenschutz. entwickeln Mitverantwortung für jüngere Kinder, z. B. durch die Thematisierung von Schutzmaßnahmen für Geschwisterkinder.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe
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